Copyright © 1998-2000
TINA
and
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Antares Real-Estate
last update: 25.3.1999
"Besitzen Sie das (Surf-)Patent für
große Fahrt im Internet? Durchkreuzen
Sie jetzt schon Galaxien, die andere noch
nicht einmal erkennen können? Sind
für Sie die Strukturen Cyber-World so
klar, daß Sie schon heute wissen, wie
andere übermorgen ihr Geld verdienen?
Verfügen Sie über 128 MB RAM freie
Fantasie? Besitzen Sie 6 GB (im Studium)
erworbene Marketing- und/oder
Informatik-Kenntnisse? Burnt-in durch erste
Berufserfahrungen? Können Sie in den
schwirrenden Bits und Bytes des Internets
Strukturen und Ideen für neue Produkte
und Vermarktungsstrategien erkennen? Ist Ihre
Sprachausgabe geeignet, die
Geschäftsleitung das "electronic
money" klimpern hören zu lassen und
Webdesignern die Mouse zu führen? Und
suchen Sie jetzt die passende Position, um
Ihr Cyber Know how in reales Cash zu
verwandeln?"
Wer könnte sich davon angesprochen
fühlen? Was ist das überhaupt? Wozu
soll so etwas gut sein?
Zuerst die Frage, was das ist: Es ist ein
Stellenangebot, erschienen in der
Süddeutschen Zeitung vom 18.7.1998.
Wozu es gut sein soll, erklärt der
zweite Teil des Inserats:
Als Dienstleistung, das klärt ein
Telefongespräch, wird
"Finanzdienstleistung"
angeboten. Die Stelle, das klärt das
Inserat, ist finanziell lukrativ und
dürfte nach meiner Schätzung um die
120.000 bis 150.000 DM pro Jahr liegen
(Produktmanager). Was soll der neue
Mitarbeiter machen? Das WWW ist ein
Werbemedium; folglich kann es nur Marketing
sein - und das heißt Webdesign! Diese
Auslegung mißfällt. Bleibt die
logische Schlußfolgerung: Die Produkte
werden dem Medium angepaßt.
("Produkt-Portfolio für das
"www" optimiert,
zukunftsweisende Konzeptionen
erarbeitet") Das führt zur
Frage nach der Zielgruppe. "mittlere und
größere Unternehmen"
heißt es. Der neue Mitarbeiter soll
also Finanzierungen für
"mittlere und größere
Unternehmen" konzipieren, und zwar
so, daß die Darstellung im WWW dabei
die Rahmen festlegt.
Als Inhaber oder Finanzchef eines
"mittleren oder größeren
Unternehmens" - würde ich mich
auf der Suche nach Geldquellen ins WWW
begeben? Oder würde ich nicht eher
versuchen, DIREKT mit einer Bank zu reden
oder mit privaten Investoren? (Private
Investoren sind risikofreudiger und auch
umgänglicher als Banken.) Würde ich
als seriöser Geschäftsmann - ich
gehe davon aus, daß sich ein Inhaber
oder Finanzchef eines "mittleren oder
größeren Unternehmens"
immerhin also solcher sehen wird und
daß er vor allem als seine
Geschäftspartner solche suchen wird -
würde ich also ins WWW sehen, so wie die
Hausfrau in den Gelben Seiten sucht, wenn sie
einen Klempner braucht für den
verstopften Abluß? Mit Verlaub, ich
habe Zweifel.
Aber, sei's drum, nehmen wir an, besagter
Inhaber oder Finanzchef eines
"mittleren oder größeren
Unternehmens" würde ins WWW
gehen und Homepages durchstöbern. Was
würde er dann finden? Angebote,
Konzeptionen und Webdesign eines Menschen,
der mit diesem Stellenangebot gesucht wurde.
Das bringt uns zurück auf die allererste
Frage: Wer könnte sich von diesem
Stellenangebot angesprochen fühlen?
"Verfügen Sie über 128 MB
RAM freie Fantasie?" Ein echt voll
geil cooler techno-geiler Cyber-Freak, am
besten mit implantiertem Sound-Anschluß...
So habe ich mir das immer vorgestellt. Oder
ist es doch das, was man - mit Verlaub - im
Marketing-Studium bezeichnet als ein
Lehrbuch-Beispiel der Wahl der falschen
Zielgruppe, einen Zielgruppen-Konflikt...?
Und den gleich in doppelter Ausführung.
TINA
Power to the people!
Aus einem willkürlich gewählten Inserat in einer
Computerzeitschrift: Angebote für Prozessoren
Die Verbesserungen in den Leistungen sind wenig aussagekräftig, weil der
Rechner durch den Cache und das RAM gebremst wird. Real dürfte die
Verbesserung daher deutlich schlechter ausfallen. Beachtet man dagegen die
deutlich höheren Preise, wird klar, daß es sich für fast
niemanden lohnt, zur Zeit auf einen Prozessor mit mehr als 200 MHz
umzurüsten. Der Leistungsunterschied (sollten sich RAM und Cache
nicht auswirken) zwischen 233 und 200 MHz beträgt nur 16 Prozent.
Das ist fast nicht spürbar. Dafür 30 DM auszugeben...???
Oder für einen (Papier-)Leistungsunterschied von nur 1/3 gleich
einen 70 Prozent höheren Preis (90 DM mehr!) zu zahlen...???
Warten wir beim Umrüsten auf mehr als 200 MHz noch 1/2 Jahr! Die
Prozessorhersteller kämpfen wie Ertrinkende, um sich über
Wasser zu halten. Intel geht es zwar gut, muß aber schneller die
Preise senken als ihm lieb ist. Motorola, DEC, IDT, AMD, National
Semiconductor (Cyrix) haben Personalprobleme (zuviele Leute). Dagegen
können sie auf dem Markt nur über die Stückzahl kämpfen.
Das hat seinen Preis...!
Kleiner Tip für alle, die unbedingt mehr Leistung aus dem Rechner
herausholen wollen: Packt den Pinguin in den Tank!
TINA
Feuer!
Wer in der EDV-Branche Händler ist, der muß schon lange
Masochist sein. Gestern nacht spuckte das FAX-Gerät das neueste Angebot
"Highlights 9-98" eines Großhändlers aus:
Da flattert heute morgen der neue Conrad-Katalog ins Haus:
TINA
8 - 9 - aus !!!
Die Maus-Pads waren bei ihrem Einzug der große Renner. Konkurrenzdruck
durch zu viele Hersteller, Preiskampf der Händler und schnell erreichte
Marktsättigung haben den Markt plattgebügelt. Der endgültige
Knock-out kommt jetzt: Zeitschriften bringen Maus-Pads als Einkleber mit
Werbe-Botschaften. In "ComputerPartner" Nr. 18 vom 20.8.1998
ist es HP, die mit einer auf das Maus-Pad aufgedruckten Übersicht von
DAT- und DLT-Recordern als Einkleber wirbt.
Nur gut, daß Tamagotchis zu dick sind, sonst gäbe es auch die
schon längst als Einkleber...
Als Scheckkarten aufgemachte Kundenkarten - ob sie nun eine Kundennummer
tragen oder nur eine Werbebotschaft, das sei hier egal - sind "seit
Ewigkeiten" ein bekanntes Bild in Zeitschriften.
Doch steht die nächste Stufe schon vor der Tür: Java-Cards mit so
großem Speicher, daß auch größere Programme darauf
Platz finden. Nicht nur als Nachfolger der CDs als Datenträger, sondern
als autarke Computer. Natürlich wird man das nur einsetzen können
in den entsprechenden Endgeräten, aber wer hat die schon!? Denkste! Mit
der Einführung des Euro werden nicht nur Banken, sondern auch
öffentliche Einrichtungen und staatliche und kommunale Institutionen
neue Karten-Lesegeräte installieren. Die ohnehin vorgeschriebene
Umstellung von DM auf Euro macht es notwendig; die Aussicht, gleichzeitig
Personalkosten einsparen zu können, verleiht Flügel...
Doch warum ausgerechnet Karten mit Java?
Weil Java universell einsetzbar ist, besser als alle anderen verfügbaren
Software-Schnittstellen. Das liegt aber nicht an der Qualität, sondern
vielmehr an der Trendiness von Java: Was dem Normalo sein Rave bis zur
Hirnerweichung, ist dem Banker sein Java. Wozu braucht ein Banker Ecstasy,
wenn er Java hat!? Denn mit nichts kann man so schön schnüffeln
wie mit Java...
Nachdem auch die Parteien, allen voran natürlich die CDU, im Internet
mit Web-Sites herumspielen, werden auch sie das Schnüffeln anfangen. Die
CDU ist als staatstragende und technologisch führende Partei voll dabei:
Ihre Web-Site benutzt seit einigen Tagen Javascript. Kanther sei Dank...?
Wie ist doch die Zurückweisungsmeldung des CDU-Servers
http://www.cdu.de,
wenn jemand per Anonymizer
http://www.anonymizer.com
an einer der Diskussionen teilnehmen will?
Damit ist es nur noch eine Frage der Zeit, bis auch die Parteien ihre
Wahlwerbung in Form von Java-Cards verteilen, als Einkleber in Zeitschriften,
gleich neben "Fragen Sie Helmut!"...
8 - 9 - aus !!!
Demokratie tot, durch technischen K.O.
TINA
Es macht keinen Spaß mehr
Fernsehgerätehersteller sind ein seltsames Volk: Sie verkaufen
unsereinem die Fernsehgeräte und auch die Fernsteuerungen dazu. Doch
wehe, so eine Fernsteuerung geht kaputt. Schon kurze Zeit nach dem Verkauf
gibt es die Dinger nicht mehr. Ersatzteile? Auch nicht. Weder sind
Original-Fernsteuerung noch Ersatzteile nachkaufbar!
Der Käufer einer nunmehr defekten Fernsteuerung wird sich aber nur in
den allerseltensten Fällen dazu verleiten lassen, wegen einer kaputten
Fernsteuerung gleich einen neuen Fernseher zu kaufen (aber den bitte MIT
Fernsteuerung...!). Was tun? Früher, lang ist's her, da gab es
Anzüge noch mit zwei Hosen dazu. Dürfen die geplagten Anheber des
Bruttosozialprodukts nunmehr ZWEI Fernsteuerungen zu einem Fernseher
erwarten? Mitnichten!!! Wie heißt es doch so schön in einer
Werbung eines Telekommunisten?: "Wir wollen doch nicht
übertreiben!"
Der Trend verläuft in eine völlig andere Richtung. Wer als
Käufer eines Fernsehgerätes eine Original-Fernsteuerung nachkaufen
will, der erhält eine völlig andere als das Original. Andere
Tasten, anderes Design. Doch auch dieses Stück ist vom Hersteller des
Fernsehers. Zumindest laut Aufkleber. Das Innenleben... "Made in
China", jede Wette. Aber diese Wette hätten wir bereits mit dem
Fernseher gewonnen, denn auch die kommen seit Jahren von dort.
Die Fensehgerätehersteller liefern einfach irgendein Dingens nach, das
dem Fernseher die gleichen Signale liefert. Alles andere ist egal. Ihnen
egal. Bis auf den Preis. Der ist exorbitant! "Weit über 100
Mark", sagt sogar der Händler andächtig.
Es macht keinen Spaß mehr. Den Fernsehgeräteherstellern
offensichtlich auch nicht. Und so schlampen sie an dieser Stelle beim
Kundenservice, was das Zeug hät. Dabei heißt es doch, daß
gerade der Service die Kundenbindung schafft, und daß es so viel teurer
ist, einen Neukunden zu gewinnen als einen Stammkunden zu betreuen.
Die Fernsteuerungen, das ist klar, stammen von einem Zweitanbieter, der sich
nur auf diese Teile spezialisiert hat. Die angeblichen
Original-Ersatzfernsteuerungen kommen ebenfalls von dort, aus ganz anderen
Serien. Programmierung macht es möglich: Statt nur ein Gerät
steuern zu können, vermag so eine Fernsteuerung dank Bibliothek im
Innenleben (Masken-ROM) Hunderte verschiedener Fernsehgeräte zu
bedienen. Doch nicht nur das! Eine Fernsteuerung für einen Video-Recorder
oder eine Hifi-Anlage unterscheidet sich nur in den Daten der
Bitströme. Da ist es naheliegend, alle Funktionen in ein- und dieselbe
Prozessorsteuerung zu brennen. Tastatur und Gehäuse (Platine wird
angepaßt) gibt es nach Wunsch des Auftraggebers.
Längst haben die reinen Fernsteuerungshersteller den Markt
übernommen, ihn komplett aufgerollt. Markenzeichen: Die universellen
Fernsteuerungen, die auch (und gerade!) der Endkunde kaufen kann, bedienen
alle Geräte. Je nach Version kann man 1, 2, 3, 4 oder noch mehr
Geräte steuern, vom Fernseher bis zum CD-Player.
Die Fernsteuerung als Eigenleben, als eigenständiges Produkt. Einen Namen
hat sie auch schon: der "Zapper".
Aber auch dieses Stadium währte nur kurz. Die Gesetze des Marktes
befehlen: Neue Produkte! Neue Nischen erobern! Das konnte man zur
Fußball-Weltmeisterschaft gleich zweimal erleben. Da gab es eine
Fernsteuerung im Fußballfeld-Design: jede Taste ein Trikot, der Kopf im
Ball-Muster. Die andere Ausgabe war deutlich praktischer, noch näher an
den Wünschen und Vorlieben des Konsumenten orientiert: Der
"Fußball Zapper SBC RU 098" von Philips vereint eine
TV-Fernbedienung ("vorprogrammiert, steuert alle handelsüblichen
und Fernsehgeräte an, erschütterungs- und
spritzwasserfest") und einen Flaschenöffner.
Prost!
TINA
Die Titanic war nichts dagegen...
Der PC-Markt ist so gut wie tot. Die Stückzahlen sind zwar leidlich
hoch, aber die Margen sinken in den tiefroten Bereich. Die Talfahrt der
Vobis-Gruppe (Maxdata und Peacock nicht vergessen!) macht das deutlich:
(Diese Statistik basiert auf Zahlen aus "ComputerPartner"
Nr. 18 vom 20.8.1998, die Material von Vobis ausgewertet hatte.)
("ComputerPartner" sollte man unbedingt abonnieren!!! Gibt
es aber nur für Insider, leider...)
Kein Wunder, daß sich die Schulden zu Bergen häuften und Vobis
(das ist die alte Vobis plus Peacock plus Maxdata) letztendlich verkauft
werden mußte: Kaufpreis 587 Mio DM und Übernahme der Schulden in
Höhe von 684 Mio DM. Macht 1,27 Milliarden DM für ein
großes Abenteuer. Wenigstens ist der Umsatz mit 3,9 Milliarden DM
größer als damals bei Escom, bevor diese das Finanzielle segnete.
Für die 3500 Beschäftigen von Vobis fängt das Abenteuer an :
Der amerikanische Käufer CHS zerlegt und strukturiert Vobis um.
Die größten Filialen sollen als Superstores ausgebaut werden,
die kleinen werden ins Franchising geworfen. Bei beiden Typen von Läden
soll das (bisher so lustlose) Personal (Service, was ist das???) in die
Verantwortung genommen werden. Entlassungen. Wen wunder's!? Allein in der
Zentrale sind gleich mal 30% der Belegschaft betroffen: 130 Mann.
Kurz und knapp: Vorwärts, Genossen; es geht zurück! Weg von der
gesichtslosen Kistenschieberei mit Dumpingpreis zu kundenorientierten
Läden mit Kundenbindung und echtem Eigeninteresse des Personals.
Wenn das nur so einfach wäre! Die Metro, bisheriger Besitzer von Vobis,
hat ja immer noch die Media-Märkte. Mit dem kürzlich erfolgten
Aufkauf der Kriegbaum-Gruppe in Süddeutschland hat sie einen der letzten
ernstzunehmenden Gegner vom Markt gefegt.
Aldi und Lidl haben der sich so etabliert meinenden
"Fach"händlerschaft, zu der sich auch Vobis rechnete, die
Zähne nicht nur gezeigt, sondern tief in den Umsatzkuchen geschlagen.
Die hochkatapultierten Stückzahlen von Fujitsu kommen nicht von
ungefähr. Und sie bleiben nicht ohne Folgen.
Könnte es sein, daß Vobis lediglich ein glücklicheres Ende
gefunden hat als der Herr Orgel-Schmitt (so der Branchen-interne
Spitzname, weil Schmitt dereinst mit einem Musikaliengeschäft begann)
mit seiner Escom AG?
Wir werden es sehen.
Nur so als Vergleich:
Aldi überflügelt in einem einzigen Jahr Konkurrenten wie Schadt,
die schon lange im Markt sind. Mit einem fast nichts an Beratung oder
Support. Schon 1996 gingen bei Aldi "75.000" PCs über die
Theke. Das hat seine Gründe einzig und allein im Verkaufspreis: Der lag
(zumindest wohl teilweise) sogar unter dem Einkaufspreis der Händler.
Und die Metro ist mit den Preisen auch dabei...
Händler, die sich dadurch an die Wand gedrückt sehen, erhalten dann
zum Beispiel eine solche Antwort, wie sie in
"ComputerPartner" 16/98, vom 23.7.1998 auf Seite 6 zu sehen
ist. Da antwortet eine Frau Paas, Ministerialrätin aus dem Bayerischen
Staatsministerium für Wirtschaft, Verkehr und Technologie, München,
einem Fachhändler (ich zitiere einen Ausschnitt):
Die Gefahr solcher Marktwirkungen kann erst bei systematischen
Verkäufen unter Einkaufspreis, die durch Langfristigkeit und eine
erhebliche Unterschreitung gekennzeichnet sind und durch intensive
Werbemaßnahmen unterstützt werden, bejaht werden. Die von Ihnen
dargelegte einmalige Verkaufsaktion der Firma Media Markt reicht deshalb,
auch bei einer Unterschreitung des Einkaufspreises durch das angebot des
Computers für 1.698 Mark, allein nicht aus, um eine unbillige
Behinderung zu Ihren Lasten anzunehmen und behördliche Maßnahmen
zu ergreifen."
Die "Werbeunterstützung" muß bei solchen Preisen ja
auch gar nicht groß sein. Es reicht, wenn die tägliche
Kundschaft eines bundesweiten Konzerns durch ein Flugblatt an der
Wand davon erfährt: Wieviele Menschen kaufen täglich bei Aldi
oder Lidl ein? Damit ist das "Argument" des großen
Aufwands für Werbung als das entlarvt, was es ist: leere Worte.
Und falsch!
Kann man die Verkaufsaktivitäten über eine vollkommen
branchenfremde Filialkette (wie Aldi oder Lidl) nicht als
"systematischen Verkauf" betrachten? Spielt da nicht auch die
Stückzahl irgendwann eine Rolle!?
Werden also mehrere Zigtausend Computer in einer geplanten Dumping-Aktion
auf den Markt geworfen, ist das nicht zu beanstanden. Aha! Wohlgemerkt: Es
war keine wirtschaftliche Not, die zu diesem Verkauf geführt hat, es
war eiskaltes Kalkül!
Merkt da nicht auch der Mensch auf der Straße, daß etwas
faul ist im Staate D? Wenn die Rechtssicherheit des Einzelnen, sei er
Privatperson oder kleiner Händler, durch solche Fehlentscheidungen
vernichtet wird, dann braucht man sich nicht mehr zu wundern, weder
über die Arbeitslosigkeit noch über die Ausgänge von Wahlen
- finden sie nun in Sachsen-Anhalt oder zum Bundestag statt.
Doch zurück zum Markt. Von Vobis (und all den anderen) auf der Seite
zum Endverbraucher hin reicht die Handelskette zurück zu den
Herstellern. Die Handelskette ist kurz geworden. Statt über
Distributoren werden die Großkunden direkt beliefert. Und die
Hersteller bereiten den Markt auch selbst auf, höchstpersönlich -
und die Ärmel aufgekrempelt! Fujitsu hat dies eindrucksvoll gezeigt...
Es geht ums Überleben. "ComputerPartner" erwähnt
in Heft 12/98, Seite 5, daß laut einer Infobroschüre der
Raiffeisenbank "pessimistischen Schätzungen zufolge nur jeder
50. Computershop überlebt". Von 100 Läden werden nur 2
überleben. Wieviel gibt es dann noch??? ... zum Beispiel in
München? Oder in Hamburg. Gibt es dort überhaupt 100
Computerläden!? Und was wird aus den Menschen, die dort gearbeitet
haben?
TINA
Fernsteuerungen, TV und die Netigration
Es geht ums Überleben. HP hat sich für seine Drucker eine besondere
Strategie ausgedacht. So brachte man ein Programm in den Markt, das ganz
spielerisch war: Ein supernettes Viech, mit dem man sich
"anfreunden" konnte und das seine Scherze trieb. Und das
natürlich zum Drucken animierte. Wie bei einem Tamagotchi ging es
diesem Tierchen gut, wenn man sich darum kümmert. Und Drucke liebt es
ganz besonders...
Eine Tamagotchi-Imitation als Brechstange für den Absatz von
Drucker-Tinte. Denn nichts ist schöner als Farbdrucke. Und nichts ist
teurer. Pro ganzflächiger A4-Seite kann man beim Bunt-Druck mit rund
1 DM rechnen.
Der nächste Coup von HP ist die Einbindung des Internets in die gleiche
Sache. Hier ist man mit einem Plug-in für Browser dabei, das die
Ausdrucke vereinfachen soll. Statt wie bisher umständlich sollen die
Drucke dank HP kinderleicht gehen, mit einem einzigen kleinen Knopfdruck.
Was sich benutzerfreundlich anhört, ist in Wahrheit ein raffinierter
Werbetrick. Die umständliche Bedienung eines Druckers bzw. das
umständliche Erledigen eines Druckauftrags (Drucker-Parameter usw.)
bewirkt beim Anwender eine Ablehnung, reduziert seine Lust am Drucken. Das
ist den Arbeitgebern recht, denn es reduziert damit auch die Kosten. Wird der
Druckauftrag dagegen kinderleicht und gibt es keine die momentane Arbeit
störende Verzögerung, dann ist es nur logisch, daß die
Angestellten (und die Heimanwender) viel mehr drucken werden.
Das ist das Ziel von HP. Sonst nichts.
Bei IBM geht man die Sache an einer anderen Stelle an. Man setzt auf
den Absatz von Geräten. Nachdem weltweit 1998 die Stückzahl von
Handys die Stückzahl der verkauften PCs inzwischen übersteigt (so
Rüdiger Hahn in seinem Leitartikel des "Elektronik-JOURNAL"
August 1998), ist es eindeutig, daß der EDV-Markt als Cash-Cow nicht
nur ausgedient hat, sondern verlassen werden muß. Bloß weg vom
PC! Der neue Trend heißt "Pervasive Computing".
Das ist nichts anderes als "Computersteuerungen überall rein,
wo es nur geht!" IBM versucht es über die Internet-Schiene:
Internet-Zugang ohne PCs.
Internet-Zugang über das Fernsehgerät ist nur eine der vielen
Möglichkeiten. Es geht nicht um Dinge, mit denen der Anwender im
Internet surfen kann, sondern - viel umfassender! - um das Internet als
Mittel zur Datenübertragung. Der Internet-Anschluß ist nur
die praktischerweise leicht erreichbare und universale Schnittstelle dazu.
Bank-Automaten, Fahrkarten-Automaten, Buchungs- und Auskunfts-Systeme,
Verkaufs-Automaten aller Art (von Süßigkeiten bis Porno-Hefte...)
- alles kann per Internet gesteuert werden. Um die Konstruktion der
Geräte zu vereinfachen, setzt IBM auf Java.
Funktionen und "Gesicht" bzw. die "Oberfläche" des
jeweiligen Geräts werden durch eine Java-Applikation bestimmt. Java
deshalb, weil man damit Plattform-unabhängig entwickeln kann. Das
spart Kosten. Und birgt einen Pferdefuß! Ein wesentlicher Punkt ist
die Steuerung des Client-Systems durch den Server.
Ein wesentlicher Punkt ist die Steuerung des Client-Systems durch den
Server. Der Satz hat es in sich! Besagt er doch nicht weniger als
daß das Gerät, mit dem ich meine Buchung durchführe oder
mit dem ich meine Heizung steuere, laufend - ohne mein Wissen, gegen meinen
Willen - seine Funktion ändert. Daten können plötzlich in
dunkle Kanäle verschwinden...
Die bereits erwähnte Java-Card trägt ihren Teil dazu bei. Wobei
noch eins nachzutragen ist: Die Programmierung, also die Steuerung der
Java-Card, kann natürlich ständig modifizert werden. Und sie wird
es auch...
Was als "völlige Transparenz für den Anwender"
gepriesen wird: Nichts anderes als Datenmanipulation, Datendiebstahl,
Datenspionage, Datenmißbrauch für kommerzielle Zwecke. Der Bruch
sämtlicher Gesetze, die dem Schutz der Persönlichkeit und der
persönlichen Daten dienen sollen, ist damit Java-isiert...
Die Fernsteuerungen für Fernseher stehen nicht ohne Grund in der
Titelzeile. Sie sind geradezu prädestiniert für den Einsatz einer
Java-Steuerung. Mit der Verschmelzung des Fernseh-Geräts mit einem
Internet-Anschluß wird auch die Fernsteuerung mehr Funktionen erhalten
müssen. Damit sind sowohl beim nunmehrigen
"Kommunikations-Zentrum" als auch seiner Fernsteuerung
der Spionage die Tore weit geöffnet. Jeder Tastendruck, jede
Aktivität kann protokolliert und ausgewertet werden. Wie lange hat
Herr Müller die Harald-Schmidt-Show gesehen? Wann hat er gezappt
zum Softporno? Welche Summen liegen auf welchen Konten? Welche Dessous hat
Frau Meier sich im Web-Angebot angesehen? Welche davon bestellt? Wann
bestellt? Vor oder nach der Tagesschau? Oder nach der
Pseudo-Aufklärungs-Talkshow?
Klingt übertrieben? Na gut, dann zählen wir mal die Tage, bis
das in die Tat umgesetzt ist...
TINA
Kaufrausch
Nur zur Erinnerung: Der Büromarkt besteht nicht nur aus Computern,
sondern aus Papier, Aktenordnern, Büromöbeln, Linealen,
Kugelschreibern - und dergleichen mehr. Viele dieser Dinge sind von der
Machtübernahme der Computer betroffen. Papier-Formulare werden an
Programme angepaßt - oder verschwinden ganz. Die Hersteller passen sich
an und nehmen Computer-orientierte Dinge in ihr Sortiment auf oder
gründen sogar eigene Softwareabeilungen. Als Beispiel wäre da
Zweckform zu nennen.
Namen wie "Leitz" kennt jeder. Doch Leitz, der
größte deutsche Hersteller, ist vor kurzem verkauft worden. Das
Karussel ist in Gang...
"ComputerPartner" zitiert in Heft 16/98 vom 23.7.1998 eine
Statistik der Lebensmittelzeitung vom 12.6.1998. Danach sind die weltweiten
Branchenriesen im Büroartikelhandel:
Auch hier rollen die großen Handelskonzerne den Markt
rückwärts auf. Wenn die Hersteller Umsatz machen wollen,
müssen sie ins Sortiment der Handelsketten. Dort werden ihnen die Preise
bis in den roten Bereich ruiniert. Einstige Edelmarken verkommen zum
Ramschartikel.
Was ist mit Namen wie Herlitz oder Leitz? Leitz ist verkauft. Ware von
Herlitz gibt es bei der Metro und ihren Märkten, zum Teil weit unter
dem Preis der Konkurrenz - bei gleicher Qualität.
Und wieder fällt der Name Metro auf...
Aber bleiben wir bei Viking, der Nummer 1 der Liste. Die hat in Deutschland
eine Tochter namens "Viking Direkt". Wie der Name sagt: ein
Direktvertrieb. Wie ich per Email erfahre, sind die Preise zum Teil sehr
aggressiv. Da gibt es weißes Kopierpapier für DM 3,99 netto
(500 Blatt). Lieferung ab DM 149 frachtfrei. Lieferung innerhalb von 24
Stunden. Kundentelefone und Kundenfax mit 0130er Nummer! Wie war das noch mit
den Firmen, deren Hotline oder Bestellannahme auf 0190 läuft!?
Kein Wunder, daß der Rubel rollt. Vieles ist natürlich teuer,
teurer als hier im Supermarkt. Aber wer wohnt schon in einer so gut
versorgten Region oder in der Großstadt?
Damit ich jetzt nicht mit Emails überschwemmt werde, die
beiden Nummern:
TINA
Kaufrausch
Der Krieg der Firmen macht natürlich auch vor dem Internet nicht halt.
Auch dort ist nach der Wahnsinns-Euphorie der Wahnsinnigen der Kaufrausch
ausgebrochen.
In meiner Liste kostenloser Homepages, Email-Accounts und anderer Angebote
(http://www.ariplex.com/tina/twebspac.htm)
habe ich schon auf Seltsamkeiten des Internets hingewiesen.
Neueste Entwicklungen:
Aber die Industrie hat die große Hintertür schon gefunden...
TINA
Weltweit surfen, fast umsonst...
So oder ähnlich locken die Angebote. Neu in den Kampf um das Geld der
Surfer haben sich die Telefongesellschaften geworfen. Ihre Angebote
verheißen Surfen ohne Telefonkosten.
Wenn ein solcher Anbieter offeriert
Bei einem guten ISP ist man ab 20 DM pro Monat dabei. Bei einem
Ortsanschluß ist es immer günstiger, per Telekom zu surfen.
Erst dann, wenn die Energieversorgungsunternehmen und Wasserwerke von ihrem
Raffke-Trip herunterkommen und akzeptable Preise machen, sind sie eine
ernst zu nehmende Konkurenz zur Telekom. Alles andere ist lächerlich.
Wie lange wird es noch dauern, bis sie das endlich begreifen!?
TINA
Das Leben ist hart
CadSoft gibt für private Anwender und für Testzwecke eine
Leistungs-begrenzte Version seines Layout-Programms Eagle, "Eagle
Light 3.5", kostenlos ab: als Freeware.
Die Web-Site ist nicht mehr spartanisch, sie ist schlichtweg dürftig.
Es ist mühsam, bis man die richtige Web-Seite gefunden hat. Warum
benutzt jemand bei einer so winzigen Web-Site Frames? Warum Links auf
Distributoren mit einem Paßwort verborgen werden, ist auch ein
Rätsel. Auf den Kinderkram mit den Frames hätte man gut verzichten
können! Will man hier absichtlich die potentiellen Kunden verärgern?
Download an dieser Tankstelle:
http://www.cadsoft.com/info/forms/freecc.htm
Aber Achtung! Die 3,2 MB großen Brocken herunterzuladen, dauert
seine Zeit...
Der Kampf um Marktanteile zeigt also auch bei den bei Layout-Programmen seine
Wirkung. Wann setzt der nächste Kaufrausch der Hersteller ein?
TINA
Super-PCs im Anmarsch
Die von mir intern bereits angekündigten Super-PCs sind nun im Markt.
Der erste Großhändler bietet jetzt ein Modell an: eine
High-end-Maschine mit CD-Brenner statt CD-Player. Das bietet ihm einen um
ca. 10 Prozent höheren Umsatz, also auch mehr Gewinn. Da die Kunden
heute sowieso CDs brennen wollen, war dieser Schritt schon seit rund 3/4
Jahr überfällig.
Eine interessante Nebenwirkung der CD-Brenner sollte man nicht vergessen:
Fast ohne jede Ausnahme werden die PCs ohne Streamer für die
Datensicherung gekauft. Auch die Zahl der Nachrüstungen mit einem
Streamer ist lächerlich gering. Der Spiel- und Raub-Kopier-Trieb der
Anwender lechzt nach einem CD-Brenner. Mit dem lassen sich aber auch
problemlos ganze Verzeichnisse der Platten sichern. Da dies so ist, wird der
eine oder andere schon eher auf die Idee kommen (nach einem Crash, versteht
sich...), Teile seiner Platten auf CDs zu sichern. Die CD-Brenner entwickeln
sich damit zu einem sehr ernsten Gegner für die Band-Streamer. Die
Preise für Streamer sinken denn auch deutlich...
Haben wir es also den CD-Brennern der Raubkopierer zu verdanken, daß
wir endlich preisgünstige Band-Streamer kaufen können. Perverse
Welt.
TINA
Der GEMA kommen die Tränen...
Email
Besonders gut gefallen haben mir 2 Sätze:
Der erste Satz besagt, daß die Inhalte von CDs bequem auf die Platten
befördert werden können. Beachte das Wort
"compressed"!
Die Bombe platzt dann im zweiten Satz: Einzelne Titel können problemlos
aus dem Netz gezogen und zu CDs kompiliert werden. Wer die wohl in das Netz
stellt...?
Arme GEMA...
Wie war ihr Leben in der guten alten Zeit der Schallplatten doch noch so
schön bequem und die Welt noch in Ordnung...
TINA
PS: Das dicke Ende kommt zum Schluß:
Die Spatzen pfeifen es von den Dächern
Es gibt schon wieder ein neues Verfahren, um gestohlene Autos wiederzufinden.
Die Zeitungen flöten es bereits.
Fahrzeuge mit Funk zu verfolgen, egal ob gestohlen oder im laufenden Betrieb,
ist nichts neues. Dieses Mal ist es gleich das weltweit erfolgreichste
Funkfinde-Unternehmen, Detektor, das sich in Deutschland versucht.
Ausgelöst wird das Funksignal, mittels dessen das Fahrzeug dann
geortet werden kann, nicht durch den Diebstahl selbst, sondern durch ein
Funksignal mit einer relativ niedrigen Frequenz. Die läßt sich
nicht so gut abschirmen wie GSM-Frequenzen. Benutzt wird ein
deutschlandweites Netz von stationären und mobilen Stationen. Die
nehmen auch gleich das Signal des Fahrzeugs auf, wenn dieses sich meldet.
Innerhalb von 2 Stunden soll ein Fahrzeug aufgespürt sein. Erfolgsquote
bisher angeblich 95 Prozent, im Durchschnitt, weltweit...
Da fällt mir ein: War da nicht mal ein CDU-Politiker, der Kinder mit
Funk-Transpondern ausstatten wollte...? Nein, keine Häme. Nur eine
kleine Erinnerung. Was der Herr vorgeschlagen hatte, kommt nämlich wieder.
Nicht von ihm, weil ihn hat man damals zurückgepfiffen. Aber andere sind
eifrigst dabei. Das Verfahren, das hier bei Autos ausprobiert wird, gibt es
in x Varianten in anderen Bereichen. Schon lange. Heute mit dem Handy
unterwegs gewesen...?
TINA
Schweine im Weltall
Die Zeitungen haben es auch erfahren und samt Bild sofort gedruckt:
Rosige Schweine sitzen vor dem Bildschirm und rudern mit einem Joystick herum.
In den USA wurde es ausprobiert. Man will mit besonderen Symbolen auf
dem Bildschirm mit Schweinen kommunizieren. Angeblich gibt es auch schon
ein Spiel. DOOM wird es wohl noch nicht sein, aber Pacman oder Invaders?
Pro Treffer einen Keks für das glückliche Schwein?
Die Pointe an der Geschichte ist nicht, daß Schweine am PC sitzen.
Das gibt es überall. Aber das Betriebssystem als "Windows
für Schweine" zu bezeichnen, das muß den Zeitungen
besonders gut gefallen haben.
Wie die da nur drauf kommen...?
TINA
Ganz schön klever
http://www.clever-telefonieren.de
ist seit Juni 98 im WWW und zeigt die jeweils günstigsten Tarife
zum Telefonieren an.
TINA
Kühe im Weltall
Aus dem Katalog einer Landwirtschaftausstellung:
eine runde Sache für Ihre Kälber!
Raubmilchventil: kein Milchklau
Nuckelerwärmung; je kälter der Stall, desto wärmer die
1. Portion
Wetterfest und reinigungsfreundlich
Tierwaage: Gute Tageszunahmen, weniger Milch
Frische Vollmilch: ohne Heizschlange temperiert, für Kälber
Ihrer Wahl
Automatische Reinigung mit Spümittel und heißem Wasser
Synchron-Trinken: kein Kalb muß warten
Stromsparfunktion: je älter das Kalb, desto kälter die Milch
integrierter Rechner: Kinderleichte Bedienung, Vor-Ort-Kontrolle"
Das mit dem "Milchklau", das hat mich überzeugt,
ehrlich...
Bei Bedarf:
Wohl bekomm's!
TINA
Nur noch einen Schritt bis zum Monopol - oder in den Abgrund...
Als mal wieder die RAMs so furchtbar billig waren, daß die
amerikanischen Hersteller nur noch stöhnen konnten, da haben Motorola
und andere die Fertigung aufgegeben und in Asien herstellen lassen. Alle
Hersteller? Nein, nicht alle. Da ist doch noch so ein kleines Dorf namens
Micron, das tapfer Widerstand bietet und weiterproduziert. Als es 1997 bei
Texas Instruments finanziell nicht so gut aussah (bei wem sieht es schon gut
aus, außer bei Intel? Aber auch Intel entläßt 3000 Mann), da
hat Micron sogar zugekauft und von TI den DRAM-Bereich übernommen.
Das zahlt sich aus. Nachdem inzwischen schon wieder einmal der DRAM-Markt
sogar jenseits seiner Grundfeste donnert und bebt, auch Siemens sich eine
blutige Nase geholt hat (zwengs einer bestimmten Chipfabrik...) und National
Semiconductor (nicht wegen RAMs!) sogar einen die ganze Firma betreffenden
mehrtägigen Produktionsstop für alle Produkte verhängte,
sitzen die Analysten und lesen im Kaffeesatz, wer denn die
Materialschlacht im RAM-Bereich überleben wird.
Gute Frage, wenn man (laut "Computer
Zeitung" vom 20.8.1998, Seite 17) RAMs für 10 Dollar das
Stück herstellt und sie dann für 8 Dollar verkauft...
Also, die Analysten kommen auf NEC, Samsung und Micron. Weil die zusammen
rund 45 Prozent des Marktes hätten. Sagen die Analysten, sagt die
"Computer Zeitung". An anderer Stelle heißt es,
Samsung, Hyundai und LG Semicon (ex "Goldstar") hätten
zusammen 40 Prozent am Weltmarkt für DRAMs und Samsung stehe sogar mit
19 Prozent da.
Das Pikante ist, daß Micron vor mehreren Jahren eine sehr
vollmundige Werbekampagne hatte. Micron war führend bei
schnellen statischen RAMs und verkündete stolz (mit Bild ihres
CEO) "This differs the boys from the men."
Nun wüßte ich gerne, wie man - wenn man mit Verlust verkauft -
überleben soll. Micron, um den Faden wieder aufzunehmen, hat damals sehr
gut mit den statischen RAMs verdient, weil die bei den Militärs so
begehrt und so teuer sind. Und - besonders wichtig! - weil Micron ein
amerikanischer Hersteller ist. Die amerikanischen Militärs kaufen aus
Sicherheitsgründen bei einheimischen Herstellern.
Mit diesem Polster hat Micron sich halten können - und mußte nur
warten, bis nach dem Schweine-Zyklus die RAMs mal wieder teurer würden.
Sie wurden. Schon damals war Micron der einzige nennenswerte amerikanische
RAM-Hersteller.
Damit kommen wir zum Kernpunkt des Preiskriegs: Die Hersteller
müssen ja nicht so billig verkaufen! Sie verkaufen unter
Herstellungspreis, um ihre Stückzahlen hoch zu halten, damit - wenn
die Konkurrenz in die Knie geht - sie ein noch größeres
Stück vom Kuchen kriegen können. In dem Fall auch etwas vom Gewinn.
Der einzige, für den diese Rechnung aufzugehen scheint, ist Micron.
Grund, wie gesagt, die besondere Situation wegen der Militärs.
Solange die Hersteller es nicht schaffen, sich einig zu werden und sich
nicht weiter gegenseitig zu unterbieten, wird der Trend anhalten. Der mit
dem längsten Atem überlebt.
Dann wird es teuer. Sehr teuer!
TINA
DRAMs, der Aufstieg in den Abgrund
(Nachzulesen in "Electronics", September 1989)
* 15.9.1998
Siemens macht Chip-Fabrik in England dicht.
TINA
Durch dieses hohle Portal muß er kommen
Im Krieg der Portals hat Netscape wieder Kasse gemacht: Gleich zwei Firmen
wollten sich so unbedingt einen Platz an der Datenkrippe sichern, daß
sie dafür fürstlich zahlten. America Onlines Digital City ist der
eine, Citicorp (die Bank!) die andere.
Citicorp zahlt über 40 Mio US-Dollar. Digital City ist für 2 Jahre
dabei.
TINA
Nach Hause telefonieren...!
Die Diebstähle von PCs sind ein ernst zu nehmendes Thema. Jährlich
verschwinden zum Beispiel aus Hochschulen PCs im Wert von x Millionen DM.
Die Versuche, PCs mit Funk auszustatten, sind nicht neu, ebensowenig die
Versuche, über das Netz hausintern bzw. Internet. "Sentry
Security"
http://www.sentryeuro.com
versucht es mit dem Telefonanschluß: Hängt der PC per einem
Modem an einer Telefonleitung, ruft er seine Zentrale an. Das soll sowohl
bei unberechtigter Benutzung als auch bei Diebstahl funktionieren.
Die geschickteste Lösung ist immer noch die über das Internet. Da
weiß der Anwender nicht, daß in den Bits, die durch die Leitung
düsen, ein paar von der 5. Kolonne sind. Da fällt es nicht auf,
daß der Computer das Telefon benutzt: Der Anwender hat es ihm ja sogar
befohlen.
Eine Lösung des Problems, die den Kanther'schen Plänen zu dessen
höchstem Vergnügen genügen dürfte, ist eine Ident-Nummer
des PCs, die er - wie ein Telefon die Caller-ID - bei allen Transaktionen
im Netz mitschicken muß.
Also: Warum nicht gleich so!? Herr Kanther wäre begeistert.
TINA
Finger weg!
Die Scanner sind inzwischen so billig, daß man sie in der
Parallelport-Version für unter 100 DM bekommt. Grund für die
Hersteller, die Preise durch zusätzliche Features hoch zu halten bzw.
wieder nach oben zu schieben. Eine Lösung sind zusätzliche Tasten
(!) am Scanner: Drückt man da drauf, wird ein Programm
"ausgelöst".
Nach den zusätzlichen Tasten an den Tastauren (weil die
Internet-Werbefirmen damit die Portals direkt ansteuern wollen) nun Tasten
an den Scannern.
Was jetzt fehlt: Tastenkappen, damit man diese unnötigen Tasten nicht
aus Versehen drückt.
Oder ein Viren-ähnliches Programm, das auf solche Dinge lauert und sie
kurz und bündig "frißt".
Aber man muß vorsichtig sein! So hatte Solid Oak,
http://www.solidoak.com,
der Hersteller des "Cyber-Sitter" eine wirklich geniale
Funktion in den Cyber-Sitter eingebaut: Sie blendet die Bannerwerbung aus.
Das hätte Solid Oak lieber nicht tun sollen! Es hagelte prompt
wütendste Proteste von Werbefirmen und von Porno-Sites: Man drohte mit
dem Boykott von Solid Oak. Die Porno-Sites sind die wichtigsten
Kunden, weil diese ihre Existenz damit aufrecht erhalten, daß sie auf
solche Programme wie Cyber-Sitter hinweisen und scheinheilig erklären,
daß sie ja diese Programme ganz brav benutzen täten
würden, um die lieben Kinderlein zu schützen...
So kann es einem ergehen, wenn man eine gute Idee hat.
TINA
PS: Was die Pornos angeht: Die kommen heute im Fernsehen schon gegen Mittag.
Kinder müssen eben früh ins Bett. Hat alles seinen Grund...
Internet-Tastaturen
Auch Logitech hat jetzt eine Internet-Tastatur im Programm:
Die Website
http://www.logitech.com
ist sehr dürftig. Wozu die dann auch noch mit Javascript und
Frames verpestet wurde, ist mir ein Rätsel.
TINA
http://darwin.stoneknife.com/scu.html
TINA
Merchandizing
Die Tamagotchis sind einfach nicht tot zu kriegen. Die Preise sind gefallen
und gefallen. In der Zeitung steht schon fast nichts mehr über sie drin.
Da kommt ein Katalog von Hach, in dem die Dinger immer noch den stolzen Preis
von 19,-- DM netto kosten.
Es gibt sogar das "original Tamagotchi
Fan-Sticker-Buch". Kostet schlappe 6,95 DM netto. Ist billig.
Vorher waren es 13,95 netto.
Aber der wahre Knüller ist die Tamagotchi-Bettwäsche:
Spannbettlaken (nur noch 19,50 DM netto), Kissen (nur noch 8,50 DM netto),
Kopfkissen und Bettbezug (nur noch 39,50 DM netto) mit Motiven der
elektronischen Zombies.
Das bringt mich auf zurück auf die T-Shirts, von denen ich neulich
aus Linuxer-Kreisen hörte: Bedruckt mit dem Motiv eines
Kuchen-bekleckerten Bill Gates.
Dem Vernehmen nach können die Dinger gar nicht schnell genug gedruckt
werden. Preissenkungen sind nicht zu erwarten...
TINA
Platzprobleme
Was ist so groß bei Handys? Die Tastatur und der Akku.
Was ist so groß bei digitalen Kameras? Der Akku? Der Anschluß
zum PC.
Was ist der neueste Renner bei den Gameboys? Die Kamera.
Was ist ein Gameboy? Eine Kamera mit integriertem Spiel, das schon bald
niemanden mehr interessiert. Warum? Weil die Netzwerkverbindung der Gameboys
und der Kameraanschluß sich selbständig machen werden.
Was kommt dann? Handy mit digitaler Kamera und Netzwerkanschluß.
Und der Clou? Wenn das Ding von Philips ist: mit integrierter
TV-Fernsteuerung und Flaschenöffner...?
TINA
Statische Aufladung
Statische Aufladung ist nicht nur ein Ärgernis, sondern kann Einem auch
ganz schön in die Knochen fahren. Schlechte Bodenbeläge oder
Schuhsohlen sorgen dafür: Sobald man leitfähige Teile berührt,
Zzzzzippp !
Findige Köpfe bieten seit kurzem Gegenmittel an: Den
"Antistatik-Schlüsselanhänger"
Beim Aussteigen aus dem Auto nur kurz damit auf das Türschloß
tippen: Es blitzt auf, Sache erledigt.
Genial einfach, und darum auch nicht billig: 8,75 DM netto pro Stück im
Großhandel. Ab 2 Stück sind es nur noch 6,95 DM netto pro
Stück.
Weil hier grad' keiner zuhört, kann ich mal den Tip des Hauses
verraten: Den Schlüssel am Metall anfassen und damit kurz auf das
Schloß tippen. Funktioniert einwandfrei, ist immer dabei und
kostet nichts. Metallarmband der Armbanduhr geht auch. Der Trick ist schon
fast 30 Jahre alt und hat "Copyright by TINA"...
TINA
Darf's ein Quadratmeter mehr sein...?
Nicht lange her - so kommt es mir vor -, da war die Zahl von 100 Zeichen pro
Sekunde Zeichen eines wahrhaft sensationell ausgestatteten EDV-Fuhrparks:
Der Drucker hämmerte sagenhafte 100 Buchstaben pro Sekunde auf das
Papier. Am Zeilenende machte er erst mal Pause und zog den Druckkopf
gemächlich an einer Schnur zurück. Dann ging es auf zur
nächsten Runde, hm, Zeile.
Von "Farbe" war natürlich auch keine Rede. Es gab nur eine
und das war schwarz.
Umlaute? Was ist das? 's gab ja nicht mal Kleinbuchstaben...!
Da könnte einem richtig rostalgisch zumute werden... Die gute alte
Zeit... Man denkt hin und wieder an sie zurück, wenn man mit einem
neuen Maschinchen Bekanntschaft schließt. Wie mit diesen beiden hier:
Der HP DesignJet 2500CP sorgt über neue Druckköpfe für echte
600 dpi im Präsentationsmodus. Die verbesserte Rastertechnologie
ermöglicht detailliertere und weniger gekörnte Flächen.
Das DesignJet-CP Tintensystem wurde für zweierlei Tinten entwickelt.
Zum einen das HP DesignJet CP Tintensystem, das eine auf Farbstoff
basierende Tinte enthät . Ausdrucke mit dieser Tinte (aufgehängt
im Innenbereich) verblassen selbst nach langer Zeit nicht. Das alternative
HP Designjet CP UV Tintensystem gewährleistet durch seine pigmentierte
Tinte eine verfbesserte Lichtechtheit im Außenbereich. Ab Herbst 1998)
gibt es Aufbewahrungsstationen für in Gebrauch befindliche
Tintensysteme.
Der HP DesignJet 2500CP bietet ein neues Set an Farmanagement-Werkzeugen
inklusive der automatischen Kalibrierung, die volle Flexibilität und
auß,erdem kontinuierliche Farbtreue und Farbqualität beim
wechselnden Einsatz der Tintensysteme und Medien garantiert. Der Drucker
nimmt automatisch die (auch abschaltbare) Kalibrierung des neuen
Tintensystems vor und speichert diese Informationen.
Der Designjet 3500 CP hat eine Druckbreite von 137 cm und einen Durchsatz
bis zu 8,6 Quadratmeter pro Stunde.
Mit anderen Worten: Auch für Außenwerbung in Schaukästen
geeignet. Und noch etwas: Die neue pigmenthaltige Tinte wird auch die
Konkurrenz nicht untätig lassen. Vielleicht wird dabei für die
kleineren Drucker auch etwas abfallen? Teuer genug sind die Tinten ja. 1 DM
pro Seite DIN A4 in Farbe ist schließlich kein Pappenstiel. Was dann
eine Seite DIN A0 kostet...? Bei 8,6 Quadratmeter pro Stunde können den
Produktmanagern Freudentränen kommen.
TINA
Intellectual Property
Ein neues Schlagwort sorgt seit geraumer Zeit im Halbleiter-Bereich für
Aufregung: "Intellectual Property", kurz
"IP". Dabei ist IP nur eine neue Umschreibung der Tatsache,
daß man sich "cores", also Bau-Blöcke eines ICs,
zukaufen kann. Neu ist, daß man sich Gedanken macht, wie man diese
Blöcke am besten verkaufen kann: Alles muß zueinander kompatibel
sein. Dazu benutzt man inzwischen leidlich standardisierte
Beschreibungssprachen. Vor allem die juristische Seite dieser Angelegenheit
wird endlich ernst genommen. Wie dem Autor eines Buches einem Buch wird dem
Entwickler eines Bau-Blocks ein Urheberrecht zugesprochen. Im Print-Bereich
ist es tägliche Praxis, Druckrechte zu kaufen oder zu verkaufen. So nun
auch bei ICs. Was man nicht selbst entwickeln will, kann (fast) problemlos
zugekauft werden. Wer etwas entwickelt hat, produziert nicht selbst, sondern
verkauft lediglich die Nutzungsrechte.
"Systeme" beschäftigt sich in Heft Heft 9/98 (kaufen!)
wieder eingehend mit dem Thema und bringt auf Seite 68 eine höchst
interessante Liste (im Kasten):
Seit der Design Automation Conference im Juni 1998 hat das in
Gröbenzell beheimatete VAR-Unt4ernehmen MTC Micro Tech Consulting
folgende IP-Module in seinem Vertriebsprogramm:
V8086 & V186 - Intel 8086 & 80186 Software-kompatibel mit Intel
8086/80186, benötigte Gatter: Ungefähr 18.000 für den 8086
und 28.000 für den 80186, 60 MHz Takt in der 0,35 u-CMOS-Technik,
Unterlizenzen zu Intel-Patenten.
V6502 - Rockwell 65C02: Software-kompatibel zum Rockwell 65C02
(Apple-IIC-Anwendung), benötigt ungefähr 4000 Gatter, 71
Instruktionen, 211 Opcodes, 15 Adressier-Modi, 8-Bit-ALU mit Binär-
und BCD-Arithmetik, 64kByte Adressierfähigkeit.
VZ80 - Zilog Z80: Software-kompatibel zum Zilog Z80, benötigt ca.
8000 Gatter, 158 Instruktionen, 10 Adressier-Modi, 8-Bit-ALU und 64kByte
Adressierfähigkeit."
Es folgen noch weitere Blöcke, vom USB-Controller mit 8000 Gattern oder
einem LAN-Controller mit rund 17.000 Gattern.
Der Begriff des Urheberrechts wird sich in der Branche schnell durchsetzen.
Zum einen sind es ja nicht mehr so viele Firmen, die da noch im
Halbleitergeschäft tätig sind. Zum andern geht es um sehr viel
Geld, möglicherweise um Beträge von Milliarden DM pro Jahr, die
demnächst zur Debatte stehen. Da lohnt es sich, dabei zu sein. Und wer
nicht mitmacht, der kann seine Fab gleich dichtmachen.
Mich interessiert an dieser Sache ein ganz anderer Aspekt, der den
Halbleiterfirmen bisher entgangen zu sein scheint. So ist es durch die
Einbindung eines Cores möglich, mehrere Prozessoren im gleichen
Chip parallel laufen zu lassen. Bisher war es doch so, daß man einen
Core-Prozessor und mehrere Speicher-Blöcke, sowie dedizierte
I/O-Blöcke auf einem Chip zusammenfaßte. Meist waren die
I/O-Schaltung oder die Glue-Logic in eigener Arbeit entstanden, der Rest
zugekauft. Mehrere Prozessoren in einem Chip gibt es schon seit etlichen
Jahren. So hat NCR hat 8 (oder mehr?) identische Prozessoren zur
Parallelarbeit in einem höchst bemerkenswerten Design
zusammengefaßt. Texas Instruments hat im "C80"
mehrere Prozessoren, die ihrerseits von einem Prozessor gesteuert werden,
und damit die 4 Farb-Planes eines RGB-Datenstroms mit 1200 MIPS verarbeiten
können.
Aber sowohl im Chip von NCR als auch dem von TI sind die Core-Prozessoren
speziell für eine bestimmte Aufgabe vorgegeben. Wie steht es nun mit
frei benutzbaren Core-Prozessoren? Wie wäre es beispielsweise mit
einem 6502 und einem Z80 parallel? Damit wäre Software beider
Originale zu verarbeiten. In Echtzeit, wohlgemerkt!
Die kleinen Prozessoren benötigen bemerkenswert wenig Gatter: 4000 bzw.
8000. Bei heutigen Chips sind mehrere 100.000 Gatter problemlos herzustellen.
Ein Prozessor "nebenbei" ist also kein Problem. Alle
Emulatoren auf Software-Basis sind bisher mit Vorsicht zu genießen.
Langsamer sind sie auch. Was spricht gegen eine Steckkarte für den PC
mit mehreren Prozessoren (als Core in einem Chip), die andere bzw. alte
Software verarbeiten können? Ich wollte schon immer einen Z80 mit 120
MHz...
Mir geht es dabei nicht um irgendwelche Spielereien, sondern um ein sehr
ernstes Problem: Viele alte Maschinen, die wegen mangelnder Teile nicht mehr
länger am Leben erhalten werden können, haben TeraBytes an Daten,
die nun nicht mehr zugänglich sind. Das reicht von Computern in
Krankenhäusern bis zu Satellitenauswertungen der NASA. Mit einer
preiswert herzustellenden Emulationskarte wären diese Daten und
Programme noch zu verwenden. Es geht dabei um Werte von Milliarden Mark, die
gerettet werden können und müssen.
Eine andere Entwicklung ist von noch größerer Bedeutung: Bei den
Logik-Schaltungen hat man große Arrays von Gattern hergestellt, die in
der ersten Phase nur durch Schmelzsicherungen programmiert werden konnten.
In der zweiten Phase wurde die Steuerinformation in RAMs geschrieben. Damit
kann so ein IC im laufenden Betrieb in eine andere Logik-Schaltung
umprogrammiert werden. Als eine der neuesten Entwicklungen ist eine
Kamera-Steuerung entstanden, bei der je nach Bedarf die eine oder die
andere Schnittstelle bedient werden kann.
Warum nicht als nächstes die Umprogrammierung von Core-Prozessoren!?
Urheberrechtlich ist das natürlich ein heikles Problem. Aber technisch
ist es ein Leckerbissen von ganz besonderer Güte. Ein
"FPGA-Prozessor" - wäre das nichts!?
Überschäumende Phantasie? Reingelegt! Das gibt es in Deutschland
schon zu kaufen. Zum Beispiel bei
TINA
Frauen-Power
Frauen sind seltsame Wesen. Auf der einen Seite kämpfen sie um
Gleichberechtigung, wollen in Männerberufe wie Schwerst-LKW-Fahrer oder
Schweißer oder Bergmann. Nicht einmal die Armeen sind vor ihnen sicher,
von der Israels, der der USA oder (ganz ganz zaghaft) der Bundeswehr.
Auf der anderen Seite sind sie mimosenhaft bis zur Unerträglichkeit.
Da gibt es Computer-Kurse "nur für
Mädchen". Weil sie da "besser lernen
können" würden. Oder Studiengänge nur für
Frauen. Der neueste Gag: Eine ganze Universität nur
für Frauen.
Es gibt nichts, was zu lächerlich ist, als daß es nicht
jemand versuchen würde...
Vor allem, wenn es Geld bringt. So meldet "insider, Borgmeiers
Branchenmagazin über die Consumersoftware-Industrie" in Heft
7/98 (Seite 14), daß spezielle "Girls' Software"
laut Analyst Gary Gablehouse das Marktsegment der Mädchenspiele (man
beachte das Alter: 8 - 13 Jahre!) größer ist als der
Hardcore-Sektor. Na, wenn das kein Grund ist!?
TINA
PS: Ist Hardcore - trotz der ungezählten Millionen DM Umsatz -
demnächst nur noch ein Nischenmarkt...?
Kleine Ikone aus jener einen Zeitschrift, die die Qualität von CDs
ernsthaft betrachtet:
TINA
Der Aufschwund Deutschland macht sich bemerkbar. Dankenswerterweise waren
schon vor Jahren viele Politiker in Asien unterwegs - ganz besonders in
China -, um dort Handel und Wandel zu bringen, ganz besonders aber neue
Produktionsstätten. Das Ergebnis läßt sich sehen. So feiert
Friwo die Einweihung seiner Fabrik in China. In Europa arbeiten nur 700
Mitarbeiter, dagegen in China 3000.
TINA
Bei den Oszilloskopen der Modell TDS 210 und TDS 220 von Tektronix kann die
Erdung bei nicht bestimmungsgemäßer Benutzung ausfallen, warnt
"Electronic Trends" (28./29. Woche). Betroffen sind 60.000
Geräte:
Vor einer Weiterbenutzung der Geräte wird gewarnt. Informationen gibt
es bei der Service-Hotline (Telefon 0130/869289) oder bei
http://www.tek.com/Measurement/programs/tds200-recall/index.html
TINA
Macht sich das Urheberrecht der Autoren bemerkbar? Bei CD-Kompilationen von
Zeitungen müssen die Autoren eine zusätzliche Vergütung
erhalten. "Einfach" die schon vorhandenen Texte und Bilder auf
CD zu pressen und zu verkaufen ist nicht drin. Angesichts der gigantischen
Menge von Texten und Bildern, die auf eine CD paßt, macht sich das
deutlich bemerkbar. So kostet die "Süddeutsche Zeitung"
als kombiniertes Abonnement 1997 PLUS der gleiche Jahrgang auf CD 479 DM
(Bayernausgabe) bzw. 489 DM (Bundesausgabe). Will man auf CD auch noch die
Jahrgänge 1995 und 1996, so kostet das bereits 629 DM (Bayernausgabe)
und 649 DM (Bundesausgabe).
Hoffentlich wissen Autoren das auch. Beim "Spiegel"
wußte es nicht mal der "Spiegel"...
TINA
Thermo-Drucker gibt es in den Lebensmittelabteilungen schon lange. Man kennt
sie dort von den Waagen. Die letzte (auch schon alte) Entwicklung waren dort
die Selbstbedienungswaagen für die Kunden.
Jetzt hat sich Maggi vorgewagt. Vom "Maggi Kochstudio" gibt
es in der Lebensmittelabteilung eine kleine Dependance: Auf Knopfdruck werden
auf einem schmalen Streifen Thermopapier 2 Rezepte ausgedruckt. Auf den Knopf
mit dem entsprechenden Gemüse drücken (von Aubergine bis...) und
sich über die hohe Geschwindigkeit des Druckwerks freuen.
Süchtige können natürlich auch im Internet suchen:
http://www.maggi.de
TINA
PS: Wenn ich so darüber nachdenke: Druckpapier mit der jeweils
entsprechenden Geschmacksnote und eine Duftprobe: Wär das nicht eine
Idee...?
Daß heiße Frauenstimmen per 0190er Nummer zu haben sind,
dürfen wir als bekannt voraussetzen. Neu ist dagegen Rechtsberatung
am Telefon per 0190er Nummer. So wirbt eine Firma "Global Connect
GmbH, Business Development & Training":
täglich 8 - 22 Uhr
Nun hat es also auch die Anwälte "erwischt"... Heimarbeit,
warten auf Abruf, hoffen, daß jemand anruft und einen kleinen Auftrag
hat. Der Stundenlohn, der schließlich übrig bleibt, ist gering -
besonders wenn man die Leerzeiten berücksichtigt, was man natürlich
tun muß.
Geschickt auch die Weitergabe der Verantwortlichkeit an die Anwäte. Die
Frage ist nun, wer hinter was steckt. Ist der Anwalt der Auftraggeber und
zahlt? Das Standesrecht dürfte schließlich auch eine - und keine
unwesentliche - Rolle spielen.
* 6.10.1998
Warten wir es ab.
* 19.1.1999
TINA
Beleuchtete Trackballs mit großen Kugeln (!) gibt es bei Karstadt
für inzwischen nur noch 44,-- DM.
Bei Conrad gibt es Laser-Pointer schon für 14,95 DM.
TINA
This site gives you the latest news about Kaffe, the first completely
independent Java system.
What is Kaffe OpenVM ?
Kaffe is a complete, PersonalJava 1.1 compliant Java environment. As an
independent implementation, it was written from scratch and is free from all
third party royalties and license restrictions. It comes with its own
standard class libraries, including Beans and Abstract Window Toolkit,
native libraries, and a highly configurable virtual machine with a
just-in-time (JIT) compiler for enhanced performance.
Kaffe is available under the Open Source Initiative and comes with
complete source code, distributed under the GNU Public License (GPL).
Alternatively, the Kaffe OpenVM Custom Edition can be licensed from
Transvirtual - an ideal solution for companies who cannot accept GPL code
in their products.
Und dann wird der Kaffe zuhause gebraut!
TINA
Da schreibe ich schon einige Zeit "Download an dieser
Tankstelle". Jetzt gibt es so ein Ding tatsächlich:
http://www.softwaretankstelle.de
TINA
Das Leben auch. Die Post gibt jetzt Nachhilfe in Sachen Mailings.
Als ob es mit der Reklameflut in Deutschland nicht schon schlimm genug
wäre! Seit Anfang des Jahres gibt es bei
http://www.deutschepost.de/direktmarketing
das "ideale Angebot für Direktmarketing-Neuling"
(so Christof Lenhard, zuständiger Projektleiter in der Bonner
Generaldirektion).
Ach ja, man ist ja sooo uneigennützig... Werden denn nicht die ganzen
Mailings von der Post befördert? - Gegen Geld, versteht sich...
TINA
vom Briefkasten mal wieder 99,9 Prozent des Gewichts gleich in der
Mülltonne entladen? Mal wieder Post an "Herrn Sabine
Meier" gehabt? Dann mal reinschauen bei
http://www.deutschepost.de/direktmarketing,
der DeutschePost-lichen Oase für Reklameproduzenten. Da findet sich
unter anderem auch ein News-Dienst mit Meldungen wie diesen:
Das wollen wir doch mal genauer wissen! Also nachschlagen!
In einer Gemeinschaftsaktion des Tourismusverbandes Schleswig-Holstein,
der Firma Jürgen Heldberg Absatzmarketing-Partner und der Werbeagentur
DMOCH ist geplant, während der Hochsaison von Juli bis September
Original-Produktproben zusammen mit einem Gewinnspiel an ca. 200.000
Kurgäste im nördlichsten Bundesland zu verteilen.
"Kurgäste befinden sich in einer ungewohnten, auf ihre ganz
persönlichen Bedürfnisse zugeschnittene Lebenssituation und gelten
deshalb als besonders aufnahmebereit für Produktproben von
Markenartiklern", meinen die Initiatoren dieser neuen
Sampling-Idee."
Könnte es sein, daß da dem unbedarftem Menschen auf der
Straße nicht so irgendwie gewisse Analogien zu Geschäftchen mit
Kaffee-Fahrten einfallen? Der Urlaub als verlängerte Kaffeefahrt, bei der
sich der Veranstalter auch noch die Fahrtkosten sparen kann...?
Auch interessant:
Den Otto Katalog bekommen mittlerweile über 500.000 Kunden auf
CD-ROM. Beim diesjährigen Versand der Otto-CD-ROM wurde einer
Teilauflage der Enzyklopädie " Encarta 98" von Microsoft als
Testversion beigelegt. Microsoft will so die Zielgruppe der
Multimedia-PC-Nutzer erreichen, der Otto-Versand kann seinen Kunden eine
kostenlose Testversion der Encarta 98 Enzyklopädie bieten. Der Kunde
soll in Ruhe testen und hat dann die Möglichkeit, direkt bei Otto die
Vollversion bestellen. Die Testversion läuft 21 Tage, in denen der
Nutzer einen umfassenden Eindruck von dem multimedialen 29bändigen
Lexikon mit seinen 33.000 Artikeln und 11.000 Multimedia-Elementen bekommen
soll."
Microsoft huckepack beim Otto-Versand, um die Versandkosten für die CDs
zu sparen? Nach den berühmten AOL-CDs, die inzwischen ein
Entsorgungsproblem für Sondermüll geworden sind (wer hat noch
weniger als 20 AOL-CDs???): Microsoft als weiterer Kandidat?
Den Namen kennen wir doch!
Da reibe ich mir die Augen und frage mich verwundert, ob hier die Adressen
der Abonnenten verkauft werden. Kann doch nicht sein. Oder?
Der dickste Brocken ist und bleibt aber die Post selbst.
Eine Adreßbereinigung per Internet bietet die "Deutsche Post
Direkt" an. Mit seiner Software "Adress Factory" will das
Tochterunternehmen der Deutschen Post beim Adreßabgleich neue
Qualitätsmaßstäbe setzen. Eine fortschrittliche Technologie
zur Verschlüsselung der Adreßdaten sorgt für höchste
Datensicherheit."
"Ein fehlerfreier und aktueller Adreßbestand ist für alle
Unternehmen, Verwaltungen und Organisationen wichtig, die viel per Post
kommunizieren - sei es in der täglichen Kommunikation oder im
Direktmarketing. Falsch geschriebene, veraltete und unvollstdädige
Anschriften tummeln sich jedoch selbst in gut gepflegten Adreßdateien.
Ursachen: Umzüge, Todesfälle, Namensdäderungen oder Lese-,
Hör- und Schreibfehler bei der Erfassung. Diese Probleme gehören
mit der "Adress Factory" der Vergangenheit an."
"Diese Probleme gehören mit der "Adress Factory" der
Vergangenheit an." Na, das will ich aber doch nicht hoffen!!!
Schließlich schützt sich ein (leider noch viel zu kleiner) Teil
der Bevölkerung mit absichtlich falschen Angaben vor Werbung. Sollte die
Branche etwa die Chuzpe haben wollen, auf korrekten Adreßangaben
bestehen zu wollen!? Gab es da nicht einen Präzedenzfall, in dem ein
Richter sinngemäß erklärte, Werbung sei immer falsch und
verlogen - und in dem dieser Richter die Klage gegen die Werbung
abschmetterte!? Im Rahmen der "Ausgeglichenheit der Waffen" (oder
wie man das nennen will) hat der Bürger das Recht auf die Angabe
falscher Daten!
Na gut, einer muß ja damit anfangen. Daß das Verschicken der
Daten via Internet eine Vereinfachung darstellt, ist auch klar. Aber auch
ohne Internet wäre es sehr einfach zu machen: per Direktanwahl an den
Rechner der Post.
Also doch nicht gar so billig, wie im vorigen Absatz angekündigt: Jeder
Aufttrag kostet Geld.
Das das so gemacht werden muß, ist nicht erstaunlich.
Die Daten stehen im WWW auf einer Web-Site jedermann zur Verfügung, der
an sie heran kann. Da ist es selbstverständlich, daß sie
verschlüsselt werden müssen.
Ab wann sich ein Adreßabgleich lohnt, ist eine Frage des Aufwands, den
die Firma bei ihrer Werbung treiben will. Will sie pro Adressat 10 DM
ausgeben, setzt sie bei den erwähnten 500 Adressen und einer
möglichen Versager-Quote von 5 Prozent 250 DM in den Sand. Viel Geld.
Zu was werden die erwähnten FPGA-Prozessoren wohl eingesetzt? Zum
Lesen von Belegen!
Beachte das Wort Aktionspostleitzahlen ! Da hat der Monopolist
Deutsche Post noch einen mächtigen Knüppel gegen die Konkurrenz im
Sack: Wer außer der Deutschen Post schafft es schon, für eine
einmalige Aktion eigene Postleitzahlen durchzudrücken!?
Na denn: Man überzeuge sich selbst!
TINA
Nicht nur RealAudio bastelt an Übertragung von Musik über das
Internet. Auch die Telekom mischt mit. Eine eigene Website dafür gibt es
auch schon:
http://www.Audio-on-Demand.de
Auch die Telekom setzt darauf, daß einzelne Titel gekauft werden
können. Nachdem dies der neue Trend ist, stehen die Verlierer fest: die
Musiker. Statt wie bisher eine Scheibe von Gedröhn zu produzieren mit
einem einzigen guten Titel darauf, wegen dessen man die Scheibe kaufen
muß, bleibt ihnen nun nichts anderes übrig, als nur noch gute
Musiktitel zu schreiben. Schlechte Titel werden einfach nicht gekauft...
TINA
"Der kleinste DAC der Welt !" Na, wir wollen doch nicht
gleich übertreiben, gelle!? Aber auf der Erde ist er wohl der kleinste:
http://www.analog.com/AD5300
TINA
Die uralte Puppe, die ganz hinten im Schrank liegt, ist halb zerfleddert.
Wegwerfen? NIE!!!!! Das Andenken an die Kindheit? Die bleibt da!!! - und wenn
das Haus zusammenfällt!!!
Das gleiche Schicksal bei einem Computer? Undenkbar! Computer sind
technische Teile und da muß immer das neueste und schnellste auf den
Tisch. Heute, wo jeder kleine Bub einen PC mit mindestens 333 MHz Pentium
II will,... ...da kauft der Pappa "seinen" C64...
Was ja auch einen Sinn macht: Bei einem Preis von 499 DM (oder gar 699 DM -
das steht angeblich noch nicht fest. Zeitungen schreiben sogar von 800 DM!)
könnte man auf dem Flohmarkt 3 komplette 486er Systeme kaufen, samt
Bildschirm. Und für 1300 DM gibt es einen nagelneuen Pentium-Rechner.
Aber das wäre ja logisch. Und mit der Logik hapert es nun mal bei
Computer-Freaks...
Eine eigene Web-Site verkündet es schon:
http://www.commodore64.com
Erinnert an das Steinzeit-Beil, das Karl Valentin in seinem Musäum
haben soll: Ein echtes, vollständig erhaltenes Beil aus der Steinzeit.
Nur den Stiel von dem Steinzeit-Beil haben's mal erneuert ... und
irgendwann den Stein...
Und was für ein Steinzeit-Beil!
Or how to turn a TV into your personal communicator, entertainer, tutor
and organiser?
COMMODORE 64
If you think the C64 has died a long time ago, you couldn't be more wrong.
In fact, the famous Commodore 64 is more alive than ever! A new design,
new technologies, easy to use, based on DOS and Windows 3.1 ... We are
proud to introduce the rebirth of the Commodore 64: Web.it!!
WITH A WEB.IT
JUST CONNECT IT
THE VERY NEW WEB.IT
Memory
Nicht mehr und nicht weniger als ein ganz normaler 486er PC mit 100 MHz
Takt, 16 MB RAM und ein paar eingebauten Teilen. Doch halt! Wo ist der
C64!?
Der wird emuliert... So heißt die neue Maschine auch nicht
"C64" sondern "Web.it!". Was Sinn macht, denn es
ist nichts anderes als ein Thin Client, der die gesamte Software als
Firmware intus hat.
DOS 7 und ein embedded Windows samt Ami Pro und anderer typischer
PC-Programme, dazu einen Browser. Das ist DAS Gerät der Zukunft.
Praktischerweise hat man eine Käufergruppe gleich mit eingekauft: die
C64-Freaks.
Aber an dieser Stelle muß ich energisch Protest einlegen! Wo bleiben
die Z80-Fahrer!? Standard-CP/M, CP/M auf dem C64 oder C128, die
Sinclair-Computer, TRS-80,...und und und! Die wollen nicht vergessen sein!
Die Liebhaber des 6502, von AIM, KIM über APPLE und was noch alles: Auch
sie haben ein Recht auf ihren Uraltkrempel!
Wo man schon einen Emulator in die Firmware gepackt hat, wäre es doch
ein Leichtes gewesen, auch die anderen reinzutun. Caldera als Besitzer
dessen, was einmal Novell von Digital Research gekauft hat (oder irre ich
mich da?), würde begeistert mitspielen. Jede Wette!
Auch APPLE würde die Lizenz-Dollars gerne entgegennehmen, die seine
Talfahrt etwas bremsen würden...
So aber gibt es nur ein DOS-taugliches Internet-Terminal mit nur einem
Emulator.
Schade.
TINA
Auf der Suche nach dem Innenleben des Elan SC405 hat mir die Such-Funktion
der Web-Site von AMD sehr geholfen. Die Web-Site ist recht gut aufgemacht.
Hätte man auf das Javascript verzichtet, wäre es eine wirklich
ausgezeichnete Web-Site geworden...
Die folgenden Zitate stammen von den Websites von AMD, Datus und Wyse.
Die Hervorhebungen in den Zitaten sind von mir.
Links zu interessanten Seiten bei AMD:
Der Elan 405 ist allem Anschein nach eine spezielle Kundenversion, weshalb
man die Nummer 405 nicht findet. Das ist üblich so.
The AMD FusionE86(SM) program provides
ÉlanSC400 microcontroller and all E86 family customers with products
to shorten time-to-market and ease design, supplying development tools for
the entire design cycle. AMD's implementation of the FusionE86 program
provides assistance to key third party developers of RTOS, drivers,
development tools and chipsensuring that our embedded x86 customers
will have access to critical development tools.
As a member of AMD's E86 family, the ÉlanSC400 microcontroller
benefits from x86 momentum, yielding CPUs that preserve software
investment and provide for significant time-to-market advantages due
to the established x86 tool chain. AMD's E86 family of robust x86
embedded devices allows designers to leverage x86 success by providing
a longer life of supply at price/performance points that make sense for
embedded products.
ÉlanSC400 Microcontroller Features:
Terminal-Hersteller Wyse hat mit dem AMD Elan einen Thin Client gebaut.
Über dieses "Winterm" sagt Wyse:
DATUS, eine Division von Daewoo Telecom, hat auf der Basis des Elan 400 ein
GPS-basiertes Gerät "RouteFinder", einen "PNA
(Personal Navigation Assistant)", gebaut:
Nicht zuletzt:
Eine weitere Firma, PCTVnet, hat mit dem Elan eine Neuheit gebaut:
Diese Beispiele zeigen genau das, worüber ich geschrieben hatte: die
vollständige Verschmelzung von von TV, Internet und Werbung, und die
gezielten Eingriffe in die private Sphäre durch Händler, Banken,
und andere Schnüffler.
Am 28.8.1998 hatte ich gesagt: "Zählt die Tage!" Jetzt ist der
4.9.1998. Macht 7 Tage von der Warnung bis zum Beweis.
TINA
In
http://www.amd.com/legal/trademarks.html
listet AMD eine Reihe von Markennamen und Bezeichnungen auf, für die
AMD die Rechte hat. Ich denke, daß diese Liste einen guten Einblick
in die Halbleiter-Marketing-Szene gibt.
29K
Eine beeindruckende Liste. Besonders die "86"-Varianten haben es
in sich.
Die Highlights
Bei den Features des Elan 400 ist ein Schmankerl zu sehen:
"Just-add-memory(TM) for
a complete system". Wenn das Problem der Integration von mindestens
16 MByte RAM auf dem Chip gelöst ist, wird es wohl heißen:
- Total System
Bevor jemand auf dumme Gedanken kommt: Diese Trademarks haben
mein Copyright drauf. AMD kann sich ja bei mir melden...
TINA
Die Silicon Disks von Contec gibt es in den Kapazitäten von 4 MB bis
160 MB für industriellen Einsatz. Sie sollen diese Dinger mit den
rotierenden Scheiben ersetzen, "Festplatten" oder wie die
heißen...
Contec: Fax: +31-23-5673035
Was mich an die Lebensdauer von Halbleiter-Zellen erinnert. War da nicht was
mit 100.000 Schreibzyklen? Die Flash-EPROMs haben nur eine sehr begrenzte
Lebensdauer. Deshalb gibt es in den Chips interne Controller, die defekte
Zellen erkennen und ausblenden. Deshalb muß so eine Flash-EPROM auch
"ein ganzes Eck" größer sein als die Zielkapazität.
So hat man noch genug Reservezellen zur Hand. Wie gut, daß die
Lebensdauer einer echten Festplatte doch ein gutes Stück
größer ist! Schon mal ausgerechnet, wie oft beim Editieren eines
Textes so ein Sektor auf der Platte neu überschrieben wird? Und erst,
wenn Windows in seinem Cache wütet??
TINA
Finis Conner baut angeblich eine Billigplatte für unter 100 US-Dollar.
Eine Bestätigung dafür konnte ich noch nicht finden. Soviel
ich weiß, hat Finis Conner mit der Firma Conner auch den Namen
Conner verkauft. Er müßte deshalb einen anderen Namen benutzen.
TINA
Das behauptet eine Firma, die aus Frankreich Spiegel vom Type
"Profil Miroir" von TECHMETA SA importiert. Wie wär's
mit 60 x 120 cm, bei einer Heizleistung von 380 Watt? Oder kleiner:
60 x 60 cm, 190 Watt. In Bädern hat das was für sich, weil diese
Spiegel wegen der Erwärmung nicht beschlagen. Sagt der Hersteller.
Wer mehr wissen will: Telefon 03677/842832
Was mich auf die Leistungsdichte von Halbleitern bringt: Wie groß ist
die Leistung, die die gleiche Fläche eines Z80 (4 MHz), eines 8088
(4,77 Mhz), eines Pentium II (333 Mhz), eines ARM oder eines Hyperstone
abstrahlen?
TINA
TINA
Das ultimative (und wie...!) Geschenk gibt es jetzt bei Contaplan. Im
Weihnachtskatalog, der jetzt verschickt wird (wie passend: gleich, nachdem
es bei Aldi die ersten Weihnachts-Lebkuchen gibt), findet sich auf Seite 87
eine Wanduhr, die die Sekunden bis zum Jahrtausendwechsel zählt.
Wer neben einem Atomkraftwerk wohnt, kann sich damit auf die letzten Sekunden
so richtig freuen.
TINA
PS: Wer rechtzeitig seinen Flug in die Südsee buchen kann, auf eine
einsame Insel, für den gibt es auch eine Version als Armbanduhr.
Na fast... Bei Contaplan (Katalog September 98, Seite 89) gibt es ein
Münz-Telefon: "Für Gäste, Kunden und
Mitarbeiter". Besonderes Merkmal: "Einstellbare
Gewinnspanne"...
TINA
Taschenrechner gibt es wie Sand am Meer. Nachdem es die Mouse-Pads schon
umsonst gibt, wird es eng. Taschenrechner im Mouse-Pad sind also auch keine
geniale Lösung mehr. Doch die Rettung ist nah! Die Umstellung auf den
Euro beschert uns Taschenrechner mit ZWEI Displays nebeneinander: eines
für die Heimatwährung, eines für die Umrechnung in Euro.
TINA
Die Preise für Alarmsysteme sind immer noch viel zu hoch. Eine seit
einigen Jahren jedoch immer ihren Preis werter werdende Entwicklung sind per
Funk arbeitende Systeme. Bei denen sind die einzelnen Melder nicht per Kabel
angeschlossen und deshalb kann ein Dieb auch kein Kabel durchschneiden...
Rauchmelder und andere Sensoren können ebenfalls angeschlossen werden.
Zwar immer noch sehr teuer, aber interessant ist ein Angebot von (3x
dürft Ihr raten... Contaplan): Die Zentrale des Funksystems ist ein
Telefonapparat, der im Fall eines Alarms bestimmte Nummern anruft und
Meldung macht. Auch Stromausfall kann Alarm auslösen. Ob auch ein
Sensor für den Öltank paßt, weiß ich aber nicht...
TINA
Nicht nur die Hersteller von Taschenrechnern haben Schwierigkeiten, ihre
Ware an den Mann zu bringen. Auch Feuerzeuge sind ein Problem. Findige
Köpfe haben zwei Auswege gefunden:
TINA
Die Einschränkungen durch Werbeverbote werden stärker.
http://www.beer.com ist eine Methode, doch
Werbung unter die Leute zu bringen. Wer seine Email-Weiterleitung bei
Beer.com macht, weiß ganz genau, worauf er sich einläßt.
Dienstleister gibt es für diese Art von Werbung auch. Die Umsetzung
von Emails in Faxe ist hinlänglich bekannt. Aber Briefe??? Wer will,
kann bei
http://www.netzmarkt.de/freenetz
im WWW einen Brief eingeben, der dann auf Papier ausgedruckt wird und auf
Kosten des Werbenden verschickt wird. Der Empfänger sollte sich dann
über die beiliegende Werbung nicht wundern...
Wie sind die Konsequenzen? Weitreichend!!! Zunächst einmal darf man in
Zukunft nicht mehr jeden Werbebrief sofort ungeöffnet wergwerfen. Es
könnte ja eine persönliche Mitteilung eines Bekannten oder
Freundes darin sein.
Treibt man die Entwicklung auf die Spitze, bleibt die Analogie zu den
Versuchen, Telefonieren kostenlos anzubieten - wenn die Teilnehmer
dafür auch die laufenden Werbeunterbrechungen anhören. Statt ins
WWW könnte man in den Post-Shop gehen, dort seinen Brief in ein schon
bereitliegendes Couvert mit Werbung beilegen lassen - und ab geht die Post!
Bei den Milliardenbeträgen, die jedes Jahr für Werbung ausgegeben
werden, wären die für diese Art der Werbung anfallenden Kosten
Peanuts.
Falls hier einer der Werbemenschen mitliest: "Copyright by TINA"
nicht vergessen...! :-)
TINA
Werbung in Deutschland, Dezember 1983
TINA
TINA
TINA
Da wird von den Computer-Händlern gewettert gegen das Handwerk, was
das Zeug hät. Aber einen Speicher richtig verpacken, das können
Händler bis heute nicht!
Ein Beispiel (im Reaktor gibt es schon mehrere Beiträge
zu diesem Thema):
Ein Kunde bestellt Ware. Sowohl bei der Preisanfrage als auch bei der
Bestellung weist er "ausdrücklich darauf hin, daß jedes
Teil einzeln antistatisch verpackt sein muß". Was geschieht?
Die bestellten RAMs (SIMM-Module) werden in ganz normalen Luftpostertaschen
(aus dem Bürohandel) geliefert. Also nicht antistatisch
verpackt!
Der Kunde schreibt eine Reklamation. Der Händler antwortet darauf
unter anderem:
Ich meine, wir sollten die Diskussion damit beenden, daß ich darauf
achten werde, daß bei künftigen Lieferungen, die Ware für
Sie antistatisch verpackt wird."
Da stecken gleich ZWEI dicke Brocken auf einmal drin:
Ad 1:
Die Diskussion um die aktuelle Lieferung ist doch noch immer nicht
beendet! Der Kunde hat eine mit großer Wahrscheinlichkeit
beschädigte Ware erhalten. Aber "Schwamm drüber"???
Weitermachen wie bisher, Business as usual!? Wozu hat denn der Kunde ZWEI
MAL ausdrücklich auf einwandfreie antistatische Verpackung
hingewiesen!? Doch wohl, um einwandfreie Ware zu erhalten - und nicht,
um mit laschen Sprüchen abgespeist zu werden!
Ad 2:
Der Kunde, der mir die Emails übermittelt hat, weist in seiner
Reklamation zu recht auf folgenden Punkt hin:
Doch wie schreibt der Händler?: "...daß wir die Ware
wie in der Branche üblich verpackt haben..."!
Was, bitteschön, ist "in der Branche üblich"?
Dokumentiert der Händler mit diesem Satz, daß ALLE seine
Lieferanten die Ware nicht einwandfrei verpacken? Wie sieht es mit anderen
Lieferanten aus!? Wie steht es um andere Händler!?
Das hier gezeigte Beispiel ist eines von vielen. Die Gerichte sehen die
Dinge nicht so locker. Einer der Händler, der wegen falscher Verpackung
vor Gericht zitiert wurde, gab - nachdem er zuerst den Mund weit
aufriß - vor dem Gerichtstermin ganz plötzlich kleinlaut auf und
ließ von seinem Anwalt einen einzigen Satz mitteilen:
Das Geschrei der Händler wegen angeblicher Gängelei und Abzockerei
durch den Staat ist reine Heuchelei. Die seit Jahren nicht einwandfrei
verpackten Halbleiter sind nur ein Beispiel von vielen, die zeigen, wie die
Händler die Kunden betrügen. Denn eines wollen wir doch mal
klarstellen: Defekte Bauteile zu verkaufen ist Betrug!
Die Händler müssen endlich in die Haftung genommen werden. Wer
vorgestern Schmierseife verkauft hat, gestern Klosetts und heute Computer -
was kann man von dem schon erwarten!?
Computer sind hochempfindliche Geräte, zu deren Bau, Installation,
Verkauf, Handhabung und laufender Wartung es Fachleute bedarf.
Der Computer-Handel muß sich endlich um eine sach- und
fachgerechte Ausbildung seiner Mitglieder und Angestellten kümmern.
Es muß eine Pflicht zur Ausbildung geben.
Es muß eine Pflicht geben, daß nur ausgebildete
Elektronik-Fachkräfte mit Ausbildungsnachweis eingesetzt werden
dürfen.
Aber da höre ich schon das Jammern und Wehklagen: Das sei VIEL zu teuer.
Das könne sich niemand leisten. (Bei der Forderung des Handwerks nach
der Meisterausbildung ist eines der "Argumente" der Händler
denn auch, daß diese Ausbildung ja Geld kosten würde.)
Umsonst, liebe Freunde, ist der Tod. Und der kostet das Leben! Wer mit EDV
sein Geld verdienen will, der muß dazu die notwendigen moralischen
und fachlichen Voraussetzungen mitbringen. Wem gezeigt wird, daß seine
fachlichen Kenntnisse nicht ausreichen, der sollte sich nicht auf das
Herauslügen verlegen. Lügen haben kurze Beine und Gerichte einen
langen Arm.
Wer Schüler und andere unterbezahlte Hilfskräfte ausbeuten will
(siehe die 620-Mark-Jobs!), wer Kunden betrügen will, der ist fehl am
Platz. Der ist fehl an JEDEM PLATZ, im Handel, in Handwerk, in der Industrie!
Solche Leute brauchen wir nicht am "Standort Deutschland"! Und
woanders auch nicht.
TINA
PS: Mir wurde per Email der Name eines Distributors mitgeteilt, der
Prozessoren nicht antistatisch verpackt. Pentiums...
(aus "Sanitär- und Heizungs-Report", Nummer 6, August
1998, Seiten 40 und 41: "Du mußt dich ändern"
über den 2. Internationalen Baumarktkongreß des Bundesverbandes
deutscher Heimwerker (BHB) im Einkaufszentrum Oberhausen (an dem "320
europäische Topmanager aus Industrie, Handel und
Dienstleistung" zwei Tage lang teilnahmen), grammatisch korrigiert)
TINA
Das hohe Gewicht (2 kg) kommt wahrscheinlich durch das Netzteil zustande.
2,2 MegaBit pro Sekunde = 281 KiloByte pro Sekunde. Nicht gerade
überwältigend. Der Preis von 2000 DM ist der K.O für so ein
Gerät. Was kostet heute ein ZIP-Laufwerk? Rund 1/8. Und wieviel kann
man auf einer ZIP-Scheibe speichern? Das 5fache! (a:drive : das 6fache)
Insite, Brier und Canon haben damals eine Menge Lehrgeld
bezahlt...
Wann? 1991. Die zitierte Meldung stammt aus der
"PC-Woche" vom 1.12.1991.
Heuer warten wir auf die 200-MB-Floppy von Sony. (Daten im Reaktor)
Die soll um die 200 DM kosten.
TINA
Liebe Leute: Wie wärs damit, daß ihr dabei mithelft, daß
Halbleiter endlich korrekt verpackt werden? Dann können wir vielleicht
über Eure seltsame "Gewerbefreiheit" reden. Aber erst dann -
und selbst dann nur sehr vielleicht!
TINA
Psylock!
* 6.11.1998
Jetzt ist die Frage, wie leicht sich so etwas implementieren läßt
und wie und wo diese Erkennung überall eingebaut werden kann. Der User
muß ja nichts davon erfahren, daß so ein Ding installiert ist!
Eine Anwendung solcher Methoden ist schon lange im Gespräch, schon lange,
bevor man an Identifikation dachte: Zur Messung der Arbeitsleistung von
Mitarbeitern.
Frage: Wie leicht ist es, so eine Ident-Routine in einen Browser einzubauen!?
TINA
TINA
Die "ID Systems European Edition" meldet in ihrer Ausgabe
August/September 1998 (Seite 18), daß durch Beschädigungen der
Gepäckscheine die Lesegeräte beim Umladen auf Zwischenstationen
nur eine Erfolgsquote von 60 bis 70 Prozent haben, verglichen mit 95
Prozent beim Abflug. Das ist für die meist mit Bar-Codes arbeitenden
Firmen kein Ruhmesblatt. Deshalb wollen sie es mit Hochfrequenz-Tags (RF-ID)
versuchen. Noch eine Branche, die in Richtung RF-ID spaziert.
TINA
Solid-State Disks im Aufwind!
Uher stellt den weltersten tragbaren Audio-Recorder für
Compact-Flash Speicherkarten vor: Digital Handheld DH10 Audio Recorder
Mit der 2-MB-Karte können 30 Minuten Sprache aufgenommen werden, mit der
4-MB-Karte 60 Minuten. "suggested retail price: $330".
Die CompactFlash Karten überstehen mehr als 10.000 Steckvorgängen.
Damit sind sie allen Bandkassetten haushoch überlegen.
Der Rekorder ist klein (10 x 5 cm), wiegt unter 200 Gramm und arbeitet mit
3 AAA Batterien oder einem NiMH-Akku, der geladen werden kann, indem der
Rekorder in eine Aufladestation gesteckt wird.
Der Knackpunkt ist die Möglichkeit, die Aufnahme per Kabel vom
Rekorder direkt in den PC zu übertragen oder die Speicherkarte in einen
Karten-Adapter direkt im PC einzustecken. Damit ist eine wesentliche
Hürde genommen. Die Umsetzung der Audio-Daten in einer Diktier-Software,
die in Text übersetzt, wird natürlich angepeilt. Aber das sind bei
der Qualität der jetzigen Programme noch fromme Wünsche...
TINA
Solid-State Disks im Aufwind!
SanDisk baut die erste und kleinste Lösung eines 16-MegaByte
Flash ChipSets mit ATA/IDE-Schnittstelle
Abmessungen: Speicherchip: 14mm x 20mm x 1.2mm, Controller: 16mm x 16mm x
1.4mm.
SanDisk hat eine strategische Allianz mit Seagate Technology, Matsushita
Electronic Corp., NEC Corp. und LG Semicon.
TINA
SanDisk garantiert eine Lebensdauer von 10 Millionen Aufnahmen
http://www.sandisk.com/oem/shock-b.htm
http://www.sandisk.com/copy_of_webdev/oem/shock-b.htm
SanDisk Corporation kündigt eine neue Garantie an: SanDisk garantiert bei
in digitalen Kameras eingesetzten FlashCards eine Lebensdauer von 10
Millionen Aufnahmen.
Das muß man relativieren! Nach den mir bekannten Werten halten
Flash-EEPROMs rund 100.000 Schreib/Löschzyklen pro Sektor aus. Bei
einem Speicherchip mit einer Kapazität von 10 MB dividieren wir diese
10.000.000 durch die 100.000 Zyklen. Ergibt 100. Diese Zahl bedeutet,
daß bei einer Zahl von 100.000 Zyklen der Speicher in 100 Byte
große Sektoren zerlegt werden kann, und dabei der Speicher die
Behauptung erfüllt: Jeder Sektor kann 100.000 mal beschrieben werden.
Alles zusammen haben wir damit 100 Sektoren x 100.000 Zyklen = 10 Millionen
Zyklen.
War's das? Sieht so aus. Wir müssen die Sektoren nur noch so groß
machen können, daß ein Foto draufpaßt. In SanDisks
Werbeaussage ist die Größe der Aufnahme nicht angegeben. Geht man
von rund 48 MByte bei einer FlashCard aus, haben wir 4,8x 100 Byte für
eine Aufnahme... Nicht viel, und es zeigt, wie schnell die großen
Zahlen zusammenschnurren, wenn man die Statistik näher ansieht. Sind die
Bilder nämlich größer, sind es keine 10 Mio Aufnahmen mehr...
SanDisk sagt dazu:
Fine explained that "the 10 Million Picture Guarantee means that
digital camera owners can use their CF card for a lifetime to take all the
pictures they want. It also highlights savings they can achieve with digital
film. You would have to buy more than 250,000 rolls of 36-exposure 35
millimeter film to take 10 million pictures." (At a typical $6 per roll
retail price, 250,000 roles of 36-exposure film would cost $1.5 million. A
30MB CompactFlash card retails for less than $200.)".
TINA
SurVivaLink's Defibrillator "FirstSave" speichert
Informationen über Patienten auf CompactFlash Cards.
Nur speziell ausgebildete Ärzte können Defibrillation
durchführen. Um den Mangel an ausgebildetem Personal auszugleichen, soll
der Defibrillator die Werte des Patienten analysieren, eine bedrohliche
Situation erkennen, sowie die Werte des Patienten speichern (Herzrhythmus,
Schlagzahl und Schlagmuster).
Die eigentliche Leistung des Defibrillators besteht also weniger im Speichern
der Informationen als in der Analyse der Schlagmuster!
"FirstSave is powered by a five year lithium battery, so no
recharging is necessary."
TINA
Nur so ein Zitat...
Fast and simple PC translation
Follow this link!
Langenscheidt's T1 is the translation program for your Windows PC with the
highest translation quality. This product for less than $200 was sold
for $40000 (Unix version) one year ago.
Our system lexicon with 320,000 entries is almost as powerful as
this wordlist:..."
Vor einem Jahr 40.000 US-Dollar für die Unixer und jetzt 200
US-Dollar für das normale Volk. Könnte es sein, daß die
Unixer das nicht so lustig finden?
TINA
Analyse verboten?
Der taiwanesische Scanner-Hersteller Umax wird angeblich vom amerikanischen
Scanner-Hersteller Visioneer verklagt. Grund: Im Auftrag von Visioneer hat
ein unabhängiges Labor Geräte der "Astra
1220"-Serie zerlegt und dabei festgestellt, daß der in
allen Geräten benutzte AD-Umsetzer maximal 30 Bit hat. Umax
behauptet aber, die Geräte hätten 36 Bit...
Das erinnert an die Klage von Stac gegen Microsoft wegen des Diebstahls von
patentiertem Code. Stac hatte seinerzeit Doublespace (oder wie das Dings
gerade heißt...) disassembliert und dadurch den Diebstahl durch
Microsoft nachweisen können. Microsoft hatte mit einer Gegenklage
geantwortet, weil Stac die Unverschämtheit besessen hatte, die Sache
herauszufinden, Pardon, weil Stac den Code analysiert hatte...
Getreu der Microsoft'schen Philosophie könnten jetzt die
Hardwarehersteller auf die Idee kommen, das Zerlegen ihrer Geräte zu
verbieten.
Auf den Web-Sites ist leider kein Hinweis zu finden.
http://www.visioneer.com
TINA
Gigantisch
Wenn das stimmt...: Angeblich ist die IDC der Meinung, 1998 würden
rund 4 Milliarden 1,44-MB-Disketten verkauft.
Wenn das die Urheberrechtsgesellschaften hören...
TINA
Der letzte Schritt zu Maximalintegration...
Mitsubishi Electric hat angeblich den weltersten 32-bit-Prozessor mit
onboard-DRAM in Massenproduktion: M32R/D.
Nachdem Flash-EEPROMs auf Prozessor-Chips schon gebaut werden, ist die
Integration von DRAMs der letzte Schritt zur Massenproduktion von billigen
PCs. Die statischen RAMs benötigen zuviel Platz bzw. an ihrer Stelle
kann man nun deutlich größere Speicherkapazitäten in Form
von DRAMs integrieren. Damit wird der Preis für die
OEM-Controller-Module zusammenbrechen.
TINA
Die Zukunft von Metronet
und der Untergang der freien Wirtschaft?
In anderen Ländern gibt es seit gut 10 Jahren Versuche, über lokale
Fernseh-Netze Lebensmittel zu verkaufen: Der Kunde sitzt daheim am Fernseher
und bestellt Ware, die ihm im Laden vor eine Video-Kamera gehalten wird.
Alle diese Versuche setzen eines voraus: eine ausreichend große
Käuferzahl, die über genügend Kaufkraft verfügt.
Das ist ein Fehler, denn allenfalls in Ballungszentren wird sich so etwas
rentieren können.
Eine weitere kritische Frage ist der Transport der bestellten Waren
zum Kunden, denn diese Dienstleistung muß natürlich
bezahlt werden. Im Medizinsektor sind die Apotheken in den
ruinösen Wettbewerb indes schon heute so weit vorgeprescht,
daß man sich Medikamente direkt nach Haus liefern lassen kann.
Ohne jeden Aufpreis! Diese Praxis ist nur möglich durch sehr
niedrige Preise der Auslieferfahrer.
IBM und die Bundesbahn haben auf dem Sektor der Auslieferfahrten ausgiebig
Erfahrung sammeln können. Die Ersatzteilauslieferung für IBM
erfolgt über freie Subunternehmer. Das kann auch schon mal ein Auftrag
an ein Taxi sein. Schenker, der Bahnspediteur (der auch für IBM die
Logistik betreibt), hat auch Subunternehmer.
"Subunternehmer", das ist die neue Klasse von Arbeitspferden,
die letztendlich für einen einzigen Auftraggeber arbeitet - aber
alles auf eigene Rechnung und ohne soziale Absicherung.
Viele Trucker (auf gut deutsch "LKW-Fahrer") sind zu
Subunternehmern geworden. Manche Auftraggeber ködern die Fahrer in
Inseraten mit Aufträgen, zu deren Erledigung die LKWs "zu
günstigen Konditionen überlassen werden können...". Man
lockt mit der Selbständigkeit und hakt an diesen Köder einen
dicken Mühlstein: die Zahlungsverpflichtungen für den LKW.
Freie Subunternehmer sind auch die Fahrradkuriere, die in kurzer Zeit zu
Ruhm gekommen sind und nach amerikanischen Vorbild die Straßen
unsicher machen. Auch Rikschas gibt es seit einigen Jahren. Seit Mitte 1998
mischt ein (deutscher) Paketdienst mit einem Last-Rikscha mit. Der
Kunststoff-Ladebehälter wurde eigens entwickelt.
Damit ist als Folge der Internettisierung des Lebensmittelhandels eines
vorgegeben: ein noch härterer Tritt in der Pedale. Die Arbeitslosigkeit
frißt den kleinen Mann, auf der Straße...
TINA
Alles easy!
Anfang der 80er Jahre hatte der Markt+Technik-Verlag mehrere Zeitschriften,
darunter "Computer persönlich" und "Happy
Computer". Diese waren für "Einsteiger". Die
"Happy Computer" wurde einzig und allein zu diesem Zweck
gestartet.
Daß diese Zeitschriften (wie auch die analogen aus dem Hause Franzis)
sang- und klanglos untergingen, war schon beim Start abzusehen gewesen: Ein
Anfänger ist nur eine relativ kurze Zeit ein Anfänger. Danach
braucht er mehr. Ein Zeitschrift nur für Anfänger kann sich des
Interesses eines Lesers nur für kurze Zeit erfreuen, dann springt er ab.
Eine Zeitschrift braucht aber Stammleser. Diese gibt es nur mit tiefer
gehenden Artikeln. Eine Zeitschrift kann langfristig nur dann am Leben
bleiben, wenn sie einen brauchbaren Mix bietet.
Die Geschichte lehrt, daß der Mensch aus der Geschichte nichts lernt.
TINA
LIST.COM
Das legendäre Programm. Immer wieder verbessert. Unschlagbar. Eines der
am meisten benutzen Programme aller Zeiten. Download bei dieser Tankstelle!
http://www.buerg.com
TINA
Nur 1 kWh auf 100 Kilometer
So wenig braucht ein Fahrrad mit Elektromotor. Das Laden des Akkus geschieht
mit Solarstrom. Na bitte, es geht doch vorwärts!
TINA
Der Pleitegeier kreist
Macht nichts, wir haben ja noch genug... Wie lange noch? An der EU-weiten
Gesamtzahl von 78.462 Firmenpleiten ist Deutschland mit 31.471 beteiligt,
meldet "ComputerPartner" am 17.9.1998 (Heft 22/98, Seite 39),
leider ohne dabei auf die Brisanz dieser Zahl hinzuweisen:
40 Prozent der in der EU Pleite gegangenen Firmen sind deutsche Firmen!
Schaden in Deutschland: 62 Milliarden Mark. Wer bezahlt den Schaden?
TINA
Beetle
Nach einer Meldung in "Europe Electronics Express" im
Heft September/98 (Seite 4) hat Cyrix
( http://www.cyrix.com )
einen weiteren Kunden für seinen MediaGX-Prozessor gefunden: Siemens.
Der Prozessor soll eingesetzt werden in Siemens' POS-Terminal namens
"Beetle", das die weltkleinste Registrierkasse sein soll.
Zwei Dinge machen mich staunen:
Was läge da näher als die praktische Umsetzung dessen, was in der
"c't", Heft 20/1998 (Seite 9) beschrieben ist:
TINA
Akkus sind nich blöd!
Das "bq2013H Gas Gauge IC" von Benchmarq mißt
Ströme von 100 mA bis 100A und überwacht dabei kritische Parameter
des Akkus. Kontakt mit dem Host-Prozessor erfolgt über eine
1-Draht-Leitung (1 Draht? naja..!). Oder man schließt bis zu 5 LEDs
als Status-Melder an.
TINA
Überwachung durch die Hintertür
Der amerikanische Kongress muß ein Gesetz beschlossen haben, wonach
die Städte bis 2001 ein drahtloses Notrufsystem installiert haben
müssen. Denver, mit 75.000 Notrufen per Handy pro Jahr, ist da nicht
zimperlich und läßt die Handys mit einem IC ausstatten, das die
Ortung des Handys mit 3,5m Genauigkeit liefern soll.
Mal wieder ein genialer Schachzug! Da werden auf einen Schlag schon
existerende Technologien (GSM, GPS) verknotet, mit weitreichenden
Konsequenzen. Dabei hat der Kongress nur ein Funknetz gewollt. Das hätte
man ebensogut mit einem neuen Funknetz aufbauen können.
Wieder ein Beispiel, das beweist, daß eine Technik, wenn sie schon mal
da ist, auch genutzt wird, koste es, was es wolle - und sei es die
persönliche Freiheit.
Jetzt fehlt die Verschmelzung von Handy und TV-Fernsteuerung. Die
Verschmelzung von TV-Fernsteuerung und Internet ist ja schon beschlossene
Sache.
Mit anderen Worten: Zapp am Fernseher und ich sage Dir, daß Du in der
Küche sitzt, gerade die URL vom Playboy liest, und vor 18 Minuten
mit Deiner Freundin Ulla telefoniert hast...
Und der Zähler in dem integrierten Flaschenöffner signalisiert
die 3. Flasche Bier (am Geruch eindeutig erkannt vom Alkohol- und
Geruchssensor).
TINA
USB kommt in Fahrt
Der USB-Port gewinnt endlich an Fahrt. Tasturen gibt es schon länger,
andere Dinge haben sehr lange auf sich warten lassen. Nun sind Tastaturen und
ähnliches Zubehör nichts neues. Die waren auch schon vorher
anzuschließen und sind damit uninteressant, außer für die
Hersteller, die mit dem USB Kosten für Platinenplatz und spezielle
Schnittstellen sparen wollen.
Wirklich interessant sind für den Anwender Dinge, die er bisher noch
nicht machen konnte. Dazu gehören der problemlose Anschluß einer
Kamera (Gameyboy läßt grüßen!) und der
wirklich problemlose Anschluß von mehreren Druckern.
Aber auch das ist mehr oder minder "Bürokram" und/oder
Spielzeug. Ein echter Knüller ist dagegen die Meßwerterfassung
per USB. Was bisher IEEE 488 oder ähnliche Busse waren, das könnte
der USB werden. Zumindest für einen sehr großen Teil des Markts.
Mit dem USB sind somit diese Geräte und Module nicht nur
anschließbar, sondern auch endlich einmal der breiten Masse der User
leicht, schnell und problemlos, ohne zusätzliche Kosten
anzubieten. Bisher bedeutete IEEE 488 immer den Einbau einer IEEE-488-Karte,
eine für den Normalverbraucher zu große Hürde. Alleine die
Idee, den Rechner aufschrauben zu müssen...!
In Zukunft geht alles viel einfacher: Gerät auspacken, an USB
anschließen, Software von CD einspielen, fertig!
Die Konsequenz davon sind mehrere Milliarden Mark, Euro oder sonstige bunte
Scheinchen. Pro Jahr!
Mit dem USB kann man auch etwas verwirklichen, das bisher ziemlich exotisch
und teuer war: hausinterne Netzwerke in ganz normalen Wohnhäusern.
Man muß nichts weiter tun als einen PC mit USB als Stand-alone-Modul
in ein kleines Gehäuse zu verpacken. Web-Server auf Linux-Basis
für hausinterne Netzwerke gibt es inzwischen von der Stange, für
schlappe 1249 US-Dollar. Linux, Apache usw. sind komplett vorinstalliert.
"Netzwerke" sind dabei nicht der bis zum Abwinken bekannte
Zusammenschluß von mehreren PCs miteinander, sondern Vernetzung zur
vollständigen Gebäudesteuerung, mit Alarmanlage und
Heizungssteuerung. Damit werden auch alle bisherigen (meist
proprietären) Versuche zur Gebäudesteuerung obsolete.
Man muß nur noch vorinstallierte Netzwerkknoten in die
Kabelkästen, Schaltschränke oder an die Wand schrauben.
Der Kontakt zwischen den einzelnen Knoten erfolgt per billigem Kupfer-
oder Glaskabel, je nach Aufgabe.
Angebot für Meßmodul mit USB:
TINA
"Integrierte Transistor-Vollbrücke spart 300%
PCB-Fläche" *
Glaub ich nicht. :-)
TINA
*) Inserat einer Firma Z. aus München im August 1998.
Gutes Motiv
Die Topware kennen wir als den Technik-Goliath, der vom Technik-David
Telekom und ihren Ablegern besiegt wird.
Oder anders rum? Was solls!? In jedem Fall war die Topware schnell und die
Telekommer langsam. An diesen Datenraten hat sich, glaube ich, nichts
geändert.
Schadenfreudige Meldung in den Zeitungen: Als neuesten juristischen
Knüppel aus dem Postsack soll Detemedien Joachim
Steinhöfel sogar persönlich auf 10 Millionen DM
Schadenersatz verklagt haben. Begründung: Steinhöfel, Betreiber von
Willkommen bei RAE Steinhöfel online
und Geschäfsführer von Topware, soll auf der Adressen-CD mit seinem
Foto geworben haben. Ehrlich, daß die Fotos von Joachim
Steinhöfel, Betreiber von
Willkommen bei RAE Steinhöfel online,
so werbewirksam sind, daß die Detemedien dadurch gleich einen
Schaden von 10 Millionen DM davonträgt...? Hätte ich nicht
gedacht. Arme, arme Detemedien. So schlimm von einem Foto geplättet.
"Internet intern"
(http://www.intern.de
meint, die Story sei ein vom Herrn Steinhöfel, Betreiber von
Willkommen bei RAE Steinhöfel online,
lancierter Pressetrick gewesen und die Detemedien hätte gar nicht wegen
des Fotos geklagt. Versteh ich nicht. Bei DEM schönen Foto!
TINA
Kleinste Festplatte der Welt: IBM 1-inch hard disk microdrive
IBM hat den Rekord von HP gebrochen. Statt 1,3 Zoll ist die kleinste Platte
jetzt nur noch 1 Zoll groß. Dafür geht 17mal soviel drauf: 340 MB.
Beachten: Die 170 MB gibt es mit 1 Kopf, die 340 MB mit 2!
Als Interface CompactFlash Type II zu nehmen, ist ein raffinierter
Schachzug, mit dem gleich im Revier des größten Konkurrenten,
SanDisk, gewildert wird.
Als "Key technologies " führt IBM auf:
Zum Thema Load/Unload fällt mir ein, daß es schon vor vielen Jahren
eine Firma geschafft hat, einen Kopf von der Seite her über die Platte
zu schieben. Das war aber NICHT IBM! Daher ist die Frage erlaubt, was an
der Mechanik neu sein soll.
Vorteile der Platten gegenüber Flash-EEPROMs:
Mit das größte Teil der Platte ist der Stecker. Damit haben wir
das Stadium erreicht, in dem eine Platte ein steckbares Modul ist wie ein
Lego-Baustein, bei fast der gleichen Größe.
Die Integration in ein Handy ist damit vorgegeben.
TINA
Fast genau 1 Jahr ist es her, da schrieb ich in
"TINA's Reaktor on ARIPLEX.COM, File 4",
(A-004.006) über gewisse Methoden, mit Gerätehersteller die
Konkurrenz ausschalten können, und schlug vor:.
Meine Herren, es gibt noch viel zu tun. Sacken wir es ein!"
HP hat es vollbracht, mit dem HP 2000C. Ich habe mir die Daten zu dem Fall
von den Web-Sites von HP geholt. Eine Tortur! Die Suchfunktion funktioniert
nicht richtig, die Produkte sind nur zu finden, wenn man ihre Nummern kennt
(wer tut das schon als potentieller Kunde?) und problemlose Navigation ohne
zeitfressendes Bilderladen ist nicht möglich; mit Bilderladen allerdings
auch nicht. 20 kByte (oder waren es doch 42kByte?) laden zu müssen
für zwei oder 3 Sätze - da kommt Freude auf...
Man muß Hellseher sein, um sich in diesen Web-Sites zurechtzufinden,
die darüber hinaus auch noch mit Javascript verhunzt sind. Hätte
man sich nicht bei AMD ein Beispiel nehmen können!?
Zu den Fakten! Der Tintenstrahl-Drucker HP 2000C wurde im April 1998
vorgestellt und ab dem 11. September 1998 in Verkaufsvolumen in den
US-Markt gebracht. HP hat für den HP 2000C mehrere Dinge neu entwickelt,
so die Druckköpfe. HP führt die Begriffe "Smart
Chip" und "Modular Ink System architecture" ein.
Der breitere Druckkopf erhöht die Geschwindigkeit, keine Frage.
Epson Stylus Color 800 oder Epson Stylus Color 3000 haben insgesamt nur 320
Düsen, heißt es. Auch der Canon 7000 hat nur 80 Düsen pro
Farbe.
Jeder Druckkopf ist einzeln austauschbar. Jeder Druckkopf ist polarisiert
und damit fehlerfrei nur an der richtigen Stelle einzustecken. Der für
Schwarz soll 12.000 Seiten aushalten, einer für Farbe 24.000 Seiten.
HP erwartet eine Lebensdauer des Druckers von 5 Jahren, was - umgerechnet -
mit 24.000 Seiten einen Neukauf eines Kopfes für Schwarz bedeuten soll,
aber keinen jener für Bunt.
Andererseits soll das Druckwerk 5000 Seiten pro Monat aushalten. Das ist aber
nur in Relation mit der Gesamtlebensdauer zu sehen: Dann hält der Drucker
rein statistisch nur 5 Monate! Die 5000 Seiten pro Monat sind ein
mächtiger Seitenhieb in eine andere Richtung, nämlich gegen
Laserdrucker. Das Verteilen der Arbeitslast von einem Farb-Laserdrucker auf
eine Gruppe von mehreren HP 2000C soll bei gleichen Kosten eine weitaus
höhere Geschwindigkeit bringen - oder bei gleicher Geschwindigkeit
wesentlich niedrigere Kosten.
Die Zeit bis zu einer fertig gedruckten Seite wird zu einem großen Teil
auch durch den benutzten Computer bestimmt. Der/die Treiber des HP 2000C
greif(t/en) auf MMX zurück...
VIER Druckköpfe und dazu noch VIER große Tintenpatronen (beachte
das Volumen!!!) machen eine sehr große Masse aus, die der Carrier
bewegen müßte. Das würde starke Motoren bedeuten und eine
schwere Konstruktion. HP hat sich dieser Last entledigt und die
Tintenpatronen feststehend montiert. Die Versorgung der Druckköpfe
erfolgt per Schlauch. Die Tinte läuft aus dem Vorratsbehälter in
eine Gummiblase (auch in der Patrone), aus der sie mit einem Hebel
herausgedrückt wird. Ein einfacher Pumpmechanismus mit Sensor für
den Druck. Ist kein Druck mehr aufzubauen, wird die Patrone als leer erkannt.
Beim Stoppen oder zum Austauschen der Patrone wird der Hebel
zurückgezogen, so daß kein Druck mehr auf der Leitung ist, durch
den Tinte austreten würde. Drucken "mit halber Kraft", also mit
zum Beispiel einer Farbe zuwenig, damit man seinen Text oder sein Bild
einigermaßen hinbekommt (soll schon vielen Leuten so gegangen sein),
wird anscheinend blockiert; heißt also: "entweder ganz oder gar
nicht...!"
HP hat im Druckkopf einige neue Schmankerln eingebaut und nennt das
"Smart Chips". Der Drucker erhält dadurch Angaben
über wesentliche Parameter des Druckkopfs:
Ganz schön ausgebufft! Was sich als Vorteil für den Druck liest -
und naürlich auch als solcher gepriesen wird -, ist in Wirklichkeit ein
raffinierter Trick zur Erhöhung der Ausbeute bei der Produktion. Es ist
extrem schwer, ALLE Düsen mit identischen Merkmalen herzustellen. Das
dürfte auch der Grund sein, warum bisher nur maximal rund 80 Düsen
pro Farbe benutzt werden. Erhöht man die Zahl der Düsen, wird durch
individuelle Typenstreuungen zwischen einzelnen Parametern der verschiedenen
Düsen das Druckbild ungleichmäß. Der Kunde ist beleidigt und
kauft nicht.
Ist dagegen zum Beispiel die Größe eines (Norm)Tropfens bekannt,
kann die Energie (umgerechnet aus der Auslöseenergie) berechnet werden,
die auf einen Heizwiderstand gegeben werden muß, um dennoch einen
Tropfen notwendiger Größe zu erhalten. Oder man kann entsprechend
länger Tinte schießen. Oder man fährt noch einmal
darüber. Je nach Belieben und Bedarf und Optimierung. HP benutzt die
anhand einer Lebensdauer-Studie ermittelte notwendige
Tropfengröße, entsprechend der Bit-Auflösung in 1/8-Schritten.
Falls Düsen verstopfen und man sie nicht wieder richtig säubern
kann: Auch kein Problem, einfach nur die gespeicherten Daten im Druckkopf
ändern!
Das Putzen des Druckkopfs erfolgt mit einer zusätzlichen
Flüssigkeit. Das spart Tinte.
In den Speicher des Druckkopfs können auch laufende Werte
neu hinzugeschrieben werden, so die Zahl der produzierten Tropfen und die
Anzahl ausgefallener Heizwiderstände (maximal 3).
Aus den Daten kann (mittels des ensprechenden Treibers) der Anwender sehen,
in welchem Zustand der Druckkopf ist, welcher gegebenenfalls ausgetauscht
werden muß. Für Käufer von Gebrauchtgeräten endlich
eine wertvolle Information!
Den technologischen Vorteil, den HP mit dem HP 2000C eingeheimst hat, will HP
natürlich möglichst weit vor der Konkurrenz verteidigen, weswegen
HP auch den Einsatz dieser Druckköpfe in anderen als nur von HP
lizensierten Geräten strikt verbietet und dies mit einer expliziten
Warnung auf den Druckköpfen kundtut:
und
"Not licensed for products unauthorized by HP."
In einer Meldung von Lyra
(http://www.lyra.com/topstory.nsf/41cb8cdb6f9e98b2852564de004a9cfc/9df9)
heißt es dazu:
Auch der Refill-Markt soll blockiert werden. Dazu prangt auf den Teilen:
Es wäre interessant, zu erfahren, was so alles in den Speichern
der Tintenpatronen während des Betriebs geschrieben wird.
Die erwähnte Meldung von Lyra bemerkt, daß die Patrone in
kodierter Form auch die Kennung des Namens des Herstellers trägt. Wird
eine Patrone installiert, bedankt sich der Treiber artig, daß man ein
Original HP Teil gekauft habe...
Und wenn nicht...? In diesem Fall soll angeblich keine Funktion des Druckers
blockiert werden. Vorausgesetzt, der jeweilige Hersteller konnte die
notwendigen Daten durch Reverse Engineering herausfinden und konnte sie auf
einem kompatiblen Chip in die Patrone implantieren. Eine große
Hürde, denn sie setzt auch die Kenntnis des Datenformats beim
Datentransfer zwischen Patrone und Druckerprozessor und Treiber voraus. Wenn
die encrypted sind... Ich verweise in diesem Zusammenhang auf die netten
ICs von Dallas Semiconductor, die auf einer 2-Draht-Leitung sogar sehr
komplexe Protokolle fahren können. Der Aufwand zur Herstellung dieser
Verschlüsselungstechnik ist nicht besonders hoch. Zum Knacken hingegen...
HP kann sich also ganz genüßlich zurücklehnen und sagen
"Es gibt keine Blockierung." HP ist ja nicht verpflichtet, das
Protokoll offenzulegen.
Setzt man ein Fremdprodukt ein, merkt sich der Drucker das fein
säuberlich... Im Fall einer Panne (die auf das fremde Teil
zurückzuführen ist) gibt es dann keine Garantie.
Eine andere Frage ist, was geschieht, wenn man ein Fremdprodukt einsetzt. In
einem Datenfeld der Patrone ist nämlich HPs "Jet Series"
Markenzeichen eingetragen. Was, wenn der Drucker dort liest und diese
Bitmuster für irgendwelche Berechnungen benutzt? In dem Fall
müßte ein Konkurrenzhersteller dort eine Byte-Sequenz eintragen
oder simulieren, auf die HP ein Markenrecht hat. Aber genau das darf er
nicht, eben wegen HPs Markenrecht...
Nachbetankte Patronen ("rebuilt") zu verkaufen ist damit auch
unmöglich, denn der Chip mit HPs Markenzeichen wäre dann nicht mehr
gültig. Ein Refiller müßte sich erst einen neuen Chip besorgen.
Und das kann er nicht.
Füllt der Kunde selbst nach, dann wird das vom Drucker erkannt, der
dafür den Zähler bei 150% der vorgesehenen Füllmenge komplett
stilllegt. Fortgesetztes Nachtanken soll also möglich sein.
Wer über den HP 2000C mehr wissen möchte, für den hat Lyra ein
besonderes Angebot parat:
Einen Praxistest des HP 2000C gibt es auch. Aber Carrie Lechners Kommentar
vom 1.6.1998 bei CNET (computers.com) fällt harsch aus.
(http://www.computers.com/reviews/justin/main/0,30,0-15-642162-642163,0):
HP's new 2000Cse Professional Series ink jet printer is indisputably the
fastest color ink jet in the West. How fast is fastest? At 5.3 pages per
minute (ppm), the 2000Cse beat out its only rival, the HP 1120Cse, by a
full 1.6 ppm. It also boasts incredibly low ink consumption. But a price of
$799, inconsistent print quality, and poor paper handling kept this little
filly out of the winner circle."
Und:
Der neue Druckkopf sollte die Druckqualität verbessern. Doch ausgerechnet
damit zu scheitern... Peinlich, peinlich!
Ich bin gespannt, wie HP diese Scharte ausbügeln wird.
HP hat extra für den HP 2000C eine eigene Web-Site spendiert:
http://hp2000C.com.
Dort gibt es eine Spezifikation
(http://hp2000C.com/product/specs/specs.htm)
und eine allgemeinere Produktinformation
(http://hp2000C.com/product/info.htm)
Wer mehr wissen will, sollte sich über die Pressemeldungen informieren.
http://www.hp.com/pressrel/
TINA
Opera 3.5 beta9 fertig
Opera Software
http://www.opera.nta.no
hat das neueste Release des Browsers Opera 3.5, beta 9, fertig.
Download an dieser Tankstelle!
http://idirect.tucows.com/adnload/win3x/dloperabeta16.html
* 21.5.1999
TINA
Warum hieß der "HP-35" "HP-35"?
Weil er 35 Tasten hatte. Mehr über den legendären HP-35 bei
http://www.hp.com/abouthp/features/hp35calculator/.
Dave Hicks, ein Ingenieur bei Intel Corporation in Oregon, ist ein solcher
Liebhaber von HP-Taschenrechnern, daß er von jedem produzierten Modell
ein Exemplar besitzt. Ein Blick in seine Museums-Website ist beeindruckend!
http://www.teleport.com/~dgh/hpmuseum.html
TINA
Wichtige Nummern zur Giftigkeit von Tinten von Hewlett-Packard
Tinten sind meist sowohl giftig als auch ätzend. Für den Fall
einer möglichen Verletzung sollte man sich daher schon im voraus die
anzurufenden Nummern bereitlegen!
HP hat auf der WWW-Seite
http://www.hp.com/pays/eur_supplies/english/faq/faq-2.html
eine Telefonnummer angegeben:
Übersetzungen dieses Texts gibt es auch. Falls man sie zu Gesicht
bekommt...
Wer einen Drucker eines anderen Herstellers benutzt, sollte sich rechtzeitig
die entsprechenden Nummern von den Tintenpatronen abschreiben oder von seinem
Händler oder vom Hersteller besorgen und sie gut sichtbar und
wiederfindbar zurechtlegen!
TINA
A-006.001
written ..........: 21.07.1998
last time revised : 21.07.1998
"Kaufmann und "Freak"
"- Dann wird es jetzt ernst: Wir sind
ein führendes deutsches
Dienstleistungsunternehmen. Wir expandieren
europaweit. Unsere zielgruppenspezifischen
Serviceangebote richten sich in erster Linie
an mittlere und größere
Unternehmen. Unser Auftritt im Internet ist
bereits professionell. Wir sind davon
überzeugt, daß das Internet
Produkte und Wege zum Verbraucher ändern
wird. Daher suchen wir eine Dame oder einen
Herrn bis Anfang 30 mit dem oben skizzierten
Profil, die/der unser Produkt-Portfolio
für das "www" optimiert,
zukunftsweisende Konzeptionen erarbeitet und
sie mit den Entwicklern umsetzt. - Diese
Position ist mit großem
Handlungsspielraum ausgestattet, entspricht
durchaus schon der eines Produktmanagers, ist
attraktiv dotiert, auch mit einem Dienstwagen
ausgestattet und der Geschäftsleitung
unmittelbar zugeordnet. Dienstsitz ist
München. Interessiert? - Dann rufen Sie
bitte die Herren X oder Y an (schon am
Wochenende, montags auch bis 20.OO Uhr).
Kennziffer XYZ 666. Sie können ihnen
auch schreiben (Einkommensvorstellung?
Verfügbarkeit?). Für die Wahrung
der nötigen Diskretion wird er
sorgen."
A-006.002
written ..........: 21.07.1998
last time revised : 21.07.1998
Leistungs- Leistungs-
Preisstufe verbesserung Preisstufe z. verbesserung
zu 200 MHz zu 200 MHz langsameren z. langsameren
Version Version
IBM/Cyrix M2 PR 200 MHz ??? - - - -
IBM/Cyrix M2 PR 233 MHz 119,-- DM ? % 16,50% ? % 16,50%
IBM/Cyrix M2 PR 266 MHz 179,-- DM ? % 33 % 50,42% 14,16%
IBM/Cyrix M2 PR 300 MHz 279,-- DM ? % 50 % 55,87% 12,78%
AMD K6 200 MHz 129,-- DM - % - - % -
AMD K6 233 MHz 159,-- DM 23,26% 16,50% 23,26% 16,50%
AMD K6 266 MHz 219,-- DM 69,77% 33 % 37,77% 14,16%
AMD K6 300 MHz 299,-- DM 131,78% 50 % 36,53% 12,78%
Intel P II 200 MHz 350,--*DM - % 16,50% - % - %
Intel P II 233 MHz 379,-- DM 8,29% 16,50% 8,29% 16,50%
Intel P II 266 MHz 459,-- DM 31,11% 33,00% 21,11% 14,16%
Intel P II 300 MHz 699,-- DM 99,71% 50,00% 52,29% 12,78%
Intel P II 333 MHz 889,-- DM 154,00% 66,50% 27,18% 11,10%
Intel P II 400 MHz 1699,-- DM 385,43% 100,00% 91,11% 20,12%
* = nicht im Angebot, deshalb geschätzt
Das Angebot der Intel-Chips ist absolut ohne den 200er schlecht
abzuschätzen. Wichtig sind aber nur die relativen Sprünge!
A-006.003
written ..........: 25.08.1998
last time revised : 25.08.1998
CD-Rohlinge : ab 1000 Stück: 1,65 DM netto
ab 100 Stück: 1,69 DM netto
(1,69 DM netto = 1,9604 DM)
CD-Rohlinge : Stück: 2,16 DM brutto
ab 10 Stück: 1,90 DM brutto
A-006.004
written ..........: 25.08.1998
last time revised : 28.08.1998
"Wir wollen doch wissen, wer Sie sind!"
A-006.005
written ..........: 28.08.1998
last time revised : 28.08.1998
A-006.006
written ..........: 28.08.1998
last time revised : 09.09.1998
Umsatz Gewinn PCs in Europa durchschnittlich pro PC
Mrd MD Mio DM Preis (DM) Gewinn (DM)
1994 2,66 50,8 520.000 5.115,40 97,69
1995 3,1 48,4 570.000 5.438,60 84,91
1996 3,3 46 721.436 4.574,20 63,76
1997 4,6 37 960.408 4.789,60 38,52
Kriegbaum-Gruppe: 1997 Umsatz 2,86 Milliarden DM, rund 100 Standorte:
bundesweit 27 Warenhäuser, 14 Nahversorgermärkte, 35 Baumärkte
und 4 Cash-and-Carry-Großmärkte. Rund 9000 Beschäftigte
(davon ca. 5650 Vollzeitkräfte). Bei den Lebensmittelhändlern
auf Platz 16 in Deutschland.
Die Metro wird ihre bisherige Preispolitik kaum ändern wollen. Falls sie
es überhaupt könnte...
Metro: der weltweit zweitgrößte Filial-Handelskonzern, rund
177.000 Mitarbeiter, Umsatz 64 Milliarden DM, davon 10,8 Milliarden im
Bereich SB-Warenhäuser. Gewinn: 128 Millionen DM
(Quelle Süddeutsche Zeitung, 1.8.1998)
Zum Vergleich Spar: weltweit mehr als 22.000 Filialen, davon 2700 in
Großbritannien ("Spar Landmark", Harrow, UK). Umsatz
1996 gesamt 21 Milliarden Englische Pfund, davon 1,39 Milliarden Englische
Pund in Großbritannien.
(Quelle ID Systems, European Edition, May 1998, Seite 16)
Mariam Kahn meldet in "ID Systems European Edition",
Ausgabe August/September 1998 (Seite 56), daß die großen 4 in
Großbritannien (Tesco, Sainsbury, Safeway und ASDA) diversifizieren.
Manche versuchen es mit eigenen Tankstellen, andere bereiten sich auf den
Einsteig in das Bankgeschäft vor. Da bleibt das Geld im Haus.
Auch Siemens (darauf wurde schon hingewiesen) hat Ambitionen im
Bankgeschäft...
Wenn die Beispiele aus Großbritannien in Deutschland Schule machen:
Dürfen wir auch mit einer Metro-Bank rechnen?
PC-Verkäufe in Europa 1997 1998
Vobis 551.000 600.000
Metro (mit MediaMarkt, Saturn 317.000 397.000
ohne Maxdata, ohne Peacock)
Aldi 200.000 250.000
Comtech 70.000 80.000
Schadt 70.000 75.000
Lidl 65.000 70.000
PC Spezialist 60.000 65.000
(Quelle: PC Europa, zitiert in ComputerPartner 19/98, Seite 17)
"...Der Bundesgerichtshof stellt jedoch an die Feststellung der
Unbilligkeit von Verlustpreisverkäufen hohe Anforderungen. Als unbillige
Behinderung sind Verkäufe unter Einkaufspreis nur dann zu werten, wenn
entweder in Verdrängungsabsicht gehandelt wird - was schwer nachzuweisen
ist - oder wenn Maßnahmen getroffen werden, die geeignet sind, durch
Behinderung kleiner und mittlerer Wettbewerber die strukturellen
Voraussetzungen für wirksamen Wettbewerb - einschließlich des
Wettbewerbs seitens kleinerer und mittlerer Unternehmen - nachhaltig zu
beeinträchtigen.
(Folgt ein Hinweis, der Frager könne ja den zivilrechtlichen Weg
beschreiten...)
A-006.007
written ..........: 28.08.1998
last time revised : 28.08.1998
A-006.008
written ..........: 28.08.1998
last time revised : 04.09.1998
Umsatz weltweit davon Umsatz in Deutschland
Office Depot/Viking (USA) 14,2 MRD DM 240 Mio DM
Staples/Quill (USA) 10,4 MRD DM 180 Mio DM
Ikon Office (USA) 10,1 MRD DM 40 Mio DM
Corporate Express (USA) 6,4 MRD DM ?
BT-Office Productions (NL, USA) 2,9 MRD DM 530 Mio DM !!!
Ahrend (NL) 0,7 MRD DM 200 Mio DM
Guilbert (F) 0,7 MRD DM 200 Mio DM
Viking Direkt
Tel: 0130/818182
Fax: 0130/814848
A-006.009
written ..........: 28.08.1998
last time revised : 28.08.1998
Soll das heißen, daß alle großen Anbieter von kostenlosen
Email-Accounts einen Heißhunger der Suchmaschinen auslösen? Sieht
so aus. Mit der Email läßt sich nämlich dauerhaft
Werbung in die Rechner der Surfer stopfen! Ergebnisse von Suchmaschinen
werden relativ schnell weggeworfen. Emails daggegen bleiben wochen- oder
monatelang auf den Festplatten der Surfer, vielleicht sogar jahrelang,
wenn die Emails sauber archiviert werden. Das ist eine dauerhafte Basis
für Werbung. Vor allem kann man diese Werbung nicht löschen.
(Schon mal Werbetext aus einer angekommenen Email gelöscht???) Noch
dazu ist dies eine Werbung, die nicht "unsolicited", also
nicht unverlangt ist. Unverlangte Werbung ("Spam, UBE,
UCE") wird Zug um Zug in einem Staat nach dem anderen verboten
werden. Anfänge dazu sind schon gemacht.
A-006.010
written ..........: 28.08.1998
last time revised : 28.08.1998
"Surfen schon ab 4,95 DM pro Stunde - ohne zusätzliche
Telefongebühren!"
dann kann man sogar ohne Taschenrechner gegenrechnen:
Nehmen wir die Freizeittarife und gehen von 5 Stunden Surfen im Monat aus
(einschließlch Email), kostet das bei der Telekom 9,00 DM. 5 Stunden
beim billigsten Wert des schon erwähnten Konkurrenten reißen
dagegen mit 4,95 DM Grundgebühr plus 24,75 DM (= 29,70 DM) ein
großes Loch ins Portemonnaie.
Genau in das Angebot sehen! Montags bis Freitags, für die Zeit von
9.00 - 21.00 Uhr will die Firma nämlich stolze 7,95 DM!
In der Hauptverkehrszeit ist es noch deutlicher: Telekom 24,00 DM.
Konkurrent: 44,70 DM (4,95 plus 39,75).
A-006.011
written ..........: 28.08.1998
last time revised : 28.08.1998
A-006.012
written ..........: 28.08.1998
last time revised : 28.08.1998
A-006.013
written ..........: 31.08.1998
last time revised : 31.08.1998
"X-From_: send@dmail3.real-net.net Sat Aug 29 15:45:19 1998
Return-Path:
"CD Streamer lets you store music CDs in highly compressed
CD-quality RealAudio on your hard drive.
It automatically retrieves the album title and song
names from the Internet, and allows you to create
customized playlists for playback via CD Streamer."
"Convert audio CDs into CD-quality RealAudio Treacks
Store 30 hours of CD-quality music per gigabyte."
A-006.014
written ..........: 31.08.1998
last time revised : 31.08.1998
A-006.015
written ..........: 31.08.1998
last time revised : 31.08.1998
A-006.016
written ..........: 31.08.1998
last time revised : 31.08.1998
A-006.017
written ..........: 31.08.1998
last time revised : 31.08.1998
"Der neue Joker von Holm und Laue
Holm und Laue
Moorweg 6
24784 Westerrönfeld
Telefon: 04331/849024
Fax: 04331/849026
A-006.018
written ..........: 31.08.1998
last time revised : 31.08.1998
A-006.019
written ..........: 31.08.1998
last time revised : 15.09.1998
1970 Intel stellt das 1-kBit-DRAM vor, das 1103, und verkauft es
für rund 35 US-Dollar
1973 Ungefähr 8 Millionen 1-kBit-DRAMs werden verkauft
1974 Die ersten 4-kBit DRAMs auf dem Markt
1976 Japan kündigt ein nationales VLSI-Programm an
1977 In den USA wird die "Semiconductor Industry Association" gegründet
1978 Japan beginnt mit 16-kBit-DRAMs und erkämpft sich einen
Marktanteil von 40% des Weltmarkts
1979 In den USA wird das VHSIC (Very High Speed Integrated Circuits) Programm
gestartet
1980 Die ersten 64-kBit-DRAMs auf dem Markt
1981 11 US-amerikanische Firmen produzieren DRAMs:
AMD, AMI, Fairchild, Intel, ITT, Micron, Mostek, Motorola,
National Semiconductor, Texas Instuments, Zilog
1981 Japan kündigt das "5. Generation Computer" -Programm an
NTT hat ein 256-kBit-DRAM.
1984 Siemens und Philips beginnen ihr Mega-Projekt, Ziel: Entwicklung
eines 4-MBit-DRAMs bis 1989
1985 Juni: Die japanischen DRAM-Hersteller lassen den Preis herunterkrachen
Die US-amerikanischen Firmen klagen die Japaner des Dumpings an.
Alle US-amerikanischen RAM-Hersteller bis auf Texas Instruments und
Micron geben DRAMs auf.
1986 Das US-amerikanisch-japanische Halbleiter-Handelsabkommen wird
unterzeichnet.
1987 Die Sematech wird gegründet.
1987 August: DRAM-Knappheit! Siemens benutzt Toshibas Technologie und
beginnt die Volume-Production von 1-MBit-DRAMs.
1989 Japan controlliert 80% des Weltmarkts für DRAMs, insbesondere
90% des Weltmarkts für 1-MBit-DRAMs.
Motorola mischt wieder bei DRMAs mit.
Das europäische Projekt JESSI (Joint European Submicron Silicon)
beginnt.
Leichen zählen, noch mitten in der Schlacht...
Fujitsu schließt Fabrikation in England.
Hitachi schließt Fabrikation in USA.
Mitsubishi schließt Fabrikation in USA.
Weitere Kandidaten...? Sind ja nicht mehr viele...
A-006.020
written ..........: 31.08.1998
last time revised : 31.08.1998
A-006.021
written ..........: 31.08.1998
last time revised : 31.08.1998
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written ..........: 31.08.1998
last time revised : 31.08.1998
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written ..........: 31.08.1998
last time revised : 31.08.1998
"The Logitech Internet keyboard puts Web browser control at your
fingertips. With seventeen dedicated buttons providing one-touch access
to the Explorer or Navigator commands you use most often, you don't even
have to take your hands off the keyboard to navigate the Web. Programmable
buttons that are easy to customize take you instantly to your favorite sites
and applications. Regular keyboard functions are convenient too, since the
elegant design provides quiet, full-size keys in a familiar 104-key layout.
Rest your hands on the gently curved palm rest during typing breaks. Detach
it when you want more desk space. Three-year warranty.
U.S. suggested retail price $39.95"
A-006.024
written ..........: 31.08.1998
last time revised : 31.08.1998
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written ..........: 31.08.1998
last time revised : 31.08.1998
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written ..........: 31.08.1998
last time revised : 31.08.1998
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written ..........: 31.08.1998
last time revised : 31.08.1998
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written ..........: 31.08.1998
last time revised : 31.08.1998
HP Designjet 2500 CP HP Designjet 3500 CP
---------------------------------------------------------------------------------------------
Auflösung 300 dpi im Schnellmodus 300 dpi im Spar- und
300 dpi im Normalmodus Produktivitätsmodus
600 dpi im Präsentationsmodus 600 dpi im Präsentationsmodus
Druckgeschw. A0 Gestrichenes Papier Hochglanzpapiere
schnell 8 Minuten 16 Minuten 8,6 Quadratmeter/Stunde
normal 15 Minuten 23 Minuten 4,3 Quadratmeter/Stunde
Präsentationsmodus 37 Minuten 35 Minuten 1,7 Quadratmeter/Stunde
Speicher 20 MB RAM (max 68 MB) 20 MB RAM (max 68 MB)
2 GB Harddisk (850 MB für Schriften 4,3 GB Harddisk
850 MB für internes Postscript
410 MB zur Warteschlangenverwaltung)
Sprachen Adobe Postscript Level 2 Adobe Postscript Level 3
HP-RTL, HP-GL2, PJL, PML HP-RTL, HP-GL2
Netzwerkkarte J2552B HP JetDirect-Karte J2552B HP JetDirect-Karte
Schnittstellen HP Bi-Tronics ECP (Centronics), HP Bi-Tronics ECP (Centronics),
TCP/IP, Appletalk IEEE 1284 kompatibel,
(Localtalk & Ethertalk), Internet/802.3:BNC (10Base2),
Novell, Lan Manager RJ-45 (10BaseT), localtalk System 7
Gewährleistung 1 Jahr vor Ort Service 1 Jahr vor Ort Service
erweiterbar auf 3 Jahre mit erweiterbar auf 3 Jahre mit
dem HP Support Pack dem HP Support Pack
Was sagt HP noch?
"Ausdrucke in Fotoqualität
A-006.029
written ..........: 02.09.1998
last time revised : 02.09.1998
"
IP-Module und -Cores
Gamma Computer
Telefon: 0621-107960
Email : orga-team.delta@t-online.de
A-006.030
written ..........: 02.09.1998
last time revised : 02.09.1998
A-006.031
written ..........: 02.09.1998
last time revised : 02.09.1998
HOHO!
Titel: ?
System: PC CD-ROM
Genre: Internet-Utility
Hersteller: ?
Vertrieb: ?
empf. VK: 49,95 DM
Produktinfo: überwacht Festplattenaktivitäten während
Online-Sessions
USK-Freigabe: nicht geprüft
Veröffentlichungstermin: bereits erhältlich
Besonderheiten: komplett deutsch
Marketing: Anzeigen in Computer Bild, Hörzu und anderen, regionale
Werbeunterstützung
Produktqualität: ungenügend
Marktchancen: Erkennt nicht, daß beispielsweise die Microsoft
Homepage den User ausspioniert. Keine einzige Meldung warnt.
Aufgrund der massiven Werbung noch ein guter D-Titel
Abverkaufsrate: D
A-006.032
written ..........: 02.09.1998
last time revised : 02.09.1998
Aufschwund Deutschland
A-006.033
written ..........: 02.09.1998
last time revised : 02.09.1998
Rückruf-Aktion bei Tektronix Oszilloskopen
Bei TDS 210 Seriennummern vor BO 49400
bei TSA 220 Seriennummern vor BO 41060 bzw. CO 11175
A-006.034
written ..........: 02.09.1998
last time revised : 02.09.1998
Zeitungsarchiv auf CD
A-006.035
written ..........: 02.09.1998
last time revised : 02.09.1998
Geschmackvoll
A-006.036
written ..........: 02.09.1998
last time revised : 19.01.1999
Call-Center
"Anwaltshotline anwählen und Sie sind unmittelbar mit
einem Rechtsanwalt verbunden, der Ihnen Rat und Auskunft gibt u.a. bei
Reklamationen, bei Streitigkeiten in der Ehe, mit dem Vermieter oder nach
einem Verkehrsunfall. Mit dem Anruf bei der Hotline schließen Sie
einzig und allein einen Rechtsauskunftsvertrag mit dem Anwalt, mit dem Sie
sprechen und nicht mit Global Connect.
auch am Wochenende
3,63 DM pro Minute"
Im Fernsehen wurde inzwischen auch über diesen 0190-Service berichtet. Er
soll so eingeschlagen haben, daß die Firma auch in andere Länder
expandieren will.
Mit Aktenzeichen 6 U 130/98 hat das Oberlandesgericht Frankfurt entschieden,
daß Anwälte keine Kundenberatung nach festen Tarifen per Telefon
durchführen dürfen, weil dies ein Verstoß gegen die
Rechtsanwaltsgebührenverordnung sei. Im vorliegenden Fall hätten
Anrufer pro Minute 3,63 Mark pro Minute an die Telekom bezahlt, wovon der
Anwalt 2,48 DM erhälten hätte.
A-006.037
written ..........: 02.09.1998
last time revised : 02.09.1998
Preise weiter bergab
A-006.038
written ..........: 02.09.1998
last time revised : 02.09.1998
Kaffe is fertich!
"As an independent Java technology provider, and subscriber to the
Open Source ideal, TransVirtual Technologies Inc. is proud to
present its latest product line: the Java-compatible Kaffe system.
Availability
Processor Operating System JIT enabled Graphics Availability
i386 Linux 2.x X Xlib GPL
Linux 2.x X GRX
FreeBSD 2.x X Xlib GPL
NetBSD 1.x X Xlib GPL
OpenBSD 2.x X Xlib GPL
BSDI 2.x X Xlib GPL
Unixware X Xlib GPL
Solaris 2.x X Xlib GPL
SCO 3.2v5 X Xlib GPL
DG/UX X Xlib GPL
NeXTStep 3.x X Xlib GPL
OpenStep 4.x X Xlib GPL
QNX 4.x X Xlib GPL
Windows '95 X GPL
DOS X GRX
Sparc Linux X Xlib GPL
NetBSD 1.x X Xlib GPL
BSDI 3.x X Xlib GPL
Solaris 2.x X Xlib GPL
SunOS 4.x X Xlib GPL
Fujitsu UXP/DS X Xlib GPL
NeXTStep 3.x X Xlib GPL
Alpha Linux X Xlib GPL
Linux X GRX
NetBSD 1.x X Xlib GPL
OSF/1 X Xlib GPL
M68K Linux X Xlib GPL
NetBSD 1.x X Xlib GPL
NeXTStep 3.x X Xlib GPL
SunOS 4.x X Xlib GPL
OpenBSD 2.x X Xlib GPL
AmigaOS X GPL
AUX X GPL
PowerPC MkLinux Xlib GPL
AIX GPL
MachTen 4.0.3 GPL
MIPS Irix 5,6 Xlib GPL
NetBSD 1.x Xlib GPL
PARISC HPUX 10.x Xlib GPL
StrongARM RiscIX GPL
NetBSD 2.x Xlib GPL
Download an dieser Tankstelle!
http://www.transvirtual.com
A-006.039
written ..........: 04.09.1998
last time revised : 04.09.1998
Tankstelle
A-006.040
written ..........: 02.09.1998
last time revised : 02.09.1998
Die Werbung wird härter
A-006.041
written ..........: 02.09.1998
last time revised : 02.09.1998
Auf dem Rückweg
"- Der 144. "Tip der Woche" von Professor Siegfried
Vögele
- Bounty wird zu Bonus
- Schober in Italien
- Werbetests jetzt einfacher und schneller
- ProBusiness - Die Alternative zu Telefon-CDs
- Werbung, die sich auszahlt
- Vom Kunden lernen - systematisch und gezielt
- Formular-Check für alle
- Super Angbote für den Mailingversand
- Starten Sie die Sommer-Verkaufs-Offensive
- So komme ich in die Presse
- MAIL Versandfertigungsservice ist umgezogen
- Neuer Online-Auftritt für den Direktmarketing Verband
- Zukunftstrends der Kommunikation mit dem Kunden
- Duft im Etikett
- Das 1 x 1 der aktiven Kundenbindung
- So funktioniert der Versandhandel
- Verzeichnis des Versandhandels
- Doppelte Adressen in Datenbestdäden
- Büromarktkette Staples will mit Direktmarketing wachsen
- Neue Sampling-Idee
- Neue Adressen aus dem Hause Rentrop
- Buchtip: Kundenclubs und Kundenbindungsprogramme
- Deutsche Post Direkt: Neues Tochterunternehmen der Deutschen Post bietet
Adreßabgleich über das Internet
- Otto Versand und Microsoft starten Zusammenarbeit"
"Neue Sampling-Idee
"Otto Versand und Microsoft starten Zusammenarbeit
"Neue Adressen aus dem Hause Rentrop
Trebbau Listbroking GmbH informiert über Neuigkeiten zu den
Adressenlisten des Verlages Norman Rentrop. Die Adressenpotentiale der
einzelnen Selektionen sind durch die Zielgruppen neuer Produkte erweitert
worden. Im einzelnen: Die Selektion "Neue Märkte" beinhaltet
ab sofort auch die Adressen des Newsletters "Nebenberuflich erfolgreich
Geld verdienen". Mit drei neuen Produkten wurde die Selektion
"Führungskräfte und Entscheidungsträger"
angereichert: Erstmals stehen die Adressen der Produkte "Der
Rentrop-Brief", "Trendletter" sowie des Loseblattwerks
"Überzeugen und Präsentieren" zur
Verfügung."
"Deutsche Post Direkt: Neues Tochterunternehmen der Deutschen Post
bietet Adreßabgleich über das Internet
O.K., allgemeines Geplätscher als Einleitung.
"Bei dem Adreßabgleich über das Internet lädt sich
der Kunde das Programm "Adress Factory" kostenlos auf seinen
Rechner und gibt per Mausklick die Kriterien für die Bereinigung seines
Adreßbestandes an. So können beispielsweise falsch geschriebene
Vor- und Nachnamen korrigiert, postalische Fehler verbessert und
unzustellbare Adressen gekennzeichnet werden. Ein integrierter Kalkulator
errechnet die Kosten für die Leistungen. Die "Adress Factory"
verschlüsselt die Adressen, und der Kunde schickt sie dann über das
Web zur Deutschen Post Direkt. "Wir führen den Auftrag innerhalb
kürzester Zeit aus und benachrichtigen den Kunden dann per E-Mail,
daß die Adressen bereinigt sind", erklärt
Geschäftsführer Peter K. Neff den weiteren Ablauf. Der
Auftraggeber kann sich den korrigierten Adreßbestand mit seiner
Kunden-ID und einem persönlichen Paßwort wieder auf seinen
Rechner holen."
Aha! Da gibt man seine wertvollen Daten außer Haus...
"Einen Adreßabgleich via Internet, wie ihn die Deutsche Post
Direkt bietet, gab es bisher noch nicht. Das Verfahren ist nicht nur
wesentlich schneller als der konventionelle Datenträgeraustausch,
sondern hat noch weitere Vorteile für die Auftraggeber. Zunächst
einmal entfällt manueller Aufwand. Es müssen keine Datenträger
mehr verpackt und verschickt werden, keine Lieferscheine mehr erstellt und
keine Aufträge mehr geschrieben werden. All das geschieht statt dessen
per Mausklick. Ein weiterer Pluspunkt ist der Abrechnungsmodus der Deutschen
Post Direkt. Der Kunde zahlt auf Basis der Treffer-Quote."
""Zu einer relativ geringen Grundgebühr kommen nur die
Kosten für die tatsächlich ausgeführten Korrekturen",
erläutert Peter K. Neff. "
"Das macht das Angebot auch für Unternehmen attraktiv, deren
Adreßdatei gut gepflegt ist, die aber mit einer erneuten
Überprüfung die Anschriftenqualität noch weiter steigern
wollen. Außerdem hat die Deutsche Post Direkt das Problem der
Datensicherheit gelöst. Bevor die Adressen auf die Reise ins Internet
geschickt werden, erhält jeder Kunde nach Vertragsabschluß eine
Diskette mit Datenschlüsseln (symmetrisches Verfahren,
Schlüsselldnge 128 Bit). Für jede Transaktion verwendet die
"Adress Factory" einen dieser Schlüssel. "
"Ein Adreßabgleich via Internet ist vor allem für
Unternehmen mit kleinerem und mittelgroßem Adreßbestand
interessant. "Ein Abgleich", so sagt Peter K. Neff, "lohnt
sich schon ab 500 Anschriften aufwärts." Unabhängig davon
können alle Leistungen der "Adress Factory" auch über
den herkvmmlichen Datentransfer, etwa per Magnetband, in Anspruch genommen
werden."
"Außer der Adreßbereinigung bietet die Deutsche Post
Direkt einen Service für Unternehmen, die Belege wie Gewinnspielkarten,
Kataloganforderungen, Bestellungen oder sonstige Formulare auswerten
müssen. Für die schnelle und fehlerfreie Erfassung der Belege hat
die Deutsche Post Direkt in Mannheim ein High-Tech-BelegleseCenter aufgebaut.
Hier können über eine Million Belege täglich eingelesen und
ausgewertet werden. Eine neue kontextorientierte Erkennungstechnologie
sorgt für die fehlerfreie Erfassung in einem weitgehend automatisierten
Verfahren."
"Mit eigenen Aktionspostleitzahlen gelangen die Belege bis 1.00 Uhr
nachts direkt ins BelegleseCenter. Dort können sie bis zum nächsten
Morgen ausgewertet werden. Die Informationen stehen dem Auftraggeber dann
online zur Verfügung. Das bedeutet zum Beispiel für einen
Versender einen enormen Zeitvorteil, denn so können die angeforderten
Produkte problemlos noch am selben Tag versandt werden."
"Wer sich vorab über das Adreß- und Belegmanagement von
Post Direkt informieren möchte, kann das Servicetelefon des
Unternehmens anwählen. Unter der Nummer 02 28/44 93-2 01 erhalten
Interessenten eine individuelle Beratung."
A-006.042
written ..........: 02.09.1998
last time revised : 02.09.1998
Music on Demand
A-006.043
written ..........: 04.09.1998
last time revised : 04.09.1998
Mein DAC, dein DAC
A-006.044
written ..........: 04.09.1998
last time revised : 04.09.1998
Rag Doll
"Technical Features
In the early ages of home computing, Commodore introduced the Commodore 64.
One of the most well-known computers ever. These days, hundreds of thousands
of enthusiasts still use their C64 for entertainment, programming or
whatever.
you can do real word-processing and spreadsheets.
Using Lotus 123 and Ami-Pro. Surf the Internet and get e-mail with Netscape.
Using the Web.it as your family's agenda with Lotus Organiser. Even play
Solitaire or lots of stunning Commodore 64 games using the C64
emulator. You can do many of the things you do on your desktop
PC.
to your television en start immediately! Computing has never been so easy.
No rocket science installing procedures, just switch it on and your Web.it
will start-up in just a few seconds.
is designed to keep it simple. Expansion modules and accessories are
available to suite your needs. Future upgrades can be done easily. And you
will be the expert!
16 MB RAM (upgradeable to 32 MB)
16 MB ROM
2 MB Flash memory
CPU
AMD ELAN SC405 66-100 MHZ Micro controller
Floppy Disk Drive
3.5" 1.44 MB
Operating System
DOS V.7 including year 2000 and Euro currency features and Windows 3.1
Input/Output
Instant connectivity to external computer monitor or projector IGS
Cyber 2010 1MB PAL (630x480/800x600 50 Khz) / NTSC (640x480 60 Khz)
16-bit stereo FM sound
56k flex V34/V90 Rockwell modem
Integrated ergonomic keyboard: 86-keys keyboard
Integrated touch-/pen pad
A-006.045
written ..........: 04.09.1998
last time revised : 16.09.1998
AMD ELAN SC405 66-100 MHZ Micro controller
http://www.amd.com
http://www.amd.com/products/lpd/elan400/press/press.html
http://www.amd.com/advances/columns_features/issue27/plugging_ft.html
http://www.amd.com/legal/trademarks.html
http://www.amd.com/products/lpd/elan400/press/400die.gif
http://www.amd.com/advances/columns_features/issue30/pg08_feature.html
http://www.amd.com/advances/columns_features/issue30/pg08_side_bar.htm
http://www.amd.com/products/lpd/e86gen/19257.html
http://www.amd.com/products/lpd/elan400/elan400.html
http://www.amd.com/products/lpd/elan410/elan410.html
http://www.amd.com/news/prodpr/96100.html
http://www.amd.com/products/lpd/21648a.html
http://www.amd.com/advances/columns_features/issue29/pg16_cc.html
http://www.amd.com/products/lpd/elan400/21026a.html
Élan(TM)SC400 Microcontroller
Schon die "Introduction" zeigt, wo es langgeht:
Highlights
Optimized for Mobile Systems
Integrated PC/AT Compatibility
Enhanced Am486 CPU Core
Integrated Peripherals for Mobile Applications
Integrated Power Management
(Hier wird der Preis gequetscht: Die 32kHz-Quarze kosten nur ein paar
Pfennige.)
"The complete system fits into a handy 3.3-inch x 8-inch x 1.3-inch
(84mm x 203mm x 34mm) package weighing less than 32 ounces."
Mehr bei
http://www.homepilot.com * PCTVnet
A-006.046
written ..........: 04.09.1998
last time revised : 16.09.1998
Trademarks
29K logo
3DNow!
ADSL Classic
ADSL-Lite
Advanced Network Test Center
Advanced SLAC
Advances
Am186
Am188
Am29000
Am29000 and design
Am29005
Am29030
Am29035
Am29040
Am29050
Am29200
Am29202
Am29205
Am29240
Am29243
Am29245
Am386
Am486
AM5X86
AMD
AMD 80C287
AMD-Building the World Network
AMD Facts-On-Demand
AMD logo
AMD-640
AMD-645
AMD-K5
AMD-K6
AMD-K6®-2
AMD-K6 Logo
AMD-K7
AMD-K8
AmDSL
AmMAP
AmRite
AmSLAC
AmSLAC2
AmSLAC3
ANTC
ASAP-I
ASLAC
ASLACIF
ASLIC
AutoVec
bIMR
Bus Friendly
Byte-Slice
Chip-Pak
ComMaestro
COMM86
COSLAC
Design-Made-Easy
DSLAC
DSLACIF
DSL-LITE
E86
E86MON
eIMR
eIMR+
Élan
Embedded Designs Made Easy & Logo
ESLIC
ExpressFlash
ExpressROM
FASTcard
FITL-SLIC
FlashErase
FlashRite
FlexIO
Fragment Filtered
Fusion Flash Card
FusionAMD
FusionE86
FusionFDDI
FusionInterWave
FusionPC
FusionPhoX
FusionPLD
GigaPHY
GLITCH EATER
HIMIB
IDPC
ILACC
IMOX
IMR
IMR+
IMR100
IMR2
IMS
IMS100
Interface
Intimate Integration
IWS
K86
LabPro
MACH
MACHPRO
MACHXL
Magic Packet
MASC
MemoryMiser
MUSIQ
NetPHY
NX586
NX686
PACT
PACTALK
PAL
PALASM
Passport
PAUI
PCAmSLAC
PCnet
PCnet-FAST
PCnet-Mobile
PermaNet
PhoX
Port Mobility
ProMACH
ProPal/ProPAL
QFEX
QFEXr
QFEX+
QFEX10/100
QFEXr+
Q-PACK
QSLAC
QuASI
QuEST
QuIET
Reduced MII
RISC86
RMII
Rocket Chip
SAPPHiRE
Scalable Clocking
SLAC
SmartDMA
Speed Steering
SSR
Super7
SUPERNET
Systems in Silicon
TAXI
TAXIchip
TeraPHY
TestPro
The Future of Digital Media
Traceable Cache
Upgrades Made Easy
USLIC
Voice Vault
VoiceZip
What it Takes
WORLD-CHIP
ZPAL
- Ready-to-Run
- Compleat System
- Total Integration
- All REAL Silicon
- just add battery!
oder ähnlich.
A-006.047
written ..........: 04.09.1998
last time revised : 04.09.1998
2.5 Inch Silicon Disk Drives
A-006.048
written ..........: 04.09.1998
last time revised : 04.09.1998
A-006.049
written ..........: 04.09.1998
last time revised : 04.09.1998
"Beheizbare Spiegel erzeugen gesundes Wohnklima"
A-006.050
written ..........: 04.09.1998
last time revised : 04.09.1998
Das Bier zum Bade ausschütten
A-006.051
written ..........: 04.09.1998
last time revised : 04.09.1998
The BIG BANG
A-006.052
written ..........: 04.09.1998
last time revised : 04.09.1998
Private Telefon-Gesellschaften für jedermann
A-006.053
written ..........: 04.09.1998
last time revised : 04.09.1998
Rettung für die Taschenrechner
A-006.054
written ..........: 04.09.1998
last time revised : 04.09.1998
Notruf
A-006.055
written ..........: 04.09.1998
last time revised : 04.09.1998
Feuer!
Haben die doch glatt was vergessen:
Das Feuerzeug läßt sie nicht los: Feuerzeug mit glasklarem
Gehäuse, innen eine blinkende Mini-Lichterkette. (*)
(*) Diese Idee stammt nicht von mir, ehrlich...!
A-006.056
written ..........: 04.09.1998
last time revised : 04.09.1998
Werbung wird härter
A-006.057
written ..........: 04.09.1998
last time revised : 04.09.1998
Etwas fürs Gemüt...
Graphik-druckfähig.
Einfache u. doppelte Zeichenbreite.
Eingebauter Druckertest.
5x7-Punktmatrix-Druckkopf.
Zeichenvorrat 116 Zeichen ASCII.
Druckgeschwindigkeit 50 Zeichen/Sekunde.
Mit Bedienungsanleitung und Druckerband.
DM 778,--
5 1/4 Zoll, Double Density, Double Side
10er-Pack: DM 79,50
x professionelle Schreibmaschinentastatur
x 38K RAM freier Speicher (netto)
x Anzeige: 40 Zeichen x 24 Zeilenbildschirm
x 16 Farben
x Mehrfach-Synthesizer
DM 595,--
CPU Z-80
2,5 MHz
64kB RAM
CP/M 2.2
Massenspeicher: 2x 191 kB (formatiert) Kaypro II
2x 394 kB) Kaypro 4
10 Megabytes für den Laypro 10!
Ein Monster-Monitor (grün) mit dast 25 cm
Riesig: 80 Zeichen und 24 Zeilen
Profi-Tastatur DIN-Deutsch, Rechenblock, frei programmierbare Tasten
Centronics- und RS 323 C -Schnittstellen
12...14 kg, je nach Modell
Breite 46, Höhe 22, Tiefe 42 (cm)
Software inklusive:
WORDSTAR - der Star unter den Textverarbeitungsprogrammen
THE WORD PLUS - ein brandneues "Wörterbuch" (in Deutsch!)
SUPERCALC - einfach super für Planung und Kalkulation
M-BASIC - zum Programmieren
Und dBase II - von Ashton-Tate, das Programm um Daten zu verwalten. Ein
Knüller für jeden Computer-Besitzer
Das ist die STANDARD-Software beim Kaypro II im Kaufpreis enthalten!
Shugart SA 801
48 tpi, 1x 77 track, 800 kByte
DM 849,-- DM
MFE 701 DSDD
48 tpi, 2x 77 track, 1600 kByte
999,-- DM
Winchester
6 MB 2499 DM
12 MB 2999 DM
24 MB 3999 DM
A-006.058
written ..........: 04.09.1998
last time revised : 04.09.1998
Noch was fürs Gemüt...
A-006.059
written ..........: 04.09.1998
last time revised : 04.09.1998
Und noch etwas fürs Gemüt...
A-006.060
written ..........: 04.09.1998
last time revised : 04.09.1998
...wie in der Branche üblich...
"An sich ist es natürlich schon zutreffend, daß eine
normale Luftpolstertasche nicht antistatisch ist, aber ich persönlich
sehe das ganze von der Warte aus, daß wir die Ware wie in der Branche
üblich verpackt haben, aber auch immer anti-statische Tüten
verwenden, wenn wir BULK-Ware beziehen und einzeln verkaufen.
"Ein Händler muß die Qualität seiner Ware sichern.
Das ist Teil seiner Verpflichtungen seinen Kunden
gegenüber."
"Wir erkennen die Ansprüche des Klägers an."
Der betreffende Händler hat die Ware zurückgenommen und den Preis
erstattet, und er hat bis auf den letzten Pfennig ALLE Kosten des Verfahrens
bezahlt.
A-006.061
written ..........: 04.09.1998
last time revised : 04.09.1998
...alles über den Kunden herausfinden!
"Ein weiterer Höhepunkt vor allem für die vielen geladenen
Experten war das Feuerwerk, das der Wirbelwind und Buchautor Dr. Martha
Rogers auf der Kinobühne entzündete. Mit dem Modell "One to
one Marketing" und den inzwischen auch in Europa bekannten Thesen
faszinierte die US-Amerikanerin 2,5 Stunden ihr Publikum. Die Kernidee der
kostengünstigen Massenproduktion in der Losgröße 1, so
Rogers, würde bereits mehrfach in den USA praktiziert. Levis fertige
beispielsweise individuell zugeschnittene Jeansmodelle, und Streamline, ein
Hauslieferservice, wisse um die verschiedenen Wünsche ihrer Klienten
und befülle private Külschränke, ohne jemals einen Pfennig
für Werbung ausgegeben zu haben.
Möglich geworden sei dies durch den bahnbrechenden Einsatz der
Mikrochips. "Diese Technik", erläuterte Rogers für
manchen Zuhörer die erschreckende Erkenntnis, "erlaubt es uns,
alles über einen Kunden herauszufinden, möglichst viel von ihm
zu lernen und schließlich etwas für ihn zu tun, was kein
Mitbewerber kopieren kann. Das sichert echte Wettbewerbsvorteile."
A-006.062
written ..........: 04.09.1998
last time revised : 04.09.1998
20 MB auf einer Diskette
"Ein Speichersubsystem, das 20-MB-Disketten verarbeitet,
präsentiert die US-Firma Quadram mit "Quadflextra". Das
Drive kommt auf eine mittlere Zugriffszeit von 35 Millisekunden und schafft
eine Datentransferrate von 2,2 Mbit pro Sekunde. Befinden sich die Daten
bereits im integrierten Cache des Laufwerks, werden 1,25 MB an Daten pro
Sekunde transferiert. Fehlerkorrekturverfahren sichern nach Ansicht des
Herstellers einen stabilen und zuverlässigen Betrieb. Die
3 1/2-Zoll-Disketten haben formatiert eine Speicherkapazität von
20,4 MB und unterscheiden sich rein äußerlich nicht von den
1,44-MB-Kollegen. Die Technik der "very high density floppy",
kurz VHDF genannt, ist übrigens keine Eigenentwicklung von Quadram,
sondern wurde von der Firma Brier Technology lizenziert. Das externe
Floppy-Laufwerk wiegt nicht ganz zwei Kilogramm und hat die Abmaße
3,7 mal 17,3 mal 21,3 Zentimeter. Angeschlossen wird es an den Mac via SCSI.
Das Laufwerk macht auch unter der neuen Betriebssystemversion 7.0 keine
Probleme. Samt vier 20-MB-Disketten kostet es umgerechnet rund 1800 Mark.
Eine Diskette schlägt gegenwärtig mit rund 25 Dollar zu Buche.
DOS-Anwender kommen bei Quadram allerdings auch nicht zu kurz: Das
Unternehmen offeriert das externe Laufwerk auch mit einem parallelen Adapter,
die Lösung kommt jedoch rund 200 Mark teurer als die
Mac-Variante."
A-006.063
written ..........: 04.09.1998
last time revised : 04.09.1998
Sieh einer mal an!
A-006.064
written ..........: 04.09.1998
last time revised : 06.11.1998
Ei vertippt nochmal!
Na!? Den Braten gerochen? Psylock ist eine Methode zur
Personenidentifikation "anhand eines psychometrischen Fingerprints".
Im Juni 1997 wurde das Verfahren von "Gateway" vorgestellt
(Meldung Seite 6, oben). Es ist ein gemeinsames Projekt zwischen Uni
Regensburg und TU München. Die Identifizierung des Tastaturbenutzers
geschieht duch Analyse des Tippverhaltens: Schreibrhythmus, Geschwindigkeit,
Fehlerhäfigkeit, und so weiter. In der Lernphase muß der User
einen Text von 70 Zeichen eingegeben, anschließend zur Erkennung einen
"vom System zufällig ausgewählten "Pruüftext, wobei
die Muster verglichen werden.
A-006.065
written ..........: 04.09.1998
last time revised : 04.09.1998
Marktforschung
A-006.066
written ..........: 09.09.1998
last time revised : 09.09.1998
Flughäfen im Visier der Ident-Branche
A-006.067
written ..........: 15.09.1998
last time revised : 15.09.1998
A-006.068
written ..........: 15.09.1998
last time revised : 15.09.1998
A-006.069
written ..........: 15.09.1998
last time revised : 15.09.1998
"SanDisk is able to back up the 10 Million Picture Guarantee because
of its patented "hot count" controller and flash semiconductor
technology. The "hot count" algorithm enables the controller in
each SanDisk CompactFlash card to keep a true count of the number of times
each card is written and erased. SanDisk believes this feature is unique to
SanDisks CompactFlash cards.
Alles schön und recht. Aber an die Auflösung eines Farbfilms reicht
eine digitale Kamera nicht heran.
A-006.070
written ..........: 15.09.1998
last time revised : 15.09.1998
"The SurVivaLink FirstSave defibrillator is activated by opening
the lid, which turns the power on. Voice prompts from the unit direct the user
through the process. The first step is to place an electrode below the right
collarbone and another at the base of the rib cage on the victims left
side. Once the electrodes are in place, the unit goes into analyzation mode
where it determines if the victim is in need of defibrillation. If the
victim does not need a shock to the heart, FirstSave will not prompt the
user to deliver the shock. However, if FirstSave reads a shockable rhythm,
FirstSave charges itself and prompts the user to push the only button on the
device. By pushing the button, FirstSave delivers the appropriate electric
current to the heart."
A-006.071
written ..........: 15.09.1998
last time revised : 15.09.1998
"Langenscheidt's T1
A-006.072
written ..........: 15.09.1998
last time revised : 15.09.1998
http://www.umax.com
A-006.073
written ..........: 15.09.1998
last time revised : 15.09.1998
A-006.074
written ..........: 15.09.1998
last time revised : 15.09.1998
A-006.075
written ..........: 17.09.1998
last time revised : 17.09.1998
"Beisheim plant Online-Shopping
Bei einem unter großer Geheimhaltung veranstalteten
Gesellschaftertreffen in Köln haben Metro-Gründer Otto Beisheim
und Aufsichtsratschef Erwin Conradi über den zweitgrößten
Handelskonzern (Nettoumsatz 1997: 56,8 Milliarden Mark) diskutiert.
Mitglieder der Gesellschafterfamilien Schmidt-Ruthenback und Haniel waren
ebenfalls anwesend. Das Ergebnis der mehrstündigen Debatte vom
vergangenen Mittwoch: In den Datendienst Primus-Online sollen nach der
Startphase in zwei Schüben nochmals je 50 Millionen Mark investiert
werden, nachdem bereits 100 Millionen Mark bewilligt wurden. Eine
abschließende Entscheidung steht noch aus. Mit dem Geld wollen
Metro und die Daimler-Benz-Interservices als Gesellschafter von
Primus-Online unter anderem bis 1999 einen Lebensmittellieferservice
übers Internet aufbauen. Das Angebot, das mit US-Partnern betrieben
werden soll, wird 7000 Artikel umfassen, die die Kunden per Mausklick
nach Hause bestellen können."
(aus "Der Spiegel", Nummer 32/1998 vom 3.8.1998, Seite 69)
A-006.076
written ..........: 19.09.1998
last time revised : 19.09.1998
"Rund sechzig Fachzeitungen und Magazine kümmern sich
mittlerweile um die Sorgen und Nöte von Computerbesitzern. Aber auch
diese Hilfsangebote richten sich in der Regel nur an Fortgeschrittene und
Profis. Erst zu Beginn diesen Jahres entdeckte beispielsweise der
Vogel-Verlag, einer der größten Umsatzträger im
PC-Zeitschriftenmarkt, die Gruppe der Einsteiger. Computer Easy
heißt das Magazin, das den Fragen der Anfänger gerecht werden
will."
(Gunhild Lütge in "Die Zeit", 20.8.1998, Seite 22)
A-006.077
written ..........: 15.09.1998
last time revised : 15.09.1998
A-006.078
written ..........: 29.09.1998
last time revised : 29.09.1998
A-006.079
written ..........: 29.09.1998
last time revised : 29.09.1998
1996: in Deutschland sind 150 Softwarehäuser Pleite gegangen
1997: in Deutschland sind 175 Softwarehäuser Pleite gegangen
A-006.080
written ..........: 29.09.1998
last time revised : 29.09.1998
"Diese Schutzverletzung wurde Ihnen präsentiert von
Krombacher."
A-006.081
written ..........: 29.09.1998
last time revised : 29.09.1998
A-006.082
written ..........: 29.09.1998
last time revised : 29.09.1998
A-006.083
written ..........: 29.09.1998
last time revised : 29.09.1998
Datalog GmbH
Tel: 021166-9520-0
Fax: 02166-950-20
A-006.084
written ..........: 29.09.1998
last time revised : 29.09.1998
A-006.085
written ..........: 29.09.1998
last time revised : 29.09.1998
A-006.086
written ..........: 29.09.1998
last time revised : 29.09.1998
Preliminary specifications - IBM 170 MB and 340 MB microdrives
Dimensions 42.8 x 36.4 x 5.0 mm
Capacities 170 / 340 MB
Disks 1
Data heads 1 / 2
Seek time 15 ms
(typical read) average
Media transfer rate 34 - 49 Mbits/sec
Rotational speed 4500 RPM
Power supply voltage 3.3 V
Weight 20g
Interface CompactFlash Type II
- IBM Enhanced Adaptive Battery Life Extender
- IBM GMR (giant magnet-resistive) technology
- IBM load/unload technology
- sind viel schneller
- haben auch nicht deren geringe Zahl von Schreibzyklen
- sie sind strahlungsfester und deutlich billiger.
A-006.087
written ..........: 03.10.1998
last time revised : 03.10.1998
Es ist vollbracht!!!
"Ja, da können die Hersteller der Plotter und der Drucker noch
dazulernen! In die Farb- oder Toner-Patronen wird ein elektronisches
Ident-Modul eingesetzt - fertig! Das mit dem Papier ist auch zu lösen:
Mittels mikroskopischer Identifizierungspunkte ("Glyphs") auf dem
Papier ist auch hier der Verkauf der Verbrauchsmaterialien exakt zu
steuern.
Tropfengröße:
Farbige Tinte: 8 Picoliter
Schwarze Tinte: 35 Picoliter
Füllmenge: 28 Kubikzentimeter (cyan, 1700 Seiten *1)
einer Patrone 28 Kubikzentimeter (magenta, 1600 Seiten *1)
28 Kubikzentimeter (yellow, 1900 Seiten *1)
26,5 Kubikzentimeter (schwarz, 550 Seiten *2)
69 Kubikzentimeter (schwarz, 1700 Seiten *2)
*1: Lebensdauer bei 15% Flächenabdeckung
*2: Lebensdauer bei 5% Flächenabdeckung
Druckkopf: andere Drucker HP 2000C
Breite: 1/5 Zoll 1/2 Zoll
Düsen: 64 pro Farbe 304 pro Farbe
Düsen gesamt: ca 320 1.216 Düsen
"For HP Authorized Products Only"
" HP does not want any other printer company using these print
heads in any other printer designs, and this is a policy HP says it is
willing to protect in court. In a document outlining its position, the
company states:
"HP considers this technology, which is covered by multiple patents,
to be a significant competitive advantage. Because of such patent protection,
other companies are not authorized to use this technology in their products
without an appropriate license from HP. HP intends to protect our exclusive
rights to our technology with appropriate legal processes.""
"Intended for Single Use Only"
und
"Not Licensed for Modification"
Natürlich ist ein mächtig prächtig, wenn man eine Patrone aus
einem Drucker herausnehmen und in einen anderen tun kann und dabei der neue
Drucker sofort den Füllzustand der Patrone kennt (und die anderen Werte).
Aber ob das auch ALLES immer im Sinne des Kunden ist???
"For readers interested in knowing a lot more about the HP 2000C
and its potential market implications for both printer and supplies vendors,
Lyra Research has produced an in-depth special report, "The HP 2000C: HP
Rewrites the Rules of Desktop Color." For more information about the
report, see the display ad on page 3 of this issue, or visit Lyra's Web
site
http://www.lyra.com.
The report is available from Lyra Research on April 27, 1998, for
$995."
"HP 2000Cse Professional Series
"Paper handling, however, is the 2000Cse's Achilles' heel. Because
this printer is designed and priced for the SOHO market, there are many
features we think it should have, including greater paper input capacity, a
direct paper path option, 11-by-17-inch paper handling, network capabilities,
and more than one add-on paper tray for different kinds of media. But no such
luck. Your only option is a 250-sheet input tray, priced at $199, which
bumps the total input capacity up to 400 sheets. To make full use of its
capabilities, this printer really needs at least two paper sources -- one for
ink jet paper for text, and one for plain paper for graphics.
Out of the starting gate, the 2000Cse's fast printing and low total cost of
ownership make it a favorite to please the SOHO market. But limited
paper handling, inconsistent output quality, and a high price tag hobble
this ink jet."
A-006.088
written ..........: 03.10.1998
last time revised : 21.05.1999
Neue Meldungen warnen vor der Version 3.50 und auch vor der Version 3.60 von
Opera.
A-006.089
written ..........: 03,10.1998
last time revised : 03.10.1998
A-006.090
written ..........: 03,10.1998
last time revised : 03.10.1998
"The following information on Hewlett-Packard ink products is provided
as a service to our customers.
HP inks are safe when used as intended. We encourage our customers to seek
professional medical advice in the event of the accidental ingestion of any
HP ink containing product. The HP Health Line has been established to assist
you in obtaining answers to your health related questions concerning HP ink
products. It is staffed around the clock by trained medical professionals
and is available at no cost to you.
All other callers should dial USA-(503) 494-7199. Collect calls are accepted
and staff fluent in over 200 languages are ready to offer
assistance."
Copyright © 1998-2000
TINA
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