TINA's Liste für kostenlose Emailadressen und Homepages

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World's largest List

of

Free Web Space

Free Email

Reminder Services

and other Goodies

more than 500 URLs added: now with > 1300 entries

* 24.11.2000
Meine gute Tat fuer heute:


Vorwort

Diese Liste hat weit ueber 800 Eintraege. Aber selbst wenn sie "nur" 730 haette, so wuerde dies bedeuten, dass wenn jeder der hier angegebenen Service-Provider nur ein einziges Mal in zwei Jahren etwas an seinen Bedingungen oder Leistungen aenderte, wir JEDEN TAG diese Liste neu ueberarbeiten muessten. Ihr seht, dass das kaum machbar ist. Aus diesem Grund beschraenken wir uns in dieser Liste auf die notwendigsten Angaben. Lest Euch die Liste in Ruhe durch und probiert die verschiedenen Anbieter aus. Bigfoot zum Beispiel ist ein Email-Forwarder, der aber auch andere Dienste anbietet wie einen Autoresponder oder Reminder. Um die Liste lesbar zu halten, wurde Bigfoot trotzdem nur 1x eingetragen. Mit den anderen Anbietern haben wir es ebenso gemacht. Wenn also ein Provider als Anbieter von free web space eingetragen ist, so kann es durchaus sein, dass es bei ihm auch Email Accounts gibt!

Manche Anbieter erscheinen und sind bereits wenige Wochen spaeter wieder von der Bildflaeche verschwunden oder ausgebucht. In den Uebersichten im WWW sind sie aber auf Jahre hinaus enthalten. Es gibt Uebersichten, die seit mehr als 2 Jahren nicht mehr ueberarbeitet wurden. Wer mit so einer Liste sucht, muss natuerlich auf die Nase fallen. Wenn man zwei Listen hat, die eine mit X und die andere mit Y Eintraegen, und mit beiden sucht, denkt natuerlich, er habe X+Y Anbieter und koenne sich einen davon aussuchen. Also klappert er Stueck um Stueck die URLs ab und erlebt eine Pleite nach der anderen, weil es viele Doubletten gibt, vor allem aber weil die URLs schon lange nicht mehr gelten. Um Euch diese Muehe und diesen Aerger zu ersparen, sind in unserer Liste nicht nur die aktiven, sondern auch die stillgelegten URLs angegeben. Ein gutes Beispiel ist CyberCity HongKong. Diese URL funktioniert nicht mehr, wird aber in einer sehr grossen Zahl von Uebersichten nach wie vor als "aktiv" aufgefuehrt. Daran sieht man dann, dass man bei so einer Uebersicht vorsichtig sein muss. (Inzwischen gibt es Zugriff auf CyberCity HongKong. Aber dafuer fehlen alle Links. Umbenannt worden ist er auch. Das sieht nach einer Menge schmutziger Politik hinter den Kulissen aus. HongKong wurde von den Rotchinesen einkassiert. Dabei duerften einige Koepfe gerollt sein...)

Die Liste in irgendeiner Weise alphabetisch zu sortieren ist hoffnungslos. (Nach Name oder nach URL - was ist besser? Schon da scheiden sich die Geister.) Weil man aber in einem Browser oder einem Editor Suchfunktionen hat, ist es kein grosses Problem, sich damit vorwaerts zu bewegen. Die Aufteilung in einzelne Rubriken ("Free Web Space", "Free Email" und so weiter) wurde absichtlich nicht durchgefuehrt. So eine Aufteilung sieht zwar optisch ganz nett aus, aber uns geht es in allererster Linie um Information pur. Darum nur 1 einziges File, in dem alle Anbieter aufgefuehrt werden. Wie schon gesagt, haben Anbieter oft mehrere Dinge (free web space, free email, reminder, guest book). Einen Anbieter deshalb fuer jedes Angebot einzeln aufzufuehren wuerde die Liste unnoetig aufblaehen, ihre Wartung noch unhaendlicher machen - genauer gesagt: fast unmoeglich machen. Deshalb - ich wiederhole es: Nur 1 File, jeder Anbieter wird nur 1x aufgefuehrt. Ausnahmen wurden nur dann gemacht, wenn es sich um verschiedene URLs handelt, so dass nicht sofort erkennbar ist, dass es sich um den gleichen Anbieter handelt. Wir haben nicht nur die Namen, sondern die gesamten URLs sichtbar gemacht, damit Ihr leichter mit anderen Listen vergleichen koennt.

Diese Liste zu erstellen hat eine hoellische Menge Arbeit gemacht und uns mehrere Wochen intensiver Recherchen gekostet. Mehrere Tausend URLs wurden durchgeackert, Stueck um Stueck alle einzeln ueberprueft. Diese Arbeit werden wir jedoch nicht wiederholen! Wir haben diese Liste zwar auf die Beine gestellt, aber die Updates erfolgen ab jetzt nur noch, wenn wir von Euch Meldungen ueber neue Provider, neue Dienste oder ueber Aenderungen erhalten.

Dies ist die unseres Wissens mit grossem Abstand groesste Liste dieser Art im Web. Angesichts des gewaltigen Aufwands, den wir dafuer treiben mussten, ist - denken wir - ein Vorwort durchaus angemessen.

Ein Wort auch zur Technik: Wir haben absichtlich keine Tabellen, keine mehrfarbige Darstellung oder anderen Schnickschnack benutzt. Wir haben Tabellen und Listen gefunden, die bei minimalem Nutzinhalt mehrere Hundert Kilobytes gross sind und die Rechner zustopfen, von den langen Ladezeiten und den daraus folgenden Telefonkosten gar nicht erst zu reden. Wir wollen, dass man unsere Informationen auch mit einem C64, einem XT oder einem CP/M-Rechner problemlos laden und benutzen kann. Und wir wollen schnell sein, schnell und nochmals schnell. Die Liste hat zur Zeit rund 300 Kilobyte. Wuerden wir sie mit HTML-Muell fuellen, koennten wir sie locker auf 1,5 oder 2 Megabyte aufblasen, ohne dass dabei auch nur das kleinste Bisschen mehr an Nutzinformation in ihr enthalten waere. Darum: Kein Schnickschnack, sondern nuechterne Information, Information (fast) pur. Wir haetten diese Liste auch als einen reinen ASCII-Text aufbereiten koennen,

naemlich so wie diesen Text,
aber das erlaubt keine so einfache Bildaufbereitung (weil es dann keine automatischen Zeilenumbrueche gibt!) und ist auch schwerer zu lesen.

Wir hoffen, dass diese Liste fuer Euch etwas bringt. Wie schon gesagt: Wir warten auf Eure Rueckmeldungen. Das gilt ganz besonders fuer die Service-Provider. Ohne Rueckmeldungen keine Updates!

22.12.1999
Seit dem letzten grossen Release sind mehr als 300 neue Eintraege hinzugekommen. Macht ueber 1100 Eintraege. Und ein Ende ist nicht in Sicht. Umso wichtiger sind die Hinweise, die am Anfang, vor allem aber verstreut im File, zu gewissen Dingen gemacht werden. Zu einer guten Liste gehoert naemlich auch der Blick hinter die Kulissen. Und es gehoert eine kraeftige Portion Kritik dazu! Kritikloses Abnicken ist fehl am Platze, ganz besonders fehl am Platze, wenn Industrie und Handel, allen voran die Werbung, ihre Finger in einer Sache haben! Und free webspace und free email sind 100prozentig Werbung. Dass das keiner jemals vergisst! Das Erwachen koennte grausam werden...

Wir sind gefragt worden, warum wir keine Tabelle machen, so richtig schoen sauber, optisch geschniegelt. Und warum wir nicht angeben, wieviel MB hier und wieviel MB dafuer spendiert werden. Letzteres ist einfach zu beantworten: Wenn die Anbieter ihre Meinung oefter wechseln als ihre Hemden, dann koennen wie nicht jedesmal hinterherhecheln. Sowas ist vollkommen sinnlos.

Eine Tabelle (mit dem TABLE-Tag in HTML) koennten wir schon machen, aber das werden wir huebsch bleiben lassen. Erstens ist es dann unmoeglich, die einzelnen Anbieter bzw. bestimmte Details zu kommentieren. Zweitens wird eine Tabelle erst dann auf dem Bildschirm aufgebaut, wenn ihre letzte Zeile im Rechner eingetrudelt ist. Bei einer Filegroesse von ueber 400 KiloBytes wuerde man bei 1 kByte/sec 400 Sekunden gar nichts sehen, bei 5 kBytes/sec 80 Sekunden. Habt Ihr Lust, mehrere Minuten lang auf einen leeren Schirm zu starren, bis endlich die Tabelle aufgebaut ist??? Und im Falle eines Uebertragungsfehlers bricht die Sache zusammen und alle bis dahin angekommenen Daten sind kaputt: Man sieht NICHTS! Damit auch im Fall eines Fehlers etwas zu lesen ist und damit auch schon waehrend des Ladens der Text zu lesen ist, machen wir KEINE Tabelle. Und das bleibt auch so!

Ein dritter Grund gegen eine Tabelle ist die Zusammenfassung aller Daten in einem einzigen File. Auch das ist ein Muss. Statt ratlos in x kleinen Futzelfiles herumstochern zu muessen, kann man in unserem grossen File ALLES gleichzeitig durchsuchen. Es ist natuerlich oberyuppiemaessig, wenn alles in vielen kleinen Tabellen steht, am besten mit nur 10 Eintraegen pro File. Aber habt Ihr euch mal ueberlegt, wieviel Spass es macht, in 100 Files nach einer bestimmten Sache suchen zu muessen? Und fuer jeden Suchbegriff nochmal durch 100 Files...! Und nochmal... und nochmal...!

Und noch etwas: Es gibt viele Leute, die keinen eigenen Internetanschluss haben. Die koennen nur zu bestimmten Oeffnungszeiten in der oeffentlichen Bibliothek an den Rechner. Dazu muessen sie sich anmelden und haben pro Mal nur 1 Stunde Zeit. Vielleicht nur 1/2 Stunde. Vielleicht auch nur 1/4 Stunde...

Je mehr sich anmelden, desto laenger dauert es, bis einer wieder an den Kasten darf. Naechste Woche vielleicht, oder uebernaechste...

Und wenn er dann da ist und etwas runterladen will, dann muss er eine Diskette kaufen, weil mitgebrachte wegen der Virengefahr verboten sind. Macht Einemarkfuffzich pro Diskette. Und dann steht der arme Kerl da und downloaded 100 Files. Da kommt Freude auf... Und wenn er in der Website nicht zurechtfindet, weil der Webschuster von Design soviel Ahnung wie die Kuh vom Klavier hat, dann wartet und wartet er und fummelt und fummelt, bis er die vielen Futzelteile gefunden und auf die Diskette gebracht hat. Und weil diese vielen HTML-Murksereien die Files 3fach, 4fach oder vielleicht sogar 10fach aufblaehen, reicht eine Diskette nicht. Macht nochmal Einemarkfuffzich...

Warum ich das schreibe? Weil ich Emails kriege von Leuten, die arbeitslos sind, die sich in der Reihe anstellen muessen in der oeffentlichen Bibliothek, und die gerne wissen moechten, was es kostenlos gibt, weil sie es sich nicht anders leisten koennen.

Das Internet ist fuer alle da!
Das Internet ist ein Menschenrecht!

Rueckmeldungen, Kommentare, Fragen schickt bitte per Email an: t i n a @ a r i p l e x. c o m


Web-Design

Ein Punkt, den wir oft erwaehnen muessen, ist das Web-Design. Grund hierfuer ist schlicht und einfach, dass wir versucht haben, uns testweise als User anzumelden. Aber wie kann man das tun, wenn schon auf der Frontpage kein Text zu erkennen ist, weil sie weisse Schrift auf weissem Grund enthaelt!? Wie soll man es tun, wenn es ueberhaupt keinen Text gibt? Schwarze Schrift auf schwarzem Grund wollen wir natuerlich auch nicht vergessen...

Haeufiges Aergernis sind fehlende Links, ganz besonders, wenn es die sind, mit denen man sich anmelden muss. Was fuer ein Stoffel ist ein Webmaster, der nur 2 oder drei Links auf der Frontpage hat und nicht einmal die stimmen!? Man muss sich vor Augen halten, dass es sich dabei um kommerzielle Unternehmen handelt, die anderen Unternehmen "den Weg ins Internet weisen" wollen... - natuerlich fuer viel Geld, versteht sich...

Blueten gibt es, jede Menge... So kann es einem passieren, dass man auf eine Homepage trifft, auf der folgendes steht:

Doch es kann gar nichts geschehen, weil schlicht und einfach der Code dazu fehlt! SO ein Pech aber auch...!

Glanzlichter sind auch die Web-Sites, bei denen man gar nicht eintreten kann, weil der Eingang versperrt ist. Betreten nur mit Angabe eines Sponsor-Codes moeglich. Das gibt es bei den MLM-Scherzen, wo einem Besucher gleich eine Zuordnung zu demjenigen verpasst wird, mit dessen Code man die heiligen Hallen des Mammons betritt... Damit der Sponsor dann seine Prozente kriegen kann...

Ueberhaupt die MLM (Multi-Level-Masche)-Web-Sites! Ihr ganzer Sinn und Zweck besteht nur darin, Leute zu koedern, die ihrerseits wieder Leute koedern, die ihrerseits ... Und so weiter... Einen echten Sinn haben sie nicht. Ihr Betreiber will reich werden. Dazu braucht er genuegend Leute, die ihm auf den Leim gehen und die Drecksarbeit machen. Das ist alles.

Bei unseren Recherchen hat sich ein grosser Teil der URLs als hoffnungsloser Schrott herausgestellt, wo die Betreiber der Web-Sites nichts anderes tun als Leute suchen, die das grosse Geld suchen. Unter Hunderten von Web-Seiten war dann mal eine dazwischen, auf der eine brauchbare Information zu finden war.

Statt brauchbarer Information Dutzende von Bannern oder GIFs auf den Web-Seiten. Wie oft ist es vorgekommen, dass nicht einmal eine halbe Seite Text (ergibt rund 1 Kilobyte) auf der Web-Seite war, die Web-Seite aber mehrere zig Kilobyte gross war. Von den GIFs gar nicht erst zu reden. Statt Ladezeiten von wenigen Sekunden muss man mit Minuten rechnen... Wenn man (was ebenfalls nicht selten ist) ohne die Bilder nicht navigieren kann und die Bilder auf der Web-Seite locker 100 Kilobytes pro Stueck ausmachen, dann kommt erst richtig Freude auf... Auch dies, wohlgemerkt, keine Bastlerarbeit, sondern auf "professionellen" Web-Seiten...

In einem Fall haette man mit 1 Kilobyte locker auskommen koennen. Unser Cache zeigte uns geladen mehr als 188 Kilobytes... Ein Schrott-Verhaeltnis von mehr als 1 : 180.

Dumm ist es auch, wenn bei den Bildern die Bilder im Text-Modus nur als leerer Kasten angezeigt werden, ohne Beschreibung. Sollen diese Bilder dann als Link benutzt werden, dann weiss man nicht, worum es sich handelt. 5 oder 10 solcher leeren Vierecke untereinander, dazu noch eingeklemmt in einen Frame, der zwangsweise als fixiert definiert ist, so dass man ihn nur mit Hilfe des Rollbalkens bewegen kann - auch das ein Meisterwerk web-designerischen Stuempertums. Allen vorweg sind natuerlich wieder die Firmen...

Wie dumm dieses Verhalten ist, kann man leicht ausrechnen, wenn man 1000 Hits pro Monat fuer so eine verkorkste Seite ansetzt: 1000x 180 kB = 180 MB. Weil die Web-Sites nach Traffic (in Megabytes pro Monat) bezahlt werden muessen, geht so etwas ganz schoen ins Geld, denn es geht nicht um 1000 Hits pro Monat, sondern um Tausende pro Tag! Die ganz grossen Web-Sites kommen auf mehr als 1 Mio Hits pro Monat. Das kostet Geld...

Eines Teils dieses Traffics entledigen sich die Server, indem die Caches in jenen Servern, aus denen man auf dem Informationsweg seinen Daten holt, einen grossen Teil bereitstellen von den letzen Abfragen anderer User. Und genau hier schlaegt die Dummheit nochmals zu: Es gibt Konstruktionen, dank derer der Cache nicht benutzt wird, ja nicht einmal jener im PC, mit dem man surft! Nein, jedes Mal muss der ganze Schotter direkt von der Web-Site geladen werden... Ein grosses Lob geht an dieser Stelle auch an den Navigator, der beim Drucken eines Files, das bereits im Plattencache und im RAM-Cache geladen ist, trotzdem nochmals von der Website anfordert. Duemmer geht es wohl kaum...

Ein weiterer Grund fuer Aerger sind die Hintergrundbilder. Oft sind sie so dunkel, dass man die Schrift darueber nicht lesen kann. Schaltet man auf Text-Mode um, kann man wiederum nicht navigieren... Stoerend sind die Bilder vor allem, weil sie den Rechner so hart belasten, dass man ewig warten muss, bis das Bild aufgebaut ist. Erst danach kann man weitermachen... Internet fuer Masochisten... Bei unseren Recherchen haben wir unter den Tausenden von Web-Seiten nur ein einziges Mal ein gut durchdachtes Design mit Hintergrundbild gefunden.

Java ist eine andere Quelle der "Freude". Genial ist es, mit Hilfe von ein paar Abfragen festzustellen, dass der Surfer weder Netscape Navigator ab Version ? oder Internet Exploder ab Version ? benutzt. Also wird der Zugriff sofort verwehrt... Statt dessen kommt die Meldung, man solle sich gefaelligst einen ordentlichen Browser besorgen... Wozu? Natuerlich dazu, dass bei eingeschaltetem Java(script) so richtig geschnueffelt werden kann. Ein Beispiel dafuer sind die Web-Tracker, bei denen inzwischen sogar die Zeiten analysiert werden, die der Surfer mit dem Laden und Lesen einer Web-Seite zubringt. Unter diesem Gesichtspunkt ist es ein hellrot leuchtendes Warnsignal, wenn eine Web-Site nur mit eingeschaltetem Java(script) betreten werden kann. Oder laeuft jemand von Euch staendig mit gezuecktem Kontoauszug herum, damit jeder sofort sieht, wieviel Geld Ihr verdient!??

Klare Regel: Wenn eine Web-Site Java(script) voraussetzt: Finger weg!!!

Es gibt auf der Erde so viele Web-Sites. Warum sollte man sich dann mit jenen beschaeftigen, die einen bloss ausschnueffeln und auspluendern wollen!?

Wer glaubt, dies sei nun alles, der irrt. Wir sind bei unseren Recherchen, die weissgottt sehr muehsam waren, auf so furchtbar viel Schrott gestossen, dass das, was wir eben beschrieben haben, nur die Spitze des Eisbergs ist. Wir sind jedoch zu muede, zu jeder Web-Site das dazu zu schreiben, was wir dazu schreiben muessten, um den jeweiligen Stuemperkram seiner jeweiligen Stuemperklasse entsprechend auch nur annaehernd korrekt zu bewerten... Die jeweiligen Web-Designer koennen froh sein, dass wir sie wegen ihrer Machwerke auf einer Skala von 1 (mies) bis 10 (gut) nicht mit minus 10000 bewerten...

 

17.12.1999
Dass man heute immer mehr Rubriken und Unterrubriken und Unterunterrubriken und Unterunterunterrubriken angeben muss, wenn man sich in die Suchmaschinen und Email-Server eintragen will, ist der helle Wahnsinn. Wozu haben wir denn die grossen Serverkapazitaeten!? Doch wohl dazu, ENDLICH die VOLLE BANDBREITE der Informationen durchsuchen zu koennen. Aber nein, es muss so fitzelklein zersaebelt werden, dass auch der duemmste Schrebergartenvorstandsoberallmachtsbachel es in seinem 1/2-Bit-Gehirn kapiert...

Ich bemerke aber immer oefter, dass in den Websites diese Strukturen gut sichtbar auf der Seite angebenen werden:

Home > Members > Registration

Damit weiss man, wo man sich - ausgehend von der Homepage (fuer die Yuppies: "Portal") - im Dschungel der Links auf der Site befindet. (In diesem Fall bei "Registration")

Nachahmenswert!!!


Traffic und die Kosten

Je mehr User auf einem Server sind, je mehr Abrufe fuer die HTML-Seiten erfolgen, desto mehr ist der Server belastet. Das aeussert sich in schlechten Zugriffszeiten. Wird es ganz schlimm, gibt es nur noch Fehlermeldungen, weil der Server die Verbindung abbricht oder diese gar nicht erst zustande kommt. Sehr bekannte free web space Provider sind also NICHT die erste Wahl, wenn man auf der Suche nach einer kostenlosen Homepage ist!!!

Ein anderer Punkt, der immer nur im "Kleingedruckten" auftaucht, und auch dort ganz versteckt, ist der Traffic, den ein User mit seiner Homepage erzeugt. Traffic kostet den Provider Geld. Also versuchen viele Provider, den Traffic zu beschraenken. Dann findet man in den Geschaeftsbedingungen ("terms of service" oder "conditions") einen Punkt, wo man fuer seine vermeintlich kostenlose Homepage doch zur Kasse gebeten wird: So ist es beispielsweise bis 2 oder 5 MB pro Monat kostenlos. Darueber kostet es pro MB und Monat soundsoviel US-Dollar. Will man nicht zahlen, ist die Hompage futsch. Und ein Mahnverfahren hat man auch am Hals... Daher rate ich jedem, sich die Geschaeftsbedingungen sehr, sehr sorgfaeltig anzusehen. Seht Euch vor allem auch immer die Bedingungen fuer die kommerziellen Inserate auf einem Server an. Da sieht man sehr schnell, wo es lang geht.


Anonymitaet

Einer der immer wichtiger werdenden Punkte im Netz ist die Anonymitaet. Das kann gar nicht oft genug gesagt werden. Ein Kommentator hat das wunderschoen beschrieben:

Anonym bleiben heisst natuerlich: sich schuetzen gegen jegliche Schnueffelei. Dazu gehoert an allererster Stelle, seine Email-Adresse vor SPAM zu schuetzen. Wer ueberall seine echte email-Adresse hinterlaesst, braucht sich nicht zu wundern, wenn seine Mailbox vor Reklameschrott ueberquillt. Es gibt in den Formularen, die ueberall auszufuellen sind, manchmal auch den Punkt "Ich will keine Werbung". Dieser Punkt ist meist so angegeben, dass man, wenn man nicht dagegen kreuzt, mit Werbung zugemuellt wird. Leichtglaeubige denken vielleicht, dass man mit der Angabe, man wolle keine Werbung, genug getan habe. Aber wer sagt denn, dass sich die Firmen an diese Ankreuzerei halten!? Ich kann nur warnend darauf hinweisen, dass es einen Haufen Firmen gibt, die einem ungefragt Reklamemuell zuschicken mit dem Vermerk, sollte Werbung unerwuenscht sein, so solle man dies in einer Antwort-Mail mitteilen. Antwortet man dann und will aus der Liste gestrichen werden, dann geht das Theater erst richtig los, weil die Firma die Antwort zu nichts anderem benutzt hat als zur Feststellung, ob die Adresse funktioniert...

Es empfiehlt sich, staendig eine oder mehrere Adressen bei Email-Forwardern zwischenzuschalten. Gibt es auf einer Adresse zu viel Reklamemuell, wird diese Forward-Adresse einfach auf eine "Muellhalde"-Adresse umgeleitet, wo man die Post einfach nicht mehr abholt...

Ein bewaehrter Trick sind auch Autoresponder: Sobald eine Email eintrifft, verschickt dieser "Anrufbeantworter" eine Fehlermeldung...

Der Neugier der Schnueffler sind keine Grenzen gesetzt. Wenn es nach ihnen ginge, dann wuerden sie alles, von der Zahl der Zimmer der Wohnung bis hin zur Schuhgroesse der Schwiegermutter des Nachbars des Hauswirts, wissen wollen. Alles wird dann fein saeuberlich in Datenbanken gespeichert, damit sie dann in Ruhe "Persoenlichkeitsprofile" jeder einzelnen Person anlegen koennen, derer die Schnueffler habhaft werden. Aus den einzelnen Daten mag im Einzelfall nicht viel zu sehen sein. Aber Stueck um Stueck werden im Lauf der Jahre die Daten zusammengetragen, bis hin zu der Zeit, die man vor welchem Typ von Pornobild zubringt und welche Oberweite oder sonstigen Merkmale und Aktivitaeten die jeweilige Dame gerade so hat oder treibt... Weil es nicht so einfach ist, den Surfern ihre Daten zu entlocken, werden sie mit Gratisangeboten gekoedert, einer Praxis, die im Print-Bereich schon lange bekannt ist. Dort sind es die Sweepstakes oder Preisausschreiben... Im WWW sind es die kostenlosen Homepages, die kostenlosen Email-Adressen, die Counter und - ganz besonders die Chat-Sites...

Die Schwierigkeit besteht also darin, sich der Schnueffler zu entledigen mit Hilfe von Schnuefflern...

Die Chats sind ein Fall fuer sich. Wie an anderer Stelle erwaehnt, versuchen die Firmen, Geld zu scheffeln mit Banner-Klicks. Dazu brauchen sie die erforderlichen Besucher auf ihren Web-Sites. Was liegt naeher, als sich sich diese Besucher frei Haus kommen zu lassen!? Anstatt viel und teure Werbung zu machen fuer die eigene Web-Site oder kostenlosen Webspace zu vergeben, werden einfach Chat-Raeume eingerichtet. Da braucht man sicht nicht um Kleinigkeiten zu kuemmern. Der notwendige Plattenplatz braucht auch nicht besonders gross zu sein, weil Chat-Raeume eine ganz bemerkenswerte Eigenschaft haben: Sie enthalten nur Text und keine Grafiken! Ausserdem wird weitaus oefter gelesen als geschrieben. Und weil immer wieder Neues in den Chats geschrieben wird, ist dies ein immer wieder neuer Anreiz, diese Chat-Raeume zu besuchen und die Seiten (und damit die Werbung!) zu lesen... Statt also um laufende Updates von Webseiten betteln zu muessen, ist bei einem Chat-Raum die Firma viel besser dran...

Und noch etwas: Wenn jemand Leute auf seine Homepage zieht, und er hat auch so einen Chat-Raum, der auf einem fremden Server liegt, dann wandern immer wieder Leute von der Homepage zu dem Chat-Server - und bleiben dort. Um die Homepage kuemmern sie sich nicht mehr. Der Betreiber der Homepage ist nichts weiter als ein billiger Zutraeger fuer den Chat-Raum - und in dem wird das Geld mit Werbung gescheffelt...

Doch nicht nur Provider mit "kostenlosen" Angeboten, sondern auch solche mit zu zahlenden Diensten sind mit Vorsicht zu geniessen, wie neben anderen beispielsweise die "c't" meldet (Heft 8/97, Seiten 16,17):

In einer anderen Quelle [Computer Zeitung, 3.4.97, Seite 21 unten links] ist zu lesen:

Wir haben dieses lange Vorwort mit Absicht vor (darum heisst es auch "Vorwort") die eigentliche Liste gestellt, um Euch klipp und klar und in aller Deutlichkeit zu zeigen, auf was Ihr Euch einlasst. Denkt daran, wenn Ihr die Web-Sites besucht, wenn Ihr Formulare ausfuellt, oder wenn Ihr Homepages, Chat-Raeume oder anderes einrichtet!

TINA, 22.3.1998



Ein kleiner Vorgeschmack...

Wenn es was umsonst gibt, ist jeder gleich dabei... Aber nach der alten Regel, daß es eben doch nichts umsonst gibt, ist Vorsicht geboten. Deshalb habe ich mehrere Angebote ausprobiert.

  1. Bigfoot

    http://www.bigfoot.com

    Bigfoot ist nur ein Email-Weiterleiter (Forwarder), hat aber den Vorteil eines Autoresponders. Es wird zwar mit viel Grafik um sich geschmissen, aber man muß diese nur beim Installieren oder Umkonfigurieren ertragen. Danach sieht man sie (und Bigfoot) nie wieder...

  2. Cybercity

    http://www.cybercity.com

    Angeblich kostenlos. Ich habe jedoch keinen Hinweis auf kostenlose Homepages (angeblich mit 5 MB) und kostenlose Emailadressen gefunden. Statt dessen Preise...

  3. Excite

    http://www.excite.com

    Ein Ableger der Excite-Suchmaschine. Eine furchtbarere Website habe ich selten gesehen. Man muß sich durch riesige Formulare quälen, die so unlogisch sind, daß man mehrere Stunden braucht, um dann schließlich doch entnervt aufzugeben, und man sich wünscht, dem Web-Designer, der das verbrochen hat, einmal nachts im dunklen Park zu begegnen...

    Entgegen der falschen Behauptung, es gäbe einen no-Frames-Zugang, wird sogar Java benutzt. Wer da ahnungslos hereintappt, endet mit einer horrenden Telefonrechnung - und immer noch ohne jedes brauchbare Ergebnis.

    Nicht einmal die Registrierung funktioniert korrekt...

  4. Germany.Net

    http://www.germany.net

    Werbung!

  5. GMX

    http://www.gmx.net

    Werbung!

  6. Hotmail

    http://www.hotmail.com

    Hotmail ist möglicherweise die bekannteste Adresse für kostenlose Emailadressen. Sie strotzt nur so vor Reklamemüll, den man laden muß, bis man an seine Post kommt. Wer sich aber auskennt, kann auch bei ausgeschalteter Grafik navigieren und seine Post laden.

    Wer hinter einer dynamischen, also laufend umgeschalteten IP-Nummer sitzt (schlimmstes Beispiel ist Metronet), der wird von Hotmail unter Umständen schon nach wenigen Sekunden wieder rausgeworfen, weil Hotmail die IP-Nummer für den Datenschutz benutzt. Wer lesen will, aber dabei die IP-Nummer von seinem Povider geändert bekommt, wird von Hotmail nicht als der erkannt, als der man sich eingeloggt hatte - Feierabend! Hotmail mit Metronet-Account ist etwas für Masochisten.

    Das neue Jahr 1998 hat fuer die User, die bei Hotmail einen Account haben, mit einem Desaster angefangen: Ende Januar 1998 wurde Hotmail von Microsoft gekauft. Um das auch gleich jedem deutlich zu machen, wurde die Webseite, mit der man sich einloggen kann, so umgeaendert, dass man mit einem normalen Browser auf die Nase faellt, Einloggen nicht mehr moeglich... Damit waere Hotmail auch erledigt. Friede seiner Asche...

    * 16.4.1999
    Hotmail hat sich endgueltig aus dem Kreis der Anbieter verabschiedet: Der Zugriff funktioniert nur noch mit Cookies. Das ist ein eindeutiger Verstoss gegen das Datenschutzgesetz! Finger weg!

  7. iName

    http://www.iname.com

    Email Forwarding kostenlos. Eine Mailbox gibt es auch, gegen Geld.

  8. MailNet

    http://www.mail.org.uk/index2.htm

    Man gibt sich sehr bedeckt und die WWW-Seiten geben keinerlei Einzelheiten bekannt. Soviel wird aber deutlich: Die Emailadressen hängen mit Werbung zusammen. Wie es scheint, ist der Server eine Veranstaltung einer Werbefirma, die im Auftrag ihrer Werbekunden die Emailaccounts mit Werbung "versorgt".

  9. Mypad

    http://www.mypad.com

    Kostenlose Emailadressen. Der dicke Hammer: Ist der Account 60 Tage lang unbenutzt, wird er gelöscht. Auf so eine windige Sache würde ich mich niemals einlassen. Schließlich ist Post Post - und eine sehr wichtige Angelegenheit.

  10. NetAddress

    http://www.netaddress.com

    Benutzt Java. Das ist ein ausreichender Grund, die Finger davon zu lassen.

  11. NetTaxi

    http://www.nettaxi.com

    Kostenlose Emailadresse und Homepage. Die Größe wird jedoch begrenzt! Mail und Homepage zusammen dürfen nicht mehr als 1 MB umfassen. Man kann natürlich noch Platz dazukaufen... Davon - und von Werbung - scheint die Firma zu leben.

    22.12.1999
    Der Webspace scheint auf 25 MB vergroessert worden zu sein.
    Kein Wunder, bei dem Konkurrenzdruck...

  12. Netforward

    http://www.netforward.com

    Ein Email-Weiterleiter. Man kann unter mehreren Domainnamen wählen.

    * 16.4.1999
    Netforward kann man jetzt auch streichen: Die Weiterleitung an WWW-Accounts funktioniert absichtlich nicht mehr. Aenderungen auf WWW-Accounts werden als "Fehler" zurueckgewiesen. Wohl die meisten Angestellten und die Benutzer von oeffentlichen Bibliotheken und Besucher von Internet-Cafes haben einen WWW-Account, weil sie keinen POP3-Account benutzen koennen. Alle diese Leute stehen jetzt im Regen. Mal wieder eine reife Leistung!

    Diese Meldung kam mit dem Vermerk, dass Bigfoot.com noch einwandfrei funktioniert.

  13. Pigeon

    http://www.pigeon.com

    Rein kommerzieller Email-Service mit Sitz in Hong Kong. Nur als Vergleich angegeben.

  14. Rocketmail

    http://www.rocketmail.com

    Sieht vielversprechend aus. Technik scheint gut zu sein. Man liest sich durch die Seiten und will sich, nachdem man alles für gut befunden hat, anmelden. Da kommt der Hammer: Man kriegt die Frontpage von Yahoo auf den Schirm geknallt. "Four 11", die Rocketmail betrieben haben, haben an Yahoo verkauft. Wieder eine Leiche mehr. Vielen Dank, Yahoo!

  15. Tripod

    http://www.tripod.com

    Grafik-überladene Website. Ohne Grafik ist Navigieren nicht möglich. Ein Dank an Netscape und Microsoft für die Landkarten-Navigation. ;-(((((

    Kostenlose Homepage mit 2 MB. Upload mit FTP.

    * 30.10.98
    Tripod wurde im Februar 1998 von Lycos aufgekauft. Tripod hat derzeit 2,1 Millionen User. Fuer Deutschland wurde http://www.tripod.de aufgemacht, woran sich Bertelsmann mit 20 Millionen DM beteiligt. Dazu gibt es eine "Lycos-Bertelsmann GmbH" ...

    Tripod.com soll zur Zeit angeblich pro Tag 10 Millionen Zugriffe haben. Fragt sich, was da als "Zugriff" gerechnet wird.

    Der Web-Space wurde auf 12 MB erhoeht.

  16. http://www.whowhere.com/

  17. Yahoo

    http://www.yahoo.com

    Ein Ableger der Yahoo-Suchmaschine. Das schlimmste Beispiel überhaupt. Wenn man sich anmelden will, sieht alles ganz wunderbar aus: Man füllt das Formular ab und erwartet seine Bestätigung, da kommt der Hammer: Yahoo beschwert sich bitterlich, weil es einen Cookie setzen wollte, dies aber nicht konnte. Ein klarer Verstoß gegen den Datenschutz.

  18. Valise

    http://www.valise.com

    Valise bietet 3 Kategorien von Emailservices, gestaffelt nach Kilobytes! Ein solches Angebot habe ich bei keinem anderen Anbieter gesehen. Die kleine Variante ist zwar kostenlos ("lifetime"), es wird aber trotzdem eine Einrichtungsgebühr von 20 US Dollar verlangt. Die größeren Varianten kosten ab 10 US Dollar pro Jahr.

    Hintergrund für diese auf den ersten Blick merkwürdige Konstruktion dürften "rats" gewesen sein, die Valise als Absender oder als Ziel für SPAM und Hatemails angegeben hatten, bzw. Accountinhaber bei Valise mit Mailbombs beschossen, dabei aber den ganzen Server lahmgelegt haben. Interessant ist auch dies: Ist bei einem Account die maximale Menge Kilobytes in einem Monat aufgelaufen, werden die Mails nicht weggeworfen oder sonstwie verschrottet (was einem bei Hotmail passieren kann), sondern die ankommende Mail wird zurückgewiesen und der Absender erhält die Meldung, daß der Account vorübergehend überflutet ist. Das halte ich für eine sehr vernünftige Maßnahme.

    Der Zugang auf den Account geschieht rein über das WWW, mit einer User-ID und einem Passwort. Man benötigt keine spezielle Software. Ein einfacher Browser reicht völlig aus. Die Website ist sehr sauber: fast keine Grafik, wenn man von einigen wenigen Bannern absieht, die aber irrelevant sind, weil die gesamte Navigation ausschließlich per Text und per Textlinks abläuft. Die Texte sind einfach, in fast lakonischer Kürze. Sie reichen völlig aus. Valise hat von allen Anbietern das beste Web-Design. Zur Zeit (27.12.97) spielt man leider auch hier mit Frames. Die lassen sich zum Glück jedoch abschalten. Hotmail zeigt in einer Übersicht die in der In-Box liegenden Mails an. Durch Ankreuzen lassen sich die angekreuzten Mails verschieben oder löschen. Die Übersicht bei Valise bieten diese Möglichkeit zum Ankreuzen leider nicht, so daß man bei vielen Mails, die man löschen will, alles einzeln machen muß. Das ist mühselig. Ich hoffe, daß sich das noch ändern wird, wenigstens als wählbare Option.

    * 2.7.1999
    Valise ist immer noch im Rennen. Die Praxis haben sie aber beibehalten : gestaffelte Preise nach Menge.


Werbung...

Man muss sich das mit der Werbung im Netz so vorstellen: Das ist wie beim privaten Fernsehen, das ja auch von Werbung lebt. Um die Luecken zwischen der Werbung zu fuellen, braucht man Stoff. Wenn man den (fast) umsonst bekommt, dann ist es prima. Also sucht man Leute, die diesen Stoff moeglichst umsonst liefern. Wer zum Beispiel free web space anbietet, der investiert in einen Server oder mietet sich Platz auf einer der grossen Web Farms. Dafuer zahlt er im Monat nicht allzuviel Geld. Jetzt braucht er aber noch das Fussvolk, dass ihm den Stoff liefert. Dazu verteilt er den gemieteten Platz in kleinen Teilchen unter das Volk. Bedingung: Auf jeder Webseite muss der Sponsor seine Werbung unterbringen koennen. Die Arbeit, die Seiten mit Inhalt zu fuellen, uebernimmt jetzt eine willige Schar von Ameisen. Seite um Seite wird gebaut, Seite um Seite wird mit Werbung gepflastert. Weil das nicht ganz so gut von der Hand geht, macht der Sponsor so etwas entweder automatisch oder er sagt ganz einfach: "Entweder es funktioniert oder Du fliegst raus!" So einfach geht das! Die Bannerwerbung ermoeglicht es, die Werbeeinblendungen automatisch umzuschalten, so dass man nicht mehr jede Werbung einzeln einbauen muss, sondern nur noch den Rahmen dafuer liefert. Dieser Rahmen wird einem vom Sponsor aufgezwungen. Man darf ihn auf keinen Fall aendern, sonst ... siehe oben.

 

Der Betrieb eines Servers kostet Geld. Verschenken tut niemand etwas. Also muß bei jedem Angebot nach dem Pferdefuß gesucht werden: "Womit verdient diese Firma ihr Geld?" Als da wären:

 

Wie man es dreht und wendet: Es geht immer ums Geld! Gerade in Deutschland mit seinem saumäßig hohen Telefongebühren geht es ganz gewaltig ums Geld!!! In den USA kann man mit einem Ortsanschluß für 20 bis 50 DM Telefongebühr pro Monat pauschal jeden Tag 24 Stunden surfen. In Deutschland müßte man für die gleiche Leistung ein Krösus sein. Grafiken zu laden ist teuer, sehr teuer! Daher muß man nachrechnen, wieviel es kostet, wenn man jedesmal zum Schreiben oder Downloaden der Email den grafischen Werbemüll zusätzlich herunterladen muß. Für einen Privatmenschen, der nur wenige Emails im Monat erhält, ist eine Lösung bei Valise mit Abstand die preiswerteste. Wer dagegen auf die Klickibunti-Superwaschi-Dumpfbacken-Werbung abfährt, der darf mindestens 10 Mark pro Monat zahlen nur für das Herunterladen des Werbemülls. Macht 120 Mark pro Jahr. Mindestens!

Für Email ist die beste Lösung immer noch ein guter ISP, in Deutschland zum Beispiel im Rahmen des IN.

Forwarder wie Bigfoot, iName oder Netforward sind zusätzliche Werkzeuge. Man installiert sie, aber sie kosten später kein Geld, weil man sich nicht bei ihnen einloggen muß.

Die Schnüffelei, derer sich ganz besonders die deutschen Forwarder und Email-Spezis bedienen, ist absolut untragbar. Wer einen Forwarder sucht, der sollte dies in den USA tun! In den USA geht das alles vollkommen unkompliziert, ohne Angabe von Straße, Hausnummer und Schuhgröße.

Man darf vor allem nicht vergessen, daß diese persönlichen Daten verkauft werden!

Bestes Beispiel für so eine Verkaufsmasche ist http.//www.juno.com in den USA. Juno ist ein ISP, bei dem Amerikaner kostenlos einen Einwahl-Account erhalten können. Der Zugriff erfolgt über eine proprietäre Software, die einem laufend Werbung auf den Schirm knallt. Kommt es zu einem Klick auf eine der angebotenen Waren oder Dienstleistungen, dann erhält der Anbieter die persönlichen Daten des Accountinhabers... Es gibt deutsche Firmen, die genau nach diesem "Vorbild" arbeiten wollen: Die Werbeanbieter erhalten die persönlichen Daten der Accountinhaber übermittelt.

Auch bei Webspace für Homepages muß man sich sehr genau informieren. Gewisse Anbieter wollen sich die Nutzungsrechte an den Texten ihrer Kunden greifen. Andere Anbieter (darunter einer in Israel) machen es auf eine ganz andere Weise: Wozu die Rechte an einem Text haben, wenn man die Nutzung auch so haben kann?! Die bringt schließlich das Geld! Da gibt es denn Angebote zum Beispiel von dieser Sorte: Der Autor wird sogar dafür bezahlt, daß er seine Texte auf den Server dieses Anbieters stellt. Pro Klick gibt es einen Cent. Der Pferdefuß? Der Text des Autors wird zerlegt in Segmente, die auf Web-Seiten verteilt werden. Ein Surfer muß deshalb Seite um Seite laden. Auf jeder Seite steht nur wenig Text. Dafür gibt es umso mehr Werbung. Bannerwerbung natürlich tonnenweise. Pro Banner gibt es einen Cent für den Betreiber des Servers. Nehmen wir an, daß nur 5 Banner pro Seite erscheinen, macht das 4 Cent für den Betreiber und 1 Cent für den Autor. Für jeden Cent, den der Autor erhält, bekommt der Serverbetreiber das X-fache. So macht man Geld...

Wer als Autor wirklich viele Klicks erreichen kann, der ist gut beraten, sich seine Web-Site selbständig aufzubauen. Sonst bleibt er ein armer Schlucker.

 

Mit welch hinterhältigen Tricks einem Werbung untergejubelt werden soll, zeigt die Praxis, die der Hersteller des Programms "Freeloader" betreibt. In Heft 10/97 von "PC-Online", Seite 37, heißt es dazu in einem Bericht über mehrere getestete Offline-Browser:

Das muß man sich einmal vorstellen: Da will man mit einem Programm eine Arbeit erledigen. Das Programm macht das zwar, wird aber von der Werbeindustrie benutzt, um einem Werbemüll auf die Platte zu laden, alles natürlich online, so daß es den Anwender richtig Geld kostet. Da muß man nachrechnen, nach wieviel Stunden Nutzungszeit es billiger ist, sich ein anderes Programm zu kaufen, selbst wenn dieses 100 DM kostet.

Und noch etwas anders ist zu überlegen: Was ist, wenn Hersteller, wie zum Beispiel Microsoft, ihre Programme nur noch arbeiten lassen, während man Werbung aus dem Netz lädt? Noch einmal, ganz deutlich:

Das ist nicht so abwegig, wie es auf den ersten Blick aussieht, denn schon jetzt ist die Praxis bei Microsoft so, daß neue Programversionen mit der Brechstange in den Markt gedrückt werden. Was ist mit dem Support für ältere Programmversionen? Der wird eingestellt. Support also nur für die neueste Version. Wenn nun aber diese neueste Version online arbeiten muß...? "Na, dann muß sie eben online arbeiten...!" In großen Firmen ist das kein Problem. Firmen wie Netscape haben ihre Help-Funktion auf online getrimmt. Offline geht da gar nichts mehr. Nun ist der Navigator zwar ein Browser, aber das ändert nichts an der Tatsache, daß man ausgerechnet dann, wenn man so langwierige und umständliche Dinge erledigen muß wie Fehlerbehebung, dies online tun muß - während der Telefonzähler laut und teuer vor sich hin tickt.


Die grosse Liste...

Vorab eine Aufstellung von Listen:

  1. http://FWPReview.home.ml.org/ * The Free Webpage Provider Preview

  2. http://members.tripod.com/~jpsp1/sites.html

  3. http://payfree.home.ml.org/

  4. http://www-leland.stanford.edu/~maxlee/FWPReview/FreeEmail/

  5. http://www.8.to/freehome/index.html

  6. http://www.aon.at/nonags/service_1.html

  7. http://www.california.com/~sgeler/main.htm

  8. http://www.freeyellow.com/members/freewebspace

  9. http://www.bubis.com/freepage.htm

  10. http://www.home.heidenet.de/de/payfree/

  11. http://www.kostenlos.de/internet/home.htm

  12. http://www.mindspring.com/~fishing/freecon/main.html

  13. http://www.saarcom.de/kostenlos/index.htm * Saarcom

  14. free homepage

  15. http://www.thefreesite.com/ * TheFreeSite

  16. http://www.free-net.com/ * The New FREE-Net.com

  17. http://www.totalgofer.com/aaafree.html * AAA Free Stuff

  18. http://www.soprano.com/frees.html * Best of the Best Links to Free Stuff

  19. http://www.refdesk.com/free.html * My Virtual Reference Desk

  20. Unix Shell providers

  21. http://www.bitsmart.com/wsr * Web Site Resources and Links

     

  22. http://members.tripod.com/~ayhan_hayiroglu/forward.html

  23. http://payfree.home.ml.org/freemail.htm

  24. http://www.buschi.com/ * Internet für Geizige

  25. http://www.geocities.com/SiliconValley/Vista/8015/free.html 23.6.2000
  26. http://www.emailaddresses.com/ * EmailAdresses.com

    23.6.2000
    http://www.netins.net/showcase/phdss/freebies/



3 - 2 - 1- 0 ... Free Web Space !

  1. http://204.210.139.196:8080/index_freehome.html * NetRadio

  2. http://4free.com/ * Online Designs

  3. http://accnet.com/ * AccNet

  4. http://alphapoint.com/ * Alpha Point Communications

  5. http://alpha.mkn.co.uk/chat/music

  6. http://armageddo.ml.org/ * Armageddons Transgress

  7. http://axis-online.net/eintrag.shtml

  8. http://bengali.npl.com/free/ * Bengali FreePages

  9. http://beta.mkn.co.uk/chat/films

  10. http://bip.concept.se/user/homepage_eng.htm

  11. http://bs-online.com/free.htm * BS Online

  12. http://caboose.com/yellow/ * RoboNet

  13. http://ccs-computer.ml.org/a_grafik/future.htm

  14. http://comstar.de

  15. http://diddl.tuwien.ac.at/diddl/ * Diddl

  16. http://dynastyinfo.com/ * Dynasty Information Systems

  17. http://einstein.de/gratis-service/

  18. http://Pooki.Inz.com/ * Pooki

  19. http://SHonline.DE

  20. http://email.angelfire.com/ * Angelfire

  21. http://eurogay.net/homepages/parkhaus/parkhaus.html

  22. http://freenet.buffalo.edu/ * Buffalo Freenet

  23. http://free.submit-it.com/

  24. http://freeweb.com.mx/freeweb.html

  25. http://freezone.exmachina.net/ * FreeZone

  26. http://free.submit-it.com/

  27. http://free.websight.com/free/

  28. http://gator.naples.net/ * Naples FreeNet

  29. http://gbgm-umc.org/docs/freeweb.html * General Board of Global Ministries

  30. http://hexanet.com.br/highway/gratis/paginas/ * HighWay Tecnologias

  31. http://hof-online.com/home/agb.html

  32. http://homepages.cats-erfurt.de/

  33. http://homepages.shonline.de/anmeldung/

  34. http://home.inm.ch/ * INM, Schweiz

  35. http://home.onestop.net * OneStop.Net

  36. http://home.pages.de/

  37. http://home.pages.de/~4free/

  38. http://home.scout.net/

  39. http://home.t-online.de/home/mr.micro/

  40. http://huizen.dds.nl/ * Huizen Online

  41. http://e-corp.com * E-CORP

  42. http://icorp.net/cybertown/aptapp.html * Cybertown

  43. http://india.10mb.com * 10MB.com

  44. http://spanish.10mb.com * Südamerika

  45. http://www.10mb.com/ * 123 Go Global, USA

  46. http://www.123go.ca * Canada

  47. http://www.123go.co.il * Israel

  48. http://www.10mb.com * 1 2 3 Go Global

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