TINA's Reaktor - on ARIPLEX.COM, File 13



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last update: 19.11.2001

zurück zum Kern des Reaktors


A-013.001
written ..........: 30.05.2001
last time revised : 27.06.2001
NV-Rams mit 8 Bit

Große RAMs mit KiloBytes oder größer Hunderten von KiloBytes sind kalter Kaffee. Jetzt werden kleine Brötchen gebacken: NV-RAMS mit wirklich nur 8 Bit. Die stecken in 8-fach D-Flipflops vom Typ 573 und 574.

NV hat Gluelogic erreicht. Eine echte Revolution.

Ramtron Corporation
1850 Ramtron Drive
Colorado Springs, CO 80921
USA
Telefon: 001-719-481-9000
Fax:     001-719-481-9170

TINA


A-013.002
written ..........: 30.05.2001
last time revised : 27.06.2001
Neue Kameras braucht das Land!

Die nächste Generation von Kameras rollt heran: Winzlinge für Handys und Telefone.

Abmessungen 10 x 10 x 8 mm
Anschluß per Flachbandkabel 
2,8 V
50 mW
15 frames per second
Formate: 
  CIF: 352 x 288 pixel Common Intermediate Format
 QCIF: 176 x 144 pixel Quarter CIF

TINA


A-013.003
written ..........: 30.05.2001
last time revised : 27.06.2001
Billiger Kunststoff

Ist Euch schon aufgefallen, daß so vieles aus Kunststoff so billig ist? Dann fragt Euch mal, wie es möglich ist, einen Gartenstuhl zum Endverbraucherpreis von 7 DM brutto zu verkaufen. Wieviel von diesen 7 Mark kriegt der Hersteller!?

Durch das Recyceln entstehen riesige Mengen Kunststoff, die IMMER WIEDER in den Markt geschoben werden. Das Vernichten des Kunststoffs ist so teuer durch die vielen Auflagen, daß das Wiederinverkehrbringen Vorteile hat. Wieviele Hundert Kilogramm pro Nase werden auf diese Weise schon in den Wohnungen deponiert?

Und wieviel Weichmacher und Furane werden dabei in diese Nasen deponiert?

TINA


A-013.004
written ..........: 30.05.2001
last time revised : 27.06.2001
Mehr als die Hälfte der Kinder krank

Bei Schulbeginn ist nur noch die Hälfte der Mädchen gesund. Bei den Buben sind es sogar nur noch 40 Prozent.

Mehr als 1/3 der Zehnjährigen hat Allergien.

Jetzt warte ich auf eine Untersuchung zur Korrelation zwischen der Menge an Kunststoffen in den Wohnungen und den Krankheiten der Kinder.

TINA


A-013.005
written ..........: 30.05.2001
last time revised : 27.06.2001

Warnung: Toner gesundheitsgefährlich

Einer meiner Nachbarn auf dem InfoPlex hat eine brandheiße Meldung: http://www.ariplex.com/ama/amatoner.htm

Die Farben in Tintenstrahldruckern sind ja auch nicht ohne...

TINA


A-013.006
written ..........: 30.05.2001
last time revised : 27.06.2001
It stinks!

10-14-jährige: 27 Prozent rauchen

14-27-jährige: 47 Prozent rauchen

TINA


A-013.007
written ..........: 30.05.2001
last time revised : 27.06.2001
Au-sourcing

Email von dog@dog.dog

Wir sind doch schon mit Haut und Haaren Besitztum der Industrie.

TINA


A-013.008
written ..........: 30.05.2001
last time revised : 27.06.2001
Entlassungen des Monats

3Com: 3.000

TINA


A-013.009
written ..........: 30.05.2001
last time revised : 27.06.2001
Vortex

Erinnert sich noch einer an die Zusätze für den Schneider CPC, der eigentlich ein Amstrad war? Da stammte doch auch etwas von einer Firma Vortex. Später hat Vortex Raid-Controller für PCs gebaut. Jetzt wurde Vortex an Intel verkauft. Sieh einer an!

TINA


A-013.010
written ..........: 05.06.2001
last time revised : 27.06.2001
Wow, Scheibe!

Laut "Elektronik-Journal" Juni 2001 (Seite 9) hat eine neues Festplattenlaufwerk von "Toshiba" 1 (in Worten: eine) Scheibe mit 5 GigaByte. Durchmesser der Scheibe: 4,5 cm. Bauhöhe des Laufwerks: 5 mm.

Mit 2 (in Worten: zwei) Scheiben ist die Kapazität 10 Giga bei einer Bauhöhe von 8 mm.

Habt Ihr mal wieder in Euren Diskettenstapel gesehen? Solltet Ihr tun! 3 3,5-Zoll-Disketten übereinander sind 10 mm dick.

Dünner als 2 Disketten - und dann 5 Giga. Das hat was!

TINA


A-013.011
written ..........: 05.06.2001
last time revised : 27.06.2001
ScheiBe!

Wenn die Preise weiter runtergehen, wird der Tag kommen, wo Festplatten statt Disketten in die Kiste gesteckt werden.

Wer weiß, vielleicht ist auch der Tag nicht fern, wo Software auf diesen kleinen steckbaren Festplatten ausgeliefert wird. Da ist der "Kopierschutz" gleich mit eingebaut. Nicht mehr mit Dongle oder Microsoft-Registrierungsschnüffelei_und_Terror... Nein, alles noch viel, viel schlimmer. Der reine Terrorismus.

Technisch toll, aber sozial nicht mehr vertretbar, genauso wie Genfood, George Bush oder andere Abgründe.

TINA


A-013.012
written ..........: 08.06.2001
last time revised : 27.06.2001
Abgebrannt

In einem Vergnügungspark (ach, wie heißt er noch gleich?) hat es gekokelt. Eine große stationäre Achterbahn ist in Rauch aufgegangen. Weil das Baumaterial feuergefährlicher Kunststoff war, ist auch Gift in die freie Natur gegangen, freiwillig, wie sich das bei so einem Brand gehört.

Flughäfen sollen das ja auch schon mal erlebt haben, sogar hier in Deutschland. Hat ein paar Tote geben. Aber was solls, es springen ja noch genug Menschen herum. Da fallen die paar weniger gar nicht auf. Und das Feuer zahlt die Versicherung, wozu blecht man denn die Prämie?

Stellt Euch vor, es wird etwas gebaut und später stellt sich heraus, es enthält gefährliche Kunststoffe, die beim Bau vielleicht noch erlaubt waren, inzwischen aber verboten sind. Dann müßte der Kunststoff entfernt werden, keine Frage - rein theoretisch. Praktisch wird dagegen gehalten, das dann ja die Statik des Bauwerks nicht mehr gegeben sei. Was heißt, daß das Bauwerk ohne die Kunststoffe (also bei deren Ausbau) zusammenbrechen würde.

Also läßt man den Kunststoff drin und läßt die Leute fröhlich Achterbahn fahren, denn dieses Bauwerk ist eine Achterbahn, genau diese eine, die jetzt in einem Flammenmeer aufgegangen ist.

Erstens war klar, daß der Kunststoff feuergefährlich war. Aber man hat es darauf ankommen lassen.

Zweitens war noch etwas ganz anderes klar, was aber den hochverehrten Damen und Herren TV-Journaillisten entgangen ist: Wenn ohne den Kunststoff "die Statik nicht mehr gegeben ist", dann wird es bei einem Feuer nicht nur brennen, sondern die Achterbahn wird (brennend!) in sich zusammenstürzen!

Wenn ein Haus brennt, können die Leute darin vielleicht noch raus. Aber wenn es brennend über ihnen zusammenstürzt, dann werden sie lebendig verbrannt.

Aber so eine Achterbahn brennt ja nicht. Von Ausnahmen einmal abgesehen. Und hinterher tut es allen auch ganz, ganz furchtbar leid, ehrlich. Und außerdem, die Prämie für die Versicherung hat man doch immer brav und artig bezahlt.

TINA


A-013.013
written ..........: 08.06.2001
last time revised : 28.06.2001
Wir stehen in Deiner Schuld

Bei dem Brand der Achterbahn im Fantasialand bei Brühl ist ein Angestellter des Vergnügungsparks ohne Rücksicht auf das eigene Leben immer wieder in die brennende Achterbahnkonstruktion gegangen und hat nach Kindern und Erwachsenen gesucht, um sie aus der Flammenhölle zu retten.

Ich weiß seinen Namen (*) nicht. Aber eines möchte ich ihm sagen:

Danke!

TINA

* PS: Bitte schickt mir seinen Namen!


A-013.014
written ..........: 08.06.2001
last time revised : 28.06.2001
Im 4. Quadranten brennt kein Licht

Vom Flugzeug (oder wenn es die Urlaubskasse erlaubt, auch mal von 'ner Raumstation) ist der Blick auf die nächtliche Erde überwältigend: Alles dunkel, pechrabenschwarz. Nur dort, wo Menschen sind, leuchtet es. Beim Blick auf Deutschlands Nordende ist es aber ziemlich dunkel. Nordsee. Überhaupt ist im Norden nicht viel los. Was klar daran liegt, daß da nicht so viele Leute wohnen. Im Ruhrpott geht es schon viel heller zu.

Im nicht so gut beleuchteten Ende Deutschlands liegt eine Stadt, in der man es sich in den Kopf setzte, einen gigantischen Vergnügungspark in den Sand zu setzen. 1,5 Milliarden Mark sollen in Beton und Korruption verschwinden. Aber man hats ja. Die Stadt heißt Bremerhaven und einer meiner Nachbarn auf dem InfoPlex hat darüber eine Homepage gemacht:

http://www.ariplex.com/ocean/oceantop.htm * Milliardengrab in Bremerhaven

Wie der Blick auf den Ruhrpott zeigt, ist dort viel los, Millionen von Menschen auf engem Raum, die auch mal eben in den Park spazieren. Ist ja nicht weit. Im unterbelichteten Norden? Nichts. Tote Hose. Wer in den Park in Bremerhaven wollte, müßte von weit her anreisen, 200, 300 km! Und das bei steigenden Benzinpreisen! Dabei hätte den Planern doch spätestens seit der Energiekrise in den Siebzigern klar sein müssen, daß das zu teuer wird. Und wenn es kein Benzin mehr gibt, so um 2020 herum, ist es ganz Essig mit der Fahrerei.

Die 200 oder sogar 300 km Anfahrtweg sind übrigens Bestandteil der Ertragsplanung! Die hatten tatsächlich EINGEPLANT, daß die Besucher von so weit her kommen und pro Nase und Tag 70 oder mehr Mark ausgeben...

Angenommen, der Park wäre gebaut worden, 1,5 Milliarden Mark sind verpraßt und die Geldgeber halten die Hand auf für die Tilgung der Kredite. Da fackelt plötzlich jemand eine Achterbahn ab, nicht mal im Bremerhavener Milliardengrab, sondern ganz woanders - und die Besucher bleiben schlagartig weg.

Vielleicht bauen die Nordlichter erst mal eine Imbißbude. Obwohl, auch die sollen schon abgebrannt sein...

TINA


A-013.015
written ..........: 08.06.2001
last time revised : 28.06.2001
Vergnüglicher Stromschlag

Für Vergnügungsparks gibt es eine Überwachung. Das ist vorgeschrieben und meist macht sie der TÜV. Außer stationären Vergnügungsparks wie dem Prater oder dem Achterbahnverbrennungspark (*) gibt es auch fahrendes Volk. Dem kann man nicht so sehr auf die Finger schauen bei seinem Budenzauber. Deswegen fliegt auch schon mal eine Gondel vom Karrussel oder ein Wagen aus der Achterbahn.

Wie wird eine Verkaufsbude, ein Scooter oder eines der Technikmonster transportiert oder gewartet? Gibt es einen Service der Art "Sie, isch hab da ein Problem, könnsema n Teschnikker schickn!?"

Erstens gibt es keinen permanenten Service und zweitens würden die Jahrmarktsfahrer den ganz einfach nicht zahlen. Hauptsache, die Lampen leuchten und der Zaster rollt. The Show must go on. Falls mal was ausfällt, ruft man einen der Elektriker an, die mal so eben, nebenbei, und an der Steuer ganz vorbei, ein bißchen schrauben und löten. Und ist der Bursche nicht mal Elektriker, na, das macht doch nichts! Hauptsache, er schraubt und der Laden läuft.

Da macht es auch gar nichts, wenn es keinen Schaltplan gibt. Hauptsache, der Laden läuft.

"Keinen Schaltplan, das gibts nicht", sagt Ihr? Gibts nicht gibts nicht! Habt mal ein Auge auf die Burschen, die beim Auf- und Abbau in den Anlagen herumturnen. Da könnt Ihr was erleben...

Nicht die Vorderseite der Geisterbahn lehrt das Gruseln, sondern die Rückseite...

TINA

* 63 Verletzte. Es bestand akute Einsturzgefahr. Es gab keine Hämmer, um die Glasfenster zu zerschlagen.


A-013.016
written ..........: 08.06.2001
last time revised : 28.06.2001
Fahrendes Diebesvolk

Über das Fahrende Volk würde ich micht nicht auslassen, hätte ich mich auch gar nicht mit beschäftigt, wenn nicht ausgerechnet einer dieser Leute etwas gemacht hätte, was wir nicht im Traum erwartet hätten: Er hat uns beklaut.

Unsere Liste der kostenlosen Free-Webspace-Provider (http://www.ariplex.com/tina/twebspac.htm) ist international bekannt. Nicht nur das, sie ist auch die weltweit größte. Ausgerechnet diese, weltweit als unsere Arbeit bekannte Webseite wurde geklaut. Nicht einmal unseren Copyrightvermerk hat der Dieb entfernt. Die gesamte Seite, mit allem drum und dran, so wie sie ist, mehr als 680 Kilobyte am Stück, wurde von dem Dieb auf seine Homepage gestellt und verlinkt. Als ich ihn deswegen abgemahnt habe, kam als Antwort nur eine beleidigende Email zurück.

Aber wozu gibt es denn eine Staatsanwaltschaft? Die wird dem Herrn schon noch das Gruseln beibringen...

TINA


A-013.017
written ..........: 08.06.2001
last time revised : 28.06.2001
Virtuelles Leben in virtuellen Rathäusern

("Computer-Zeitung" vom 7.6.2001, mitten auf der Titelseite)

Der Artikel in der Computerzeitung paßt voll in den derzeitigen Trend. Darum steht er dort wohl auch. Und er vermischt zwei Dinge, die gar nichts mit einander zu tun haben. Dabei steckt der Teufel nicht einmal im Detail, sondern schon im Groben.

So ist eine Standardisierung durchaus zu erreichen über eine gemeinsam geplante KAUFsoftware.

Daß Mietsoftware billiger ist als Kaufsoftware, ist ein Märchen. Auch das kommt langsam ans Tageslicht. Aber möglichst viele Lobartikel sollen das verdecken.

Die Kosten betreffend muß man fragen, wer denn das Geld erhält. Das sind doch Firmen und Angestellte hier in Deutschland, also Arbeitnehmer, die damit ihren Lebensunterhalt und ihre Steuern bezahlen. Warum sollte man diese Menschen arbeitslos machen? Was ist so gut daran, Menschen ihren Lohn zu nehmen, wenn man sie danach als Arbeitslose fremdbezahlen muß!?

Die Idee, durch Rationalisierung ÜBERALL ließe sich im Staat sparen, ist eine Milchmädchenrechnung. Der Staat ist keine Privatfirma, die ihre Angestellten mal so eben ins Vakuum entlassen kann.

So ganz unter uns: Wie sind denn die aktuellen Entlassungzahlen für diesen Monat? Lucent sieht gar nicht gut aus und Xerox schließt bis auf eine verbleibende seine Niederlassungen in Deutschland. Wo werden die Angestellten dieser Firmen bleiben? Wenn sie Glück haben, im sozialen Netz des Staates, wenn sie Pech haben, fallen sie da durch...

Das soziale Netz zu HALTEN ist auch Aufgabe der Kommunen. Jede Mark, die sie an Lohn oder für Sachleistungen zahlen, kommt zu einem kleinen Teil zum Empfänger, zum größten Teil aber zurück in die Kassen von Staat und Kommunen!

Wie hoch ist die derzeitige Auszahlung für einen Arbeitslosen und wie hoch dürfte die bei gleicher Auszahlungshöhe liegende Lohnzahlung sein, wenn der Arbeitslose nicht arbeitslos, sondern Lohnempfänger der Stadt wäre?

Rechnet das nach und Ihr werdet staunen.

Soweit zum Thema Kosten und Miete. Jetzt zur Standardisierung. Lassen die Kommungen gemeinsam eine Software erstellen oder kaufen sie alle die gleiche, ist der Standard da. Wozu dann mieten!? Zumal mieten deutlich teurer ist.

Mieten kann für eine Firma sogar lebensbedrohlich werden, denn bei Miete kann die Miete jederzeit beendet werden. Was macht eine Stadt ohne Software? Was macht eine Firma ohne Software? Die Firma macht kurzerhand pleite. Was eine Stadt ohne Geld macht, wissen wir noch nicht; Berlin übt sich gerade darin.

Fehler in der die Grundsubstanz einer Firma (neudeutsch mit "Workflow" beschrieben) betreffenden Dingen ist lebensbedrohlich. Mietsoftware ist ein solcher Fehler.

Virtuelles Leben in virtuellen Rathäusern? Nein, eher virtuelle Artikel...

TINA


A-013.018
written ..........: 08.06.2001
last time revised : 28.06.2001
Es geht ans Eingemachte

Was kostet ein Buch, was kostet ein Programm? Ein kleines Lexikon, ganz aktuell herausgebracht, wird als Taschenbuch nicht unter 10 Mark zu haben sein. Auch für eine CD dürfte dieser Preis nicht niedriger liegen.

Und jetzt dies: Der "Fischer Weltalmanach, 2001, interaktiv, mit 300.000 Datensätzen" als Giveaway auf einer Zeitschriften-CD, dazu noch "AskSam 3.07" und andere Programme, alles als Vollversion.

Die CDs in den Zeitschriften waren zuerst eine Sensation, dann normal, dann Plage und Hohn.

Auf der einen Seite Überbieten mit immer größeren Zahlen von Programmen. Die entpuppen sich meist als Shareware. Die ist schon lange out, weil die Nutzungssicherheit fehlt.

Auf der anderen Seite "Vollversionen", die sich als ziemlich stümperhaft erweisen oder so belanglos sind, daß man sie nur noch als Edelmüll bezeichnen kann. Das tausendste Programm für die Briefmarkensammlung, das tausendunderste Programm für die Kronkorkensammlung, das tausendundzweite Programm für die Schallplattensammlung, das tausendundvierte Programm für die CD-Sammlung: alles der gleiche Plunder. Als ob es nicht schon seit 20 Jahre Programme gäbe, die universell sind und ALLES handlen können.

Die Welle mit "Vollversionen" ebbt ab. Gott sei dank!

Dafür Ausverkauf. Eines der ersten Opfer: Lotus. Kennt jeder, hat jeder. Benutzt bloß keiner. DESWEGEN auch keine Nachkäufe der Updates. Das Produkt ist verbrannt.

Nun auf zum letzten Gefecht, nachlegen in die Verkaufs- und CD-Preßkanonen, was das Zeug hält. Der Kohlenkeller ist leer, das Wohnzimmermobiliar muß dran glauben.

Lexika und Bücher werden verschossen. Die Herstellungskosten sind gering.

Eine Frage: Die Autoren, was kriegen die? Die Autoren, ach Gott die Autoren, wer sind DIE denn schon!? Die sollen sich doch freuen, daß sie auf diese Weise überhaupt gelesen werden.

Im Mittelalter waren Bücher kostbar. Und Bücher werden wieder kostbar werden, verlaßt Euch darauf...

Oder könnt Ihr Euch vorstellen, daß jemand ein Buch oder eine CD kaufen würde mit dem kompletten Gequake von BigBrother drauf...?

Geistig hochwertige Inhalte haben ihren Preis. Wer diesen Preis nicht zahlen will an die Urheber, der wird verblöden. Falls er es nicht schon ist.

TINA


A-013.019
written ..........: 08.06.2001
last time revised : 28.06.2001
TLA, TLD, TRI

Im Zeitalter der TLAs und TLDs gewinnen die TRIs an Bedeutung. TRIs? Third rate individuals, die Leute, für die BigBrother geschaffen ist.

TINA


A-013.020
written ..........: 11.6.2001 
last time revised : 28.06.2001
Disney.go

Von seinen 120.000 Angestellten sind 3000 per "freiwilligem Ausscheiden" verabschiedet, nun noch einmal 1000 per Kündigung. Soll 400 Mio US-Dollar pro Jahr einsparen.

400.000.000/4.000 = 100.000 Dollar pro Nase pro Jahr

200.000 Mark pro Jahr. Nicht schlecht. Da muß ne alte Frau lange für stricken...

TINA


A-013.021
written ..........: 11.06.2001
last time revised : 28.06.2001
Lycos verhundet die Surfer

Wenn ich eine URL eingebe, dann erwarte ich, von DIESER URL eine Antwort zu erhalten. Okay, okay, es gibt Redirectors. Aber die dienen nur dazu, eine Umleitung zu bewirken in den Fällen, wo jemand umgezogen ist, oder wo es einen zentralen Anlaufplatz gibt, wie zum Beispiel www.go.to/nixwiehin.

Aber was sich Lycos erlaubt, das spottet jeder Beschreibung. Wenn ich eingebe http://www.lycos.com, dann WILL ich eine Antwort von Lycos.com. Doch was hat sich dieser Kochlöffel von einem Webmaster gedacht, der mir als Antwort jedes Mal vorsetzt das doitsche www.lycos.de?

Man könnte ja noch auf die internationalen Seiten gehen und dort "USA-Englisch" anklicken, schon ist man bei lycos.com, englisch. Aber wehe, man sucht etwas! ZACK ist man wieder beim doitschen Lycos. Das nennt sich geo-demographische Zuordnung oder "Geolocation", erfaßt über die IP, mit der man gerade im Netz ist. Damit der Surfer auch ja mit der lokal plazierten Werbung bedröhnt wird.

Lycos hinterläßt in den Medien Reklame mit einem Hund. Nicht zu Unrecht, denn ganz offensichtlich treten die Surfer bei Lycos in Hundespuren...

Oh, Hundesch...nauze...!

TINA


A-013.022
written ..........: 11.06.2001
last time revised : 28.06.2001
Die Financial Times vom 15. Mai schreibt über Terra-Lycos, deren Werbeeinnahmen wären im ersten Quartal 2001 um 14 Prozent gesunken, bei T-Online und 18 Prozent und bei Wanado.fr sogar um 50 Prozent.

Oh, Hundesch...nauze...!

TINA


A-013.023
written ..........: 11.06.2001
last time revised : 28.06.2001
Faule Säcke!

Gerhard Schröder ist unser aller designierter Ex-Bundeskanzler. Auch der von den faulen Säcken, genannt Lehrer. Auch der von den Faulenzern, genannt Arbeitslose. Nun ist die Blamage perfekt, die Zeitungen posaunen es genüßlich raus: Der Faule-Sack-Bundeskanzler muß nicht weit suchen, um einen Faulenzer zu finden. Ist ja alles in der Familie; sein Bruder ist auch so einer von denen. Oder in den Spiegel sehen...

TINA


A-013.024
written ..........: 11.06.2001
last time revised : 28.06.2001

I am just a dotcom

Zu singen nach der Melodie "I'am just a poor lonesome Cowboy..."

TINA


A-013.025
written ..........: 11.06.2001
last time revised : 28.06.2001
Die neue URL des Finanzministeriums

XXX

TINA


A-013.026
written ..........: 11.06.2001
last time revised : 28.06.2001
Österarm

http://www.konsument.at/seiten/p500.htm

Verein für Konsumenteninformation
Mariahilfer Str.81 
A-1061 Wien
Telefon: Österreich -(0)1/588 77 - 0

TINA


A-013.027
written ..........: 11.06.2001
last time revised : 28.06.2001
TINA at work

http://andromeda.rutgers.edu/~ehrlich/465/url-journal.htm

Nicht übel, Herr Dübel. Wenn ich drin stehe, MUSS es ja gut sein. :-)

TINA


A-013.028
written ..........: 11.06.2001
last time revised : 28.06.2001

Wo es das alles gibt? Na, hier natürlich:

http://www.allgaeu-cam.de

TINA


A-013.029
written ..........: 20.06.2001
last time revised : 28.06.2001
Die Abzockerei bei den Tinten für Drucker kennt keine Grenzen

Hammer Nummer 1: die Originalpatronen

Laut Preisliste eines Billiganbieters die Preise von heute für die Original-Tintenpatronen:

                      schwarz/weiß  Farbe        Summe
HP-DeskJet              SW:  79 DM
HP-Deskjet Plus         SW:  79 DM
HP-DeskWriter           SW:  79 DM
HP-DeskJet C            SW:  79 DM
HP-DeskJet    400       SW:  79 DM
HP-DeskJet    400L      SW:  79 DM
HP-DeskJet    500       SW:  79 DM
HP-DeskJet    500C      SW:  79 DM
HP-DeskJet    510       SW:  79 DM
HP-DeskJet    520       SW:  79 DM
HP-DeskWriter 520       SW:  79 DM
HP-DeskJet    540       SW:  79 DM
HP-DeskWriter 540       SW:  79 DM
HP-DeskJet    550       SW:  79 DM
HP-DeskWriter 550       SW:  79 DM
HP-DeskJet    560       SW:  79 DM
HP-DeskWriter 560       SW:  79 DM
HP-DeskJet    600       SW:  74 DM  F:  75 DM  = 149 DM     
HP-DeskWriter 600       SW:  74 DM  F:  75 DM  = 149 DM 
HP-DeskJet    610C      SW:  62 DM  F:  75 DM  = 137 DM 
HP-DeskJet    640C      SW:  62 DM  F:  75 DM  = 137 DM 
HP-DeskJet    660C      SW:  74 DM  F:  75 DM  = 149 DM    
HP-DeskWriter 660C      SW:  74 DM  F:  75 DM  = 149 DM   
HP-DeskJet    670C      SW:  74 DM  F:  75 DM  = 149 DM   
HP-DeskWriter 670C      SW:  74 DM  F:  75 DM  = 149 DM   
HP-DeskJet    690C      SW:  74 DM  F:  75 DM  = 149 DM   
HP-DeskJet    695C      SW:  74 DM  F:  75 DM  = 149 DM   
HP-DeskJet    710C      SW:  73 DM  F:  78 DM  = 151 DM   
HP-DeskJet    720C      SW:  73 DM  F:  78 DM  = 151 DM   
HP-DeskJet    815C      SW:  73 DM  F:  78 DM  = 151 DM   
HP-DeskJet    820Cxi    SW:  73 DM  
HP-DeskJet    840C      SW:  62 DM  F:  68 DM  = 130 DM 
HP-DeskJet    842C                  F:  68 DM  = 130 DM       
HP-DeskJet    843C      SW:  62 DM  
HP-DeskJet    850C      SW:  73 DM  
HP-DeskJet    770Cxi    SW:  73 DM  
HP-DeskJet    880C      SW:  73 DM  F:  78 DM  = 151 DM   
HP-DeskJet    890C      SW:  73 DM  F:  78 DM  = 151 DM   
HP-DeskJet    895Cxi    SW:  73 DM  F:  78 DM  = 151 DM   
HP-DeskJet    930       SW:  73 DM  F:  82 DM  = 155 DM   
HP-DeskJet    950       SW:  73 DM  F:  82 DM  = 155 DM   
HP-DeskJet    959       SW:  73 DM  F:  82 DM  = 155 DM   
HP-DeskJet    970Cxi    SW:  73 DM  F:  82 DM  = 155 DM   
HP-DeskJet    980Cxi    SW:  73 DM  F:  82 DM  = 155 DM   
HP-DeskJet    990Cxi    SW:  73 DM  F:  82 DM  = 155 DM   
HP-Photosmart P1000     SW:  73 DM  F:  82 DM  = 155 DM   
HP-Photosmart P1100     SW:  73 DM  F:  82 DM  = 155 DM   
HP-DeskJet    1100C     SW:  73 DM  
HP-DeskJet    1120C     SW:  73 DM  F:  78 DM  = 151 DM   
HP-DeskJet    1600C     SW:  73 DM  
HP-DeskJet    1600CM    SW:  73 DM  
HP-DesignJet  200
HP-DesignJet  220
HP-DesignJet  600       SW:  79 DM   
HP-DesignJet  700       SW:  73 DM
HP-DesignJet  750C      SW:  73 DM
HP-DesignJet  750C Plus SW:  73 DM
HP-DesignJet  755CM     SW:  73 DM
HP-OfficeJet  LX
HP-OfficeJet  350
HP-OfficeJet  500       SW:  74 DM  F:  75 DM  = 149 DM   
HP-OfficeJet  590       SW:  74 DM  F:  75 DM  = 149 DM   
HP-OfficeJet  635       SW:  74 DM  
HP-OfficeJet  700       SW:  74 DM  F:  75 DM  = 149 DM   
HP-OfficeJet  710       SW:  74 DM  F:  75 DM  = 149 DM   
HP-OfficeJet  725       SW:  74 DM  F:  75 DM  = 149 DM   
HP-OfficeJet Pro 1150C  SW:  73 DM 
HP-OfficeJet Pro 1170C  SW:  73 DM  F:  78 DM  = 151 DM   
HP-OfficeJet Pro 1175C  SW:  73 DM  F:  78 DM  = 151 DM   
HP-OfficeJet R45        SW:  73 DM  F:  78 DM  = 151 DM   
HP-OfficeJet R65        SW:  73 DM  F:  78 DM  = 151 DM   
HP-OfficeJet T45        SW:  73 DM  F:  78 DM  = 151 DM   
HP-OfficeJet T65        SW:  73 DM  F:  78 DM  = 151 DM   
HP-PSC500               SW:  72 DM  F:  78 DM  = 150 DM

Die Tinten im einzelnen: 

HP-DeskJet Tinte 51626A   79,00 DM 
HP-DeskJet Tinte 51629A   74,00 DM 
HP-DeskJet Tinte 51645AE  73,00 DM 
HP-DeskJet Tinte 51649A   75,00 DM 
HP-DeskJet Tinte C1823D   78,00 DM 
HP-DeskJet Tinte C6578D   82,00 DM 
HP-DeskJet Tinte C6614D   62,00 DM 
HP-DeskJet Tinte C6615D   62,00 DM 
HP-DeskJet Tinte C6625A   68,00 DM 

Die aktuell angebotenen Drucker:

HP-DeskJet 840C          199,00 DM 
HP-DeskJet 930C          333,00 DM 
HP-DeskJet 990Cxi        649,00 DM

An einem Scanner ist nicht viel dran, an einem Drucker ebensowenig. Einen Scanner kriegt man im Supermarkt schon für 80 Mark. Billigangebote für Drucker liegen bei 140 DM.

Ein paar Kubikzentimeter Tinte in einem Plastiktopf kosten dagegen 62 DM bis 78 DM. Die beiden Patronen für einen HP 610 kosten (wenn ich mich recht erinnere an die letzten Preise, für die der Drucker in den Markt gedrückt wurde) genausoviel wie der Drucker. Kann ja wohl nicht sein, oder!?

Kommt mir jetzt nicht damit, die Patronen hätten einen Druckkopf! Im Drucker für 139 DM sind doch auch schon zwei Patronen drin mit so einem Druckkopf! Die Patronen unterscheiden sich doch bloß durch die Füllmenge. Die beim Kauf des Druckers haben weniger drin...

Warum sind denn so viele Drucker ("fast neu") so billig in den Kleinanzeigen? Weil die Tinte alle ist oder fast alle - und ein neuer Satz Patronen fast so teuer wie ein ganz neuer Drucker mit Patronen... Also weg mit der alten Gurke, neue kaufen.

Man könnte natürlich selbst Tinte in die alten Patronen füllen. Geht sogar, mit Spritze und so. Gibt es fertig zu kaufen, Spritze inbegriffen. Aber selbst die Nachfülltinten kosten ein Vermögen.

Wenn man es genau nimmt, sind die Nachfülltinten sogar teurer als die Originale!

Bei den Originalen sind die Pastikteile, die Tintenbehälter, die Farbspritzer (Bubble, Piezo, was auch immer) und die Elektronik dabei. Bei den Nachfüllern bloß eine Flasche und eine mickrige Spritze...

Hammer Nummer 2: Gift

Das Zeug ist giftig!

Tinten sind giftig. Aber was denn nun enthalten ist in dieser Giftbrühe, darüber schweigen sich die Hersteller aus. Tatsache dürfte inzwischen sein, daß die ersten Leute krank geworden sind nicht durch Hautkontakt mit Tinte, sondern durch das Einatmen der Dämpfe von danebenstehenden Druckern. Besonders großformatige Drucke geben eine beträchtliche Menge Dämpfe ab. Großformatige Drucke werden meist gemacht an Orten, an denen nicht bloß "ab und zu mal" ein Ausdruck gemacht wird, sondern wo täglich nonstop gedruckt wird.

Bei Laserdruckern ist endlich rausgekommen, daß die Toner und die Abluft der Dinger giftig sind. Dabei hieß es (und heißt wohl noch immer), daß die Patronen "problemlos in den Hausmüll" sollen. Auf meinen Tonerkartuschen und Cartridges stand das jedenfalls.

Aber auf den Tintenpatronen stand schon DAMALS, daß die giftig sind. Was würde da heute stehen müssen? Besser gesagt: Was hätte dort schon immer stehen müssen!?

Hammer Nummer 3: Kundenverarschung statt Service

Anrufen bei HP und fragen? Keine Chance! Bei HP ist nämlich kein Mensch am Apparat, sondern eine Deppenmaschine: Man soll auf eine Zifferntaste drücken. Funktioniert aber nicht. Dafür kostet es was, weil es eine 0180-Nummer ist. Kommt irgendwann tatsächlich ein Mensch dran, sitzt der aber nicht in der Abteilung, die man will, sondern ist aus der Zentrale. Als ob man die nicht selbst hätte anrufen können! Und in die richtige Abteilung verbindet er auch nicht. Das WILL er nicht! Die totale Verarschung.

Danke, HP. Wir haben verstanden. HP, die tun was. Genau! Abzocken...

Auf der anderen Seite des großen Teichs sind nicht nur große Bürgerrechtsbewegungen, sondern auch Verbraucherschutzorganisationen. Zimperlich sind die nicht! Und die FTC ist auch kein solcher Bettvorleger wie die deutschen Schnarchsäcke. In den Webservern der FTC kann man wunderbar stöbern nach Prozessen. In den USA wird sowas veröffentlicht. Da werden die Bürger um ihre Meinung gefragt. Aber nicht, um die Bevölkerung wangentätschelnd bei Laune zu halten, nee, die Meinung wird veröfffentlicht!

Schlag nach bei

http://www.ftc.gov

Da steht was drin!

Man sollte von den Amerikanern lernen. Warum nicht Beschwerden von hier an die FTC oder die Verbraucherorganisationen drüben schicken? HP ist eine amerikanische Firma. Deren Produkte in Deutschland sind die gleichen wie in den USA.

Man sollte auch von den Chemikern lernen: Was ist einer Tinte drin? Wie macht man sie selbst?

Linux ist computing by everybody. Freien Source-Code für alle. Warum dann nicht auch freie Tintenrezepte für alle?

Warum nicht der Zwang zur Offenlegung der Chemikalien bei Tonern und Tinten?

Bei Lebensmitteln müssen die Bestandteile deklariert werden. Warum nicht auch bei Stoffen, die wir einatmen oder über die Haut aufnehmen!?

Danke, HP. Wir haben verstanden. Jetzt tun WIR was...

TINA


A-013.030
written ..........: 20.06.2001
last time revised : 28.06.2001
Informix => IBM

Informix hat seinen Bereich Informix-Datenbanken für 1 Milliarde US-Dollar an IBM verkauft.

TINA


A-013.031
written ..........: 20.06.2001
last time revised : 28.06.2001
Dreck

Die vielen Handys werden zu einem ernsten Problem. Wieviel sind es jetzt? Eine Milliarde? Was ist in den Handys drin? Elektronik und Akkus. Akkus mit Nickel und mit Cadmium. Cadmium ist hochgiftig...

Man überlegt sich, was man tun könnte? Hab ich doch gesagt: Pro Stück 100 Mark Pfand und pro Stück 100 Mark Steuer. Ab 1.1.2002 100 Euro Pfand und 100 Euro Steuer. Ist doch nicht schwer, oder? Bei den Getränkedosen soll es auch ein Pfand geben. Warum dann nicht für die VIEL giftigeren Akkus?

TINA


A-013.032
written ..........: 20.06.2001
last time revised : 28.06.2001
Pfand für ALLE Dosen!

Dann würden auch keine Farbdosen mehr herumliegen und keine Öldosen für Schmieröl.

Und nicht bloß für Blechdosen, sondern auch für Plastikbehälter!

TINA


A-013.033
written ..........: 20.06.2001
last time revised : 28.06.2001
Last minute

Der Massentourismus hat eine nette Variante: Last-Minute-Flüge.

Das könnte zu einem neuen Boom führen, dem Naturtourismus-Angebot:

"Last-Minute-Flug. Sehen Sie die letzten Minuten von Borneo!"

TINA


A-013.034
written ..........: 28.06.2001
last time revised : 28.06.2001

http://VerbraucherNews.de/artikel/

TINA


A-013.035
written ..........: 28.06.2001
last time revised : 28.06.2001
WO!? WO!? WO!?

Am Wochenende sind Hacker in vier Microsoft-Websites eingedrungen.

Wie? Durch Sicherheitslücken im "Internet Information Server" (IIS) unter Windows NT und 2000.

Mei, des is fei peinlich... Hatte doch ausgerechnet Microsoft selbst vor einer ernsten Lücke im IIS eindringlich gewarnt.

Zu ihren Vergnügungen an den M$-Websites feeds.mobile.msn.com, redsand.rte.Microsoft.com, arulk.rte.Microsoft.com und webcfeedback.msn.com bekannte sich die Gruppe "Prime Suspectz".

Die freundlichen Herren Hacker hinterließen am Ort von Microsofts Gebrechen eine Notiz: "Wie wir sehen, ist dieser IIS-Server sehr gut!! Micro$oft, wo finde ich sichere Produkte von dir? WO?"

(Danke an die Computerwoche für die Information!)

TINA


A-013.036
written ..........: 28.06.2001
last time revised : 28.06.2001
Entlassungen des Monats

Disney:          1000 
Cap Gemini:      2700  (weltweit) 
Nortel:           330  in Nordirland
LSI Logic Corp.   225  (=3%)
Maxtor          1.400  700 sofort, der Rest bis Jahreseende
Level 3         1.400 
Nokia           1.000  bis Jahresende

TINA


A-013.037
written ..........: 28.06.2001
last time revised : 28.06.2001
Der sexuelle Reiz der Politik

Irgendwie hatte ich mir unter Politik immer etwas anderes vorgestellt. Und unter Fernsehen auch etwas anderes als Big Brother.

Habt Ihr übrigens Münteferings Interpolation kirchlichen Zölibats mitgekriegt? Sagt der doch einfach: "Im Prinzip sind Lesben und Schwule für alles geeignet - sogar als Papst."

Nun ja, SPDler sind auch zu allem fähig...

TINA


A-013.038
written ..........: 28.06.2001
last time revised : 28.06.2001
Kontaktlose RAM-Floppy Renosem

"Atron electronic GmbH" hatte vor 10 Jahren eine pfiffige Idee: eine kleine Schachtel in einen Schlitz stecken. Der Schlitz ist in einem Standardgehäuse (5.25 Zoll oder 3.25 Zoll), das Anschlüsse hat wie eine Floppy. Die Schachtel enthält einen Computer mit beispielsweise 16 MByte CMOS-RAM. Per Infrarotübertragung werden Daten in die Schachtel übertragen und dort gespeichert. Eine Batterie hält die Information mehrere Jahre am Leben.

Weder Schachtel und Standardgehäuse enthalten beweglichen Teile noch Steckeroberflächen, so daß diese Technik für rauhen Einsatz geeignet ist.

Im Archiv der Computerwoche gibt es dazu eine Notiz:

http://www.computerwoche.de/archiv/1990/08/9008c052.html

http://www.atron.de

Wo es heutzutage Mäuse, Tastaturen und Drucker mit Infrarotschnittstelle gibt, warum nicht auch endlich wieder kleine Schachteln zum Speichern?

Festplatten mit PCMCIA waren von Anfang an kompletter Blödsinn, weil man immer nur eine oder zwei einstecken kann, und auch das nur bei bestimmten Betriebssystemen. PCMCIA ist teuer und empfindlich. Wozu muß denn eine Platte superdünn und damit superteuer gemacht werden?

Für Laptops und Notebooks wären solche Laufwerke die geniale Erweiterung. Alle existierenden Rechner könnten damit völlig problemlos nachgerüstet werden.

"Es muß nicht immer Kaviar sein" hieß ein Buch vom Simmel. Und es muß auch nicht immer Bluetooth sein!

TINA


A-013.039
written ..........: 28.06.2001
last time revised : 28.06.2001
No content with Content!

Eines der dümmsten Schlagworte zur Zeit ist "Content". Es heißt "Inhalt"!

Die ach so tollen Internetprovider und die ach so tollen Fernsehprovider und die ach so tollen Medienagenturen, alle reden sie vom "Content". Big Brother ist auch so ein "Content"...

Je mehr die Leute darüber reden, desto mehr wird klar, daß sie über etwas reden, was sie gar nicht haben: nützliche Inhalte. Deswegen wollen sie sich diese holen. T-Online bei der BILD. AOL bei Time-Warner.

Es geht aber auch anders: Man zockt die Autoren ab. Bestes Beispiel ist Deja.com. Immer mehr und immer mehr gingen die Leute ins Netz und damit auch ins Usenet. Sie alle wurden von Deja.com abgezogen: Alle News aus dem Usenet wanderten auf die Platten von Deja. Einfach so. Wer hinterher etwas suchte, konnte sich bei Dejanews.com bedienen und wurde mit Werbung vollgeknallt. Die Werbeflächen wurden verkauft. So kam das Geld rein. Das heißt: Es wurde mit fremden Inhalten als Vehikel Geld verdient. Die Leute wollten doch nicht die Werbung sehen, sondern die Inhalte. Aber die gab es nur, wenn man die Werbung in Kauf nahm. Also ganz klarer Fall von Nutzung fremden geistigen Eigentums. Soweit Teil 1.

Nun zu Teil 2: Mit rund 1 TeraByte an Daten und mit Millionen von Emailadressen auf den Platten wurde dieser Datenbestand verkauft an Google, den Betreiber der unseriösen Suchmaschine Google.com. Unseriös deshalb, weil bei Google das "Ranking" (auf Deutsch die Sortierfolge) davon abhängt, wieviele Sites einen Link auf eine Webseite machen.

Die Kaufsumme für diese Daten ist unbekannt, dürfte aber ein dicker Batzen Geld sein. Aber nicht ein einziger Pfennig davon geht an die Urheber!

Der Kauf von Deja ist einer der größten Diebstähle von geistigem Eigentum in den letzten Jahren. Aber kein Aufschrei, nicht einmal ein Wimmern. Dabei gibt es einen eindeutig gegen geltendes Recht verstoßenden Teil der Inhalte von Dejanews und inzwischen Google.com! Ein beträchtlicher Teil der Usenet-Postings enthält Texte und Bilder, die aus Datenbanken, Museen, Büchern und so weiter und so weiter einfach abgekupfert wurden. Auch dieses Diebesgut wurde beim Kauf von Dejanews durch Google bezahlt. Auch hier keinen Pfennig für die Urheber bzw. die Rechteinhaber.

Dejanews ist aber nur eine von vielen solcher Datenbanken! Jeder kleine Hinz und Kunz kann sich hinstellen und die von ihm aus dem Usenet gezogenen Daten zu CDs pressen und verkaufen. Angestellte von Internetprovidern haben sich damit eine goldene Nase verdient: Ihre Firma hing sowieso am Netz, so daß es überhaupt nicht auffiel, wenn ein Sicherungsband mit Bildern aus den Sexgroups gezogen wurde und verschwand. Auf CDs gebrannt oder sogar gepreßt, ließ sich damit die ganz dicke Kohle verdienen. Alles unter der Hand und ohne Quittung, und natürlich ohne Steuer.

Das Tüpfelchen auf dem i ist ein juristisches: die Datenbankrichtlinie. Die bestimmt, daß jemand, der Daten sammelt, an diesen Daten ein Recht hat in ihrer Zusammenstellung, also am Datenbestand. Das ist einer der Punkte, um die es seinerzeit bei der Klage Telekom gegen D-Info ging.

Bezogen auf die zum Beispiel aus dem Usenet abgezogenen Daten sieht das so aus: Wer diese Daten abgezogen hat, hat laut Datenbankrichtlinie ein Recht zu ihrer Nutzung und es ist keinem Anderen gestattet, sich aus dieser Datenbank zu bedienen und diese Daten weiter zu verwenden! Sonst wäre der dran wegen "leistungsloser Übernahme". Daß der erstere sich die Daten einfach so gezogen hat, interessiert niemanden mehr.

So schön sie aussieht, so häßlich ist die Datenbankrichtlinie, wenn es um ihre praktische Nutzung geht: Die Datenbankrichtlinie festigt die Position der Datenräuber.

Neben dem Usenet gibt es eine weitere, schier unerschöpfliche Quelle fremder Daten, die sich ausplündern läßt: Diskussionsforen. Die Betreiber von Foren leben nicht nur davon, daß sie Werbeflächen verkaufen, sondern auch vom Verkauf der Emailadressen der Poster. Und im Kleingedruckten heißt es nur zu oft, daß die als Forumsbeitrag eingestellten Texte mit dem Einstellen in die zeitlich unbefristete Nutzung durch den Forenbetreiber gehen.

Das läßt sich zeitlich in mehreren Staffeln nutzen:

Phase 1: Die Teilnehmer werden mit Werbung zugeschüttet.

Phase 2: Die Themen sind längst passee, aber mit internen Suchmaschinen sind die alten Beiträge noch zu lesen. Jahr um Jahr kostenlose Nutzung der Beiträge, indem die Leser mit bezahlter Werbung belästigt werden.

Phase 3: Das ganze Forum an eine Firma verkaufen, die damit den ganz dicken Reibach machen will, weil sie Inhalte braucht.

TINA


A-013.040
written ..........: 28.06.2001
last time revised : 28.06.2001
Who is Who

Mein Abenteuer mit einem der vielen "Who is who" sind im Kristallgefüge des Kernspeichers vermerkt: Huhu, who is who?

Per Email kam ein Tip zu Nordlichtens Eskapaden, betitelt: "Das "Who is Who" für Hans und Franz", nachzulesen bei http://www.mopo.de/seiten/gestern/20010627/hamburg-artikel14.html

Verraten tu ich nichts. DAS müßt Ihr bei meinen Kollegen lesen.

Falls sich die URL ändert (wovon ich ausgehe), nehmt die Suchmaschine und probiert es mit der Titelzeile.

TINA


A-013.041
written ..........: 28.06.2001
last time revised : 28.06.2001
PIE CHARTS!

Washington: Das Berufungsgericht hebt das Zerschlagungsurteil gegen Microsoft auf. Das Distriktgericht hält aber den Vorwurf aufrecht, daß Microsoft sein Windows-Monopol wettbewerbswidrig ausgenutzt habe.

Microsoft läßt keine Gelegenheit zu kriminellen Handlungen aus. Was macht das Gericht? "Du Böser, du!"

Wer hat denn diesmal die Silberlinge für den Verrat an Recht und Gesetz bekommen?

TINA


A-013.042
written ..........: 29.06.2001
last time revised : 29.06.2001
Wieviele Arbeitsplätze gibt es in der PC-Industrie?

Petra is back! Und wie! Müßt Ihr unbedingt lesen!

http://www.ariplex.com/petra/petra002.htm * Petra

TINA


A-013.043
written ..........: 04.07.2001
last time revised : 04.07.2001
Der Bitkom lügt

Petra is back! Die hat gleich dreifach zugeschlagen, sackzementnochmal!

http://www.ariplex.com/petra/petra002.htm * Petra

TINA


A-013.044
written ..........: 04.07.2001
last time revised : 04.07.2001
Killer-Attachments

Petra is back! Die putzt die Attachments von der Platte. Aber wie!

Ihr neues Perl-Skript solltet Ihr euch unbedingt downloaden!

http://www.ariplex.com/petra/petra002.htm * Petra

TINA


A-013.045
written ..........: 04.07.2001
last time revised : 04.07.2001
Gefährliches Pflaster

Daß es in München deftig zugeht, ist klar. Daß nach einem Streit die Advokaten zur Hand sind, ist auch klar. Aber daß in einem so kleines Nestchen wie Hamm (kennt das überhaupt jemand?) so viele Advokaten sind, das macht mich doch etwas bedrückt. Was ist in Hamm, das die Leute so streitsüchtig macht?

                         Mitglieder der Rechtsanwaltskammer
München                  12.744
Frankfurt am Goethebach  11.404
Hamm                     10.243
Köln                      8.688
Berlin                    7.939

Die Zahlen stammen von der Bundesanwaltskammer und wurden in der "ZEIT" vom 23.5.2001 auf Seite 33 gedruckt.

TINA


A-013.046
written ..........: 04.07.2001
last time revised : 04.07.2001
Wenn ich es recht bedenke,

dann ist es mit der Seriosität der Telefonfirmen nicht so weit her.Im "Elektronik-Journal" Juli/2001 wird eine Behauptung des "Internationalen Forums für Irregulären Netzzugang" zitiert, wonach weltweit pro Jahr Schäden in Höhe von 55 Milliarden US-Dollar entstehen.

Die 55 Milliarden sind geschätzt. Was die Kunden weniger schätzen: Wer muß denn für die Schäden geradestehen? Ist es nicht so, daß der Kunde seine Unschuld BEWEISEN muß, was er aber meist nicht kann. Deswegen blechen die Kunden. Wenn also Schäden entstehen, dann NICHT den Telefonfirmen, sondern den Privat- und Firmenkunden.

Aber DIE Statistik werden die Telefonfirmen wohlweislich nicht herausrücken...

TINA


A-013.047
written ..........: 04.07.2001
last time revised : 04.07.2001
Ab in die Kiste!

http://www.zarges.de

TINA


A-013.048
written ..........: 04.07.2001
last time revised : 16.07.2001

Seeler vor, noch ein Tor!

Ist nix mit Seeler. AOL hat sich für die nächsten 5 Jahre das Namensrecht auf das Stadion des HSV erkauft. Das heißt jetzt "offiziell" "AOL-Arena".

Was heißt hier "offziell"!? Wenn das Ding "Seeler-Stadion" heißt, dann heißt das so. Sollen die AOLer wüten, wie sie wollen.

Die Nordlichter können sich übrigens eine Domain besorgen:

Uwe-Seeler-Stadion.de

Ob die Hamburger mit HSV und AOL oder mit HSV ohne AOL glücklich werden, wird sich zeigen. Auch in Nordlichthausen gibt es Buchautoren. Zwei davon haben ein Buch geschrieben, von dem der Verlag vorsichtshalber nur eine kleine Auflage gedruckt hat: Wäre doch schade um das Geld, wenn die Einstweiligen Verfügungen Einstampfungsaktionen zur Folge hätten.

Jörn Breiholz + Frank Wieding: "Das Machtkartell. Die Stadt als Beute" Miko-Edition Verlag, 296 Seiten, 39,80 DM

Inhalt: Filz, Skandale, SPD, Medien-Centrum, HSV-Stadion, und viele Namen.

TINA


A-013.049
written ..........: 04.07.2001
last time revised : 04.07.2001
Als ob ichs geahnt hätte

Die Industrie meckert. Nichts neues. Worüber sie meckert, DAS ist aber schon verdammt peinlich, alle Achtung!

Die Industrie meckert, ihr gingen durch den illegalen Handel übers Internet Milliarden verloren.

Erst will die Industrie wie wild den internationalen Handel und hinterher paßt ihr der nicht. Jeder kleine Klempner wird ins internationale Biznizz geschickt und kriegt eine knackige Homepage. Zehn Mille ist er los und die Bank lacht sich ins Fäustchen. Die Handelsfirmen stecken noch viel mehr Knete in die Weborgie und versülzen sich die Site mit Pixelquark und Datenbankzugriff.

Daß die Kunden aber nicht aus dem Ausland kaufen, sondern aus dem Inland im AUSLAND gekauft wird, DAS haben sie vorher nicht gewußt. Frage: Was wollten denn die Hiesigen bei den Dasigen? Räubern wollten sie! Aber der Schuß ging nach hinten los.

Kommt davon, wenn die Raffgier das Denken hemmt.

Nachdem der Kahn in Isar, Rhein, Elbe und Donau abgesoffen ist, soll plötzlich der Staat schützend die Hand über die Räuber halten.

Warum sollte er!? War da nicht ein Abkommen, wonach Internethandel zollfrei sein sollte???

Denkt mal ganz scharf nach!

TINA


A-013.050
written ..........: 04.07.2001
last time revised : 04.07.2001
Popelige x86er

Wer braucht schon die elektrischen Rostlauben? Aufgemotzte Dreiräder, verstärkt mit dem Chassis eines Fahrradständers, etikettiert als Mercedes und vermarktet wie Bugatti. Und die Stückzahl? Unter ferner liefen...

Die echt heißen Kisten sind doch ganz woanders!

Netzwerkprozessor: IBM und Enea NPG4GS3
http://www.enea.com

Microcontroller: TC11IB
http://www.infineon.com

Microcontroller : PIC16C926

Microcontroller: VR4131 (64-Bit-RISC mit 0.13 um)
http://www.nec.com

Microcontroller: LH795631
http://www.sharp.com

DSP : QuickDSP QL7100, QL7120, QL7160, QL7180,
http://www.impact.de

Comm-Controller:
Bluetooth: Evaluation-Kit
http://www.taiyo-yuden.com

Comm-Controller: Sonet : PSI2G100S
http://www.cypress.com

Für 2001 werden angepeilt 400 Millionen verkaufte Handys. Da steckt Leistung drin!

TINA


A-013.051
written ..........: 04.07.2001
last time revised : 04.07.2001
70 Prozent Bruchlandungen

Laut "Gartner", sagt die "Markt+Technik" in der Ausgabe vom 29.6.2001 auf den Seiten 22ff, scheitern mehr als 70 Prozent alller CRM-Projekte. Warum wohl???

"Von der Wiege bis zur Bahre, Formulare, Formulare". Kennt Ihr alle. Was ist denn CRM anderes als Formulargefutzel?

Ach, was CRM sein soll? Customer-Relationship-Management. Zum Beispiel die statusträchtigen Notebooks für die Außendienstler. Oder die Datenbanken, wo die Daten eingetragen werden müssen, damit (nicht) jeder ran kann. JEDER in der Firma muß von diesem Programmen berücksichtigt werden.

Schon mal einen Programmierer gesehen, der sich um die Wünsche der Anwender kümmert?

Na also...

TINA


A-013.052
written ..........: 04.07.2001
last time revised : 04.07.2001
Big Brother

"Markt+Technik", Ausgabe vom 29.6.2001 auf den Seiten 37ff: Bild eines "Prototyps einer "System-on-Card"-Chipkarte mit Display und biometrischem Sensor "Fingertip" von "Infineon"

Man muß nicht alles bauen, Leute!

TINA


A-013.053
written ..........: 04.07.2001
last time revised : 04.07.2001
Auf der Klippe

Besonderen Humor bewies der Autor eines Beitrags im WDR, der am 15.6.2001 verkündete:

 

"Die Stimmung der Raucher steht auf der Kippe".

TINA


A-013.054
written ..........: 04.07.2001
last time revised : 04.07.2001
Auf der Klippe

Gleichen Tags, am 15.6.2001, untertitelte die "Süddeutsche Zeitung" auf Seite 13 (fatal):

 

"Wie der frühere Weltbank-Managere Peter Eigen ausgerechnet von Berlin aus gegen die weltweite Korruption kämpft."

 

Ganz schön böse, Herr Kollege.

Chapeau, Chapeau!

TINA


A-013.055
written ..........: 04.07.2001
last time revised : 04.07.2001
Pink, und in Unterhosen

Ausgezogen bis aufs Hemd wurden sie, die Mitläufer der Dotcomorgiasten. Und dann: Bruch, pleite. 54 große Firmen sollen dichtgemacht haben dieses Jahr. Nicht gerechnet die anderen, die noch nicht dicht sind und nur noch röcheln.

Die bekannten blauen Briefe zur Entlassung gibt es in pink, weshalb die Gefeuerten sich bei Pink-Slip-Partys trösten.

Reaktionen, wenn man per Email die Kündigung kriegt, zusammen mit der Aufforderung, das Firmengebäude innerhalb von 20 Minuten zu verlassen:

http://www.fuckedcompany.com

TINA


A-013.056
written ..........: 04.07.2001
last time revised : 04.07.2001

Lehrerin 2001

Nach "Klempner 2000" der Spruch des Jahres?

dog@dog.dog meint, das hätte er tatsächlich auf einem Auto gesehen.

TINA


A-013.057
written ..........: 04.07.2001
last time revised : 04.07.2001
Menschen fressender Tiger erschossen

Warum erschießt einer bloß die Herrchen von vespernden Tigern? Verstehe einer die Welt, äh, BILD*.

TINA

(* BILD vom 12.6.2001)


A-013.058
written ..........: 04.07.2001
last time revised : 04.07.2001
Zunftologisches

Email von dog@dog.dog:

TINA


A-013.059
written ..........: 04.07.2001
last time revised : 04.07.2001
Die Deutschen können nicht rechnen

"Das rechnet sich nicht", sagt der Kaufmann. Und er rechnet sich was aus. Sich rausgerechnet haben die Dotcommisten. Rausgerechnet wurden auch jedes Jahr Zigtausende aus den Banken und den Verkehrsbetrieben, um nur zwei Branchen zu nennen.

Aber die zählen ja nicht. Zählen tut nur, wer überlebt. Sozialdarwinismus, dargelegt an den Zahlen, die der "Bitkom" und das Statistische Bundesamt lieferten für einen Artikel in der "ZEIT" vom 3.5.2001, auf Seite 19: "Die Job-Schere".

Wo sind die Zahlen der Entlassenen?

TINA


A-013.060
written ..........: 04.07.2001
last time revised : 04.07.2001

Die Messitsch raff ich wohl, doch ich will die Mäuse!

TINA


A-013.061
written ..........: 04.07.2001
last time revised : 04.07.2001
Wo

TINA


A-013.062
written ..........: 04.07.2001
last time revised : 04.07.2001
Personal Internet

Handys brauchen eine Zusatzfunktion: das Einloggen in lokale Netzwerke. Damit kann man zum Beispiel in ein Museum gehen und sich in das Netz dieses Museums einklinken.

Innerhalb diese Netzes kann man Gruppen bilden. Zum Beispiel eine erhält eine Schulklasse Informationen von ihrem Lehrer und vom Bordnetz des Museums. Zusätzlich können vom internen Server des Museums weitere Dinge abgerufen werden.

Ein Schritt weiter: Das Handy einklinken am PC - und das einsetzen in der Universität, als mobiles Terminal.

Noch ein Schritt weiter: Über den internen Server die Verbindung herstellen zum großen Netz. Reingehen ins Kaufhaus, Handy stellt Verbindung zum Internet Server her, zack ist man im Internet!

Copyright: Wie immer by TINA.

TINA


A-013.063
written ..........: 04.07.2001
last time revised : 04.07.2001

Medium            Kapazität      Seiten 
Floppy             360 kB           157
                   720 kM           313
                 1,2   MB           522
                 1,44  MB           626

Floptical       20     MB         8.696
Festplatte      20     MB         8.696
                60     MB        26.087
Syquest        100     MB        43.478
MD-Data        140     MB        60.870
               200     MB        86.957
               330     MB       143.478
CD-ROM         580     MB       252.174
               670     MB       291.304
              1        Giga     434.783
DAT-Streamer  2        Giga     869.565
              9        Giga   3.913.043
Jukebox      10        Giga   4.347.826

TINA


A-013.064
written ..........: 09.07.2001
last time revised : 09.07.2001

~~~~~~ ~~~~~~ ... ~~~~~~~~~ .. - ~~ ~~~~~

Zu den großen Sprechblasen unserer Zeit gehört zweifellos "Fisches Gesang". Das ist Kunst.

Zu den kürzesten Rezensionen gehört jene von George Bernard Shaw, dessen Resumée eines Konzertes eines Chors von Ärzten in einem einzigen Satz bestand: "Die Herren hätten sich ihrer Schweigepflicht erinnern sollen." Das ist Kultur.

Gibt es beides nicht mehr. Heute gibt es Fernsehen. Zu der Wortschlachtplatte Schwarzer versus Feldbusch kommentierte die "Berliner Zeitung": "Blubb, blubb". Das ist gut.

Ohne Gutenbergianer fehlt der Welt etwas.

TINA


A-013.065
written ..........: 12.07.2001
last time revised : 12.07.2001
Happy Birthday, dear Koko!

Ist nicht meine Art, hier einfach Geburtstagsgrüße zu schreiben. Aber für eines der intelligentesten Wesen der Erde mache ich gerne eine Ausnahme.

Die Dame heißt Koko und ist 30 geworden. Nachträglich alles Gute!

Zum Geburtagsschmaus wünschte sie sich (sagt mein täglich Leseblatt, die SZ): Tofuburger, Maiskolben, Kohlsalat, Nüsse und Apfelcidre. Ein erlesener Geschmack. Keine Schokolade, keine Torte. Das hat geistige Reife. Koko redet mit Zeichensprache und beherrscht mehr als 1000 verschiedene Zeichen. Wenn man bedenkt, daß die menschliche Umgangssprache mit bloß 2000 Wörtern auskommt, eine beachtliche Leistung. Koko ist nämlich ein Gorilla.

Daß sich auch in einem so hochstehenden Haushalt wie dem ihren die Niederungen von Fernsehen und Video breitgemacht haben, merkt man allerdings doch: Ihren Lebensabschnittspartner Ndume hat sie sich aus einem Video ausgesucht und sie trägt gerne Lippenstift (den sie auch gerne verspeist)...

TINA


A-013.066
written ..........: 12.07.2001
last time revised : 12.07.2001
Gorrilas

Schießwütige Gorillas gibt es nicht im Zoo, jedenfalls nicht in dem für Affen. Im menschlichen Zoo dagegen... "TV Today" hat in seiner Ausgabe vom 30.6.2001 dem hirnlosen Gewaltrausch gehuldigt und bietet sogar Aufkleber in Form eines Werbeaußenteils mit Abziehbildern von Lara Croft.

Ist aber nicht das wahre! Ist bloß ein Mensch. Keine Ahnung, wie die heißt.

Die echte Lara Croft lebt nur im Computer.

So soll es auch bleiben!

TINA


A-013.067
written ..........: 12.07.2001
last time revised : 12.07.2001
Wie genau ist genau?

http://sunpool.mathematik.uni-freiburg.de/home/didaktik/DidSem/schornstein.html

Wenn Ihr wissen wollt, wie gut man mit Statistik belogen wird.

TINA


A-013.068
written ..........: 12.07.2001
last time revised : 12.07.2001
Das Boot ist voll

Zu den Umzügen nach Berlin gehören auch die der Zeitungen, die meinen, am Blechnapf der Politiker besser mitspeisen zu können, wenn sie sich ihnen in Berlin zu Füßen legen. Hierzu schreibt die TAZ vom 7.7.2001 auf Seite 24:

Solange die Nordlichter das unter sich ausmachen, habe ich nichts dagegen. Aber wehe, die wagen sich nach München! Das walte unser Oberbazi, Edmund, der Zerstoiber!

TINA

PS: In der TAZ stehen noch viel mehr dicke Dinger, zum Beispiel von der Schlange, die einem Bauern in den Schniedelwutz gebissen hat. Aber ich verrate nichts. Lest die TAZ !


A-013.069
written ..........: 12.07.2001
last time revised : 12.07.2001
8 MB RAM für die Weltelite!

http://www.cs.unb.ca/profs/wdu/cs4613/lang-list.txt
http://www.unixhub.com/docs/misc/cpu.html
http://www.usatoday.com/life/cyber/tech/ct250.htm
http://www.cbi.umn.edu/exhibits/cray/
http://www.mbbnet.umn.edu/hoff/hoff_sc.html
http://agora.rdrop.com/users/cary/html/computer_architecture.html
http://inventors.about.com/library/blcoindex.htm?once=true&
http://einstein.et.tudelft.nl/~offerman/chiplist.long.html
http://www.ewpt.ocps.k12.fl.us/DOS/cpu_history.htm
http://www.nightflight.com/foldoc/Dictionary
http://www.lpds.sztaki.hu/aca/book.html
http://www.hrz.uni-dortmund.de/computerPostille/Dezember1994/supercom.htm

TINA


A-013.070
written ..........: 12.07.2001
last time revised : 12.07.2001
Wie Suchmaschinen Geld machen

80 Mark für 5 Seiten. DAS lohnt sich... Andere Infos sind auch schon billiger zu haben, kosten aber immer mindestens 1 $. Ist doch praktisch, wenn man als Betreiber einer Suchmaschine an die Fakten kommt, sie umschreibt und dann als Ware verkaufen kann. Die originalen Quellen werden bei der Anzeige der Treffer einfach ausgeblendet... Nicht, daß ich das Northern Light unterstelle (denn noch findet man auch mit Northern Light die originalen Quellen!), aber ich behaupte, daß dies in absehbarer Zeit so sein wird.

TINA


A-013.071
written ..........: 12.07.2001
last time revised : 12.07.2001
Dicke Eisen

http://sunsite.berkeley.edu/Dienst/Repository/2.0/Body/ncstrl.ucb/CSD-87-391/ocr
http://www.hoise.com/primeur/00/articles/live/UH-PL-06-00-1.html
http://www.sdsc.edu/~mikev/sdscinfo.html
http://www.nsf.gov/pubs/stis1993/nsb93205/nsb93205.txt
http://www.cecm.sfu.ca/PSG/book/intro.html
http://www2.cddc.vt.edu/gutenberg/etext92/jargn10.txt
http://peintj.narod.ru/microinstruction/
http://www.otterbein.edu/home/fac/dvdjstck/CSC100/CSC100TMTCTW.htm

TINA


A-013.071
written ..........: 12.07.2001
last time revised : 12.07.2001
Mehr Eisen

http://www.ewpt.ocps.k12.fl.us/DOS/cpu_history.htm
http://www3.sk.sympatico.ca/jbayko/cpu.html
http://bwrc.eecs.berkeley.edu/CIC/
http://www.comlab.ox.ac.uk/archive/cards.html
http://www.islandnet.com/~kpolsson/comphist/
http://www.islandnet.com/~kpolsson/timeline.htm
http://www.islandnet.com/~kpolsson/handheld/
http://www.islandnet.com/~kpolsson/comphist/
http://www.islandnet.com/~kpolsson/workstat/
http://www.cs.clemson.edu/~mark/architects.html
http://inventors.about.com/library/blcoindex.htm?once=true&
http://wombat.doc.ic.ac.uk/
http://www.afm.sbu.ac.uk/transputer/
http://www.paralogos.com/DeadSuper/

TINA


A-013.072
written ..........: 12.07.2001
last time revised : 12.07.2001

http://inventors.about.com/education/inventors/library/blcoindex.htm

TINA


A-013.073
written ..........: 12.07.2001
last time revised : 12.07.2001

Das Dictionary ist 4,8 MBytes groß. Wenn diese Leute daran mitarbeiten, halte ich es für gerecht, ihren Anteil hier zu erwähnen.

Online-Lesen ist sinnlos. Ladet es in einer verkehrsschwachen und billigen Telefonzeit runter. Flatrater sind natürlich im Vorteil.

TINA


A-013.074
written ..........: 12.07.2001
last time revised : 12.07.2001
Satellite

http://www.rcmp-grc.gc.ca/html/satellite-e.htm

http://www.rcmp-grc.gc.ca/tsb/pubs/bulletins/bull43_4.htm

Was macht denn das Pferd auf dem Dach!?

TINA


A-013.075
written ..........: 12.07.2001
last time revised : 12.07.2001
Das ist doch die Höhe!

Pressemeldungen gibt es wie Sand am Meer. Alles ab in die Rundablage. Aber hier muß ich eine Ausnahme machen.

Datenschutzkonformes Schnüffeln. Klasse.

Warum gibt es kein Gesetz, daß die Geschäftsführer von Firmen, die solche Verbrechen gegen die Menschheit begehen, im Circus Maximus den Löwen zum Fraß vorgeworfen werden? Die Alten Römer waren vielleicht doch nicht so schlecht...

Petra, Du bist noch viel zu sanftmütig...

TINA


A-013.076
written ..........: 12.07.2001
last time revised : 12.07.2001
Blind

DAS sagen ausgerechnet Leute, die ihre eigene Website verhunzen durch zu kleine Eingabefenster... Kommentare, die in deren Forum darauf hinwiesen, wurden übrigens gelöscht, wurde mir mitgeteilt.

Webdesign von Blinden für Blinde gibt es hier: http://www.redwhiteandblue.org/forwhat.html

TINA


A-013.077
written ..........: 12.07.2001
last time revised : 12.07.2001
SAFT!

Zitat aus http://www.nytimes.com/2001/06/06/opinion/06ANDE.html

TINA


A-013.078
written ..........: 12.07.2001
last time revised : 12.07.2001
Entlassungen des Monats

ABB                          12.000 
BP/Aral                       1.500
Brokat                          300
Clarent                         270  = 27% der Belegschaft 
Coca-Cola                       700
Compaq                        4.000  zusammen mit den bisherigen: 8.500
Epcos                           750 
Gateway GmbH                  ?      wird geschlossen  
Grundig                       1.300
Deutsches Handwerk          120.000  Schätzung des Zentralverbands
                                     des Deutschen Handwerks für 2001 
HP                            6.000 
HypoVereinsbank AG, München   8.000  bis anno 2003
IBM                           1.000 
Infineon Technologies AG      5.000  = 15% der Gesamtbelegschaft
Karstadt                      7.000
Lucent                       15.000 - 20.000 
Lucent-Tochter Agere          4.000  http://www.lucent.com/micro/
Marconi                       4.000 
NEC                           4.000 bis März 2002 
Network of the World (NOW)      340  (=alle =40% von Pacific Century 
Pixelpark                       300
Post                          3.000
Praktiker (Baumarkt)          1.000 - 2.000 Stellen
SuSE Linux AG                    50  = 10% der Belegschaft 
Sun                             300  bis Juni 2002
Webvan                        2.000  fristlos, durch Pleite 
Zeiss-Augenoptik Aalen          180

TINA


A-013.079
written ..........: 12.07.2001
last time revised : 12.07.2001
Fingerabdruck statt Geheimnummer

Fingerabdrücke oder Gesichtserkennung sollen nach Meinung von "Experten" demnächst Geheimnummern ersetzen. Es gibt sogar schon Notebooks mit diesem Zeug.

"Den Ausschlag wird die Bequemlichkeit der Menschen geben, die lieber eine Hand auf einen Sensor legen statt sich Zahlen zu merken", sagt ein gewisser Henning Daum von einem gewissen "Fraunhoferinstitut für Graphische Datenverarbeitung" (IGD).

Natürlich, es ist ja so bequem, mit dem Strom zu schwimmen und immer zu allem ja sagen.

Aber eines Tages ist der Tag da, an dem niemand mehr nein sagen darf. Sonst Kopf ab. Technofaschismus. Faschismus pur. Alles schon mal dagewesen.

"Ich glaube ..., dass die Technik ihren Siegeszug über die Computerarbeitsplätze antreten wird", sagt Daum.

Aber nur solange, wie niemand Sekundenkleber draufschmiert.

Widerstand ist machbar, Herr Nachbar!

TINA


A-013.080
written ..........: 12.07.2001
last time revised : 12.07.2001
Terms of Service

Das ist zu finden auf einer Website eines Herstellers von Medizingeräten. Wer aus medizinischen Gründen etwas über diese Geräte wissen muß, und daher diese Website lesen MUSS, wird erpreßt. So habe ich mir die persönliche Freiheit und die Freiheit im Netz immer vorgestellt, ehrlich...

TINA


A-013.081
written ..........: 12.07.2001
last time revised : 12.07.2001
Feingefühl

"Die Internet-Nutzer fühlen sich bedrängt und zugeschüttet", sagt Heinz Fischer, Ehrenpräsident des Deutschen Direktmarketing Verbandes (DDV), bei seiner Rede zu den 2. Deutschen Mailingtagen in Nürnberg.

Da kommt der Herr aber früh drauf, alle Achtung.

"Das Versenden von elektronischen Werbesendungen verlange gerade bei Neukunden sehr viel Fingerspitzengefühl von den Akteuren." sagt er laut einer Meldung.

GAR KEINE Emailwerbung! Ich plädiere für die Installation von DOS-Attacken-Netzwerken gegen solche Spammerbuden.

http://www.mailingtage.de * Deutsche Mailingtage 2001 am 5. und 6. Juli in Nürnberg

Denkt immer dran: Die Gesetze werden so gemacht, daß die Daten besonders gut ausgebeutet werden können, alles streng gesetzeskonform.

Ihr seid die Dummen.

TINA


A-013.082
written ..........: 12.07.2001
last time revised : 12.07.2001
SPAM von Barnes & Noble

"Barnes & Noble.com" will neuerdings US-Kunden, die zwei oder mehr Produkte online kaufen, die Versandkosten übernehmen, sagt das "Wall Street Journal".

Das haben die auch bitter nötig. Die SPAM-Aktionen von "Barnes & Noble" sind berüchtigt: Selbst intensive Beschwerden von durch "Barnes & Nobles" Werbemüll geplagten Kunden haben nicht verhindert, daß diese mehr als ein Jahr immer wieder mit dem Werbemüll von "Barnes & Noble" geschädigt wurden. Es wurde zwar geschrieben, man würde das nie wieder tun. Das Versprechen hielt - bis zur nächsten SPAM-Aktion.

Da hilft nur eines: Totalboykott!

TINA


A-013.083
written ..........: 12.07.2001
last time revised : 12.07.2001
webmergers

http://www.webmergers.com

TINA


A-013.084
written ..........: 12.07.2001
last time revised : 12.07.2001
submergers

http://www.dsbg.de

TINA


A-013.085
written ..........: 12.07.2001
last time revised : 12.07.2001
Geldsäcke

Die Banken wollen für den Tausch von Bargeld DM -> Euro Gebühren kassieren. Es soll 10 Mark kosten! Manche Banken weigern sich sogar, Münzen anzunehmen.

Die Banken benehmen sich als Staat im Staat. Ist aber nichts neues, weil schon Fugger - oder andere, weniger bekannte Geldsäcke - die Politik bestimmt und die Kaiser und Könige bezahlt haben.

TINA


A-013.086
written ..........: 12.07.2001
last time revised : 12.07.2001
Schnüffelei

Zum Illustrieren, wie das funktioniert, was Firmen treiben, ein Auszug aus einem Log-File, gesandt von dog@dog.dog :

Jemand hat Email erhalten und liest die. In dieser Email ist ein Link. Beim Zugriff auf die angegebene URL wird dem Server mitgeteilt, WER die Information gegeben hatte ("Referer"). Die meisten Browser können diesen Parameter nicht abschalten, so daß der Server in seinem Log-File immer diese Referenzen speichern - und auch DIREKT darauf reagieren kann!

Im vorliegenden Fall hat die Email eine Nummer. Man kann auch eine URL mit einer eindeutigen Nummer schaffen, so daß die Variable "Referer" eine völlig eindeutige Zuordnung zu einer Email und damit einer Person und einem Vorgang herstellt.

Bei den Abrechnungsverfahren wird auf diese Weise ein Nummer einer Person zugeordnet. Taucht die Nummer auf, wird sofort im Server der Eintrag gemacht UND dabei auch das Buchungsverfahren aktiviert.

TINA


A-013.087
written ..........: 12.07.2001
last time revised : 12.07.2001
Und nicht vergessen...

die Solidarität!

http://www.xs4all.nl/~wolfzim

Grüße an Wolf in NL!

TINA


A-013.088
written ..........: 12.07.2001
last time revised : 12.07.2001
Armutszeugnis

Dafür Javascript!? Wahrscheinlich knöpft der sich auch die Hose mit der Kneifzange zu.

TINA


A-013.089
written ..........: 12.07.2001
last time revised : 12.07.2001
GMX vergißt sich

Der Verbraucherdienst

http://www.VerbraucherNews.de/

meldet, daß GMX Kunden abmahnt, die bei der Anmeldung eine falsche Anschrift angegeben haben: "Eigenen Angaben zufolge ueberprueft GMX die Kundenadressen anhand von Daten der Einwohnermeldeaemter und findet so auch Personen, die nicht in Telefonbuechern gespeichert sind."

Hab ich doch schon immer gesagt: Im Land eines Schily macht man keinen Email-Account auf! Wer Accounts braucht, soll in meiner Liste nachsehen:

TINA: Die weltgroesste Liste ueber Free Webspace, free email addresses, kostenlose Emailadressen und Homepages und andere nette Dinge. Mehr als 1300 URLs

TINA


A-013.090
written ..........: 12.07.2001
last time revised : 12.07.2001
Realsatire?

Gibt es eine Domain http://www.namensbildungen.de oder http://www.namensbildung.de ?

Wie wäre es mit einer Domain http://www.brago.de ?

TINA


A-013.091
written ..........: 12.07.2001
last time revised : 12.07.2001
Maulsperre?

"Hallo Karpfen, hier kommt der Hecht"

Ganzseitiges Inserat der "Viag Interkom" in der "SZ" vom 19.8.2000, auf Seite 7

Die "Viag Interkom" hat eine der ******teuren UMTS-Lizenzen gekauft und meint nun, daß sie damit glücklich werden wird.

Vielleicht wird sie denen aber auch im Schlund hängenbleiben.

TINA


A-013.092
written ..........: 12.07.2001
last time revised : 12.07.2001
Strahlende Betonburg?

http://www.iaea.org

TINA


A-013.093
written ..........: 16.07.2001
last time revised : 16.07.2001
New Absturz

dog@dog.dog meldet:

TINA


A-013.094
written ..........: 16.07.2001
last time revised : 16.07.2001
Gefährliche Gegend

Die meisten Unfälle passieren zuhause. Logisch, liegt an der Verteilungsstatistik.

Man kann sich mit allem verletzen. Logisch, liegt auch an der Verteilungstatistik.

Man kann sogar sterben. Logisch, liegt... Es gibt aber Dinge, die ziemlich häufig auftauchen in der Unfallstatistik, und solche, die ganz selten auftauchen. Vom Eifelturm fallen sicher weniger Leute als vom Küchentisch. Logisch, es gibt nur einen Eifelturm, aber viele Küchentische.

Obwohl sie harmlos scheinen, sind Haushaltsgegenstände ein Teufelszeug. Jack Daniels, prohibitionsbegnadeter Whiskyhersteller kam zu Tode, weil er in seiner Wut gegen ein Ofen getreten und sich dabei den Zeh gebrochen hat. Der Bruch infizierte sich, die Sache wurde schlimmer, das Bein mußte ab, und schließlich Jack Daniels den Löffel ganz abgeben.

Mit ganz normalem Schreibpapier kann man sich eklig schneiden. Auch Klopapier ist nicht ohne. In Großbritannien gibt es laut der Unfallstatistik des Wirtschaftsministers für 1999 die Zahl von 329 Unfällen mit Klopapier. Die molligeren Mützen für Kaffeekannen und Teekannen (God save the Queen!) brachten es immerhin noch auf stattliche 37 Unfälle.

Beim Klopapier wüßte ich gar zu gerne, wie sich das auf die einzelnen Qualitätsstufen verteilt: einlagig, zweilagig, dreilagig, ...

Bei einer ganz anderen Art von Gebrauchsgegenständen dürfte die Statistik schlechter aussehen:

Netzkabel, Datenkabel, Computergehäuse, Drucker, Tastatur, Diskette, Bildschirm.
Fallen über das Kabel - kommt wie oft pro Jahr vor?
Finger im Drucker eingeklemmt, wie oft?

Könnte sein, der Computerkram läuft Küchentischen und Stehleitern den Rang ab.

TINA


A-013.095
written ..........: 16.07.2001
last time revised : 16.07.2001
Mehr

aus der Unfallstatistik des britischen Wirtschaftsministers für 1999

Unfallursache Nr. 2: Ausrutschen, z.B. auf Teppich

Mehr als 600.000 Unfälle durch Zusammenstoßen mit anderen Leuten oder mit Gegenständen, wie z.B. Armsesseln.

Mehr als 3000 Unfälle durch Stolpern über Wäschekörbe

Mehr als 6000 Unfälle dadurch, daß der Reißverschluß der Hose nicht zuzukriegen war (Brüche, Verrenkungen)

TINA


A-013.096
written ..........: 16.07.2001
last time revised : 16.07.2001
Den Rang ablaufen

will Gysi: http://www.take-it-gysi.de

Dürfen wir diese Bruchlandung auch in der Unfallstatistik verbuchen?

TINA


A-013.097
written ..........: 16.07.2001
last time revised : 16.07.2001

111.139.528,50 DM

 

Kosten des Castor-Transports vom März 1997 laut Innenministerium Hannover.

TINA


A-013.098
written ..........: 16.07.2001
last time revised : 16.07.2001
Domains

http://www.regelwerk.de
http://www.sperrwerk.de
http://www.mundwerk.de
http://www.preisskat.de
http://www.kredithai.de
http://www.pleitegeier.de
http://www.anmeldung.de
http://www.eindeutscher.de

Alles meins. :-)

TINA


A-013.099
written ..........: 16.07.2001
last time revised : 16.07.2001
Eindruck

Wie kann man mit einer Statistik Eindruck schinden? Zum Beispiel so:

TINA


A-013.100
written ..........: 16.07.2001
last time revised : 16.07.2001
30-30

TINA


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