12.5.2002
18.10.2001
Homöopathie spielt bei den sogenannten alternativen Heilmethoden eine
große Rolle. In Deutschland. Seit Beginn der Nazizeit...
Aber wollen wir uns nicht mit Geschichte aufhalten, denn wir leben hier und jetzt. Wir haben das Wissen von heute und wir haben Probleme von heute. Wir müssen die Kranken von heute heilen und die Krankheiten von morgen verhindern.
Begeben wir uns in die Welt der Homöopathen. Einen ersten Eindruck über ihr Handwerkszeug gibt ein Forumsbeitrag, den ich hier mit Genehmigung des Autors wiedergebe:
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Unter Kollegen
[ Zum Gesundheitsforum von RATIO2000 ]
Geschrieben von R.Behrmann,Kinderarzt am 08. Januar 2001 20:35:39:
Sehr geehrter Herr Kollege L.;
ich habe wieder einmal das Buch von Dorczi "Homöopathie heute" gelesen.
Der Inhalt ist und bleibt lächerlich.
Die Hahnemannsche -noch heute gültige- Theorie der Krankheitslehre,
ebenso die Theorie der Pharmakologie, der Homöopathica und die
Indikationen derselben widersprechen völlig den heutigen Kenntnissen der
Physik, der Biochemie, der Genetik, der Mathematik, kurz des
g e s u n d e n M e n s c h e n v e r s t a n d e s.
Wenn Patienten mir stolz ihre verordneten Homöopathica zeigen, pflege
ich immer die lateinischen Namen zu übersetzen:
Kochsalz,
Hahnemannscher Austernschalenkalk,
Zaunrübe,
Kröte,
Schlangengift,
zermahlene Honigbiene,
Küchenschelle,
nicht zu vergessen Luesinum C200=Nosode bei Rechenschwäche.
Etc. etc.
Mit freundlichen Grüßen M.
Antworten
[ Zum Gesundheitsforum von RATIO2000 ]
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Bemerkenswert, dieser Hang der Homöopathen zum Lateinischen, sind doch die meisten von ihnen keine Ärzte und liegt ihre Bildung eher auf dem Niveau der Automechaniker und Kaufmannsgehilfen.
Kochsalz, Kalk, Honigbiene, Kröten: Allerweltsgetier, sieht man von gemeuchelten Giftschlangen ab...
"Vielleicht", so mögen Sie denken, "ist ja doch etwas dran an der Sache? Schlangengift zum Beispiel hat bestimmt eine STARKE Wirkung, sonst wäre es doch nicht giftig..."
Stellen Sie sich vor, Sie könnten Mäuschen spielen und Homöopathen bei der Arbeit zusehen - besser noch: Sie könnten denen beim Lernen und Disputieren zusehen und -hören.
Wohlan, es sei!:
Beispiel 1:
------------------------------------------------------------ Fall aus der Literatur von [C] am 4.Oct.2001 14:51 Hallo Homöopathiefreunde! Es wurde ja schon angedacht, hier im Forum Fälle aus der Literatur zu diskutieren. Ich habe jetzt einen rausgesucht. Es ist leider nur ein sehr kurzer... der Autor versucht, in dem Kapitel des Buches klarzumachen, daß man die ESSENZ des Arzneimittels treffen muß. Evtl. ist der Fall für professionelle Behandler sehr einfach (?) Es geht los: "Zehnjähriger Junge. Die Mutter berichtet, daß er vor Prüfungen erbricht. Frage an den Jungen: "Hast du vor der Schule Angst?" Antwort: "Warum sollte ich vor der Schule Angst haben? Es macht mich ganz gereizt, wenn ich wieder und wieder gefragt werde, ob ich Angst vor der Schule habe." Wenn es zu leicht war, sucht einen schwereren Fall! Gespannte Grüsse, [C] ------------------------------------------------------------</quote>
Harren wir der Dinge, die da kommen...
------------------------------------------------------------ Fall aus der Literatur von [D] am 5.Oct.2001 00:04 Hallo [C] Tippe auf Cham, Nux-v oder Staph. Wegen der wenigen Symptome ist es schwer sich festzulegen. Grüße [D] ------------------------------------------------------------</quote>
Haben Sie schon 'mal über Ärztelatein geschimpft? Mit "Cham", "Nux-v" und "Staph." geht es Ihnen aber auch nicht besser...
Fortsetzung folgt :
------------------------------------------------------------ Fall aus der Literatur von [C] am 5.Oct.2001 09:15 Hallo [D]! Danke, daß du dich an dem Ratespiel beteiligst. Tipp: Einer der Komponenten, die der Autor repertorisiert ist Erwartungsangst. Liebe Grüsse, [C] ------------------------------------------------------------</quote>
"Erwartungsangst..." ???
Fortsetzung folgt...
------------------------------------------------------------ Fall aus der Literatur von [D] am 5.Oct.2001 15:58 Hallo [C] Ich habe die Erwartungsangst absichtlich in den Hintergrund gerückt und die Reizbarkeit mit Magensymptomen betont. Wenn es jetzt nicht Arg-n ist, dann habe ich zu wenig Symptome für die Entscheidung. Man könnte dann nur noch reininterpretieren daß er lügt, weil er die Erwartungsangst leugnet, oder daß er wenig Selbstvertrauen hat, weil er sie nicht zugibt. Grüße [D] ------------------------------------------------------------</quote>
Sind Sie schon ein Stück weiter? Immerhin gibt es ein neues Rätselwort: "Arg-n".
Fortsetzung folgt...
------------------------------------------------------------ Fall aus der Literatur von [C] am 5.Oct.2001 20:32 Hallo [D]! Das letztere, er hat zuwenig Selbstvertrauen. Noch eine Komponente, die der Autor repertorisiert hat: Frühreife. Liebe Grüsse, [C] ------------------------------------------------------------</quote>
Frühreife? Die schlägt auf den Magen, ja, so wird es sein... Ist doch ein Fachmann, der das sagt. Immerhin kann er das Wort "repertorisiert" schreiben. Und DAS kann nicht jeder...
Ach, Sie wissen nicht, was das Wort bedeutet? Warten Sie es ab...
Fortsetzung folgt...
------------------------------------------------------------ Fall aus der Literatur von [D] am 6.Oct.2001 00:01 Hallo [C] Ich schmeiße den Löffel. Wenn ich die einigermaßen stichhaltigen Symptome 1) Mangel an Selbstvertrauen 2) Reizbarkeit 3) Beschwerden durch Gemüterregung repertorisiere decken 41 Mittel alle drei Symptome ab. Außerdem finde ich im Radar nicht Erbrechen durch Gemütserregung. Vielleicht will noch einer der Homöo-Stars einen Tip abgeben, bevor Du die Lösung schreibst. Grüße [D] ------------------------------------------------------------</quote>
Ratlos? Macht nichts, denn jetzt kommt die Meisterin:
------------------------------------------------------------ Fall aus der Literatur von [T] am 6.Oct.2001 01:44 Lieber [D] Ich nerve mich eigentlich meistens an solchen Fällen, die einem weismachen wollen, in der Praxis würde man auf dermassen wenig Symptome hin ein Mittel sicher auswählen können. Wenn der Herr Autor von den Essenzen wie sie Vithoulkas präsentiert ausgehen möchte, dann könnte man noch Lycopodium in die Auswahl reinnehmen. Laut Vithoulkas ist "Feigheit" die Essenz von Lyc. und man könnte ja behaupten, der Junge sei zu feige, zuzugeben, dass er Angst vor Prüfungen hat. Die Reizbarkeit würde auch zu Lyc. passen und die Verdauungsorgane sind sowieso ein Schwachpunkt von Lyc. Aber wie gesagt, auf so wenig Symptome hin würde ich kein Mittel auswählen, das ist Quatsch. Wenn man noch weitere gute Symptome für ein Mittel hat, kann man im Nachhinein gut sagen, man könnte die Essenz an diesen wenigen Symptomen sehen.... ------------------------------------------------------------</quote>
------------------------------------------------------------ Lösung von [C] am 6.Oct.2001 10:49 Hallo ihr zwei, schön, daß ihr mitgeraten habt. [T] hat recht. Es ist Lycopodium. Er repertorisierte: - Frühreife - Erwartungsangst - Selbstüberhebung, Beschwerden infolge von - Zorn durch Widerspruch Soll ich noch mehr von den Essenz-Fällen bringen oder soll ich Euch den Autor verraten? Aber, [D], eins verstehe ich nicht, Durchfall vor "Ereignissen" hat doch auf jeden Fall Arg. nitr., oder? Ich dachte immer, das sei so ein bekanntes Symptom. Liebe Grüsse (ich weiß, unsere "Aliens" hassen die lieben Grüsse), [C] ------------------------------------------------------------</quote>
Ja, ja, die Frühreife, die Frühreife. Wer hätte das gedacht!?
------------------------------------------------------------ Lösung von [D] am 6.Oct.2001 20:13 Hallo [C] [T] hat einen Pokal verdient. Wenn mehr als ich alleine mitmachen, kannst Du ruhig noch was bringen Grüße [D] ------------------------------------------------------------</quote>
Die Siegerin verneigt sich und schlägt mit der Keule, Pardon, dem Pokal zu...:
------------------------------------------------------------ Lösung von [T] am 6.Oct.2001 22:00 Liebe [C] Wenn der nächste Fall aus mehr als zwei Sätzen besteht, will ich mein Glück gerne wieder probieren *g*. Und herzlichen Dank für den Pokal [D]! Macht es dir etwas aus, wenn ich ihn zuallererst dafür benutze, ihn dem Herrn "Arzt" über den Schädel zu ziehen? ;-)) Liebe Grüsse [T] ------------------------------------------------------------</quote>
Ein Tusch, der Kasper schlägt dem Krokodil eins auf's Haupt - das Theaterstück ist zuende.
Vorhang.
Nachdem Sie nunmehr das Spiel kennen, Vorhang auf für das
Beispiel 2:
Prolog:
------------------------------------------------------------ Zweiter Fall - Erklärung vorweg von [C] am 7.Oct.2001 11:17 Hallo [T] und [D] und alle anderen, die vielleicht doch noch mal hier reinschauen! Die "Essenz-Fälle" in dem Buch sind ÄUßERST Kurz. Die meisten bestehen aus einem Satz. Hintergrund ist die Meinung des Autors, unser Verhalten ist zum allergrößten Teil kompensiert, d.h. also den Bedingungen der Gesellschaft angepaßt. Das wirklich Charakteristische eines Menschen zieht man aus - Träumen - Kindheit - spontanen Äußerungen - Hobbies, freiwilligem Verhalten. Er analysiert vor allem spontane Äußerungen/spontanes Verhalten in seiner Praxis. Klar wird er seine Mittelverordnung noch durch weitere Befragung des Patienten verifizieren. Das zur Erklärung, warum die Fälle so knapp sind. Achtung, gleich kommt der nächste... ------------------------------------------------------------</quote>
Das Spiel beginnt:
------------------------------------------------------------ Zweiter Fall von [C] am 7.Oct.2001 11:24 Hallo [T] und [D]! Nächster, noch etwas ausführlicherer Fall: "Ein 45jähriger, männlicher Patient sagte: "Herr Doktor, diesen Husten habe ich seit 19 Tagen, einen ganz trockenen Husten. Ich bin von Arzt zu Arzt gegangen und habe alle möglichen Arzneimittel genommen, nichts hat mir geholfen. Absolut nichts hat geholfen, deshalb habe ich alle Mittel weggeworfen und gesagt, die rühre ich nicht mehr an, und bin zu Ihnen gekommen". Viel Spaß beim Repertorisieren / Komponentenfinden. [C] ------------------------------------------------------------</quote>
Der 1. Fall aus dem Reich der tiefen Psychologie und der 2. bloß ein Husten. So eine Enttäuschung. Aber wir wollen nicht schimpfen, wir wollen ja lernen.
Weiter geht's :
------------------------------------------------------------ Zweiter Fall von [H] am 7.Oct.2001 11:51 Nun ja. Das hört sich doch sehr nach einem Tuberkuliniker an, also Tuberculinum. Klassisch wäre es, wenn er nur die besten Ärzte und Homöopathen aufgesucht hätte und u.U. sogar weit gereist ist, um genau zu diesem Homöopathen zu kommen und in der Anamnese eine gewisse Eigenwilligkeit und Rastlosigkeit aufweist. Aber alles in allem finde ich diese Fälle etwas zu knapp und trocken, zumal ich am liebsten ein Gespür, ein Gefühl für den Patienten entwickeln möchte. Wenn man das Mittel 'fühlt', dann ist es m.E. nach viel einfacher das Mittel zu erkennen. Trotzdem finde ich es ganz interessant. Liebe Grüße [H] HomePage Forum für Homöopathie http://f17.parsimony.net/forum30362/ ------------------------------------------------------------</quote>
------------------------------------------------------------ Zweiter Fall von [D] am 7.Oct.2001 12:03 Hallo [C] Die Denkweise des Autors ist zwar nicht ganz mein Arbeitsstil, aber ich versuchs mal. Entweder der Patient ist ein Radfahrer, weil er auf die letzten Kollegen schimpft (Medizin weggeworfen, zu ihnen gekommen)(Lyc), oder er ist pedantisch, weil er weiß, daß der Husten genau 19 Tage dauert (Ars). Grüße [D] Übrigens seit kurzem ist die Luft hier besser. ------------------------------------------------------------</quote>
Ein Radfahrer mit Tuberkulose? Pedantisch, weil er weiß, wann der Husten begann?
Wenn man schimpft, ist man ein Radfahrer. Wieder was dazugelernt.
------------------------------------------------------------ Zweiter Fall von [N] am 7.Oct.2001 13:22 Ich tippe auf Acidum Nitricum. Hat große Angst um die Gesundheit, wechselt ständig den Arzt, Entschuldigungen lassen ihn kalt, Besserwisser ------------------------------------------------------------</quote>
Oh je, schon wieder Latein.
Und wieder was gelernt: Wenn man hustet und es wird nicht besser, ist man ein Besserwisser.
------------------------------------------------------------ Lösung von [C] am 7.Oct.2001 13:27 Hallo [N]! Super!!! War es zu leicht? Oder hast du das Buch? Liebe Grüsse, [C] ------------------------------------------------------------</quote>
"Besserwisser" ist sogar der Treffer. Hätten Sie das gedacht?
------------------------------------------------------------ Lösung von [N] am 7.Oct.2001 13:38 Hallo [C], nein ich weiß nicht welches Buch Du meinst. Aber ich hatte bei den letzten Angaben von Dir plötzlich so einen verdrießlichen Menschen vor Augen, und die Symptome passten zu Ac. Nit., na es kam halt auch in Frage. [N] ------------------------------------------------------------</quote>
------------------------------------------------------------ Lösung von [D] am 7.Oct.2001 13:54 Diesmal ein Pokal an [N]!!!!! [D] ------------------------------------------------------------</quote>
------------------------------------------------------------ <quote> Lösung von [N] am 7.Oct.2001 17:20 Da trag ich aber schwer dran! ------------------------------------------------------------</quote>
Preisverleihung, Knicks, und "Vorhang!". Wie gehabt.
Rekapitulieren wir den 2. Fall: Ein Mann kommt zum Zauberer und klagt über Husten. Und er kriegt ein Medikament für Radfahrer wegen Schimpfens. Der Lacherfolg für dieses Stück ist jeder Kasperbude sicher.
Solche Stücke - und Harry Potter und seine Späße sind Schnee von gestern. Es geht doch nichts über Humor und Phantasie.
Korrektur: Es ginge...
Denn dies ist keine Fiktion, dies ist echt. Dies ist real. Dies ist wirklich vorgefallen, Anfang Oktober des Jahres 2001.
Nichts ist gestellt, alle Teilnehmer sind echt. Darunter sind praktizierende Heilpraktiker und Ärzte, auch mit Doktor-Titel.
Was bei der Kasperbude für Gelächter sorgt, ist alles andere als lustig. Es ist reales Schicksal!: Ein Mensch geht zum Behandler wegen Husten. Was wird behandelt? Der Husten? Nein, natürlich nicht. Behandelt wird seine Kritik an denen, die die Krankheit nicht heilen konnten.
Wird der Husten untersucht? Nein, natürlich nicht.
Beide Fälle sind aus einem Buch, das als Lehrbuch dient. Beide Male sind die Reaktionen der Beteiligten echt.
Auch die folgenden Fälle sind selbstverständlich echt. Kommen wir zu
Beispiel 3:
------------------------------------------------------------ Dritter Fall von [C] am 7.Oct.2001 13:59 Liebe Mitratende, (wenn ich euch langweile, müßt ihr mir das sagen) Der nächste Fall ist leicht (finde ich) "Ein 70jähriger Mann kommt und setzt sich mit seinem Sohn hin. Meine Assistentin ist auch im Raum. Er sagt: "Herr Doktor, ich habe Fieber. Ich weiß, daß es von den Rissen im Penis kommt. Behandlen Sie es und das Fieber wird verschwinden". Trotzdem ein kleiner Tipp: Diesmal repertorisiert er ein körperliches Symptom mit. Viel Spaß, [C] ------------------------------------------------------------</quote>
Auch ich gebe einen Tip: Achten Sie auf die Assistentin!
------------------------------------------------------------ Dritter Fall von [N] am 7.Oct.2001 14:05 Hyoscyamus???? ------------------------------------------------------------</quote>
------------------------------------------------------------ Dritter Fall von [N] am 7.Oct.2001 17:18 Hallo [C], leider konnte ich meine 'Verschreibung' aus Zeitmangel soeben nicht begründen. Hyos. halte ich für angebracht, weil der Patient das Fieber mit den Rissen im Penis in Zusammenhang bringt, dass ist ungewöhnlich. Er scheint ein wenig exhibitionistisch veranlagt zu sein, da er in Anwesenheit der Assistentin keine Hemmungen zeigt. Ein älterer Herr ist normalerweise zurückhaltender. [N] ------------------------------------------------------------</quote>
------------------------------------------------------------ Dritter Fall von [C] am 7.Oct.2001 18:28 Hallo [N]! Eigentlich hast du recht, er hätte auch "Schamlosigkeit" als Komponente nehmen können. Er hat aber - Gleichgültigkeit gegenüber seiner persönlichen Erscheinung (es schert ihn nicht, was andere über ihn denken) genommen. Außerdem: - Selbstüberhebung - Theoretisieren - Risse im Penis Liebe Grüsse, [C] ------------------------------------------------------------</quote>
------------------------------------------------------------ Dritter Fall von [N] am 7.Oct.2001 18:33 Sulphur ------------------------------------------------------------</quote>
------------------------------------------------------------ Lösung von [C] am 7.Oct.2001 19:15 Exakt!! Bist du Homöopathin? ------------------------------------------------------------</quote>
Sieh an!: "Theoretisieren" ist ein Krankheitssymptom und muß behandelt werden.
Was lernen wir daraus? Sagen Sie nie einem Homöopathen, was Sie denken! Sonst sind Sie Radfahrer, haben Selbstüberhöhung - und eine Diagnose kriegen Sie auch nicht...
Was natürlich nicht bedeutet, daß man, wenn man nichts sagt, eine Diagnose kriegt...
Weiter in der Milieu-Studie...
------------------------------------------------------------ Lösung von [N] am 7.Oct.2001 19:46 Nein, ich bin keine Homöopathin. Ich habe mich lange Jahre selbst behandelt, viel gelesen, viel rumprobiert. Jetzt habe ich eine gute Homöopathin (seit zwei Jahren), ich kann mich zurücklehnen und sagen nun mach mal, das finde ich sehr entspannend. Aber ich kann nicht auhören zu lesen, nicht aufhören mich weiter zu bilden auf diesem Gebiet. Und meine ganz große Hoffnung ist, dass die Homöopathie eines Tages den Wirksamkeitsnachweis erbringt, offiziell anerkannt wird und die Krankenkassen homöopathische Leistungen für alle Patienten bezahlt. Liebe Grüße [C] und eine schönen Abend [N] ------------------------------------------------------------</quote>
------------------------------------------------------------ Lösung von [C] am 7.Oct.2001 21:21 Hallo [N]! Dann geht es dir ähnlich wie mir. Ich bin zwar auch in Behandlung (und lerne auch viel durch die Behandlung), aber kann auch nicht aufhören zu lesen. (Im Moment mache ich mich schlau, wie man auf evtl. biologische Waffen reagieren könnte!) Das Buch, das ich da "am Wickel" habe, ist wirklich sehr gut! Auf jeden Fall: Mein Kompliment! Ich weiß nicht, ob ich die Essenzen der Fälle so gut erkannt hätte! Pokal nochmal an [N]!!!!!!!!!!!!!! Liebe Grüsse, [C] ------------------------------------------------------------</quote>
------------------------------------------------------------ Dritter Fall von [U] am 7.Oct.2001 21:05 Hallo, [C]! Ist ja 'ne interessante Sache, diese Fälle zum Mitraten. Da ich selbst noch nicht so geübt bin, lese ich "im Stillen" mit und versuche, für mich selbst die Lösung rauszufinden. Allerdings finde ich die Gedankengänge des Autors beim Repertorisieren manchmal etwas schwer nachzuvollziehen. Genau wie [N] habe ich im ersten Moment auch den "Exhibitionismus" im Vordergrund gesehen, obwohl ich wegen der offenbar trockenen, rissigen Haut am Penis auch den Gedanken an Sulfur kurz gestreift hatte. Ohne Deine kleinen Tipps finde ich die Fälle daher nicht ganz so einfach zu lösen. Aber bring ruhig weitere Beispiele, das Knobeln macht wirklich Spaß. Viele Grüße [U] ------------------------------------------------------------</quote>
------------------------------------------------------------ Dritter Fall von [C] am 7.Oct.2001 21:28 Hallo [U]!! Gerne ! Morgen, wenn "Arzt" sich ausgekotzt hat und schläft. Ansonsten können wir alles nur im Archiv nachlesen. Das mit dem Exhibitionismus ist mir auch erst aufgefallen, als [N] Hyoscyamus brachte. Der Autor hatte natürlich den Vorteil, die Leute zu sehen, zu hören und zu "erleben". Der Sulfur-Mann bringt das mit den Rissen im Penis wohl ganz überheblich, während der Hyoscyamus-Patient sich wohl gleich am liebsten entblößen würde...Zumindest stelle ich mir das so vor. Liebe Grüsse, [C] ------------------------------------------------------------</quote>
"Überheblich" - und schon kriegt mann für den Penis Sulfur, will mann sich angeblich gar exhibitionieren, gibt es Hyoscamus.
Diese Unterschiede, diese Feinheiten, das macht das Homöopathisieren zu einer Kunst. Kommt der Patient mit dem linken Fuß zuerst in das Behandlungszimmer? Trägt er ein graues Hemd? Alles Fakten, alles Fakten! Das hätte sich Ihr Laienverstand nicht träumen lassen, nicht wahr? Ja, Homöopathie ist die Königin der Heilerkunst...
Wenn bloß diese Kritiker nicht wären! Dieser "Arzt", der sich "auskotzt", in dessen Abwesenheit erst man in Ruhe diskutieren kann, der nach Art des Kaspertheaters eins auf den Kopf kriegt mit dem Pokal, ja, wenn es SOWAS nicht gäbe, wäre das Leben gar so viel schöner. Fragt der doch glatt, wo Herz und Nieren sind!:
------------------------------------------------------------ Vorschlag von Arzt am 30.Sept.2001 22:32 Den unnützen Aufwand,den die meisten hier mit dem Auswendiglernen von Homöopathie-Auflistungen betreiben (die inhaltlich dem Gehalt eines Telefonbuchs gleichen) könnte man sinnvoller ersetzen durch die Studien von guten Biologie- und Medizin-Büchern.Es gibt da eine Menge gut verständlicher Literatur. Das Wissen der meisten Patienten über ihren eigenen Körper(einfachste Anatomie,Physiologie und Biochemie) ist schlichtweg miserabel. Kaum jemand weiß,wo sein Herz und seine Nieren wirklich sitzen. ------------------------------------------------------------</quote>
------------------------------------------------------------ Re! von [P] am 1.Oct.2001 08:52 Also, es kann Ihnen doch egal sein, ob wir hier "unnützen" Aufwand betreiben mit Auswendiglernen oder nicht! Was reiben sie sich daran? Sie sind wohl neidisch drauf... Wir wissen, wo Herz und Nieren sitzen und noch vieles mehr! Ihre Aussage, "Das Wissen der meisten Patienten über ihren eigenen Körper(einfachste Anatomie,Physiologie und Biochemie) ist schlichtweg miserabel.! , sagt ja schon alles aus. Wie kommen Sie auf solch eine Aussage? Durch Ihre Patienten? Würde mich verwundern! ------------------------------------------------------------</quote>
------------------------------------------------------------ Eltern-Ich von [C] am 1.Oct.2001 09:15 Nicht aufregen, "Arzt" ist halt in seinem Eltern-Ich. Da das halt sosehr Teil von seiner "Persönlichkeit" zu sein scheint, hält er sich auch gerne in solchen Foren auf, wo er vermeintliche "dumme, unvernünftige Kinder" kritisieren kann. Zuhause darf er das wohl schon lange nicht mehr!! Grüsse, [C] ------------------------------------------------------------</quote>
Kritik ist schlecht. Kritik muß weg. Es wird vulgärpsychologisiert, es wird gemobbt, es wird gepöbelt. Ganze Foren geraten aus den Fugen, weil ob ihrer Inkompetenz ertappte Homöopathen unter x Pseudonymen eine Pöbel- und Verleumdungsflut nach der anderen hineinschütten.
Es ist Aufgabe der Moderatoren, ein Forum zu betreuen - immer getreu ihren Leitmotiven. Doch welche sind das?
Im vorliegenden Forum (nicht vergessen, das Ganze ist echt!) soll eine Flurbereinigung stattfinden, indem durch die Offenlegung der Personalien die Schreiber nicht mehr anonym sind. DAS soll sie am Schimpfen hindern, so der Moderator:
------------------------------------------------------------ An alle Diskussionsteilnehmer! Wichtig! von [Moderator] am 1.Oct.2001 21:43 Angesichts der wüsten Verbalschlacht in unserem öffentlichen Forum scheint es mir geboten, als Moderator(=Beschwichtiger,Mäßiger) Stellung zu nehmen. In den letzten Tagen haben sich hier Personen zu Wort gemeldet, denen es ein Anliegen zu sein scheint, die Homöopathie per se zu denunzieren. Das sind wir von jeher gewohnt. Allerdings lege ich mit allen anderen Diskutanten zusammen größten Wert auf eine gewisse Streitkultur, bei der Sachlichkeit oberste Prämisse sein muß. In eben diesem Punkt ist aber unsere "Diskussion" entartet. Es werden zunehmend mit hämischer Perfidie geführte und die Person hrabwürdigende Angriffe von [X1], [X2], [X3], [X4], [X5] und anderen Menschen hier gestartet, die oftmals von Homöopathie-Amhängern ähnlich aggressiv beantwortet werden. Dies führt auf weitere Sicht zu keinem Ergebnis. Zwar finden sich immer wieder höchst interessante und informative Beiträge ([B], [J] und andere); leider werden jedoch auch diese auf dumme, arrogante und ignorante Weise abgewertet.Ich muß feststellen, daß die Kontrahenten des Disputes sich zweier verschiedener Sprachen bedienen, wobei die ablehnende Seite häufig unter Hinweis auf die fehlende Beweisbarkeit der Homöopathie das Dasein derselben nicht zur Kenntnis nehmen kann oder will. In dieser Auseinandersetzung entsteht eine Schieflage dadurch, daß die eine Seite ([Moderator] und Befürworter der Homöopathie) mit "offenem Visier" (Zitat [B]) streitet, während sich die "Gegner" bezüglich ihrer Identität völlig im Verborgenen bewegen. Aus diesem Grund müssen wir künftig verlangen, daß ALLE Teilnehmer sich vorstellen und damit ihre Anonymität aufgeben. Wir können also in Zukunft nur noch Beiträge zulassen, bei denen zu Anfang Name, Beruf und v. a. e-mail Adresse offengelegt werden. Gezwungenermaßen geraten dann alle anderen Wortmeldungen ins Visier der Löschkanone. Es ist leider auf andere Weise wohl nicht möglich, Besonnenheit und Ruhe ins Forum zu bringen. Da uns Streit an sich sehr willkommen ist, lade ich die "Gegner" dazu ein, nach Bekanntgabe ihrer Identität sich im geschlossenen Ärzte-Forum mit uns auseinanderzusetzen. Voraussetzung dazu ist allerdings ein medizinischer Hochschulabschluß. Im öffentlichen Forum suchen Menschen aus allen Schichten Rat und Hilfe. Daher soll diese Plattform nicht Bühne für Auseinandersetzungen grundsätzlicher Art sein, die zudem noch auf der untersten Stufe gesitteter Umgangsformen ausgetragen werden. P.S. Bis 09.10.01 weile ich nicht in Deutschland. Daher werden die o. g. Maßnahmen erst ab 10.10.01 wirksam. Dr. med. [Moderator] ------------------------------------------------------------</quote>
Doch so einfach ist das Leben nicht. Denn es melden sich in den Web-Foren bekannte Personen.
Zum Beispiel:
------------------------------------------------------------ An alle Diskussionsteilnehmer! Wichtig! von [T] am 2.Oct.2001 21:36 Lieber Dr. [Moderator] Ich bin mit beiden Vorschlägen einverstanden, entweder Adresshinterlegung beim Moderator oder Offenlegung im Forum. Hier mal einen Teil meiner Daten, den Rest lege ich offen, wenn die Homöopathiegegner mitziehen: [T] dipl. und kant. appr. Heilpraktikerin NVS Ausbildung in klassischer Homöopathie bei Dr. M.S. Jus, Zug NLP-Ausbildung bei der Arbeitsgruppe Kommunikation und Vernetzung und der NLP Akademie Zürich eigene Praxis seit Juni 1996 ------------------------------------------------------------</quote>
Über diese Dame gibt es VIEL zu berichten. Man könnte auch Professor Grawe von der Universität Bern zitieren, der "NLP" als unseriös enttarnt hat. Aber für den Augenblick reichen die bisherigen Äußerungen, siehe weiter oben...
Meinte der Moderator, den Gegner beeindrucken zu können?
------------------------------------------------------------ An alle Diskussionsteilnehmer! Wichtig! von Arzt am 2.Oct.2001 23:23 8 Semester Studium Germanistik&Romanistik,Schwerpunkt Sprachentwicklung und vergleichende Sprachwissenschaften,Psychologie,Pädagogik,Soziologie. Medizinstudium;viel Nachtdienste in der Klinik(insbesondere Intensivmedizin);Wahlfach im PJ Gynäkologie und Geburtshilfe.Lange Jahre Medizinjournalist (Schwerpunkt Sexualmedizin).Lange Jahre in allen Etagen des Ärztlichen Notdienstes,ca. 1000 Notfallbesuche in der Erwachsenenmedizin.Alles parallel (zum Studium und )zur Assistentenzeit. Viele Monate selbständige Vertretung einer großen Allgemeinpraxis.Lange psychotherapeutische Zusatzausbildung in der Sigusch-Abteilung,Balintgruppen Symposien und Kongressen (z.T.als Berichterstatter). Klinische Ausbildung: Absichtlich in 300-Betten-Klinik. 1 Jahr Chirurgie, kleine und mittlere Eingriffe.-Dort dann 1 Jahr Gynäkologie und Geburtshilfe. Meine über 100 anerkennungsfähigen Geburten sind das Produkt einer Ausbildung durch vorzügliche Hebammen. Wollte immer Gynäkologe werden.Feste Stelle in Klinik der Maximalversorgung; sollte vorher 6 Monate Pädiatrie lernen für die Notversorgung im Kreißsaal,was ich dann auch machte...........und dort hängenblieb,weil es mir gefiel und weil die eigentliche Neugeborenen-Intensivmedizin dort gerade im Aufbau befindlich war. So habe ich das dann mitaufgebaut und es ist eine vorzügliche Abteilung geworden. Ich erfülle den anspruchsvollen Katalog der Zusatzbezeichnung "Neonatologie" in Therapie,Erstversorgung, vielen Kreißsaal- und Notarztwageneinsätzen. U1 und U2-Untersuchungen in Kreißsaal und auf Entbindungsstation.Umfangreiche allgemeinpädiatrische Ausbildung mit Schwerpunkt Cardiologie an dieser Klinik bis Ende:1988.Vorher Facharztprüfung. Dann 2 Jahre als niedergelassener Allgemeinarzt in einer hyper-alternativen und multidisziplinären Praxis,um diese Dinge kennenzulernen,was mich erschüttert hat. Seit 91 sehr florierend als Kinderarzt niedergelassen zusammen mit meiner Frau (praktische Ärztin mit reichlich Kliniks - und Praxiserfahrung)) und machen da Familienmedizin. Alle Krankheiten,gegen die wir impfen ,sind seit langen Jahren weg.Medizinisch läuft alles sehr gut und die Zusammenarbeit mit KollegInnen und Kliniken ist hervorragend. Kein Mensch braucht hier Scharlatan- und Paramedizin. ------------------------------------------------------------</quote>
So viel ECHTE medizinische Fachpraxis, da werden Heilpraktiker bleich. Und dann auch noch DIESER Schlußsatz. Böse, böse, böse...!
Das danach folgende Spektakel erspare ich Ihnen.
Wie geht es weiter? Im vorliegenden Forum wie bisher. In anderen kehrt der Besen des dortigen Moderators die Kritiker hinaus.
Ein Beispiel:
------------------------------------------------------------ Ohne Störenfriede von [H] am 6.Oct.2001 22:47 Hallo zusammen! Ich habe mein Forum wieder geöffnet. Allerdings ohne Gastschreibrecht, sondern mit Passwortschutz. Ich hoffe, dass sich auf diese Weise diejenigen, die ein wirkliches Interesse an der Wirkung und Anwendungsweise der Homöopathie haben, ungestört austauschen können. Passwörter können oben rechts im Forum beantragt werden oder einfach eine E-Mail an mich schicken. Viel Spaß! [H] HomePage Forum für Homöopathie http://f17.parsimony.net/forum30362/ ------------------------------------------------------------</quote>
Weil er gar zu lustig aufgelegt ist, lacht er sich nochmal eins...
------------------------------------------------------------ Ohne Störenfriede von [H] am 7.Oct.2001 00:49 Hallo [V]! Ist es nicht unglaublich lustig anzusehen, wie sich die bösen Buben hier entrüsten? Wie sie aufschreien und mit den Sandschäufelchen wedeln? Ich meine mittlerweile, dass Bob-Annemarie-Arzt und sein Sandkastentrittbrettfahrer doch eigentlich einen unglaublichen Unterhaltungswert haben. Wann konnte man schon mal über ausgewachsene Männer so ablachen? Die sind doch echt eine Ulknummer, oder? Na ja, gut.. es hätte für meinen Geschmack nicht unbedingt in einem Homöopathie-Forum sein müssen. Aber wenn man ihnen schon den Spielraum lässt, dann sollte man sich auch darüber amüsieren. Für alle, die Humor haben und noch etwas mehr Spaß haben wollen, bitte auf den Link klicken! Gute Nacht [H] HomePage Zur Lachnummer ------------------------------------------------------------</quote>
Manche Gemüter sind leicht zu erheitern... Ob man sich ihrer erheitern kann...?
Wir werden sehen...
Wenden wir uns kritischen Dingen zu.
------------------------------------------------------------ Pilzvergiftungen von [V] am 6.Oct.2001 22:33 Hallo, Ich bin zwar noch ganz beschwipst vom Feiern, aber da ich grad die Pilzberaterprüfung bestanden hab und eventuell irgendwann mal mit Menschen konfrontiert werde, die Knollenblätterpilzen und andere Giftpilze gegessen haben, frage ich mich, ob begleitend zu der meist unerläßlichen klinischen Behandlung ein homöopathisches Mittel gegeben werden kann. Gibt es etwas, was bei den "harmloseren" gastrointestinalen Störungen (Bauchweh und Kotzerei) gegeben werden kann, um weiteres zu vermeiden? Was müßte ich für die gängigsten Vergiftungen vorrätig haben? Viele Grüße, [V] ------------------------------------------------------------</quote>
Die nächsten Beiträge überspringen wir und kommen zu diesem:
------------------------------------------------------------ Pilzvergiftungen von [T] am 7.Oct.2001 20:08 Liebe [V] Was sich bei Pilzvergiftungen (nur bei Pilzen deren Gift v.a. die Leber angreift, wie Knollenblätterpilz) sehr bewährt hat, ist Mariendistel. Allerdings kenne ich die Anwendung da nur in phytotherapeutischer Form, also als Pflanzentropfen. Mariendistel hilft die Leber entgiften. Soviel ich weiss, werden ihre Inhaltsstoffe in synthetischer Form auch in der Schulmedizin zur Leberentgiftung eingesetzt. Bei den homöopathischen Mitteln kommt es wie immer auf die Symptome draufan. Bewährt bei Lebensmittelvergiftungen hat sich Arsenicum. Ein weiteres Mittel bei unstillbarem Erbrechen/Durchfall bis zum Kollaps wäre Veratrum album. Allerdings bin ich auch der Meinung, dass das Erbrechen und allfälliger Durchfall ein Versuch des Körpers ist, das Gift loszuwerden. Es sollte also erst behandelt werden, wenn es nach der Leerung von Magen und Darm noch weiter anhält. Einfach Giftpilze in homöopathischer Form aufzubereiten ist keine Homöopathie, sondern Isopathie und davor hat Hahnemann schon im Organon gewarnt. ------------------------------------------------------------</quote>
Homöopathie, ein reines Probierverfahren, bei einer akuten Vergiftung - dazu noch bei lebensgefährlichen Fällen!?
Auch wenn sich diese Dame an anderer Stelle zum gleichen Thema so äußert:
------------------------------------------------------------ Pilzvergiftungen von [T] am 8.Oct.2001 17:46 Liebe [V] Mit Nux vomica kann man erbrechen auslösen, ja. Kann aber gut sein, dass je nach Situation das auch noch mit anderen Mitteln möglich wäre. Ob das Magenauspumpen dann ausbleiben kann, müsste der behandelnde Arzt vor Ort entscheiden. Da sage ich lieber nichts dazu. Liebe Grüsse [T] ------------------------------------------------------------</quote>
Im Verein mit ihren anderen Beiträgen ergibt sind ein krasses Bild...
Aber wir wollten ja etwas lernen. Homöopathie wollten wir lernen. Lauschen wir dem nächsten Fall,
Beispiel 4:
------------------------------------------------------------ Vierter Fall von [C] am 8.Oct.2001 09:03 Liebe Homöopathieknobler, Die Fälle werden zunehmend schwerer, bald kommen die Ein-Satz-Fälle! "Ein Kind, das man bittet, mit seinem Vater den Praxisraum zu verlassen, zieht seine Mutter (die in dem Raum sitzt) mit erhöhter Kraft. Er hält sich an ihr fest und zieht sie, stampft mit seinen Füßen und schreit." Diesmal sind alle Komponenten direkt im Text angegeben. Viele Spaß, [C] ------------------------------------------------------------</quote>
Für wen ist die Medizin gedacht: für den Vater, die Mutter, das Kinder. Oder für den Hund?
------------------------------------------------------------ Vierter Fall von [N] am 8.Oct.2001 12:57 Hallo [C], vielleicht kann man ihn mit Belladonna beruhigen. Körperkraft erhöht durch Wut Widerspenstig Wut abwechselnd mit Angst Beschwerden durch Schreck [N] ------------------------------------------------------------</quote>
Für den Vater? Für den Hund? Für den Behandler?
------------------------------------------------------------ Vierter Fall von [L] am 8.Oct.2001 14:46 Hi, [C], deine Fälle reizen wirklich zum Mitknobeln, wobei sie teilweise ganz schön schwierig waren (bis auf den Mann mit den Rissen im Penis). Also probiere ich es auch einmal und tippe auf Chamomilla. Bin schon gespannt auf die Lösung und irgendwann auch auf den Buchtitel. Tschüß [L] ------------------------------------------------------------</quote>
Ein kleiner Tip:
------------------------------------------------------------ Vierter Fall von [C] am 8.Oct.2001 17:43 Hallo [N], Hallo [L]! Nein, es ist keine Wut. Es ist Angst! Die Komponenten: - Gebärden, stampft mit den Füßen - Klammern - Schreien Ich weiß, es ist sehr, sehr knapp. Viel Spaß beim Weiterknobeln! [C] ------------------------------------------------------------</quote>
Hätten Sie's gewußt?
------------------------------------------------------------ Vierter Fall von [T] am 8.Oct.2001 18:01 Liebe [C] Das klingt nach Stramonium, aber ich leite es lediglich aus deinen Erklärungen ab. Aus den ersten paar Sätzen liess sich das nicht herausholen. ------------------------------------------------------------</quote>
Die Expertin.
------------------------------------------------------------ Vierter Fall von [N] am 8.Oct.2001 18:32 Hallo [C], ich stimme [T] zu. Verlangen gehalten zu werden: Stram. Stampft mit den Füßen: Stram. Jammert um Hilfe, bettelt in panischer Angst: Stram. [N] ------------------------------------------------------------</quote>
Damit Sie das nicht überlesen, denken Sie bitte über jeden dieser Sätze nach !:
"Stramonium" - was immer das sein mag - hilft, wenn das Kind das Verlangen hat, gehalten zu werden. Das ist Macht! Kein einziges hochschulmedizinisches Mittel kommt auch nur in die Nähe dieser Gabe.
"Stampft mit den Füßen" - und wieder "Stramonium". Und schon wieder kein einziges hochschulmedizinisches Mittel, das ihm gleich käme... Oder eine Tracht Prügel. Je nach Lage.
"Jammert um Hilfe, bettelt in panischer Angst". Hier gäbe es vielleicht etwas - ein Beruhigungsmittel.
Aber mal ehrlich: Würden Sie Ihrem Kind gleich Medikamente verpassen, bloß weil es quengelt?
Die "alternativen" "Heiler" werfen der Hochschulmedizin immer vor, sie sei "mechanistisch": "Pille einwerfen und hopp!" Ausgerechnet die so sanften, so ganzheitlichen Homöopathen entpuppen sich als wahre Pillen-FANATIKER! Und nicht nur das!: Die Kinder, selbst Neugeborene, müssen dran glauben...
Wir überspringen mehrere Beiträge und kommen zur "Lösung":
------------------------------------------------------------ Lösung von [C] am 8.Oct.2001 19:37 Ihr habt alle recht. Es ist Stramonium. Und ich habe keine Ausführungen gemacht, nur die Komponenten aufgezählt, wie bei den Fällen davor auch. So, ich muß sagen, ich bin schwer beeindruckt. Eigentlich beweist das schon, daß man die "Essenz" des Mittels treffen kann. Natürlich könnte es auch ein Tuberkulinum-Kind sein, aber das wäre nicht die ESSENZ von Tub. Chamomilla müßte etwas verlangen, schreien, es unbedingt haben wollen und nach Erhalt wegwerfen. Das Buch verrate ich euch nach dem letzten Fall. Alles Liebe!! [C] ------------------------------------------------------------</quote>
Wie immer wieder festzustellen ist: Es wird vor Kindern nicht haltgemacht. Im Gegenteil!: Kinder, das sieht man deutlich, werden zu Pillenschluckern ERZOGEN.
Wenden wir uns einem weiteren Merkmal zu. Lassen Sie dazu die bisherigen Beispiele Revue passieren - und sehen Sie nach, WOMIT geheilt werden sollte. Und WAS geheilt werden sollte.
Ergebnis dieser Analyse:
Es wird in das VERHALTEN der Kranken etwas hineinprojiziert.
Es wird nicht diagnostiziert, es wird PROJIZIERT. Es wird in zwanghafter Weise interpretiert, siehe oben:
------------------------------------------------------------ <quote> Das wirklich Charakteristische eines Menschen zieht man aus - Träumen - Kindheit - spontanen Äußerungen - Hobbies, freiwilligem Verhalten. ------------------------------------------------------------</quote>
Aber was hat DAS mit seinen Leiden zu tun? Nichts.
Was hat das zum Beispiel im Fall des "Mannes mit den Rissen im Penis" mit den Rissen im Penis zu tun? Nichts, überhaupt nichts!
Der Behandler hat die Aufgabe, festzustellen, ob ein Fieber vorliegt und ob es einen Zusammenhang mit den Rissen gibt.
Der Behandler hat die Pflicht zur Aufklärung. Er muß den Kranken darauf hinweisen, daß es mehr als nur 1 Ursache für die Risse geben kann, und daß man alle Möglichkeiten durchgehen muß. Denn, wie das tägliche Leben oft genug zeigt: Es kann auch mehrere Krankheiten gleichzeitig geben, die NICHTS mit einander zu tun haben!
Kommt der Behandler diesen Pflichten nach? Nein.
Es gibt weder eine Diagnose, noch gibt es eine Aufklärung.
Zu diesen Projektionen werden "passende" "Mittel" gesucht.
Diese Mittel sind Stoffe, die mit extrem abstrusen Dingen assoziiert werden. Denken Sie nur an diese Items (den obigen Beispielen entnommen):
Aber selbst für den Fall, daß diese Ideen zu den Projektionen passen würden, und selbst für den Fall, daß die Projektionen tatsächlich zutreffend wären, so sind diese Ideen dennoch völliger Schwachsinn, weil die Projektionen eben nur Projektionen sind, denn eine Diagnose findet nicht statt.
Und das Hochschul-medizinische Wort "Differentialdiagnose" darf man nicht einmal denken...
Das heißt: Es KANN gar keine zielgerichtete Behandlung geben. Das Ganze ist von A bis Z nicht einmal eine Lotterie, sondern ein Kaspertheater.
Ein Kaspertheaer, in dem mit Menschenschicksalen gespielt wird.
Ein lebensgefährliches Kaspertheater
vorgeführt in eben jenem Forum:
------------------------------------------------------------ Vesiko-ureteraler Reflux von [Vater] am 4.Oct.2001 21:07 Welche Untersuchungsmöglichkeiten gibt es noch ausser der radiologischen Untersuchung? Unsere Tochter (21 Mon. alt) hat zum wiederholten Male eine Harnwegsinfektion, nach Abklingen dieser soll sie auf den o.g. Reflux hin radiologisch untersucht werden. Gibt es alternative Methoden? Dringend Antwort erbeten. Gruß [Vater] ------------------------------------------------------------</quote>
------------------------------------------------------------ Vesiko-ureteraler Reflux von [T] am 4.Oct.2001 23:24 Lieber [Vater] Um die Untersuchungen werdet Ihr kaum herumkommen, da es schon sinnvoll ist zu wissen, woher die dauernden Entzündungen herkommen. Allerdings würde ich dir empfehlen, parallel dazu einen guten klassischen Homöopathen aufzusuchen. Mit einer homöopathischen Konstitutionstherapie könnt ihr Euch vielleicht sogar eine möglicherweise notwendige Operation ersparen, auf jeden Fall aber könnt ihr die der Operation folgenden wochen- oder monatelangen Antibiotikagaben verkürzen oder sogar ganz auslassen damit. Liebe Grüsse [T] ------------------------------------------------------------</quote>
[T], die Spezialistin - wir kennen sie bereits...
------------------------------------------------------------ Vesiko-ureteraler Reflux von [D] am 4.Oct.2001 23:43 Hallo [Vater] In welchem Alter bagannen die Infekte, wie wurden sie behandelt und in welchen Abständen und durch welche Symptome zeigen sie sich? Was ist Deine Tochter für ein Typ (Cholerisch-sanft-unzufrieden usw.) Ich würde die Untersuchung erst machen, wenn trotz hom. Konstitutionsbehandlung noch zweimal ein antibiotikapflichtiger Harnwegsinfekt auftaucht. Der Forumteilnehmer "Arzt" ist übrigens unser schulmedizinisches Gewissen. Praktische Sache. Grüße [D] ------------------------------------------------------------</quote>
Lesen Sie genau!:
------------------------------------------------------------ Was ist Deine Tochter für ein Typ (Cholerisch-sanft-unzufrieden usw.) ------------------------------------------------------------</quote>
Was hat das, bitteschön, mit einer bakteriellen Infektion zu tun!? Nichts!
Des weiteren:
------------------------------------------------------------ Ich würde die Untersuchung erst machen, wenn trotz hom. Konstitutionsbehandlung noch zweimal ein antibiotikapflichtiger Harnwegsinfekt auftaucht. ------------------------------------------------------------</quote>
Eine "homöopathische Konstitutionsbehandlung" machen....
Eine "homöopathische Konstitutionsbehandlung", das ist das in bisherigen Beispielen vorgeführte zwanghafte Hineininterpretieren mit nachfolgender Verabreichung der assoziierten Mittel.
Hinter ehrfurchtheischenden latinisierten Wörtern, die vortäuschen sollen, medizinische Fachbegriffe zu sein, verbirgt sich eine Wahnwelt.
Und nun das: Wenn 2 (in Worten: ZWEI) weitere Infektionen aufgetreten sind, DANN erst soll gezielt gesucht werden. Bis dahin soll der Wahn der Mächenwelten über das Leben des Kindes herrschen.
Der Schreiber ist übrigens kein Heilpraktiker, sondern Arzt! Kein Wunder, daß anderen Teilnehmern des Forums vor Entsetzen fassungsloses Staunen bleibt:
------------------------------------------------------------ Vesiko-ureteraler Reflux von [E] am 5.Oct.2001 10:01 Wenn die Kleine aufgrund der Harnwegsinfekte einen chronischen Nierenschaden erleidet, handelt es sich dann um eine "Erstverschlimmerung"? Auf jeden Fall sollten die Eltern sich die Zeit für einen Besuch in einer Dialysestation - vorzugsweise einer Kinderdialyse" nehmen, damit sie sich darüber klar werden, welches Risiko sie hier für ihre Tochter eingehen. Dort kann man ihnen auch sagen, wieviele Kinder aufgrund nicht erkannter oder verschleppter Harnwegsinfekte für den Rest ihres Lebens an der Dialyse landen. Die Lockerheit, mit der Sie als Arzt hier solche risikobehafteten Ratschläge geben, halte ich schon für bemerkenswert! [E] ------------------------------------------------------------</quote>
Darum geht es:
------------------------------------------------------------ Vesiko-ureteraler Reflux von [Vater] am 5.Oct.2001 20:47 Hallo zusammen, bei Euch ist ja was los im Forum! Vielen Dank für die vielen Antworten. Unsere Tochter ist äußerst lebhaft. Man merkt ihr die Krankheit nicht an und wir sind diesesmal nur durch Zufall draufgekommen. Wir waren wegen Verdacht auf eine Gehirnerschütterung beim Arzt. Danach bekam sie erhöhte Temperatur und wir gaben vorsichtshalber eine Urinprobe ab. Sie ist quicklebendig und hat keine Schmerzen. Der Harnwegsinfekt trat bis jetzt zwei mal auf. Beide Male war viel Blut im Urin, viele Leukos, ... und die Werte waren sehr schlecht. Bei der ersten Behandlung hat sie erst das dritte Antibiotikum vertragen. Was ist eine Konstitutionsbehandlung? Viele Grüße [Vater] ------------------------------------------------------------</quote>
Würden Sie bei Ihrem Kind das Risiko auch nur EINER weiteren Infektion eingehen wollen!?
Bevor Sie weiterlesen, erinnern Sie sich bitte an die bisherigen Beispiele. Erinnern Sie sich bitte an die Projektionen, an die "Mittel".
Haben Sie? Nun, dann lesen Sie das:
------------------------------------------------------------ Vesiko-ureteraler Reflux von [D] am 5.Oct.2001 23:39 Hallo [Vater] In der Homöopathie wird nicht eine Diagnose behandelt sondern der ganze Mensch, den der Homöopath individuell mit allen seinen Eigenheiten und Charakteristikas erfaßt. Aus diesem Grund brauchen oft Patienten mit derselben Diagnose verschiedene Mittel weil es völlig verschiedene Menschen mit individueller Krankheitsentwicklung sind. Die Konstitutionstherapie versucht nicht nur akute Krankheitssymptome totzuklopfen sondern das Gesundheitsniveau des Patienten dauerhaft zu bessern. Da sich der Fall nicht sehr dramatisch anhört hast Du noch genügend Zeit für Dein Kind einen Homöopathen vor Ort zu suchen. Grüße [D] ------------------------------------------------------------</quote>
"Der ganze Mensch" wird "individuell" "erfaßt".
Das ist DER ZENTRALE SATZ der alternativen Szene.
Ein Patient glaubt natürlich, dieser Satz würde ihm Vorteile zeigen. Es würde nicht nur sein Fuß, seine Hand oder sein Auge, sondern es würden ALLE Dinge bedacht, die krank sind oder ihn krank machen.
Wie könnte er denn auch nur im entferntesten ahnen, daß dieser "ganze Mensch" in Wirklichkeit nicht existiert, sondern daß dieser "ganze Mensch" nichts ist als ein Tarnwort für das riesige Gewirr von Interpretationszwangs-Zwangsvorstellungen?
Auch das Wort "individuell" ist eine böse Falle: Mit Hilfe dieses Wortes entziehen sich die Heiler dem Erfolgsnachweis ihrer Methode.
Hilflos und schutzlos, wer diese Fallen nicht erkennt und Opfer wird von in ihn hineinprojizierten Wahnideen, denen dann zugesprochen werden irgendwelche Wirkungen und Zusammenhänge mit irgendwelchen Pflanzen und Stoffen.
Die Krankheit steht überhaupt nicht im Blickfeld: es wird überhaupt nichts diagnostiziert. DARAUF sind die Homöopathen auch noch stolz! (siehe oben!)
Im vorliegenden Fall wird einem kleinen Kind, dem ein irreversibles Nierenversagen droht (und damit ein Leben in der Dialyse !), DENNOCH eine vernünftige Diagnose rundweg verweigert, werden ihm DENNOCH ZWEI weitere Infektionen zugemutet.
Das ist KEIN Einzelfall, sondern die Realität. Rings um Sie herum geschieht so etwas jeden Tag in Tausenden von Praxen. Doch dort herrscht Schweigen, dort können wir nicht hineinsehen. Dort herrscht Dunkelheit, dort herrscht finsterster Aberglaube. Dort herrschen Dinge, die das, was ich Ihnen bisher vorgeführt habe, weit übertreffen...
Hierzu zunächst die Ihnen eingangs versprochene Erklärung von "Repertorisierung": "Repertorisierung" ist eines der Trugwörter zum Beeindrucken der Patienten. Es ist lediglich die Zuordnung von hineininterpretierten Dingen (zu Aussehen, Verhalten, Erzählungen des Patienten) zu einem Katalog von angeblichen Eigenschaften von Pflanzen und Stoffen. Das gibt es zu kaufen, die Buchhandlungen sind voll davon. Und es kostet seinen Preis...
Was sagt ein Homöopath über die "Repertorisierung"?:
------------------------------------------------------------------------------- <quote> Unter Repertorisation versteht man in einem übersichtlichem Nachschlagewerk (dem Repertorium) die einzelnen Symptome nachzuschlagen und zu vergleichen, um das richtige Mittel für den Patienten herauszufinden. -------------------------------------------------------------------------------</quote> (Gezipptes Beweisstück: http://www.ariplex.com/ama/ama_ri03.zip)
"Repertorium" hört sich gelehrt an. Das Wort "Repertoire" dürfte Ihnen geläufiger sein. Es ist nichts anderes als ein Bestand.
Haben Sie schon einmal das häßliche Wort "Checklistenmedizin" gehört? Das ist ein Schimpfwort der "alternativen" "Heiler" für die Hochschulmediziner. Aber wer klammert sich denn so fundamentalistisch an seine Listen, Pardon, Repertorien...? Und zwar so zwanghaft, daß dies sogar NAMENTLICH als Hauptbestandteil aufgeführt und ABGERECHNET wird, als "Repertorisierung"...!
Beschäftigen wir uns näher mit diesem "Repertorium". Zu den oben benutzten Abkürzungen erhielt ich von einem Lektor freundlicherweise diese Liste:
Wie kommt nun der Zusammenhang zustande zwischen zB dem "Gemeinen Stechapfel" (stramonium) und Zuordnungen wie diesen ?:
Oder zwischen Bärlapp (lycopodium) und diesen ?:
Und was verbindet Salpetersäure (acidum nitricum) mit
Und was verbindet Arsen (arsenicum album) mit
Diese Beispiele sind leider sehr kurz. Deswegen zeige ich Ihnen ein größeres, ein sogar besonders Schönes (sic!): das "Adonisröschen" (adonis vernalis), eine im Donaugebiet und beim Schwarzen Meer zu findende Ranunculacea. Sie enthält Adonidosid, Adonivernosid, Cymarin und andere Glykoside. Es ist ein Herzmittel.
Wie viele andere Pflanzen wird das Adonisröschen von den Homöopathen mißbraucht. Es wird ein "Arzneimittelbild" gemacht, es wird ein dazu passendes Menschenbild aufgebaut.
Wie sieht er aus, der Mensch, zu dem diese Pflanze angeblich paßt? Hierzu aus einer ausführlichen Beschreibung mehrere Zitate.
Sexualität:
------------------------------------------------------------------------------- <quote> In den meisten Fällen wird Adonis sein Leben als Single fristen. Sein bester Freund ist ohnehin sein Hund (typisch: Irischer Setter), zumal man diesen hervorragend mit zum Joggen nehmen kann. Seinen Hund betrachtet er als Kameraden und keineswegs als Kinderersatz o.ä. - also kein Schoßhündchen! Einige Adonis-Typen bevorzugen den Flirt und das Romantische und legen nach dem ersten Kuß (aus Angst vor tieferen Gefühlen) schon den endgültigen Stop ein. Andere genießen durchaus die Sexualität, auch mit wechselnden Partnern. Er ist aber nicht unbedingt der One-Night-Stand-Typ. Wenn er sich auf oberflächlicher, kameradschaftlicher und sexueller Ebene mit einem Menschen gut versteht, dann hat er auch gerne öfters sexuellen Kontakt mit diesem Menschen. Natürlich darf der andere niemals tiefere Gefühle erwarten oder gar in ihm wachrütteln. Bei der (Sexual-)Partnerwahl ist Adonis durchaus wählerisch, denn er ist ein Ästhet! Und wenn es zum sexuellen Akt kommt, dann mag er das nicht 'zwischen Tür und Angel' - im Gegenteil: Er mag Zeit dafür haben, die Umgebung muß passen, schöne Musik ist von Vorteil und ein gutes Frühstück am nächsten Morgen rundet die ganze Sache ab. Der Akt selbst gestaltet sich bei ihm recht sportlich. Für Adonis-Frauen gilt im Prinzip das Gleiche; sie sind beim Flirten allerdings nicht wählerisch und haben kein Problem auch mit 'nicht so schönen Männern' Kontakte zu knüpfen. Auf tiefer Ebene sind sie unnahbar aber nie herablassend. Im Bett übernehmen sie gerne eine aktive oder gar dominante Rolle. </quote> -------------------------------------------------------------------------------(Gezipptes Beweisstück: http://www.ariplex.com/ama/ama_ri02.zip)
Warum man das wissen muß? Deshalb:
------------------------------------------------------------------------------- <quote> Denn durch die Kenntnis der Essenz eines Mittels ist es möglich ein Mittel schon zu einem Zeitpunkt in einer höheren Potenz zu verschreiben, wo noch keine schwerwiegende körperliche Erkrankung besteht. </quote> -------------------------------------------------------------------------------(Gezipptes Beweisstück: http://www.ariplex.com/ama/ama_ri02.zip)
Der Adonis-Mensch und Schlaf:
------------------------------------------------------------------------------- <quote> Schlaf: Benötigt ausreichend Schlaf (mind. 8, besser 10 Stunden). Einschlafen mit vollem Magen schwierig oder unmöglich. Einschlafschwierigkeiten (bei Herzproblemen); liegt wach im Bett oder erwacht alle 2-4 Stunden mit Herzasthma. Ruheloser Schlaf mit schrecklichen Träumen. Träume von Wasser, vom Ertrinken, von untergehenden Schiffen, von Schlamm oder fauligem Wasser. Döst leicht ein, wenn er die Augen schließt. </quote> -------------------------------------------------------------------------------(Gezipptes Beweisstück: http://www.ariplex.com/ama/ama_ri02.zip)
Der Adonis-Mensch und Kopfschmerzen:
------------------------------------------------------------------------------- <quote> Kopf/Schwindel: Spannungsgefühl der Kopfhaut, (Gefühl einer Gänsehaut auf dem Kopf). Kopfschmerz < im Liegen, durch längeres Sitzen; frische Luft und Bewegung >. Druckgefühl im Kopf. Kopfschmerz, erstreckt sich vom Hinterkopf (oder von der Mitte des Kopfes) nach vorne und drückt von innen gegen die Stirn oder gegen die Augen. Kopf fühlt sich leicht an; Schmerzen quer über den Vorderkopf, vom Hinterkopf um die Schläfen herum zu den Augen. Schwindel mit Herzklopfen. Schwindel beim Aufstehen; Bewegen des Kopfes <. </quote> -------------------------------------------------------------------------------(Gezipptes Beweisstück: http://www.ariplex.com/ama/ama_ri02.zip)
Damit ist für Homöopathen völlig klar, warum ein Mensch bei bestimmten Kopfschmerzen ein Herzmittel braucht...
Aber wie kommen die Homöopathen auf so etwas? Nun, sie machen
"Arzneimittelprüfungen". Lauschen wir einem Homöopathen:
(Hervorhebungen von mir)
------------------------------------------------------------------------------- <quote> Arzneimittelprüfungen [...] Um eine homöopathische Prüfung vorzunehmen kann man z.B. wie folgt vorgehen: Man löst vier oder fünf Kügelchen eines homöopathischen Arzneimittels in etwas Wasser und nimmt von dieser Lösung alle Stunde eine Gabe - also einen Teelöffel - bis sich der Krankheitszustand aufgebaut hat. Je nachdem welche Potenz man wählt, werden sich eher geistige oder eher körperliche Symptome ausbilden. Für erste Versuche sind eher niedrige Potenzen, wie z.B. eine C 30 zu empfehlen. Wichtig ist es, dann, wenn sich das Krankheitsbild richtig aufgebaut hat, die Mitteleinnahme abzusetzen und NICHT mehr zu wiederholen! Andernfalls könnte sich das Mittel prägend auf die Person auswirken, was so viel bedeutet, dass Teilaspekte dieses Zustands für den Rest des Lebens beibehalten werden könnten. [1] Die nächsten Tage und Wochen sollte man sich sehr genau beobachten und die entstehenden Veränderungen und Symptome niederschreiben. Da das Mittel ja nicht homöopathisch zum Krankheitszustand der betreffenden Person gewählt war, wird diese Information vom Organismus eigentlich nicht gebraucht und die Lebenskraft wird mit der Zeit diese Fremdinformation wieder ausgleichen. [2] Um eine Prüfung auf diese Art zu machen, empfiehlt es sich die Paragraphen 105-145 im Organon [3]zu studieren. Prüfungen sollten nur von gesunden Menschen durchgeführt werden - heutzutage muß man den Begriff gesund relativieren und sollte relativ gesund sagen, da es in unserer Zeit kaum mehr Menschen gibt, die wirklich als gesund zu bezeichnen sind. Oben angeführte Prüfungsvorschrift sollte nicht unbedingt von sehr zarten, sensiblen Personen durchgeführt werden, da es zu sehr heftigen Reaktionen und leidvollen Erfahrungen kommen wird. Gerade sensible Personen sind aber in besonderem Maße zur Arzneimittelprüfung geeignet. Es gibt aber sanftere Methoden, um Arzneimittel zu prüfen. Oftmals reicht es nur eine oder wenige Gaben des Arzneimittels zu nehmen. [4] Es ist auch möglich vor dem Schlafengehen einige Kügelchen einer Arznei einzunehmen, mit dem Wunsch im Traum etwas über dieses Mittel zu erfahren. [5] Zuweilen reicht es schon, einige Kügelchen unter das Kopfkissen zu legen. [6] Eine weitere Methode ist es, sich dem Wesen eines Mittels durch Meditation zu nähern. [7] Eine sehr gefahrlose und zumeist sanfte Methode ist es, sich zur Meditation einige Streukügelchen der Arznei in den Nabel zu legen. [8] Je nachdem wie erfahren der Prüfer in dieser Arbeit ist, werden sich Bilder oder Eindrücke der jeweiligen positiven oder negativen Aspekte des Mittels zeigen. [9] </quote> -------------------------------------------------------------------------------(Gezipptes Beweisstück: http://www.ariplex.com/ama/ama_ri03.zip)
Oder:
http://www1.inetmail.de/naturheilpraxis/hom2.htm :
------------------------------------------------------------- <quote> Krankheiten treten dann auf, wenn der Mensch Entscheidungen gegen den eigenen göttlichen Lebensplan getroffen hat oder trifft. </quote> ------------------------------------------------------------(Gezipptes Beweisstück: http://www.ariplex.com/ama/ama_ri03.zip)
Dann werden Sie auch die beiden folgenden Zitate nicht mehr wundern...
------------------------------------------------------------------------------- <quote> Prüferin #2, C200: Ich habe das Mittel drei Wochen unterm Kopfkissen gehabt, habe aber keine Träume gehabt oder jedenfalls mich nicht daran erinnern können. Aber es ist eine gute Stimmung in der Wohnung. Seitdem auch weniger Probleme mit kalten Füßen. </quote> -------------------------------------------------------------------------------(Gezipptes Beweisstück: http://www.ariplex.com/ama/ama_m245.zip)
Nein, ich verrate nicht, worum es sich handelt. Ebensowenig verrate ich Ihnen dieses Mittel :
------------------------------------------------------------------------------- <quote> Prüfer #5, C200: Total chaotisch geträumt, sonst nicht erinnerlich. Im Tagbewußtsein war ein Gefühl, was ist Traum, was Realität. Die Realität erschien wie im Traum. Da hat mir eine Person was gesagt, da wußte ich nicht, hat der was gesagt oder habe ich das geträumt? Ich habe dann das Mittel eingenommen, danach sind die Symptome sofort verschwunden. </quote> -------------------------------------------------------------------------------(Gezipptes Beweisstück: http://www.ariplex.com/ama/ama_m245.zip)
Jetzt wissen Sie, wie die Mittel und Zuordnungen gefunden werden. Und sei es im Traum, unter'm Kopfkissen...
Wäre noch zu klären, was alles die Homöopathen meinen heilen zu können - und was das kostet.
Zuerst zum Geld:
(Hervorhebungen von mir)
------------------------------------------------------------------------------- <quote> Was kostet eine homöopathische Behandlung? Wird sie von den Krankenkassen erstattet? Die Kosten für eine Behandlung sind relativ unterschiedlich. Sie belaufen sich für das Erstgespräch, in dem eine sehr genaue Befragung erfolgen muß (Erstanamnese - zwischen einer und drei Stunden), auf ca. 200 bis 400 DM, nach vier bis sechs Wochen folgt in der Regel die erste Folgeanamnese, die je nach Zeitdauer meist zwischen 60 und 120 DM kostet. [1] Die Kosten für Arzneimittel sind dabei verschwindend gering. [2] So kostet eine homöopathische Behandlung normalerweise kaum mehr als 1000 DM jährlich. Die privaten Krankenkassen übernehmen (je nach Kasse!) alles oder einen bestimmten Anteil der Behandlung, die Beihilfe der Beamten ebenfalls, darauf kann man sich jedoch nicht in jedem Falle verlassen. Am Besten ist es, direkt bei der Krankenkasse nachzufragen, inwieweit sie eine homöopathische Behandlung erstattet. Es gibt auch einige private Zusatzversicherungen zur gesetzlichen, welche homöopathische Behandlungen bezahlen, die wirklich bezahlten Leistungen sind jedoch sehr unterschiedlich und sind von Fall zu Fall zu klären. Die gesetzlichen Krankenkassen bezahlen die homöopathische Behandlung normalerweise gar nicht, selbst wenn man mit dem Befund vor und nach der Behandlung zur Krankenkasse gehen würde, aus dem eindeutig hervorgeht, daß eine scheinbar unheilbare Krankheit verschwunden ist. Das alles gilt gleichermaßen für Heilpraktiker wie für Ärzte. Am Besten ist es wie gesagt, sich direkt bei der Krankenkasse danach zu erkundigen, ob überhaupt und welcher Anteil an der Behandlung übernommen wird. </quote> -------------------------------------------------------------------------------
Wissen Sie, wieviel Mark die gesetzlichen Krankenkassen einem Kinderarzt für einen bei ihnen versicherten Patienten PRO MONAT zubilligen?: rund 11 Mark (in Worten: ELF MARK)! Das betrifft ca 90% aller Patienten.
Von den Honoraren der Homöopathen können die Hochschulmediziner nur träumen.
Während Hochschulmediziner für das, was sie tun, juristisch voll verantwortlich sind, gelten Heilpraktiker nur als Laien. Wer sich von denen behandeln läßt, ist selbst schuld.
Verstehen Sie jetzt, warum manche studierte Ärzte sich nicht als Ärzte, sondern als Heilpraktiker betätigen?
Bargeld lacht...
Nachdem klar ist, daß die Behauptungen der Hömopathen über das
Geld so nicht stimmen, wenden wir uns der wichtigsten Frage zu:
Was können die Homöopathen heilen!?:
(Hervorhebungen von mir)
------------------------------------------------------------------------------- <quote> Welche Krankheiten kann man mit Homöopathie behandeln? Prinzipiell ist die Homöopathie eine universelle Heilungsmethode, d. h. man kann fast alles behandeln, was nicht gerade zwangsläufig in den Bereich der Chirurgie oder Notfallmedizin gehört. [1] Akute Erkrankungen wie Mittelohrentzündungen, Blasenentzündungen, Kinderkrankheiten, Ischialgien, Grippe und Erkältungen sprechen im Allgemeinen sehr schnell auf ein homöopathisch richtig verordnetes Mittel an. [2]Häufig sieht man in der homöopathischen Praxis Patienten mit allergischen Erkrankungen wie Heuschnupfen, mit Neurodermitis, Asthma, Psoriasis, Infektanfälligkeit, rheumatische Erkrankungen, Magen-Darm-Krankheiten, psychosomatische Krankheiten... .[3] Doch auch viele andere akute und chronische Erkrankungen, teilweise auch solche, die in der orthodoxen Medizin [4]als schwer oder gar nicht beeinflußbar gelten, lassen sich mit Homöopathie erfolgreich behandeln. Wenn man die Krankenjournale der Homöopathen bis Anfang unseres Jahrhunderts liest, so findet man auch viele geheilte Fälle von sehr ernsthaften Krankheiten wie Lungenentzündungen, Malaria, Cholera, Typhus, Tuberkulose usw., und man wundert sich, wozu die Homöopathie fähig ist. [5] Bei Menschen, denen Organe entfernt wurden oder deren Organe durch lange Krankheitsdauer schon erheblich geschädigt sind, ist natürlich auch mit Homöopathie keine vollständige Heilung mehr möglich. [6] Doch läßt sich auch da der allgemeine Gesundheitszustand oft noch erheblich verbessern, wenn die Homöopathie neben der manchmal unerläßlichen schulmedizinischen Therapie eingesetzt wird. [7] Letztendlich hängt es in hohem Maße von den Fähigkeiten und der Erfahrung des behandelnden Homöopathen ab, welche Krankheiten man mit Homöopathie behandeln kann. </quote> -------------------------------------------------------------------------------
Homöopathie kann grundsätzlich diese Dinge NICHT behandeln.
Stellen Sie sich eine Krankheit vor, die jahrein, jahraus mehrere Male im Jahr grassiert. Unabhängig vom Alter wird jeder Infizierte erfaßt und die Krankheit bricht bei ihm aus. Wird der Körper nicht mit der Krankheit fertig, kann er sie nicht mindestens in Schach halten, stirbt der Infizierte - es handelt sich um eine Seuche.
Gibt es aber einen Schutzmechanismus, der bei einer weiteren Infektion die Erreger tötet, so gibt es keinen Ausbruch der Krankheit. Genau das geschieht bei "Kinderkrankheiten".
Weil die Infektionen so häufig sind, werden die Opfer schon als Kind infiziert. Die Überlebenden haben eine (mehr oder minder gute) Immunisierung.
Wie wäre es ohne Impfungen? Es gibt die Todesraten und die Nebenwirkungen dieser "Kinderkrankheiten". Die Todesrate einer angeblich so harmlosen "Kinderkrankheit" wie Masern beträgt grauenhafte 1:1000 bis 1:500.
Und Masern ist nicht die einzige dieser Krankheiten!
Ein gutes Beispiel für eine nicht-Kinderkrankheit ist die Influenza: Es kommt zwar bei den Überlebenden zu einer Immunisierung, aber bei einer neuen Infektionswelle handelt es sich hin und wieder um eine neue Form des Virus, so daß auch jene getroffen werden, die bereits eine Immunisierung haben, aber diese eben nur gegen die bisher aufgetretenen Virus-Stämme.
Statistik MUSS immer ALLE Fälle berücksichtigen, also auch die Versager. Genau DAS tun die "Heiler" nicht.
Weil die Homöopathen ALLES; was ihnen in die Finger kommt, als Medikament betrachten, ist natürlich ALLES ein Medikament. Bitte beachten Sie diese Logik!
Und beachten Sie bitte die Konsequenzen dieser Logik!
ama hat dies in einem Beitrag im "Deutschen Medizinforum" getan:
------------------------------------------------------------------------------- <quote> 1x Zähneputzen reicht doch. 1 Schluck Kaffee reicht doch. 1 Prise Kochsalz auf die Kartoffeln reicht doch. 1 Blättchen Petersilie reicht doch. 1 Blatt Salat reicht doch. 1 Ingwer-Keks reicht doch. 1 Schluck Liquer reicht doch. 1 Happen Karotte reicht doch. 1 Stück Tomate reicht doch. 1x Riechen an Pfefferminzpastille reicht doch. Sesamkorn auf Brötchen reicht doch. Alles Antidots, die Homöopathika unwirksam machen. Wenn man das alles sieht, dann darf man weder riechen noch essen, weil alles die Homöopathika unwirksam macht. Weil aber die Menschen alle jeden Tag essen, trinken und riechen, können die Homöopathika ja alleine deswegen nie wirken. So ein Pech... </quote> -------------------------------------------------------------------------------
Der gesamte Thread mitsamt diesem Beitrag verschwand kurze Zeit später spurlos. Hony soit, qui mal y pense...
Zum Punkt [7] gibt es mehrere, sogar ziemlich üble Beispiele: Unter anderem lehnen viele Homöopathen das Impfen ab:
------------------------------------------------------------- <quote> Als besonders schwerwiegend empfinde ich dabei die Unsitte Kinder zu impfen. </quote> ------------------------------------------------------------(Gezipptes Beweisstück: http://www.ariplex.com/ama/ama_ri03.zip)
Wie funktioniert Impfen?: Dem Immunsystem werden Eiweiße gegeben, zu deren Struktur es Abwehrstoffe bildet. Taucht später ein Eiweiß mit gleicher Struktur ("Andockstellen") auf, wird es daran erkannt und von der Immunabwehr vernichtet. Der Trick besteht darin, die passenden (!) Strukturen anzubieten und den Impfstoff nicht zu stark zu machen, so daß dem Impfling keine Gefahr droht. Das geschieht beispielsweise dadurch, daß man dem Immunsystem tote Erreger gibt, die zwar die Struktur haben, aber eben tot sind. Oder daß man nur bestimmte Bestandteile von Erregern gibt - oder ähnliche Erreger benutzt - und daß deren Strukturen zum Aufbau des Erkennungsmechanismus ausreichen.
Immunisierung durch Impfen kann ausschließlich nur auf diese eine Weise erfolgen. Das angebliche "homöopathische Impfen" kann deshalb grundsätzlich nicht funktionieren!
Ungeheuerlich sind daher zum Beispiel folgende Aussagen:
------------------------------------------------------------- <quote> Es ist im übrigen möglich sich oder seine Kinder mit homöopathischen Mitteln auf eine Art und Weise vor Infektionskrankheiten zu schützen, die nicht nur sanft und relativ Nebenwirkungsfrei ist, sondern auch wesentlich effektiveren Schutz als die "normalen Impfungen" bietet! </quote> ------------------------------------------------------------
------------------------------------------------------------------------------- <quote> Die Wunde ist z.B. mit Calendula-Urtinktur zu desinfizieren; zur homöopathischen Prophylaxe von durch Zecken übertragene Erkrankungen empfiehlt sich eine Gabe Ledum C 200 (3 Globuli auf der Zunge zergehen lassen). Wenn im Vorfeld eine homöopathische Zeckenbissimpfung durchgeführt wurde, wird es in nahezu 100% der Fälle zu keinen weiteren Symptomen durch den Zeckenbiss kommen. </quote> -------------------------------------------------------------------------------(Gezipptes Beweisstück: http://www.ariplex.com/ama/ama_ri04.zip)
------------------------------------------------------------------------------- <quote> SCHUTZMASSNAHMEN - HOMÖOPATHISCHE IMPFPROPHYLAXE Maßnahmen im Fall von Stichverletzungen: Falls sich kein Fremdkörper mehr in der Wunde befindet, soll man zunächst so lange um die Wunde herum drücken, bis ein wenig Blut austritt. Dann gibt man dem Patienten eine Gabe Ledum C 200, was bei leichteren Stichwunden genügt. Bei tieferen Wunden kann man Ledum C 200 - je nach Schweregrad - alle 1-6 Stunden wiederholen, evtl. auch im Wechsel mit Arnica C 200. Wenn sich noch ein Fremdkörper in der Wunde befindet, mus man abwägen, ob man den Fremdkörper entfernt, damit die Wunde ausbluten kann oder ob man den Fremdkörper in der Wunde belässt. Bei stärkeren Verletzungen (Pfählungsverletzungen etc...) sollte man unbedingt den Fremdkörper in der Wunde lassen (=> Arzt, Krankenhaus!). Man muss vor dem Entfernen eines Fremdkörpers erwägen, ob eine Arterie oder sonst ein lebenswichtiges Organ betroffen sein könnte (Gefahr des Verblutens!). Sowohl Ledum, als auch Arnica haben einen starken Bezug zu Wunden, wie auch zu Tetanus und die Verabreichung dieser beiden Mittel genügt, um einen Wundstarrkrampf zu vermeiden. Bei Schürfwunden und Ähnlichem genügen meist 1-3 Gaben Arnica, um die Wundheilung zu beschleunigen, den "Unfallschock" aufzulösen und zugleich noch eine Tetanusprophylaxe aufzubauen. Bei gefährlichen (also tetanusverdächtigen) Wunden sollte Ledum C 200 möglichst bald gegeben werden; am besten gleich nach der Verletzung, zumindest aber innerhalb der nächsten 12-16 Stunden. Wird mit der homöopathischen Behandlung erst nach 12-16 Stunden eingesetzt, ist es zu erwägen, ob man nicht besser Ledum in der C 30 (3 Gaben im Abstand von 6 Stunden) verwendet. Kann mit der Einnahme von Ledum erst nach 24 Stunden begonnen werden, nimmt man Ledum D 12 (alle 4-6 Stunden eine Gabe von 3-4 Tabletten über den Zeitraum von etwa 2-3 Tagen). Sollte man erst nach 2 Tagen mit der Behandlung beginnen können, ist Ledum in der D 3 alle 3 Stunden zu verabreichen. ACHTUNG: Dies gilt nur dann, wenn sich bis dahin noch keinerlei Symptome von Wundstarrkrampf gezeigt haben! In keinem Fall darf nach einer Verletzung die Tetanusnosode verabreicht werden!!! Für gewöhnlich ist diese Prophylaxe völlig ausreichend. Es empfiehlt sich aber allgemein eine Impfprophylaxe bei besonders gefährdeten Menschen mit der Tetanusnosode durchzuführen. Der Tetanuserreger befindet sich vorwiegend in der Erde und im Pferdemist. Kinder, die sich oft verletzen und gerne im Dreck spielen, Bauern und Gärtnern sei die homöopathische Impfung also angeraten. Im Allgemeinen ist der Wundstarrkrampf allerdings eher eine Erkrankung, die bei Erwachsenen oder älteren Menschen auftritt als bei Kindern. HOMÖOPATHISCHE IMPFPROPHYLAXE Generell darf auch homöopathisch nur dann geimpft werden, wenn sich der betreffende Mensch in einem guten gesundheitlichen Zustand befindet. Es sind die allgemeinen Regeln zur homöopathischen Impfung zu beachten, wie sie unter "Alternativen" beschrieben werden. Homöopathische Impfungen werden im Allgemeinen ausgesprochen gut vertragen - hin und wieder kann es allerdings zu starken Reaktionen kommen. Das betrifft besonders Menschen, die bereits schulmedizinisch gegen die entsprechende Erkrankungen geimpft sind. Hier sollte man als Homöopath erwägen, erst die Impfblockaden mit homöopathischen Mitteln aufzulösen. Die heftigste Reaktion, die ich nach einer homöopathischen Tetanusimpfung erlebt habe, war bei einem Pferd, welches sonst immer schulmedizinisch geimpft worden war. Nach einer Doppelgabe in der C 1000, (die übrigens in diesem Fall wohl etwas zu hoch gewählt war), stand das Pferd am nächsten Tag stocksteif auf der Koppel: Die Vorderbeine nach vorne abgespreizt, als ob sie in den Boden gerammt werden sollten. Allgemein stark erhöhter Muskeltonus, vorgezogene Nickhaut, vermehrter Speichelfluss und apathisches Wesen. Diese Symptome waren erst nach einer Woche wieder komplett abgeklungen und hätten eigentlich homöopathisch behandelt werden müssen. Zur damaligen Zeit war ich jedoch noch recht unerfahren in der homöopathischen Impfung. In der Folge zeigte sich bei dem Tier aber ein ruhigeres und weniger schreckhaftes Wesen. Bei Menschen konnte ich nach der homöopathischen Tetanus-Impfung öfters eine Müdigkeit feststellen, die sich aber nach 1-3 Tagen gab. Diese Reaktionen sind in der Regel unbedenklich und legen sich bald wieder. Im Gegensatz zu den schulmedizinischen Impfungen wird hier die Lebenskraft auf Dauer gestärkt und man fühlt sich nach einer eventuellen Erstreaktion um so wohler. Die Impfung selbst geschieht morgens. Dabei wird das Mittel - hier "Tetanusnosode C 200" - in beschriebener Weise als Doppelgabe zu sich genommen. Dieser Impfschutz hält in der Regel 2 Jahre an, mindestens aber ein Jahr, wenn man alles richtig gemacht hat. Sollte diese Impfung gut vertragen worden sein, kann man beispielsweise nach zwei Jahren das Mittel in der nächst höheren Potenz auf gleiche Weise verwendet werden (C 1000). Falls es zu Reaktionen kam, ist es empfehlenswert die Impfung mit einer erneuten Doppelgabe in der C 200 aufzufrischen. Eine C 1000 in der Doppelgabe hält für etwa 3-5 Jahre an. Dennoch schadet es nichts, nach einer eventuellen Verletzung eine Gabe Ledum in der C 200 zu sich zu nehmen. TETANUS-BEHANDLUNG In Deutschland ist es den Heilpraktikern untersagt, Tetanus zu behandeln. Dabei ist gerade Tetanus sehr einfach zu behandeln, wenn er frisch ausgebrochen ist. Vielleicht gibt es ja Situationen, in denen kein Arzt erreichbar ist (eingeschneite Berghütte oder im Abenteuerurlaub auf dem Amazonas) und man froh ist, dass man die homöopathische Reiseapotheke eingepackt hat. In eine solche Reiseapotheke gehört in jedem Fall Hypericum C 10000. Hypericum ist nicht nur ein phantastisch schnell wirkendes Mittel bei entsetzlichen Nervenschmerzen (abgebrochener Zahn, eingequetschte Zehen oder Finger etc...), sondern Hypericum ist in den meisten Fällen auch das Mittel, das einen frisch ausgebrochenen Wundstarrkrampf sehr schnell ausheilen kann. Die Potenz muss hier hoch gewählt werden und sollte in der C 10000 verabreicht werden. In der Regel ist das eine Potenz, die nur vom erfahrenen Homöopathen verabreicht werden darf. Im Notfall ist es aber durchaus sinnvoll das auch als Laie zu tun, wenn es angebracht ist. Wenn der Wundstarrkrampf schon fortgeschritten ist, wird die Behandlung diffiziler und es kommen neben Hypericum und Arnica noch einige weitere Mittel in Betracht (Belladonna, Nux-vomica, Cuprum, Cicuta, Strychninum u.v.m.). Diese Behandlung sollte im Idealfall von einem erfahrenen homöopathisch arbeitenden Arzt geschehen. Schulmedizinisch wird der Patient im fortgeschrittenen Stadium künstlich beatmet und mit krampflösenden Mitteln behandelt. DAS TETANUSMUSTER - ANLAGE ZUR TETANUSERKRANKUNG Menschen, die wirklich gefährdet sind an Tetanus zu erkranken, erkennt man daran, dass sich deren ganzes Leben auf einem kopfbetonten, eisernen Willen stützt. Sie Wissen genau, was sie wollen und sind auch in der Lage ihren Willen zum Ausdruck zu bringen und entsprechend danach zu handeln (sogenannte "Kopffüßler"). Auf diese Weise können sie durch ihren Verstand und mit ihrem eisernen Willen einige Ziele erreichen. Die erreichten Ziele haben aber häufig keinen Bestand, weil sie durch das Unterbewusste zunichte gemacht werden (=Pech, unvorhersehbare Ereignisse usw.). Denn was diesen Menschen meist völlig fehlt, ist der Bezug zu ihren unterbewussten oder subtilen Gefühlen. Diese Anteile werden von ihrem eisernen Willen fast völlig ausgeklammert. Es fällt diesen Menschen schwer zu erkennen, was ihnen gut tut oder nicht, ob sie sich behaglich oder unbehaglich in einer Situation fühlen usw... Es fehlt am Zulassen der Gefühle und es mangelt an Ehrlichkeit sich selbst gegenüber, was die unterschwellige Gefühlsnatur anbelangt. LERNPROZESS Der Lernprozess hier besteht ganz banal darin, loszulassen. Besonders Gefühle anzunehmen, zuzulassen und entsprechend fließen zu lassen. Es geht hierbei um eine Vereinigung von Kopf und Gefühl. Mit Hilfe einer homöopathische Behandlung und der homöopathische Impfung ist man in der Lage diesen Lernprozess zu vollziehen und sich damit wirklich vor dieser Erkrankung zu schützen. Einen wirklich 100%igen Schutz kann es aber durch homöopathische Medikamente allein nie geben, weil der Faktor Mensch immer mit hineinspielt. Der Mensch muss bereit sein, an sich zu arbeiten, um den eigenen Entwicklungsprozess zu machen. Die homöopathischen Mittel sind ein phantastisches Hilfsmittel auf diesem Weg. IMPF-BLOCKADE Durch die schulmedizinische Impfung wird im Bereich des Hals-Chakras eine Blockade gesetzt, die von sichtigen Menschen zumeist als eine Art schwarzer Balken gesehen wird. Diese Blockade trennt den eigenen Willen von der Möglichkeit diesen zu äußern ab. IMPFREAKTIONEN, IMPFSCHÄDEN Generell hängt die Art des gesetzten Impfschadens davon ab, ob bei der geimpften Person die Anlage zur Tetanuserkrankung bereits bestand oder nicht. (Bei den wenigsten Menschen liegt von Natur aus eine Anlage zur Tetanus-Erkrankung vor - in den meisten Fällen wird diese Anlage überhaupt erst durch die schulmedizinische Tetanus-Impfung gesetzt). Auch die Stärke des Musters spielt eine Rolle in welche Weise der Impfschaden zu Tage tritt, wie auch andere Faktoren (akute Erkrankung oder sonstige Immungeschehen während der Impfung etc.). Es soll hier aber nur grob aufgezeigt werden, zu welchen Folgen es durch schulmedizinische Tetanusimpfungen kommen kann bzw. kommt: </quote> -------------------------------------------------------------------------------(Gezipptes Beweisstück: http://www.ariplex.com/ama/ama_ri05.zip)
Diese Behauptungen sind ungeheuerlich. Wer sich danach richtet, begibt sich in Lebensgefahr.
Besonders übel, daß gerade beim Impfen bzw nicht-Impfen Kinder die Opfer sind.
Die Homöopathie kann weder diagnostizieren noch behandeln.
Sie konnte es nie und sie wird es auch nie können.
Die Homöopathie ist ein Hirngespinst.
Was sagt unsere höchste staatliche Instanz für Medizin, das Bundesgesundheitsministerium, zur Homöopathie?:
----------------------------------------------- <quote> Hintergrund: Naturheilmittel und Positivliste Die homöopathischen, anthroposophischen und pflanzlichen Arzneimittel haben für Patientinnen und Patienten und auch für immer mehr Ärzte ihren großen Nutzen längst bewiesen. Das wird bei der Neuordnung der Arzneimittelversorgung berücksichtigt. Naturheilmittel werden in der Positivliste berücksichtigt. Kriterium wird, wie bei anderen Arzneimitteln auch, der ausgewiesene therapeutische Nutzen sein. </quote> -----------------------------------------------(Gezipptes Beweisstück: http://www.ariplex.com/ama/ama_bmg1.zip)
Obwohl es keine Beweise gibt, daß Homöopathie funktioniert, sondern im Gegenteil mehr als genug Beweise, daß Homöopathie grundsätzlich NICHT funktionieren kann, behauptet das deutsche Bundesgesundheitsministerium:
----------------------------------------------- <quote> Die homöopathischen, anthroposophischen und pflanzlichen Arzneimittel haben für Patientinnen und Patienten und auch für immer mehr Ärzte ihren großen Nutzen längst bewiesen. </quote> -----------------------------------------------
Das Bundesgesundheitsministerium, das Amalgam für die Zahnmedizin nicht verbietet, das Bundesgesundheitsministerium, das zB im Fall BSE der Bevölkerung die Wahrheit vorenthalten hat, eben dieses Bundesgesundheitsministerium sagt hier eindeutig die Unwahrheit.
Das Bundesgesundheitsministerium ist zur Wahrheit gegenüber der Bevökerung verpflichtet.
Das Bundesgesundheitsministerium ist zur Wahrung und zum Schutz der Gesundheit der Bevökerung verpflichtet.
Doch das Bundesgesundheitsministerium vergeht sich gegen seine Pflichten.
Wieviele Menschen werden alleine deswegen dieses Jahr sterben?
Homöopathie ist nicht die "Königin der Heilkunst" (wie sie von den "alternativen" "Heilern" genannt wird), sondern sie ist eines der schwärzesten Kapitel der Medizin und der Gesundheitspolitik.
Aribert Deckers
Weitere Informationen zum Thema Impfungen finden Sie im Internet unter:
Zu Meningococcus-Impfstoffen:
Verdacht auf einen Impfschaden ?:
Datenbanken allgemein:
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Verlage dürfen sich wegen der Nachdruckrechte per Email an mich wenden.
Aribert Deckers