TINA's Reaktor - on ARIPLEX.COM, File 14



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last update: 19.11.2001

zurück zum Kern des Reaktors


A-014.001
written ..........: 16.07.2001
last time revised : 16.07.2001
Fantastic Storage

Laut Emtec bieten deren Smartcards usw. Kapazitäten bis zu 128 MegaBytes.

Darauf passen laut Emtec:

32-MB-Chip: 64 Bücher zu je 300 Seiten 
            40 Minuten Musik 
            oder bis zu 800 Bilder 

Nach Rieses Adam sind das für die großen Module:

128-MB-Modul : 256 Bücher zu je 300 Seiten 
               160 Minuten Musik 
               oder bis zu 3200 Bilder

http://www.emtec-group.de"

TINA


A-014.002
written ..........: 16.07.2001
last time revised : 16.07.2001
...daß Sie ein Idiot sind.

Wie war das noch mal mit Content-Management?

TINA


A-014.003
written ..........: 16.07.2001
last time revised : 16.07.2001
Tastaturfehlbedienungsgebühr

Juni 1998: Compaq stellt eine Tastatur mit speziellen Tasten vor, mit denen sich der User direkt in Internetdienste einwählen kann. Compaq hat Verträge mit Internet-Diensten geschlossen und erwartet bis 2001 Gebühreneinnahmen von 1 Milliarde US-Dollar.

2001 ist fast rum. Wieviel hat Compaq unterm Strich gekriegt???

TINA


A-014.004
written ..........: 16.07.2001
last time revised : 16.07.2001
Web-Bug-Alarm!

Die Privacy-Foundation bietet ein Programm an, welches Web-Bugs in einer Web-Seite entdeckt. An die Stelle des Pixels wird ein Wanzen-Icon gesetzt, eine Hupe schlägt Alarm, auf Wunsch kann auch eine Email an den Spionagesaftladen geschickt werden.

Download an dieser Tankstelle:

http://www.bugnosis.org

TINA


A-014.005
written ..........: 16.07.2001
last time revised : 16.07.2001

emercials

The next generation of advertatorship.

TINA


A-014.006
written ..........: 16.07.2001
last time revised : 16.07.2001
1000

1987 gab es in den Niederlanden 470.000 Personal-Computer.

1986 waren es 340.000

1987 gab es in den Niederlanden 8.000 Laser-Drucker.

Die Zahl der zu verkaufenden Low-end-DTP-Systeme wurde auf weniger als 1000 Stück geschätzt, was einem Umsatz von 30-50 Millionen Gulden entsprach.

TINA


A-014.007
written ..........: 16.07.2001
last time revised : 16.07.2001
Energiekrise

Im Meer wird es wohl nie eine geben: Die Wellenbewegung, der Tidenhub und der Wind sind gleich drei mögliche Energiequellen.

TINA


A-014.008
written ..........: 16.07.2001
last time revised : 16.07.2001
Quellen

1925 gab es in Tennessee einen Prozess. Die Vertreter der Wissenschaft verloren: In den Schulen wurde die Behandlung der Evolution verboten.

Wie lernfähig die Amerikaner sind, wage ich nicht zu fragen. Noch 1999 mußten in Alabama alle Biologiebücher einen Vermerk tragen, der die Evolutionstheorie als eine umstrittene Theorie bezeichnet.

Heute noch sollen in den USA 44 Prozent der Leute glauben, Gott habe die Welt erschaffen, weitere 40 Prozent an eine von Gott gelenkte Evolution, und nur 10 Prozent an die Evolutionslehre Darwins.

Und DIESES Volk will auf den Mond geflogen sein? Die haben doch höchstens bei Wanne-Eickel eine Abraumhalde für Disney gemietet...

TINA


A-014.009
written ..........: 16.07.2001
last time revised : 16.07.2001
Deutsche Intelligenz

Mitteilung der Universität Bremen:

Verhaltensrituale!? Tatsache, das steht da! Ich habe mir extra das Original besorgen lassen. Die Elite der Deutschen Bevölkerung übt sich in Ritualen. Fehlt in Bremen bloß noch der Studiengang Voodoo für Fortgeschrittene.

TINA


A-014.010
written ..........: 16.07.2001
last time revised : 16.07.2001

"faule Arbeitnehmer!"
"kriminelle Ausländer raus, aber sofort!"
"wegschließen!"

Alle drei von Schröder.

Schröder hat auch etwas anderes gesagt: Er sprach im Zusammenhang mit Milosevic von einer "Demokratie-Dividende". Ob er sich wohl gefragt hat, ob man, wirtschaftlich und demokratisch betrachtet, einen Kanzler als Totalverlust abschreiben kann?

TINA


A-014.011
written ..........: 16.07.2001
last time revised : 16.07.2001
Ersoffenes Fernsehen

Strom ist gefährlich. Weiß jedes Kind. Fernsehredakteure dagegen sind erwachsen. Also doof. Zeigen die doch in einem Film eine durch eine Überschwemmung geflutete Wohnung: Das Wasser steht mindestens 30 - 40 cm hoch. Was machen die Leute in der Wohnung? Stehen im Wasser und gucken Fernsehen. Wie soll das wohl vor sich gehen, wenn die Kabel und Steckdosen vom Wasser berührt werden, so daß das Wasser unter Spannung steht??? Im realen Leben wären die auf der Stelle tot gewesen!

TINA


A-014.012
written ..........: 16.07.2001
last time revised : 16.07.2001
EAS

Diebstähle sind eine Sache, EAS eine andere. Was wäre wohl, wenn auch Arbeitskleidung mit EAS ausgerüstet würde?

Denkt mal darüber nach!

TINA


A-014.013
written ..........: 16.07.2001
last time revised : 16.07.2001
Reingefallen!

Auf dem Couvert steht groß drauf "Wir übernehmen das Porto für Sie!"

Klasse, denkt der Mensch, steckt seine verbrauchten Tintenpatronen rein und gibt das Couvert bei der Post ab. Hat er wieder etwas für die Umwelt getan und kosten tut es ihn auch nichts. Steht auch auf dem Couvert drauf: "Wir recyceln Druckköpfe z.B. der Marken HP, Canon und Lexmark. Bitte verbrauchte Teile portofrei an uns zurücksenden." Darunter ein grüner Frosch, der "Danke" sagt.

Die Sauerei bei der Sache: Für dieses Couvert werden dem Kunden in der nächsten Rechnung 3 Mark berechnet. Das sieht aber nur, wer sich intensiv mit den Rechnungen befaßt und GENAU nachfragt, SO LANGE nachfragt, bis er endlich die Wahrheit gesagt kriegt.

TINA


A-014.014
written ..........: 16.07.2001
last time revised : 16.07.2001
Handymat

Das Handy als Bezahlgerät haben sich IBM und Coca Cola vorgenommen. Coca-Cola will Automaten mit einer Anrufnummer ausrüsten: Bei Anruf Abbuchung über die Telefonrechnung.

Fällt die Bezahlung mit einem geklauten Handy unter Automatenbetrug oder Mundraub?

TINA


A-014.015
written ..........: 16.07.2001
last time revised : 16.07.2001
Disketten

Panasonic soll eine neues Disketten-Laufwerk "LK-RF2400U" auf den Markt bringen: Kapazität 240 MBytes, kompatibel mit 1,44 MB-Disketten. Preis: angeblich rund 400 DM.

TINA


A-014.016
written ..........: 16.07.2001
last time revised : 16.07.2001
Von Einer, die auszog, das Gruseln zu lernen

Ob die Geschichte stimmt, weiß ich nicht. Zu viele Meldungen werden einfach erfunden. Das weiß sogar mein tägliches Blatt, die SZ. Aus eigener Erfahrung... :-)

In London, heißt es, soll ein Mädchen wohnen. Vorname Laura, Nachname Buxton.
Weder Vorname noch Nachname sind gepachtet. Es kann also woanders Mädchen geben, die Laura heißen. Von denen wiederum kann es welche geben mit Nachnamen Buxton.

Erste Laura Buxton ist 10 Jahre alt, blond, hat einen Hund und ein Meerschweinchen. Sie schickt einen Luftballon mit Karte weg. Zweite Laura Buxton findet ihn. Zweite Laura ist ... 10 Jahre alt, blond, hat einen Hund und ein Meerschweinchen.

Zweite Laura meldet sich bei erster Laura. Die Eltern Buxton und Buxton haben das Gruseln.

Wie leicht Eltern doch zu schocken sind. So richtig interessant wird es mit Laura Buxton Nummer drei. :-)

TINA


A-014.017
written ..........: 16.07.2001
last time revised : 16.07.2001
http://www.cluetrain.org

TINA


A-014.018
written ..........: 16.07.2001
last time revised : 16.07.2001
Überleben in Extremsituationen

Mein Favorit für den Titel des Obergurus im Survivalismus:

"Wenn Sie abgestürzt sind,
ignorieren Sie den Höhenanzeiger"

TINA


A-014.019
written ..........: 16.07.2001
last time revised : 16.07.2001
XXX

http://www.schlafcouch.de

Was würdet Ihr da erwarten? Richtig, einen...

TINA


A-014.020
written ..........: 16.07.2001
last time revised : 16.07.2001
Das ist das Ende

Die Ministerpräsidenten der Bndesländer haben am 1.4.2000 festgelegt, daß im Fernsehen Werbung als "split-screen" eingeblendet werden darf.

TINA


A-014.021
written ..........: 17.07.2001
last time revised : 17.07.2001
Töter als tot

Mit Gewalt kriegt man alles kaputt. Auch die deutsche Sprache. In alten Büchern könnte man noch lesen und verstehen. Aber heute???

"Der Angler hat den Fisch tot geschlagen."

Glück für den Fisch. Immer noch besser als in lebendem Zustand geschlagen zu werden.

Anderes Beispiel: Laut Duden ist "dem Mann die Sprache wohl vertraut".

Wer mit der Sprache wohlvertraut ist, der traut dem Duden nicht mehr.

Duden? Nein danke!

TINA


A-014.022
written ..........: 17.07.2001
last time revised : 17.07.2001
Vertrauen

Die USA haben um die 220 Millionen Einwohner. Das macht eine Stimmauszählung schwierig. Dabei hat doch in den USA der Herr Hollerith (Hut ab!) die Maschinen für Volkszählungen erfunden.

Wahlen sind viel einfacher als Volkszählungen.

Sollte man meinen. Doch in den USA ist alles anders. Jetzt, sieben Monate nach der Wahlauszählerei in Florida, kam heraus, daß 680 Briefwahlstimmen aus dem Ausland gewertet wurden, die nicht den Bestimmungen entsprachen. Der Vorsprung von Bush waren nach der alten Auszählung 537 Stimmen.

Wie war die Verteilung in den 680 Stimmen???

TINA


A-014.023
written ..........: 17.07.2001
last time revised : 17.07.2001
Energieverschwendung

Der Streit um die Abgase oder die Energie, die pro Einwohner eines Landes verbrutzelt wird, sieht immer ganz toll aus, wenn es heißt, die Schweiz habe nur "2", die USA dagegen "6".

Klar, die Schweiz hat ja auch einen hervorragenden Bergbau, einen hervorragenden Schiffbau, einen hervorragenden Automobilproduktion, einen weltbeherrschenden Flugzeugbau und die Entfernungen im Land sind ja auch VIIIIIEL größer als in dem Puppenhausstaat USA.

Laut VDEW betrug der Pro-Kopf-Verbrauch von Strom in Kilowattstunden:

Norwegen      25.240
Schweden      15.200
Finnland      14.600
Luxemburg     12.995
Belgien        7.515
Schweiz        6.970
Frankreich     6.950
Österreich     6.470
Niederlande    6.375
Dänemark       6.325
Deutschland    6.050
Irland         5.690
Slowenigen     5.310
Spanien *      5.140
Tschechische   4.945
 Republik *    4.940
Irland         4.830
Griechenland   4.080
Estland *      3.950
Portugal       3.770
Ungarn *       3.290
Polen *        2.770

(* 1999, Daten aus einem Zeitungsartikel vom Juli 2001)

Die ersten drei sind leicht zu erklären: die heizen mit Strom. Aber was macht so ein klitzekleines Land wie Luxemburg mit so viel Strom!?

Internet-Mitgliederforum des Verbands der Elektrizitätswirtschaft-VDEW- e.V.
http://www.vdew.net
"Dies ist ein Extranet für VDEW-Mitglieder."

VDEW-Informations-Dienstleistungsangebot für die Öffentlichkeit:
http://www.strom.de

TINA


A-014.024
written ..........: 17.07.2001
last time revised : 17.07.2001
Familienbetrieb

"Wir sind ganz normale Leute.
Auch wir wohnen über dem Geschäft"

(Prinz Philipp, UK)

TINA


A-014.025
written ..........: 17.07.2001
last time revised : 17.07.2001
Bosse wollen, daß wir wieder länger schuften
Kommt 40-Stunden-Woche?

Diese Frage der "BILD" vom 16.7.2001 hinkt hinter der Zeit her. Die 40-Stunden-Woche ist schon längst wieder voll im Einsatz. Das zeigen die Stellenangebote. Überzeugt euch selbst:

http://www.arbeitsamt.de

Aber 40 Stunden sind nicht genug. Die 48-Stunden-Woche ist gefragt!

Dog@gog.dog schreibt in einer Email über einen aktuellen Vertrag, in dem es heißt:

30 Überstunden in vier Wochen sind 7,5, über den Daumen gepeilt 8 Stunden pro Woche. Die sind im Gehalt inbegriffen! Also eine ganz reguläre Arbeitszeit von 48 Stunden pro Woche.

Die Arbeitszeit wird durch die Firma festgelegt. Nachdem im zweiten Passus die Firma auch Nachtarbeit und Schichtarbeit anordnen kann, ist mit Schichtarbeit nachts zu rechnen. Auch das ohne Lohnausgleich! Und dann 48 Stunden pro Woche.

Nun überlegt mal: Wenn eine Firma einen Mitarbeiter bei einer anderen Firma arbeiten läßt und dabei Einsatzort (bundesweit!) und Einsatzzeit dermaßen vorgegeben werden können, was läßt sich damit spielend machen? Verdeckte Arbeitnehmerüberlassung, sogar mit Nachtschichten! Und dann auch noch 48 Stunden pro Woche! So hebelt man die gesamte Sozialstruktur aus.

Outsourcing in einem neuen Gesicht.

Dazu fällt mir nur ein Wort ein: Manchesterkapitalismus.

TINA


A-014.026
written ..........: 17.07.2001
last time revised : 17.07.2001
Subject: PLEASE verify your address t i n a @ a r i p l e x . c o m

Die Kriminellen haben sich schon wieder etwas neues ausgedacht: Emails mit der Bitte um Bestätigung.

Vor einer noch viel fieseren Methode warnt dog@dog.dog

Wer darauf antwortet, kann seine Email-Adresse gleich wegwerfen. Da gibt es nämlich nur noch SPAM.

Immer mehr kommt Email in Mode im Umgang mit Firmen. Logisch, daß da Bestätigungen für den Eingang von Zahlungen an der Tagesordnung sind. Der kriminelle Absender obiger Email nutzt das aus.

In alten Filmen, den schönen in schwarz/weiß, wird oft eine Versicherung gezeigt: Schläger kommt in Tante-Emma-Laden und bietet dem Inhaber eine Versicherung an gegen Ladenverwüstung. Zahlt er nicht, kommt die Verwüstung. Kostenlose Probevorstellung wird an Ort und Stelle geliefert.

Warum kann sich ein kleiner User im Internetz nicht auch so eine Versicherung leisten? Eine kleine Änderung, dann sähe es so aus:

Schläger kommt in Spammerbude und bietet dem Inhaber eine Versicherung an gegen Ladenverwüstung. Zahlt er nicht, kommt die Verwüstung. Kostenlose Probevorstellung wird an Ort und Stelle geliefert. Pro SPAM-Aussendung ein Hausbesuch garantiert.

Die Urheber des SPAMs sind doch bekannt, zum Teil mit Telefonnummer, oft auch mit vollständiger Anschrift. Überlegt mal: Wenn 10.000 Spammer jeden Tag an 1 Million User Emails schicken, sind das im Schnitt so um die 100 Emails pro User. Wieviel Stunden kostet es jeden einzelnen davon pro Tag, diesen Mist wegzuräumen? Da würde sich für viele Firmen und auch Privatleute der Betrieb einer eigenen Schutzmannschaft in kürzester Zeit amortisieren. Und danach wäre Ruhe im Karton.

Ich frage mich, wie die Chinesen das handhaben. Rübe ab ist bei denen eine häufige Todesursache. Das Ersatzteilgeschäft der Organbanken profitiert davon nicht schlecht. Die Chinesen sind halt nicht so zimperlich.

TINA


A-014.027
written ..........: 17.07.2001
last time revised : 17.07.2001
Freeware!

TINA


A-014.028
written ..........: 17.07.2001
last time revised : 17.07.2001
Gedruckte nichtmetallische Antennen

Die Meldung ist vom März 1999:

Der Trick besteht darin, KEINE neuen Trägermaterialien zu benutzen und auch keine gewickelten oder geätzten Antennendrähte in das Etikett einzubauen. Metall ist giftig. Das ist schlecht wegen der Umwelt. Die Verarbeitung des Metalls ist sehr aufwendig. Ein einfacher Druckvorgang, sei es per Siebdruck, Tampondruck oder auch mit einer Art Tintelstrahldrucker für Pasten (wie beim Rapid Prototyping) ist WESENTLICH billiger.

Es gibt noch einen Vorteil! Der Druck kann auch auf geformten Oberflächen erfolgen. Gewickelte Antennen zu formen ist extrem aufwendig. Geformte Oberflächen zu ätzen ist auch keine Kleinigkeit - das kostet.

Wenn die Technik so betriebssicher ist, daß sie die Fehlerquote sehr stark senkt, ist es unter Umständen sogar preiswerter, diese teure Technik (nicht die Kosten für den FR-Chip vergessen!) einzusetzen als eine zunächst billige Bar-Code-Technik, die aber wegen der Fehlerrate hohe Folgekosten hat. Das könnte bei der Briefpost zutreffen, ganz sicher aber bei der Paketpost.

USPS to Deliver 'Smart Mail' at America's Millennium Event Using Motorola's BiStatix Technology
http://www.mot.com/LMPS/pressreleases/CGISS9991a.html

Motorola - Bistatix Home
http://www.motorola.com/smartcard/3_0_bst_home.htm

Motorola - Products and Services
http://www.motorola.com/content/0,1037,12,00.html

TINA


A-014.029
written ..........: 17.07.2001
last time revised : 17.07.2001
Leben und Sterben

Die "ZEIT" vom 11.4.2001 bringt auf Seite 28 eine Statistik, die sie aus Zahlen von Globus und Statistischem Bundesamt erstellt hat:

Wieviel Menschen verträgt die Grundfläche von Deutschland wirklich? Denkt an die Güllebanken!

TINA


A-014.030
written ..........: 18.07.2001
last time revised : 18.07.2001
Video at its best

Panasonic bringt digitale Videorecorder mit 40-Giga-Platte. Von all dem technischen Kleinkram will ich nicht reden. Der Preis ist auch so hoch, daß ein Normalverbraucher sich so eine Kiste gar nicht leisten kann. Das kann sich aber ändern.

Als erstes wird es so sein, daß ein dedizierter Recorder kaum Bestand haben wird. Die Bedienungskonsole ist zu kompliziert. Das heißt, daß da ein Computer drinsteckt, der ohne Bildschirm nicht auskommen wird. Da kann man sich doch gleich einen PC kaufen mit großer Festplatte. Die 80-Giga-Platten kriegt man doch schon nachgeschmissen. TV-Karte mit Kabel-Tuner, fertig.

Was wird uns das bringen?

Für die Sicherheitstechnik brechen harte Zeiten an!

http://www.panasonic.com/

TINA


A-014.031
written ..........: 18.07.2001
last time revised : 18.07.2001
Kopfrechnen schwach

Nein, es ist keine kluge Hausfrau, die da schreibt, sondern eine vom Marketing, die im "elektronik-Journal", Heft Juli 2001 auf Seite 8, den Firmen vorschlägt: "Neue Signalpreise strategisch vorbereiten".

Gemeint sind "optische" Preise wie 79 Pfennig, 9,99 DM.

Dazu gibt es eine Tabelle, die man sich als Kunde vorsichtshalber ausdrucken und immer im Portemonnaie haben sollte, denn der Euro kommt.

Dazu schreibt sie (Claudia Ossola-Haring) so nebenbei:

Die bisherigen Preise in der 0,99- und 1,99-Kategorie waren sowieso nur dazu da, die nächstgrößere Vorkommastelle zu vermeiden. Also wird bei Preisen aus dieser Kategorie der Verlust von 2 oder 3 Cent auf den Gewinn an der Waren keinen nennenswerten Einfluß haben. Die Spanne war schon fett genug.

Der Fall 0,59 ist natürlich beklagenswert, weil sich das überhaupt nicht auswirkt.

Dafür kann bei anderen Beträgen gut eingesackt werden.

Das Beste wird sein, sich vor der Umstellung die Preise der von Euch am meisten gekauften Dinge aufzuschreiben und nach der Umstellung, wenn die Mark weg vom Fenster ist, mit der obigen Tabelle zu vergleichen. Schreibt Euch ruhig noch andere markante Werte dazu!

Achtet besonders auf für heutige Verhältnis untypische Preise wie 3.03 DM. Das entspricht 1,55 Euro und ist jetzt schon die Vorbereitung auf einen zukünftigen optischen Preis.

Gemogelt wird auch bei den Verkaufsmengen wie Gewicht oder Volumen. Es gibt viele krumme Größen, die keinerlei historische oder sonstige Ursachen haben, seien es Füllmengen wie 470 Gramm oder 270 ml. Auch hier wird "gedreht" werden.

TINA


A-014.032
written ..........: 18.07.2001
last time revised : 18.07.2001
Der Spaßurlauber

Dennis Tito ist als Urlauber um die Erde geflogen. Fast jeder hat ihn für verrückt erklärt, für seinen Kurzurlaub 20 Millionen US-Dollar auszugeben.

Aber so verrückt ist der Knabe nicht! Im Gegenteil, er ist außerordentlich clever.

Wahrscheinlich haben eine Menge Leute in die Tischplatte gebissen vor Wut, weil nicht sie diese Idee gehabt hatten.

TINA


A-014.033
written ..........: 18.07.2001
last time revised : 18.07.2001
Wir sind alle so erfolgreich

Die Firmen wissen noch gar nichts von ihrem Glück. Dabei könnten sie so erfolgreich sein. Wie? Durch digitalen Druck hergestellte Werbebriefe verschicken.

Eine Studie über Direktmarketing hat ergeben, daß Werbebriefe mit vollständiger direkter Ansprache des Empfängers eine 3x so hohe Antwortrate haben wie konventionelle Mailings.

Eine Studie von "CAP Ventures" soll für "one-to-one", personalisiertes Direktmarketing, sogar gezeigt haben eine Erhöhung der Auftragseingänge um 24 Prozent und der Nachfolgebestellungen von 47 Prozent. Die Antwortzeit soll um 34 Prozent gesunken sein und der Umsatz um 31 Prozent.

Über solche Dinge schreibt http://www.nexpress.com/nexpress\drupa.nsf/Press+Releases/$first?EditDocument

Worüber nicht geschrieben wird: Ob es sich um Rheumadecken oder Investitionsgüter handelte. Dazwischen soll, so wird gemunkelt, noch immer ein gewisser Unterschied bestehen.

TINA


A-014.034
written ..........: 18.07.2001
last time revised : 18.07.2001
BIOS

AMI BIOS numbers
http://www.ping.be/bios/numbersami.shtml

Identifying Your Motherboard
http://computertech.server101.com/amibios.htm

http://www.hytech-wholesale.com/Products/mainbrd/5bvx.htm

TINA


A-014.035
written ..........: 18.07.2001
last time revised : 18.07.2001
Gemischte Karten

http://www.wi-inf.uni-essen.de/~schwarze/nt/karten/netcard.html
http://www.dfiusa.com/support/nets.htm
http://www.dfi.com/product/ProductList.asp
http://members.nbci.com/_XMCM/ken_yap/NIC//index.html

TINA


A-014.036
written ..........: 18.07.2001
last time revised : 18.07.2001
Peinlich

Sie trauen sich nicht, die Kollegen von der "Rheinischen Post". Dann müssen sie halt noch viel lernen: Internet und so...

TINA


A-014.037
written ..........: 18.07.2001
last time revised : 18.07.2001

http://www.us-epanorama.net/microprocessor.html

TINA


A-014.038
written ..........: 18.07.2001
last time revised : 18.07.2001
HARD!

http://www.disk-drives.co.uk/

http://theref.rl.af.mil/hard_drives/mh_fujitsu_am.html

TINA


A-014.039
written ..........: 18.07.2001
last time revised : 18.07.2001
Ein Loch im Golfplatz

Auf Golfplätzen treffen sich die Honoratiores, die Herren über die Stadt. Alles, was Rang und Namen hat. Und natürlich Geld.

Darüber heißt es in einer illustren Quelle:

Lustig ist nicht nur, was dort passiert ist, sondern auch, wer darüber schreibt.

http://www.aerzteblatt.de/archiv/artikel.asp?id=27904

TINA


A-014.040
written ..........: 18.07.2001
last time revised : 18.07.2001
Kein Anschluß unter diesem Server

Email von dog@dog.dog

TINA


A-014.041
written ..........: 18.07.2001
last time revised : 08.08.2001
"Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Neger"

In der Reihe der Bundesrepräsitenten war Heinrich Lübke einer der Größten. In Japan sprach er von der "Stadt Okasa" und in Afrika begrüßte er die "lieben Neger". Heinrich Lübke ist ein großes Vorbild. Das zeigt die deutsche Wirtschaft mit Beispielen wie diesem:

"Virtuelles Büro für Studenten": http://www.e-fellows.net

Deutsche Telekom, Verlagsgruppe Georg von Holtzbrinck, McKinsey, Allianz, Bosch, Compaq, Deutsche Bank, DGZ-DekaBank, Henkel, HypoVereinsbank, KPMG, Roche, und Siemens (Bereich ICN) bieten den Studenten "e-files" an.

20.000 User kriegen den Service kostenlos, der Rest der Welt (35.000 User) muß zahlen: 10 Mark pro Monat (5 Euro). Dafür können sie "auf einem Server im Internet Daten speichern, verwalten und verschicken." Die Kostenl0snicks kriegen 40 MB Plattenplatz.

10 Mark im Monat sind 120 Mark im Jahr. Dafür kann man sich Plattenplatz besorgen, wo man will. Kostenlosen Platz gibt es auch jede Menge: Die weltgroesste Liste ueber Free Webspace, free email addresses, kostenlose Emailadressen und Homepages und andere nette Dinge Mehr als 500 neue Eintraege: Jetzt ueber 1300 URLs

Sind die Studenten die "lieben Neger" der Wirtschaft? Für wie dumm hält die Wirtschaft die Studenten? Oder ist das Ziel die Untergrabung der Universitäten, denen auf diese Weise die Datendienste wie Email und Plattenplatz für Studenten und Angestellte per Outsourcing unterm Hintern weg abgezogen werden, wie in den USA in großem Umfang geschehen?

Studenten können rechnen. In irgendeinem der dem Uni-Netz angeschlossenen Wohnheime einen eigenen PC als Server aufstellen und vier Platten rein, bringt 320 Giga. Ohne Werbung, ohne Datenklau, ohne jede Dazwischenpfuscherei durch irgendwelche Wirtschaftsrepräsitenten. Den PC gibt es fast umsonst, die Platten für deutlich unter 600 Mark. Macht maximal 3200 Mark für 3200 x 100 MegaByte. 3200 Studenten zahlen jeder EINMAL eine Mark für 100 MegaByte pro Nase oder 320 Studiosi EINMAL je 10 Mark für 1 volles GigaByte.

* 8.8.2001
Neu im Angebot: Platten mit 100 GigaByte für 600 DM.

Für eine Uni mit 20.000 Studenten: 

5 Server mit je 400 Giga   = 5x  3.200 DM
            = 2.000 Giga   =    16.000 DM 

Für      20.000 Leute pro Nase einmalig  1 (EINE) Mark für   100 MegaByte
oder: für 2.000 Leute pro Nase einmalig  8 (ACHT) Mark für  1000 MegaByte

Das ganze in weniger Volumen als ein Kühlschrank braucht.

Verglichen damit: Wie hoch ist der Semesterbeitrag!?

So, meine Herren Raffkes von der Deutschen Wirtschaft: Welches Negerl hättens Eana denn gern!?

 

Nach Vereinsrecht braucht man zur Gründung eines Vereins 7 (sieben) Personen. Bei einer Uni mit 20.000 Studenten sollten sich 7 Leute finden lassen, die das notfalls als Verein durchziehen.

Mal ehrlich: Sowas kriegt heutzutage sogar schon eine Schulklasse hin! Da braucht man nicht mal "Jugend froscht" - und noch nicht einmal einen Lehrer dazu.

Kopfrechnen ist machbar, Herr Nachbar!

TINA


A-014.042
written ..........: 18.07.2001
last time revised : 08.08.2001
Das megagoile Webdesign fällt voll auf die Plauze

Die Homepage repräsentiert die Firma. Die gibt was her. Die braucht man. Die ist in. Die ist megadingsda.

Die Firmen stecken Millionen in Werbung, in Print und Medien. Für den "Internetauftritt" lassen sie sich auch nicht lumpen. Am Telefon sitzen Consultants und Managers und sind megabereit für die dicken Aufträge. Aber es kommt nix. Alles megabreit...

Ohne Straßenadresse kein Brief, ohne Telefonnummer kein Anruf und ohne Emailadresse keine Email. Ähnlich megadumm wie die Häuser der Schildbürger ohne Türen und ohne Fenster.

Website ohne Anschrift. Megadumm.

Nicht verzagen, Rettung naht! Schober, die Direktmarketingfirma, hat eine Megadingsdaidee: "Suchseite findet Postanschriften zur Website."

"Nach Eingabe der URL liefert das Tool die zugehörige Adresse, inklusive Telefon- und Faxnummer sowie E-Mail-Adresse."

http://www.schober.com/

Das paßt unheimlich gut zu der Idee einer anderen Firma, die Telefonnummer als Webadresse zu benutzen. Oder den Nachnamen.

Es gibt aber etwas noch viel megakuhleres als all das zusammen: im Telefonbuch nachgucken. Das gibts bei der Telekom gratis, und das nicht mal umsonst.

* 8.8.2001
Hilfeschrei aus Chemikalienburg: Bayer.de hat keine Emailadresse.

Wahrscheinlich haben die auch kein Telefon, und Briefe gibts zufuß, wenn es ganz eilig ist, dann auch mal mit Brieftaube. Irgendwie, glaube ich, sitzt da wer mit nem Vogel.

TINA


A-014.043
written ..........: 18.07.2001
last time revised : 14.08.2001
"CNet: Content gegen kostenlose Registrierung"

de.internet.com meldet am 12.7.2001, CNet wolle "gegen die Preisgabe von bestimmten persönlichen Informationen" Kunden Zugriffe auf Inhalte geben.

1984, kommerzielle Ausgabe. Nur noch gefilterte Information. Herr Meier erfährt etwas anderes als Herr Schulze. Und keiner merkt was!

"Divide et impera!" sagten die Alten Römer. Teile und herrsche! In dem Moment, wo jeder Mensch eine andere Information erhält, bricht die Sozialstruktur des Staates zusammen. Wissen ist Macht. Eine Macht ist es aber auch, durch bewußt jedem Einzelnen ANDERS gegebene Informationen zu manipulieren.

Jeder Mensch ist nur noch eine Insel.

Was sagt der CEO von CNet, Shelby Bonnie, laut de.internet.com?

"Gewachsene Akzeptanz", so,so...

Nein, Leute, so nicht! Gegen sowas gibt es nur eine Antwort: Totalboykott!

Ich habe bereits derartige Emails bekommen, ich müsse mich "registrieren" wenn ich weiterhin die Emails kriegen wolle.

Wie gesagt: Totalboykott.

TINA


A-014.044
written ..........: 18.07.2001
last time revised : 18.07.2001
"1,2 Milliarden Dollar Investitionskapital vernichtet"

Schreibt de.internet.com am 12.7.2001. 1,2 Milliarden Dollar, das hat was. Dabei war WebVan, ein Lebensmittelhändler, erst 1998 gegründet worden.

1.200.000.000 Dollar
-------------------- 
      750.000 Kunden

Ein sehr ungesundes Verhältnis, vor allem bei den geringen Margen.

Mehr als 300 Mio Dollar pro Jahr verpulvern - das soll erst mal einer nachmachen. Ich befürchte allerdings, daß wir nicht einmal lange darauf werden warten müssen.

TINA


A-014.045
written ..........: 18.07.2001
last time revised : 18.07.2001
Wettervorhersage für einen warmen Sommertag

http://www.palaeo.de/edu/Msp/Msp_pop3.html

TINA


A-014.046
written ..........: 18.07.2001
last time revised : 18.07.2001
Dotcommisten sind doof

Colony putzt die CEOs der New Economy von der Platte. Lesenswert! Achtet auf das Datum: Colony hat schon vor einem Jahr gewarnt!

http://www.forrester.com/ER/Marketing/0,1503,183,FF.html

TINA


A-014.047
written ..........: 18.07.2001
last time revised : 18.07.2001
Verboten!

Die deutsche Sprache ist lustig. Besonders wenn sie in anderen Sprachen auftaucht. Das Wort "verboten" auf Deutsch ist dabei eine deutliche Überhöhung des englischen "forbidden". Fehlen nur noch die russische Version und die chinesische, beide gleichbedeutend: "Du nicht machen, sonst Kopf ab!"

http://www.zdnet.com/zdnn/stories/news/0%2C4586%2C2554129%2C00.html

TINA


A-014.048
written ..........: 18.07.2001
last time revised : 18.07.2001
Alles schon mal dagewesen

Iomega baut Wechselplatten mit eigenem Gehäuse: "Peerless drive", mit 10 und 20 GigaByte. Die Platten sind abgeschlossene Module, die eingesteckt werden.

Uralte Sache, das. Wurde erfunden von Tandon. Die hießen Disc-Pac und waren dicke Backsteine ("full size") mit 10 und 20 MegaByte, soweit ich mich erinnere.

TINA


A-014.049
written ..........: 18.07.2001
last time revised : 18.07.2001
Kleine Rückblende: Bruchlandungen des Jahres 2000

April 2000

Die Hamburger Firma Cocus will nicht umständlich Daten sammeln, sondern bittet ganz direkt um Auskünfte, gegen Beteiligung beim Verkauf der Daten.

April 2000

Beim E-Commerce-Programm "Cart32" des US-Unternehmens McMurtrey-Whitaker können durch Eingabe Masterpassworts über eine Hintertür geheime Daten abgezogen werden. Nach Bekanntwerden des Passworts und nach Bekanntwerden, dass das Masterpasswort bekanntgeworden ist, wurde das System nicht sofort stillgelegt, sondern allem Anschein nach über das Wochenende im Netz belassen.

April 2000

Die Bundesanstalt für Arbeit bestellt Software für die Arbeitsämter. Es kommt zu einer (so der "Spiegel") "Millionen-Panne mit neuer Software".

Dazu die "c't": "Als Reaktion auf die Lieferpanne hat die Nürnberger Bundesanstalt nach Angaben einer Sprecherin inzwischen ihren Rücktritt vom Vertrag erklärt und eine Rückabwicklung beim Lieferanten Siemens Business Services (SBS) gefordert."

Siemens ist schon mal mit Software bruchgelandet: bei der Ausstattung eines Flughafens.

Die Gretchenfrage: Hat sich in der Branche auch nur das mindeste gebessert!?

TINA


A-014.050
written ..........: 18.07.2001
last time revised : 18.07.2001
Kleine Rückblende: Bruchlandungen des Jahres 2000

Emulex bekam Probleme an der Börse. Im September 2000 ließen gezielte Falschmeldungen (Pressemitteilung, wonach die Firma ihr Quartalsergebnis von einem Gewinn auf einen Verlust revidiert habe und von der amerikanischen Börsenaufsicht geprüft werde und obendrein sei auch noch der Chef des Unternehmens zurückgetreten) den Kurs von Emulex abstürzen: Der Kurs halbierte sich innerhalb weniger Minuten, der Handel mit dem Papier wurde zeitweise sogar ausgesetzt.

Der Täter, ein Außenstehender, wurde erwischt und konnte sich nicht an den 250.000 US-$ erfreuen, die er mit der Aktion eingenommen hatte. Die lange Gefänisstrafe dürfte auch nicht sehr erheiternd für ihn sein.

Hat er alles falsch gemacht. Zu hoch bewertete Aktiva sind überhaupt kein Problem. Zumindest in Deutschland machen ein paar Milliarden gar nichts aus. Ruf doch mal an!

TINA


A-014.051
written ..........: 18.07.2001
last time revised : 18.07.2001
Was auf die Finger

Bundesaufsichtsamt für das Versicherungswesen (BAV)
http://www.bav-bund.de

Verbraucherschutzverein
http://www.verbraucherschutzverein.de/doku/uwgabm99.htm

TINA


A-014.052
written ..........: 18.07.2001
last time revised : 18.07.2001
Promis fotografieren!

In den USA gibt es Pranger: Webcams übertragen Bilder aus dem Knast. Bilder von Prostituierten und ihren Kunden im Internet, die Polizei ist da nicht so. Alle Welt regt sich darüber auf. Wieso denn!? Hier sind die sogar in der Presse und im Fernsehen.

Denkt mal drüber nach!

TINA


A-014.053
written ..........: 27.07.2001
last time revised : 27.07.2001
Die ultimative Gesichtsfarbe

http://www.userfriendly.org/cartoons/archives/00oct/uf002314.gif

TINA


A-014.054
written ..........: 27.07.2001
last time revised : 27.07.2001
Domains

http://www.dotcompleiten.de

Alles meins.

TINA


A-014.055
written ..........: 27.07.2001
last time revised : 27.07.2001
Have a chat with Alice...

http://www.alicebot.org/alice_page.htm

TINA


A-014.056
written ..........: 27.07.2001
last time revised : 27.07.2001

http://www.teoma.com

TINA


A-014.057
written ..........: 27.07.2001
last time revised : 27.07.2001
Krümel

Meldung 1

Meldung 2

Eine dieser Meldungen ist echt, aber verfremdet. Die Zahlen sind original. Ach ja, damit das klar ist: Hiermit gebe ich bekannt, daß TINA die interstellar beste Website ist.

TINA


A-014.058
written ..........: 27.07.2001
last time revised : 27.07.2001

http://marc.theaimsgroup.com

TINA


A-014.059
written ..........: 27.07.2001
last time revised : 27.07.2001
Wer TINA heißt...

TINA (Telecommunications Information Networking Architecture) was being implemented in distributed network during 1997.

TINA


A-014.060
written ..........: 27.07.2001
last time revised : 27.07.2001
Alles tot

Während des ach so wichtigen Treffens in ach so Genua gab es eine Panne:

In Genf streikt das Mobilfunknetz der Swisscom

Wer in den letzten Jahren die Berichterstattung bei Entführungen oder Überfällen verfolgt hat, WEISS, daß zeitweise Bereiches des Funknetzes abgeschaltet werden, um den Tätern die Kommunikation zu blockieren.

Nur Dummies brechen irgendwo ein und nehmen ihr Handy mit.

Erstens sind sie damit lokalisierbar ("Hey wir haben einen, der funkt aus der Bank!"), sie sind abhörbar und sie sind per Funk manipulierbar, so daß sie die Geräusche vor Ort aufnehmen und der Polizei senden.

Das funktioniert auch, wenn NICHT mit dem Handy telefoniert wird. Die Technik dazu wurde schon vor mindestens - grob geschätzt - sieben oder acht Jahren in den USA entwickelt von Leuten, die früher für die Geheimdienste gearbeitet haben.

Profieinbrecher nehmen Handfunkgeräte mit. Die sind unabhängig von Funknetzen. Sie sind aber nicht immun gegen die Störsender der Polizei. :-)

TINA


A-014.061
written ..........: 27.07.2001
last time revised : 27.07.2001
Kostentrickserei bei Handys

Ich sags ja immer: Rechnen muß man können!

Und lesen!

http://VerbraucherNews.de/0000008615.html

TINA


A-014.062
written ..........: 27.07.2001
last time revised : 27.07.2001
Gentechnik verbieten!

Auf dem Sofa zu sitzen und sich die Kuscheldecke über die Ohren zu ziehen, ist nicht die richtige Methode gegen genveränderte Nahrung!

http://VerbraucherNews.de/0000008672.html

Action ist angesagt! Lesen und Handeln. Macht Aventis, Monsanto und wie sie sich gerade nennen, die Hölle heiß!

Die ständige Umbenennerei ist ein Trick, damit die Öffentlichkeit nicht mitbekommt, wer von denen gerade in der dicken Brühe rührt.

Man sollte eine Liste machen: Namen des Monats. Firmennamen, Namen der Personen, aktuelle Vorgänge.

Wußtet Ihr eigenlich, daß fast alle Kartoffelchips und fast alles Sojazeug, das Ihr eßt, aus genverändertem Material sind!?

TINA


A-014.063
written ..........: 27.07.2001
last time revised : 27.07.2001
Edison ist tot

Email von dog@dog.dog.

Doch, doch, Edison ist tot und das Licht ist aus. Oder war es anders rum?

Nicht zu glauben, was die Suchmaschinen finden. Das ist sogar schon ein Thema für Ärzte geworden.

http://www.aeksh.de/SHAE/200106/h016067a.htm

Windeln gibt es auch keine mehr.

http://www.aeksh.de/SHAE/200103/h013028a.htm

Man läßt die Alten sogar eiskalt verhungern. Die Hamburger sind da nicht so. Muß sich ja alles rechnen für die Pfeffersäcke.

Aus der Hamburger Morgenpost:

Was meint Ihr: Wie lange dauert es, bis jemand auf 25 Kilo abgemagert ist?

Wenn ich das richtig sehe, war nicht bloß die Heimaufsicht informiert, sondern die Ämter wußten, daß die Heimaufsicht wußte...

Schon mindestens ein Jahr....

TINA


A-014.064
written ..........: 27.07.2001
last time revised : 27.07.2001
Domain Namen

http://www.webkor.com/international.html * WebKor International

http://www.iana.org/cctld/cctld-whois.htm

Ordnung ist das halbe Leben. Die andere Hälfte sucht man...

TINA


A-014.065
written ..........: 27.07.2001
last time revised : 27.07.2001

http://halfbakery.com/idea/Write_20Only_20Memory_20(WOM)

TINA


A-014.066
written ..........: 27.07.2001
last time revised : 27.07.2001
Muppet on a string

Im Februar 2000 gab es einen Megadeal: Die Jim Henson Company (Sesamstraße, Muppets, Filmpuppen) wurde für 680 Millionen Dollar verkauft.

Würde ich nicht weiter drüber nachdenken, wäre nicht der Käufer die Münchener "EM.TV & Merchandising AG" gewesen, die bekanntlich so viele Federn lassen mußte.

Die Puppen für den neuen Film in den Kinos, wo Katzen gegen Hunde kämpfen, wurden von der Jim Henson Company hergestellt und bedient.

Bezahlt hat EM.TV zur Hälfte bar, zur Hälfte in Aktien. Da sind die Henson-Aktionäre auch "bedient"...

TINA


A-014.067
written ..........: 27.07.2001
last time revised : 27.07.2001
Domains

Beim Kramen in Meldungen aus dem Februar 2000 eine Anekdote aus dem CDU-Forum gefunden.

Zur Erläuterung: Joachim Mertes war derzeit Fraktionsvorsitzender der SPD.

Die CDU-Landtagsfraktion hat tatsächlich diese Domain gehalten. Seht nach, wie es jetzt ist!

TINA


A-014.068
written ..........: 27.07.2001
last time revised : 27.07.2001
Untergrund, Konspiration? Kopf ab!

Eine Schreibmaschine ist ein staatsgefährdendes Werkzeug. Sein Besitz war in Rumänien nur gegen Auflagen möglich. Von Schreibmaschinenstuben oder -Cafes ist mir aber nichts bekannt.

Bei Computern und dem Internet ist das anders: Die Konspiration ist immer und überall. Besonders in Internetcafes. Deswegen wurden in China 2000 davon ganz dichtgemacht und weitere 6000 vorübergehend.

Wie früher Bibliotheken nach gefährlicher Kontrabande durchsucht wurden, ging es den Internettern an den Kragen. Wörter wie Tibet und Taiwan sind tabu, ebenso Falun Gong.

Das Neueste haben die staatlichen Schnüffler noch gar nicht mitgekriegt: tragbare Computer, die man überall ins Netz hängen kann. Dann gibt es die kleinen Nischen gegen den Staatsterrorismus nicht mehr beim Friseur hinter dem Vorhang oder beim Schneider in der Umkleidekabine, sondern ÜBERALL: frisch aus der Steckdose.

TINA


A-014.069
written ..........: 27.07.2001
last time revised : 27.07.2001
European Food Intolerance Databanks

Liste von Lebensmittel-Zusatzstoffen mit besonderer Berücksichtigung für überempfindliche Personen

http://212.31.69.35/zusatzstoffe/efid/efid_01.htm

Suchmöglichkeiten nach:
Namen
E-Nummern
Zusatzstoffklasse
Volltextsuche

http://212.31.69.35/zusatzstoffe/search.htm

TINA


A-014.070
written ..........: 27.07.2001
last time revised : 27.07.2001
Gates eine vors Knie nageln

Hurra, es geht Gates an den Kragen! Websites wie http://www.sorrygates.com dienen dazu, kostenlose Software unters Volk zu bringen. Haupsache, die Leute kaufen nichts bei Bill Gates.

Wenn da nicht ein Haken wäre.

http://www.sun.com/staroffice/get.html

Sun verschenkt nichts, wovon es sich nicht Vorteile verspräche. Zwischen Sun und Microsoft besteht nicht nur in dieser Hinsicht kein Unterschied. Auch wenn sich die beiden Firmen bekriegen, das Opfer, das die beiden im Auge haben, ist nicht die andere Firma, sondern Ihr!

TANSTAAFL!

TINA


A-014.071
written ..........: 01.08.2001
last time revised : 01.08.2001
Der Untergang des Abendlands

Schreibt einer im CDU-Forum.

Wenn endlich die Berichte über die High Society wegfallen, weil die sich selbst vermarktet, gibt es weitere Minuten Zeit für sinnvolle Nachrichten.

Wenn endlich die Berichte über die Politiker wegfallen, weil was die sagen, sowieso gelogen ist, gibt es noch eine Viertelstunde Zeit für sinnvolle Nachrichten.

Wenn zum Schluß noch die Börsenberichte wegfallen, weil die eh der totale Hirnriß sind, dann... Mensch, dann bleibt von der ganzen Tagesschau ja gar nichts mehr übrig!

TINA


A-014.072
written ..........: 01.08.2001
last time revised : 01.08.2001
http://www.brd.de/

TINA


A-014.073
written ..........: 01.08.2001
last time revised : 01.08.2001
Suchmaschine wertlos

"Internet.de" meldet einen Vertrag zwischen "Sony" und "Yahoo": http://de.internet.com/artikel/index.jsp?2007270

Laut "Internet.de" wollen die beiden Firmen zusammearbeiten bei "E-Commerce, Content-Integration und Promotion, Kundenberatung und Entwicklung einer Webseite mit den jeweiligen Markenprodukten." Das ist Werbung, Werbung, Werbung, Werbung.

Kritisch wird es auch an einer anderen Stelle. Wiederum "Internet.de":

Daraus kann man auf ein sehr intensives Data-Mining schließen, bei dem das Suchverhalten, die Emails und die Daten der Diskussions-Gruppen gespeichert werden.

Sony war mir schon mal derart unangenehm aufgefallen, daß ich in http://www.ariplex.com/tina/twebspac.htm * Provider für kostenlosen Webspace davor gewarnt habe.

TINA


A-014.074
written ..........: 01.08.2001
last time revised : 01.08.2001
Wer einen Hammer hat, meint, daß die Welt vernagelt gehört

"Es geht darum, dass man Parteien heute wie Marken führt"

(McCann-Geschäftsführer Günter Sendlmeier bei der Vorstellung als die neue Werbeagentur der CDU für den kommenden Wahlkrampf)

Die Behämmerung des Internets läßt auch nicht auf sich warten, denn:

Wie sehr die CDU vernagelt ist, sieht man an ihrem Forum. Aber dann wären da noch die Fälle Koch, Weyrauch, Kanther, Kohl. Wie die Werbung uns deren Westen weißwaschen will, das steht in den Sternen.

TINA


A-014.075
written ..........: 01.08.2001
last time revised : 01.08.2001
Noch mehr Müll

Der neueste Hammer von Microsoft: "Desktops" von PCs mit Windows XP müssen mit einem auffallenden Link zu MSN versehen sein.

AOL will Herstellern vorinstallierter PCs für jeden Kunden, der bei AOL unterschreibt, 35 US-Dollar zahlen.

Wo bleibt das Shareware- oder Freeware-Tool, mit dem dieses und all das andere Geraffel auf Knopfdruck beseitigt wird? Oder das gleich was richtiges installiert, wie Linux...? :-)

TINA


A-014.076
written ..........: 01.08.2001
last time revised : 01.08.2001
Alles blau

"Die Welt" wird am 4.8.2001 das Titelblatt in blauer Farbe haben. Eine Sonderbeilage zum Thema Sportsponsoring soll es auch geben. Zahlen tut AOL - und damit die Kunden von AOL, die für diesen Beitrag zur Erhöhung des Papiermißbrauchs letztendlich die Dollars und Marks auf den Tisch legen müssen.

Danke, AOL, wir haben verstanden.

TINA


A-014.077
written ..........: 01.08.2001
last time revised : 01.08.2001
Böse Falle

Die Werbemethoden der Groß-ISPs enthalten einen gefährlichen Teil. Wer sich eine billige .de-Domain für ein paar Mark einschließlich Denic-Gebühr besorgt hat, kann ein teures Erwachen erleben. Der Groß-ISP ist als Vertreter des Denic aufgetreten und hat sich per Großvertrag die Großhändlerpreise für Domainregistrierung besorgt und nur deshalb so niedrigen Preise machen können.

Geht der Groß-ISP in die Knie, macht pleite oder sonstwie dicht, besteht der Vertrag zwischen Endkunde und ISP nicht mehr. Der Vertrag für die Domainregistrierung ist davon aber unabhängig! Die Folge: Der Denic meldet sich selbst und kassiert.

Wer in seinem Rausch Dutzende von Billigdomains angemeldet hat,... Mahlzeit!

TINA


A-014.079
written ..........: 01.08.2001
last time revised : 01.08.2001
Mörder!

Es sollte abgestimmt werden für die Errichtung eines Schutzgebiets für Wale im Südpazifik. Notwendig, aus welchen Gründen auch immer, war dabei eine Mehrheit von 75 Prozent.

20 Mitglieder der International Whale Comission stimmten für das Schutzgebiet, 13 dagegen, 4 enthielten sich der Stimme.

Zu denen, die nicht dafür gestimmt haben, soll auch der "International Fund vor Animal Welfare (IFAW) http://www.ifaw.org gehören.

Gegen das Schutzgebiet stimmten unter anderem Japan und Norwegen, Antigua und Barbuda.

Internet.de schreibt: "Japan spricht von einer übertriebenen Wal-Liebe des Westens, die man Völkern des Südpazifiks aufzwingen wolle."

Klare Sache: Boykottiert alle japanischen Waren!

TINA


A-014.080
written ..........: 01.08.2001
last time revised : 01.08.2001

"Schon heute
ist jeder erwachsene Deutsche
in durchschnittlich
52 Unternehmensdatenbanken
registriert"

(Der Bundesbeauftragte für den Datenschutz, anno 1999)

TINA


A-014.081
written ..........: 01.08.2001
last time revised : 01.08.2001
totally sick!

Nachdem das Desicknervolk die Web-Seiten mit Dreck vollkotzt bis zum gehtnichtmehr, stellt es fest, daß die kleinen Displays der mobilen Kommputter das nicht packen - und macht Webseiten ohne Müll.

Was wäre, wenn ???

Ja, was wäre, wenn alle Welt nur noch die Dreck-freien Seiten liest ???

http://www.tecchannel.de/mobile/pda/index.html

TINA


A-014.082
written ..........: 01.08.2001
last time revised : 01.08.2001
Fujitsu wirft das Handtuch

Fujitsu stellt die Produktion von 3,5-Zoll-EIDE-Festplatten noch in diesem Jahr ein. Logisch. Die Marge bei 2.5"-Platten ist besser.

TINA


A-014.083
written ..........: 01.08.2001
last time revised : 10.09.2001

Alle Welt redet über Handys

Aber über sinnvolle Aufgaben? Nein. Handys, weil sie oberaffeng... sind. Handys, weil sie die dicke Kohle bringen. Handys, weil sie in sind.

Dabei gibt es so viele Dinge, bei denen ein Handy einen Quantensprung vorwärts bedeutet.

Copyright by TINA. :-)

TINA


A-014.084
written ..........: 01.08.2001
last time revised : 10.08.2001
Entlassungen des Monats

Siemens Netzwerkbereich:     5.000  (weitere 5.000!)
JDS Uniphase                16.000  in Canada. Bis 30.6.2001 wurden 
                                    bereits 9000 entlassen

deutsche Elektronik- und    20.000  in den nächsten Monaten 
Maschinenbaukonzerne 

MAN-Nutzfahrzeuge:           4.000  Stellen wackeln.

Banken, Sparkassen und     100.000  bis 2003 in Planung 
Versicherungen 

Arrow                        1.000  (weltgrößter 
                                    Elektronikdistributor)
Bayer                        4.000
Viag Interkom            >     500  vorerst durch Fluktuation

In seinem Artikel "Mit Unbehagen ins virtuelle Zeitalter" schreibt Christian Schneider am 11.7.98 in der "Süddeutschen Zeitung":

Langsam, aber sicher, mit gnadenloser Gewalt und Menschenverachtung, wird in Bänkerskreisen ausgeputzt. Ich erlaube mir, auch einen Vorschlag beizusteuern: Die Vorstände als erstes durch Avatare ersetzen. Obwohl, ich bin nicht sicher, ob das nicht schon längst Realität ist...

TINA


A-014.085
written ..........: 06.08.2001
last time revised : 06.08.2001
Voodoo

1994 wurde beim Einmarsch der Amerikaner in Port-au-Prince der Fernsehsender gekapert und ein vorbereitetes Programm ausgestrahlt. Inhalt: Voodoo-Priester sagen das Eintreffen einer befreundeten Truppe voraus, alles wird gut.

Die Amerikaner hatten keine Probleme. Alles blieb ruhig.

In Deutschland ist das alles ganz anders. Ehrlich. In Deutschland wird erzählt, man soll Aktien kaufen.

TINA


A-014.086
written ..........: 06.08.2001
last time revised : 06.08.2001
Copy-Shop Internet

Aus einer Diskussion über das Urheberrecht

Nach neuesten Meldungen sieht es für Napster gar nicht gut aus.

In Deutschland durch Kopien angerichteter Schaden : mehr als 3,3 Milliarden DM. Sagt die Industrie. Wieviel entfällt davon auf Napster?

TINA


A-014.087
written ..........: 06.08.2001
last time revised : 06.08.2001
Einlassungen des Monats

Die CDU-Fraktion: "Vertrauen in die Aktie schnellstmöglich wieder herstellen".

12.7.2001: CDUler verlangen danach, das Vertrauen der Anleger in die Aktie als Anlageform wieder herzustellen.

Die finanzpolitische Sprecherin der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, Gerda Hasselfeldt und der Wettbewerbsexperte Hartmut Schauerte fordern:

Vor allem müßten die Investoren vor irreführenden und falschen Angaben geschützt werden. Sagen die beiden.

Daß Aktien Betrug sind, dürfte die wichtigste Information sein. Aber ausgerechnet DIESE Information ist nicht nach dem Geschmack der CDUler.

Hintertüren, so groß wie Scheunentore, halten sie auch auf:

Es seien dabei "aber immer die Rückwirkungen auf europäischer Ebene im Auge zu behalten: die Maßnahmen dürfen nicht der Integration der europäischen Finanzmärkte zuwider laufen. Außerdem sei eine einseitige Benachteiligung deutscher Unternehmen im Wettbewerb um internationales Kapital zu vermeiden." (sagen sie laut einer Meldung des Nachrichtendiensts internet.de)

Kurz und knapp: alles ein Kasperltheater für das dumme Volk. Marionettentheater, bei dem die Fäden über die EU in Brüssel laufen. Wie immer...

TINA


A-014.088
written ..........: 06.08.2001
last time revised : 06.08.2001
Einlassungen des Monats

Das WWW-Forum der CDU siecht seit Jahren. Was immer sich an Intelligenz zeigt, wird weggescheucht und gelöscht. Kritik ist verboten.

Neuste Einlassung der CDU zu ihrer Großblamage, zu lesen auf der Seite

Auf das Copyright legt sie großen Wert, die CDU. Angeblich. In Wahrheit mußte ihr der Respekt vor dem Urheberrecht eingebleut werden. In ihrem eigenen Forum!

Es ist die gleiche CDU, die für die absichtliche Falschinformation der Bevölkerung über Aktien verantwortlich zeichnet.

TINA


A-014.089
written ..........: 06.08.2001
last time revised : 06.08.2001
In der Tretmühle

http://www.rikschataxi.de

identisch mit http://www.perpedalo.de

TINA


A-014.090
written ..........: 06.08.2001
last time revised : 06.08.2001
Strafmaß

Einer der härtesten Jobs: Fahrradkurier. Das täte einem Bangemann oder einem Kohl ganz gut, die nächsten 30 Jahre Fahradkurier...

Da wären sie dem Volk doch so viel näher. Und der Straße, auf die sie es bringen.

TINA


A-014.091
written ..........: 06.08.2001
last time revised : 06.08.2001
Genießbar?

http://www.lebensmittel.org/

Der Bundesverband der Lebensmittelchemiker/-innen im öffentlichen Dienst e.V. (BLC)

TINA


A-014.092
written ..........: 06.08.2001
last time revised : 06.08.2001
Warnung

http://www.eeye.com/html/Research/Advisories/AL20010717.html

TINA


A-014.093
written ..........: 06.08.2001
last time revised : 06.08.2001
Suchmaschinen zum Urheberrecht

http://www.loc.gov/copyright/search/
http://www.loc.gov/copyright/
http://www.loc.gov/copyright/docs/napsteramicus.html#summary

TINA


A-014.094
written ..........: 06.08.2001
last time revised : 06.08.2001
Gewonnen!

Das Berliner Kammergericht hat jetzt entschieden: Die "Fernseh-Fee" darf verkauft werden.

Per Funksignal wird während Werbeeinblendungen im Fernsehen der Ton ausgeblendet. Oder mehr.

Nach dieser Entscheidung in einem Präzedenzfall sehe ich zwei weitere kommen.

Eine schöne Welt. Leider hat dieser Wunsch einen Haken, dessen Köder schon etliche Provider geschluckt haben! Ein Provider ist nichts anderes als ein Zeitungsverlag. Der einzige Unterschied: Die User stellen sich ihre Zeitung in jeder Sekunden einzeln und neu zusammen. AOL, Juno (und andere!) haben das erkannt und blenden auf ihre Weise Werbung ein. Sogar die Hersteller von Browsern blenden Werbung ein. Nicht einmal Opera hat die Finger davonlassen können.

Was heißt: Die ISPs lassen sich von der Wirtschaft für Werbung GENAUSO bezahlen wie die Zeitungsverlage. Wundert sich noch jemand über das Auftreten von Zeitungen als Internet-Provider?

Bei Email könnte man sich eine Ausnahme schaffen: Spezielle Firmen filtern alle Werbung raus. Gegen Bezahlung. Man leite die Email über Zwischenstationen, in denen SPAM und anderer Straßendreck der Datenautobahn entfernt wird. Für Firmen eine notwendige Sache, sogar inhouse zu erledigen. Was an Unsinn nicht zu den Fachabteilungen kommt, richtet dort keinen Schaden an.

Gab es nicht die Idee, die Zahl der Emails pro Person zu begrenzen?

TINA


A-014.095
written ..........: 06.08.2001
last time revised : 06.08.2001
Der dmmv verabschiedet Richtlinie für E-Mail-Marketing

Und alle sind sie begeistert, besonders "E-Marketing-Experte" Klaus Arnhold, Vertreter von ebay, DoubleClick, die argonauten, Kirch New Media und Pixelpark. Denn die haben (neben anderen) laut internet.de den Entwurf "erarbeitet".

Die Richtlinie: Nur nach bestätigter Anmeldung (double opt-In) ist die Zusendung von Informations- und Werbe-E-Mails "zulässig und sinnvoll".

Hat sich jemand gefragt, wie man von der Werbung erfährt? Richtig! Man kriegt eine Email mit der Frage, ob man Werbung will.

Diese erste Email ist aber schon Werbung!

Das ist in etwa so, als ob Euch jemand mit dem Hammer auf die Finger haut und dann fragt "Darf ich euch mit dem Hammer auf die Finger hauen?" Wenn Ihr nein sagt, dann sagt er, na, dann eben nicht. Und schon steht der nächste da und haut Euch auf die Finger und fragt, ob er...

Der dmmv lügt sich an einer ganz wichtigen Tatsache vorbei: NIEMAND will Werbung. Deswegen sind fast alle Werbeemails einmalige Aktionen: Die Accounts sind gesperrt oder die angeblichen Absender sind völlig Unbeteiligte, deren Name und Account mißbraucht wurden. Damit die Telefonnummern nicht gefiltert werden können, werden sogar die Telefonnumern geshreddert, die man anrufen soll: aus 089.123456789 wird 0.8.9.-1.2.3.4.5.6.7.8.9.

Das einzige, was der dmmv bezweckt, und was er auch erreichen kann: Den User einzulullen und eine schwachsinnige Gesetzgebung à la EU herbeizuführen, in der auf die [zensiert] Richtlinien des dmmv verwiesen wird.

TINA


A-014.096
written ..........: 06.08.2001
last time revised : 06.08.2001
Trottel des Monats

Die Spammer lassen nichts unversucht, um an Emailadressen zu kommen. Der neueste Dreh ist die Erpressung der Adressaten ihres Mülls mittels Emails, in denen behauptet wird, von einer Firma XY würden ab einem Datum weissnichtwann Angaben zu Name, Anschrift und finanziellen Verhältnissen des Adressaten an jeden weitergegeben, der danach frage. Man könne sich aber austragen lassen bei...

Den Titel "Trottel des Monats" hat sich der hier verdient:

Lesen kann man nur unter Angabe einer Emailadresse. Bill.Clinton@whitehouse.gov funktioniert wohl ebensowenig wie irgendjemand@senate.gov. Die wollen ECHTE Adressen!

Der Witz ist, daß der Trottel tatsächlich eine Meldung über den Adressaten in seiner Website stehen haben kann: Nichts ist leichter als zu schreiben: "t i n a @ a r i p l e x . c o m is stupid". Dazu läßt er mit einem Datenbankskript die Records in seiner Datenbank mit diesem Satz füllen oder programmiert ihn als Standard-Antwort. Als Absender natürlich immer eine nicht-existente Adresse.

Der springende Punkt ist nicht diese Website, sondern die Nutzung der hier gewonnenen Daten. Die werden später ganz woanders genutzt! Besonders teuer sind "geprüfte" Adressen. MLMer und andere Raffkes zahlen dafür nicht schlecht...

TINA


A-014.097
written ..........: 06.08.2001
last time revised : 06.08.2001
Rente? Wozu!?

Nach 50 Jahren Arbeit für ihren Arbeitgeber ging jüngst (?), Anfang August 2001, eine Sekretärin in den Ruhestand. Mit 90 Jahren. Die Dame heißt Gertrude Peters. Ihr Chef: Max Schmeling, 95 Jahre.

Eine Meldung wie diese geht durch die Presse - und jeder ist begeistert. Bis auf diejenigen, die wissen, daß auch sie so lange werden arbeiten müssen. Oder noch länger. Bis sie tot vom Hocker fallen. Denn Rente wird es in diesem Staat nicht mehr geben.

Denkt mal darüber nach.

TINA


A-014.098
written ..........: 08.08.2001
last time revised : 08.08.2001
Abhaken?

"Net Investor" ist tot. "Net-Business" ist tot. Es sei denn, Peter Turi kann es wiederwecken. "E-Business" ist tot. "Business 2.0" ist tot. Schon mal den Namen gehört??? Ich jedenfalls nicht. Aber die Meldung lautet nun mal so. "<e>Market" lebt noch, aber nur alle 14 Tage.

Noch mehr auf der Liste zum Abhaken beim Untergang des glorreichen E-Biznizz?

Vielleicht sollte man es besser gleich in Ex-Biznizz umtaufen...

TINA


A-014.099
written ..........: 08.08.2001
last time revised : 08.08.2001

Pressemeldung der F.D.P.

Falls jemand noch nicht weiß wo es langgeht: Die F.D.P., die Pünktchenpartei von Möllemann, Bangemann & Co., zeigt es Euch: Bergab!

Runter mit den Löhnen! Wer Millionen scheffelt wie Bangemann bei Telefonica, und sich rechtzeitig dahin absetzt, der ist fein raus.

Das Zusammenlegen von Arbeitslosenhilfe und Sozialhilfe bedeutet die vollständige Streichung überall dort, wo jemand anders in der Familie verdient oder als Eltern Rente bezieht. Der Hundt wedelt mit dem Schwanz. Ich wußte nicht, daß die F.D.P. so folgsam an der Leine läuft...

Aus einer DPA-Meldung, basierend auf einem "Bild"-Interview:

Absichtliche Verarmung, um die Arbeitslosen zu noch niedrigeren Löhnen zu zwingen, damit sie dann noch ärmer werden. Eine Spirale mit bekanntem Ende.

Bis nicht einmal das letzte Hemd das eigene ist: http://www.taz.de/pt/2001/07/23/a0138.nf/text.name,askiUKcf0.n,0

Wie lange hält eigentlich eine Firma durch, wenn ihre Produkte boykottiert werden, Herr Hundt?

TINA


A-014.100
written ..........: 08.08.2001
last time revised : 08.08.2001
Alles Dose oder was?

Originalton FDP, wie auch bei voriger Meldung. Wie gut, daß Zeitungsredakteure selber schreiben und die Originalmeldungen NICHT 1:1 veröffentlichen. Sonst könnte den Lesern noch das Frühstück im Halse stecken bleiben.

Das Kaspertheater der Parteien findet im Sandkasten statt. Nicht im Stadtpark oder im städtischen Kindergarten, aber auf gleichem Niveau.

TINA


A-014.101
written ..........: 08.08.2001
last time revised : 08.08.2001
Tierarzneien, Betrugsquelle Nummer 1 in der Fleischproduktion

Ein weiteres Beispiel: Wie die F.D.P. den Kampf gegen die Fleischmafia blockieren will.

Die Tierärzte haben im Arzneimittelgesetz eine Sonderstellung: Sie dürfen Medikamente verkaufen. Humanmediziner und Zahnärzte dürfen dies nicht!

Die Kriminellen unter den Tierärzten nützen dies zu einem schwunghaften Handel mit verbotenen Medikamenten und Chemikalien. Wer dieser Mafia auf die Spur kommt und ihr gefährlich zu werden droht, wird kurzerhand ermordet.

Die F.D.P. will die Austrocknung dieses Sumpfs verhindern.

Welche Gründe kann eine Partei haben, eine EINDEUTIG kriminelle Einflußsphäre innerhalb von Industrie und Handel am Leben zu erhalten?

Denkt mal in aller Ruhe darüber nach. Und macht auch schon mal eine Notiz im Kalender für die nächste Wahl.

Bei der Bratwurst, bei der fragt Ihr lieber nicht, was drin ist. Weil ich Euch sonst erzählen müßte, daß zum Beispiel bei Transporten aus Belgien und den Niederlanden der Anteil verdorbenen Fleisches sehr hoch war zu Zeiten der Kontrollen. Tatsache, es gab eine Zeit, da wurden die Fleischtransporte an der Grenze kontrolliert und die Veterinäre haben die Qualität geprüft. Dank ganz toller Gesetze sind diese Kontrollen verboten worden. Die LKWs rollen völlig unkontrolliert rein und raus.

Was meint Ihr: Ob jetzt, ohne jede Kontrolle, weniger oder mehr verdorbenes Fleisch drin ist?

Guten Appetit!

TINA

PS: Paßt auf, daß Ihr hinterher nicht grüner ausseht als das Fleisch...


A-014.102
written ..........: 08.08.2001
last time revised : 08.08.2001
Der Souverän

Die BILD von heute (http://www.bild.de/service/archiv/2001/aug/08/news/sozialhilfe/sozialhilfe.html) bringt es auf den Punkt. So vieler Worte wie in ihrem Artikel hätte es aber gar nicht bedurft.

Liebe Kollegen, in der Kürze liegt die Würze! Ich zeig Euch mal, wie man das macht:

TINA


A-014.103
written ..........: 08.08.2001
last time revised : 14.08.2001
Dem Inschinjör ist nichts zu schwör...

Die Erfindung dieses Spruches scheint aus dem Sprachlabor des Ehapa-Verlags zu kommen, womit er eine der vielen sprachlichen Glanzleistungen der lieben, freundlichen Dame wäre, die jahrzehntelang Disney-Comics deutschverträglich gemacht hat. (Mein Gedächtnis raunt mir zu, sie heiße Dr. Erika Fuchs.)

Deutsche Inschinjöre dagegen sollte man vielleicht erst einmal umweltverträglich machen.

Die Entwicklung langsam- und langsamstströmender Turbinen ist nicht die Stärke der Ingenieure. Vielleicht sind Turbinen nicht das Nonplusultra? Vielleicht ist das gute alte Mühlrad doch die genialste Erfindung aller Zeiten?

Mühlräder gibt es in zwei Varianten: Wasser läuft oben drüber oder das Rad taucht unten mit seinen Schaufeln ins Wasser.

Die alten Mühlen haben schmale Schaufeln, Schaufelraddampfer sehr breite. Warum nicht viele breite, eintauchende Schaufelmühlen?

Der Vorteil läge nicht nur in der Betriebsruhe, dem geringen Schaden an Flora und Fauna, sondern es würde durch das Schaufeln die Anreicherung des Wassers mit Sauerstoff in der Sommerhitze bewirkt und damit sogar nützlich für die Tiere sein.

Solche Langsammühlen sind auch in kleinen Bächen einsetzbar. Sie sind klein, leicht, robust und billig. Damit können sie auch in unzugänglicheren Stellen und auf weichen Böden aufgestellt werden.

Sie überstehen Hochwasser, weil man sie auf Pontons setzen kann. Sie sind leicht wartbar. Bei Ausfall einer Mühle sind die anderen nicht betroffen. Damit steigt die Zuverlässigkeit der Gesamtanlage.

Man braucht lediglich Generatoren, die bei niedriger Drehzahl brauchbare Leistung liefern. Warum sollte das, was man bei Fahrrädern hingekriegt hat, nicht auch bei Größerem hinzukriegen sein!?

Der Modellbau macht es vor: Die dort verwendeten Motoren sind denen in Haushaltsgeräten um Dimensionen überlegen!

Noch etwas, ein Floh, den wir schon mehreren Leuten ins Ohr gesetzt haben (als Designlabor muß man das :-)):

Warum muß die Stromgewinnung kontinuierlich sein? Es würde genügen, ein Schwungrad langsam auf Touren zu bringen. Ist die obere Drehzahl erreicht, wird der Antrieb ausgeklinkt und das Rad gesteuert abgebremst. Die Bremsenergie wird in Kondensatoren oder Akkumulatoren zwischengespeichert.

Auf diese Weise kann sogar ein ganz leichter, aber kontinuierlicher Windhauch ausgenutzt werden, bei dem herkömmliche Generatoren, die ständig angetrieben werden, alleine dadurch versagen, daß ihr Antrieb zu große Reibungsverluste hat beziehungsweise der Generatorbetrieb zu große Kräfte erfordert.

Wenn man schon alle Möglichkeiten einer Computersteuerung hat, dann muß man sie auch nutzen!

Wußtet Ihr, daß es in Deutschland Perlmuscheln gibt? Es gibt Gegenden, die weithin berühmt waren für ihre Perlen. Es gibt sogar "Edelkrebse" (kleine Hummer). Die muß man retten!

Mehr Flöhe und Wasserflöhe: http://metp02.mw.tu-dresden.de/Miscellaneous_water

TINA


A-014.104
written ..........: 08.08.2001
last time revised : 08.08.2001
Error des Monats

Ruft man von einem Server eine nichtexistente Webseite ab, schickt der nicht nichts, sondern eine Fehlermeldung, die mit dem berüchtigten "Error 404 : file not found"

Den Error des Monats leistet sich zur Zeit die "Süddeutsche Zeitung": Deren "Error 404 : not found" ist sage und schreibe 68 KiloBytes groß.

Also wirklich, liebe Kollegen, früher wart Ihr besser. Ist aber schon lange her... :-(

TINA


A-014.105
written ..........: 08.08.2001
last time revised : 08.08.2001
Sabotage

Es soll einen neuen Wurm geben: Peach (VBS/PeachyPDF@MM), der in PDF-Dateien versteckt ist.

Angeblich benötigt er zur Verbreitung eine Vollversion des Acrobat-Writers von Adobe.

Erstens sieht das nach gezielter Sabotage gegen ein teures kommerzielles Programms aus. Um was wollen wir wetten, daß die Konkurrenz ihre Finger im Spiel hat?

Zweitens zeigt sich hier die Gefahr von selbstmodifizierendem Code.

Wußtet Ihr, daß sich zum Beispiel beim Packen als ZIP-Datei Code einschmuggeln läßt!?

Selbst einfache Text-Dateien vom Typ .TXT, die keinerlei ausführbaren Code enthalten, sind dadurch eine Bombe.

Das Packen als ZIP-Datei erlaubt nämlich, beim Packen Algorithmen einzubauen, die beim Entpacken als Unterprogramme aufgerufen werden. Das wird üblicherweise nicht gemacht. Aber was ist heute noch "üblich"..?

TINA


A-014.106
written ..........: 08.08.2001
last time revised : 08.08.2001
Lebenslänglich

Mehrere Firmen meinen, den Megaknüller gefunden zu haben: die lebenslange Telefonnummer. Am besten personalisiert.

Hat jemand über die Folgen nachgedacht? So richtig ernsthaft?

Je eindeutiger ein Mensch identifiziert werden kann, desto größer die Gefahr. Vor allem die Gefahr eines Zwangs, eine derart eindeutige Zuordnung benutzen zu müssen!

Fakten:

TINA


A-014.107
written ..........: 10.08.2001
last time revised : 10.08.2001
Soll ich ihn heiraten???

Gute Frage. Aber wen fragen? Die Klatschtanten in der Yellowpress? Oder wie bei Politikers? Die rennen zum Astrologen. Französische Regierungsschefs und Ministerpräsidenten machen das. Deutsche auch, jede Wette. Was dem Haiti sein Voodoo ist dem Politiker sein Kaffeesatz und die Tarotkarten. Die Wirtschaftsbosse machen das doch auch so...

So ein Astrologe kann berühmt werden. Der vom ollen Wallenstein ist in den Kreuzworträtseln drin. Lebende Astrologen kommen ins Fernsehen.

Da sitzen sie dann, mit grenzdebilem Antlitz, im Verzückungsstadium, und faseln was vom Wassermann und vom Stier. Und von dem anderen Tinnef, der ihnen die dicke Kohle bringt.

Bücher schreiben sie auch. Merchandising muß sein!

So gut es ihnen auch geht, etwas nagt in ihrem Inneren: Die Wissenschaft verwehrt ihnen die Anerkennung.

In Frankreich hat die durch das Fernsehen in die Wohnzimmer herumgereichte Astrologin Elizabeth Teissier im Fach Sozialwissenschaft eine Doktorarbeit geschrieben über das Verhältnis zwischen Astrologie und Gesellschaft, sagt meine Süddeutsche Zeitung von heute.

Nun ist die Teissier nicht irgendwer. SIE war die astrologische Beraterin von Mitterand, dem ehemaligen französischen Ministerpräsidenten...

Wozu braucht man einen Geheimdienst, wenn es eine Teissier gibt?

Kommt aber noch schlimmer. Teissiers Doktorarbeit wurde angenommen an der Sorbonne. Die Sorbonne, französische Nobeluniversität, belohnte die Doktorarbeit "mit Auszeichnung" - und die Teissier vergoß Freudentränen.

Das war im April diesen Jahres. Jetzt aber stehen ein paar Professoren auf und monieren, in der Doktorarbeit (im Fach Sozialwissenschaft) sei gar nichts Sozialwissenschaftliches zu finden.

Daß sich die allerhöchste Staatsführung die Amtsentscheidungen für ihre Atommacht aus dem Kaffeesatz vorhersagen läßt, ist schon schlimm. Daß die Astrologen aber auch noch eine Nobeluniversität einwickeln oder vielleicht in der Hand haben...

Quelle Blamage!

TINA


A-014.108
written ..........: 10.08.2001
last time revised : 10.08.2001
Gekentert

Sich im Ruderboot auf die Reling stellen? Klabautz, und man liegt im Wasser, weil sich das Boot wegbewegt hat. Segler dagegen hängen sich weit raus, als Gegengewicht zur Windkraft.

"Hier spricht der Kapitän.

Bitte kommen sie alle nach vorn, um die Maschine zu stabilisieren!"

(Durchsage des Flugkapitäns einer Fokker F28 aus Newcastle, am 3.11.2000, beim Landeanflug auf Paris)

TINA


A-014.109
written ..........: 10.08.2001
last time revised : 10.08.2001
Die Macht des Formfaktors

Eine der wichtigsten Grüßen ist der Formfaktor. Die Kassettenrecorder krankten daran, daß ihnen das Radioteil fehlte. Das konnte man später nachkaufen in Form (sic) einer Kassette. Strom liefert eine kleine Batterie. Übertragung des Nutzsignals erfolgt über den Lesekopf des Recorders.

Auch für CD-Player scheint es eine solche Kassette zu geben. Der Vorteil liegt in der Krachausgabe über die Autolautsprecher.

Sogar für Handys scheint es diese "Kassettenschnittstelle" zu geben.

Ganz neu (laut "Computer-Zeitung" vom 9.8.2001): Eine Kassette mit MP3-Player...

TINA


A-014.110
written ..........: 10.08.2001
last time revised : 10.08.2001
HILFE! ÜBERFALL!

Es brennt. Was tun? Feuerwehr rufen.

Überfall. Was tun? Polizei rufen.

Aber wie? Mit dem Telefon, ist doch klar. Dafür gibt es sogar Notrufsäulen. Ein mal drücken, schon ist man verbunden.

Für zuhause gibt es sogar Telefone mit einem extra Knopf. Den drücken, und die Polizei kommt.

Bei gefährdeten Firmen gibt es Stummen Alarm. Überfall beim Juwelier? Null Problemo: Knopf für Stummen Alarm drücken, abwarten, Ruhe bewahren!

Jetzt stellt Euch aber mal vor: Schwerer Kugelhagel, Geiselgangster vor dem Haus, und Ihr müßtet die Polizei mit einem PC anrufen, übers Internet. Welche URL würdet Ihr nehmen?

http://www.polizei.de

Aber die Seite ist LEER! Nichts da, außer der supermegatollen Überschrift: "Offizielle Seite der deutschen Polizei".

Grafik einschalten. Und warten. Bis die Bytes endlich über die Leitung getrödelt sind. Was haben wir? Die Polizei? Nein, lauter Futzelbilder mit Wappen, die man nicht mal richtig erkennen kann. Irgendwohin klicken und hoffen, daß es weitergeht. Und dann? Landet man bei irgendwelchen Provinzvereinen. Emailadresse? Weitersuchen, Genosse!

So habe ich mir effektive Polizeiarbeit immer vorgestellt.

Kann mir mal einer erklären, wie ein Blinder auf dieser Pixelorgie etwas finden soll!? Selbst Sehende kommen damit nicht zurecht. UND der Computer muß den Grafikschrott auch noch darstellen können! http://www.polizei.de mit einem WAP-Handy???

In den USA ist es per Gesetz vorgeschrieben, öffentliche Dinge auch für Behinderte zugänglich zu machen.

Was hier in Deutschland abgeht, ist vorsätzlich unterlassene Hilfeleistung.

TINA


A-014.111
written ..........: 10.08.2001
last time revised : 10.08.2001
Ertappt!

Email von dog@dog.dog:

TINA


A-014.112
written ..........: 10.08.2001
last time revised : 10.08.2001
Nieten in Nadelstreifen

http://www.dotcomfailures.com/

http://www.startupfailures.com/

TINA


A-014.113
written ..........: 10.08.2001
last time revised : 10.08.2001
Digitale Müllabfuhr

"Microsoft" will mehrere Icons. Zur Zeit ist die Rede von 3 (in Worten: drei) Stück auf dem Desktop von Windows XP: MSN-Online-Service, Windows Media Software und Internet Explorer. "AOL" will die Computerhersteller dafür bezahlen, daß die "AOLs" Werbeschleuder installieren.

Dabei geht es doch viel einfacher: Ein kostenloses Tool, das diesen ganzen Schrott -ZAPP!- vom Desktop putzt. "MeisterTopper" machts möglich. :-)

Ein kleiner Wurm tuts natürlich auch.

TINA


A-014.114
written ..........: 14.08.2001
last time revised : 14.08.2001
Ein Kessel G'fund'nes

TINA


A-014.115
written ..........: 14.08.2001
last time revised : 14.08.2001

"A few weeks of developing and testing
can save a whole afternoon in the library."

(Der neueste Spruch der Softwareentwickler,
sagt dog@dog.dog)

TINA


A-014.116
written ..........: 14.08.2001
last time revised : 14.08.2001
Virenkollaps?

"At this time, FBI Headquarters does not accept E-mail.
If you have any comments or questions about the FBI
or this web site, please write to:


Federal Bureau of Investigation
J. Edgar Hoover Building
935 Pennsylvania Avenue, N.W.
Washington, D.C. 20535-0001
(202) 324-3000
U S A
"

Höchste Zeit für "Internet 3". Das ist mit solchem Dreck wie Viren und Attachments nicht kleinzukriegen. Warum? Weil Attachments auf der Stelle erschossen werden. Weil es Systeme mit VOLLSTÄNDIG bekanntem Sourcecode sind. Weil es Systeme sind, die KEINE sofortige Ausführung von HTML oder anderem Code haben.

TINA


A-014.117
written ..........: 14.08.2001
last time revised : 14.08.2001
Damit das keiner vergißt

Der NEC uPD 765 ist ein Floppy-Controller, der sehr früh entwickelt und von vielen Firmen eingesetzt wurde. Auf dem Design des NEC uPD 765 basieren Lizenz-Nachbauten (als Core-Building-Block) anderer Firmen. Diese Chips wurden bei fast allen PC-Herstellern eingesetzt. 1987 wurde im Microcode ein Fehler entdeckt, der zu Datenverlust führen kann.

NEC hat die Lizenznehmer informiert, darunter Toshiba. Toshiba, Hersteller vieler Laptops, hat sich aber nicht um den Fehler gekümmert. Einer Klage ging Toshiba (erst mehr als zehn Jahre später!) aus dem Weg durch Zahlung von zwei Milliarden US-Dollar.

Die anderen Hersteller? Stillschweigen.

Wer einen alten Laptop kaufen will oder bereits einen besitzt, sollte sich sicherheitshalber von seinen Daten verabschieden und doch auf eine bessere Maschine umsteigen.

Danke, Toshiba, wir haben verstanden.

TINA


A-014.118
written ..........: 14.08.2001
last time revised : 14.08.2001
Flowerpower

"Despite our great concern about the effect of Colombian cocaine on young Americans, more Colombians die today from diseases caused by tobacco products exported to their country by American tobacco companies than do Americans from Colombian cocaine."

(Dr. Peter Bourne, President, "American Association for World Health")

Da sieht man wieder, wie Dummheit um sich greift. Wieviele Menschen würden sterben, wenn Kokain genauso verkauft werden dürfte wie Kaffee???

TINA


A-014.119
written ..........: 14.08.2001
last time revised : 14.08.2001
Da hilft kein Regenschirm

http://www.spaceweather.com

TINA


A-014.120
written ..........: 14.08.2001
last time revised : 14.08.2001
Die Blumen und die Bienen

Das mit den Blumen und den Bienen, und schwupp ist einer Vater. Und dann? Dann stellt er sich hin und verkauft das Kind. Kostet schlappe 1,1 Millionen Mark, sagt mein täglich Leseblatt, SZ. (Und die hat es von der AP.)

Die 1,1 Mio sind kein Festpreis, sondern Mindestgebot einer Auktion, bei der der Meistbietende dem Kind einen Namen geben darf. Das liebende Elternpaar dachte an wohl- (und in barer Münze) klingende Namen wie "Microsoft", "Coke" oder "Heinz".

Kinder also doch eine lohnende Investition für die Rente?

TINA


A-014.121
written ..........: 14.08.2001
last time revised : 14.08.2001
heftig haftig

http://www.lesbar.de
http://www.essbar.de
http://www.trinkbar.de
http://www.denkbar.de
http://www.lenkbar.de
http://www.senkbar.de
http://www.unbewohnbar.de
http://www.wohnhaft.de
http://www.wahnhaft.de
http://www.sagenhaft.de
http://www.bauteil.de
http://www.hauteil.de
http://www.klauteil.de
http://www.massenwahn.de
http://www.wasserwahn.de
http://www.unwaehlbar.de
http://www.angela-merkel-stadion.de
http://www.angela-merkel-stadium.de
http://www.schroeder-muss-weg.de

Alles meins. :-)

TINA


A-014.122
written ..........: 14.08.2001
last time revised : 14.08.2001

Aus Hamburg trifft mich per Email von dog@dog.dog eine Meldung der http://www.mopo.de

http://www.Margarethe-Schreinemakers-Stadion.de

Das "Margarethe-Schreinemakers-Stadion.de" stand nicht in der Hamburger Morgenpost, sondern diese Überschrift:

"Margarethe sorgt für Massenflucht"

Ergebnis einer Umfrage von "TV-14" soll sein, daß 59 Prozent der Zuschauer den Fernsehen ausschalten, wenn Margarethe Schreinemakers oder Jenny Elvers auf dem Bildschirm erscheinen.

Vor Nadja Abdel Farrag sollen 46 Prozent flüchten, vor Stefan Raab 38 Prozent. Günther Jauch soll der Beliebteste sein. Vor dem flüchten nicht 38, sondern nur 37 Prozent, oder wie...?

TINA


A-014.123
written ..........: 14.08.2001
last time revised : 14.08.2001
Vor dem Kollaps

Die "ZEIT" hat am 21.6.2001 auf Seite 23 eine Statistik des "Bitkom" veröffentlicht. Der "Bitkom" ist der lügenhaftige Verband, der unter anderem behauptet, die Urheber würden einen ganzen Industriezweig vernichten. Bei der Statistik ist also hinsichtlich des Wahrheitsgehalts Vorsicht geboten.

In Deutschland: 

      Anzahl von Handys    Wachstumsrate in Prozent
      pro 100 Einwohner   
1998   17                   70
1999   28                   67
2000   58                  106
2001   80                   37
2002   92                   15
2003  102                   10

102 Handys auf 100 Einwohner? Der Trend geht zum Zweithandy, eindeutig. Bei den PCs gab es auch so eine Entwicklung. Grund war aber weniger der Hang zu vielen PCs, als vielmehr, daß niemand mehr die alten Dinger haben wollte, alte somit nicht zu verkaufen waren.

Bei der Menge giftiger Schwermetalle (vornedran Nickel und Cadmium in den Akkus) sind Handys Zeitbomben. Die zu entschärfen muß man schon jetzt anfangen, und nicht erst dann, wenn sowieso alles zu spät ist!

Pfand für Handys, 100 Euro pro Stück, aber zack!

Und dann noch 100 Euro Pfand für den Akku!

TINA


A-014.124
written ..........: 14.08.2001
last time revised : 14.08.2001
Fernwartung

Als die ersten Computer auf dem Markt waren, ersannen sparsame Tüftler einen Weg zum Einsparen des teuren Monitors: Sie benutzten den in fast jedem Haushalt vorhandenen Fernseher.

Den gleichen Weg zum Einsparen geht man neuerdings bei Steuerungen: Warum als Eingabeteil nicht etwas nutzen, was sowieso vorhanden ist? So wird das Handy umfunktioniert zum Steuerteil einer Industrie- oder Gerätesteuerung. Alles per SMS. Als Prozessor wird ein handelsübliches Massen-IC, ein Controller auf 8051-Basis verwendet, den Rest macht die Software.

Ein Weg, um die Flut von alten Handys sinnvoll zu nutzen?

TINA


A-014.125
written ..........: 14.08.2001
last time revised : 14.08.2001
Fernzündung

Vorsicht beim Kauf von Satellitenreceivern! Neues Angebot: mit automatischem Update der Software. Da kämpft man Tag für Tag gegen Angriffe von Viren und Würmern, und hier kommt eine Bombe via Satellit.

Danke, so etwas gehört auf den Müll!

TINA


A-014.126
written ..........: 14.08.2001
last time revised : 14.08.2001
Recycling

Preise für die "Entsorgung" (aus einem Geschäft)

Schreibmaschine, Fax-Gerät:...  30 DM
Rechenmaschine:...............  30 DM
Diktiergerät:.................  30 DM
Monitor:......................  30 DM
Kopierer, Tischgerät:......... 100 DM
Standgerät:................... 130 DM

Die Kosten für die Vergiftung der Umwelt durch Schwermetalle und Fluor-/Chlorkohlenwasserstoffe werden nicht mit Geld, sondern mit zerstörter Gesundheit bezahlt.

TINA


A-014.127
written ..........: 14.08.2001
last time revised : 14.08.2001
Rundfunkrad

Der Deutsche Rundfunkrat hat beschlossen, daß Fernsehgeräte ab dem 1.1.2002 nur noch ausgeliefert werden dürfen mit je einer vorinstallierten Taste für ARD, ZDF und das jeweils lokale 3. Programm. Existierende Geräte ohne diese Tasten werden ab dem 1.1.2003 vom Empfang ausgeschlossen. Eine Aufrüstung der Geräte ist nicht möglich.

Begründet wird dieser Schritt mit der Notwendigkeit der Erhöhung der Profite. Bundesindustriekanzler Hundt begrüßte dies, erklärte aber, dies sei zwar ein Schritt in die richtige Richtung, ginge ihm aber noch nicht weit genug, weshalb er das Thema jetzt zur Chefsache mache.

Die Kirch-Gruppe hat als Reaktion direkte Verhandlungen mit den Herstellern von Fernsehgeräten aufgenommen und bietet ihnen pro Gerät 35 Euro pro installiertem Kirchsender-Knopf.

Weitergehende Forderungen des Rundfunkrates nach dem Verbot anderer Knöpfe als der von ARD, ZDF und lokalem 3. Programm sind zwar auf dem Tisch, werden aber noch kontrovers diskutiert. Die Kirch-Gruppe droht mit der Übernahme des ZDF, um so das Verbot zu unterlaufen.

Bei einem Punkt sind sich staatliche Rundfunkanstalten und Kirchgruppe jedoch einig: Der Empfang ausländischer Sender wird bei Strafe verboten. Grund hierfür ist die geo-demographische Werbezuteilung, die gemäß neuem Rundfunkwerbepflichtgesetz unter der Dienstaufsicht des Staatssekretärs für Sendeanstaltenmarketing liegt.

TINA


A-014.128
written ..........: 14.08.2001
last time revised : 14.08.2001
Frontrunner

http://www.sarnoff.com
http://www.zilog.com
http://www.analog.com
http://www.national.com

TINA


A-014.129
written ..........: 14.08.2001
last time revised : 14.08.2001

WARNUNG: Post schnüffelt!

In den 13.500 Filialen der Post stehen Pappschachteln mit Schlitz. Da hinein soll der Postkunde Postkarten werfen. Mit Sprüchen wie "Hier gibts was auf die Karte" wird das als "Großes Sommergewinnspiel vom 6. bis 18. August 2001" ausgelobt. Unter den Einsendern/Einwerfern der Postkarten wird verlost:

1. Preis: 1 Handy  mit Kartenvertrag der Telekom. Die Post erstattet die 
                                                  Grundgebühr für 1 Jahr
2. Preis: 3 Handys mit Kartenvertrag der Telekom. Die Post erstattet die 
                                                  Grundgebühr für 1 Jahr
3. Preis:   33x 100 DM Kartenguthaben für Telekomkarte
4. Preis:  333x  50 DM Kartenguthaben für Telekomkarte
5. Preis: 3333x  25 DM Kartenguthaben für Telekomkarte

Nimmt man den Preis der Handys großzügig mit 1000 DM an:

1.  1.000 DM
2.  3.000 DM
3.  3.300 DM
4. 16.650 DM 
5. 83.325 DM 
------------
  107.275 DM

Also ein kleines Gewinnspiel. Aber wo ist der Gewinn?

Der Gewinn sind die Daten. Was will die Post wissen?

Was passiert wohl, wenn man bei der letzten Frage JA ankreuzt? Ist das die Zustimmung dafür, daß man Werbung zugeschickt bekommen will? Es heißt nicht "in der Filiale", sondern "Ihrer Filiale". Ein kleiner, aber wichtiger Unterschied. Nach den beiden ersten Fragen wirkt die dritte Frage harmlos. Aber sie ist es nicht.

Die Angaben zur Person, die die Post wünscht, sind es erst recht nicht. Da will die Post nicht nur Name, Straße Ort, sondern auch Telefonnummer, Handy-Nummer und Emailadresse. Emailadresse? Ja, die Post fragt nach einer völlig sachfremden Angabe. In Verbindung mit der 3. Frage dürfte dies die Hintertür für solicited SPAM sein.

Danke, Deutsche Post, wir haben verstanden.

 

Ebenfalls in den Postfilialen: ein "Gewinnspiel" der Postbank. Verlost werden unter den Einsendern 50x 1000 DM "Startkapital für die Altersvorsorge". Damit ist der Kurs klar: "Die Rentenreform. Sie schließen die Informationslücke!" Wie beim "Gewinnspiel" der Post werden auch hier gefragt Name, Straße, Ort, Telefonnummer und Emailadresse. Anzukreuzen sind aber auch:

Hierzu der Zusatz: "Die Angabe des Einkommens erfolgt freiwillig. Für die Erstellung eines individuellen Angebots ist diese Auskunft jedoch notwendig."

Was steht da zackig auf der einen Seite?

Vollständig ausfüllen!

An anderer Stelle des Blattes: "Sie sind damit einverstanden, daß unter Berücksichtigung der von Ihnen gemachten Angaben zu gegebener Zeit ein individuelles Angebot ausgearbeitet und Ihnen zugesandt wird."

Mit anderen Worten: Man ist mit Werbung einverstanden. Es ist zwar von einem Angebot die Rede. Weiter wird jedoch nicht ausgeschlossen. Eine Vernichtung des Adreßmaterials ist offensichtlich nicht vorgesehen.

Wenn es darunter heißt:

"Selbstverständlich behandeln wir Ihre Daten vertraulich."

bedeutet das lediglich, daß die Postbank die Daten nicht weitergibt. Es heißt aber nicht, daß die Postbank damit keine Werbung betreiben kann! So kann die Postbank im Auftrag Dritter Werbung verschicken an Empfänger, die mittels Zielgruppenselektion und Datamining bestimmt wurden. Der Werbekunde erhält die Adressen nicht. Er erhält sie nicht von der Postbank, denn die Adressen sind deren Kapital. Jede Adresse ist erkleckliche DM wert! Der Wert steigt mit der Kaufkraft, also mit dem Jahreseinkommen.

Der Werbekunde erhält die Adressen nicht von der Postbank. Er erfährt sie aber durch die Rücksendung! Somit kann die Postbank behaupten, SIE würde die Adresse nicht weitergeben. Sie weiß aber sehr wohl, daß der Empfänger der Werbung es tun wird. Sie weiß auch, daß der Werbekunde durch die Vorgabe zum Beispiel des Jahreseinkommens diese Zahl nicht DIREKT erfährt von der Postbank. Antwortet aber ein Empfänger eines solchen Werbeschreibens, liegen durch die Selektion AUTOMATISCH die Einkommensverhältnisse dieser Person offen.

Danke, Postbank, wir haben verstanden.

TINA


A-014.130
written ..........: 10.09.2001
last time revised : 10.09.2001
Ghettoblaster mit Fernsteuerung

Ein Ghettoblaster ist ein Radio- und/oder Cassettenspieler mit Griff. Wichtig: Er ist GROSS! Je größer, desto besser. Er muß ja was hergeben. Auch Krach. So richtig volle Pulle mit Krachsprechern. Weil die Kiste mit Batterien läuft, sind die natürlich im Nu alle. Aber was macht das schon? Wir habens ja!

Die Industrie macht verstärkt Nischenmarketing und hat sich was ganz Tolles ausgedacht, ein Angebot speziell für Leute mit kurzen Armen: Ghettoblaster mit Fernsteuerung. Wär doch echt blöd, wenn man sich im Freibad dauernd erheben und 1 Meter laufen müßte.

Aber das Angebot wird schon bald Schnee von gestern sein. Wo doch schon kleine Controller (für die Denglisch-Analphabeten: Steuerungsrechner) mit SMS per Handy gesteuert werden können und Ghettoblaster ein Statussymbol sind, MUSS man der Nachfrage Rechnung tragen und statt der popeligen Fernsteuerung eine Handysteuerung machen. Natürlich per SMS. Muß ja was kosten. Wenn schon, denn schon. Sonst könnte man doch gleich mit der Hand den Knopf drehen. Aber das ist ja sowas von proll, also echt...

TINA


A-014.131
written ..........: 11.09.2001
last time revised : 11.09.2001
Domain-Attack der Deutschen Welle abgeschmettert

Pressemeldung von "DiamondWare":

Mehr bei: http://dw.goodfaith.org/index.html

More UDRP news at Ousted.NET (http://ousted.net)

Gegen den Westdeutschen Rundfunk hatte die Domain WDR hatte bekanntlich weniger Glück...

TINA


A-014.132
written ..........: 21.09.2001
last time revised : 21.09.2001
Kein DESIGN???

dog@dog.dog schreibt mir.

TINA


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