Copyright © 1985-2001
TINA
and
Copyright © 1996-2001
Antares Real-Estate
korrigiert: 28.6.2001
C-001.001 written ..........: ?.?.1994 last time revised : 23.12.96Es gibt eine neue Tastatur. Sie sieht aus wie zwei Handschuhe, deren obere Hälfte fehlt. Dort, wo die Fingerspitzen sind, befinden sich pro Finger jeweils mehrere Magnetschalter. Um einen Buchstaben zu tippen, muß man den Finger nur noch ein ganz klein wenig nach links, rechts usw. bewegen, also nicht mehr die großen Tastenhübe ausführen. Dadurch soll es angeblich kein RSI mehr geben.
C-001.002 written ..........: ?.?.1994 last time revised : 23.12.96Dallas Semiconductor hat ein neues IC herausgebracht, mit dem ein Computer sich selbst aufwecken kann: Uhrenbaustein mit Startup-Logik, so daß bei einer bestimmten, vorher eingegebenen Uhrzeit der PC Strom bekommt und hochfährt. Anwendung: z.B. Laptop ruft nachts automatisch seinen Host an, macht Datenaustausch und schaltet sich anschließend wieder ab.
C-001.003 written ..........: ?.?.1994 last time revised : 23.12.96Die ersten Versionen des 586 von Intel haben 16 Watt verbraten, der Alpha bei 166 MHz gibt 23 Watt ab. Bei diesen Werten ist es schwer, durch ausreichend Kühlung dafür zu sorgen, daß die Sperrschichttemperatur 85 °C nicht überschreitet (90 °C beim 586). Ohne Zwangskühlung würde der 586 eine Außentemperatur am Gehäuse von über 200 °C erreichen, genug, um das Lötzinn zu zerschmelzen, den Chip natürlich "verglühen", genauer: vollständig zu diffundieren. Nur bei maximal 22 MHz kann der 586 ohne Zwangskühlung betrieben werden. Selbst dann muß immer noch sichergestellt werden, daß die Umgebungstemperatur 25 °C nicht überschreitet. Wenn die Umgebungstemperatur 45 °C erreichen kann, muß man runter auf 16 MHz.
Um diese Probleme in den Griff zu kriegen, hat Aavid Engineering "Oasis" gebaut, bestehend aus 3 Teilen: Ein Heizkörper wie der einer Zentralheizung, natürlich nicht ganz so groß. Auf dem Prozessor sitzt eine Kappe. Die ist hohl und mit 2 Schläuchen an den Heizkörper angeschlossen. Gefüllt ist das Ganze (nicht vollständig!) mit Fluorinert, einer Flüssigkeit, die bei 57 °C verdampftt. Der uP bringt das Zeug zum Verdampfen, der Dampf kommt durch den Schlauch (den für den Dampf) in den Heizkörper und kondensiert dort. Das Kondensat rinnt unten heraus durch den Rückführungsschlauch wieder zurück in die Kappe. Damit das funktioniert, muß der Heizkörper räumlich über dem uP sein und ausreichend Wärme abstrahlen können.
Ein Kühlsystem ist aber keine Garantie gegen hohe Temperaturen. Deshalb
gibt es 2 neue Ansätze: Die Temperatur wird gemessen und über einen
Regler wird notfalls die Taktfrequenz so weit heruntergefahren, daß die
maximale Arbeitstemperatur nicht überschritten wird. Dazu gibt es Chips
von PicoPower (Power on Demand, kostet 30 US $ bei OEM-Stückzahlen) und
EliteGroup (PowerShift).
(Anmerkung: Die Idee der variablen Arbeitsgeschwindigkeit zur
Temperaturkontrolle ist alt: Sie wurde schon zu Anfang der 80-er benutzt,
um bei Druckern die Arbeitsgeschwindigkeit zu senken, wenn die Temperatur des
Druckkopfs zu hoch wurde, so bei einem Drucker, den es von Heath-Kit als
Bausatz gab.)
TINA
C-001.004 written ..........: ?.?.1994 last time revised : 23.12.96
Daten einiger 64-Bit-RISC-Prozessoren:
Alpha 21164 : 300 MHz, 40 Watt, 9,3 Mio Transistoren
HP PA-8000 : ? , ? , < 4 Mio
PowerPC 620 : > 100 MHz, ca 30 Watt, ?
MIPS : 200 MHz, 30 watt, 5-6 Mio
Sun UltraSPARC: 167 MHz, 30 Watt, 3,8 Mio
(20 mW dösend)
TINA
C-001.005 written ..........: ?.?.1994 last time revised : 23.12.96Wirkungsgrade von Energieumsetzung:
C-001.006 written ..........: ?.?.1994 last time revised : 23.12.96Es gibt eine Festplatte, die nur 5 mm dick ist. Spurabstand: 4000 Spuren/Zoll, Kapazität: 121 MB, paßt in PCMCIA-Slot Type II, Muster kosten jetzt 400 US-$, Produktionsbeginn: jetzt.
* 23.12.96
Das ist ein paar Tage her...
TINA
C-001.007 written ..........: ?.?.1994 last time revised : 23.12.96Es gibt nicht nur BIOSse von AMI oder AWARD, sondern auch von anderen Herstellern, bei denen man auch spezielle Anpassungen haben kann.
C-001.008 written ..........: ?.?.1994 last time revised : 23.12.96UMC in Korea stellt einen 486er her, der durch bessere Abarbeitung des Microcodes wesentlich schneller ist (als welche anderen???). UMC bietet folgende Vergleichstabelle:
Benchmark: Index UMC Standard UMC Standard Standard
-----------------------------------------------------------------------
U5S33 486SX33 U5S40 486DX2-66 486DX50
Landmark V2.0 MHz 137,95 111,45 165,5 167,23 167,27
Norton SI V6.0 Index 93,3 71 111,9 108,1 104,5
PM V1.8.1 MIPS 13,9 9,9 16,7 15,9 16,3
PC Mag V7.0 CPU Harm. 9261 6729 13169 12886 13169
U5S33 = 486SX, 33 MHz
U5S40 = 486SX, 40 MHz
Beim Dösen (idle) braucht die 3,3V-Version 0,56 Watt, die 5V-Version 2,86
Watt, das ist rund 1/3 weniger als beim Standard (Standard ist natürlich
AMD, wer sonst!?).
* 23.12.96
1.Heute kriege ich einen 486-DX4-133 von AMD für 69 DM.
2. Wenn ich mich nicht irre, hat UMC Ärger bekommen wegen Copyright...
-und die Produktion nach nicht sehr langer Zeit wieder eingestellt. War
für die wohl ein teurer Spaß...
TINA
C-001.009 written ..........: ?.?.1994 last time revised : 23.12.96Lieber X, das mit dem Nichtrückgang der Mainframes hat seinen guten Grund: Die Client-Server-Architektur bricht zusammen, sobald sich Clients beim Server anmelden. Ab einer gewissen Zahl läuft da nämlich nichts mehr (der Grund ist schlicht und einfach die extrem schwache Kanalkapazität der kleinen Server), so daß bei großen User-Zahlen nur noch ein Mainframe den Betrieb aufrecht erhalten kann.
C-001.010 written ..........: ?.?.1994 last time revised : 23.12.96Antwort zu 04-5040-4:
Lieber Hain Blöd, wenn Du mit Deinem Rechner rumspielen kannst, dann hast Du das "einer kleinen elitären Minderheit" zu verdanken, die diese Maschinen geschaffen haben.
Um Deinem Denken mal ein wenig nachzuhelfen, schlag nach bei Hans Weigel "Die Leiden der jungen Wörter":
C-001.011 written ..........: ?.?.1994 last time revised : 23.12.96Datensicherung: Lieber X, auch wir kennen eine Sekretärin, die in Heimarbeit Buchmanuskripte getippt hat (nach Bandaufnahme). Diese werte Dame hat seit Installation ihrer Maschine 3 volle Jahre lang gearbeitet ohne eine einzige Sicherung zu machen. Als sie mit "DEL *.*" einmal alle Texte gelöscht hatte, sollten sie mit Nortons UNDELETE wiederbelebt werden. O.K., die Texte waren wieder da, nur hat jetzt das schrottreife Textprogramm gemeldet: "Platte defekt". Die Platte war jedoch nicht defekt! Es war lediglich so, daß durch die Wiederherstellung nicht exakt 100%-ig jenes Datenmuster erzeugt worden war, wie es das Textprogramm gebastelt hatte. Folge: Das Textprogramm ist BEI JEDEM Text abgeschmiert mit eben der blöden Meldung, die Platte sei defekt. Nicht einmal Teile der Texte konnten gerettet werden, da diese auch noch in chaotischem EBCDIC gespeichert waren, so daß kein anderes Programm sie lesen konnte (womit ein Import wieder möglich gewesen wäre). Weil die Manuskripte ständig ergänzt werden müssen (juristische + BWL-Texte, die Gesetzesänderungen usw. berücksichtigen müssen), waren volle 3 Jahre Arbeit im Eimer! Den Namen des Herstellers des Textprogramms brauche ich wohl nicht zu nennen, er stellt auch Hardware her...
C-001.012 written ..........: ?.?.1994 last time revised : 23.12.96Lieber X, die Rückgabe von 40% der CDs kann nur da stattfinden, wo sie möglich ist. Hier in Deutschland weigern sich aber z.B. die Lieferanten schlichtweg, selbst dann, wenn sich das verdammte Programm nicht einmal installieren läßt. Das ist mir gerade passiert mit einem sogenannten "Harddisk-Lexikon". Der Installer stürzt regelmäßig ab - und damit hat es sich dann. Und der Verkäufer weigert sich, die CD zurückzunehmen. Wieder mal Zig Mark zum Fenster rausgeschmissen.
Deine Meinung, daß es sich räche, daß hier die Großen das Geschäft alleine machen wollten, kann ich so nicht akzeptieren. Es sind einfach Pfuscher und Raffkes am Werk, die (egal ob Großfirma oder kleiner Eckladen) irgend etwas zusammenpfriemeln, Hauptsache, das Zeug geht über den Ladentisch. Daß der Kunde erwartet, daß die Programme auch noch funktionieren!? Nein! Wo kämen wir denn da hin!?
Ich erinnere nur an den Fall, wo vor einigen Jahren jemand - mitten in Deutschland! - Speichererweiterungen verkauft hat. Ich zitiere aus einem Brief, den ich dazu erhielt:
Und noch etwas: Bei fast allen CDs ist ein INSTALL-Programm dabei. Wer zum
Teufel braucht denn ein Install-Programm, das tonnenweise Müll auf die
Platte kippt, den man nachher nicht wieder loswerden kann, weil das Biest sich
z.B. in die Windows-Directories eingenistet und obendrein auch noch die
INI-Files versaut hat!? Dabei ist es doch stinkeinfach, von der CD mit XCOPY
in ein Directory der Platte zu kopieren. Mehr macht der Installer im Endeffekt
bei einer ganzen Reihe von Programmen auch nicht. Weil man aber nicht
weiß, was er noch anrichtet (vor allem, was er abschießt), ist man
nach einigen Bruchlandungen vorsichtig und schmeißt solche CDs eher auf
den Müll als sie an seinen Rechner zu lassen.
TINA
C-001.013 written ..........: ?.?.1994 last time revised : 23.12.96Lieber X, wenn interaktives Fernsehen und Video-on-Demand in den USA nicht so liefen, wie sich die Investoren das dachten, dann schlicht und einfach deshalb, weil die Investoren absahnen wollten und die Kunden jedoch gemerkt haben, das dieser ganze Käse unheimlich teuer ist. Eine SAT-Schüssel auf dem Dach kostet nämlich nichts und dafür nimmt man eben die Werbung in Kauf bzw zappt auf den nächsten Kanal, wobei die Amis wohl ziemlich faul sind und nicht einmal zappen. Das war ja auch die traurige Erkenntnis der Marketing-Spezis, die hier in Deutschland auf die gleiche Faulheit gebaut hatten - deren Wortschatz jedoch um "Zappen" und "Verluste" reicher wurde...
C-001.014 written ..........: ?.?.1994 last time revised : 23.12.96Hi, Apricorn! Du sprichst mir aus der Seele. Ich bitte jedoch, folgendes zu bedenken:
Partition Sek/Cluster Byte/Cluster ------------------------------------------- 0- 15 MB = 8 = 4.096 16- 127 = 4 = 2.048 128- 255 = 8 = 4.096 256- 511 = 16 = 8.192 512-1023 = 32 = 16.384 1024-2048 = 64 = 32.768Wenn jemand mehrere 10.000 Files auf der 500-er Platte hat, und die ist daher fast voll, so kauft er sich logischerweise eine größere. Resultat: Auch diese Platte ist sofort voll. Warum? Weil ein File mit 5000 Byte Länge auf der kleinen Platte 8192 Bytes benötigt, dagegen auf der größeren 16.384 verbrät. Da geht die Hälfte des Plattenplatzes flöten. Du rüstest also auf auf das Doppelte und kriegst vom Doppelten bloß die Hälfte! Solche Scherze gibt es tonnenweise, weil es unglaublich viele Files gibt, die nur wenige Hundert Byte oder vielleicht gerade mal 2k groß sind. Also darf man auch bei großen Platten nur Partitionen bilden, die für den Bedarf entsprechend optimiert sind.
C-001.015 written ..........: ?.?.1994 last time revised : 23.12.96Troni: Du hast recht: Shareware wird nicht sterben. Vor allem nicht, weil die Softwarehersteller auf diese Weise ihre alten Sünden immer noch mit Gewinn verkaufen können. Ja, selbst wenn sie hier ihr altes Zeug verschenken, bringt das immer noch Geld, weil es ja die Updates gibt...
C-001.016 written ..........: ?.?.1994 last time revised : 23.12.96Hain Blöd, die Shareware ist kommerziell! Es ist nur ein anderer Vertriebsweg als jener, bei dem man direkt bei der Waren-Übergabe bezahlen muß. Warum, glaubst Du wohl, gibt es jetzt Compiler usw. über den Fast-Umsonst-Weg? Weil die Hersteller um Marktanteile kämpfen und die Kunden ködern wollen. Zum einen bekommen sie direkt für die "Brennrechte" für die CD das erste Geld, ganz sicher aber, wenn die Leute später die neueren Programmversionen kaufen wollen - und für die müssen sie blechen!
C-001.017 written ..........: ?.?.1994 last time revised : 23.12.96Wonko und Andy: Die Festplatten, die heute gebaut werden, haben eine Mechanik, zu der je nach Verkaufszweck verschiedene On-board-Controller als Elektronik-Platine geschraubt werden. Also sind IDE und SCSI-Platten intern vollkommen identisch. Nur das Interface ist anders. Bei SCSI ist es aufwendiger - und das lassen sich die Hersteller teuer bezahlen. Eine 1-Giga-Platte kostet daher rund 500 DM mehr, also fast das doppelte wie eine IDE-Platte. Wer billig eine Platte will, der sollte also in jedem Fall (E)IDE kaufen. Wer aber Systemleistung braucht, für den gibt es nur SCSI. Außerdem ist der Kommentar hinsichtlich der 7 SCSI-Geräte am Controller-Strang korrekt. Ich z.B. kann in meinen Computer keine Karten mehr stecken, weil bei diesen blöden PC-Mainboards nur 5 oder 7 Slots sind. (Mein alter Rechner hatte 20 Slots gehabt!) Also muß ich SCSI nehmen, weil ich sonst für jede Aufgabe einen eigenen Rechner zusammenstöpseln müßte, oder wie jene, die auf PCMCIA hereinfallen, jedes Mal eine neue Karte in den Rechner stecken (was bei PCMCIA zum Glück ohne Ausschalten geht). Blöderweise kann es aber Software geben, die vorher wissen möchte, ob das Gerät auch da ist - und wenn der Rechner beim Booten dieses nicht gefunden hat, sich nachher weigert...
Der Cache auf einem Cache-Controller bringt fast nichts. Der Knackpunkt ist
nämlich ein ganz anderer: Die heutigen Platten haben fast alle einen
eigenen Cache und der Cache des Controllers kann sich u.U. sogar mit dem der
Platte "verwuseln", so daß der Controller nur Geld kostet,
sonst nix. Außerdem ist Cache grundsätzlich eine Frage der
Software, die Daten schreibt oder liest. Die dabei anfallenden Datenpakete
haben eine gewisse durchschnittliche Größe. Zugriffsmethode und
Paketgröße spielen die entscheidende Rolle. Als Diagramm
betrachtet, ist das eine S-Kurve, ähnlich einer Hysterese-Kurve. Sind die
Datenpakete größer als der Cache, dann geht die Performance voll in
die Knie, weil der Cache nichts mehr nützt. Sind die Pakete sehr klein
und nie im Cache, nützt der Cache ebensowenig. Ganz wichtig ist auch die
Verteilung der Daten auf der Platte (Fahrwege!) Wer ständig in tief
verschachtelten Directories werkelt, der muß dafür mit
Perfomance-Verlusten büßen. Bei Windows mit Cache-Controller wird
durch die zum Teil sehr großen Datenmengen das Ganze ad absurdum
geführt. Wenn man sich überlegt, daß WIN nur einen
großen Hauptspeicher simuliert und deshalb swapped, dann leuchtet ein,
daß ein billiger Controller und dafür 16 MB mehr Hauptspeicher
(also 32 MB) wesentlich mehr bringt. Ich habe jetzt echte WIN-Fans
kennengelernt, die fahren 32 MB und sogar 64 MB RAM Hauptspeicher.
TINA
C-001.018 written ..........: ?.?.1994 last time revised : 23.12.96Lieber Meister Zufall, Deine Platte tickt nicht richtig! Aber um das herauszufinden, muß man nur einen kleinen Test machen: Versorge die Platte aus einem anderen Netzteil. Schalte diesen Strom ein, warte 5 Minuten, dann schalte Deinen PC ein. Der müßte jetzt ganz schnell hochfahren. Ist das der Fall, dann hat die Platte Schwierigkeiten beim Hochfahren, entweder weil
C-001.019 written ..........: ?.?.1994 last time revised : 23.12.96Mad Monkey: Die Platte ist vielleicht kaputt, aber es kann auch etwas anderes sein. Deine Angabe "Neue Platte" sagt nicht, wer die eingebaut hat und was Ihr alles ausprobiert habt, um die alte zu analysieren. Wenn man den Bootsektor abschießt oder die FAT, dann ist auch nix mehr los. Dann muß die Platte neu formatiert werden (low level). Oft reicht aber auch wohl ein FDISK. Habt Ihr das versucht? Ein Druck auf den RESET-Knopf kann sehr unerschiedliche Reaktionen auslösen. Ich weiß nicht, ob es irgendwelche Schutzmaßnahmen gegen den Reset-Impuls gibt (z.B. ob irgendwelche Dinge noch zu Ende gebracht werden). Ich glaube das aber auch nicht. RESET ist eine sehr mächtige Sache und reißt wie an einer Signalleine in den alten Straßenbahnen alles auf einen Startzustand zurück. Dazu gibt es eine Reset-Leitung. Die führt aber nicht an alle ICs und schon gar nicht zu externen Dingen wie Floppy oder Festplatte. Diese Geräte werden beim Einschalten in einen Grundzustand versetzt durch deren interne On-board-Controller. Alle weiteren Effekte sind Software-Resets, die aber nur eine kleine Menge jener Funktionen auslösen wie ein echter harter Reset durch das Einschalten. Wenn also auf die RESET-Taste gedrückt wird, dann kann z.B. die Platte noch wuseln (z.B. schreiben!) und bekommt durch den Murks, den der RESET-Impuls auslöst, vielleicht falsche Daten, fährt den Kopf in den Orkus und klemmt ihn ein. Das Geräusch der Platte klingt verdächtig danach. Ich glaube, daß mir so etwas auch schon mal passiert ist - aber ich kann mich an nichts mehr erinnern. Falls die Platte per FDISK nicht anzusprechen ist, solltet Ihr mit SPEEDSTOR versuchen, Tests durchzuführen. Vielleicht beherrscht das BIOS auch Plattentests. Wenn es eine IDE-Platte ist, dann solltet Ihr aber kein Low-level-Format von dort machen, weil das die Platten killen kann. Mechanisch ist sie dann zwar nicht kaputt, aber für die interne Steuerung der Platte würden notwendige Informationen gelöscht (dann könntet Ihr sie wegwerfen).
C-001.020 written ..........: ?.?.1994 last time revised : 23.12.96Joe Cool: Beim XT gibt es kein CMOS-RAM, also auch keine Anmeldung einer Festplatte. Ein XT hat auch keine 16-Bit-Slots. Also sieh Dir den Controller an. Wenn Du einen IDE-Controller hast, dann haste Pech jehabt. Ist es ein 8-Bit-Controller, dann reicht einfach FDISK, falls die Platte schon low-level-formatiert ist. Ist sie das nicht oder Du hast einen Controller, der vorher an einer anderen Platte war, dann muß Du vermutlich die Platte neu formatieren, weil die Signale der Platte vom Controller nicht richtig gelesen werden könnten, also den DEBUG starten. Dann G=C800,3 eingeben (oder so ähnlich). Das hängt auch vom Controller ab. Falls Du SPEEDSTOR hast, ist die Sache leichter, weil das dann Menü-geführt geht. (Wer kein SPEEDSTOR hat, ist eh ein armes Schwein...) Viel Spaß!
C-001.021 written ..........: ?.?.1995 last time revised : 23.12.96Probleme mit der Hotline...
Klar, warum Du nichts rausfinden konntest: "Heißline" kommt
von "heiße Luft". Hast Du etwa etwas andere erwartet, Fly? Als
erstes solltest Du den Controller ausbauen. Dann den Rechner starten und mit
MSD die Interrupts usw. durchsehen. Im Zweifelsfall auch die Karten ziehen und
dort die Jumper überprüfen. Dann den CD-ROM-Controller wegen Jumper
nachsehen. Falls das nix bringt: Die parallelen und seriellen Schnittstellen
disablen bzw die Karten ziehen, ebenso Soundkarte. Dann versuch's nochmal mit
der IDE-Karte. Wenn das noch nichts genutzt hat, wird's complicated, aber Du
kennst jetzt den Weg: rausfinden, was mit wem kollidiert. Wieso hast Du
eigentlich eine Controller-Karte gekauft? Hast Du keine Sound-Karte? Bei
einigen kann doch dort das CD-ROM-Laufwerk anschließen. Falls Du eine
Sound-Karte hast und dort ist zwar eine Schnittstelle, aber die falsche, dh
sie paßt nicht für Dein Laufwerk, dann ist der Controller auf der
Soundkarte zu disablen, sonst krachts...
TINA
C-001.022 written ..........: ?.?.1995 last time revised : 23.12.96RUBRIK=04-2740-391
Was ein EDV-Fachwirt ist, müssen Dir die im Arbeitsamt erklären. Die
Schulungen werden (z.B. bei Umschulungen) auch von privaten Schulen
durchgeführt. Die Prüfungen werden z.T. von der IHK abgenommen. Schau
danach, ob die Ausbildung einen stattlich oder einen von der IHK anerkannten
Abschluß hat. Da gibt es Unterschiede. Es kommt auch darauf an, was
für eine Vorbildung Du hast. Ganz bestimmt macht es weder Spaß noch
Sinn, etwas zu lernen, wenn Du hinterher doch keinen Job kriegst, weil es zu
wenige Arbeitsplätze dazu gibt. Also erkundige Dich vorher, wie die Sache
aussieht. EDV ist natürlich immer gut, aber weder Allheilmittel noch eine
Garantie für einen Arbeitsplatz. Es gibt genug Informatiker (von der
Uni!), die als Verkäufer im Supermarkt endeten - und das mit den besten
Zeugnissen!
TINA
C-001.023 written ..........: ?.?.1995 last time revised : 23.12.96Hi, Holzwurm! Die Sony MD wird ein furchtbarer Flop werden, weil Sony es in über 3 Jahren immer noch nicht geschafft hat, das Ding tatsächlich auf den Markt zu bringen: Als wir von dem Ding hörten, wollten wir sofort Unterlagen, aber keiner wußte Bescheid...
Die MD ist dem Syquest usw. deutlich überlegen, weil der Datenträger
sehr klein und robust ist und auch billig. Die MD ist der geniale Nachfolger
für die 3,5"-Disketten. Besonders geschickt wäre sie für
Laptops und Notebooks, wo sie im unteren Segment eine mehr als vollwertige 2.
Platte sein würde. Das gilt aber nur rein technisch gesehen. Vermarktung:
Siehe oben! Preis: viel zu hoch! Stand der Dinge ist, daß das
ZIP-Laufwerk der Renner wird, wenn es denn endlich einmal käme... IO-Mega
wäre sonst drauf und dran, in die Fußtapfen von Sony zu latschen.
* 23.12.96
1. Die MD ist bis heute nicht in Erscheinung getreten. Sharp erst hat es
versucht, das Ding wirklich auf den Markt zu bringen, zur Jahreswende 96/97
(siehe andere Meldungen im Reaktor).
2. Das ZIP-Laufwerk wurde ein Renner !
TINA
C-001.024 written ..........: ?.?.1995 last time revised : 23.12.96Stellt Euch vor, Ihr nehmt einen Schweißdraht und die Gasflamme und schmelzt den Draht an - und Tropfen für Tropfen setzt Ihr eine Raupe zusammen, die immer weiter wächst, weil ihr auf der Raupe immer mehr auftragt. Auf diese Weise, z.B. immer im Kreis herum, kann man ein Rohr "schweißen". Eben genau nach diesem Rezept wird das jetzt mit Lasern gemacht, die einen Metalldraht erhitzen und dabei immer Materialportionen auf eine Unterlage auftragen. Damit kann man sehr schnell Prototypen herstellen.[OLE!, 11/94]
C-001.025 written ..........: 10.5.95 last time revised : 23.12.96Nicht nur x-Inside muß Rückruf-Aktionen machen: Auch HP hat bei den Prozessoren PA-7100 und PA 7150 Fehler eingebaut. Betroffen sind 20.000 Rechner.
C-001.026 written ..........: ?.?.1995 last time revised : 23.12.96Die Idee der Temperatur-gesteuerten Lüfter in den Netzteilen klingt nicht schlecht. Sie hat aber einen entscheidenden Fehler: Der Lüfter transportiert die Luft aus dem Rechner heraus, sorgt also für Zirkulation und das Einströmen von kalter Luft an Karten und eingebaute Geräte (denkt an die heißen 486er!). Solange der Lüfter nicht eingeschaltet ist, wirds dort heiß, ist der Luftstrom zu schwach, gibt's ne kurze Lebensdauer...!
C-001.027 written ..........: ?.?.1995 last time revised : 23.12.96Wenn Du bei Tante Beate antwortest, also z.B. eine Postkarte schickst, dann haben die Deine Adresse. Und die verkaufen sie dann z.B. an den Bücherbund. Wundert Euch also nicht, warum plötzlich so viel Post kommt. Pro Adresse kriegen die dann wohl 1 oder 2 oder 3 DM - recht einträglich das Ganze! Wann habt Ihr zuletzt an Tante Beate geschrieben?
C-001.028 written ..........: ?.?.1995 last time revised : 23.12.96Kann mir jemand verraten, wieso die Cartridges für die HP Laserjet 3 intern keine Beleuchtung haben?
C-001.029 written ..........: ?.?.1995 last time revised : 23.12.96BIG T (Ist das ein -Bone?)! Du schreibst nicht, wie die Platte des XTs formatiert wurde und wer es gemacht hat. Hast Du gesehen, daß die Platte einwandfrei läuft, dh sich einwandfrei formatieren läßt? Womit wurde die Platte formatiert? MFM-Platten haben den kleinen Fehler, daß sie sich zwar formatieren lassen, daß aber ein Fehler dabei nicht immer gemeldet wird. Ob die Platte tatsächlich einwandfrei formatiert wurde, kann man nur feststellen durch einen anschliessenden Oberflächen-Test. Das beste Tool zum Installieren scheint DM (Diskmanager) oder Speedstor zu sein. Zum Testen ist Speedstore aber eindeutig vorzuziehen. Was für ein Controller ist im Rechner? Kann dieser Controller formatieren oder braucht man ein Hilfsprogramm dazu? Hast Du nach dem Formatieren FDISK ausprobiert? Wie ist die Fehlermeldung - falls eine kam? Melde Dich mal mit den Antworten auf die Fragen, dann kann ich Dir weiterhelfen!
C-001.030 written ..........: ?.?.1995 last time revised : 23.12.96Hi, Sid Amos! Die Angabe des freien RAMs hängt von den BIOS-Einstellungen ab. Durch einige Tricks können da ein paar Kilo verlorengehen (Cache enabled und so). Genaues weiß ich nicht, weil für mich der ganze Krempel mit dem RAM Kinderkram ist. Ein vernünftiger Rechner, der sein BS automatisch an die Oberkante des RAMs bzw an eine vom Anwender (!) vorgegebene Oberkante schiebt, ist das einzige, was ich akzeptiere. Mein alter Rechner lief schon vor 18 Jahren nach diesem Prinzip!
C-001.031 written ..........: ?.?.1995 last time revised : 23.12.96Prof. Mario Dal Cin, Erlangen, bei der Eröffnung des Symposions "Leistung und Verläßlichkeit von Computern":
Der Kommentar des Profs hinsichtlich der Zuverlässigkeit der Computer bzw der Programme dafür ist um wesentliche Punkte zu erweitern:
Auch bei einem kleinen System kann man große Scheiße bauen...!
C-001.032 written ..........: ?.?.1995 last time revised : 23.12.96J.-L. Picard! Das Ein- und Ausschalten eines komplizierten elektronischen Geräts (wie z.B. einem Computer) bewirkt sowohl beim Einschalten, wie auch beim Ausschalten Stress für die Bauteile, weil es in den Phasen mit einem ansteigenden Strom bzw Spannung (und jenen mit abfallendem..) keine Steuerung gibt, so daß die Grenzwerte deutlich überschritten werden können, Treiber können gegeneinander arbeiten usw. usw. Außerdem werden die Festplatten "gequält", weil die Mimiken für die Kopf-Positionierung nicht so gut sind, als daß sie diesen Stress vermeiden würden. Es gibt bei Platten nur 1 oder 2 Ausnahmen, bei denen die Köpfe schonend geparkt, dh NICHT auf der Plattenoberfläche aufgesetzt werden.
Das Ganze hängt auch vom Gesamtstrom des Systems ab: Je größer das System, desto größer die Ströme, die benötigt werden bzw die tatsächlich geliefert werden - und die dann wild vagabundieren!
Es gibt bis heute anscheinend keinen Computer, der sowohl astrein sauber herauf- als auch herunter gefahren werden kann. Man geht bei Computern - wie auch fast allen anderen industriellen Produkten - von einer geplanten mittleren Lebenserwartung aus. Bei Festplatten wird die Lebensdauer angegeben bei einer Nenn-Lagertemperatur von x Grad, bei einer Nenn-Belastung von y Prozent, dh soundsoviele Zugriffe pro Minute, dann wieder soundsolange Ruhe. Dadurch kommen auch die extrem hohen Zahlenwerte heraus von z.B. 500.000 Stunden! Reale Anwendungen mit z.B. 1000 Tage Windows-Schaufeln, 24h am Tag, oder die Arbeit in einem Server in einem nonstop benutzten Netzwerk lassen die Leute blaß werden.
Das erklärt auch viele Preisunterschiede: Die einen Geräte sind
für harten Einsatz konzipiert bzw "Einsatz unter rauhen
Bedingungen", die anderen sind Low-Cost-Consumer-Produkte, bei denen man
ohnehin nur eine ganz geringe Nutzungszeit pro Tag annimmt (das heißt,
diese voraussetzt!).
Eine Anmerkung zum Schalter selbst: Beim Schalten entsteht ein Plasma, das den
Schaltkontakt Stück für Stück abbrennt, je länger es
existiert. Daher darf man den Hebel nicht zu langsam bewegen. Macht man den
Fehler oft, bemerkt man bald ein Knistern und das Licht geht aus. Besitzer
alter Geräte kennen diesen Effekt...
TINA
C-001.033 written ..........: ?.?.1995 last time revised : 23.12.96Ein Cache ist ein Speicher, der nach einem bestimmten Algorithmus neue Daten hereinliest und bei Erreichen seiner Speicherkapazität alte Inhalte überschreiben muß. Welche alten Inhalte er überschreibt, ist eine Frage der Strategie, die man durch Tests mit realen Daten ausprobiert. Der Cache muß einen möglichst direkten Zugriff auf den physikalischen Speicher haben, um diesen Zugriff optimal machen zu können. Ein wesentlicher Knackpunkt ist z.B. bei IDE und SCSI-Platten die Umsetzung von logischen Tracks und Sektoren (die das DOS "sieht") und der tatsächlichen Hardware in der Platte. Sinnvollerweise verwendet man bei einem Zugriff immer die gleiche Spur und schaltet auf die nächste Oberfläche um. Weil aber der Onboard-Controller die Umsetzung macht, kann der Cache im Rechner nicht mehr optimal arbeiten.
Der Cache auf der Platte kann viel besser arbeiten, weil er genau "weiß", wie die Platte aufgebaut ist. Ein wichtiger Schritt eines Cache besteht darin, schon im voraus Daten zu lesen, die anschließend benötigt werden ("lookahead"). Dazu ist es sinnvoll, u.U. die ganze Spur zu lesen und so die Latenzzeit möglichst auszuschalten. Ein bekanntes Verfahren zum Bestimmen, welche alte Daten im Cache überschrieben werden, ist, jene Daten herauszuwerfen (zu überschreiben), die am längsten nicht benutzt wurden.
Interessanterweise gibt es aber ein Verfahren, welches jene Daten herauswirft,
die als letzte benutzt wurden (Argument: "Das haben wir jetzt
erledigt"!). Dieses Verfahren ist ebenfalls sehr erfolgreich, setzt aber
- wie alle anderen Verfahren - bestimmte Zugriffe auf Daten voraus. Die
Optimierungsmethoden sind also von den Daten und den Zugriffen darauf (durch
das Verarbeitungsprogramm) abhängig. Wie man leicht sehen kann, gibt es
nun das Problem, daß die 3 Caches (Windows plus Swappen!,
Controller-Cache und platteninterner Cache) gegeneinander arbeiten
können. Für den normalen Anwender ist das nicht durchschaubar.
Außerdem hat er keinerlei Möglichkeiten, die Caches bzw ihre
Strategien zu bestimmen. Also gibt es nur die Lösung "Augen zu und
durch!" und zu hoffen, daß man damit günstig fährt. Die
beste Wahl ist eine Platte mit einem möglichst großen Cache, um so
möglichst viele Spuren lesen zu lassen. Gute Platten haben mindestens
512k Cache, das reicht "gerade für den Anfang", weil pro Spur
bereits sehr viele k untergebracht sind. Man kann hier schon sehen, daß
eine stark fragmentierte Platte auch diesen Cache ins Schleudern bringen kann,
weil der interne Controller nicht im voraus wissen kann, von welcher Spur
gelesen werden soll. Eine Defragmentierung im doppelten Sinn ist es daher,
sowohl die wild über die reale Platte verstreuten Daten als auch die beim
Zugriff auf das Laufwerk benutzte Umsetzungstabelle auszuschalten. Das
geschieht implizit in jenem Cache auf dem Controller, indem dieser einfach
eine ausreichend große Datenmenge einliest. Sinnvollerweise muß es
nun zwischen dem Cache im Rechner und dem Cache auf dem Controller ein
bestimmtes Größenverhältnis geben, um optimale
Verhältnisse zu erreichen. Dieses Größenverhältnis wird
durch die Zugriffstrategien und durch die durchgeschleusten Datenmengen
bestimmt. Entscheidend sind dabei Anzahl und Größe der Datenpakete,
die der Rechner pro Sekunde von seinem Cache anfordert und Anzahl und
Größe jener Datenpakete, die der Cache daraufhin vom Controller
anfordert. Ein Programm, das ständig nur neue Daten liest (z.B. beim
Kopieren) erfordert einen guten Lookahead und bildet praktisch die Grenzlast
dessen, was das Plattenlaufwerk physikalisch liefern kann. Ein Programm, das
stets nur kleine Pakete benutzt, deren Größe weit unter jenen der
Caches liegt (und dies von immer nahe beieinander liegenden Stellen) wird sehr
gute Performance-Werte erreichen, die meist bestimmt sind durch die
Software-Overheads. Das sind die beiden Extreme. Und dazwischen findet die
tägliche Arbeit am Computer statt. Das ist dann die Praxis. Wenn Du,
Andy, das Glück hast, daß Dein Rechner mit seinem Cache-Controller
eine gute Performance liefert, dann zeigt das, daß die HW und SW
ausreichend zueinander passen. Es kann aber ebensogut wesentlich schlechter
sein. Freue Dich also und denk' dran: "Ohne Theorie keine Praxis"!
TINA
C-001.034 written ..........: ?.?.1995 last time revised : 23.12.96Zeugnisse müssen aus juristischen Gründen verschlüsselt sein. Schriebe jemand die Wahrheit (dh negativ), so könnte er mit Erfolg (!) verklagt werden (ist schon oft genug geschehen, selbst bei Umschreibungen, die aber "nicht freundlich genug" waren). Dieser Zwang, die Wahrheit zu sagen, aber andere Worte bzw Umschreibungen dafür benutzen zu müssen, ist also durch die Justiz erzwungen. Wobei die liebe deutsche Justiz so abgrundtief dämlich ist, daß sie trotz Bekanntwerden von eindeutig bekannten Ersatzformulierungen nichts gegen diese tut. Es gibt im übrigen schon seit geraumer Zeit ein Programm auf dem Markt, mit dem Personalchefs die Zeugnisse schreiben lassen können: Sie geben die Noten (!) ein und der Computer holt aus seiner Datenbank die passenden Sätze dazu! Kann man die Justiz besser darstellen???
C-001.035 written ..........: ?.?.1995 last time revised : 23.12.96X! Die Verarschung durch die sogenannte Fachpresse geht nun über 15 Jahre. Die haben einfach Angst, die Tatsachen auf den Tisch zu legen, weil sie sonst ihre Anzeigenkunden verlieren bzw eine Klage am Hals haben wegen Geschäftsschädigung, Verleumdung usw. So werden selbst offenkundige Betrüger noch gedeckt!
C-001.036 written ..........: ?.?.1995 last time revised : 23.12.96Lieber Ginsei Shinzaki, zum Burn-In: Du verwechselst die normalen Burn-Ins vor Auslieferung eines Geräts, die meist nur 24 Stunden (oder weniger) betragen, und die fertigungsbegleitenden Burn-Ins für die Qualitätskontrolle. Bei der Herstellung von Kondensatoren usw. wird aus der normalen Produktionsmenge eine bestimmte Anzahl entnommen und zum Teil sehr harten Tests unterworfen. Beim Burn-In eines Gerätes will man nur sicherstellen, daß das Gerät auch die Garantiezeit überlebt und nicht etwa schon nach 1 oder 2 Stunden ausfällt. Die Ausfallrate hat die berühmte "Badewannenform": zu Anfang hoch, dann ganz gering, schwach steigend, zum Schluß steiler steigend, hoch. Tests für zu verkaufende Geräte unter erhöhten Temperaturen durchzuführen, wäre völlig unsinnig, weil durch die starke Alterung die Geräte zerstört bzw im Wert gemindert würden.Bei Einzelbauteilen macht man die harten Tests, vor allem Temperaturzyklen (dh rauf und runter mit der Temperatur - das ist viel schlimmer als eine gleichbleibende Temperatur!), um zu prüfen, ob die anderen (!) Bauteile aus der gleichen Charge die zugesicherte Lebensdauer, durchschnittliche Ausfallrate usw. auch tatsächlich einhalten. Die getesteten Bauteile werden anschließend nicht verkauft, sondern weggeworfen!
Einzige Ausnahme dieser Methode sind Bauteile für extreme Anwendungen, z.B.
für die Leistungsverstärker im Transatlantik-Kabel, wo man die
Bauteile künstlich altert, um ganz genau definierte Bedinungen zu
schaffen. Bei den Hochleistungstransistoren hat man damals für jedes
einzelne Exemplar einen ganzen Leitz-Ordner voll Testprotokolle gehabt. Diese
Bauteile sind dann natürlich entsprechend teuer.
TINA
C-001.037 written ..........: ?.?.1995 last time revised : 23.12.96Sorry, Andy, aber SCSI ist ganz bestimmt nicht "out". Die SCSI-Schnittstelle ist nämlich maschinen-unabhängig, wodurch eine SCSI-Platte an einem Mac, einem PC und auch an einem Großrechner angeschlossen werden kann. IDE ist da nur ein kleiner Furz in der PC-Welt... Und der lebt auch noch nicht mehr lang, weil die Hersteller den USB oder SSA benutzen werden, um die gleiche Durchgängigkeit wie von SCSI auch im Low-Cost-Bereich haben zu können. Dann werden alle Tastaturen, Platten, Floppy-Laufwerke usw. die gleiche Schnittstelle haben, so daß man nur noch EINEN EINZIGEN (!) Anschluß im Computer braucht, was die Kosten dramatisch senken wird. Und der Stecker ist auch nur ein 4-poliger, so daß das Ganze sehr, sehr klein sein wird. Die ganzen Flachband-Kabel-Salate fallen also auch weg. Wenn man das Ganze mit einer passenden Steuerung versieht, dann kann man sogar Computer damit verbinden zu einem Netzwerk. IBM hat die ersten SSA-Produkte schon fertig. Mit "1-2 Jahre Zeit bis USB" ist es also auch nix. Das Zeug ist bereits da! USB/SSA werden also in 1-2 Jahren wesentlich mehr sein, als das, was heute IDE ist, denn im Gegensatz zu IDE ist SSA/USB (wie SCSI!) maschinen-unabhängig!
C-001.038 written ..........: ?.?.1995 last time revised : 23.12.96X! Einen Computer mit DOS onboard hat es schon vor 10 Jahren gegeben. Damals hat AMI (American Microsystems), ein Chip-Hersteller, CP/M auf einem Z80-Die im ROM integriert. Bei Systemstart wurde das CP/M dann ins RAM kopiert. Ob außer Samples auch Produktionsmengen die Firma verlassen haben, bezweifle ich.
C-001.039 written ..........: ?.?.1995 last time revised : 23.12.96Recht hast Du, Nocheinstein! Was in den Berichten in YY usw. jedoch unterschlagen wurde, ist, daß I* diese Praxis schon seit Jahren ausübt. Wer z.B. einen Wartungsvertrag bei I* hat, muß damit rechnen, daß ihm nicht absolut neue Teile in den Rechner geschraubt werden, sondern gebrauchte und dann (nach Ausfall) reparierte! Das bedeutet für den Kunden, daß er den Wartungsvertrag bezahlt, damit vermutlich (je nach Vertrag) die Teile nicht extra bezahlen muß. Also könnte ihm das egal sein, denn, wenn wieder etwas kaputt geht, gibt es ja den Kundendienst, und der ist schon bezahlt. Irrtum!!! Der hauptsächliche Schaden, der dem Kunden entsteht, liegt nicht in den Kosten des defekten Teils, sondern im Produktionsausfall, während das defekte Teil vor sich hin dümpelt, wobei ein Totalausfall noch das Optimale ist. Sporadische Störungen, die sich monate- oder jahrelang dahinschleichen und immer wieder zuschlagen, können eine Firma in den Abgrund treiben.
C-001.040 written ..........: ?.?.1995 last time revised : 23.12.96Digital Data! Die Herstellungskosten eines Festplatten-Laufwerks hängen ab vom Preis für die Scheiben und vom Preis des Rests. Also ist es logisch, so wenig Scheiben wie möglich einzubauen. Damit liegt bei einer einzigen Scheibe die unterste Kante für den Preis. Die Leistung des Laufwerks kann man nur noch durch mehr Scheiben oder höhere Schreibdichten erhöhen. Letzteres hat man gerade mit den magneto-resisitiven (MR)-Köpfen erreicht, zusätzlich mit einer statistischen Auswertung der Signale (Maximum Likelihood). Das bedeutet 500 MB Bzw 1 Gigabyte als unterstes Level. Das hat IBM schon vor Monaten prophezeit als Entry-Level für den Consumer-Bereich. Kleinere Platten zu kaufen ist für die Kunden nicht sinnvoll - und damit ist auch deren Produktion für die Hersteller sinnlos. Nur für hohe Anforderungen könnten besondere Versionen mit weniger als 1 Giga sinnvoll sein.
C-001.041 written ..........: ?.?.1995 last time revised : 23.12.96Ich behaupte: Im Zusammenhang mit einem besonders gut arbeitenden Plattenbetriebssystem (des On-board-Controllers auf der Festplatte) gibt es eine neue Methode zum De-Scramblen der Video-Signale der Pay-TV-Sender. Ich habe inzwischen festgestellt, daß es jemanden gibt, der es mit einer ähnlichen Idee wie ich sie habe, zur Zeit versucht, allerdings auf einem weit tieferen technischen Niveau, als ich es tun würde.
Ich behaupte, daß es möglich sein wird, die Signale (beliebige!
Signale ) zu decodieren, jedoch nicht in Echtzeit. Man wird also auf Computer
aufnehmen, umrechnen und sich dann entweder direkt am PC ansehen oder
automatisch auf Band schreiben lassen können.Die entsprechende Festplatte
gibt es bereits. Ich gebe den Herren Cracker eine Frist von einem Jahr.
* 23.12.96
Wo sind die Hacker geblieben, auf der Strecke...?
TINA
C-001.042 written ..........: ?.?.1995 last time revised : 23.12.96Lieber X, wenn Du einen Computer als zu kompliziert bezeichnest, um Plug & Play zu ermöglichen, dann muß ich energisch widersprechen. Eben gerade die Komplexität ermöglicht Plug & Play, dh automatische Installation beim Booten. Es ist ja leider so, daß durch IBMs und M$s genialen Schwachsinn, nur so wenige Ports usw. zuzulassen, die Konstruktion der PCs so grauenhaft daneben ging. Mein alter Rechner, der Urvater aller Home-Computer auf diesem Globus, ein Altair 8800, hatte einen 8080, 256 Byte RAM und werkelte mit 2 MHz. Trotzdem hatte er (1975!) die Möglichkeit 65536 I/O-Ports anzusprechen. Es war ein entsetzlicher Rückschritt, von diesem, inzwischen auf 56k RAM (=48k+8k!) aufgerüsteten, Rechner umzusteigen auf einen PC mit 256k RAM und Festplatte. Anstatt wie bisher problemlos 4 Drucker anschließen zu können, waren nur noch 2 möglich usw. In meinem alten Rechner konnte man 16 verschiedene (!) CPUs parallel laufen lassen, vom 1802 bis zum 68000 - dagegen im PC: totales Vakuum. Bei meinem alten Rechner konnte man bei jeder Platine per DIP-Schalter die I/O-Adressen, RAM-Adressen usw. einstellen. Alles lief ohne jedes Problem (es sei denn, der Entwickler hatte geschlampt und Timing- oder Signal-Fehler gemacht, was leider oft vorkam). Natürlich war es für die Anwender nicht leicht, so einen Rechner zu installieren (aber ab da lief es problemlos), was aber nur daran lag, daß es damals noch nicht genug billiges RAM gab und auch nicht jene IC-Technologien wie heute, z.B. NV-RAM oder RAM-gesteuerte Logikbausteine. Hätte es diese Bausteine damals schon gegeben, so hätte man automatisch beim Hochfahren (eventuell über zusätzliche Steuerleitungen) die Adressen einstellen lassen können. Der Witz ist ja auch heute schließlich der, daß die Plug&Play-Karten eindeutig identifizierbare Nummern haben müssen, die es dem Prozessor ermöglichen, sie einzeln anzusprechen. Erst danach wird eine Umadressierung durchgeführt - was auf der Karte stattfindet, aber auch über Tabellen: beides höchst primitive Dinge!
Wenn heute bei einem PC die ganzen Problem auftreten, dann nur, weil es nicht
genug Port-Adressen gibt, jahrelang haben die Hersteller einfach
"300" genommen - und das war die "Reserve"-Adresse
gewesen, wovon IBM angenommen hatte, daß eine reicht. Wollte man 2
Karten einstecken: Pech gehabt! (Steckt doch heute mal 2 Soundkarten parallel
ein und schaut, was passiert...! Steckt 2 oder 3 IDE-Controller rein - was
passiert?). Es hat sich eben eine Maschine zum Standard durchgesetzt, die nur
für ganz wenige Aufgaben vorgesehen war, z.B. nur für 1 einziges
Anwenderprogramm. Wer die Mic*soft-Hotline fragen wollte, wie er etwas
installieren soll, dem wurde um die Ohren gehauen, er solle dies und jenes und
PATH usw. in den AUTOEXEC schreiben - was absoluter Quatsch ist, weil man so
etwas nur in jene BATCH-Files schreibt, mit denen man die einzelnen Programme
startet. "Ja, sie wollen mit mehreren Programmen auf Ihrem PC arbeiten?
So etwas haben wir nicht vorgesehen. Da wissen wir auch nicht weiter."
erhält man dann fast wörtlich als Antwort - und dies HEUTE, nicht
vor 10 Jahren! Der PC ist schlicht und einfach zu klein, er ist Hundefutter in
der DOSe.
TINA
C-001.043 written ..........: ?.?.1995 last time revised : 23.12.96Ach, Natty Dread, da setzt Du Dich aber in die Nesseln: Ein Schüler, der wenig Geld hat, hat damit noch lange nicht das Recht, sich einfach Raubkopien zu besorgen! Im Übrigen kann er sich im PD-Bereich mit ausreichend Programmen versorgen, die eine mindestens ebensogute Qualität haben. Wenigstens aber kann er sich ältere Programm-Versionen kaufen, die inzwischen ausreichend billig sind (vielleicht 20 oder 30 DM). Auch finde ich es widersinnig, wenn ein 586-er Pilot jammert, er hätte kein Geld für die Software. Ganz anders sieht es dagegen mit Leuten aus, die eine ganze Stange Geld für die Programme hingeblättert haben und eben diese Programme funktionieren dann nicht einwandfrei! Dann hat m.E. der Käufer nicht nur das moralische Recht, sich schadlos zu halten. Daß er heute in unserer BR (B-Republik) vor Gericht nicht Recht zugesprochen bekommt, zeigt nur, wie weit die Juristen hier noch hinter dem Mond leben.
C-001.044 written ..........: ?.?.1995 last time revised : 23.12.96Eine Blindensendung muß nicht unbedingt von einem Blinden zu einem 2. gehen und sie muß auch nicht in Blindenschrift sein! So gibt es Post von Bibliotheken (und die sind nicht blind!) an Blinde und zurück. Blindensendungen können Musikstücke enthalten. Heute können Blinde mit Scannern Texte lesen, dennoch sind sie blind. Ihnen also gedruckte Texte vorzuenthalten bzw diese nicht als "Blindensendung" zuzulassen, wäre Schwachsinn. Im Übrigen gibt es schon seit Jahren blinde Programmierer (ich komme mir richtig klein dagegen vor): Die arbeiten auch an Großrechnern etc, haben via Tastzeile den ganzen Bildschirm im Griff, alles im Kopf! Außerdem lassen sich viele Dinge (wie Grafiken) heute gar nicht mehr per Braille-Drucker ausdrucken, weil das Zeit- und Materialverschwendung wäre. Ob der Gilb die Blindensendungen noch länger machen wird, ist eine Frage der moralischen Integrität der Chefs in diesem Laden...
C-001.045 written ..........: ?.?.1995 last time revised : 23.12.96Antwort zu 04-2740-937:
Natty Dread, bei allem Respekt, aber einen Blick hinter die Kulissen solltest Du auch tun: So hat z.B. MTV Moderatoren, die einen barbarischen Akzent sprechen, seien es nun französische oder deutsche, die das Englisch zu Rade brechen. Warum? Weil diese Typen durch diesen Akzent so wunderbar "exotisch" wirken und daher die Zuschauer anziehen (betriebswirtschafliches Faktum!). Aus dem gleichen Grund wird das in den deutschen Sendern auch gemacht! Auch die Kamerafahrerei, als ob der Kameramann nicht nur besoffen ist, sondern auch noch eine Dosis LSD geschluckt hatte und an Zuckungen leidet, gehört zu diesem Mist. Insofern kann ich den Kommentar von The Fly sehr wohl verstehen (auch wenn ich ihn im Original nicht gelesen habe). Denk doch mal an die Nigger-Darstellung in "Starsky + Hutch" und vergleiche das mit den Filmen mit Sidney Poitier: da liegen Welten dazwischen. In der Krimi-Serie wird ein dunkelhäutiger Mensch als Halbidiot oder Dealer dargestellt, in den Poitier-Filmen als aufrechter, menschlich deutlich besserer Mensch als die "Quark-Gesichter". Und dann sieh Dir an, wie sehr dieses Nigger-Verhalten aus "Starsky + Hutch" in so vielen anderen Filmen nachgemacht wird und wie Du es auf der Straße wiederfindest, als Folge der Filme!
Wer aber macht nach, was Sidney Poitier vorlebt???
Wenn sich jemand gegen die Ver-Niggerung des Fernsehens wendet, so ist er damit noch lange kein Rassist, vielleicht sogar im Gegenteil jemand, der mehr Achtung vor Menschen hat als jemand, der als deutscher Moderator im Fernsehen wohlgesetzte und erlauchte Worte von sich gibt. Deutlicher gesagt:
- und ich glaube, daß wir darin wohl alle einer Meinung sind.
Das wäre doch was: Sidney Poitier als Kanzler! - endlich mal ein
aufrechter Mensch als Politiker in Bonn...!!!
* 14.4.97
Schade, jetzt waren die Bahamas schneller: Sidney Poitier wurde zum Botschafter der Bahamas in Japan ernannt.
TINA
C-001.046 written ..........: ?.?.1995 last time revised : 23.12.96Also mal ehrlich, Otti, diese Frau kann ich schon verstehen, die einen PC sucht und der vom Verkäufer eine elektrische Schreibmaschine empfohlen wird. Ich würde da auch ausrasten. Es muß ja nicht ein 486-soundsoviel sein, aber auf jeden Fall ein Computer mit brauchbarer Fullscreen-Darstellung, also mindestens XT mit Hercules-Karte. Ich bezweifle, daß Du jemals ernsthaft mit einer Schreibmaschine gearbeitet hast. Schreibmaschinen sind gnadenlos dämlich, auch die elektronischen mit Mehr-Zeilen-Display. Man kann weder sein Programm vernünftig updaten noch überhaupt ein anderes benutzen als nur das eine, was in der Maschine drin ist. Die Bedienung aber ist das Grauen persönlich. Stell Dir vor, Du dürftest die nächsten 20 Jahre nur mit EDLIN arbeiten! Ein Computer ist eine Maschine, die je nach geladenem Programm etwas anderes machen kann - eine Schreibmaschine kann das nicht. Vom Betriebswirtschaflichen her ist daher ein Computer immer, auch für daheim, das einzig Sinnvolle.
C-001.047 written ..........: ?.?.1995 last time revised : 23.12.96Hi, Nele! Die Definition von Intelligenz ist sehr simpel und präzise:
C-001.048 written ..........: ?.?.1995 last time revised : 23.12.96Willkommen im Club, Herr Gravenreuth! Daß Sie "Günni" heißen sollen, ist vielleicht eine Modeerscheinung, verbirgt aber auch den harten Kern der Sache. Das halte ich für bedenklich. Auf der anderen Seite ist Annäherung eine Politik, die vielleicht - außer den formalen Informationen von der einen Seite des Schützengrabens zur anderen - ein wenig zur Erkenntnis verhilft. Wobei ich folgendes zu bedenken gebe:
Ein geschädigter Softwarehersteller muß den Kopierer (und nur die verfolgen Sie, wenn ich das richtig sehe) zivil verklagen und hat dann noch die Möglichkeit, gegen ihn strafrechtlich Anzeige zu erstatten.
Solange ein Kopierer nicht angezeigt wird, passiert ihm nichts. Wenn ein
Softwarehersteller trotz Meldung eines betrogenen Käufers (der anstatt
eines Originals eine Kopie) bekommen hat, nichts tut, dann geschieht nichts.
Denn auch die Strafanzeige darf anscheinend nicht jeder erstatten. Das
große Blabla der Softwarehersteller ist also zum größten Teil
Mummenschanz. Der Buhmann ist dann letztendlich derjenige, der für diese
Firmen die zur Abschreckung hin und wieder notwendige Drecksarbeit macht.
Insofern ist der Ausdruck "Schützengraben" gerechtfertigt: In
der großen Politik sind sich die größten Gauner immer
handelseinig geworden - auf der Strecke geblieben sind nur die kleinen Fische
und die Ehrlichen...
TINA
C-001.049 written ..........: ?.?.1995 last time revised : 23.12.96Zero! Du sitzest einem ganz gefährlichen Irrtum auf! Public Domain darf nicht beliebig kopiert werden. Dazu hat es in Stuttgart bereits ein Urteil gegeben!
C-001.050 written ..........: ?.?.1995 last time revised : 23.12.96Frage: Mad Monkey, wie viele Programme hast Du schon geschrieben??? So eine Antwort wie die Deine kann nur jemand geben, der nur Kopien geschnorrt hat. Meine Antwort ist nicht "von oben herab", sondern die Erfahrung aus x Computerclubs: Sobald jemand auch nur eine einzige Zeile Programm geschrieben hat, sieht er die Sache nämlich ganz anders. Und was Du da behauptest, ist moralisch, ethisch und juristisch falsch.
Die Nutzungsrechte besagen lediglich, daß Du das Programm anwenden
darfst.
Der Autor des Programms hat Dir nur dieses Recht zugestanden!
Das ist nämlich der Knackpunkt fast jeder PD:
Sie darf privat weitergegeben werden, nicht aber kommerziell.
C-001.051 written ..........: ?.?.1995 last time revised : 23.12.96Orwell! Die Behauptung "Wer heute noch raubkopiert, ist schwachsinnig." kann ich in dieser Form nicht stehen lassen, denn Du vergleichst den Preis für eine alte Programmversion mit der Tatsache, daß jemand die neue Version raubnutzt. Es ist wohl richtig, daß man sich die alte Version billig besorgen kann, aber bis das so weit ist, vergehen mehrere Jahre. Ein Update ist oft genauso teuer wie Neukauf. Gerade bei J*, K* und nachher L* waren die Update-Bedingungen eine pure Frechheit. Wer sieht, daß er als offiziell registrierter Anwender horrende Summen zahlen muß für Updates, und daß die Programme (auch weiterhin) furchtbare Fehler haben, wer sieht, daß die "Hotline" nichts anderes ist als eine Volksberuhigungs-Verarschung, der ist nicht ohne weiteres bereit, sich nochmals über den Tisch ziehen zu lassen. Ich kenne genug Leute, bei denen die gekaufte Software furchtbare Folgeschäden hinterlasssen hat. So jemand kauft bestimmt nichts mehr. Die Argumentation der Softwarehersteller erinnert fatal an Psychopathen, die Steine aus dem Fenster werfen und sich dann beklagen, daß die Scheibe kaputt ist...Ich will hier nicht für die Raubnutzung eintreten, aber ich weise ganz entschieden darauf hin, daß die meisten (größten?) Softwarefirmen in ihrem Geschäftsgebahren um keinen Deut besser sind als die Raubkopierer, ja, daß sie oft genug sogar selbst Raubkopierer sind - M* und ein paar andere dürfen jetzt ruhig einmal in den Spiegel schauen!
C-001.052 written ..........: ?.?.1995 last time revised : 23.12.96Ich schlage vor, daß wir hier im Interesse der Sache endlich eine klare Begriffstrennung durchführen:
Mit meiner Trennung ist zum Einen der bisher sträflich (sic!)
vernachlässigte Punkt der Shareware endlich deutlicher erfaßt, zum
anderen ist es meiner Meinung nach ein großer Unterschied, ob jemand ein
Programm nur anwendet oder ob er aus krimineller Absicht heraus Kopien
fertigt, die nur ein Kenner vom Original unterscheiden kann, und die er dann
für horrendes Geld an Ahnungslose verkauft.
TINA
C-001.053 written ..........: ?.?.1995 last time revised : 23.12.96Hi, Wonko! Deiner Meinung kann ich in einem Punkt zustimmen. Ich bin zwar der Meinung "Wehret den Anfänge(r)n!", aber der Punkt mit den BBS ist schon richtig, wobei ich aber an etwas ganz anderes denke als Du. Die großen Vertriebsfirmen, die auf CD oder Funk (denk mal nach!) verkaufen, haben sich von den Autoren nicht die Rechte für den Vertrieb geholt, geschweige denn, sie überhaupt bezahlt. Kennst Du einen PD-Versender, der den Autoren etwas bezahlt??? Diese Händler machen durchaus 2-stellige Millionenumsätze im Monat, indem sie Dinge kopieren, die ihnen nicht gehören. Bei den meisten PD-Programmen ist explizit angegeben: "Darf nicht kommerziell" vertrieben werden". Na, was bedeutet denn das Wort "Raubkopierer"!?
C-001.054 written ..........: ?.?.1995 last time revised : 23.12.96Der schweizerische Bundesrat hat Verbrauchs-Zielwerte für PCs und Monitore festgelegt. Damit wollen die Burschen jährlich bis zu 120 Mio kWh einsparen. Aber das ist eine Milchmädchenrechnung. Erstens haben sie nicht bekanntgegeben, wieviel denn nun so ein Monitor und ein PC verbrauchen dürfen. Zweitens haben sie vergessen, daß die Zahl der Computer auch in der unterentwickelten Schweiz noch weiter drastisch steigen wird. "Arbeitsplatzrechner und Monitore verbrauchen (in der Schweiz) heute im Ruhezustand (sleep mode) jährlich 300 Mio kWh, was fast 1/2 Prozent des Elektrizitätsverbrauchs der Schweiz entspricht." Noch eine Milchmädchenrechnung, denn erstens gibt es heute nur wenige Geräte, die einen idle-Modus haben, weil die meisten nämlich noch alte Hobel sind, und zweitens wird an den Computern gearbeitet, so daß kaum in den idle-Modus geschaltet wird. Wenn jemand wirklich sparen wollte, dann müßte er bei den Laserdruckern die dauernde Aufheizung der Heizwalze abschalten!
C-001.055 written ..........: ?.?.1995 last time revised : 23.12.96Es wird demnächst keine kleinen Festplatten mehr geben, weil die Kosten pro Mindestmechanik (mindestens 1 Scheibe) plus Elektronik zu hoch sind im Verhältnis zur Kapazität. Die Käufer würden nur noch die größeren nehmen. Die sind aber teurer! Um in unteren Preissegment verkaufen zu können, werden Flash-Drives produziert, die den Bereich bis 200 MB abdecken sollen.
C-001.056 written ..........: ?.?.1995 last time revised : 23.12.96Die neuen Flash-Drives, die auch in die PCMCIA-Karten eingebaut werden, haben einen großen Nachteil: maximal 100.000 Schreibzyklen, also eine sehr geringe Lebenserwartung.
C-001.057 written ..........: ?.?.1995 last time revised : 23.12.96Die neuesten kleinen Festplatten haben bei 1,8"-Scheiben 1 GigaByte Kapazität! Die leistungsfähigste 2,5"-Platte bringt es auf 1,35 GigaByte.
C-001.058 written ..........: ?.?.1995 last time revised : 23.12.96Tschüss, ihr kleinen Cache-RAMs! Endlich gibt es brauchbare RAM-ICs! 256 Megabit, also 32 MegaByte, zu haben in den Ausführungen 64Mx4, 32Mx8, 16Mx32. Zugriffszeit 26 nsec. So richtig passend für die Notebooks. Betriebsspannung 2,5 oder 3,3 Volt. Hersteller: IBM, Siemens, Toshiba gemeinsam. Lieferung demnext. Muster gibt es schon.
C-001.059 written ..........: ?.?.1995 last time revised : 23.12.96Kleine Rechenkunde: Für einen 586-iger Clone betragen die Herstellungskosten rund 270 US $. Die Stückzahlen sind zu klein. x-Inside hat es da leichter: Bei 40 Mio Stück/Jahr kostet ein Pension-Prozessor nur 100 US $!
(Hi, Säzzer! Dat da is keen Tippfehler nich!)
TINA
C-001.060 written ..........: ?.?.1995 last time revised : 23.12.96Hi, Shanky - The Mad Wolf! Du hast mich in einigen Punkten offensichtlich gewaltig mißverstanden. Ich wollte nur darlegen, warum es besser ist, eine größere Platte zu kaufen, als sich einen teureren Prozessor aufschwatzen zu lassen. Was letztendlich auf der Platte drauf ist, habe ich überhaupt nicht betrachtet.
Nun zu Deinen Punkten:
Wozu also Komprimierung?
Bessere Partitionierung bringt mehr, ist schneller und betriebssicherer.
Übrigens ist das mit der irren Leistung der irre tollen Prgramme zu einem irren Preis auch den Herstellern aufgefallen, die vor ca 2 Jahren doch die Erleuchtung hatten, abgespeckte Versionen zu bringen, die tatsächlich nur das enthalten, was man braucht und die gerade mal um die 50 Mark kosten. Nur Bill Gates muß das bei seinem Windows95 nicht ganz verstanden haben (wie einiges andere auch nicht). Das Zeug säuft noch mehr - und kein Mensch braucht den Krempel.
Und jetzt zum Geld: Eine 2-Giga-Platte kostet heute deutlich weniger als meine erste Platte mit 20 MB damals. Wozu sich also über Plattenpreise beschweren?
C-001.061 written ..........: ?.?.1995 last time revised : 23.12.96Hallo, Wonko der Verständige! Die Sache mit der identischen Mechanik kann man den Unterlagen der Hersteller entnehmen, welche die Platten wahlweise mit IDE- oder SCSI-Schnittstelle anbieten, bei sonst gleichen Daten.
C-001.062 written ..........: ?.?.1995 last time revised : 23.12.96So,so, Wonko der Verständige, Du mißtrauest meinen Worten!? Daß Platten nach Herstellernamen usw. gekauft werden, ist doch nichts Neues. Daß das zum Teil blindwütige Mystik ist und zum Teil großer Schwachsinn, ist auch nichts Neues. Daß SCSI ebenso wie IDE "auch nur mit Wasser kocht", ist auch nichts Neues. Aber SCSI hat den Vorteil eines Bus-Systems, welches die Slots insofern entlastet, als an einer Steckkarte 7 Geräte angeschlossen werden können. Darum spart man eben zusätzliche Controller für all jene Geräte ein, die man ebenfalls an den SCSI-Bus anschließen kann. Bei IDE ist ab 2 Stück Sense, es sei denn, man hat einen Controller, der 2 Kabelanschlüsse hat oder einen der speziellen, die 4 Platten vertragen. Die MFM-Platten haben übrigens auch oft 3 Adressbits, so daß man 4 oder mehr Platten anschließen kann. Dies aber wurde von IBM und Microsoft gnadenlos versaubeutelt.
Meinem alten Rechner trauere ich nach, weil der mehr Hardwareleistung und Flexibilität brachte, siehe 08-2740-247.
Jede Beseitigung von Ruinen vermeidet neue Fehler.
Daß die "großen" Windows-Anwender mehr als 16 MB RAM
haben, hat einen sehr handfesten Grund: Zum Teil wird das (nicht vermeidbare!)
Swap-File in eine virtuelle Platte umgelenkt, zum Teil wird dort die
Bildverarbeitung vorgenommen.
RAM kann man nie genug haben, klar. Aber es ist nicht so simpel, wie Du Dir das vorstellst. Man muß das RAM auch sinnvoll nutzen können. RAM "einfach so" in den Rechner zu stopfen, macht keinen Sinn, solange man dem Rechner nicht genau sagt, wofür er es verwenden soll. Von sich aus kann der Rechner das RAM gar nicht benutzen!
Ganz kritisch sind vor allem mehrfach geschachtelte Directories. Das bedeutet jedesmal langsame Kopfbewegungen, bei einem CD-ROM-Laufwerk deutlichst bemerkbar! Für eine CD-ROM mit 38.000 Files bedeutet das 38.000 mal die Angaben zum File lesen, also 38.000 mal Positionieren hin und Positionieren zurück. Bei einer durchschnittlichen Zeit von 1 Sekunde für eine Aktion pro File sind das rund 11 Stunden reine Fahrzeit alleine wegen der Anzahl der Files. Das Gesamtergebnis für das Auslesen dieser CD-ROM auf den Streamer waren denn auch stolze 18 Stunden und 11 Minuten. Ich habe diese Zahlen nicht geglaubt und habe den Test selbst wiederholt. Die Zahlen stimmen! Dies ist das drastischste Beispiel für eine verkorkste Cache-Organisation, das ich je gesehen habe. Und es gibt keinen einzigen Cache, der diesen Fehler beheben könnte, weil der Cache nicht erkennen kann, warum was gelesen wird und weil alle verfügbaren Caches immer nach dem ewig gleichen Prinzip FIFO arbeiten. Selbst ein nach LIFO arbeitender Cache würde nach dem ersten Volllaufen versagen. Es hängt eben vom Anwendungsprogramm ab, welche Strategie ein Cache haben muß. Sinnvoll wäre also ein steuerbares Cache-Programm, dem man auch die Strategie durch Parameter vorgeben könnte - und das im laufenden Betrieb, durch die Anwendungsprogramme!
Weil beim Swappen das Windows analog dem Lesen von der CD-ROM arbeitet, gibt es genau die gleichen Effekte: Sind die Mengen, die ausgelagert werden, zu groß, so wird zwangsweise aus dem Cache auf die Platte geschrieben - und zwar immer so viel, wie aus dem Hauptspeicher "nachgeschoben" wird. Damit wird aber die Funktion des Caches ad absurdum geführt, denn es sollte ja gar nicht auf die Platte geschrieben werden. Weil man die z.B. 16 MB RAM für den Cachespeicher ebensogut auf die Hauptplatine des Rechners stecken kann, ist der Speicher dort besser aufgehoben als auf dem Cache-Controller. Also ist es billiger, mit einem normalen Controller, dafür aber großem Cache auf der Hauptplatine zu arbeiten. Daß dieser Cache auf der Hauptplatine die gleichen Probleme hat wie der Cache auf dem Controller, versteht sich von selbst. Aber er ist billiger und man kann die Parameter ändern.
C-001.063 written ..........: ?.?.1995 last time revised : 23.12.96Es gibt offensichtlich Schlitzohren - oder wofür sie sich auch immer halten - die gebrauchte Tonerpatronen verkaufen. Hier ein Tip:
Der Toner des HP Laserjet III ist eine Spezialsoße, die wegen ihrer Zusammensetzung sehr schwer ist. Ich habe 4 Patronen gewogen:
1. alt ......... 1080 Gramm 2. angefangen .. 1300 Gramm 3. gekauft ..... 1330 Gramm 4. gekauft ..... 1350 Gramm"alt" heißt: kaum noch Schwärzung des Papiers, also weit über die Anzeige "Toner low" hinaus benutzt! Da meine Küchenwaage nicht das exakteste Meßgerät ist, können diese Werte nur als SEHR grobe Annäherung dienen! Wichtig ist die Differenz von ca 250 Gramm. Ausgehend von rund 3000 Drucken kann man ca 12 Seiten pro Gramm bedrucken bzw braucht 0,08 Gramm pro Seite. Damit kann man bei gebrauchten Cartridges nachrechnen, wieviel mit ihnen schon gedruckt wurde.
C-001.064 written ..........: ?.?.1995 last time revised : 23.12.96In Großbritannien sind zur Zeit 150.000 Überwachungskameras installiert, in Läden, Banken, in der U-Bahn, mitten in der Stadt. Und die Filme, die haben tolle Sachen drauf! Die kann man jetzt im Fernsehen anschauen: wie sich einer in der Nase bohrt, wie einer einen Lolli klaut oder einen Laden ausräumt. Alles nette Sachen. Hey! Ob jetzt das deutsche Fernsehen oder RTL auch die Filme zeigt? Privatsphäre gibt's ja sowieso keine mehr...
C-001.065 written ..........: ?.?.1995 last time revised : 23.12.96Ein arbeitsloser Informatiker hat in Regensburg von 350 Luxus-Autos die Reifen zerstochen.
C-001.066 written ..........: ?.?.1995 last time revised : 23.12.96Jetzt gibt's ein Inserat in der Süddeutschen Zeitung "Ich höre Ihnen zu!" Ob der Mann wohl eine Spracherkennung plus ELIZA installiert hat...?
C-001.067 written ..........: ?.?.1995 last time revised : 23.12.96In den USA hat jeder 76. Einwohner ein Modem, in Deutschland jeder 380. und in Italien jeder 1800.
C-001.068 written ..........: ?.?.1995 last time revised : 23.12.96All der Schnickschnack mit den 70 Hertz und den 80 Hertz und den 90 Hertz und den 100 Hertz bei den Monitoren hat nun eine Ende, definitiv! Bis zu 1000 (eintausend!) Hertz schafft eine neue Technologie von Texas Instruments, die auch für Monitore mit mehr als 25 Zoll geeignet ist! Bis 2000 will TI 1 Milliarde Dollar Umsatz alleine damit machen.
C-001.069 written ..........: ?.?.1995 last time revised : 23.12.96Wie viele Telefone und so weiter haben wir in Deutschland? Wieviele gehen täglich kaputt? Die Post baut gerade eine neue Logistik auf, um täglich 35.000 defekte Geräte sortieren zu können. Siemens baut die Anlage.
C-001.070 written ..........: ?.?.1995 last time revised : 23.12.96Die bisherige Schranke von rund 10 Nanometer (=0,01 my) für die kleinsten fotolithografisch herstellbaren Strukturen soll durch ein neues Verfahren um den Faktor 1000 verbessert worden sein: Bis herunter auf 0,01 Nanometer soll es gehen, laut Harvard University und NIST (National Institute for Standards and Technology).
C-001.071 written ..........: ?.?.1995 last time revised : 23.12.96HP und Nokia wollen ein schnurloses Telefon bauen, das als Modul in einen Laptop/Notebook integriert werden soll.
C-001.072 written ..........: ?.?.1995 last time revised : 23.12.96In Japan wird angeblich daran gearbeitet, für Stumme eine Umsetzung der Gebärdensprache ins Englische zu machen. Ich nehme an, daß die Leute die multihypertollen Cyberspace-Handschuhe anbekommen und auf diese Weise das Signal erfaßt wird. Vermutlich wird dann in eine Projektionsanzeige vor dem Auge das Wort eingeblendet. Die Idee aus den Science-Fiction-Serien mit Leuten mit einer elektronischen Optik im Gesicht ist also doch nicht ganz so weit entfernt.
* 23.12.96
1. Meine Vermutung war richtig.
2. Ich habe jetzt eine ganz einfache Idee: Man muß nicht unbedingt eine
Tastatur haben, wenn man schreiben will. Es reicht doch, wenn man mit
Handschuhen arbeitet, in denen Tast-Schalter sind (wie in C-001.001). Also
entfällt das "Hackbrett", äh Keyboard. Um zu sehen, was
man getippt hat, wird das Ergebnis mit einem kleinen Bildschirm angezeigt, den
wie einen militärischen Pilotenbildschirm am Kopf wie eine Art
Rückspiegel hat. Dann könnte man jederzeit am Computer arbeiten,
brauchte keinen großen Bildschirm eines Laptop oder Notebook - und auch
keine große Tastatur. Für unterwegs ideal, besonders für
Piloten, Polizisten, Astronauten - und Journalisten...
TINA
C-001.073 written ..........: ?.?.1995 last time revised : 23.12.96Abfallvermeidung ist besser als Recycling. Also jede unnütze Verpackung vermeiden. Deshalb gibt es jetzt im MultiMedia ein Bundle: Autoradio mit Cassettendeck und CD-Wechsler, für 16.999 DM. Kein Cellophan, keine Pappe! Nee, das Ganze im Auto eingepackt.
C-001.074 written ..........: ?.?.1995 last time revised : 23.12.96Endlich mal eine sinnvolle Aufgabe für Computer: Es gibt jetzt den ersten Airbag für LKWs! (Bei Volvo)
* 23.12.96
Nachdem sich jetzt immer mehr herausstellt, daß meine Angst vor einem
Airbag doch nicht unberechtigt war, muß ich meine obige Meldung wohl mit
vielen Fragezeichen versehen.
TINA
C-001.075 written ..........: ?.?.1995 last time revised : 23.12.96Oh je, was da wieder läuft hinter den Kulissen. Die Bahn hat irgendeinen Vertrag abgeschlossen, anscheinend mit Microsoft. Wert angeblich 500 Mio DM! Wenn die Bahn schon zuviel Geld hat, dann sollte sie kurzerhand Microsoft kaufen. Den Laden dann dichtzumachen, würden die schlimmsten Folgen verhüten.
C-001.076 written ..........: ?.?.1995 last time revised : 23.12.96Vobis produziert jetzt auch Software! Goldjunge Hannes Keller (Witchpen!) ist auch Teilhaber - und aus seinem Keller scheint das "Witchdesk" denn auch zu kommen, das jetzt "Bob" vom Bildschirm putzen soll - falls dieser es jemals überhaupt dahin schaffen sollte.
C-001.077 written ..........: ?.?.1995 last time revised : 23.12.96Jim Manzi übersteht nicht mal die ersten 100 Tage unter der Fuchtel von IBM und hat jetzt das Handtuch geworfen.
C-001.078 written ..........: ?.?.1995 last time revised : 23.12.96Also: Es gibt einen Arbeitsminister - und wir haben keine Arbeit. Unser Zukunftsminister...
Also: Unser Zukunftsminister hat entdeckt, daß man auf einem optischen
Speicher von der Größe einer Scheckkarte ein Buch speichern und mit
einem Gerät von der Größe eines Kalkmann dieses Buch dann
lesen könnte. Nun ja. Schon 1985 gab es die Lasercards und Maxwell (der
Großverleger) hat sich dann um die Zeit damals auch eine Lizenz
gekauft. Jetzt, nach rund 10 Jahren, ist die Message in Bonn angekommen. Hat
wohl wieder einer den Mund halten nicht können...
TINA
C-001.079 written ..........: ?.?.1995 last time revised : 23.12.96SGS-Thomson und nVidia bringen eine neue Superkarte heraus: PCI-Bus, 400 MByte/sec Rendering Brandbreite, Farbtiefe bis 30 Bits/Pixel, alle 256 ROPS (Raster-Operationen) in Win 3.1 und Win95 bei 8, 15 und 30 Pixel, 350-MIPS-Audio-Engine, bis 32 Kanäle von 16-Bit-Wavetable-Sound, gleichzeitiges Playback und Mischen von bis zu 50 Kanälen, Untersützung für MPU-401, General MIDI und Multimedia APIs in Win 3.1 und Win96, dazu Soundeffekte wie Tremolo, Vibrato und und und... So, wie es aussieht, sind nur 12 Chips auf der Platine: 8 Speicherchips und 4 Verarbeitungs-Chips. Die Zugriffs-Mimik auf das VRAM hat locker mal 1 Million Transistoren, braucht man auch für 30 Bilder/sec...
Freut Euch auf Weihnachten!
TINA
C-001.080 written ..........: ?.?.1995 last time revised : 23.12.96Bill Gates hat wieder zugeschlagen. Nachdem er in aller Stille schon seit Jahren in Museen Gemälde usw. photographieren läßt, hat er in einer seiner kleinen Firmen über 500.000 Fotos zusammengetragen. Jetzt aber hat er die größte private Fotosammlung der Erde gekauft: hat nur die Kleinigkeit von 16 Mio Fotos!. Die zweitgrößte hat er schon im Visier (15 Mio Fotos). Überlegt mal, wieviel Fotos auf 1 CD passen und wieviele CDs sich damit füllen lassen und was uns folglich als nächstes in Haus steht!? Ihr ahnt es nicht: ein voll bebildertes Lexikon! Dann denkt mal nach, wieviel Text noch in so ein Lexikon paßt, wenn da Bilder mit drauf sind und wieviele CDs das geben wird.
Genau!
TINA
C-001.081 written ..........: ?.?.1995 last time revised : 23.12.96Wenn man beim Philips-CD-Recorder 522 das SCSI-Kabel vertauscht (Mac und PC, dann "wird die Platine zerschossen": Die Pinbelegung ist verschieden! Wenn man den "Term-Power"-Schalter falsch einstellt, desgleichen!
Wenn man beim Syquest-Laufwerk Mac und PC-Kabel vertauscht, "raucht die Platine ab..."
Der CD 522 wurde im letzten Jahr angeblich mehrfach "upgedatet".
Der neue CD-Recorder, der von HP verkauft werden soll, wird von Philips
hergestellt und ist bereits als Philips-Produkt im Angebot, aber wegen
Produktionsschwierigkeiten immer noch nicht lieferbar. Auch mehrere andere
Hersteller werden auf dieses Gerät ihr Label kleben. Die Liefertermine
werden sich wohl noch mehrfach verschieben...
Das Gerät hat nur einen kleinen eingebauten Speicher, der zudem NICHT
erweiterbar ist. Es ist nur mit Rechnern mit einem Prozessor ab P5 zu
betreiben, ferner sind AV-feste Platten Voraussetzung, weil es sonst Aussetzer
gibt, dh zerschossene CD-Rohlinge. Also wird der Kauf dieser Kiste einen recht
teuren Rechner voraussetzen oder eine teure Erweiterung.
* 23.12.96
Jetzt sind die Preise total zusammengebrochen: Niedrigstes
Händler-Angebot im Moment 488 DM netto.
TINA
C-001.082 written ..........: ?.?.1995 last time revised : 23.12.96Quantum bricht den Rekord und bringt jetzt eine 3,5"-Platte mit 640 MB auf einer einzigen Scheibe! Mit der ATA-Schnittstelle kommt das Laufwerk auf 16,6 MByte/sec, mit der SCSI-3-Schnittstelle sind es 10 MByte/sec. Was uns übrigens zeigt:
C-001.083 written ..........: ?.?.1995 last time revised : 23.12.96Jetzt, wo es möglich ist, auch komplette Computer- oder Steuerungssysteme auf einem einzigen Chip herzustellen (z.B. für ein Handy), gibt es eine neue Möglichkeit: Für alle Module des Chips, für die man das Knowhow selbst nicht hat, werden die Teile aus Bibliotheken zugekauft. So wie früher die einzelnen ICs im Gehäuse jeweils einzeln auf einer Platine ein Ergebnis bilden, wird in Zukunft nur Wissen zugekauft und das Ergebnis ist ein Chip.
C-001.084 written ..........: ?.?.1995 last time revised : 23.12.96Eine geniale Idee hat jemand in der Fachhochschule Nürnberg gehabt: Wenn von einem rotierenden Teil, z.B. einer Turbine, Daten gesendet werden sollen, dann geht das nicht, weil der Sender immer im Kreis herumgeschleudert wird. Jetzt macht man es mit einer kreisförmig gebogenen Glasfiber, der gegenüber der Sender sitzt -- und auf seiner Kreisbahn herumsausend, ständig in die ihm jeweils gerade gegenüberliegende Stelle der Schleife hineinleuchtet. Bei einer Probe mit 30 cm Durchmesser konnte man Daten mit über 2 MHz senden.
* 23.12.96
Die MESA Systemtechnik GmbH in Konstanz bietet jetzt so etwas an unter der
Bezeichnung "virtueller Schleifring".
MESA Systemtechnik GmbH Schiff-Straße 6 78464 Konstanz Tel: 07531-93710 Fax: 07531-93717TINA
C-001.085 written ..........: ?.?.1995 last time revised : 23.12.96Das von mir seit Jahren angekündigte Handy mit Bildübertragung ist da! Es ist nur ein wenig langsam. Aber das wird sich auch irgendwann ändern.
C-001.086 written ..........: ?.?.1995 last time revised : 23.12.96Jemand bringt ein sprechendes Telefon auf den Markt, welches mit der hinlänglich bekannten Elektronik bis zu 20 Sekunden speichern kann. Demnächst gibt es wohl die Klobrille mit eingebautem Recorder...
C-001.087 written ..........: ?.?.1995 last time revised : 23.12.96Wie soll die deutsche Industrie einen Aufschwung hinbekommen, wenn die Aufträge ins Ausland gehen? Die LTU hat sich jetzt etwas in Riga schnitzen lassen. Wie war noch die Meldung einer Zeitung über Lettland: Dort arbeiten lassen, kostet nur 1/3 des deutschen Lohns...
C-001.088 written ..........: ?.?.1995 last time revised : 23.12.96Das US-Energieministerium glaubt, daß mit einem Supercomputer ausreichender Leistung man die Vorgänge einer Atomexplosion berechnen könnte - und daß die Franzosen leider keinen haben. Machen wir doch eine Friendship-Aktion für Chirac: Schickt ihm alle einen Abakus!
C-001.089 written ..........: ?.?.1995 last time revised : 23.12.96Eine Reihe von Monitor-Herstellern will in Zukunft die sichtbare Diagonale angeben (wie bei Fernseh-Geräten).
C-001.090 written ..........: ?.?.1995 last time revised : 23.12.96Es gibt jetzt auch gewebte, textile Aufkleber für Strich-Codes, besonders gut geeignet für Klamotten...
C-001.091 written ..........: ?.?.1995 last time revised : 23.12.96Wie stark in Japan die Halbleiterindustrie als Kernstück für alle neuen Technologien gepushed wird, sieht man am neuesten Mammutprojekt: Um in Zukunft 16-Zoll-Wafer herstellen zu können (statt bisher 8-Zöller), werden 150 Mio US $ spendiert. Die Hälfte kommt vom MITI.
C-001.092 written ..........: ?.?.1995 last time revised : 23.12.96Hi, X! Hier kommt's dicke: In England wird kundgetan von Michael S. Taylor der neueste Anschlag. (Und HP, Informix und Gemplus arbeiten bereits an der Hardware und an der Software!) In Läden sollen Terminals stehen, die den Kunden über Geräte informieren sollen. Dazu wird es auch ID-Systeme geben, meist wohl mit Strich-Codes. Durch diese Verbindung wird es später möglich, z.B. alle Anfragen zu einem Gerät usw. (auch Dinge zeitlicher Natur!) auszuwerten, so das Kundenverhalten usw. festzustellen, damit der Hersteller entsprechend reagieren kann.
So, das war die gute Nachricht,...
Nach dem erfolgten Verkauf wird durch die Nummern des Kunden (ebenfalls erfaßt) zwischen dem Kunden und einem jeden Gerät eine eindeutige Verbindung hergestellt - und die wird natürlich in den Datenbanken ebenfalls gespeichert! Angeblich soll der Support für den Kunden damit VIEL besser werden.
Und was geschieht noch...???
TINA
C-001.093 written ..........: ?.?.1995 last time revised : 23.12.96Die Schweden sind supermodern: bei rund 8,5 Millionen Einwohnern hat inzwischen jeder 3. ein Handy. Steht der Pfarrer vor einer Beerdigung, fragt er taktvoll, ob auch alle Handies abgeschaltet sind. Kinder funken im Unterricht den Essenswunsch in die heimatliche Küche. Für Kinderbewachung ist das Ganze gar nicht blöd: Es gibt einen Tarif, bei dem es keine Grundgebühr gibt und keine Einschreibegebühr gibt, und wo man im Monat nur 30 DM als Mindestbetrag für vertelefonierte Einheiten zahlen muß. Eine Mutter wäre doch dumm, wenn sie ihren Kindern nicht so ein Ding in die Tasche steckte! Es gibt keine bessere Möglichkeit, die Kinder unter Aufsicht zu haben und ihnen dabei gleichzeitig soviel Freiraum wie möglich zu lassen.
Es gibt natürlich auch Blüten: So wurde in Stockholm schon ein Mann
gesichtet, der beim Durchsuchen von öffentlichen Papierkörben mit
einem Kollegen besprach, wo noch was zu holen sei...
TINA
C-001.094 written ..........: ?.?.1995 last time revised : 23.12.96Windows 95: "In der deutschen Win-95-Version, die seit dem 5.9. über den Ladentisch wandert, sind die aus den Beta-Tests hinlänglich bekannten Probleme geblieben." Aha! Die DFÜ-Fähigkeiten lassen arg zu wünschen übrig. Aha! Bliebe nur die Frage, ob man das MSN anrufen kann. Aha!
C-001.095 written ..........: ?.?.1995 last time revised : 23.12.96Die Leute bei Hitachi haben eine genial einfache Idee gehabt: Um die Reflexionen am Chip-Ausgang zu dämpfen, wird zeitversetzt um T/2 erst die halbe, dann die ganze Amplitude geschaltet, dies sowohl beim Hochschalten auf "high", als auch beim Runterschalten auf "low". Damit donnern aus den 1-Gigabit-Chips die Bits mit 220 MHz Bustakt in die Landschaft...
C-001.096 written ..........: ?.?.1995 last time revised : 23.12.96Das 256-MBit-DRAM von IBM, Siemens +Toshiba bringt es auf 26 nsec Zugriffszeit. Ganz schön lahm... Dafür ist es aber wenigstens 8Mx32 groß. Also der ganze Hauptspeicher eines Notebooks als 1 Chip!
* 23.12.96
Inzwischen ist die technische Entwicklung so weit, die gesamte Logik
eines PCs zusätzlich zum Prozessor in einen Chip integrieren zu
können - einschließlich der gesamten Peripheriebausteine (wie
Floppy-Controller, Plattencontroller, Grafik-Subsystem und so weiter!).
Damit kann man einen vollständigen PC mit nur 2 Chips herstellen. Dank
der neuesten Gehäuse-Technik ist das Ganze kleiner als eine kleine
Briefmarke - und ebensodick wie eine Briefmarke.
TINA
C-001.097 written ..........: ?.?.1995 last time revised : 23.12.96Wer vor dem Kauf einer Porno-CD auf die Details schaut, muß sie nicht nachher vergeblich suchen... Viele Bilder sind in einer Wahnsinnsauflösung von ca 140x192 Pixeln gescannt. Außer farbigen 4-Ecken wird man also nachher nicht viel erkennen können!
C-001.098 written ..........: ?.?.1995 last time revised : 23.12.96Die Werbung in Zeitungen ist mal wieder einer Zensur ausgesetzt: Aus Futterneid untersagen die Zeitungen "als prinzipiell geschäftsschädigend" Anzeigen, die Internet-Adressen enthalten. Die FAZ, die WAZ und der Bonner Generalanzeiger untersagten den Abdruck eines Inserats einer Werbeagentur, in dem stand, ausführlichere Informationen seien im Internet unter Adresse xyz zu lesen.
C-001.099 written ..........: ?.?.1995 last time revised : 23.12.96Es gibt ein neues System, welches mit einer Infrarot-Video-Kamera ein Thermo-Bild, genannt Thermogramm, eines Gesichts aufnimmt. Software verarbeitet das Bild und macht die Erkennung auf Basis des Adersystems, des Gewebes und der Wärmeabgabe der Haut. Das System wurde vorgestellt, ist aber noch nicht verkäuflich. Es kann Bilder in 6 Sekunden erfassen und verarbeiten. Schwitzen, Schwellungen, Narben und sogar plastische Chirurgie ändern die Wärmeabgabe einer Person nicht.
"Die Anwendungen für diese Technologie sind endlos. Wir sehen einen Tag voraus, an dem Kunden keine Karten an Geldautomaten brauchen, High-Level-Telekommkunikation kann vollständig gesichert werden und Neugeborene können geschützt werden vor dem Verlassen des Krankenhauses durch das Erzeugen eines privaten Familien-Records, sagt David Evans, Präsident und CEO von "Technology Recognition Systems".
Das Verfahren soll genauer sein als digitale Fingerabdrücke, Stimm-Muster
oder Retina-Abtastung. Obwohl die Software ausgeklügelt ist, läuft
sie bereits auf einem 386-er PC. Ein digitalisiertes Thermogramm benötigt
zwischen 2kByte - 4 kByte. Das erste Projekt soll im nächsten
Frühjahr auf den Markt kommen: Zugangskontrolle.
TINA
C-001.100 written ..........: ?.?.1995 last time revised : 23.12.96In den USA plant die "Tracker Corporation of America" ein Identifizierungssystem für verlorene Sachen. Schlüssel - und was auch immer - erhalten einen Aufkleber, anhand dessen später der Verlierer sein Gut wiedererhalten kann. Der Finder eines mit Tracker-Codes gekennzeichneten Teiles braucht nur Tracker kostenloses 800-Telefon anzurufen (wie 0130 in Deutschland) und das Teil an Tracker zu schicken. Firmen haben großes Interesse. Allein Disney hat im Jahr 360.000 Fundstücke. Städte und Gemeinden sind auch mit von der Partie. Tracker erwartet bis zum Ende des Jahres 30 Millionen markierte Teile. Pro Jahr wird in den Fundämtern Material im Wert von 1 Milliarde Dollar abgegeben und nicht abgeholt, so daß es in Auktionen verkauft werden muß.
C-001.101 written ..........: ?.?.1995 last time revised : 23.12.96Die Kultusministerkonferenz hat 1994 beschlossen, nur Deutsch, Mathematik und eine Fremdsprache als Kernfächer für das Abitur festzulegen. Nachdem das Bildungsniveau schon nach der alten Regelung in den Keller ging, sollten wir uns also auf Tiefbohrungen einstellen...
Fernsehen, Computer und Gameboys tragen zum Analphabetismus bei. Die Stiftung Lesen sagt, es gäbe 3 Millionen sekundärer Analphabeten, also Menschen, die zwar schreiben und lesen gelernt hatten, es mangels Übung aber wieder vergessen haben.
Dieses Problem habe sich durch die elektronischen Medien dramatisch verschärft. Eine vergleichbare Entwicklung sei in allen Industriestaaten zu beobachten, mit Ausnahme von Japan.
Na gut, Gameboys sind nicht so doll. Aber daß die Computer generell schuld sein sollen? Nee, so ganz glaube ich das nicht! Immerhin muß man doch die Gebrauchsanweisungen lesen können. Bei den heutigen Hinterhältigkeiten, wo man sich bis in semantische Analysen vertiefen muß, haben die Leute doch einiges zu lesen. Nee, also das kann ich alles gar nicht glauben...
* 15.8.97
Inzwischen sollen es insgesamt sogar 4 Millionen Analphabeten in Deutschland
sein. Zugereiste oder Gotchis der Tama???
TINA
C-001.102 written ..........: ?.?.1995 last time revised : 23.12.96Die Tante-Emma-Läden sterben aus, dank Supermärkten und Ladenschlußgesetz. Doch jetzt gehen gleich 2 neue Arten von Laden ins Rennen: Die gelbe Post übernimmt immer mehr Dinge in ihre Post-Läden - und umgekehrt nehmen die echten Tante-Emmas Postaufgaben wahr. Dazu kommen die Tankstellen, wo es schon lange nicht nur Benzin und Zeitungen gibt. Jetzt warten wir mal, bis es dort endlich auch Computer-Cafés mit Modem-Anschluß gibt... Dann können wir unsere ganzen Bank-Angelegenheiten vom Café-Tisch aus machen. Tankstellen als soziale Begegnungsstätte - das wär' doch was!
C-001.103 written ..........: ?.?.1995 last time revised : 23.12.96Die Telekom will bis zum Jahr 2000 rund 60.000 Stellen streichen. Nicht nur, daß die Burschen einen Profit von rund 3 Milliarden pro Jahr einfahren, nicht nur, daß sie die Gebühren erhöhen, jetzt sollen noch mehr Leute der Raffgier zum Opfer fallen! AT&T will ebenfalls deleten: 20.000 Leute sind zum Abschuß freigegeben. Alle Welt verspricht uns neue Jobs durch die Datenautobahnen und die neuen Medien. Aber wo laufen sie denn...!?
C-001.104 written ..........: ?.?.1995 last time revised : 23.12.96Die Engländer sind schon pfiffig - wenn sie sich nur nicht dabei erwischen liessen! 2 Typen haben einen Geldautomaten nachgebaut und den Nachbau aufgestellt. Wenn jemand kam, so hat der Kasten treu und brav die PIN usw. aufgenommen, gerattert - und die Karte ausgespuckt mit dem Kommentar: "Ihre Anfrage konnte leider nicht bearbeitet werden. Bitte versuchen Sie es später noch einmal." Während der Kunde enttäuscht abzog, wurden die Codes den Spezis per Modem geschickt, die sich damit sofort bedienten. Schaden: 275.000 DM.
C-001.105 written ..........: ?.?.1995 last time revised : 23.12.96Damit Ihr es alle wißt: Demnächst müßt Ihr alle richtig schreiben! Wie, das haben die im Duden-Institut ausgekocht. Dazu kam ein wunderschöner Leserbrief
"Es gehe um die Rechtschreibschwäche, heißt es, mir scheint, es geht hier eher um die Denkschwäche. Vielleicht wäre es angebracht, einmal die beruflichen Qualifikationen der Sprachreformer offenzulegen. Ich bezweifle nicht ihr Geltungsbedürfnis, aber ihren Elitestatus. Meine Vermutung, die den Stil der Glosse imitiert, ist: Könnten diese "Sprachexperten" schreiben, wären sie Schriftsteller, könnten sie logisch denken und argumentieren, wären sie Juristen geworden.
Ralf-Dietmar Baier, Karlsfeld."
Schööön!
TINA
C-001.106 written ..........: ?.?.1995 last time revised : 23.12.96Jetzt hat so ein Typ die Idee gehabt, bei Musik-CDs den Rand abzuschneiden, damit die Dinger nicht mehr rund sind, sondern wie ein Sägeblatt, ein Fisch, dreieckig oder sonstwie aussehen. Innerhalb von 5 Monaten ist der Typ auf 10 Millionen DM Umsatz gekommen! Die Firmen stehen schon Schlange, um ihre CDs bearbeiten zu lassen: 10 Maschinen schneiden die Figuren mit Laserstrahl.
Das hat er sich sogar patentieren lassen. 3- und 4-eckige Zigaretten will er
auch machen. Ob als nächstes doch die 4-eckigen Eier drankommen?
TINA
C-001.107 written ..........: ?.?.1995 last time revised : 23.12.96Neue Maßstäbe hat ganz bestimmt dieser Herr gesetzt, den die Polizei im Juni in Frankreich erwischt hat, als er mit 290km/h fuhr. Dabei sind doch nur 90 erlaubt. Besondere Beachtung: Der Bursche war erst 19 und hatte seinen Führerschein erst am ein paar Tage vorher erhalten. Nun ist er ihn wieder los. Bevor ich es vergesse: Gefahren ist er auf einem Motorrad...
Gebt dem bloß nie ein Fahrrad - wer weiß, was er damit aufstellt.
Aber wie wär's mit einem Pentium...!?
TINA
C-001.108 written ..........: ?.?.1995 last time revised : 23.12.96IBM muß noch einiges dazulernen: Das IBM-DOS 7 kostet als Upgrade 96 DM (+ 10 DM Porto und Verpackung). Als Alleinprodukt kostet es 155,-- DM plus 10 DM. Wenn ich mir überlege, daß Windows 95 jetzt schon für 159 DM (brutto!) zu haben ist als Vollprodukt bei Karstadt. Der Händler-EK dafür ist übrigens 159,--DM netto!
C-001.109 written ..........: ?.?.1995 last time revised : 23.12.96Die englische ICI Imagedata hat ihr optisches Bandlaufwerk "Creo" an EMASS, USA verkauft. EMASS baut magnetische Bandlaufwerke. Die Fertigung von "Creo" wird weiterhin bei ICI erfolgen. "Creo" ist das Gerät der Zukunft: pro Band verdaut es 1 TB (=1024 Gigabyte).
C-001.110 written ..........: ?.?.1995 last time revised : 23.12.96Leute, eßt mehr Obst! Forscher von der Uni Sussex haben herausgefunden, daß das Fruchtfleisch der Papaya empfängnisverhütend wirkt. Es enthält das Enzym Papain (wie passend...), das in Indien und Sri Lanka sogar zu Abtreibungen benutzt wird.
C-001.111 written ..........: ?.?.1995 last time revised : 23.12.96"PC-Shopping" macht jetzt ganzseitig Reklame:
Seit der Ausgabe 9/95 veröffentlicht das Computermagazin PC-Shopping - herausgegeben von der vmm verlag gmbh in Augsburg - keine Erotikanzeigen mehr. Besonders verantwortlich für den Schutz seiner jüngeren Leser vor jugendgefährdender Pornographie, fühlte sich die Verlagsleitung verpflichtet, in Zukunft auf die Publikation jener Werbeanzeigen zu verzichten. PC-SHOPPING will durch diesen freiwilligen Verzicht seinen Lesern einen jugendfreien Lesespaß bieten. Schreiben Sie uns Ihre Meinung!
vmm Verlag GmbH,
PC-SHOPPING,
-No Erotics-,
Gutermannstraße 25,
86154 Augsburg,
FAX: 0821-2177-150"
??? Könnte einem da nicht in den Sinn kommen, denen sei doch nur das Herz
in die Hose gerutscht vor Angst, daß denen mal eine ganze Auflage
beschlagnahmt werden könnte...?
TINA
C-001.112 written ..........: ?.?.1995 last time revised : 23.12.96Ich finde es nicht nett, was man so über die Telekom sagt. Die Telekom ist gar nicht so unkommerziell, wie die Leute behaupten. Ich gebe Euch ein Beispiel: Ab 1.1.96 sollen neue Dienste möglich sein. Die Telekom macht auch schon eifrig Werbung dafür: In den Postämtern liegen Faltblätter aus, in denen man zum Beispiel beim 0190-Service sogar das Stichwort "EDV-Beratung" findet. Also ruft man an und will auch so einen 0190-Service. Ja, und dann kommts: Als erstes soll man rund 800 DM (netto) pro Monat als Grundgebühren (sind mehrere) zahlen, daß man in diesen Service rein darf. Dann kassiert die Telekom kräftig bei den Gebühren mit: Wenn man nur die "Basisdienste" macht, eine primitive Sache, wo man aber mindestens 30 Leitungen fahren muß (wobei dann für jede Leitung Grundgebühren zu zahlen sind!), dann behält man von den 1,15 DM, die der Anrufer zahlen muß, nur 57 Pfennig, also nicht mal die Hälfte. Bei diesen Beträgen ist es natürlich klar, daß die Firmen nur Automaten hinstellen, die irgendwelches dummes Geschwätz vor sich hin labern, denn Menschen sind für so einen Arbeitsplatz mit so geringen durchschnittlichen (!) Stundenlöhnen viel zu teuer.
Aber es soll ja alles besser werden! Man will, wenn "das Ministerium
endlich mitmacht", auch höhere Minutengebühren erheben, also
sind 2, 3 oder mehr DM pro Minute "drin". Aha, also kann jetzt
endlich qualifizierte Arbeit geleistet werden! Doch da haben die Telekommer
eine kleine Ergänzung. Denn - man muß ja klein anfangen - bei einer
generellen Betriebssweise, die über die Basisdienste hinausgeht, kriegt
man von den eingenommenen Minutengebühren nur 37%!!! Nicht nur, daß
die Telekom eine sinnlose hohe Grundgebühr fordert, sie will hier - bei
den wirklich guten Servicen - so richtig absahnen. Ich glaube, daß die
Restaurantbesitzer, die Schutzgelder zahlen müssen, von der Mafia
günstigere Tarife bekommen.
TINA
C-001.113 written ..........: ?.?.1995 last time revised : 23.12.96Kaufrausch! Escom kauft AssCarfi. AssCarfi gehört zu RWE, hat 50 Geschäfte und ist im Telekommunikationsmarkt. Escom zahlt nicht bar, sondern drückt der RWE Escom-Aktien in die Hand: 12,5% Anteil an Escom gibt es! Was sagt uns das? Daß Escom auch in den Provider-Bereich hineinfunken wird. What a brave new world...!
* 23.12.96
Das mit AssCarfi war einer der ganz scharfen Sargnägel...
TINA
C-001.114 written ..........: ?.?.1995 last time revised : 23.12.96Escom ist arm dran: bei 2,2 Milliarden DM Umsatz kommen die bloß auf 15,8 Mio Gewinn. So gut kann deren Steuerberater also nicht sein, daß er immer noch 15,8 Mio herumliegen läßt.
* 23.12.96
Da lag noch ein bißchen mehr herum - und vieles im argen...
TINA
C-001.115 written ..........: ?.?.1995 last time revised : 23.12.96Kaufrausch!
C-001.116 written ..........: ?.?.1995 last time revised : 23.12.96Acer hat ein Patent für die Art und Weise, wie die PCMCIA-Karten beim Einstecken in den Rechner geerdet werden. Angeblich benutzen alle Notebook-Hersteller dieses Verfahren. Außerdem hat Acer ein Patent dafür bekommen, daß sie den Trackball in die untere Seite der Tastatur gesetzt haben.
Die Grüchte besagten, daß Acer für die Nutzung sowohl der
Erdungsart als auch des Trackball-Platzes jeweils rund 50 US-Cent kassieren
wollte. Wie die Sache wohl ausgegangen ist...?
TINA
C-001.117 written ..........: ?.?.1995 last time revised : 23.12.96Für die Freunde der großen Speichermedien: Von den 100-MB-Floppy-Laufwerken sollen 1994 angeblich 200.000 Stück produziert worden sein. Das glaube ich ja nun weniger, weil die Dinger erst 1995 auf den Markt kamen. Dafür sollen es in 1998 schon 3,4 Millionen Stück sein.
Bei den PCMCIA-Platten sollen 1994 156.000 Stück verkauft worden sein. In
1998 sollen es 990.000 werden.
TINA
C-001.118 written ..........: ?.?.1995 last time revised : 23.12.96Hört Euch mal das an:
X hat Recht mit seiner Angst vor "Datenspuren". Aber hier, wo man
nicht anders kann, als in die Tasten tippen, um ins Netz zu kommen und dort zu
navigieren, sollen also alle Tastendrücke protokolliert und
anschließend ausgewertet werden. Vorsicht: Das ist auch keine
Zukunftsmusik, sondern bereits real vorhanden!
Wie kann man solchen Leuten das Handwerk legen? Ihr Oberfreaks, die Ihr DOOM
oder was auch immer niedermetzelt, hier ist eine neue Aufgabe für Euch,
eine reale Gefahr. Werdet Ihr damit fertig werden oder ist bei Euch bei
Ballerspielen schon das Ende der geistigen Fahnenstange erreicht!?
TINA
C-001.119 written ..........: ?.?.1995 last time revised : 23.12.96Die Datenblätter von Festplatten enthalten nicht mehr nur die realen Daten, sondern auch die Angaben "logische Köpfe", "logische Zylinder" und "logische Sectors per Track". Gesehen bei Calluna, die 1,8-Zoll-PCMCIA-Platten bauen. Die Platten haben eine MTBF von über 150.000 Stunden, das sind 17 Jahre! Ein Jahr hat nämlich 8760 Stunden. Meine große Platte hat eine MTBF von 800.000 Jahren. Ob ich wohl so alt werde...?
Bei Calluna ist übrigens die Zahl der Start/Stop-Zyklen auch angegeben:
mindestens 300.000. Diese Angabe sagt aber nicht viel, denn ein Start oder
Stop der Platte kommt nicht nur dann zustande, wenn man den Rechner
einschaltet, sondern kann auch durch einen Power-down erzeugt werden, der den
Motor abschaltet, um Strom zu sparen. Wie oft das geschieht: absolutes
Rätsel! Es hängt aber auf jeden Fall von der Betriebsdauer ab. Man
müßte mal bei einem durchschnittlichen Anwender die
Plattenaktivitäten protokollieren lassen, um eine vernünftige
Aussage zu bekommen.
TINA
C-001.120 written ..........: ?.?.1995 last time revised : 23.12.96X Elektronik schlägt zu: Die bringen jetzt eine Datenblattsammlung eines IC-Herstellers heraus auf CD-ROM, wird vierteljährlich aktualisiert. Aber: "Sichern Sie sich fortlaufende Aktualität durch eine Subscriptionsorder über 4 Ausgaben zum Preis von netto DM 37,50 pro Ausgabe!" Das ist bei radikal gesunkenen Herstellungskosten der absolute.... Die gedruckten Werke waren nach meinem Wissen bei weitem nicht so teuer im Verkauf, dafür aber wesentlich teurer in der Herstellung als die CD-ROMs.
C-001.121 written ..........: ?.?.1995 last time revised : 23.12.96
C-001.122 written ..........: ?.?.1995 last time revised : 23.12.96DEC hatte 1993 geplant, seine ALPHAs über Vobis zu verkaufen:
50.000 Stück sollten es werden. 500 wurden es...
TINA
C-001.123 written ..........: ?.?.1995 last time revised : 23.12.96Intels neuer Prozessor soll nicht "P6" heißen, sondern "Pentium Pro" - ein neuer Trick, um die Konkurrenz bei den Namensverfolgungen ausschalten zu können. Also nix mit "686". Warum eigentlich nicht? Die Kunden wissen doch sowieso, worum es geht. Die "586" sind Renner, sowohl von Cyrix als auch von Nexgen. Wozu also aufregen? Wir werden die neuen Dinger "686" nennen - und jeder weiß Bescheid...
* 23.12.96
Skat-Spieler hätten die Antwort zu "pro" sofort gewußt:
"contra"...!
TINA
C-001.124 written ..........: ?.?.1995 last time revised : 23.12.96
"Das 'Albert-Memorial' in London wird zur Zeit vollständig restauriert. Das riesige Denkmal, das aus nahezu 10.000 Einzelteilen besteht, wird zur Gänze zerlegt und über ganz Großbritannien zu Reparaturzwecken verschickt. Zur Verfolgung der Teile wurde ein Strichcodesystem eingeführt, das Handterminals und Lesestifte verwendet. Jedes Teil wird bei seiner Entnahme durch eigene Strichcodeetiketten ausgewiesen; ein strichcodiertes 'Menue' erlaubt dem Arbeiter später, seinen genauen Verbleib festzustellen. Nach der Restaurierung wird jedes Teil mit Hilfe der Daten, die während seiner Entnahme erfaßt wurden, an den richtigen Platz zurückversetzt."
C-001.125 written ..........: ?.?.1995 last time revised : 23.12.96Ich möchte etwas zitieren. Man setze sich und genieße jedes der nun folgenden Worte:
Die größten Schrecknisse heutiger Bürowelten sind aber natürlich die elektronischen Schrecknisse, jene, die man ohnehin im Haus hat und jene, die auf Datenhighways heranbrettern.Wir sind ja in unserem Katalog zum Trotze informationstechnisch stets mutig, obgleich nicht immer glücklich, an der Spitze des elektronischen Fortschritts mitmarschiert. Seit fast zwei Jahren haben wir nun auch eine hochmoderne ISDN-Telefonanlage mit 32 Amtsleitungen. Das System ist dermaßen 'leistungsfähig', daß es neben unzähligen Chips in großen Schränken auch noch einen externen Rechner zur Betätigung seiner niegekannten Intelligenz braucht. Seine 'Möglichkeiten' und seine 'Zukunftssicherheit' sind so immens, daß die (seit der Installation als Dauergäste gegenwärtigen) Telekom-Mitarbeiter davon kaum anders als mit andächtig geschlossenen Augen, gedämpfter Stimme und im Tonfall ahnungsvollster Erwartung und begründetster Hoffnung zu reden vermögen. (Es sei denn, sie sprächen gerade 'Dieses Verhalten ist noch nicht dokumentiert' oder 'Mit dieser Schaltung hat auch der Hersteller noch keine Erfahrung', was aber oft der Fall ist.) Als die Reibereien zwischen unseren grundsoliden Schweizer Anrufbeantwortern und 'der Anlage' zunahmen, riet uns die Telekom zur Installation einer 'Voice Box'; und das ist eine Software, mittels derer 'die Anlage' sollte hören und sprechen können. Die so gewonnene Beredsamkeit nutzte sie dann jedoch sehr illoyal, indem sie sich auf einigen unserer Amtsleitungen als ihr eigener Hersteller ausgab und arglose Kunden überreden wollte, sich gleichfalls ins kommunikationselektronische Verderben zu stürzen: 'Wenn Sie mehr über die Leistungsfähigkeit unserer modernen Voice-Boxen erfahren wollen, drücken Sie 1.' Anderntags fing sie eingehende Gespräche noch vor unserer Zentrale ab und beschied mitten im vormittäglichen Hochbetrieb mehrere Anrufer: 'Sie rufen leider außerhalb unserer gewöhnlichen Geschäftszeiten an.' Dieses geschäfts- und rufschädigende Betragen war eben glücklich abgestellt, da riet uns die Telekom, unseren wachsenden Faxgerätepark durch die Anschaffung einer Faxsoftware ('mehrleitungsfähig, netzwerkfähig, jüngste Generation, hochintelligent') zu dematerialisieren. Auch dies geschah, und seither wurden sämtliche Faxleitungen von unseren Computern abgefragt und die eingehenden Nachrichten in zeitlicher Reihenfolge auf eine Festplatte geschrieben. Das klappte - bis Ostern: Gründonnerstag, der letzte Mitarbeiter hatte eben das Haus verlassen, und die Faxsoftware konnte sich für 4 lange Tage unbeobachtet wähnen. Da stieg sie aus.
648 Faxe waren empfangsquittiert, aber nicht mehr da. Der Fehler ('bisher nicht dokumentiert') wurde behoben und alles ging gu