TINA's Reaktor - on ARIPLEX.COM, File 7



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last update: 11.5.2001

zurück zum Kern des Reaktors


A-007.001
written ..........: 12.11.1998
last time revised : 12.11.1998

A L I E N   A T T A C K !

Eine raffinierte Werbeidee hat sich die amerikanische Firma "American Computer Company" (http://www.american-computer.com) einfallen lassen, die gleich über mehrere Domains im WWW verfügt. Die Firma ist nur ein kleiner PC-Händler - und doch gelingt es ihr, weltweit in die Zeitungen und Zeitschriften zu kommen. Umsonst, kostenlos... Fast umsonst, denn ein bißchen hat man schon tun müssen für diese Publicity. 1997 startete man mit einer Site über Roswell (http://accpc.com/roswell.htm) und die dort gelandeten Außerirdischen, doch den großen Knüller brachte 1998 die Ankündigung eines Prozessors mit 12 Tera-Hertz.

Da heißt es in http://byamerican.com/abouttcap.htm:

Das Ganze ist natürlich Blödsinn. So ist die Grenzfrequenz eines einzelnen Schaltelements nicht die Arbeitsfrequenz des daraus zu bauenden Prozessors.

Die Idee des TCAP basiert auf einem Experiment eines staatlichen Labors in Berkeley (http://www.lbl.gov/Science-Articles/Archive/electron-dynamics.html), das seine Position wie folgt festlegt:

Münchhausen hätte seine Geschichten nicht doller erfinden können, als es ACC (http://www.accpc.com) mit dem TCAP und den Roswell-Märchen treiben.

Einen Einstieg in das Lügengebäude gibt es auch bei (http://accpc.com/publications.htm).

Richtig rund geht es im Forum (http://byamerican.com/cgi-bin/forum1.cgi), in dem auch die Hausmeister- und Klempner-Avatare von ACC die Fetzen nur so fliegen lassen.

Während man es mit der Wahrheit nicht so genau nimmt, achtet man umso mehr auf das Urheberrecht:

Bleibt die Frage, ob es dem Umsatz frommt...

TINA


A-007.002
written ..........: 13.12.1998
last time revised : 13.12.1998

E U R O   A T T A C K !

Die Umstellung auf den Euro ist bei Handel und Dienstleistungsunternehmen per Gesetz ab dem 1.1.1999 durchzuführen. Davon betroffen sind auch die Automaten, die mit Kreditkarten oder andere Ident-Systemen arbeiten. Weil die Umstellung noch längst nicht überall rechtzeitig durchgeführt wurde und weil die Software Fehler enthält, wird es zu Ausfällen kommen. Es wird daher dringend geraten, sich zum 1.1.1999 und für die Monate danach mit ausreichend Bargeld einzudecken!
(Diese Warnung kam von mehreren Quellen per Email. Vielen Dank!)

TINA


A-007.003
written ..........: 19.01.1999
last time revised : 19.03.1999

0 1 9 0   A T T A C K !

Mit Aktenzeichen 6 U 130/98 hat das Oberlandesgericht Frankfurt entschieden, daß Anwälte keine Kundenberatung nach festen Tarifen per Telefon durchführen dürfen, weil dies ein Verstoß gegen die Rechtsanwaltsgebührenverordnung sei. Im vorliegenden Fall hätten Anrufer pro Minute 3,63 Mark pro Minute an die Telekom bezahlt, wovon der Anwalt 2,48 DM erhälten hätte.

In TINA's Reaktor - on ARIPLEX.COM, File 6, Erlenmeyerkolben A-006.036, hatte ich bereits über das Thema der 0190-Nummern berichtet. Um die weitere Entwicklung abzuwarten, hatte ich bisher über einen anderen Fall geschwiegen: Myservice.com (Diese Seite ist noch nicht fertig)

Da hatte sich auf unser Angebot eines Reciprcal Links eine der Firma Myservice.com nahestehende Person gemeldet. Das Email-Geplänkel mit dieser Person gebe ich anonymisiert wieder. Wir waren jedoch schon vorgewarnt und haben selbstverständlich keinen Reciprocal Link gemacht, sondern lieber Fragen gestellt. Wir heißen zwar nicht Focus, aber wir legen Wert auf Fakten. Weil es derer eine Menge gibt, wurde eine extra tinmserv.htm Akte 98, TINMSERV.HTM: Myservice.com, angelegt. (noch nicht fertig)

* 19.3.1999
Erstaunlich, aber war: Es gibt zwei neue Firmen auf dem Markt, die es mit den 0190-Nummern versuchen:

0190-886869 Anwaltshotline GmbH
0190-870434 SteuerRat GmbH 

Nomen est omen...

Preise : 3,63 pro Minute = 217,80 DM pro Stunde.

Nicht zu vergessen die "Global Connect GmbH", die ebenfalls mit Rechtsberatung am Telefon Geld machen will:

Global Connect GmbH
Business Development & Trading
0190-873240 täglich 8-22 Uhr
auch am Wochenende 
3,63 DM pro Minute 

TINA


A-007.004
written ..........: 28.02.1999
last time revised : 28.02.1999

H A N D Y   A T T A C K !

Die Industrie röchelt. Sie lechzt nach Absatz. was auch immer es sei. Über den stillen Abgang der Pager aus der Gewinnzone habe ich in TINA's Reaktor - on ARIPLEX.COM, File 5, Erlenmeyerkolben A-005.049, berichtet. Bei Handys hat man diese Niederungen noch nicht erreicht. So sorgt laut "Computer Zeitung" (25.2.99, Seite 12) allein in Japan die von NTT (Nippon Telephone an Telegraph) entdeckte Marktlücke für den Absatz von erhofften 20 Millionen Stück: Schoßtiere wie Hunde und Katzen sollen ein spezielles Handy um den Hals bekommen, damit die Herrchen und Frauchen immer wissen, wie sich das Tierchen gerade fühlt.

Mit der typisch japanischen Gründlichkeit wurde vor Jahren ein WC entwickelt, das die Befindlichkeit des Sitzenden ermittelte. Es darf erwartet werden, daß man sich der Haustiere mit sogar noch größerer Gründlichkeit widmen wird. Ich rechne mit einem Monitor für die Herztöne, einem Temperaturmesser und - als Krönung - mit einem GPS, damit man die Viecher auch wiederfinden kann, falls sie auf einen Baum oder in den Gully geraten sind. Telemetrie vom Feinsten.

Angesichts der Stückzahlen werden die anfangs natürlich hohen Preise bald purzeln. Damit kann dann endlich auch jene Gruppe davon profitieren, die diese Telemetriegeräte am nötigsten hat: die Kranken. Telemetrie ist bei der Patientenversorgung absoluter Luxus und wird nur in extremen Ausnahmen gemacht. Dank japanischer Katzen wird für die Menschen auch ein Bröckchen abfallen...

TINA


A-007.005
written ..........: 28.02.1999
last time revised : 28.02.1999

H A N D Y   A T T A C K !

Matsushita Communication Industrial hat angeblich vor, seine Produktion von Handys von derzeit 4,5 Millionen Stück pro Jahr bis nächstes Jahr auf 14 Millionen Stück pro Jahr zu steigern.

TINA


A-007.006 
written ..........: 28.02.1999
last time revised : 31.03.1999
Digital Paper: Bäumchen, wechsel dich!

Laut "Computer Zeitung" (25.2.99, Seite 30) hat die ADIC (Advanced Digital Information Corporation) die Firmen "Emass" und "Emass-Grau" übernommen. Damit hat das Bandgerät für das Terabytes fassende "Digital Paper" von "ICI Imagedate", dessen Hersteller meines Wissens "Emass" ist, sein Häuschen gewechselt...

Noch im März 1991 gab es eine Ankündigung für das "Creo 1003", das erste kommerziell verfügbare optische Bandlaufwerk von Creo Products, für das "Digital Paper".

Auf einer einzigen 12-Zoll-Spule passen 1 TeraByte, nach damaligen Geräten der Inhalt von rund 5000 Magnetbandkassetten.

Der Preis für das "Digital Paper" lag 1991 bei unter 1 Us-Cent pro MegaByte. 1 Tera sind 1024 Giga, sind 1.048.576 Mega. Macht 10.485,76 Dollar pro Band. Ist ja wohl ein bißchen viel...!

Die Mehrspurbeschriftung per Laserdioden-System des Bandes hatte sich "Creo Products" patentieren lassen. Das Gerät hatte die Abmessungen eines "gesunden" Kühlschranks...

Und was gibt es 1999? 1999 bastelt man an Tesafilm...

TINA


A-007.007 
written ..........: 28.02.1999
last time revised : 28.02.1999
Hacken für Anfänger

Aus gutunterrichteten Kreisen wird gemeldet, daß bei "Back Office" von Microsoft eine Datei auf die Platte geschrieben wird, in der Benutzername und Paßwörter stehen. Kleiner Hinweis: Sie wird nach der Installation nicht automatisch gelöscht.

TINA


A-007.008 
written ..........: 28.02.1999
last time revised : 28.02.1999
75.000 Ampere

75.000 A Stoßstrom für maximal 10 Millisekunden verträgt ein Thyristor namens DCR1673SZ von "Mitel".

Es ist weniger die Amperezahl, die mich auf dieser Siliziumscheibe aufmerksam gemacht hat, als vielmehr der Durchmesser von 100 mm. Wieviel defekte Stellen muß so eine Scheibe haben? Um eine ausreichende Ausbeute zu erhalten, wird man bei der Produktion vermutlich nicht um ein Defektmanagement herumkommen. Bei Leistungshalbleitern, die im Betriebsfall mal so eben Tausende von Ampere schalten können, dürfte das nicht ganz einfach sein...

Infos bei:

Mitel Semiconductor
Pflummernstraße 68
88400 Biberach
Tel: 07531-827723
Fax: 07531-827723

TINA


A-007.009 
written ..........: 28.02.1999
last time revised : 28.02.1999
Konkurs

Für alle, die ein Motherboard von "Chaintech" haben, eine traurige Meldung: laut "ComputerPartner", 7/99 vom 25.2.1999, hat Chaintech in Deutschland Konkurs angemeldet.

TINA


A-007.010 
written ..........: 28.02.1999
last time revised : 19.03.1999
Telefonitissimusse

Die Goldgräberzeit im Telefonmarkt ist noch lange nicht vorbei: Tag für Tag neue Meldungen über Preise. Sogar die auf Telefon spezialisierten Zeitschriften scheinen davor die Waffen zu strecken.

Dafür ein paar URLs, damit man selbst nachsehen kann, wieviel man gespart hätte, wenn man gleich mit der Telekom telefoniert hätte anstatt stundenlang im Internet nach den besten Preisen zu suchen...

www.01051.com
www.acctelecom.de
www.alphatelecom.com
www.arcis.de
www.augustakom.de
www.axxon-tele.com
www.bitel.de
www.callas.de
www.citykom.de
www.colt-telecom.de
www.comcept-gl.de
www.dplus.de
www.debitel.de
www.telmi.de
www.dokom.de
www.econophone.de
www.esprittelecom.de
www.ewetel.de
www.first-telecom.com
www.webarkaden.com/Germa
www.gts-deutschland.de
www.hamcom.de
www.hansenet.com
www.hutchison.de
www.interroute.de
www.isis.de
www.kdd-conos.de
www.kielnet.de
www.klondyke.com
www.komtel.net
www.lausitznet.de
www.arcor.de
www.wcom.de
www.microcall.de
www.mobilcom.de
www.mox.de
www.nefkom.de
www.netcologne.de
www.netnet.de
www.newtel.de
www.nikoma.de
www.nordcom.de
www.novento.de
www.o-tel-o.de
www.raffke.de
www.qsc.de
www.redwing.de
www.rslcom.de
www.startel.de
www.null1050.de * Talkline
www.teldafax.de
www.tele2.de
www.telebel.de
www.teleglobe.de
www.telelev.de
www.teleos.de
www.telepassport.de
www.tesion.de
www.vew-telnet.net
www.viaginterkom.de
www.victorvox.de
www.zettelwirtschaft.de

TINA


A-007.011 
written ..........: 28.02.1999
last time revised : 28.02.1999
Kleinster Baukasten-PC der Welt

Abmessungen: 29mm breit, 58mm lang. Das Größte ist natürlich der Prozessor, ein AMD "Elan", mit gut der Hälfte der Länge und (natürlich) der vollen Breite.

Es wird Zeit, daß man endlich etwas gegen diese großen Ottos tut.... Flip-Chip mit Glasgehäusen sind überfällig!

Infos bei:

SORCUS Computer GmbH
Im Breitspiel 11
69126 Heidelberg
Tel: 06221/3206-0
Fax: 06221/3206-66
@: info@sorcus.com
WWW: www.sorcus.com

TINA


A-007.012 
written ..........: 28.02.1999
last time revised : 28.02.1999
meckerecke@agv.de * Meckerecke

Die "Arbeitsgemeinschaft der Verbraucherverbände" ist heuer auch im Netz. Beschwerden über solche Dinge wie wochenlang blockierte Leitungen wie bei Mobilcom kann man hier melden. Daß mit der AGV nicht zu spaßen ist, hat sie Mobilcom bereits bewiesen.

Nun fehlt noch der Komödie 2. Teil, in dem die AGV Mobilcom zur Wiedereröffnung seines 77-DM-Angebotes zwingt, aber so, daß man es endlich RICHTIG benutzen kann, und daß man nicht mehr rausgeworfen wird, WEIL man das Angebot wahrnimmt.

TINA


A-007.013 
written ..........: 28.02.1999
last time revised : 28.02.1999
Namen...

Mit der Namensgebung ist das so eine Sache. Die Kästen, die noch nicht mal die Leistung heutiger Normal-PCs packten, wurden als "Workstation" bezeichnet. Die Bezeichnung wurde behalten - für Rechner, die mehr können als andere - wie auch immer...

Der Gegenschlag kam von Sony: die "Playstation".

Wie wäre es da mit einem neuerlichen Gegenschlag: gegen den "Walkman" die "Walkstation"? Ganz neue Idee!

Denkste! Mitte 1991 warb Triumph Adler:

TINA


A-007.014 
written ..........: 28.02.1999
last time revised : 28.02.1999

Gestatten, Microsoft...

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Was sagt uns das?

1. Die Nennung als Bezugsquelle dauert maximal 6 Wochen (siehe Ende am 31.12.97).

2. Für das zweifelhafte Vergnügen, maximal 6 Wochen lang auf einer Liste von Händlern zu stehen, muß der Händler 3 Pakete eines Microsoft-Programms kaufen.

3. Microsoft erzwingt die händlereigene Web-Seite als "für die Verwendung von Microsoft Internet Explorer entwickelt".

4. "Auf der Internet Seite für FrontPage dürfen keine Wettbewerbsprodukte angeboten werden."

5. Wer so ein abscheuliches Deutsch radebricht, sollte lieber keine Textprogramme anbieten und schon gar keine Schulprogramme!

TINA


A-007.015 
written ..........: 28.02.1999
last time revised : 28.02.1999
DOOM, BOOM, CRASH!

Wie gut Simulatoren auf dem PC sind, bewies ein Mann im Juli 1998: Er klaute sich auf dem kleinen Flugplatz St. Andrews in Kanada ein einmotoriges Flugzeug und brauste damit davon. Gelernt hatte er das Fliegen anscheinend ausschließlich am heimischen PC mit dem "Flight Simulator". Bei der Landung ging es nach vier Versuchen gut ab: lehrbuchreife Bruchlandung ohne Verletzung. Dann machte er sich mit einem Fahrrad davon, das er im Flugzeug mitgenommen hatte... (Aber die Polizei war schneller.)

Und da sage einer, DOOM hätte keine Folgen! Wo doch schon so ein Simulator eine gute Schule ist...!

TINA


A-007.016 
written ..........: 28.02.1999
last time revised : 28.02.1999
DOOM, BOOM, CRASH!

Die Flugsicherung der USA wird zum Jahr 2000 nicht nur mit beiden Beinen auf dem Boden bleiben...

Die Computer der US-Flugsicherung (FAA) sind laut "Computer Zeitung" Nr. 7/98 vom 17.2.1998, Seite 2, bis zu 25 Jahre alt. Was gab es 1973 an Chips? TTL und ECL. Alles prähistorisch...

Peinlich, daß ausgerechnet dieser Laden für 55 Prozent des weltweiten Flugaufkommens zuständig ist.

Wie war nochmal der alte Flieger-Spruch?: "Runter kommen sie immer."

TINA


A-007.017 
written ..........: 28.02.1999
last time revised : 26.03.1999
Geben Sie Qualifikation, Sire!

An den Auseinandersetzungen um die "Vermeisterung" (so der Begriff, den Frank Garrelts gebraucht), ist der "Akzent" Händlerverbund seit längerem heftigst beteiligt. Eines der Argumente gegen den Meister-Zwang im EDV-Gewerbe ist immer gewesen, daß dieser Zwang nur unnütze Kosten verursache und vor allem Firmengründer benachteilige.

Wie ein Artikel von ComputerPartner 23/98 (Seite 18) vom 24.9.98 zeigt, muß sich da etwas geändert haben. Da haben auf dem zweiten Mitgliederforum der Akzent-Computerpartner alle 70 Anwesenden einstimmig (!) beschlossen, die Verkaufsgebiete (es gibt derer 550, von denen 200 vergeben sind) nur noch an Partner zu vergeben, die ihre Qualifikation unter Beweis stellen können:

Diese drakonische Einschränkung trifft nicht nur zukünftige, sondern auch schon vorhandere Mitglieder! Der eiserne Besen kehrt... Vor allem kehrt er auch Firmengründer vor die Tür, denn wer fängt schon gleich mit VIER Mitarbeitern an!?

Garrelts in einem Interview (ComputerPartner 25/98, 8.10.98, Seite 20):

Leicht zu beantwortende Frage, denn erstens gibt es Firmen, deren Haupteinnahmequelle Reparaturen und Beratung sind, und zweitens muß man nicht alles bei einer Quelle kaufen. Die Verteilung auf mehrere Lieferanten ist nicht nur eine Frage der jeweiligen Produkte, sondern auch der jeweiligen Preise der Anbieter für diese Produkte. Vor allem ist die Verteilung auf mehrere Anbieter eine Absicherung gegen Lieferengpässe. Den letzten Punkt sollte man nicht unterschätzen!

Garrelts ferner:

Darüber sollte man in aller Ruhe nachdenken!

 

* 26.3.1999
Nun, es hat offensichtlich ein wenig gedauert, bis die Händler endlich

"Querschläger" ein unter Pseudonym schreibender Fachhändler bringt in "ComputerPartner" 7/99, 25.2.1999, Seite 10, Einzelheiten, die so unglaublich sind, daß sie es wert sind, analysiert zu werden:

Das sind deutliche Worte!

Die Idee, umsatzschwache Kunden hinauszuwerfen, hat die nicht jeder Händler?

Jene 90 Prozent Kunden, die nur 10 Prozent des Umsatzes bringen, aber 95 Prozent des Ärgers, und die mit ihrem lästigen Kleinkram so viele Angestellte unnütz am Telefon halten, und die so viel Zeit für Lager und Versand beanspruchen?

Weg mit Ihnen!

Nur möchte ich es mal erleben, welch einen Aufschrei es geben würde, wenn ein normaler Großhändler auf einen Schlag die Hälfte oder auch nur ein Viertel seiner Kunden rauswirft!

Eine Genossenschaft hat es da viel einfacher: Per Beschluß der ehrenwerten Gemeinde wird der Exodus der Unerwünschten beschlossen - und der Oberguru hat weiterhin seine weiße Weste an, folgt er doch dem einstimmigen Beschluß der Genossen!

Mit anderen Worten: Der eiserne Besen regiert. Kleinvieh ist ab sofort unerwünscht!

Wer nicht von der Bildfläche verschwinden will, der muß in den sauren Apfel einer Zwangsverpflichtung beißen, jene besagte Abnahme von Waren im Wert von DM 100.000 pro Jahr.

Glücklich jene, die dieses Soll erreichen. Was aber geschieht mit denen, die im Markt auf der Strecke bleiben und die 100.000 DM nicht erreichen!?

Das ist nach deutschem Recht Sache der Vertragspartner - und da herrscht in Deutschland Vertragsfreiheit...

Ich weiß nicht, wie bei AKC die Regeln sind, aber von der Zwangsabnahme der vollen 100.000 DM über nachträgliche Hochstufung in die Preisgruppe der Endkunden (!) gibt es viel Spielraum.

Und jedes Mal bleibt der kleine Händler mit der Nase im Dreck liegen!

Ja, das ist der Segen einer Aktiengesellschaft: Die Aktionäre tragen das Risiko, aber das Sagen hat weiterhin mit seiner Mehrheit der Hauptaktionär. Der Verkauf von Aktien bringt natürlich auch viel mehr Geld in die Kasse als das Hereinnehmen von Teilhabern.

Wenn man sich dann ganz diskret zurückzieht, hat man die Schäfchen ins Trockene gebracht. Der Markt ist hart...

"Gemeinsam" - war da nicht schon mal so etwas, bei Frank und Walter? Das ist schon länger her, aber an die Probleme mit Frank und Walter kann ich mich gut erinnern: Im "ComputerPartner" wurden sie erwähnt.

Was ist aus Frank und Walter geworden? Verkauft sind sie...!

Verblüffend, was!? Da sind Firmen, die sind viel größer als AKC - und trotzdem geben die sich mit diesem kleinen Kroppzeug ab, das keine 100.000 Umsatz pro Nase bringt...

Darauf muß man erst einmal kommen: Kunden, die bei einem anderen Anbieter unerwünscht sind wegen Unterschreitung von dessen unverschämt hohen Mindestumsatz, ebenfalls vor die Tür zu setzen! Das ist eine solche Dreistigkeit, daß es sogar mir die Sprache verschlägt.

In Fällen wie diesem hilft nur eines: Alle Lieferanten, die meinen, sich solcher Mittel bedienen zu können, kurzerhand selbst hinauszuwerfen! Ruckzuck raus! ... und ohne mit der Wimper zu zucken!

Das erspart einem eine Menge Ärger!

Es gibt genug Großhändler und Distributoren, mit denen man ehrliche Geschäfte machen kann. Da ist man als Händler weißgott nicht auf solche angewiesen, die sich durch Repressalien und Schnüffelei auszeichnen.

Dem darf man wohl entnehmen, daß die Geschaßten den Ausweg gefunden haben. Preise nicht zu vergleichen bei jeder Bestellung ist ein Luxus, den man sich nur bei sehr guten Lieferanten erlauben kann. Aber heute ist es gerade für kleine Fische im Markt fast hoffnungslos, gegen einen Aldi konkukrrieren zu wollen, der einen PC für 2000,-- DM herausdonnert. Da kann man nur noch überleben mit Beratung und Reparatur. Und die Ersatzteile: Die holt man beim Elektronikladen an der Ecke; bei dem, der meint, daß er noch überleben kann...

Wenn man das weiterspinnt, dann könnten die ungeliebten Kleinkrämer, die sich zum Teil schon persönlich kennen, und die ja nicht in räumlichem Wettbewerb zueinander liegen, auf die Idee kommen, gemeinsam einkaufen zu gehen. Die Kinder fressen ihre Evolution...

Da könnten die Kleinen den Herrn Garrelts und seine Großkopfeten das Fürchten lehren...

Das ist kein Planspiel nur auf dem Papier! Da ist nämlich eine sehr rührige Firma Aparis, die aus ehemaligen KHK-Händlern besteht, die sich von KHK hereingelegt bzw. schlecht behandelt fühlen. Ein Präzedenzfall - und kein unbekannter!!!

Siehe das Beispiel Frank und Walter! Die Idee, ob die Vertriebskonzeption der ehemaligen KHK im Endeffekt nicht auch so etwas wie eine Pseudogenossenschaft war, ist auch eine Überlegung wert. Wie ist es denn, wenn ein Softwarehersteller eine Software paketweise verkauft, die Händler diese Software in unbegrenzter Stückzahl weiterverkaufen können? Die gegenseitige Anhängigkeit zeigt doch gerade das Beispiel des Absplittens von Aparis.

TINA


A-007.018 
written ..........: 28.02.1999
last time revised : 28.02.1999
USB POWER !!!

Stärker als alle bisherigen Schnittstellen wird USB eine neue Chip-Generation auslösen. Basis wird ein Core eines Schnittstellen-Controllers sein. Aus einem breiten Fächer von Anwendungen werden folgende Cores als Module verfügbar sein:

Drucker-Controller       (für USB schon realisiert)
Kamera-Controller
ISDN-Controller
Modem-Controller         (für USB schon realisiert)

Tastatur-Controller 
Trackball-Controller 

GSM-Controller
GPS-Controller

Analog/Digital-Wandler   (für USB schon realisiert) 

TV-Controller 

Internet-Funktionen      (noch nicht für USB, aber als Core schon vorhanden) 

Set-Top-Box              noch nicht als Core, aber als 3-Chip-Set (VLSI Technology Ltd.)
SCSI-Controller
EIDE-Controller

FLASH-Controller 
Sprachausgabe 
Spracheingabe (nicht Erkennung) 
  zur digitalisierten Speicherung

LCD-Controller 

Wer so etwas herstellt? "VLSI" zum Beispiel.

VLSI Technology Ltd.
486-488 Midsummer Boulevard
Saxon Gate West,
Milton Keynes,
UK
Tel: +44-1980-667595
Fax: +44-1908-354300

TINA


A-007.019 
written ..........: 28.02.1999
last time revised : 28.02.1999
Geistige Vergewaltigung

Damit mir keiner vorwirft, ich würde Microsoft ungerechtfertig was ans Zeug flicken, lasse ich der "Computerzeitung" Nr. 23/98 vom 4.6.1998, Seite 4, das Wort:

Im deutschen Recht gibt es den Begriff des "Abhängigen", das sind unter anderem auch Auszubildende. Nachdem nunmehr auch in Deutschland Werbung in Schulen zugelassen ist, sollte sich der Bundesgerichtshof seiner Aufgaben besinnen und diese direkte und indirekte Ausbeutung von Schutzbefohlenen verbieten.

TINA


A-007.020 
written ..........: 28.02.1999
last time revised : 28.02.1999
Web-fähige Mikrowelle

Ausgerechnet die renommierte Firma "NCR" muß sich diesen Gag leisten: eine Web-fähige Mikrowelle.

Als noch Anfang der 60er Jahre arme Bauern aus Ostblockländern nach Deutschland kamen, um ihre ausgewanderten Familienangehörigen zu besuchen, war eines der bestgesehenen Programme "Waschmaschine": Sie konnten stundenlang vor der Waschmaschine stehen und ihr beim Arbeiten zusehen.

Mikrowelle, das neueste Programm???

TINA


A-007.021 
written ..........: 28.02.1999
last time revised : 28.02.1999
Übel, übel, sprach der Dübel...

Zur Zeit der Regierung Kohl (kann sich einer noch daran erinnern?) beklagte sich die Regierungspostille "Journal für Deutschland" im Dezember 1997 über die miesen Schüler, die Deutschland Schulen bevölkern bzw. verlassen.

Da hieß es, daß 10 Prozent der 15jährigen Hauptschulabgänger überhaupt nicht als ausbildungsfähig gelten.

Die Schüler verteilten sich wie folgt:
2,2 Mio Schüler gingen auf Gymnasien
1,2 Mio Schüler gingen auf Realschulen
1,1 Mio Schüler gingen auf Hauptschulen.

Von den 1,1 Mio sind 10 Prozent 110.000. Imposante Zahl. Was machen die jetzt?

Von 800 damals vom Institut der deutschen Wirtschaft über ihre Auszubildenden befragten Unternehmen beklagten

94 Prozent die Rechtschreibleistungen,
90 Prozent die Rechenkenntnisse.
34 Prozent erteilen ihren Lehrlingen Nachhilfe...

Übel, übel, sprach der Dübel...

TINA


A-007.022 
written ..........: 28.02.1999
last time revised : 28.02.1999
Zügelloser Holine-Wirrwarr

TINA


A-007.023 
written ..........: 28.02.1999
last time revised : 28.02.1999
Zeigt her Eure Stromkabel!

DFÜ über Stromkabel soll es geben. Mehre Firmen sind am Buddeln. Über Versuche ist aber noch keine hinausgekommen.

Eine davon: http://www.nortel-dasa.de

TINA


A-007.024 
written ..........: 28.02.1999
last time revised : 26.03.1999
Bewerber-Test in Unternehmen

URL: http://www.schuhfried.co.at/index_d.htm

TINA


A-007.025 
written ..........: 28.02.1999
last time revised : 28.02.1999
Von der Wiege bis zur Bahre: Bare, Bare, Bare...

In Japan gehen die Uhren anders. Der Umgang mit Menschen ist dort sehr robust. So gibt es dort Hotels, in denen man kein Zimmer mietet. Platz ist nämlich teuer. Nein, man mietet kleine Schlafzellen. Funktioniert wie bei den Gepäckfächern im Bahnhof: Geld in den Münzautomat, Klappe auf, reinsteigen. Schlafen...

Eine Meldung in "Automatic I-.D. New Europe" vom Mai 1998 (Seite 17) zeigt, daß in Japan der Fortschritt noch weiter gegangen ist. Um die Szenerie richtig wiederzugegeben, zitiere ich die ganze Beschreibung:

Die Zahlen bezweifle ich noch. Mehr als 15.000 DM für ein Begräbnis oder 7500 DM für eine Urne im Automaten kommt mir doch etwas hoch vor.

TINA


A-007.026 
written ..........: 28.02.1999
last time revised : 28.02.1999
...weiterhin verboten...

TINA


A-007.027 
written ..........: 28.02.1999
last time revised : 28.02.1999
Dauerbrenner...

Automaten verselbständigen sich, auch im "papierlosen" Büro. Canon bietet ein Maschinchen an, das per Einzug A4-Seiten automatisch scannt und sie direct auf eine CD brennt. Da passen bis zu 14.000 Seiten drauf.

TINA


A-007.028 
written ..........: 28.02.1999
last time revised : 28.02.1999
Kundenkarte sogar lesbar!

Star hat eine Kundenkarte entwickelt, bei der der Ladeninhaber dem Kunden bei jedem Kauf eine für den Menschen mit bloßem Auge lesbare Meldung auf die Karte schreiben kann. Die alte Nachricht wird dabei überschrieben. Das soll bis zu 10.000 mal gehen.

Als Anwendung stelle ich mir Inspektionstermine oder andere Kalenderdaten vor, zu denen der Kunde wiederkommen muß. Auch für Ausweise (zum Beispiel des Arbeitsamtes) ist ähnliches möglich.

TINA


A-007.029 
written ..........: 28.02.1999
last time revised : 28.02.1999

Die Banken kennen bekanntlich keine Hemmungen, wenn sie an Daten und Geld ihrer Kunden wollen.

Die Commerzbank hat nach einer Meldung der "Computerzeitung" Nr. 14/98 vom 2.4.1998, Seite 2, eine Bruchlandung erlitten: Das Oberlandesgericht Frankfurt hat mit Urteil (AZ 1 U 271/96) in einer Klage des Berliner Verbraucherschutzvereins gegen die Bank entschieden. Die Bank hatte sich in ihren Allgemeinen Geschäftsbedingungen (AGB) zu den Kontoführungsverträgen sowohl die Weitergabe persönlicher Daten als auch das Einverständnis zur Telefonwerbung eingeräumt. Verstoß gegen das AGB-Gesetz, meinte der Schutzverein. Das Gericht gab ihm recht.

Schon mal die AGBs in Euren Verträgen gelesen?

Nicht vergessen! Alles melden an die meckerecke@agv.de * Meckerecke der AGV

TINA


A-007.030  
written ..........: 28.02.1999
last time revised : 28.02.1999
Kurbel, kurbel...

Das Jahr 2000 kann ruhig kommen, und wenn es noch so kracht... Laut "Computerzeitung" Nr. 14/98 vom 2.4.1998, Seite 1, gibt es ein Handy mit Handkurbel.

Und wer kurbelt am Transponder?

TINA


A-007.031 
written ..........: 28.02.1999
last time revised : 28.02.1999
Arbeitslage der Nation

Inserat der CDU in der "Süddeutschen Zeitung", 9.5.98, Seite 33, im Wirtschaftteil:

Wie war das noch mit den Leistungen der Schüler?

TINA


A-007.032 
written ..........: 28.02.1999
last time revised : 28.02.1999
Null

Die Bemühungen der Regierung (der alten und der neuen!), die Umstellung zum Jahr 2000 computermäßig zu schaffen, sind ziemlich schlampig. So ist zu befürchten, daß nur 1/5 der Firmen die Umstellung auch tatsächlich bis zum kritischen Termin schaffen werden.
Noch im Juli 1998 meldete das Bundesministerium für Forschung, es sollten Urlaubssperren für das Fachpersonal verhängt werden.

Ich wüßte noch was: Abgeordnetendiäten auf Null setzen.

TINA


A-007.033 
written ..........: 28.02.1999
last time revised : 28.02.1999
!

Microsoft
Where do you want to go today? (TM)


in court (TM)
against Microsoft! (TM)

TINA


A-007.034 
written ..........: 28.02.1999
last time revised : 28.02.1999
Ruhe und Frieden...

TINA


A-007.035  
written ..........: 28.02.1999
last time revised : 28.02.1999
Erscheinungen und Verfügungen


(Walter Gunz, Chef von Media-Markt, zum PC-Vertrieb über Aldi und andere Lebensmittelketten (in der "Wirtschaftswoche" Nr 35/97)
("ComputerPartner" 19/98, Seite 6)

Wie es scheint, könnte er recht behalten, so sehr man auch über ihn gelächelt haben mag. Beachtlich dabei sind jedoch nicht seine nicht vorhandenen seherischen Fähigkeiten, sondern die Entscheidung des Gerichts zugunsten der AGV, daß Lockangebote mindestens eine Woche lang verfügbar sein müssen.

TINA


A-007.036 
written ..........: 28.02.1999
last time revised : 28.02.1999
Riesenflut

Laut "Automatic I.D. News Europe", März 1998, Seite 8, hat "Datamonitor" im März 1998 einen Report "Global Smart Card Opportunities, 1997-2002" veröffentlicht, wonach bis zum Jahr 2002 (das sind noch 3 Jahre) 3,85 Milliarden Smart Cards produziert worden sein sollen. Von derzeit 75% soll der europäische Anteil auf 46,8% in 2002 fallen. Der amerikanische Markt soll pro Jahr um 107% wachsen. Auf Asien sollen 34% des Marktes entfallen (jetzt 22,5%).

Bei diesen Zahlen kann man nur bleich werden.

Erstens bedeuten sie eine jährliche Produktion von vermutlich 1 Milliarde Chips pro Jahr alleine für Smart Cards.

Zweitens: Wie soll man mit der gigantischen Müllhalde alter Karten fertig werden?

Drittens: Wieviel giftige Chemikalien fallen an bei der Herstellung und bei der Beseitigung der Karten!?

TINA


A-007.037 
written ..........: 28.02.1999
last time revised : 28.02.1999
Teramac und die Ausbeute

Beim Projekt "Teramac" wird versucht, Chips so zu einer Einheit zu verbinden, daß Fehler in den Chips erkannt und umgangen werden. Solche Techniken sind wichtig, um die Ausbeute zu erhöhen bei Systems-on-Wafer. Dabei werden Module in mehrfacher Ausfertigung parallel produziert und erst im Betrieb wird entschieden, welche Module aktiviert werden. (Bei Teramac waren es 220.000 Chips, die jedoch noch nicht auf einem Wafer waren.)

Eine andere Awendung gibt es beim Einsatz von Prozessoren auf Kunststoff-Basis. Die Betriebssicherheit der Kunststoff-Schaltungen ist so schlecht, daß man ohne Kunstgriffe keine hohe Betriebsdauer ereichen könnte.

TINA


A-007.038 
written ..........: 28.02.1999
last time revised : 28.02.1999
Schnüffeln bringt Geld

TINA


A-007.039 
written ..........: 28.02.1999
last time revised : 28.02.1999
Netigration

Von "Cidco" in den USA gibt es für 500 US-Dollar ein Telefon mit LCD-Display und integriertem Web-Anschluß.

"Cisco" peilt ein Gerät an, das über Funk (GPS und GSM) ständigen Kontakt hält, und sowohl Telefon, Ortung, Landkarte als auch weitere Funktionen wie Terminverwaltung machen kann.

"Hitachi" und "HP" sind auch mit im Spiel. Wer eigentlich nicht..?

"Alcatels" Handy "one Touch View" besitzt ein grafikfähiges LCD-Display. Integriert sind Taschenrechner, Notizbuch, sowie ein internetfähiger Browser.

Noch Fragen...?

TINA


A-007.040 
written ..........: 28.02.1999
last time revised : 28.02.1999
http://www.elron.com

"Elron Software" hat ein Programm entwickelt, mit dem Firmen überwachen können, welche Internetseiten ihre Mitarbeiter abrufen.

TINA


A-007.041 
written ..........: 28.02.1999
last time revised : 28.02.1999
Ausbeute...

http://www.chips.ibm.com

http://www.mot.com/sps/general

TINA


A-007.042 
written ..........: 28.02.1999
last time revised : 28.02.1999
Vom dicken Koffer zur Schweißbrille

Als vor gut 25 Jahren die Verkäufer von elektronischen Armbanduhren mit dem großen Koffer über den großen Teich geschippert kamen, war einmal auch jemand dabei, der nicht die Uhr, sondern das Display demonstrieren wollte. Da gab es LCD, Electrochroic, Elektrochromic und was sonst noch alles.

Die entscheidende Frage bei den Displays ist - vor allem bei tragbaren - immer der Stromverbrauch. (War in den ersten Koffern die Elektronik untergebracht, so waren es später die Batterien...) Dieses besondere Display war wirklich ein ganz besonderes: Durch Strom flossen Ionen von einer Elektrode zur anderen. Waren die Ionen hinten, war die Glascheibe hell, waren sie vorne, so war sie dunkel. Damit kann man Displays bauen! Das Schöne war nun, daß dieses Display nur dann Strom braucht, wenn man die Ionen transportiert. Sind sie am Ziel, kann man den Strom abschalten - ein bistabiles Display.

Einem der Zuschauer der Vorführung kam gleich eine Idee: Wie wäre es, wenn man man ein Display baut, das durchsichtig ist, bei dem aber mittels Photozellen die Durchsichtigkeit gesteuert wird, zum Beispiel für Schweißerbrillen? Kurze Antwort, definitiv: Alles zu langsam!

Heuer gibt es ein Angebot von

Crystaloid Electronics
5282 Hudson Drive
Hudson, OH 44236
Tel: 001-(339)-655 2429
Fax: 001-(339)-655 2176

Das läßt sich (durch)sehen: Elektrisch gesteuerter Light-Shutter mit 200 Mikrosekunden Schaltzeit. Schweißerbrillen kein Problem!

Außer dieser recht robusten Anwendung gibt es auch andere, z.B. als steuerbarer Filter oder um durch das Zerhacken der einfallenden Strahlen Schaltungen von Infrarot-Sensoren empfindlicher zu machen.

Die Idee der "elektronischen Tinten", mit denen "elektronische Bücher" "geschrieben" werden sollen, ist übrigens auch aus der damaligen Zeit! Heute ist man soweit, daß man es mit 0,04 Millimeter großen Mikrokapseln versuchen will, die polarisiert sind, und die sich jeweils an die vordere oder hintere Elektrode bewegen. (Im Gegensatz zu damals also 2 Farben (weiß und schwarz) gleichzeitig!)

TINA


A-007.043 
written ..........: 28.02.1999
last time revised : 28.02.1999
Automatisches Zapfen

Laut "ID-Systems Europe" Mai/1998, Seite 50, (Commentary von Susan Beale) testet Shell in den Niederlanden ein automatischen Zahlungssystem namens "E-go", bei dem mittels eines RF-ID-Tags die Tankabrechnung an Tankstellen automatisiert wird: Vorfahren, Tanken, wegfahren. Die Abrechnung erfolgt mittels den Werten von der Zahlsäule und der Ident-Kennung, die der Autofahrer als "TIRIS-Tag" (Texas Instruments) bei sich trägt.

TINA


A-007.044 
written ..........: 28.02.1999
last time revised : 28.02.1999
Der Tor zur Welt!

Der Netscape Navigator ist doch ein tolles Spielzeug... für Hacker. So meldet die Computerzeitung vom 8.10.98 auf Seite 5, daß man mit einem präparierten Server ein paar Zeilen Javascript loslassen kann, die bei den Surfern die Daten über deren mit einem Navigator ab Version 4.0 besuchte Web-Seiten einsammeln. Kreditkarten-Nummern kostenlos...

Netscape Navigator: das Tor zur Welt!

Weit offen...

TINA


A-007.045 
written ..........: 28.02.1999
last time revised : 28.02.1999
Maloche

1840 betrug die Wochenarbeitszeit in England 69, in Frankreich 78 und in Deutschland 83 Stunden

TINA


A-007.046 
written ..........: 28.02.1999
last time revised : 28.02.1999
3d-Lithographie

See http://www.ballsemi.com !

TINA


A-007.047 
written ..........: 28.02.1999
last time revised : 28.02.1999
ALARM!

http://www.deltalogic.de

Die SPS verschickt Alamrmeldungen an Handy oder Quix.

Deltalogic
Tel 07171-916-120
Fax. 07171-62676

TINA


A-007.048 
written ..........: 05.03.1999
last time revised : 05.03.1999
Handy attack!

Die Handys sind eine Landplage. Kaum ist man in der Oper, das Rascheln ist vorbei, der Held betritt die Bühne... Piep-piep-piep! Es sollen sogar Alarmanlagen in den Theatern von Handys ausgelöst worden sein. Schröcklich, schröcklich... Kurzum: Die Handys werden wieder verboten. Im Theater ist es nix, im Café ist es nix. Hey, das macht doch keinen Spaß mehr! Eine Möglichkeit ist natürlich, nicht ins Theater zu gehen. (Nicht das schlechteste... :-)) Aber nicht mehr ins Café? Das ist hart.

Im wilden Westen mußte man die Colts beim Barkeeper abgeben. Heute die Handys.

Um das störende Gefiepe der Handys zu vermeiden, gibt es ja auch welche, die nur vibrieren, wenn jemand anruft. Aber das hat sich wohl nicht durchsetzen können. Ein neuer Dreh sind die kleinen Melder, die aufleuchten, wenn ein Anruf kommt: Die HF löst ein Blinken aus. Die Dinger leuchten aber auch bei fremden Handys...

Aber Spaß macht es trotzdem! Für 19,95 DM netto gibt es einen Kugelschreiber (der kann tatsächlich schreiben), bei dem leuchtet eine LED in der Kappe, wenn das Handy piept...

TINA


A-007.049 
written ..........: 19.03.1999
last time revised : 19.03.1999
Circuit Protection Databook

Raychem hat im Oktober das "Circuit Protection Databook, October 1998" herausgebracht.

Es lohnt sich!

Raychem
Tel.: 089-608-9386
Fax.: 089-608-9394

TINA


A-007.050 
written ..........: 19.03.1999
last time revised : 19.03.1999
Count-down bis 31.12.1999 teuer

Auch die Frankfurter Firma Techem, die ihre Brötchen mit Erfassen und Abrechnen von Energie und Wasser verdient, ist vom Y2k-Problem betroffen. Nach ihren Angaben (zu lesen in "Sanitär- und Heizungs-Report" Nummer 9/98, Seite 8) muß sie 2500 bis 3000 Mann-Tage aufbringen: Kosten von rund 3,5 Millionen DM.

TINA


A-007.051 
written ..........: 29.12.1998
last time revised : 19.03.1999
Nachtrag...

Beton - oder: Wieder voll auf die Lachmuskeln

Als ich meine ersten Blicke in das Innenleben der Dinge warf, die man ehrfürchtig Büro-Computer nannte, waren das Riesentrümmer mit den Maßen eines ausgewachsenen Kühlschranks. Vom Gewicht wollen wir gar nicht erst reden. Glücklich, wessen Monster Räder drunter hatte...

Nixdorf und Diehl waren bekannte Namen. Die sah man von weitem, wenn man in ein Büro kam, weil die Büromöbel den Monstern mit deren Standfläche von mindestens 0,5 x 1 Meter angepaßt waren. Die "Telebanda" von Olivetti war sogar ein großer Schreibtisch, in dem alles eingebaut war, mit der Tastatur in der eingebauchten Mitte des Trumms.

Wie waren wir froh, als diese Zeit endlich zuende war! Man wird meinen Schock verstehen, der mich ereilt, als ich jetzt, an einem dunklen Novembertag des Jahres 1998 - knapp vor der Jahrtausendwende - ...ereilt, als ich die Ankündigung eines ganz tollen Konzepts in der Zeitung lese: "Gute Ideen kommen aus der Schublade"...

Computer werden in Schubladen eingebaut. Das Öffnen der Schublade sei so servicefreundlich... Also, wenn es darum geht, dann waren die Blechdosen von Nixdorf und Diehl sogar spitzenmäßig servicefreundlich! Wie bei einem Schnauferl von anno dazumal mußte man nur die Blechhaube hochheben...

Einen Vorteil hat das Neue natürlich: Wenn der Computer in der Schublade steckt, dann ist das ganze Gehäuse der Container, in dem die Schublade steckt! Und den klaut keiner so schnell wie eine der schicken Dosen, die locker in die Einkaufstasche passen.

Warum ist Nixdorf und Diehl dieses Argument damals nicht eingefallen...?

Anbieter: Schumm Datensysteme in Mainz-Hechtsheim

Schublade wird "Desk-in" genannt, wird bei Siemens in Augsburg gebaut.
(nachzulesen in "ComputerPartner" 29/98, Seite 15)

Als Vergleich dazu ein Griff in die Kiste:

TINA


A-007.052 
written ..........: 19.03.1999
last time revised : 19.03.1999
Hubble Bubble

Magnetblasenspeicher:

September 1981:

Speicherkarte mit dem Intel 7220 Controller hat 512k Byte.

Speicher-Übetragungsgeschwindigkeit: 12,5 kBd bei 1 Chip (sind parallel) bis zu 50 kBd bei 512 kB

Leistungsaufnahme:
5 V : 3 Ampere
12 V : 1,4 Ampere

Februar 1982: Siemens bietet Blasenspeicher auf Europa-Karte an. Mit 256 kByte: 14.000 DM

November 1982: Siemens' Preise:

128 kByte-Speicher (SMP-E141 einschließlich Steuerungsbaugruppe SMP-E140): DM 4500,--
256-kByte-Speicher (SMP-E142 einschließlich Steuerungsbaugruppe SMP-E140): DM 6500,--.

Kaum zu glauben, aber es sollen noch Magnetblasenspeicher im Einsatz sein..

TINA


A-007.053 
written ..........: 29.12.1998
last time revised : 19.03.1999
Nachtrag:

Horo...

Ist heute mein Glückstag? Vielleicht, aber ich werde es leider nicht erfahren, denn ich kenne mein Horoskop nicht. Dabei ist es doch so leicht, im wahrsten Sinne des Wortes: das tragbare Horoskop, für die Westentasche! Mit 10 x 7 x 0,5 cm paßt die "HoroscopeCard '99" da prima rein - und 39,95 DM netto sind nicht die Welt. Wo ich doch alles erfahre, was ich UNBEDINGT wissen muß:

TINA


A-007.054 
written ..........: 19.03.1999
last time revised : 19.03.1999
Faltungsintegral

Kühlkörper müssen eine große Fläche haben, um Wärme abstrahlen zu können. Die Strangguß-Profilkörper oder erst recht die spritzgegossenen Alu-Teile sind wegen der aufwendigen Herstellungsverfahren teuer. Wakefield hat einen neuen Typ von Kühlkörper entwickelt, der aus einem gefalteten Blech besteht.

Wie kriegt man nun die Wärme aus dem IC in die Faltungen? Mit einer flach auf das IC gesetzten Metallplatte, auf der die Faltungen aufgeklebt sind. Die Methode dürfte uralt sein. Neu und entscheidend für die Machbarkeit ist anscheinend der neue Kleber, mit dem die Teile verbunden werden. Der muß nämlich die ganze Wärme durchleiten.

Die Bleche sind dünner als Gußprofile, so daß sich eine erhebliche Gewichtsersparnis ergibt von 30 bis 40 Prozent. Wegen der Faltungen sind pro Volumeneinheit mehr Oberflächen möglich, was den Wirkungsgrad an dieser Stelle erhöht. Weil das Blech dünner ist als Strangguß, ist der Wärmedurchluß geringer. Unterm Strich soll aber der Wirkungsgrad der gefalteten Kühlkörper mindestens ebensogut sein wie bei Strangguß. Billiger sein als Strangguß dürfte das Blech ebenfalls, weil es leicht und schnell zu verarbeiten ist.

TINA


A-007.055 
written ..........: 19.03.1999
last time revised : 19.03.1999
1-GigaBit SDRAMs

Samsung liefert als erster 1-GigaBit SDRAMs: seit Oktober 1998.

Chip-Fläche: 18,8 x 30,2 mm. Das bedeutet: Module mit 1 oder 2 GigaByte sind im Anmarsch! Im März wurden sie gesichtet. Preis unbekannt...

URL: http://www.samsungsemi.com

TINA


A-007.056 
written ..........: 19.03.1999
last time revised : 19.03.1999
Long time ago...

Mannomann, was waren das für Zeiten, als ein 2716 ein Vermögen gekostet hat und die 2708 (diese Biester mit 3 Spannungen, darunter die exotischen +12 Volt), so schwer zu programmieren waren... Und langsam waren sie allesamt.

Heute flutscht es: ST (SGS-Thomson) bietet 32-Megabit-EPROMs an, mit nur einer Versorgungsspannung (5 Volt) und Zugriffszeiten von 80 ns. Bei 8 MHz schluckt so ein Ding 70 mA, im Standby 100 Mikroampere. Organisation 2M x 16 Bit. Gehäuse : 42-pin DIL.

TINA


A-007.057 
written ..........: 19.03.1999
last time revised : 19.03.1999
Neue Stufe bei der Miniaturisierung

Die ICs werden immer kleiner. Nach SC 70 (2mm x 2,1  mm = 4,20 mm2) gibt es jetzt Mikro-SMD (1,45  mm x 1,45  mm  = 2,10 mm2). Betrachtet man aber das Volumen der Gehäuse, so hat sich nicht allzuviel geändert. Die benötigte Fläche wird nur deshalb kleiner, weil die Pins, die sonst aus dem Gehäuse herausragen und abstehen, wegfallen. Die Kontaktierung erfolgt über die metallisierte Gehäusefläche.

TINA


A-007.058 
written ..........: 19.03.1999
last time revised : 19.03.1999
Leichenschmaus. Aus.

Der Deal zwischen Metro und CHS ist geplatzt, da geht Schadt endlich in Konkurs. Endlich, denn es mehren sich die Meldungen, wonach Schadt schon seit gut einem Jahr Probleme hatte, zum Schluß sogar per Vorkasse beliefert wurde. Die Zeitungen sind voll von Meldungen wie diesen, die plötzlich auftauchen. Da ist aber gut und viel geschwiegen worden im letzten Jahr, alle Achtung!

Auch Chaintech, die vor kurzem den Deckel zugeklappt haben, soll es in Folge des Schadt-Konkurses erwischt haben: Schadt soll einer der ganz großen Kunden für Chaintech gewesen sein.

Als Escom in die Grube ging, waren beim Leichenschmaus alle vergnügter Dinge. Dieses Mal ist den Hinterbliebenen das Lachen vergangen, weil auch ihnen das Wasser näher ist als sie es zugeben. Vobis, Comtech, PC-Spezialist und Akcent übernehmen Betreuung und Service für Schadt-Kunden. Doch von den Filialen lassen sie lieber die Finger. Sie wissen schon, warum...

TINA


A-007.059 
written ..........: 19.03.1999
last time revised : 25.03.1999

Heimcomputer: Höhepunkt bald überschritten

* 25.3.1999
IDC meldet laut "ComputerPartner", daß im 4. Quartal 1998 weltweit 27,3 Millionen PCs verkauft wurden: gegenüber dem 4. Quartal 1997 eine Steigerung von 15,4 Prozent.

Betrachten wir einmal Westeuropa, wo es nach "Context" laut "ComputerPartner", 5/99 vom 11.2.1999, Seite 16, "ComputerPartner", 6/99 vom 18.2.1999, Seite 12, und älteren Daten (TINA's Reaktor - on ARIPLEX.COM, File 6, Erlenmeyerkolben A-006.006, und TINA's Reaktor - on ARIPLEX.COM, File 3, Erlenmeyerkolben A-003.045) so aussieht:

                  PC-Markt Westeuropa 
-----------------------------------------------------------------

                  Stückzahl  Stückzahl  Stückzahl     Marktanteil 
                  1998       1997       1996          1998 
-----------------------------------------------------------------
Compaq/Digital    4.330.438  3.352.695  2.135.000     17,3 Prozent
IBM               2.144.046  1.840.839  1.589.000      8,6 Prozent
Dell              1.981.832  1.123.859    705.300      7,9 Prozent
Hewlett-Packard   1.607.722  1.286.860  1.000.000      6,4 Prozent 
Siemens           1.400.013  1.063.651    900.000      5,6 Prozent 
Fujitsu           1.266.458    819.549    660.000      5,1 Prozent 
NEC/Packard-Bell  1.195.787    949.590    828.000      4,8 Prozent
Toshiba             915.445    745.782    548.000      3,7 Prozent
Apple               697.795    543.757    711.900      2,8 Prozent
Acer                668.478    532.096    376.200      2,7 Prozent
------------------------------------------------------------------

Beachtlich, daß Apple als technischer Exote es immerhin noch auf 2,7 Prozent bringt. Eine Chance, die leicht übersehen wird: Wenn sich die plattformunabhängigen Softwaresysteme auf dem Markt etablieren, ist Apple damit nicht nur weiterhin im Rennen, sondern hat wegen seiner idiotensicheren Technik, idiotensicheren Installationsmethoden und publikumswirksameren Marketings noch Luft...

                  PC-Markt Deutschland  
--------------------------------------------------------

                  Stückzahl    Stückzahl    Marktanteil 
                  1998         1997         1998 
--------------------------------------------------------
Siemens             763.851      584.244    14,8 Prozent 
Vobis               694.385      667.370    13,4 Prozent 
Fujitsu             618.913      381.989    12,0 Prozent 
Compaq/Digital      542.280      440.161    10,5 Prozent
IBM                 307.115      277.256     5,9 Prozent
Hewlett-Packard     249.006      186.024     4,8 Prozent 
Dell                239.182      178.693     4,6 Prozent
Actebis             205.193      136.299     4,0 Prozent
Acer                191.800      175.852     3,7 Prozent
Toshiba             169.573      141.179     3,2 Prozent
Andere            1.183.383    1.237.823    22,9 Prozent 
--------------------------------------------------------
Gesamt            5.146.681    4.406.799

TINA


A-007.060 
written ..........: 19.03.1999
last time revised : 26.03.1999

Der helle Wahnsinn: 1000 Millionen Bytes auf einer Plattenseite!

Die durchschnittliche Kapazität der heute in PCs verkauften Platten liegt bei über 6,4 Gigabyte und man erwartet die Steigerung auf 12 Gigabyte in Kürze. Und schneller als 100 Millisekunden sind sie auch: 10x so schnell.

Da kommt die Meldung, IBM habe den Rekord gebrochen und liefere nun 3,5-Zoll-Platten mit 50 GigaByte...

* 26.3.1999
Aldi schlägt jetzt zu mit einem unglaublich gut ausgestatteten PC:

Und alles für 2000,-- DM! Der Mülleimer für Windows 98 steht hoffentlich gleich neben das Kasse...

* 26.3.1999
Und Festplatten gibt es wie Pizzas an der Ecke: Flotte 20 GigaByte für 665,-- DM, 3,5 Zoll, 512kByte Cache. Nur so als Beispiel...

* 26.3.1999
Nur noch ein paar Tage Geduld, dann wird die neue Release Linux 6.1 von SuSE ausgeliefert!

TINA


A-007.061 
written ..........: 22.03.1999
last time revised : 22.03.1999
Der helle Wahnsinn: Tiny Basic!

Wer denkt, die Basic-Interpreter, die es jetzt auf den PIC-Chips gibt, seien eine neue Erfindung, der irrt gewaltig! Tiny Basic, bekannt unter anderem durch Li Chen Wang, ist eine der ersten und schönsten Entwicklungen gewesen.

Tiny Basic gab es nicht nur auf Lochstreifen, sondern (natürlich erst später) integriert in den Prozessor-Chip. National Semiconductor, Zilog und danach NEC haben einen Single-Chipper produziert mit einem Tiny Basic drauf.

Der uPD 7901 von NEC kam im Februar 1983 heraus, war in CMOS und benötigte 25 mW im Betrieb, 50 Mikrowatt im Standy. Die Anwenderprogramme konnten damals noch nicht auf mitintegriertem RAM gespeichert, sondern mußten in einem externen RAM untergebracht werden.

TINA


A-007.062 
written ..........: 25.3.1999
last time revised : 25.3.1999
Nachschlag aus jener einen Zeitschrift, die die Qualität von CDs ernsthaft betrachtet! Unter anderem finden sich dort

Titel: ?
System: PC CD-ROM
Genre: Beat'em Up
Hersteller: ?
Vertrieb: ?
empf. VK: DM 90,--
Produktinfo: Blutiger Wettstreit der Gladiatoren in diversen 
             Arenen, acht Kämpfer stehen zur Auswahl
USK-Freigabe: ab 18 Jahren
Veröffentlichungstermin: bereits erhältlich
Besonderheiten: keine
Marketing: nichts geplant
Produktqualität: mangelhaft
Marktchancen: Miese Produktqualität, kein Marketing,
              absolut unverkäuflich
Abverkaufsrate: D

Titel: ?
System: PC CD-ROM
Genre: Golfspiel
Hersteller: ?
Vertrieb: ?
empf. VK: DM 29,95
Produktinfo: 3D-Minigolfspiel mit 36 Kursen für bis zu 4
             Mitspieler
USK-Freigabe: nicht geprüft
Veröffentlichungstermin: bereits erhältlich
Besonderheiten: keine
Marketing: umfangreiche Anzeigenkampagne in Computerzeitschriften,
           Endkundenmailing
Produktqualität: ausreichend
Marktchancen: Sowohl Produktqualität als auch Marketing 
              eine absolute Katastrophe 
Abverkaufsrate: D

TINA


A-007.063 
written ..........: 25.03.1999
last time revised : 25.03.1999
Hut auf!

Kai Krause ist jetzt Doktor. So richtig mit Titel!

Gratulation, Herr Doktor Krause!

Andererseits hätte ich da ein paar Fragen anzumelden...

  1. Hat eigentlich irgendwer diesen Fachbereich "Sprach- und Literaturwissenschaft" der Universität Essen VORHER gekannt???

    Wohl kaum.

    Hat irgendwer Kai Krause NICHT gekannt???

    Wohl kaum.

  2. Hat ein Fachbereich der Ingenieurswissenschaften den Ehrendoktor verliehen?

    Nein.

  3. Wie hoch ist der Umsatz von Kai Krause und wie hoch der Umsatz des Fachbereichs "Sprach- und Literaturwissenschaft" der Universität Essen...?

Nachdem dies geklärt ist, entbiete ich der Weltöffentlichkeit meinen Gruß und verlese nunmehr die allerneueste Presseerklärung, die soeben per Fax unser Haus verläßt:

TINA


A-007.064 
written ..........: 25.03.1999
last time revised : 25.03.1999
Immer auf der Flucht...

http://www.dataprotect.com

TINA


A-007.065 
written ..........: 25.03.1999
last time revised : 25.03.1999
Immer auf der Flucht...

NEC hatte Packard Bell gekauft. Und damit einen Pakt mit dem Teufel. Auf unerklärliche Weise verläßt Yen um Yen die japanische Mutterfirma und kommt nicht wieder.

Im Geschäftsjahr 1998, das nun zuende ging, hatten 150 Milliarden Yen Republikflucht begangen. Gut 1/3 davon geht auf das Konto von Packard Bell. Genauer gesagt: vom Konto von Packard Bell.

Nun flieht NEC die Mitarbeiter und entfernt sich gleich von 15.000 davon.

TINA


A-007.066 
written ..........: 25.03.1999
last time revised : 25.03.1999
Immer auf der Flucht...

Hitachi geht es nicht besser als NEC: Bei Hitachi sollen sich im Halbleiterbereich die Verluste türmen (1 Milliarde US Dollar) und der Umsatz um 1/4 gesunken sein!

TINA


A-007.067 
written ..........: 25.03.1999
last time revised : 25.03.1999
Ordensverleihung

Nachdem schon klitzekleine intellektuelle Brühwürfelinstitute Ehrendoktoren verleihen, sind wir zu der Überzeugung gekommen, daß auch wir uns diesem Trend nicht verschließen dürfen. Das ist doch das mindeste, was wir unseren 2 Milliarden Lesern zumuten müssen...

<TUSCH!>

Und so verleihen wir den Titel des besten Industriedesigners der Welt, Abteilung Computer und Küchenschürzen, für das Jahr 1998 an Rich Tennant.

<APPLAUS!>

Laudatio:

Rich Tennant ist Cartoonist und beschreibt in seinem Tryptichon "Myth-Makers of C/S" neben anderen die Lebensgeschichte des Bennet Boltbender, der plant, "die Tasten der Keyboards von PCs durch eine Wählscheibe zu ersetzen".

Dem ist nichts hinzuzufügen.

Die Behauptung, Tennant habe früher für die Telekom gearbeitet, halten wir für ein Gerücht. Allerdings arbeiten wir noch an der Ermittlung seines gegenwärtigen Standorts...

TINA


A-007.068 
written ..........: 25.03.1999
last time revised : 25.03.1999
Hart an der Grenze...

Nach Blau kommt Violett. Violette Laser haben eine kleinere Wellenlänge als blaue und können daher feinere Strukturen schreiben und lesen.

DVDs mit violetten Lasern sollen 12 GigaByte erreichen.

TINA


A-007.069 
written ..........: 25.03.1999
last time revised : 25.03.1999
Grafitti

http://micro.magnet.fsu.edu

TINA


A-007.070 
written ..........: 25.03.1999
last time revised : 25.03.1999
Hart an der Grenze...

Hart an der Grenze des Zumutbaren, meist aber weit darüber hinaus, waren die Baby-Phone, mit denen man Geräusche der Kinder über die 230-Volt-Leitung in alle anderen Zimmer des Hauses übertrug und die Kinder somit überwachen konnte.

Nun gibt es die Fortsetzung, diesmal aber mit einer guten Idee: Alte Menschen, die oft allein sind - in einer Notlage meist so hilflos, daß sie keine Hilfe mehr rufen können -, können mit einem Sender, der zum Beispiel an einer Halskette hängen kann, die Nachbarn anfunken und so um Hilfe rufen.

Neu ist auch ein Telefon mit einem Notknopf. Diesen Notknopf gibt es sowohl im Telefon (eine Idee, die schon lange als Notknopf für Kinder auf dem Markt ist), als auch mit einem tragbaren Sender, der per Funk ebenfalls diesen Notalarm auslöst. Im Notfall wird automatisch eine vorgegebene Telefonnumer angewählt.

Kleine Kinder, die noch keine Nummern eintippen können, brauchen nur auf den einen Knopf zu drücken und schon wird die Verbindung herstellt.

Bei dem neuen Telefon, "das Leben rettet", ist die Neuheit eben, daß per Funk ein Notsignal ausgelöst wird. Nun versetzt aber der kleine Handsender den Benutzer nicht in der Lage, zu telefonieren! Sein einziges herausragendes technisches Merkmal ist eine große Taste zum Draufdrücken...

Sein anderes Merkmal ist der sündhaft hohe Preis von über 600 Mark.

Es wird Zeit, daß mal jemand den Designern von Handys ins Kreuz tritt, damit einer von denen auf die Idee kommt, ein Handy für Notfälle zu entwickeln!

Angeblich beschäftigt sich der ADAC mit einem Notrufgerät für Autofahrer. Den neuesten Stand der Dinge dachte ich auf der Homepage des ADAC zu erfahren, doch http://www.adac.de ist eine solche Design-Verwüstung, daß ich dem ADAC nur raten kann, seinem Web-Designer ebenfalls ins Kreuz zu treten....

TINA


A-007.071 
written ..........: 26.03.1999
last time revised : 26.03.1999
Lego-Steine

Die ersten ICs waren so kostbar, daß man sie in Sockel steckte. Gute Sockel hatten sogar vergoldete Kontaktfedern. So spendabel war man damals.

Dann fand man heraus, daß auf Dauer die Sockel doch nicht so gut sind, weil die ICs herausrutschen oder die Kontakte korrodieren und die Kapazitäten auf den Leitungen auch erhöht werden. Also weg damit!

Nun wiederholt sich das Spielchen: Die Flash-Harddisks sind so klein geworden, daß Jumptec neuerdings welche anbietet (mit maximal 64 MegaByte), die man auf dem Motherboard direkt in den 40poligen IDE-Stecker stecken kann.

TINA


A-007.072 
written ..........: 26.03.1999
last time revised : 26.03.1999
Artischocken-Computer

Weil es am besten ist, wenn der Anwender einfach in seinen Computer stopfen kann, was ihm gerade gefällt, baut man ihn mit Steckern.

Kalter Kaffee!

Jetzt wird dieser Kaffee aufgewärmt mit der Idee, die Steckmodule, die so ähnlich aussehen wie Artischockenstücke, schön im Kreis herum offen auf einer Steckplatte zu stecken. Das Ganze ist wahrscheinlich auch noch schön bunt und kriegt bestimmt einen Preis beim Design-Wettbewerb...

Und neu ist es auch.

Wenn da nicht die Idee jener gewissen Firma gewesen wäre, die schon zu Zeiten des ZX 81 die Module übereinander stapelbar machte.

TINA


A-007.073 
written ..........: 06.04.1999
last time revised : 06.04.1999
Uhrenvergleich...

Alte Meldung:

Neue Meldung:

Der Vulkan Cameroon in Kamerun ist ausgebrochen.

TINA


A-007.074 
written ..........: 06.04.1999
last time revised : 06.04.1999

TINA


A-007.075 
written ..........: 06.04.1999
last time revised : 06.04.1999
Kosten für Rechenleistung

Das "native Computing" war schon immer Kinderkram. Es macht keinen Sinn, einen teuren Höchstleistungsprozessor mit Höchstleistung zu verheizen, wenn die gleiche Gesamtleistung durch asynchrones Verarbeiten durch eine Anzahl kleiner und viel billigerer Chips erfolgen kann.

In "Electronic Design" (14. October 1996, page 124) ist eine Tabelle, deren Geldangaben heute natürlich anders liegen, die aber dennoch glasklar zeigt, daß "native Computing" nur einer der vielen Marketing-Tricks von Intel war.

Processing Resources and Costs 

Processor                          MIPS      US-$/MIP
----------------------------------------------------------
Intel Pentium     166-MHz           166       3.81 US-$ (Februar 1996) 
Intel Pentium Pro 166-MHz           250       5.27 US-$ (Februar 1996) 
Lucent AVP III video Codec Chip    1800       0.04 US-$ 

TINA


A-007.076 
written ..........: 06.04.1999
last time revised : 06.04.1999

VC 20

der Volks-Computer

899,-- DM

 

(Werbung von Conrad im November 1991)

TINA


A-007.077 
written ..........: 06.04.1999
last time revised : 06.04.1999

"Playstation-Umsätze gehen durch die Decke"

Wo Computerläden reihenweise in Konkurs gehen, auch bundesweite Größtanbieter mit Folgeschäden in mehrstelliger Millionenhöhe schließen, da ist diese Schlagzeile in "ComputerPartner" 6/99 (18.2.1999, Seite 16) eine Aussage, deren Wahrheitsgehalt man als erstes einmal mit Fug und Recht anzweifeln wird.

Doch es ist die Wahrheit. Sony produziert laut diesem Artikel pro Monat 2,5 Millionen Playstations und liefert davon 900.000 nach Europa.

Deutschland ist nach meiner Einschätzung der größte Markt in Europa, auch für Spielzeug wie die Playstation. Wo Computerhersteller Halden unverkaufter Ware stehen haben, da hat Sony einen Engpaß: Es heißt, daß im Weihnachtsgeschäft 250.000 Kunden keine Playstation bekommen konnten, weil die kontingentierte Auslieferung (die 900.000 Stück pro Monat nach Europa) zu wenig sind.

Das muß man sich einmal vorstellen: Da stehen die Käufer Schlange und es gibt nichts!

Der Boom ist noch nicht vorbei, und so will man nach den Worten Manfred Gerdes' (Geschäftsführer von Sony Entertainment Deutschland GmbH) in diesem Artikel des "ComputerPartner" bis einschließlich des Weihnachtsgeschäftes 1999 noch 4,5 Millionen Playstations in Deutschland absetzen.

Und jetzt möchte in mal ein bißchen spekulieren.

2 Dinge sind in den letzten Jahren bemerkenswert vom Glück verfolgt: Die Spielcomputer wie Playstation und die Handys.

Handys sind ein Statusobjekt, das sogar noch eine gewisse Nützlichkeit hat.

Die Playstation ist ein reines Spielzeug, ohne jeden Nutzen, aber auch wohl mit einem gewissen Statuseffekt.

Handy und Playstation sind klein und handlich. Man kann sie überallhin mitnehmen, was ihren Nutzen als Statusobjekt in höchstem Maß unterstreicht.

Handy und Playstation sind heute keine reinen 1-Funktions-Geräte mehr. Letzte Erweiterung der Playstation ist die Kamera. Bei Handys gibt es mehrere Zusätze.

Was unterscheidet die Playstation von einem Handy?: Die Telefon-Funktionen. Diese sind heute auf einem einzigen Chip zu haben. Genügend freien Platz gibt es noch im Gehäuse...

Jetzt dürfen wir uns fragen, wann Sony oder ein anderer Hersteller dieser kleinen Spielzeuge den Telefonmarkt rückwärts von den Kindern her aufrollt.

Doch auch dies ist nur ein Zwischenschritt. Wie steht es eigentlich mit der Marktdurchdrängung von Handys und von Playstation-ähnlichen Spielcomputern? In den Haushalten gab es bekanntlich die Schwelle zum Zweitfernseher, dann zum Drittfernseher. Und so weiter...

Daß sich Spielzeuge in Kinderzimmern zu gigantischen Bergen türmen, ist erst recht kein Geheimnis mehr.

Und nun die Frage, wie sich das mit den Hand-Computern entwickeln wird.

Ich wage eine 2. Prognose:

Die Abrechnung der Handys erfordert eine Identifizierung des Benutzers. Diese erfolgt zur Zeit mit den berüchtigten kleinen Karten. Diese Karten sind im Gebrauch sehr unhandlich und werden aus diesem Grund im Gerät belassen. Bei mehreren Geräten im Haushalt wäre es zu gefährlich, in jedem Gerät eine Karte zu haben. Aus diesem und auch aus anderen Gründen wird man deshalb die Identifizierung vereinfachen müssen. Dies wird man auch wegen der Internetzugänge machen müssen, bei denen für die verschiedensten Dinge eine Identifizierung notwendig ist. Mit anderen Worten: Man benötigt eine neue Methode zur Identifizierung. Der Identifizierer muß nämlich problemlos und in nur wenigen Sekunden von einem Gerät zu einem anderen Gerät übertragen werden können.

Biometrische Methoden sind noch extrem teuer und erfordern eine sehr aufwendige Elektronik. Bis die Entwicklung diese Erkennungsmethoden marktreif hat, wird man sich als Zwischenschritt auf einen neuen Datenträger einigen, der wie die Chipkarte einen Prozessor samt Betriebssystem und Energieversorgung beinhaltet, dazu NV-RAM und etliche Bereiche zur Kryptographie. Die Freigabe des Geräts erfolgt durch Kontakt mit des Identmodul mit den Hand-Computer.

Nun fehlt uns nur noch eine Norm dazu, denn alles, was man an Technik braucht, steht marktreif und lieferbar in Größtmengen zur Verfügung.

Nun, meine Herren von Sony, Ericsson und Co.: Wer macht den Anfang?

TINA


A-007.078 
written ..........: 07.04.1999
last time revised : 07.04.1999
Bodenlos

Den Absturz ins Bodenlose erleben die Bodensauger. Per Email erhielten wir eine Design-Warnung vor http://www.rowenta.de. Berechtigt? Kann ich nicht sagen. Der Schirm ist leer...

TINA


A-007.079 
written ..........: 07.04.1999
last time revised : 07.04.1999

Betreten auf eigene Gefahr!!!

Warnung: Das Ansehen der folgenden Webseiten kann folgenschwere Magenkrämpfe und Bitkoliken auslösen!

Es empfiehlt sich, eine Spezialversicherung für den Prozessor abzuschließen. Halten Sie unbedingt Riechsalz für den Prozessor bereit!

Betreten auf eigene Gefahr!!!

Aufgrund der zunehmenden Verwüstung des WWW durch Pixelfetischisten sehen wir uns veranlaßt, eine Hall of Shame zu errichten für diesen

WWW,

den

Wildwuchs des Wahnsinns.

Betreten auf eigene Gefahr!!!

Warnung: Das Ansehen der folgenden Webseiten kann folgenschwere Magenkrämpfe und Bitkoliken auslösen!

Es empfiehlt sich, eine Spezialversicherung für den Prozessor abzuschließen. Halten Sie unbedingt Riechsalz für den Prozessor bereit!

Betreten auf eigene Gefahr!!!

TINA


A-007.080 
written ..........: 09.04.1999
last time revised : 09.04.1999
FlipDisk

Neu von Toshiba: "FlipDisk", ein steckbares Modul mit einer 2,5-Zoll-Festplatte drin. Das Modul hat ZWEI Anschlüsse: Parallel-Port und PCMCIA, Kapazität: 2, GB, 4 GB, 6 GB - jeweils netto.

Das Modul kommt komplett mit Backup-Software und Kabel für den Anschluß an das Parallel-Port.

URL: http://www.toshiba-europe.com

TINA


A-007.081 
written ..........: 09.04.1999
last time revised : 09.04.1999

TINA


A-007.082 
written ..........: 09.04.1999
last time revised : 09.04.1999
Syquest am Ende

Syquest gibt auf und möchte unter den Schutz von Chapter 11. Ein harter Schlag für die Druckbranche, wo die Wechselmedien von Syquest schon lange der Standard-Datenträger sind.

Umsonst! Iomega hat Syquest übernommen...

Iomegas Marktmacht ist stärker, doch gut geht es Iomega bei weitem nicht. Ich gebe ihnen noch maximal zwei Jahre. Dann übernimmt Sony den Markt.

TINA


A-007.083 
written ..........: 09.04.1999
last time revised : 09.04.1999

Stream or Scream !

"Tape it

Streamer 10 MB 1395,-- DM
Streamer 20 MB 1995,-- DM
Streamer 60 MB 2995,-- DM

or lose it!"

 

(Super-Angebote für Streamer, September 1986)

TINA


A-007.084 
written ..........: 09.04.1999
last time revised : 09.04.1999
Letzte Meldung:

("Elektronik-Jounal" 11/98, Seite 272)

Verlag "mi moderne industrie AG"
8695 Landsberg
Tel: (08191)125-0
Fax: (8191)125-151
URL: http://www.mi-verlag.de

Not macht erfinderisch. Was bleibt den Wissenschaftlern auch anderes übrig, als sich preiswerte Alternativen zu suchen? Fischertechnik, eigentlich als Spielzeug entwickelt, erfreut sich seit Jahrzehnten in Universitäts- und anderen Instituten als billiges Arbeitsmaterial großer Beliebtheit. So wurden viele Hochregallager zuerst in Fischertechnik ausprobiert...

Ob LEGO bei optischen Experimenten Metall wirklich gleichwertig ist? Langfristig sowieso nicht, weil Kunststoff schrumpft oder quillt. Und kurzfristig? Das hängt von der Justierbarkeit ab...

TINA


A-007.085  
written ..........: 09.04.1999
last time revised : 09.04.1999
Mathematiker

TINA


A-007.086 
written ..........: 09.04.1999
last time revised : 09.04.1999
Mathematiker

Mathematiker, eineindeutig:

TINA


A-007.087  
written ..........: 09.04.1999
last time revised : 09.04.1999
Mathematiker

Mathematiker, einszweideutig:

TINA


A-007.088  
written ..........: 07.05.1999
last time revised : 07.05.1999
Die 5 bestverkauften Textverarbeitungsprogramme

1. WordPerfect ..........(WordPerfect) ....  26.000 Stück
2. Display Write 4 ..... (IBM PC-Text 4) ..  
3. WordStar Professional (MicropPro) ......
4. Multimate Advanced .. (Ashton-Tate) ....
5. Microsoft Word ...... (Microsoft) ......

Zahlen laut Marktforschungsunternehmen StoreBoard Inc. für das 2. Quartal 1987

TINA


A-007.089  
written ..........: 07.05.1999
last time revised : 07.05.1999
TINAs Überlebenshilfe für den Benutzerservice

TINA


A-007.090  
written ..........: 25.05.1999
last time revised : 25.05.1999
Im Dunkeln ist gut munkeln...

Am 11.8.1999 wird es eine totale Sonnenfinsternis geben, für Orte wie Stuttgart ein Jahrhundertereignis. Dafür ist es kurz: von 12.33 Uhr bis 12.35 Uhr.

"Takt", die Nahverkehrszeitung der Deutschen Bahn AG für Südbayern meldet schon im Mai 1999, daß sich Stuttgart schon für den Ansturm der Besucher bereit macht... Sie hat auch ein kleines physikalisches Bonbon:

Da stellt sich die Frage, und ich stelle sie Euch, wie es denn da mit dem Überschallknall aussieht.

TINA


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