latest developments:
In Germany we now have an ultimate extreme case: the death of two children in series, both with SSPE, both infections caused by the very same incident, both are victims of a pair of German anti-vaccinationists.
The German pediatricians' society has a web-site, where they publish this message:
http://www.kinderaerzte-im-netz.de/bvkj/aktuelles1/show.php3?id=2836&nodeid=26
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addendum, 15.4.2008
In der DDR konnte man mit politischer Macht Impfungen wesentlich schneller durchsetzen. Man konnte - und man tat es.
So wurde die DDR zu einem Musterfall, der klar belegt, daß einige Behauptungen der Impfgegner eindeutig Lügen sind.
Die Situation in Deutschland ist durch die Lügen der Impfgegner so pervers, daß es "Überlebensbibeln" gibt für Ausländer, die nach Deutschland kommen.
Der "Spiegel" hat eine solche Bibel in seiner Web-Site. Darin heißt es am Beginn:
------------------------------------------------------------------------------- English Site > Under the Scope > Germany Survival Bible June 1, 2006 VACCINE-PHOBIA Get Wild at a Measles Party Imagine being invited to a party where the sole purpose is to infect your child with measles. It's actually not all that uncommon in Germany. But then, many in the country are afraid of vaccines. [...] -------------------------------------------------------------------------------Die Gesundheitsorganisation der Americas warnte zu der 2006 stattfindenden Fußballweltmeisterschaft vor der Masern-Epedemie in Deutschland:
Zwei Jahre sind seitdem vergangen, jetzt ist es wieder soweit. Ein Masernausbruch, wie man ihn in der Schweiz seit über 10 Jahren nicht hatte, erfaßt das Land, auch in Österreich und Deutschland werden die Masern verbreitet. Die "Brandherde" sind mit einander verbunden...Durch Tourismus werden die Masern exportiert. Auch nach Kanada, USA, Südamerika. Und wieder gibt es eine Fußballmeisterschaft.
2007 starben in Deutschland 2 Kinder wegen des Masernausbruchs 2006.
Im Januar 2009 starb in der Schweiz ein bis dahin völlig gesundes 12-jähriges Mädchen. An Masern. Es war nicht geimpft...Anfragen von Kinderärzten und Ämtern und Behörden sind willkommen.
Für sie steht weiteres Hintergrundmaterial bereit.Aribert Deckers
15.5.2009
Links:
Ein Forum über Sabotage des Gesundheitssystems
http://www.transgallaxys.com/~kanzlerzwo/
Hurra, wir haben einen Impfschaden!
http://www.transgallaxys.com/~kanzlerzwo/showtopic.php?threadid=3674
Masern in Salzburg: Staatsanwaltschaft ermittelt im Waldorfschulen-Skandal
http://www.transgallaxys.com/~kanzlerzwo/showtopic.php?threadid=3620
Und deswegen sterben Kinder
http://www.transgallaxys.com/~kanzlerzwo/board.php?boardid=9
http://www.transgallaxys.com/~kanzlerzwo/showtopic.php?threadid=2451
Ein Forum über Impfgegner
http://www.transgallaxys.com/~kanzlerzwo/board.php?boardid=10
Warum ein Mädchen starb
http://www.transgallaxys.com/~kanzlerzwo/showtopic.php?threadid=1236
Offener Brief an den österreichischen Justizminister
http://www.transgallaxys.com/~kanzlerzwo/showtopic.php?threadid=3637
Soll ich sie "zur Sau machen"?
http://www.transgallaxys.com/~kanzlerzwo/showtopic.php?threadid=2565
"die weltweit größte paläontologische Impfgegnersammlung der Welt"
http://www.kidmed.de/forum/index.php
Hintergrundmaterial
Kriminalfall "Alternativer Impfplan"
22.1.2007
Vorwort Alternativer Impfplan der Arbeitsgruppe für differenzierte Impfungen (Dr. med Albonico) Die Lügen des "Alternativen Impfplans der Arbeitsgruppe für differenzierte Impfungen (Dr. med Albonico)" Kritik in der Schweiz Lügen mit Statistik Seriöse Quellen über Keuchhusten und Haemophilus influenzae (Hib) Gesundheitsfürsorge im Kindesalter, 1925 Aenderung 22.1.2007 Seriöse Quellen über Hepatitis B Aktuelle Mediziner-Ausbildung Kritik in der Schweizer Ärzteschaft Zwischenbilanz Hinweis auf bessere hygienische und ernährungsspezifische Situation Die "Supplementa" des Schweizer "Bundesamt für Gesundheit" (BAG) Was geht vor im Kopf eines "Arztes"? Ergaenzung 22.1.2007 Einführung der Masernimpfung in der DDR Schon wieder ein Skandal bei der Bayerischen Ärztekammer Lügenschleuder AEGIS Zu der algerischen "Impf"-Sache Die große Statistik: Tot durch Masern Das tödliche Komplott des Andrew Wakefield Ein Lehrstück über Strategie und Tarnung Tony Blair supports quackery and fraud Die Tarnung "Ich bin aber gar kein Impfgegner" Die Tarnung Verein "Ärzte für eine individuelle Impfentscheidung" Patientin, 7 Jahre alt, was tun? Die Wirksamkeit der aktuellen Impfstoffe Die Epidemie in Coburg, 2001/2002 Eltern als Täter Bioterrorismus: Vorsätzlich Kinder als lebende Bomben einsetzen Gesetze in Deutschland und Österreich Mitten dabei unter Ärzten: Hausfrauen als Experten Im Bericht des Verfassungsschutzes: Sekten und der braune Rand Eine Lektion zur Strategie Putative Notwehr und die Grenzen der freien Meinungsäußerung Abgründe... Juristische Aspekte beim Impfen Impfen, ein einträgliches Geschäft... Petra Fabri-Richters: "Der Mensch holt sich die Krankheit, die er braucht." Die "Wissenschaftlichkeit" des Sandkastenbäckers im Mondenschein Großversuch mit voraussichtlich mehr als 20 Toten Rassismus und abgrundtiefe Dämlichkeit über den Tod hinaus Internationale Warnung für Touristen der Fußball-Weltmeisterschaft 2006 in Deutschland Kuhgehörnte Empfangsantennen Schlußwort: eine Betrachtung über Keuchhusten Anhang Beschlüsse des 109. Deutschen Ärztetags 23.-26. Mai 2006, Magdeburg Der Impfplan 2006 Österreich Der staatliche Impfplan in Großbritannien Statistik: Geburtsraten weltweit Säuglingssterblichkeit weltweit Statistik: Fruchtbarkeit, weltweit Reklame der Demeter: Asche!
Vorwort Das Wort "Lüge" liegt Manchen im Magen. Sie finden es zu hart. Sie meinen, man sollte statt des Worts "Lüge" das "bessere" Wort "Unwahrheit" benutzen.
Aber es sind Lügen. Lügen sind falsche Aussagen wider besseres Wissen. Es sind KEINE Unwahrheiten! Wenn jemand aus Versehen oder wegen eines Mißverständnisses etwas sagt, das nicht der Wahrheit entspricht, dann sagt er eine Unwahrheit. Aber wir haben es im folgenden Bericht mit Lügen zu tun, die einzig und allein aus Sektenwahn und/oder niederen Beweggründen (Gier) in geheimen Zirkeln gebraut werden.
Diejenigen, die später die Lügen weiterverbreiten, glauben meist, was sie da erzählen. Darum sind es aus deren Sicht auch keine Lügen.
Die Urheber und die wissentlichen Verbreiter der Lügen erzählen nicht aus Versehen etwas Falsches, sondern in voller Absicht. Man kann ihnen sogar zusehen, wie sie ihre Lügen zurechtsägen, -feilen, -biegen.
Die Überbringer der Lügen sind Opfer. Aber nur so lange, wie ihnen die Wahrheit noch nicht bekannt ist! Spätestens dann, wenn man ihnen die Wahrheit erklärt hat, und sie dennoch von ihrem Tun nicht ablassen, sind sie aktive Täter.
Es reicht nicht zu schreiben, dies oder jenes sei unwahr. Damit verschwiege man den entscheidenden Punkt - und würde dadurch selbst wissentlich die Unwahrheit sagen, also lügen.
Die Aufweichung der Sprache ist das wichtigste Konditionierungswerkzeug der Demagogen. Eine halbe Wahrheit ist nicht selten eine ganze Lüge. Die kann tödlich sein. Oft genug ist sie es. Wir reden hier über Leid, Elend, Siechtum, und über Tote.
Die Sprache ist eine Waffe - und man muß über diese Waffe informieren. Sonst steht man mit leeren Händen da gegen wilde Horden von von langer Hand nach Plan nahkampfdurchtrainierten Tätern. Das wäre Selbstmord.
Seien Sie auf der Hut vor "Political Correctness", denn das ist eine Zerstörung der Sprache mit dem Ziel, daß man bestimmte Dinge nicht mehr beschreiben kann, weil Einem die Wörter dafür fehlen.
Es gibt Untersuchungen, wonach Menschen, denen Wörter fehlen, nicht richtig denken können. Es ändert die Hirnstruktur...
Lügen sind Lügen!
Diese Lügen sind Teil eines Verbrechens, das Tag für Tag begangen wird an Kindern. Und an Erwachsenen. In unserem Land. Und in anderen Ländern. Es ist das Verbrechen "alternativer Impfplan". Und der ist Teil eines noch größeren Verbrechens.
Alternativer Impfplan der "Arbeitsgruppe für differenzierte Impfungen" (Dr. med Albonico) Mitte 2005 veröffentlichte die "Schweizer Ärztezeitung", herausgegeben vom "EMH Schweizerischen Ärzteverlag AG", Basel, einen Artikel von Claire-Anne Siegrist, Christoph Aebi, Daniel Desgrandchamps, Ulrich Heininger und Bernard Vaudaux - einen Artikel, der an Deutlichkeit nichts zu wünschen übrig läßt, wie bereits der Titel zeigt: "Konsistent unrichtige Informationen".
Autoren und Verlag haben mir freundlicherweise die Erlaubnis zur Wiedergabe des Artikels erteilt: "Konsistent unrichtige Informationen" (http://www.ariplex.com/ama/ama_im18.htm)
Dieser Artikel hat eine Vorgeschichte. Diese Vorgeschichte läßt sich über mehrere Jahre verfolgen in Form von Zeitschriftenartikeln und Forumsberichten. Es offenbart sich der Kriminalfall "Alternativer Impfplan der Arbeitsgruppe für differenzierte Impfungen (Dr. med Albonico)".
Eine frühe Fundstelle ist "Gesundheit Sprechstunde Nr. 18/02: S. 27".
Der Ringier-Verlag hat mir freundlicherweise ein Exemplar des betreffenden Hefts geschenkt.
BILD: "Gesundheit Sprechstunde, Heft Nr. 18, 2002
Aus diesem Beweisstück zitiere ich als Scan den Kasten auf Seite 27, in dem sowohl der Plan der STIKO als auch der "alternative" Plan wiedergegeben sind:
BILD: "Gesundheit Sprechstunde, Nr. 18, 2002, Seite 27:
Impfplan der Schweizer STIKO, "Alternativer Impfplan der Arbeitsgruppe
für differenzierte Impfungen (Dr. med Albonico)"
In einer Impfgegner-Web-Site wird dort wie folgt zitiert:
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17.9.2002
In der Schweiz hat sich eine Ärztegruppe um Dr. med Albonico
gebildet, die sich zur Arbeitsgruppe für differenzierte Impfungen
zusammengeschlossen haben.
Diese Gruppe lehnt die Empfehlungen des BAG ab und empfiehlt
einen alternativen Impfplan, der sich an den individuellen
Bedürfnissen der Kinder ausrichtet.
Alternativer Impfplan der Arbeitsgruppe für differenzierte
Impfungen (Dr. med Albonico)
Gesundheit Sprechstunde Nr18/02: S. 27
Alter Impfung gegen
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ab 3. Lebensmonat Keuchhusten
(ausnahmsweise, wenn Kind in eine Kindergrippe geht)
3 Wiederholungen im Abstand von 2 Monaten
Hib
(ausnahmsweise, wenn Kind in eine Kindergrippe geht)
3 Wiederholungen im Abstand von 2Monaten
7-13. Lebensmonat Diphterie/Tetanus Gundimmunisierung
7-13. Lebensmonat Diphterie/Tetanus II
12 Monate später Diphterie/Tetanus III
18-24. Lebensmonat evtl. Auffrischung Hib
18-24. Lebensmonat evtl. Auffrischung Keuchhusten
2.-3. Lebensjahr Polio
12.-14. Lebensjahr Masern
(falls das Kind die Masern noch nicht durchgemacht hat;
im Zweifelsfall Titer bestimmen lassen)
12.-14. Lebensjahr Röteln
(nur bei Mädchen, sofern sie die Röteln noch nicht
durchgemacht haben;
im Zweifelsfall Titer bestimmen lassen)
12.-14. Lebensjahr Mumps
(nur bei Jungen, sofern sie den Mumps noch nicht
durchgemacht haben;
im Zweifelsfall Titer bestimmen lassen)
Jugendliche Hepatitis B
(nur wer zu einer Risikogruppe gehört)
-------------------------------------------------------------------------------
Nicht nur in der Schweiz, sondern vor allem auch im Ausland wird dieser Text verbreitet, sogar in Ungarn - einschließlich der Fehler:
------------------------------------------------------------------------------- 17.9.2002 Alternat�v olt�si napt�r Az al�bbiakban a v�doolt�sokban gondol-kod�k, de a jelenlegi magyar olt�si nap-t�rt elutas�t�k tal�lhatnak r�szleteket egy sv�jci orvoscsoport munk�j�b�l. Tal�n m�r honlapunk anyagaib�l is kit� nik, hogy alkalmaz�sa haz�nkban (n�metorsz�gi mint�ra a v�laszhat�s�g lehetos�g�t fel-k�n�lva) mi�rt is lenne �ld�sos. Sv�jcban egy orvoscsoport gy�lt Dr. med. Albonico kör�, akik munka-csoportt� szervezodve egy differenci�lt olt�si terv kidolgoz�s�t t�zt�k ki c�lul. Ez a csoport elutas�tja a BAG (Bundesamt für Gesundheit) javaslatait, �s egy alternat�v olt�si napt�rt javasol, amely a gyermekek egy�ni ig�nyein alapul. (Gesundheit Sprechstunde Nr.18/02 S. 27) Kor A következo betegs�gek elleni olt�s a 3. h�napt�l Szam�rköhög�s (Pertussis): csak kiv�teles esetben, ha a gyermek bölcsod�be kerül; h�rom ism�tl�s 2 h�napos szünetekkel Hib: csak kiv�teles esetben, ha a gyermek bölcsod�be kerül; h�rom ism�tl�s 2 h�napos szünetekkel 7-13. h�nap Dift�ria/Tetanusz alapimmuniz�l�s 7-13. h�nap Dift�ria/Tetanusz II 12 h�nappal k�sobb Dift�ria/Tetanusz III 18-24. h�napt�l esetleges Hib-felfriss�t�s 18-24. h�napt�l esetleges szam�rköhög�s-felfriss�t�s 12.-14. �v Kanyar�: amennyiben a gyermek m�g nem kapta meg a betegs�get, k�ts�ges esetben meg kell hat�rozni a titert 12.-14. �v R�zsahimlo (rubeola): csak l�nyokn�l, amennyiben m�g nem kapta meg a betegs�get, k�ts�ges esetben meg kell hat�rozni a titert 12.-14. �v Mumpsz: csak fi�kn�l, amennyiben m�g nem kapta meg a betegs�get, k�ts�ges esetben meg kell hat�rozni a titert Fiatalok Hepatitis B: csak, ha valaki egy rizik�csoporthoz tartozik Forr�s: www.impfschaden.info -------------------------------------------------------------------------------
Gnadenlos wird der lebensgefährliche Unsinn der Herrschaften Albonico und Co. nachgebetet - einschließlich der Übertragungs- und Tippfehler...
Die Lügen des "Alternativen Impfplans der Arbeitsgruppe für differenzierte Impfungen (Dr. med Albonico)" im einzelnen, hier zitiert aus dem Original in "Gesundheit Sprechstunde", Nr. 18, 2002, Seite 27:
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ab 3. Lebensmonat Keuchhusten
(ausnahmsweise, wenn ein Kind in die Krippe geht)
Drei Wiederholungen im Abstand von zwei Monaten
ab 3. Lebensmonat Haemophilus influenzae b
(ausnahmsweise, wenn Kind in die Krippe geht)
Drei Wiederholungen im Abstand von zwei Monaten
7-13. Lebensmonat DT I Diphterie/Tetanus
(Gundimmunisierung)
7-13. Lebensmonat DT II
(1 bis 2 Monate nach DT I)
12 Monate später Diphterie/Tetanus III
18-24. Lebensmonat evtl. Auffrischung Haemophilus influenzae b
18-24. Lebensmonat evtl. Auffrischung Keuchhusten
2.-3. Lebensjahr Poliomyelitis
(Grundimmunisierung, von Schluckimpfung wird abgeraten)
12.-14. Lebensjahr Masern
(sofern das Kind die Masern noch nicht durchgemacht hat,
im Zweifelsfall Antikörpertest machen lassen)
12.-14. Lebensjahr Röteln
(nur Mädchen, sofern sie die Röteln noch nicht
durchgemacht haben, im Zweifelsfall Antikörpertest
machen lassen)
12.-14. Lebensjahr Mumps
(nur Knaben, sofern sie den Mumps noch nicht
durchgemacht haben, im Zweifelsfall Antikörpertest
machen lassen)
Jugendliche HBV
Die Hepatitis-B-Impfung lässt nur machen,
wer einer Risikogruppe angehört
(also wer Drogen spritzt, wechselnde Sexualpartner hat)
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Bei Keuchhusten und Hib werden die Kinder grundsätzlich den Krankheiten zum Fraß vorgeworfen. Ausnahmen gibt es nur, wenn Regreß zu befürchten ist: "ausnahmsweise, wenn Kind in die Krippe geht".
Hib (Haemophilus influenzae B) ist alles andere als harmlos: Dieser Erreger verursacht eine schwere Meningitis (Gehirnhautentzündung) mit Häufigkeitsgipfel in den ersten 2 Lebensjahren (hohes Sterberisiko). Durch die Impfung konnte die Zahl der Erkrankungen und vor allem der Todesfälle deutlich gesenkt werden. Außerdem sind die Kinder vor Lungen-, Mittelohr- und einer schwer verlaufenden Kehldeckelentzündung (Epiglottitis) durch den gleichen Erreger geschützt.
Bevor vor etwa 1992 diese Impfung eingeführt wurde, erlitten etwa 1600
Säuglinge pro Jahr in Deutschland eine schwere Hirnhautentzündung,
etwa 200 starben daran, etwa 400 hatten danach einen bleibenden Hirnschaden.
Seit etwa 90 % der Säuglinge gegen Hib geimpft werden, ist die
Erkankungszahl auf etwa 20 pro Jahr gesunken, nicht gerechnet die anderen
schweren Hib-Krankheiten wie Epiglottitis (schwerer Krupp) und
Lungenentzündung.
[Quelle: C. Hofmann, klinische Pharmakologin, in einem Medizinforum]
Herr Prof. Neal Halsey hat mir freundlicherweise erlaubt, dieses Foto hier wiederzugeben:
Haemophilus influenzae type b
Sepsis with gangrene of hand.
(copyright Neal Halsey, MD)
Quelle:
http://www.cispimmunize.org/mediapgs/slides/182.html
http://www.cispimmunize.org
Gegen Hepatitis (eine Krankheit mit einer Todesrate von 50 Prozent) wird ein Kind nur geschützt, wenn es zu einer "Risikogruppe" gehört. Wer ist das heute nicht!? Doch DIESE Information läßt sich ja wieder wegbiegen und weglügen, wie es dem jeweiligen Indoktrinator ins Konzept paßt...
Tatsache ist - laut Zahlen aus der Schweiz -, daß bei Hepatitis B lediglich 1/4 der Erkrankten aus einer Risikogruppe sind, 3/4 der Erkrankten aber NICHT aus aus einer Risikogruppe!
Bei Mumps und Röteln ist es wahrhaft "liberal", nur die eine Gruppe zu impfen - und auch die nur bedingt - und die andere nicht. Alleine der Trick mit der Auswahl (nur Mädchen oder nur Jungen, also jeweils rund 50 Prozent der Kinder) sorgt dafür, daß die eine Hälfte der Kinder der Krankheit anheim fällt - und sie als Infektionsquelle frei herumlaufen. Und er sichert den Impfgegnern, daß die Durchimpfungsraten unter 50 Prozent der Bewölkerung liegen. Das ist WEIT unterhalb der notwendigen 95 Prozent - damit ist garantiert, daß die Krankheiten auch weiter grassieren können.
Bei Masern, Mumps und Röteln wird laut Albonico und Co. nur dann geimpft, wenn das Kind der Krankheit noch nicht anheim fiel. Man wartet geradezu versessen darauf, daß das Kind Opfer der Krankheit wird. Wenn dann - verdammtes Schicksal! - das Kind NOCH IMMER nicht infiziert wurde, dann - und nur dann - wird gnädigerweise geimpft. Ein subatomares Feigenblatt, um sich nicht gänzlich dem Vorwurf des religiösen Menschenopferns von Kindern auszusetzen.
Die Altersgrenze bei Masern, Mumps und Röteln ist ein teuflischer Trick: Rund 90 Prozent der Erkrankungen finden innerhalb der ersten 12-14 Lebensjahre statt. Noch deutlicher KANN man gar nicht zeigen, daß Albonico und seine Mittäter mit aller Macht WOLLEN, daß die Kindern diese Krankheiten erleiden.
Nehmen wir den Masern-Ausbruch von Coburg als Beispiel. Über den
berichten Stephan Arenz, Helen Kalies, Maria-Sabine Ludwig,
Wolfgang Hautmann, Anette Siedler, Bernhard Liebl, Gabi Morlock,
Rüdiger von Kries in
"Der Masernausbruch in Coburg: Was lässt sich daraus lernen?"
(Deutsches Ärzteblatt 100, Ausgabe 49 vom 05.12.2003,
Seite A-3245 / B-2698 / C-2521):
http://www.aerzteblatt.de/v4/archiv/artikel.asp?id=39670
Sie fanden im Fall Coburg diese Altersverteilung:
------------------------------------------------------------------------------- Altersverteilung der aus Stadt und Landkreis Coburg zwischen November 2001 und 2002 gemeldeten Masernfälle: Alter n<= 1.190 Prozent ------------------------------------------------------- < 1 Jahr 23 2 1-4 Jahre 382 32 5-9 Jahre 465 39 10-14 Jahre 21 18 15-19 Jahre 60 5 >=20 Jahre 48 4 Fehlende Werte n=1 erschienen im Deutschen Ärzteblatt 49 vom 5.12.2003 -------------------------------------------------------------------------------
891 Erkrankte waren jünger als 15 Jahre. Das sind 75 Prozent.
Als Vergleich dazu ein Beispiel aus der Vorimpfaera:
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Altersverteilung der Masernerkrankungen nach Prausnitz (Graz 1905-1908)
0-1 Jahr 4,5 Prozent
1-5 Jahre 36,8 Prozent
6-10 Jahre 50,6 Prozent
11-15 Jahre 5,1 Prozent
über 15 Jahre 3,0 Prozent
-------------------------------------------------------------------------------
Vor dem 11. Lebensjahr: 91,9 Prozent
Vor dem 16. Lebensjahr: 97 Prozent
Aufgrund der hohen Infektuosität der Masern-Viren hatten nahezu 100 Prozent der Bevölkerung Masern. Deswegen entspricht diese Verteilung der Gesamtverteilung in der Bevölkerung.
Auf den Punkt Altersverteilung werde ich später zurückkommen.
In der Impfgegner-Web-Site wurde die Tabelle laut dortigem Datumsvermerk am 17.9.2002 veröffentlicht. Rund 1 Jahr später schlägt der Fall Wellen, als die Stiftung Konsumentenschutz eben solches Material von Albonico et al verwendet und eine Broschüre produziert.
Zu dieser Broschüre schrieb der Wissenschaftsjournalist Reto Kohler in der Schweizer "Weltwoche" einen Artikel, der in der Web-Site der UNI Fribourg wiedergegeben ist:
------------------------------------------------------------------------------- Gesundheit - Einseitige Kampagne Reto Kohler (Die Weltwoche, 31.12.2003), Mon, 5 Jan 2004 Falsche Zitate, irrefuehrende Argumente: Eine Broschuere der Stiftung fuer Konsumentenschutz liest sich wie ein Pamphlet gegen Impfungen. Jetzt schaltet sich der Bund ein. Im Norden Nigerias wuetet die Kinderlaehmung. Die Epidemie breitet sich schnell aus und bedroht Leib und Leben von 15 Millionen Kindern in der Umgebung. Mit einer spektakulaeren Impfkampagne wollte die Weltgesundheitsorganisation (WHO) die Krankheit bis Ende 2004 ausrotten. Doch daraus wird jetzt nichts. Islamische Fuehrer in Nigeria vermuten hinter dem Impfprogramm eine Verschwoerung der USA und haben die Anstrengungen der WHO verboten. "Wir haben gute Gruende zu glauben, dass der Polio-Impfstoff mit Viren verseucht ist, die Aids und Krebs verursachen", sagte Datti Ahmed, Arzt und Praesident des Obersten Rates fuer islamische Rechtsprechung, der britischen BBC. Der Impfstoff mache zudem unfruchtbar, fuegte Ahmed an, das habe er im Internet gelesen. Gut moeglich, dass Ahmed bald fuer Vortragsreihen in die Schweiz eingeladen wird. Sein Tonfall und seine Argumente treffen genau den Geschmack der hiesigen Impfgegner. Und gerade jetzt wird auf die Impfung, die wohl erfolgreichste Technik der modernen Medizin, wieder aus allen Rohren geschossen. Die Wahrheit bleibt dabei oft auf der Strecke. Auch die Verantwortlichen der Stiftung fuer Konsumentenschutz (SKS) haben gemerkt, dass Impfungen ein Reizthema sind. Seit rund drei Jahren gibt die Stiftung eine Informationsbroschuere heraus. �Impfen - Grundlagen fuer einen persoenlichen Impfentscheid� heisst sie. Zurzeit ist die 4. Auflage des Werkes im Handel. 12 Franken fuer 63 Seiten Information. Das Heft findet reissenden Absatz. Es ist der Verkaufsrenner im Programm der SKS. Bisher gingen fast 16.000 Exemplare ueber den Ladentisch. Abnehmer sind vor allem Eltern und Arztpraxen. Die Autoren gehen auf alle wichtigen Aspekte der Impfproblematik ein. Sie liefern das Basiswissen zur Technologie, bieten einen geschichtlichen Abriss an und aeussern sich dann zu den haeufigsten Impfungen im Detail. Das Layout ist ansprechend. Alles schoen und gut, denkt sich der interessierte Leser. Doch der Schein truegt. Horrorszenarien Das Werk enthaelt zahlreiche Fehler. Die Art der Ungereimtheiten laesst den Verdacht aufkommen, dass sie eingefuehrt wurden, um Konsumenten glauben zu machen, Impfungen seien unnoetig - wenn nicht gar gefaehrlich. Die Autoren wechseln fliegend zwischen Informationsauftrag und Propaganda hin und her. Die Broschuere liest sich wie ein Manifest der Impfkritik. Offizieller Autor ist ein gewisser Hans-Peter Studer. Doch fuer den medizinischen Inhalt zeichnen die beiden Arzte Hansueli Albonico und Peter Klein verantwortlich. Beide sind Mitglieder einer Fach Vereinigung, die sich "Schweizerische Arbeitsgruppe fuer differenzierte Impfungen" nennt. Beide sind bekannte Impfkritiker. Von beiden wuerde man erwarten, dass sie mit einschlaegiger Fachliteratur umgehen koennen. Verfehlungen wie folgende sind deshalb schwer zu verstehen. Auf Seite 23 der Broschuere wollen die Autoren den Lesern aufzeigen, dass Impfungen gefaehrlich seien, weil sie in ein oekologisches Gleichgewicht eingreifen, das zwischen Mensch und Erreger herrsche. "Kein Geringerer als der anerkannte amerikanische Bakteriologe und Nobelpreistraeger Joshua Lederberg warnte sogar, dass mit weiteren grossen Katastrophen wie Aids zu rechnen sei, weil durch Massenimpfungen zu sehr in das natuerliche Verhaeltnis zwischen Krankheitserregern und Mensch eingegriffen werde", schreiben die Autoren. Ganz nach wissenschaftlicher Manier geben sie die Quelle des Zitats an, einen Artikel Lederbergs. Doch einen solchen Artikel hat Joshua Lederberg gar nie geschrieben. Der Literaturhinweis Nummer 46 der Impfbroschuere (J. Lederberg: Emerging viruses - emerging threat, in Science, 247,1990, S. 279-280) ist falsch. Geschrieben hat den Artikel nicht der renommierte Bakteriologe, sondern die Wissenschaftsjournalistin Barbara Culliton. Diese zitiert zwar tatsaechlich einige Aussagen des Nobelpreistraegers. Doch Lederberg geht mit keiner Silbe auf einen moeglichen Zusammenhang zwischen Massenimpfungen und Epidemien ein. Das Wort "Impfungen" faellt im ganzen Artikel kein einziges Mal. Der Beitrag behandelt ein voellig anderes Thema. Lederberg erlaeuterte der Journalistin in einem Interview, dass Krankheitsepidemien auch in Zukunft nicht ganz auszuschliessen seien, weil ab und zu neuartige Viren auftauchten, gegen die es kein probates Mittel gebe. Kein serioeser Wissenschaftler wuerde je behaupten, solche Epidemien haetten etwas mit dem Impfen zu tun. Denn fuer eine solche Theorie gibt es keine Beweise. Ein zweites, aehnlich gelagertes Beispiel zeigt auf, wie subtil die Autoren die Arbeiten anderer Forscher missinterpretieren. Auf Seite 22 suggerieren Albonico und Klein, dass Kinderkrankheiten gesund seien und uns vor Krebs und anderen Leiden zu schuetzen vermoegen: "Wenn sich das Immunsystem in der Kindheit nicht dank natuerlicher Herausforderungen gut und harmonisch entwickeln konnte oder durch allzu viele Impfungen sogar verwirrt wurde, bekundet es im Erwachsenenalter moeglicherweise Muehe, sich gegen entartete Krebszellen zu wehren. Oder aber es reagiert im Fall von Allergieerkrankungen uebersensibel und wendet sich moeglicherweise in Form von Autoimmunkrankheiten sogar gegen sich selbst." Als Beweis zitiert das Duo eine Arbeit von Herrn Albonico selber und die Publikation eines gewissen Jean-Francois Bach. Auf Krebserkrankungen geht der Franzose in seinem Text gar nicht ein. Stattdessen betont Bach ausdruecklich, man koenne die Verantwortung fuer die Entstehungen von Allergien nicht den Impfungen in die Schuhe schieben. Es gebe keine soliden Daten, die das bestaetigten. In der Tat konnte bisher keine Studie diesen Zusammenhang schluessig aufzeigen. Und der weit verbreitete Glaube, Kinderkrankheiten schuetzten uns vor Krebs, entbehrt ebenfalls jeder Grundlage, wie Beda Stadler, Professor fuer Immunologie an der Uni Bern, erklaert. Niemand konnte das beweisen. Im Gegenteil. Es sind nicht die Krankheiten, sondern die Impfungen, die vor Krebs schuetzen. Zum Beispiel jene gegen Hepatitis B. Manche Menschen, die diese Krankheit durchgemacht haben, entwickeln spaeter Leberkrebs. Eine Impfung kann das verhindern. "Rund 70 Unstimmigkeiten" Die falschen Literaturzitate sind ein Problem der Konsumentenschutz-Broschuere - aber nicht das schlimmste. Noch schwerer wiegt, dass die Autoren auf Schritt und Tritt an die Angst des Lesers appellieren. Auch hierbei scheuen sie sich nicht, mit irrefuehrenden Argumenten zu operieren. In einem Abschnitt warnen sie vor angeblich gefaehrlichen Inhaltsstoffen, die in Impfungen enthalten sein sollen: "Als besonders problematisch gilt das Thiomersal, eine quecksilberhaltige Verbindung, die [...] als Konservierungsmittel in einigen Totimpfstoffen nach wie vor enthalten und zugelassen ist!" Und weiter: "Vor allem Saeuglinge mit ihrem geringen Koerpergewicht koennen dadurch bei mehreren Impfungen direkt in den Organismus Quecksilberdosen erhalten, die im problematischen Bereich liegen." Mit ihren Worten suggerieren die Autoren, dass wir es hier mit einem besonders schwerwiegenden Problem zu tun haben. Nichts koennte falscher sein. Moderne Impfstoffe enthalten kein Quecksilber mehr. Die Praeparate, die das Bundesamt fuer Gesundheit im Impfplan fuer routinemaessige Schutzimpfungen von Saeuglingen vorsieht, sind seit drei Jahren quecksilberfrei, wie Urs Candrian von der Zulassungsstelle Swissmedic bestaetigt. Auch im Bundesamt fuer Gesundheit (BAG) ist man auf die vielen Fehler aufmerksam geworden, die das Heft enthaelt. Recherchen der Weltwoche ergaben, dass das BAG deshalb eigens einen unabhaengigen Experten damit beauftragt hat, die Broschuere minutioes zu analysieren. Ueber den Ausgang der Ermittlungen gibt man sich im BAG wortkarg. "Wir sind zurzeit in Verhandlungen mit der Stiftung fuer Konsumentenschutz und wollen kein Oel ins Feuer giessen", sagt Daniel Koch, Leiter der Sektion Impfung beim BAG. Den Bericht, den das Amt ueber die Impfbroschuere erstellt hat, rueckt er nicht heraus. Doch der Epidemiologe Dieter Stuerchler, der die Schrift fuer das BAG begutachtet hat, sagt, er habe auf den 63 Seiten "rund 70 Unstimmigkeiten" gefunden. Knapp 40 davon seien einseitige Informationen, unbelegte Behauptungen oder Aussagen, die weltweit anerkannten Expertenmeinungen widerspraechen, meint er. In der Schweiz darf grundsaetzlich jeder behaupten, was er will. Es herrscht Meinungsfreiheit. Im Fall der Stiftung fuer Konsumentenschutz stellt sich die Situation aber komplexer dar. Sie bezieht "ein paar vom Bund", wie es die Organisation auf ihrer Website umschreibt. 18 Prozent des Budgets werden mit Bundessubventionen bestritten. Sollte man von ihren Organen und Publikationen deshalb nicht eine gewisse Objektivitaet erwarten koennen? Wie kommt eine Organisation, die sich mit Steuergeldern finanziert, auf die Idee, ihre Ratgeber von Experten schreiben zu lassen, die klar parteiisch sind? Warum heuert sie nicht einen Impfkritiker und einen Impfbefuerworter an? Und warum kontrolliert sie nicht wenigstens die fachliche Qualitaet der Arbeit? Fragen an die Stiftungspraesidentin Simonetta Sommaruga. Das Ziel des Fuehrers sei es, aus einer differenziert-kritischen Sicht Entscheidungshilfen zur Verfuegung zu stellen, sagt Sommaruga. Viele Studien wuerden von der Pharmaindustrie mitfinanziert. In dieser Situation wolle die Stiftung Gegensteuer geben. An der Arbeit der Autoren habe sie nichts auszusetzen. "Sie haben sorgfaeltig recherchiert." Trotzdem raeumt sie ein, dass der Nobelpreistraeger Joshua Lederberg in besagtem Artikel nichts ueber Massenimpfungen sage. An anderer Stelle tue er das aber sehr wohl. Wieder zitieren die Konsumentenschuetzer nicht Lederberg, sondern eine Schrift des umstrittenen Impfgegners Neil Z. Miller. Zur Frage der Publikation des Franzosen Jean- Francois Bach wirft Sommaruga ein, dass der kausale Zusammenhang zwischen Autoimmunkrankheiten und Allergien auf der einen und den Impfungen auf der anderen Seite noch nicht geklaert sei. Hier seien dringend mehr Studien noetig. Doch gerade in juengster Zeit sind grosse, unabhaengige Studien erschienen, die auf diese Fragen eingingen. Keine konnte eine entsprechende Gefaehrdung nachweisen. Vielmehr zeigten sie auf, dass Impfungen Allergien vielleicht sogar verhindern. Dass Bach in seinem Text auch diese Moeglichkeit ausdruecklich erwaehnt, schreiben Albonico und Klein nicht. Des Weiteren gibt die Konsumentenschuetzerin zu, dass das Quecksilber aus den meisten Mehrfachimpfstoffen verschwunden sei. Sie macht aber geltend, dass immer noch einige Einzelimpfstoffe auf dem Markt seien, die Quecksilber enthielten. Das aendert aber nichts an der Tatsache: Ein Baby, das den normalen Impfplan durchlaeuft, nimmt kein Quecksilber auf. Von Dosen, die "im problematischen Bereich" liegen, kann also nicht die Rede sein. So gehen Albonico und Klein immer wieder konsequent auf Distanz zur Lehrmeinung. Etwa bei der Impfung gegen Kinderlaehmung: "Die schweizerische Arbeitsgruppe fuer differenzierte Impfungen erachtet es [...] als problematisch, das noch unreife fruehkindliche Nervensystem bereits vor der Sprachentwicklung neurotropen, das heisst das Nervensystem beeinflussenden Viren wie dem Poliovirus auszusetzen", schreiben sie auf Seite 43 des Fuehrers. Der Mythos lebt weiter Gerade im Fall von Polio werde deutlich, ueber wie viel solides Datenmaterial Experten verfuegten, sagt Fachmann Dieter Stuerchler. Die WHO gehe davon aus, dass weltweit etwa 80 Prozent der Neugeborenen in ihrem ersten Lebensjahr drei Polioimpfdosen erhielten. Insgesamt bedeute dies, dass jaehrlich ueber 200 Millionen Polio-Impfdosen verabreicht wuerden. Dabei habe sich gezeigt, dass gefaehrliche Nebenwirkungen bei weniger als einer pro 700.000 Impfungen vorkaemen. Aehnliche Rechnungen lassen sich auch fuer die anderen in der Schweiz ueblichen Saeuglingsimpfungen anstellen. Kaum eine andere medizinische Technik ist so erfolgreich wie die Impfung. Die WHO schaetzt, dass Impfungen global das Leben von rund drei Millionen Kindern retten -jaehrlich. Schaeden richtet man dabei fast keine an. Zwar haben Wissenschaftler in den vergangenen Jahren die unterschiedlichsten Verdachtsmomente gegen Impfungen geaeussett. Aber fast alle wurden in grossen Studien widerlegt. Was bleibt, ist die Angst, die dazu fuehrt, dass die Eltern ihre Kinder nicht mehr impfen lassen. Und die werden dann krank. So geschehen bei der Masern-Mumps-Roeteln-Impfung. Der englische Arzt Andy Wakefield hatte 1998 den Verdacht geaeussert, sie koennte Autismus verursachen. In den vergangenen drei Jahren haben mehrere grosse, unabhaengige Studien diese Theorie schluessig widerlegt. Aber der Mythos lebt weiter. Deshalb sind rund 20 Prozent aller Kinder in der Schweiz nicht gegen Masern geimpft. Epidemien sind die Folge. In den ersten vier Monaten dieses Jahres erkrankten 300 Kinder in verschiedenen Teilen der Schweiz an Masern. 19 mussten ins Spital, bei 10 traten schwere Komplikationen auf, 6 hatten eine Lungenentzuendung, ein Kind erlitt eine Gehirnhautentzuendung. Ob diese Erfahrung wirklich entscheidend zur Reifung eines Kindes beitraegt, wie viele Impfgegner behaupten, sei dahingestellt. http://www.sichimpfen.ch http://www.bag.admin.ch Von Reto Kohler -------------------------------------------------------------------------------
Nehmen wir die von Reto Kohler genannten Zahlen:
In der Schweiz gab es 2003 einen Masern-Ausbruch mit 300 Kindern: 19 Kinder mußten ins Spital, bei 10 traten schwere Komplikationen auf, 6 hatten eine Lungenentzündung, 1 Kind erlitt eine Gehirnhautentzündung:
Vorfall Häufigkeit ----------------------------------------- ins Krankenhaus: 19:300 [= ca 6,3 Prozent] schwere Komplikationen: 1:30 [= ca 3 Prozent] Lungenentzündung: 1:50 [= ca 2 Prozent] Gehirnhautentzündung: 1:300 [= ca 0,3 Prozent]
Auch hier können wir vergleichen mit dem Fall Coburg. Gleiche Quelle wie oben (Stephan Arenz, Helen Kalies, Maria-Sabine Ludwig, Wolfgang Hautmann, Anette Siedler, Bernhard Liebl, Gabi Morlock, Rüdiger von Kries in "Der Masernausbruch in Coburg: Was lässt sich daraus lernen?" (Deutsches Ärzteblatt 100, Ausgabe 49 vom 05.12.2003, Seite A-3245 / B-2698 / C-2521))
Bitte beachten Sie, daß hier lediglich ein Drittel der Fälle aufgeführt wird. Hier wurden nur die 398 beantworteten Fragebogen ausgewertet:
-------------------------------------------------------------------------------
Komplikationen und stationäre Behandlung der Patienten mit Masern
entsprechend der klinischen Falldefinition nach Angaben im Fragebogen
Komplikationen Falldefinition erfüllt
n=398 Prozent
Stationäre Behandlung mit Komplikationen 21 5
davon:
-----------------------------------------------------------------
stationär mir Pneumonie 5 1
stationär mit Otitis media 6 2
stationär mir Pneumonie und Otitis media 3 1
stationär mit Fieberkrampf 1 0
stationär mit anderen Komplikationen 6 1
Ambulante Behandlung mit Komplikationen 92 23
davon:
-----------------------------------------------------------------
Pneumonie 9 2
Otitis media 73 18
Fieberkrampf 5 1
Pneumonie und Otitis media 3 1
Otitis media und Fieberkranpf 2 1
-------------------------------------------------------------------------------
Machen wir einen noch Vergleich, und zwar im Gebrauch von Statistik, beziehungsweise im Lügen mit Statistik. Hierzu zitiere ich aus einem Impfgegner-Forum das Zitat eines Pamphlets von Schweizer Homöopathen:
------------------------------------------------------------------------------- 26.05.04 11:21 Sollen wir unsere Kinder gegen Hepatitis-B impfen lassen? Homöo-News 1/99 Verein zur Förderung der klassischen Homöopathie Im Januar 1998 hat das Bundesamt für Gesundheit (BAG) eine neue Impfkampagne gestartet. Alle 11 - 15 jährigen Jugendliche sollen sich gegen Hepatilis-B impfen lassen. Hepatitis-B ist ein Virus, welches eine akute Leberentzündung auslösen kann. In ungefähr 5% der Fälle gelingt es dem Erkrankten nicht, das Virus aus dem Körper zu eliminieren. Er wird zum chronischen Virusträger und andere können sich theoretisch an ihm infizieren. Die Infektion geschieht über Blut- und Sexualkontakte. Realistisch rechnet man in der Schweiz mit höchstens 1000 Neuinfektionen pro Jahr (1), wovon wahrscheinlich weniger als 1% später an einer chronischen Leberzirrhose oder an einem Leberkarzinom erkranken und sterben. Das BAG geht von etwas höheren Zahlen aus. Würde in der Schweiz ein ganzer Schüler-Jahrgang von 85'000 Jugendlichen geimpft, hätten 84'900 Kinder davon keinen Vorteil. Sie würden aber unnötigerweise mit den Impfnebenwirkungen belastet (1). Schwere Impfnebenwirkungen sind u. a. Allergien, Multiple Sklerose und jugendlicher Diabetes. In Frankreich hat man aus diesem Grunde die Impfkampagne - nachdem sie bereits vier Jahre lief - wieder abgebrochen. Das bisherige offizielle Impfkonzept des BAG sah so aus, dass nur Risiko-Gruppen, d.h. medizinisches Personal, i.v. -Drogenkonsumenten und Neugeborene infizierter Mütter, geimpft wurden. Dadurch gelang es in den letzten fünf Jahren, die Anzahl der Neuinfizierten um die Hälfte zu reduzieren. 85'000 Jugendliche pro Jahr gegen Hepatitis-B zu impfen, kostet ungefähr 20 Millionen Franken. "Profitieren" davon könnten allerhöchstens 100 potentiell an Hepatitis-B-Neuerkrankte. Die Impfhersteller garantieren übrigens nur einen Impfschutz von fünf Jahren. Werden Elfjährige geimpft, sind sie vielleicht gar nicht mehr immunisiert, wenn sie wirklich ins risikoreiche Alter kommen. Wenn von einer Impfung weniger als jeder tausendste Geimpfte profitiert, alle anderen aber unnötigerweise einem Impfrisiko ausgesetzt werden, dürfen auch seltene Impfnebenwirkungen nicht ohne Weiteres akzeptiert werden (1). "Hepatitis B passiert den Jugendlichen nicht einfach - Hepatitis B holt man sich" (1). Hepatitis_B wird wie HIV (AIDS-Virus) über Blut- und Sexualkontakte übertragen. Erste Priorität aller Massnahmen muss nach meiner Ansicht die intensive Aufklärung der Jugendlichen über Hepatitis-B und AIDS haben.Insgesamt bringt die generelle Hepatitis-B-Impfung mehr Nachteile mit sich (1). Dagegen ist die konsequente Impfung der Risikogruppen sinnvoll und soll unbedingt beibehalten werden.Eine Frage bleibt laut Susan Boos von der Wochenzeitung vom 14.1.99 offen: Weshalb führt das BAG diese Hepatitis-B-Impfkampagne ausgerechnet jetzt durch - obwohl die Zahl der Erkrankten seit Jahren sukzessive sinkt? Ist es, weil die WHO schon lange eine generelle Hepatitis-Impfung fordert? Und weil die Schweiz mit dem BAG-Direktor Thomas Zeltner, so Susan Boos in ihrem Artikel, auf einen Sitz im Exekutivrat der WHO aspiriert? Oder ist es, damit die Firmen ihren neuen, gentechnisch teuer hergestellten Impfstoff sicher absetzen können? Dr. med. Emil Breu, Bern 1) Arbeitsgruppe für differenzierte Impfungen, Postfach, 3000 Bern 9, Dres. med. P. Klein und H. U. Albonico -------------------------------------------------------------------------------
Als Quelle (1) wird angegeben:
------------------------------------------------------------------------------- 1) Arbeitsgruppe für differenzierte Impfungen, Postfach, 3000 Bern 9, Dres. med. P. Klein und H. U. Albonico -------------------------------------------------------------------------------
Das ist exakt die Gruppe, die verantwortlich ist für den Kriminalfall "Alternativer Impfplan".
Die Zahlen und "Argumente" des Pamphlets "Sollen wir unsere Kinder gegen Hepatitis-B impfen lassen?", wiedergegeben in den "Homöo-News 1/99" des "Verein zur Förderung der klassischen Homöopathie" stammen von eben jenem Albonico und eben seinen Komplizen.
Sehen wir uns deren Lügen im Detail an. Denken Sie dabei daran, daß laut der Schweizer STIKO die Hepatitis-B-Impfung FÜR ALLE erfolgen soll ab 11. Lebensjahr bis SPÄTESTENS 15. Lebensjahr. Albonico et al wollen jedoch nur (siehe Zitat):
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Jugendliche HBV
Die Hepatitis-B-Impfung lässt nur machen,
wer einer Risikogruppe angehört
(also wer Drogen spritzt, wechselnde Sexualpartner hat)
-------------------------------------------------------------------------------
Der "Verein zur Förderung der klassischen Homöopathie" behauptet:
------------------------------------------------------------------------------- Realistisch rechnet man in der Schweiz mit höchstens 1000 Neuinfektionen pro Jahr (1), wovon wahrscheinlich weniger als 1% später an einer chronischen Leberzirrhose oder an einem Leberkarzinom erkranken und sterben. Das BAG geht von etwas höheren Zahlen aus. -------------------------------------------------------------------------------
Da werden "so nebenbei" eigene fiktive Zahlen eingeschmuggelt und die offiziellen Zahlen des BAG weder genannt noch korrekt berücksichtigt.
Die eigenen Zahlen der Homöopathen sind natürlich verharmlosend. Doch auch bei den verharmlosenden Zahlen erkranken 1000 Personen, wovon (wie man hier liest) 1 Prozent sterben. (Das "weniger als" lasse ich hier weg, es ist einer der vielen rhetorischen Tricks der Impfgegner.)
1 Prozent von 1000 sind 10 Tote. Diese 10 Toten lassen sich aber ziemlich sicher vermeiden durch eine Impfung!
Nehmen wir die andere Zahl, die (ebenfalls zu Anfang genannte) Angabe der 5 Prozent:
------------------------------------------------------------------------------- In ungefähr 5% der Fälle gelingt es dem Erkrankten nicht, das Virus aus dem Körper zu eliminieren. Er wird zum chronischen Virusträger und andere können sich theoretisch an ihm infizieren. -------------------------------------------------------------------------------
5 Prozent von 1000 sind 50 chronisch Infizierte. Chronisch infiziert zu sein ist eine sehr schwere Beeinträchtigung, das Leben wird Einem zerstört, sei es im Beruf, in der Familie, im Freundeskreis - und auch falls man krank ist und zum Arzt oder ins Krankenhaus muß - überall sind Vorsichtsmaßnahmen erforderlich!
Diese 50 Schicksale lassen sich mit großer Wahrscheinlichkeit durch eine Impfung verhindern.
Doch was schreiben die Herrschaften vom "Verein zur Förderung der klassischen Homöopathie"?:
------------------------------------------------------------------------------- Würde in der Schweiz ein ganzer Schüler-Jahrgang von 85'000 Jugendlichen geimpft, hätten 84'900 Kinder davon keinen Vorteil. Sie würden aber unnötigerweise mit den Impfnebenwirkungen belastet (1). -------------------------------------------------------------------------------
Das ist eine infame Lüge.
SELBSTVERSTÄNDLICH hätten ALLE 85.000 Geimpften einen Vorteil, nämlich den, daß ihnen das mögliche Schicksal eines chronisch Infizierten oder der Tod erspart bleibt. Und daß ihnen das Schicksal der Erkrankung und der Behandlung erspart bleibt.
JEDEN Ungeimpften kann es treffen, JEDEN. Alles reine Statistik, alles Zufall...
Doch es sind nicht "nur" 50 Betroffene! Tatsachlich sind es 1000, nämlich jene 1000 "Neuinfizierten". Durch die Kleinrechnerei der Herrschaften vom "Verein zur Förderung der klassischen Homöopathie" wird das beiseite geschoben, denn die jammern:
------------------------------------------------------------------------------- Sie würden aber unnötigerweise mit den Impfnebenwirkungen belastet (1). -------------------------------------------------------------------------------
und geben ihre Quelle an: Albonico et al.
Wenn 1000 von 85.000 erkranken, ist das 1 von 85.
Das ist eine erschreckend hohe Wahrscheinlichkeit. Dennoch jammern die Homöopathen wegen der Impf-Nebenwirkungen. Und dann appellieren sie an den Geiz:
------------------------------------------------------------------------------- 85'000 Jugendliche pro Jahr gegen Hepatitis-B zu impfen, kostet ungefähr 20 Millionen Franken. "Profitieren" davon könnten allerhöchstens 100 potentiell an Hepatitis-B-Neuerkrankte. -------------------------------------------------------------------------------
Wieso sie dabei auf einen Schlag 90 Prozent der 1000 Neuinfizierten weglassen, ist auch ein Rätsel...
Und überhaupt: Man ist ja, ein jeder, seines Glückes Schmied:
------------------------------------------------------------------------------- "Hepatitis B passiert den Jugendlichen nicht einfach - Hepatitis B holt man sich" (1). -------------------------------------------------------------------------------
Zitiert - wieder - nach Albonico und Komplizen. Und wieder ist es eine unglaublich dreiste Lüge.
Der Rest des Pamphlets ist Verschwörungsphantasie. Ebenfalls völlig untragbar.
Vergleichen wir die Angaben des "Alternativen Impfplans der Arbeitsgruppe für differenzierte Impfungen (Dr. med Albonico)" mit denen seriöser Quellen, und zwar mit denen von Kinderärzten in der Schweiz und in Deutschland.
Am 15.5.2006 ist beim Berufsverbands der Kinder- und Jugendärzte e.V. (BVKJ) (http://www.kinderaerzteimnetz.de/) zu den beiden erstgenannten Krankheiten Keuchhusten (Pertussis) und Haemophilus influenzae Typ b (Hib) folgendes angegeben:
------------------------------------------------------------------------------- Keuchhusten (Pertussis) Allgemeines Keuchhusten ist nach wie vor weltweit eine der häufigsten Infektionskrankheiten bei Kindern. Auch Erwachsene können aber davon betroffen sein. In Deutschland werden jedes Jahr durchschnittlich mehrere Tausend Keuchhustenfälle registriert. Todesfälle durch Keuchhusten treten heute vor allem bei Säuglingen auf. Die Krankheit ist hochansteckend und führt bei den Erkrankten zu heftigen Hustenanfällen. -------------------------------------------------------------------------------
http://www.kinderaerzteimnetz.de/bvkj/krankheit/show.php3?p=2&id=15&nodeid=60
------------------------------------------------------------------------------- Keuchhusten (Pertussis) Krankheitsbild Die Keuchhusten-Bakterien setzen ein spezifisches Gift - das Pertussis-Toxin - frei, das die typischen Beschwerden verursacht. 1 bis 2 Wochen nach der Ansteckung kommt es zunächst zu untypischen Krankheitszeichen, die eher einer banalen Erkältung ähneln: Schnupfen, Husten und Heiserkeit. Diese erste Krankheitsphase dauert etwa 1 bis 2 Wochen an. Der Patient ist aber jetzt bereits hochansteckend! Während der anschließenden 4 bis 8 Wochen dauernden zweiten Phase kommt es zum charakteristischen "Keuchhusten", der durch wiederholte krampfartige Hustenanfälle bis hin zur Atemnot gekennzeichnet ist. Der oft minutenlange, stakkatoartige Hustenanfall endet mit einem juchzenden Geräusch beim Einatmen, das durch einen Krampf des Kehlkopfes verursacht wird. Oft folgt einem Keuchhustenanfall Erbrechen. Innerhalb von 24 Stunden kommt es durchschnittlich zu 5 bis 50 Keuchhustenanfällen, die nachts häufiger als tagsüber auftreten. In der dritten Phase nehmen die Hustenattacken allmählich ab, doch auch diese Phase dauert noch 2 bis 6 Wochen an. Insgesamt verlaufen etwa 2/3 der Erkrankungen im Kindesalter typisch, etwa 10% zeigen schwere Verläufe. Besonders im frühen Säuglingsalter kann es anstelle der Hustenanfälle zu anfallsweise auftretenden Atemstillständen (Apnoe) kommen. Diese sind für das Kind lebensbedrohlich und erfordern eine stationäre Intensivtherapie. -------------------------------------------------------------------------------
------------------------------------------------------------------------------- Keuchhusten (Pertussis) Auswirkungen Über 70% der Todesfälle bei Keuchhusten treten bei Säuglingen bis zum 5. Lebensmonat auf. Auch die Folgeerkrankungen nach Keuchhusten-Infektionen können problematisch sein. Zu ihnen gehören Mittelohrentzündung, Lungenentzündung und Erkrankungen des Gehirns. Eine Lungenentzündung tritt z. B. im 1. Lebensjahr bei jedem fünften, im 2. bis 4. Lebensjahr bei jedem zehnten Kind auf, das an Keuchhusten erkrankt. Besonders aber Kinder und Jugendliche, die an Asthma bronchiale leiden, haben in der Regel einen schwereren Krankheitsverlauf, zum Teil mit schweren Lungenentzündungen. -------------------------------------------------------------------------------
------------------------------------------------------------------------------- Keuchhusten (Pertussis) Impfschutz Der einzig wirksame Schutz vor einer Keuchhusten-Erkrankung ist die Impfung. Die Impfung kann zwar nicht vor jeder Keuchhusten-Infektion schützen, aber vor einer schweren Erkrankung. Die heute verwendeten azellulären Impfstoffe enthalten nur noch die für die Entwicklung eines wirksamen Immunschutzes wichtigen Bestandteile der Keuchhusten-Bakterien. Sie werden biotechnologisch hergestellt und sind sehr gut verträglich. Je eine Impfung im dritten, vierten, fünften sowie zwischen dem 12. und 15. Lebensmonat sorgt für einen wirkungsvollen Schutz vor einer Keuchhusten-Erkrankung. Bei der Impfung gegen Keuchhusten besteht die Möglichkeit, Babys gleichzeitig auch vor anderen Infektionskrankheiten wie z.B. Wundstarrkrampf (Tetanus) , Diphtherie , Kinderlähmung (Poliomyelitis) , Hib (Haemophilus influenzae Typ b) und Hepatitis B zu schützen. Hierfür stehen sehr gut verträgliche Kombinationsimpfstoffe zur Verfügung. Aufgrund der beobachteten hohen Keuchhusten-Erkrankungsraten bei Fünf- bis 15-Jährigen empfiehlt die STIKO (Ständige Impfkommission) seit Januar 2006 eine weitere Auffrischimpfung im Vorschulalter (im Alter von 5 bis 6 Jahren) mit einem Tdap-Kombinationsimpfstoff (Tetanus-Diphtherie-azelluläre Pertussis). Der Abstand zur letzten Tetanus-Impfung sollte dabei mehr als fünf Jahre zurückliegen. Auch bei 9- bis 17-Jährigen sollte der Impfschutz gegen Keuchhusten unbedingt wieder aufgefrischt werden. Nach den Impfempfehlungen der STIKO sollte vor Geburt eines Kindes bei den Geschwistern der Impfschutz gegen Keuchhusten generell überprüft und gegebenenfalls aufgefrischt werden. Ebenso sollten sich Frauen mit aktuellem Kinderwunsch und ungeimpfte Erwachsene, die mit Neugeborenen in Kontakt kommen, gegen Keuchhusten impfen lassen. -------------------------------------------------------------------------------
------------------------------------------------------------------------------- Haemophilus influenzae Typ b (Hib) Allgemeines Das Bakterium Haemophilus influenzae Typ b (Hib) spielt besonders bei Kleinkindern im Alter bis zu 5 Jahren eine wesentliche Rolle. Die dadurch ausgelösten Infektionskrankheiten waren bis zur Einführung der vorbeugenden Impfung für diese Altersgruppe sehr gefürchtet. Die Keime verursachen bei Kindern bis zu 3 Jahren in erster Linie eine besonders schwere Form von Hirnhautentzündung. Bei Kindern bis zu 5 Jahren war die Entzündung des Kehldeckels (Epiglottitis) lebensbedrohlich. -------------------------------------------------------------------------------
------------------------------------------------------------------------------- Haemophilus influenzae Typ b (Hib) Krankheitsbild Die häufigsten durch Hib-Bakterien verursachten Erkrankungen sind die eitrige Hirnhautentzündung (Meningitis) und die Kehldeckelentzündung (Epiglottitis). Typische Krankheitszeichen einer Meningitis sind Erbrechen, hohes Fieber, Bewusstseinstrübung und Krämpfe. Eine Kehldeckelentzündung entwickelt sich innerhalb weniger Stunden. Wichtigste Erkennungsmerkmale sind hohes Fieber, Schluckbeschwerden, kloßige Sprache und ausgeprägte Atemnot. Weitere Erkrankungen, die durch die Erreger verursacht werden, sind Entzündungen der Nasennebenhöhlen, der Ohren und Gelenke. -------------------------------------------------------------------------------
------------------------------------------------------------------------------- Haemophilus influenzae Typ b (Hib) Auswirkungen Die durch Hib-Bakterien verursachte Hirnhautentzündung ist eine außerordentlich schwere und rasch fortschreitende Erkrankung. Die Sterblichkeit beträgt bei unbehandelten Patienten bis zu 80% und selbst bei frühzeitiger Therapie sterben noch 5 bis 10% der Erkrankten. Häufig führt eine Hirnhautentzündung auch zu Folgeschäden wie Sprachstörungen, Hörschäden und geistiger Behinderung. Eine Kehldeckelentzündung stellt immer einen Notfall dar, da sich die Erkrankung extrem schnell entwickelt. Oft bleibt gerade noch Zeit, einen Transport in die Klinik, immer mit Arztbegleitung, zu organisieren. Die Sterblichkeitsrate der Kehldeckelentzündung liegt entsprechend, mit bis zu 25 %, extrem hoch. -------------------------------------------------------------------------------
Doch was schreiben Albonico und Co.?
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ab 3. Lebensmonat Keuchhusten
(ausnahmsweise, wenn ein Kind in die Krippe geht)
Hib
(ausnahmsweise, wenn Kind in die Krippe geht)
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Keuchhusten kann durch infizierte Erwachsene übertragen werden, die von ihrer Erkrankung gar nichts wissen, weil sie die nicht bemerken, weil sie BEI IHNEN nur schwache Wirkung hat.
Es handelt sich um Krankheiten, die nicht unbedingt erkannt werden können, oder - wenn doch - dann zu spät. Krankheiten, an denen die Kinder schwer leiden und sterben können. Krankheiten, gegen die es Impfschutz gibt.
Wobei der Begriff "Kinderkrankheiten" schlicht und einfach falsch ist. Das zeigt sich auch an der Altersstruktur, die sich ändert.
------------------------------------------------------------------------------- Keuchhusten: Bei Erwachsenen auf dem Vormarsch Mittwoch, 17. April 2002 Marburg (dpa) - Keuchhusten ist Experten zufolge keine Kinderkrankheit mehr, sondern befällt mittlerweile vor allem Jugendliche und Erwachsene. Seit 1990 sei der Anteil der Patienten, die älter als zehn Jahre sind, bundesweit von wenigen Prozent auf mehr als 60 Prozent gestiegen, teilt das Deutsche Grüne Kreuz (DGK) in Marburg mit. -------------------------------------------------------------------------------
Nach einer Grundimmunisierung im Säuglingsalter sollten, so die Meldung weiter, 9- bis 17-Jährige den Schutz durch eine erneute Impfung auffrischen lassen.
Doch Albonico und Komplizen impfen
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(ausnahmsweise, wenn Kind in die Krippe geht)
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Albonico und Komplizen verhindern mit aller Gewalt eine SINNVOLLE Krankheitsprävention. Sehen wir uns als Vergleich an, wie es denn aussieht OHNE eine Krankheitsprävention. Dazu können wir Quellen nehmen wie zum Beispiel die Zeitschrift "Gesundheitsfürsorge im Kindesalter", aus der Zeit als eine Impfung noch nicht möglich war:
BILD: "Gesundheitsfürsorge im Kindesalter",
"Neue Folge der Zeitschrift für Säuglings- und Kleinkinderschutz",
Erster Band, 1925/26, erschienen im Verlag von Georg Stilke,
1925/26, Titelseite
Dort ist auf Seite 622 diese Tabelle:
BILD: "Gesundheitsfürsorge im Kindesalter",
Erster Band, 1925/26, erschienen im Verlag von Georg Stilke,
Seite 622: Gestorbene Kleinkinder 1922-1924 nach Todesursachen
und Alterstufen
Die Zahlen lauten:
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Gestorbene Kleinkinder 1922-1924 nach Todesursachen und Alterstufen
Todesursachen Alter in Jahren .
1 - 2 2 - 3 3 - 5
. m w m w m w .
Scharlach 9 4 8 4 20 11
Diphterie 58 42 41 34 33 36
Typhus 1 6 - - - -
Genickstarre 7 5 4 6 7 -
Venerische Krankheiten 12 10 2 2 - 1
Keuchhusten 85 106 16 26 5 12
Tuberkulose der Atmungsorgane 55 48 33 28 37 20
Sonstige Tuberkulose 143 111 109 101 121 111
Masern 189 178 67 56 25 25
Influenza 73 57 24 15 19 18
Lungenentzündung 372 316 77 80 36 33
-------------------------------------------------------------------------------
Dabei entfallen auf Keuchhusten bzw Masern:
-------------------------------------------------------------------------------
1 - 2 2 - 3 3 - 5 SUMME
Keuchhusten 191 42 17 250
Masern 367 123 50 540
-------------------------------------------------------------------------------
In 3 Jahren 56 tote Kinder von 1-5 Jahren alleine durch Scharlach.
In 3 Jahren 244 tote Kinder von 1-5 Jahren alleine durch Diptherie.
In 3 Jahren 250 tote Kinder von 1-5 Jahren alleine durch Keuchhusten.
In 3 Jahren 540 tote Kinder von 1-5 Jahren alleine durch Masern.
Auf Seite 615 nennt Dr. Hans Guradze, Berlin, in einem Beitrag die Zahl der Kinder bis zu 6 Jahren nach den Volkszählungen, in den Jahren 1910 und 1919:
BILD: "Gesundheitsfürsorge im Kindesalter",
Erster Band, 1925/26, erschienen im Verlag von Georg Stilke,
Seite 615: Kinder bis zu 6 Jahren nach den Volkszählungen, 1910, 1919
Kleinkinder (Alter 1-6) sind am 1.1.1925: 217.502. Macht rund 36.000 pro Jahrgang, woraus für die Jahrgänge 1-5 rund 180.000 Kinder folgen.
Die Trennung in Säuglinge und Kleinkinder ist etwas obskur. Man sieht das an der Todesfallstatistik, in der die Säuglinge NICHT enthalten sind.
Eine etwas größere Statistik (mit mehr Jahrgängen!) gibt es auf Seite 619 der Zeitschrift:
BILD: "Gesundheitsfürsorge im Kindesalter",
Erster Band, 1925/26, erschienen im Verlag von Georg Stilke,
Seite 619: Gestorbene [Kinder] nach Todesursachen, 1922-1925
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In in Jahren 1922 -1925 starben in Berlin
alleine an Scharlach: 177
alleine an Diptherie: 641
alleine an Masern: 1002
alleine an Keuchhusten: 894
-------------------------------
Summe = 2537 Kinder
===================
... und das bei einer Geburtenrate von rund 36.000 Kinder pro Jahr
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In den 4 Jahren 1922, 1923, 1924, 1925 starben 894 Kinder an Keuchhusten.
Das Jahr 1924 brachte mit 14 toten Kindern insgesamt durch Masern einen Ausreißer. 1925 starben 205. Zuvor waren es in 1922 439 und 1923 344.
Es starben in den Jahren 1922, 1923, 1924, 1925 insgesamt 1002 Kinder alleine durch Masern.
[geaendert 22.1.2007]
Nehmen wir die Zahl der Säuglinge mit 37.616 an und die Kleinkinder von
1-5 Jahren in Berlin zu der Zeit mit rund 217.500 an und versuchen einen
Vergleich mit der Schweiz von heute. (37.616 + 217.500 = 255.116)
Der Vergleich wird dadurch erschwert, daß (hier) keine wirklich vergleichbaren absoluten Zahlen vorliegen. So sind einerseits Säuglinge und Kleinkinder getrennt ausgewertet, andererseits gibt es Krankheiten, wo die Todesraten auch in höherem Alter als 6 Jahren bedeutend sind.
Bei Masern gibt es in den betrachteten 4 Jahren 1922-1925 von 1002 Todesfällen nur 20 mit Alter >6 Jahre und bei Keuchhusten sind es von 894 Todesfällen gerade mal 2. In beiden Fällen spielen also Kinder >6 Jahre für die Statistik keine große Rolle.
Man kann also bei Masern und Keuchhusten von den Zahlen für Säglinge und Kleinkinder auf alle Kinder schließen. Das ist wichtig, weil die Gesamtzahl der Kinder aus den vorliegenden Unterlagen nicht hervorgeht.
Deshalb rechne ich um über die Geburtenrate. 36.000 in Berlin um 1922 und 85.000 in der Schweiz um 2006. Diese Betrachtung geht davon aus, daß die bis zum Zeitpunkt X geborenen Kinder ignoriert und nur die neu hinzukommenden Kinder betrachtet werden ("eingeschwungener Zustand"). Bei einer konstanten Geburtenrate ist diese Betrachtung möglich.
Alle neu hinzukommenden Kinder werden in den Jahren ab Geburt mit den Erregern konfrontiert, die einen früher, die anderen später. Manche auch gar nicht. Aber zB im Fall von Masern erfolgt eine Infektion in mehr als 97 Prozent.
Erfolgen die Todesfälle in den Jahren 0, 1, 2, 3, 4, 5, so genügt es, diese 6 Jahrgänge zu nehmen. Ältere Kinder sterben nicht mehr (von Ausnahmen abgesehen). Schwankt in diesen 6 Jahren die Geburtenrate kaum, kann man sie als ausreichend akzeptabel konstant annehmen und zur Umrechnung benutzen.
Umrechnung von 36.000 auf 85.000 Neugeborene pro Jahr:
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tot durch Berlin, 1922-1925 Schweiz, fiktiver Stand 2006
36.000 Kinder/a 85.000 Kinder/a
in 4 Jahren in 4 Jahren in 1 Jahr
Keuchhusten 894 2111 528
Masern 1002 2366 591
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Übertragen auf die heutige Schweiz - 528 Kinder pro Jahr durch Keuchhusten und 591 tote Kinder pro Jahr durch Masern.
Wenn Ihnen das unglaublich hoch erscheint - nun, es gibt noch eine Überraschung dabei! Kurz gesagt: Wer an einer Krankheit stirbt, stirbt nicht an einer anderen.
Diese Tatsache ist NICHT vernachlässigbar bei hohen Todesraten. Wenn zum Beispiel in afrikanischen Slums 5 Prozent der Kinder an Masern sterben, können diese 5 Prozent nicht mehr an Malaria sterben. Will man die Sterblichkeit bei Malaria berechnen, muß man folglich die Verringerung der Populationszahl durch Masern und andere Krankheiten berücksichtigen.
Im alten Berlin waren die Todesraten NICHT vernachlässigbar. Bei der Umrechnung über die Geburtenrate die Situation demnach beschönigt. Alleine die 1002 Toten durch Masern verschieben die Statistik um 2,8 Prozent: 1002 von 36.000 sind 2,8 Prozent. Für die anderen Krankheiten ist die Personenzahl um 2,8 Prozent geringer. Tote durch Keuchhusten und Masern zusammen sind bereits 5,3 Prozent...
Bei Lungenentzündung, einer Krankheit, die auch in höherem Alter als 6 Jahre tötet, ist die Lage völlig anders: Von 13.103 gestorbenen Kindern insgesamt entfallen 1687+1435+580+487 = 4189 auf Kinder <6 Jahre.
4189 Tote durch Lungenentzündung, das sind 11,6 Prozent von 36.000. Diese 11,6 Prozent sterben nicht mehr durch Masern oder Keuchhusten. Für die Statistik bedeutet dies, daß die Erkrankungs- und Sterbewahrscheinlichkeiten für alle anderen Krankheiten, eben auch für Masern und Keuchhusten, in Wahrheit höher sind, als die nackten Zahlen zeigen. Es muß über eine komplizierte Umrechnung mit Hilfe der gesamten Krankenstatistiken eine "Bereinigung" durchgeführt werden. Krankenkassen und Lebensversicherungen besitzen hierzu Daten, halten sie aber geheim.
Was auf den ersten Blick harmlos erscheint, die "einfache" Berechnung einer Todeswahrscheinlichkeit, ist in Wahrheit alles andere als trivial. Ich werde später noch einmal auf diese Berechnungen eingehen.
Jetzt ein weiterer Vergleich: Auf dem ganzen amerikanischen Kontinent mit rund 800 Millionen Einwohnern sind heute durch Impfung Masern ausgerottet und es gibt NULL Tote durch Masern. Die einzigen Fälle von Infektionen (und Todesfälle) erfolgen durch Touristen aus dem Ausland.
Ohne Impfung wären es selbst bei den guten medizinischen Leistungen wie in den USA rund 1 Tote pro 500 Erkrankten, was mindestens 1,6 Millionen Tote bedeuten würde.
Bei den Zuständen in afrikanischen Slums, wo rund 20 Prozent eines Jahrgangs an Masern sterben, hätten wir zig Millionen Tote.
Irgendwo dazwischen, aber deutlich über 1,6 Millionen Tote durch Masern, das wäre ganz Amerika ohne Impfung...
Auf den Punkt Masern werde ich später zurückkommen.
Nun zum Vergleich bei Hepatitis B. Hier gibt es eine deutsche und eine schweizerische Quelle. Zuerst die deutsche, wieder vom Berufsverband der Kinder- und Jugendärzte e.V. (BVKJ) (http://www.kinderaerzteimnetz.de/). Dort ist heute, 15.5.2006, zu lesen:
------------------------------------------------------------------------------- Hepatitis B Allgemeines In Deutschland sind ca. 600.000 Menschen von einer Hepatitis-B-Infektion betroffen, jährlich kommen etwa 50.000 Neuerkrankungen hinzu. Gut 25% der Betroffenen sind zwischen 15 und 25 Jahren alt, über 10% sind jünger, die Altersgruppe zwischen 25 und 45 Jahren ist mit über 40% am meisten gefährdet. Hepatitis B ist weltweit verbreitet - hohe Durchseuchungsraten existieren vor allem in Zentral- und Südafrika, in Südostasien und Südamerika. In Deutschland gilt Hepatitis B irrtümlicherweise als Krankheit einiger Risiko-gruppen. So sind z. B. Ärzte, Dialyse-Patienten, Homosexuelle oder Drogensüchtige aufgrund der Übertragungswege zwar besonders gefährdet, aber die restlichen Bevölkerungsgruppen machen mit ca. 75% den Großteil der Betroffenen aus. -------------------------------------------------------------------------------
------------------------------------------------------------------------------- Hepatitis B Krankheitsbild Die Krankheit kommt erst nach ca. zwei bis sechs Monaten zum Ausbruch und hat damit eine ungewöhnlich lange Inkubationszeit. Eine akute Hepatitis-B-Infektion äußert sich vorerst in einem unspezifischen Krankheitsgefühl, Abgeschlagenheit, Fieber und Appetitlosigkeit sowie gelegentlich in Gelenkbeschwerden und Schmerzen im rechten Oberbauch. Nach einigen Tagen bricht die Gelbsucht aus - eine Gelbfärbung der Haut und Schleimhäute tritt auf, begleitet von einer Dunkelfärbung des Urins und einem entfärbtem Stuhl. So eindeutige Symptome haben allerdings nur etwa 35% aller Betroffenen, bei Säuglingen und Kindern bleibt die Erkrankung wegen untypischer Anzeichen sogar in etwa 90% der Fälle völlig unerkannt. Bei einem komplikationsfreien Verlauf klingen die Beschwerden nach drei bis fünf Wochen ab. -------------------------------------------------------------------------------
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Hepatitis B
Auswirkungen
Die Gefahr der Hepatitis B liegt in ihren Komplikationen.
Im schlimmsten Fall kann bereits in der akuten Phase die Leber
massiv geschädigt werden. Dieser Verlauf, der als fulminante
Hepatitis bezeichnet wird, geht mit dem Ausfall aller
Leberfunktionen einher und führt nicht selten zum Tode. Eine
Rettung der Patienten ist oft nur durch eine sofortige
Lebertransplantation möglich. Ein derartig schweres
Krankheitsbild gehört eher zu den Ausnahmen und trifft nur
etwa jeden hundertsten bis tausendsten Patienten mit einer
akuten Hepatitis B.
Weit häufiger ist eine weitere Komplikation dieser Infektion,
nämlich der Übergang in eine chronische Verlaufsform.
Die Chronifizierungsrate liegt für Erwachsene bei
5 bis 10% und für Säuglinge und Kleinkinder sogar bei
erschreckenden 60 bis 90%.
Die Patienten sind nicht nur eine permanente Infektionsquelle,
sondern sie entwickeln oft eine Leberverhärtung (Zirrhose),
auch als "Schrumpfleber" bezeichnet.
Die Betroffenen weisen häufig eine ausgeprägte Müdigkeit auf,
fühlen sich schwach und ihre Leistungsfähigkeit ist oft stark
eingeschränkt.
Verdauungsbeschwerden und rheumaähnliche Erscheinungen können
dazukommen. Im Endstadium können eine Bauchwassersucht
("Aszites"), Blutungen aus der Speiseröhre und
Beeinträchtigung der Gehirnfunktion bis zur Bewusstlosigkeit
auftreten.
Eine weitere Folge einer chronischen Leberentzündung ist die
Entstehung eines Leberkrebses.
Virusträger leiden bis zu 100mal häufiger an einem derartigen
Tumor als Menschen, die nicht mit dem Virus in Berührung
gekommen sind.
1500 bis 2000 Menschen sterben in Deutschland jedes Jahr
an den Folgen einer Hepatitis B.
Nicht jede Infektion mit dem Hepatitis B Virus führt
zwangsläufig auch zu einer Erkrankung. Aber, der infizierte
Mensch kann andere Personen anstecken und selbst die oben
genannten Komplikationen im Laufe seines Lebens
entwickeln.
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Hepatitis B ist mitnichten eine Krankheit von Risikogruppen, wie das Pamphlet der Homöopathen weismachen will.
Kinder haben ein DEUTLICH höheres Risiko, SCHWER unter der Krankheit zu leiden:
------------------------------------------------------------------------------- Die Chronifizierungsrate liegt für Erwachsene bei 5 bis 10% und für Säuglinge und Kleinkinder sogar bei erschreckenden 60 bis 90%. -------------------------------------------------------------------------------
Doch was schreiben die Homöopathen?:
------------------------------------------------------------------------------- 26.05.04 11:21 Sollen wir unsere Kinder gegen Hepatitis-B impfen lassen? Homöo-News 1/99 Verein zur Förderung der klassischen Homöopathie [...] In ungefähr 5% der Fälle gelingt es dem Erkrankten nicht, das Virus aus dem Körper zu eliminieren. Er wird zum chronischen Virusträger -------------------------------------------------------------------------------
Die Chronifizierungsrate liegt laut den deutschen Kinderärzten bei ERWACHSENEN bei 5-10 Prozent, also ÜBER 5 Prozent - und bei Kindern kann sie je nach Alter bis zu 90 Prozent betragen, dem 18-fachen jener 5 Prozent, die die Homöopathen nennen.
Mit anderen Worten: Die Homöopathen lügen hemmungslos.
Nun zur Infektion mit Hepatitis B. Hierzu schreibt der Berufsverband der Kinder- und Jugendärzte e.V. (BVKJ) (http://www.kinderaerzteimnetz.de/):
------------------------------------------------------------------------------- Hepatitis B Ursachen Alle Altersklassen, also auch Kinder, können an Hepatitis B erkranken. Das Hepatitis-B-Virus (HBV) wird durch kleinste Spuren von Blut, Speichel oder anderen Körperflüssigkeiten übertragen - Eintrittspforten sind bereits winzige Verletzungen der Haut oder der Schleimhäute. So kann die Infektion etwa unter kleinen Kindern durch Kratzen und Beißen weitergegeben werden. Auch Trends wie Piercing, Tätowierungen oder verletzungsträchtige Mannschaftssportarten wie Fußball sind mögliche Ansteckungsquellen. Aber auch innerhalb einer Wohngemeinschaft kann Hepatitis B durch gemeinsame Benutzung von Gegenständen des täglichen Lebens, wie zum Beispiel Nagelscheren, Nagelbürsten, Zahnbürsten oder Rasierapparaten, mit denen man sich häufig geringfügig verletzt, verbreitet werden. Ein besonders häufiger Übertragungsweg ist der Geschlechtsverkehr. Das Hepatitis-B-Virus ist 100mal infektiöser als HIV, damit ist Hepatitis B die wichtigste sexuell übertragbare Erkrankung. Auch Hepatitis-B-Virus-positive Schwangere können eine Infektion während der Geburt auf ihr Kind übertragen.Das Virus geht nicht über die Plazenta, sondern erst bei der blutigen Geburt auf das Baby über. -------------------------------------------------------------------------------
Spiel und Sport, wozu Kinder geradezu verdammt werden in der Schule, sind ein Risiko. Berührungen und Verletzungen sind alltäglich, lassen sich oft gar nicht vermeiden, insbesondere Berührungen nicht. Sie gehören zum Leben dazu!
Doch was schreiben die Homöopathen?:
------------------------------------------------------------------------------- "Hepatitis B passiert den Jugendlichen nicht einfach - Hepatitis B holt man sich" (1). -------------------------------------------------------------------------------
Quelle wiederum: Albonico und Komplizen.
Die Behauptung
------------------------------------------------------------------------------- "Hepatitis B passiert den Jugendlichen nicht einfach - Hepatitis B holt man sich" (1). -------------------------------------------------------------------------------
ist eine infame Lüge. Sie macht Menschen, und hier vor allem Kinder, für etwas verantwortlich, macht sie zu Schuldigen in einer Sache, für die sie nichts können, für die sie nicht verantwortlich sind, von der sie in den meisten Fällen gar nichts wissen KÖNNEN.
In Deutschland sind laut den Kinderärzten rund 600.000 Menschen mit Hepatitis B infiziert, können also andere anstecken.
Wo sind diese 600.000 Kranken? Die sind nicht in einer Kaserne interniert, nein, sie sind mitten unter uns. JEDER um uns herum kann mit Hepatitis B infiziert sein, ohne es selbst zu wissen.
Der einzige Schutz für Kinder und Erwachsene: eine Impfung!
Nun zum Text der Schweizerischen Gesellschaft für Pädiatrie. Ich übernehme die Web-Seite fast vollständig und mache lediglich Hervorhebungen:
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Hepatitis B
Ursachen, Folgen und Prävention
Hepatitis - was ist das?
Hepatitis bedeutet Leberentzündung. Eine Leberentzündung
wird entweder durch Giftstoffe oder - wie in den meisten
Fällen - durch Viren verursacht. Nachdem Viren die Leber auf
dem Blutweg erreicht haben, nisten sie sich in den Leberzellen
ein und vermehren sich dort. Das körperliche Abwehrsystem
versucht, die Viren unschädlich zu machen, indem es die
befallenen Leberzellen abtötet. Dabei entsteht in der Leber
eine Entzündung.
Das bekannteste Krankheitszeichen einer akuten
Leberentzündung ist die sogenannte Gelbsucht. Die Haut und
die Augen werden gelb, der Urin braun, der Stuhl dagegen
auffallend hell. Häufig treten diese Symptome aber gar nicht
in Erscheinung, so dass die richtige Diagnose nicht gestellt wird
und die Betroffenen oft selbst nicht wissen, dass sie an einer
akuten Hepatitis B leiden. Bisher wurden insgesamt fünf
Viren entdeckt, die eine gezielte Infektion und Entzündung
der Leber bewirken. Diese Hepatitisviren unterscheiden sich in
ihren Eigenschaften. Was den Anstekkungsweg und die
Gefährlichkeit der Viren betrifft, bestehen grosse
Unterschiede. Die verschiedenen Hepatitisviren, die nach
derzeitigem Wissensstand nur bei Menschen vorkommen, werden durch
einen Buchstaben (A, B, C, D, E) genauer bezeichnet. Die
verschiedenen Formen der Leberentzündung (Hepatitisformen)
werden mit den gleichen Buchstaben wie die verantwortlichen
Erregerviren gekennzeichnet.
Welche Viren verursachen eine Hepatitis?
Formen ohne chronischen Verlauf
Die beiden Hepatitisviren A und E verursachen akute
Leberentzündungen, die in der Regel innert 6 Monaten wieder
abheilen. Todesfälle sind selten, sie betreffen vor allem
Erwachsene ab 40 Jahren und bei Hepatitis E auch Schwangere.
Die Viren gelangen durch Trinkwasser oder Nahrungsmittel, die mit
Kotspuren verunreinigt sind, in den Körper. In mehr als 40%
der Hepatitis-A-Fälle infizieren sich die Betroffenen auf
Reisen in Ländern mit mangelhaften hygienischen
Verhältnissen (z. B. Osteuropa, Asien, Ozeanien, Afrika,
Mittel- und Südamerika). In der Schweiz ist das
Ansteckungsrisiko gering. Hepatitis E ist selten, Ansteckungen
erfolgen fast ausschliesslich im Ausland.
Formen mit chronischem Verlauf
Die Hepatitisviren B, C und D können im Anschluss an die
akute Hepatitis eine chronische Leberentzündung bewirken.
Dabei wird die Leber mit der Zeit immer stärker
zerstört; sie schrumpft allmählich, und es bildet sich
eine Leberzirrhose, manchmal entsteht zudem ein Leberzellkrebs.
Mit gewissen Medikamenten können bei einem Teil der Personen
mit chronischer Hepatitis B, C oder D Behandlungserfolge erzielt
werden. Im schlimmsten Fall kann - sofern ein Spenderorgan
gefunden wird - nur eine Lebertransplantation den tödlichen
Verlauf der Krankheit verhindern. Die Hepatitisviren B, C und D
werden alle durch Blut-zu-Blut-Kontakte übertragen. Zur
Ansteckung genügt bereits eine sehr kleine Blutmenge, die
direkt mit dem Blutkreislauf in Berührung kommt.
Hepatitis-B-Viren sind besonders ansteckend und werden auch mit
anderen Körperflüssigkeiten übertragen,
häufig z. B. durch ungeschützten Sexualverkehr, weil
die Viren auch in der Sperma- und Scheidenflüssigkeit zu
finden sind. Ist eine Mutter mit Hepatitis-B-Viren infiziert
(chronische Trägerin), muss ebenfalls damit gerechnet
werden, dass ihr Neugeborenes angesteckt wird.
Die akute Hepatitis C geht bei vier von fünf Infizierten in
eine chronische Leberentzündung über. Dabei werden die
Betroffenen in der Regel erst nach vielen Jahren, wenn die Leber
bereits schrumpft (Leberzirrhose), auf ihre Leberentzündung
aufmerksam.
Das Hepatitis-D-Virus kommt in der Schweiz selten vor. Es kann
sich in der Leber nur dann vermehren, wenn diese gleichzeitig mit
Hepatitis-B-Viren infiziert ist.
Andere
Ein ursprünglich als Hepatitis-F-Virus bezeichneter Erreger
wurde 1994 im Stuhl eines Franzosen entdeckt. Dieses Virus wird
heute jedoch nicht mehr zu den Hepatitisviren gezählt. Den
Buchstaben G erhielt eine Gruppe von drei Viren. Nur eines davon
ist für den Menschen ansteckend, verursacht aber keine
Krankheitszeichen.
[...]
Hepatitis B in der Schweiz: immer noch zu häufig
Mit dem Hepatitis-B-Virus stecken sich in der Schweiz jedes Jahr
zahlreiche Menschen an, obschon seit vielen Jahren eine
hochwirksame Schutzimpfung zur Verfügung steht. Zwischen 1989 und
1994 wurden dem Bundesamt für Gesundheit jährlich jeweils rund
450 akute Hepatitis-B-Erkrankungen gemeldet.
Seit 1995 hat die Zahl der offiziell gemeldeten
Hepatitis-B-Erkrankungen abgenommen (1995: 354 Fälle, 1996: rund
200 Fälle), was vor allem auf die Verminderung von
Hepatitis-B-Meldungen bei Drogenkonsumenten zurückzuführen ist -
unter anderem eine Folge der in der Schweiz unternommenen
Bemühungen zur Eindämmung der AIDS-Epidemie (z. B. Abgabe
sauberer Spritzen, Präservativ-Empfehlungen).
Da erfahrungsgemäss nicht jede Infektion gemeldet wird und nur
jede dritte infizierte Person bei sich Krankheitszeichen bemerkt,
die dann vom Arzt als Symptome einer Leberentzündung erkannt
werden, beträgt die Gesamtzahl aller Ansteckungen ein Vielfaches
der offiziell erfassten Fälle - Schätzungen sprechen von 2000 bis
3000 Neuinfektionen pro Jahr.
Das Ansteckungsrisiko ist bei Jugendlichen und jungen Erwachsenen
am grössten. 80% aller Ansteckungen betreffen Personen zwischen
15 und 40 Jahren. In der Schweiz wird bei allen schwangeren
Frauen mittels Bluttests abgeklärt, ob sie Virusträgerinnen sind.
Alle Neugeborenen von Virusträgerinnen erhalten kurz nach der
Geburt eine Impfung sowie ein Anti-Hepatitis-B-Serum als
Sofortschutz.
In der dritten Welt ist die Situation ganz anders. Dort spielt
die Übertragung des Hepatitis-B-Virus während der Geburt und
unter Kindern zahlenmässig die grösste Rolle. Akute
Hepatitis-B-Erkrankungen machen in der Schweiz jedes Jahr etwa
200 bis 250 Spitaleinweisungen nötig und verursachen 6 bis 10
Todesfälle wegen akuten Versagens der Leberfunktion.
Fast jede zehnte Person, die sich mit Hepatitis-B-Viren ansteckt,
wird zum chronischen Virusträger. Bei Säuglingen und Kleinkindern
sind chronische Verläufe noch häufiger. In der Schweiz gibt es
schätzungsweise 20000 Virusträger, weltweit rechnet man mit mehr
als 350 Millionen. Diese können die Infektion zeitlebens
weiterverbreiten und unterliegen selbst einem erhöhten Risiko von
ernsthaften, oft gar lebensgefährlichen Komplikationen. So
erkrankt jeder vierte Virusträger an einer chronisch
fortschreitenden Leberentzündung, aus der mit den Jahren eine
Leberschrumpfung (Leberzirrhose) und später in vereinzelten
Fällen ein Leberkrebs entsteht. Diese schweren Komplikationen
haben in der Schweiz jährlich 200 bis 400 Spitaleinweisungen und
zirka 40 bis 80 Todesfälle, weltweit mehr als eine Million
Todesfälle zur Folge.
Welche Ansteckungswege sind bekannt?
Das Hepatitis-B-Virus wird mit allen Körperflüssigkeiten
übertragen, besonders häufig beim Geschlechtsverkehr und durch
Blut-zu-Blut-Kontakte. Generell gilt Hepatitis B als äusserst
ansteckende Infektionskrankheit.
Auffallend ist, dass sich ein Teil der mit dem
Hepatitis-B-Virus infizierten Personen zur Zeit der Ansteckung
nicht risikoreich verhalten hat. Eine Ansteckung kommt also
längst nicht nur in sogenannten "Risikogruppen" vor.
Häufigste Ansteckungswege:
* Geschlechtsverkehr mit einer Partnerin oder einem Partner,
die/der mit dem Hepatitis-B-Virus infiziert ist
* Drogenkonsum mit unsterilen Injektionsnadeln und Spritzen
* Bei der Geburt, wenn die Mutter Virusträgerin ist
* Enger Körperkontakt mit einer infizierten Person
(z. B. Person im gleichen Haushalt, Institutionen für
Kleinkinder und geistig Behinderte)
Weitere mögliche Ansteckungswege:
* Tätowierungen und Piercings mit unsterilen Utensilien
* Bei Medizinalpersonen: versehentlicher Nadelstich mit
gebrauchter Nadel oder Schnittverletzungen mit
gebrauchtem Skalpell; Spritzer von Körperflüssigkeiten
auf Schleimhäute und Hautverletzungen
* Gebrauch der Zahnbürste oder des Rasierapparates einer
infizierten Person
Nur ein sehr geringes Ansteckungsrisiko besteht:
* an der künstlichen Niere bei der Blutwäsche (Dialyse)
* bei Bluttransfusionen und bei der Behandlung mit Blutprodukten,
z. B. für Bluter (gespendetes Blut wird regelmässig auf
Hepatitis-B-Viren getestet)
Kein Ansteckungsrisiko besteht:
* wenn ein Blutspritzer eines Virusträgers auf die unversehrte
Haut gelangt (das Hepatitis-B-Virus kann durch die intakte Haut
nicht in den Körper eindringen)
* beim Essen oder beim Trinken (diese Übertragungsart ist bei der
Infektion mit Hepatitisviren A und E entscheidend)
Welches sind die Krankheitszeichen der Hepatitis B?
Oft verläuft eine akute Hepatitis B ohne jegliche
Krankheitszeichen, oder es treten nur grippeartige Symptome in
Erscheinung (Appetitlosigkeit und Bauchbeschwerden, Übelkeit,
Erbrechen, Müdigkeit, Fieber). Die Krankheit kann aber auch akut
lebensbedrohlich sein und monatelang anhalten.
Nur eine von drei angesteckten Personen bemerkt deutliche
Krankheitszeichen der akuten Leberentzündung: Gelbsucht mit
Gelbfärbung von Haut und Augen, braunem Urin und hellem Stuhl.
Wenn das körpereigene Abwehrsystem erfolgreich ist, heilt die
Hepatitis aus, und die Leber wird wieder völlig gesund. Nach der
Ausheilung bleibt ein lebenslanger Schutz vor erneuter Ansteckung
zurück. Mit einem Bluttest kann der Arzt die neu gebildeten
Abwehrstoffe nachweisen, die fortan für den Ansteckungsschutz
verantwortlich sind.
Bei fast jeder zehnten Person heilt die akute Hepatitis B nicht
aus, sondern wird zur chronischen Infektion. Noch häufiger sind
chronische Infektionen bei Säuglingen und Kleinkindern. 80% aller
chronisch infizierten Personen fühlen sich gesund, obschon ihre
Leber Entzündungszeichen aufweist und sie als Virusträger
jederzeit andere, oft im eigenen Haushalt lebende Personen
anstecken können.
Bei jeder vierten chronisch infizierten Person geht jahrelang ein
starker Entzündungsprozess in der Leber weiter. Die
Krankheitszeichen der chronischen Leberentzündung sind oft
vieldeutig: Unwohlsein, Appetitlosigkeit, Müdigkeit. Um die
richtige Diagnose zu stellen, muss der Arzt Bluttests durchführen
und mit einer Nadel eine kleine Gewebeprobe aus der Leber
entnehmen.
Welche Behandlungsmöglichkeiten gibt es?
Zur Behandlung der akuten Hepatitis stehen keine Medikamente zur
Verfügung, welche die Heilungschancen verbessern. Die Wirksamkeit
von sogenannten Leberschutzpräparaten ist nicht nachgewiesen. Das
bedeutet, dass die erkrankte Person abwarten muss, ob das
Abwehrsystem des Körpers die Viren aus eigener Kraft zu
beseitigen vermag. Bis dahin bleiben die Körperflüssigkeiten
(Blut, Sperma- oder Scheidenflüssigkeit, Speichel) ansteckend.
Im Falle einer chronischen Hepatitis B kann eine Therapie mit
Interferon alfa durchgeführt werden, falls sich das Virus
vermehrt und die Leberwerte (die sog. "Transaminasen") erhöht
sind. Interferone sind körpereigene Substanzen, die eine
Stimulierung des Abwehrsystems bewirken. Sie helfen dem Körper,
die Virusinfektion zu bekämpfen.
Eine Interferontherapie kann mit Nebenwirkungen einhergehen. Zu
Beginn treten bei den meisten Patienten grippeähnliche
Nebenwirkungen auf, die jedoch innerhalb von einigen Tagen wieder
abklingen. Die Therapie dauert vier Monate und wird im Rahmen der
obligatorischen Grundversicherung von den Krankenkassen
übernommen. Bei 30 bis 40% der Patientinnen und Patienten wird
die Vermehrung des Virus gestoppt, die Entzündung der Leber
klingt ab. Bei diesen Patienten lässt sich nach heutigem
Wissensstand ein Fortschreiten der Lebererkrankung verhindern.
Zur Zeit wird untersucht, ob die Therapie durch Kombination mit
antiviralen Medikamenten weiter verbessert werden kann.
Mit Impfen wirksam vorbeugen
Da es derzeit noch keine wirksamen Behandlungsmöglichkeiten bei
einer akuten Infektion mit Hepatitis-B-Viren gibt, kommt der
Hepatitis-B-Impfung als zuverlässige Möglichkeit der Vorbeugung
um so grössere Bedeutung zu. Seit 1981 steht die hochwirksame
Impfung gegen Hepatitis B zur Verfügung. Nach dreimaliger
Einspritzung des Impfstoffs sind 98% der Geimpften geschützt. Bei
über 90% der Geimpften dauert der Schutz mindestens zehn Jahre,
möglicherweise sogar zeitlebens.
Wie wirkt der Impfstoff?
Auch ohne Verwendung lebender Viren ist es möglich, das
körpereigene Abwehrsystem zur Herstellung von Schutzstoffen zu
bewegen. Diese Schutzstoffe heissen Antikörper und schützen vor
der Infektion mit dem Hepatitis-B-Virus. Die schützenden
Antikörper bilden sich im Körper, wenn als Impfstoff das
sogenannte "Hepatitis-B-Oberflächenantigen" eingespritzt wird,
das in der Hülle des Hepatitis-B-Virus vorkommt. Früher wurde die
Hüllensubstanz aus virushaltigem menschlichem Blut entnommen,
seit über zehn Jahren wird sie jedoch gentechnologisch aus
Bierhefe gewonnen. Diese Herstellungsmethode schliesst die Gefahr
aus, dass bei der Impfung unbeabsichtigt eine Ansteckung mit
einem Krankheitserreger stattfinden könnte.
Wie läuft die Impfung ab?
Die Impfung gegen Hepatitis B kann in jeder Arztpraxis
durchgeführt werden. Für einen ausreichenden Schutz werden drei
Impfungen innerhalb von sechs Monaten empfohlen. Bei Erwachsenen
wird mittels einer Spritze in den Oberarmmuskel, bei Kleinkindern
am Oberschenkel geimpft. Das Gesäss ist für die Impfung nicht
geeignet, weil der Impfstoff im Fettgewebe unwirksam ist. Bei
Personen mit speziell hohem Ansteckungsrisiko kann der Arzt den
Impferfolg mit einem Bluttest nachkontrollieren. Verursacht die
Impfung auch Nebenwirkungen?
In der Schweiz sind derzeit vier Impfstoffe gegen Hepatitis B
erhältlich - drei Einzelimpfstoffe und ein Impfstoff, der
gleichzeitig auch gegen Hepatitis A schützt.
Als harmlose Impfreaktionen kommen bei etwa einer von zehn
geimpften Personen kurzdauernde Erscheinungen an der
Einstichstelle vor, z. B. Schmerzen, Rötungen, Wärmegefühl,
Schwellungen. Allgemeinreaktionen im Körper (z. B. Fieber,
Müdigkeit, Kopfschmerzen, Hautausschlag) sind selten. Äusserst
selten (etwa einmal auf 600000 Impfspritzen) sind extreme
allergische Reaktionen bei Personen, die auf einen Inhaltsstoff
des Impfpräparates über- empfindlich reagieren. Solche
Reaktionen, die bei allen Spritzen möglich sind, erfordern eine
sofortige Behandlung durch den Arzt (z. B. mit dem Gegenmittel
Adrenalin).
Weltweit wurden bereits mehr als 550 Millionen Personen gegen
Hepatitis B geimpft. Dabei sind keine anderen schwerwiegenden
Nebenerscheinungen aufgetreten, die auf die Impfung zurückgeführt
werden konnten. Die Impfung kann also als sehr gut verträglich
bezeichnet werden. Man darf jedoch nicht vergessen, dass die
Impfung nur gegen Hepatitis B schützt. Andere Krankheiten können
jederzeit auftreten, wie bei ungeimpften Personen auch.
Wer sollte sich impfen lassen?
Für folgende Personen empfiehlt sich eine Impfung gegen Hepatitis B:
1. Alle Jugendlichen im Alter von 11 bis 15 Jahren
Jugendliche sollten wenn möglich geschützt werden, bevor sie
das Alter mit dem höchsten Ansteckungsrisiko erreichen
(höchstes Ansteckungsrisiko zwischen 15 und 35 Jahren).
Kinder können in jedem Alter geimpft werden.
2. Besonders gefährdete Kinder und Erwachsene
* Personen, die mit Patienten oder mit
* Körperflüssigkeiten in Kontakt kommen
(Berufe im Bereich der Medizin, der Zahnmedizin und der Pflege)
* Personen, die mit Hepatitis-B-Virusträgern im gleichen
Haushalt leben
* Geistig Behinderte und ihre Betreuer in entsprechenden
Institutionen
* Drogenkonsumenten
* Sozialarbeiter, Polizei- und Gefängnis-personal mit häufigem
Kontakt zu Drogenkonsumenten
* Personen mit wechselnden Sexualpartnern
* Prostituierte
* Personen, die mit der künstlichen Niere behandelt werden
(Hämodialyse)
* Hämophiliekranke
* Reisende in Länder mit grosser Verbreitung des Hepatitis-B-Virus.
Hepatitis B ist besonders häufig in Afrika, Asien und
Ozeanien, weiter auch in Osteuropa, im Mittelmeergebiet und in
Südamerika.
Reisende sollten sich vor allem impfen lassen, wenn enger
Kontakt zur Bevölkerung gesucht wird (z. B. Arbeit im
Gesundheitswesen, sexuelle Kontakte, Entwicklungshilfeprojekte),
bei Freizeitaktivitäten mit Verletzungsgefahr oder wenn
längere oder wiederholte Aufenthalte in diesen Ländern
geplant sind.
* Personen aus diesen Ländern, die sich in der Schweiz aufhalten
* Neugeborene, deren Mütter Hepatitis-B-Virusträgerinnen sind
(zusätzlich zur Impfung erhalten diese Neugeborenen ein
Anti-Hepatitis-B-Serum zum Sofortschutz)
Haben Sie Fragen?
Frage: Besteht Ansteckungsgefahr, wenn ein Familienmitglied an
Hepatitis B leidet?
Antwort: Ja, es besteht eine erhebliche Ansteckungsgefahr. Diese
wird um so grösser, je enger der Körperkontakt ist. Die anderen
Familienmitglieder sollten sich auf jeden Fall gegen Hepatitis B
impfen lassen.
Frage: Schützt die Impfung auch gegen AIDS?
Antwort: Nein, gegen AIDS gibt es noch keine Impfungen. Deshalb
ist es wichtig, jede Verletzung mit gebrauchten Spritzen zu
vermeiden und beim Geschlechtsverkehr Präservative zu verwenden.
Frage: Wann sollte man sich nicht gegen Hepatitis B impfen lassen?
Antwort: Alle gesunden Personen können sich impfen lassen.
Während der Schwangerschaft oder bei chronischen Krankheiten
sollten Sie sich hingegen von Ihrem Arzt beraten lassen.
Frage: Bemerken alle Träger von Hepatitis-B-Viren, dass sie diese
Krankheit haben?
Antwort: Nein, viele akute und chronische Träger wissen nicht,
dass sie das Virus in sich tragen und andere Personen anstecken
können. Nur ein Bluttest erlaubt eine sichere Diagnose.
Frage: Wie lange dauert es nach der Ansteckung, bis erste
Krankheitszeichen auftreten?
Antwort: Symptome einer akuten Hepatitis B treten zwischen sechs
Wochen und einigen Monaten nach der Ansteckung auf. Es kommt aber
häufig vor, dass sich gar keine Krankheitszeichen feststellen
lassen und die Krankheit erst bemerkt wird, wenn Jahre später die
Komplikationen der chronischen Hepatitis B eintreten
(Leberzirrhose, ev. Leberkrebs).
Schweizerische Hepatitis-Informationsstelle
Hochstrasse 113
4018 Basel
Telefon 061 331 90 80
Telefax 061 331 90 21
Herausgeber:
Schweizerische Gesellschaft für Infektiologie
Sekretariat
Abt. für Spitalhygiene
Kantonsspital Basel
Petersgraben 4
4031 Basel
Schweizerische Gesellschaft für Pädiatrie
Sekretariat
Postfach
3000 Bern 25
http://www.swiss-paediatrics.org
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Zum Punkt Todesfälle gibt es ZWEI Angaben:
------------------------------------------------------------------------------- Akute Hepatitis-B-Erkrankungen machen in der Schweiz jedes Jahr etwa 200 bis 250 Spitaleinweisungen nötig und verursachen 6 bis 10 Todesfälle wegen akuten Versagens der Leberfunktion. -------------------------------------------------------------------------------
------------------------------------------------------------------------------- Fast jede zehnte Person, die sich mit Hepatitis-B-Viren ansteckt, wird zum chronischen Virusträger. Bei Säuglingen und Kleinkindern sind chronische Verläufe noch häufiger. In der Schweiz gibt es schätzungsweise 20000 Virusträger, weltweit rechnet man mit mehr als 350 Millionen. Diese können die Infektion zeitlebens weiterverbreiten und unterliegen selbst einem erhöhten Risiko von ernsthaften, oft gar lebensgefährlichen Komplikationen. So erkrankt jeder vierte Virusträger an einer chronisch fortschreitenden Leberentzündung, aus der mit den Jahren eine Leberschrumpfung (Leberzirrhose) und später in vereinzelten Fällen ein Leberkrebs entsteht. Diese schweren Komplikationen haben in der Schweiz jährlich 200 bis 400 Spitaleinweisungen und zirka 40 bis 80 Todesfälle, weltweit mehr als eine Million Todesfälle zur Folge. -------------------------------------------------------------------------------
Todesfälle durch AKUTE Hepatitis-B-Erkrankungen: 6 - 10 pro Jahr.
ZUSÄTZLICH Todesfälle SPÄTER durch Leberschrumpfung (Leberzirrhose) und Leberkrebs: 40 bis 80 pro Jahr.
Gesamt also pro Jahr: 46 - 90 Tote.
Starke Impfreaktionen in Form von "allergischen Reaktionen bei Personen, die auf einen Inhaltsstoff des Impfpräparates über- empfindlich reagieren" sind äusserst selten (etwa einmal auf 600.000 Impfspritzen) [siehe obige Quelle bei den Schweizer Kinderärzten].
Da für eine Immunisierung 3 Spritzen notwendig sind, gibt es einen solchen Fall 1x bei 200.000 Personen. Für die oben genannte Zahl von 85.000 Kindern pro Jahrgang für die Schweiz wäre dies 1x in 2,35 Jahren.
OHNE IMPFUNG gibt es in diesem Zeitraum von 2,35 Jahren statistisch 108 - 211 Tote.
in 2,35 Jahren [bei Impfung] [bei unzureichender Impfung] ------------------------------------------------------------------- 1 zwar gefährlichen, REAL 108 - 211 Tote aber nicht unbedingt tödlichen Ernstfall
Dennoch verlangen Albonico und Komplizen eine Impfung gegen Hepatitis bei Jugendlichen nur :
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(nur wer zu einer Risikogruppe gehört)
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Wobei das mit der "Risikogruppe" ebenfalls falsch ist, siehe die Quelle bei den deutschen Kinderärzten!
Ein weiterer Vergleich: Die Schweizer Homöopathen behaupten:
------------------------------------------------------------------------------- Realistisch rechnet man in der Schweiz mit höchstens 1000 Neuinfektionen pro Jahr (1), wovon wahrscheinlich weniger als 1% später an einer chronischen Leberzirrhose oder an einem Leberkarzinom erkranken und sterben. Das BAG geht von etwas höheren Zahlen aus. -------------------------------------------------------------------------------
Die Homöopathen lügen also doppelt: Erstens lassen sie die Toten durch die AKUTE Hepatitis-B-Erkrankung unerwähnt und zweitens machen sie aus den später durch Leberzirrhose und Leberkrebs gestorbenen 40-80 Toten pro Jahr höchstens 10 ("WENIGER als 1 Prozent").
Warum sagen die Homöopathen die Unwahrheit? Wissen Sie es nicht besser? Haben Sie die Wahrheit nicht gelernt? Haben sie die Wahrheit nicht begriffen? Oder lügen sie bewußt?
Schauen wir uns ein Beispiel aus der aktuellen Mediziner-Ausbildung an: http://www.uni-kiel.de/immunologie/ag/steinmann/pharm2b.pdf
Das ist ein Foliensatz von Professor Steinmann vom Institut für Immunologie im Universitätsklinikum Kiel zum Thema Immunologie.
Wenn schon nicht im Studium, dann in der fortlaufenden Weiterbildung MUSS ein Arzt sich mit diesen Themen beschäftigen. Für einen Röntgenologen mag das in der Weiterbildung vielleicht nicht gelten, ganz sicher aber gilt es für diejenigen, die meinen, Ratschläge über das Impfen geben zu können.
Zunächst die Zahlen über Neuinfektionen und Neuerkrankungen in Deutschland:
------------------------------------------------------------------------------- Hepatitis B * In Deutschland 0,3% Virusträger (Anti HBc- Prävalenz) * ca. 2500 Neuinfektionen * ca. 1250 Neuerkrankungen -------------------------------------------------------------------------------
Die Werte für ERWACHSENE in Deutschland:
-------------------------------------------------------------------------------
Hepatitis B Verlauf (Erwachsene)
* 65% asymptomatisch 25% akute Hepatitis mit Ausheilung und Viruselimination
* 0,1 - 1% Tod an fulminanter Hepatitis
* 5 - 10% (m:w 2:1) Viruspersistenz
davon 10-30% chronische Hepatitis
-------------------------------------------------------------------------------
Die Werte für Kinder liegen DEUTLICH schlechter, siehe oben!
Was sind die besonders gefährdeten Risikogruppen?:
------------------------------------------------------------------------------- Hepatitis B Risikogruppen * Medizinisches Personal * Homosexuelle Männer * Drogenabhängige * Dialysepatienten * Strafgefangene, Heiminsassen -------------------------------------------------------------------------------
Nun speziell zum Punkt Impfen. Dies sind Zahlen einer Studie aus Taiwan: Hepatitis B wird bei der Geburt von Mutter auf das Kind übertragen. Deswegen hat man die Kinder infizierter Mütter sofort nach der Geburt geimpft.
------------------------------------------------------------------------------- Hepatitis B Impfung und Leberzellkarzinom Alter Ohne Impfung Mit Impfung bei Diagnose 1974-1984 1984-1986 . n Krebs (Inzidenz) n Krebs (Inzidenz) 6 Jahre 3.940.747 18 (0,46) 648.642 0 (0,00) 7 Jahre 3.938.119 21 (0,53) 647.051 1 (0,15) 8 Jahre 3.931.983 19 (0,48) 644.892 1 (0,31) 9 Jahre 3.928.721 24 (0,61) 340.521 0 (0,00) Alle 15.739.570 82 (0,52) 2.281.100 3 (0,13) -------------------------------------------------------------------------------
Die Impfung gegen Hepatitis B rettet die Kinder also nicht nur vor der reinen Erkrankung an Hepatitis B, sondern auch vor dem Leberkrebs. Die von Impfgegnern immer wieder aufgestellte Behauptung, Impfung sei Ursache von Krebs, ist falsch - und hier ganz besonders. Tatsache: Impfen schützt vor Krebs.
Beachten Sie in diesem Zusammenhang das "Alter der Kinder bei Diagnose"!: 6 bis 9 Jahre!
Noch einmal die Frage:
Warum sagen die Homöopathen die Unwahrheit? Wissen Sie es nicht besser? Haben Sie die Wahrheit nicht gelernt? Haben sie die Wahrheit nicht begriffen? Oder lügen sie bewußt?
Die Materie, Immunologie, ist Teil des Medizinstudiums. Ein Arzt MUSS diese Dinge also wissen. Jemand, der Impfratgeber schreibt, muß sich mindestens ausreichend informiert haben. Schreibt er Impftratgeber, hat sich aber nicht ausreichend informiert, so lügt er mindestens über seinen Wissensstand. Eine ganz bewußte Lüge liegt bei den Homöopathen also immer vor, so oder so.
Zurück zu der Kritik an der Broschüre der Stiftung fuer Konsumentenschutz.
Außer der Kritik durch Reto Kohler, die "von außen" erfolgte, gab es auch innerhalb der Ärzteschaft Kritik. Die folgende erschien in "Synapse" Nr. 1 im Januar 2004.
Die Web-Site: http://www.aerzte-bl.ch/extern/set_synapse.html
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Seite 17 Dr. med. F. Rohrer, Facharzt für Innere Medizin FMH, Lausen
Seit gut drei Jahren gibt die von der
sozialdemokratischen Berner Ständerätin Simonetta
Sommaruga präsidierte Stiftung für Konsumentenschutz
eine Informationsbroschüre "Impfen - Grundlagen für
einen persönlichen Impfentscheid" heraus.
Dieses in ansprechendem Layout gestaltete, locker
lesbar geschriebene Büchlein wird von vielen Eltern
gelesen, liegt aber auch in vielen Wartezimmern auf.
Autor ist Hans-Peter Studer, für den medizinischen
Inhalt zeichnen aber die Ärzte Hansueli Albonico und
Peter Klein, Mitglieder der "Schweizerischen
Arbeitsgruppe für differenzierte Impfungen",
verantwortlich.
In der Weltwoche vom 31.12.2003 hat der
Wissenschaftsjournalist Reto Kohler das Werk einer
genaueren Überprüfung unterzogen und dabei viele
fehlerhafte, die Leser zu falschen Schlüssen führende
Informationen aufgedeckt.
Läuft da eine einseitige Kampagne,die unter dem Motto
"gutgemeinter Konsumentenschutz" segelt, sich
hinter dem Namen einer angesehenen
Konsumentenschutz-Organisation versteckt, aber die
Leser glauben machen will, Impfungen seien nicht nötig
oder nur für diejenigen sinnvoll, die unbedingt geimpft
sein möchten?
Im ersten Teil des Artikels zeigt Kohler auf, wie an
verschiedenen Orten Literaturstellen z.T. renommierter
Forscher falsch oder eben im Sinne des Autors
interpretiert zitiert werden. Damit soll etwa belegt
werden, dass durch Massenimpfungen zu sehr in das
natürliche Gleichgewicht von Mensch und Natur
eingegriffen werde und damit mit weiteren grossen
Katastrophen wie der AIDS-Epidemie zu rechnen sei oder
dass sich das Immunsystem in der Kindheit durch das
Fehlen natürlicher Herausforderungen nicht harmonisch
entwickeln könne, durch allzu viele Impfungen sogar
verwirrt werde und im Erwachsenenalter Mühe bekunde,
sich gegen Krebszellen zu wehren, im Falle von
Allergieerkrankungen übersensibel reagiere und sich in
Form von Autoimmunerkrankungen gegen sich selbst wende.
Weiter wird in der Broschüre darauf hingewiesen, dass
durch das Konservierungsmittel Thiomersal vor allem bei
Säuglingen mit ihrem geringen Körpergewicht
Quecksilberdosen im problematischen Bereich verabreicht
werden könnten. Da bei sind aber alle im
Routineimpfplan des BAG vorgesehenen Präparate seit
mindestens drei Jahren thiomersalfrei.
Auch im Bundesamt für Gesundheitswesen wurde man auf
die einseitige, aber weitverbreitete Broschüre
aufmerksam und hat diese durch einen externen Experten
überprüfen lassen. Gemäss dem Weltwoche- Artikel sollen
zur Zeit mit der Stiftung für Konsumentenschutz
Verhandlungen über eine Revision der Broschüre
stattfinden.
Kohler hat Ständerätin Simonetta Sommaruga,
Stiftungspräsidentin der SKS, mit den Vorwürfen
mangelnder Objektivität der Broschüre konfrontiert und
zur Antwort erhalten, Ziel des Büchleins sei es, den
Konsumenten aus einer differenziert-kritischen Sicht
Entscheidungshilfen zur Verfügung zu stellen. Da viele
Studien von der Pharmaindustrie mit Impfen finanziert
würden, wolle die Stiftung Gegensteuer geben. Daher
scheint es für die Auftraggeberin des Impfführers
legitim, Experten anzuheuern, die als Impfkritiker
allgemein bekannt sind.
Immerhin werden laut Angaben der Weltwoche 18 Prozent
des SKS-Budgets durch den Bund finanziert.
Ganz einfach wurde in der SKS-Broschüre vergessen zu
erwähnen, dass das Impfen die weitaus erfolgreichste
medizinische Technik ist.
WHO-Experten schätzen, dass Impfungen weltweit jährlich
drei Millionen Kindern das Leben retten.
Viele der in den letzten Jahren geäusserten
Verdachtsmomente für Impfkomplikationen konnten
aufgrund grosser Studien widerlegt werden. Beispiele
für solche Theorien sind die Vermutung, gegen Masern
geimpfte Säuglinge würden später vermehrt an Autismus
leiden,der vermutete Zusammenhang zwischen der
Hepatitis- B-Impfung und Multipler Sklerose oder
zwischen der Keuchhustenimpfung und dem Plötzlichen
Kindstod.
Die mit diesen Argumenten gesäte Verunsicherung führt
bei vielen Eltern zu häufig zu einem Entscheid gegen
die Durchführung einer Impfung. Damit ergeben sich
immer noch zu tiefe Durchimpfungsraten und das
wiederholte Auftreten kleinerer Epidemien,etwa von
Keuchhusten oder Masern.
Das BAG bezeichnet das Impfen weiterhin als vorrangiges
Anliegen der öffentlichen Gesundheitsvorsorge und weist
darauf hin, dass die Impfung aller Kinder und
Jugendlichen eine grosse Chance sei, die allzuoft
fälschlicherweise als harmlos betrachteten, durch
Impfungen aber verhütbaren Krankheiten zu bekämpfen.
Um dieses Ziel zu erreichen, wurden verschiedene
Informationsangebote aufgebaut, etwa mit der neu
konzipierten Impfbroschüre, die zur Verteilung im
Wartezimmer gratis beim BAG bezogen werden kann, der
unten aufgeführten Website www.sichimpfen.ch oder der
"Impfline" (Gratistelefonnummer 0848 448 448),
die durch Medgate betreut wird.
Für Ärztinnen und Ärzte wurden die wichtigsten Fragen
und Antworten in einem zusammen mit der Vereinigung der
Kantonsärzte ausgearbeiteten, ebenfalls beim BAG
kostenlos erhältlichen Argumentarium zusammengestellt.
Am vordringlichsten ist aber die sachgerechte
Information der Eltern und der Kinder und Jugendlichen.
Gerade durch das häufig schon seit längerem bestehende
Vertrauensverhältnis sind Ärztinnen und Ärzte,
medizinisches Personal wie Elternberatungsschwestern
oder Hebammen am besten in der Lage, sachgerecht die
nötigen Informationen abzugeben, auf die geäusserten
Bedenken der Eltern einzugehen und durch Beratung und
Motivation den Schutz der Kinder und Jugendlichen vor
verhütbaren Krankheiten zu verbessern.
Entsprechend sieht das BAG die Ärzteschaft in einer
Schlüsselfunktion im "Impfleben" eines Kindes.
Quelle: Kohler Reto, Einseitige Kampagne,
Weltwoche 01/04 vom 31.12.2003 oder http://www.weltwoche.ch
Weitere Impfinformationen unter
http://www.sichimpfen.ch
oder http://www.bag.admin.ch
für Fachfragen infovac {at} medecine.unige.ch
Bestelladresse für BAG-Broschüren:
BBL
3003 Bern
Fax 031 325 50 58 oder verkauf.zivil {at} bbl.admin.ch
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Zwischenbilanz
Es gibt eine "Arbeitsgruppe für differenzierte Impfungen"
und einen Dr. med Albonico.
Diese Gruppe macht einen "'Alternativen' Impfplan".
Dieser Plan plus Pseudoargumente werden sowohl vom "Verein zur
Förderung der klassischen Homöopathie" als auch von der
"Stiftung Konsumentenschutz" verwendet.
Die "Stiftung Konsumentenschutz" wird öffentlich zur Rede
gestellt.
Die Homöopathen lügen. Die "Stiftung
Konsumentenschutz"...?
Nehmen wir die Homöopathen und ihren "Verein zur Förderung
der klassischen Homöopathie". Da läßt sich zeigen,
daß die Lügen nicht von Albonico kommen - bzw Albonico nicht so
leicht als Urheber der Lügen auszumachen ist.
Wie kann man dann erkennen, wer der Schuldige ist für die Lügen
in dem Pamphlet der Homöopathen? Wer hat gelogen, Albonico oder die
Homöopathen? Oder beide?
Die Schwierigkeit bei Albonico ist, daß er sich wissenschaftlich gibt
und mit vielen Worten um sich wirft. Die Homöopathen schreiben ihre
Täuschungsversuche sehr plakativ, also leichter durchschaubar.
Aber müssen wir diese Frage so genau klären? Nein, das müssen
wir nicht, denn es ist wie bei einer Bombe: Der Zündmechanismus kann noch
so kompliziert sein und noch so viele Fallen haben - das einzige, was
zählt, ist ganz am Ende der Auslöser, der Draht in den Sprengstoff.
Dies ist der Auslöser, gemacht von Albonico und seinen Komplizen: der
Auslöser für Epidemien, für Krankheit, für Leid und
für Tod.
Ich habe ihn bereits zitiert:
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ab 3. Lebensmonat Keuchhusten
(ausnahmsweise, wenn ein Kind in die Krippe geht)
Drei Wiederholungen im Abstand von zwei Monaten
ab 3. Lebensmonat Haemophilus influenzae b
(ausnahmsweise, wenn Kind in die Krippe geht)
Drei Wiederholungen im Abstand von zwei Monaten
7-13. Lebensmonat DT I Diphterie/Tetanus
(Gundimmunisierung)
7-13. Lebensmonat DT II
(1 bis 2 Monate nach DT I)
12 Monate später Diphterie/Tetanus III
18-24. Lebensmonat evtl. Auffrischung Haemophilus influenzae b
18-24. Lebensmonat evtl. Auffrischung Keuchhusten
2.-3. Lebensjahr Poliomyelitis
(Grundimmunisierung, von Schluckimpfung wird abgeraten)
12.-14. Lebensjahr Masern
(sofern das Kind die Masern noch nicht durchgemacht hat,
im Zweifelsfall Antikörpertest machen lassen)
12.-14. Lebensjahr Röteln
(nur Mädchen, sofern sie die Röteln noch nicht
durchgemacht haben, im Zweifelsfall Antikörpertest
machen lassen)
12.-14. Lebensjahr Mumps
(nur Knaben, sofern sie den Mumps noch nicht
durchgemacht haben, im Zweifelsfall Antikörpertest
machen lassen)
Jugendliche HBV
Die Hepatitis-B-Impfung lässt nur machen,
wer einer Risikogruppe angehört
(also wer Drogen spritzt, wechselnde Sexualpartner hat)
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Dieser "alternative Impfplan" hätte - bei allen Kindern in der Schweiz kontinuierlich angewendet - alleine bei Hepatitis B ein grauenhaftes Ergebnis.
Selbst jetzt sterben wegen unzureichender Impfung (statistisch verteilt) in der Schweiz 46-90 Tote PRO JAHR durch Hepatitis B.
Dabei sind diese Werte schon beträchtlich gesunken, denn noch vor wenigen Jahren lagen sie beim 3fachen. Erst durch eine Impfkampagne konnten sie gesenkt werden.
Verständlich, daß die seriösen Kinderärzte Sturm laufen gegen den Irrsinn der vorsätzlichen Körperverletzung mit einkalkulierter Todesfolge durch die von den Homöopathen propagierte und auch betriebene vorsätzlich unterlassene medizinische Prävention.
Nun wäre es logisch und selbst nach Regeln des menschlichen Verstandes zu erwarten und zu fordern, daß die "Arbeitsgruppe für differenzierte Impfungen" um Dr. med Albonico und daß die Homöopathen vom "Verein zur Förderung der klassischen Homöopathie" ihre Fehler einsehen und ihren irrsinnigen "alternativen" Impfplan einstampfen.
Doch dem ist nicht so.
Die Homöopathen lügen nach wie vor. Das sind wir gewöhnt. Und Albonico und Komplizen? Die fälschen und verfälschen weiterhin Literaturzitate, wie es ihnen schon bisher nachgewiesen wurde.
2005 erscheint in der "Schweizer Ärztezeitung" der Artikel von Claire-Anne Siegrist, Christoph Aebi, Daniel Desgrandchamps, Ulrich Heininger und Bernard Vaudaux, in dem Albonico und Hirte in klaren Worten und in nicht zu überbietender Deutlichkeit "Konsistent unrichtige Informationen" vorgehalten werden. Dabei geht es auch um den Mißbrauch von Literaturzitaten.
Einer, der von dem Mißbrauch seiner Werke betroffen ist, ist der Nobelpreisträger Prof. Zinkernagel.
Prof. Zinkernagel nimmt DIREKT Stellung zu der Broschüre der "Stiftung Konsumentenschutz" und zu der Art und Weise, wie Albonico und Hirte fälschen:
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Impfungen - ein weiterhin ungelöstes Problem
Ich werde im Zusammenhang des obenerwähnten Artikels zweimal auf
Seite 1202 genannt [1].
Diese Zitate sind aus dem Zusammenhang gerissen und werden so
verwendet, dass sie den Autoren dienen, nicht aber den
allgemeinen Sinn meiner Darstellung wiedergeben.
Ich habe immer dafür plädiert, dass die bestehenden Impfprogramme
den neueren Erkenntnissen angepasst werden müssen.
Ich habe nie plädiert, dass bestehende Impfstoffe für die
wichtigsten Kinderkrankheiten nicht angewendet werden.
So wie ich zitiert werde, könnte der Leser den Eindruck erhalten,
dass ich den Verzicht auf Impfungen zugunsten einer
Aufrechterhaltung der natürlichen Viruszirkulation fordere. Dem
ist eindeutig nicht so.
Ich lehne die Haltung des Impfratgebers (der Stiftung für
Konsumentenschutz) und der Kollegen Albonico und Hirte
grundsätzlich ab.
Jede medizinische Handlung (wie jede menschliche Handlung) hat
nie nur Vorteile, aber im Falle der anerkannten Impfungen ist der
Vorteil für die Gesundheit des Kindes, und auch im weiteren Sinn
für die Bevölkerung, mit einem Faktor zwischen 10 und 1000 (oder
noch grösser), bezifferbar. Auf diesen Vorteil zu verzichten ist
schlicht unmenschlich.
Dass bei Impfungen selten auch Nebenwirkungen auftreten, kann und
will ich nicht bestreiten.
Wie überall bei medizinischen Interventionen muss auch bei
Impfungen durch genügend grosse, sauber durchgeführte Studien
nachgewiesen und quantifiziert werden, wie gross der Vorteil
eines Impfschutzes in einer Population ist.
Gleichzeitig müssen die Häufigkeit und der Schweregrad von
potentiellen Nebenwirkungen gemessen werden.
Entscheidend ist nun, wie gross der Vorteil eines Impfschutzes
gegen eine Wildtypinfektion im Verhältnis zu diesen potentiellen
seltenen Nebenwirkungen ist.
Ganz grob kann man diese drei, für die Bevölkerung wesentlichen
Faktoren für jede einzelne Infektion mit epidemiologischen
Grundlagen belegen.
Wir wissen z. B. von Masern, dass die Wildtypinfektionen bei
einem von 1000 bis 3000 Infizierten mit zentralnervösen
Komplikationen einhergeht.
Nach der Einführung der Masernimpfung haben sich diese möglichen
Komplikationen um einen Faktor von 10 bis 100 reduziert.
Objektivierbare, schwere Impfnebenwirkungen sind so selten, dass
sie nicht gesichert definiert werden können.
Es gibt nun gewisse Gruppen (ich will aber auf diese und deren
Daten bzw. Beweggründe nicht eingehen), die behaupten, dass es
zusätzliche seltene aber schwerwiegende Nebenwirkungen bei
Masernimpfungen gibt, wie z.B. Autismus.
Dies sind Behauptungen oder Zufallsresultate, die aber in
neuester Zeit nicht objektiviert werden konnten. Im Gegenteil,
eine entsprechende Studie, die einen Zusammenhang zwischen der
MMR-Impfung und dem Autismus suggeriert hatte, musste sogar
teilweise zurückgezogen werden [2].
Die Schlüsselfrage ist: Sind die Nebenwirkungen von Impfungen
gleich gross, grösser oder kleiner als die von Wildtypinfektionen?
Dieser Gretchenfrage weichen die meisten Impfgegner aus.
Das ist die Frage, die uns als Väter, Mütter, Ärzte und
Gesundheitspolitiker interessieren muss.
Es gibt meines Wissens keine fundierten Hinweise in der gesamten
Weltliteratur, dass die Nebenwirkungen von zugelassenen Impfungen
auch nur annähernd (d. h. ein Zehntel oder ein Hundertstel) die
Auswirkungen von Wildtypinfektionen erreicht haben.
Aus dieser Sicht wird für Impfprävention folgendes ganz klar:
Dass Natur pur viel besser ist als eine moderne Umwelt und ein
moderner Haushalt mit vernünftiger und nachweislich höchst
wirksamer Präventivmedizin, kann zwar geträumt werden, ist aber
einfach nicht wahr.
Die konventioneilen Impfungen, wie sie in den letzten hundert,
vor allem aber in den letzten fünfzig Jahren implementiert worden
sind, stellen wahrscheinlich die erfolgreichsten medizinischen
Handlungen überhaupt dar.
Kaum eine andere medizinische Aktivität hat soviel schwere
Krankheit und Leiden verhindert als Impfstoffe.
Rolf Zinkernagel, Zürich
1 Albonico H-U, Hirte M. Impfungen - ein weiterhin ungelöstes Problem.
Schweiz Ärztezeitung 2005;86(20): 1202-15.
2 Horton R. The lessons of MMR. Lancet 2004; 363:747-9.
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Das war, wie gesagt, im Jahr 2005. Ich darf dem im folgenden noch etwas
hinzufügen.
Die "Supplementa" des Schweizer "Bundesamt für
Gesundheit" (BAG)
Das Schweizer "Bundesamt für Gesundheit" (BAG) gibt
"Supplementa" heraus, die man aus der sehr ordentlichen und
wohlgeordneten Web-Site des BAG herunterladen kann.
Deutsche Institutionen mit ihren zum Teil höchstblamablen Web-Ruinen
sollten sich hier mehr als nur eine Scheibe abschneiden...
Dies ist eine der Übersichtsseiten des BAG über
"Supplementa", in diesem Fall über Infektionskrankheiten:
http://www.bag.admin.ch/themen/medizin/00682/00684/02535/index.html?lang=de
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Titel Größe Datum
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Supplementum I - Malariaschutz für Kurzzeitaufenthalter
Stand: März 2006 280 kB 23.05.2006
Supplementum II - Empfehlungen zur Hepatitis-B-Impfung
Stand: Dezember 1997 192 kB 22.05.2006
Ergänzung zum Supplementum II - Empfehlungen zur Hepatits-B-Impfung
Stand: Dezember 1997 Ergänzung zum Supplementum II -
Bull BAG 2001; Nr. 36: 4-5 37 kB 22.05.2006
Supplementum III - Empfehlungen zur Poliomyelitisimpfung
Stand: März 1990 3038 kB 21.05.2006
Ergänzung zum Supplementum III -
Empfehlungen zur Poliomyelitisimpfung
Stand: Oktober 1999 Ergänzung zum Supplementum III -
Bull BAG 1999; Nr. 43: 809-811 119 kB 21.05.2006
Supplementum V - Postexpositionelle passive Immunisierung
Stand: Oktober 2004 289 kB 19.05.2006
Supplementum VI - Impfungen für Auslandreisen
Stand: Juli 2000 917 kB 18.05.2006
Supplementum VII - Empfehlung zur Prävention von Haemophilus
influenzae Typ b-Infektionen bei Kindern
Stand: November 1991 604 kB 17.05.2006
Supplementum VIII - Schweizerischer Impfplan 2006
Stand: Januar 2006 66 kB 16.05.2006
Supplementum IX - Empfehlungen zur Hepatitis-A-Prävention
Stand: Juni 1992 983 kB 15.05.2006
Supplementum X - Prä- und postexpositionelle
Tollwutprophylaxe beim Menschen
Stand: Juli 2004 188 kB 14.05.2006
Supplementum XI - Empfehlungen zur Keuchhustenprdvention
Stand: Januar 1996 1294 kB 13.05.2006
Supplementum XII - Prävention von Masern, Mumps und Röteln
Stand: Juni 2003 232 kB 12.05.2006
Supplementum XIII - Empfehlungen zur Grippeprävention
Stand: August 2000 232 kB 11.05.2006
Supplementum XV - Kranke und gesunde Ausscheider infektiöser oder
toxigener Erreger im Umgang mit Lebensmitteln
Stand: April 1999 1871 kB 09.05.2006
Supplementum XVI - Allgemeine Empfehlungen zu Impfungen
Stand: Juni 2003 249 kB 08.05.2006
Ergänzung zum Supplementum XVII
- Weniger Impfdosen, gleicher Nutzen: Reduktion des Impfschemas
gegen Pneumokokken bei gesunden Kindern unter 2 Jahren
Bull BAG 2006; Nr. 21: 409-411
60 kB 07.05.2006
Supplementum XVII - Pneumokokkenimpfung bei Kindern unter 5 Jahren
Stand: November 2005 72 kB 07.05.2006
Supplementum XVIII - Impfung gegen Meningokokken der Serogruppe C
Stand: November 2005 79 kB 06.05.2006
Supplementum XIX - Überwachung, Prävention und Kontrolle des
schweren akuten respiratorischen Syndroms (SARS)
Stand: Oktober 2005 165 kB 05.05.2006
Supplementum XX - Impfung von Frauen im gebärfähigen Alter gegen
Röteln, Masern, Mumps und Varizellen
Stand: Februar 2006 56 kB 04.05.2006
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Alle Texte sind leider nur als PDF vorhanden, einem für das WWW völlig ungeeigneten Datenformat aus der Druckvorstufe.
Diese Liste ist nur ein Schnappschuß vom Juni 2006. Sie sollten daher immer die Site des BAG besuchen und nach den neuesten Versionen sehen.
Insbesondere der neue Impfplan 2006 Supplementum VIII - Schweizerischer Impfplan 2006 ist interessant als Vergleich zu dem oben zitierten im Kasten (aus dem Jahr 2002)
Die PDFs sind in den Suchmaschinen anscheinend weitgehend unbekannt. Vor allem sind PDFs mit Web-Browsern nicht lesbar. Deshalb habe ich vom BAG die Erlaubnis erbeten und freundlicherweise auch erhalten, "Supplement XII" Supplementum XII - Prävention von Masern, Mumps und Röteln in meiner Web-Site als plain HTML spiegeln zu dürfen.
Dies ist der Mirror: http://www.ariplex.com/ama/ama_im30.htm
Wegen der derzeit grassierenden Masern-Welle in Nordrhein-Westfalen und weil Masern eines der wichtigsten Themen beim Impfen sind, habe ich DIESES PDF-File in HTML umgesetzt, so daß sich Text und Tabellen leicht zitieren lassen.
Die "Supplementa" erscheinen seit etlichen Jahren. Jenen, die sich mit Impfen beschäftigen oder das vorgeben, MÜSSEN diese Schriften des BAG also bekannt sein. Sowohl Albonico und Komplizen als auch die Homöpathen können sich nicht auf Unwissenheit oder zu wenig Material berufen. Nein, Albonico usw. handeln TROTZ des Wissens, das ihnen sowohl BAG als auch ärztliche Fortbildungsmöglichkeiten täglich bieten.
Die Diskussion um das Impfen ist mitnichten ein akademischer Streit. Es geht um das Leben von Menschen, die meisten davon hilflose Kinder.
Diejenigen, die FÜR das Impfen eintreten, wollen das Leben dieser Kinder retten.
Es geht alleine in der Schweiz um vermutlich mindestens 100 Todesfälle pro Jahr, die sich problemlos durch Impfungen vermeiden lassen.
Alleine Hepatitis B ist daran mit 46-90 Toten pro Jahr beteiligt...
Dennoch erlebt man "Argumente" wie zum Beispiel die in dieser Email, die mir zugespielt wurde:
------------------------------------------------------------------------------- Betreff: [Individuelle_Impfentscheidung] Masern Datum: Thu, 16 Jun 2005 00:06:25 -0700 Von: Dr. Jenö Ebert <Praxis-Dr.Ebert@gmx.de> Liebe Kollegen, mit großem Interesse verfolge ich die Diskussionen bei Yahoogroups "individuelle Impfentscheidung", bei der immer wieder die gleichen Namen wie Hirte, Rabe und Klein manchmal aber auch Andere auftauchen. Auch die Medienberichte der aktuellen Masern Epidemie in Südbayern veranlassen mich dazu, mich in diese Diskussion einzuschalten und meine Meinung kund zu tun. Im Großen und Ganzen möchte ich den Kollegen Georg Soldner und Udo Schippling beipflichten, die nicht für die Empfehlung einer Masern Impfung plädieren. Das Durchleben und Überstehen einer Masernerkrankung ist dazu da, daß das Immunsystem daran reifen soll; es ist nicht gegeben, daß wir die Erkrankung "wegimpfen". Dies gilt natürlich auch für andere Kinderkrankheiten. Mit den Impfungen nach dem Gießkannenprinzip, ohne zu differenzieren und Einbezug des impfenden Individuums verschieben wir die Kinderkrankheiten ins komplikationsreiche Jugend- und Erwachsenenalter. Die Schicksale der impfgeschädigten Kinder wiegen - meines Erachtens - die Schäden einer eventuellen Erkrankung auf. Es sollte festgehalten werden: Eine Sicherheit oder lebenslanger Schutz ist durch eine Impfung nicht gewährleistet. Es ist alles eine Glaubenssache. Wir Ärzte sollten deshalb entschlossen und geschlossen in der Öffentlichkeit auftreten und klarmachen, daß wir, mit Impfungen nicht das erreichen, was sich Politiker, Ärzte und Patienten davon versprechen. Unser Tun in dieser Richtung ist immunologisch auf das zelluläre Geschehen noch immer völlig unklar. Auch humoral gibt es viele Fragezeichen... Es fehlen zu diesem Thema vergleichende und Langzeitstudien. Wir sollten den immer wieder zitierten Argumenten von Ausrottung der Infektionskrankheiten wie Pocken oder Polio entschieden mit dem Hinweis auf bessere hygienische und ernährungsspezifische Situation begegnen. Wir, impfkritische Ärzte sollten darauf hinweisen, dass die Kinderkrankheiten - ohne Ausnahme - mit homöopathischen Mitteln sehr gut zu behandeln sind. Das beweist der mutige Einsatz der "Coburger Ärzte" im Jahr 2001. Auch die immer wieder aufgezeigten Zahlen einer Masern Encephalitis 1:1000 und Todeszahlen von 1:50.000 müssen revidiert werden. Es ist dringend an der Zeit, daß wir beweisen, daß diese Zahlen völlig unrealistisch und überzogen sind. Dagegen sind die präsentierten Zahlen der Pharmaindustrie über die "äußerst geringen Nebenwirkungen" deutlich nach oben zu korrigieren. Dies könnte durch bessere Erfassungssysteme und Schulung der Ärzte, Impfschäden zu erkennen, vorangetrieben werden. Es ist ausgesprochen schwach, daß es keine korrekt und lückenlos geführten Listen von Impfschäden gibt! So oder so, wir sollten vermeiden, uns impfkritische Ärzte als verantwortungslose Übeltäter abstempeln zu lassen! Frage an Herrn Soldner: kann ich die "Parsifal"-Studie zu lesen bekommen? Frage an Hern Hirte: inwieweit ist es gesichert, daß SSPE nach durchgemachter Masernerkrankung auftritt? Gibt es vielleicht auch andere Ursachen für SSPE? Das bekannte ein-Punkt-Denken der Schulmediziner (Eisbergmediziner) sollten wir nicht übernehmen! (Siehe Chlamydien machen Herzinfarkt!) Die Koch'schen Postulate sowie die Pasteur'schen Thesen sind längst überfällig und müßten einem neuen Verständnis der Krankheiten weichen: ein Paradigmawechsel ist längst überfällig. Das Immunsystem ist das, was uns schützt, eine sichere, zuverlässiger Schutz wird nie durch eine Impfung erreicht! Daher sollte die Devise in jedem Fall lauten: hegt und pflegt das Immunsystem und schädigt es nicht durch Impfungen! Also: primum nil nocere! (Galen) In diesem Sinne, liebe Grüße an Alle Dr. Jenö Ebert Hauptstr 1 B D-86356 Neusäß Germany Tel.: +49(0)821-467977 Fax.: +49(0)821-467939 Internet:www.dr-j-ebert.de E-mail:Praxis-Dr.Ebert@gmx.de -------------------------------------------------------------------------------Nehmen wir die wichtigen Punkte dieser Einlassungen unter die Lupe:
------------------------------------------------------------------------------- Das Durchleben und Überstehen einer Masernerkrankung ist dazu da, daß das Immunsystem daran reifen soll; es ist nicht gegeben, daß wir die Erkrankung "wegimpfen". Dies gilt natürlich auch für andere Kinderkrankheiten. Mit den Impfungen nach dem Gießkannenprinzip, ohne zu differenzieren und Einbezug des impfenden Individuums verschieben wir die Kinderkrankheiten ins komplikationsreiche Jugend- und Erwachsenenalter. -------------------------------------------------------------------------------Da erklärt ein Arzt rundheraus, daß die Kinder Krankheiten haben SOLLEN.
Das gilt natürlich (sic!) in jedem Land der Erde. Werfen wir dazu einen Blick in die Statistiken der Weltgesundheitsorganisation (WHO).
Beispiel Masern:
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Disease and mortality burden
While measles is now rare in many industrialized countries, it remains a
common illness in many developing countries. More than 30 million
people are affected each year by measles. In 2004, it was estimated that
there were 454 000 measles deaths globally: this translates to more than
1200 deaths every day; 50 people die every hour from measles. The
overwhelming majority (> 95%) of measles deaths occur in countries
with per capita Gross National Income of less than US $1000. In
countries where measles has been largely eliminated, cases imported
from other countries remain an important source of infection.
Table 1: Estimated measles deaths, with uncertainty bounds*, by
World Bank geographical region (2004)
Sub-Saharan Africa 216.000 [216.000 - 279.000]
South Asia 202.000 [145.000 - 264.000]
East Asia & Pacific 32.000 [ 21.000 - 47.000]
Middle East & North Africa 4.000 [ 2.000 - 5.000]
Europe & Central Asia [-]
Latin America & Caribbean [-]
High Income Countries [-]
TOTAL 454 000 [329.000 - 596.000]
* Based on Monte Carlo simulations that account for uncertainty in key
input variables (i.e., vaccination coverage and case-fatality ratios)
The primary reason for continuing high childhood measles morbidity and
mortality is the failure to deliver at least one dose of measles vaccine
to all infants.
Prevention: a cost-effective, safe vaccine
Suffering, complications and death caused by measles can be easily
prevented through immunization.
The measles vaccine is safe, effective and inexpensive. It costs less
than one US dollar (consisting of cost of vaccine, injection equipment
and operational costs) to immunize a child against measles, making
measles vaccination one of the most cost-effective public health
interventions available for preventing deaths.
Measles immunization carries the highest health return for the money
spent saving more lives per unit cost.
The vaccine, which has been available for more than 40 years,
costs about US $0.30 per dose ($0.15 for the vaccine itself and $0.15
for the safe injection equipment) if procured through UNICEF (United
Nations Children's Fund).
-------------------------------------------------------------------------------
Im Jahr 2005 starben insgesamt rund 395.000 Kindern an Masern. Noch vor wenigen Jahren waren es mehrere Millionen pro Jahr.
Um Ihnen einen Überblick zu geben und den Vergleich zu ermöglichen, habe ich aus dem "CIA World Factbook" 3 Tabellen in den Anhang dieses Textes übernommen:
Millionen Tote durch Masern. Jahr für Jahr. Es wurde erst durch das konsequente Impfen besser:
--------------------------------------------- 1999 873.000 Kinder an Masern gestorben 2000 2001 2002 540.000 2003 530.000 2004 454.000 2005 395.000 ---------------------------------------------
Eine ausgezeichnete Tabelle für die gemeldeten Erkrankungen in den
Jahren ab 1980 gibt es bei der WHO:
http://www.who.int/immunization_monitoring/en/globalsummary/timeseries/tsincidencemea.htm
Über diese Web-Seite der WHO gelangt man zu Statistiken für Mumps, Masern, Röteln, Diphterie, Polio, Tetanus, Gelbfieber, und Keuchhusten.
Außerdem gibt es das Ganze als Spreadsheet-Datei:
http://www.who.int/entity/immunization_monitoring/data/incidence_series.xls
Auf meine Fragen bekam ich von der WHO auch diese sehr aufschlußreiche
Antwort:
"... from these reported cases, WHO comes up with the estimated deaths
due to measles at global and regional level. WHO publishes the data in
the Weekly Epidemiological Record (WER).
Please find below the links to the WER articles on measles:
Progress in reducing global measles deaths 1999-2004:
http://www.who.int/immunization_delivery/adc/measles/wer2006_measles.pdf
Progress in reducing global measles deaths 1999-2003:
http://www.who.int/immunization_delivery/adc/measles/reh_09.pdf
Progress in reducing global measles deaths 1999-2002:
http://www.who.int/wer/2004/wer7903.pdf
Progress in reducing global measles deaths:
http://www.who.int/wer/2003/en/wer7821.pdf
"
Das erklärt auch die große Streuung bei den Todeszahlen: Grundlage sind die GEMELDETEN Erkankungen - aus denen dann die Todeszahlen BERECHNET werden.
Komplikationen werden gar nicht erfaßt und vermutlich auch Todeszahlen nicht oder nur unvollständig.
Nun - wenn auch mit Unsicherheiten - noch rund 395.000 tote Kinder durch Masern im Jahr 2005.
Und MILLIONEN Kinder wurden JEDES JAHR durch das Impfen gerettet. DENNOCH schreibt Jenö Ebert, Arzt:
------------------------------------------------------------------------------- Die Schicksale der impfgeschädigten Kinder wiegen - meines Erachtens - die Schäden einer eventuellen Erkrankung auf. -------------------------------------------------------------------------------Außer den mehreren Millionen TOTEN Kindern sind da noch die Kinder, die von Lungenentzündungen bis zu lebenslangem Siechtum (zum Beispiel durch Hirnschäden) BLEIBENDE Schäden hatten (und haben), weil sie NICHT geimpft wurden.
Was sind denn die "Schicksale der impfgeschädigten Kinder"!?
Wo sind die Millionen Toten, die es nach Ebert's Behauptung geben müßte? Wo sind die Abermillionen durch Komplikationen geschädigten Kinder?
Antwort: Es gibt sie nicht.
Hier wie auch in ungezählten anderen Fällen ist es immer das gleiche: Immer wieder werden von den Impfgegnern Behauptungen aufgestellt, die durch nichts anderes gespeist werden als das Weitertragen von Lügen, von Märchen und von alten und neuen religiösen Hirngespinsten.
Was treibt Jenö Ebert? Die Antwort ist einfach: Jenö Ebert ist Homöopath, Jenö Ebert ist Mitglied der Gruppe "Ärzte für Individuelle Impfentscheide", in der maßgeblich Anthroposophen sind...
Anthroposophen WOLLEN, daß Kinder krank werden.
Anthroposophen WOLLEN, daß Kinder krank werden. Ja, Sie haben richtig gelesen, siehe das folgende Zitat aus Todeskult "Anthroposophische Medizin"
(http://www.ariplex.com/ama/ama_im37.htm)Walther Bühler und Wilhelm zur Linden, zwei anthroposophische Ärzte, schreiben 1982 (!) in "Vom Sinn der Kinderkrankheiten" WÖRTLICH:
------------------------------------------------------------------------------- Daran kann man erkennen, mit welcher verzweifelten Kraft ein gesund geborenes Kind einmal, ein einziges Mal eine Krankheit wirklich erleben und durchstehen möchte. -------------------------------------------------------------------------------
Da steht tatsächlich, daß ein GESUNDES Kind krank sein WILL. Und diese Idiotie sagt nicht irgendwer, sondern das sagen Ärzte. Nicht irgendwelche Ärzte, sondern anthroposophische Ärzte.
Die Kinder werden nach dem Willen der Anthroposophen VORSÄTZLICH völlig ungeschützt den Krankheiten zum Fraß hingeworfen.
Warum? Wegen der "Inkarnation", oder auf deutsch: aus Sektenwahn.
Dazu Walther Bühler und Wilhelm zur Linden:
------------------------------------------------------------------------------- Kräftig auftretende Masern führen zu einer Art von Aufquellung der Haut und der Schleimhäute. Das führt zu Schnupfen, Bindehautentzündung, Husten mit Schleimabsonderung, vor allem aber zu einer Aufweichung der Gesichtszüge, die Konturen werden unscharf, was oft zu einer grotesken Veränderung der Gesichtsformen führt. Dann aber, nach zwei oder drei Tagen, gehen alle Schwellungen zurück, das Fieber und alle katarrhalischen Erscheinungen an Augen, Nase und Bronchien lassen nach. Langsam, aber immer deutlicher kommt dann ein neuer, oft fremder Gesichtsausdruck zur Erscheinung und nach einiger Zeit fällt aufmerksamen Eltern auf, daß vielleicht sogar die bisherige Ähnlichkeit des Kindes mit Vater oder Mutter abgenommen hat, daß ein neues, individuelleres Gesicht entstanden ist. Auch sonst zeigt sich eine Veränderung im Kindel. Eigenarten oder Schwierigkeiten im Wesen, die bisher zu bemerken waren, treten zurück. Das Kind ist offensichtlich in ein neues Entwicklungsstadium eingetreten. Will man es exakt ausdrücken, so kann man sagen: "Das Kind ist jetzt besser inkarniert", Leib und Seele haben sich besser gefunden. Eine tiefere Erklärung für diese Vorgänge kann man nur geben, wenn man auf die intimeren Zusammenhänge im Menschenwesen eingeht: Das Kind konnte gewisse Besonderheiten, die es aus der Vererbung übernommen hatte, mit Hilfe des Fieberprozesses überwinden, und es ist nun erst richtig zu sich selbst gekommen. Sein eigenes Wesen, das, was seine innerste Persönlichkeit ausmacht, hat sich durchgesetzt - mit Hilfe der Masern und unter Mitwirkung des Fiebers. -------------------------------------------------------------------------------
Masern und Fieber als Instrumente im Menschwerdungsprozeß...
Wenn man annimmt, das Kind sei bereits schon einmal "inkarniert", so nimmt man auch an, der Tod sei nicht schlimm. Daß Eltern ihr Kind nicht verlieren wollen, ist völlig egal. Sie tragen ihr Schicksal. Daß das Kind leben will, ist auch einerlei. Es hat zu sterben für den höheren Zweck. Und wenn es nicht stirbt, dann wird sich schon irgendetwas Positives zeigen. Selbst wenn es die SSPE in fünf Jahren ist.
Das wissen Eltern in der Regel nicht, wenn sie zum anthroposophischen Arzt gehen. Sie wissen nicht, was in seinem Kopf vorgeht. Denn es wird ihnen nicht gesagt.
Wer würde länger als fünf Minuten bei einem Arzt sitzen bleiben, der behauptet, es sei völlig egal, ob man stirbt oder nicht?
Und was sagt Jenö Ebert?:
------------------------------------------------------------------------------- Die Schicksale der impfgeschädigten Kinder wiegen - meines Erachtens - die Schäden einer eventuellen Erkrankung auf. -------------------------------------------------------------------------------Eines ist klar: Homöopathen und Anthroposophen unterscheiden sich nicht in ihrer Behauptung, daß Kinderkrankheiten ERLEBT werden müssen. Anthroposophen BETREIBEN ja schließlich Homöopathie, lediglich mit einem noch furchtbareren sektoiden Überbau.
Ebert schreibt in seiner eigenen Web-Site über Homöopathie:
------------------------------------------------------------------------------- Klassische Homöopathie [...] Jeder Patient, vom Baby- bis zum Greisenalter, kann homöopathisch behandelt werden! Nicht homöopathisch behandelt werden können: Mangelzustände (z.B. Vitamine, Mineralien, Hormone), Organschäden im Endzustand (z.B. Leberzirrhose, Querschnittslähmung), akute, lebensbedrohliche Erkrankungen des Kreislaufs (z.B. Herzinfarkt), der Lunge (Lungenödem), des Zentralnervensystems, Entzündungen der Hirnhäute und Verletzungen, die einen chirurgischen Eingriff erfordern. Alle übrigen Krankheiten sind mit der Homöopathie behandelbar! Es ist die hohe Kunst des behandelnden Arztes, die passende Arznei zu finden. Der Homöopath muss beurteilen, auswählen, sortieren und die Symptome entsprechend gewichten. Das erfordert nicht nur viel Sorgfalt, Zeit und Wissen, der Arzt muss sich in seinen Patienten gewissermaßen hineinfühlen, ihn verstehen können, um dann das ähnliche, korrespondierende Medikament zu bestimmen. -------------------------------------------------------------------------------"Alle übrigen Krankheiten sind mit der Homöopathie behandelbar!" - also ALLE Infektionen, laut Jenö Ebert. Wobei er sich in der Rolle des Arztes auch noch überhöht, etwas das in der Esoteriker-Szene typisch ist: "Es ist die hohe Kunst des behandelnden Arztes, die passende Arznei zu finden."
Das Wort "Behandeln" ist ein übler Trick, ein Betrug mit der Sprache, denn Homöopathie ist bestenfalls wirkungslos.
Das "Behandeln" ist nichts anderes als einem Kranken Zuckerpillen zu geben - mal aus diesem, mal aus jenem Röhrchen, am besten mit wohlklingenden lateinischen Namen.
Für einen großen Teil - vermutlich mehr als die Hälfte - der angebotenen Mittel gibt es, wie ich festgestellt habe, nicht einmal die nach den heiligen Regeln der Homöopathie notwendige "Arzneimittelprüfung".
Homöopathie ist in mehr als nur einer Hinsicht Betrug, siehe unter anderem:
Der Haken ist immer wieder, daß von "Behandeln" die Rede ist.
Was sollte ein Homöopath auch anderes tun, denn eine Infektion KENNT er ja nicht, so etwas GIBT ES NICHT in der Homöopathie, sondern einzig und allein "Verstimmung der Lebenskraft".
Die gesamte Vorsorge, die gezielte VERHINDERUNG einer Krankheit, existiert bei Homöopathen gar nicht.
Homöopathen "behandeln" Krankheiten, die man in Wahrheit verhindern kann - und die man verhindern muß!
Homöopathen "behandeln" Krankheiten, die SIE erst haben entstehen lassen durch vorsätzliches Unterlassen der Prävention.
Doch, wie sagt Jenö Ebert?: "Alle übrigen Krankheiten sind mit der Homöopathie behandelbar!"
Wie soll das wohl sein bei Erregern wie Ebola oder Marburg? Oder Tollwut? Nicht einmal Tetanus, das durch eine Impfung verhindert werden kann, ist durch Homöopathie BEHANDELBAR. Und dennoch, Homöopathen behaupten von sich, sie könnten HEILEN...
Da wundert auch nicht, daß Jenö Ebert seinen Patienten "Bioresonanz" verkauft:
------------------------------------------------------------------------------- Bioresonanz Jedes Lebewesen, aber auch sogenannte "tote" Materie besteht letztendlich aus reiner, feinstofflicher Energie mit einer ganz spezifischen Schwingungsfrequenz. Genauso wie elektrischer Strom kann diese Energie durch Kabel geleitet werden, die Amplitude und Frequenz des Schwingungsbildes kann dabei sowohl verringert als auch verstärkt werden. Zur Anwendung kommt dieses außerordentlich vielseitige Verfahren bei uns hauptsächlich in der Behandlung von ALLERGIE- Erkrankungen, sowie zur Austestung bei Verdacht auf bestimmte Unverträglichkeiten als Ursache für Heuschnupfen, Asthma, Neurodermitis, Hauterkrankungen im allgemeinen und Dick- und Dünndarmentzündungen. Häufig bringt das Aufdecken versteckter Allergene auch bei Schmerzpatienten des Rätsels Lösung! Wir stehen für Ihre weiteren Fragen zu dieser Therapieform jederzeit gerne zur Verfügung! Die Bioresonanzmethode ist ein modernes Verfahren, das von Dr. Morell 1975 entwickelt wurde, ein in sich geschlossenes, biophysikalisches System mit den Möglichkeiten für Diagnostik und Therapie. -------------------------------------------------------------------------------
Bioresonanz ist von a bis z reiner Schwindel.
Auch wundern Ebert's "Buchtips" nicht:
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Buchtipps
Batmanghelidj F. Dr. Med. Sie sind nicht krank, Sie sind durstig!
Calatin A. Die Rotationsdiät
Carnegie D. Sorge Dich nicht, lebe!
Derbolowsky J. Dr. Med. Tropho-Training - So fühle ich mich wohl
Dethlefsen/Dahlke Krankheit als Weg
Ebert J. Dr. Gefahr Arzt!
Emoto, Masaru Die Botschaft des Wassers
Egli R. Das LOLA Prinzip
Friedrich U. Homöopathie als Alternative
Hartenbach W. Prof. Dr. Med. Die Cholesterinlüge
Hay L.L. Gesundheit für Körper und Seele
Hirte M. Impfen Pro und Contra
Kast-Zahn/Morgenroth Jedes Kind kann Schlafen lernen
Lützner H. Dr. Med. Wie neugeboren durch Fasten
Mateu I Ratera Dr. Med. Erste Hilfe durch Homöopathie
Montignac M. Essen gehen und dabei abnehmen
Moss R. Allergien: Folge von Umweltbelastung und
Ernährung
Reichberg-Ullmann J./Ullmann R. Es geht auch ohne Ritalin
Stumm U. Das grosse Buch der Trennkost
-------------------------------------------------------------------------------
Zurück zu Ebert's Email:
------------------------------------------------------------------------------- Eine Sicherheit oder lebenslanger Schutz ist durch eine Impfung nicht gewährleistet. -------------------------------------------------------------------------------Erstens:
Das selbe gilt für viele Infektionskrankheiten: Auch Diphterie oder HiB-Infektionen hinterlassen keinen lebenslangen Schutz vor einer Neuerkrankung.Auch an Masern kann man mehrmals erkranken.
Natürlich sind bei verschiedenen Impfungen Auffrischungen nötig. Aber worin sollte da der Nachteil bestehen?
Allgemein ist der Impfschutz meist besser als der Schutz, den eine durchgemachte, schwere Krankheit hinterlässt.
Zweitens:
Niemand erwartet, daß das Paar Schuhe, das er gerade trägt, 70 Jahre lang hält. Warum soll dann ausgerechnet eine Impfung lebenslang wirken? Alleine der ANSPRUCH ist blödsinnig.Eine Impfung ist ein HILFSMITTEL, ein Schutz, ebenso wie ein paar Schuhe. Mehr nicht.
Eine zweite Erklärung, etwas technischer:
Ein Rad eines PKW wird mit mehreren Schrauben befestigt.
Eine Schraube alleine ist zu schwach. Deswegen nimmt man mehrere.
Niemand käme auf die Idee, sich zu beschweren, weil ein Rad mit mehreren Schrauben befestigt ist und nicht mit einer.
Erst recht käme niemand auf die Idee, Autoräder abzulehnen, weil sie mit mehreren Schrauben befestigt werden.
Ist es nicht merkwürdig, daß Menschen, die täglich Auto fahren, entweder als Fahrer oder als Passagier, auf der einen Seite Räder mit mehreren Befestigungschrauben als völlig normal ansehen - und die gleichen Menschen auf der anderen Seite eine Sicherung der Gesundheit durch MEHRERE Impfungen als unannehmbar betrachten, nur weil es MEHRERE sind und nicht eine...?
------------------------------------------------------------------------------- Wir sollten den immer wieder zitierten Argumenten von Ausrottung der Infektionskrankheiten wie Pocken oder Polio entschieden mit dem Hinweis auf bessere hygienische und ernährungsspezifische Situation begegnen. -------------------------------------------------------------------------------Das ist eine Lüge, die unter anderem auch von Buchwald verbreitet wird.
Dr. Dr. Maurer, Wien, gab mir freundlicherweise diese statistischen Daten:
------------------------------------------------------------------------------- Maserntodesfälle in der DDR vor der Einführung der Masernimpfung: 1958: 186 1959: 101 1960: 146 1961: 99 1962: 151 1963: 90 ------------ Summe: 773 gemeldete Maserntote -------------------------------------------------------------------------------In den Jahren 1958 bis 1963 gab es in der DDR 773 gemeldete Maserntote. Damals gab es die Masernimpfung noch nicht.
Dittmann, Starke, Ocklitz, Grahneis und Giesecke haben in "Bulletin World Health Organization, Vol 53, 1976", p 3414. bzw 21 ff" die Entwicklung ihres Impfstoffs und dessen Auswirkung beschrieben.
Ich gebe aus dem "Bulletin" der WHO sehr stark gekürzt (!) einige Teile wieder:
http://whqlibdoc.who.int/bulletin/1976/
Vol53/Vol53-No1/bulletin_1976_53%281%29_21-24.pdf
Bull World Health Organ. 1976;53(1):21-4.------------------------------------------------------------------------------- The measles eradication programme in the German Democratic Republic S. Dittmann, G. Starke, W. Ocklitz, H. Grahneis, H. Giesecke Epidemiological, clinical and sociooeconomic considerations pointed to the need for a vaccination campaign against measles in the german Democratic Republic. Each year from 50.000 to 100.000 cases (300-600 per 100.000) were being recorded, while the real morbidity rate was much higher. Complications occured in 6-7 percent of cases, and an average of nearly 50 children died of the disease annually. The yearly cost attributable to measles was estimated at 50 million marks. [...] In June 1966 the vaccine was tested in a small field trial (4) and in 1966-1967 it was tested again on a larger scale (7). In 1967 it was compared with 3 vaccines of different provenance in a further field test trial. [...] A thorough regional programme of measles eradication was started in April 1967 in the district of Halle. The programme tookj the form of several vaccination campaigns of short duration aimed at: first immunizing all children in the 3-6 year age group, especially in crèches and kindergartens; secondly, immunizing all children in the 7-8 year age group in schools; eliminating epidemic foci; and achieving an equal immunization rate throughout the district. Vaccinations were carried out chiefly following the epidemic seasons. By April 1968, due to vaccination and natural infection, the level of immunity amounted to almost 100 percent, and measles can now be regarded as having been eliminated for 7 years in the district (3). [...] By 1970 more than 90 percent of all children attending crèches and kindergartens had been immunized agasinst measles. [...] As a result of these efforts morbidity decreased from 169 per 100.000 in 1970 to less than 10 per 100.000 in 1974 (2,3 per 100.000) and 1975 (8,8 per 100.000), in which year only 400 and 1494 cases respectively were registered in the entire country (Fig. 1). -------------------------------------------------------------------------------Die Impfkampagne dauerte von 1967 bis 1973, also insgesamt rund 7 Jahre. In diesen 7 Jahren fiel die Zahl der Erkrankungen von rund 50.000-100.000 pro Jahr auf 400 bis 1494 (1974 bzw 1975).Es wird wohl niemand bei klarem Verstand behaupten wollen, daß sich in der DDR in diesen 7 Jahren die "hygienische und ernährungsspezifische Situation" so dramatisch verändert hätte, daß dies der Grund für den Rückgang der Erkrankungen war.
Buchwald und die anderen Lügner betrügen ihre Leser und deren (durch sie betroffene) Kinder, indem sie zwei Dinge vermengen: die Zahl der Todesfälle und die Zahl der Erkrankungen.
Angenommen, es erkrankten in einem Land pro Jahr 100.000 Menschen an einer Krankheit - und diese Zahl bliebe konstant - dann könnte durch bessere Behandlung der Erkrankten deren Heilung verbessert werden und es stürben Jahr für Jahr weniger PRO JAHR.
Das würde aber NICHTS an der Tatsache ändern, daß PRO JAHR weiterhin 100.000 Menschen mit dieser Krankheit infiziert und krank werden. Die Krankheit wäre also nicht ausgerottet, sondern lediglich in der Härte ihrer Auswirkungen verringert.
Eine hochinfektiöse Krankheit wie Masern KANN man nicht durch "Hygiene" verringern. Masern erreichen fast 100 Prozent der Menschen, die einen früher, die anderen später. Aber fast alle im Kindesalter.
Damit haben wir mit der Zahl der Geburten pro Jahr auch ungefähr die Anzahl der Erkrankungen, die sich IM DURCHSCHNITT ereignen werden. Allerdings sieht man diesen Durchschnitt nicht, weil es erstens eine rein statistische Größe ist und zweitens die Infektionen in epidemischen Wellen erfolgen.
Drittens kann nicht erkranken, wer schon vorher stirbt. Auch dieser Faktor zieht die Zahl deutlich unter den theoretischen Wert.
Masern sind aufgrund der so hohen Infektuosität eine Krankheit, für die obiges Modell gilt. Damit kann man besonders leicht zeigen, daß die Argumentation der Impfgegner eine Lüge ist.
Hier ein reales Beispiel, in dem Dr. Stephen Basser die Impfgegnerin Viera Scheibner der Lüge überführt:
Stephen Basser schreibt im Journal "the Skeptic", Vol 17 No 1, in "Anti-immunisation scare: The inconvenient facts":
------------------------------------------------------------------------------- 51. MMWR. Summary of Notifiable Diseases MMWR 1991 Vol 41 No 55. Measles Table 3 lists the number of cases of measles and reported deaths from measles for the years 1960-69 in the USA. 51 Year Cases Deaths Ratio 1960 441,703 380 1:1162 1961 423,919 434 1: 977 1962 481,530 408 1:1180 1963 385,156 364 1:1058 1964 458,083 421 1:1088 1965 261,904 276 1: 949 1966 204,136 261 1: 782 1967 62,705 81 1: 774 1968 22,231 24 1: 926 1969 25,826 41 1: 629 Table 3. Measles cases and related deaths in the USA, 1960-69. What these figures demonstrate is a period of no significant change in cases or deaths (1960-64) followed by a period of marked decline (1965-69). Anyone with even a rudimentary knowledge of epidemiology would look at these figures and hypothesize that something occurred around about 1963-64 that resulted in a marked decline in the number of cases and deaths from measles. What happened at this time? Measles immunisation was introduced in the USA in 1963-64. Dr Scheibner, not surprisingly, does not report these figures, but she does claim that: ...vaccination against measles is totally ineffective and measles occurs irrespective of and despite vaccination. 2(p82) [emphasis added] If measles immunisation is "totally ineffective" then I would be interested in her explanation for the above figures, and for the experience in Finland, where a nationwide immunisation program resulted in a 99% decrease in the incidence of measles.52 -------------------------------------------------------------------------------Auch in anderen Ländern lügen die Impfgegner. Viera Scheibner, die in Deutschland gerne als Quelle zitiert wird, ist eine solche Lügnerin. Kein Wunder, daß die Impfgegner sie gerne zitieren...
# Korrektur 24.10.2006
In der Tabelle "Table 3" habe ich die rechte Spalte "Ratio" eingefügt.
Eigentlich sollte man ein Absinken der Todeswahrscheinlichkeit erwarten dürfen, dies aus 3 Gründen:
- Erstens die verbesserten medizinischen Mittel und
- zweitens bei den Fällen, wo trotz Impfung eine Erkrankung auftrat, eine schwächere Wirkung der Krankheit,
- drittens einen Schutz in der Altersgruppe, wo es besonders viele Todesfälle gibt: bei Kleinkindern. So daß jene, die erkranken, in einem ungefährlicheren Alter sind.
Doch das Gegenteil ist der Fall: die Todeswahrscheinlichkeit steigt von rund 1 pro 1100 Erkrankten auf rund 1 pro 600, fast das Doppelte. Warum?
Die oben genannten Punkte erstens und zweitens sind sicher vorhanden, fangen aber die Ursache nicht auf.
Tatsache ist, daß die Zahl der Erkrankungen sinkt, Tatsache ist auch, daß die Zahl der Toten sinkt. Die Impfung richtet also keinen Schaden an, sondern ist eine erhebliche Verbesserung.
Aber es werden nicht alle Kinder geimpft, denn es gibt 2 wesentliche Ausnahmen:
- * alle, die nicht geimpft werden dürfen (weil zu jung oder aus medizinischen Gründen)
- * Kinder von Impfgegnern, die die Impfung verweigern
2 Selektionen, und beide haben es in sich.
Bei den Impfgegnern ist - vor allem, wenn es sich um Sekten handelt - die medizinische Versorgung insgesamt mangelhaft, so daß es zum einen durch die bei Sekten häufige räumliche Zusammenballung mehr Erkrankungsfälle gibt (oft auch noch angefeuert durch die "Masernparties") und zum anderen bei Erkrankung eine völlig unzureichende Behandlung, man läßt die Kinder leiden - die Krankheit dient ja der "Erziehung"...
Von den Kindern, die nicht geimpft werden können, sind die mit medizinischen Gründen (Gendefekte, Immunsuppression) die Ausnahme. Das Mindest-Impfalter selektiert fast das gesamte Alterssegment "Säuglinge bis X Monate" aus. In diesem Altersbereich (heute 11 Monate) ist eine Maserninfektion besonders schwerwiegend. Erkrankt ein Kind in diesem Alter, ist nicht nur der schnelle Tod wahrscheinlicher als bei älteren Kindern, auch die Wahrscheinlichkeit für die später auftretende SSPE ist höher.
Auch vor der Impfung ist die Infektion in diesem Altersbereich aufgetreten und es gab es viele Todesfälle. Sie sind aber in der Gesamtzahl auf- bzw untergegangen. Impfen wir ab Alter X, dann treten die in dem Altersbereich davor auftretenden Fälle statistisch in den Vordergrund. Eine einfache mathematische Angelegenheit, aus der die Impfgegner aber intensiv Profit schlagen.
Zurück zur Situation in den USA: In der kurzen Zeit von 1963, wo die Impfungen begannen, bis 1967 fielen die Erkrankungen von mehr als 400.000 auf 62.000, und dann noch einmal, auf 22.000 in 1968. In dieser Zeit sollte sich in den USA die Hygiene oder die Ernährung so dramatisch geändert haben? Nur ein psychopathischer Lügner würde das behaupten.
[ergaenzt 22.1.2007]
In ihrem Article "Measles Mortality in the United States 1971-1975" haben Sister Jeffrey Engelhardt, Neal A. Halsey, MD, Donald L. Eddins und Alan R. Hinman, MD neben Tabellen auch eine Grafik, die nicht nur die Jahre 1971-1975 zeigt, sondern auch die Entwicklung ab 1912:
![]()
Bild: "Measles Mortality in the United States 1971-1975"
Sister Jeffrey Engelhardt, Neal A. Halsey, MD, Donald L. Eddins, and Alan R. Hinman, MD
Quelle: http://www.pubmedcentral.nih.gov/picrender.fcgi?artid=1619577&blobtype=pdfIn das original schwarz/weiße Bild habe ich in rot zwei senkrechte Linien gezogen:
- * einmal zum Beginn des Jahres 1963, denn in diesem Jahr wurde in den USA mit dem Impfen gegen Masern begonnen.
- * einmal zu jenem Datum, an dem klar erkennbar die Zahl der Erkrankungen steil abfällt.
Bei der Grafik sind ZWEI Dinge zu beachten:
- * 1. die Skalen für Erkrankungszahlen bzw Todeszahlen sind im Gegensatz zu den anderen hier verwendeten Grafiken logarithmisch.
In einer normalen (linearen) Grafik ist der Abfall sehr viel steiler, umfaßt er doch den Wertebereich von rund 300 herunter auf 12 oder 13.- Die Zahl der Erkrankungen bzw der Todesfälle wird normiert auf "pro 100.000 Einwohner".
Wie man sieht, ist von 1912 bis 1963 die Kurve der Erkrankungen im Bereich von durchschnittlich 300/100.000 Einwohner. Die Zahl der Todesfälle nimmt, wenn auch holprig, ständig ab.
Eine gewisse Zeit nach Beginn der Impfungen fällt die Zahl der Erkrankungen steil ab, und die Zahl der Toten fällt in Folge.
------------------------------------------------------------------------------- TABLE 4 - Age Distribution of Cases, Case Rates, Deaths, Death Rates, and Death-to-Case Ratio, United States, 1973-1975 Deaths Cases per Deaths per 1000 Number of per Million Number of Million Reported Age Group Deaths Population Cases Population Measles Cases < 1 13 4.22 2,415 784.34 5.38 1-4 21 1.54 8,652 634.54 2.43 5-9 10 0.55 14,109 779.29 0.71 10-14 11 0.53 13,891 767.25 0.79 15-19 4 0.19 4,783 232.74 0.84 20+ 4 0.03 1,231 9.18 3.25 Unknown 0 - 28,077 - - Total 63 0.30 73,158 347.70 0.86 Annual 21 0.10 24,386 115.90 0.86 Average FIGURE 1-Reported Measles Cases and Deaths per 100,000 Population, United States 1912-1975 [1168 AJPH November 1980, Vol. 70, No. 11] -------------------------------------------------------------------------------Hier sieht man, was in der Grafik nicht zu sehen ist: die horrend hohe Todeswahrscheinlichkeit bei Kinder < 1 Jahr: 5,38 Fälle auf 1000 Erkrankungen, das heißt 1:186. Die Gefährdung gerade für Säuglinge ist die größte überhaupt, verglichen mit den anderen Alterstufen.
Nachdem dies geschah in den Jahren 1971-1975, gerade mal 8-12 Jahre nach Beginn des Impfens, kann man sicher sein, daß die Mütter bis zum Beginn des Impfens 1963 durchweg alle die Masern schon gehabt hatten. Der gloriose Nestschutz, von dem immer die Rede ist (und den die Impfgegner so hochloben), erweist sich auch an diesem Beispiel als Märchen. Die 2.415 Erkrankungsfälle bei Kindern <1 Jahr sprechen eine deutliche Sprache...
In einer höchst obskuren Web-Site von Impfgegnern in Großbritannien habe ich die folgenden Bilder gefunden:
http://web.archive.org/web/20010607085033/
www.vegan.swinternet.co.uk/images/vaccgraph1.jpg
http://web.archive.org/web/20010607085019/
www.vegan.swinternet.co.uk/images/vaccgraph2.jpg
http://web.archive.org/web/20010607084831/
www.vegan.swinternet.co.uk/images/vaccgraph3.jpg
http://web.archive.org/web/20010607084600/
www.vegan.swinternet.co.uk/images/vaccgraph4.jpg
http://web.archive.org/web/20010607084639/
www.vegan.swinternet.co.uk/images/vaccgraph5.jpg
http://web.archive.org/web/20010607084956/
www.vegan.swinternet.co.uk/images/vaccgraph7.jpg
Immer wieder wird der Triumph der (jeweils) modernen Medizin, der sinkende Prozentsatz von Toten unter den Erkrankten, herangezogen. Immer wieder wird behauptet, daß die sozialen und hygienischen Umstände für den Rückgang der Erkrankung verantwortlich seien und NICHT die Impfungen.
Alleine anhand dieser Grafiken kann man den Betrug entlarven. Die Entwicklung der ERKRANKUNGSFÄLLE (das Zahlenmaterial also, auf das es ankommt) wird nämlich NICHT gezeigt.
Ein anderer Trick: daß es sich bei den Zahlenangaben nicht um "Todesfälle pro 100.000 Erkrankte", sondern um "Todesfälle pro 1.000.000 EINWOHNER" handelt, also eine völlig irrelevante Zahl.
In einer Grafik der statistischen Auswertung läßt sich zeigen, daß die Zahl der Toten sinkt. Dazu kann man BEHAUPTEN, daß dies durch die besseren Lebensumstände so sei. Genau dies tun die Impfgegner.
Aber die einzig relevante Zahl, nämlich die der ERKRANKUNGEN, werden die Lügner nicht bringen. Bei einer Krankheit wie Masern mit fast 100 Prozent Infektionsrate in der ungeimpften Bevölkerung würde sich sonst sofort zeigen, daß die Krankheit keinesfalls zurückgegangen ist.
Die britische "Health Protection Agency (HPA)" http://www.hpa.org.uk/ hat eine ausgezeichnete Web-Site, in der sich genau so ein Diagramm befindet. Es umfaßt sogar den langen Zeitraum von 1940 bis 2004.
Über diese Seite http://www.hpa.org.uk/infections/topics_az/measles/data.htm gelangt man zu den einzelnen Daten bzw Grafiken.
Aus Sicherheitsgründen habe ich diese beiden Bilder übernommen:
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Bild: Britische Statistik: Tote durch Masern, 1940 - 2004
Quelle: http://www.hpa.org.uk/infections/topics_az/measles/images/mea_death_graph.gif
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Bild: Britische Statistik: Jährlich gemeldete Masernfälle versus Durchimpfungssraten, 1950 - 2000
Quelle: http://www.hpa.org.uk/infections/topics_az/measles/images/vaccover.gifIm oberen Bild ist die Zahl der Toten. Diese Zahl sinkt aufgrund der besseren medizinischen Behandlungsmöglichkeiten gegen die Komplikationen. Gegen die Masernviren selbst gibt es jedoch nach der Infektion KEINE Behandlungsmöglichkeit.
Im unteren Bild sieht man deutlich die großen Schwankungen, das sind die in Intervallen zuschlagenden Epidemien. Die linke Skala reicht bis 800.000 - wie die Zahlen der dazugehörenden Tabelle zeigen:
------------------------------------------------------------------------------- Measles notifications and deaths in England and Wales, 1940-2004 Reviewed on 31 January 2006 Year Notifications Total Deaths 1940 409,521 857 1941 409,715 1,145 1942 286,341 458 1943 376,104 773 1944 158,479 243 1945 446,796 729 1946 160,402 204 1947 393,787 644 1948 399,606 327 1949 385,935 307 1950 367,725 221 1951 616,182 317 1952 389,502 141 1953 545,050 242 1954 146,995 45 1955 693,803 174 1956 160,556 28 1957 633,678 94 1958 259,308 49 1959 539,524 98 1960 159,364 31 1961 763,531 152 1962 184,895 39 1963 601,255 127 1964 306,801 73 1965 502,209 115 1966 343,642 80 1967 460,407 99 ----- 1967: Entwicklung des Masern-Impfstoffs 1968 236,154 51 1969 142,111 36 1970 307,408 42 1971 135,241 28 1972 145,916 29 1973 152,578 33 1974 109,636 20 1975 143,072 16 1976 55,502 14 1977 173,361 23 1978 124,067 20 1979 77,363 17 1980 139,487 26 1981 52,979 15 1982 94,195 13 1983 103,700 16 1984 62,079 10 1985 97,408 11 1986 82,054 10 1987 42,158 6 1988 86,001 16 1989 26,222 3 1990 13,302 1 1991 9,680 1 1992 10,268 2 1993 9,612 4 1994 16,375 0 1995 7,447 1 1996 5,614 0 1997 3,962 3 1998 3,728 3 1999 2,438 3 2000 2,378 1 2001 2,250 1 2002 3,232 1* (* Known not to be measles infection) 2003 2,488 0 2004 2,356 1 Source: Office for National Statistics The last death from acute measles in England & Wales was a two year old child who died in 1992. Since 1992 all deaths have been in older individuals and were caused by the late effects of measles. These infections were acquired during the 1980s or earlier, when epidemics of measles occurred. Link to graph Measles notifications and deaths in England and Wales, 1940-2004 http://www.hpa.org.uk/infections/topics_az/measles/images/mea_death_graph.gif -------------------------------------------------------------------------------Beeindruckend - wenn auch teilweise im negativen Sinn - sind die Zahlen in http://www.hpa.org.uk/infections/topics_az/vaccination/cover.htm
Darin sieht man, daß die Durchimpfungsrate nur sehr schlecht stieg und auch nie besonders gut war. DENNOCH gab es seit 1992 keine Toten mehr durch akute Masern.
Achtung: Die Toten in den Jahren 1992 und folgende sind NICHT durch akute Erkrankungen, sondern Spätwirkungen von Jahre zurückliegenden Infektionen. Demnach scheinen es Fälle von SSPE zu sein.
SSPE ist ein klarer Fall: SSPE ist absolut tödlich. Natürlich gilt auch für die SSPE die folgende Behauptung der Homöopathen wie Jenö Ebert:
AUSSAGE 5 (Hervorhebungen von mir)
------------------------------------------------------------------------------- Wir, impfkritische Ärzte sollten darauf hinweisen, dass die Kinderkrankheiten - ohne Ausnahme - mit homöopathischen Mitteln sehr gut zu behandeln sind. Das beweist der mutige Einsatz der "Coburger Ärzte" im Jahr 2001. -------------------------------------------------------------------------------Wie gezeigt, ist diese Aussage eine Lüge. Darüber hinaus ist ausgerechnet der Hinweis auf "den mutigen Einsatz der "Coburger Ärzte" im Jahr 2001" eine Frechheit.
Es sind gerade DIESE BEIDEN Coburger Ärzte Fromme und Hüttner, die die Epidemie auf dem Gewissen haben:
- * [ Epidemie Coburg: Stimmen aus dem Ausland ]
- * [ Epidemie Coburg: Kommentar Fromme ]
- * [ Kontraste-Sendung vom 11.4.2002: "Impfgegner, Gefahr für Kinder" ]
- * [ Arenz, Kalies, Ludwig, Hautmann, Siedler, Liebl, Morlock, von Kries: ]
[ "Der Masernausbruch in Coburg: Was lässt sich daraus lernen?" ]Es gehört kein Mut dazu, mit dem Leben von fremden Kindern Russisches Roulette zu spielen!
In Deutsches Ärzteblatt 100, Ausgabe 49 vom 05.12.2003, Seite A-3245 MEDIZIN erschien der Artikel "Der Masernausbruch in Coburg: Was lässt sich daraus lernen?" von Stephan Arenz, Helen Kalies, Maria-Sabine Ludwig, Wolfgang Hautmann, Anette Siedler, Bernhard Liebl, Gabi Morlock, Rüdiger von Kries. Daraus 2 Punkte:
------------------------------------------------------------------------------- Zusammenfassung Im November 2001 begann in der Stadt und im Landkreis Coburg ein Masernausbruch, der insgesamt acht Monate dauerte. In dieser Zeit wurden 1191 Masernfälle gemeldet, entsprechend einer kumulativen Inzidenz von 882/100000 Einwohner mit 43 (4 Prozent) gemeldeten stationären Masernfällen. 398 Patienten konnten anhand von Fragebögen untersucht werden; in dieser Gruppe traten bei 28 Prozent Komplikationen auf, es kam jedoch zu keinen Masernenzephalitiden oder Todesfällen. Neun Prozent der Masernpatienten waren geimpft. Bei Durchimpfungsraten von 90 Prozent oder höher in den Nachbarlandkreisen blieb der Ausbruch auf Stadt und Landkreis Coburg beschränkt, wo die Durchimpfungsrate bei 77 Prozent. [...] Ausgangspunkt war eine anthroposophische Schule. Von hier aus breiteten sich die Masern auf das Stadtgebiet und die Gemeinden im Landkreis aus. -------------------------------------------------------------------------------Jenö Ebert weiter:
AUSSAGE 6 (Hervorhebungen von mir)
------------------------------------------------------------------------------- Auch die immer wieder aufgezeigten Zahlen einer Masern Encephalitis 1:1000 und Todeszahlen von 1:50.000 müssen revidiert werden. Es ist dringend an der Zeit, daß wir beweisen, daß diese Zahlen völlig unrealistisch und überzogen sind. -------------------------------------------------------------------------------Ebensogut kann man Forderungen aufstellen, der Mond sei rot und blau kariert. Aber er ist es nicht. Ebensowenig sind die von Ebert genannten Zahlen wahr, sondern Wunschtraum, um von der Realität abzulenken. Mit Zahlen, die die Risiken von Masern als gering hinstellen, kann man die Eltern leichter manipulieren als mit den harten Fakten wie zum Beispel aus Rumänien, wo bei der Epidemie Ende 2005 zehn Kinder gestorben sind.
Im Forum von Ökotest http://www.oekotest.de/cgi/yabb2/YaBB.pl gab es wegen der grassierenden Masern-Epidemie in Deutschland eine eigens eingerichtete Abteilung, die von mehreren Experten betreut wurde.
Dort erschien diese Zwischenbilanz:
------------------------------------------------------------------------------- 29.05.06 10:41 Masernkomplikationen sind leider haeufiger, man sieht es ja an den Zahlen aus Nordrhein-Westfalen: 1200 Masernmeldungen 170 Krankenhauseinweisungen 4 (Meningo)enzephaliten 1 Dauerschaden 1 [moeglicherweise] sterbendes Kind Spaetfolgen sind noch nicht auszuschliessen. In der Schweiz gab es 2003 einen Masernausbruch mit folgenden publizierten Komplikationen: Während der 22 ersten Wochen des Jahres 2003 wurde bei 51 (11,0%) der 464 gemeldeten Fälle eine Komplikation beobachtet. Es handelte sich um 3 Fälle von Enzephalitis, 14 Pneumonien, 3 Fälle mit Verdacht auf Pneumonie, 11 Fälle von Otitis, 1 Delirium, 1 Myokarditis, 1 Fall mit generalisierten tonischen Konvulsionen, 1 Gingivostomatitis, 1 Hepatitis mit Verdacht auf Appendizitis, 1 Otitis mit Hepatitis und 14 Hospitalisierungen ohne Nennung von Komplikationen. 26 (5,6%) Personen wurden hospitalisiert, davon eine Person für nahezu 6 Wochen wegen einer Enzephalitis. Generell wird von 8 bis 12% Otiten und Pneumonien ausgegangen. Schwere Verlaeufe mit langem hohem Fieber, Erbrechen und Durchfall gibt es bei bis zu 35% der Masernerkrankten. -------------------------------------------------------------------------------SOLCHEN schwerkranken Kindern werden von Homöopathen absolut wirkungslose Zuckerkugeln gegeben. Und DAS nennen sie dann "Behandlung".
Nein, da wundert auch diese Frage nicht, die Jenö Ebert an Martin Hirte richtet:
AUSSAGE 7 (Hervorhebungen von mir)
------------------------------------------------------------------------------- Frage an Hern Hirte: inwieweit ist es gesichert, daß SSPE nach durchgemachter Masernerkrankung auftritt? Gibt es vielleicht auch andere Ursachen für SSPE? -------------------------------------------------------------------------------SSPE ist EINDEUTIG als Folge von Infektion mit Wildmasern (also Masernviren aus der freien Natur) nachgewiesen. Jemand, der Mitglied der Gruppe "Ärzte für Individuelle Impfentscheide" ist, DER sollte dies auf jeden Fall wissen, erst recht, wenn er selbst Bücher schreibt, wovon eines den Titel "Gefahr Arzt!" trägt, in dem er gegen die "Standardmedizin", die "Eisbergmedizin" hetzt.
Weiter in der Email, Ebert ist sich seiner Sache so sicher, daß er fordert:
AUSSAGE 8 (Hervorhebungen von mir)
------------------------------------------------------------------------------- ein Paradigmawechsel ist längst überfällig. Das Immunsystem ist das, was uns schützt, eine sichere, zuverlässiger Schutz wird nie durch eine Impfung erreicht! -------------------------------------------------------------------------------... und überhaupt, so Ebert:
AUSSAGE 9 (Hervorhebungen von mir)
------------------------------------------------------------------------------- Daher sollte die Devise in jedem Fall lauten: hegt und pflegt das Immunsystem und schädigt es nicht durch Impfungen! -------------------------------------------------------------------------------
Schon wieder ein Skandal bei der Bayerischen Ärztekammer SSPE ist EINDEUTIG als Folge von Infektion mit Wildmasern (also Masernviren aus der freien Natur) nachgewiesen. Das ist in der Ärzteschaft bekannt. Vielmehr: es SOLLTE bekannt sein.
Was aber ist, wenn sich ein Arzt bei Fortbildungen für ÄRZTE auf gegen Impfungen hetzende Hausfrauen als Dozenten verläßt...?
Die Bayerische Ärztekammer ist kein Ruhmesblatt. Es gibt bereits mehr als genug Fälle, in denen sie versagt hat und noch heute versagt durch eine - man muß schon sagen gnadenlose - Skrupellosigkeit: Pfusch in einem unglaublichen Ausmaß wird trotz intensiver Hinweise entweder nicht zu Kenntnis genommen oder - schlimmer - toleriert.
Noch schlimmer ist es, wenn Pfusch nicht bloß toleriert, sondern sogar aktiv gefördert wird.
Dazu ein Fall aus der Ärztefortbildung. Für ihre Fortbildung benötigen Ärzte sogenannte "Fortbildungspunkte", die sie sammeln können durch Teilnahme an Fortbildungsveranstaltungen.
Damit für eine Veranstaltung Punkte vergeben werden können, muß die Veranstaltung durch eine Ärztekammer zertifiziert sein.
Die folgenden Scans zeigen Einladung etc zu einer Veranstaltung über das Impfen. Die Veranstaltung ist zertifiziert durch die Ärztekammer Bayern.
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BILD: Scan der Einladung
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BILD: Anmeldebogen mit den Preisen
Im Forum von "Deutsches Ärzteblatt" wurde diese Einladung kommentiert: http://www.aerzteblatt.de/v4/foren/beitrag.asp?id=68074
Mit Erlaubnis des Autors H2SO4 darf ich diesen Kommentar hier wiedergeben. Er enthält auch den Klartext der Einladung.
"Fortbildung" - Gefunden bei der Bayerischen Landesärztekammer H2SO4 in "Deutsches Ärzteblatt", 15.06.2006
[ZITAT]
-------------------------------------------------------------------------------
Impfungen
Risiken und Nutzen
Ein Streitthema!
Zweifellos kann man heute davon ausgehen, dass Impfungen bezüglich der Bekämpfung von Kinderkrankheiten ihre Wirkung hatten. Es gibt so gut wie keine Polio, Diphtherie, Tetanus etc. mehr, wenngleich der Streit hier weiter geht! - Welche Rolle spielen bessere Hygiene, besserer Ernährungszustand, Vorsorge, sowie Aufklärung?
Die Kehrseite der Medaille?
Die Frage drängt sich auf: Welchen Preis wir dafür bezahlen? Kinder sind insgesamt nicht gesünder? Schwere Pathologien werden immer häufiger beobachtet! Haben wir etwas übersehen?
Die Genologie gibt darauf eine Antwort.
Bei der Geburt liegen in unseren Genen die Krankheitsneigungen der Zukunft bereits vor. Das wissen wir inzwischen sicher über Diabetes, Krebs, Rheuma und andere schwere Krankheiten. Wir wissen auch dass es Aktivatoren braucht, diese Dispositionen aus ihrem latenten Zustand zu wecken und in manifeste Krankheiten zu bringen.
Wer kann mit Sicherheit behaupten, dass massive Fremdeiweiß-Gaben, Zusatzstoffe wie Quecksilber, Aluminium, Phenol etc., keinen Einfluss auf diesen Prozess haben? Vor allem wenn sich der Organismus noch in einem unausgereiften, ungeschützten Zustand befindet wie bei einem Baby bis zu einem Jahr?
Die Naturheilkunde kennt den "Konstitutions- oder Reaktionstyp" schon seit Jahrhunderten.
Es gibt die unterschiedlichsten Typen, die in ihrer eigenen Weise reagieren. Die Therapie hat entsprechend darauf Rücksicht zu nehmen. Die Homöopathie kennt darüber hinaus noch Krankheitsneigungen, die sie "Miasmen" (nach Hahnemann: Verunreinigungen) nennt. Hier hat Hahnemann, der Begründer der Homöopathie, jahrzehntelang zusammen getragen, wie sich Krankheiten unter bestimmten Dispositionen fast zwangsläufig entwickeln müssen - die Bestätigung haben wir heute durch die Genologie erfahren. Diese Entwicklungen oder Gefahren zu erkennen und dagegen zu steuern ist die Arbeit eines Therapeuten.
Impfungen sind nicht immer harmlos! Wo sind die Risiken?
Wie kann man sie vermeiden?
Dies sind die Themen, die am Wochenende, vom 14.-16. Juli 2006 in einer Homöopathie-Fortbildungs-Veranstaltung (Referentin: Henny Heudens-Mast) in Ergolding, Bürgersaal, für Ärzte und Heilpraktiker behandelt werden. Zusätzlich wird Frau Petek-Dimmer (AEGIS-Schweiz) über Zusatzstoffe in Impfungen am Samstag-Nachmittag für 2 Stunden referieren, und zwar speziell für Therapeuten. Am Abend des gleichen Tages in einem Vortrag für Laien über "Nutzen und Risiken" sprechen.
Wer seine Verantwortung für seine Patienten ernst nimmt,
kann sich diesen Themen nicht entziehen.
Das Seminar findet unter der bewährten Leitung von Frau Henny Heudens-Mast statt. Einer international bekannten Referentin mit fast 40 Jahren Praxis-Erfahrung und Autorin verschiedener homöopathischer Bücher. Im Mittelpunkt des Themas werden Impf-Folgeschäden stehen, deren konstitutioneller Hintergrund und Heilmittel.
Zum Thema "Impfen" (und hier speziell über die Zusatzstoffe in den Seren) spricht Frau Anita Petek-Dimmer von der Organisation AEGIS Schweiz. Sie ist einem internationalen Publikum bekannt durch ihre kritische Auseinandersetzung mit diesem Thema. Wobei sie die Überzeugung gewonnen hat, dass die Informationen zur Sache hauptsächlich von Seiten der Hersteller kommen, was einer objektiven Einschätzung entgegensteht.
Der Seminargebühr für 3 Tage einschließlich Kaffeepausen und Mittagessen beträgt 325 Euro inkl. MWSt. Es ist möglich, nur den Vortrag von Frau Petek-Dimmer am Samstagnachmittag von 16.00 - 18.30 Uhr zu buchen. Hier wird eine Gebühr von 35 Euro inkl. MWSt erhoben.
Der Eintrittspreis für den Samstagabend Vortrag für das interessierte Publikum außerhalb des Seminars beträgt 5 Euro inkl. MWSt.
Dieses Seminar wird von der "Bayerischen Ärztekammer" als Fortbildungs-Seminar anerkannt.
Dieses Fortbildungsseminar findet vom 14. - 16. Juli 2006 im Bürgersaal in Ergolding
(bei Landshut) statt. Nähere Informationen erhalten Sie mit der Anmeldebestätigung. Zeitlicher Ablauf: Freitag 9.00 Uhr bis ca. 18.00 Uhr, Samstag 8.30 Uhr bis 18.30 Uhr, Sonntag 8.30 Uhr bis 13.00 Uhr. Es gelten die üblichen Stornobedingungen.
___________________________________________________________________________
Ich möchte noch in diesem Zusammenhang auf folgende Literatur hinweisen, die im Verlag Kristina Lotz herausgegeben wurden:
"Theorie der Unterdrückung" und "Die Gesetzmäßigkeiten der Miasmen" von Dr. Prafull Vijayakar,
und die von AEGIS herausgegebenen Bücher von Frau Anita Petek-Dimmer: "Rund ums Impfen"; und
"Kritische Analyse der Impfproblematik"
___________________________________________________________________________
Fax-Antwort (08771 / 96 95 17)
Ja, ich melde mich hiermit verbindlich zum Fortbildungs-Seminar vom 14.- 16. Juli 2006 an.
Die Seminargebühr beträgt 325 Euro inkl. 16 % MWSt.
Ja, ich möchte am Fachvortrag für Therapeuten von Frau Petek-Dimmer am Samstagnachmittag von 16.00 - 18.30 Uhr teilnehmen.
Die Gebühr beträgt 20 Euro inkl. 16 % MWSt.
Ich bin interessiert an der Abendveranstaltung über "Impfen - Risiken und Nutzen"
am Samstagabend um 20 Uhr und melde mich dafür an.
Der Eintritt kostet 5 Euro inkl. 16 % MWSt.
Ich werde in Begleitung von ______ Personen kommen.
[ ] Ich bin interessiert an Informationen zu weiteren Veranstaltungen
Ort, Datum Stempel, Unterschrift
Seminar-Organisation Kristina Lotz, Banater Straße 1, 84061 Ergoldsbach
Telefon 08771 / 969512 (9-12 Uhr), Telefax 08771 / 969517
Bankverbindung: Konto-Nr. 55 95 908, Sparkasse Ergoldsbach (BLZ 743 500 00)
UST-Nr.: 132/125/16951 / UST-Ident-Nr.: DE221026609
-------------------------------------------------------------------------------[/ZITAT]Kommentar von H2SO4:Ich bitte davon abzusehen, sich bei diesem Seminar anzumelden. Die Fortbildungspunkte wurden hoffentlich gestrichen.
Stand der Dinge ist, daß die BLÄK bei der Anmeldung reingelegt wurde. Und das geht, soweit das bisher ermittelbar war, so:
- - Man nehme einen Arzt, der die Fortbildung bei der Ärztekammer eintragen läßt. Was dieser da reingeschrieben hat, läßt sich leider nicht genau sagen. Jedenfalls trug das Seminar offiziell den schönen Titel "Impfen - Nutzen und Risiken, Spezialthema: Impfzusatzstoffe".
- - Dann bestücke man das "Seminarzentrum" einer Heilpraktikerin mit Referenten aus der Laienspielerszene: Einer "Homöopathin" die keinerlei in Deutschland gültige Ausbildung besitzt und einer allseits bekannten schweizer Impfgegnerin, die ich eigentlich nur als Hausfrau kenne.
- - Die Homöopathin macht die tatsächliche Seminarleitung und die Hausfrau ist "Gaststar" (wenn man später dann in die Vita dieser Leute schauen wird, stellt man fest, daß sie alle angeben schon "vor ärztlichem Publikum" Fortbildungen abgehalten zu haben).
- - Erhält man nun (so wie ich) eine Einladung zu diesem Seminar, findet sich der "ärztliche Seminarleiter" überhaupt nicht mehr im Programm. Ja selbst die Fragen, die man an ihn stellt, leitet er hurtig an die Heilpraktikerin weiter, die einem natürlich geschäftstüchtig antwortet.
Sowas geht so lange gut, bis jemand der Sache auf die Schliche kommt.
Einstweilen kann man nur abwarten, was die Ärztekammer mit dem "Seminarleiter a.D." zu tun gedenkt, der nicht einmal auf E-Mails zu "seinem " Seminar antworten kann. In der Regel sind Ärztekammern leider unfähig eine kurze Information per Mail zu schreiben, und brauchen Monate für einen Brief. So bewirbt dieses "Seminarzentrum" nämlich bereits die nächste Fortbildung mit Punktevergabe für November, wie folgt:
[ZITAT]
-------------------------------------------------------------------------------Diese Seminare werden von der Bayerischen Ärztekammer als Fortbildungs-Veranstaltung unter der Leitung von F. W. anerkannt.-------------------------------------------------------------------------------[/ZITAT]325.- Euro soll der Arzt dafür bezahlen. Man erwägt bereits eine Preiserhöhung von 25 Euro, weil alles ja "ach so teuer ist".
Am Ende steht der Arzt ohne Punkte da, weil die Sache aufgeflogen ist, und Punkte nachträglich aberkannt wurden, und hat zusätzlich zum Zeitaufwand noch über 300 Euro für eine Laienveranstaltung mit esoterischen Impfgegnern bezahlt.
H2SO4
Hinzuzufügen ist, daß der Kurs, der bislang unter dieser URL
http://www.blaek.de/fortbildung/fb_kal/fortbildungskalender_details.cfm
?id_kursnr=85792&typ=1
bei der Bayerischen Ärztekammer verzeichnet war, dort nicht mehr zu finden ist.Im Einladungsbrief der Organisatoren heißt es:
------------------------------------------------------------------------------- Liebe Kolleginnen und Kollegen, wir beginnen dieses Jahr mit unserer beliebten und erfahrenen Referentin, Frau Henny Heudens-Mast, und einer neuen Art von Training. Es soll die Wahrnehmung des Therapeuten geschult werden, v. a. für Kinder und andere Personen, die nicht so für sich sprechen können, wie wir das von normalen Erwachsenen kennen. Ein weiterer Schritt ist die Umsetzung der Beobachtungen in die Repertoriums-Sprache. Hier wird sicher auch von Konstitutionstypen und verwandten Mitteln gesprochen werden. Außerdem möchten wir besonders auf das Impfseminar im Juli aufmerksam machen, zu dem wir zusätzlich am Samstag-Nachmittag und -Abend die bekannte Autorin und Fachfrau Frau Petek-Dimmer (AEGIS) aus der Schweiz gewinnen konnten. Hier wird es vor allem um die Zusatzstoffe gehen, mit denen die Impfstoffe hergestellt und haltbar gemacht werden und die auch in unserer Arzneimittellehre eine Rolle spielen, wie z. B. Quecksilber, Silber, Phenole etc. Durch die stetig steigenden Kosten, die von allen Seiten auf uns zu kommen, werden wir ab Sommer auch die Preise um 25,- Euro erhöhen müssen. Wir bitten um Ihr Verständnis. Diese Seminare werden von der Bayerischen Ärztekammer als Fortbildungs-Veranstaltung unter der Leitung von Fritz Witzig anerkannt. Sie sind in einen Theorie- und einen Supervisions-Teil aufgegliedert. Wir hoffen auf spannende und interessante Seminare, durch die uns Frau Henny Heudens-Mast mit ihrer 35-jähriger Erfahrung und ihrem unvergleichlichen Geschick zu lehren, führen wird. Sie ist uns seit vielen Jahren eine unentbehrliche Stütze geworden auf unserem Weg zum homöopathischen Erfolg. Freuen Sie sich mit uns auf die nächsten Seminartermine: 14. - 16. Juli 2006 Impfungen (mit Vortrag von Frau Petek-Dimmer) 10. - 12. November 2006 Wahrnehmungstraining Kleinkinder Zeitlicher Ablauf: Freitag 9.00 Uhr bis ca. 18.00 Uhr Samstag 8.30 Uhr bis 18.30 Uhr Sonntag 8.30 Uhr bis 13.00 Uhr Seminargebühr: Für 3 Tage 325 Euro inkl. Mehrwertsteuer Im Preis eingeschlossen sind die Kaffeepausen und das Mittagessen. Die Kurse können nur in Ausnahmefällen tageweise gebucht werden. Die Buchung von Samstag und Sonntag ist zum Preis von 240 Euro inkl. MwSt möglich. Die Buchung von Freitag und Samstag zum Preis von 270 Euro inkl. MwSt, da am Samstag bereits ein Teil des Sonntags herein gearbeitet wird. Seminarort: "Bürgersaal", Ergolding, Lindenstraße Ergolding ist ein Vorort von Landshut und sehr gut über die Autobahn München - Deggendorf zu erreichen. Von München braucht man mit dem Auto ca. 50 Minuten und vom Flughafen München ca. 30 Minuten. Andernfalls verkehren zwischen dem Bahnhof von Landshut und Ergolding regelmäßig Stadtbusse. Anreise per Auto: Autobahn München - Deggendorf - Ausfahrt Essenbach / Ergoldsbach / Ergolding; Autobahnausfahrt: Richtung Landshut, auf die vierspurige Schnellstraße, Abfahrt: Ergolding; dann links Rottenburger Straße bis zur Kirche; von dort links in die Lindenstraße. Der Bürgersaal ist rechts. Parkplätze hinter dem Haus. Anreise per Bahn: Bahnhof Landshut: Buslinie 2, Ergolding: Lindenstraße / Bürgersaal Seminaranmeldung: Bitte per Post oder Fax. Bei Fragen wenden Sie sich bitte an Frau Seisenberger im Büro unter der Telefon-Nr. 08771 / 969512. Die Bestätigung Ihrer Anmeldung erhalten Sie sechs Wochen vor dem Seminar per Post. Stornierungen: Bitte lassen Sie uns Stornierungen vermeiden! Stornos bis genau sechs Wochen vor Seminarbeginn verursachen keine Kosten. Stornos in der Zeit von sechs bis zwei Wochen vor Seminarbeginn haben eine Bearbeitungspauschale von 25 Euro zur Folge. Sobald die Seminarbestätigung / Rechnung versandt wurde - 6 Wochen vorher - ist eine kostenlose Stornierung nicht mehr möglich. Bei Stornierung in den letzten zwei Wochen vor Seminarbeginn sind 80 % der Seminargebühr fällig. Unterkünfte: Hotel Rosenhof, Ergolding, Festplatzstr. 3, Tel. 0871 / 975800 (EZ 55, DZ 80 Euro) (zu Fuß zu erreichen!) (Gruppenrabatt) Gästehaus Elisabeth, Landshut-Altdorf, Bernsteinstr. 40, Tel. 0871 / 932500 (EZ 36, DZ 65 Euro) Nähe Bahnhof Landshut, Buslinie 8, Richtung "Eugenbach", Station: Bernsteinstraße. - Shuttle-Service vom Hotel zur Bürgerhalle in Ergolding - (Gruppenrabatt) Pension Geiger, Ergolding, Industriestraße 15 a, Tel. 0172/8690434 oder 0172/8690433 (EZ ab 20 Euro, DZ ab 36 Euro) (günstige Lage, einfache Zimmer - neue Ausstattung, Selbstversorger, z. T. Etagen-Dusche und -WC) Hotelgasthof Luginger, Mirskofen, Obere Sendlbachstr. 11, Tel. 08703 / 93300 (EZ 36, DZ 62 Euro) Hotelgasthof Wadenspanner, Landshut-Altdorf, Kirchgasse 2. Tel. 0871 /932130 (EZ 45, DZ 80 Euro) (Gruppenrabatt) Hotelgasthof Meyer, Landshut-Piflas, Dekan-Simbürger Str. 22, Tel. 0871 / 974240 (bei Gruppen ab 20 Pers. ca. EZ 41, DZ 75 Euro) (Gruppenrabatt) Landgasthof Lainer, Eugenbach, Bucherstr. 28, Tel. 0871 / 932160 (EZ 41, DZ 64 Euro) Gästehaus Wagner, Käufelkofen, Käufelkofen 100, Tel. 08784 / 1001 (14 Betten, 4-Bett-Zimmer - ohne Frühstück) Gästehaus Bayerwald, Landshut, Bayerwaldstr. 43, Tel. 0871 / 12536 (EZ 31, DZ 55 Euro) Caf� Restaurant Himmel, Landshut, Isargestade 734, Tel. 0871 / 25874 (EZ 34, DZ 54 Euro) Jugendherberge, Landshut, Richard-Schirrmann-Weg 6, Tel. 0871 / 23449 (Bettenpreis 12,80 - 17,20 Euro) - Buslinie 2 vom Ländtor oder Altstadt nach Ergolding Für die angegebenen Preise kann keine Garantie übernommen werden, sie sind teilweise dem Hotelverzeichnis "Übernachten in LA 2003" entnommen. Weitere Unterkünfte, die bisher genutzt wurden: Gasthof Pritscher, Greilsberg / Bayerbach 08774 / 226 Gasthof Bergmüller, Mettenbach 08702 / 2314 Frühstückspension Mathilde Kolbeck, Ergoldsbach - Kläham 08771 / 2233 Hotel-Gasthof Dallmayer, Ergoldsbach 08771 / 1210 Gasthof Waldeck, Ergoldsbach - Siegensdorf 08771 / 1530 Landgasthof Beck, Ergoldsbach - Kläham 08771 / 1383 Schott-Zierer, Ergoldsbach - Iffelkofen 08771 / 1275 Schloßhotel Neufahrn, Neufahrn in Ndb. 08773 / 7090 Gasthof Ramsauer, Neufahrn in Ndb. 08773 / 280 Bitte nehmen Sie ihre Zimmerreservierung selbst vor! Wir freuen uns, Sie bei unseren Seminaren begrüßen zu dürfen und wünschen Ihnen in der Zwischenzeit viel Freude und Erfolg mit Ihrer Arbeit! Mit herzlichen Grüßen Ihr Seminarteam: Kristina Lotz, Peter Bergmann und Doris Seisenberger Wir weisen darauf hin, dass keine Mitschriften weitergegeben und vor Ort keine Tonbandaufnahmen gemacht werden dürfen! Bankverbindung: Konto-Nr. 55 95 908, Sparkasse Ergoldsbach (BLZ 743 500 00) UST-Nr.: 132/125/16951 / UST-Ident-Nr.: DE221026609 -------------------------------------------------------------------------------Kuscheliger Seminartourismus, Treffen ganz entre nous, der ordentlich Geld in die Kasse bringt - auch den Hotels, siehe die Auflistung.
Und für esoterischen Unfug Homöopathie und Laienpredigt durch eine angebliche "Fachfrau" kriegt ein Arzt seine Fortbildungspunkte...
Weitergabe des "Wissens": verboten. Wäre doch peinlich, wenn die Wahrheit ans Licht käme.
Wie man die Punkte bekommen bzw vergeben kann, ist ebenfalls sehr illustre:
------------------------------------------------------------------------------- Home Fortbildung Fortbildungszertifikat Fortbildungszertifikatpunkte online Fortbildungspunkte zum Erwerb des freiwilligen Fortbildungszertifikates der Bayerischen Landesärztekammer (BLÄK) Hier können Veranstalter ärztlicher Fortbildungen, wie beispielsweise Kongresse, Seminare, Vorträge oder Qualitätszirkel, die Anerkennung von Punkten zum Erwerb des freiwilligen Fortbildungszertifikates der BLÄK online beantragen. Die Eingabe von Veranstaltungsdaten ist einfach, zügig und sicher, wird sie doch auch auf Wunsch durch eine spezielle Menüführung erläutert. Dazu lotsen kleine Hinweisfenster, sogenannte "pop-ups", den Internetnutzer durch das Programm. Ärztliche Kreis- und Bezirksverbände sowie Akademien wissenschaftlich-medizinischer Fachgesellschaften und Berufsverbände haben darüber hinaus die Möglichkeit, die Teilnahmebescheinigung mit Fortbildungspunkten online selbst auszustellen. Dazu ist es notwendig, einen Akkreditierungsvertrag zur Vergabe von Fortbildungszertifikat-Punkten für eigene Veranstaltungen zu unterzeichnen. Der Vertragstext kann von den genannten Institutionen über akk-fobizert@blaek.de angefordert werden. Der Akkreditierungsvertrag beinhaltet die Einwilligung in ein Stichproben-Kontrollverfahren der BLÄK zu den Fortbildungsveranstaltungen akkreditierter Institutionen. Mit der Möglichkeit zur web-basierten Beantragung von Fortbildungs-Zertifikat-Punkte soll das Procedere für alle Fortbildungs-Veranstalter weiter verbessert werden. Eingabemaske für Veranstalter (Anmeldung einer Veranstaltung) Allgemeine Hinweise ( ca. 17 KB) Regularien zum Fortbildungszertifikat ( ca. 66 KB) Tipps und Tricks ( ca. 8 KB) (c) Bayerische Landesärztekammer Mühlbaurstr. 16, 81677 München, Tel. 089/4147-0 Fax 089/4147-280 -------------------------------------------------------------------------------Das erscheint mir wie die freundliche Umschreibung eines Selbstbedienungsautomaten. Daß die Qualitätskontrolle versagt hat, ist offensichtlich. Die eigentliche Frage ist, ob es überhaupt eine gibt...
Lügenschleuder AEGIS Welche dreisten Lügen Anita Petek-Dimmer von sich gibt, zeigen Beispiele aus der Web-Site aegis.ch, dort vorgefunden am 19.7.2006. Da wird sinnentstellend zusammengeklittert, verfälscht, gefälscht, und glatt gelogen. Selbst ein Schulkind muß es besser wissen. Doch hier agiert Anita Petek-Dimmer, die sogar (siehe oben) auf Kursen für Ärzte-Fortbildung Vorträge hält, und über die es in der Reklame für eines ihrer Machwerke heißt:
------------------------------------------------------------------------------- Rund um's Impfen Petek-Dimmer A. /Emmenegger J. Verlag: Aegis ISBN: 3-905353-58-X Das bekannte Nachschlagewerk der Sozialpädagogin und Impfexpertin Anita Petek-Dimmer und der erfahrenen Gesundheitsschwester im Fachbereich Mütterberatung. Krankheitsbilder, normaler Verlauf der Erkrankungen und deren Komplikationen, Informationen über Impfstoffe sowie Hinweise zur Vorbeugung von Impferkrankungen. Kann als Entscheidungsgrundlage, aber auch als Nachschlagewerk benutzt werden. 4. erweiterte und aktualisierte Auflage, 193 Seiten, kartoniert -------------------------------------------------------------------------------Wie intensiv Anita Petek Dimmer auftritt, illustriert dieses Zitat aus ihrer (Selbst-?)Darstellung:
http://web.archive.org/web/20040605222104/
http://internationalsymposium.co.uk/bioap.htm
(Hervorhebungen von mir)------------------------------------------------------------------------------- She has been active in education about vaccination for 10 years and founded AEGIS Switzerland in 1996. Since then she has been giving talks and presentations, on average 2 presentations per week, in Switzerland as well as in the rest of the German speaking world. -------------------------------------------------------------------------------Ich zitiere nun einige der markantesten Stellen aus der AEGIS-Site:
------------------------------------------------------------------------------- http://www.aegis.ch/neu/impfungen/impfung.php?ImpfID=1 Masern sind eine harmlose Kinderkrankheit Während der Krankheit darf unter keinen Umständen das Fieber gesenkt werden. Kinder mit durchgemachten Masern werden selbständiger, Stottern und Bettnässen können verschwinden, und allergische Krankheiten ausheilen (Kummer, Merkurstab, 1992, 3:180-189). ------------------------------------------------------------------------------- http://www.aegis.ch/neu/impfungen/impfung.php?ImpfID=4 Diphterie: Gefährliche Nebenwirkungen und kein Nutzen Die Impfung gegen Diphtherie kann ausserdem keinerlei Schutz gegen die Krankheit bieten. ------------------------------------------------------------------------------- http://www.aegis.ch/neu/impfungen/impfung.php?ImpfID=5 FSME (Zeckenimpfung): Hysterie angesichts eines kleinen Tierchens Nach dem Entfernen sollte man die Stichstelle desinfizieren, z.B. mit Calendulaessenz. Die Schäden nach einer Zeckenimpfung können vielfältig sein, von Fieber über Lähmungen bis hin zur Multiple Sklerose. ------------------------------------------------------------------------------- http://www.aegis.ch/neu/impfungen/impfung.php?ImpfID=7 Hepatitis A: Eine durch mangelnde Hygiene erzeugte Krankheit Die Häufigkeit von Hepatitis A-Erkrankungen liegt jährlich in der Schweiz zwischen 200 und 300. Der Altersgipfel liegt bei uns zwischen 20 und 30 Jahren, Todesfälle gibt es in weniger als 0,1 Prozent der Fälle, meist sind ältere Menschen betroffen. Hepatitis A ist eine unangenehme aber relativ harmlose Krankheit. Kinder unter 10 Jahren erkranken bei uns in Mitteleuropa nicht oder in der Regel sehr leicht. Es gibt bis heute keine Langzeitstudien zu Wirkdauer und Nebenwirkungen der Hepatitis A-Impfung. Hingegen kann die Impfung zu Erkrankungen des Nervensystems, Hautausschlag, Thrombozytopenien, Multiple Sklerose, Myelitis, Blutgefässentzündungen, Bauchspeicheldrüsenentzündung, Leberfunktionsstörungen, etc. führen. ------------------------------------------------------------------------------- http://www.aegis.ch/neu/impfungen/impfung.php?ImpfID=8 Hepatitis B: Schützt sie uns oder ist sie das noch grössere Übel als die Krankheit? Hepatitis B nennt man auch Gelbsucht, sie ist eine Entzündung der Leber. Auffallend sind bei der Erkrankung der helle, farblose Stuhl und der dunkle Urin. Heute wird der absolute Grossteil der Erkrankung im Drogen- und Prostituiertenmilieu übertragen. Nicht jeder Virusträger erkrankt auch an Hepatitis B. Nach amerikanischen Studien ist mit einer Erkrankung von weniger als 5 Prozent zu rechnen, die gleichen Angaben gelten auch für Mitteleuropa (Arbeitsgruppe für differenzierte Impfungen, Bern). Bei weniger als 1 Prozent der Erkrankten kann sich eine chronische Leberentzündung entwickeln, die zu einer Leberschädigung führen kann. Das Risiko für Kinder, an einer Hepatitis B zu erkranken ist sehr gering. Prof. Rolf Zinkernagel hat mit seiner Forschungsgruppe bei Mäusen überraschend festgestellt, dass gentechnisch hergestellte Impfstoffe im Gegensatz zu den herkömmlich hergestellten Impfstoffen das Gleichgewicht zwischen Virus und Immunabwehr so ungünstig beeinflussen, dass eine Krankheit nach der Impfung verstärkt anstatt abgeschwächt wird (Oehen, et al, Science, 11.1.1991, S. 195-198). ------------------------------------------------------------------------------- http://www.aegis.ch/neu/impfungen/impfung.php?ImpfID=9 Hib-Impfung (Haemophilus influenzae Typ b):Eine durch Impfungen verursachte Krankheit? Viele Eltern sind der Meinung, wenn ihr Kind gegen Hib geimpft sei, dann sei es gegen die gefürchtete Gehirnhautentzündung geschützt. Dem ist keineswegs so. Denn einerseits schützt diese Impfung nicht gegen Hib und andererseits ist Hib keine Gehirnhautentzündung. Die Krankheit hinterlässt keine Immunität, d.h. die Kinder können mehrmals an Hib erkranken. Doch wenn die Natur von sich aus beim Menschen keine Immunität vorgesehen hat, wie kann dann die Impfung einen "Schutz" vor einer Krankheit geben? Neueste Untersuchungen belegen, dass wir uns durch die Massenimpfungen gegen Diphtherie/Tetanus/Keuchhusten vermutlich vermehrt Hib-Fälle eingehandelt haben. ------------------------------------------------------------------------------- http://www.aegis.ch/neu/impfungen/impfung.php?ImpfID=10 Keuchhusten (Pertussis): Eine Krankheit die viel von ihrem Schrecken verloren hat Keuchhusten kann bei Kindern, die jünger als ein halbes Jahr alt sind, gefährlich werden, da die Kinder den Schleim nicht abhusten können. Bei der Erkrankung sollte unbedingt auf fiebersenkende und schmerzstillende Medikamente verzichtet werden, da sie zu einem schwereren Verlauf sowie zu unnötigen Komplikationen der Krankheit führen können. Hustenstillende Mittel darf man den Kindern ebenfalls keine geben, da der Husten dadurch seltener und kraftloser wird, d.h. der Schleim bleibt leichter in der Lunge und es kann in der Folge zu einer Lungenentzündung und zu einem Sauerstoffmangel im Gehirn kommen. Eine homöopathische Behandlung ist unbedingt während der Erkrankung zu empfehlen. In einer neuseeländischen Studie entwickelte sich bei jedem vierten gegen Keuchhusten geimpften Kind eine allergische Erkrankung (Kemp T., et al, Epidemiology 1997, 11(8):678). Die Pharmaindustrie benutzt den Keuchhustenimpfstoff seit mehr als 20 Jahren in der Forschung um Allergien zu erzeugen. Kinder mit Neigung zu Anfallsleiden (Krämpfe, Epilepsie, etc.), sollten niemals gegen Keuchhusten geimpft werde. Schrilles Schreien nach der Impfung ist das typische Zeichen bei frühkindlichen, zentralnervösen Störungen und kommt häufig bei einer Gehirnentzündung vor. Es tritt bei etwa einer von 500 Impfdosen auf (Überall et al, Dev Biol Stand 1997, 89:83-89). Der plötzliche Kindstod (SIDS) häuft sich vor allem nach der Keuchhustenimpfung markant. Bis zu 80 % der SIDS-Todesfälle werden innerhalb von wenigen Stunden bis sieben Tagen nach den Keuchhustenimpfungen von vielen Autoren gemeldet (Torch, W.C., 1982, Miller C.L, und Fletcher, N.B., 1976,BrMedJ 17 Jan. 117-119). Die Impfstoffhersteller versuchen uns natürlich die Nützlichkeit einer Impfung anzupreisen. Dabei sagen sie, dass diese Impfung erst ab der 3. Injektion vor der Krankheit "schütze". In der Schweiz werden die Kinder im 2., 4. und 6. Lebensmonat geimpft. Die Impfung "schützt" also in einem Alter, in dem die Kinder bereits aus der grössten Gefahr für diese Krankheit heraus sind. Dass diese Impfung auch nicht vor Keuchhusten schützt, haben wir in der Schweiz gesehen: In der Schweiz trat 1994/96 eine Keuchhustenepidemie auf, obwohl etwa 90 Prozent der Kinder geimpft waren. Die Krankheit betraf fast ausschliesslich Kinder im Alter zwischen sechs Monaten und fünf Jahren, also genau in dem Alter, in dem die Impfungen stattfinden. ------------------------------------------------------------------------------- http://www.aegis.ch/neu/impfungen/impfung.php?ImpfID=11 Pocken: Die Pockenimpfung schützt nicht vor einer Pockenerkrankung Die Pockenerkrankung ist nicht auf die leichte Schulter zu nehmen, jedoch heute ist eindeutig das Risiko eines schweren Schadens nach einer Pockenimpfung weit grösser als die Gefahr einer Pockenerkrankung. Es kann bei uns ... ein Blatt mit den wichtigsten homöopathischen Mitteln angefordert werden, mit denen man im Falle einer Erkrankung mit Hilfe eines homöopathischen Arztes die Krankheit behandelt. ------------------------------------------------------------------------------- http://www.aegis.ch/neu/impfungen/impfung.php?ImpfID=12 Polio (Kinderlähmung): Eine bedeutungslos gewordene Krankheit wird zum Schreckgespenst Polio brach vor allem im Sommer aus und man nahm deshalb an, dass der Erreger sich im Wasser aufhalte. Dr. B. Sandler aus North Carolina, USA, veröffentlichte 1941 seine bahnbrechende Arbeit, in der er bewies, dass eine Ansteckung mit dem Poliovirus nicht möglich ist, wenn man sich ohne Fabrikzucker und Auszugsmehle ernährt (Sandler B.P., Amer J Pathol., 17, p. 69, 1941). Er durfte seine These bei einer Polioepidemie in North Carolina austesten, und es kam in der Folge zu keinen weiteren Ansteckungen. Dr. Neveau, ein franz. Arzt, beschrieb 1943 eine Behandlungsmethode, mit der er grossen Erfolg hatte. Er verabreichte den Erkrankten Magnesiumchlorid und brachte so erstaunliche Heilungen zustande. Der Nobelpreisträger Prof. A. Lwoff entdeckte, dass das Poliovirus bei einer Temperatur von 40 °C abstirbt. Deswegen sollte man bei Poliokranken niemals das Fieber senken. Kinderlähmung trat bis vor ca. 200 Jahren fast ausschliesslich ohne die heute so gefürchteten Lähmungen auf. Polioepidemien waren unbekannt. Erst seit Ende des 19. Jahrhunderts erschien plötzlich die paralytische Form, d.h. mit Lähmung. Genau zu diesem Zeitpunkt begannen die ersten Massenimpfungen gegen Pocken. Es handelte sich um eine Immunschwäche der Menschen, bedingt durch die Pockenimpfungen (Plotkin, Orenstein, Vaccines, W.B. Saunders Company, 3. Edition, 1999). ------------------------------------------------------------------------------- http://www.aegis.ch/neu/impfungen/impfung.php?ImpfID=13 Röteln: Kann sie eine Rötelnembryopathie verhindern? Röteln sind eine harmlose Kinderkrankheit, die jedes Kind, ob Bub oder Mädchen, durchmachen sollte. Da es keine Schutzwirkung durch die Rötelnimpfung gibt, besteht die Gefahr einer Ansteckung im ersten Drittel der Schwangerschaft. ------------------------------------------------------------------------------- http://www.aegis.ch/neu/impfungen/impfung.php?ImpfID=14 Tetanus (Wundstarrkrampf): Eine Impfung, die angeblich die Natur überlisten kann! Wenn junge Eltern eine Impfentscheidung fällen, dann wird dies bei der Tetanusimpfung immer am schwierigsten. Vor allem wenn sie mit einem impffreudigen Arzt darüber gesprochen haben. Dieser hat ihnen versichert, dass der Tetanuserreger allgegenwärtig ist und man sich bei der kleinsten Verletzung eine Tetanuserkrankung zuziehen kann. Schon bei geringsten Arbeiten im Garten, z.B. bei einem kleinen Stich mit einem Rosendorn könne die Erkrankung ausbrechen. Das dem nicht so ist, erkennt man daran, dass die Menschheit etliche Jahrmillionen ohne die Tetanusimpfung überlebt hat. Die Chance einer Tetanuserkrankung bei uns in Mitteleuropa für ein Kleinkind ist so gut wie ausgeschlossen und für einen Erwachsenen sehr gering. Dr. Stefan Wild sagt dazu: "Die Wahrscheinlichkeit für junge Menschen an Wundstarrkrampf zu erkranken entspricht nahezu der, von einem Meteoriten erschlagen zu werden." Laut Statistik bei uns in Mitteleuropa erkranken ältere Menschen (eher Männer) häufiger als Kinder und junge Erwachsene (Buchwald G., Impfen das Geschäft mit der Angst, Knaur 1997, Seite 112). In Deutschland gibt es ca. 7-10 Erkrankungen jährlich, in der Schweiz und Österreich je 1-2 Erkrankungen jährlich. Das Wichtigste um einer Erkrankung vorzubeugen ist die richtige Wundversorgung: 1. Jede Wunde muss bluten (evtl. drücken, bis Blut austritt). 2. Desinfizieren mit sauberem Wasser oder Calendulaessenz 3. Bei grösseren Verletzungen homöopathisch behandeln (Arnica bei grober Verletzung, Hypericum bei einer Nervenverletzung und Ledum bei einer Stichverletzung). Die Impfung kann aus zweierlei Gründen nicht gegen Tetanus "schützen-: Tetanus sowie Diphtherie sind Krankheiten, die keinerlei Immunität hinterlassen. Man kann also öfters an Tetanus und Diphtherie erkranken. Impfungen ahmen die Natur nach, wie uns die Impfbefürworter sagen. Wie kann die Impfung aber hier wirken, wenn die Natur das gar nicht so vorgesehen hat? Bei der Tetanus- und Diphtherieimpfung handelt es sich um sogenannte Toxoidimpfungstoffe. Dort wird nicht der Erreger, sondern vielmehr das (entgiftete) Gift, welches er ausscheidet, verimpft. Dies soll uns dann im Krankheitsfalle schützen, da der Körper in der Zwischenzeit durch die Impfung eine Immunität entwickelt hat, wird uns gesagt. Der menschliche Körper aber kann nicht immun gegen Gifte werden. Der eine Mensch verträgt ein wenig mehr als der andere, aber eine Immunität gegen Gifte gibt es nicht (Lewin Louis, Gifte und Vergiftungen, 6. Auflage, Haug Verlag 1992). Wie kann hier die Impfung uns einen "Schutz- geben? ------------------------------------------------------------------------------- http://www.aegis.ch/neu/impfungen/impfung.php?ImpfID=15 Tollwut: Diese Impfung erzeugt oft eine tollwutähnliche Erkrankung Das Tollwutvirus wird - laut schulmedizinischen Angaben - über den Speichel eines an Tollwut erkrankten Tieres (Füchse, Hunde, Katzen, etc.) durch Biss- oder Kratzwunden übertragen. Nicht jeder Speichelkontakt führt zu einer Erkrankung. Es ist eine hohe Virusdosis nötig, um Menschen anzustecken. Die blosse Berührung eines kranken Tieres führt nicht zur Tollwuterkrankung des Menschen. Hingegen bestätigen Veterinäre, dass man in dem Speichel eines tollwütigen Tieres keinen Tollwuterreger finden und im Labor nachzüchten kann. Das einzige Tier, das Gift im Speichel, bzw. im Maul hat, ist die Schlange. Wunden müssen sofort zum Bluten gebracht werden, mit viel Wasser und Beigabe von desinfizierendem, wundheilendem Mittel ausgespült oder ausgeschwemmt werden. Falls nicht vorhanden, Essig oder Zitronensaft auf die Wunde träufeln. Sofort einen homöopathisch arbeitenden Arzt aufsuchen. Tollwut ist eine sehr, sehr seltene Erkrankung. Sie führt zu Lähmungen im Atmungssystem, Herzlähmung und zum Tod. In Deutschland starben zwischen 1950 und 1982, also innerhalb von 32 Jahren, 39 Menschen an Tollwut. Die Impfung wird auf menschlichen Krebszellen oder befruchteten Hühnereiern gezüchtet. Sie kann Reaktionen wie: Schmerz, Rötung, Schwellung, Fieber, Lymphknotenschwellung, Gelenkschmerzen und Beschwerden des Magen-Darm-Traktes, Kopfschmerzen, Abgeschlagenheit, allergische Reaktionen, neurologische Störungen, Lähmungen bis hin zur Atemlähmung (GBS), Muskelkrämpfe, Sensibilisierungsstörungen, Gangstörungen, Kreislaufreaktionen, Schweissausbrüche, Schüttelfrost, Myalgien, etc. verursachen. Uns ist der Fall eines kleinen Mädchens bekannt, das seit der Tollwutimpfung unter tollwutähnlichen Beschwerden leidet. In einigen Ländern, so z.B. Australien ist die Einfuhr von tollwutgeimpften Tieren verboten. Da diese Länder tollwutfrei sind, besteht die Gefahr, durch geimpfte Tiere die Krankheit einzuschleppen. ------------------------------------------------------------------------------- http://www.aegis.ch/neu/impfungen/impfung.php?ImpfID=16 Tuberkulose: Eine sinnlose, aber gefährliche Impfung Der Rückgang der Tuberkulose hatte nichts mit der Impfung zu tun, sondern mit der Tatsache, dass die Menschheit endlich genügend zu essen hatte, sauberes Trinkwasser und trockene, heizbare Wohnungen besass. Eine durchgestandene Erkrankung hinterlässt keine Immunität, hier kann also auch die Impfung uns keinen "Schutz" vor der Krankheit bieten. Die Tuberkulose war bis zur Einführung der Pockenimpfung eine nicht sehr häufige Erkrankung. Erst nach den Massenimpfungen gegen die Pocken nahm sie massiv zu. ------------------------------------------------------------------------------- http://www.aegis.ch/neu/impfungen/impfung.php?ImpfID=17 Windpocken sollten alle Kinder durchmachen dürfen Windpocken sind einer der harmlosesten Kinderkrankheiten. Alle Kinder sollten die Gelegenheit haben, in ihrem Leben diese Krankheit durchzustehen. In den USA sterben jährlich ca. 100 Kinder an Windpocken weil man ihnen entzündungshemmende oder fiebersenkende Mittel verabreicht hatte (CDC, MMWR May 15, 1998, 47(18). Die Sterblichkeit bei Windpocken liegt normalerweise bei Kindern bei 0,0014 Prozent und bei Erwachsenen bei 0,068 Prozent (Preblud, S., Pediatrics, 1986, 78 Suppl: 728-735) Windpocken gehören neben Masern, Mumps und Röteln zu den Krankheiten, die das Diabetes- und das Krebsrisiko im späteren Leben massiv verringern (Albonico, et al, Med Hypotheses 1998, 51(4):315-320). Das Impfvirus bleibt latent im Körper, es kann gelegentlich reaktiviert werden und eine Gürtelrose verursachen. (Spiess, H. Impfkompendium, 5. Aufl., Thieme, 1999). ------------------------------------------------------------------------------- http://www.aegis.ch/neu/impfungen/impfung.php?ImpfID=20 Meningokokken: Diese Impfung schützt nicht gegen den am häufigsten vorkommenden Erreger-Typ Die Meningokokken-Impfung soll uns gegen Gehirnhautentzündungen, verursacht vom Erreger A, C, W135 und Y schützen. In erster Linie tritt in unseren Breitengraden aber Meningokokken-Typ B auf, gegen den es keine Impfung gibt. Von Typ C gibt es nur wenige Fälle jährlich. In der Schweiz geht man von ca. 20-30 Fällen jährlich aus bei Typ C, bei Typ B dagegen von ca. 120-150 Fällen. Nach der durchgestandenen Krankheit gibt es keine Immunität, d.h. die Krankheit kann sehr oft wieder den Menschen befallen. Wenn aber die Krankheit selber uns keine Immunität verleiht, wie sollte dann die Impfung uns einen Schutz verleihen? Jeder zweite Säugling und jedes fünfte Kleinkind klagen über eine erhöhte Irritabilität nach der Impfung. In England sind im Jahr 2000 zwölf Kinder nach dieser Impfung gestorben. In Saudi-Arabien treten zur Hadsch-Zeit (Pilgerzeit) immer viele Fälle auf, obwohl die Impfung für die Pilger eine Pflichtimpfung ist und keiner ungeimpft das Land betreten darf. Im Jahr 2000 sind mehr als 70 europäische Pilger in Saudi-Arabien an Meningokokken erkrankt. Gegen Meningokokken Typ B gibt es deswegen keinen Impfstoff, weil das Polysaccharid des Serotyps B auch im Gehirn natürlich vorkommt und durch eine Impfung würden die Antikörper das Gehirn schwer schädigen. Eine Meningitis (Gehirnhautentzündung) ist keine eigenständige Krankheit, sondern immer die Folge einer Immunschwäche, d.h. sie tritt als Komplikation einer bereits bestehenden Krankheit auf. ------------------------------------------------------------------------------- http://www.aegis.ch/neu/impfungen/impfung.php?ImpfID=21 Pneumokokken: Diese Impfung ist vor allem bei älteren Menschen gefährlich Die Pneumokokken, ein Bakterium, sind bei jedem zweiten Menschen ein harmloser Bestandteil der Mundflora, d.h. er ist kein obligat pathogener Keim. Es gibt mehr als 83 verschiedene Stämme des Erregers. Diese Impfung wird neuerdings älteren Menschen über 60 Jahren empfohlen. Pneumokokken treten nicht als Epidemie auf, sondern als nosokomiale Infektionen, d.h. diese Krankheit holt man sich im Krankenhaus. Die Abwehrlage bei gesunden Menschen ist sehr hoch, wichtigstes Abwehrorgan ist die Milz, da sie Pneumokokken aus dem Blut entfernt. -------------------------------------------------------------------------------Was macht ein Arzt, der in einem Vortrag (und dann auch noch im Rahmen seiner Fortbildung) solch einen Irrsinn vorgesetzt bekommt?
Wieso haben die Ärzte bisher geschwiegen? Ist ihr Wissensstand so gering, daß sie den Vortrag von Anita Petek-Dimmer als Wissenszuwachs betrachten?
Oder sind sie gar von der gleichen geistigen Machart?
Was tun sie ihren Patienten an...?
Ohne wenn und aber: Vor Anita Petek-Dimmer und ihren Lügen muß gewarnt werden. Und es muß gewarnt werden vor solchen "Ärzten", vor denen, die mitmachen, und vor denen, die zu diesem Betrug schweigen.
Zu der algerischen "Impf"-Sache Abgesehen davon, daß bei AEGIS und anderen Impfgegnern nach der Methode Vogelsang gefälscht wird, sind insbesondere die Horrorgeschichten über die furchtbaren Wirkungen von Impfungen mit Vorsicht zu genießen. Je weiter weg der Ort der Handlung, desto größer die Wahrscheinlichkeit, daß es Lügen sind.
Wer von uns hier in Österreich, Schweiz oder Deutschland kann diese Geschichten nachprüfen?
Also kommt es nur auf die Art der Darstellung an - und die Eltern glauben die Geschichten.
Darum ein Fall, der von Ute Quast aufgedeckt wurde:
------------------------------------------------------------------------------- Zu der algerischen "Impf"-Sache DAS Forum f. Medizin, Heilkunde und Medizinkritik Geschrieben von Ralf B. am 26. Dezember 2001 23:16:24: Persönliche Nachricht - autorisiert. Von einer älteren, sehr erfahrenen Impfexpertin: Frau Dr. Ute Quast (siehe ihre Bücher) Liebe Kolleginnen und Kollegen, vielleicht darf ich 'mal aus meiner aktiven Zeit berichten, ich glaube nicht, dass dieser Tatbestand heute noch der Geheimhaltung unterliegt: Wir (Arzneimittelsicherheit Behring) bekamen vor vielen Jahren die Nachricht, dass in Algerien innerhalb weniger Tage 4 Kinder nach DPT, damals noch Ganzkeimimpfstoff, gestorben seien. Wir konnten uns das Ganze überhaupt nicht erklären; bei uns wurde die gleiche Charge des Impfstoffes ohne Probleme eingesetzt, und in der Produktion und Qualitätskontrolle war sie völlig unauffällig. Ich bin deshalb damals selbst nach Algerien gefahren, um die Fälle aufzunehmen und die Hintergründe zu klären, kam allerdings nicht weiter vor als bis zum Gesundheitsminister und in das Ministerium zu einem sehr hilfsbereiten staatlichen Apotheker. Aber 1. Ich liess mir die Original "Spontan"-Meldungen zeigen, wobei klar wurde, dass es sich nicht um spontan gemeldete Fälle handelte, sondern um die aktive Abfrage eines für den Impfstoff-Einkauf zuständigen Angestellten des Ministeriums. Ein Rundschreiben richtete sich an alle staatlichen Impfstellen und fragte nach möglichen Nebenwirkungen der DPT-Impfung. 2. Bei den Antworten fand sich auch ein Fax, bei dem aus einer Oase vier Fälle gemeldet wurden, wobei es am Ende einer Zeile hiess: "quatre cas", und mit der Hand war in die Kopie des Faxes eingefügt "cedés", wodurch aus den Fällen (cas) Todesfälle (cas cedés) wurden). Ich erbat das Original - und siehe da, der Zusatz "cedés" fehlte dort. Es gab also vier Fälle mit Nebenwirkungen, und zwar offenbar - das ging auch aus dem Fax hervor - bei Reihenimpfungen in mehreren Schulklassen. 3. Später fuhr dann eine französisch sprechende Nativ-Speakerin (mein Französisch ist nicht so berückend, das reichte nur fürs Ministerium, nicht für eine ferne Oase) noch vor Ort und bat um Einsicht in die Krankenunterlagen der Kinder - worauf man ihr sagte, "ach, Sie können gerne mit den Kindern selbst sprechen" und hereinspaziert kamen vier putzmuntere Jugendliche, die vor vielen Wochen einmal einen Tag nach der Impfung gefiebert hatten. Hintergrund der ganzen Angelegenheit: Der kaufmännische Angestellte im Ministerium wollte statt Behring eine andere Lieferfirma einführen und wurde von dieser bestochen. Das ist eine etwas verkürzte und vereinfachte Version der später in meiner Abteilung sprichwörtlich gewordenen "Algerienstory". Aber so ist das in solchen Ländern schon mal. Ich hatte mir deshalb angewöhnt, in undurchsichtigen Fällen nicht nur die Unterlagen, sondern auch (s. Antwort Dr. Maurer) die Kühlschränke, die Läger, etc., und falls möglich auch die Applikationsweise und die Patienten persönlich zu besichtigen. Seitdem bin ich deutlich abgebrühter und gelassener geworden, was Horrorstories betrifft. Dinge gibts, die gibt es überhaupt nicht - aber leider nicht nur in Algerien! Ute Quast Antworten: DAS Forum f. Medizin, Heilkunde und Medizinkritik -------------------------------------------------------------------------------
Tabelle
Tot durch Masern
Masern sind für Homöopathen und erst recht für Anthroposophen eine magische Krankheit. Dabei wird gelogen, vor allem mit gefälschten oder verfälschten statistischen Angaben und Behauptungen.
Glücklicherweise gibt es Datenmaterial bis in die Vor-Impf-Aera. Daraus setze ich hier eine Tabelle zusammen, die im Moment noch sehr lückenhaft ist, aber gelegentlich ergänzt werden wird.
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Geburten in Deutschland (Lebendgeborene)
Jahr .
1964 1.357 304 ??? [3]
1965 1.044.328 [1]
1970 810.808 [1]
1975 600.512 [1]
1980 620.657 [1]
1985 586.155 [1]
1990 727.199 [1] incl DDR
1995 765.221 [1]
1996 769.013 [1]
1997 812.173 [1]
1998 782.251 [1]
1999 770.744 [1]
2000 766 999 [4] 655 732 ??? [2]
2001 734 475 [4] 636 448 ??? [2]
2002 719 250 [4] 622 900 ??? [2]
2003 715.000 [5] 706 721 ??? [3]
2004 712.000 [6]
[1] http://www.isoplan.de/
[2] http://www.single-generation.de/wissenschaft/geburten.htm
[3]
http://www.faz.net/s/RubFC06D389EE76479E9E76425072B196C3/Doc~E8C5500CA136345ED8FDCAEB590B33922~ATpl~Ecommon~Scontent.html
[4] http://www.cdl-online.de/leben/abtrei/g-rate.htm
[5] http://www.gesundes-kind.de/gsk/archivtopaktuell/show.asp?nr=430
[6] http://www.bvf.de/presse_info.php?s=0&r=2&m=0&artid=213
TOT DURCH MASERN
==============================
OHNE IMPFUNG zZt. TATSÄCHLICH
----------------- -----------
Jahr Geburten Tote bei Tote bei
in BRD 1:1000 1:500
------------------------------------------------------------------
Deutsches Reich
1924 1.622.000 2,6 # Mortalität
1925 6.858.000 11,0
1926 3.926.000 6,2
1927 3.670.000 5,8
1928 2.554.000 4,0
1929 2.858.000 4,5
1930 2.979.000 4,6
1931 1.281.000 2,0
1932 1.525.000 2,3
1933 1.522.000 2,3
1934 1.477.000 2,3
1935 1.701.000 2,5
1936 1.843.000 2,7
1937 1.342.000 2,0
1938 1.497.000 2,2
Kriegschaos
1950 389 0,8
1951 465 0,9
1952 149 0,29
1953 373 0,7
1954 210 0,40
1955 201 0,38
1956 315 0,6
1957 130 0,24
1958 251 0,46
1959 149 0,27
1960 161 0,29
1961 187 0,33
1962 140 0,25
1963 113 0,20
1964 153 0,26
1965 86 0,15
1966 127 0,21
1967 53 0,09
1968 116 0,19
1969 104 0,17
1970 79 0,13
1971 84 0,14
1972 39 0,06
1973 37 0,06
1974 28 0,05
1975 43 0,07
1976 15 0,02
1977 25 0,04
1978 19 0,03
1979 7 0,01
1980 17 0,03
1981 9 0,01
1982 8 0,01
1983 8 0,01
1984 20 0,03
1985 5 0,01
1986 2 0,00
1987 2 0,00
1988 6 0,01
1989 6 0,01
1990
1991
1992
1993
1994
1995
1996
1997
1998
1999
Jahr Geburten Tote Tote
. in BRD 1:1000 1:500 .
BRD DDR
1958 186
1959 101
1960 146
1961 99
1962 151
1963 90
1964 1.357 304 ??? 1357 2714
1965 1.044.328 [1] 1044 2088
1970 810.808 [1] 810 1620
1975 600.512 [1] 600 1200
1980 620.657 [1] 245.000 620 1240 245 490
1981 625.000 [X] 238.000 625 1250 238 476
1982 621.000 [X] 240.000 621 1242 240 480
1983 594.000 [X] 234.000 594 1198 234 438
1984 584.000 [X] 228.000 584 1178 228 456
1985 586.155 [1] 228.000 586 1172 228 456
1986 626.000 [X] 222.000 626 1252 222 444
1987 642.000 [X] 226.000 642 1284 226 452
1988 677.000 [X] 226.000 677 1354 226 452
1989 677.000 [X] 199.000 677 1354 199 398
-------------------------------------------------------------------------
1989 = Wiedervereinigung / Meldepflicht
-------------------------------------------------------------------------
1990 727.199 [1] 727 1454
1995 765.221 [1] 765 1530
1996 769.013 [1] 769 1538
1997 812.173 [1] 812 1624
1998 782.251 [1] 782 1564
1999 770.744 [1] 770 1540 ......... 4
2000 766 999 [4] 766 1532 ......... 2
2001 734 475 [4] 734 1468 ......... 1
2002 719 250 [4] 719 1438 ......... 2
2003 715.000 [5] 715 1430 ......... 2 *
2004 712.000 [6] 712 1424 ......... _ *
2005 _______ ......... 1 *
2006 _______ ......... *
* = Statistik noch nicht abgeschlossen
[X] RKI
Morbidität = Erkrankte/Bevölkerung * 100.000
-------------------------------------------------------------------------------
Ein überaus bizarres Geschehen hat sich um Andrew Wakefield entwickelt. Wakefield ist kein Impfgegner, sondern ein Impfbefürworter. Dennoch ist er ein Werkzeug der Impfgegner.
So zu sehen zum Beispiel in Foren, wo aus dem Nichts jemand auftaucht und über die Gefährlichkeit der MMR-Impfung rätselt und wie es aussehe im Vergleich zu Einzelimpfungen. Die Sicherheit sei ja gar nicht richtig geprüft ("Wo sind die Studien!?") - und überhaupt. Nein, man sei kein Impfgegner, aber solange es nicht erwiesen sei, daß die MMR-Impfung sicher sei, würde man lieber Einzelimpfungen nehmen. Dazu gibt es dann Verweise und Links auf Texte etc, in denen Wakefield erwähnt wird.
Wer ist Wakefield?
Das hat sich der englische Journalist Brian Deer gefragt - und löste durch seine Recherchen eine Lawine aus.
Ich will hier nicht in die wissenschaftlichen Details der Affaire Wakefield eingehen. Das hat Brian Deer in seiner Web-Site http://briandeer.com ausführlich getan: http://briandeer.com/wakefield-deer.htm
Hier nur in kürze die wesentlichen Fakten:
Andrew Wakefield wurde von Eltern autistischer Kinder als Gutachter in Prozessen gegen Impfstoffhersteller beauftragt. Wakefield machte mit DIESEN Kindern eine Studie, wobei er den Auftrag der Eltern und die Bezahlung in seiner Studie unterschlug.
Die Studie erschien in The Lancet und führte zu einem weltweiten Horror, denn Wakefield meldete, daß er in den Därmen der Kinder Masernviren gefunden hätte, die durch die Impfung (gegen Masern wird mit lebenden, aber abgeschwächten Masernviren geimpft) dorthin gelangt seien. Diese Masernviren seien die Ursache für den Autismus der Kinder.
Aufgrund dieser Meldung brach eine Hysterie aus und die Impfquoten sanken dramatisch.
Als Brian Deer die Sache später untersuchte, fand er heraus, daß sogar in dem Klinik-Institut, in dem Wakefield angestellt war, dessen Kollegen KEINE Masernviren finden konnten. (siehe http://briandeer.com/wakefield/nick-chadwick.htm, siehe http://briandeer.com/wakefield/chadwick-bruce.htm)
Schlimmer noch, eine Probe, die in England als negativ getestet worden war, verschickte Wakefield nach Japan, wo der Test positiv ausfiel. Über DIESES Testergebnis als neuem "Beweis" schrieb Wakefield dann. Als Gerüchte laut wurden über eine Kontaminierung der Probe im japanischen Labor, zog Wakefield das Paper zurück, ohne dies öffentlich zu sagen. So glauben weiterhin viele Gegner der MMR, insbesondere Eltern autistischer Kinder, daß Wakefield einen Zusammenhang zwischen Impfviren und Autismus nachgewiesen hätte. (siehe http://briandeer.com/wakefield/hisashi-kawashima.htm)
Die Dinge um Wakefield eskalierten und er ging in die USA, wo er ebenso wie eine Mitarbeiterin der Klinik, die Psychologin Carol Stott (siehe http://briandeer.com/mmr/carol-stott.htm), in "Thoughtful House" ( siehe http://briandeer.com/wakefield/thoughtful-clinical.htm) kam, eine Stätte zur Betreuung autistischer Kinder.
Der eigentliche Sprengstoff im Fall Wakefield ist aber ein Masern-Impfstoff,
den Wakefield entwickelt und Monate VOR der Veröffentlichung in Lancet
zum Patent angemeldet hatte. Brian Deer fand die Unterlagen zur
Patentanmeldung. Sie sind in seiner Web-Site veröffentlicht:
Siehe
http://briandeer.com/wakefield/wakefield-patents.htm
siehe
http://briandeer.com/wakefield/vaccine-patent.htm
Es gab sogar schon Verhandlungen mit einer kleinen deutschen, auf
gastroenterologische Produkte spezialisierten Firma, "Dr. Falk Pharma",
und man wartete auf einen Geschäftsplan...
(siehe
http://briandeer.com/wakefield/falk-pharma.htm)
Vorläufiges Ende der Affaire in Sicht: Bis Ende 2006 soll ein Verfahren gegen Andrew Wakefield eröffnet werden mit dem Ziel, ihm die Approbation zu entziehen. Dabei spielt der Interessenskonflikt durch den Auftrag der Eltern wohl die kleinste Rolle.
Schwerer wiegt die Tatsache, daß außer Wakefield niemand Masernviren in den Därmen autistischer Kinder fand.
Hier ein Beispiel der Studien zum Thema:
------------------------------------------------------------------------------- Journal of Medical Virology Volume 78, Issue 5 , Pages 623 - 630 Published Online: 22 Mar 2006 Copyright c 2006 Wiley-Liss, Inc., A Wiley Company Absence of detectable measles virus genome sequence in blood of autistic children who have had their MMR vaccination during the routine childhood immunization schedule of UK M.A. Afzal 1 *, L.C. Ozoemena 1, A. O'Hare 2, K.A. Kidger 1, M.L. Bentley 1, P.D. Minor 1 1 Division of Virology, National Institute for Biological Standards and Control, South Mimms, Potters Bar, Hertfordshire, United Kingdom 2 Child Life and Health, Department of Reproductive and Developmental Sciences, University of Edinburgh, Edinburgh, United Kingdom email: M.A. Afzal (mafzal@nibsc.ac.uk) * Correspondence to M.A. Afzal, Division of Virology, National Institute for Biological Standards and Control, South Mimms, Potters Bar, Hertfordshire, EN6 3 QG, UK. Funded by: Department of Health, UK Autism Research and Development Fund Friends Endowment Fund Royal Hospital for Sick Children, Edinburgh Keywords real-time quantitative RT-PCR - measles virus - autism Abstract Leukocyte preparations from children with documented evidence of MMR vaccination and confirmed diagnosis of autism were examined by several assays designed to target multiple regions of the measles virus genome sequence. No sample was found positive by any method. The assays applied were highly sensitive, specific and robust in nature, and were based on the amplification of measles virus RNA transcripts by real-time quantitative RT-PCR (QRT-PCR) as well as by conventional RT-PCR-nested PCR. The assays applied were potentially able to detect measles virus RNA down to single figure copy numbers per reaction. The amount of total nucleic acid extract of leukocytes subjected to various measles virus-specific investigations was several fold higher than minimally required of a sample where measles virus persistence is well documented. This study failed to substantiate reports of the persistence of measles virus in autistic children with development regression. J. Med. Virol. 78:623-630, 2006. (c) 2006 Wiley-Liss, Inc. Accepted: 31 January 2006 Digital Object Identifier (DOI) 10.1002/jmv.20585 About DOI -------------------------------------------------------------------------------
Killerkriterium ist jedoch die Tatsache, daß Wakefield's Einzelimpfstoff gegen Masern überhaupt nicht zu vermarkten ist, wenn überall nur ein Dreifach-Impfstoff gegen Mumps, Masern und Röteln (MMR) eingesetzt wird.
Wakefield hatte daher ein wirtschaftliches Interesse, MMR-Impfstoffe mit allen Mitteln zu sabotieren - vor allem emotional, indem er Ängste dagegen schürte.
Das Auslaufen des Patents für den MMR-Impfstoff ermöglicht die Produktion des MMR als Genericum durch jedermann, so daß auch preislich ERHEBLICHER Druck im Markt entstand.
Dagegen setzte Wakefield intensive Angstmache und Hetzen gegen Ärzte In folgendem Zeitungsartikel sind Erklärungen von ihm wiedergegeben. Man erkennt die typischen primitiven Pseudoargumente der Impfgegner und Esoteriker:
------------------------------------------------------------------------------- Why I Owe It To Parents To Question Triple Vaccine Andrew Wakefield explains why he first warned of a possible link between the MMR jab and autism "What I'm advocating is that in the presence of this question mark, a question mark that was put there by the parents, which we have corroborated in repeated studies, while that question mark exists, at the very least, parents deserve a choice of how they protect their children against these infections, whether it be with the MMR vaccine or with the single vaccine." "There is a very limited body of material bearing on the safety of the vaccine, but those studies were totally inadequate from the beginning. They looked at short-term outcomes three or four weeks after vaccination, but these children regress insidiously over weeks or months, and this is never ascribed to the vaccine by the attending physician." "I sit across from you as the parent and you say: 'this is what happened to my child, they were developing normally, they had speech, language, social skills, they received their MMR vaccine and they developed bowel symptoms and their behaviour deteriorated, I lost them, the light went out'." "You listen to that story, you don't buy into it, but you say: 'is there anything I can do to substantiate this in my job as a physician?' You investigate the symptoms and you find that there is an inflammatory bowel disease that has gone unrecognised in these children. So the parents were right. So when they say: 'I believe my child regressed after the MMR vaccine', do you take that seriously? Damn right you do." "I don't believe that [single vaccinations would lead to a drop in take-up]. I think parents are well informed, they are not inherently anti-vaccine, nor are we. We have advocated throughout that children continue to be protected. But in the light of this evidence there is a question mark, and while that question mark exists, parents must have the choice over how they protect their children." "What we have done is to show that the parents' story is valid. We have found measles virus highly in excess of developmentally normal controls in the diseased [bowel] tissue of children with autism, and not only in the diseased tissue but in the very cells in that diseased tissue that you would anticipate if it were the cause of the disease. This is a very compelling observation that means, once again, that though causation has not been proven, there is sufficient anxiety that the parents must have a choice." "What actually precipitated this crisis? What precipitated this crisis was the removal of the single vaccine, the removal of choice, and that is what has caused the furore, because the doctors, the gurus, are treating the public as though they are some kind of moronic mass who cannot make an informed decision for themselves." -------------------------------------------------------------------------------
Wakefield's Forderung: die Dreifach-Impfung durch 3 Einzelimpfungen ersetzen! Der Knackpunkt dabei ist der zeitliche Abstand, den er zwischen den Impfungen fordert, siehe diesen Zeitungsartikel:
------------------------------------------------------------------------------- UK News Electronic Telegraph Friday 27 February 1998 Issue 1008 Vaccination may trigger disease linked to autism By Celia Hall, Medical Editor BRITISH doctors have discovered a new bowel disease in children that they believe causes autism and that could be triggered by the vaccination for measles, mumps and rubella. But they have not proved a link with the MMR vaccine and are divided on how best to advise parents. The doctors cannot show if what they have found is coincidence or the very first cases of a serious childhood illness with wide implications for the MMR vaccination programme. [...] The study - published today in The Lancet - says that 12 children who had previously developed normally were given tests and scans. All had disorders of their intestines, nine had diagnoses of autism and in eight, the parents' or the child's GP said the changes in health and behaviour followed MMR vaccination in six days on average. In another series of patients, 46 out of 48 children had the bowel and behaviour symptoms. [...] Dr Wakefield is also expected to show the presence of measles virus in the intestine at two international meetings this summer. He believes that the three vaccines should be given separately. But some of his colleagues say that there is not enough evidence and have called for more research. "There is not a consensus among us as to what should happen next. I believe this syndrome has appeared since MMR. ... There is sufficient concern in my own mind for a case to be made for vaccines to be given individually at not less than one year intervals." "For the vast majority of children, the MMR vaccine is fine but I believe there are sufficient anxieties for a case to be made to administer the three vaccinations separately." Dr Wakefield said. However, Prof Arie Zuckerman, dean of the Royal Free Hospital Medical School, said: "It is absolutely essential to everyone that we do not dent the immunisation programme because it is children who will suffer." [...] More than 1,350 parents have registered with solicitors with a view to claiming compensation for damage to their children following MMR vaccination. Pasteur Mérieux MSD, which supplies vaccine to the Department of Health, said: "It would be unfortunate if the results of controversial studies such as these resulted in a drop in public confidence in the vaccine, which the vast majority of the informed medical profession supports totally." -------------------------------------------------------------------------------
Wakefield benutzt die Pseudoargumente der Impfgegner und die Impfgegner benutzen die seinen.
Die Desinformationskampagne hat Erfolg. Man sieht deutlich, wie jedes einzelne der Pseudoargumente mit Wucht einschlägt. In den Worten der Eltern erkennt man genau das wieder, was Wakefield gesät hat.
------------------------------------------------------------------------------- 80 percent are opposed to MMR triple jab By Hamida Ghafour (Filed: 04/02/2002) CONTROVERSY over the MMR vaccine continued to plague the Government yesterday, as an NOP poll revealed that eight out of 10 people believed parents should be given an alternative to the triple jab. Of those surveyed, 38 per cent were not happy with how the Government has handled the campaign to get parents to vaccinate children against measles, mumps and rubella. The findings come as Tony Blair faces growing criticism for refusing to reveal whether his son Leo has had the triple jab. An admission by Mr Blair that Leo had had the MMR vaccine could boost shrinking public confidence and help to prevent an outbreak of measles. The Public Health Laboratory has warned that take-up of MMR has dropped below 85 per cent, but experts say that 95 per cent of the population must be vaccinated to prevent an epidemic. According to the poll, commissioned by ITV's Tonight with Trevor McDonald, to be broadcast this evening, parents believe they are being "condescended to" and "patronised" by Mr Blair. Carol Vorderman, the television presenter who refused to give her four-year-old son the jab because her daughter had become ill after receiving the vaccine, will say on the programme: "It is a scandal that we are not given the option of single vaccinations. It's a simple thing." In the survey, 55 per cent of 1,000 respondents also said Mr Blair should say whether his son was given the jab, and 85 per cent said the health service should offer a choice between the triple vaccine, and separate injections. -------------------------------------------------------------------------------
The Bevölkerung ist aufgebracht, ist gegen die Dreifach-Impfung - und will klare Antworten der Politiker. Blair, der sich vorbildlich verhalten könnte, versagt auf ganzer Linie, indem er eine klare Aussage über die Impfung seines Sohns verweigert.
Schwere Schuld tragen aber auch die "Royals", das englische Königshaus, das bekanntermaßen dem Unsinn Homöopathie huldigt.
Wakefield hetzt mit dem Zerrbild "Ärzte, die über die Köpfe der Eltern entscheiden". In der Bevölkerung wird dies auch übertragen auf die Regierung, von der man sich "patronisiert" fühlt...
Intensiv wird der Eindruck erweckt, als seien die Ärzte zerstritten. Auch diese Lüge verfehlt ihre Wirkung nicht:
------------------------------------------------------------------------------- Welsh study: Half of all British parents wrongly believe scientists are split over MMR vaccine safety CARDIFF, Wales: Half of all British parents wrongly believe that scientists are split over the safety of the triple MMR (measles, mumps, rubella) vaccine, according to findings from Cardiff University reported on May 19. (Sources: The Western Mail; The Daily Telegraph; The Independent, May 19, 2003) -------------------------------------------------------------------------------
Die Durchimpfungsrate ist drastisch gesunken: auf nur noch 70 Prozent:
------------------------------------------------------------------------------- The Times May 29, 2006 US study supports claims of MMR link to autism [...] Uptake of MMR, which was introduced into Britain in 1988, has improved in recent years, but remains as low as 70 per cent in the wake of ongoing questioning of its possible side-effects. The World Health Organisation recommends 95 per cent coverage, and the shortfall has been blamed for contributing to rising rates of measles and mumps in recent years. A recent analysis of 31 MMR studies by the Cochrane Library, one of the most authoritative sources of evidence-based medicine, showed no credible grounds for claims of serious harm. -------------------------------------------------------------------------------
Über die Zustände in Großbritannien kann man nur den Kopf
schütteln. Der nun folgende Absatz ist entnommen
The IMPROBABLE SCIENCE page
(http://www.ucl.ac.uk/Pharmacology/dc-bits/quack.html)
, einer Seite, die es in sich hat. LESENSWERT!
-------------------------------------------------------------------------------Tony Blair supports quackery and fraud
Many papers report that Tony Blair spoke to EU leaders this month, to oppose the very sensible and modest European Food Supplements directive (for example The Independent (http://news.independent.co.uk/uk/health_medical/article295756.ece) , 20 June, 2005). This directive is a small move to prevent the most fraudulent claims for 'food supplements' and to prevent sale of those that are actually dangerous. It would, for example, prevent the sale of Viridian (http://www.nutritioncentre.co.uk/prod/637.html) Trace Mineral Complex, which contains Manganese, Selenium, Boron, Copper, Vanadium, Chromium and Molybdenum. And a good thing too.
Does Tony Blair really believe the new age nonsense of supplement salesmen? Given his notorious defence in the House of Commons, of the teaching of Young Earth Creationism (http://www.ucl.ac.uk/Pharmacology/dc-bits/jurassic.html#vardy1) , at the taxpayers' expense, one can believe that he does. Given, also, his apparent difficulties in distinguishing truth (http://www.ucl.ac.uk/Pharmacology/dc-bits/corrie.html) from fiction in the matter of the Iraq war, one can believe his capacity for self-delusion approaches even that of George Bush. On the other hand, Blair has made sensible noises about climate change (even if the action has, so far, been limited). Perhaps, in the matter of quackery, he is under the influence of his wife, Cherie Blair, whose dabblings in the mystical leave Nancy Reagan's astrologer in the shade. Much h as been written about this (Libby Purves, in The Times (http://www.timesonline.co.uk/article/0,,1056-509209,00.html) is pretty good, as is Nick Hume (http://www.timesonline.co.uk/article/0,,1054-766366,00.html) ).
But my favourite is the following account, quoted from Francis Wheen's (http://www.ucl.ac.uk/Pharmacology/dc-bits/jurassic.html#wheen) wonderful book, "How Mumbo-Jumbo Conquered the World: A Short History of Modern Delusions"
The catholicism - if not Catholicism - of her tastes was further demonstrated in 2002 by the revelation that she employed a former member of the Exegesis cult, Carole Caplin, as a "lifestyle guru". Through Caplin, the prime minister's wife was introduced to an 86-year-old "dowsing healer", Jack Temple, who treated her swollen ankles by swinging a crystal pendulum over the affected area and feeding her strawberry leaves grown within the "electro-magnetic field" of a neolithic circle he had built in his back garden.
It was long assumed that Tony Blair, who wears his Christianity on his sleeve, did not share his wife's unorthodox enthusiasms. But that was before he and Cherie had a "rebirthing experience" under the supervision of one Nancy Aguilar while holidaying on the Mexican Riviera in the summer of 2001. "The Times"'s detailed account of the prime ministerial mudbath is worth quoting at some length:
--------------------------------------------------- "Ms Aguilar told the Blairs to bow and pray to the four winds as Mayan prayers were read out ... Within the Temazcal, a type of Ancient Mayan steam bath, herb-infused water was thrown over heated lava rocks, to create a cleansing sweat and balance the Blairs' 'energy flow'. "Ms Aguilar chanted Mayan songs, told the Blairs to imagine that they could see animals in the steam and explained what such visions meant. They were told the Temazcal was like the womb and those participating in the ritual must confront their hopes and fears before 'rebirth' and venturing outside. The Blairs were offered watermelon and papaya, then told to smear what they did not eat over each other's bodies along with mud from the Mayan jungle outside. "The prime minister, on holiday just a month before the 11 September attacks, is understood to have made a wish for world peace. Before leaving, the Blairs were told to scream out loud to signify the pain of rebirth. They then walked hand in hand down the beach to swim in the sea." ---------------------------------------------------
Although Mayan rebirthing rituals are not yet available in Britain through the National Health Service, some of Cherie Blair's other peculiar obsessions have already been adopted as official policy. In January 1999 the government recruited a feng-shui consultant, Renuka Wickmaratne, for advice on how to improve inner-city council estates. "Red and orange flowers would reduce crime," she concluded, "and introducing a water feature would reduce poverty. I was brought up with this ancient knowledge."
Two years later, the government announced that, for the first time since the creation of the NHS, remedies such as acupuncture and Indian ayurvedic medicine could be granted the same status as conventional treatments. According to the Sunday Times, "The inclusion of Indian ayurvedic medicine, a preventative approach to healing using diet, yoga and meditation, is thought to have been influenced by Cherie Blair's interest in alternative therapy." An all too believable suggestion, since Cherie was a client of the ayurvedic guru Bharti Vyas and officiated at the opening ceremony for her holistic therapy centre in London.
The swelling popularity of quack potions and treatments in recent years is yet another manifestation of the retreat from reason and scientific method. According to a 1998 survey by the Journal of the American Medical Association, the use of homeopathic preparations in the United States more than doubled between 1990 and 1997. In Britain, by the end of the 20th century the country's 36,000 general practitioners were outnumbered by the 50,000 purveyors of complementary and alternative medicine - some of whom receive the seal of royal approval.
The Queen carries homeopathic remedies with her at all times. Princess Diana was a devotee of reflexology, the belief that pressure applied to magical "zones" in the hands and feet can heal ailments elsewhere in the body. Prince Charles has been a prominent champion of "holistic" treatments since 1982.
Most alternative therapies, homeopathy included, are closer to mysticism than
to medicine. This may explain their appeal to the British royal family, whose
survival depends on another irrational faith - the magic of hereditary
monarchy, so fiercely debunked by Tom Paine and other Enlightenment
pamphleteers.
--------------------------------------------------------------------------------------------------
It has even been alleged, according to the Daily Telegraph (http://www.telegraph.co.uk/news/main.jhtml?xml=/news/2004/03/13/nblur113.xml&sSheet=/news/2004/03/13/ixnewstop.html) , that "Cherie Blair did not allow her youngest child, Leo, to have the controversial MMR vaccine and instead asked a New Age healer to wave a "magic" pendulum over him". "Peter Foster, the convicted fraudster, claims that Jack Temple, a former market gardener with no medical qualifications, was also asked by Mrs Blair to swing his crystal pendulum over a lock of the Prime Minister's hair and some of his finger-nail clippings." It must be said, though, that the source of this information, plausible though it may be, is less than reliable.
-------------------------------------------------------------------------------
Frohlocken über den britischen Politikerwahnsinn ist fehl am Platz. Deutsche Politiker sind vom gleichen Strickmuster: zwei links, zwei rechts, und ganz kraus...
Das Wakefield-Komplott zeigt, daß nicht nur mit Statistik gelogen wird, sondern sogar - und da erst recht! - unter dem Tarnmantel "Ich bin aber gar kein Impfgegner". Diese Tarnung ist eiskalt. Ist geplant. Ist koordiniert.
Die Tarnung "Ich bin aber gar kein Impfgegner" ist Grundbestandteil der Hetze gegen das Impfen. Es ist eine Anpassung, ein Schutzschild, hinter dem die Impfgegner operieren. Hier ist ein Beispiel: der "alternative Impfplan"
Der Trick dabei: vordergründig FÜR Impfung aufzutreten, aber nur sehr verhalten und mit vielen, vielen Vorbehalten, um dann mit noch mehr Tricks, Finten und auch mit klaren Lügen alles zu sabotieren und behindern, damit die Kinder TROTZ "Plan" krank werden.
Im "alternativen Impfplan" von Albonico und Komplizen ist ALLES verzögert, selbst das, was als Impfung durchgeführt wird.
Die Bestrebungen, DASS die Kinder Masern kriegen, fallen aber auf. So zum Beispiel im Juni 2005, als es hieß:
------------------------------------------------------------------------------- Zur Übersicht "Fit & Gesund" Homöopathen lehnen "Masern-Partys" nicht generell ab München - Homöopathische Ärzte lehnen "Masern-Partys" nicht generell ab. Das bestätigte der Münchner Kinderarzt Dr. Steffen Rabe. Bei Abwägung der möglichen Nebenwirkungen einer Impfung mit den Risiken einer Erkrankung sei eine bewusst herbeigeführte Ansteckung im Alter zwischen etwa drei und acht Jahren "eine Überlegung wert." In diesem Alter seien ernste Komplikationen die seltene Ausnahme. Nach einer Masernwelle in Südbayern hatte Bayerns Gesundheitsminister Werner Schnappauf (CSU) am Wochenende "Masern-Partys" scharf kritisiert. Der Facharzt für Kinderheilkunde und Jugendmedizin, im Deutschen Zentralverein homöopathischer Ärzte Internetbeauftragter, machte die derzeitige Impfpolitik für die Zunahme von Masernerkrankungen bei Säuglingen und Erwachsenen mitverantwortlich. Es sei eine Folge der Impfkampagnen, dass im Vergleich zu früher bei Masernausbrüchen heute mehr Säuglinge und Erwachsene erkranken. Bei diesem Personenkreis sei jedoch das Risiko, infolge von Masern an Komplikationen wie zum Beispiel einer Hirnentzündung zu erkranken, bis zu zehn Mal höher, sagte Rabe. -------------------------------------------------------------------------------
Daß jetzt MEHR Säuglinge als früher an Masern erkranken, ist eine Lüge. Das läßt sich ganz leicht beweisen durch die Tabelle auf Seite 619 der bereits zitierten Schrift "Gesundheitsfürsorge im Kindesalter", Erster Band, 1925/26, erschienen im Verlag von Georg Stilke: "Gestorbene [Kinder] nach Todesursachen, 1922-1925".
In den Jahren 1922, 1923, 1924, 1925 starben in Berlin insgesamt 1002 Kinder im 1. Lebensjahr, davon 325 (das ist rund ein Drittel der Todesfälle!) an Masern.
Diese Zeit war WEIT vor der Impfaera. Das ist der Zustand, den die Homöopathen und Anthroposophen wiederhaben wollen.
Die genannten Todesfälle waren in einer Stadt mit 36.000 Neugeborenen pro Jahr. Wieviele Todesfälle (und erst recht wieviele Infektionsfälle!) gäbe es dann pro Jahr in einem Gebiet mit 800 Millionen Einwohnern, nämlich den beiden Amerikas zusammen, also der Bevölkerung des ganzen amerikanischen Kontinents?
Würden nicht durch Touristen von den anderen Kontinenten Masern in die Amerikas eingeschleppt, gäbe es dank der Durchimpfung GAR KEINE Masernfälle.
Hierzu der österreichische Impf-Experte Dr. Dr. Maurer, Wien:
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[Zitatenfang]
Thema: Masern ein europäischer Exporthit
Wolfgang M, 18. Dezember 2002 16:55
Es ist eine Schande.
1990 hatte Gesamtamerika ca 250.000 Masernfälle.
Durch Impfprogramme ging das zurück auf 2.109 im Jahr 1996.
Da ging auch bei uns die letzte Masernepidemie zu Ende mit ca 30.000
Fällen.
1997 in Amerikas dann ein Rückschlag 52.284 Fälle in Brasilien ausgehend
von Sao Paulo - die Behörden dort haben das Impfprogramm nicht mitgemacht.
Es wurde intensiv weitergeimpft:
1.754 Masernfälle im Jahr 2000.
541 im Jahr 2001. Das war der absolute Tiefpunkt.
Bis dahin war ein Masernvirus mit dem Genotyp D6 immer als
Infektionserreger identifiziert worden.
Im August 2001 begann eine neue Masernepidemie in Venezuela und sprang über
nach Kolumbien.
Der letzte Fall ereignete sich am 20.Sept.2002.
Insgesamt erkrankten bei diesem Ausbruch 2.495 Personen in Venezuela und
128 in Kolumbien.
Der Masernvirusstamm D9- der früher noch nie in Amerika isoliert wurde,
stammte aus Europa. Ein ungeschützter Tourist hatte sich hier angesteckt
und in Folge letztlich über 2500 Personen angesteckt.
Masern als europäischer Exporthit.
Also wenn Amerikaner in die Tropen fahren, werden sie gegen
Tropenkrankheiten geimpft.
Wenn sie nach Europa fahren werden sie gegen Europakrankheiten - das sind
die Masern - geimpft.
Alles vermeidbar durch 2x MMR
Ach ja Gesamtamerika ca 800 Mio Einwohner.
Österreich 8 Mio.
Coburg mit ca 1.400 Masernfällen ca 135.000 Einwohner
Quelle:
http://www.paho.org/English/HVP/HVI/sne2405.pdf
[Zitatende]
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Weiter in der Meldung aus München:
------------------------------------------------------------------------------- Früher hätten wesentlich mehr Mütter als heute im Kindesalter selbst Masern durchgemacht und damit einen lebenslangen Schutz vor der Erkrankung erworben, erläuterte der Mediziner. "Diese Mütter konnten ihren Babys erstklassige Antikörper mitgeben, die sie im kritischen ersten Lebensjahr vor Masern schützten." -------------------------------------------------------------------------------
Im Berlin der zwanziger Jahre hatte fast jede Mutter diesen "Schutz", von dem Steffen Rabe spricht. Dieser Schutz ist so "gut", daß in den Jahren 1922, 1923, 1924, 1925 trotzdem 325 Kinder starben. Ein bemerkenswert guter Schutz, fürwahr...
Weiter in der Meldung:
------------------------------------------------------------------------------- Geimpfte Mütter verfügten dagegen nur über einen "Immunschutz zweiter Klasse", den sie in der Schwangerschaft an ihre Babys weitergeben. "Die gestiegene Masern-Erkrankungshäufigkeit bei Säuglingen ist eine unmittelbare Folge der Impfpolitik", so Rabe. -------------------------------------------------------------------------------
Auch das ist so nicht wahr.
------------------------------------------------------------------------------- Die letzte Entscheidung über die Teilnahme eines Kindes an einer "Masern-Party" liegt nach Auffassung des Mediziners immer bei Eltern. "Wenn Eltern zu mir in die Praxis kommen, kläre ich sie über die Risiken einer Ansteckung genauso auf wie über das Risiko einer Impfung", erläuterte Rabe. -------------------------------------------------------------------------------
Auch das ist so nicht wahr.
------------------------------------------------------------------------------- Natürlich scheide eine "Masern-Party" immer dann aus, wenn zum Beispiel ein Baby in der betreffenden Familie lebt. Im Falle einer Masernerkrankung rät der Kinderarzt zum völligen Verzicht auf fiebersenkende Mittel, da diese das Komplikationsrisiko möglicherweise erhöhten. "Der Patient braucht vielmehr vor allem Ruhe und Schonung." -------------------------------------------------------------------------------
Sehr weit weg von den "Masern-Partys" ist Rabe demnach wohl nicht. Und er will das magische Fieber...
------------------------------------------------------------------------------- Die Krankheit sei mit klassischer Homöopathie in vielen Fällen gut zu behandeln. -------------------------------------------------------------------------------
Immerhin macht Rabe nicht die pauschale Behauptung, ALLE Krankheiten seien mit Homöopathie behandelbar.
Aber auch Rabe hetzt gegen das Impfen:
------------------------------------------------------------------------------- Rabe widersprach der Auffassung Schnappaufs, wonach das Risiko von Nebenwirkungen nach einer Masernimpfung gegen Null tendiere. "Es kommt nach dem Impfen häufig zu Fieber, sogar zu Fieberkrämpfen, selten auch zu Hirnhautentzündung", sagte der Facharzt. "Auch beim frühkindlichen Autismus im Zusammenhang mit Masernimpfungen gibt es irritierende Studienergebnisse." Die Masernimpfung ist nach Überzeugung Rabes im Hinblick auf Nebenwirkungen eine der problematischsten unter den empfohlenen Schutzimpfungen. Die Risiken von Impf-Nebenwirkungen würden in Deutschland unzureichend erfasst, kritisierte er. "Vielleicht ist dies ja auch politisch nicht ungewollt." © dpa Meldung vom 08.06.2005 11:17 Uhr -------------------------------------------------------------------------------
Selbst wenn ALLE Impflinge nach der Impfung Fieber bekämen, wäre das RISIKO gering. Der Haken bei der Darstellung ist der Gebrauch des Wortes "Risiko".
"Risiko" ist die Wahrscheinlichkeit, daß etwas ERNSTHAFTES geschieht. "Risiko" ist NICHT die Wahrscheinlichkeit, daß überhaupt etwas geschieht.
Verglichen mit den Komplikationen durch die ECHTE Masern-Infektion, die zum Beispiel bei der beobachteten Gruppe in Coburg bei 28 Prozent der Fälle auftraten, sind die Komplikationen der ABGESCHWÄCHTEN Impfmasern DEUTLICH geringer. Eben DESHALB wird ja geimpft, WEIL die Komplikationen geringer sind!
Der bayerische Gesundheitsminister Werner Schnappauf ließ sich nicht bluffen und konterte:
------------------------------------------------------------------------------- PRESSEMITTEILUNG: 08.06.2005 | 17:07 UHR | BAYERISCHES STAATSMINISTERIUM FÜR UMWELT (STMUGV) Zur dpa-Meldung 'Homöopathen lehnen Masern-Partys nicht ab' Als 'nicht den Tatsachen entsprechend' wies Bayerns Gesundheitsminister Werner Schnappauf die Behauptungen zurück, dass die Masern-Impfung im Hinblick auf die Nebenwirkungen eine der problematischsten unter den empfohlenen Schutzimpfungen sei. München, 08. Juni 2005 - Als 'nicht den Tatsachen entsprechend' wies Bayerns Gesundheitsminister Werner Schnappauf die Behauptungen zurück, dass die Masern-Impfung im Hinblick auf die Nebenwirkungen eine der problematischsten unter den empfohlenen Schutzimpfungen sei. Schnappauf: 'Die Statistik spricht eine eindeutige Sprache für die Masern-Schutzimpfung. Das Risiko, durch die Impfung schwer beispielsweise an einer Hirnentzündung zu erkranken, kommt statistisch bei einer Million Impfungen einmal vor. Ohne Impfung hingegen verläuft die Masern-Erkrankung im Schnitt bei jedem Tausendsten sehr schwer und kann in einer tödlichen Hirnentzündung enden.' Im Vergleich zu anderen Impfungen besteht bei der Masernimpfung keine auffällig höhere Wahrscheinlichkeit von Nebenwirkungen. Nur in wenigen Fällen können mit der Impfung Nebenwirkungen wie Fieber, Rötung am Oberarm oder masernähnlicher Hautausschlag verbunden sein. Die Impfung wird nur durchgeführt, wenn der Impfling gesund ist und sein Immunsystem gut arbeitet. Einen Ungeschützten kann die Erkrankung jederzeit treffen, also auch in Phasen, in denen er schon geschwächt ist. Weitere Informationen: http://www.gesundheit.bayern.de -------------------------------------------------------------------------------
Wenige Monate später, im Oktober 2005, schreibt Steffen Rabe in einem Brief an die "Süddeutsche Zeitung":
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folgenden Leserbrief, bezogen auf Ihren Artikel "Schutz ohne
Spätfolgen- (SZ Wissen, 19.10.05), bitte ich Sie zeitnah zu
veröffentlichen:
"Dass die SZ ungeachtet ihrer sonst differenzierten und kritischen
Attitüde beim Thema Impfen eine durchgehend befürwortende, ja
teilweise moralisierend-drängende Haltung zum journalistischen A
priori erklärt hat, konnte dem geneigten Leser Ihrer Zeitung schon in
der Vergangenheit kaum entgehen. Neu ist, das dieser Setzung auch
journalistische Grundregeln im Umgang mit zitierten Quellen geopfert
werden.
Der Artikel von Werner Bartens vermittelt, von der Überschrift bis zum
Fehlen des beim Zitieren von Quellen üblichen Konjunktivs eine
Sicherheit in der Erkenntnis, die der dürftigen Qualität der
Datenlage, die Demicheli zusammenfasst nicht entspricht. In einer 2003
erschienenen Literaturübersicht zum gleichen Thema kam dieser zum
Ergebnis, dass die Erfassung der Impfstoffsicherheit bezüglich der
MMR-Impfung insgesamt völlig unzureichend ("largely inadequate-) sei"
eine solche Datenqualität verbietet apodiktische Äußerungen wie sie im
SZ-Artikel zu lesen sind, das recherchieren und zitieren einer solchen
erheblichen Verständnishilfe der Cochrane-Veröffentlichung sollte
journalistischer Standard sein.
Im Vergleich zu diesem Lapsus sind die anderen im Artikel enthaltenen
- nennen wir es: Ungenauigkeiten Bartens' fast nebensächlich: das
Risiko einer Hirnentzündung im Kindesalter liegt nach Masern bei ca.
1 zu 10.000 (nicht bei 1 zu 500 - 1000), das Risiko einer
Hirnhautentzündung nach der Impfung bei ungefähr 1 zu 10.000, das
einer chronischen Hirnentzündung (SSPE) nach Impfung bei ca. 1 zu
einer (nicht fünf) Millionen und die gefürchtete chronische
Hirnentzündung nach Masern gefährdet vor allem Säuglinge geimpfter (!)
Mütter (und ist damit mittelbare Folge unserer Impfpolitik...).
Wir werden der Komplexität der Materie und dem Informationsbedürfnis
in der Entscheidung stehender Eltern durch tendentiös-vereinfachende
Berichterstattung nicht gerecht - diese Qualität von Information
erhalten Eltern schon jetzt im Überfluss von beiden (!) Seiten der
hochpolarisierten (und oft polemisierenden) Impfdiskussion. Die SZ
sollte die Chance, hier ganz in ihrem sonstigen journalistischen
Geiste so objektiv wie möglich zu informieren, um den Lesern eine
eigene Meinungsbildung zu ermöglichen, nicht leichtfertig verspielen."
Dr. Steffen Rabe,
Facharzt für Kinderheilkunde und Jugendmedizin
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Rabe's Aussagen sind nicht haltbar.
Wer ist Rabe, daß er so agiert? Antwort: Steffen Rabe ist einer der Anführer der deutschen Homöopathen-Szene. Zusammen mit Martin Hirte, und Stefan Schmidt-Troschke schrieb er vor wenigen Wochen einen Leserbrief an die "Süddeutsche Zeitung", denn diese hatte unter anderem geschrieben:
------------------------------------------------------------------------------- SZ - Leben- 14.05.2006 Epidemie der Fahrlässigkeit: Die Rückkehr der Masern Weil viele Eltern impfmüde sind, können sich die Masern in Deutschland wieder ausbreiten Im Sommer 2002 blickten Urlauber mit dem Reiseziel Italien verunsichert in Richtung Süden. Schuld an dieser Beunruhigung war nicht etwa eine heraufziehende Schlechtwetterfront. Sorgen bereiteten viel mehr Meldungen über eine grassierende Masern-Epidemie, die in der Provinz Campagna sowie in der Region um Neapel wütete und in deren Verlauf mehr als 20 000 Menschen erkrankten sowie mehrere Kinder starben. Wie sich herausstellte, war nicht einmal jeder zweite Bewohner der betroffenen Gebiete gegen Masern geimpft. Mangelnder Impfschutz hat vier Jahre später auch hier zu Lande die Ausbreitung von Masern forciert. Seit Jahresbeginn erkrankten vor allem entlang des Niederrheins, so in Duisburg, Mönchengladbach und dem Kreis Wesel, etwa 1100 Menschen an der Krankheit. 160 davon mussten mit Lungen- und schweren Mittelohrentzündungen in Krankenhäusern behandelt werden. Ein siebenjähriges Mädchen leidet nach einer Gehirnentzündung dem behandelnden Arzt zufolge an "Wissensverlusten und Konzentrationsstörungen" und muss wohl in eine Förderschule wechseln. Als ernst wurde der Zustand eines Jugendlichen und einer jungen Frau bezeichnet. Insbesondere Schüler im Alter zwischen 10 und 19 Jahren infizierten sich mit dem Virus, ... [...] Für die rasche Ausbreitung der Krankheit gibt es einen einfachen Grund: 97,5 Prozent der Erkrankten waren nicht gegen Masern geimpft. In Duisburg ist bisher nur jeder zweite Einwohner ausreichend immunisiert. Bundesweit liegt die Quote bei der Erstimpfung bei 93,3 Prozent. Nur 65,7 Prozent der Bundesbürger besitzen jedoch die für einen ausreichenden Schutz vor einer Ansteckung erforderliche zweite Impfung. Da half es auch nicht, dass die Behörden in der Ruhrgebietsstadt Schulen und Kindergärten vorübergehend schlossen und ein Impfmobil auf Marktplätze schickten. Jahrelang Versäumtes ließ sich so schnell nicht aufholen. [...] -------------------------------------------------------------------------------Darauf dieser Leserbrief "An die Redaktion der Süddeutschen Zeitung":
------------------------------------------------------------------------------- From: Martin Hirte To: redaktion@sueddeutsche.de Sent: Wednesday, May 17, 2006 5:13 PM Dr. med. Martin Hirte Kinderarzt Leopoldstr. 68 80802 München An die Redaktion der Süddeutschen Zeitung Abt. Leserbriefe Leserbrief zu Ihren Artikeln "EPIDEMIE DER FAHRLÄSSIGKEIT", "UNVERANTWORTLICHE MYTHEN" und "ANSCHNALLEN IST AUCH PFLICHT" vom 15. Mai 2006 Sehr geehrte Damen und Herren, alle Jahre wieder gibt es großformatige Artikel in der Deutschen Tagespresse zum Thema Masern. Impf-Hardlinern wird großzügig Platz eingeräumt, vor dem geneigten Leser ihre ordnungspolitischen Vorstellungen von Impflicht auszubreiten oder zu Anzeigenkampagnen gegen angeblich untätige Behörden aufzurufen. Dem Leser wird das Gefühl vermittelt, es bestünde im Fall der Masern ein bedrohlicher volksmedizinischer Notstand. Sicher gehören die Masern zu den schwereren Kinderkrankheiten, und es gibt in seltenen Fällen bedrohliche Komplikationen wie Lungenentzündung oder Gehirnentzündung. Noch kann jedoch niemand mit Sicherheit sagen, ob der Versuch der Ausrottung durch generelle Impfprogramme auch langfristig zu einer günstigeren Situation führt: Ein Teil der Geimpften bleibt ohne Schutz oder verliert nach Jahren den Impfschutz wieder, so dass künftig mit Epidemien unter Erwachsenen gerechnet werden muss, die besonders stark zu Komplikationen neigen. Die schwerste und immer tödliche Masernkomplikation SSPE ist sogar in Folge der Impfung häufiger geworden: Geimpfte Mütter geben ihren Säuglingen nur noch einen minderwertigen Nestschutz mit, so dass diese schon im ersten Lebensjahr an Masern erkranken können, was häufiger als nach einer späteren Erkrankung zur SSPE führt. Des Weiteren gibt es Anhaltspunkte dafür, dass durch die Impfung zwar die Gehirnentzündung durch das Masernvirus seltener wird, die Gesamtzahl schwerer Gehirnentzündung in der Bevölkerung jedoch gleich bleibt, weil andere Viren die entstandene Lücke auffüllen. Wir möchten nicht die Masernimpfung als solche kritisieren. Die gegenwärtige Impfkampagne jedoch, mit der um jeden Preis die über 95%ige Durchimpfung im Kindesalter durchgesetzt werden soll, bringt es mit sich, dass die Bevölkerung nicht mehr objektiv über die Impfung und ihre möglichen Folgen informiert wird. Da werden die Masernkomplikationen ins Groteske übertrieben (Hartmann: "SSPE tritt bei jedem tausendsten Infizierten auf"), und es wird behauptet, es gäbe so gut wie keine Impfnebenwirkungen. Dabei ist es allgemein bekannt, dass systematische Untersuchungen zu Nebenwirkungen von Impfungen nicht durchgeführt wird, dass das diesbezügliche deutsche Meldewesen völlig zusammengebrochen ist und dass das zuständige Paul-Ehrlich Institut die spärlich eingegangenen Meldungen von Impfnebenwirkungen weder laufend noch detailliert veröffentlicht. Der Vorsitzende der deutschen Impfkommission STIKO Heinz-Josef Schmitt hetzt Ihrem Bericht nach Eltern dazu auf, Politiker und Gesundheitsämter im Falle der Masernepidemie wegen "fahrlässiger Körperverletzung" anzuzeigen. Eine Institution, deren Vorsitzender Impfkampagnen mit den juristischen Dampfhammer durchführt, disqualifiziert sich selber und vertritt offensichtlich nicht die Interessen mündiger Bürger, die einen Anspruch auf differenzierte Informationen haben. Eine Impfkommission, die regelmäßig wichtige und weit reichende Empfehlungen herausgibt, sollte von unabhängigen und dialogbereiten Kräften besetzt sein. Dr. med. Martin Hirte Kinderarzt Leopoldstr. 68 80802 München Dr.med. Steffen Rabe Kinderarzt Offenbachstr. 9 81245 München Dr.med. Stefan Schmidt-Troschke Kinderarzt Ärztlicher Direktor des Gemeinschaftskrankenhauses Herdecke Gerhard-Kienle-Weg 4 58313 Herdecke für den Verein "Ärzte für eine individuelle Impfentscheidung" -------------------------------------------------------------------------------
Korrekte wissenschaftliche Fakten? Keine, dafür Hetze gegen die Impfung:
Und dann gleich mit DREI Ärzten als Absender... Aber die "Süddeutsche Zeitung" läßt sich nicht bluffen.
Das war VOR dem 109. Deutschen Ärztetag in Marburg. NACH diesem 109. Deutschen Ärztetag sah die Welt anders aus, wie der oben genannte Martin Hirte feststellt (und nicht nur er...):
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From: Martin Hirte
To: Individuelle Impfentscheidung
Sent: Saturday, May 27, 2006 12:13 PM
Subject: [IIE] Deutscher Ärztetag Impfpflicht etc.
Liebe KollegInnen,
auf dem Deutschen Ärztetag wurden, wie mir Hermann Gloning
mitteilte, drastische Entschlüsse zum Impfen gefasst, die unter
http://www.bundesaerztekammer.de/30/Aerztetag/109_DAET/
03Beschluss/Beschluss109DAET.pdf
abzurufen sind.
Die Beschlüsse betreffen u.a.:
1. Die Pflichtimpfung gegen Masern: "Der Deutsche Ärztetag
fordert die Bundesregierung auf, umgehend die Masernimpfung in
Deutschland nach 20 Abs. 6 Infektionsschutzgesetz (IfSG) als
eine Pflichtimpfung vorzusehen."
(Beschluss Nr. 10)
2. Maßnahmen gegen Ärzte, die sich gegen Impfungen aussprechen :
"Der Deutsche Ärztetag fordert die Ärztekammern auf, zu prüfen,
ob gegen Ärzte, die sich explizit und wiederholt gegen empfohlene
Schutzimpfungen nach 20 (3) Infektionsschutzgesetz (IfSG)
aussprechen, berufsrechtliche Schritte eingeleitet werden können,
da sie mit ihrem Verhalten gegen das Gebot der ärztlichen
Sorgfalts- und Qualitätssicherungspflicht verstoßen."
(Beschluss Nr. 11)
3. Aufnahme in Gemeinschaftseinrichtungen nur noch bei
vollständigem Impfzeugnis: "Der Deutsche Ärztetag fordert die
zuständigen Länderministerien auf, die notwendigen
Rechtsbestimmungen zu erlassen, dass in
Gemeinschaftseinrichtungen, wie Kindergärten und Schulen, nur
Kinder aufgenommen werden dürfen, die einen vollständigen
Impfstatus entsprechend den nach 20 (3) IfSG von den obersten
Landesgesundheitsbehörden öffentlich empfohlenen Schutzimpfung
dokumentiert vorweisen können; es sei denn nach ärztlichem bzw.
amtsärztlichem Urteil ist eine Impfung bei dem Kind oder
Jugendlichen kontraindiziert."
(Beschluss Nr. 12)
"Der 109. Deutsche Ärztetag fordert die zuständigen Ministerien
der Bundesländer auf, eine vollständig erfolgte Durchimpfung von
Säuglingen und Kleinkindern entsprechend den aktuellen
Empfehlungen der Ständigen Impfkommission (STIKO) zur
Voraussetzung für die Aufnahme in überwiegend staatlich
finanzierten Kinderkrippen und Kindergärten zu machen und diese
in dem künftigen Präventionsgesetz auch gesetzlich zu verankern."
(Beschluss Nr. 13)
Alle Beschlüsse wurden mit großer Mehrheit gegen einige wenige
Gegenstimmen angenommen, in der Akademie für Kinder- und
Jugendmedizin waren sie einstimmig vorbereitet und unterschrieben
worden. Federführend waren Prof. Kunze (München Großhadern),
Prof. Mau (ehemaliger DGKJ-Präsident) und Prof. Leupold (Stellv.
Direktor der Klinik und Poliklinik für Kinder- und Jugendmedizin
des Universitätsklinikums Dresden und Mitglied der sächsischen
Impfkommission, die derzeit durch besonders weitreichende
Impfempfehlungen auffällt).
Von Kollegenseite weht künftig also ein schärferer Wind
Martin Hirte
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Auf die Beschlüsse des Ärztetages komme ich noch zurück.
Hier die in der Web-Site des Vereins "Ärzte für eine individuelle Impfentscheidung" öffentlich angegebenen Mitglieder:
------------------------------------------------------------------------------ Mitglieder Herr Jun R. Adelt Aachen Herr Dr.med. Bernhard Ahlborn München Frau Gabriele Albrecht Alfter Herr Dr.med. Lisa Arndt Berlin Herr Dieter Ast Korbach Frau Cornelia Bajic Remscheid Herr Dr.med. Daniel Beha Amberg Herr Carsten Behrens Ahrensburg Herr Dr.med.dent. Norbert Baltes Balingen-Weilstetten Herr Dr.med. Hartmut Baltin Aschau i. Chiemgau Herr H.J. Balzat Herdecke Frau Dr.med. Barbara Barchert Oberammergau Herr Dr.med. Hartwig Barthel Bad Oldesloe Frau Dr. Inge Bartke-Anders Berlin Frau Dr.med. Ulrike Bartram Hochberg Frau Erika Bauer Bergisch-Gladbach Frau Nicola Baumeister Herdecke Frau Renate Baumgärtner-Schuster Stuttgart Herr Dr. med. Paolo Bavastro Filderstadt Frau Dr.med. Christine Bäumler München Herr Michael Beck Bochum Herr Dr.med. Andreas Becking Wickede / Ruhr Herr Dr.med. Christoph Beckmann Köln Frau Katrin Beckmann Witten Herr Dr.med. Ulf-Jürgen Beckmann Stuttgart Herr Dr.med. Wolf Bergmann Freiburg Frau Mechtild Bischof Herdecke Frau Dr.med. Susanne Bischoff Ahrensburg Frau Dr.med. Ulrike Bischoff Egestorf Frau Dr.med. Cornelia Blaich-Czink Heilbronn Frau Dr.med. Petra Blum Tegernsee Herr Dr.med. Johannes Bockemühl Neuenweg Herr Andreas Boecker Flemhude Herr Carsten Böttcher Bochum Frau Dr.med. Christiane Bonhage Herdecke Herr Guido Bonrath Bendorf Herr Franz Bonsch Freiburg Frau Dr.med. Dorothea Brauss Heidelberg Herr Dr. med. Thomas Breitkreuz Herdecke Frau Dr.med. Cornelia Buldmann Bielefeld Herr Dr.med. Jörn Buldmann Bielefeld Herr Dr.med. Nikolaus Butin Hamburg Frau Leila Butschko Aichtal Herr Dr. Peter Büttner Memmingen Herr Peter Buwalda Dortmund Frau Dr.med. Christane Clauder Ebersbach Frau Dr.med. Barbara Czech Lübeck Herr Dr.med. Timo Czech Lübeck Frau Dr.med. Angelika Dahmen Berlin Frau Dr.med. Ingeborg Dannecker Bayreuth Frau Dr.med. Dauenhauer Flein Herr Carlos de Quero Essen Herr Dr.med. Jost Deerberg Hamburg Frau Dr.med.Dr.phil. Lore Degeller Konstanz Frau Dr.med. Manuela Deupmann-L�szlop Köln Frau Dr.med. Claudia Dinkelacker Stockelsdorf Herr Dr.med. Norbert Disterheft Neuwied (Engers) Frau Dr.med. Gabriele Dobmann-Murrmann Nürnberg Herr Dr.med. Arnulf Donath Jena Frau Dr.med. Jutta Draeger Köln Herr Richard Ernst Drexel Hamburg Herr Henryk Dykier Essen Herr Dr.med. Jenö Ebert Neusäß Frau Sabine Ehringfeld Kirchheim Herr Rüdiger Eichholz Filderstadt Herr Dr. Christine Eick Frücht Frau Dr. Catherine Eimer Herxheim Herr Dr.med. Henning Elsner Bendorf-Stromberg Herr Dr.med. Joachim Engel München Herr Christian W. Engelbert Zeven Herr D.med. Rainer Etzel Possenhofen Herr Dr.med. Wolfram Faber Stuttgart Frau Dr.med. Fabri-Richters Wiesbaden Herr Dr.med. Ulrich Fackert Heidelberg-Kirchheim Herr Dr.med. Klaus Fees Dreihausen Herr Dr.med. Manfred Feix Wangen i.A. Frau Nicola Fels Krefeld Herr Dr.med. Tillman Fellmer Schwerte Frau Dr.med. Barbara Fersch Dachau Frau Christiane Fiedler Stuttgart Herr Dr.med. T. Finkenrath Wuppertal Herr Peter Fischer-Wasels Dortmund Herr Dr.med. Herbert Flaskamp Wasserburg Frau Annegret Fleckner Baldham Herr Dr.med. M. Freiherr v. Ungern-Sternberg Detmold Herr Dr. Matthias Freutsmiedl Filderstadt Herr Dr.med.Dr.med.dent. Andreas Fried Berlin Herr Dr.med. Karl-Heinz Friese Weil der Stadt Frau Hedda Friesland Münster Herr Dr.med. Karl Fromme Coburg Herr Peter Frommherz Riepsdorf Frau Dr.med. Elisabeth Gabka-Heß Berlin Herr Dr.med. Martin Gailhofer Eichstätt Herr Dr.med. Johannes Gantner Schwäbisch Gmünd Herr Dr.med. Hans Garten München Herr Dr.med. Karl-Heinz Gebhardt Karlsruhe Frau Andrea Gemringer Berlin Herr Dr.med Andreas Gentner Aachen Herr Dr.med. Matthias Girke Berlin Frau Dr.med. Michaela Glöckler Dornach Herr Dr.med. Martin Gmeindl Herdecke Herr Dr.med. Stefan Görnitz Straubing Frau Birgit Goetze Bremerhaven Herr Dr.med. Hubert Gomer Stutensee-BL Herr Jens-Uwe Goos Bochum Frau Sabine Goos Herdecke Frau Tatjana Grah Berlin Frau Dr.med. Heike Groh Miesbach Frau Dr.med. Margit Greger Friedberg Herr Dipl.-Med. Jörg Großer Dresden Herr Dr.med. Thomas Güdelhöfer Bielefeld Herr Horand Gugg Filderstadt Frau Sabine Güldenring Dresden Herr Dr.med. Doris Günther Walldorf Herr Dr.med. Roland Günther Walldorf Frau Maria Gutmann Kulmbach Herr Dr.med. Johannes Gutsch Gevelsberg Herr Dr.med. Ulrich Haag Kirchheim am Ries Frau Ursula Haberland Rheinstetten Herr Dr.med. Klaus Hadamovsky Flensburg Frau Dr.med.dent. Dorothee Häntjes Wachtberg Herr Dr.med. Lothar Hahn Wetzlar Herr Dr.med. Leonhard Haller Bornheim Herr Dr.med. Eberhard Hander Duisburg Herr Ulrich Hartmann Grafrath Herr Andreas Hauptmann Hamm Herr Dr.med. Gerhard Hauser Essen Frau Dr.med. Eva Held Wuppertal Herr Peter Helms Hamburg Herr Dr.med. Bernhard Henneka Berlin Herr Dr.med. Albrecht Herrmann Lübeck Frau Dr.med. Almut Hildebrandt Bochum Frau Dr.med. Dörte Hilgard Herdecke Frau Annette Himmelstoß Kirchheim u.T. Herr Dr.med. Martin Hirte München Herr Dr.med. Wolfgang Hoerter Stuttgart Herr Dr.med. Dirk Hofbauer Pforzheim Frau Dr.med. Ute Hoffmann Karlsruhe Herr Andreas Hofinga Ottersberg Frau Bettina Hofinga Herdecke Frau Barbara Hofinga Ottersberg Herr Dr.med. Lothar Hollerbach Heidelberg Herr Dr.med. Gernot Homeyer Ulm Herr Dr.med. Hartmut Horn Reutlingen Frau Dr.med. Lore Hösl Sulzbach-Rosenberg Herr Dr.med. Max Hösl Sulzbach-Rosenberg Herr Heinz Huber Calw Herr Dr. Roman Huber Freiburg Frau Christine Hug Freiburg Herr Dr.med. Armin Husemann Stuttgart Frau Dr.med. Emmi Husemann Ostfildern Herr Dr.med. Friedwart Husemann Gräfling b. München Herr Dr.med. Godhard Husemann Stuttgart Herr Wolfgang Hüttner Coburg Frau Dr.med. Christa Jacobsthal St. Peter Herr Christoph Johannsen Haan Herr Christoph Junge Herdecke Herr Dr.med. Bernhard Karcher Lahnstein 2 Herr Dr. Markus Karutz Köln Frau Dr. Renate Karutz Köln Herr Dr.med. Heimar Kauer Konstanz Frau Annette Kaufmann Bremen Frau Marina Kayser-Springorum Isernhagen Herr Michael Kehrle-Seiler Waiblingen Herr Dr.med. Christian Kern Hamburg Herr Wolfgang Kersten Engelberg Herr Dr. Eva Kiesgen Obing Herr Dr. Reinhard Kindt Hannover Frau Dr.med. Sibylle Klein Gaienhofen-Horn Herr Dr.med. Gottfried Klemp Krefeld Frau Dr.med. Jutta Klimpel Hamburg Herr Thomas Klimpel Hamburg Herr Dr.med. Andreas Knieß Hamburg Frau Erika Knittel Neu-Isenburg Herr Dr.med. Michael Knoch Berlin Frau Dr.med. Ulla Köhle Esslingen Herr Dr.med. Bodo Köhler Freiburg i. Br. Frau Elisabeth Köhler Bassum-Neubruchhausen Frau Sylvia Köhler Buchenbach Herr Dr.med. Harry F. König Karlsruhe Frau Dr.med. Birgit Köppl Pettendorf Herr Sebastian Kolben Witten Frau Friederike Kollewijn Berlin Herr Wolfgang Krahne Köln Herr Dr.med. H.-P. Krause Wuppertal Herr Johannes Krebs Herxheim Herr Dr.med. Manfred Krüger Wetzlar Herr Dr.med. Gottwalt Kuhn Hamburg Herr Dr.med. Karl-Reinhard Kummer Karlsruhe Herr Prof.Dr.med. Hans Christoph Kümmel Herdecke Frau Dr.med. Susanne Kunz Landau Herr Dr.med. Bernd Labonte Herdecke Herr Dr.med. Nikolaus Landbeck Hinterweidenthal Herr Jean P. Lange Lauffen/N. Herr Dr.med. Alfred Längler Herdecke Herr Dr.med. Eckard von Laue Pforzheim Herr Dietrich Lehmann Filderstadt Frau Dr.med. Gerda Lemmerhirt Cuxhaven Herr Viktor Lerke Prien Frau Dr.med. Astrid Lindberg Nürnberg Frau Dr.med. Andrea Lindner Heidenau Herr Thomas Linke Berlin Frau Bettina Lohn Stourbridge, West Midlands GB Herr Dr.med. Matthias Lohn Filderstadt Frau Dr.med Brigitte von Lorentz Tübingen Herr Dr.med. Harry von Lorentz Tübingen Herr Bernhard Luft Mainz Herr Dr.med. Th. Lukowski München Frau Heike Lummerzheim Herdecke Frau Dr.med. Babrara Lunau Hamburg Herr Georg Lunau Hamburg Frau Dr.med. Gabriele Lutz Witten Herr Dr.med. Christian Maaß Herborn Herr Dr.med. M. Maasz Schlitz-Sassen Frau Dr.med. Annemarie Maceiczyk Metten Herr Dr.med. Alfons Macke Bruckmühl Herr Dr.med. Rene Madeleyn Filderstadt Frau Dr.med. Rita Maoz Kiel Herr Dr.med. Bartholomeus Maris Krefeld Herr Dr. H. Markmann Niefern-Öschelbronn Herr Dr. med. Norbert Martzog Filderstadt Herr Dr. med. Heiner Mast Berlin Prof. Dr. med. Peter F. Matthiessen Herdecke Herr Ulrich Meier Evessen Herr Dr. med. Christoph Meinecke Berlin Herr Dr. med. Hansjörg Meining Witten Frau Iris Mellenthin - Fried Berlin Frau Dr.med. Maria Melzer Freising Frau Dr. med. Claudia Mente Goslar Herr Dr. Harald Merckens Bad Liebenzell Herr Dr. med. Michael Mertner Münster Frau I. Metz Neustadt Herr Franz Meyer Püttlingen-Köllerbach Frau Karin Michael Herdecke Herr Dr. med. Christoph Michels Stuttgart Herr Peter Milek Herdecke Frau Dr. Inge Mittag Bremen Herr Dr. Hans Kaspar Mittelstrass Filderstadt Herr Dr.med. Jürgen Möller Hannover Herr Dr. med. Uwe Momsen Herdecke Frau Dr. med. Elke Müller Esslingen Herr Dr. med. Franz-Josef Müller Krefeld Frau Dr. med. Karin Musielski Berlin Frau Dr. med. Barbara Mutschler Wiesbaden Herr Dr. med. univ. Wiggo Nobbe Stuttgart Frau Dr. med. Jutta Nötges-Borgwardt Lüneburg Frau Silvia Nuvoloni-Buhl Graßaitingen Herr Dr. med. Ruprecht Olbeter Reichshof Frau Dr. med. Doris Ossapofsky Radebeul Herr Dr. med. Andreas Ossapofsky Radebeul Frau Barbara G. Otter-Theiling Bünde Frau Dr. med. Ingrid Parr Kaiserslautern Herr Dr. med. Andreas Pauw Erwitte Herr Hermann Peiffer Boll-Bad Boll Frau Dr. med. Angela Peltzer Stuttgart (West) Frau Dr. Irene Peltzer Lörrach Herr Dr.sc.nat. Winfried Peteler Frau Anja Peters Bordesholm Herr Markus Peters Bordesholm Frau Dr.med. Annette Petersen Flensburg Herr Dr.med. Ulrich Petri Rosenheim Herr Dr.med. Gerhard Pfeiffer Biebach Frau Dr.med. Karin Pietschmann Ottersberg Herr Dr.med. Walter Pohl Mannheim Herr Dr.med. Mathias Poland Wehr Frau Helen Proctor Hamburg Herr Dr.med.Christian Pröll Linz, Österreich Herr Dr.med. Wolfgang Pulß Kiel Herr Dr.med. Steffen Rabe München Herr Bert Raderschatt Großenkneten Frau Dr.med. Angela Raestrup Steinfurt-Borghorst Herr Dr.med. Thomas Rampp Essen Herr Dr.med.Johannes Freiherr von Redwitz Boll Frau Dr.med. Susanne Reubke Bornheim Frau Erika Richter Marburg-Cappel Herr Dr.med. Christoph Richter Leipzig Herr Dr. med. Andreas Richter Haunetal - Holzheim Frau Dr.med. Heidrun Rieger Bamberg Herr Dr.med. Hartmut Rieß Niefern-Öschelbronn Herr Dr.med. Sebastian Rinn Reutlingen Herr Dr.med. Wolfgang Rißmann Buchenbach bei Freiburg i. Brsg. Herr Andreas Rivoir Niefern-Öschelbronn Frau Dr.med. Ingrid Röckelein Steinen Frau Dr.med. Angelika Rode Diessen Herr Frank Ruijl Lüneburg Herr Dr.med. Werner Sameith Freiburg i. Br. Frau Dr.med. Stefanie Sartorius Nürnberg Herr Dr.med. Mathias Sauer Bad Liebenzell Frau Dr.med. Gabriele Schaefermeyer Bremen Herr Dr.med. Heinrich Schaefermeyer Bremen Herr Christian Scheffer Berlin Herr Dr. med. Dietmar Schelcher Bremen Herr Dr.med. Thomas Schenkl Furth im Wald Frau Barbara Schindewolf-Lensch Isernhagen Herr Bernd Schlehufer Soltau Herr Dr.med. Dietrich Schlodder Rosenfeld Herr Dr.med. Arne Schmidt Herdecke Frau Dr.med. Gisel Schmidt Kiel Frau Claudia Schmidt-Troschke Herdecke Herr Dr.med. Stefan Schmidt-Troschke Herdecke Herr Dr.med. Michael Schneider Lahr Herr Dr.med. Otfried Schneider Amerang Frau Dr.med. Nicola Schneider Lahr Herr Dr. med. Michael Schnur Dresden Herr Ulrich Schram Reutlingen Frau Dr.med. Hannelore Schraegle Bad Wildbad-Calmbach Herr Dr.med. Christian Schuldt Osnabrück Herr Dr.med. Horst Schulmayer Filderstadt Frau Dr.med. Renate Schuster Stuttgart (West) Herr Dr.med. Wolfgang Schuster Stuttgart (West) Frau Angelika Schütze Herdecke Herr Dr.med. Hans Schwaiger Salzburg Herr Dr.med. Reinhard Schwarz Graz Herr Dr.med. Norbert Schweig Saarbrücken Herr Andreas Schweigstill Herdecke Herr Dr.med. Michael Seefried Dresden Frau Dr.med. Ute Seelig Freiburg Frau Coelestine Sichelschmidt Borchen Frau Christina Siebicke Lübeck Herr Johannes Siebicke Lübeck Frau Barbara Simon Berlin Frau Dr. Cornelia Singer Weßling Herr Georg Soldner München Herr Markus Sommer München Herr Dr.med. Klaus Sonnenberg Sinzig Herr Dr. Hans-Georg Spannagel Stuttgart Frau Dr.med. Renate Späth München Frau Dr. Anne Steinmüller Berlin Herr Martin-Günther Sterner Hagen Frau Ulrike Steurer Hamburg Herr Christoph von Stietencron Pforzheim Herr Christoph Stolzenburg Marbach Herr Dr.med. Johannes Storto Trier Herr Dr.med. Gregor Sträter Münster Frau Dr.med. Lioba Ströder-Blersch Hausham Herr Dr.med. Christoph Tautz Herdecke Frau Dr. Hannelore Thal Göttingen-Geismar Herr Dr. med. Joachim Thiele München Herr Dr.med. Nikolaus Thieme Freiburg i.B. Herr Dr.med.Andreas Tilch Fraiburg Frau Dr.med. Dagmar Traupe Miesbach Herr Dr.med. Ernst Trebin Bamberg Herr Dr.med. Anja Troje Bochum Herr Dr.med. Thengis Tsouloukidse Berlin Frau Dipl.Med. Karla Uhlig Chemnitz Herr Dr.med. Bernhard Ulrich Saarbrücken Herr Dr.med. Eberhard Urban Brakel Frau Julia Veil Bad Liebenzell Frau Dr.med. Kathryn Ventocilla Krefeld Herr Dr.med. Hendrik Vögler Dortmund (Mitte) Herr Dr.med. Walter von Gierke Leun-Bissenberg Herr Dr.med. Heinrich von Hoff Hamburg Herr Dr. H.B. von Laue Niefern-Öschelbronn Herr Dr.med. H. Eckard von Laue Pforzheim Herr Dr.med. Wessel von Loe Maulbronn Frau Dr.med. Brigitte von Lorenz Tübingen Herr Dr.med. Harry von Lorenz Tübingen Herr Dr.med. M. Frhr.von Ungern-Sternberg Detmold Herr Dr.med. Harald von Zimmermann Köln Frau Dr.med. Sigrid Vormann Köln Herr Dr.med. Andreas Wacker Mannheim Frau Dr.med. Elisabeth Wagner Stuttgart Herr Dr.med. Andreas Wagner Landsberg am Lech Herr Dr.med. Peter Wagner Eggstätt Frau Dr.med. Sabine Wallis Kiel Herr Dr.med. Martin Wassermeyer Diessen / Ammersee Frau Dr.med. Gisela Weber Kochel am See Frau Dr. Monika Weber München Herr Ingo Weckenmann Darmstadt Frau Dr.med. Monika Wecker Berg.Gladbach Herr Markus Wegner Freiburg Frau Dr.med. Angelika Weidemann Ulm Herr Dr.med. Karl Weiß Detmold Herr Dr.med. Eckhard Wellmann Würzburg Herr Dr. med. Jochen Welte Ravensburg, Württ. Frau Dr.med. Dorothea Wemhöner Witten Herr Dr.med. Günter Wemhöner Witten Herr Dr.med. Rainer Widmann Ludwigsburg Frau Dr.med. Ingrid Wilczek Gaißach Herr Dr.med. Stefan Wild Stockach Herr Dr.med. Berhard Wingeier Arleshorn Frau Sonja Winkler Herdecke Frau Renata Wispler Borchen Herr Dr.med. Heinz Wolf Starnberg Herr Dr.med. Wolfgang Zangl Bamberg Frau Dr.med. Gabriele Zell Essen Herr Dr.med. Roland Zerm Berlin Frau Dr.med. Sonja Zinn Sindelfingen Herr Andreas Zucker Salem Weitere Mitglieder werden auf eigenen Wunsch nicht öffentlich genannt! ------------------------------------------------------------------------------
Wir erkennen nicht wenige davon wieder als Autoren von Büchern, als Dozenten, als Lehrer und Hochschullehrer (Professoren!), als Ausbilder von Arzthelferinnen und Krankenschwestern, und und und... Und, das zeige ich noch, als Indoktrinatoren in Vereinen bei Kursen von Volkshochschulen etc, in denen bei Eltern Angst vor dem Impfen eingeflößt wird.
Indoktrinieren GEGEN das Impfen tut Steffen Rabe auch in seiner eigenen Web-Site, siehe diese Beispiele:
------------------------------------------------------------------------------- impf-info.de Allgemein HiB Pneumokokken Masern Aktuelles Was heißt Wirksamkeit einer Impfung Auf der Grundlage dieser Evidenz werden dann Leitlinien für ärztliches Handeln erstellt, die, um dem eigenen Anspruch gerecht zu werden, eine Reihe von Kriterien erfüllen müssen: so muss jede gute Leitlinie klar den Endpunkt, das Ziel der Intervention definieren " dies ist, nach Sackett, dem Vater der modernen EBM, in aller erster Linie "Schwerwiegende Krankheitsverläufe mit Defektheilung oder Todesfolge zu verhindern" Dies deckt sich im Groben durchaus mit der Präambel der STIKO-Empfehlung in der als Ziel formuliert wird: "den Geimpften vor einer Krankheit zu schützen" (s. o.). Erklärtes Ziel aktueller Impfprogramme und -strategien ist jedoch zunehmend die Eradikation einer Erkrankung, am besten im globalen Maßstab, Erfolgskriterium und Argumentationsgrundlage sind vor allem Erregernachweise und die Häufigkeit von Serotypen, reine Surrogatparameter also, die als kurzfristige "Ersatzziele" zunehmend alleinig in den Mittelpunkt der Diskussion rücken. Hinweise darauf, wie wenig diese Kriterien mit dem eigentlichen Ziel, dem Schutz vor (schwerer) Erkrankung zu tun haben, gibt es zunehmend. -------------------------------------------------------------------------------
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impf-info.de Über Grippeviren Vogelgrippe Killergrippe/Pandemie Impfung Medikamente Sonstiges
Aktuelles Grippe 2006
Über Grippeviren
Die von Mensch zu Mensch übertragenen Influenzaviren werden
unterschieden in die Gruppe der Influenza A- und die der Influenza
B-Viren; darüber hinaus gibt es wie mittlerweile jedem bekannt
auch Grippeviren, die primär nicht Menschen, sondern z. B.
Geflügel befallen, wie die "aviäre Influenza- (Vogelgrippe).
Besonders die Influenza A-Viren verändern permanent ihr
"immunologisches Gesicht", so dass im Vorhinein nie sicher
feststeht, wie der für die kommende Saison verantwortliche
Erreger im Détail aussehen wird. Eine Klassifikation wird
international einheitlich nach den jeweiligen so genannten
"Hämagglutinin- (H)- und den "Neuraminidase- (N)-Eigenschaften
vorgenommen " hieraus resultieren dann die mittlerweile in aller Munde
befindlichen Virusbezeichnungen wie H3N2 oder H5N1.
Auf der Grundlage einer Vermutung, in welche Richtung diese
immunologischen Veränderungen ("Antigen-Shift") verlaufen
könnte und der darauf fußenden WHO-Empfehlung für die
Impfstoffzusammensetzung, die im Frühjahr eines jeden Jahres
veröffentlicht wird, beginnt die Produktion des spezifischen
Impfstoffes gegen menschliche Grippe Monate bevor erste
Erkrankungsfälle beobachtet und untersucht werden können.
Dieses Verfahren birgt ein großes Maß an Unsicherheit: so
war der für die Grippesaison 2003/2004 dann tatsächlich
verantwortliche Virus im in diesem Zeitraum verwendeten Impfstoff
schlicht nicht enthalten... .
Dessen ungeachtet wurde - man darf unterstellen wohl nicht zuletzt
aus ökonomischen Erwägungen, denn die Millionen von
Impfdosen waren bereits produziert - die flächendeckende Impfung
mit dieser Vakzine empfohlen, die Effektivität ließ,
wie zu erwarten war, zu wünschen übrig.
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Mein Vater erkrankte 1999 an einer Grippe und wurde dadurch zum Pflegefall. Eine Impfung, hätte er sich impfen lassen, hätte dies mit großer Wahrscheinlichkeit verhindern können.
Die Wahrheit kann man bei Homöopathen und Anthroposophen offensichlich nicht erfahren. Die Wahrheit findet man an wissenschaftlich arbeitenden Lehrstühlen von Hochschulen, so in der Universität Kiel. Dort heißt es im Lehrmaterial von Professor Steinmann:
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Kinderimpfungen: Einwände und Argumente III
[Behauptung:] * "Andere, z.B. homöopathische Andere,
z.B. homöopathische Methoden können
Impfungen ersetzen
[Tatsache:] Es gibt keine alternative Prophylaxe.
[...]
Wirksamkeit der aktuellen Impfstoffe
Diphtherie: 87%-96%
Tetanus: > 90%
Pertussis: > 90%
Haemophilus influenzae type b (Konjugat): 94%-100%
Oral polio: 90%-100%
Masern: 90%-95%
Mumps: 90%-98%
Röteln: > 95%
Tuberkulose 0%-80% (BCG, Bacille Calmette-Gu�rin):
Typhus 70%
Cholera ?, stammabhängig
Influenza 40-80%
Pneumokokken ? 40%
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Eines der Mitglieder des Vereins "Ärzte für eine individuelle Impfentscheidung" (siehe obige Liste) stellt eine Frage:
------------------------------------------------------------------------------- From: "Dr. Werner Sameith" <Dr.Werner-Sameith@t-online.de> To: <Individuelle_Impfentscheidung@yahoogroups.de> Sent: Tuesday, June 20, 2006 10:11 PM Subject: [IIE] An die Kinderärzte Liebe Kolleginnen und Kollegen, ich betreue ein 7 jähriges Mädchen mit einer diskreten Aortenstenose bei asymmetrischer Aortenklappe ohne Insuffizienzzeichen. Das Kind ist normalerweise gesund und leistungsfähig. Nach Pertussis im November 2005 dauerte die Rekonvaleszenz bis zum April 2006. Inzwischen volle Leistungsfähigkeit. Bei der im April durchgeführten kinderkardiologischen Routinekontrolle, wies die Kollegin die Mutter an, die Tochter unbedingt gegen Masern impfen zu lassen. Ausser der üblichen Endokarditisprophylaxe bei eitrigen Infektionen etc., sind sonst keine weiteren Vorsichtsmaßnahmen vorgesehen. Gibt es bei dieser Diagnose ein erhöhtes Risiko bei Virusinfektionen, z.B. Masern??? Oder wurde hier die Krankheit instrumentalisiert, um eigene Impfinteressen durchzusetzen? Hier wären mir fundierte Meinungen und Erfahrungen eine große Hilfe. Danke und viele Grüße Werner Sameith -------------------------------------------------------------------------------
Faktum 1:
Ein Kind hat von November 2005 bis April 2006 Keuchheusten. Das sind 5 bzw 6
Monate. Mit einer absolut NICHT harmlosen Infektion. Das Kind hat 5 bzw 6
Monate darunter gelitten. Vielleicht hatte es sogar Erstickungsanfälle...
Faktum 2:
Das Kind war nicht gegen Keuchhusten geimpft. Sonst hätte es ziemlich
sicher Keuchhusten NICHT bekommen.
Faktum 3:
Ziehen wir den (alten) Schweizer Impfplan des BAG (Schweiz, siehe oben) zu
rate. Der Standard-Impfstoff laut Plan des BAG ist einer gegen Diphterie,
Tetanus und Pertussis (Keuchhusten) (= DTP) gleichzeitig.
Damit folgt:
Faktum 4:
Das Kind ist nicht gegen Diptherie geimpft.
Das Kind ist nicht gegen Tetanus geimpft.
Faktum 5:
Das Kind ist nicht gegen Masern geimpft.
Faktum 6:
Der Standard-Impfstoff laut obigem Plan des BAG ist einer gegen Mumps, Masern
und Röteln (MMR) gleichzeitig.
Damit folgt:
Faktum 5:
Das Kind ist nicht gegen Mumps geimpft.
Das Kind ist nicht gegen Röteln geimpft.
Die DTP-Impfung hätte laut BAG-Plan möglichst früh, also ab dem 2. Lebensmonat erfolgen müssen.
Die MMR-Impfung hätte laut BAG-Plan möglichst früh, also ab dem 12. Lebensmonat erfolgen müssen.
Das Kind war also fast sein ganzes Leben gegen diese Krankenheiten NICHT geschützt.
Laut Plan des BAG gibt es noch die Hib-Impfung und Polio-Impfung ("IPV").
Nehmen wir an, das Kind wäre dennoch entsprechend den Standard-Impfstoffen des BAG wenigstens minimal geimpft. Dann wäre es, nachdem die anderen Impfungen fehlen, wenigstens gegen Hib und Polio geimpft.
Nehmen wir als Gegenstück an eine "Impfung" nach Plan der Herrschaften Abonico und Co. Da hätten wir:
1. Keuchhusten: nein, denn das Kind wurde ja krank
2. Laut Plan könnte gegen Keuchhusten ausnahmsweise geimpft werden, wenn das "Kind in eine Krippe geht".
Aus dem Fehlen der Keuchhusten-Impfung kann man folgern, daß das Kind NICHT in eine Krippe ging. Damit entfällt dieser Punkt auch für die Impfung gegen Hib. Diese Impfung fehlt demnach auch.
3. Diphterie/Tetanus: ja, mit Zweifach-Impfstoff.
4. Polio: "Grundimmunisierung".
Logisches Ergebnis:
Minimal, wenn BAG: Hib richtig und Polio richtig
Minimal wenn nach Albonico und Co.: Diphterie richtig, Tetanus richtig, Polio richtig.
So oder so ist es ein Armutszeugnis jenseits von gut und böse. Erst recht, wenn man mit dem neueren deutschen Impfplan der STIKO als Maßstab nimmt.
Die Frage des Werner Sameith, Doktor der Medizin, Arzt für Allgemeinmedizin, erfolgte am 20.6.2006.
Man kann ganz sicher davon ausgehen, daß Werner Sameith, Doktor der Medizin, Arzt für Allgemeinmedizin, am 20.6.2006 von der Existenz eines Deutschen Ärztetages wußte, der tagte vom 23.-26.5.2006 in Magdeburg. Immerhin wurde er per Email von seinem Kollegen Martin Hirte darüber informiert (siehe oben).
Man kann ferner ganz sicher davon ausgehen, daß Werner Sameith, Doktor der Medizin, Arzt für Allgemeinmedizin, am 20.6.2006 von der Existenz folgender Beschlüsse eben dieses 109. Deutschen Ärztetages wußte, der da tagte vom 23.-26.5.2006 in Magdeburg:
------------------------------------------------------------------------------- Pflichtimpfung für Masern Der Deutsche Ärztetag fordert die Bundesregierung auf, umgehend die Masernimpfung in Deutschland nach 20 Abs. 6 Infektionsschutzgesetz (IfSG) als eine Pflichtimpfung vorzusehen. Quelle: http://www.bundesaerztekammer.de/30/Aerztetag/109_DAET/03Beschluss/Top07/09/10.html Impfstatus in Gemeinschaftseinrichtungen Der Deutsche Ärztetag fordert die zuständigen Länderministerien auf, die notwendigen Rechtsbestimmungen zu erlassen, dass in Gemeinschaftseinrichtungen, wie Kindergärten und Schulen, nur Kinder aufgenommen werden dürfen, die einen vollständigen Impfstatus entsprechend den nach 20 (3) IfSG von den obersten Landesgesundheitsbehörden öffentlich empfohlenen Schutzimpfung dokumentiert vorweisen können; es sei denn nach ärztlichem bzw. amtsärztlichem Urteil ist eine Impfung bei dem Kind oder Jugendlichen kontraindiziert. Quelle: http://www.bundesaerztekammer.de/30/Aerztetag/109_DAET/03Beschluss/Top07/09/12.html Höhere Durchimpfungsrate Der 109. Deutsche Ärztetag fordert die zuständigen Ministerien der Bundesländer auf, eine vollständig erfolgte Durchimpfung von Säuglingen und Kleinkindern - entsprechend den aktuellen Empfehlungen der Ständigen Impfkommission (STIKO) - zur Voraussetzung für die Aufnahme in überwiegend staatlich finanzierten Kinderkrippen und Kindergärten zu machen und diese in dem künftigen Präventionsgesetz auch gesetzlich zu verankern. Quelle: http://www.bundesaerztekammer.de/30/Aerztetag/109_DAET/03Beschluss/Top07/09/13.html -------------------------------------------------------------------------------Der 109. Deutsche Ärztetag war sich seiner Verantwortung für Gesundheit und Leben der Patienten bewußt. Die Beschlüsse sprechen eine außergewöhnliche klare und deutliche Sprache.
Vergleichen wir den Zustand des 7-jährigen Mädchens mit den entsprechenden Beschlüssen des 109. Deutschen Ärztetages:
Antwort: nein!
Das Kind ist nicht ausreichend gegen Infektionen geschützt und im Fall
einer Erkrankung besteht eine Gefährdung für das Kind und für
andere Personen eine Gefährdung durch das Kind.
Antwort: nein!
Das Kind ist nicht ausreichend gegen Infektionen geschützt und im Fall
einer Erkrankung besteht eine Gefährdung für das Kind und für
andere Personen eine Gefährdung durch das Kind.
Antwort: nein!
Das Kind ist nicht ausreichend gegen Infektionen geschützt und im Fall
einer Erkrankung besteht eine Gefährdung für das Kind und für
andere Personen eine Gefährdung durch das Kind.
Es besteht sowohl eine Gefahr für das Kind als auch eine durch das Kind. Hierzu hat der 109. Deutsche Ärztetag beschlossen:
------------------------------------------------------------------------------- Impfungen Der Deutsche Ärztetag fordert die Ärztekammern auf, zu prüfen, ob gegen Ärzte, die sich explizit und wiederholt gegen empfohlene Schutzimpfungen nach 20 (3) Infektionsschutzgesetz (IfSG) aussprechen, berufsrechtliche Schritte eingeleitet werden können, da sie mit ihrem Verhalten gegen das Gebot der ärztlichen Sorgfalts- und Qualitätssicherungspflicht verstoßen. Quelle: http://www.bundesaerztekammer.de/30/Aerztetag/109_DAET/03Beschluss/Top07/09/11.html -------------------------------------------------------------------------------Wenn dem so ist, fordere ich vom Deutschen Ärztetag und von der Gesamtheit aller deutschen Ärztekammern Rechenschaft.
Widmen wir uns zunächst der Frage: "Wer ist Dr. Werner Sameith?"Eine Suche im WWW ergibt am 21.6.2006 unter anderem diesen Treffer:
------------------------------------------------------------------------------- PLÄDOYER FÜR INDIVIDUELLE IMPFENTSCHEIDUNG ab 5. Mai 2006 KINDERKRANKHEITEN ODER IMPFUNGEN - WAS MUTE ICH MEINEM KIND ZU? WIE WERDEN WIR UNSERER VERANTWORTUNG GERECHT? Der Kurs erstreckt sich über drei Abende, die thematisch aufeinander aufbauen, so dass eine regelmäßige Teilnahme empfehlenswert ist (vor allem der ersten beiden Abende). Der Besuch einzelner Veranstaltungen ist jedoch auch möglich. Erster Abend: Freitag, 5. Mai 2006 Die Angst vor Kinder-Krankheiten, vor Fieber ist groß. Ist das berechtigt? Wo sind die realen Gefahren? Inwiefern besteht hier eine unverzichtbare Hilfe für die Entwicklung eines kompetenten Immunsystems? Wie kann die Gesundheit unserer Kinder nachhaltig gefördert werden? Durch jegliches Vermeiden von Krankheiten (Impfungen) oder eher durch unsere Hilfe bei der Überwindung von Krankheiten? Zweiter Abend: Freitag, 12. Mai 2006 Wogegen soll ich mein Kind impfen lassen? Die vielen widersprüchlichen Informationen verunsichern, die notwendigen Entscheidungen werden erschwert. Der Druck auf die Eltern ist enorm. Der Beitrag zu diesem Thema möchte nicht polarisieren, sondern Hilfe sein zu eigener Meinungsbildung und individueller Entscheidungsfindung. Dritter Abend: Freitag, 19. Mai 2006 Ihre Fragen aus der Kinder-Sprechstunde werden im Mittelpunkt des Abends stehen. Nie wieder ist die Hilfsbedürftigkeit unserer Kinder, und damit die Unsicherheit von uns Eltern, so spürbar wie in den ersten Lebensjahren. Ständig werden wir gefordert, Entscheidungen zu treffen, deren Folgen kaum zu überschauen sind (Vitamin K - und Vitamin D Prophylaxe; Impfungen etc.). Was können Sie als Eltern tun, z.B. bei hohem Fieber, Brechdurchfällen, häufigen Infekten, Allergien etc.? Welche Medikamente werden eingesetzt? Wann bedarf es der ärztlichen Hilfe? Termine: 3 mal freitags, jeweils 20.15 - 21.45 Uhr Beitrag: 5 pro Person und Abend Anmeldung nicht erforderlich! Seminarleitung: Dr. med. Werner Sameith, Arzt für Allgemeinmedizin - Anthroposophische Medizin Copyright by Eltern werden - Eltern sein e.V. - Freiburg -------------------------------------------------------------------------------
Werner Sameith, Doktor der Medizin, Arzt für Allgemeinmedizin, der uns am 20.6.2006 eine 7-jährige Patientin vorstellt, die NICHT den Vorgaben der STIKO entsprechend geimpft ist und die NICHT den Beschlüssen des 109. Deutschen Ärztetages vom 23.-26. Mai 2006 in Magdeburg entsprechend geimpft ist, tritt also als Doktor der Medizin, als Arzt für Allgemeinmedizin vor Eltern und erklärt ihnen, daß sie, "unsicher" durch die vielen widersprüchlichen Informationen" ihre EIGENE, IHRE GANZ PERSÖNLICHE, ihre INDIVIDUELLE IMPFENTSCHEIDUNG über Gesundheit und Leben ihre Kindes bestimmen sollen.
Was könnte, was sollte Werner Sameith, Doktor der Medizin, Arzt für Allgemeinmedizin, diesen Eltern anderes sagen als das, was nach derzeitig gültigem Stand der Wissenschaft die höchstmögliche Sicherheit für Gesundheit und Leben des Kindes ist, zusammengefaßt in den Vorgaben der STIKO? Ist Werner Sameith nicht gebunden an die Beschlüsses des höchsten Standesgremiums der Ärzte, den deutschen Ärztetag?
Warum sind die Eltern durch "die vielen widersprüchlichen Informationen verunsichert"? Antwort: Weil sie vor die "Alternative" gestellt werden: "jegliches Vermeiden von Krankheiten (Impfungen)" oder "Überwindung [also ERLEBEN!] von Krankheiten".
Das ist das Werk der Homöopathen und Anthroposophen. Sie sind es, die mit Lügen und Tricks aller Art (siehe oben!) Eltern erst in diesen Zwiespalt hineinmanövrieren und Ängste erzeugen - um sich dann als die großen Führer und Retter und als DIE Wissenden darzustellen...
Die Verunsicherung ist das Werk, das Mittel und das Ziel der Homöopathen und Anthroposophen.
Der derzeit gültige Stand der Wissenschaft für die höchstmögliche Sicherheit für Gesundheit und Leben des Kindes ist zusammengefaßt in den Vorgaben der STIKO.
Diese Vorgaben sind EINDEUTIG und OHNE JEDE WIDERSPRÜCHE.
Was also könnte, was also sollte Werner Sameith, Doktor der Medizin, Arzt für Allgemeinmedizin, diesen Eltern anderes sagen als das, was nach derzeitig gültigem Stand der Wissenschaft die höchstmögliche Sicherheit für Gesundheit und Leben des Kindes ist, zusammengefaßt in den Vorgaben der STIKO?
Wer ist überhaupt dieser Werner Sameith?:
------------------------------------------------------------------------------- Seminarleitung: Dr. med. Werner Sameith, Arzt für Allgemeinmedizin - Anthroposophische Medizin -------------------------------------------------------------------------------
Er ist Anthroposoph...
Anthroposophen behaupten, ein Mensch MÜSSE seine Krankheit erleiden. Sie zu verhindern, zum Beispiel durch Impfungen, sei falsch.
Anthroposophen behaupten auch, der Mensch würde immer wieder wiedergeboren. Für Untaten in vorigen Leben würde er in den folgenden von einer höheren Instanz bestraft. Ein Arzt dürfe hier nicht eingreifen.
Kurz gesagt: das ist religiöser Wahnsinn.
Um diesem Wahnsinn in der Medizin zu huldigen, werden abstruse und abstruseste Phantasien erfunden und ausgelebt - zum Verschleiern der wahren Absichten werden Nebelkerzen geworfen.
Das Verschweigen und Verschleiern der wahren Absicht der Anthroposophen ist nichts neues. Schon ihr großer Führer Rudolf Steiner forderte es.
Hierzu ein Zitat aus
------------------------------------------------------------------ [ZITAT] Der Schularzt spricht über besondere medizinische Fälle. Dr.Steiner: Das Mädchen L. K. in der 1. Klasse, da wird irgend eine recht schlimme Verwickelung da sein mit dem ganzen Innern. Da wird auch nicht viel zu machen sein. Das sind diese Fälle, die immer häufiger vorkommen, daß Kinder geboren werden und Menschenformen da sind, die eigentlich in bezug auf das höchste Ich keine Menschen sind, sondern die ausgefüllt sind mit nicht der Menschenklasse angehörigen Wesenheiten. Seit den neunziger Jahren schon kommen sehr viele ichlose Menschen vor, wo keine Reinkarnation vorliegt, sondern wo die Menschenform ausgefüllt wird von einer Art Naturdämon. Es gehen schon eine ganze Anzahl alte Leute herum, die eigentlich nicht Menschen sind, sondern naturgeistige Wesen und Menschen nur in bezug auf ihre Gestalt. Man kann nicht eine Dämonenschule errichten. x: Wie ist das möglich? Dr.Steiner: An sich ist nicht ausgeschlossen, daß im Kosmos ein Rechenfehler geschieht. Es sind doch lange für einander determiniert die hinuntersteigenden Individualitäten. Es geschehen auch Generationen, für die keine Individualität Lust hat hinunter zukommen und sich mit der Leiblichkeit zu verbinden, oder die sie auch gleich am Anfang verlassen. Da treten dann andere Individuen ein, die nicht recht passen. Aber dies ist wirklich jetzt sehr häufig, daß ichlose Menschen herumgehen, die eigentlich keine Menschen sind, die nur menschliche Gestalt haben, naturgeistähnliche Wesen, was man nicht erkennt, weil sie in menschlicher Gestalt herumgehen. Sie unterscheiden sich auch sehr wesentlich von den Menschen in bezug auf alles Geistige. Sie können es zum Beispiel nie zu einem Gedächtnis bringen in den Dingen, die Sätze sind. Sie haben eigentlich nur Wortgedächtnis, kein Satzgedächtnis. Die Rätsel des Lebens sind nicht so einfach. Wenn eine solche Wesenheit durch den Tod geht, dann geht sie zurück in die Natur, woher sie gekommen ist. Der Leichnam zerfällt; eine richtige Auflösung des Ätherleibes ist nicht da, und das Naturwesen geht in die Natur zurück. Es könnte sein, daß irgendwie automatisch etwas geschehen könnte. Der ganze Apparat des menschlichen Organismus ist da. Man kann unter Umständen in den Gehirn-Automatismen eine Pseudo-Moral züchten. Man redet sehr ungern über diese Dinge, nachdem wir ohnedies vielfach gegnerisch angefallen werden. Denken Sie, was die Leute sagen, wenn sie hören, hier wird erklärt, daß es Menschen gibt, die keine Menschen sind. Aber es sind Tatsachen. Wir würden auch nicht solchen Niedergang der Kultur haben, wenn ein starkes Gefühl dafür vorhanden wäre, daß manche Leute herumgehen, die gerade dadurch, daß sie rücksichtslos sind, etwas werden, daß die keine Menschen sind, sondern Dämonen in Menschengestalt. Aber wir wollen das nicht in die Welt hinausposaunen. Die Gegnerschaft ist so schon groß genug. Solche Dinge chokieren die Menschen furchtbar. Es hat einen furchtbaren Chok hervorgerufen, als ich genötigt war zu sagen, daß ein ganz berühmter Universitätsprofessor, der einen großen Ruf hat, daß der nach einem sehr, kurzen Leben zwischen Tod und neuer Geburt ein wiederverkörperter Neger war, ein Forscher. Aber diese Dinge wollen wir nicht der Welt verkünden. [/ZITAT] ------------------------------------------------------------------
"Aber diese Dinge wollen wir nicht der Welt verkünden." - eben DARUM geht es. Wäre es doch äußerst peinlich, wenn herauskäme, daß Anthroposophen (ÄRZTE!) glauben, daß es ums uns herum Wesen in Menschengestalt gibt, die aber gar keine Menschen sind, wie das kleine Mädchen
Eines der Irrlichter der Anthroposophen ist der Begriff "Salutogenese". Wie man im folgenden sieht, ist auch Werner Sameith damit unterwegs:
------------------------------------------------------------------------------- HTML-Version der Datei http://www.kulturjoker.de/neu/archiv/januar04/34-jano-04.pdf Page 1 G E S U N D H E I T 34 KULTUR JOKER Wie entwickelt sich Gesundheit? Ein Beitrag zur Salutogenese-Diskussion Für uns Menschen stellt Ge- sundheit die biologische Nor- malität dar, mit der wir uns von der Natur ausgestattet fühlen. Krankheitssymptome werden als Störungen dieses vertrau- ten Zustandes erlebt. Die Fra- ge nach der Entstehung von Krankheiten liegt uns viel nä- her als die: "Wie entwickelt sich Gesundheit?" Wann habe ich mich nur erkältet? Wer hat mich angesteckt? Wie ist es dann aber möglich, dass zwar viele Menschen in den Winter- monaten erkranken, aber we- sentlich mehr gesund bleiben, obwohl eine Erkältungswelle die nächste ablöst? Der Mensch selbst muss also über Fähig- keiten verfügen, die Erkran- kungen verhindern bzw. Ge- sundungen fördern können. Die rein naturwissenschaftlich orientierte Medizin der letzten 150 Jahre hat dieses uralte Wissen von den selbsthei- lenden Kräften immer mehr verdrängt. In der Euphorie me- dizinischer Erfolge verkümmer- te der Mensch zum Objekt ei- ner "grenzenlosen" Medizin- Industrie. Seit Ende des 20. Jahrhunderts mehren sich nun wieder innerhalb der medizini- schen Wissenschaft die Stim- men derer, die den Menschen nicht nur als Opfer krankma- chender Einflüsse sehen, son- dern ihm gesundende und krankheitsabwehrende Fähig- keiten attestieren. Ein Teil der Wissenschaftler beginnt nach der Entstehung von Gesund- heit (= Salutogenese), nach Gründen individueller Gesund- heitsfähigkeit zu forschen. Die wissenschaftlichen Studi- en zeigen übereinstimmend, dass mit der Fähigkeit, Krank- heiten, Konflikte und Krisen anzunehmen und auszutragen, selbstverantwortlich zu han- deln, dem Leben einen Sinn zu geben, häufig ein hohes Maß an Gesundheit verbunden ist. Auf der körperlichen Ebene wird die Bedeutung eines Im- munsystems erkannt, das durch aktive Auseinandersetzung mit seiner unmittelbaren Umge- bung sich die Fähigkeit der Selbst-Behauptung, der Ab- grenzung gegenüber allem Kör- perfremden erarbeitet. Wer den Menschen vor jedem Krankheitserreger schützen will und damit das Immunsys- tem chronisch unterbeschäf- tigt, läuft Gefahr, eine Immun- schwäche zu provozieren, die sch u.a. in chronischer Infekt- anfälligkeit, in Allergien oder in Autoimmunerkrankungen auswirken kann. Auf der seeli- schen Ebene öffnet sich der Mensch mit Interesse seiner weiteren Umwelt, seinen Mit- bens, der Weltenentwicklung auseinanderzusetzen, religiöse Bindungen einzugehen, spiri- tuelle Erfahrungen zuzulassen. Gelingt es, sich mit anderen Menschen in dieser Suche verbunden zu fühlen, das eige- ne Leben in einen größeren Zusammenhang einzuordnen, so kann sich daraus eine Über- windung des Gegensatzes von Mensch und Welt ergeben und die Entwicklung eines tie- fen Vertrauens in eine geister- füllte Welt gefördert werden. Das Überwinden existentieller Ängste, die sinnvolle Ausein- andersetzung mit Lebenskri- sen, Krankheiten und der eige- nen Sterblichkeit sind Voraus- setzungen zur Entwicklung menschen, ohne dabei aller- dings seinen "Standpunkt", seine Identität aufzugeben. Was die immunologische Kom- petenz für den körperlichen Bereich bedeutet, ist hier mit der seelischen Eigen-Ständig- keit vergleichbar. Mit dem Un- terschied, dass es ihr gelingen kann, die fremde Seele nicht als Bedrohung, sondern als Bereicherung wahrzunehmen. Beziehungs- und Konfliktfä- higkeit, das Aushalten von Widersprüchen und Gegensät- zen sind Zeichen einer Selbst- gesundenden Seelenentwick- lung. Auf der geistigen Ebene ist der Mensch in der Lage, sich mit Fragen nach dem Sinn des Le- Selbst-heilender Fähigkeiten. Und obwohl sich der Mensch um eine gesunde Lebensweise auf allen Ebenen bemühen kann, wird damit kein Anrecht auf Gesundheit erhoben. Ge- sundheit ist, in letzter Konse- quenz, auch wie ein Geschenk. Dr. Werner Sameith "Wie entwickeln wir Gesund- heit - Krankheitsangst oder Gesundheitswahn: gibt es Wege aus dem Dilemma?" - das ist der Titel einer Veran- staltung, die am 16./17. Janu- ar in der Katholischen Aka- demie Freiburg stattfindet. Info und Anmeldung: FIAM Praxis Dr. med. Sameith, Tel. 0761/499577. ------------------------------------------------------------------------------
Georg Soldner, ebenfalls Mitglied des Vereins "Ärzte für eine individuelle Impfentscheidung" antwortet dem Werner Sameith:
------------------------------------------------------------------------------ From: Georg Soldner To: Individuelle_Impfentscheidung@yahoogroups.de Sent: Tuesday, June 20, 2006 11:11 PM Subject: AW: [IIE] An die Kinderärzte Lieber Herr Semeith, hier besteht mit Sicherheit kein erhöhtes Risiko bei Masern, sondern die Erkrankung wurde instrumentalisiert für Impfempfehlungen. Liebe Grüsse Georg Soldner -----Ursprüngliche Nachricht----- Von: Individuelle_Impfentscheidung@yahoogroups.de [mailto:Individuelle_Impfentscheidung@yahoogroups.de] Im Auftrag von Dr. Werner Sameith Gesendet: Dienstag, 20. Juni 2006 22:11 An: Individuelle_Impfentscheidung@yahoogroups.de Betreff: [IIE] An die Kinderärzte Liebe Kolleginnen und Kollegen, ich betreue ein 7 jähriges Mädchen mit einer diskreten Aortenstenose [...] ------------------------------------------------------------------------------
Mehrere Wochen nach den Beschlüssen des Ärztetages, schreibt Georg Soldner, Arzt, im Juni 2006, eine Krankheit würde "instrumentalisiert für Impfempfehlungen".
Alle Fakten, selbst die Epidemien der letzten Jahre in den europäischen Ländern, sogar die Todesfälle in Deutschland, sind offensichtlich an ihm abgeprallt. Dabei ist er doch Arzt, jemand, der Kindern helfen soll, gesund zu bleiben, der sie deswegen impfen soll.
Zu den Folgen des Keuchhustens: Pertussis macht bei den typischen Hustenstößen eine Hypoxie, welche zu ZNS-Schäden führen kann. Und dann könnte ein Kind mit diagnostiziertem Herzschaden ohne Insuffizienzzeichen auch mal Insuffizienzzeichen bekommen - so eines war ja möglicherweise die lange Rekonvaleszenz-Phase.
Zur Frage nach Masern: Die WHO 1997:
------------------------------------------------------------------------------- Measles The problem: Despite the major impact made on this disease by successful immunization programmes, measles infects over 40 million children and kills over 800,000 under-fives each year. That translates to 2,000 deaths of young children everyday from measles, often in association with diarrhoea and pneumonia. IMCI solution: Young children with measles often develop acute respiratory infections, diarrhoea and malnutrition, and children who survive measles are more vulnerable to other dangerous infections for several months afterwards. Trained health workers learn to recognize the complications of measles that they can treat and those that need rapid referral for more specialized treatment. -------------------------------------------------------------------------------
Mehr als 800.000 Kinder unter 5 Jahren pro Jahr durch Masern gestorben, das sind mehr als 2000 pro Tag.
Die WHO stellt in 2003 fest:
------------------------------------------------------------------------------- 745 000 Children Die of Measles Each Year, but all Measles Deaths are Preventable Using a Comprehensive Immunization Strategy PROBLEM: Despite the availability of a safe, highly effective and inexpensive vaccine, measles affects over 30 million children and claims the lives of almost 750 000 each year - more than half of them in Africa. Of all the vaccine-preventable diseases, measles remains the leading killer of children. -------------------------------------------------------------------------------
750.000 Tote bei 30. Mio Masern-Infektionen, das sind 2,5 Prozent Todesrate.
Jedes 40. erkrankte Kind stirbt.
Am 7. April 2005 veröffentlichte die WHO ihren "World health report 2005". Darin heißt es :
------------------------------------------------------------------------------- According to the report, almost 90% of all deaths among children under five years of age are attributable to just six conditions. These are: acute neonatal conditions, mainly preterm birth, birth asphyxia and infections, which account for 37% of the total; lower respiratory infections, mostly pneumonia (19%); diarrhoea (18%); malaria (8%); measles (4%); and HIV/AIDS (3%). Most of these deaths are avoidable through existing interventions that are simple, affordable and effective. -------------------------------------------------------------------------------
Bei 4 Prozent der Kinder, die vor ihrem 5. Geburtstag sterben, sind Masern schuld, also bei jedem 25. Kind.
Die Situation ist nach wie vor dramatisch, und zum Glück ist sie nur in schlecht entwickelten Gebieten so schlecht. In Industrieländern wie USA und Deutschland liegt die Todesrate zwischen 1:500 bis 1:1000 infizierten Kindern.
Dank der Impfkampagnen sind die Kinder heute besser geschützt als noch vor wenigen Jahren.
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Beispiele für Masern-Epidemien in westlichen Industrieländern
1989/1991 : USA
55.622 Masernerkrankte
>11.000 Krankenhauseinweisungen
123 Tote durch Masern (--> Todesrate 1:452)
90% der Toten waren nicht geimpft.
Bei den verbleibenden 10% blieb offen,
ob eine Impfung (nur 85% Schutz)
oder zwei Impfungen erfolgt waren.
(Sicherheitshalber muß 2x geimpft werden!)
http://www.cdc.gov/nip/publications/pink/meas.pdf
1999-2000 : Niederlande (Region um Utrecht)
(Die dort lebenden Calvinisten lehnen jede Art von Impfung ab.)
2961 Menschen erkrankt
Bei 510 von ihnen entwickelten sich Komplikationen
68 Krankenhauseinweisungen
Bei 5 Patienten Masernenzephalitis
3 Kinder starben (--> Todesrate 1:987)
http://www.cdc.gov/mmwr/PDF/wk/mm4914.pdf
2961 Fälle:
2770 waren nicht geimpft
137 waren geimpft,
--> von diesen hatten 117 nur eine Impfung erhalten,
bei 20 war unbekannt wieviele Impfungen erfolgt waren
Dez. 2001 : Dänemark
19 Fälle:
--> 15 ungeimpft
2 unsicher / unbekannt
2 nur einmal MMR geimpft
http://www.eurosurv.org/update/
2001 : Deutschland :
Januar bis August 2001 : 5093 Erkrankungen, darunter 1 Todesfall
2001/2002 : Deutschland : Coburg
27.1.2003:
Daten über die Coburger Masernepidemie:
Es gab 1350 Masern-Erkrankungen.
Mehr über Coburg: http://www.ariplex.com/ama/ama_cob2.htm
Landkarte:
http://www.landkreis-coburg.de/aktuell/masern2.html
(gezipptes Beweisstück: http://www.ariplex.com/ama/ama_mas1.zip)
Zu den Folgen von Masern gehören:
Masern-Encephalitis: Todesrate 1:500 - 1:1000 Masern-Erkrankungen
SSPE: Todesrate 1:3000 Masern-Erkrankungen
Mehr über SSPE: http://www.ariplex.com/ama/ama_sspe.htm
In den Entwicklungsländern gehören die Masern
zu den häufigsten Ursachen für Erblindungen.
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Dennoch findet man in der Web-Site http://www.individuelle-impfentscheide.de diese Seite:
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Sehr geehrte Kolleginnen und Kollegen,
im Zuge der jüngsten Masern-Epidemie in Coburg ist in letzter Zeit in
den Medien immer wieder in tendenziöser Weise über Masern und deren
möglichen Folgeerkrankungen berichtet worden. In einigen
Fernsehsendungen wurde Archivmaterial so verwendet, dass der Eindruck
eines Massensiechtums entstand. Das Interview mit einem behandelnden
Arzt und Interviews mit Patienten wurden in entstellender Weise
wiedergegeben. Soweit uns bekannt, konnten in Coburg bei keinem der
insgesamt ca. 1.170 Patienten Langzeit-Komplikationen festgestellt
werden. Insgesamt 43 Patienten wurden hospitalisiert. Bei 834
Patienten aus zwei komplementärmedizinisch orientierten Arztpraxen in
Coburg sind allerdings nur 2 Krankenhauseinweisungen notwendig
gewesen. Die hohe Rate an Hospitalisierungen, veranlasst durch die
übrigen Kollegen, spiegelt die inzwischen weit verbreitete
Verunsicherung der Ärzteschaft im Umgang mit der Masernerkrankung
wieder.
Wir setzen uns für den Weiterbestand einer freien Impfentscheidung der
Einzelnen nach umfassender ärztlicher und eigener Aufklärung ein. Dem
entspricht ärztlicherseits ein kritisch differenzierender Umgang mit
den einzelnen Impfungen, die Beachtung salutogenetischer Bedingungen
und die Ablehnung von Repressalien und Fehlinformationen in der
Öffentlichkeit. Wir wollen eine Auseinandersetzung auf der Basis
verfügbarer Fakten führen und distanzieren uns von ihrer politischen
Instrumentalisierung.
Als Ärzten, die einen differenzierten Umgang mit Impfungen anstreben
und dabei die Betroffenen als Entscheidungsträger individuell
einbeziehen, ist es uns ein klares Anliegen, die in der Öffentlichkeit
entbrannte, emotionalisierte Diskussion auf eine sachliche Ebene zu
bringen. In diesem Sinne wollen wir gemeinsam mit Ihnen ein Netzwerk
von Ärzten aufbauen. Das Netzwerk soll als Forum zur Urteilsbildung
dienen, Argumentationshilfen bieten und ausgewogene Stellungnahmen
abgeben.
Die beiliegende Stellungnahme ist eine erster Schritt, dieses Vorhaben
zu verwirklichen. Wir möchten Sie bitten, zu prüfen, ob Sie sich den
Ausführungen inhaltlich anschließen können. Ist dies der Fall, so wäre
es gut, wenn Sie auch der Veröffentlichung Ihrer Unterschrift unter
dem Dokument zustimmen.
Bitte erklären Sie anderenfalls, ob Sie unsere Aktivität unterstützen,
auch ohne dass Ihre Unterschrift veröffentlicht wird. Die
Stellungnahme soll im Ärzteblatt und nach Möglichkeit auch in
überregionalen Tageszeitungen veröffentlicht werden. Hierzu sind wir
auch auf Ihre finanziellen Beiträge angewiesen.
Zusätzlich bemühen wir uns um Sponsoren für die Aktion.
Wenn Sie unsere Aktivität unterstützen wollen, bitten wir Sie daher:
1. um Rücksendung der ausgefüllten Erklärung (s. Formular)
2. um Überweisung eines Betrages von Euro 15,- (Richtsatz) auf das
untenstehende Konto unter dem Stichwort äImpfentscheide�
Bank:
Stadtsparkasse Herdecke
Kontoinhaber:
Gemeinschaftskrankenhaus
Konto-Nr.:
30 60 001
BLZ:
450 514 85
Stichwort:
äImpfentscheide"
3. um Weiterleitung unseres Schreibens an nahestehende KollegInnen.
(Sie können uns auch gerne entsprechende Adressen zukommen lassen.)
Für das Netzwerk:
Dr. K. Fromme, Coburg
Dr. K.-R. Kummer, Karlsruhe
Dr. S. Schmidt-Troschke, Herdecke
Dr. K.-H. Gebhardt, Karlsruhe
Dr. R. Madeleyn, Filderstadt
G. Soldner, München
Dr. M. Glöckler, Dornach (CH)
Dr. Chr. Meinecke, Berlin
Dr. Chr. Tautz, Herdecke
Dr. W. Goebel, Herdecke
Th. Michael, Herdecke
Dr. B. Ulrich, Saarbrücken
Dr. M. Hirte, München
Dr. A. Pollmann, Hamburg
Dr. H. von Zimmermann, Köln
W. Hüttner, Coburg
Dr. S. Rabe, München
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Namen, die wir schon kennen. Das Bild verdichtet sich. "Salutogenese", ja, dieser Begriff darf nicht fehlen. Den MÜSSEN die ja reinbringen... ist es doch einer der Tricks der Esoteriker, durch selbstgestrickte Begriffe eine eigene Sprachwelt aufzubauschen, in der man nach Herzenslust schwafeln und biegen kann.
Dieser Passus spricht Bände:
------------------------------------------------------------------------------- Bei 834 Patienten aus zwei komplementärmedizinisch orientierten Arztpraxen in Coburg sind allerdings nur 2 Krankenhauseinweisungen notwendig gewesen. Die hohe Rate an Hospitalisierungen, veranlasst durch die übrigen Kollegen, spiegelt die inzwischen weit verbreitete Verunsicherung der Ärzteschaft im Umgang mit der Masernerkrankung wieder. -------------------------------------------------------------------------------
2 Praxen haben fast alle Fälle ausgelöst. Aus DIESEN BEIDEN Praxen gibt es 2 (in Worten: ZWEI) Krankenhauseinweisungen. Von den 43 Krankenhauseinweisungen sind also 41 aus anderen, mit Sicherheit NICHT SO homöopathischen Praxen.
DAFÜR machen Fromme, Kummer, Schmidt-Troschke, Gebhardt, Madeleyn, Soldner, Glöckler, Meinecke, Tautz, Goebel, Michael, Ulrich, Hirte, Pollmann, von Zimmermann, Hüttner und Rabe die "inzwischen weit verbreitete Verunsicherung der Ärzteschaft im Umgang mit der Masernerkrankung" verantwortlich.
NEIN!, verantwortlich sind DIE Ärzte, die dieses Desaster VERURSACHT haben!
Sieht man genau hin, erkennt man in der Schuldzuweisung der Homöopathen noch etwas: die Kälte und Sorglosigkeit, mit der sie den kranken Kindern und dem an ihnen angerichteten Unheil gegenüberstehen. Die Erklärung für die Kälte dürfte man, nachdem man die Herren zur Linden und Bühler, beides anthroposophische Ärzte (siehe oben), expressis verbis erlebt hat, auch gefunden haben:
------------------------------------------------------------------------------- I) WILHELM ZUR LINDEN / WALTHER BÜHLER Abhärtung im Kindesalter Die moderne Zivilisation, die uns das äußere Leben in vieler Beziehung so leicht und bequem macht, hat es mit sich gebracht, daß der Mensch, zumal der Städter, sich der Natur immer mehr entfremdet. Unseren Großeltern war noch selbstverständlich, daß sie von Kind auf bei Sturm und Regen, bei Hitze, Schnee und Kälte die weitesten Wege zu Fuß machen mußten; sie empfanden das nicht als besondere Strapaze, sondern als Kräftigung und Stählung ihrer Natur.
-------------------------------------------------------------------------------
Die gesamte Analyse:
Todeskult "Anthroposophische Medizin"
(http://www.ariplex.com/ama/ama_im37.htm)
Zur Linden und Bühler indoktrinieren vor allem dies (oben bereits zitiert):
------------------------------------------------------------------------------- Daran kann man erkennen, mit welcher verzweifelten Kraft ein gesund geborenes Kind einmal, ein einziges Mal eine Krankheit wirklich erleben und durchstehen möchte. -------------------------------------------------------------------------------
Nicht nur, daß Kinder vorsätzlich Krankheiten ausgeliefert werden - sind die Kinder krank, müssen sie viel mehr leiden als bei der geschmähten "Schulmedizin". Und das natürlich ohne viel zu klagen. Sie sollen ja "gestählt" werden.
Außerdem WOLLEN die Kinder das ja, so zur Linden und Bühler.
Fromme, Mitauslöser der Coburger Masern-Epidemie, schreibt unter anderem:
------------------------------------------------------------------------------- Die meisten Kinder bekamen während des gesamten Masernverlaufs, auch auf dem Höhepunkt bei 40,7 Grad C, kein einziges fiebersenkendes Medikament. Ich erklärte den Eltern, daß das Fieber das Wichtigste ist, was der Mensch zur Verfügung hat, um sich gegen die Viren, die sich am wohlsten bei 37 Grad C fühlen, zu wehren, und daß durch das Fieber das Immunsystem gestärkt und Komplikationen vorgebeugt wird. -------------------------------------------------------------------------------
Der Mensch ist durch die Evolution entstanden, Eine Packung Tabletten im Gepäck - ist nicht dabei. Der Mensch ist eine Konstruktion, die auf sich selbst gestellt überleben muß. Das Individuum zählt nicht, es zählt nur das Überleben der Art.
Fieber ist die natürliche (sic!) Methode, die Lebensbedingungen für eingedrungene Erreger so zu verschlechtern, daß die restliche Abwehr des Körpers die Erreger beseitigen kann. Dabei gibt es keine Sicherheitsgrenze. Ist das Fieber zu hoch, zerstört es körpereigenes Eiweiß irreversibel. Das ist die Entscheidung zwischen Tod und Tod, zwischen Tod durch Erreger und Tod durch Fieber.
Der Mensch ist durch die Evolution entstanden, aber die Medizin kann dem Menschen in vielem besser helfen als der sich selbst. DAZU gibt es die moderne Medizin doch! Dazu gibt es Antibiotika und dazu gibt es Fiebersenker. Hohes Fieber, das auch noch gefährlich wird, nein, das muß nicht sein. Dagegen gibt es Medikamente.
Aber hier, im Fall Coburg? Man braucht es nicht aus Büchern zu lesen, man sieht es in den Worten der Beteiligten (der Verursacher!), wes Geistes Kind sie sind...
Sie folgen Steiner, nichts anderem als Steiner. Einer schlicht und ergreifend verrückten Vorstellung eines lang verstorbenen theosophisch verkorksten Psychopathen, der an Wurzelrassen und sonstigen Irrsinn glaubte.
Da kann der Tod schon mal zum Ziel werden, oder wie es Otto Waalkes sagte: "Warum nicht, wenn man sich beruflich verbessern kann?"
Tautz zitiert Steiner:
------------------------------------------------- Der Leib unterliegt dem Gesetz der Vererbung; die Seele unterliegt dem selbstgeschaffenen Schicksal. Und der Geist steht unter dem Gesetz der Wiederverkörperung, der wiederholten Erdenleben. Unvergänglich ist der Geist; Geburt und Tod walten nach den Gesetzen der physischen Welt in der Körperlichkeit; das Seelenleben, das dem Schicksal unterliegt, vermittelt den Zusammenhang von beiden während eines irdischen Lebenslaufes." -------------------------------------------------
Tautz in seinem Buch über Fieber:
------------------------------------------------------------------------------- Die Folge davon ist die gängige Praxis, gegen die "Krankheit Fieber" reflexartig pharmakologisch vorzugehen in Form von fiebersenkenden Mitteln, meist als Zäpfchen und sehr häufig auch zusammen mit einem Antibiotikum. Weitgehend Willkürlich legt man dafür die magische Grenze von 38,5 Grad C fest, jenseits derer dann eingegriffen werden muß, um das Kind nicht zu gefährden. -------------------------------------------------------------------------------
Welcher korrekt arbeitende Kinderarzt gibt bei 38,5 Grad C Fieber ein fiebersenkendes Mittel?
Das findet sich auf http://meldestelle-masern.de:
------------------------------------------------------------------------------- Die in komplementärmedizinisch orientierten Praxen behandelten Patienten stellen eine Vergleichsgruppe dar, an der sich zeigen könnte, dass die Erkrankung z.B. durch den weitgehenden Verzicht auf eine chemische Antipyrese u.U. günstiger verläuft. -------------------------------------------------------------------------------
Übersetzt: Kinder sollen keine Fiebersenker erhalten. Dadurch soll der Krankeitsverlauf besser sein.
Warum!?
Warum einen "günstigeren" Verlauf einer Erkrankung, wenn man diese durch eine ganz simple Impfung ganz und gar VERMEIDEN kann!?
Hier offenbart sich SCHON WIEDER, daß das alles reine Tarnmanöver sind - denn man WILL die Krankheit. Man versucht mit allen Mitteln, die Krankheit am Leben zu halten, zu verbreiten, zu propagieren. Schließlich dient sie dem Karma!
Zur Linden und Bühler wörtlich:
------------------------------------------------------------------------------- Damit nähern wir uns dem eigentlichen Sinn einer solchen Erkrankung: Das Ich des Kindes, also sein in ihm wirkendes Wesen, benutzt die Wärmesteigerung, die wir Fieber nennen, um zur Selbstverwirklichung zu gelangen. Es wird dadurch erst richtig Herr im eigenen Haus. -------------------------------------------------------------------------------
Zur Linden und Bühler wörtlich:
------------------------------------------------------------------------------- Kinderkrankheiten haben einen Sinn! -------------------------------------------------------------------------------
Das ist der Sinn, das ist DER Sinn ALLER anthroposophischen "Medizin".
Aber dieser Sinn (genauer gesagt: dieser mordende Irrsinn) hat mit MEDIZIN nichts gemein. Aus diesem Grund ist das, was Anthroposophen betreiben, auch keine Medizin, sondern sie nennen es "erweiterte Medizin". Auch das ist wieder ein Betrug. Mit dem krallen sie sich wie ein Parasit an seinem Opfer fest, ziehen sich hinein und höhlen es aus.
Der Arzt hat ausdrücklich die Pflicht, seinen Patienten deutlichst die Impfungen zu empfehlen. Und zwar nach STIKO-Regeln.
An dieser Klippe MÜSSEN die Anthroposophen scheitern. Deswegen ersinnen sie Schleichwege an der Wahrheit vorbei.
Nehmen wir zum Beispiel jene Einstweilige Verfügung, die Stefan Schmidt-Troschke einem seiner Kritiker aufzwingen wollte. Darin schreibt er (bzw sein Anwalt):
------------------------------------------------------------------------------- Grundsätzlich weist der Antragssteller zu 1) als Arzt des Gemeinschaftskrankenhauses Herdecke Eltern darauf hin, dass eine Masernimpfung (zweifach) spätestens vor Eintritt in die Pubertät erfolgen sollte. Er impft dementsprechend auch selbst Kinder gegen Masern, soweit er davon ausgehen kann, dass sich die Eltern bewusst für eine Impfung entschieden haben. Glaubhaftbarmachung: eidesstattliche Versicherung des Antragsstellers zu 1) in Anlage ASt 8 (bereits vorgelegt -------------------------------------------------------------------------------
Die STIKO-Empfehlung lautet bekanntermaßen völlig anders.
Jedes einzelne Wort kann man unter die Lupe nehmen. Jedes Wort zeigt die Fallstricke...
Das heißt aber doch nicht, daß diese Person nicht auch eine PRIVATMEINUNG haben und diese nicht äußern dürfte...
Sinn der Impfung ist der SCHUTZ vor einer Erkrankung. Deswegen müssen die Eltern über Wirkungen und Nebenwirkungen aufgeklärt werden. Aber so, wie Stefan Schmidt-Troschke es schreibt, ist es so, daß er NICHT impft, "ES SEI DENN, daß die Eltern sich auch wirklich ganz, ganz, ganz sicher sind..."
Just dies ist aber EXAKT das, was die getarnten Impfgegner praktizieren, wie man ihren Worten entnehmen kann.
Fromme hat zum Fall Coburg eine Stellungnahme abgegeben: http://www.individuelle-impfentscheide.de/stimmenfromme.htm ,welche ich in Coburg: Kommentar Fromme" (http://www.ariplex.com/ama/ama_cob2.htm) analysiert habe.
An dieser Stelle entnehme ich von dort Punkte, die mit dem neuen Material korrespondieren.
Unter anderem heißt es:
------------------------------------------------------------------------------- Erfahrungsbericht eines behandelnden Kinderarztes im Rahmen der Coburger Masernepidemie 2002 Nachdem die Masern-Epidemie in Coburg abgeklungen ist, möchte ich der interessierten Öffentlichkeit darstellen, wie sie wirklich abgelaufen ist: Der Grund für diese Veröffentlichung ist, daß ich in meiner 20-jährigen Tätigkeit als niedergelassener Kinderarzt noch nie einer derartigen Hetzkampagne ausgesetzt war, die von Kollegen und vom Berufsverband der Kinder- und Jugendärzte (BVKJ) ausging und dann über Fernsehen und andere Medien fortgesetzt wurde. Die ersten Masern-Fälle nach der letzten Epidemie 1996/97 registrierte ich in meiner Praxis im Oktober 2001, es waren 2 türkische Kinder, die sich auf einer Reise angesteckt hatten. Danach kam es zu einem zunächst allmählichen Anstieg: bis Ende Dezember auf 332 Fälle, dann rasante Zunahme: im Januar 2002 152 Neuerkrankungen, im Februar 141, im März nur noch 47, im April 13 und im Mai gab es bis heute (07.05.) keine neue Erkrankung mehr. -------------------------------------------------------------------------------
Das Wort "Hetzkampagne" ist fehl am Platz. Für das, was sich die Impfgegner in Coburg geleistet haben, steht die adäquate Strafmaßnahme noch immer aus...
Nun zu den Zahlen der erkrankten Kinder in der Praxis Fromme:
bis Ende Dezember 332 Fälle
im Januar 2002 152 Neuerkrankungen
im Februar 141
im März 47
im April 13
---------------------------
= 685 Erkrankungen
Das ist rund die Hälfte aller Fälle (1350) in Coburg.
Das heißt: In dieser Kinderarztpraxis war das Impfen gegen Masern, eine medizinische Standardversorgung, in 685 Fällen nicht durchgeführt worden!
In "Deutsches Ärzteblatt" gibt Fromme ebenfalls eine Stellungnahme ab und dem bezeichnenden Überschrift "Für und Wider der Impfung abwägen":
------------------------------------------------------------------------------- Fromme, Karl Der Masernausbruch in Coburg: Für und Wider der Impfung abwägen Deutsches Ärzteblatt 101, Ausgabe 26 vom 25.06.2004, Seite A-1895 MEDIZIN: Diskussion zu dem Beitrag von Dr. med. Stephan Arenz, MPH Dipl.-Biol. Helen Kalies, MPH Dr. med. Maria-Sabine Ludwig, MPH Dr. med. Wolfgang Hautmann Dr. oec. Anette Siedler Priv.-Doz. Dr. med. Bernhard Liebl Dipl.-Biol. Gabi Morlock, MPH Prof. Dr. med. Rüdiger von Kries, MSc in Heft 49/2003 In meiner pädiatrischen Praxis wurden 400 der 1200 Masernfälle behandelt. Da ich die Zusatzbezeichnung "Homöopathie" habe, wurden alle Kinder homöopathisch behandelt. Die Eltern wussten, dass ihre Kinder bei der nächsten Masernepidemie erkranken würden, sonst hätten sie ihre Kinder impfen lassen. (Circa 70 Prozent der von mir betreuten Kinder werden gegen Masern geimpft). -------------------------------------------------------------------------------
Soweit ich erkennen kann, ist bei der angeblichen "Meldestelle" in Witten-Herdecke von 1170 Kranken in Coburg die Rede. Arenz et al sprechen von 1191. Fromme selbst schreibt in seiner nach [http://www.individuelle-impfentscheide.de/stimmen/stimmenfromme.htm verlegten Stellungnahme von 1350.
Gehen wir daher von der Zahl 1191 aus. Diese 1191 ergeben gerundet 1200. Das ist die Zahl, die Fromme (ab wann?) als Gesamtzahl angibt. Wieso er seine alte Zahl 1350 verlassen hat, erklärt er nicht. Möglicherweise war es sogar einmal 1360.
Wie will Fromme die Diskrepanz zwischen den 685 erklären, die ihm nach seinen eigenen Worten als krank gemeldet werden, und den 385, die er in der ersten Stellungnahme nennt?:
------------------------------------------------------------------------------- Bei den insgesamt 385 in meiner Praxis behandelten Patienten trat bei 21 Patienten eine otitis media und bei 12 Patienten eine Pneumonie auf; diese Komplikationen wurden in der Regel antibiotisch behandelt und waren nach 3 bis 7 Tagen ausgeheilt. Weitere Komplikationen außer dem stationär behandelten Krupp traten nicht auf (s.u.). -------------------------------------------------------------------------------
300 Fälle fehlen. Soll das heißen, daß die ihm zwar gemeldet wurden, die Eltern dann mit ihren Kindern aber ZUR BEHANDLUNG in andere Praxen gingen? Oder wurden 300 überhaupt nicht behandelt?
Oder handelt es sich um einen nie korrigierten Tippfehler und es waren als ersten Zahl nicht 332, sondern 32 Kranke bis Ende Dezember? Dann wäre die Ziffer 3 doppelt getippt worden...
Sicher ist, daß diese Zahl für SEINE Praxis gilt, denn die Gesamtzahl ist ziemlich sicher UNGEFÄHR 1191 - und NICHT 685.
In "Deutsches Ärzteblatt 100, Ausgabe 49 vom 05.12.2003, Seite A-3245 MEDIZIN" ist von Stephan Arenz, Helen Kalies, Maria-Sabine Ludwig, Wolfgang Hautmann, Anette Siedler, Bernhard Liebl, Gabi Morlock, Rüdiger von Kries abgedruckt: "Der Masernausbruch in Coburg: Was lässt sich daraus lernen?"
Darin heißt es:
------------------------------------------------------------------------------- Im November 2001 begann in der Stadt und im Landkreis Coburg ein Masernausbruch, der insgesamt acht Monate dauerte. In dieser Zeit wurden 1191 Masernfälle gemeldet, entsprechend einer kumulativen Inzidenz von 882/100000 Einwohner mit 43 (4 Prozent) gemeldeten stationären Masernfällen. 398 Patienten konnten anhand von Fragebögen untersucht werden; in dieser Gruppe traten bei 28 Prozent Komplikationen auf, es kam jedoch zu keinen Masernenzephalitiden oder Todesfällen. -------------------------------------------------------------------------------
Vergleichen wir mit den Recherchen von "Kontraste": http://www.kontraste.de/0202/manuskripte/txt_impfgegner.html
Da heißt es:
------------------------------------------------------------------------------- Marvin, drei Jahre alt, aus Coburg. Er war nicht geimpft. Seine Mutter hat auf die Ratschläge von Impfgegnern gehört. Marvin bekam die Masern, mit schweren Komplikationen. Er konnte nicht mehr laufen, nicht mehr sprechen - Verdacht auf Hirnschaden. Stefka Sedlacek: "Er hat die Hölle durchlebt, er hat starke Schmerzen gehabt, er hat geweint unendlich, er hat das erste Mal das Krankenhaus erlebt, ihn hat es in der Entwicklung zurückgeworfen um ein halbes Jahr oder um ein Jahr. Das hätt er nicht durchmachen müssen. Das hätte ich ihm ersparen können." Marvin muß das Sprechen mühsam neu lernen. Er ist noch immer geschwächt, wird häufig krank. Marvin wurde das Opfer von Impfgegnern. -------------------------------------------------------------------------------
Weiter bei "Kontraste:":
------------------------------------------------------------------------------- In Coburg wohnen besonders viele Impfgegner, darunter auch der homöopathische Kinderarzt Dr. Fromme. Er redet Eltern ein: Masern sind gut fürs Kind. Dr. Karl Fromme, Kinderarzt Coburg: "Insofern hab ich irgendwie ein gutes Gefühl dabei, also ich hab irgendwie das Gefühl, das schaffen wir und das geht gut, und die machen die Masern durch." Doch sein Gefühl täuscht. Auch Marvin war sein Patient - ihm und vielen Kleinen ging es gar nicht gut. -------------------------------------------------------------------------------
"Irgendwie" scheint es bei Fromme und auch in der "Meldestelle Masern" eine selektive Gedächtnislücke zu geben...
Marvin war Patient von Fromme. Allerdings brachte die Mutter ihn NICHT mehr zu Fromme. Eine "Abstimmung mit den Füßen"?
Wieviele andere Mütter sind ebenfalls NICHT mehr zu Fromme oder Hüttner gegangen?
Auf diese Weise kann sich die "Erfolgsstatistik" der beiden Ärzte deutlich verschieben...
Insgesamt betrachtet, sind daher sowohl die Zahlen, die Fromme angibt, als auch die der "Meldestelle Masern" grundsätzlich als falsch anzusehen.
Auch etwas anderes sollte überprüft werden:
------------------------------------------------------------------------------- Soweit uns bekannt, konnten in Coburg bei keinem der insgesamt ca. 1.170 Patienten Langzeit-Komplikationen festgestellt werden. -------------------------------------------------------------------------------
Unterschrieben von: Fromme, Kummer, Schmidt-Troschke, Gebhardt, Madeleyn, Soldner, Glöckler, Meinecke, Tautz, Goebel, Michael, Ulrich, Hirte, Pollmann, von Zimmermann, Hüttner, Rabe.
Zur Erinnerung: Zur Linden und Bühler wörtlich:
------------------------------------------------------------------------------- Daran kann man erkennen, mit welcher verzweifelten Kraft ein gesund geborenes Kind einmal, ein einziges Mal eine Krankheit wirklich erleben und durchstehen möchte. -------------------------------------------------------------------------------
Marvin ist keiner der einfachen Fälle, sondern einer, der auffällt, der auffallen muß. Um so erstaunlicher, daß dieser Fall einfach "unter den Tisch fällt"...
Weiter mit Fromme, der schreibt:
------------------------------------------------------------------------------- Ich bin kein "Impfgegner", wie mir von einigen "Kollegen" und auch den öffentlichen Medien zum Teil unterstellt wurde. Ich bin nicht für oder gegen eine Impfung, genauso wie ich nicht für oder gegen Antibiotika bin, sondern wäge in jedem Einzelfall die Indikation so genau wie möglich ab. Bei der Abwägung für oder gegen die Impfung wurde ausführlich beraten, der Verlauf der Masernerkrankung erklärt, es wurde erwogen, ob das Risiko Masern durchzumachen vertretbar ist (zum Beispiel keine Masern-Komplikationen in der Familie, keine chronische oder angeborene Krankheit beim Kind). Den Eltern war klar, dass Masern eine schwere Erkrankung sind und sie haben sich aktiv in jedem Einzelfall für die Krankheit entschieden. -------------------------------------------------------------------------------
In seiner anderen Wehklage wider seine Kritiker schreibt Fromme:
------------------------------------------------------------------------------- Die Eltern waren gut darauf vorbereitet, daß ihre Kinder bei der nächsten Masern-Epidemie erkranken würden. -------------------------------------------------------------------------------
WARUM war dem so? Und wieso waren die Eltern "gut vorbereitet"!?
WER hat die Eltern "gut vorbereitet"? WER, wenn nicht Fromme?
WER hat denn die PFLICHT zur WAHRHEITSGEMÄSSEN Aufklärung? Der Kinderarzt. Also Fromme.
Fromme weiter im "Ärzteblatt":
------------------------------------------------------------------------------- Wir wissen, dass nach der Masernerkrankung eine lebenslange Immunität besteht. In Coburg haben die Geimpften von der Masernepidemie profitiert, da ihr Impfschutz dadurch geboostert wurde (eventuell sogar lebenslänglich). Die zehn Prozent Impfversager haben Gelegenheit gehabt, Masern noch in der Kindheit durchzumachen, ein Lebensalter, in dem die Komplikationsrate wesentlich geringer ist als bei Erwachsenen. Niemand weiß, wie lange die Geimpften wirklich geschützt sind, da es erst eine circa 35-jährige Erfahrung mit der Impfung gibt. -------------------------------------------------------------------------------
Fromme wörtlich: "In Coburg haben die Geimpften von der Masernepidemie profitiert".
Nicht alle haben "profitiert". Marvin ganz sicher nicht...
Fromme, der behauptet "Ich bin kein 'Impfgegner'", schreibt im "Ärzteblatt" einen an Geständnissen nicht armen Text, mit einem Zynismus nach dem anderen:
------------------------------------------------------------------------------- Ob sich das heute mehrheitlich angestrebte Ziel der weltweiten Masern-Ausrottung verwirklichen lässt, ist zweifelhaft. Masern sind eine in allen Aspekten andere Krankheit als Polio oder Pocken. -------------------------------------------------------------------------------
Es ist zweifelhaft, daß die Masern ausgerottet werden können? Die Amerikas (800 Millionen Menschen!) haben bewiesen, daß es geht. Finnland hat bewiesen, daß es geht.
Fromme weiß von der Situation auf dem amerikanischen Kontinent und er weiß von der Situation in Finnland. Das heißt: Entweder Fromme lügt oder er ist völlig unfähig, die Realität zu erkennen.
Und dann:
------------------------------------------------------------------------------- Ließe sich aus der Coburger Masernepidemie, bei der 1200 Menschen die Krankheit ohne schwere Komplikationen und vor allem ohne blei- bende Schäden durchgemacht haben, vielleicht auch lernen, dass zwischen den zwei Extremen "Ausrottung" und "Alle machen Masern durch" ein Mittelweg möglich ist? Dr. med. Karl Fromme Löwenstraße 15a 96450 Coburg -------------------------------------------------------------------------------
"Ließe sich ... vielleicht auch lernen" ist eine dreiste Anklage, gerichtet gegen jene, die seiner Meinung nach noch lernen MÜSSEN, was ER, Fromme, schon längst weiß...
Er, Fromme, der schreibt: "Ich bin kein 'Impfgegner'".
Er, Fromme, der auch schreibt:
------------------------------------------------------------------------------- Jedes Kind wurde homöopathisch behandelt, lege artis individuell je nach den vorhandenen Symptomen. Häufig war Bryonia oder Pulsatilla indiziert, was ich in der D30 verabreichte. -------------------------------------------------------------------------------
Homöopathie ist ein völlig wirkungsloses, sinnloses Placebo. Von "lege artis" kann also auf gar keinen Fall die Rede sein.
Das Wort Größenwahn dürfte eher zutreffen.
Man sieht, was Fromme und Hüttner angerichtet haben. Daß Fromme nichts gelernt hat, sieht man.
Für Kinder droht Gefahr von 2 Seiten: von solchen "Ärzten" und von Eltern, den eigenen und fremden.
In folgendem Forumsbeitrag erleben Sie eine Hymne auf Fromme, vorgetragen von einer Impfgegnerin:
------------------------------------------------------------------------------- Wird sind Ärzten wie Dr. Fromme äußerst dankbar! [ Forum Impfen ] Geschrieben von Angelika Kögel-Schauz am 13. April 2003 15:31:47: Als Antwort auf: Coburg - Fromme - Masernepidemie geschrieben von UlrikeS am 12. April 2003 16:30:03: Hallo Ulrike, schön, dass es Ärzte gibt, die die Entscheidung der Eltern (ein Grundrecht, das in der deutschen Verfassung verankert ist!) respektieren! Es ist schon ein Armutszeugnis für die Coburger Kinderärzte, dass sich fast die Hälfte der bei diesem Ausbruch an Masern erkrankten Kinder bei diesem einen Kinderarzt in Behandlung begeben mussten! Der arme Arzt war sicherlich total überarbeitet nach diesem Vorfall. Und dann noch die Tatsache, dass seine "Kollegen" und die Medien über ihn hergefallen sind wie die Hyänen. Hut ab vor Dr. Fromme, dass er sein Rückgrat nicht hat brechen lassen! Die Masern-Erkrankung bietet viele Vorteile. Dazu gibt es wirklich gute Literatur, z.B. das Buch von Dr. Hirte "Impfen - pro und contra", alles mit fundierten Quellen belegt. Hast du dieses Buch eigentlich mal gelesen? Wäre schon wichtig! Und diese Horrorzahlen eine Enz. auf 1000 Masernkinder sind natürlich mathematischer Blödsinn! Es ist erwiesen, dass korrekt behandelte Masern (kein Fieber senken, Ruhe, liebevolle Pflege, homöopathische Begleitung) im Kindesalter keine Komplikationen nach sich ziehen. Wenn allerdings an Masern erkrankte Jugendliche mit Fiebermitteln und Antibiotika vollgepumpt werden, weil man (Arzt) Scharlach vermutet, dann darf es nicht verwundern, wenn es zu Komplikationen kommt. Im Übrigen muss jeder Mutter von Masern geimpften Kindern den Kindern, die die Wildmasern noch verbreiten, sehr dankbar sein, weil sie so den Titer ihrer Kinder regelmässig auffrischen! Grüße Angelika P.S.: Auch auf unserer EFI-Homepage gibt es eine gute Information zum Thema. Maserninformationen [LINK: http://www.augusta.de/~efi/PDF/masern.pdf] [ Forum Impfen ] -------------------------------------------------------------------------------
Der Gipfel der Dreistigkeit:
------------------------------------------------------------------------------- Im Übrigen muss jeder Mutter von Masern geimpften Kindern den Kindern, die die Wildmasern noch verbreiten, sehr dankbar sein, weil sie so den Titer ihrer Kinder regelmässig auffrischen! -------------------------------------------------------------------------------
Übersetzt: Kinder, die andere mit Masern infizieren, tun etwas Gutes, und man soll den Müttern dieser Kinder dafür dankbar sein.
Am 23.2.2005 starb ein 14-jähriges Mädchen an Masern. Es
war nicht geimpft, weil es wegen seines Gendefekts nicht geimpft werden
durfte: Down-Syndrom.
http://www.rki.de/cln_011/nn_226734/DE/Content/Infekt/EpidBull/Archiv/
2005/13__05,templateId=raw,property=publicationFile.pdf/13_05
Sollen sich die Eltern für den Tod ihres Kindes BEDANKEN bei den Anstiftern dieser Epidemien, bei Personen wie eben dieser Angelika Kögel-Schauz...!?
Es gibt viele Kinder, die aus einer ganzen Reihe von Gründen nicht geimpft werden dürfen, sei es weil sie als kleine Säuglinge noch zu jung sind, sei es, weil sie Immundefekte haben oder andere Krankheiten. ALLE diese Kinder leben mit einem sehr großen Risiko.
Und die Drahtzieher feiern sich in ihren Foren und verbreiten niederträchtigste Demagogie. Wie Angelika Kögel-Schauz...
Angelika Kögel-Schauz ist bekannt. Unter anderem dafür, daß sie beteiligt ist an der Affaire beim WDR, wo eine Sendung über das Impfen so falsch war, daß vom Rundfunkrat eine Korrektursendung angeordnet wurde.
Mehr über den Skandal beim WDR:
Den folgenden Forumsbeitrag von Angelika Kögel-Schauz muß man genau lesen. Er ist ein Beweisstück besonderer Art.
------------------------------------------------------------------------------- Liebe Leute, aufpassen!!! [ Forum Impfen ] Geschrieben von EFI - Eltern für Impfaufklärung Angelika Kögel-Schauz am 02. März 2001 15:29:54: Als Antwort auf: Wir haben vermutlich einmal Mumps erledigt *g* geschrieben von Bea am 01. März 2001 22:26:06: Liebe Leute, Ihr müsst da in Zukunft ein bisschen vorsichtiger sein! Wäre doch schade, wenn jemand, dem Ihr vielleicht schon lange ein Dorn im Auge seid, ein so leichtes Spiel hätte, Euch massive Schwierigkeiten zu machen. Für die homöopathische Behandlung ist es doch völlig egal, wie die Sammlung von Symptomen heisst. Richtig? Dann brauchen wir klugen Mütter nicht laut zu denken, von wegen Mumps-Verdacht und so! Denn so ein Verdacht ist laut Infektionsschutzgesetz seit 1. Januar 2001 meldepflichtig. Die Meldung führt dann dazu, dass der "Krankheitsverdächtige" und vor allem auch alle "Ansteckungsverdächtigen" für die Inkubationszeit (21 Tage!!!!) keine Gemeinschaftseinrichtung (Schule, Kindergarten, etc.) besuchen dürfen! Mir persönlich ist es sowieso seit Jahren völlig egal, was meine Kinder gerade durchmachen. Mein Vertrauen in die Homöopathie ist mittlerweile unendlich groß. Und mein Jüngster (6 Jahre) ist überhaupt nicht geimpft. Wir haben vor einigen Monaten sogar eine schwere Verbrühung (der gesamte Oberschenkel und Teile des Unterschenkels) mittels der Homöopathie und der Baumwoll-Verbrennungs-Methode wunderbar ausgeheilt. Mein Sohn hat bereits nach 3 Tagen wieder mit Verband Fussball gespielt. Bis auf noch einige Hautverfärbungen, die sicherlich im nächsten Sommer ganz vergehen, ist nichts geblieben! Und wenn ich die Entwicklung meiner Kinder ansehe, muss ich einfach immer wieder feststellen, dass nicht geimpfte Kinder in jeder Hinsicht (Psyche und Immunsystem) stabil sind. Herzliche Grüße Angelika Kögel-Schauz P.S.: Wir sind gerade dabei unsere Internet-Seiten endlich auf Vordermann zu bringen. Dort gibt es dann auch Informationen zum Infektionsschutzgesetz und BSE in Impfstoffen. >Mein 14jähriger hat vermutlich soeben Mumps hinter sich >gebracht. Ganz sicher bin ich mir allerdings nicht, weil die >Schwellung nicht sehr stark war. Aber der Ablauf war sehr >mumpsähnlich und einmal Pulsatilla C30 hat ihm auch gut getan. >Zwei Tage bevor er krank wurde, stand noch in der Tageszeitung, >dass bei uns eine Mumpsepidemie grassiere, weil immer mehr Eltern >und Kinderärzte die Impfung nicht mehr vornehmen würden. Mein >Sohn ist ja tatsächlich ungeimpft. Jetzt bin ich gespannt, ob er >es vielleicht geschafft hat, seine geimpften Geschwister >anzustecken. Antworten: Wie bitte??? Hans 02.3.2001 17:18 (1) was würde sich mein Sohn freuen...*bg* Bea 02.3.2001 18:07 (0) [ Forum Impfen ] -------------------------------------------------------------------------------
Da schreibt Angelika Kögel-Schauz explizit:
------------------------------------------------------------------------------- Dann brauchen wir klugen Mütter nicht laut zu denken, von wegen Mumps-Verdacht und so! Denn so ein Verdacht ist laut Infektionsschutzgesetz seit 1. Januar 2001 meldepflichtig. Die Meldung führt dann dazu, dass der "Krankheitsverdächtige" und vor allem auch alle "Ansteckungsverdächtigen" für die Inkubationszeit (21 Tage!!!!) keine Gemeinschaftseinrichtung (Schule, Kindergarten, etc.) besuchen dürfen! -------------------------------------------------------------------------------
Übersetzt: Wenn man sich als Mutter/Vater dumm stellt und nicht sagt, daß die Kinder möglicherweise Mumps (oder eine andere infektiöse Krankheit) haben, kann man sie ruhig weiter in Schule, Kindergarten usw. schicken... Wenn niemand weiß, daß da ein Verbrechen begangen wird, kann man auch nicht wegen dieses Verbrechens angezeigt werden...
Die kranken Kinder gehen in Schule und Kindergarten und stecken dort andere Kinder an.
Obwohl es Kinder gibt, die nicht geimpft werden können, Kinder mit Down-Syndrom zum Beispiel. Diese Kinder sind dann schutzlos der Infektion ausgesetzt.
Die Drahtzieher wie Angelika Kögel-Schauz wissen um die tödliche Gefahr.
Doch Angelika Kögel-Schauz wörtlich:
------------------------------------------------------------------------------- Im Übrigen muss jede[r] Mutter von Masern geimpften Kindern den Kindern, die die Wildmasern noch verbreiten, sehr dankbar sein, weil sie so den Titer ihrer Kinder regelmässig auffrischen! -------------------------------------------------------------------------------
Das ist kein Ausrutscher. Angelika Kögel-Schauz ist mitnichten ein Einzelfall, sondern Teil einer sehr aktiven Untergrundszene. Rund 4 Jahre später wird der Krieg gegen Kinder sogar öffentlich verbrämt durch Diebstahl an südamerikanischer Kirchenuntergrund-Ideologie, die auf diese Weise Alibi, Legitimation und Heiligenschein gleichermaßen abgibt:
Datum: 26.11.2004
------------------------------------------------------------------------------- Mumpsverdacht [ Diskussionsforum Impfen - Pro und Contra ] Geschrieben von Bernd am 26. November 2004 00:21:49: Als Antwort auf: Re: postexpositionelle Impfung gegen Masern geschrieben von Angelika Kögel-Schauz am 25. November 2004 23:26:09: Hi Angelika, >"Personen, die in der Wohngemeinschaft Kontakt zu einer ärztlich >bestätigten Mumpserkrankung (oder einem Verdachtsfall) hatten, dürfen >eine Gemeinschaftseinrichtung für die Dauer der mittleren Inkubationszeit >von 18 Tagen nicht besuchen oder nicht in ihr tätig sein >(¶ 34 Abs. 3 IfSG). Seh' die Sache doch mal praktisch: 'ärztlich bestätigte Mumpserkrankung' heißt es da. Solange Du (s.u.) nicht aufgrund arger Beschwerden der Kinder (bei Mumps?) zum Arzt gehst, IST da IFSG-mäßig KEIN Mumps, oder? (und Du als Mutter bist nach IFSG nicht verpflichtet, diese Erkrankung zu melden). >Und du kannst dir weiter vorstellen, was ich bei einem >Mumps-oder-sonstwas-Verdacht nicht mache: zum Arzt gehen. >Sicherlich würde ich jedoch medizinische Hilfe zuziehen, >wenn ich merke, dass es einem Kind schlecht geht. Da Mumps >jedoch (Quelle siehe oben) in 30-40% subklinisch verläuft, >würde ich erst mal zuwarten. Also, wo ist das Problem? (ein bißchen Guerilla darf unter solchen Umständen schon sein, oder habe ich die Theologie der Befreiung von Camillo Torres über Dom Helder Camara bis hin zu Oscar Arnulfo Romero mißverstanden?) Venceremos Bernd Antworten: [ Diskussionsforum Impfen - Pro und Contra ] -------------------------------------------------------------------------------
Die Gesetzeslage ist eindeutig: Das Verhalten in den oben zitierten Beweisstücken ist vorsätzlich und damit strafverschärfend zu beurteilen.
In Österreich:
------------------------------------------------------------------------------- Strafgesetzbuch Österreich Strafgesetzbuch (StGB) Besonderer Teil Siebenter Abschnitt Gemeingefährliche strafbare Handlungen und strafbare Handlungen gegen die Umwelt Paragraph 178 Vorsätzliche Gefährdung von Menschen durch übertragbare Krankheiten Wer eine Handlung begeht, die geeignet ist, die Gefahr der Verbreitung einer übertragbaren Krankheit unter Menschen herbeizuführen, ist mit Freiheitsstrafe bis zu drei Jahren oder mit Geldstrafe bis zu 360 Tagessätzen zu bestrafen, wenn die Krankheit ihrer Art nach zu den wenn auch nur beschränkt anzeige- oder meldepflichtigen Krankheiten gehört. Paragraph 179 Fahrlässige Gefährdung von Menschen durch übertragbare Krankheiten Wer die im Paragraph 178 mit Strafe bedrohte Handlung fahrlässig begeht, ist mit Freiheitsstrafe bis zu einem Jahr oder mit Geldstrafe bis zu 360 Tagessätzen zu bestrafen. -------------------------------------------------------------------------------
In Deutschland:
-------------------------------------------------------------------------------
Gesetz zur Verhütung und Bekämpfung von
Infektionskrankheiten beim Menschen
(Infektionsschutzgesetz - IfSG)
http://www.gesetze-xxl.de/gesetze/ifsg/p74.htm
Paragraph 74 Strafvorschriften
Wer vorsätzlich eine der in 73 Abs. 1 Nr. 1 bis 7, 11 bis
20, 22, 23 oder 24 bezeichnete Handlung begeht und dadurch
eine in Paragraph 6 Abs. 1 Nr. 1 genannte Krankheit oder
einen in Paragraph 7 genannten Krankheitserreger verbreitet,
wird mit Freiheitsstrafe bis zu fünf Jahren oder mit
Geldstrafe bestraft.
http://www.gesetze-xxl.de/gesetze/ifsg/p75.htm
Paragraph 75 Weitere Strafvorschriften
(1) Mit Freiheitsstrafe bis zu zwei Jahren oder mit Geldstrafe
wird bestraft, wer
1. einer vollziehbaren Anordnung nach Paragraph 28 Abs. 1
Satz 2, Paragraph 30 Abs. 1 oder Paragraph 31, jeweils auch
in Verbindung mit einer Rechtsverordnung nach 32 Satz 1,
zuwiderhandelt,
2. entgegen Paragraph 42 Abs. 1 Satz 1, auch in Verbindung mit
Satz 2, jeweils auch in Verbindung mit einer Rechtsverordnung
nach Paragraph 42 Abs. 5 Satz 1, oder Paragraph 42 Abs. 3 eine
Person beschäftigt oder eine Tätigkeit ausübt,
3. ohne Erlaubnis nach Paragraph 44 Krankheitserreger verbringt,
ausführt, aufbewahrt, abgibt oder mit ihnen arbeitet
oder
4. entgegen Paragraph 52 Satz 1 Krankheitserreger oder Material abgibt.
(2) Ebenso wird bestraft, wer einer Rechtsverordnung nach Paragraph
38 Abs. 1 Satz 1 Nr. 5 oder Abs. 2 Nr. 4 oder einer vollziehbaren
Anordnung auf Grund einer solchen Rechtsverordnung zuwiderhandelt,
soweit die Rechtsverordnung für einen bestimmten Tatbestand auf
diese Strafvorschrift verweist.
(3) Wer durch eine in Absatz 1 bezeichnete Handlung eine in
Paragraph 6 Abs. 1 Nr. 1 genannte Krankheit oder einen in
Paragraph 7 genannten Krankheitserreger verbreitet, wird
mit Freiheitsstrafe von drei Monaten bis zu fünf Jahren
bestraft, soweit nicht die Tat in anderen Vorschriften mit
einer schwereren Strafe bedroht ist.
(4) Handelt der Täter in den Fällen der Absätze 1 oder 2 fahrlässig,
so ist die Strafe Freiheitsstrafe bis zu einem Jahr oder Geldstrafe.
(5) Mit Freiheitsstrafe bis zu einem Jahr oder mit Geldstrafe wird
bestraft, wer entgegen Paragraph 24 Satz 1, auch in Verbindung
mit Satz 2, dieser auch in Verbindung mit einer Rechtsverordnung
nach Paragraph 15 Abs. 1, eine Person behandelt.
-------------------------------------------------------------------------------
Eine der vielen anderen Glanzleistungen der Angelika Kögel-Schauz:
------------------------------------------------------------------------------- Durch die Impfung wird der Weg in den Zellen gebahnt! [ Forum Impfen ] Geschrieben von EFI-Eltern für Impfaufklärung Angelika Kögel-Schauzam 20. November 2000 12:12:26: Als Antwort auf: Überimpfung geschrieben von Dr.Vogelsang Dr. Vogelsang am 17. November 2000 13:34:17: Vielleicht ist auch folgender Denkanstoss, den ich aus mehreren verschiedenen Aussagen von Homöopathen, Biologien, etc. zusammensetze: Durch die Impfung verändert sich das Milieu der Körperzellen, das Impfvirus hat mit dem Wildvirus nur Weniges gemeinsam, durch die Lebendimpfung werden auch nicht geimpfte Menschen mit Impfviren angesteckt. Durch die Änderung des Zellmilieus wird einer eventuellen echten Infektion mit Wildviren der Weg förmlich gebahnt, es sei denn die Selbstheilungskräfte haben das Zellmilieu (mit oder ohne Hilfe durch Homöopathie, Kinesiologie) wieder in Ordnung gebracht. Wahrscheinlich sind auch Menschen mit einem bestimmten ererbten Muster (die Homöopathen nennen das Miasma) besonders anfällig für Milieuänderungen in den Zellen. Herzliche Grüße Angelika Kögel-Schauz >Bereits vor einigen Jahren teilte die anthroposophische >Ärzteschaft mit, daß in den USA sehr bösartige >Masern-Epidemien mit schweren Nebenwirkungen und viel mehr >Todesfällen auftreten, als bei normalen Masern. Die >Durchimpfung gegen Masern in den USA ist nahezu 100%-ig, weil >in diesem angeblich so freien Land die Impfung drakonisch >durchgesetzt wird. Man kann diese Entwicklung nur so verstehen, >daß, genau wie bei mit allen Antibiotika gewaschenen >Bakterien, sich die Masern-Viren durch die Impfung "höher" >entwickelt haben. >Es ist nahezu unmöglich, das in der deutschen >Ärzteschaft zu diskutieren. >Wie schreit es in Schiller's "Don Carlos" Marquis Posa dem >Despoten Phillipp II >ins Gesicht: "Sire, geben Sie Gedankenfreiheit." >Schiller starb 1805. Deutschland ist eine geistige Zwangsjacke >geblieben, die die beste Verfassung der Welt (nach Expertenurteil) >an entscheidenden Stellen nicht lockern konnte. >Dr. Vogelsang Antworten: [ Forum Impfen ] -------------------------------------------------------------------------------
"Dr. Vogelsang" ist ein bekannter Lügner, Fälscher und Verleumder. Arzt. Homöopath.
Hier eine kleine Kostprobe:
------------------------------------------------------------------------------- Re: Werden Epidemien einfach bestellt ?!? [ Psychopolitik-Forum ] Geschrieben von Dr.H.G.Vogelsang am 30. Januar 2002 11:49:53: Als Antwort auf: Werden Epidemien einfach bestellt ?!? geschrieben von Fexi am 29. Januar 2002 15:50:45: >Sagt Leute, >werden Krankheiten von der Pharma Industrie einfach bestellt? >Bei mir sind derzeit 3 Mitarbeiter krank, alle Grippe. Und alle >gleichzeitig, was gegeneitiges anstecken ausschließt. Ich fragte nach, >ob im TV eine Warnung vor einer Grippewelle kam. Und - oh Wunder - es >war so. Zwei Tage davor in den ORF Hauptnachrichten kam die Warnung >vor der Epidemie, mir Hinweis auf Vorsorge- Impfungen. Kennen wir ja >zur Genüge, gratis Werbung zur besten >Sendezeit für die Ärmsten unter uns ;-)) >Meine Frage: Könnte irgendein Programm auf Abruf bei manchen Leuten - >geschwächt durch die Angst davor - die Grippe auslösen ?? >Umgekehrt gefragt, hätten die Leute den Kübel nicht eingeschaltet, >wären sie dann noch gesund ?? >Dieses Phänomen beobachte ich heuer schon zum dritten Mal, und immer >wurde DAVOR in den Medien vor der Grippewelle gewarnt!! >Hmmm... >Tschauli vom Fexi > ... der die leute angeschaut hat, sie sind wirklich krank ... Erdrückende Indizien sprechen für viele künstlich ausgelöste Krankheiten und eine sich verfeinernde Technik für diese Verbrechen. Daher benötigen wir die Stiftung "Öffentliche Kontrolle". Die Krankheitswelle nach Neujahr dürfte auch vom Gift im Euro begünstigt worden sein. An der Übertragung von Krankheiten durch die Elektronik arbeiten seit Langem die USA. Angeblich sollen sie ihren Soldaten schon Hepatitis per Telefon überimpft haben. Ich frage mich, warum die bewaffneten Streitkräfte sich das gefallen lassen. Mehr als alle anderen könnten sie gegen die VerbrecherInnen vorgehen. hg. Antworten: [ Psychopolitik-Forum ] -------------------------------------------------------------------------------
Mehr über Vogelsang:
Herr Doktor H. G. Vogelsang hat noch immer seine Approbation...
Trotz gewiß zahlreicher Beschwerden bei der für ihn zuständigen Ärztekammer Westfalen-Lippe...
Eine der vielen anderen Glanzleistungen der Angelika Kögel-Schauz:
------------------------------------------------------------------------------- Scharlach - die "sicherste" Art es zu bekommen, ist die Angst davor [ Forum Impfen ] Geschrieben von EFI-Eltern für Impfaufklärung Angelika Kögel-Schauz am 13. November 2000 16:50:07: Als Antwort auf: Scharlach geschrieben von Hans am 12. November 2000 22:04:30: Hallo Hans, die wichtigste Vorbeugung wäre, dass Du irgendetwas unternimmst, dass Du keine Angst hast. Angst verändert das Zell-Milieu und schaffst so oft erst die Angriffsfläche für die kleinen Tierchen. Die Ansteckungshäufigkeit nimmt mit dem Charisma des Homöopathen ab! Das beobachte ich immer wieder. Die Eltern und Patienten mit der größten Angst sind am schwersten und am häufigsten krank! Die Bewertung, dass die Pharma und Ärzteschaft häufig mit Angstmacherei arbeitet , überlasse ich Euch. Soll damit der Bedarf erst geschaffen werden?? Herzliche Grüße Angelika Kögel-Schauz >Bei uns in der Gegend geht grade Scharlach wie wild um. Wir wissen von vielen Eltern, die Antibiotika geben. >Unsere Kinder sind bisher verschont geblieben. >Frage: >Gibt es Erkenntnisse, welche Kinder besonders scharlachgefährdet sind? >Und welche Art von Entwicklungschub Scharlach möglicherweise mit sich bringt? >Hans Antworten: [ Forum Impfen ] -------------------------------------------------------------------------------
Angelika Kögel-Schauz behauptet: Angst ist eine Methode, Scharlach zu kriegen.
Das ist eine Lüge.
Angelika Kögel-Schauz empfiehlt Homöopathie.
Homöopathie ist Schwindel.
Angelika Kögel-Schauz empfiehlt Kinesiologie.
Kinesiologie ist Schwindel.
Angelika Kögel-Schauz behauptet: "Die Ansteckungshäufigkeit nimmt mit dem Charisma des Homöopathen ab! Das beobachte ich immer wieder."
Das ist schlicht und einfach dumm, dumm, dumm.
Derjenige, an den sich Angelika Kögel-Schauz da richtet, ist Hans Tolzin.
Und nun zitiere ich ihn, einen der größten lebenden deutschen Denker: Hans Tolzin, den Herausgeber des "Impf-Report":
------------------------------------------------------------------------------- Masernpartys funktionieren nicht !! [ Diskussionsforum Impfen - Pro und Contra ] Geschrieben von Hans am 06. Juni 2005 18:56:03: Als Antwort auf: Re: ???"Masernparties"??? geschrieben von VaxxNo am 06. Juni 2005 16:33:55: > >Kaum treten ein paar Masernfälle auf wird der >Masernpartymythos wieder bemüht. > Das, was da derzeit über die Medien läuft und vom bayer. Gesundheitsminister verbreitet wird, ist platte Demagogie. Es gibt keine Masernpartys, zumindest keine, von denen wir wissen. Es gibt sie deshalb nicht, weil es nicht funktioniert: Eine programmierbare Ansteckung durch Kontakt mit Masernerkrankten ist definitiv nicht möglich. Ausserdem liest man immer wieder, dass die Infektionsketten bei Ausbrüchen nicht geklärt werden konnten. Das spricht gegen die Hypothese, Masern sei eine ansteckende Krankheit. Dort, wo Masern gehäuft auftreten, müssen andere Faktoren eine Rolle spielen - und eigentlich von unseren lieben Gesunheitsbehörden untersucht werden... grüßle Hans Antworten: [ Diskussionsforum Impfen - Pro und Contra ] -------------------------------------------------------------------------------(gezipptes Beweisstück: ama_imp9.zip
Der "Impf-Report", Sie ahnen es, berichtet über das Impfen...
------------------------------------------------------------------------------- Herausgeber und verantwortlicher Redakteur: Hans Tolzin Redaktionelle Mitarbeiter: Hans Tolzin, Claudia Ayaz, Tanja Maso- col, Sonja Houzer, Petra Schweitzer, Daniela Foletti Stofer, HP Jürgen Bernhardt, Bärbel Engelbertz, Angelika Kögel-Schauz und an- dere Adresse: IMPF-REPORT, c/o Hans Tolzin, Dieselstr. 3, 70771 Echterdingen Webseite: http://www.impf-report.de Email: redaktion@impf-report.de -------------------------------------------------------------------------------
Der "Impf-Report" ist Quell der Erleuchtung und des Wissens.
Hätten Sie auch gedacht, daß BEIDE, Angelika Kögel-Schauz und Hans Tolzin, Teilnehmer in einer Gruppe von Ärzten und Heilpraktikern sind, die gegen das Impfen zu Felde ziehen?
Angelika Kögel-Schauz über Ryke Geerd Hamer:
------------------------------------------------------------------------------- dem kann ich mich nur anschließen [ Urkost-Forum - Natürlich Leben - vegane Rohkost und mehr! ] Geschrieben von Angelika Kögel-Schauz am 22. August 2003 15:21:47: Als Antwort auf: Re: Neue Medizin nach Dr. Hamer und die Notwendigkeit differenzierter Kritik geschrieben von Hans T. am 22. August 2003 14:25:19: Dieser Meinung von Hans über Hamer möchte ich anschließen. Es wäre doch sehr schade, wenn Hamers wertvolles Wissen und sicherlich richtige Grundlagenforschung verloren ginge, weil wir - und besonders auch gute Therapeuten - nicht zwischen dem Menschen und seiner Forschung differenzieren können. Auch die Therapievorschläge von Hamer sind ja wesentlich mehr umstritten und fragwürdig als seine Grundlagenforschung. Leider schaut Hamer nicht über seinen Tellerrand und lässt dabei viele wichtige Aspekte zur Gesundung links liegen: Naturheilkunde, Homöopathie, Ernährun, Lebensumfeld. Herzliche Grüße Angelika -------------------------------------------------------------------------------
Hans Tolzin in der genannten Gruppe von Ärzten, über Hamer:
-------------------------------------------------------------------------------
From: moderator@impfkritik.de
To: Individuelle_Impfentscheidung@yahoogroups.de
Sent: Sunday, December 18, 2005 10:50 AM
Subject: AW: AW: [Individuelle_Impfentscheidung] Infektionen und Krebs
Liebe Liste,
natürlich bedeuten häufige Sozialkontakte eine häufige
Mikrobenexposition und Training der Immunabwehr. Aber so ganz
verstehe ich die Diskussion hier nicht, denn häufige
Sozialkontakte bedeuten ja auch ein Training der Sozialkompetenz.
Dr. Hamer betont in seiner "Neuen Medizin" stark den isolativen
Charakter jener Konfliktschocks, die er als Auslöser von
Krebsgeschehen sieht. Mir persönlich leuchtet das ein. Wer viel
Austausch mit anderen Menschen hat, ist eben weniger isoliert,
und psychische sowie allgemeine Krisensituationen sind leichter
meisterbar. Und wer sich in Angst und/oder Gram vor anderen
Menschen zurückzieht, schwächt damit auch seine Gesundheit.
Andreas Diemer, Naturheilarzt aus Gaggenau im Badischen, brachte
einmal in seinem Vortrag Untersuchungen, wonach Menschen, die
spirituell und sozial stark eingebunden waren, nach einer
Herzoperation die bessere Prognose hatten, ebenso Krebspatienten
mit Gruppentherapie besser abschnitten als solche ohne
Gruppentherapie
(http://www.impfkritik.de/impfvideo/vortrag-diemer.pps)
mfg
Hans Tolzin
-----Ursprüngliche Nachricht-----
Von: Individuelle_Impfentscheidung@yahoogroups.de
[mailto:Individuelle_Impfentscheidung@yahoogroups.de]Im Auftrag
von Peter Klein
Gesendet: Samstag, 17. Dezember 2005 18:40
An: Individuelle_Impfentscheidung@yahoogroups.de
Betreff: Re: AW: [Individuelle_Impfentscheidung] Infektionen und Krebs
hier die Ergänzung zum Thema auf
www.impfo.ch/htm-dokumente/UKCCSsozkontaktALL.htm
Peter Klein
Am 17.12.2005 um 16:53 schrieb Georg Soldner:
Liebe Freunde,
andererseits sollen leukämien bei krippenkindern seltener
sein aufgrund vielleicht eines besseren Immunsystem-Trainings..
Es ist sehr die Frage, was akzidentieller Auslöser und was
ein ursächlicher Hintergrund ist. Gerade leukämien haben eine
gewisse Verwandtschaft zu entzündlichen Erscheinungen, und es
scheint mir plausibel, daß sie im Rahmen von Infekten sich
gehäuft manifestieren könnten. Umgekehrt kann es eben gut sein,
daß ein Kind mit "gutem Infekttraining" seltener Leukämie
bekommt. Im Vergleich: Muskelkater tritt gehäuft nach Bergsteigen
auf, aber nicht bei denen, die regelmäßig bergsteigen...
Liebe Grüße
Georg Soldner
Von: Individuelle_Impfentscheidung@yahoogroups.de
[mailto:Individuelle_Impfentscheidung@yahoogroups.de] Im Auftrag
von Dr. Steffen Rabe
Gesendet: Mittwoch, 14. Dezember 2005 08:18
An: individuelle_impfentscheidung@yahoogroups.de
Betreff: [Individuelle_Impfentscheidung] Infektionen und Krebs
... widerspricht bisherigen Erkenntnissen - hat jemand Zugang
zur Originalarbeit?
Schönen Mittwoch,
SR
http://www.wissenschaft.de/wissen/news/260033.html
Was Erkältungen mit Leukämie und Hirntumoren verbindet
Studie: Infektionen könnten Krebs im Kindesalter begünstigen
von Peter Klein
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Peter Klein betreibt eine Web-Site. Er ist Arzt. Und er ist mitbeteiligt an dem eingangs analysierten "alternativen Impfplan"!
Hans Tolzin hat INTENSIV Reklame für Ryke Geerd Hamer und dessen Irrsinn "Neue Medizin" gemacht. Hat dazu sogar mehrere Jahre lang ein Forum betrieben. Geschlossen hat es nicht er, sondern der Forumsprovider hat ihn hinausgeworfen.
In diesen Jahren sind mehrere Menschen durch Hamer's Irrsinn "Neue Medizin" unter grauenhaften Umständen gestorben, darunter 2002 Sören Wechselbaum und 2004 Carmen.
Hans Tolzin weiß das. Angelika Kögel-Schauz weiß das.
Mehr über Hamer, durch den und dessen Helfer inzwischen mehr als 86 Menschen qualvoll gestorben sind:
* [ Wir trauern um Michaela Jakubczyk-Eckert ] (http://www.ariplex.com/ama/amamicha.htm) * [ Menschen: "fossile Brennstoffe" ] (http://www.ariplex.com/ama/ama_ham4.htm) * [ Tot durch Ryke Geerd Hamer ] [ - Die Totenliste - ] (http://www.ariplex.com/ama/ama_ham2.htm) * [ Tot durch Ryke Geerd Hamer: Uschi Fischer ] [ Der reine Wahnsinn: "Unsportlichkeits-Selbstwerteinbruch-Konflikt" ] (http://www.ariplex.com/ama/ama_ham6.htm) * [ Tot durch Ryke Geerd Hamer: Angelo Amstutz ] (http://www.ariplex.com/ama/ama_ham8.htm) * [ "Werkzeuge des Terrors für Ryke Geerd Hamer: ] [ Helmut Pilhar - Zentrum der "germanischen Neuen Medizin" ] (http://www.ariplex.com/ama/ama_ha12.htm) * [ "Werkzeuge des Terrors, An ihren Händen klebt Blut..." ] (http://www.ariplex.com/ama/ama_ha21.htm) * [ Report Mainz vom 18.November 2002 ] [ Krebs heilen durch Nichtstun? - ] [ Die gefährlichen Thesen der "Neuen Medizin" ] [ http://www.swr.de/report/archiv/sendungen/021118/04/index.html ] * http://www.ariplex.com/ama/ama_hame.htm (http://www.ariplex.com/ama/ama_hame.htm) * [ Mit 50 Leichen im Gepäck zu den Sozialwahlen? ] (http://www.ariplex.com/ama/ama_ham5.htm) * [ Carmen, So wird ein Mensch gestorben ] (http://www.ariplex.com/ama/ama_ham7.htm) * [ Carmen starb 2004 und die Verantworlichen tanzen Ringelreihen ] (http://www.ariplex.com/ama/amabx001.htm) * [ Hamer's willige Helfer ] (http://www.ariplex.com/ama/ama_ha11.htm) * [ Werkzeuge des Terrors ] [ Haßprediger ] (http://www.ariplex.com/ama/ama_ha22.htm) * [ Werkzeuge des Terrors ] [ Leichenverwertung ] (http://www.ariplex.com/ama/ama_ha24.htm) * [ Hamer - Das ist das Ende... ] (http://www.ariplex.com/ama/ama_ha46.htm) * [ Gutachterliche Stellungnahme ] [ für die Deutsche Krebsgesellschaft ] [ zur "Germanischen Neuen Medizin (GNM)" ] (http://www.ariplex.com/ama/ama_ha47.htm) * [ Krebs-Scharlatan ködert sogar kranke Kinder ] (http://www.ariplex.com/ama/ama_ha48.htm) * [ Aufruf des Arbeitskreis Widerstand ] (http://www.ariplex.com/ama/ama_ha49.htm) * [ Trnava weist Hamer zurück ] (http://www.ariplex.com/ama/ama_ha50.htm) * [ Die Bestialität des Ryke Geerd Hamer ] (http://www.ariplex.com/ama/ama_ha53.htm) * [ Der Hamer'sche Steinbruch ] (http://www.ariplex.com/ama/ama_ha55.htm) * [ Lügen und Fälschungen der Hamer-Fanatiker ] (http://www.ariplex.com/ama/ama_ha57.htm) * [ Tot durch Ryke Geerd Hamer: Frau Schommers ] (http://www.ariplex.com/ama/ama_ha58.htm) * [ Hamer und der Fall Marc Fréchet ] (http://www.ariplex.com/ama/ama_ha59.htm) * [ Unterwanderung der ÖDP durch Hamer-Fanatiker ] [ Der Fall Dieter Kuhn, Der Fall Dr. Erich Weber ] (http://www.ariplex.com/ama/ama_ha64.htm) * [ Tot durch Krebs-Pfuscher ] (http://www.ariplex.com/ama/ama_ha66.htm) * [ Zwei Frau starben wegen Hamer ] (http://www.ariplex.com/ama/ama_ha67.htm) * [ Tot durch Hamer: ] [ "Da lag ein mit Haut überzogenes Skelett" ] (http://www.ariplex.com/ama/ama_ha68.htm)
Beide, Hans Tolzin und Angelika Kögel-Schauz, wissen das. Und dennoch,... siehe oben...
Hans Tolzin, der Herausgeber des Impfreports, war langjähriges Mitglied der Moon-Sekte, Vorstand des Vereins "Neue Impulse Treff", und ist mehrmals als Mitorganisator seiner Stuttgarter "Impfsymposien" aufgetreten.
Dieser Verein hat Verbindungen zu diversen Sekten und auch in den braunen Sumpf.
Querverbindungen zwischen zahlreichen Personen und Gruppen bis tief in den
rechten Rand wurden 2002 aufgedeckt. Ich darf hierzu mit freundlicher
Genehmigung zitieren aus
TINA: Bericht über
seltsame Dinge
(http://www.ariplex.com/tina/tinaaufk.htm):
-------------------------------------------------------------------------------Immer wieder die gleichen Leute und immer wieder die Verflechtungen.
Besonders aggressiv sind Leute aus dieser Szene in Medizinforen. Ein Beispiel dafür ist
http://www.surfmed.at/cgi-bin/Ultimate.cgi?action=intro
Lest das Thema Impfen und das Thema HIV. Da wird gepöbelt, gepöbelt und gepöbelt. Jeder, der nicht nach deren Pfeife tanzt, wird angepöbelt. Für Rechtsanwälte Arbeit für die nächsten Jahre...
Der Webmaster steckt wohl mit drin. Jeder ordentliche Mensch hätte die Pöbler rausgeschmnissen.
Jeder ordentliche...
"Parsimony.net" ist seit Jahren Treffpunkt und Arbeitsgebiet der Truppe.
Beispiele sind
http://f24.parsimony.net/forum60117/
http://f24.parsimony.net/forum56725/
http://f23.parsimony.net/forum51884/
Themen: 1. gegen das Impfen (Tolzin) Betreut von Patricia Nastoll 2. Hamers "Neue Medizin" (Tolzin) Betreut von Jürgen Faas 3. Psychopolitik (Hinz) Betreut von Michael Hinz 4. Homöopathie (Tolzin) Betreut von Patricia Nastoll 5. AIDS (Tolzin) 6. ... (Tolzin)
Beim Homöopathieforum gibt es einen Link zum "Psychopolitik"-Forum von Michael Hinz.
http://www.ingo-heinemann.de/KVPM-Artikelbetrug.htm
http://www.ingo-heinemann.de/Kent-Hinz.htm
http://www.ingo-heinemann.de/Kent-Depesche.htm
http://www.ingo-heinemann.de/Ritalin.htm
http://www.ingo-heinemann.de/Kent-Depesche.htm#Vogelsang
http://cisar.org/trn1040.htm * Ingo Heinemann: SCIENTOLOGY and its Cover Companies
Und dann steht da noch ein Link zur "Neuen Medizin" von dem Hamer! Hamer ist ein von der Justiz gesuchter Krimineller. (Das könnt Ihr in den Zeitungsarchiven im WWW nachlesen.) Da fällt einem nichts mehr ein.
Ein Forum ist letzten Herbst dichtgemacht worden, das Jo-Conrad-Forum. Wegen rechtsradikaler Äußerungen. Denkt mal ganz scharf an die Emails der "Aufklärer" und die Links und die Texte bei den Aufklärern! Was sagt Euch das...?
Auf den Websites von Hans Tolzin und den anderen sind die Links in DIESE Foren.
Es ist sogar eine ganze Reihe Foren! Für jeden Quark wird ein neues Forum aufgemacht, um damit Leute anzulocken.
Auf Hans Tolzins Konto gehen auch solche Schweinereien wie "patientenkammer.de".
Es gibt gar keine "Patientenkammer"! Der Typ hat sich die Domain einfach eingesackt. Ahnungslose Surfer geraten da hin - und was finden die vor? Links mit Reklame für den Hirnriss von diesem Kriminellen Hamer...
Christian Joswig alias Runhardt hat sogar schon einen offenen Brief an den Kanzlerschröder geschickt und darin behauptet, er könnte Deutschland in einem einzigen Tag von AIDS befreien.
Leukämie sollte laut Christian Joswig alias Runhardt auch jeder haben. Ehrlich, Leute, sowas habe ich mir schon immer gewünscht...
Über diesen Joswig alias Runhardt gibt es Dokumentationen im WWW:
Ich will mit diesem Haufen und deren ganzen Zeug nichts, aber auch absolut gar nichts zu tun haben.
Aber wenn mir einer mit so einer miesen Masche zu nahe kommt, wie die es versucht haben, dann gibts was mit der Keule.
Das gilt ganz besonders für diejenigen, die uns mit Emails ausspionieren wollen, zum Beispiel mit gefälschten Absendern aus dem Ausland. Ja, DAS hat es AUCH NOCH gegeben!!!
Unser Innenministerium ist bei sowas auf Zack...
Die "aufklaerer" und ihre Hintermänner nutzen die Anschläge in New York und den Krieg gegen die Mörder-Taliban, um daraus Kapital zu schlagen. Alle Leute sollen ihre Petition unterschreiben. Das läuft über Findefux..de. So sammelt man Adressen...
Die Texte auf den Unterschriftslisten werden von denen veröffentlicht. Nachher sieht das so aus, als ob die Unterschreibenden für die "aufklaerer" und deren Ziele sind. Damit werden dann neue Opfer angelockt.
Jeder, der da unterschreibt, wird als Kanonenfutter mißbraucht, indem sein Name und sein Text die anderen Aktionen der "aufklaerer" unterfüttert. So werden aus einem Dutzend Leute Tausende...
Ich habe im CDU-Forum eine Warnung losgelassen. Hat die Redaktion natürlich wieder gelöscht. Das war SEHR dumm, liebe CDU-Redaktion!
Als ich mich mit diesem Zeug beschäftigen mußte, habe ich festgestellt, daß ich nicht der einzige bin. Mit Google konnte ich im Usenet drei Postings finden, die es in sich haben. Ich habe sie vorsichtshalber gleich als Beweisstücke gesichert.
Ich habe besseres zu tun, als mich mit diesem Zeug herumzuschlagen. Deswegen habe ich es so lange liegen gelassen. Am 13.2.2002 haut es mir dann eine Email in die Box... Dem Wunsch der Schreiber, diese Email weiterzuleiten komme ich gerne nach, sogar zu vollen 100 Prozent.
[BEGINN Email 3] Return-Path: <info@aufklaerungsarbeit.de> Received: from moutvdom00.kundenserver.de (moutvdom00.kundenserver.de [195.20.224.149]) by MAILTRANSFER for < t i n a @ a r i p l e x . c o m >; Wed, 13 Feb 2002 15:18:57 -0800 Received: from [195.20.224.220] (helo=mrvdom04.kundenserver.de) by moutvdom00.kundenserver.de with esmtp (Exim 2.12 #2) id 16b8Mq-0004aP-00; Wed, 13 Feb 2002 23:59:12 +0100 Received: from [80.131.23.227] (helo=t-rb3) by mrvdom04.kundenserver.de with smtp (Exim 2.12 #2) id 16b8Mp-0005Fx-00; Wed, 13 Feb 2002 23:59:12 +0100 Date: Wed, 13 Feb 2002 23:56:49 +0100 To: "Aufklaerungsarbeit.de" <info@aufklaerungsarbeit.de> From: "Info - Aufklärungsarbeit" <info@aufklaerungsarbeit.de> Subject: Ein Versuch etwas zu verändern X-Mailer: PostMe 3.02 Mime-Version: 1.0 Message-ID: <PM-DB.20020213235649.A722A.34.D@smtp.puretec.de> Hallo Freunde! Ihr bekommt diese Mail, weil ich euch etwas mitteilen möchte und vielleicht eure Hilfe benötige. Die neue Zeitschrift der "Aufklärungsarbeit" ist da und kann online gelesen und natürlich auch abonniert werden. Das Ziel des Ganzen ist es, den Versuch zu starten, etwas gegen die Lügen, Manipulation und Desinformationen, die man uns jeden Tag vorsetzt zu tun. Natürlich kann man nicht alle Themen gleichzeitig behandeln und es wird immer welche geben, die was auszusetzen haben, doch ein Versuch ist es wert und jede konstruktive Beteiligung, wie auch Kritik ist herzlichst willkommen. Ich bitte euch daher einen Blick auf unsere Seite zu werfen. http://www.aufklaerungsarbeit.de In der Zeitschrift findet ihr unter anderem Berichte von Jan van Helsing und Jo Conrad, wie auch von weniger namenhaften Autoren, die aber über nicht weniger wichtige Themen berichten. Herzliche Grüße Manuel Strapatin (Echnaton) PS: Wäre toll, wenn ihr diese Nachricht weiterleiten könntet, oder euch bei uns meldet. ----------------------- Wichtiger Hinweis: Kein Spamming!! Sollten Sie sich nicht in den Newsletter eingetragen haben, oder bislang kein direkten Kontakt zu uns gehabt haben, bitten wir die Unannehmlichkeiten zu entschuldigen. Es kommt leider immer wieder vor, dass "wohlwollende" Bekannte fremde Email Adressen eintragen, oder adressen an dritte weitergegeben werden. Wenn sie keine Nachricht mehr von uns/mir haben möchten, genügt eine formlose Rückmeldung, was aber auch ein wenig schade wäre, da es mit unter, unser Ziel ist zu informieren. [ENDE Email 3]
Ausgerechnet Udo Holey alias Jan van Helsing und den schon erwähnten Jo Conrad...
Ein klarer Fall für den Verfassungsschutz.
Die Weiterleitung der Email an den Verfassungschutz ist glasklare Sache. Die zu unserem Innenministerium auch...
Laßt Euch nicht von den angeblichen "Aufklärern" einwickeln!
Meldet deren Aktivitäten sofort dem Verfassungsschutz und dem jeweiligen Innenministerium!
Wehret den Anfängen!
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Der Verein wird auch in den Verfassungsschutzberichten 2003 und 2004 des Landes Baden-Württembergs erwähnt.
Zitat Verfassungsschutzbericht des Landes Baden Württemberg von 2003, S261-263:
------------------------------------------------------------------------------- Mehrere Scientology-Anhänger nutzen und stützen ein informelles Netzwerk, das unter Begriffen wie äWeltverbesserer Forum� oder äNeue Impulse� auftritt. Es besteht aus Internetforen, Personenzusammenschlüssen und Verbindungen zu weiteren, teils nichtscientologischen Gruppen und Einzelpersonen, die mitunter auch rechtsextremistische und revisionistische Überzeugungen verbreiten. So polemisiert der Beauftragte für die "KVPM Württemberg" gegen die Psychiatrie auf derselben Webseite, auf der zum Beispiel Positionen des rechtsextremistischen PHI-Pressedienstes verbreitet werden. Durch Veröffentlichungen, Vorträge und das Internet schaffen die in dem Netzwerk tätigen Scientology-Anhänger eine Plattform für Tarn- und Hilfsorganisationen der SO. Auf Vortragsveranstaltungen in Stuttgart traten vereinzelt Referenten auf, die aus dem rechtsextremistischen Milieu stammen. Die Schwerpunktthemen der Veranstaltungen sind häufig Politik oder Alternativmedizin und lassen zunächst keine Bezüge zur SO erkennen. Erst im Verlauf der Treffen werben Scientology-Anhänger offen mit Publikationen und Gesprächsangeboten. Eng mit diesem informellen Netzwerk verbunden ist die Broschürenreihe "mehr wissen besser leben", die Hinweisen zufolge einen gewissen Bekanntheitsgrad in Stuttgarter Scientologen-Kreisen gewonnen hat und die unter anderem von Scientology-Anhängern aus Stuttgart im Eigenverlag herausgegeben wird. "mehr wissen besser leben" vertritt teilweise extremistische Positionen, die auf der Grundlage der Lehre HUBBARDs entwickelt werden, was gegenüber Außenstehenden aber nicht offenbart wird, und verbreitet mitunter auch rechtsextremistisches Gedankengut. -------------------------------------------------------------------------------
Aus dem Bericht der "Interministeriellen Arbeitsgruppe für Fragen sogenannter Sekten und Psychogruppen" Landtag von Baden-Württemberg - Mitteilung der Landesregierung Bericht S.23-24 (Unter Punkt "15. Propaganda- und Desinformationskampagnen der Scientology-Organisation"):
------------------------------------------------------------------------------- Im Berichtszeitraum waren Informationen zu verzeichnen, nach denen seitens der Scientology-Organisation versucht wurde, in Baden-Württemberg mit einer Aktion "Safe Harbor" (deutsch: Sicherer Hafen) in neue gesellschaftliche Gruppen einzudringen. Themenbereiche von "Safe Harbor" sind Gesundheit, Ernährung, Umwelt. Als Veranstaltungsort diente ein Gebäude, das von der "Familienföderation für den Weltfrieden" in Stuttgart genutzt wird. Hier führt auch eine Gruppe "Neue Impulse", deren Mitglieder teilweise nach Angaben der Aktion für Geistige und Psychische Freiheit, Bundesverband Sekten- und Psychomarktberatung e.V., Bonn, in Verbindung mit der Scientology-Organisation stehen, Veranstaltungen durch. Bei der "Familienföderation für den Weltfrieden" (FFWF) handelt es sich um die Mun-Bewegung (früher "Vereinigungskirche") des Koreaners Sun Myung Moon (Mun). -------------------------------------------------------------------------------
Kritik am Impfen als Tarnung, um Gruppen zu unterwandern und für die eigenen Ziele zu programmieren.
Hans Tolzin öffentlich:
------------------------------------------------------------------------------- [Zitatanfang] [quote] Re: Ich bin eher für Artikel 2 [ Forum Gesundheitssystem ] Geschrieben von Hans am 11. Februar 2001 10:32:34: Als Antwort auf: Re: Ich bin eher für Artikel 2 geschrieben von turnus am 10. Februar 2001 09:31:23: >Die Frage lautet wirklich: Wo und wann beginnt das Recht >auf außergerichtlichen Widerstand (damit meine ich legitimen, >also gewaltfreien Widerstand!!)???- Ich bin unbedingt dafür, die rechtlichen Möglichkeiten auszuschöpfen, die sich uns bieten. Sobald unser Organisationsgrad etwas besser ist, bedeutet dies, dass Rechtsstreitigkeiten, die wichtig für die Allgemeinheit sind, von der Allgemeinheit auch finanziell getragen werden. Im Moment gilt also: Vernetzen, vernetzen, vernetzen!!! Liebe Grüsse Hans Antworten: [ Forum Gesundheitssystem ] -------------------------------------------------------------------------------
Einer der Gründe, warum Hans Tolzin und seine Helfershelfer Foren unterwandern.
------------------------------------------------------------------------------- Re: Das Ende für die Naturmedizin ab 29.7.01 ??? [ Forum Gesundheitssystem ] Geschrieben von Hans am 30. April 2001 10:22:45: Als Antwort auf: Re: Das Ende für die Naturmedizin ab 29.7.01 ??? geschrieben von Michael B. am 28. April 2001 18:11:23: Hallo, Michael, >Hallo, Hans. >Die Situation spitzt sich ganz schön zu. Was hier geschehen soll, ist >unverantwortlich und im höchsten Maße kriminell. >Noch haben wir, wenn auch im kleinen Maße, eine Demokratie. Warum macht >aber keiner davon Gebrauch ? Warum gehen nicht die Heilpraktikerverbände, >Heilpraktiker, Ärzte die Naturheilverfahren anwenden und deren Patienten >auf die Straße, bzw. demonstrieren zu hunderttausenden vor dem Reichstag >in Berlin?? W i r haben es doch in der Hand. Statt dessen lassen wir uns >alles gefallen, sitzen da und jammern. Das Problem ist natürlich die Uneinigkeit. Ich setze mich seit einiger Zeit mit der Frage auseinander, was denn der kleinste Gemeinsame Nenner all jener sein könnte, die Veränderungen wünschen. Zur Zeit bin ich der Ansicht, das "Selbstverantwortlichkeit" das Zauberwort sein könnte. Unabhängig davon ob sich die verschiedenen medizinischen Richtung gegenseitig grün sind oder nicht, sollten sie sich darin einig sein, dass die Krankenkassen selbst bestimmen können sollten, was sie erstatten und was nicht. Das würde eine ganz neue Dynamik in die Krankenkassen reinbringen. Hierzu müsste allerdings das Sozialgesetzbuch geändert werden... Derzeit haben wir ja den Zentralismus per se: Eine Gruppe von nicht gewählten Funktionären aus Ärzteverbänden, Krankenkassen und Gesundheitspolitikern masst sich an, uns vorzuschreiben, welche Therapien wir zu wählen haben. Der Bundesausschuss Zahnärzte und Krankenkassten agiert sogar wie ein Geheimbund. Auf Anfragen betreffend der Mitglieder des Gremiums habe ich bisher keine Antworten erhalten und die Beschlüsse, Protokolle und Termine des Ausschusses seien "nicht im öffentlichen Interesse". gruss Hans [ Forum Gesundheitssystem ] -------------------------------------------------------------------------------
Einer der Hebel mit dem "kleinsten Gemeinsamen Nenner" ist also unter anderem das "Zauberwort" "Selbstverantwortlichkeit".
Dieser und andere Tricks wurden und werden INTENSIV eingesetzt. Alleine an Begriffen wie "Selbstverantwortlichkeit" kann man die Hintermänner, die eigentlichen Drahtzieher erkennen.
Man kann sehen, wer und wie hinter den Kulissen an den Fäden zieht.
Man kann sehen, wie die einzelnen Interessensgruppen, die Sekten und die Geldmacher von einander Dinge übernehmen.
Man kann sehen, wie sehr die "Naturheil"-Szene gesteuert wird.
Es ist Krieg.
Krieg gegen Kranke.
Kranke als Ziel, Kranke als Werkzeug, Kranke als Mittel, Kranke als wohlfeile Beute.
Dem Bundesgesundheitsministerium sind diese Dinge bekannt. Unter anderem in seinem eigenen Forum wurde ihm diese Dinge vorgelegt nebst einer Fülle von Beweisstücken.
Kurze Zeit später, 2001, wurde das Forum geschlossen mit der Angabe, man würde es technisch verbessern. Das war vor 5 Jahren. Das Forum ist noch immer geschlossen.
Wessen Interessen vertritt das Gesundheitsministerium...?
Kritik vertragen Esoteriker nicht. Weil sie keine Fakten haben, werden sie aggressiv, werden persönlich, lügen, beleidigen und verleumden. Vor allem beziehen sie Kritik in der Sache auf sich persönlich - als PERSÖNLICHE Beleidigung. Sie sind ja soooo sensibel...
Dagegen hilft nur eines: absolute Härte in der Sache!
Hierzu schrieb mir ein Leser im Obtober 2002 per Email:
------------------------------------------------------------------------------- Ja, das ist ein Phänomen. Verständlich ist es aber schon; versetzen Sie sich doch einmal in die Aussenseiterrolle einer Person die diese Sensibilität meint zu haben und sich ständig wegen dieser - wenn auch vermeintlichen Fähigkeit - Angriffen, Unverständnis und Hohn ausgesetzt sieht. Da kann es schon zu Überreaktionen kommen. -------------------------------------------------------------------------------Da ist richtig und es zeigt auf eine nicht zu unterschätzende Gefahr: permanente, extreme putative Überreaktion aus paranoid falscher Selbst- und Situationseinschätzung.
Übersetzt :
Bei den Tätern ist immer wieder festzustellen :
Diese Personen stellen für ihre Umgebung und für den Staat eine SEHR ernst zu nehmende Gefahr da. Durch die neuen Medien stehen ihnen Multiplikationsmittel zur Verfügung, die es bis dato nicht einmal zu denken gab. Die Gefahr wächst durch die Mächtigkeit der Multiplikationsmittel.
Die Gesetzgeber MÜSSEN sich schnellstens darauf besinnen, warum und wofür sie gewählt wurden - nämlich um Schaden vom Volk abzuwenden. Statt sich Pöstchen und Telefonica-Millionen zuzuschieben, sollten sie sich statt ungefärbter Haare die ungefärbte Wahrheit zu eigen machen und dem Terrorismus der Psychopathen einen Riegel vorschieben.
Die freie Meinungsäußerung hat Grenzen. Es kann und darf nicht sein, daß Hitler's "Mein Kampf" verboten wird, aber nachweislich unwahre medizinische Behauptungen (die, falls befolgt, teilweise sogar sehr schnell zum Tod führen können) nicht nur straflos, sondern unter den sehenden Augen mit Wissen der Behörden in jeder beliebigen Intensität zur Indoktrination und Volksverhetzung von Laien Tag für Tag verbreitet werden.
Der heutige Terrorismus gegen Kranke (zum Beispiel gegen Diabetiker) ist nichts anderes als die Fortsetzung von Blut- und Hoden-Ideologien aus dem braunen Sumpf, zu dem unvermindert starke Verbindungen nicht nur bestehen, sondern sogar gezielt ausgebaut werden - immer mit der Maxime, möglichst viele Verbrüderungen zu schaffen, um über nützliche Idioten an die Macht zu kommen.
Es ist - und das darf man nie und nimmer übersehen! - ein politischer Kampf mit einem politischen Ziel und einem politischen Machtanspruch. Im Forum des Gesundheitsministeriums (als es noch existierte... {das Forum meine ich, nicht das leider noch immer vorhandene Pöstchen-Ministerium...}) wurde auf diese Dinge hingewiesen. Vermutlich die Brisanz dieser und anderer Kritiken führte daraufhin ... nein, nicht zu politischem Handeln der Minister, sondern zur Schließung des Forums...
Aus diesem Grund habe ich einen Mirror jenes Forums aufgebaut:
http://www.ariplex.com/ama/am_dial/ama_dial.htm
Das schrieb ich in meiner Antwort, im Oktober 2002. Die Verantwortlichen, die Volksverhetzer, die Machtergreifwartenden, die Anstifter zu Kindesmißhandlung und -tötung durch vorsätzliches Vorenthalten notwendiger medizinischer Prävention, von damals und heute sind auch heute, im Jahr 2006, noch immer auf freiem Fuß...
Justiz und Politik sind Werkzeuge der Täter...
An dieser Stelle ein Blick hinter die Kulissen, in die Abgründe dessen, was auch heute noch in voller Härte in den Köpfen von Impfgegnern und den von ihnen belogenen und indoktrinierten Geprägten spukt: Gift. Das Gift des Hasses und der Lüge.
Bild:
Zeichnung aus dem "Stürmer", dem Nazi-Hetzblatt
Titel: "Impfung"
Unter der Zeichnung der Satz: "Es ist mir sonderbar zu Mut,
denn Gift und Jud tut selten gut."
Quelle:
http://www.jewishvirtuallibrary.org/jsource/images/Holocaust/
Hierzu ein Zitat aus
------------------------------------------------------------------------------- Further extracts from Streicher's newspapers illustrate the form which his propaganda developed as the years went on. An article in the New Year's issue of a new paper founded and edited by Streicher -- a semimedical paper called "The People's Health Through Blood and Soil" -- is an example of the remarkable lengths to which he went in propagandizing against the Jews: "It is established for all eternity; alien albumen is the sperm of a man of alien race. The male sperm in cohabitation is partially or completely absorbed by the female, and thus enters her bloodstream. One single cohabitation of a Jew with an Aryan woman is sufficient to poison her blood forever. Together with the alien albumen she has absorbed the alien soul. Never again will she be able to bear purely Aryan children, even when married to an Aryan. They will all be bastards, with a dual soul and a body of a mixed breed. Their children will also be crossbreeds; that means, ugly people of unsteady character and with a tendency to illnesses. Now we know why the Jew uses every artifice of seduction in order to ravish German girls at as early an age as possible; why the Jewish doctor rapes his patients while they were under anaesthetic. He wants the German girl and the German woman to absorb the alien sperm of the Jew. She is never again to bear German children. But the blood products of all animals right down to the bacteria like the serum, lymph, extracts from internal organs etc., are all alien albumen. They have a poisonous effect if directly introduced into the blood stream either by vaccination or by injection. By these products of sick animals the blood is ravished, the Aryan is impregnated with an alien species. The author and abettor of such action is the Jew. He has been aware of the secrets of the race question for centuries, and therefore plans systematically the annihilation of the nations which are superior to him. Science and authorities are his instruments for the enforcing of pseudo-science and the concealment of truth." (M-20). -------------------------------------------------------------------------------
Man muß genau hinsehen: Streicher redet von ZWEI Dingen: erstens von jüdischen Ärzten, die arische Patientinnen vergewaltigen, und zweitens über Impfungen.
Beim Thema "Forschung" [50] haben sich Nazis allerdings durchaus mit dem Impfen beschäftigt - auf ihre Weise...:
-------------------------------------------------------------------------------
The Ethics Of Using Medical
Data From Nazi Experiments
By Baruch C. Cohen1
[...]
a. MEDICO-MILITARY RESEARCH
Hitler's regime sponsored a series of inhumane experiments for alleged
ideological, military and medical purposes. They were undertaken under
Heinreich Himmler's direct orders to gain knowledge of certain wartime
conditions faced by the German Luftwaffe. The Nazi doctors considered
"military necessity" adequate justification for their heinous experiments.
They justified their acts by saying that the prisoners were condemned
to death anyway. Their experiments included:
i. Freezing Experiments [...]
ii. High Altitude Experiments [...]
iii. Sea Water Experiments [...]
iv. Sulfanilamide Experiments [...]
v. Tuberculosis Experiments [...]
v. Tuberculosis Experiments
The Nazis conducted experiments to determine whether there were any
natural immunities to Tuberculosis ("TB") and to develop a vaccination
serum against TB. Doctor Heissmeyer sought to disprove the popular
belief that TB was an infectious disease. Doctor Heissmeyer claimed
that only an "exhaustive" organism was receptive to such infection,
most of all the racially "inferior organism of the Jews."
Heissmeyer injected live tubercle bacilli into the subjects' lungs
to immunize against TB. He also removed the lymph glands from the
arms of twenty Jewish children. About 200 adult subjects perished,
and twenty children were hanged at the Bullenhauser Dam in Heissmeyer's
effort to hide the experiments from the approaching Allied Army.
[...]
-------------------------------------------------------------------------------
Die Quitessenz von Heissmeyer's Irrsinn: Krankheiten sind gut, denn sie reinigen das Volk. Minderwertige Rassen werden durch die Krankheiten beseitigt.
Ähnlichkeiten mit den heute üblichen Impfgegner-Parolen sind nicht zufällig. Diese jedoch allein deswegen in die braune Ecke zu stellen, ist grundfalsch. Tatsache ist vielmehr, daß beide die gleiche Quelle haben: infernalische Blödheit, gepaart mit Sektenwahn und hoher krimineller Energie.
Eltern haben ein Kind. Wessen Interessen vertreten die Eltern?
Eltern bringen ihr Kind zum Arzt. Wessen Interessen vertritt der Arzt?
Ich habe bereits einige Namen genannt, siehe unter anderem obige Liste. Nicht wenige davon sind bundesweit bekannt, einige auch im Ausland.
Wessen Interessen vertreten sie? Die des Kindes? Die der Eltern? Die eigenen? Die einer Sekte?
Der Auftrag an den Arzt, staatlich geregelt, per Gesetz festgehalten - und niemand würde es auch anders denken - muß sein: Der Arzt vertritt die Interessen des Kindes.
Zu den bisherigen Beispielen der wahren Antriebe nun noch weitere Details.
Dr. med. Martin Hirte hat einen Text geschrieben mit dem Titel "Impfen so früh wie möglich? - Überlegungen zum Impfzeitpunkt" für einen Vortrag am 12. März 2006 bei der Frühjahrstagung des Berufsverbandes homöopathischer Ärzte NRW in Meschede, den er an Interessierte weitergibt. Und die an weitere. Und so weiter. Bis zu mir... Es ist auch für einen bekannten Kritiker der Sekten-Szene wie mir nicht leicht, an dieses Material zu kommen. Aber zum Glück gibt es Menschen mit noch funktionierendem Gewissen. Nicht unbedingt Ärzte, aber auch Heilpraktiker sind Eltern...
In diesem Vortrag von Martin Hirte geht es, wie auch in vielen Diskussionen, um die juristische Situation. Um wessen Situation? Um die Situation der Ärzte, die - siehe oben- "alternative" Impfpläne ausführen...
------------------------------------------------------------------------------- 24 7. Juristische Aspekte beim Impfen Im Urteil des Deutschen Bundesgerichtshofs vom 15.2.2000 (BGH, Urteil v. 15. 2. 2000 - VI ZR 48 / 99 OLG Karlsruhe) heißt es, dass das jeweils von der STIKO empfohlene Impfschema medizinischer Standard ist. Für den Impfarzt bedeuteten "derartige Empfehlungen, dass das Verh&aum