TINA's Reaktor - on ARIPLEX.COM, File 8



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TINA
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last update: 28.8.2000

zurück zum Kern des Reaktors


A-008.001
written ..........: 19.07.1999
last time revised : 19.07.1999

HÖLLE!

Nun kommen sie doch ans Licht, die wahren Wurzeln...

http://www.martian-tech.com/wintel5.html

TINA


A-008.002
written ..........: 19.07.1999
last time revised : 19.07.1999

Wärbung!

Email, von einem Insider...

elektronik-Journal (Heft Juli 1999, Seite 173) meldet etwas ähnlich Ungesundes: Die Firma Enlightened Technologies Associates soll eine Brille auf den Markt bringen gegen Wintermüdigkeit.

Die Müdigkeit im Winter in unseren Breiten ist bekanntlich Folge der geringeren Sonneneinstahlung. Gegen Winterdepressionen werden deshalb seit Jahren erfolgreich besondere Leuchtstoffröhren mit besonderem Lichtspektrum eingesetzt.

Die neue Brille macht das alles ganz anders: Bei ihr wird das Licht per Leuchtdioden (?) erzeugt und per Lichtleiter (Glasfaserbündel) seitlich ins Auge gestrahlt, "damit das normale Sehen nicht gestört wird".

Was dabei munter vergessen wird: die Beeinträchtigung des Auges durch die Lichtintensität. Damit ist die Schädigung der Augen vorgegeben.

TINA


A-008.003
written ..........: 19.07.1999
last time revised : 19.07.1999

Energiefresser

Aus einer verstaubten Statistik ist zu entnehmen für Deutschland (alte Bundesländer) im Jahr 1990:

Energiefresser im Haushalt  (das dicke Ende kommt zuletzt)
  17 andere Geräte 
   2 Dunstabzugshaube 
   2 Fön, Trockenhaube
   2 Staubsauger
   3 Bügeleisen 
   5 Kaffeemaschine
   9 Geschirrspülmaschine
  16 Radio, Fernseher 
  26 Waschmaschine
  36 Licht 
  42 Kochen 
  65 Gefrierschrank, Kühltruhe 
 240 Warmwasser
1395 Heizung 

Einheit: Petajoule. Nun rechnet mal schön!

TINA


A-008.004
written ..........: 19.07.1999
last time revised : 19.07.1999

Voll cool

Long time ago, anno 1996, schrieb ich in TINA in CF und PCH, Bohrloch C-001.309, über die Kühlung von Festplatten. Seit damals hat sich meine Idee der Kühlung durch die Frontblende verbreitet.

Nichtsdestrotrotz gibt es immer wieder Versuche, anderweitige Kühlereien zu probieren. So gibt es einen Passivkühlkörper, der wie ein Einbaurahmen an eine 3,5-Zoll-Platte geschraubt wird.

Die c't hat das Dings getestet (Heft 15/1999, Seite 47, Details bitte dort nachlesen!) und kam zu folgendem Ergebnis :

                           Leerlauf     Volllast 
Ohne besondere Kühlung:    50 Grad C    59 Grad C
mit Passivkühlkörper:      46 Grad C    52 Grad C
Frontblende mit 2 Lüftern: 36 Grad C    41 Grad C

Ist sich wieder ein Beweis für mein Design. Danke, c't!

Der Grund für dieses Ergebnis ist einfach: Der Kühlkörper ist ein Alu-Klotz, der wie ein dicker Deckel über der Festplatte sitzt. Die Kühlrippen in dem Kühlkörper geben Wärme ab - das aber nur, wenn genug Luft an dem Ding vorbeiströmt. Sonst ist die Wärmeabgabe nur durch Strahlung möglich. Das, was die Platte von sich aus per Strahlung abgeben könnte, wird durch den Kühlkörper zu einem großen Teil blockiert.

Womit die Platte effektiv Wärme abgeben kann, das ist über die mechanische Verbindung des Plattengehäuses mit dem Gehäuserahmen, in dem sie festgeschraubt ist. Das bedeutet als erstes, daß die Einbaurahmen aus Plastik Schund sind, weil sie genau diesen Wärmetransport sehr wirkungsvoll verhindern! Zweitens lohnt es sich, gute und stabile Gehäuse zu benutzen, weil bei denen der Wärmetransport über deren dickere Bleche besser ist.

Wer im Sommer am PC sitzt, sollte einmal die Temperatur der gequälten Platten mit der Hand fühlen. Wenn es mehr als "handwarm" ist: Vorne die Frontblenden aus Plastik rausnehmen und somit die Luft nach hinten durchströmen lassen.

Wenn die Frontblenden einen Lüfter drin haben und die Platten trotzdem heiß werden, dann ist etwas oberfaul und die gesamte Konstruktion sollte dringendst überholt werden.

Der Passivkühlkörper ist übrigens ganz schön teuer: 49 Mark. "Frontblende raus" kostet nichts und funktioniert besser. Wem das Loch nicht gefällt, der kann ja ein Fliegengitter aus Kunststoff davorkleben.

Ein dicker Lüfter in der Frontblende ist aber noch besser. Die bisher auf dem Markt befindlichen Frontblenden mit Lüfter haben alle nur das Format "5,25 Zoll, halbe Bauhöhe", obwohl bei vielen Rechnern die Front 2 solcher Slots hat und/oder die Platten in den 3,5-Zoll-Bays eingebaut sind.

Wer für "ordentlich" Kühlung sorgen will, der kann die 2 halbhohen Frontblenden zusammenkleben, ein großes Loch hereinschneiden (Mittelpunkt zwischen beiden Blenden!) und einen großen Lüfter dranschrauben. Der sorgt dann wirklich für Kühlung.

Die Platten in die 3,5-Zoll-Bays zu schrauben, ist für die Platten "ungesund", weil die schmalen Bays weitaus weniger Kühlluft bringen als die 5,25-Zoll-Bays und die Luftversorgung der schmalen Bays prinzipiell jämmerlich ist, weil sie vielleicht sogar komplett im Gehäuse versteckt sind. Es gibt unter den Gehäusebauern "Spezialisten", die sogar "in der Ecke" direkt auf dem Netzteil noch Platten reinklemmen. Das kann ja nichts werden!

Wenn die 5,25-Zoll-Bays durch CD-ROM-Laufwerke oder anderes belegt sind, dann muß man auch hier nachhelfen und bei den 3,5-Zoll-Blenden die Blenden rausnehmen und/oder mit einem Lüfter versehen.

Wer sich für das Wohlergehen seiner Platten interessiert, sollte für knapp 20 Mark ein Fernthermometer mit 1/2 Meter Meßkabel kaufen, das bis zu 70 oder 80 Grad anzeigt. Den Temperaturfühler gut wärmeleitend an das Plattengehäuse geklebt, die Anzeige vorne auf das Gehäuse - und sich gewundert, wie heiß das Ding wird bei vollständig geschlossenem Gehäuse.

Wer öfter Fehler in seinem Rechner hat, wird um eine solche Überwachung ohnehin nicht drumherum kommen.

Achtung: Die Thermometer gibt es bei Aldi für 9,98 DM!

TINA


A-008.005
written ..........: 19.07.1999
last time revised : 19.07.1999

Cool voll

Lizenzabgaben gehen ganz schön ins Geld. Selbst ein so unscheinbares Ding wie der Schraubverschluß einer Getränkeflasche kostet... Ja, der kostet Lizenzgebühr! Wenn mein Gedächtnis noch intakt ist, dann war es ein deutscher Konstrukteur, der die Schraubverschlüsse aus Kunststoff erfunden hat, die damals bei Coca-Cola als Erstem eingesetzt wurden. Ob es immer noch die seinen sind, das weiß ich nicht, denn inzwischen wurde das Design geändert. Nachsehen lohnt sich: Innen in der Kappe ist der Name zu lesen.

Bier mit Schraubverschluß? Das wäre ein Sakrileg wie Weinflaschen mit Schraubverschluß. Aber auch die gibt es ja schon.

Veltins hat jetzt Neuland betreten mit einem Kronenkorken mit Ring dran zum Aufreißen. Der vorgeprägte Metallkorken wird entlang der Stanzlinie aufgerissen. Das senkt die Zahl der durch morbide Öffnungsversuche mit Tischkante, Kneifzange oder mit den Schneidezähnen beschädigten Flaschenhälse. Veltins freut sich, die Zahnärzte haben weniger Kundschaft.

TINA


A-008.006
written ..........: 19.07.1999
last time revised : 19.07.1999

Dämlichkeit hat ihren Preis

Es wird laufend davor gewarnt, Schecks per Brief zu schicken. Obige Anweisungen sind denn auch nicht in einem Handzettel oder auf der Rechnung notiert, sondern sind dick und fett auf der Rückseite des Briefcouverts aufgedruckt, in dem man den Scheck für die Zahlung der Rechnung an die Firma schicken soll.

Wer sich diesen Schwachsinn leistet? Network Solutions, Inc., jene Firma, die die Domain-Namen verwaltet...

TINA


A-008.007
written ..........: 19.07.1999
last time revised : 19.07.1999

Erfolg im Internet

"Erfolg im Internet", das ist der Titel einer Kundenzeitschrift, für die Ahnungslose bei Schlund und Partner mit DM 4,-- zur Kasse gebeten werden (Jahresabonnemang DM 44,--). Man kann sie aber auch gratis kriegen, wenn man Firma ist, denn damit gehört man zum selektierten Kreis der erlauchten Beworbenen.

Und was ist "Erfolg im Internet"?

sagt der Begleitbrief. Und was sagt "Erfolg im Internet"?

Zitat aus Nr. 1 (kam irgendwann Ende Juni, Anfang Juli 1999):

Darauf hat die Menschheit gewartet!

Wie sieht "Keyword-Advertising" aus? Gleichgültig, wonach man sucht, bei der Ausgabeseite, die der Generator auf dem Server zusammenstellt, ist für "randvoll" Werbung gesorgt. Wenn man diese Seite erwartungsvoll herunterlädt: Werbung, Werbung, Werbung. Das hat es schon bei Altavista gegeben und zu einigen Irritationen geführt, weil, völlig wurscht, was man gesucht hat, jedes Mal ein Link zu Amazon.com, dem Internet-Buchhändler ganz oben auf der Ausgabeseite erscheint..

Sucht man "Banane", dann wird einem angeboten, doch bei Amazon nach einem Buch über "Banane" zu sehen. Sucht man "akjhdf", dann wird einem angeboten, doch bei Amazon nach einem Buch über "akjhdf" zu sehen. Überwältigend...

TINA


A-008.008
written ..........: 19.07.1999
last time revised : 19.07.1999

Copyright Attack!

Kommentar überflüssig.

TINA


A-008.009
written ..........: 19.07.1999
last time revised : 19.07.1999

M P 3   A T T A C K

MP3 ist ein Motor, den es nicht zu unterschätzen gilt! Auf der einen Seite beflügelt der Software gewordene Musikdiebstahl die Internet-Provider: (Fast) jeder will am Klau teilhaben und besorgt sich einen Internet-Zugang. Die Zahlen der MP3-Downloads aus dem Usenet sprechen eine deutliche Sprache:

Auf der anderen Seite schafft es MP3, was jahrelanges gutes Zureden bei der GEMA nicht vollbracht hatte: Denkvorgänge in Gang setzen. Was jahrelanger "Amtshilfe" und Aufklärungsversuchen auch anderer Urheberrechts-Verwertungsgesellschaften nicht gelang, das schaffte MP3 innerhalb weniger Wochen: Die GEMA bemühte sich zu einem Vertrag.

Kommentar eines Insiders: "Die VG Wort redet der GEMA das Wort, doch sie findet nicht den richtigen Ton."

MP3 fand den richtigen Ton: Ein Schlag mit dem Vorschlaghammer auf die Kniescheibe.

Der saß. Endlich! Man muß sich fragen, wie eine Verwertungsgesellschaft für die ihr sich anvertrauenden Künstler und Kunstschaffenden noch ihren Auftrag wahrnehmen kann, wenn sie weniger Kenntnisse von der Materie hat als ein 12jähriger Schüler. So klagt die GEMA jetzt (!), daß durch die digitalen Kopien die Qualität der Kopien nicht leidet, also unbegrenzte Generationen (und damit Zahlen) von Kopien machbar sind. Dieses Faktum ist der VG Wort seit mindestens 10 Jahren bekannt. Die um den Faktor "haushoch" der VG Wort an Umsatz und Finanzmitteln überlegene GEMA erkennt das erst jetzt, nach dem de-fakto K.O.-Schlag durch MP3.

Die GEMA wird sich warm anziehen müssen, denn die bisher bekannten MP3-Player wie Rio und andere, unbekanntere, basieren auf Flash-EEPROM-Technologie, was zu einem hohen Preis und zu kurzer Spielzeit führt. Laut einer Meldung der Deutschen Presseagentur Ende Mai 1999 hat Matsushita die von Sony hinlänglich bekannte - aber durch Unsales glänzende - Silberscheibe namens MiniDisk Data (MD-Data) in einen MP3-Player eingebaut. Der MiniDisk-Recorder SJ-MR100 soll 24 Stunden Wiedergabe machen bzw. 12 Stunden Aufnahme. (Diese Werte scheinen sich auf eine Batterieladung zu beziehen). Damit betritt ein portabler Recorder die Arena, der im Gegensatz zu den Flash-EEPROM-Playern auch Kopien herstellen kann, was bei der Urteilsfindung in den USA, wo es um das Urheberrecht ging, eine entscheidende Rolle gespielt hat: Die Musik-Industrie verlor den Prozeß.

Der nicht mal 140 Gramm schwere MiniDisk-Recorder SJ-MR100 ist kaum größer als die Scheibe selbst und sollte im Juni auf den Markt gekommen sein. Warten wir auf die Reaktion der GEMA.

Noch in diesem Jahrtausend...?

TINA


A-008.010
written ..........: 19.07.1999
last time revised : 19.07.1999

Mikrofloppy

Man vergleiche die Daten: 2,5 Zoll Durchmesser des Datenträgers und 8kByte für die Antiquität, 650 MegaBytes Kapazität der MD Data von heute. Wann wird endlich das Gerät auf den Markt kommen, das einen Hand-Scanner mit OCR enthält (davon gibt es schon etliche auf dem Markt), in dem ein MD-Data-Laufwerk eingebaut ist? Dank Prozessoren wie des AMD ELAN 400 ist damit ein "Handy-PC" (Copyright by TINA) möglich.

TINA


A-008.011
written ..........: 19.07.1999
last time revised : 19.07.1999

Gigabytes Attack!

Seagate's neue Festplatte der Serie Barracuda ATA soll 28 GigaBytes in die Waagschale werfen. Endlich ein Gegengewicht zuf Maxtor, Quantum und Western Digital?

Die Zeichen stehen auf "mehr!": Die MP3-Revolution heizt den Plattenmarkt an. Die 300 G, die das Laufwerk als Stoß im ausgeschalteten Zustand verträgt, sind anscheinend der neue Rekordwert für eine Desktop-Platte, die - so heißt es - 9 Filme in VHS-Qualität schlucken kann oder 2 Stunden Musik-Videoclips. Wieder ein Donnerschlag für die GEMA. Aber Musiker sind bekanntlich taub und Autoren können nicht lesen.

TINA


A-008.012
written ..........: 19.07.1999
last time revised : 19.07.1999

Copyright Attack

MP3 hat die Musikbranche, zu der interessanterweise auch Halbleiterhersteller wie Sony gehören, in Aufregung versetzt. Man soll sich angeblich sogar auf ein Aufzeichnungsformat geeinigt haben, das keine Kopien zuläßt.

Wenn es denn wahr wäre!

TINA


A-008.013
written ..........: 19.07.1999
last time revised : 19.07.1999

Copyright Attack

National Semiconductor hat sich einen genialen Werbe-Spruch schützen lassen: "Scanner On A Chip". Mit dem landläufigen Namen "LM 9830" gibt es das passende IC dazu, eine System-on-Chip-Lösung für Farbscanner, die 6 Millionen Pixel pro Sekunde verarbeitet bei 36 Bit Farbauflösung. Da wird es im Scanner-Markt noch einmal kräftig krachen...

TINA


A-008.014
written ..........: 19.07.1999
last time revised : 19.07.1999
Widerstand!

Die für den Anschluß eines diskreten Transistors benötigten Widerstände erhöhen die Kosten für die Lagerhaltung, erhöhen die Platinenfläche, und sie erhöhen die Ausfallwahrscheinlichkeit. "Digitale Transistoren" machen dem ein Ende. "Digitale Transistoren" sind Schalttransistoren mit bereits auf der Chip-Fläche integrierten Stromquellen, so daß diese Einzelhalbleiter direkt vom einem IC aus angesteuert werden können und auch keine zusätzlichen diskreten Widerstände in der Emitterleitung benötigen.

Lieferbar beispielsweise von Rohm.

TINA


A-008.015
written ..........: 19.07.1999
last time revised : 19.07.1999
Superdünne Displays

Mit nur wenigen Zehntel Millimeter Dicke ist ein neues Elektro-Lumineszenz-Display auf dem Markt, dessen mittels Siebdruck aufgebrachte Schicht ein breites Farbspektrum ermöglicht. Passende superdünne Akkus für SmartCards gibt es schon länger. Die Akkus können bei jeder Transaktion mit der Smartcard wieder aufgeladen werden. Mit einer Akkuladung soll das Display 600 Sekunden lang leuchten können, was man umrechnet auf 300 Mal 3 Sekunden. Handlicher scheint mir aber die Gesamtzeit von 10 Minuten zu sein. Abhängig vom Betriebsstrom des embedded PCs dürfte es damit möglich sein, einen PC-on-a-Chip samt allem Drum und Dran in eine SmartCard zu integrieren, einschließlich Display.

Quelle:

Cambridge Consultants
Tel: 089-381-901-40
Fax: 089-381-901-59

TINA


A-008.016
written ..........: 19.07.1999
last time revised : 19.07.1999
GPS

Das GPS verliert immer mehr seine Eigenständigkeit und wird als Modul ein Konsumbaustein wie ein 7400. Noch sind es Teile, die per Kabel angeschlossen werden müssen, aber Module, die noch direkter integriert werden können, sind im Angebot.

Telefonie-Module gibt es ebenfalls, zum Beispiel die "DECT-Engine MD32". Damit wird die Eigenentwicklung solcher Teile immer sinnloser, weil bei den Modulen die großen Stückzahlen den Preis drücken. Letztendlich wird auch ein Modul immer weniger Chips enthalten und zum Schluß nur noch ein einziger Chip sein, wie gerade demonstriert beim "Scanner-on-a-Chip".

TINA


A-008.017
written ..........: 19.07.1999
last time revised : 19.07.1999
Dicke Pötte

Die Farräder im Anmarsch: Neuer Spitzenwert bei den "Gold Caps" ist 50 Farad.

Die bei Fahrrad-Rückleuchten bisher eingesetzten Gold Caps sind wesentlich kleiner und kosten nur wenige Mark pro Stück. Der Selbstbau solcher Rückleuchten ist also fast problemlos möglich: Kondensator plus große LED mit einer Plastikkuppel drüber.

Wer glaubt, daß er hinsichtlich der Korrosion große Umstände machen muß, der braucht sich nur die kommerziellen Lösungen ansehen: Da ist es auch nichts mit Korrosionsschutz. Alle Teile liegen offen.

Panasonic 
Tel: 040-853-86-136
Fax: 040-853-86-330

TINA


A-008.018 
written ..........: 19.07.1999
last time revised : 19.07.1999

"Wir haben uns immer korrekt verhalten."

(Steve Ballmer, Präsident von Microsoft zu den Vorwürfen des amerikanischen Justizministeriums
(im Manager-Magazin 12/1998.

TINA


A-008.019 
written ..........: 19.07.1999
last time revised : 19.07.1999
Farewell Honeychild!

Cyrix, der von National Semiconductor vor 2 Jahren gekaufte Chip-Entwickler, ist den Bach runter. Verlust für National Semiconductor: lieber nicht zählen. National Semiconductor, als drittgrößter Hersteller nach AMD, mit trotzdem nur 5,4 Prozent Marktanteil laut "F+M" (Feinwerktechnik, Mikrotechnik, Mikroelektronik, Heft 7/99), muß seine Prozessorfabrik schließen und 550 Mann entlassen.

AMD ist auch nicht viel besser dran. Weil es im Billigbereich nicht geklappt hat bei den Prozessoren, wird der jetzt aufgegeben und man will es im Hochleistungsbereich versuchen. "Nichts gelernt!" kann man da nur sagen. Wo selbst DEC und HP auf den Bauch gefallen sind mit ihren den Intel-Prozessoren deutlich überlegenen Maschinchen, da will ausgerechnet AMD ein Stück vom Kuchen haben...

Wenn das mal keine Krümel gibt, AMD-Krümel...!

IDT soll auch den Löffel weggesteckt haben bei den Prozesssoren.

Was bleibt da noch übrig ? Intel, Intel und nochmal Intel. Und was Intel baut, das wird verkauft. Wer das nicht will, der hat Pech gehabt... Bleibt die Frage, was Intel denn so verkauft.

TINA


A-008.020
written ..........: 19.07.1999
last time revised : 19.07.1999

Last Farewell...

Pech gehabt... Bleibt die Frage, was Intel denn so verkauft.

"Den Pentium III hätten wir da im Angebot. Ein Spitzenmaschine. Supertoll, und wirklich allererste Klasse!"

Angeblich soll der Pentium III speziell für das internet entwickelt worden sein und 70 neue Befehle beherrschen für "mehr Internet-Spaß und höhere Produktivität".

Vor allem hat er eines: eine Erkennung. Die Website von Intel macht Nasenkontrolle. Wer mit einem Pentium III die Website betritt, erhält mehr Informationen als jemand, der ihn nicht benutzt. Der gleiche Betrug wie mit Netscape, M$ Internet Exlorer oder Javascript: Der Surfer wird ausspioniert und wird gezwungen, sich diesen neuen Industriemüll zu kaufen. Sonst gibt es keine Information.

Daß sich die deutsche Bundesregierung und ihre Ministerien und Ämter mit in die Reihe der Erpresser einreihen, wundert da niemanden mehr, oder? Dabei sind es im Fall der Regierung noch nicht einmal auf oberster Ebene gefaßte Beschlüsse. Oder doch!? Den Fall des Amtsmißbrauchs durch http://www.arbeitsamt.de haben wir unter Aktion Rote Karte für das Arbeitsamt! schon veröffentlicht. Aber auch die anderen Ministerien sind um keinen Deut besser...

Was noch in der Schublade liegt, und was top-secret gehandelt wird, ist jedoch so offensichtlich, daß Intel es nicht erwähnen muß: V-Chip-Funktionen in den Prozessoren. Die super-hyper-obertollen Prozessoren, deren Funktionsumfang angeblich speziell für Bildbearbeitung erweitert wurde, sind genau die Prozessoren, die man im gesamten Video-Bereich einsetzen kann, vom Fernseher über den Video-Recorder bis zum Handy mit integriertem GPS, PDA, Internet-PC und Banking-Terminal. Und weil für Fernseher der V-Chip per Gesetz vorgeschrieben ist, wird er im PC gleich mit eingebaut. Das macht die Industrie von sich aus. Sie weiß ja, was sie davon hat.

Was man auf der Website von Intel besonders gut sehen kann, gefilterte Information und Nasenkontrolle nämlich, das ist jetzt Standard. Industrie-Standard.

Und da sage einer, die Menschheit hätte aus der Nazi-Zeit und aus der kommunistischen Diktatur etwas gelernt.

TINA


A-008.021
written ..........: 19.07.1999
last time revised : 19.07.1999

Dickes Geld

Gute Umsätze - wenn auch nicht ebensogute Gewinne - machen die Distributoren:

TINA


A-008.022
written ..........: 19.07.1999
last time revised : 19.07.1999

 

Nachdem man die Arbeitstiere minderer Ausbildung an den Fachhochschulen produzierte und den Abgängern dieser Fachhochschulen ein Diplom genanntes Zeugnis in die Hand drückte, ihnen später den Titel-Diplom-Ingenieur gab, dank dessen sie fast titelgleich den Diplom-Ingenieuren auftreten konnten (angeblich um des internationalen Vergleiches Willen), da ist es den herrschenden "Wissenschaftlern" nicht recht, daß so eine große Zahl von Diplomanden ausgebildet wird.

Die Industrie will sich vom Joch der hohen Ausbildungskosten (finanziert über Steuern) befreien und verlangt wieder nach minder ausgebildetem Kanonenfutter, wobei man in einem Atemzug die ganze bislang so leidlich funktionierende hohe Qualität der Universitäts-Abgänger gleich mit dem selben Bade ausschüttet.

Perfektionierte Dummbeutelei, auch wenn sie von Universitätsprofessoren vorgetragen wird, ist und bleibt Dummbeutelei. Das war so bei der Angleichung der Titel der Fachhochschulabgänger und das ist so bei der Beerdigung der universitären Qualitätsausbildung, wie sie nach dem Willen der Industrie und ihrer Lautsprecher gemacht werden soll.

TINA


A-008.023 
written ..........: 19.07.1999
last time revised : 19.07.1999

Dicke Kohle

Laut OECD ist nach einer Meldung von Anfang Juni 1999 der Telekommunikationsmarkt in voller Blüte:

Umsatz in Milliarden US-Dollar

78,1  NTT (Nippon Telephone and Telegraph)
51,3  AT&T (USA) 
39,0  Deutsche Telekom 
30,2  Bell Atlantic (USA) 
26,9  France Telecom 
25,6  BT (British Telecom) 
25,2  Telecom Italia 
24,9  SBC Communications (USA) 
23,3  GTE (USA) 
20,6  Bell South (USA)  
19,7  MCI (USA) 
16,1  Telefonica (Spanien = der Bangemann-Verein!)
16,0  Ameritech (USA) 
15,2  US West, Inc. (USA) 
14,9  Sprint (USA) 
13,6  Cable and Wireless (UK)

"Kein Wunder!", wird da mancher sagen, denn die Zahl von gut 500 Millionen Handys, die zur Zeit im Einsatz sind, trägt mit ihren zum Teil exorbitanten Mondpreisen statt Gesprächsgebühren zu einem nicht unbeträchtlichen Teil dazu bei.

Ungerechnet hat fast jeder 12. Mensch auf der Erde ein Handy!

Kein Wunder, daß Richard Gere bei seinem Aufenthalt im Kosovo feststellte, daß so viele Flüchtlinge Handys haben. Auch kein Wunder, daß 98 Prozent der Flüchtlinge im Kosovo Raucher sind.

TINA


A-008.024
written ..........: 19.07.1999
last time revised : 19.07.1999
Dicke Pleite?

Die in TINA's Reaktor - on ARIPLEX.COM, File 6, besprochenen Satellitenanschlüsse kommen wieder. Nachdem Videodat schon vor Jahren den Bach runter ging, hat heuer die Strato Medien AG den Markt völlig neu entdeckt. Glaubt sie. Und so bietet sie unter anderem an den Datenanschluß per Satellitenschüssel. Ist nicht mehr ganz so teuer wie bei jenen Firmen, wo man im Jahr locker 2000 DM auf den Tisch legen mußte. Dafür gibt es auch kein Usenet...

Sinn des Ganzen ist mal wieder die Ausstrahlung von Daten via Satellit, so daß man mit einer Satellitenschüssel und einem Empfänger die Daten empfangen kann. Das spart Telefonkosten.

http://www.strato.de/skydsl/zusatz.html

TINA


A-008.025
written ..........: 23.07.1999
last time revised : 23.07.1999
Dicke Pleite!

Dicke Pleite für die Chip-Hersteller. Das US-Patentamt hat in seiner unergründlichen Weisheit ein Patent erteilt. Rückwirkend. Das hatten wir schon mal, als es um die Erfindung des Prozessors ging. Damals ging die Sache für die Chip-Hersteller glimpflich ab.

Dieses Mal sieht es anders aus: Das Patent wurde laut elektronik-Journal (Heft Juli 1999, Seite 6) an Fujitsu erteilt für die BGA-Montagetechnik (Ball Grid Array), die in hohen Stückzahlen eingesetzt wird. Erteilt wurde das Patent rückwirkend ab dem 22.9.1980, wodurch ab damals für ALLE Produkte nach dieser Technik bezahlt werden muß...

Was mich an ein Patent erinnert, das immer noch im Raum schwebt: das Patent für die Rasterdarstellung auf Monitoren (mit diskreten Pixeln). Und ein weiteres Patent ist auch am schmoren: das für die Skalendarstellung auf dem Fernsehschirm, wenn man Einstellungen auf einer Skala macht, bei der die Skala durch Punkte, Balken oder Klötzchen dargestellt wird und die Einstellung durch die Zahl besonders hervorgehobener Punkte, Balken oder Klötzchen gezeigt wird. So banal, daß man sich keine Gedanken drüber macht, wofür aber ein Patent erteilt wurde.

Wie wenig logisch und wie wenig nach dem gesunden Rechtsempfinden des recht und billig denkenden Mannes von der Straße die Regierungen schalten und walten, zeigt eine zweite Meldung aus elektronik-Journal (Heft Juli 1999, Seite 6), die auch schon früher in anderen Medien zu lesen war: Die US-Regierung hat ein Gesetz erlassen, wonach bei Schadensersatzprozessen gegen Softwarefirmen wegen des Y2K-Problems die Schadenssumme auf 250.000 US-Dollar begrenzt und eine Friedenspflicht von 30 bis 60 Tagen zum Nachbessern vorgeschrieben wird.

Angeblich will man damit einer Flut von Schadensersatzprozessen gegen die Softwarefirmen vorbeugen. Und was wird dabei herauskommen? Die Anwender sind noch schlimmer dran, weil jetzt nicht einmal in den wirklich schweren Fällen die Veranwortlichen zur Rechenschaft gezogen werden können.

Dazu muß man sich überlegen, wie es aussieht mit der Verteilung der Schadenssummen: Wird es mehr kleine Schäden geben oder mehr große? In der Versicherungsbranche ist es eindeutig: Die kleinen Schäden überwiegen bei weiten. Wenn es also um die Anzahl der Prozesse geht, dann hätte man die Mindestsumme des Schadens auf eine Zahl X festlegen müssen, analog zur Produkthaftung, wo (wenn ich mich nicht irre) die Mindestschadenssumme 1800 DM ist.

Wenn die US-Regierung also wirklich die "Prozeßflut" hätte begrenzen wollen, dann per Mindestsumme - und nicht durch eine Höchstsumme, wie geschehen. Aber nein, was tut die US-Regierung? Sie stellt Verantwortungslogiskeit der Softwarefirmen für ihren Müll noch weiter in den rechtsfreien Raum.

Das wird böse enden...

TINA


A-008.026
written ..........: 23.07.1999
last time revised : 23.07.1999
Tausche Zeit gegen Müllberg

Die Transponder-Tags von Texas Instruments (Tirix) oder andere Firmen (damit kein falsches Bild entsteht, denn es geht ja nicht um TI alleine) können eingesetzt werden für Verpackungen und für EAS.

Wenn da nicht die unglaublich große Stückzahl wäre. So hat die Umstellung der Deutschen Post AG auf die Etikettierung der Pakete mit selbstklebenden Aufklebern und Dokumententaschen aus selbstklebenden Plastikfolien die Bearbeitung auf dem Laufweg der Pakete vereinfacht und damit Zeit und Arbeitskräfte gespart. Ebenso hat diese Umstellung aber den Müllberg deutlich vergrößert, denn die neue Methode benutzt Kunststoffe, die anschließend wegen Verschmutzung nicht mehr recycled werden können.

Wenn ein Frachter und Logistiker wie DPD schon vor Jahren auf 100 Millionen Pakete pro Jahr kam, wie hoch ist dann die Zahl der heute in Deutschland pro Jahr benutzten Etiketten, und wieviel Tausend Tonnen Kunststoffabfälle entstehen alleine hierfür?

Papier ist vielleicht kein so elegantes und festes Material wie Plastikfolie, aber es ist biologisch abbaubar.

TINA


A-008.028
written ..........: 23.07.1999
last time revised : 23.07.1999
Converter RGB - TFT per Graphic Engine

Ein ungewöhnliches IC mit außergewöhnlichem Einsatz wird von Philips angeboten: SAA 6712, SAA 6712A und SAA 6721. Es erledigt die Umsetzung von 24-bit single-pixel oder 48-bit-double-pixel interlaced RGB und setzt sie um für Flachbildschirme und LCD-Projektoren.

Damit wird der bislang kostspielige Einsatz von Flachbildschirmen wesentlich erleichtert. So wie die Integration aller Elemente in einen einzigen Chip zu Grafikkarten geführt hat, die nur noch aus diesem einen Chip bestehen plus RAM-Bausteinen, so wird der Anschluß eines Flachbildschirms nur noch einen neuen Converter benötigen (natürlich plus Stromversorgung). Flachbildschirm werden also nicht mehr Geräte sein, sondern endlich auch vom Enduser ansteckbare Module.

Philips Semiconductor
P.O. Box 218
5600 MD Einhoven
Tel: ++31-40-2722091
Fax: ++31-40-2724825 

TINA


A-008.029
written ..........: 23.07.1999
last time revised : 23.07.1999
Weg mit dem Blech!

Maxim hat im Frühjahr 1999 einen Satellitentuner vorgestellt, MAX 2105, der Tuner alter Bauart mit Abschirmblech drumherum ersetzt und dabei ohne die Erzeugung der internen Zwischenfrequenz auskommt. Das spart die Zwischenfrequenz-Oszillator, den Mischer und das SAW-Filter, und natürlich die Blechdose. Dramatische Senkung der Produktionskosten...

So neu ist die Idee aber nicht, denn schon ein Jahr früher (1998) wurde von Philips mit dem TDA 8060 ein IC hergestellt, das direkt das Signal von der Schüssel verarbeitet, und dabei Mischer, Bandpässe und Zwischenfrequenzstufen überflüssig macht.

Maxim Integrated Products
Fax: ++44-118-9305577 

Philips Semiconductor
Eindhoven
Fax: ++31-40-10 458 9196 
http://www.semiconductors.philips.com 

TINA


A-008.030
written ..........: 23.07.1999
last time revised : 23.07.1999
1 Milliarde Gewinn

Softbank hatte 1996 für 1,5 Milliarden US-Dollar 80 Prozent von Kingston Technology gekauft.

Jetzt ist der Deal aufgelöst worden und die beiden Kingston-Gründer haben die 80 Prozent zurückgekauft für 450 Millionen Dollar, sagt die Computer-Zeitung (Nr. 29 vom 22.Juli 1999, Seite 2).

Mal eben die Firma ausleihen und für 3 1/2 Jahre 1 Milliarde Dollar Leihgebühr kassieren... Das lohnt sich! Nach so einem Geschäft würden NSC, AMD und all die anderen Chiphersteller (Intel natürlich ausgenommen) sich die Finger schlecken.

TINA


A-008.031
written ..........: 23.07.1999
last time revised : 23.07.1999

Windows NT ist endlich auch Back-Orifice-kompatibel

TINA


A-008.032
written ..........: 23.07.1999
last time revised : 12.10.1999

Märchenhafte "Fernseh-Fee"

Der private Fernsehsender SAT 1 ist auf die Nase gefallen. Mit Schmackes, sozusagen. Laut Email von dog@dog.dog ist im April 1999 von Landgericht Frankfurt ein Antrag auf einstweilige Verfügung abgeschmettert worden, mit dem SAT 1 ein Gerät mit dem schönen Namen "Fernseh-Fee" verbieten lassen wollte, das dem Zuschauer das Fernsehen märchenhaft verschönt, indem es Werbung automatisch ausblendet.

Das würde ja zum Ruin des Privatfersehens führen, behauptet SAT 1.

Das Gericht begründet seine Enscheidung damit, daß es jedem Fernsehzuschauer freistehe, ob er Werbung ansehen wolle oder nicht. So könnte er auch bisher schon ohne jedes Zusatzgerät durch "Zappen" unerwünscht Werbung ausblenden.

SAT 1 hat sich in den Schmollwinkel zurückgezogen und will beim Oberlandesgericht Revision beantragen.

Über den neuesten Stand bin ich nicht informiert.

Interessant wird dieses Urteil in einem ganz anderen Licht: wenn es um die Werbefreiheit von Internet-Angeboten geht. Der Spiegel, der bekanntlich gerne die Ritter der Kloschüssel vors Gericht zitieren würde, weil die Herren Ritter die Werbung im Internet-Angebot des Spiegel so gekonnt ins Klo spülen, wird nach diesem Präzedenzfall schlechte Karten haben. Und auch die anderen Anbieter werden in die Röhre gucken, wenn ihnen jemand ihr Internet-Werbegepansche um die Ohren haut und die Informationen pur abzieht per Skript oder anderen Methoden.

Was vordergründig nur wie eine Ohrfeige für die Marketing-Kanaillen beim Fernsehen aussieht, kann sich, wenn es richtig angewendet wird, zu der seit Jahren geforderten und dringendst notwendigen Qualitätsverbesserung in den Medien entwickeln: Die Werbung muß deutlich besser werden, darf nicht so aufdringlich sein und darf nicht wie ein Jauchekübel über jeden ausgegossen werden, der sich Fernsehen oder WWW antut.

Gut spül!

* 12.10.1999
Der aktuelle Link: http://www.fernsehfee.de

TINA


A-008.033
written ..........: 30.07.1999
last time revised : 30.07.1999
Computer Museum

Es gibt ein neues Computer-Museum: http://www.ariplex.com/compusee/computop.htm * Das Computer-Museum auf Antares

TINA


A-008.034
written ..........: 01.09.1999
last time revised : 01.09.1999
Nie wieder Pommes mit Mayo!

TINA


A-008.035 
written ..........: 01.09.1999
last time revised : 01.09.1999
Telekom kupfert bei Kriminellen ab

Vor nicht allzulanger Zeit ist in den USA eine Bande von Betrügern aufgeflogen, die sich mit der Methode "0190-Nummer" gut und reichlich Geld verschaffte: Ohne daß es die Surfer ahnten, wurde ihnen "unterm Hintern weg" die existierende Telefonverbindung unterbrochen und eine neue aufgebaut. Die neue Telefonverbindung erfolgt über eine der horrend teuren Service-Leitungen, deren Einkünfte die Betrüger in ihre Tasche fließen ließen. Die Sache flog auf, als Kunden überhöhte Telefonrechnungen monierten mit Nummern, die sie nie angerufen hatten.

Ein Schlimmer, wer sich Böses dabei denkt, wenn die Telekom genau die gleiche Methode ab September in Deutschland einsetzen will. Laut "Computer Zeitung" vom 29.7.1999, Seite 14, will T-Online, die Telekom-Tochter, beim Anklicken eines entsprechenden Links in einer Web-Seite die bestehende Telefonverbindung abbbrechen, eine spezielle 0190-Nummer wählen lassen und anschließend die alte Verbindung über die vorherige Nummer wieder aufbauen. Diese Methode soll es ermöglichen, den Abruf bestimmter Seiten im Web kostenpflichtig zu machen. Micro-Payments, also das Abbuchen von Beträgen bis in den Pfennig-Bereich, sollen damit möglich sein. Wenn die Sache nur nicht so viele Haken hätte!

  1. Haken Nummer 1 ist der Anteil, den T-Online für sich kassieren will. Bei ihrem alten Verfahren verlangte man 2 Prozent des Umsatzes. Das neue soll bis auf 50 Prozent kommen...

  2. Während das alte Verfahren nur für T-Online-Kunden zugänglich war, ist das neue allen Benutzern offen. Und da haben wir Haken Nummer 2: Wie wird bei Fremdkunden abgerechnet? Banken verlangen für Kunden anderer Geldinstitute horrende Beträge für die Benutzung ihrer Automaten oder erst recht für Schalterdienste. Nachdem die Telefonfirmen sich ähnlich abschotten und im Gegensatz zur Telekom es bei einigen Telefonanbietern sogar schon nicht mehr möglich ist, mittels eines anderen Anbieter ein Call-by-Call zu machen, ist hier eine große Gefahr für die Surfer: Wie wird ihr Geld abgebucht werden? Gibt es zusätzliche Gebühren? Nachdem Micro-Payments im Pfennigbereich von durchaus 5 oder 10 Pfennig liegen können, die Banken mit Buchungsgebühren von 5 DM (und mehr!) Wucher treiben, könnte der Abruf einer Seite, die mit 5 Pfennig deklariert ist, in der Telefonrechnung mit 5 oder 10 DM zu Buche schlagen.

  3. Nächste Schwachstelle ist die Methode des Umschaltens, der Haken Nummer 3: Womit wird umgeschaltet!?

    Zum Speichern der alten Nummer und dem Bedienen des Dialers (des Wählprogramms) muß diesem Wählprogramm eine Reihe von Befehlen erteilt werden. Wie soll das über die Bühne gehen? Mit ActiveX? Mit Java? Oder mit einer anderen Verletzung der persönlichen Integrität und Sicherheit des PCs des betreffenden Surfers?

Die Telekom erwartet, mit dem neuen Verfahren bereits im ersten Jahr 250 Mio. DM einnehmen zu können - doppelt so viel wie bisher.

TINA


A-008.036 
written ..........: 01.09.1999
last time revised : 01.09.1999
Online-Shops in den roten Zahlen

Laut "c't", Heft 10/1999, Seite 17, machen 95 Prozent der Online-Shops Verluste. Das muß man sich einmal vorstellen: Von 20 Firmen macht nur eine einzige keinen Verlust! Daß sie einen Gewinn macht, ist damit noch lange nicht gesagt, weil eine 0 als Bilanzsumme kein Verlust ist. Aber leben kann man davon trotzdem nicht...

Ein Grund für die Verluste ist die Blutsaugerei der Provider, die sich mit Beträgen von durchaus 20 oder 50 Pfennig Minimumgebühr pro Transaktion eines Endkunden fürstlich bedienen. Ein echtes Micro-Payment im Pfennigbereich, wie es dringend notwendig ist, gibt es also nicht. Kein Kunde wird es sich gefallen lassen, für eine Ware 5 Pfennig zu zahlen und dann noch obendrein das Vierfache oder gar das Zehnfache als Gebühr loszuwerden.

Angeblich haben die Online-Shops große Vorteile für die Geschäfte: Laut der Meldung der "c't") können nach Einschätzung der Analystin Erica Rugullies der "Giga Information Group" 90 Prozent der Kosten in den Bereichen Bestellabwicklung und Kundenservice gespart werden. Das mag zum Teil zutreffen.

Aber bei Licht betrachtet ist die Bestellabwicklung über das Internet mit vorgefertigten HTML-Formularen nichts anderes als die Benutzung eines Verkaufsautomaten!

Ein Online-Shop ist ein Verkaufsautomat.

Ganz sicher ist es preiswerter, Kaugummi in einem Verkaufsautomaten zu verkaufen als einen Verkäufer hinzustellen, der als Mensch seinen Monatslohn will und noch die ganzen Zusatzkosten wie Lohnnebenkosten und Ausrüstung des Arbeitsplatzes als monatliche Ausgaben mit sich bringt.

Ganz sicher ist aber auch, daß - wenn alle Jobs wegrationalisiert sind - keiner mehr Geld hat, um noch Waren zu kaufen.

TINA


A-008.037 
written ..........: 01.09.1999
last time revised : 01.09.1999
Krieg der Agenten

Er hat bereits begonnen, der Krieg: Stück für Stück veröffentlichen emsige Surfer Preisvergleiche. Die Daten stammen meist aus den Online-Angeboten von Händler. Daten abzutippen, nein, das ist den meisten Preisvergleichern zuviel Arbeit. Am einfachsten ist es natürlich, online zu gehen und dort automatisch die Preise der verschiedenen Händler einsammeln zu können. (Die Programme zum Suchen nennt man Agenten.) Der Preisvergleich wird dann per Skript erstellt. Alles vollautomatisch.

Und ebenso vollautomatisch kann man sich natürlich bei den verschiedenen Preisvergleichern die Preisvergleiche einsammeln und dann nochmals vergleichen. Bleibt eine Rangfolge der Preise. Wo wird dann bestellt? Beim Billigsten!

Das hat Folgen. Auf der einen Seite ist klar, daß die rigorose Verfolgung einer billig!-Strategie die Händler in einen gnadenlosen Wettbewerb treiben wird. Auf der anderen Seite ist aber ebensoklar, daß die Händler zum Teil aussterben, zum Teil aber Gegenmaßnahmen ergreifen werden.

Nun kann man über die Kriege der Einkaufsagenten im Internet noch spekulieren, aber es gibt ein Gebiet, auf dem man sie ganz real Tag für Tag beobachten kann: im deutschen Telefonmarkt.

Seit dem Fall des Telefonmonopols der Post sind etliche Anbieter auf den Markt gekommen und die Preisgestaltung ist für den Kunden vollkommen undurchsichtig geworden. Das ist genau die Situation, die für den Käufer im Einzelhandel schon immer bestand, und die erst durch die Einkaufsagenten geändert werden könnte.

Die entscheidende Frage: Was geschieht in diesem Moment?

Die Antwort ließ nicht lange auf sich warten: Zeitungen brachten Vergleichstabellen, es entstand sogar eine eigene Zeitschrift nur mit Vergleichstabellen. Und es wurden Zusatzgeräte produziert, die beim Telefonieren in Abhängigkeit von der Tageszeit automatisch den jeweils günstigsten Anbieter heraussuchen.

Weil sich die Tarife der Telefonfirmen ständig ändern, müssen die Telefonagenten ständig mit den neuen Daten gefüttert werden. Das ist praktisch, weil die Hersteller der Telefonagenten die Daten im Abonnement verkaufen. Wer nicht aufpaßt, zahlt mehr für das Abo als er beim Telefonieren spart.

Nun ist eine Telefonminute eine extrem primitive Angelegenheit. Andere Waren sind komplizierter und müssen vielleicht auch per Frachtdienst zugestellt werden. Damit haben die Verkäufer Unterscheidungsmerkmale, die ein einfach gestrickter Preisagent nicht feststellen kann.

Manche Preisagenten werden, wie sich inzwischen herausgestellt hat, von den Web-Servern blockiert und erhalten keine Informationen. Auch das ein Gegenzug der Händler.

Eine andere Strategie besteht im Verkomplizieren des Angebots. Die Telekom macht es vor: Ihre Tarifzeiten unterscheiden sich von denen der anderen Anbieter. Bei anderen Waren könnten Extras oder sonstige Kosten und Boni ins Spiel gebracht werden, die ein Preisagent nicht beherrschen kann.

Bei einfachen Waren wird es solche Verkomplizierungen nicht geben. Ein Pfund Zucker ist immer ein Pfund Zucker und ein AMD Flash-EEPROM ist immer ein AMD Flash-EEPROM, welcher Händler es auch immer verkaufen mag. Was geschieht hier? Eine Antwort ist, daß die Händler Allianzen bilden - oder (um das unfeine Worte zu gebrauchen) Kartelle.

Ein Kartell ist eine Vorstufe zu einer Fusion. Eine Fusion ist eine andere Art eines Kartells. Wie auch immer, der Kunde bleibt auf der Strecke, weil sich die Anbieter konzentrieren. Damit sind die Preisagenten ad absurdum geführt. Die Frage ist nur, wo das geschieht, wie das geschieht, und ob der Kunde es bemerkt.

Suchmaschinen, deren Robots ohnehin die Web-Sites abgrasen, sind natürlich prädestiniert, ihre eingesammelten Daten zu Preisvergleichen auszuwerten. Ohnedies sind Suchmaschinen sowieso für eine Aufgabe ideal: für Auswertungen, wie sie bislang von Zeitungsauschnittdiensten wahrgenommen werden. Solche Dienste sind recht teuer und sehr personalintensiv. Der Einsatz von Robots und von Data Mining ist dagegen extrem schnell und und extrem billig. Bleibt die Frage, wann die Suchmaschinen diese Dienste gegen Entgelt anbieten werden (denn kostenlos werden sie es garantiert nicht tun).

http://bf.cstar.ac.com/bf/
http://www.shopbot.com
http://www.shopfido.com/
http://www.jango.com/xsh/index/dcg
http://www.research.ibm.com/infoecon/paps/html/alife6_public.html

TINA


A-008.038 
written ..........: 01.09.1999
last time revised : 01.09.1999
S/F/K/-Verband

Der Verband der Szenenbildner, Filmarchitekten und Kostümbildner ist ab 7.12.1998 im Internet:

http://www.sfk-verband.de 

S/F/K/-Verband 
Bavariaplatz 7
82031 Geiselgasteig
Tel: (089) 949 3139

TINA


A-008.039 
written ..........: 01.09.1999
last time revised : 01.09.1999
Abmahnung?

Im Fernsehen kommt die Serie "Der Sentinel". Das ist doch zum Verwechseln ähnlich mit "Sentinel". Oder etwa nicht? Das ist doch in der Tat das tupfengleiche Wort. "Rainbow Technologies GmbH" in 85716 Unterschleißheim, also nahe bei den Fernsehmächtigen, vertreibt einen Dongle mit dem Namen "Sentinel". Wenn das der Herr von Gravenreuth wüßte...

("Sentinel" ist nach Angaben von "Rainbow" die Nummer 1 bei den Dongles, und das sogar weltweit. 12 Millionen Dongles sollen verkauft worden sein.)

TINA


A-008.040 
written ..........: 01.09.1999
last time revised : 01.09.1999
Cookies

Wer sich über Cookies oder andere Eingriffe in die Privatsphäre beschweren will, kann und soll dies sofort tun:

Email an meckerecke@agv.de

TINA


A-008.041 
written ..........: 01.09.1999
last time revised : 01.09.1999
Steinig...

TINA


A-008.042 
written ..........: 01.09.1999
last time revised : 01.09.1999
Eifersucht

Weil der Ehemann im Internet mit anderen Frauen geplaudert hat (und das Nacht für Nacht...) hat seine Frau das Kabel kappen wollen. Mit einem Beil. Voll auf die PC-Kabel...

Danach ging sie dem PC ans Leder, äh Blech.

Der Ehemann konnte sie davon noch abhalten, doch hielt sich seine Frau an ihm dann so festgeklammert, daß ihn erst die Polizei befreien konnte. (gemeldet 1.7.1999)

TINA


A-008.043 
written ..........: 01.09.1999
last time revised : 01.09.1999
Quatsch nich'!

Kaum verläßt man die Ruhe der Straße und geht in ein Geschäft, wird man von allen Seiten mit Werbung beschallt. Mal ist es der besondere Tapeziertisch, mal das Haarfärbemittel, die von Video-Wiedergabegeräten mit Endlosbändern angepriesen werdern. Vor dem Verkaufsregal stehen und die Waren in Ruhe aussuchen, ist nicht: Jede strategisch günstige Position ist mit einem verkaufsunterstützenden Beschallungsapparat besetzt. Und von der Decke dröhnt aus x Lautsprechern die Globaldröhnung. Einkaufen ist zur Qual geworden.

Früher konnte man die Geräte noch abstellen. Es waren einfache Geräte, noch nicht modifiziert, so daß der Ein/Ausschaltknopf vorne leicht zu drücken war. Dann hatte man wenigstens im Umkreis von 2 Metern keinen Lärm. Bis man in Ruhe die Ware aussuchen konnte, mußte man 3, 4, 5 oder sogar 6 Lärmquellen stilllegen. Natürlich ohne vom Personal erwischt zu werden...

Ich kann mir gut vorstellen, daß das Personal gerne weggesehen hat. Wer hält schon jeden Tag 8 Stunden in so einem Höllenspektakel aus?

An die in der Höhe verteilten Lautsprecher des Grundbeschallungssystems kommt man nicht heran. Viel zu hoch...

Heute ist es mit dem Abschalten Essig, weil die Schalter gar nicht mehr vorhanden sind, höchstens noch in Ausnahmefällen. Die dann probate Methode "Stecker ziehen!" funktioniert auch nicht mehr, weil auch das verhindert wird: Die Geräte haben keine Kaltgerätebuchsen und die Kabel verschwinden fest angebunden tief ins Innere der Verkaufsgondel.

Was tun? Isolierten Seitenschneider mitnehmen und das Kabel durchkneifen...?

TINA


A-008.044
written ..........: 01.09.1999
last time revised : 01.09.1999
Quatsch nich'!

Die Beschallung der Verkaufsräume mit Verkaufsförderautomaten und Deckenlautsprechersystemen ist schon eine erdrückende Qual, da kommt die nächste Orgie der Verkaufsroboter: sprechende Verpackungen, deren Pappwände Lausprecher sind: "Sie müssen mich einfach kaufen. Ich bin das beste Bier, das es je gab!"

Ob die Pappe wasserfest ist, wenn man sie mit einem Glasreiniger besprüht, den es im 2. Gang gibt?

TINA


A-008.045 
written ..........: 01.09.1999
last time revised : 01.09.1999
Quatsch nich'!

Welche Unmenge von Batterien bei den sprechenden Verpackungen anfällt...? Die Umweltbilanz dieses Mülls ist verheerend. Man denke nur an die Batterieverpackungen mit "eingebautem Batterieprüfer"! Eigentlich müßte die Regierung, die händeringend nach jeder Möglichkeit zum Steuereinnehmen greift, eine gestufte Verpackungssteuer einführen: Alles was unnötigt ist, bekommt pro Exemplar einen Extrasteuer pro Extra von mindestens 1 DM!

Mein Vorschlag an die Bundesregierung:

TINA


A-008.046 
written ..........: 01.09.1999
last time revised : 01.09.1999
Sonnenfinsternis, Teil 2

TINA


A-008.047
written ..........: 01.09.1999
last time revised : 01.09.1999
Fax to Email

Um die eingehenden Faxe hausintern sofort richtig weiterzuleiten, werden die Faxe vom Empfangsgerät umformatiert und als Email im LAN weiterversandt.

Matsushita Electric Europe 
3 Furzeground Way
Stockley Park 
Uxbridge, Middlesex
UB11 1DD
Großbritannien 

TINA


A-008.048 
written ..........: 01.09.1999
last time revised : 01.09.1999
Wie man einem Angreifer ein Back Orifice simuliert

http://yi.com/home/KosturjakVlatko/fakebo.htm

TINA


A-008.049 
written ..........: 01.09.1999
last time revised : 01.09.1999
Das Letzte!

TINA


A-008.050 
written ..........: 01.09.1999
last time revised : 01.09.1999
Viertel vor zwölf

Das sind doch kleine Fische, liebe "c't". So richtig interessant wird es in dieser Situation: Letzter Termin für die Abgabe, sonst Studium futsch, nur noch 10 Minuten Zeit zum Drucken, man braucht 5 Minuten zur Uni - es ist Viertel vor zwölf und das Programm geht ihn die Grätsche...

TINA


A-008.051 
written ..........: 01.09.1999
last time revised : 01.09.1999
Die Verbrowserung des Fernsehens

Werbung ist beim Fernsehen von Übel, weil sie bestimmte Richtlinien einhalten muß. n-tv hat im Frühjahr 1999 ein Tabu verletzt und im unteren Bildbereich ein Laufband eingefügt. In diesem Laufband kommt außer Börsenmeldungen Werbung...

Nachdem die linke obere Ecke, die rechte obere Ecke und auch noch die rechte untere Ecke durch Logos der Fernsehsender verunstaltet sind (und inzwischen natürlich auch die linke untere Ecke...), fällt jetzt ein ganzer Streifen quer über den Bildschirm der Werbung zum Opfer. Wenn das Ding stehen würde, wäre es ja noch zu ertragen. Aber ununterbrochen laufender Text, das hält doch kein Mensch aus! Was tun? Einfachste Lösung: einen Papierstreifen über das Laufband kleben. Und schon herrscht wieder Stille.

Bastler können das Bild einfach in der Vertikalen nach unten verschieben. Problem gelöst.

Nachdem die Kritik gegen n-tv (ein Antrag auf einstweilige Vergnügung der Anwälte) vom Oberverwaltungsgericht Berlin (erstattet von der Berliner Medienanstalt (MABB)) zurückgewiesen wurde und die Laufbänder bein n-tv noch immer den Bildschirm verhunzen, darf man Böses ahnen.

Wie wäre es zum Beispiel mit einem weiteren Laufband oben auf dem Schirm? Keine falschen Hoffnungen! Das ist keine überdrehte Phantasie, sondern der nächste glasklar logische Schritt. Wer, wie die BILD-Zeitung seine Webseiten so jämmerlich verhunzt, daß nur in der Bildmitte ein klägliches Restchen des Bildschirms Nutzinformation enthält, der Rest entweder rot oder mit Werbung vollgeschmiert ist, der ist in den Augen der sogenannten Web-Designer ein Könner. Tag für Tag werden immer mehr Web-Seiten von derartigen ""Könnern" gebrauchsuntauglich gemacht.

Was denn das Fernsehen mit dem Internet zu tun hat? Ebensoleicht zu beantworten: Internet von heute ist Fernsehen von morgen!

Die Verschmelzung der Geräte bringt zwangsweise die vom WWW bekannte Bildschirmnutzung ins Fernsehen. Damit kommt die Werbung nicht mehr zeitversetzt, sondern ist permanent auf dem Bildschirm. Schluß mit dem Zappen! Gucklochfernsehen.

TINA


A-008.052 
written ..........: 01.09.1999
last time revised : 01.09.1999
Tiefflieger

Laut "Elektronik JOURNAL" (Heft August 1999, Seite 7) hat Fujitsu einen Quantensprung in der Magnetaufzeichnung vollbracht und speichert in 3 magnetisierbaren Schichten übereinander, was einer Verdreifachung der Kapazität bei ansonstem identischem Volumen und gleicher Scheibenzahl bedeutet. Aber das ist es nicht, was mich stutzig gemacht hat, sondern die Flughöhe des Kopfs: nur noch 15 nm. 1 my = 1/1000 Millimeter. Flughöhe alter Platten: 1 my. 1 my = 1000 nm. Damit liegt die Flughöhe nur noch bei 0,015 my!

TINA


A-008.053
written ..........: 01.09.1999
last time revised : 01.09.1999
Alles Scheibe

Angeblich gibt es erfolgreiche Versuche mit Festplatten aus Kunststoff statt Glas als Scheibensubstrat.

Das erinnert mich an die MD-Data von Sony. Die hat mehrere Bereiche, von denen mehrere nicht vom Anwender überschrieben und vielleicht noch nicht einmal gelesen werden können, so daß dort die Hersteller interne Daten, zum Beispiel Urheberrechtsvermerke, Sperrbereiche (Länder-Codes) usw. unterbringen können.

Wie wäre es mit einer Mischung aus Festplatte und CD-ROM?

TINA


A-008.054
written ..........: 01.09.1999
last time revised : 01.09.1999
Sodomie für Kinder

Die "c't" meldet in Heft 15 auf Seite 17 ("Homerun mit Nachspiel"), daß Websites wie "Farmsex", "Europerv" oder "Schoolgirls'R'Us" von einem gewissen Engländer Graham Waddon betrieben werden, der in England lebt, seine Sites aber auf Servern in den USA hosten läßt. Harte Pornographie, so heißt es in dem Artikel, sei in den Niederlanden und in den USA zulässig, solange sie sich ausschließlich an Erwachsene wende. Nun sind aber, wie mir dog@dog.dog per Email mitteilt, die Sodomie-Sites nicht nur Kindern problemslos zugänglich, sondern es wird täglich für sie Reklame gemacht mit Bildern übelster Art, die vollkommen ungeschützt sind. Wozu haben wir eine Justizministerin?

TINA


A-008.055 
written ..........: 01.09.1999
last time revised : 01.09.1999
Strom sparen!

Ein Videorecorder für 450 Mark hat eine Lebenszeit von 12 Jahren und verbrät indiesem 12 Jahren bei 15 Watt im Standby-Zustand für 450 Mark Strom.

Den Durchschnittshaushalt kostet Standby im Jahr 130 Mark.

11 Prozent des Stromverbrauchs in Privathaushalten und Büros geht für Standby drauf. Macht 4,3 Prozent des gesamten Stromverbrauchs. Macht 2 Milliarden Mark im Jahr.

In den USA frißt Standby angeblich 50 Prozent des Stromverbrauchs der privaten Haushalte. (Quelle: New Scientist, laut dog@dog.dog) Das kann aber nicht stimmen, weil die Kosten dafür 1,8 Milliarden US-Dollar betragen sollen. Kein kann mir erzählen, daß 11 Prozent des deutschen Stromverbrauchs die Hälfte des amerikanischen seien!

Genial sind Geräte, die bei Vollast 15 Watt verbrauchen, im Standby satte 11 Watt (CD-Player) oder bei Vollast 15 Watt und im Standby 14 Watt (Sat-Receiver). Höhepunkte sind auch Werte wie 28 Watt im Standby für einen CD-Player.

Ein Gerät, das im Standby mehr als 1 Watt verbraucht, taugt nichts.

TINA


A-008.056 
written ..........: 01.09.1999
last time revised : 01.09.1999
Formfaktor

Die ersten 8-Zoll-Laufwerke hatten eine bestimmte Höhe, eine bestimmte Dicke und eine bestimmte Breite. Wer Konkurrenz machen wollte, muß seine Laufwerke als austauschbare Teile herstellen, also mit den gleichen Außenmaßen. Das war schon damals so, wenn es auch heute niemandem mehr in den Sinn kommt. Bei den 5 1/4-Zoll-Laufwerken weiß man es aber, auch heute noch. Der 5,25-Zoll-Formfaktor ist als Begriff bekannt, und erst recht der 3,5-Zoll-Formfaktor. Das 3-Zoll-Laufwerk hat es nicht geschafft, aber das 2,5-Zoll-Laufwerk.

Zu welchen Blüten das führt, zeigen Netzteile im 3,5-Zoll-Formfaktor. Die können in standardisierten (also billigen!) und in in das ohnehin beim PC vorhandene System von Gehäusen problemlos eingebaut werden. Niedlich sind solche Netzteile, wenn sie in Gehäuse eingebaut werden, die 5,25-Zoll-Bays haben, so daß die Netzteile wie Festplatten erst mit einem Rahmen oder Montagewinkeln versehen werden müssen...

Ich habe schon früher darauf hingewiesen, daß die Stecker der RAM-Module ebenfalls einen Formfaktor bestimmen. Das fing mit den 30-poligen SIMMs an: Da wurden interne Modem-Module mit diesem Stecker versehen. Der Clou ist heute ein kompletter Server (!), der in einen standardisierten 144-pin-Sockel ("PS2-SIMM") paßt. Es ist der kleinste Web-Server: Breite 40mm. Gedacht ist der Mini-Server für den Einsatz in Geräten, die ihren Anschluß an das Internet erhalten (so wie früher die Aufzüge ihren Anschluß an das Telefonnetz hatten). Embedded Control mit Zugriff via Internet...

MMC Embedded
Tel: 0991-29079-0
Fax: 0991-29079-20

TINA


A-008.057 
written ..........: 01.09.1999
last time revised : 01.09.1999
Blindniet

Wie oft ist nicht schon eine Schraube in das Gehäuse gefallen und dort verschwunden??? Blindniete kann man nicht benutzten, weil man die schlecht wieder herauskriegt. Eine Mutter von innen an der Gehäusewand festkleben oder anlöten??? Was tun!? Eine Lösung, die mir von der Idee her sehr gefällt, sind Muttern, die man wie einen Dübel in ein Bohrloch steckt. Die Mutter sieht aus wie ein Dübel und zieht sich beim Schrauben auch wie ein Dübel zusammen. Weil das Ding aus Blech ist, ist die Verformung irreversibel und das Ding "hängt" fest im Loch. Bei dieser "Blindnietmutter" ist das hintere Ende ein Ring, der als Mutter wirkt. Beim Anziehen der Schraube wird dieser Ring nach vorne gegen die Gehäusewand gezogen.

Heyman 
Tel: 0641-97423-0
Fax: 0641-97423-11

TINA


A-008.058 
written ..........: 01.09.1999
last time revised : 01.09.1999
Gut gebrüllt, Löwe!

TINA


A-008.059
written ..........: 01.09.1999
last time revised : 19.01.2000
Gefahr durch Laser-Dioden

Die kleinen Laser-Pointer sind ja schon gefährlich genug. Doch das reicht offensichtlich nicht: Jetzt bietet ein Versandhändler doch tatsächlich einen Diode mit 5 mW an! (für lächerliche DM 9,80) Und ein fertiges Gerät ("professionelles Hilfsgerät für alle Ausricht-/Markierungsarbeiten, fokussierbar von 1m - 200m") gibt es bereits für 174 DM.

TINA


A-008.060 
written ..........: 01.09.1999
last time revised : 01.09.1999
Telefonzensur

Weil Sex-Angebote, die über die Vorwahlen 0130, 0190 und 0800 laufen, auch über öffentliche Telefonzellen zu erreichen sind und damit Kindern unkontrollierten Zugang ermöglichen, sollen alle öffentlichen Telefonzellen für die Sex-Nummern gesperrt werden. So will es die bayerische Sozialministerin Barbara Stamm laut SZ vom 31.7.1999.

Und was sagt die Frau Stamm zu Sex-Filmen im Fernsehen, zu primitiver Werbung für Sex-Hotlines im Fernsehen, zu primitivstem sexistischen Proleten-Verhalten schon im mittäglichen Fernsehen?

TINA


A-008.061 
written ..........: 01.09.1999
last time revised : 01.09.1999
Raubkopierer ahoi!

Karstadt (und nicht nur Karstadt!) verkauft seine dicken Stapel mit CD-Rohlingen schon einige Zeit. Nun werden auch die CD-Brenner Massenartikel für die Hausfrau: neuestes Angebot: 249 DM (SCSI!) (in der c't Nr. 18, 1999) .

TINA


A-008.062 
written ..........: 01.09.1999
last time revised : 01.09.1999
Alles umsonst!

Produktionsplanungssysteme (PPS) sind jetzt auch den Bach runter. Was früher Zigtausende vom Mark kostete, gibt es heuer für 100 Nutzlos (= 195,50 DM). Das Programmpaket ist "eine vollwertige PPS-Lösung, inklusive Einkauf, Vertrieb und Materialwirtschaft". Das Programm ist in keiner Funktion eingeschränkt, weder z.B. in der Nutzungszeit, der Zahl der Anwender noch anderem. Wovon der Hersteller dann leben will? Vom Service natürlich! Der kostet Geld...

TINA


A-008.063
written ..........: 01.09.1999
last time revised : 01.09.1999
Reklame

"Neue Software
Computer abgestürzt"

(Reklame von Bruno S... H...
für Herren-Konfektion
im Spiegel, 27.10.1997)

TINA


A-008.064
written ..........: 01.09.1999
last time revised : 01.09.1999
Verboten...!

Das Landgericht Hamburg hat dem Tele-Info-Verlag (Garbsen) verboten, gescannte Bilddaten von Häusern zu verkaufen. Auch der schleswig-holsteinische Landtag soll sein Veto eingelegt haben. (laut Computerzeitung vom 22.7.1999, Seite 3)

Wenn das etwas nützen würde, könnte man zufrieden sein. Aber das Kernproblem ist bei weitem nicht gelöst! Solange es kein generelles Verbot gibt, können die anderen Firmen ungeniert mit ihrer Spionage weitermachen. Dem Datenschutzbeauftragten kann ich in diesem Zusammenhang keinen Sommerschlaf bescheinigen, weil die Übeltäter in Richterroben sogar zaghafte Versuche des Datenschutzbeauftragten abgeschmettert haben...

Das aus Skandinavien bekannte kostenlose Telefonieren, bei dem während des Gesprächs vom Provider in gewissen Abständen Werbung eingeblendet wird, ist nach einem Urteil des Berliner Landgerichts (gegen den Anbieter Teleflash) in Deutschland nicht zulässig. Der Grund: Die alle 90 Sekunden eingespielte Reklame könne von dem Angerufenen als Eingriff in seine Privatsphäre verstanden werden.

TINA


A-008.065 
written ..........: 01.09.1999
last time revised : 01.09.1999
Satellitenfunk am Boden zerstört

Iridium hat nach einem Verlust von 1,25 Milliarden US-Dollar im letzten Geschäftsjahr Konkurs angemeldet und sich unter den Schutz von Chapter Eleven begeben.

TINA


A-008.066 
written ..........: 01.09.1999
last time revised : 01.09.1999
Ein MUSS für jeden!

http://www.jugendschutz.net

TINA


A-008.067 
written ..........: 01.09.1999
last time revised : 01.09.1999
Farbwunder

Die Farben, die bisher bei Steckern nach Lust und Laune des Herstellers ausfielen oder nach dem Marketing angepaßt waren (Corporate Identity bis hin zur Farbe der Produkte), sollen normiert werden. Was Widerständen, Kondensatoren und Induktivitäten recht und billig war, die Farbcodierung nämlich, das soll es jetzt bei Steckern geben. Aber nicht durch aufgedruckte Farbcodes, sondern durch die Farbe des Trägermaterials, nach "PC 99".

TINA


A-008.068 
written ..........: 01.09.1999
last time revised : 01.09.1999
Amlyn

Januar 1983: Amlyn stellt ein neues Laufwerk vor, das mit einem Fünfer-Pack Disketten geladen wird: Amlyn A-506 und 5850. Von den 5 Disketten zieht ein Greifer eine automatisch heraus in das Laufwerk. Nach getaner Arbeit wird die Diskette wieder in den Pack zurückbefördert. Die Gesamtkapazität des Packs ist (unformatiert) 8 MegaBytes. Datenübertragungsrate 500 Kilobit/s. Durchschnittliche Zugriffszeit 88 ms. Der Diskettenwechsel dauert 4,67 Sekunden.

Amlyn war eine Tochterfirma von Dysan.

TINA


A-008.069 
written ..........: 01.09.1999
last time revised : 01.09.1999
Dual BIOS

"Dual BIOS (TM)" ... ist schon wieder eine Neuheit, die es in sich hat. Gigabyte stellt Motherboards her, die zwei BIOS-EPROMs onboard haben. Werbung von Gigabyte: "Wenn das erset BIOS aussetzt, übernimmt das zweite automatisch die Funktion des anderen. Und das ohne Verzögerung. Sollte das BIOS durch einen Virus oder durch falsches Flashen versagen, rettet Sie das zweite BIOS."

TINA


A-008.070 
written ..........: 01.09.1999
last time revised : 01.09.1999
Vierhändig

Sicherheitsschalter für gefährliche Maschinen gibt es schon lange: Zweihand-Sicherheitsschalter. Idioten gibt es schon lange. Länger als Zweihand-Sicherheitsschalter... Um diesen Idioten die Möglichkeit zu nehmen, Gewichte oder sonstwas auf die Schalter zu legen, und sich dann in ihrer Dämlichkeit die Hände oder die Finger in der Presse zu Mus zu quetschen, sind die Sicherheitsschalter verbessert worden. So gibt es welche mit elektronischer Steuerung im Innern, die einen bestimmten Schaltrythmus erzwingt. Wird der Rythmus nicht eingehalten, steht die Maschine still. Noch besser sind 2 Drucktaster pro Hand, die in einer Kugel sind, die der Bediener greifen und dabei mit dem Daumen den einen Taster, mit den anderen Fingern den anderen Taster betätigen muß.

Jokab Safety 
Tel: 02234-480026
Fax: 02234-74071 

TINA


A-008.071 
written ..........: 01.09.1999
last time revised : 01.09.1999
oholics unite!

Die Anonymen Workoholics haben ein Problem: Sie kennen ihren Verein, aber sie haben einfach keine Zeit hinzugehen. Zuviel Arbeit...

Die Netoholics haben es da leichter. Ihre Sucht besteht ja in zwanghafter Kommunikation.

Einen bundesweiten Selbsthilfeverein für Online-Süchtige (HSO e.V.) gibt es in Deutschland auch. Und natürlich im Netz!

http://www.onlinesucht.de

Ich wage zu behaupten, daß die Firmen ein großes und leuchtendes Auge auf die Mitglieder werfen werden. Noch wird der Verkauf an Netz-Junkies nicht als Drogendelikt geahndet.

Ach, noch was: Ist es nicht etwas pervers, ausrechnet im Netz einem Netzjunkie eine URL hinzustellen? Ist das nicht so, als ob man einem Alkoholiker Alkohol als Medizin gegen Alkoholismus einflößt?

TINA


A-008.072 
written ..........: 01.09.1999
last time revised : 01.09.1999
BSE vernichtet gefährdete Tierarten

Nach einer Meldung in der "ZEIT" vom 8.4.99, Seite 39, hat eine Gruppe der Universität Montpellier in Frankreich bei 20 zufällig ausgewählten Lemuren festgestellt, daß alle Tiere die kranken Prione in sich haben. Zwei der Tiere zeigten bereits Krankheitssymptome; sie hatten bis 1996 BSE-verseuchtes Futter bekommen.

Nachdem mehrere Tierarten nur in Zoos vor dem Aussterben bewahrt werden können, ist das Problem durch BSE gelöst...

TINA


A-008.073 
written ..........: 01.09.1999
last time revised : 01.09.1999

Ich finde es bemerkenswert, daß - und wie schnell! - sich die Redaktion entschuldigt für diese Panne. Die anderen Pannen, wie zum Beispiel übertriebene oder schlichtweg falsche Berichte, werden nicht korrigiert - und Bitten um Entschuldigungen gibt es dafür auch keine...

Zum Beispiel für Artikel wie diesen hier:

dog@dog.dog schreibt uns dazu per Email, daß ein Anruf bei dem im Artikel erwähnten Projektleiter Thomas Schreiber großes Erstaunen hervorrief. Man kann zwar gewisse Dinge messen, eine Diagnose ist jedoch keinesfalls möglich. Und schon gar keine eindeutige, präzise und erst recht keine "zweifelsfreie"...

TINA


A-008.074 
written ..........: 01.09.1999
last time revised : 01.09.1999
Die Ärzte sind mal wieder ganz schnelle...

Eine Studie der Medizinischen Fakultät der Kölner Uni soll ergeben haben, daß Handys "sich negativ auswirken können" auf die Funktionsbereitschaft von Herzschrittmachern. Sagt die Computerzeitung (29.7.1999, Seite 4). Die Ärzte empfehlen einen Mindestabstand von 16 cm zwischen Handy und Herzschrittmacher, heißt es. Rein statistisch gesehen dürfte damit bei einer ausreichend großen Zahl von Patienten ein signifikanter Unterschied zu bemerken sein, denn die meisten haben ihr Herz links und telefonieren mit dem Handy in der linken Hand. Man kann natürlich auch nachhelfen, wie dog@dog.dog in seiner Email anmerkt: Erben in spe schenken heuer besonders gerne Handys...

TINA


A-008.075 
written ..........: 01.09.1999
last time revised : 01.09.1999

Clive Sinclair's neues Meisterwerk
zum meisterlichen Preis von VOBIS:

Sinclair Specturm
Es gibt keinen besseren Computer in dieser Preisklasse!

498,-- DM mit 16 k RAM

(mit 48 K : 725,-- DM)

Sinclair-Drucker: 249,-- DM

(Vobis-Werbung, April 1983)

TINA


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