TINA's Reaktor - on ARIPLEX.COM, File 11



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last update: 19.11.2001

zurück zum Kern des Reaktors


A-011.001
written ..........: 04.01.2001
last time revised : 27.06.2001
Größenwahn

Die amerikanische NASDAQ-Börse hat eine Anzeigentafel aufgestellt mit den Maßen 30m x 40m. Ergibt eine Höhe von 8 Stockwerken. Betrieben wird die Tafel mit LEDs, wovon man 19 Millionen Stück verbraten hat.

Ich möchte wetten, daß das Ding schon ein bißchen warm wird...

19.000.000 x 1 mA = 19.000 A, so nebenbei erwähnt...

TINA


A-011.002
written ..........: 04.01.2001
last time revised : 27.06.2001
Darf nicht wahr sein!

Das chinesische Unternehmen VTech kauft von AT&T für 113 Mio US-Dollar Fertigungs- und Reparaturanlagen. Und VTech erhält von AT&T für 10 Jahre das Recht, die AT&T-Marke (den Markennamen "AT&T") beim Herstellen und Verkaufen von Schnurtelefonen und Zubehör in Nordamerika und Canada zu benutzen.

Merke: Nicht überall, wo AT&T draufsteht, ist AT&T drin!

TINA


A-011.003
written ..........: 04.01.2001
last time revised : 27.06.2001
Ringelreihen

Tyco International kauft Raychem und benennt sich um zu Tyco Electronics Group.

ELO TouchSystems (California) gehört zu Tyco.
ELO TouchSystems einverleibt sich Carrol Touch Systems...

TINA


A-011.004
written ..........: 04.01.2001
last time revised : 27.06.2001
Verbraucherschutzverein

Der Verbraucherschutzverein hat tolle Sachen auf seiner Website. Solltet Ihr euch unbedingt ansehen!

Ein paar Beispiele, um Euch den Mund wässrig zu machen:

Diese Website solltet Ihr unbedingt bookmarken!

TINA


A-011.005
written ..........: 16.03.2001
last time revised : 27.06.2001
Es stinkt!

Microsoft hat beschlossen, daß Software in Zukunft nur noch eine begrenzte Haltbarkeit hat. Als erste und größte Opfer werden Windows 98 und Windows NT 4.0 über die Klinge springen. Ab Datum x werden sie nicht mehr verkauft. Das an sich wäre ja nichts neues, weil viele Firmen ein bestimmtes Produkt irgendwann einstellen. Aber in diesem Fall hat die Sache einen dicken Haken. Genauer gesagt: sie stinkt!

Es geht nicht einfach darum, ein Produkt A ab einem gewissen Zeitpunkt nicht mehr zu verkaufen. Sowas tut man nur, wenn das Produkt nicht mehr genug Gewinn abwirft. Nein, Microsoft will JEDE Software INSGESAMT nach nur 5 Jahren einstellen. Unabhängig davon, ob die noch gekauft wird oder nicht.

TINA


A-011.006
written ..........: 16.03.2001
last time revised : 27.06.2001
Hacken gilt in England als Terrorismus.

Völlig falsch. Die Herstellung mieser Software ist Terrorismus!

TINA


A-011.007
written ..........: 16.03.2001
last time revised : 27.06.2001
Affen intelligenter als Menschen

In der TAZ vom 10.2.2001 heißt es, Professor Thomas Richmond (Biologe) und sein Team von der University of New York hätten 200 Affen untersucht. Hätte man den Affen aus komplizierten Fachbüchern vorgelesen, hätte ihre Intelligenz gelitten, durch das Sehen von Talkshows sei sie aber um 6 Punkte gestiegen.

Ich warte auf das Gegenexperiment: Die Teilnehmer von Talkshows werden vor und nach der Sendung und vor und nach dem Sehen von Affen bei deren Beschäftigung auf ihre Intelligenz untersucht...

TINA


A-011.008
written ..........: 16.03.2001
last time revised : 27.06.2001
"Gutachter: Stefan Mross spielt "stümperhaft""

Laut Artikeln, die quer durch den rauschenden Blätterwald der niederen und der gehobenen Kategorie gelben, schwarzen, roten und blauen Papiermißbrauchs ausgetobt werden, erfährt die staunende Einwohnerschaft des Landes, das sich Deutschland nennt, einer der ihren, ein Herr Stefan Mross, spiele die Trompete mit einer Technik, die sei "feld-, wald- und wiesenmäßig."

Na schön, soll sein. Wenn der nicht spielen kann, dann sitzt eben einer hinter dem Vorhang; der vorne mimt Panto und der hinten macht die Töne mit dem Blasrohr.

Was mich sehr viel mehr interessiert: Wie ist das mit der Software!? Da sitzt keiner am zweiten Terminal und schreibt den Source-Code richtig. Nee, woher denn auch!? Nee, in der Softwarebranche, da wird der Pfusch original verbraten und verkauft.

Ich habe da so eine Idee: Man müßte die Anwender dazu bringen, ihren Zeitausfall durch vermurkste Software fein säuberlich zu notieren. Diese Daten müssen dann vom Amt für Verbraucherschutz fein und säuberlich Monat für Monat auf dessen Homepage veröffentlicht werden.

TINA


A-011.009
written ..........: 16.03.2001 
last time revised : 27.06.2001
Fürs Herz

http://www2.njcc.com/~hjohnson/d_altair.html

http://www.cs.virginia.edu/brochure/museum.html

http://www.prism.uvsq.fr/mirror/CIC/archive/cpu_history.html

http://www.csn.ul.ie/~stephen/buses.html

http://www-cs.intel.com

TINA


A-011.010
written ..........: 16.03.2001
last time revised : 27.06.2001
Wieviel CO2? Email von dog@dog.dog

Bißchen viel auf einmal, und mit Gasen kenne ich mich nicht aus. Aber die Frage gefällt mir. Vielleicht meldet sich mal jemand.

Im übrigen warne ich vor Erbsen und Bohnen. In Israel lebte bis vor einigen Jahren ein Eremit in einer Höhle. Die Abgase seiner gestörten Verdauung füllten eines Tages die Höhle. Seitdem lebt er nicht mehr.

TINA


A-011.011
written ..........: 16.03.2001
last time revised : 27.06.2001
Feng Shui und anderer Quatsch

Vor Blödsinn ist man ja nirgendwo mehr sicher. Fernsehen kann man ja nicht mehr, ohne daß einem speiübel wird. Aber Techniker sind nüchterne Menschen und daher besser. Denkste! Da gibt es eine Technikerschule, in einer der Hochburgen deutschen Denkens und Schaffens, in einer Millionenstadt im kühlen deutschen Norden, die hat sich ihre Räumlichkeiten nach Feng-Shui machen lassen.

Ob die jetzt die Elektronen auch fernöstlich fragen lassen, ob die geruhen, schneller zu fließen, oder ob ihnen vielleicht ein grünes Ambiente genehmer sei???

(Seite 10 einer Stadtteilwerbezeitung aus Hamburg: "Feng-Shui in der City Nord" -> Technikerschule Heinze, Überseering 9, Hamburg "Unter Anleitung von Dipl-Ing. Dev Dockendorf wurden Feng-Shui-Elemente in das Gebäude integriert.")

TINA


A-011.012
written ..........: 16.03.2001

last time revised : 27.06.2001
Mobiler Funk und kein Ende

Die Autohersteller wollen Fernsehen in die Fahrzeuge integrieren. Dabei ist bekannt, daß das Hören von Musik schlecht fürs Lernen ist (an Schülern experimentell bewiesen), und daß das Telefonieren beim Fahren lebensgefährlich ist (von Fahrern in praxi bewiesen) und deswegen in mehreren Ländern verboten wurde.

Gefährlich für das Fliegen sind Handys übrigens auch. Deswegen wurde in Saudi-Arabien ein Fluggast, der nicht vom Handy lassen wollte, zu 77 Stockhieben verurteilt. (Soviele waren es, glaube ich.) Das Gejammere der Yuppie-Zeitungen, die vom Geplärre über Handys leben, ist natürlich groß. Schade, daß keiner dieser Schreiberlinge in einem Flugzeug sitzt, das dann wegen eines Handys abstürzt...

Wozu Tierversuche, wenn es Redakteure gibt!?

TINA


A-011.013
written ..........: 16.03.2001
last time revised : 27.06.2001
Überwachung!

Alle regen sich auf, weil in den Städten Kameras installiert sind, mit denen die Passanten beobachtet werden. Weil das ja gegen die Privatsphäre ist und so.

In Kano, Nigeria, ist das alles ganz einfach. Dort erließ im August 2000 der Verwaltungschef Kabiru Sanda: Wer von den Angestellten der Stadtverwaltung Kano beim täglichen Gebet fehlt, kriegt für diesen Tag keinen Lohn. Überwacht wird mit Videokameras. Nach islamischem Recht ist das tägliche Gebet auch an der Arbeitsstätte Pflicht, sagt er. Es heißt, Gott sieht alles. Wie hat er das bloß gemacht, bevor es Videokameras gab?

TINA


A-011.014
written ..........: 16.03.2001 
last time revised : 27.06.2001
Zukunft...

In einer Industrie-Zeitschrift lese ich die Überschrift: "Die Zukunft war früher auch nicht besser." Stimmt. Aber die Gegenwart, Herr Kollege, die Gegenwart!

TINA


A-011.015
written ..........: 16.03.2001
last time revised : 27.06.2001
Cookies erledigt

Ein Träumer unter den Redakteuren hat Ende letzten Jahres geschrieben, die Cookies gingen ihrem Ende entgegen. Vor allem läge das daran, daß Geräte wie PDAs, Mobiltelefone und Laptops (wie bitte!? Laptops??? Noch nie was von WAP und Notebooks gehört, Herr Kollege!?) damit nicht zurechtkämen.

Mit Verlaub, dieser Schreiberling hat keine Ahnung! Wenn eine Technologie für den Verkauf genutzt werden soll, dann wird diese Technologie dem Verkauf angepaßt - und nicht umgekehrt!

Der Herr Kollege meint, viele Hersteller gingen zu "erlaubnisbasiertem Marketing über. Das sieht den Zugang mit Zertifikaten und Paßwörtern vor."

Klar doch! Wer ins Netz will, der muß sein Paßwort eingeben. Und wer im Netz ist, der ist drin. In der Werbung...

TINA


A-011.016
written ..........: 19.03.2001
last time revised : 27.06.2001
30 Jahre alter Knacker

Die Sendung mit der Maus ist 30. Und was lernen wir aus der Geschichte?

"Wir sind die Maus." (*)

(*) Titel und Text eines Liedes zum Geburtstag, mitten aus dem Leben, äh, aus der Sendung.

TINA


A-011.017
written ..........: 19.03.2001
last time revised : 27.06.2001
Teure Garage

Vom Tellerwäscher zum Millionär. Aus der Garage zur Weltfirma. Typisch amerikanisch. Hewlett Packard gönnt sich den Luxus der Nostalgie: Die Garage, in der Hewlett und Packard ihre Firma gestartet haben, wurde für den sagenhaften Preis von 1,7 Millionen US-Dollar gekauft.

TINA


A-011.018
written ..........: 19.03.2001
last time revised : 27.06.2001
Teure Garage

Ein Hersteller WOLLTE eine Garage. Ein Computerhersteller. Nötig hatte er es nicht. Nein, er WOLLTE in einer Garage seine Firma anfangen. Warum? Damit er immer sagen kann, auch er habe in einer Garage angefangen. Macht sich gut sowas, in Amerika. Eins hat der Junge aber verpaßt: Er hätte auch einen Monat in "Joe's Pizza" als Tellerwäscher arbeiten müssen.

Ja, DIE Chance hat er verpaßt. Das kommt davon, wenn man sich zu fein ist, sich die Finger schmutzig zu machen, nicht wahr, Michael Dell?

TINA


A-011.019
written ..........: 19.03.2001
last time revised : 27.06.2001
Yuppie tot.

Nachkomme ist der Yettie: "young, urban, twenty-something".

TINA


A-011.020
written ..........: 19.03.2001
last time revised : 30.07.2001
Aus dem Land Euphoria

* 30.7.2001
Entlassungen: 200.

TINA


A-011.021
written ..........: 19.03.2001
last time revised : 27.06.2001
358 Milliarden Umsatz

Wal-Mart hatte August 2000 weltweit 3500 Filialen, Umsatz pro Jahr 358 Milliarden Mark. Im deutschen Mark hat Wal-Mart 3 Prozent des Umsatzes.

TINA


A-011.022
written ..........: 19.03.2001
last time revised : 27.06.2001
"Das Booten wird überflüssig"

Neue Speichertechnologien sollen das möglich machen. Welche soll das sein, und warum??? Nichtflüchtige Speichertechniken sollen es sein. Aha. Oho! Und Booten braucht man nicht mehr, weil ja das gestartete System im Arbeitszustand "eingefroren" wird. Ach was, ehrlich? Nee, liebe Kollegen von der schreibenden Zunft, da seid Ihr aber auf dem Holzweg. Wo man selbst während der laufenden Arbeit seinen PC xmal booten muß, weil das Ding abgestürzt ist, da sollte es eine Software geben, die länger als einen Arbeitstag durchhält?

Träumt weiter, Genossen!

TINA


A-011.023
written ..........: 19.03.2001
last time revised : 27.06.2001
Schule der Hacker

In Deutschland herrscht Bildungsnotstand. Heißt es. Naja, heißt nicht nur, sondern ist so. Vor allem soll dieser Bildungsnotstand in der IT-Branche sein, heißt es. Die Russen sind da viel flexibler: Dort gibt es sogar eine Schule für Hacker. :-)

TINA


A-011.024
written ..........: 19.03.2001
last time revised : 27.06.2001
Banken zocken ab. Mal wieder.

Die Banken, die sich so selbstherrlich an unserem Geld vergreifen, die langen schon wieder zu. Bargeld soll Geld kosten. Wer Bargeld auf ein Konto einzahlt, muß dafür eine Gebühr zahlen. Die Banken verdienen sich schon dumm und dämlich, indem sie das Geld, das vorübergehend bei ihnen eingelagert ist, von ihnen an Andere verliehen wird. Doch das reicht ihnen nicht: Man muß auch noch dafür zahlen, daß man ihnen das Geld zum Abzocken in die gierigen Pranken legen darf...

TINA


A-011.025
written ..........: 19.03.2001
last time revised : 27.06.2001
Knack, knack, knack...

Wenn man in Urlaub geht, soll man die Milch abbestellen.

(Hat noch IRGENDJEMAND seinen Milchlieferservice??? Gibt es sowas überhaupt noch in Deutschland?)

Wenn man in Urlaub geht, soll man die Zeitung und die Post umleiten, damit keine Zeitung vor der Tür liegt und der Briefkasten nicht überquillt.

Warum? Damit die Diebe nicht sehen, daß keiner im Haus ist. Damit sie nicht kommen und die Wohnung ausrauben.

Ach je, was für ein Spektakel! Nützt doch nichts, wirklich nicht. Wenn Firmen (wie beispielsweise die Lufthansa (siehe BILD vom 3.11.2000, Seite 19!) ihre Tickets im Knast sortieren lassen, dann wird den Knackis die Information über Urlaub doch sogar direkt in das Patschehändchen gelegt. Waschkörbeweise!

Ist doch schön, wenn die Angestellten in den Firmen mitdenken.

Und die "Angestellten" in den Knackanstalten denken ganz bestimmt...

TINA


A-011.026
written ..........: 19.03.2001
last time revised : 27.06.2001
Die Maul- und Klauenseuche weitet sich aus

Was bedeutet das für den Arbeitsmarkt? Den Zwang zur Grenzenbildung.

Waren früher die Landesgrenzen von Herzogtümern und Grafschaften für die Landeskinder das Ende der persönlichen Freizügigkeit, setzen jetzt die Seuchen dem Menschen das Ende der Fahnenstange.

Gut ist es auch, wenn die Autos allesamt durch die Desinfektionsmittel rollen, sogar die LKWs. Was uns lehrt, daß der Dreck an einem Auto nur außen an den Rädern sitzt, und daß die Erfindung des Kotflügels völlig unnötig war, weil die Räder eines Autos niemals Dreck von unten an den Wagen spritzen.

Anders gesagt: Es gibt Aktionen, die noch blöder sind als diese Desinfektionsbäder.

Aber nicht sehr viele.

TINA

PS: Denkt mal darüber nach, ob die Vögel, die sich keiner Taschen- und Fußkontrolle unterziehen müssen, immer saubere Füße haben.


A-011.027
written ..........: 19.03.2001
last time revised : 27.06.2001
Lobhudelei für angewandte Statistik

Das Flugzeug soll das sicherste Verkehrsmittel der Welt sein. Ist es nicht. Weil die Statistik dazu gemogelt ist. Weil sie mit der Zahl der zurückgelegten Kilometer rechnet und nicht nach der Zahl der Stunden. Sagt Einer, der darüber auch gleich ein Buch schreibt und damit eine Menge Moos einstreicht.

Wenn das wahr wäre, was der schreibt, würde ich nichts sagen. Aber es ist nicht wahr. Die Bahn, schreibt der Herr Statistiker, hätte 9 Tote pro 10 Millionen Passagierstunden, das Flugzeug aber 24, also fast dreimal soviel.

Man darf aber nicht nach den Stunden rechnen, sondern nach der Gefährlichkeit der Einzelaktionen. Das sind beim Fliegen Start und Landung, bei der Eisenbahn das Passieren von Weichen, Schranken u.s.w. DANACH Muß man sortieren. Dann sieht alles gaaaaanz anders aus...

TINA


A-011.028
written ..........: 19.03.2001
last time revised : 27.06.2001
"Avatare können mehr als Kundenpflege"

(Titel eines Artikels in der Computer-Zeitung vom 8.3.2001, Seite 14)

Was ist ein Avatar? Ein simulierter Mensch, der auf Fragen antwortet, Vorschläge macht und unter Umständen sogar als dreidimensionales Bild über den Bildschirm des PCs spaziert. So eine Art moderne Eliza. Auf gut Deutsch: die totale Verarschung des Kunden. DIE sollen wir demnächst knüppelhageldick erleben, auf allen Webseiten, in allen Telefonanlagen, womöglich am Automaten und als embedded-Version auch noch in Haushaltsgeräten, von der Waschmaschine bis zum Bügeleisen.

Wann wird der erste Kunde den Betreiber eines solchen Avatars erschlagen? Dieses BigBrother-Gequake hält nämlich niemand lange aus ohne seelische Folgeschäden. Bei Gewaltfilmen ist es inzwischen nicht nur bekannt, sondern offiziell zugegeben, daß Gewaltfilme Aggression auslösen und AKTIVE Gewalt produzieren. Doofheit tut das aber auch!

Auch Doofheit ist eine Form von Gewalt.

TINA


A-011.029
written ..........: 19.03.2001
last time revised : 27.06.2001
Es gibt auch ein Leben außerhalb des WWW

Es gibt Gerüchte, es gäbe noch irgendwo Bücher. Zum Beispiel: "Das Ölschieferskelett". Sollte man lesen.

TINA


A-011.030
written ..........: 19.03.2001
last time revised : 27.06.2001
"Avatare können mehr als Kundenpflege"

Ich warte noch immer darauf, daß ein Programmierer ein Programm schreibt mit Erkennung des Anwenders. Sobald zum Beispiel Bill Gates das Programm startet, brennt beim Bügeleisen die Sicherung durch. Oder die HiFi-Anlage spielt die "Internationale".

Oder die Mikrowelle ruft in Belgien an: "Hallo, ich bestelle einen Kuchen."

TINA


A-011.031
written ..........: 19.03.2001 
last time revised : 27.06.2001
Ihhhhh!!!!!!!-Kommerse...

Der Verkauf über das Internet ist doch nicht so genial. Die Werbefritzen, die über verschandelte Webseiten die Käufer gleich megaweise umnieten und deren Geld abzocken wollten, sind auf die Frontplatte gefallen.

Aus einer Zeitungsmeldung von 1999 lese ich von der Idee, ein ans Internet angeschlossener Kühlschrank würde sich den Nachschub automatisch über das Netz bestellen. Kommt mir jetzt nicht mit der Bestrafung, Leute, die sowas erfinden, müßten sich 10 Stunden am Tag BigBrother ansehen. Was glaubt Ihr wohl, wer BigBrother erfunden hat...!?

TINA


A-011.032
written ..........: 19.03.2001
last time revised : 27.06.2001
Bundeswehr wehrt sich

Im November 1999 kam die Meldung, die US-Army zöge sich zurück: von Windows NT-Servern. Wegen der Hackerangriffe würden die Websites statt dessen mit Mac-OS laufen. Die "dumm wie ein Deutscher"-doofen Deutschen haben es erst im Jahr 2001 begriffen: keine Microsoft-Produkte mehr bei der Bundeswehr!

TINA


A-011.033
written ..........: 29.03.2001
last time revised : 27.06.2001
Entlassungen des Monats

Cisco:          5.000, sowie 2.500 Zeitverträge beendet 
Chrysler:      26.000
Dresdner Bank: 
Ivensys:        5.000 (von 80.000 Angestellten)
Lucent:         2.000 Teilzeitkräfte
Seagate:        6.000 (von September 1999 bis Juni 2000 hatte man schon mal 
                      18.000 Angestellte entlassen) 
Xerox:   ...... 

TINA


A-011.034
written ..........: 29.03.2001
last time revised : 27.06.2001
Planning...

Steven Halbingh is planning a new series "Juridic Bark"

TINA


A-011.035
written ..........: 29.03.2001
last time revised : 27.06.2001
Kleinst-Server

In der Größe einer Visitenkarte, nur "etwas" dicker, gibt es einen Web-Server mit TCP/IP-Controller. Er enthält

Intel 386 EX 
512 kByte statischem RAM
512 kByte Flash EEPROM
2 PC-kompatible RS232- Schnittstellen, wovon eine als RS 485 konfiguriert 
werden kann
Ethernet-Anschluß mit NE2000-kompatiblem Controller mit 16 kBytes 
Puffer und 10Base-T Anschluß. 
Sockel für Disk-on-Chip

10 digitale I/O-Leitungen zusätzlich gibt es auf einem preiswertem 
I/O-Erweiterungsboard mit AD/DA-Wandler, Relais und geschützten 
eingängen. 

JK microsystems
1902 East Eitght Street 
Davis, CA 95616
USA
Tel: 001-530-297-6073
Fax: 001-530-297-6074

Knapp 2 Jahre ist das her. Was kriegt man heute auf der gleichen Grundfläche?

TINA


A-011.036
written ..........: 4.04.2001
last time revised : 27.06.2001
BILD Dir meine Meinung!

AOL, der Betreiber des größten internationalen Proxys ins Internet, hat sich Inhalte gekauft: Time Warner, wie bekannt. Denn das dicke Geld kommt erst, wenn man auch Inhalte bieten kann.

Deutschland, das Land der Dichte und Denke, hat jetzt auch etwas zu bieten: Mit Datum vom 5.4.2001 teilt die BILD-Zeitung mit, der Axel-Springer-Verlag und die T-Online hätten eine gemeinsame Tochter, ein Joint-Venture namens Bild.de/T-Online AG.

Zitat aus der BILD: "Die Verbindung zwischen den Inhalten, die Bild.de bieten könne, und der Technik, die T-Online bereitstelle, sei eine "Idealkonstellation", sagte Döpfner".

Döpfner ist der Multimedia- und Zeitungsvorstand des Axel-Springer-Verlages.

Ja, richtig gelesen. "Idealkonstellation", steht in der BILD. Aber es kommt noch schlimmer:

Abgesehen vom bildungsministeriell beglaubigten Analphabetismus ("daß"schreibt man immer noch mit "ß", es sei denn, man kann gar keine Umlaute verwenden) ist die Idee "Bild - mehr braucht man nicht" die Krone des BigBrotherismo in Deutschland.

TINA


A-011.037
written ..........: 06.04.2001 
last time revised : 27.06.2001
Übernahme

T-Online will auch Inhalte des ZDF übernehmen. Mit "Heute" wird es wohl anfangen. Andere Inhalte hat T-Online ebenfalls im Visier. Als erstes werden wohl Datenbanken dran glauben müssen. Es ist zwar von "Reise und Verkehr", Geld, Recht, Essen und Trinken die Rede. Aber das soll schon alles sein??? Die T-Online wird genau das tun, was Bill Gates schon vor x Jahren gemacht hat: ganze Bibliotheken und Datenbanken am Stück kaufen.

Ich hätte da was anzubieten: Pinakothek, München. Das macht T-Online doch aus der Portokasse...

Einen Vorteil hätte die Sache noch: Da gäbe es die Motive für die Briefmarken ganz umsonst. Merchandising, meine Herren!

TINA


A-011.038
written ..........: 06.04.2001
last time revised : 27.06.2001
Futterneid!

In Frankreich haben die Froschmörder Konkurrenz bekommen: Frösche. Die aus Nordamerika eingeschleppten Ochsenfrösche Rana catesbeiana verputzen alles, was ihnen in die Quere kommt. Wenn zwei Kilo Lebendgewicht mit einem Dreimetersprung durch die Luft fliegen, haben auch Kleintiere keine Chance mehr.

Wenn ich mich nicht irre, sind Ochsenfrösche ungenießbar. Könnte es sein, daß sie sogar giftig sind?

In Deutschland sind ausgesetzte Waschbären so heimisch geworden, daß sie heute zu den "heimischen Tierarten" gezählt werden. Ausrotten kann man sie nicht mehr.

In den deutschen Küstenregionen sind Krabben aufgetaucht, die die Bäche und Flüsse und Gräben hinaufwandern und alles ausrotten, pardon, verspeisen, was ihnen vor die Scheren kommt. Panzerdurchmesser der Krabben: 6cm. Also keine kleinen Garnelchen, sondern dicke Kampfpanzer.

In Australien haben dorthin eingeschleppte Mäuse und Hasen weite Landstriche verheert und durch den Kahlfraß der Erosion überlassen.

Sogar Papageien werden in Deutschland zu den heimischen Tierarten gezählt. Papageien sind zwar Exoten. Wenn die aber ihren Besitzern davonfliegen und im Park ein lauschiges Plätzchen finden, und dann auch noch winterfest sind, dann sind die hier heimisch.

Durch die steigende Temperatur infolge der Klimaänderung treten in Deutschland mediterrane Parasiten auf.

Der kommende Sommer soll knallheiß werden.

Leute, zieht Euch warm an...

TINA

PS: Wieviele Prozessoren sterben jedes Jahr den Hitzetod?


A-011.039
written ..........: 06.04.2001
last time revised : 27.06.2001
Das Wasser steigt

Das Klima wird wärmer, die Pole schmelzen, der Meeresspiegel steigt. Prima, da sind die Winter nicht mehr so kalt und im Sommer spart man Textilien.

Dann lernt mal schön schwimmen, Ihr Nordlichter! Ohne Benzin kein Deichbau!

TINA


A-011.040
written ..........: 06.04.2001
last time revised : 27.06.2001
Und schon wieder ist man der Lackierte!

Was passiert, wenn man eine Schicht roten Lacks auf eine Schicht weißen Lacks aufbringt? Man hat zwei Schichten. Wenn man darauf wieder eine Schicht weißen Lacks... drei Schichten.

Setzt man diese wechselnde Schichtung fort und zerkleinert anschließend das ausgehärtete Material zu Körnern, die man hinsichtlich der Korngröße selektiert, bekommt man Partikel mit einem Durchmesser von rund 100 y (100 Mikrometer = 1/10 Millimeter).

Mit einem Mikroskop sind bei 50facher Vergrößerung Schichtung und Farben deutlich zu erkennen.

Mischt man mehrere dieser Pulver in eine Lackfarbe, ist anschließend unter dem Mikroskop genau erkennbar, welche Farben und Schichtfolgen die Körner haben.

Soweit, so gut, aber welchen "sittlichen Nährwert" hat das Ganze?

Sehr einfach: Man mischt die Pulver verschiedener Farben und Schichtungen als Kodierungsmaterial, analog dem Farbcode bei Widerständen und Kondensatoren. Wird das Gemisch durch Zugabe von flüssigem Lack zu einer flüssigen Phase verrührt, kann damit lackiert werden. Schützt man diese Lackschicht durch einen weiteren Decklack, ist von den Partikeln nichts mehr zu sehen. Kratzt man für eine Analyse den Lack vom lackierten Teil, so erhält man genug farbige Partikel, um eine eindeutige Identifizierung zu erhalten.

Was von außen weiß aussieht und was Teil für Teil gleich aussieht, ist es nicht mehr, denn jedes einzelne Stück kann andere Kodierungslacke enthalten. Damit sind Teile bis hinunter zu einzelnen Widerständen einzeln identifizierbar.

Quelle:
SRT Resistor Technology
Ostlandstraße 31
Cadolzburg
Tel: 09103-79520
Fax: 09103-5128

TINA


A-011.041
written ..........: 06.04.2001
last time revised : 27.06.2001
Heizwiderstand

Eine raffinierte Idee zur Dämpfung von Störstrahlung hat eine hannoveraner Firma: die Energie der Störung verheizen. Kurzschlüsse durch Kondensatoren vernichten die Energie nicht, sondern speichern sie nur und schicken sie zurück in die Leitung. Vernichten geht nur mit reinen Widerständen von unser aller Urvater Ohm. Lösung: Wie schon von den Vcc- und Ground-Planes bekannt, werden Metallflächen in Multilayerplatinen eingebracht. Die Flächen sind aber nicht durchgängig, sondern, ähnlich den von Transistoren bekannten Strukturen, winzige Sechsecke, die sich nicht berühren. Den ohmschen Widerstand bildet eine Schicht zwischen den Metallisierungen. Im Endeffekt also eine verteilte Schicht Widerstand, über den die Leistung verbraten wird.

ILFA Leiterplattentechnik und Leiterplattenfertigung GmbH
Lohweg 3
30559 Hannover
Tel.:0511-959550
Fax.:0511-9596663

TINA


A-011.042
written ..........: 06.04.2001
last time revised : 27.06.2001
Nachruf

Gigabell
TelDaFax

Friede der Asche ihrer Aktien

TINA


A-011.043
written ..........: 06.04.2001
last time revised : 27.06.2001
Der Führer Schein

Ende letzten Jahres gab es einen erneuten Blindflug der Politik: Arbeitslose sollten auf Kosten des Arbeitsamtes einen "PC-Führerschein" machen. Innerhalb "weniger Jahre" soll sogar JEDER Bürger Zugang zum Internet bekommen.

Nachdem es ein Finanzministerium und Steuern gibt, ahne ich es: Man will einen Internetminister und Internetsteuern. Damit das Ganze auch floriert, wird es mit Brachialgewalt eingeführt: Die Ämter machen einen Teil ihrer Arbeit nur noch per Internet. Dadurch wird der Bürger zum Gebrauch des Internet gezwungen. In den Bibliotheken soll ein Internetanschluß sogar kostenlos sein.

Schön wärs! Die Bibliotheken haben zum Teil hohe Jahresgebühren, und für das Internet kassieren sie ungefähr so viel wie eine ganz normale Internetabzockerbude, oh, Entschuldigung, ich meinte natürlich "InternetCafe". 8 Mark die Stunde! Und dann noch 80 Mark pro Jahr dafür, daß man da überhaupt ran und zahlen darf...

Die Leute werden in den Bibliotheken Schlange stehen, weil sie ihren Behördenkram dort abwickeln MÜSSEN. Ist das nicht Klasse? Da werden die Ämter entlastet und die Bürger werden ja sooooo selbständig, dafür müssen die Bibliotheken zulegen und die Bürger blechen.

Ich nenne das Etikettenschwindel und Arbeitsverschiebung von den Ämtern in die Bibliotheken. Der Internetzugang ist für die Bibliotheken FACHFREMD.

Macht aber nichts. Merkt doch keiner...

TINA


A-011.044
written ..........: 06.04.2001
last time revised : 27.06.2001
700.000

700.000 Europäer sollen ihn schon gemacht haben, den PC-Führerschein.

Wenn mir bloß jemand sagen könnte, wozu. Arbeitsplätze gibt es dadurch nicht, höchstens arbeitslose PC-Führerscheininhaber, die nach einer Schnellbleiche genauso ahnungs- und arbeitslos in der Schlange beim Arbeitslosenverwaltungsamt stehen wie vorher.

Die Gewinner sind die Schulungsunternehmungen und die Firmen, die als lizenzierte "Prüfungszentren" das viele Geld dieser Aktion einstreichen.

Macht nichts. Merkt doch keiner.

TINA


A-011.045
written ..........: 06.04.2001
last time revised : 27.06.2001
Prozente

Was sagt mein heimisches Tagblatt, die Süddeutsche Zeitung, von heute? "Zahl der abgehörten Telefonate steigt um 170 Prozent." (Seite 1)

Macht nichts. Merkt doch keiner.

TINA


A-011.046
written ..........: 06.04.2001
last time revised : 27.06.2001
Zahl bar!

Was sagt mein heimisches Tagblatt, die Süddeutsche Zeitung, von heute? "Heimliche Genanalysen sollen bestraft werden." (Seite 1)

Wozu auch? Die macht man ganz offiziell; Teil des Versicherungsvertrags, Teil des Arbeitsvertrags.

Allianz kauft Dresdner Bank.

Die Deutschland GmbH macht ihre eigenen Gesetze.

Macht nichts. Merkt doch keiner.

Nun sagt aber nicht, ich würde behaupten, die Industrie hätte den Kanzler gekauft. Den Kanzler kann man nicht kaufen. Der ist unbezahlbar.

Für die Industrie.

TINA


A-011.047
written ..........: 06.04.2001
last time revised : 27.06.2001
Hälfte

Die Hälfte der Berliner Taxifahrer, heißt es, seien Studenten.

Macht nichts. Merkt doch keiner.

TINA


A-011.048
written ..........: 06.04.2001
last time revised : 27.06.2001
Prakt...

Jurastudenten müssen vor ihrer Prüfung ein insgesamt dreimonatiges Praktikum machen. Ein großer Teil mogelt sich aber durch und macht anscheinend die Prüfungen, ohne je einen Praktikumsplatz auch nur gesehen zu haben.

Macht nichts. Merkt doch keiner.

TINA


A-011.049
written ..........: 06.04.2001
last time revised : 27.06.2001
Edubuyment

Im Zeichen und in der Zeit der geilen Technik (dies ist wörtlich gemeint, also im psychologisch-sexuellen Kontext), muß alles Spaß machen. Auch das Lernen. Edutainment. Und erst das Kaufen! Ohne sexuellen Anreiz (nackige Weiber jede Menge) läuft schon lange nichts mehr.

Die Denkfähigkeit, allem voran die Assoziationsfähigkeit, ist so tief gesunken, daß ohne "Botschaft" nichts mehr läuft.

Ich frage mich, wann selbst Viagra-Pillen nicht mehr ohne die Bilder von nackten Frauen verkauft werden können.

TINA


A-011.050
written ..........: 06.04.2001
last time revised : 27.06.2001
eMinister

Das "e" hat sich IBM schützen lassen. Neuester Coup ist IBMs Vorschlag, Deutschland solle sich einen Minister für E-Commerce zulegen. Aha, einen eMinister hättens gern, die Herren. Sind Wirtschaftsminister und Finanzminister denn immer noch nicht folgsam genug? Braucht die Industrie einen Laffen, den sie an der Leine führen kann?

Die Arbeitsplätze, die Industrie und Handel einsparen wollen, die wird der Staat aushalten müssen, als Arbeitslose. Bürger zweiter Klasse sind die Arbeitslosen eh schon, weil Kreditkarten gibt es für die keine. Ohne Kreditkarte gibt es aber viele Dinge nicht, wie zum Beispiel Fahrkarten aus dem Automaten.

Wenn das Bargeld ganz abgeschafft ist, was ein erklärtes Nahziel der Banken ist, weil dann alles über die Computer läuft (und Bankraube gäbe es dann ja auch keine mehr!), und die Banker sich das Manna nur noch in den Mund fallen lassen müssen, dann gibt es nichts mehr für die Arbeitslosen.

Arbeitslose, das sind zur Zeit rund vier Millionen Menschen, alleine in Deutschland. In Asien sind es um die zwei Milliarden, wenn die Geschichte ins Rollen kommt. Dann wird es eng auf dem Planeten, weil zu essen es dann ja auch nichts mehr gibt. Es sei denn, man nimmt Fleisch, wie es jetzt nach Korea geschickt werden soll: Fleisch, das aus medizinischen Gründen in Deutschland nicht verkauft werden darf wegen des CJD-Risikos für die Menschen; dieses Fleisch wird den Menschen woanders zugemutet.

Wann wird BSE-Rindfleisch an Arbeitslose abgegeben? Nicht verkauft, sondern abgegeben, zwangsweise, als Ration, weil das Geld dafür wird gleich vom Arbeitslosengeld abgezogen...

Zur Erinnerung: Im Deutschland des letzten Jahrtausends kauften sich die Armen ihr Fleisch bei der "Freibank". Und selbst jenes Fleisch war besser als das heutige...

Zur Erinnerung: Wie war das noch mit dem Rindfleisch in den Kasernen!?

TINA


A-011.051
written ..........: 06.04.2001
last time revised : 27.06.2001
Abbruch der Beziehungen

Die oberaffengeile Figur der Lara Croft... Welchen Einfluß hatte die auf den Verkaufserfolg des Spiels "Tomb Raider"? Die Story kann es jedenfalls nicht gewesen sein. Und der Rest auch nicht. Also oberaffengeile Sexuallockfigur. Dann verstehen wir auch, warum eine Firma "Datamonitor" in Großbritannien zu der Behauptung kommt, "bessere Kundenbetreuung" würde ein Zehntel der Abbrüche beim Online-Shopping verhindern, woraus die deutsche Firma "Mummert und Partner" schließt, daß in Deutschland durch schlechten Service im Jahr 2001 der Onlineverkauf zwei Milliarden Mark Umsatz verlöre. (Beide Angaben laut Artikel "Avatare sollen Milliardenumsatz retten", "Computer-Zeitung" vom 5.4.2001, Seite 14 unten)

Oder?

Also, ich finde das weder logisch noch logisch.

Erstens bezieht sich die britische Zahl von 1/10 auf die Zahl ALLER Abbrüche, und nicht auf die Zahl der Gesamtzahl der Verkäufe.

Zweitens gibt es keinen Zusammenhang zwischen der Zahl der Transaktionen und dem Umsatz bei diesen Transaktionen. Wenn ich einen Kernreaktor für eine Milliarde Mark verkaufe, dann ist das bei einer möglichen Zahl von (aus der Luft gegriffen) 10 Millionen Transaktionen eine einzige. Aber diese eine Transaktion macht vielleicht vierzig Prozent des Gesamtumsatzes aus. Wird ein potentieller Käufer beim Kauf eines Kernreaktors ebensoleicht den Kauf abbrechen wie beim Kauf des abendlichen Junkfoods beim Pizzaservice? Nein. Na also!

Laut erwähntem Artikel sähen (laut "Mummert und Partner") 40 Prozent (!) der Internet-Nutzer die Lösung in virtuellen Assistenten.

Ich glaube, ich hätte da eine Idee. Zugegeben, sie ist vielleicht nicht so brillant, daß ich dafür einen Nobelpreis erhielte, und der Verband der Softwareindustrie wird auch nicht begeistert sein, und ich bitte die megahertzgeilen Hardwaresalesdroids untertänigst um Verzeihung, wenn ich ihrem Server-, äh, Plattform-Verkauf Sand, hm, Antisilizium, ins Getriebe werfe. Aber sagen möchte ich doch gerne etwas:

Wenn die Webseiten so gemacht sind, daß man selbst bei den erlauchtesten Branchengrößen der IT-Industrie eine Viertelstunde oder eine halbe Stunde suchen muß, um an ein kleines Zipfelchen jener Information zu kommen, die man eigentlich bräuchte, dann brauchen wir keine Avatare, keine Megabitbandbreitenvernichter und Verblöder, sondern dann brauchen wir glasklares, einfaches Webdesign, das diesen Namen verdient!

Mir haben ein paar Kaffeelöffel geschrieben, unser Webdesign sei altmodisch, wobei altmodisch noch das harmloseste Wort war.

Oh, nein! Wir sind nicht altmodisch, wie machen state of the art! Liebe Freunde: Wir haben die schnellsten Seiten im Web!

*22.5.2001
Zona Research, auch ein Marktforschungsunternehmen, meint, 25 Prozent aller Einkaufsvorgänge im Netz würden abgebrochen. In 82 Prozent aller Fälle sei die zu langsam ladende Website schuld, bei 8 Prozent seien es Übertragungsfehler. Damit entgingen den Onlinehändlern dieses Jahr 25 Millionen Dollar. Soweit eine Meldung aus der "Computer-Zeitung" vom 17.5.2001, Seite 2.

Wenn jetzt auch noch megapixelmäßige Avatare die Leitungen zustopfen, dann wird das nicht die Rettung, sondern Harakiri des Verkaufs. Sayonara!

TINA


A-011.052
written ..........: 06.04.2001
last time revised : 27.06.2001
Kids haben die Schnauze voll

Mitte Dezember 2000 meldet die "Computer-Zeitung" (Seite 14 rechts), eine Studie des britischen ESRC Economic and Social Research Council hätte ergeben, in den USA und in Großbritannien hätten sich 30 Millionen Menschen aus dem Netz zurückgezogen. Besonders Teenager hätten keine Lust mehr. Sie hatten nicht das gefunden, was sie im Netz gesucht hatten. Langeweile und zu viel Werbung sei der Grund gewesen, so "Forscherin Sally Wyatt". Faszinierendes Fazit der Studie: Die Auswirkungen des Internet seien weit überschätzt worden. "Für die Masse der Bevölkerung" werde sich das Leben durch das Web nicht wesentlich ändern.

Bleiben nur zwei Möglichkeiten: entweder das Netz sausen lassen oder mit Sex and Crime die Gören ins Netz locken. Oder, Möglichkeit drei, Gewalt anwenden: Ämter gehen ins Netz, Behördenverkehr gibt es nur noch über das Netz, Schulen ans Netz, und so weiter.

Hat nur einen Haken: ZAHLEN will niemand dafür, der Staat sowieso nicht. Also MUSS Werbung reingepumpt werden. Aber Werbung kostet Geld. Diese Kosten sollen minimiert werden. Also der Zwang zur zielpersonengerechten Werbung. Nein, nein, nicht zielgruppengerecht, sondern zielpersonengerecht! Deswegen der Zwang zur Abgabe aller persönlichen Daten, einschließlich Genscan und Kontostand.

Die Nazis hätten ihre helle Freude gehabt...

TINA


A-011.053
written ..........: 06.04.2001
last time revised : 27.06.2001
Klagerecht

Die britischen Schüler haben einen Präzedenzfall: Seit einer erfolgreichen Klage eines Schülers vor dem Oberhaus im Juli 2000 habe sie das Recht, Lehrer, die ihnen die Berufschancen durch mangelhaften Unterricht beeinträchtigt haben, auf Schadenersatz zu verklagen.

TINA


A-011.054
written ..........: 06.04.2001
last time revised : 27.06.2001
Weg mit dem Plastikmüll!

Aber wohin? Eine Möglichkeit, den Berg Chipkarten zu vermeiden, ist der Ersatz durch etwas, was jeder Mensch auf der Erde hat: sein Handy.

Fahrkarte zahlen?
Per Handy.

Geld überweisen?
Per Handy.

Zeitung am Kiosk kaufen?
Per Handy.

Zigaretten kaufen am Automat?
Per Handy.

Per Handy.
Per Handy.
Per Handy.
Per Handy.
Per Handy.
Per Handy.

Alles nur noch per Handy!

In den USA wurden schon vor mehr als 10 Jahren Lasercards eingesetzt, auf denen die Röntgenbilder von Patienten gespeichert wurden. Organisiert hatten das Krankenversicherungen, die auch die Ausstattung der Krankenhäuser und Arztpraxen mit den notwendigen Schreib-/Lesegeräten zahlten. Durch die schnellere Versorgung der Kranken im Notfall und durch das Wegfallen doppelter Untersuchungen amortisierte sich das System in wenigen Jahren.

Das Handy kann das auch, aber viel besser. ALLE Daten, die bislang einzeln auf zig Plastikkarten verteilt, werden in ein Gerät zusammengefaßt, wo sie nicht nur ständig zur Verfügung stehen, sondern auch ständig geändert werden können. Wo übrigens auch jeder drankann, ohne daß er uns fragt oder daß wir es merken würden...

Vorbei die Zeit, wo Autodiebe in eine Karre sprangen, die Zündung kurzschlossen und davondüsten! Heute wird die Zündung vom Handy ausgelöst. Ohne Handy kein Auto. Und schon sparen die Autoversicherungen pro Jahr durch vermiedene Diebstahlsschäden ungezählte Millionen.

Parken im Halteverbot? Kein Problem! Die Funkbake am Straßenrand erkennt den Standort des Fahrzeugs genau, holt Daten des Fahrzeugs und persönliche Daten des Fahrers aus deren Handys. Jawohl, Handys, denn selbstverständlich hat auch ein Auto sein Handy. Das Bußgeld wird sofort vom Konto des Fahrers abgebucht. Bei Überschreiten des Limits wird der Führerschein gelöscht, der Motor blockiert und der Abschleppdienst gerufen.

Perfekte Welt!

Wenn sie bloß nicht diesen einen furchtbaren Fehler hätte: Es sind noch Menschen drin...

TINA


A-011.055
written ..........: 06.04.2001
last time revised : 27.06.2001
Die USA keifen beim Datenschutz

In der "Computer-Zeitung" vom 5.4.2001 heißt es auf der Titelseite zwar "Die USA kneifen beim Datenschutz", aber diesen Tippfehler will ich ihnen mal verzeihen.

Kneifen tun die amerikanischen Firmen nämlich nicht. Die klauen. Die klauen Daten, und das nicht zu knapp. Echelon läßt grüßen...

Gekniffen sind die Bürger.

TINA


A-011.056
written ..........: 06.04.2001
last time revised : 27.06.2001
Couch-Potatoes voll im Trend!

Der megageile Volkssport des Couch-Potatoismus erklimmt Rekordraten. Die Möbelindustrie ist begeistert. Die Volkshochschulen können sich vor Nachfrage nach Kursen kaum retten. Studien belegen den "wichtigen Stellenwert im Alltag des Menschen", den der Couchismus inzwischen einnimmt. Eine Studie ergab eine Steigerung des Couchens im letzten Jahr um 34 Prozent. Auftraggeber dieser Studie waren die deutsche Couchliega und der Verband der Möbelindustrie.

Soweit die Satire. Die Studie gibt es, wurde aber für Bertelsmann und Telekom durchgeführt. Sie bezog sich auf die Internetnutzung (nachzulesen in der "Computer-Zeitung" vom 5.4.2001, Seite 16 unten links).

Keine Satire sind die Hintergründe. Die Studie jubelt und die Auftraggeber sinds zufrieden. Wonach keiner gefragt hat: WARUM die Leute am PC hängen. Antwort: Erstens weil es Couch-Potatoes sind. Zweitens weil das Fernsehprogramm so zum Heulen ist, daß die Leute davon die Nase voll haben (und DAS will was heißen!).

Was sich noch nicht herumgesprochen hat: Beim Fernsehen heißt es Zappen, beim Internet Surfen zur nächsten Homepage...

TINA


A-011.057
written ..........: 06.04.2001
last time revised : 27.06.2001
Rettet die Bären!

In Kanada gibt es eine seltene Bärenrasse, "Ursus americanus kermodei", von der vielleicht nur noch 50 Exemplare leben. Die Tiere werden mit weißem Fell geboren und wechseln später die Farbe zu schwarz.

Boykottiert alles Holz und Papier aus Kanada!

Rettet die Bären!

TINA


A-011.058
written ..........: 06.04.2001
last time revised : 27.06.2001
Ich hab noch einen Koffer in Berlin

In Berlin droht jetzt ein "Finanzdefizit" von 6 Milliarden Mark. Wer hat denen "da oben" eigentlich so viel Geld in die Hand gegeben!?

* 11.6.2001
In Berlin gibt es einen Ubahnhof "Reichstag", der mit lockeren 1,3 Milliarden geschluckt hätte. Fertig ist er nicht, und er wird es auch wohl nicht werden. Uralter Film, immer wieder gerne gesehen: "Planet der Affen". Da hausen die letzten Menschen in den Ruinen der Ubahn von New York. Jede Ähnlichkeit mit lebenden oder toten Affen ist rein zufällig...

Die mit den Menschen nicht.

TINA


A-011.059
written ..........: 06.04.2001
last time revised : 27.06.2001
In Hamburg muß ein Nest sein

Die geistigen Höchstflüge der Politiker unterstreicht eine Erklärung eines Hamburger CDUlers, der für unser aller Vaterland in Brüssel EU-Abgeordneter ist:

"Ich habe einen Fehler gemacht und einen Antrag eines Kollegen mit unterschrieben, ohne ihn zu Ende gelesen zu haben. Das machen meine Fraktionskollegen zum Teil auch mit meinen Initiativen, weil sie mir Vertrauen." (nachzulesen in der Hamburger Morgenpost vom 18.12.2000 auf Seite 11)

Die Sache war auch zu häßlich: 250 EU-Abgeordnete, davon 40 deutsche, hatten dafür gestimmt, in Europa die Jagd auf Singvögel AUSZUWEITEN. Richtig gelesen: AUSZUWEITEN.

Wer so infam ist, die paar Vögel, die noch überlebt haben, zu massakrieren, der gehört in den Knast. Aber leider haben Parlamentarier Immunität.

Drei Fragen bleiben offen:

TINA


A-011.060
written ..........: 06.04.2001
last time revised : 27.06.2001
Netz-Terrorismus

In Heft 29/2000 jubelt der Spiegel auf Seite 165: "Nervtötendes Handy-Geklingel in U-Bahnen, Restaurants oder Gotteshäusern könnte bald Lärmbelästigung von gestern sein." Die amerikanische Firma Blue Linx und die australische Universität von Adelaide haben "Q-Zone" gebastelt: "eine Technik, die Mobiltelefone zum Schweigen bringen kann."

Angeblich funktioniert das erst bei Bluetooth-Handys.

Ein bißchen viel in einem kleinen Artikel von 20 Zeilen, möchte ich mal behaupten.

TINA


A-011.061
written ..........: 06.04.2001
last time revised : 27.06.2001
dumm, dümmer, Fernsehen

Im Fernsehen gibt es eine Serie "Die dümmsten Verbrecher der Welt".

Ich wüßte was besseres: "Die dümmsten Wähler der Welt".

* 14.5.2001
Email von dog@dog.dog:

TINA


A-011.062
written ..........: 06.04.2001
last time revised : 27.06.2001
Die haben doch ein Rad ab!

ICE (I crash extreme), der deutsche Superzug, der sich so gerne quer stellt, ganz besonders vor Brücken, noch hat ihn nicht jeder vergessen - auch wenn gewisse Herrschaften "da oben" es gerne so hätten.

Doch es geht auch anders. Oberamtsrat Walter Kripgans vom Eisenbahn-Bundesamt deckte Sicherheitsmängel auf, machte sie publik, obwohl ihn das den Job kosten sollte. Er wurde "strafversetzt".

Am 14.Dezember 2000 erhielt Walter Kripgans in Bonn für seine Courage die Feuerwehr-Ehrenmedaille, weil ihm die Sicherheit der Fahrgäste wichtiger ist als seine eigene Karriere. So hatte er unter anderem kritisiert (zitiert nach BILD Hamburg vom 14.4.2000, Seite 13):

- Auf dem Hindenburgdamm nach Sylt wurden Waggons ohne Notbremse eingesetzt.

  • - Auf dieser Strecke schlingerte eine Lok so sehr, daß der Lokführer Entgleisung befürchtete. Die Ursache: Schrauben an den Schwellen waren so locker, daß man sie mit bloßen Händen ziehen konnte.

  • - Die Bahn schlampte bei der ärztlichen Untersuchung von Lokführern.

  • - Bei einem Intercity, der mit 200 Stundenkilometer bei Bremen fuhr, fehlten an drei Radsätzen Befestigungsschrauben. Eine Bremsscheibe war gebrochen...

    Bei der Deutschen Bahn gilt (auch und gerade bei Unfällen!) laut Kripgans: "Wir dürfen unsere Erkenntnisse der Öffentlichkeit nicht mitteilen." Statt dessen, so Kripgans, würden Bahn-Manager gern von ""menschlichem Versagen" reden, vorzugsweise bei unteren Dienstgraden."

    Kripgans' Kritik, vorgetragen vor Feuerwehrleuten, brachte ihm eine Beschwerde des Bahnchefs Mehdorn ein, worauf Kripgans in die Provinz, nach Hamburg, strafversetzt wurde.

    Ich möchte mich an dieser Stelle bei Walter Kripgans dafür bedanken, daß durch ihn die Bahn sicherer ist.

    Da fällt mir ein: Haben Bahnchefs eigentlich Immunität???

    * 11.6.2001
    Die Angehörigen der Toten des Zugunglücks von Eschede wollen jetzt, drei Jahre nach dem Unglück, gegen die Deutsche Bahn auf Schmerzensgeld verklagen.

    Was uns fehlt, ist noch ein Walter Kripgans, einer, der die deutschen Gerichte sicherer macht für die Opfer...

    TINA


    A-011.063
    written ..........: 06.04.2001
    last time revised : 27.06.2001
    
    Am Stück oder geschnitten?

    Bluetooth-Module sind inzwischen auf 1 Chip geschrumpft, denen bloß noch zwei Dutzend Handvoll passiver Bauelemente dazugelötet werden müssen.

    Ericsson Microelectronics
    16481 Stockholm  
    Schweden
    Fax.: ++46-8-7574776

    TINA


    A-011.064
    written ..........: 06.04.2001
    last time revised : 27.06.2001
    
    MystiPHY100

    Philips hat jetzt einen DSP-Controller im Programm, der außer dem Kern, einem physical layer-Controller für 1/100 Ethernet noch genug Platz für weitere Controllerelemente bietet. Damit lassen sich Systems-on-Chip für einen direkten Ethernetanschluß bauen.

    Name: MystiPHY100
    Hersteller: Philips Semiconductor International 
    Fax: ++31-79-3685126

    TINA


    A-011.065
    written ..........: 06.04.2001
    last time revised : 27.06.2001
    
    Das Größte ist der Stecker

    Mit der zunehmenden Schrumpfung durch Extremintegration bleibt auf vielen PC-Karten nur ein einziger Chip übrig. Das größte Teil ist dann der Slotstecker.

    Ausweg: Durch eine Höchstgeschwindigkeits-Lichtleitung alles über einen einzigen Draht abwickeln. Der Anschluß erfolgt dann auch nicht mehr über einen Bus, an dem alles parallel hängt und damit Prozessorzeit kostet, sondern über einen Switch. Sozusagen ein Mini-Ethernet im PC.

    Die ersten Switches sind schon im Angebot.

    TINA


    A-011.066
    written ..........: 06.04.2001
    last time revised : 27.06.2001
    
    Das Größte ist der Stecker

    Wozu Draht, wozu Kabel? Warum nicht gleich eine integrierte Antenne, die per Funk mit den anderen Elementen in Kontakt steht? Das einzige, was wirklich noch per mechanischem Kontakt verbunden werden müßte, sind die Anschlüsse für die Stromversorgung.

    Da könnte man den Computer Modul für Modul an die Leine hängen wie die Strahler bei Halogen.

    TINA


    A-011.067
    written ..........: 06.04.2001
    last time revised : 27.06.2001
    
    Was wird der nächste Boom?

    1. eine Kamera mit Bluetooth
    2. Transponder für Bluetooth

    Warum? Weil man damit ohne Kabel jedes beliebige Gelände/Gebäude ständig überwachen kann. Die Kameras können auch problemlos auf Wagen mitfahren, zum Beispiel auch auf Laufkatzen von Kränen.

    TINA


    A-011.068
    written ..........: 06.04.2001
    last time revised : 27.06.2001
    
    ZIEL!

    Die Softwarebranche hat ein erklärtes Ziel: Software nicht mehr verkaufen, sondern vermieten. Das ist, peinlich, aber wahr, haargenau das, was die böse, böse IBM damals mit ihren Kunden angestellt hat. Aber die Kunden sind ja doof und haben alles vergessen.

    Die Hardwarehersteller haben das gleiche Ziel. Bei den Druckern hatte ich schon vor Jahren beschrieben, wie durch die Verbrauchskosten das dicke Geld reinkommt. Man könnte die Drucker glatt verschenken, der Hammer kommt bei Toner und Tinte. Hewlett-Packard hatte die Nase vorn, als sie Tintenpatronen mit Chip drauf entwickelten. Jetzt setzt HP nach eigenen Worten wieder Maßstäbe: Der Laserdrucker "HP Laserjet 4100" "erkennt, dass sein Toner langsam zur Neige geht und löst automatisch per E-mail eine neue Bestellung aus." (Zitat aus der HP-Werbung auf Seite 21 der "Computer-Zeitung" vom 5.4.2001)

    Nachdem man sich per Firewall gegen Angriffe von draußen schützen muß, braucht man nunmehr einen Firewall zum Abfangen von Emails bestellgeiler Drucker.

    Sowas habe ich mir schon immer gewünscht. Ehrlich.

    *4.5.2001
    Email von dog@dog.dog:

    Schick denen doch eine alte Socke. Ungewaschen. Vielleicht gibt denen das zu denken...

    TINA


    A-011.069
    written ..........: 06.04.2001
    last time revised : 27.06.2001
    
    Schon mal?

    Mein Letterat, äh, Literat, ich meine, mein professioneller Legastiker (*), mein Lektor also, der sagt, es heiße "die Trance" und "in einer Art blauem Farbenmeer". Aber ich will mich nicht echauffieren, wir machen unsere Tippfehler auch selber, so isses ja nicht...

    Unsere Webseiten machen wir auch selbst. Es geht doch nichts über Qualität.

    Aus dem Hause Microsoft darf man die aber nicht erwarten, dog@dog.dog hat da so seine Erfahrungen:

    Vielleicht benutzt auch Bill Gates auf seinem Computer CP/M. Weil es funktioniert....

    Frank Soltis kann uns dazu was erzählen.

    Dieser Artikel steht immer noch im WWW. Prüft es nach! Microsoft hat geschäumt, aber wenn der Artikel noch immer da steht, dann heißt das doch glasklar, daß Frank Soltis recht hat...

    Congrats, Frank!

    TINA

    (*) "Legastiker": coined by Friedrich Küppersbusch


    A-011.070
    written ..........: 06.04.2001
    last time revised : 27.06.2001
    
    Lieber Benutzer

    Begeisterung heischt das neue Design der Homepage der Süddeutschen Zeitung: Java! Wer http://www.sueddeutsche.de laden will, kriegt eine Fehlermeldung auf den Schirm:

    Dazu kann ich nur eines sagen, und das in aller Schärfe:

    Wehret den Anfängen!

    TINA


    A-011.071
    written ..........: 06.04.2001
    last time revised : 27.06.2001
    
    Gentests

    Die deutsche Justizministerin will mit einem Gesetz sicherstellen, daß Firmen und Behörden nicht an die Ergebnisse von Gentests herankönnen.

    Schöner Traum. Und bitteres Erwachen. Die EU-Gesetze haben Vorrecht vor Länderrecht, und wenn die anderen Staaten der EU (allen voran die Briten, bei denen die Versicherungen schon an die Daten dürfen) mittels ihrer korrupten Politiker die Freigabe beschließen, dann müssen die Deutschen nicht Farbe, sondern Gen bekennen.

    Also können die deutschen Politiker schön cheeselächelnd fernsehpromenieren und Bonuspunkte beim Wähler sammeln. Hinter den Kulissen ist die Sache längst entschieden.

    TINA


    A-011.072
    written ..........: 06.04.2001
    last time revised : 27.06.2001
    
    Rot.

    oder:

    Farbe bekennen

    Unser aller Bundeskanzler erklärte den Arbeitsämtern, JEDER habe die Pflicht zur Arbeit und müsse zumutbare Arbeit annehmen. Sonst weniger Geld.

    Wenn die Hälfte der Berliner Taxifahrer Studenten sind, wo ist dann DIESE Hälfte, die das sonst gemacht hätte?

    Wenn die Banken mehrere Hundertausend Angestellte raussetzen, weil der Shareholder Value erhöht werden muß, wohin mit denen?

    Die ollen Griechen hatten eine gute Idee: Wenn die Politiker keine gute Politik machen, dann raus mit ihnen! Aber nicht in Pension...

    TINA


    A-011.073
    written ..........: 06.04.2001
    last time revised : 27.06.2001
    
    Die Justiz als Deutscher Shareholder-Value und Lifestyle-Guide

    http://www.jva-shop.niedersachsen.de

    Noch so eine Klitsche mit Javascript...

    TINA


    A-011.074
    written ..........: 06.04.2001
    last time revised : 27.06.2001
    
    20 Slots!

    Backplanes mit 20 Slots? Gibts hier:

    PI Industrial Computers
    http://www.pi-ipc.de 
    
    Tel.: 08142-598106-0
    Fax.: 08142-598106-19

    TINA


    A-011.075
    written ..........: 06.04.2001
    last time revised : 27.06.2001
    
    Nicht vergessen!

    Im September letzten Jahres (2000) wurde von AOL verlautbart, das Schnüffelfunktionen aus dem Download-Assistenten "Smart Download" würden entfernt. Die hatten die URLs der von den Surfern besuchten Seiten an Netscape und an das FBI gemeldet. Und was ist jetzt!?

    TINA


    A-011.076
    written ..........: 06.04.2001
    last time revised : 27.06.2001
    
    MO-Laufwerke

    DVD-RAMs genannte MO-Laufwerke sind in Deutschland selten, aber zu kaufen: rund 1.100 DM für Laufwerk mit 9,4 Gigabyte auf einer Scheibe. Das Medium muß von Hand umgedreht werden: 4,7 Gigabyte pro Seite.

    Aber der Preis ist noch zu hoch:

    Eine IDE-Platte mit 80 Gigabyte kostet 670 DM.

                 DVD-RAM                     IDE-Platte 
    Laufwerk    1.100 DM                         670 DM 
    8 Medien      120 DM /Stück
                  960 DM 
    Wechselrahmen                                 30 DM
    --------------------------------------------------- 
                2.160 DM                         700 DM 

    DVD ist dreimal so teuer. Die IDE-Platte im Wechselrahmen ist kinderleicht einzusetzen.

    Und im Falle eines Falles paßt so eine IDE-Platte in jeden PC.

    TINA


    A-011.077
    written ..........: 06.04.2001
    last time revised : 27.06.2001
    
    Adios

    Quantum Festplatten gibt es nicht mehr. Maxtor hat diesen Teil des Branchenriesen gefressen. Quantum als Firma besteht weiter und produziert Bandlaufwerke.

    TINA


    A-011.078
    written ..........: 06.04.2001
    last time revised : 27.06.2001
    
    Nachfolger der Stasi

    Der Orden "Nachfolger der Stasi" gebührt zweifellos Großbritannien. Überwachungskameras überall an sich wären ja nicht so schlimm. Die Überwachungsfilme aber auch noch im Fernsehen zu zeigen, das hat schon Nazi-Format.

    Bei Emails sieht es für die Bürger auch schlecht aus. Wie sagte die britische Ministerin Patricia Hewitt noch zur Situation für die Angestellten in Firmen? "Der Arbeitgeber zahlt für die Bereitstellung der Emails, weshalb sie in seinen Besitz fallen." Auch die privaten Emails der Angestellten! Die Chefs dürfen ALLES lesen, auch Privates.

    TINA


    A-011.079
    written ..........: 06.04.2001
    last time revised : 27.06.2001
    
    DOS lebt!

    Email von dog@dog.dog

    TINA


    A-011.080
    written ..........: 09.04.2001
    last time revised : 27.06.2001
    
    Elend

    Was ist so elend groß auf einer Computerplatine? Richtig! Der Prozessor.

    Was kann man dagegen tun?

    Die Chips auf der Rückseite des Prozessor montieren...

    Ublox aus Thalwil, Schweiz, liefert den kleinsten Embedded-PC der Welt.

    http://www.µ-blox.com

    TINA


    A-011.081
    written ..........: 09.04.2001
    last time revised : 27.06.2001
    
    Wohl dem, der rechnen kann

    RTL bietet neuerdings einen Internet-Zugang an. Soll spottbillig sein: 2,2 Pfennig pro Minute.

    Wenn man sich einwählt, muß man aber als erstes die normale Einwahlgebühr für eine Telefoneinheit nach Ortstarif zahlen, sagt der Mensch von RTL-Net am Telefon.

    TINA


    A-011.082
    written ..........: 09.04.2001
    last time revised : 27.06.2001
    

    http://www.anlageschutzarchiv.de/index2.html

    TINA


    A-011.083
    written ..........: 09.04.2001
    last time revised : 27.06.2001
    

    http://www.printprocess.net/

    TINA


    A-011.084
    written ..........: 09.04.2001
    last time revised : 27.06.2001
    
    Ex-und-hopp-Handys

    Die Handys werden immer besser, die Akkus halten immer länger, da sind sie schon reif für den Müll. Dieceland Tech Corp. (DTC) will diesen Sommer Wegwerfhandys produzieren. Angeblich liegen schon Bestellungen für 100 Millionen Stück vor.

    Die Homepage von Dieceland:

    http://www.dtcproducts.com/home.html

    Die Pressemeldung ist so überdreht, daß ich sie hier wiedergebe:

    Das müßt Ihr auch lesen:

    http://www.dtcproducts.com/thepress.html

    http://www.dtcproducts.com/future.html

    Nachdem das Handy aus Recyclingpapier bestehen und so billig sein soll, gibt es aus TINAs Designstudio innovative Ideen:

    Als Vertriebsweg für diese Handys lassen sich Zigarettenautomaten benutzen. Für den Preis von 5 oder 10 Euro lassen sich Kleinteile verkaufen. Angst vor Diebstahl braucht der Automatenaufsteller auch nicht zu haben. Bei Zigaretten zündet der Dieb sie an und verpafft sein Diebesgut. Aber elektronische Teile wie das Handy lassen sich so bauen, daß sie erst im Moment des Zahlens aktiviert werden. Beim Füllen des Automaten wird ein Automatismus gestartet. Werden sie entnommen ohne Zahlung, setzt dieser Automatismus eine Selbstzerstörung der Chips in den Handys in Gang: Eine Sicherung durchbrennen im Chip und das Ding ist tot.

    Wozu etwas klauen, was sich nicht klauen läßt!? Meine Methode ist ein 100prozentiger Schutz gegen Mißbrauch.

    Man könnte die Papphandys sogar so falten, daß sie eine Schachtel bilden, wo Zigaretten reinpassen. Man könnte anstatt der Funktion als Handy auch andere elektronische Geräte auf diese Weise produzieren und verkaufen.

    Wie immer: Copyright by TINA. :-)

    TINA


    A-011.085
    written ..........: 09.04.2001
    last time revised : 27.06.2001
    
    2500 Tote pro Jahr

    Eingepfercht in eine Blechdose sterben jedes Jahr 2500 Menschen. Sie zahlen sogar dafür. Nicht für das Sterben, sondern für das Einpferchen. Flugtransport nennt man so etwas, Geschäftsreise oder Urlaubsflug. Die Todesursache ist Thrombose, verursacht durch stundenlanges, bewegungsloses Sitzen. Ob die Touristenklasse schuld ist?

    Sicher ist, daß es zwischen den Flugzeuggesellschaften Unterschiede gibt, die man in Zentimeter messen kann:

    Abstand zwischen den Sitzureihen:

    Condor: 76 cm
    andere: 81 cm - 83 cm

    Angeblich spielt die Beinfreiheit keine Rolle. Aber das glaube ich erst, wenn ich die Sterbestatistiken der einzelnen Fluggesellschaften sehe!

    TINA


    A-011.086
    written ..........: 09.04.2001
    last time revised : 27.06.2001
    
    Technikfolgenabschätzung

    "PCgo!" (so heißt das Heft wirklich) druckt im Januar 2001 auf Seite 12, eine Akademie für Technikfolgenabschätzung hätte studiert. Was? Das Kaufverhalten der Internetnutzer. Wer im Internet kaufe, eine CD oder ein Buch, der habe in der Regel einen höheren Bildungsabschluß, sei männlich und um die 30.

    Ein Drittel der "Life-Style-Avantgarde" nutze das Internet regelmäßig, im "Arbeitermilieu" (das Wort steht wirklich in dem Heft) seien es weniger als ein Prozent.

    Man sollte, denke ich mir, die Folgen abschätzen von Technikfolgenabschätzungen. Man sollte die Statistik bemühen und sich ansehen, wieviel Menschen auf die einzelnen Niveaus entfallen. Wenn "höherer Bildungsabschluß" Abitur und vielleicht auch schon Handelsschule einschließt, wieviel Prozent der derzeitigen Schulabgänger sind das, und wieviel Prozent der Bevölkerung macht dies aus? Und wie verteilt sich das über die Alterspyramide?

    Was sagte schon unser Gansler der Gechichte? "Ist ja alles bloß halb so doppelt."

    TINA


    A-011.087
    written ..........: 09.04.2001
    last time revised : 27.06.2001
    
    Verboten

    Das Landgericht Berlin, so ist zu lesen, hat verboten. Emails hat es verboten. Werbeemails. Grundsätzlich sogar. Grundsätzlich verboten sind Werbeemails an Geschäftsadressen.

    Geschwiegen hat das Gericht zur Frage von Werbeemails an Privatadressen. Uff, Glück gehabt, da kann man den Dödeln ja die Mailboxen vollknallen mit ScheiB jeder Machart. Weil, wenn die Dödel keine Werbung mehr kriegen dürfen, dann kann man nichts mehr verkaufen, das schadet der Wirtschaft, und das geht doch nicht, oh großer Bundeskanzler Schröder!

    Wer, wie unser aller Kanzler Nachfolger, Gerhard Schröder, wie Moses das Land teilt, um die Fluten ins Emsland zu lassen, koste es was es wolle, damit im tiefsten Binnenland Hochseeschiffe gebaut werden können, so brav den Wünschen der Industrie Folge leistet, der wird sich auch dem Wunsch der Werbetreibenden nicht verschließen dürfen, die Mailboxen sperrangelweit offen zu halten für jeden Dreck, für jede Werbung, und sei es Werbung für Kaffeefahrten oder für Parteireklame der SPD. Der Unterschied ist ja nicht so groß...

    Was tun? Ich wüßte etwas, und das wird den Damen und Herren nicht schmecken. Und es funktioniert! Doch, ganz sicher, denn ich habe dazu ein Urteil eines Gerichts, ein grundsätzliches sogar!

    Mensch deklariere seine Emailadresse als Geschäftsadresse! Unter Umständen kann das sogar beim ISP so geschaltet werden: Die Emails an bestimmte Adressen IN EINE FIRMA werden einfach woandershin umgeleitet. Klagen kann dann die Firma. Warum sollte man sich nicht eine Firma gründen einzig und allein zu diesem Zweck? Eine Firma, deren einzige Aufgabe die Weiterleitung von Emails ist. Deren Besitzer (vielleicht als Genossenschaft) die Inhaber der Emailadressen sind.

    Denkt mal drüber nach!

    TINA


    A-011.088
    written ..........: 09.04.2001
    last time revised : 27.06.2001
    
    I am a survivor of Mount St. Helens

    Vor ein paar Jahren hat es Bäng gemacht und so ein kleines Stückchen von einem Vulkan in die Luft gejagt. Ein paar Quadrakilometerchen freie Natur, so richtig schönes Grün mit vielen Bäumen und Tieren, wurde zu einer toten Mondlandschaft.

    Unter der Eifel brodelt es auch...

    http://www.uni-geophys.gwdg.de/~eifel/

    http://www.uni-geophys.gwdg.de/~eifel/results.html

    Dies Bild hat es in sich: http://www.uni-geophys.gwdg.de/~eifel/Pics/Section1.Presse_gross.jpg

    Im Bytelabor auf dem Rütteltisch

    TINA


    A-011.089
    written ..........: 09.04.2001
    last time revised : 27.06.2001
    
    Phone

    Laut Urteilen des Verwaltungsgerichts Köln dürfen Handynutzer ab Februar 2002 ihre Telefonnummer behalten, wenn sie von einem Provider zu einem anderen wechseln. Aktenzeichen: 11 K 4430/00 und 11 K 4437/00.

    TINA


    A-011.090
    written ..........: 09.04.2001
    last time revised : 27.06.2001
    
    Hamburg.de

    Die Banker haben das Internet entdeckt. Als erstes haben sie den kleinen Handwerkern weisgemacht, wie toll das Internet sei. Die vielen Firmen (und die Handwerker auch!), die die Banker ins Internet brächten (mit schönen Krediten, ist doch klar!) seien dank Internet INTERNATIONAL!

    Klasse, was? Als ob der Wirkungskreis eines Handwerkes über seinen Wohnort hinaus reichen würde. Darüber ist auch schon geschrieben worden. War sogar einer meiner Nachbarn:

    http://www.ariplex.com/bhv/bhvwieso.htm

    Auch in Hamburg, wie in den meisten anderen Städten, haben die Banker die große Knete voll im Visier, und schnappen sich die Städtenamendomains. Kein Wunder! Die Städte haben weder Ahnung von noch Geld für Websites. Also lassen die sich die Dinger vom Großkapital hinstellen. Städte und Stadtverwaltungen werden reduziert auf Alibifunktion.

    Gibt es schon eine Stadt mit Namen "Allianz"? Oder benamsen die erst um, wenn sie ganz Deutschland eingesackt haben?

    TINA


    A-011.091
    written ..........: 09.04.2001
    last time revised : 27.06.2001
    
    Vom Saulus zum Brutus

    "Diese modernen Robin Hoods der Musik wachsen schneller als die Musikindustrie reagieren kann." [1]

    "Die Musikindustrie steht unter einem grauenhaften Druck." [2]

    "Wenn wir es nicht ändern, daß im Internet Raubkopien und Musik kostenlos angeboten wird, steht unsere Musiksparte BMG und die ganze Musikindustrie vor dem Aus." [3]

    "Auf in den digitalen Alltag der Musik!" [4]

    "Wir laden alle Plattenfirmen, Verbände und Musiker ein, an Napster mitzuarbeiten." [5]

    "Shawn Fanning macht auf mich einen ähnlichen Eindruck wie ein anderer Firmengründer, der zum Star der Internet-Wirtschaft aufgestiegen ist: Steve Case von AOL." [6]

    "Die Bereitschaft der Kunden zu zahlen ist da." [7]

    "Ich bin überzeugt, daß wir ein funktionierendes Abo-Modell im Juni oder Juli vorstellen werden." [8]

    "Bei Napster sollen auch Filme getauscht und verkauft werden." [9]

    [1] in der "FAZ" vom 16.3.2000
    [2] im "Spiegel" Nr. 30/2000
    [3] in "Capital" vom 10.8.2000
    [4] in der "FAZ" vom 22.8.2000
    [5] in PR-Mitteilung zu Übernahme von Napster, 31.10.2000
    [6] im "Spiegel" Nr. 45/2000
    [7] in der "Financial Times Deutschland" vom 31.1.2001
    [8] in "Independent" vom 31.1.2001
    [9] in In der "Zeit" vom 1.2.2001

    In der DDR nannte man solcherlei Wendehals. Ist eben doch so, daß das Geld die Meinung macht. Auch die eigene.

    Oh, Ihr wollt wissen, welche Leute die Sprüche losgelassen haben? Nicht Leute, sondern Leut. Einer nämlich, Thomas Middelhoff, der seit 1997 Bertelsmann vorsitzt.

    Sieh mal einer an...

    TINA


    A-011.092
    written ..........: 09.04.2001
    last time revised : 27.06.2001
    
    I am a survivor of Eifel

    Warten wir es ab... :-)

    TINA


    A-011.093
    written ..........: 09.04.2001
    last time revised : 27.06.2001
    
    I am a survivor of Topware

    Die Topware AG, falls sich noch jemand entsinnt, war die Firma, die mit den Daten der Telefoniker und der Telekomiker einen so lockeren Umgang hatte, daß die Gerichte bemüht werden mußten.

    Nun hat Gericht, meldet "PCgo!" in der Ausgabe 4/2001 auf Seite 10, wieder zu tun. Diesmal das Konkursgericht. "Buhl Data Service" soll die Rechte an der "D"-Serie von CDs erworben haben. "Buhl Data Service" ist die Firma, die durch den Vertrieb der Disketten und CDs von "Wiso" groß geworden ist. Fernsehwerbung ist gesund!

    TINA


    A-011.094
    written ..........: 09.04.2001
    last time revised : 27.06.2001
    
    Die Masse machts!

    Platten mit 3600 UpM sind ruhige Brummis, solche mit 7200 UpM Heuler und die mit 10.000 UpM ersparen den Gang zum Zahnarztbohrer. Geräuschmäßig, meine ich.

    Platten mit 15.000 UpM? Solls geben, heißt es.

    http://www.seagate.com/cda/products

    Das Bild von den 15.000er Laufwerk ist ja schon interessant: Die Scheiben sind kleiner, das Gehäuse richtig dick und wuchtig. Irgendwie muß ja das Schwingen aufgefangen werden, sowohl das von außen als auch das durch die Platte selbst verursachte.

    Wegen der Geräusche gibt es jetzt anscheinend die Möglichkeit, Platten in zwei Modi zu betreiben: leise, aber langsam oder schnell, aber laut. Um die Geräusche und die Schwingungen zu däpfen, gibt es bei IBM Flüssigkeitslager.

    TINA


    A-011.095
    written ..........: 09.04.2001
    last time revised : 27.06.2001
    
    Einfach schön!

    http://www.manufactum.de

    TINA


    A-011.096
    written ..........: 09.04.2001
    last time revised : 27.06.2001
    
    Electronic Commerce hoffähig?

    Die Uni Frankfurt, Abteilung Wirtschaftswissenschaften, hat einen Lehrstuhl für Electronic Commerce.

    Würde mich interessieren, was die zu den Wirtschaftskriminellen sagen. Oder zu deren kriminellen Methoden an sich. Wie zum Beispiel MLM.

    TINA


    A-011.097
    written ..........: 09.04.2001
    last time revised : 27.06.2001
    
    Mehr Dampf!

    http://classic-radios.bn-online.net/radios

    TINA


    A-011.098
    written ..........: 09.04.2001
    last time revised : 27.06.2001
    
    Geschirr

    http://www.geschirrboerse.de

    TINA


    A-011.099
    written ..........: 27.06.2001
    last time revised : 27.06.2001
    

    http://www.4centity.com

    TINA


    A-011.100
    written ..........: 09.04.2001
    last time revised : 27.06.2001
    
    Aktenzeichen W 5 KLs 70 Js 12730/00

    Das Landgericht München hat entschieden gegen Domaingrabbing. Faszinierend...!

    * 11.6.2001
    War ganz schön clever von dem Gericht, hier zu entscheiden. Das war es wohl, was eine andere Entscheidung beschleunigt hat:

    gruene-bayern.de
    gruene-muenchen.de

    Ratet mal, wer die gegrapscht hatte! Die SPD? Falsch. Die CSU? Falsch. Die FDP? Ganz falsch. Die PDS wars, und (wie meine Tageszeitung, die http://www.sueddeutsche.de) schreibt, kriegen die Grünen die Domains sogar geschenkt.

    "Offizielle" Domain der Grünen in Bayern ist

    bayern.gruene.de

    * 11.6.2001
    Noch ein Fall von Namensgrabbing: Lego, das sind die mit den vielen Plastiksteinchen, haben ein neues Phantasieweltspiel gebaut namens "Bionicle", das (sagt mein Tagblatt, die SZ) im Internet und auf CD-ROM läuft, mit Figuren und all so nem Zeugs. Die Namen für die Figuren wurden kurzerhand bei den Maoris gekapert: "Onewa", "Pohatu" und so weiter. Fanden die Maoris aber gar nicht lustig. Als Entschuldigung könnte Lego den Maoris den Namen "Lego" schenken. Aber das fänden die wahrscheinlich erst recht nicht lustig...

    TINA


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