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TINA
and
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Antares Real-Estate
last update: 10.1.2001
* 24.11.2000
Meine gute Tat fuer heute:
Diese Liste hat weit ueber 800 Eintraege. Aber selbst wenn sie "nur" 730 haette, so wuerde dies bedeuten, dass wenn jeder der hier angegebenen Service-Provider nur ein einziges Mal in zwei Jahren etwas an seinen Bedingungen oder Leistungen aenderte, wir JEDEN TAG diese Liste neu ueberarbeiten muessten. Ihr seht, dass das kaum machbar ist. Aus diesem Grund beschraenken wir uns in dieser Liste auf die notwendigsten Angaben. Lest Euch die Liste in Ruhe durch und probiert die verschiedenen Anbieter aus. Bigfoot zum Beispiel ist ein Email-Forwarder, der aber auch andere Dienste anbietet wie einen Autoresponder oder Reminder. Um die Liste lesbar zu halten, wurde Bigfoot trotzdem nur 1x eingetragen. Mit den anderen Anbietern haben wir es ebenso gemacht. Wenn also ein Provider als Anbieter von free web space eingetragen ist, so kann es durchaus sein, dass es bei ihm auch Email Accounts gibt!
Manche Anbieter erscheinen und sind bereits wenige Wochen spaeter wieder von der Bildflaeche verschwunden oder ausgebucht. In den Uebersichten im WWW sind sie aber auf Jahre hinaus enthalten. Es gibt Uebersichten, die seit mehr als 2 Jahren nicht mehr ueberarbeitet wurden. Wer mit so einer Liste sucht, muss natuerlich auf die Nase fallen. Wenn man zwei Listen hat, die eine mit X und die andere mit Y Eintraegen, und mit beiden sucht, denkt natuerlich, er habe X+Y Anbieter und koenne sich einen davon aussuchen. Also klappert er Stueck um Stueck die URLs ab und erlebt eine Pleite nach der anderen, weil es viele Doubletten gibt, vor allem aber weil die URLs schon lange nicht mehr gelten. Um Euch diese Muehe und diesen Aerger zu ersparen, sind in unserer Liste nicht nur die aktiven, sondern auch die stillgelegten URLs angegeben. Ein gutes Beispiel ist CyberCity HongKong. Diese URL funktioniert nicht mehr, wird aber in einer sehr grossen Zahl von Uebersichten nach wie vor als "aktiv" aufgefuehrt. Daran sieht man dann, dass man bei so einer Uebersicht vorsichtig sein muss. (Inzwischen gibt es Zugriff auf CyberCity HongKong. Aber dafuer fehlen alle Links. Umbenannt worden ist er auch. Das sieht nach einer Menge schmutziger Politik hinter den Kulissen aus. HongKong wurde von den Rotchinesen einkassiert. Dabei duerften einige Koepfe gerollt sein...)
Die Liste in irgendeiner Weise alphabetisch zu sortieren ist hoffnungslos. (Nach Name oder nach URL - was ist besser? Schon da scheiden sich die Geister.) Weil man aber in einem Browser oder einem Editor Suchfunktionen hat, ist es kein grosses Problem, sich damit vorwaerts zu bewegen. Die Aufteilung in einzelne Rubriken ("Free Web Space", "Free Email" und so weiter) wurde absichtlich nicht durchgefuehrt. So eine Aufteilung sieht zwar optisch ganz nett aus, aber uns geht es in allererster Linie um Information pur. Darum nur 1 einziges File, in dem alle Anbieter aufgefuehrt werden. Wie schon gesagt, haben Anbieter oft mehrere Dinge (free web space, free email, reminder, guest book). Einen Anbieter deshalb fuer jedes Angebot einzeln aufzufuehren wuerde die Liste unnoetig aufblaehen, ihre Wartung noch unhaendlicher machen - genauer gesagt: fast unmoeglich machen. Deshalb - ich wiederhole es: Nur 1 File, jeder Anbieter wird nur 1x aufgefuehrt. Ausnahmen wurden nur dann gemacht, wenn es sich um verschiedene URLs handelt, so dass nicht sofort erkennbar ist, dass es sich um den gleichen Anbieter handelt. Wir haben nicht nur die Namen, sondern die gesamten URLs sichtbar gemacht, damit Ihr leichter mit anderen Listen vergleichen koennt.
Diese Liste zu erstellen hat eine hoellische Menge Arbeit gemacht und uns mehrere Wochen intensiver Recherchen gekostet. Mehrere Tausend URLs wurden durchgeackert, Stueck um Stueck alle einzeln ueberprueft. Diese Arbeit werden wir jedoch nicht wiederholen! Wir haben diese Liste zwar auf die Beine gestellt, aber die Updates erfolgen ab jetzt nur noch, wenn wir von Euch Meldungen ueber neue Provider, neue Dienste oder ueber Aenderungen erhalten.
Dies ist die unseres Wissens mit grossem Abstand groesste Liste dieser Art im Web. Angesichts des gewaltigen Aufwands, den wir dafuer treiben mussten, ist - denken wir - ein Vorwort durchaus angemessen.
Ein Wort auch zur Technik: Wir haben absichtlich keine Tabellen, keine mehrfarbige Darstellung oder anderen Schnickschnack benutzt. Wir haben Tabellen und Listen gefunden, die bei minimalem Nutzinhalt mehrere Hundert Kilobytes gross sind und die Rechner zustopfen, von den langen Ladezeiten und den daraus folgenden Telefonkosten gar nicht erst zu reden. Wir wollen, dass man unsere Informationen auch mit einem C64, einem XT oder einem CP/M-Rechner problemlos laden und benutzen kann. Und wir wollen schnell sein, schnell und nochmals schnell. Die Liste hat zur Zeit rund 300 Kilobyte. Wuerden wir sie mit HTML-Muell fuellen, koennten wir sie locker auf 1,5 oder 2 Megabyte aufblasen, ohne dass dabei auch nur das kleinste Bisschen mehr an Nutzinformation in ihr enthalten waere. Darum: Kein Schnickschnack, sondern nuechterne Information, Information (fast) pur. Wir haetten diese Liste auch als einen reinen ASCII-Text aufbereiten koennen,
naemlich so wie diesen Text,aber das erlaubt keine so einfache Bildaufbereitung (weil es dann keine automatischen Zeilenumbrueche gibt!) und ist auch schwerer zu lesen.
Wir hoffen, dass diese Liste fuer Euch etwas bringt. Wie schon gesagt: Wir warten auf Eure Rueckmeldungen. Das gilt ganz besonders fuer die Service-Provider. Ohne Rueckmeldungen keine Updates!
22.12.1999
Seit dem letzten grossen Release sind mehr als 300 neue Eintraege
hinzugekommen. Macht ueber 1100 Eintraege. Und ein Ende ist nicht in Sicht.
Umso wichtiger sind die Hinweise, die am Anfang, vor allem aber verstreut
im File, zu gewissen Dingen gemacht werden. Zu einer guten Liste gehoert
naemlich auch der Blick hinter die Kulissen. Und es gehoert eine kraeftige
Portion Kritik dazu! Kritikloses Abnicken ist fehl am Platze, ganz besonders
fehl am Platze, wenn Industrie und Handel, allen voran die Werbung, ihre
Finger in einer Sache haben! Und free webspace und free email sind
100prozentig Werbung. Dass das keiner jemals vergisst! Das Erwachen koennte
grausam werden...
Wir sind gefragt worden, warum wir keine Tabelle machen, so richtig schoen sauber, optisch geschniegelt. Und warum wir nicht angeben, wieviel MB hier und wieviel MB dafuer spendiert werden. Letzteres ist einfach zu beantworten: Wenn die Anbieter ihre Meinung oefter wechseln als ihre Hemden, dann koennen wie nicht jedesmal hinterherhecheln. Sowas ist vollkommen sinnlos.
Eine Tabelle (mit dem TABLE-Tag in HTML) koennten wir schon machen, aber das werden wir huebsch bleiben lassen. Erstens ist es dann unmoeglich, die einzelnen Anbieter bzw. bestimmte Details zu kommentieren. Zweitens wird eine Tabelle erst dann auf dem Bildschirm aufgebaut, wenn ihre letzte Zeile im Rechner eingetrudelt ist. Bei einer Filegroesse von ueber 400 KiloBytes wuerde man bei 1 kByte/sec 400 Sekunden gar nichts sehen, bei 5 kBytes/sec 80 Sekunden. Habt Ihr Lust, mehrere Minuten lang auf einen leeren Schirm zu starren, bis endlich die Tabelle aufgebaut ist??? Und im Falle eines Uebertragungsfehlers bricht die Sache zusammen und alle bis dahin angekommenen Daten sind kaputt: Man sieht NICHTS! Damit auch im Fall eines Fehlers etwas zu lesen ist und damit auch schon waehrend des Ladens der Text zu lesen ist, machen wir KEINE Tabelle. Und das bleibt auch so!
Ein dritter Grund gegen eine Tabelle ist die Zusammenfassung aller Daten in einem einzigen File. Auch das ist ein Muss. Statt ratlos in x kleinen Futzelfiles herumstochern zu muessen, kann man in unserem grossen File ALLES gleichzeitig durchsuchen. Es ist natuerlich oberyuppiemaessig, wenn alles in vielen kleinen Tabellen steht, am besten mit nur 10 Eintraegen pro File. Aber habt Ihr euch mal ueberlegt, wieviel Spass es macht, in 100 Files nach einer bestimmten Sache suchen zu muessen? Und fuer jeden Suchbegriff nochmal durch 100 Files...! Und nochmal... und nochmal...!
Und noch etwas: Es gibt viele Leute, die keinen eigenen Internetanschluss haben. Die koennen nur zu bestimmten Oeffnungszeiten in der oeffentlichen Bibliothek an den Rechner. Dazu muessen sie sich anmelden und haben pro Mal nur 1 Stunde Zeit. Vielleicht nur 1/2 Stunde. Vielleicht auch nur 1/4 Stunde...
Je mehr sich anmelden, desto laenger dauert es, bis einer wieder an den Kasten darf. Naechste Woche vielleicht, oder uebernaechste...
Und wenn er dann da ist und etwas runterladen will, dann muss er eine Diskette kaufen, weil mitgebrachte wegen der Virengefahr verboten sind. Macht Einemarkfuffzich pro Diskette. Und dann steht der arme Kerl da und downloaded 100 Files. Da kommt Freude auf... Und wenn er in der Website nicht zurechtfindet, weil der Webschuster von Design soviel Ahnung wie die Kuh vom Klavier hat, dann wartet und wartet er und fummelt und fummelt, bis er die vielen Futzelteile gefunden und auf die Diskette gebracht hat. Und weil diese vielen HTML-Murksereien die Files 3fach, 4fach oder vielleicht sogar 10fach aufblaehen, reicht eine Diskette nicht. Macht nochmal Einemarkfuffzich...
Warum ich das schreibe? Weil ich Emails kriege von Leuten, die arbeitslos sind, die sich in der Reihe anstellen muessen in der oeffentlichen Bibliothek, und die gerne wissen moechten, was es kostenlos gibt, weil sie es sich nicht anders leisten koennen.
Rueckmeldungen, Kommentare, Fragen schickt bitte per Email an: t i n a @ a r i p l e x. c o m
Ein Punkt, den wir oft erwaehnen muessen, ist das Web-Design. Grund hierfuer ist schlicht und einfach, dass wir versucht haben, uns testweise als User anzumelden. Aber wie kann man das tun, wenn schon auf der Frontpage kein Text zu erkennen ist, weil sie weisse Schrift auf weissem Grund enthaelt!? Wie soll man es tun, wenn es ueberhaupt keinen Text gibt? Schwarze Schrift auf schwarzem Grund wollen wir natuerlich auch nicht vergessen...
Haeufiges Aergernis sind fehlende Links, ganz besonders, wenn es die sind, mit denen man sich anmelden muss. Was fuer ein Stoffel ist ein Webmaster, der nur 2 oder drei Links auf der Frontpage hat und nicht einmal die stimmen!? Man muss sich vor Augen halten, dass es sich dabei um kommerzielle Unternehmen handelt, die anderen Unternehmen "den Weg ins Internet weisen" wollen... - natuerlich fuer viel Geld, versteht sich...
Blueten gibt es, jede Menge... So kann es einem passieren, dass man auf eine Homepage trifft, auf der folgendes steht:
Doch es kann gar nichts geschehen, weil schlicht und einfach der Code dazu fehlt! SO ein Pech aber auch...!
Glanzlichter sind auch die Web-Sites, bei denen man gar nicht eintreten kann, weil der Eingang versperrt ist. Betreten nur mit Angabe eines Sponsor-Codes moeglich. Das gibt es bei den MLM-Scherzen, wo einem Besucher gleich eine Zuordnung zu demjenigen verpasst wird, mit dessen Code man die heiligen Hallen des Mammons betritt... Damit der Sponsor dann seine Prozente kriegen kann...
Ueberhaupt die MLM (Multi-Level-Masche)-Web-Sites! Ihr ganzer Sinn und Zweck besteht nur darin, Leute zu koedern, die ihrerseits wieder Leute koedern, die ihrerseits ... Und so weiter... Einen echten Sinn haben sie nicht. Ihr Betreiber will reich werden. Dazu braucht er genuegend Leute, die ihm auf den Leim gehen und die Drecksarbeit machen. Das ist alles.
Bei unseren Recherchen hat sich ein grosser Teil der URLs als hoffnungsloser Schrott herausgestellt, wo die Betreiber der Web-Sites nichts anderes tun als Leute suchen, die das grosse Geld suchen. Unter Hunderten von Web-Seiten war dann mal eine dazwischen, auf der eine brauchbare Information zu finden war.
Statt brauchbarer Information Dutzende von Bannern oder GIFs auf den Web-Seiten. Wie oft ist es vorgekommen, dass nicht einmal eine halbe Seite Text (ergibt rund 1 Kilobyte) auf der Web-Seite war, die Web-Seite aber mehrere zig Kilobyte gross war. Von den GIFs gar nicht erst zu reden. Statt Ladezeiten von wenigen Sekunden muss man mit Minuten rechnen... Wenn man (was ebenfalls nicht selten ist) ohne die Bilder nicht navigieren kann und die Bilder auf der Web-Seite locker 100 Kilobytes pro Stueck ausmachen, dann kommt erst richtig Freude auf... Auch dies, wohlgemerkt, keine Bastlerarbeit, sondern auf "professionellen" Web-Seiten...
In einem Fall haette man mit 1 Kilobyte locker auskommen koennen. Unser Cache zeigte uns geladen mehr als 188 Kilobytes... Ein Schrott-Verhaeltnis von mehr als 1 : 180.
Dumm ist es auch, wenn bei den Bildern die Bilder im Text-Modus nur als leerer Kasten angezeigt werden, ohne Beschreibung. Sollen diese Bilder dann als Link benutzt werden, dann weiss man nicht, worum es sich handelt. 5 oder 10 solcher leeren Vierecke untereinander, dazu noch eingeklemmt in einen Frame, der zwangsweise als fixiert definiert ist, so dass man ihn nur mit Hilfe des Rollbalkens bewegen kann - auch das ein Meisterwerk web-designerischen Stuempertums. Allen vorweg sind natuerlich wieder die Firmen...
Wie dumm dieses Verhalten ist, kann man leicht ausrechnen, wenn man 1000 Hits pro Monat fuer so eine verkorkste Seite ansetzt: 1000x 180 kB = 180 MB. Weil die Web-Sites nach Traffic (in Megabytes pro Monat) bezahlt werden muessen, geht so etwas ganz schoen ins Geld, denn es geht nicht um 1000 Hits pro Monat, sondern um Tausende pro Tag! Die ganz grossen Web-Sites kommen auf mehr als 1 Mio Hits pro Monat. Das kostet Geld...
Eines Teils dieses Traffics entledigen sich die Server, indem die Caches in jenen Servern, aus denen man auf dem Informationsweg seinen Daten holt, einen grossen Teil bereitstellen von den letzen Abfragen anderer User. Und genau hier schlaegt die Dummheit nochmals zu: Es gibt Konstruktionen, dank derer der Cache nicht benutzt wird, ja nicht einmal jener im PC, mit dem man surft! Nein, jedes Mal muss der ganze Schotter direkt von der Web-Site geladen werden... Ein grosses Lob geht an dieser Stelle auch an den Navigator, der beim Drucken eines Files, das bereits im Plattencache und im RAM-Cache geladen ist, trotzdem nochmals von der Website anfordert. Duemmer geht es wohl kaum...
Ein weiterer Grund fuer Aerger sind die Hintergrundbilder. Oft sind sie so dunkel, dass man die Schrift darueber nicht lesen kann. Schaltet man auf Text-Mode um, kann man wiederum nicht navigieren... Stoerend sind die Bilder vor allem, weil sie den Rechner so hart belasten, dass man ewig warten muss, bis das Bild aufgebaut ist. Erst danach kann man weitermachen... Internet fuer Masochisten... Bei unseren Recherchen haben wir unter den Tausenden von Web-Seiten nur ein einziges Mal ein gut durchdachtes Design mit Hintergrundbild gefunden.
Java ist eine andere Quelle der "Freude". Genial ist es, mit Hilfe von ein paar Abfragen festzustellen, dass der Surfer weder Netscape Navigator ab Version ? oder Internet Exploder ab Version ? benutzt. Also wird der Zugriff sofort verwehrt... Statt dessen kommt die Meldung, man solle sich gefaelligst einen ordentlichen Browser besorgen... Wozu? Natuerlich dazu, dass bei eingeschaltetem Java(script) so richtig geschnueffelt werden kann. Ein Beispiel dafuer sind die Web-Tracker, bei denen inzwischen sogar die Zeiten analysiert werden, die der Surfer mit dem Laden und Lesen einer Web-Seite zubringt. Unter diesem Gesichtspunkt ist es ein hellrot leuchtendes Warnsignal, wenn eine Web-Site nur mit eingeschaltetem Java(script) betreten werden kann. Oder laeuft jemand von Euch staendig mit gezuecktem Kontoauszug herum, damit jeder sofort sieht, wieviel Geld Ihr verdient!??
Es gibt auf der Erde so viele Web-Sites. Warum sollte man sich dann mit jenen beschaeftigen, die einen bloss ausschnueffeln und auspluendern wollen!?
Wer glaubt, dies sei nun alles, der irrt. Wir sind bei unseren Recherchen, die weissgottt sehr muehsam waren, auf so furchtbar viel Schrott gestossen, dass das, was wir eben beschrieben haben, nur die Spitze des Eisbergs ist. Wir sind jedoch zu muede, zu jeder Web-Site das dazu zu schreiben, was wir dazu schreiben muessten, um den jeweiligen Stuemperkram seiner jeweiligen Stuemperklasse entsprechend auch nur annaehernd korrekt zu bewerten... Die jeweiligen Web-Designer koennen froh sein, dass wir sie wegen ihrer Machwerke auf einer Skala von 1 (mies) bis 10 (gut) nicht mit minus 10000 bewerten...
17.12.1999
Dass man heute immer mehr Rubriken und Unterrubriken und Unterunterrubriken
und Unterunterunterrubriken angeben muss, wenn man sich in die Suchmaschinen
und Email-Server eintragen will, ist der helle Wahnsinn. Wozu haben wir denn
die grossen Serverkapazitaeten!? Doch wohl dazu, ENDLICH die VOLLE BANDBREITE
der Informationen durchsuchen zu koennen. Aber nein, es muss so fitzelklein
zersaebelt werden, dass auch der duemmste
Schrebergartenvorstandsoberallmachtsbachel es in seinem 1/2-Bit-Gehirn
kapiert...
Ich bemerke aber immer oefter, dass in den Websites diese Strukturen gut sichtbar auf der Seite angebenen werden:
Damit weiss man, wo man sich - ausgehend von der Homepage (fuer die Yuppies: "Portal") - im Dschungel der Links auf der Site befindet. (In diesem Fall bei "Registration")
Nachahmenswert!!!
Je mehr User auf einem Server sind, je mehr Abrufe fuer die HTML-Seiten erfolgen, desto mehr ist der Server belastet. Das aeussert sich in schlechten Zugriffszeiten. Wird es ganz schlimm, gibt es nur noch Fehlermeldungen, weil der Server die Verbindung abbricht oder diese gar nicht erst zustande kommt. Sehr bekannte free web space Provider sind also NICHT die erste Wahl, wenn man auf der Suche nach einer kostenlosen Homepage ist!!!
Ein anderer Punkt, der immer nur im "Kleingedruckten" auftaucht, und auch dort ganz versteckt, ist der Traffic, den ein User mit seiner Homepage erzeugt. Traffic kostet den Provider Geld. Also versuchen viele Provider, den Traffic zu beschraenken. Dann findet man in den Geschaeftsbedingungen ("terms of service" oder "conditions") einen Punkt, wo man fuer seine vermeintlich kostenlose Homepage doch zur Kasse gebeten wird: So ist es beispielsweise bis 2 oder 5 MB pro Monat kostenlos. Darueber kostet es pro MB und Monat soundsoviel US-Dollar. Will man nicht zahlen, ist die Hompage futsch. Und ein Mahnverfahren hat man auch am Hals... Daher rate ich jedem, sich die Geschaeftsbedingungen sehr, sehr sorgfaeltig anzusehen. Seht Euch vor allem auch immer die Bedingungen fuer die kommerziellen Inserate auf einem Server an. Da sieht man sehr schnell, wo es lang geht.
Einer der immer wichtiger werdenden Punkte im Netz ist die Anonymitaet. Das kann gar nicht oft genug gesagt werden. Ein Kommentator hat das wunderschoen beschrieben:
In my opinion multi-level marketing schemes are one of the biggest nuisances on the Net. If these guys get your email address and think that you may be enough of a sucker to fall for their "once in a lifetime" deals, you get unending junk email. The best way to avoid these jokers is by learning to recognize them. If you see an offer for a free phone card and it is not a company you recognize, avoid it. If you come to a web page that is one big sign in a large font that tells you about this great deal, avoid it. Anything that you could translate to "get rich quick", avoid it. If if looks like an MLM, if smells like an MLM or if it tastes like an MLM, avoid it."
Anonym bleiben heisst natuerlich: sich schuetzen gegen jegliche Schnueffelei. Dazu gehoert an allererster Stelle, seine Email-Adresse vor SPAM zu schuetzen. Wer ueberall seine echte email-Adresse hinterlaesst, braucht sich nicht zu wundern, wenn seine Mailbox vor Reklameschrott ueberquillt. Es gibt in den Formularen, die ueberall auszufuellen sind, manchmal auch den Punkt "Ich will keine Werbung". Dieser Punkt ist meist so angegeben, dass man, wenn man nicht dagegen kreuzt, mit Werbung zugemuellt wird. Leichtglaeubige denken vielleicht, dass man mit der Angabe, man wolle keine Werbung, genug getan habe. Aber wer sagt denn, dass sich die Firmen an diese Ankreuzerei halten!? Ich kann nur warnend darauf hinweisen, dass es einen Haufen Firmen gibt, die einem ungefragt Reklamemuell zuschicken mit dem Vermerk, sollte Werbung unerwuenscht sein, so solle man dies in einer Antwort-Mail mitteilen. Antwortet man dann und will aus der Liste gestrichen werden, dann geht das Theater erst richtig los, weil die Firma die Antwort zu nichts anderem benutzt hat als zur Feststellung, ob die Adresse funktioniert...
Es empfiehlt sich, staendig eine oder mehrere Adressen bei Email-Forwardern zwischenzuschalten. Gibt es auf einer Adresse zu viel Reklamemuell, wird diese Forward-Adresse einfach auf eine "Muellhalde"-Adresse umgeleitet, wo man die Post einfach nicht mehr abholt...
Ein bewaehrter Trick sind auch Autoresponder: Sobald eine Email eintrifft, verschickt dieser "Anrufbeantworter" eine Fehlermeldung...
Der Neugier der Schnueffler sind keine Grenzen gesetzt. Wenn es nach ihnen ginge, dann wuerden sie alles, von der Zahl der Zimmer der Wohnung bis hin zur Schuhgroesse der Schwiegermutter des Nachbars des Hauswirts, wissen wollen. Alles wird dann fein saeuberlich in Datenbanken gespeichert, damit sie dann in Ruhe "Persoenlichkeitsprofile" jeder einzelnen Person anlegen koennen, derer die Schnueffler habhaft werden. Aus den einzelnen Daten mag im Einzelfall nicht viel zu sehen sein. Aber Stueck um Stueck werden im Lauf der Jahre die Daten zusammengetragen, bis hin zu der Zeit, die man vor welchem Typ von Pornobild zubringt und welche Oberweite oder sonstigen Merkmale und Aktivitaeten die jeweilige Dame gerade so hat oder treibt... Weil es nicht so einfach ist, den Surfern ihre Daten zu entlocken, werden sie mit Gratisangeboten gekoedert, einer Praxis, die im Print-Bereich schon lange bekannt ist. Dort sind es die Sweepstakes oder Preisausschreiben... Im WWW sind es die kostenlosen Homepages, die kostenlosen Email-Adressen, die Counter und - ganz besonders die Chat-Sites...
Die Schwierigkeit besteht also darin, sich der Schnueffler zu entledigen mit Hilfe von Schnuefflern...
Die Chats sind ein Fall fuer sich. Wie an anderer Stelle erwaehnt, versuchen die Firmen, Geld zu scheffeln mit Banner-Klicks. Dazu brauchen sie die erforderlichen Besucher auf ihren Web-Sites. Was liegt naeher, als sich sich diese Besucher frei Haus kommen zu lassen!? Anstatt viel und teure Werbung zu machen fuer die eigene Web-Site oder kostenlosen Webspace zu vergeben, werden einfach Chat-Raeume eingerichtet. Da braucht man sicht nicht um Kleinigkeiten zu kuemmern. Der notwendige Plattenplatz braucht auch nicht besonders gross zu sein, weil Chat-Raeume eine ganz bemerkenswerte Eigenschaft haben: Sie enthalten nur Text und keine Grafiken! Ausserdem wird weitaus oefter gelesen als geschrieben. Und weil immer wieder Neues in den Chats geschrieben wird, ist dies ein immer wieder neuer Anreiz, diese Chat-Raeume zu besuchen und die Seiten (und damit die Werbung!) zu lesen... Statt also um laufende Updates von Webseiten betteln zu muessen, ist bei einem Chat-Raum die Firma viel besser dran...
Und noch etwas: Wenn jemand Leute auf seine Homepage zieht, und er hat auch so einen Chat-Raum, der auf einem fremden Server liegt, dann wandern immer wieder Leute von der Homepage zu dem Chat-Server - und bleiben dort. Um die Homepage kuemmern sie sich nicht mehr. Der Betreiber der Homepage ist nichts weiter als ein billiger Zutraeger fuer den Chat-Raum - und in dem wird das Geld mit Werbung gescheffelt...
Doch nicht nur Provider mit "kostenlosen" Angeboten, sondern auch solche mit zu zahlenden Diensten sind mit Vorsicht zu geniessen, wie neben anderen beispielsweise die "c't" meldet (Heft 8/97, Seiten 16,17):
Auch in den USA steht AOL im Schußfeld von Verbraucherschützern: Sie lasten dem Online-Dienst schwunghaften Handel mit privaten Abonnentendaten an. Auf einer Pressekonferenz im Juni [1997] macht Evan Hendricks den Deal öffentlich und warf AOL eine 'besonders aggressive Form des Direktmarketings' vor. Rund 1,4 Millionen Teilnehmer sollen sich auf einer derzeit vom List-Broker 'List-Service' gehandelten Kundendatei befinden, die Auskünfte zum Einkommen, über Geburtsdaten und Kreditwürdigkeit, im Haushalt lebende Kinder und Kaufvorlieben gibt. List-Service vermarktet die Teilnehmerprofile zum Preis von 110 US-Dollar pro Tausend Adressen. America Online [AO] durchleuchtet das Privatleben seiner Teilnehmer, wie Tech-Investor in den folgenden Tagen berichtete, bereits seit geraumer Zeit."
In einer anderen Quelle [Computer Zeitung, 3.4.97, Seite 21 unten links] ist zu lesen:
Der Online-Dienst AOL kommt nicht zur Ruhe. Derzeit läuft ein weiteres Gerichtsverfahren gegen den Provider, wonach er 100 Mio US-Dollar bezahlen soll. Die 4 Kläger verlangen zudem, daß der Richter eine Person ernennt, die AOL kontrolliert. Angeklagt ist das Management wegen Betrugs und unlauteren Geschäften. Die Vorwärfe reichen von Verletzungen der Persönlichkeitsrechte bis hin zum Plündern des geistigen Eigentums der Kunden. AOL-Anwalt George Vradenburg weist natürlich die Anklage als sachlich unbegründet zurück."
Wir haben dieses lange Vorwort mit Absicht vor (darum heisst es auch "Vorwort") die eigentliche Liste gestellt, um Euch klipp und klar und in aller Deutlichkeit zu zeigen, auf was Ihr Euch einlasst. Denkt daran, wenn Ihr die Web-Sites besucht, wenn Ihr Formulare ausfuellt, oder wenn Ihr Homepages, Chat-Raeume oder anderes einrichtet!
TINA, 22.3.1998
Wenn es was umsonst gibt, ist jeder gleich dabei... Aber nach der alten Regel, daß es eben doch nichts umsonst gibt, ist Vorsicht geboten. Deshalb habe ich mehrere Angebote ausprobiert.
Bigfoot ist nur ein Email-Weiterleiter (Forwarder), hat aber den Vorteil eines Autoresponders. Es wird zwar mit viel Grafik um sich geschmissen, aber man muß diese nur beim Installieren oder Umkonfigurieren ertragen. Danach sieht man sie (und Bigfoot) nie wieder...
Angeblich kostenlos. Ich habe jedoch keinen Hinweis auf kostenlose Homepages (angeblich mit 5 MB) und kostenlose Emailadressen gefunden. Statt dessen Preise...
Ein Ableger der Excite-Suchmaschine. Eine furchtbarere Website habe ich selten gesehen. Man muß sich durch riesige Formulare quälen, die so unlogisch sind, daß man mehrere Stunden braucht, um dann schließlich doch entnervt aufzugeben, und man sich wünscht, dem Web-Designer, der das verbrochen hat, einmal nachts im dunklen Park zu begegnen...
Entgegen der falschen Behauptung, es gäbe einen no-Frames-Zugang, wird sogar Java benutzt. Wer da ahnungslos hereintappt, endet mit einer horrenden Telefonrechnung - und immer noch ohne jedes brauchbare Ergebnis.
Nicht einmal die Registrierung funktioniert korrekt...
Werbung!
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Hotmail ist möglicherweise die bekannteste Adresse für kostenlose Emailadressen. Sie strotzt nur so vor Reklamemüll, den man laden muß, bis man an seine Post kommt. Wer sich aber auskennt, kann auch bei ausgeschalteter Grafik navigieren und seine Post laden.
Wer hinter einer dynamischen, also laufend umgeschalteten IP-Nummer sitzt (schlimmstes Beispiel ist Metronet), der wird von Hotmail unter Umständen schon nach wenigen Sekunden wieder rausgeworfen, weil Hotmail die IP-Nummer für den Datenschutz benutzt. Wer lesen will, aber dabei die IP-Nummer von seinem Povider geändert bekommt, wird von Hotmail nicht als der erkannt, als der man sich eingeloggt hatte - Feierabend! Hotmail mit Metronet-Account ist etwas für Masochisten.
Das neue Jahr 1998 hat fuer die User, die bei Hotmail einen Account haben, mit einem Desaster angefangen: Ende Januar 1998 wurde Hotmail von Microsoft gekauft. Um das auch gleich jedem deutlich zu machen, wurde die Webseite, mit der man sich einloggen kann, so umgeaendert, dass man mit einem normalen Browser auf die Nase faellt, Einloggen nicht mehr moeglich... Damit waere Hotmail auch erledigt. Friede seiner Asche...
* 16.4.1999
Hotmail hat sich endgueltig aus dem Kreis der Anbieter verabschiedet:
Der Zugriff funktioniert nur noch mit Cookies.
Das ist ein eindeutiger Verstoss gegen das Datenschutzgesetz!
Finger weg!
Email Forwarding kostenlos. Eine Mailbox gibt es auch, gegen Geld.
http://www.mail.org.uk/index2.htm
Man gibt sich sehr bedeckt und die WWW-Seiten geben keinerlei Einzelheiten bekannt. Soviel wird aber deutlich: Die Emailadressen hängen mit Werbung zusammen. Wie es scheint, ist der Server eine Veranstaltung einer Werbefirma, die im Auftrag ihrer Werbekunden die Emailaccounts mit Werbung "versorgt".
Kostenlose Emailadressen. Der dicke Hammer: Ist der Account 60 Tage lang unbenutzt, wird er gelöscht. Auf so eine windige Sache würde ich mich niemals einlassen. Schließlich ist Post Post - und eine sehr wichtige Angelegenheit.
Benutzt Java. Das ist ein ausreichender Grund, die Finger davon zu lassen.
Kostenlose Emailadresse und Homepage. Die Größe wird jedoch begrenzt! Mail und Homepage zusammen dürfen nicht mehr als 1 MB umfassen. Man kann natürlich noch Platz dazukaufen... Davon - und von Werbung - scheint die Firma zu leben.
22.12.1999
Der Webspace scheint auf 25 MB vergroessert worden zu sein.
Kein Wunder, bei dem Konkurrenzdruck...
Ein Email-Weiterleiter. Man kann unter mehreren Domainnamen wählen.
* 16.4.1999
Netforward kann man jetzt auch streichen: Die Weiterleitung an WWW-Accounts
funktioniert absichtlich nicht mehr. Aenderungen auf WWW-Accounts
werden als "Fehler" zurueckgewiesen. Wohl die meisten Angestellten
und die Benutzer von oeffentlichen Bibliotheken und Besucher von
Internet-Cafes haben einen WWW-Account, weil sie keinen POP3-Account
benutzen koennen.
Alle diese Leute stehen jetzt im Regen. Mal wieder eine reife Leistung!
Diese Meldung kam mit dem Vermerk, dass Bigfoot.com noch einwandfrei funktioniert.
Rein kommerzieller Email-Service mit Sitz in Hong Kong. Nur als Vergleich angegeben.
Sieht vielversprechend aus. Technik scheint gut zu sein. Man liest sich durch die Seiten und will sich, nachdem man alles für gut befunden hat, anmelden. Da kommt der Hammer: Man kriegt die Frontpage von Yahoo auf den Schirm geknallt. "Four 11", die Rocketmail betrieben haben, haben an Yahoo verkauft. Wieder eine Leiche mehr. Vielen Dank, Yahoo!
Grafik-überladene Website. Ohne Grafik ist Navigieren nicht möglich. Ein Dank an Netscape und Microsoft für die Landkarten-Navigation. ;-(((((
Kostenlose Homepage mit 2 MB. Upload mit FTP.
* 30.10.98
Tripod wurde im Februar 1998 von Lycos aufgekauft. Tripod hat derzeit 2,1
Millionen User. Fuer Deutschland wurde
http://www.tripod.de
aufgemacht, woran sich Bertelsmann mit 20 Millionen DM beteiligt. Dazu gibt
es eine "Lycos-Bertelsmann GmbH" ...
Tripod.com soll zur Zeit angeblich pro Tag 10 Millionen Zugriffe haben. Fragt sich, was da als "Zugriff" gerechnet wird.
Der Web-Space wurde auf 12 MB erhoeht.
http://www.angelfire.com/ * Angelfire
Die free Email, die hier angeboten wird, ist bei:
http://www.mailcity.com/ * MailCity
Genauer gesagt, bei: http://www.mailcity.lycos.com/ MailCity
* 30.10.98
Auch hier hat Lycos zugeschlagen: Whowhere wurde von Lycos aufgekauft. Damit
segeln auch die Email-Accounts bei Mailcity unter der Lycos-Flagge.
Es wird eng!!!
* 2.7.1999
Zu Mailcity haben wir extrem boese Kommentare erhalten. Nein, es macht
wirklich keinen grossen Sinn, ueberall auf dem Globus teure Visitenkarten
zu verteilen der mit Angabe der Emailadresse bei Mailcity als Server, um dann
wenige Tage spaeter festellen zu muessen, dass man an die Email nicht mehr
herankommt, weil Mailcity ploetzlich Mit Cookies arbeitet.
Man sollte meinen, das Beispiel Hotmail waere den anderen Providern eine Lehre gewesen. War es aber nicht.
Der Gebrauch von Cookies ist kriminell. Deshalb glasklare Sache: Lasst die Finger von Mailcity! Geht zu anderen Providern!
Fragt sich, was aus Angelfire wird. Angelfire bietet seit einiger Zeit auch Email an, sowohl als POP3 als auch Web-based. Bei POP3 laeuft das nicht mit Cookies. Aber wie lange werden die Oberen bei Angelfire eine andere Politik fahren als bei Mailcity?
Mir scheint, auch Angelfire steht knapp vor dem Abschuss.
22.12.1999
Nach etlichen Basteleien ist das Portal von Mailcity vermurkst und das
Einloggen geht nur in muehseligen 2 Stufen vor sich. Angelfire wurde zwar auch
kurzfristig verhunzt, aber die ueberladene Portal-Page, auf der man zu
Angelfire und Mailcity gleichzeitig weitergereicht wurde, ist wieder weg und
man kann sich wieder in einer relativ einfachen und schnell zu ladenden
Webseite einloggen.
Ein Ableger der Yahoo-Suchmaschine. Das schlimmste Beispiel überhaupt. Wenn man sich anmelden will, sieht alles ganz wunderbar aus: Man füllt das Formular ab und erwartet seine Bestätigung, da kommt der Hammer: Yahoo beschwert sich bitterlich, weil es einen Cookie setzen wollte, dies aber nicht konnte. Ein klarer Verstoß gegen den Datenschutz.
Valise bietet 3 Kategorien von Emailservices, gestaffelt nach Kilobytes! Ein solches Angebot habe ich bei keinem anderen Anbieter gesehen. Die kleine Variante ist zwar kostenlos ("lifetime"), es wird aber trotzdem eine Einrichtungsgebühr von 20 US Dollar verlangt. Die größeren Varianten kosten ab 10 US Dollar pro Jahr.
Hintergrund für diese auf den ersten Blick merkwürdige Konstruktion dürften "rats" gewesen sein, die Valise als Absender oder als Ziel für SPAM und Hatemails angegeben hatten, bzw. Accountinhaber bei Valise mit Mailbombs beschossen, dabei aber den ganzen Server lahmgelegt haben. Interessant ist auch dies: Ist bei einem Account die maximale Menge Kilobytes in einem Monat aufgelaufen, werden die Mails nicht weggeworfen oder sonstwie verschrottet (was einem bei Hotmail passieren kann), sondern die ankommende Mail wird zurückgewiesen und der Absender erhält die Meldung, daß der Account vorübergehend überflutet ist. Das halte ich für eine sehr vernünftige Maßnahme.
Der Zugang auf den Account geschieht rein über das WWW, mit einer User-ID und einem Passwort. Man benötigt keine spezielle Software. Ein einfacher Browser reicht völlig aus. Die Website ist sehr sauber: fast keine Grafik, wenn man von einigen wenigen Bannern absieht, die aber irrelevant sind, weil die gesamte Navigation ausschließlich per Text und per Textlinks abläuft. Die Texte sind einfach, in fast lakonischer Kürze. Sie reichen völlig aus. Valise hat von allen Anbietern das beste Web-Design. Zur Zeit (27.12.97) spielt man leider auch hier mit Frames. Die lassen sich zum Glück jedoch abschalten. Hotmail zeigt in einer Übersicht die in der In-Box liegenden Mails an. Durch Ankreuzen lassen sich die angekreuzten Mails verschieben oder löschen. Die Übersicht bei Valise bieten diese Möglichkeit zum Ankreuzen leider nicht, so daß man bei vielen Mails, die man löschen will, alles einzeln machen muß. Das ist mühselig. Ich hoffe, daß sich das noch ändern wird, wenigstens als wählbare Option.
* 2.7.1999
Valise ist immer noch im Rennen. Die Praxis haben sie aber beibehalten :
gestaffelte Preise nach Menge.
Man muss sich das mit der Werbung im Netz so vorstellen: Das ist wie beim privaten Fernsehen, das ja auch von Werbung lebt. Um die Luecken zwischen der Werbung zu fuellen, braucht man Stoff. Wenn man den (fast) umsonst bekommt, dann ist es prima. Also sucht man Leute, die diesen Stoff moeglichst umsonst liefern. Wer zum Beispiel free web space anbietet, der investiert in einen Server oder mietet sich Platz auf einer der grossen Web Farms. Dafuer zahlt er im Monat nicht allzuviel Geld. Jetzt braucht er aber noch das Fussvolk, dass ihm den Stoff liefert. Dazu verteilt er den gemieteten Platz in kleinen Teilchen unter das Volk. Bedingung: Auf jeder Webseite muss der Sponsor seine Werbung unterbringen koennen. Die Arbeit, die Seiten mit Inhalt zu fuellen, uebernimmt jetzt eine willige Schar von Ameisen. Seite um Seite wird gebaut, Seite um Seite wird mit Werbung gepflastert. Weil das nicht ganz so gut von der Hand geht, macht der Sponsor so etwas entweder automatisch oder er sagt ganz einfach: "Entweder es funktioniert oder Du fliegst raus!" So einfach geht das! Die Bannerwerbung ermoeglicht es, die Werbeeinblendungen automatisch umzuschalten, so dass man nicht mehr jede Werbung einzeln einbauen muss, sondern nur noch den Rahmen dafuer liefert. Dieser Rahmen wird einem vom Sponsor aufgezwungen. Man darf ihn auf keinen Fall aendern, sonst ... siehe oben.
Der Betrieb eines Servers kostet Geld. Verschenken tut niemand etwas. Also muß bei jedem Angebot nach dem Pferdefuß gesucht werden: "Womit verdient diese Firma ihr Geld?" Als da wären:
Das gibt es, auf die eine oder andere Weise. Die Beispiele "Four 11" und "Hotmail" zeigen, wie man eine ganze Firma samt deren Datenbanken verkaufen kann. Was der Käufer dann damit macht, steht plötzlich auf einem ganz anderen Blatt.
Einfachste und brachialste Lösung ist die Navigation per Landkarte. Dazu muß der Surfer die Grafik einschalten. Ist die Grafik eingeschaltet, gibt es Werbung...
Im Prinzip das gleiche, was auch ein normaler ISP tut, nur bezogen auf Email. Beispiele sind Pigeon und Valise.
Diese Werbung ist nur sichtbar, wenn man Grafik eingeschaltet hat. Es liegt beim Surfer, ob er auf die Banner klickt oder nicht. Geld gibt es für die Firma nur bei einem Klick (1 bis 3 US-Cent pro Klick). Fast jede Firma bedient sich dieser Methode. Fragt sich nur, ob sie davon leben kann...
Wie man es dreht und wendet: Es geht immer ums Geld! Gerade in Deutschland mit seinem saumäßig hohen Telefongebühren geht es ganz gewaltig ums Geld!!! In den USA kann man mit einem Ortsanschluß für 20 bis 50 DM Telefongebühr pro Monat pauschal jeden Tag 24 Stunden surfen. In Deutschland müßte man für die gleiche Leistung ein Krösus sein. Grafiken zu laden ist teuer, sehr teuer! Daher muß man nachrechnen, wieviel es kostet, wenn man jedesmal zum Schreiben oder Downloaden der Email den grafischen Werbemüll zusätzlich herunterladen muß. Für einen Privatmenschen, der nur wenige Emails im Monat erhält, ist eine Lösung bei Valise mit Abstand die preiswerteste. Wer dagegen auf die Klickibunti-Superwaschi-Dumpfbacken-Werbung abfährt, der darf mindestens 10 Mark pro Monat zahlen nur für das Herunterladen des Werbemülls. Macht 120 Mark pro Jahr. Mindestens!
Für Email ist die beste Lösung immer noch ein guter ISP, in Deutschland zum Beispiel im Rahmen des IN.
Forwarder wie Bigfoot, iName oder Netforward sind zusätzliche Werkzeuge. Man installiert sie, aber sie kosten später kein Geld, weil man sich nicht bei ihnen einloggen muß.
Die Schnüffelei, derer sich ganz besonders die deutschen Forwarder und Email-Spezis bedienen, ist absolut untragbar. Wer einen Forwarder sucht, der sollte dies in den USA tun! In den USA geht das alles vollkommen unkompliziert, ohne Angabe von Straße, Hausnummer und Schuhgröße.
Man darf vor allem nicht vergessen, daß diese persönlichen Daten verkauft werden!
Bestes Beispiel für so eine Verkaufsmasche ist http.//www.juno.com in den USA. Juno ist ein ISP, bei dem Amerikaner kostenlos einen Einwahl-Account erhalten können. Der Zugriff erfolgt über eine proprietäre Software, die einem laufend Werbung auf den Schirm knallt. Kommt es zu einem Klick auf eine der angebotenen Waren oder Dienstleistungen, dann erhält der Anbieter die persönlichen Daten des Accountinhabers... Es gibt deutsche Firmen, die genau nach diesem "Vorbild" arbeiten wollen: Die Werbeanbieter erhalten die persönlichen Daten der Accountinhaber übermittelt.
Auch bei Webspace für Homepages muß man sich sehr genau informieren. Gewisse Anbieter wollen sich die Nutzungsrechte an den Texten ihrer Kunden greifen. Andere Anbieter (darunter einer in Israel) machen es auf eine ganz andere Weise: Wozu die Rechte an einem Text haben, wenn man die Nutzung auch so haben kann?! Die bringt schließlich das Geld! Da gibt es denn Angebote zum Beispiel von dieser Sorte: Der Autor wird sogar dafür bezahlt, daß er seine Texte auf den Server dieses Anbieters stellt. Pro Klick gibt es einen Cent. Der Pferdefuß? Der Text des Autors wird zerlegt in Segmente, die auf Web-Seiten verteilt werden. Ein Surfer muß deshalb Seite um Seite laden. Auf jeder Seite steht nur wenig Text. Dafür gibt es umso mehr Werbung. Bannerwerbung natürlich tonnenweise. Pro Banner gibt es einen Cent für den Betreiber des Servers. Nehmen wir an, daß nur 5 Banner pro Seite erscheinen, macht das 4 Cent für den Betreiber und 1 Cent für den Autor. Für jeden Cent, den der Autor erhält, bekommt der Serverbetreiber das X-fache. So macht man Geld...
Wer als Autor wirklich viele Klicks erreichen kann, der ist gut beraten, sich seine Web-Site selbständig aufzubauen. Sonst bleibt er ein armer Schlucker.
Mit welch hinterhältigen Tricks einem Werbung untergejubelt werden soll, zeigt die Praxis, die der Hersteller des Programms "Freeloader" betreibt. In Heft 10/97 von "PC-Online", Seite 37, heißt es dazu in einem Bericht über mehrere getestete Offline-Browser:
Eines der wenigen kostenlosen Programme im Test ist der Freeloader von Individual. Das Programm ist nicht nur ein Offline-Browser, der zusammen mit dem auf dem PC installierten Browser arbeitet, sondern auch ein News-Ticker, der die neuesten Nachrichten aus dem Web fischt und in Freeloader Frontpage anschließend darstellt.
Einen Haken hat der Freeloader allerdings. Man erkauft sich die kostenlose Nutzung des Programms damit, daß man ungefragt Werbeseiten zugeschickt bekommt. Dazu muß man einige Fragen während der Installation beantworten, damit man einer demographischen Gruppe zugeordnet werden kann. Außerdem legt der Freeloader einige Eigenarten an den Tag, die man hinterher erst umständlich korrigieren muß. So sind zum beispielsweise eine ganze Reihe von Web-Seiten bereits voreingestellt, die automatisch aktualisiert werden, es sei denn man entfernt diese Seiten aus der Liste. Darüber hinaus richtet Freeloader einen eigenen Bildschirmschoner ein, auch wenn man bereits einen anderen installiert hat."
Das muß man sich einmal vorstellen: Da will man mit einem Programm eine Arbeit erledigen. Das Programm macht das zwar, wird aber von der Werbeindustrie benutzt, um einem Werbemüll auf die Platte zu laden, alles natürlich online, so daß es den Anwender richtig Geld kostet. Da muß man nachrechnen, nach wieviel Stunden Nutzungszeit es billiger ist, sich ein anderes Programm zu kaufen, selbst wenn dieses 100 DM kostet.
Und noch etwas anders ist zu überlegen: Was ist, wenn Hersteller, wie zum Beispiel Microsoft, ihre Programme nur noch arbeiten lassen, während man Werbung aus dem Netz lädt? Noch einmal, ganz deutlich:
Das ist nicht so abwegig, wie es auf den ersten Blick aussieht, denn schon jetzt ist die Praxis bei Microsoft so, daß neue Programversionen mit der Brechstange in den Markt gedrückt werden. Was ist mit dem Support für ältere Programmversionen? Der wird eingestellt. Support also nur für die neueste Version. Wenn nun aber diese neueste Version online arbeiten muß...? "Na, dann muß sie eben online arbeiten...!" In großen Firmen ist das kein Problem. Firmen wie Netscape haben ihre Help-Funktion auf online getrimmt. Offline geht da gar nichts mehr. Nun ist der Navigator zwar ein Browser, aber das ändert nichts an der Tatsache, daß man ausgerechnet dann, wenn man so langwierige und umständliche Dinge erledigen muß wie Fehlerbehebung, dies online tun muß - während der Telefonzähler laut und teuer vor sich hin tickt.
Vorab eine Aufstellung von Listen:
Bitte nur noch diese Adresse benutzen:
http://www.digiweb.com/~maxlee/FWPReview/
Sehr gute Uebersicht ueber die verschiedenen Provider von Free web space und Free email accounts.
Sehr umstaendliche Auflistung von Free web space Providern.
http://www.sparen.org/freepage.htm * Liste der Anbieter von kostenlosen Homepages
Brauchbare Liste mit Free web space Providern.
* 2.7.1999
Die Domain ist platt.
* 2.7.1999
Die Domain ist platt.
23.6.2000
http://www.netins.net/showcase/phdss/freebies/
Zweiter Versuch: Host not found...
Zweite URL:
"Last Updated 2/06/98
As we are undergoing major changes,
OneStop is still not accepting new members. With many new products soon
to be offered, such as Point! and Secure! domain services, our network's
architecture is being redesigned to accomodate these changes. Please check
back by 2/18/98."
Free web space:
Andere URL mit dem gleichen Namen:
Oder: Die Neudefinition einer Endlosschleife...
Was einem bei Benutzung eines Counters so alles bluehen kann, sieht man an diesem Zitat aus einem (anderen) Angebot:
Was wohl der Datenschutzbeauftragte davon haelt???
We are not amused...
Andere URL:
Leider funktionieren die Links nicht...
Message: Connection via unknown local host name "www.aparker.org/homepages/". Please contact the server administrator at mailto:webmaster@aparker.org"
Our Promise
We will always allow you to have a bounce.to address for FREE, that's right - we'll never change our minds and charge you for this service. We also promise never to give your email address to any third party - "
http://www.cx4.de/umsonst_homep.htm * CX4
Wenn Sie jetzt eine kostenlose Homepage auf unserem Server installieren möchten, dann schicken Sie bitte über den unten aufgeführten Link eine entsprechende Mitteilung an uns ab. Ihre Seite laden Sie bitte ausschließlich wie oben beschrieben via FTP auf unseren Server. Bitte geben Sie im Bezugfeld (Betreff - Subject) "Kostenlose Homepage" ein."
Andere URLs des gleichen Servers sind:
Waere nicht schlecht, wenn es funktionieren wuerde, aber...
9.9.98
Andere URL:http://www.letterbox.com
http://www.fortunecity.de/ * Fortune City, Deutschland
Fortunecity.de ist nur eine Umschaltstelle, falls sie funktioniert...
http://www.fortunecity.t-online.de/free.web.space.html
Die T-Online-Reklame dafuer.
Aus Peter Da Silva's Kommentar:
Alle 60 Tage ein Update??? Nicht nach meinem Geschmack. Finger weg!
*22.12.1999
Platz ist auf 20 MB vergroessert worden.
Die free Email, die hier angeboten wird, ist bei:
Free web space, aber mit der politischen Auflage. Es gibt auch nur sehr wenige Homepages dort.
21.12.1999
GeoCities has extensive advertising programs that can expose your products or services to millions of viewers every month. For example, our December 1997 Nielsen I/Pro audit report shows that we received:
Im Vergleich dazu die Zahlen des Vorjahrs:
Die kostenlosen Homepages muessen natuerlich von jemandem bezahlt werden. Dazu gibt es Werbung, die entweder per in die Web-Seite eingebundenem Aufruf eingeblendet wird oder automatisch von Geocities' Server, falls die Web-Seite diesen Link nicht hat. Kostenlose Homepages duerfen keine Werbung fuer Waren oder Dienste enthalten. Dafuer sind die GeoShops da, die natuerlich GELD kosten. Lassen wir Geocities selbst zu Wort kommen:
We rely on the support of our advertisers in order to provide free home pages and other services to millions of users on the web, and we ask that our homesteaders help create a positive and supportive environment for advertisers at GeoCities.
Two methods which GeoCities uses to support our community through advertising are the GeoGuide and the GeoPops programs...
Members are encouraged to put a GeoGuide on the top of all their pages in GeoCities. The GeoGuide is a cool, customizable navigation guide that helps visitors communicate with you about your page, and helps them navigate GeoCities to find other sites of interest. The GeoGuide also contains a built in ad banner, and as you are probably aware, GeoCities relies on the ongoing support of our advertisers and sponsors to help fund all the free programs we offer our homesteaders and visitors. GeoCities also serves ad banners in pop-up windows that may appear infrequently along side member pages that do not contain the GeoGuide. These pop-up windows also contain links to GeoCities as well as an ad banner. The pop-up window does not in any way interfere with the contents of the member's page, nor does it affect the loading of the member's page.
Pop-up windows appear infrequently, and are never served alongside pages that have a GeoGuide on them. Pop-up windows also do not appear for members of the GeoPlus program. Homesteaders who prefer not to have pop-up windows served periodically along with their pages are encouraged to put a GeoGuide on their pages. Members are prohibited from interfering with the design and operation of the GeoGuide and the pop-up windows, and violators may be subject to having their account terminated....
Page Content Requirements
There's really only two requirements that we ask of our homesteaders in return for all the great free services we offer.
First, we ask you to either place a customizable GeoGuide on top of your pages or to support the GeoPops Program. These forms of advertising make your free pages possible. If you would rather avoid banner advertising, then please take advantage of the GeoPlus Program for $4.95 a month.
Secondly, we ask that at the bottom of each page you place a link back to the GeoCities home page. The preferred source code is below. ...
Each person may have one GeoCities address per theme, even if that person has multiple email addresses. Each GeoCities address allows that particular individual to have 6 MB of disk space for his or her files, and an individual can earn even more by joining our Featured Page Program, or GeoPlus. We support many different filetypes to help you be creative, and offer you the choice of three different home page editors in the multi-purpose File Manager to update and create your pages. We also provide two methods for you to transfer your files to us, FTP, and the GeoCities EZ File Upload Utility which is also found in the File Manager."
Weil mit Werbung allein doch nicht so viel Geld zu verdienen ist, mancher User auch nicht die geringste Lust hat, seine Web-Seiten durch Werbung verhunzen zu lassen, gibt es ein Zusatzangebot, fuer 4,95 US-Dollar pro Monat: Geoplus.
Die GeoPoints sind eine hauseigene Waehrung: 1 Geopoint = 10 US-Cent. Man versucht, die User in Geschaefte hineinzuziehen, Ihnen Handel oder Gewerbe schmackhaft zu machen. Eine typisch amerikanische Eigenschaft... Bei der Eroeffnung eines Geschaeftsaccounts (GeoShop) legen sie eine bemerkenswerte Neugier an den Tag und wollen sogar den Vermieter wissen!
Die Homepages sind verteilt auf verschiedene Bereiche: Es gibt 40 verschiedenen Themen zugeordnete "Nachbarschaften" von "Area51" (Science Fiction) bis "Yosemite" (freie Natur). In diesen Nachbarschaften gibt es Bereiche, die in Strassen aufgeteilt sind. In einer Strasse sind maximal 9999 Haeuser, die "Homestead" genannt werden.
Damit kommen wir zu einem heiklen Problem: Wie melde ich mich an?
Step 1
- Browse the Neighborhood Directory and choose a neighborhood in which to
build your home page.
We now have two ways to find a vacancy in the neighborhood of your choice.
Dagegen waere nichts zu sagen, wenn es funktionieren wuerde... Zunaechst einmal ist da die Suche innerhalb dieser Strasse. Weil man immer nur 50 Hausnummern pro Web-Seite angeboten bekommt, muss man 10.000/50 = 200 Seiten durchblaettern. Der Server ist dicht besiedelt. Hat man Pech, ist in unserer Gegend nirgendwo ein Haus frei. So ein Pech...!
Die andere Methode mit dem "join" mag ja nett sein. Dazu braucht man lediglich den Link zu diesem "join" Aber der ist auf keiner einzigen Seite zu finden. Schon wieder Pech gehabt! Mit anderen Worten: Ich habe keine Moeglichkeit gefunden, mich als User einzutragen. Dauer der Aktion: ueber eine Stunde. Ich bin mir schlichtweg veralbert vorgekommen.
Aber das ist nur ein Teil des Aergers. Durch die vielen Zugriffe ist der Server ueberlastet und laufend gibt es Abbrueche mit der Fehlermeldung, dass der Server sich nicht meldet oder die Verbindung abgebrochen hat.
Fuer hyperaktive Spielkinder mag das alles ja einen irre geilen Reiz haben, vor allem das Laden der vielen Grafiken... Ich betrachte es als Beschaeftigungstherapie und als Verschwendung von Zeit und Geld. Dass auch noch Java benutzt wird, setzt dem Ganzen die Krone auf.
21.12.1999
Jetzt scheinen es 15 MB Webspace zu sein. Was aber an der #%*(/õ$(%/ Art
der Verwaltung nichts aendert: Wie uns zugetragen wurde, gibt es zwar
Terms of Service, aber man haelt sich nicht daran. Webseiten mit uebelstem
beleidigenden Inhalt, die laut Terms of Service verboten sind und zum
Ausschluss fuehren, werden trotz Beschwerden ueber diese Seiten nicht
entfernt.
* 27.6.98
Das mit der starken Hand war wohl ein Versehen, wie uns eine Email sagt:
Aufgrund Eurer Empfehlung habe ich mir einen Account bei Goplay eingerichtet. Es ist ein Desaster! Mail, die man abschickt, kommt beim Empfänger nicht an. Häufiger Fehler: Die Mail wird von anderen Servern zurückgeknallt mit der Meldung "Datenformatsfehler"! Mail zu empfangen ist auch nichts: Nur ein kleiner Bruchteil der Mail, die nachweislich an mich abgeschickt worden war, kam durch. Testweise Mail von einem Goplay-Account an sich selbst auf Goplay verschicken: Kommt NIE an!
Die angeblich so hilfreiche und freundliche Service-Mannschaft ist nicht zu erreichen. Entweder kümmert sie sie nicht um Beschwerden oder wegen der Macken in der Software kommen die Mails der User nicht zu ihr durch. Außer einem Haufen Ärger ist bei Goplay nichts zu erwarten. Daß man eine kleine Homepage aufmachen kann, ist auch kein Trost.
dog@dog.dog"
Alte URLs: http://www.concat.com/chat * Home Chat
(Leitet um auf URL: http://www.durmersheimisg.de/markus/chat/)
Aber inzwischen sieht es da so aus:
http://www.inc.com * Inc.Online
We believe, however, that what you're looking for may be in one of
the following areas:
createsite Create Your Own Web Site
You also can use the site navigation buttons at left or the
keyword search box below:"
Will man dann suchen, weil die Buttons nicht funktionieren, erhaelt man die Fehlermeldung, man solle es mit Suchen probieren. Oh ja, selten SO gelacht... Ein derart dummer Fehler auf der Homepage eines ISP...
<a href="/createsite">Create Your Own Web Site
<a href="/createsite">Create Your Own Web Site
You also can use the site navigation buttons at left or the keyword search box below:"
Wenn man das versucht, geht die Endlosschleife auf ewig weiter...
InfoTeam Corporation will put your nonprofit organization on the Internet for FREE! Our offer includes 5 MB of free web space on our server. Simply provide us with your completed web pages and we will load them on our server and show you how to register them with the major search engines/directories. If you need assistance in developing your web pages, we can provide this additional service at a small fee.
Our FREE hosting service includes:Die Meta-Tags fuer die Suchmaschinen sind ein bisschen sehr heftig ausgefallen:
Congratulations!
Your message was just forwarded to the originator of the ad.
If this person supplied a valid e-mail address, he/she should be receiving your message soon. However, keep in mind that many people don't read their e-mail every day, so you shouldn't assume someone is ignoring you just because you haven't received a response in a while.
If you don't receive a response in a sufficient amount days, you should try and contact this person by using other information he/she may have included in the ad."
Und http://www.doghousemail.lycos.com/ * DoghouseMail
ist offensichtlich auch nur ein Ableger oder zugekauft oder angemietet
von/bei Lycos.
Desgleichen
* 2.7.1999
http://www.mailcity.lycos.com/ * Mailcity
Mailcity benutzt seit Anfang Juli 1999 Cookies. Der Gebrauch von Cookies ist
kriminell. Deshalb lasst auf jeden Fall die FInger von Mailcity!
25.4.2000
Danke, nein.