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TINA
and
Copyright © 1997
Antares Real-Estate
last update: 14.9.97
Zu Lagardere gehört Matra. Matra-Harris ist (unter anderem) ein
IC-Hersteller, vor allem im Military-Sektor. Angeblich soll Matra mit dem
Thomson-Äquivalent zusammengelegt werden und den größten
europäischen Konzern für Elektronik und Rüstung zu bilden.
Später will man die Weltmarktsführung. So meldet es wenigstens
dpa.
Das ist die eine Seite der Medaille. Die andere: Der Unterhaltungsbereich
von Thomson soll an Daewoo verkauft werden. Nachdem Thomson schon vor
Jahren Nordmende und andere Firmen geschluckt hat, jedes Mal mit fatalen
Folgen für den deutschen Arbeitsmarkt, geht es nun mit dem gesamten
Unterhaltungs-Elektronik den Bach runter. Thomson verschwindet.
Die Arbeitsplätze auch.
TINA
Jetzt bekomme ich den neuesten Katalog - und siehe da: Nachbars und eigene
Nackedeis gibt es zu sehen für sage und schreibe 79.-- DM
(neunundsiebzig!). Es gibt sogar 2 CDs - jede mit 750 Fotos - und es
kostet natürlich jede 79 Mark!
Da fällt mir wieder ein, warum der Playboy in Amerika so kräftig
verloren hatte: Wenn jemand eine nackte Frau sehen wollte, dann sagte er
einfach seiner Freundin: "Zieh dich aus!" In Deutschland
scheint das nicht zu funktionieren.
TINA
http://ftp.uni-mannheim.de/info/OReilly/windows/win95.update/ntfsdos.html
TINA
Das soll also ein Diebstahlschutz sein. Naja! Gehen wir davon aus,
daß es viele nette kleine Teile gibt, wie Bohrer usw., die alle ein
paar Mark kosten, dann braucht ein Ladendieb nur folgendes tun: Das Teil
kaufen. Daheim wird es genau gewogen und ein Gewicht von gleicher Masse
hergestellt. Wieder im Laden läßt der Dieb das Gewicht liegen,
steckt sein Beutestück ein - und spaziert vollkommen unbehelligt durch
die Schleuse...
Ob man als Gewicht Sand in eine Tüte füllt (der fällt
nachher niemandem auf) oder kleine Steine oder anderes (gerade im Winter
Streugut!), das ist völlig egal. Die Idee, eine effiziente
Überwachung des Ladens (und damit deren Kosten) vermeiden zu
können, ist grundlegend falsch. Natürlich wird jemand, der nicht
so pfiffig ist, nicht auf solche einfachen Idee kommen, dafür aber
werden andere die nicht vorhandene Überwachung ausgiebigst nutzen. Es
ist also auch falsch, zu glauben, daß man wenigstens einen Teil der
Ladendiebe ausgeblockt und damit den Schaden verringert hätte: Die
anderen klauen dafür umso mehr und umso ungenierter...
TINA
Da wundert einen gar nichts mehr, auch nicht, daß Fernseher in
Zukunft Java-fähig sein sollen dank eines Java-Interpreters in Form
eines 32-Bit-RISC-Prozessors, der Java im Native Mode verarbeitet.
TINA
Oder nicht schizophren, sondern eiskalte Berechnung: Die Technik, die
Active-X liefert, steht doch sowieso allen offen, wozu sie also weiter
vorantreiben und dafür Geld ausgeben!? Geld einnehmen ist doch viel
schöner - und dann noch gleich 1/3 des Werbeetats. Laut Geschichtsbuch
gab es in den USA einmal so etwas wie Anti-Trust-Gesetze. Aber so genau
weiß ich das nicht, weil das Geschichtsbuch jetzt auf dem Server im
Internet ist, bei MSN...
TINA
Die vielen kleinen Schrauber sind viel
billiger als IBM und haben daher (Kopf einziehen!) trotzdem noch
überleben können. Das wird sich jetzt kändern. Weil die
Zerschlagung der Post ebenfalls viele Arbeitskräfte freisetzt, werden
die ebenfalls für andere Aufgaben genutzt. Die Telekom will nicht nur
in den Handel mit PCs einsteigen (Tante-Emma-Läden und
Supermärkte führt sie ja schon), sondern auch bei Wartung und
Instandhaltung mitmischen. Da sie im Gegensatz zu IBM über ein sehr
dichtes Netz verfügt, wird meiner Vermutung nach mindestens 1/3 der
bisherigen Schrauber/Reparateure dichtmachen können in den
nächsten Jahren.
Ein Aspekt, der aus einem ganz anderen Bereich kommt, wird durch die
Flächendeckung der Telekom auch durchgeschüttelt: die soziale
Relevanz und Notwendigkeit eines PC. Bei einem jetzt geführten
Prozeß wurde vom Gericht für einen Behinderten der Kauf eines
PCs nicht als vom Sozialamt erstattungsfähig deklariert, sondern ihm
nur eine Schreibmaschine zugebilligt. Wohl dem (Richter), der eine
Sekretärin hat...
Weil nun, dank Telekom, nicht nur Telephone, sondern auch PCs
flächendeckend sein werden...
Gebt PC-Freiheit, Sire!
TINA
O.k., zu irgendwas muß DOOM schließlich gut sein ... und wenn
es nur dem Verkauf von Grafik-Karten dient...
TINA
TINA
Bleibt die Frage: Was soll das!? Derlei Scherze kann jeder machen, der
den Zugriff auf das Netz mit einer proprietären Software macht, sei es
AOL, Compuserve oder nochwer. Das ist wirklich kein Kunststück. Also
nochmal die Frage nach dem Sinn. Jemand, der sich freuen könnte,
wäre die chinesische Regierung. Die könnte doch glatt den Besitz
von unerwünschen Programmen verbieten und mit Todesstrafe ahnden (in
China nix neues) und den Zugriff nur über bestimmte Tools zulassen.
So what, Mr. Yahoo!?
Ach ja: Vielleicht kommen wir doch hinter den Sinn, wenn wir uns
anschauen, was denn so erlaubt sein soll: "ein breites Angebot an
Themen, wie Unterhaltung, Sport, Wissenschaft, Kulturen der Erde, Kunst,
Handwerk..." Fällt das Kamasutram jetzt unter Kunst, unter Kultur
oder unter Handwerk?
Nein, mal ganz ernsthaft: Was steckt da dahinter? Ich befürchte:
WERBUNG. Die Firmen, die an der Sachen teilhaben wollen, werden in das
Angebot, das der proprietäre Zugriff erlaubt, kommen gegen Zahlung von
Dollars, Francs, DM, Yen...
TINA
Das waren nur die nackten technischen Daten. Wie sieht es aus mit der
realen Anwendung? Die bisherigen Karten konnten nur wenige Bytes
unterbringen, 20 - 30 Bytes oder vielleicht 200 bis 400 Bytes. Jetzt gibt
es 32 KiloByte pro IC. Nichts spricht dagegen, unter Umständen mehrere
davon in eine Karte zu packen.
Was fangen wir damit an? Wie wäre es mit einer "Bookmark"
wie bei den Cookies von Netscape und Konsorten!? Dann könnte der
Händler (oder wer auch immer) sehen, wo wir vorher gekauft haben,
vielleicht, was wir vorher gekauft haben. Wie wäre es mit Notizen
für die anderen Händler nach dem Muster: "Ist ein
Nörgler", "Moniert immer wegen der Qualität der
Ware"...!?
Früher, in den unzivilisierten Zeiten, zogen Vagabunden und kleine
Ganoven durch die Lande, machten ihre Geheimzeichen an Hecken und
Büsche und Türen usw., signalisierten, wo man gut plündern
konnte und wo man sich wegen des Gendarms lieber nicht blicken ließ.
Heute leben wir in der Zivilisation. Heute sind diese Zeichen in unserem
Portemonnaie...
Zieht Euch warm an ...!
TINA
TINA
TINA
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TINA
TINA
TINA
TINA
624 Zylinder, 128 Köpfe, 63 Sektoren. Landezone: 4993! Das Laufwerk
wird mit 4994 Zylindern angegeben und mit 16 Köpfen. Wieviel
Köpfe es real sind, weiß ich nicht, aber daß es 8 Scheiben
geben soll in diesem Gehäuse, kann ich mir nicht vorstellen. Sicher
ist aber eines: Durch den großen Durchmesser ist der nutzbare
Bereich der Scheiben sehr groß.
Mit CORETEST ermittelt (mit einem AMD 5x86-133): Mittlere Zugriffszeit:
15 msec, Track-Track: 6 msec. Data Transfer-Rate: 3847 kByte/sec. Das
kann sich sehen lassen. Weil die Spuren sehr lang sind, können bei
kontinuierlich aufgezeichneten Daten hohe Geschwindigkeiten erreicht
werden, wenn viele Sektoren hintereinander folgen (denn die
Umfangsgeschwindigkeit ist groß). Da reicht auch eine Drehzahl von
nur 3600 Upm. Sind die Daten wild verteilt, macht sich natürlich die
hohe Spuren-Zahl bemerkbar. Folge: die 6 msec Track-Track. Der angeblich
vorhandene Cache hat sich bei CORETEST also nicht bemerkbar gemacht.
Vielleicht ist es aber auch so, daß nicht alle Platten
tatsächlich den Cache enthalten? Egal! Für einen großen
Datenparkplatz ist die Bigfoot zur Zeit die ideale Lösung. Eine heute
übliche Hauptplatine mit 4 EIDE-Anschlüssen verträgt 4
solcher Platten, ergibt locker 10 GigaByte - und das für unter 2000
Mark!
TINA
TINA
Da sollte man doch glatt die alten Zeitungsarchive durchsehen, die
betreffenden Namen heraussuchen und diesen Herren ganz gezielte Fragen
stellen, was sie sich dabei gedacht haben. Unsere Arbeitslosen
wüßten gerne eine Antwort. Und das Amt für
Arbeitslosenverwaltung auch, das schließlich jedes Jahr mehrere
Milliarden Mark zahlen muß.
Könnte es sein, daß es unter Umständen intelligenter
gewesen wäre, auf die Aufträge aus Rotchina, die ein paar
Milliarden brachten, zu verzichten - und damit den Folgeschaden in
Höhe von mehreren Hundert Milliarden Mark zu vermeiden!?
TINA
TINA
TINA
TINA
TINA
TINA
Wenn man vergleicht, daß es vor 40 Jahren im Juli hieß, die
Preise für Transistoren seien endlich gesunken, im Vorjahr wären
mehr Transistoren produziert worden, ganze 3 1/2 Millionen Stück, aber
in diesem Jahr (1956) wären es bereits 2 Millionen, bis Jahresende
erwarte man insgesamt eine Zahl zwischen 10 und 11. Aber das nur am
Rande. Wesentlich sei, daß nach einer Reihe von Anti-Trust-Klagen
AT&T viele Patente kostenlos habe abgegeben müssen.
Darunter waren ganz offensichtlich auch jene für Transistoren. Da wird
einem dann manches klarer.
TINA
Das dürfte eine der weitreichendsten Entwicklungen des Jahrhunderts
sein. Telefonnummer der Entwickler gibt's bei mir.
TINA
Weil man nicht jedes Mal alles komplett assemblieren wollte, wurde das
Konzept so geändert, daß LINK-bare Files gemacht wurden und
lediglich nur das neu assembliert wurde, was noch nicht übersetzt
worden war. Die Linker mußten dann die übersetzten Teile
zusammenfügen. Man ging später noch einen gewaltigen Schritt
weiter und übernahm aus den Hochsprachen zB deren Behandlung von
Unterprogrammen. Im Gegensatz zu früher kann man heute ein
Unterprogramm aufrufen und dabei auch Variablen übergeben: CALL yxz
(var1, var2, var3,...) oder so ähnlich. Beim Übersetzen wird aus
der Klammer eine sogar recht aufwendige Sache gemacht, die Stack-Pointer
setzt, Variablen kopiert und so weiter. Beim RETURN werden die Pointer
wieder korrigiert usw. Also ist heute ein Assembler eine Hochsprache (mit
erstaunlichen Eigenschaften!). Zur Steuerung des Assemblers gibt es daher
auch eine große Zahl von Befehlen, die ausschließlich den
Übersetzungsvorgang steuern, also mit dem Prozessor gar nichts zu tun
haben.
"Maschinensprache" hatte ich mir früher auch immer anders
vorgestellt. Bei den IBM-Großrechnern zum Beispiel ist aber
Maschinensprache nicht das, was die Maschine real ausführt, sondern
nur ein Zwischencode, der seinerseits von einem Interpreter (Software!)
abgearbeitet wird. Das hat für IBM (und die anderen natürlich
auch) den Vorteil, daß man die Hardware komplett umbauen, ja, sogar
einen ganz anderen Prozessor einbauen kann, die darüber (über der
Maschinensprache) liegenden Softwareschichten aber vollständig
unverändert lassen kann. Durch diesen Kunstgriff ist es IBM gelungen,
die Leistung der Maschinen durch Austausch von ein paar Moduln Stück
um Stück hochzufahren, ohne daß die Kunden deshalb die Software
umstellen mußten, was horrende Kosten und große Risiken nach
sich gezogen hätte. Eine Maschinensprache bei einem Micro-Prozessor
und bei einem Mainframe ist also ganz und gar nicht das gleiche.
TINA
Ob die Energieversorger "die Ballungszentren" versorgen werden,
wie Du meinst? Ich weiß nicht so recht. Oder meinst Du die
städtischen Unternehmen? Für die trifft das nämlich zu. Es
gibt in Münster, Hamburg, Bremen und (wenn ich mich nicht irre)
Düsseldorf dazu schon Ansätze. In Nordrhein-Westfalen planen die
10 größten Städte ein eigenes Netz. Interessanterweise sind
das aber nicht nur die Versorgungsunternehmen. In Bremen beispielsweise ist
neben den Stadtwerken Bremen und den Stadtwerken Bremerhaven die
Städtische Sparkasse Bremen beteiligt! Frage jetzt mal einer, warum
die Sparkasse Bremerhaven nicht mit von der Partie ist. Ob Bremen, bekannt
durch die Asche des Vulkans:-) mal wieder kräftig über die
Grenze in anderer Leute Taschen greifen will?
Die Firma in Bremen heißt übrigens "Brecom
CNB-Communications Netmanagement Bremen GmbH" und residiert in der
Theodor-Heuss-Alle 20 in 28215 Bremen. Sie darf nach Aussagen gewisser
Leute "ab 1.7.96 Corporate Networks betreiben, man darf aber nicht
nach außen hin [d.h. aus der Firma heraus] Sprache
übertragen."
In Hamburg ist die Informationspolitik wesentlich besser. Es gibt sogar ein
eigenes Newsletter namens "LIT Info" des Landesamts für
Informationstechnik. In Hamburg ist die Netzstruktur riesig (große
Stadtfläche). Man hat schon vor über 100 Jahren mit dem Bau
begonnen. Damals mußte man Feuermelder mit einer Zentrale verbinden.
Später kamen Polizei-eigene Leitungen hinzu. Heute ist es das interne
Netz der gesamten Stadtverwaltung.
In anderen Städten plant man ebenfalls eigene Netze. Aber man gibt
sich noch sehr bedeckt. Je mehr man jetzt mauschelt und je weniger
Informationen man herausläßt, desto mehr Geld kann man nachher
scheffeln... Ich vermute, daß eine ganze Menge Leute aus der Politik
klammheimlich damit beschäftigt sind, sich hier einen ruhigen Job als
Ruhesitz behaglich auszupolstern...
PS: Eben kommt die Meldung, daß die Vebacom (Düsseldorf), die
RWE Telliance (Essen) und die Bayernwerk Netcom (München) mit ihren
Netzen loslegen. Bayernwerk Netcom soll bereits 4000 km Glasfaserkabel in
Betrieb haben. Das ist aber ein Klacks gegen die rund 40.000 km, die die DB
(Bundesbahn) herumliegen hat. Die DB will zusammen mit Mannesmann eine
gemeinsame Tochterfirma DBcom (oder so ähnlich) auf die Kabelei
loslassen und in den nächsten 2 Jahren sogar noch 10.000 km
Glasfaserkabel zusätzlich verlegen. Im Gegensatz zu allen anderen
Anbietern hat die DB als einzige ein die ganze Bundesrepublik umfassendes
Netz. Außerdem hat sie, was in den ganzen Pressemeldungen und
Kommentaren vergessen wird, eigenes Gelände! Sie wird also nicht, wie
die anderen Anbieter den Städten irgendwelche Gebühren zahlen
müssen. Ebenso wie den anderen Anbietern fehlt der DBcom der
Anschluß an den Endkunden, die "letzten Meter". Das
läßt sich jedoch durch Funk-Telefone umgehen. Weil die
Funktelefone überall in der Stadt Transponder-Stationen
benötigen, kommt der Bahn ihr Gelände zustatten, auf dem sie
diese Stationen aufstellen kann. Der Punkt Elektro-Smog wird von allen
Anbietern unter den Tisch gewischt. Die Bundesrepublik ist übrigens
(nach den letzten Meldungen im Fernsehen) bereits heute das am
höchsten mit Elektro-Smog verseuchte Gebiet der Erde.
TINA
TINA
Es freut mich, daß meine Warnungen vor scharfkantigen Gehäusen
bei mindestens einer Zeitschrift durch deren eigene Erfahrungen und
nachfolgende Berichte unterstützt werden.
Meine Hinweise zu der ISO 9000 kamen nicht aus der Luft, sondern beziehen
sich auf Aussagen aus Firmen. Diese Aussagen waren nicht einmal geheim
(hinter vorgehaltener Hand), sondern waren auch in Zeitschriften zu lesen.
Soviel zu ISO 9000.
[Vergleiche C-001.308 in TINA_CF.HTM]
Mangelnde Qualität von Waren ist eine reine Sache der Kalkulation:
"Stelle ich alle Waren sauber her, prüfe ich alle Waren - oder
stelle ich einfach her und verkaufe?" Wenn die Kosten durch
Reklamationen geringer sind als der Aufwand für eine einwandfreie
Fertigung und für das sorgfältige Prüfen, dann ist doch
klar, daß keine Kontrolle durchgeführt wird. Der Kunde, der ein
defektes Teil erhalten hat, wird sich sogar noch freuen, daß er so
schnell ein ganz neues Ersatz-Exemplar bekommt. Diese Freude würde
höchstens dadurch getrübt, daß auch dieses Exemplar dann
nicht funktioniert... Aber, so ein Originalzitat: "Meckerer gibt es
immer wieder. Man kann es nicht allen recht machen..."
TINA
Und etwas anderes noch: Wie oft passiert es, daß Ihr irgendwo anruft
und statt eines Menschen Stimme plötzlich Musik aus dem Rohr dudelt? Wie
lange müßt Ihr da warten: 1 Minute, 2 Minuten, 5 Minuten?
Rechnet mal nach: 3,60 DM pro Minute x 5 Minuten...! Das macht "mal
so eben" 18 Märker für nix und wieder nix! Wenn Ihr Euch
das ersparen wollt und es per FAX versucht, was blüht Euch dann? Geht
mal davon aus, daß so eine Verkaufsliste, die Ihr per Fax-Polling
holen wollt, ihre 8 bis 10 Seiten hat, was locker 10 Minuten
Übertragungszeit kostet. Also seid Ihr ratz-fatz 36 Mark los! Und es
gibt keine Garantie, daß Ihr irgendwas von dem Zeug in der Liste
brauchen könnt! Was ist, wenn seitenweise irgendwelche exotischen
Ersatzteile kommen, die nun absolut niemand brauchen kann - äh, und
die guten Sachen kommen (falls überhaupt) ganz am Schluß auf der
allerletzten Seite...
Für 36 Mark kann man sich auch schon 'ne gute Pizza leisten oder 'ne
flotte CD...
TINA
Eine andere Zeit ist bei ICs die Zyklus-Zeit. Die besagt, daß man
nach einem Lesen NOCHMALS lesen kann. Bis dahin vergehen durch allerlei
Dinge (vielleicht Refresh) doch etliche Nanosekunden.
SIMMs sind nicht Kondensatoren, sondern sind eine Bauform für
Speicher. Pfiffige Hersteller haben sich diese Sockel mit ihren vielen Pins
zunutze gemacht und andere Assemblies so hergestellt, daß sie in
diese in die (durch hohe Stückzahl) preiswerten und sehr
funktionstüchtigen SIMM-Sockel gesteckt haben. Es ist nämlich gar
nicht so einfach, eine praktische und auch preiswerte Methode zu basteln,
um Platinen auf andere aufstecken zu können. Bei SIMMs wird durch die
mehrfache Verriegelung zum Beispiel auch dafür gesorgt, daß die
Module nicht durch Vibration oder Erschütterung durch Schlag
herausspringen können.
Die Kondensatoren, die in den dynamischen RAMs speichern, sind nicht jene,
die ich mit Kapazitäten gemeint hatte. Ich bezog mich auf die
Kapazität, die am Eingang des ICs ist bzw am Ausgang. In diese
Kapazitäten müssen die Treiber Strom schicken (oder
herausziehen), um dort den Spannungspegel zu ändern.
Wenn man mehrere ICs (d.h. mehrere SIMM-Module mit dynamischen RAMs) benutzt,
dann addieren sich die Kapazitäten der einzelnen ICs sehr wohl! Die
"Steuer-ICs" (wie Du sie nennst), gibt es in der von Dir
beschriebenen Form nicht. Es handelt sich um Treiber, die einfach die
Schleusen auf oder zu machen. Ein "Prüfen" von
Spannungswerten gibt es nicht. Geschaltet wird bei der heute üblichen
Schaltungslogik flankengesteuert, d.h. zu einem sehr genau definierten
Zeitpunkt, der sich durch das Schaltverhalten der ICs ergibt. "Genau
definiert" ist also nicht etwas, was der Mensch für alle Zeiten
fixiert hat, sondern (salopp ausgedrückt) das jeweilige Exemplar IC
"beschließt", die Daten jetzt so und so zu übernehmen.
Genau hier machen sich Kapazitäten und Parameterstreuungen extrem
bemerkbar. Es geht hier nämlich um einen Schnappschuß, der nur
Bruchteile von Nanosekunden betrifft, vielleicht gerade noch mehrere
Nanosekunden. (Aber das wäre schon langsam!). Und genau im Moment
dieses Schnappschusses müssen an allen Pins die richtigen Pegel liegen!
Ich habe in der EDN Europe [July '96] einen guten Artikel von Jim Lipmann
gefunden, der sich mit Störungen beschäftigt, die durch Leitungen
entstehen können. Zur Beachtung: Bei den hohen Frequenzen, die bei
Computern auftreten, sind die einzelnen Verbindungsstrecken zwischen den
ICs nicht irgendwas, sondern müssen nach den Regeln der
Leitungstheorie behandelt werden.
PC-Board-Leitungslängen, die zu
wahrnehmbaren Störungen der
Signal-Integrität führen können:
Laut Lipman ist es eine Faustregel, daß - wenn die Anstiegs- oder
Abfallzeit eines Signals kürzer ist als das Signal braucht, um in der
Leitung zum Ende und wieder zurückzulaufen - es wahrscheinlich
Störungen geben wird. Die Laufzeit auf typischen Platinen (hängt
auch vom Material ab!) beträgt 0,0669 nsec/cm.
(Diese krumme Zahl ergibt sich durch die Umrechnung von Zoll in Millimeter.)
Es hat eine ganze Weile gedauert, bis die Hersteller bei dynamischen RAMs
die Probleme in den Griff kriegen konnten. Es gibt nämlich nicht nur
ein Überschwingen, sondern auch Unterschwingen. Das kann die ICs sogar
zerstören! Also hat man als ersten Schritt Treiber gebaut, die durch
einen Widerstand (eklig herzustellen!) eine Anpassung an den
Wellenwiderstand der RAM-Anschlüsse bewirkt haben. Die heutigen
Treiber müssen so etwas analog tun.
Ein anderes Problem sind die "Glitches", die entstehen, wenn die
Ausgangstreiber (jene beiden Transistoren, die als letzte im IC sitzen)
eines ICs gleichzeitig leitend sind (das geschieht beim Entlangfahren der
Schaltflanke). In diesen Momenten gibt es Einbrüche in der
Versorgungsspannung, die andere ICs stark stören können.
So, dabei belasse ich es mal für heute...
TINA
Daß die Leichen aber auch im echten Sinn Sondermüll sind, ist
ein sehr ernstes Problem. Früher hat man die Erde vom Friedhof immer
an die Gärtnereien usw. verkauft (gut gedüngt...), die war sehr
beliebt. Mit dem Quecksilber darin geht das aber nicht!!! All jene, die
sich irgendwo "Blumenerde" kaufen, sollten verdammt wachsam sein,
wo das Zeug wirklich herkommt.
TINA
TINA
Wer den Emulator benutzen möchte und sich dabei absolut korrekt
verhalten möchte, der kann sich einen defekten ZX 81 (mit ROM!)
besorgen bzw lediglich dieses BASIC-ROM. Es reicht, wenn das IC vorhanden
ist. Funktionstüchtig muß es natürlich nicht sein. Bei den
IBM-PCs und deren Clones ist das analog gelaufen: Einfach eine originale
Platine besorgen, die sonst als defekt weggeworfen worden wäre (oder
wurde) - schon ist man im Besitz einer gültigen Lizenz...
TINA
Weckt jemand mal bitte die SPD auf und erklärt ihr, daß das
Internet ein globales Ding ist...
TINA
TINA
Geschützt wird also gegen Einstrahlungen. Simpel, bekanntes
Phänomen. Wenn es aber "unsichtbare" Störfelder gibt,
dann hätte ich doch gerne die sichtbaren gesehen...!
TINA
Temperaturabhängige Farben gibt es schon lange, solche, die siche je
nach Temperatur ändern und solche, die bei einer
"Kipptemperatur" in eine andere Farbe umschlagen, welche sie dann
behalten. Und dann gibt es noch die, welche sich im Farbton ändern und
den der höchsten erreichten Temperatur behalten. Diese Farben werden
benutzt, um die Temperatur auf Halbleitern oder anderen Bauteilen
beobachten zu können, vor allem auch wegen Garantie- oder
Service-Leistungen. Die Farben werden entweder mit einem Stift aufgetragen
oder sind in einem Aufkleber enthalten.
Eine "Tinte" scheint mir etwas neues zu sein. Wenn es diese eine
gibt mit dem Umschlag bei T größer 115 Grad C UND Zeit
größer 20 min, dann wird es wohl auch andere geben (wenn nicht
jetzt, dann demnächst) für andere Zeiten und andere Temperaturen.
Ich denke vor allem daran, daß man sie in Computer-Druckern einsetzen
könnte (wenns's denn gar nicht anders geht, dann notfalls per
Tampon-Druck). Damit könnte man ICs bedrucken oder auch Medikamente.
Viele Medikamente haben eine maximale Lagertemperatur, die nicht
überschritten werden darf. Analoges gilt ganz besonders für
Lebensmittel. Also ein unglaublich großer und wichtiger Markt.
TINA
Die Satellitengeschichte wird teuer: 2500 DM für Schüssel plus
spezieller Receiver. Dazu kommt aber noch eine mengenmäßige
Abrechnung, die im Monat bei 30 MByte 35 DM Gebühr ausmachen soll.
Im Gegensatz zu Channel Videodat, wo für alle Empfänger das
gleiche Datenmaterial gesendet wurde, bekommt hier jeder das gesendet, was
er haben will, dh, was er vorher dem Server als Wunsch gemeldet hatte.
Nehme ich die 64kBit/sec über ISDN, so sind die 400 kBit etwa 5x so
schnell. Wer billig fahren will, ist also mit ISDN auf jeden Fall besser
aufgehoben. Vor allem, weil bei der Satelliten-Lösung der
Telefonanschluß nicht wegfällt sondern weiterhin benutzt werden
muß. Es geht hier also nicht um Geldersparnis, sondern um die hohe
Datenrate. Also wird selbst bei Firmen nur eine sehr kleine Gruppe von
Internettern mit dieser Geschichte etwas anfangen können. Schade!
In Le Mans hat man eine viel preiswertere, dafür aber auch viel
schnellere Internetlösung hochgezogen: Datenübertragung mit 10
MB pro Sekunde hin, und Rückkanal mit 760 kB. Kosten für
Privatanwender: 90 DM Anschlußgebühr, monatliche Pauschale von
60 DM. Gewerbliche Kunden zahlen angeblich rund 60 Prozent mehr. Die
Technik ist ausgereift: Kabelmodems und Kabelrouter von Motorola,
basierend auf dem TV-Breitbandkabel.
TINA
Hornet Technology U.S.A. Corp.,
Beweise dafür gefunden worden, daß diese Firmen Raubkopien von
Adaptec-Karten herstellt oder vertrieben haben. Betroffen sind:
Betroffene Händler sollen sich bei Adaptec melden (Münchener
Telefonnummer: 089-456060), damit geprüft werden kann, ob sie
Originale oder Raubkopien bekommen haben.
TINA
Der Krieg um die Video-Discs war heftig und lang. Entschieden wurde er von
den Anwendern - nicht den Endusern! - in den Branchen Film und Musik, von
Größtkonzernen mit Milliarden-Umsätzen. Entschieden, bevor
auch nur ein einziges Gerät vom Band gelaufen war.
Was GENAU haben die Medien-Zare entschieden? Wo sind die Details? Die
Medien-Konzerne geben keine Antwort, aber zum Glück kann man bei den
Chip-Herstellern Unterlagen bekommen, so von LSI Logic.
LSI Logic ist bereits im Medien-Geschäft beteiligt mit Chips für
die Sony Playstation und für die Sateliten-Set-top-Box von Echostar.
Dataquest erwartet nach einer Meldung von "What's new... 11/96"
bis zum Jahr 2000 mehr als 33 Millionen Video-Disc-Player - ein Anreiz
für LSI Logic, dafür den Controller zu entwickeln.
Das Ding ist jetzt fertig geworden: ein einziger Chip! Er umfaßt 9
verschiedene Cores, 45 Speicherbereiche - mit über 2 Mio Transistoren
ein halber Pentium.
Was, wenn diese Leute Prozessoren bauen würden?
TINA
Gerade rechtzeitig zur Weihnachtszeit gibt es jetzt einen neuen Bausatz:
"Der selbstgemachte Tannenbaum". Zugegeben, keine Tanne, sondern
nur eine Fichte. Macht nichts: Grün bleibt grün! Wie es sich
für Do-it-to-yourself gehört, ist der Baum nicht fertig, sondern
muß erst aus Samen gezogen werden. Der Bausatz enthält also
"Töpfchen, Torftablette, Fichtensamen und Pflanzanleitung".
Der Ergänzungsbaukasten setzt das erfolgreiche Gelingen mit mindestens
einem Grundbausatz voraus. Er enthält Nägel, Säge und die
Anleitung "Wie baue ich (m)einen Sarg".
TINA
was Shell widerfahren ist mit der Bohrinsel: Kritik, aber heftig! Wie
jetzt zu lesen ist, tut Shell aber auch etwas: die Kritiker verklagen.
"ABGANG!", eine Kölner Firma, hat das zu spüren
bekommen, darf ein T-Shirt mit dem Aufdruck "hell" nicht mehr
verkaufen, auch keine Werbung dafür machen. Auf diesem T-Shirt ist ein
stilisierter Totenschädel, rot auf gelbem Grund, dessen Umrisse
irgendwie entfernt an eine Muschel erinnern... darunter - "hell".
Wie gesagt: Is' nich' mehr! Rein aus Zufall habe ich aber gerade vor
einigen Tagen ein Selbstbauset für T-Shirts entdeckt. Enthalten sind:
Software zum Spiegelverdrehen von Bildern (zum Beispiel gescannten), 2
Folien, die man mit einem Tintenstrahldrucker oder Nadeldrucker
schwarz/weiß oder farbig bedrucken kann, 1 T-Shirt Größe
XL. Was noch fehlt, ist die Vorlage. Auch kein Problem! Die gibt's auf
Seite 13 des "Münchener", eines Münchener
Stadtmagazins, zu kaufen in jedem guten Kiosk.
TINA
Nehmen wir einen Datenrate von (unterm Strich, also real) 14.400 Bit/sec,
(1800 Byte/sec), bekommt man um die 100 kByte/min über die Leitung.
Ein Programm mit 1 MB, keine Seltenheit, kostet damit 12 Mark! Für
dieses Geld hat man das Programm aber nicht gekauft, sondern es bloß
in den Rechner geladen, wo es nur 21 oder 30 Tage lang funktioniert. Spitze!
TINA
Das ist aber nur ein sehr kleiner Teil des tatsächlich vorhandenen
Marktes, auch wenn NS sagt, daß man anpeile, "eines Tages"
über das Internet bei PCs eine Diagnose und Reparatur durchführen
zu können. Interessanter sind vielmehr die Milliarden kleiner
Subsysteme, die überall eingesetzt werden für Steuerungen oder
was auch immer. Für die ist bisher schon eine Überwachung
möglich gewesen, aber nur proprietäre Lösungen - und mit
hohem Materialaufwand. Der LM 78 kostet zur Zeit nur 5,50 US $ bei 1000
Stück und hat als nur ein einziges IC eine wesentlich kleinere
Platinenfläche als die anderen, diskreten Lösungen. Besonders
wichtig auch die Eigenschaft, daß der LM 78 beim Hochfahren eines
Systems sehr schnell ist und daher die anderen Komponenten überwachen
kann, während DIESE hochfahren! Eine Überwachung im laufenden
Betrieb ist einfach, die Überwachung im Anfahren jedoch ist ein
Meilenstein.
Es folgt zwangsläufig, daß Einheiten wie zB Motore usw. in
Zukunft mit Schnittstellen versehen werden, um die notwendigen Signale nach
außen liefern zu können.
Und es läßt sich noch ein Schritt vorhersagen: Die Integration
des LM-78-Core in die embedded-Designs für Maschinensteuerungen
jeglicher Art. Schließlich hängt ein großer Teil der
heutigen Steuerungen an Bus-Systemen - und genau dort ist der LM 78 der
geniale Baustein. Aber selbst dann, wenn es diese Busse noch nicht gibt:
Man wird sie entwickeln! Dann wird es zum Beispiel in einem Computer nicht
nur einen Daten-Bus, einen Adreß-Bus geben, sondern auch einen
Überwachungs-Bus, in dem die einzelnen Überwachungsbausteine
agieren, den Speicher, jede Platte, jedes einzelne Subsystem
kontrollierend.
TINA
Insider-Wisen war schon immer etwas Besonderes. Schlag' nach bei Ichbiah,
da steht was drin...!
TINA
TINA
TINA
TINA
Der X704, ein Power-PC-Super-Clone von Exponential Technology düst mit
dem erzeitigen Rekordtakt von 533 MHz - verbrät dabei rund 75-85 Watt.
Dagegen verbraucht der Super-H Nummer 4, also der SH-4 von Hitachi bei 200
MHz lediglich 1,8 Watt, was man bei einem Redesign auf 0,25-My-Strukturen
1998 auf 100 Milliwatt bei 100 MHz senken will.
Das wird die Kühler-Industrie gar nicht gerne sehen...
TINA
TINA
TINA
TINA
Die Herstellerfirma Neotronics ist jetzt auch im Internet vertreten:
http://www.neotronics.com
TINA
Klingt harmlos, ist es aber nicht! Erstens hat die Sache ihren Preis:
Altia verlangt 5900 US-Dollar für die Software, mit der man die
Oberfläche entwickeln kann, für die PC-Version. Unixer zahlen
9900 US-Dollar.
Aber das sind wirklich ganz kleine Fische! Der entscheidende Faktor wird
sein, daß in Zukunft Demos wesentlich stärker an die Server der
Firmen gekoppelt sein werden. Das spart eine Menge Entwicklungszeit.
Außerdem ist nach jeder Korrektur immer sofort das neueste Release
der Programme zum Testen verfügbar. Es müssen auch keinerlei
Datenträger mehr verschickt werden. Letzteres wäre durch das
Internet sowieso schon gegeben. Jetzt aber muß man nicht einmal mehr
ein Exemplar eines Programms aus der Hand geben, weil die Demo nur von
Server aus aktiv ist.
Ich vermute, daß der Ansatz von Altia genau so funktioniert wie auch
die Programme zur Fernwartung, zB Co-Session, bei denen das eigentliche
Programm auf einem Rechner läuft, dessen I/O aber umgelenkt wird auf
einen entfernten Rechner. Die Daten werden nicht unbedingt immer in vollem
Umfang über die Datenleitung geschickt, sondern oft nur gewisse
Befehle, die dann beim Empfänger umgesetzt werden. Beim Empfänger
geht das Umsetzen schneller, man spart also Übertragungszeit.
Was bei Programmen wie Co-Session begonnen wurde, hier anscheinend
fortgeführt wird, wird enden mit der Bedienung eines entfernten
Rechners, indem man daheim an einem PC sitzt und auf einem entfernten
Rechner via Internetanschluß Diagnosen usw. durchführt. Das ist
genau das, was die Support-Firmen dringend brauchen, umd Benutzer-Service
zu bieten zu können. Sobald dies in brauchbarem Rahmen machbar ist,
wird SOFORT eine Landflucht einsetzen: Die Support-Firmen werden
Büros im Ausland aufmachen, wo man jemanden für weniger als 500
DM Gehalt pro Monat anheuern kann (zB Indien). Zwar wird dann nicht alles
von Indien aus gemacht werden, aber eben ein ganz entscheidender Teil.
Das hat Folgen...!
TINA
Neu? Nein, gab's schon während der Olympiade 1996. Aber nicht, um die
Schuhe vor Diebstahl zu schützen, sondern um die Zeiten der
Marathon-Läufer zu ermitteln: am Start, dann alle 5000m und am Ziel
waren Meßstationen, die die Werte der Transponder aufnahmen und sie
sofort dem kontrollierenden Rechner weitergaben, von wo sie zu
Anzeigetafeln weitergereicht wurden.
TINA
Dort ist in Heft "Juni/Juli/August 1996" zu lesen [p9]:
Übt sich die Stiftung Warentest neuerdings in Satire? Man sollte den
Dieter Hildebrandt warnen. Konkurrenz!
Hier haben Sie Zugriff auf die limitierte Sonderkollektion von Microsoft
Advantage. Begehrte Sammlerobjekte wie T-Shirts, Designer-Mäuse und
außergewöhnlich gestaltete Mouse-Pads werden exklusiv für
Microsoft Advantage angefertigt. Bestellen können nur
Club-Mitglieder."
Wirklich! Ganz exclusiv! Aber (ganz unter uns): Für 100 Mark
könn' Se auch rein. Eyh, Mann! ICH will die 100 Lappen doch nich'!
Microsoft will die. 100 Mark, dat ist der Jahresbeitrag.
Janz exclusiv...
TINA
Und dafür 349 DM.
Erinnert mich daran, daß Microsoft massive Schwierigkeiten mit
Spielen hatte und das Zeug nicht verkauft bekam. Da mußte man
kräftig die Preise runterlassen. Ist noch gar nicht so lange her.
Bei vielen guten Spielen gibt es die ersten Level als Shareware - gratis,
umsonst, kostenlos.
Schauen wir uns die Sache mal genauer an: Beide Programme laufen nur auf
Windows 95. Das heißt, daß man erst mal Windows 95 kaufen und
installieren muß. Für das "Update Word" muß man
außerdem schon ein Word haben. Oder auch das noch kaufen.
Rechne ich nach guter Kaufmannsart die Jahresgebühr für den Club
dazu, dann sind 449,- DM vom Konto verschwunden...
Also hat meine Nachbarin in die Zeitung geguckt: Da gibt es ab 50 Mark
Star-Office 3.1 auf CD. Für einen Aufpreis von nur 100 DM gibt es bei
Vobis (und anderen) 3 Programmpakete zum Rechner dazu. Macht 33 DM pro
Paket. Endverkaufspreis, wohlgemerkt! Ganz legal, ganz offiziell. Wenn man
das für 50 Mark verkaufen kann, hat man 17 Mark gutgemacht beim
Rechnerkauf. Die meisten Angebote liegen darüber - also mehr Geld
für den cleveren Käufer des Rechners.
Für die 50 Mark hat meine Nachbarin jetzt Star Office 3.1. Das ist
eine Vollversion - also nichts mit Update und so. Und es sind auf dieser CD:
Rechnen muß man können. Ganz exclusiv.
TINA
Was steckt dahinter? Zum einen eine ganz einfache Überlegung: Wenn
es zu einer Verschmelzung von Techniken des Internet und der bisherigen
Inhouse-Netze kommt, dann ist das Ergebnis die gleiche Technik, sowohl bei
Intranet als auch Internet. Das betrifft auch die Drucker. Wenn also bisher
die Drucker hausintern genutzt werden konnten, dann wird man das in Zukunft
auch Internet-weit machen können. Der Marktführer bei
Inhouse-Netzen muß sich also etwas einfallen lassen, wenn er sich
nicht von den Internettern vom Markt drängen lassen will.
Zur Beachtung: Das ist alles anderes als eine triviale Angelegenheit, denn
der Drucker bekommt direkt von einem anderen Computer seine Befehle! Es
ist auch das erste Mal, daß Statusmeldungen (als Standard,
wohlgemerkt!) eines (Peripherie)geräts über das Internet an einen
anderen Computer gegeben werden.
Soweit die rein betriebswirtschaftliche Seite. Es gibt aber auch einen ganz
anderen Aspekt: Wenn die Drucker tatsächlich über das Internet
steuerbar sind, dann sind sie die ersten Geräte, die - an einem Punkt
der Erde stehend - man von einem beliebigen anderen Punkt der Erde aus
steuern kann! Ich verwette meinen Strohhut, daß - sobald es auch nur
annähernd erkennbar sein wird, worum es eigentlich geht - sofort damit
begonnen werden wird, andere Geräte nach genau der gleichen Methode zu
steuern. Bei Druckern braucht man eine entsprechende Umsetzung der
Steuerbefehle für Drucker. Hatte es bisher schon viele Geräte
gegeben, die man an die parallele Druckerschnittstelle anschließen
konnte (weil es sehr praktisch war, diese schon vorhandene Schnittstelle
dafür zu mißbrauchen), so wird es genau das Gleiche also
über das Internet geben: Meßgeräte, Plotter,
Eprom-Brenner, Scanner, Kameras - und was alles sonst noch.
Damit wird etwas anderes noch viel schneller kommen, was ich an anderer
Stelle ankündige...
TINA
Eine Konsequenz wird zum Beispiel sein, daß die alle Geräte, die
bisher über einen Telefonanschluß verfügten, standardisiert
werden können. Bisher war es auch kleinen Firmen möglich, mit
guten Ideen Geld zu verdienen, in einem Nischenmarkt oder sogar in einem
weltweiten Markt mit viel Konkurrenz. Als Beispiel fällt mir die
Ferndiagnose von Fahrstühlen ein. Da gibt es neben vielen anderen auch
eine kleine Firma in München, die hier Pionierarbeit geleistet hat,
aber (wie die anderen Firmen auch) mit einer proprietären Lösung.
Das wird sich ändern (müssen): Die Maschinen werden einen
Standard-Anschluß erhalten, im einfachsten Fall eine
Druckerschnittstelle. Der PC dazu wird im einfachsten Fall ein
Single-boarder sein, zwar noch kein "PC-on-a-chip", aber bald auch
das...
Damit ist der Markt offen für den totalen Krieg, das Wegputzen der
Konkurrenz vom Marktplatz Erde.
Bill Gates hatte es mit seinem SIPC versucht, angeblich gibt es inzwischen
sogar einen. Aber das ist kalter Kaffee. Die Idee von Novell ist viel
einfacher, viel praktischer - und SIE wird sich durchsetzen!
Warum? Nun, erstens, weil man zu ihrer Umsetzung keine neuen Computer
braucht, weder einen SIPC noch eine Embedded-Version davon. Es reicht der
bisherige Maschinenpark vollkommen aus. Im Gegensatz zu Gates' Idee
muß man eben nicht erst all die Computer kaufen, sondern kann schon
vorhandenes Material benutzen. Im Gegensatz zu Gates' Idee braucht man auch
nicht das ganze Windows-Gedöns und die vielen unnmützen Megabytes
RAM und teure Prozessoren. Es reicht, wenn der Computer eine Telefonleitung
bedienen kann und die Daten an seine Peripherie weiterreicht. Z80 und
andere (heute nicht mehr mit 40 pins, sondern als Core-Lösung irgendwo
mit-integriert) reichen vollkommen, sparen Energie, Platz und Geld - und
bieten die Zuverlässigkeit, die jede größere Lösung
eben PRINZIPIELL (wegen ihrer zu großen Bauteilezahl!) nicht bieten
kann.
Das ist der zweite Punkt: Je simpler, je kleiner, je weniger Teile, desto
weniger Energieverbrauch, desto langlebiger und vor allem
zuverlässiger wird die Sache - und genau darum geht es in der
Steuerungsindustrie. Ein SIPC ist da ein krasser Widerspruch. Wenn auch die
Hardware notfalls durchhalten könnte - der Energieverbrauch, und erst
die Software ...!
Der erste Grundpfeiler für die Änderungen ist also die
Standardisierung - ran an die Telefonleitung. Der zweite ist die
tatsächliche Nutzung der Telefonleitungen.
Das heißt: Heute hat man die Leitung zwar, aber man nutzt sie nicht
- oder nur in geringem Ausmaß. Ein Beispiel für etwas, das sich
hier grundlegend ändern wird, sind die bereits vorhandenen Telefone:
Mit nur geringem Mehraufwand lassen sich daraus intelligente Geräte
machen. Die Telekom (und andere Tele-Kommunikations-Anbieter) können
durch einen angeschlossenen Computer weitere Dienste und Funktionen
ermöglichen. Praktisches Beispiel: Außen am Telefon ist der
Stecker für den Anschluß des Druckers (oder jedes anderen
Geräts mit passendem Anschluß). Man bringt also sein eigenes
Gerät mit, schließt es an - und fertig!
Ein Beispiel, wie die Industrie vereinfacht: Bisher gab es zu jedem
akkubetriebenen Gerät einen Akku, der nur zu diesem Gerät
paßte. Neues Gerät - neuer Akku! Inzwischen gibt es jedoch
einen Hersteller, der alle seine Geräte mit dem gleichen Akku
ausstattet - und auch in seiner Werbung genau dies als elementaren Vorteil
herausstellt. Die Vorteile für den Käufer liegen auf der Hand:
Handies als Telefonanschluß sind der dritte Grundpfeiler: Bisher
konnte höchstens ein FAX angeschlossen werden - und auch das nur nach
langer Denkzeit seitens der Industrie. Kommen wird die
Anschlußmöglichkeit eines Internet-PC an ein Handy.
Das wiederum löst eine Explosion von Folgen aus, denn man kann
entweder
Für den Fall a) ist nach meinem Wissen eine brauchbare elektrische
Schnittstelle für die seriellen Ton- oder Digital-Signale (die
über den Ton-Kanal übertragen werden) noch nicht verfügbar.
Bei c) wird das "Handy pur" Steuerleitungen bekommen. Weder
Display noch Tastatur sind notwendig, entfallen, desgleichen die
Stromversorgung, denn die wird von dem Gerät übernommen, das via
Handy den Telefonanschluß erhält. Guter Einsatzfall sind
Wetterstationen oder andere Meßwert-Erfassungen "in freier
Wildbahn", wo eine Verkabelung sowohl teuer als in den meisten
Fällen auch technisch oder politisch nicht durchführbar
wäre. Übrig bliebe also eine kleine Schachtel, gerade mal so
groß wie eine Musik-Cassette, mit kurzer oder Stummel-Antenne.
Dieses Modul könnte auch an vielen anderen Stellen eingesetzt werden,
so in Leihwagen, bei denen die Position durch die permanente Anpeilung von
Transpondern ermittelt werden kann. Falls notwendig, schickt das
Handy-Modul Notsignale, dient aber auf jeden Fall zur Positionsermittlung,
bei Unfällen und Diebstahl.
Auch der innerbetriebliche Transport mit Fahrzeugen kann so überwacht,
vielleicht auch gesteuert werden. Natürlich kann man auch hauseigenen
Funk benutzen. Aber das sind heute sehr teure Lösungen, die durch die
Massenproduktion im Preis extrem sinken werden und erst damit in
ausreichender Zahl für Industrie, Handel und andere Anwender preislich
erreichbar sein werden.
Enorm profitieren wird auch der Medizin-Bereich:
Mit einem tragbaren Gerät, das sowohl ständig Messungen vornehmen
kann (und diese eventuell alle paar Stunden an den Rechner des Arztes
weiterfunkt) oder auch nur ein Datenlogger ist - ABER (!) durch die
Massenproduktion sehr preiswert -, wird zum Beispiel im Bereich der
Herz-Erkrankungen jenes 1/3 oder 1/4 der Krankheiten erkannt werden, die
bis heute von den Ärzten eben nicht registriert werden.
Nicht nur ein Mehr an Lebensqualität - ein Mehr an Leben.
Für den Fall b) wird von Chip-Herstellern seit einiger Zeit Werbung
gemacht, allerdings mit einem wichtigen "Weniger": Das
Gerät ist kein Halbteil, sondern ein Komplettgerät, ein Handy mit
Bildtelefon und eingebautem Computer mit Tasten - also eine Vision, denn
technisch auch in den nächsten 10 Jahren noch nicht realisierbar
(Stromverbrauch, Bandbreite, Gewicht, Volumen). Eine Lösung aus Handy
plus Computer ist aber mit heutiger Technik realisierbar - sogar mit sehr
geringem Aufwand, denn die Controller der Handies sind sehr aufwendig und
werden eigentlich für ein so primitives Gerät wie ein Handy nur
unzureichend ausgenutzt. Rechenkapazität (hochgezüchtete DSPs)
ist also genug vorhanden. Man müßte lediglich die
Peripheriebausteine hinzufügen. Dazu reicht ein einziger Chip - es sei
denn, man integriert ihn als Core mit in das Controller-IC des Handy.
Dritter Grundpfeiler also die Eroberung der Mobilität. In jedem der 3
Fälle folgt eine durchgreifende Änderung des Marktes, der
Wirtschaft - und der Lebensumstände.
Weitere Anwendungen sind im Bereich der Sicherheitstechnik oder des
Militärs. Bei der Sicherheitstechnik ist eine kritische Stelle die
Abhängigheit von einer Stromversorgung: Bricht die
230-Volt-Versorgung in einem Wohnhaus zusammen, dann meist auch die
Alarmanlagen, so lange sie nicht von einem Akku gespeist werden. Handies
haben aber nicht nur einen geringen Strombedarf, sie können auch
völlig autonom an vielen verschiedenen Stellen in einem Areal
untergebracht werden. Aktiviert werden sie erst durch Steuersignale.
Für Funktechnik gibt schon Ansätze, aber nur nur unzureichend,
schwach in der Leistung, mit nur wenig Funktionen - dafür aber zu
horrenden Preisen. Vom Anwender aber selbständig programmierbare
Geräte - und dann auch noch zu brauchbaren Preisen: davon sind wir
(ohne Handies) noch sehr weit entfernt.
Garantiert wird jetzt der Einwand kommen, daß Handies einen viel zu
hohen Stromverbrauch haben für den Einsatz im Sicherheitsbereich. Das
stimmt, aber nur für die jetzigegn Handies. Im Bereich der Uhren-ICs
sind bereits ICs mit einem Verbrauch von nur 1 Nanowatt erreicht worden.
Viel mehr als das ist bei einer Überwachung eines Schalters oder eines
Thermometers nicht notwendig, denn erst dann, wenn eine konkrete Gefahr
vorliegt - dh, wenn der Schalter ausgelöst wird -, ist ein Hochfahren
des Computers notwendig. Der Warte-Zustand einer Sicherheitsschaltung
verbraucht also wirklich extrem wenig Leistung. Man muß lediglich die
Stromversorgung so gestalten, daß die einzelnen Teile der Elektronik
getrennt versorgt werden können.
Ein wichtiger Punkt der neuen Sicherheitstechnik ist, daß sie viel
weniger Kabel benötigt. Gerade die Kabel waren bisher eine ernste
prinzipielle Schwachstelle bei der Sicherheit, ein Problem beim (sicheren!)
Verlegen - und bei den Kosten.
Das Militär kann Kameras oder anderes mit dem Handy-PC ausstatten,
irgendwo abwerfen oder absetzen - und sich dann jederzeit die
gewünschten Daten besorgen.
Soweit die guten Meldungen. Die Bösen - können mit genau der
gleichen Technik zuschlagen. Was clevere Spezialisten einem ahnungslosen
deutschen Auto-Hersteller auf sein Testgelände schmuggelten, um die
Neuentwicklungen zu fotografieren, das kann in kurzer Zeit jeder im Laden
an der Ecke kaufen. Er muß es nur entsprechend zusammenstecken, schon
ist in 5 Minuten die Überwachungseinheit fertig.
Das heißt, daß wir uns nicht nur diese neue Technik kaufen
KÖNNEN, um uns, unsere Häuser und Anlagen zu sichern, sondern
daß wir sie kaufen MÜSSEN. Auch ein neues Lebensgefühl...
TINA
Da gibt es im Internet massig Bilder von nackichten Frauen und
Männern, das meiste als Standbild. Die animierten GIF- oder JPG-
Bilder sind ein gewaltiger technischer Fortschritt, von wirklich bewegten
Bildern jedoch weit entfernt. Movies gibt es inzwischen auch. Aber das ist
eben kein reales Leben, ist einfach nur tote Konserve. Doch findige Bastler
haben auch dieses Problem gelöst, so daß man seit kurzem
"Live Video" im Internet bekommt, Striptease-Shows live. Wem aber
selbst dies zu wenig ist, darf neuerdings sogar aktiv ins Geschehen
eingreifen: "the girls do what you say". Dafür darf mann
pro Minute mindestens 2 Dollar auf den elektrischen Tisch des Hauses legen,
leicht auch das 3-fache, per Bankabbuchung...
Meine Damen, meine Herren, liebe Unentschiedene! Das ist alles Schnee von
gestern! Was die Cyber-Erotiker in ihrem Cyber-Space sich an
Sex-Maschinchen gebastelt haben, ist nur ein schlaffer (aua!) Anfang.
Sobald die Standardisierung der Druckerschnittstelle da ist, wird anstelle
des Druckers ein Datenhandschuh angeschlossen und an LPT2 kommt der
elektrische Akt(ivibra)tor - und schon gibt es quer um den Globus rum mehr
als nur virtuelles Gefummel. Die Optik kommt auch nicht zu kurz: Die von
DOOM bekannte Technik, Positionsdaten zu senden/empfangen und damit mit
lokal vorhandenen Bildern Bewegung in einem Raum darzustellen, braucht nur
ein wenig verbessert zu werden... (aber bitte mit höherer
Bildauflösung...)
Das hätten sich die Regelungstechniker mit ihren sensiblen Robotern
auch nicht träumen lassen...
Jetzt bin ich gespannt, wann der erste Science-Fiction-Film kommt, in dem
meine Idee umgesetzt wird. Das wäre dann ein Science-Fiction-Film, der
der Realität hinterherhechelt, denn irgendwo, im stillen
Kämmerlein, da bastelt schon jemand...
TINA
Ganz von der Hand zu weisen sind diese Schwierigkeiten allerdings nicht.
Bisher hatte ich aber noch nie davon gehört, daß so ein Monopol
eine wirklich ganz ernste Folge gehabt hätte. Jim Williams schreibt nun
in Electronic Design vom 18.11.96, daß es anscheinend in 5 Jahren keine
Kondensatoren mehr geben wird mit Polysterene (den deutschen Ausdruck kenne
ich nicht). Bob Pease ergänzt, daß, wer auf den
Temperatur-Koeffizienten oder auf die Linearität des
Temperatur-Koeffizienten gerade diesen Materials angewiesen ist, wieder von
vorne anfangen und seine Schaltungen vollkommen neu entwickeln muß.
TINA
Der Verband hat seinen Sitz in München. Vorstandssprecher ist Marcus
Suhrborg, GF von SMS GmbH, Rothebuch bei Aschaffenburg.
URL:???
TINA
Wenn man weiß, daß fast alle Käufer von Sun-Maschinen Unix
fahren - und ein Großteil der Käufer anderer Marken auch
(Beispiel Silicon Graphics: "fast keinen Umsatz mit NT-Systemen"
[CZ, 24.10.96]), dann fragt man sich, wer in dieser Welt denn Windows NT
überhaupt will. Intelsat jedenfalls (laut CZ von eben dem gleichen
24.10.96) nicht mehr, weil es (Zitat) "täglich" zu
Systemabstürzen kam.
TINA
Stefan Rohr, geschäftsführender Gesellschafter der r&p Management
consulting Hamburg/Düsseldorf/Frankfurt/Karlsruhe, gibt in
"Computer Partner 18/96" einen Hinweis:
TINA
Dies sind die charakteristischen Werte der Originale:
TINA
Zu den bekanntesten Adressen gehören Dataquest, IDC und Datapro. Hier
die Adresse von Datapro:
TINA
0031-20-4467651
Wie man leicht sieht, keine deutsche Nummer und erst recht keine kostenlose
Nummer...
TINA
Das behauptet in in einem Leserbrief der c't Nr. 9/96, p 10, Dr. Yngve
van Spalden, Vellmar. Unklar ist aber, wie man mit nur 2 Pins (PD1 und
PD2) 7 verschiedene Zustände erkennen will. Mit anderen Worten:
Da fehlt noch eine wesentliche Information!
TINA
http://www.x86.org * Intel secrets
Aber bitte nicht übertreiben. Der Mann muß sich seine
Brötchen mit Arbeit verdienen.
TINA
Stand der Technik (von der professionellen Reprographie abgesehen) sind die
Blatt-Scanner, bei denen das Blatt (oder Buch) auf eine ebene Glasplatte
gelegt und dann von einem beweglichen Arm mit Spiegel abgetastet wird.
Aufwendige Geräte haben einen automatischen Einzelblatteinzug.
Der Anschluß der Geräte erfolgt mit einer eigenen
Controller-Platine (es lebe der IRQ!) oder oft auch mit SCSI.
Neu ist jetzt ein Scanner, der in den Rechner eingebaut wird: Er
paßt in einen 5,25-Zoll-Slot mit halber Bauhöhe. Vorne ist ein
Schlitz, wo man ein Foto hineinschieben kann.
Mehr unter http://www.easyphoto.com/storm
TINA
Abgesehen davon, den Chip überhaupt funktionsfähig hergestellt zu
bekommen, haben die IC-Hersteller ein sehr ernstes Problem: das
Gehäuse. Es kostest sehr viel Aufwand, das IC so herzustellen,
daß es zu den auf dem Markt verfügbaren Gehäusen
paßt. Üblicherweise werden Keramik-Gehäuse nicht von den
IC-Herstellern gebaut, sondern zugekauft. Eben diese Keramik-Gehäuse
benötigt man aber für alle großen und teuren ICs, die in
Sockeln einsesetzt werden sollen. Außerdem benötigt man sie
für Hybride, wo zum Beispiel ein zweiter Chip (zB. Pentium Pro) oder
auch nur die Keramik-Konsensatoren direkt zum Chip montiert werden sollen
(zB. Alpha).
Die Monate des Chips im Gehäuse ist sehr teuer und wird aus
Kostengründen gerne nach Asien verlagert, zB. nach Malaysia. Das
bedeutet aber nicht nur viel Transport-Logistik, sondern auch, daß
die Chips für eine ganze Weile außer Haus sind, was wiederum
Lieferschwierigkeiten bringen kann.
Die israelische Firma ShellCase hat (laut M+T vom 31.10.96, p70) eine neue
Verpackung entwickelt, bei der ein Chip zwischen 2 dünne
Glasplättchen kommt. Die eine Glasplatte in ein Stückchen
kleiner, so daß von den Kanten des Chips die Anschlüsse
über der unteren Platte hervorragen können. Mit nicht mehr als
0,1 mm Dicke ist das Gehäuse extrem dünn. Ferner sollen die
elektrischen Werte (zB. parasitäre Kapazitäten usw.) wesentlich
besser sein als bei bisherigen Gehäusen.
Die in den Glasplättchen verpackten Chips können wie mit BGA oder
ähnlicher Anschlußtechnik weiterverarbeitet und auch
gelötet werden.
Für die IC-Hersteller hat die neue Technik den Vorteil, gleich nach
der Chip-Fertigung mit fast den gleichen Methoden der Chip-Herstellung
weitergeführt zu werden, also keine grundsätzlich neuen Maschinen
zu erfordern, erst recht keine Verlagerung ins Lohnkosten-günstigere
Ausland.
Soweit die Technik. Was aber kann man daraus alles machen!? Ich sehe
mehrere Dinge:
(* Ich erinnere mich noch mit Schaudern an die groß
angekündigten IC-Sockel, bei denen man 2 RAMs übereinander
hineinstecken konnte.)
Die Lösung könnte dann nicht nur aussehen wie eine kleine
Scheckkarte, sie müßte es sogar: Die ICs werden auf Folien
geklebt, die ihrerseits Folie um Folie übereinander fixiert werden. Am
Rand oder an speziellen Kontaktstellen erfolgt dann der Anschluß an
die Außenwelt. IBM hatte (in den 60-ern?) kleine Logik-Platinen
(6x10 cm?), auf denen mehrere Widerstände, Kondensatoren und auch
Transistoren waren. Diese Platinen wurden dann als Halbteile in große
Kästen mit Stecksockeln gestopft, ganze Räume damit gefüllt.
Es waren halt die Vorläufer der ICs. Eine ähnlich Stufe
können wir jetzt wieder bekommen. Anstatt einer PCMCIA-Karte oder gar
einer ISA-Steckkarte würden dann Scheckkarten-große
Kärtchen in kleine Sockelchen gesteckt. Vielleicht endet das auch so
wie die Scheckkarten: als Leporello, eine hinter der anderen, in einer
Kunststoff-Umhüllung...?
Teledyne Electronicy Technologies hat einen neuen Verbinder entwickelt mit
Raster 1/20 Zoll (=1,27 mm), vorgestellt in Europa im August 1996. Der
Verbinder hat Nasen, die in Löcher auf den Platinen passen. Damit wird
der Verbinder paßgenau arretiert. Der Verbinder selbst ist ein
4-eckiger Kunststoff-Bolzen, der verwindungsfest ist, wodurch
zusätzliche Versteifungen in oder an den Platinen entfallen. Der
Kontakt wird bewirkt durch Metallfedern, die aus dem Verbinder gegen
Kontaktflächen auf der Platine drücken. Die Platinen werden am
Verbinder mit durchgehenden Schrauben befestigt, die in Metallröhren
durch den Verbindern führen. Maximale Kontaktzahl zur Zeit 78 Pins.
TET, Kinetics Facilities (Electronic Devices)
Wesentlich ältere Techniken beruhen auf Kunststoff-Verbindern, die aus
gestapelten Folien bestehen. Es gibt 2 Typen von Folien, eine
leitfähig, eine isolierende. Abwechselnd werden die beiden Folienarten
übereinander zu einem Quader geschichtet. Schneidet man aus diesem
gestreiften Quader eine Säule heraus, so daß darin eine Folien
über der anderen gestapelt ist, so kann man diese Säule (mehrere
Zentimeter lang, nur 1x2mm dick), auf eine Platine legen und ein
LCD-Display darauf drücken. Wo ein leitfähiges Element an einem
Ende eine Kontaktfläche berührt, kann sie von dort Strom zum
anderen Ende leiten, also die Verbindung zwischen Platine und LCD-Display
herstellen. Es ist also möglich, eine Verbindung von vielen Polen zu
erreichen, ohne daß man dazu ein hochpräzises Teil herstellen
muß, bei dem ein elektrischer Leiter EXAKT vom Punkt X der Platine
EXAKT zum Punkt Y der LCD-Einheit führt.
Mit einer gemischten Methode, die sowohl Versteifungen,
Metallfeder-kontakte und Laminate nach der eben beschriebenen Methode hat,
kann man ohne sehr hohen Aufwand mit hochpräzise gefertigten Folien
(die natürlich auch sehr empfindlich sind) treiben zu müssen,
fertigungstechnisch leicht und preiswert die Substrate herstellen, auf
denen die Glas-behausten ICs eingesetzt werden. Sockel im üblichen
Sinn müssen entfallen, Lötverbindungen können entfallen.
TINA
Händler und Endkunden bleiben bei dieser Markpolitik auf der Strecke.
Ich habe 1992 ein Schnäppchen gemacht und für 400 DM ein noch
unbenutztes AMI Pro 3.1 kaufen können. Das ging damals, weil zu der
Zeit die Leute ihre Software aus den Bundles verkauft haben. Heute gibt es
Ami Pro 3.1 auf CD für 19,80 DM am Kiosk, in der Reihe
"Vollversion". Ähnlich ist es mit dBase, Designer, Corel
Draw.
Wer heute für ein Programm mehr als 30 DM bezahlt, ist selbst schuld.
Man MUSS nicht immer das Neueste haben!
TINA
Wer nicht ganz so geschickt ist beim Basteln, der kann diese Kameras auch
fertig kaufen. Neuester Clou: Die Kamera hat sogar einen einen PC
eingebaut! Aber auch das wird noch überboten, denn es gibt sogar eine
Version mit zusätzlich eingebauter Festplatte UND mit
Modem-Anschluß für das Internet.
486-PC, 8 MB RAM, 340 MB Harddisk, Modem oder Netzwerk-Anschluß,
hochauflösender Video-Bildsensor, DOS und Windows vorinstalliert.
Das ganze kleiner als ein zusammengefalteter Regenschirm: 6x7x25 cm
(Gewicht 800 Gramm), also ganz unauffällig überall anzubringen.
TINA
Da gibt es Löschgeräte. Damit werden Disketten gelöscht
oder Bänder. Mehrere Varianten sind zu haben, die großen davon
mit Förderband, womit die mehr als 7000 (3,5"-)Disketten
durchgeschleust werden, die das Gerät pro Stunde verdaut. Für
Rechenzentren oder Video-Kopierer gibt es besondere Bauformen, für
Bänder oder Spulen.
Jetzt aber der witzige Punkt, der Behauptung nämlich, mit einem dieser
Geräte auch Festplatten löschen zu können. Auf Anfrage
unseres Händlers schrieb der Hersteller sinngemäß:
Für Ihren Kunden empfehlen wir, daß alle Festplatten aus den PCs
entfernt werden, bevor die PCs außer Haus kommen. Jede dieser Platten
kann mit unserem Gerät gelöscht und dann entweder wieder in den
PC eingebaut oder weggeworfen werden. Wenn die Platte wieder eingebaut
wird, sollte - wer auch immer den PC kauft -, sich vergegenwärtigen,
daß es notwendig sein könnte, eine neue Platte zu installieren.
Dies ist der einzige Weg, um sicherzustellen, daß die Daten
100-prozentig gelöscht sind!"
Ich vergaß zu erwähnen, daß das oben genannte Gerät
weit über 6000 DM kostet. Angesichts dieser Zahl empfiehlt es sich
vielleicht doch, auf den (patentrechtlich nicht geschützten)
"S*...-Hammer" zurückzugreifen, jene Methode, mit der S*...
schon seit über 15 Jahren erfolgreich Festplatten löscht: Man
nehme einen großen Amboß und einen mindestens 2 kg schweren
Vorschlaghammer. Dazwischen bringe man die Festplatte dergestalt, daß
erst die Platte auf den Amboß gelegt wird und dann der Hammer - mit
reichlich Schwung...
TINA
TINA
TINA
Die Erhöhung der Kapazität durch:
TINA
TINA
Mit einem speziellen Prozessor-Kern können 1024-bit Public-Key-
Algorithmen in weniger als 1 Sekunde abgearbeitet werden. Im Frühjahr
'97 sollen die Dinger auf den Markt kommen.
TINA
Corex, Cambreide, Massachusetts, Tel 001-(617)-492-4200
Jetzt überlege ich mir, ob man nicht auch die gescannten Visitenkarten
wieder drucken kann. Der Trick des lieben Kollegen Rockford mit seiner
Visitenkarten-Druckmaschine auf dem Rücksitz ist ja bereits
überholt. So aber könnte man sogar Visitenkarten raubkopieren...
TINA
Mitte 1990 kauft Archive "Cipher Data Products" für 120 Mio
Dollar. Cipher hatte die Produktgruppe "Irwin" und Archive
"Maynard Electronics", beides Namen von vorher geschluckten
Firmen...
Ein kleiner Blick zurück:
Seit Ende März 1990 wurde der Festplattenhersteller Priam
stückchenweise verkauft. Atasi übernahm einen Teil,
außerdem soll Sequell etwas gekauft haben. Beides ebenfalls Namen,
die ich heute nicht mehr sehe...
Ein kleiner Blick zurück:
1985 kauft Kodak (USA) Verbatim (USA) für 175 Mio Dollar und verkauft
sie im März 1990 für eine ungenannte Summe an Misubishi Kasei
(Japan).
Ein kleiner Blick zurück:
Sony kreiert einen neuen Begriff für sehr kleine Computer:
"Palmtop".
Ein kleiner Blick zurück:
Siemens stellt die Produktion von 5.25"-Winchester-Festplatten ein.
Seit 1983 wurden ca 100.000 Stück hergestellt.
Ein kleiner Blick zurück:
Ron Sommer, seit 1986 Vorsitzender der Geschäftsführung der Sony
Deutschland GmbH, wird am 1.4.1990 Stellvertretender Vorsitzender der Sony
Corporation of America. Wie wir inzwischen wissen, hat er inzwischen wieder
gewechselt... - zur Telekom.
Ein kleiner Blick zurück:
PrairieTek, die Erfinder der 2,5"-Festplatte, sind 1990 noch im
Geschäft, sogar voller Hoffnung, weil "Kobe Steel" 8% kauft,
für 5 Mio Dollar. PrarieTek wurde 1986 gegründet.
Ein kleiner Blick zurück:
Anacomp verkauft die Produktlinien "Dysan" und "Xydex"
an Hanny Magnetics (Hong Kong).
1990 (?) wird in Deutschland die "Dysan Magnetics GmbH"
gegründet, als Vertriebsfirma (!). Sie verkauft die von Hanny Magnetics
(Hong Kong) produzierten Datenträger.
Ein kleiner Blick zurück:
Adaptec liefert 1990 einen SCSI-Controller für Drucker, der
"Daten an Drucker über die SCSI-Schnittstelle liefert".
Brauchbar ist so etwas für OEMs oder Druckerhersteller. Es soll, so
heißt es, 95 Sekunden dauern, um einem Drucker mit
Centronics-Schnittstelle eine Seite A4 (Grafik oder Text?) zu schicken.
Mit der SCSI-Schnittstelle wären es nur 1,2 Sekunden.
Da muß ich ganz ketzerisch fragen, ob es nicht möglich
wäre, einen Puffer von 8 oder 16 KiloByte in den Drucker einzubauen.
Das würde ähnliche Resultate liefern. Die
Centronics-Schnittstelle ist mit 100 kByte pro Sekunde belastbar. Das
sollte reichen!
Ein kleiner Blick zurück:
Nicht nur Drucker, auch Floppy-Laufwerke wurden mit SCSI-Controllern
versehen.
Ein kleiner Blick zurück:
Fuji bietet ihre 2"-Diskette 1990 auch auf dem deutschen Markt an.
Koerzitivkraft 1530 Oersted, Aufzeichnungsdichte 14340 bpi, Kapazität
1 MegaByte (brutto?).
Ein kleiner Blick zurück:
Nicht nur Insite Peripherals arbeitet an einer 20-MB-Floppy
("Floptical"), sondern auch Brier Technology
("Flextra").
Ein kleiner Blick zurück:
Ende 1989 waren in der damaligen Bundesrepublik 2,6 Millionen Computer
installiert, wovon 2,2 Millionen Mikrocomputer waren. Die Lebensdauer eines
Rechners betrug nach Schätzuungen des Umweltbundesamts 5 Jahre, so
daß damals rund 7500 Tonnen Computerschrott pro Jahr anfielen.
TINA
TINA
Wer sich gar köstlich amüsieren will, sollte dies versuchen:
Bei Nebenwirkungen fragen Sie ihren
Bundestagsabgeordneten...
TINA
Deshalb sollen die "Schulen ans Netz", in den nächsten 3
Jahren 10.000 Schulen - Kosten 59 Mio DM, eine Aktion der Telekom und des
Bundesbildungsministeriums.
"Infos für Lehrer, Schüler, Sponsoren" gibt es unter
Telefon 0228-700-4869.
Verglichen mit den mehreren Milliarden Mark Gewinn, die die Telekom jedes
Jahr einsteckt, sind die 59 Mio DM noch weniger als ein Griff in die
Portokasse.
Hätte nicht, bei ein wenig mehr Nachdenken und einem gewaltigen Mehr
an betriebswirtschaftlichem Denken und einem ERHEBLICHEN Mehr an
volkswirtschaftlichen Denken, eine Geschäftsführung einer
jeden Firma, die von der Vermietung von Kabeln fürstlich lebt, oder
die fast mehr Computer produziert als sie verkaufen kann, es nicht
fertigbringen können, diese 59 Millionen DM zu spenden...!?
Amerikanische Firmen können da nur müde lächeln. Apple oder
IBM haben Tausende von PCs an Schulen verschenkt. Mit gutem Grund: Kinder
von heute sind die Kunden von morgen!
Rechnen muß man halt können...
TINA
A-002.001
written ..........: 17.10.96
last time revised : 07.11.96
Der Name Thomson war berüchtigt wegen der vielen Entlassungen, die
dieser französische Staatskonzern auf dem Gewissen hat. Jetzt ist
Thomson nichts mehr wert: Für gerade mal 1 Franc wurde Thomson
verkauft, an die private französische Lagardere-Gruppe. Wegen der
hohen Verluste mußte selbst dieser Preis schmackhaft gemacht werden:
Der Staat wird dem Konzern in letzter Sekunde noch 3,2 Milliarden DM
schenken, sofern die EU keine Einwände erhebt.
A-002.002
written ..........: 1996
last time revised : 20.01.97
Wer hätte das gedacht: Alles stöhnt, weil sich die Porno-CDs
nicht mehr so richtig verkaufen lassen, die Preise gehen in den Keller. Da
kommt eine kleine deutsche Firma, die sonst eher Spiele und anderes macht,
und geht den Leuten an die Wäsche. Auf einer CD dieser Firma fand ich
vor kurzem diesen Nachsatz unter der Inhaltsangabe der CD:
"Wir suchen: Sollten Sie über allgemein interessantes
Daten-/Bildmaterial verfügen, nehmen Sie bitte mit uns Kontakt auf.
Gerade der Datenträger CD-ROM bietet die Möglichkeit, auch
besonders umfangreiches Material zu verbreiten. Interessant ist
grundsätzlich alles, von privaten Bildern der Freundin im Schlafzimmer
bis zur mehrplatzfähigen Finanzbuchhaltung."
A-002.003
written ..........: 1996
last time revised : 20.01.97
Es gibt ein Shareware-Programm namens NTFSDOS. Bootet man mit einer
DOS-Diskette und startet dieses Programm, so kann man die angeblich
geschützten Files auf HPFS-Platten einsehen und komplett kopieren, weil
das sogenannte Sicherheitsbit schlicht und einfach nicht benützt wird.
A-002.004
written ..........: 1996
last time revised : 20.01.97
In S*, ex-DDR, gibt es nun einen neuen Schutz gegen Ladendiebe: Jeder, der
den Baumarkt dort betritt, muß auf eine Waage. Das Gewicht wird nicht
gedruckt, sondern auf einem Schlüssel-Chip gespeichert (so groß
wie eine Streichholz-Schachtel), den der Kunde dann erhält. Wenn der
Kunde nach dem Einkauf das Haus verlassen will, muß er an der Kasse
durch eine Schleuse, die mit dem Schlüssel geöffnet wird, wenn,
ja, wenn das Gewicht des Kunden JETZT nicht um mehr als 20 Gramm von dem
vorigen Gewicht abweicht.
A-002.005
written ..........: 20.08.96
last time revised : 20.01.97
Wer als Kind an sein Ketchup-and-Wrestling-Programm will, muß nur
clever sein: Wenn der Fernseher einen V-Chip intus hat, dann tunet man
eben per Video-Recorder, der hat ihn noch nicht. Diese Lücke soll ein
Chip schließen, der von Zilog gebaut wird.
A-002.006
written ..........: 10.08.96
last time revised : 20.01.97
Seltsam, seltsam: Auf der einen Seite will Microsoft angeblich
"Active-X" an eine "unabhängige Körperschaft"
abgeben, um sich so der Angriffe zu erwehren, man sei eine "ungeheure
Industriemacht."
Auf der anderen Seite will Microsoft in den USA in Kürze in den
Ballungszentren 10 lokale Zeitungen im Netz herausbringen und damit 1/3 des
Anzeigenmarktes an sich reißen.
A-002.007
written ..........: 18.08.96
last time revised : 20.01.97
Als IBM den Abstieg vom Olymp machen mußte und der Konzern
zerschlagen wurde in Einzelunternehmen, gab es schon mal eine Bombe: IBM
machte sich im Service-Bereich breit. Irgendwo muß man ja seine
Techniker unterbringen können.
A-002.008
written ..........: 18.08.96
last time revised : 20.01.97
Beschlossene Sache: Eure Grafik-Karten sind Schrott und gehören auf
den Müllplatz der Geschichte! 2D ist out! 3D ist in! Allein noch in
diesem Jahr sollen 10 Millionen Chip-Sets für 3D-Grafik-Karten
verkauft werden. Innerhalb der nächsten 5 Jahre soll eine
Marktdurchdringung von 90% erreicht sein.
A-002.009
written ..........: 18.08.96
last time revised : 20.01.97
Um Rechner vor Abstrahlung von Lampen oder anderem zu schützen, zB die
Meßwerterfassung bei Computer-Tomographie oder anderem, muß man
die Räume wie Faraday'sche Käfige isolieren. Die nach wie vor
beste Methode ist ein Stahlgerüst mit möglichst wenig
Löchern. Verzinkte Rahmen plus Messerkontakt-Tür sind dabei
besser als Chromstahlrahmen plus Schlupf-Tür. Aber beide Methoden sind
TEUER! Siemens hat ein Verfahren, bei dem die Fäden eines Vliesstoffs
aus Nylon mit Kuper umhüllt werden. Dieses Vlies kann auf Wände
geklebt werden und soll die Käfige aus massivem Metall ersetzen
können, angeblich bei 70% weniger Kosten. Dafür aber auch bei 80
dB weniger Dämpfung...
A-002.010
written ..........: 18.08.96
last time revised : 20.01.97
Yahoo und Livingstone haben ein Programm gebastelt, mit dem Kindern der
Zugriff auf verbotene Sachen blockiert werden soll. Anstatt aber ein
Filterprogramm zu benutzten, muß man sich über einen einzigen
Anwender anmelden und dann gibt's Sachen nur noch von einer Liste der
erlaubten Dinge.
A-002.011
written ..........: 18.08.96
last time revised : 20.01.97
Für den Herbst [1996] zieht Euch warm an!!! Dann kommen neue
IC-Karten auf den Markt, wiederbeschreibbar, mit einer
Speicherkapazität von 256 KiloBit. Lebensdauer der Daten darauf: 10
Jahre - und das ohne Akku oder Batterie! Matsushita und Motorola (Indala)
setzen dabei eine neue Technik um, die FeRAMs benutzt und im Gegensatz zu
früher schnellere Zugriffszeiten und eine deutlich höhere Zahl
von Schreibzyklen (10 Mio!) hat.
A-002.0012
written ..........: 18.08.96
last time revised : 20.01.97
Die im Hintergrund grollende Katastrophe namens UMA, um schlampige PCs noch
billiger herstellen zu können für den Consumer-Markt, wird uns in
nicht mehr zu ferner Zeit erreichen. Man hat Tests durchgeführt, die
schlimmstes befürchten lassen. Es gibt inzwischen auch einen neuen
Standard, genannt VESA UMA (VUMA) für Hardware und BIOS Extensions.
A-002.013
written ..........: 18.08.96
last time revised : 20.01.97
Für Plug-and-Play unter Windows 95 gibt es jetzt zwei neues ICs: Mit
ihnen kann man eine fertige Single-Chip-Lösung kaufen, die man
bloß noch in seine zu entwerfende Platine integrieren muß.
Damit bekommt man: Plug-and-Play State-machine, Schalt-Logik,
Adreß-Dekoder oder ein EEPROM, um platinenspezifische Dinge zu
speichern. Der Name der ICs ist passend gewählt: NM95MS15 (für
Video, Grafik- oder Multimedia-Karten) und NM95MS16 (für Modem,
Fax/Modem oder Sound-Karten).
A-002.014
written ..........: 18.08.96
last time revised : 20.01.97
Die japanische Wetterkarte ist Spitze! Das Land ist in ein Gitter von
kleinen Quadraten aufgeteilt und in den Grafiken werden für jedes
Quadrat die Ergebnisse angezeigt. Also keine Hupfdohle oder ein
Witzereißer, die Make-up vorführen und Plattituden labern,
sondern richtige, saftige Information: über Temperaturen,
Niederschlagsmenge und so weiter. Da sollte sich das Deutsche
Fernsähen (wohl eher ein Konjunktiv...) eine Scheibe abschneiden!
A-002.015
written ..........: 18.08.96
last time revised : 20.01.97
So hoch manche Angaben über Lebensdauern von Elektronik auch liegen
mögen, manche sind so tief im Keller, daß man auch dort nur noch
staunen kann. So eine Zahl aus dem Dezember 1995: MTBF für eine
Modem-Karte "stolze 41.791 Stunden", für eine 2. Karte
doppelter Leistung "23.076 Stunden".
A-002.016
written ..........: 18.08.96
last time revised : 20.01.97
Die neuen Batterien von Duracell, bei denen man den Ladezustand per
Knopfdruck an einer Skala ablesen kann, funktionieren folgendermaßen:
Durch Druck auf 2 Druckknopfschalter wird ein Widerstand mit der Batterie
verbunden. Es fließt ein Strom durch den Widerstand und erwärmt
diesen. Über dem Widerstand ist eine schwarze Farbe aufgebracht, die
im Bereich von 40-50øC farblos wird. Hat also die Batterie die nötige
Spannung, so wird die Farbe durchsichtig und man kann eine darunterliegende
Farbskala sehen. Das Etikett besteht aus 8 Schichten und ist insgesamt nur
0,3 mm dick. Es wird von Avery-Dennison herstellt. Duracell wird pro Monat
100 Millionen Stück von Avery-Dennison kaufen! Das bedeutet also 100
Mio Batterien pro Monat. Jetzt ratet mal, was das Hauptproblem bei der
Entwicklung war!
A-002.017
written ..........: 18.08.96
last time revised : 20.01.97
Texas Instruments hat einen der besten Compiler-Hersteller gekauft, Tartan.
Tartan hat die schnellsten Compiler gebaut für die DSPs von TI.
A-002.018
written ..........: 18.08.96
last time revised : 20.01.97
Im Preiskrieg bei den Prozessoren hat IBM nachgelegt: Der PowerPC 401 ist
eine abgespeckte Version der großen Chips: DRAM-Controller usw.
wurden weggelassen. Er brummt bei 2,4 Volt mit 25 MHz und 40 mW typischer
Verlustleistung, schläft mit 0.015 mW. Dafür kostet der 401 GF
nur 13$ bei 10.000 Stück.
A-002.019
written ..........: 18.08.96
last time revised : 14.09.97
Die von mir angekündigten Quantum-Festplatten mit 5.25" sind im
Markt. Der Preis ist tatsächlich äußerst günstig:
rund 500 DM Straßenpreis (ab 479,-- DM) für 2,5 GigaByte. Die
Platte heißt "Bigfoot" und ist für ein
5.25"-Laufwerk verblüffend niedrig! Es ist sehr dickwandig,
robust, und sehr sauber verarbeitet. Die Elektronik-Platine schaut an einer
Seite 3-eckig hervor - das durchgezogene Bodenblech dient dabei als
Verstärkung. Alles solide verarbeitet!
* 14.9.97
"Kleine" Verbesserung: Inzwischen sind es 6,5 Gigabyte pro
Laufwerk geworden, bei einem Staßenpreis von 585 DM. Macht 26 Gigabyte
für DM 2340 DM.
A-002.020
written ..........: 18.08.96
last time revised : 20.01.97
Im Fernsehen haben die jetzt den Erfinder des Personal Computers gezeigt:
Ed Roberts. Aber die Journalisten sind sehr gnädig mit ihm umgegangen.
Im Buch von Daniel Ichbiah dagegen steht ganz ungeschminkt, daß der
Typ Sachen verkauft hat, obwohl er genau wußte, daß sie nicht
funktionieren. That's the American way of life...! Heute ist Roberts
übrigens Arzt, hatte mit 39 angefangen, Medizin zu lernen. Klar, der
Verkauf seiner Firma an Pertec hatte ihm einiges eingebracht. Da kann man
sich den Luxus eines Studiums leisten. Pertec hat später übrigens
angeblich mal VW gehört.
A-002.021
written ..........: 18.08.96
last time revised : 20.01.97
Die rotchinesischen Fabriken, die jetzt ihre Fluten von Elektronik-Material
in den Rest der Welt ergießen, wurden zum Teil schon vor 9 Jahren
begonnen. Das kommt jetzt ans Tageslicht, wenn man in die Werbeunterlagen
hiesiger Hersteller und Importeure schaut. Da muß man sich fragen,
wie in dem vor 9 Jahren noch sehr abgeschotteten Rotchina so etwas
geschehen konnte. Frage also, ganz präzise: Welche Politiker waren
vor 9 - 10 Jahren in Rotchina und haben uns anschließend ganz stolz
über neue Handelsabkommen berichtet?
A-002.022
written ..........: ??.??.96
last time revised : 20.01.97
Ganz unbemerkt, aber Justiz-amtlich: Das Patent für die Entwicklung
des "Single-Chip-Computers" wurde Gary W. Boone zugesprochen
(TI). Gilbert P. Hyatt hat also verloren. Faggin (Intel) ebenfalls. Uff!
Wie hätte die Welt sonst aussehen können...?
A-002.023
written ..........: 18.08.96
last time revised : 20.01.97
Endlich gibt es eine CD mit Videos, die auch einen sittlichen Nährwert
haben! Für Studenten und Ärzte werden Schnitt- und
Operationstechniken erläutert: "Die 20 wichtigsten Operationen
der viszeralen Chirurgie werden durch ein kombiniertes System von
Zeichnungen, farbigen Fotos und OP-Videos step-by-step ausführlich
erklärt." Wer einen stabilen Magen hat, nicht gleich
umfällt, wenn er Blut sieht, und 178 Mark übrig hat: Gleich beim
Enke-Verlag in Stuttgart bestellen!
A-002.024
written ..........: 15.07.96
last time revised : 20.01.97
Wenn das Monster von links kommt und nach rechts donnert, dann kann man das
hören - wozu gibt's schließlich Stereo!? Kommt das Biest aber
von oben oder von unten... Pech gehabt! Mit 2 Lautsprechern ist da nichts
zu wollen. Das soll sich jetzt aber ändern. Die Hersteller wollen mit
"3D Audio" wirklich räumliches Hören ermöglichen.
An den ICs dazu wird bereits gearbeitet. Die zusätzlichen Kosten der
Soundkarten werden sich bei ca 20$ für die DSP-ICS bewegen. Hinzu
kommen noch RAMs usw. Mit 2 Lautsprechern geht es natürlich nicht,
also wird noch mindestens ein weiterer dazukommen, wenn nicht sogar 3! So
bekommt auch die Lautsprecher-Industrie ihren Teil vom Kuchen...
A-002.025
written ..........: 15.07.96
last time revised : 20.01.97
Was plagen wir uns mit den Lebensdauern unserer Computer!? Hier kommt ein
Bauteil, von dem man nur träumen kann: 20.000.000 (in Worten:
zwanzig Millionen) Stunden MTBF. Wer keinen Taschenrechner zur Hand hat:
Das sind 2.283,1 Jahre! Das Teil ist ein DC-DC-Converter mit
Schaltspannungsregler, also kein IC, sondern eine Hybridschaltung, montiert
in einer neuartigen Bauweise. Kostet nur 8,99 US $ bei 1000 Stück.
(Was machen die wohl, wenn in 500 Jahren jemand mit einer Reklamation kommt?)
A-002.026
written ..........: 18.08.96
last time revised : 20.01.97
Wie viele Befehle braucht man zum Starten eines Programms?
Booten bei DOS .........................: 1 Mio Befehle
Booten von Standard-Mode Windows .......: 5 Mio Befehle
Booten von Windows im Erweiterten Modus : 35 Mio Befehle
A-002.027
written ..........: 12.07.96
last time revised : 20.01.97
Texas Instruments will dieses Jahr mit 0,18 Mikro-Bauteilen in Serie gehen.
Weil die Transistoren und andere Elemente damit extrem winzig sind, kann
man bis zu 125 Mio Elemente in einem Chip unterbringen. Umgerechnet sind
das rund 20 oder 25 Pentiums parallel auf einem Chip.
A-002.028
written ..........: 15.07.96
last time revised : 20.01.97
Wenn man einen kleinen Balken hat und den Untergrund darunter statisch
auflädt, dann wird der anders gepolte Balken davon angezogen.
Berührt der Balken einen Kontaktpunkt, so kann ein Strom
fließen. Berührt der Balken 2 Kontaktpunkte (und verbindet
diese), so entspricht das einem Relais. Mit nur 3 oder 4 Kontaktpunkten
kann man so eine Schaltung jetzt auf 30x60 Mikrometer Flache herstellen.
ON-Widerstand ca 50 MilliOhm, OFF-Widerstand ca 10 E15 Ohm. Die Muster
haben mehr als 10 Millionen Schaltvorgänge durchgehalten. Weil es
keine Halbleiter-Übergänge gibt, sondern nur elektrostatische
Vorgänge, ist das Ganze sehr einfach und sauber herzustellen.
Parasitäre Kapazitäten sind sehr gering, dementsprechend auch das
Übersprechen. Schalter- und Relais-Elemente können anscheinend
beliebig mit anderen Halbleitern auf dem gleichen Chip kombiniert werden.
A-002.029
written ..........: 18.08.96
last time revised : 20.01.97
Antwort zu PCH-04-9010-3 * Moin, moin - Celtic Man! Die Bezeichnung
dessen, was ein "Assembler" ist, hat sich (auch zu meiner
Überraschung!) im Lauf der Zeit erheblich geändert. In den
ersten Tagen der Micro-Prozessoren war ein Assembler ein extrem auf einen
Prozessor zugeschnittener Befehlssatz, eine "Sprache".
Außerdem nannte man "Assembler" ein Programm, das
Assembler-Sources in Binär-Code übersetzt.
A-002.030
written ..........: 20.09.96
last time revised : 20.01.97
Antwort zu PCH-04-9040-7 *
Hallo, FDS! Deine Hoffnung auf die "gesetzlich geregelte
Grundversorgung" beim Telefon muß ich leider dämpfen. Zur
Zeit wird über die recht heftig diskutiert. Die Unternehmen versuchen
nämlich, die auszuhebeln. Der erste Schritt dazu war, daß man im
Gegensatz zu früher nicht mehr pauschal 65 DM für den
Anschluß zahlt, sondern "nach Aufwand". Jemand, der wie Du
in der Wüste wohnt, ist damit ein verdammt armes Schwein. Wenn sich
die anderen, kommenden Anbieter auch auf die Formel "nach
Aufwand" festlegen, so ist das für sie keinerlei Problem: Sie
werden Dir lediglich einen Kostenvoranschlag präsentieren, auf dem ein
paar Ziffern mehr vor dem Komma stehen. Da wird der liebe Endkunde ganz
formaldemokratisch und gleichbehandelt in den Boden gestampft...
A-002.031
written ..........: 20.10.96
last time revised : 20.01.97
Antwort zu 05-2740-200 und 05-2740-201: *
PATTEX und TriLoBit: Die Telekom hat 1995 über 4 Milliarden Gewinn
gemacht, 1996 werden es (auch nach Abzug der Steuern) immer noch mehr als 4
Milliarden sind. Die Telekom nagt also weißgott nicht am Hungertuch.
Die Konkurrenz, die der Telekom ans Leder will, muß erst einmal eine
Infrastruktur aufbauen. Die Telekom hat aber bereits eine, zum Teil
mitfinanziert durch unsere Steuern, da die Telekom als Postministerium sich
auch im Haushaltstopf bedienen konnte und auch andere, elementare geldwerte
Vorteile hatte (zB Bei der unentgeltlichen Flächennutzung). In den
letzten Jahren hat die Post als Monopolist so kräftig absahnen
können, daß die Regierung sie gern als Geldquelle benutzt hat -
schon wieder auf unsere Kosten. Was aber vorher wieder dem Staat
zufloß, wird in Zukunft nicht mehr dem Staat, sondern den
Anteilseignern der Telekom zufließen. Konnte man früher noch
sagen, daß die Post auf eine gewisse Weise ein Abschöpfen von
Geld ermöglichte, um es dem Staat (also der Allgemeinheit, also uns
allen) wieder zufließen zu lassen, so gilt das seit Telekom nicht
mehr! Vor allem, weil jetzt auch sozial Benachteiligte (Behinderte usw.)
ganz erheblich leiden müssen. Da hört für mich jedes
Verständnis auf. Bei Kaffee gibt es große Kampagnen für
"Fairständnis". Wo, bitte, bleibt das für die Alten,
die Kranken und die Behinderten!?
A-002.032
written ..........: 20.10.96
last time revised : 20.01.97
Antwort zu 05-2740-218 *
Tscha, Madame Ripley, dann geh' doch mal zu I* und frage die Leute nach
Kontrollen! Fast wörtliche Antwort eines hochrangigen
I*-Verkäufers ("Managers"): "Wir haben keine
Kontrollen, weil wir davon ausgehen, daß die Lieferanten uns
einwandfreie Ware schicken." Es gibt keine Waren-Eingangskontrolle und
es gibt keine Ausgangskontrolle...
A-002.033
written ..........: 20.10.96
last time revised : 20.01.97
Antwort zu 05-2740-256 *
Ergänzung zur Meldung über die Firma, die Faxe und Telefonate nur
noch mit 190-er Nummern betreibt: Jene Firma, die offensichtlich hinter der
Chose steckt, hat jetzt auch 190-er Nummern. Das läßt nicht nur
den Schluß zu, daß die mächtig absahnen wollen, sondern
auch, daß wahrscheinlich Kunden ihnen sowohl Telefon- als auch
Fax-Anschlüsse stundenlang blockiert haben müssen... (warum
wohl?).
A-002.034
written ..........: 20.10.96
last time revised : 20.01.97
Hi, erix! Leider irrst Du Dich in einigen Punkten ganz gewaltig. So ist
die Zugriffszeit bei einem IC nicht jene, die man braucht, um die
"komplette" (also alle, wie Du meinst) Information lesen zu
können. Es ist vielmehr jene Zeit, die verstreicht vom Anlegen der
Adress-Pegel an die entsprechenden Pins plus Auslösen der
Übernahme der Adress-Pegel in die internen Latches plus interne
Laufzeiten usw., bis dann ENDLICH die Information (zB nur ein einziges Bit)
am Ausgang erscheint. Es ist also in diesem Punkt bei einem IC genau wie
bei der Platte, wo man den Kopf positionieren muß UND abwarten
muß, bis der richtige Sektor unter dem Kopf vorbeisaust UND die
Elektronik die Daten gelesen und dem Host-seitigen Interface anbietet.
Logik-Familie Anstiegs- minimale
/Abfall-Zeit Länge
----------------------------------------
Standard-TTL 5 nsec 37,36 cm
AS 1,9 nsec 14,2 cm
10k ECL 2,5 nsec 18,7 cm
BiCMOS 0,7 nsec 5,23 cm
100k ECL 0,5 nsec 3,73 cm
GaAs 0,3 nsec 2,24 cm
A-002.035
written ..........: 20.10.96
last time revised : 20.01.97
Antwort zu 05-2740-482 *
Daß Leichen Sondermüll sind, ist eine Meldung der Ärzte,
Oscar Oldie. Daß Du die Friedhöfe als "Deponien"
bezeichnest, finde ich lustig. Wahrscheinlich wirst Du aber einen Sturm der
Entrüstung bei allen Religionsfanatikern ernten...
A-002.036
written ..........: 20.10.96
last time revised : 20.01.97
Da es bei Laptops und Notebooks bei den Akkus anscheinend ernste Probleme
mit dem Laden zu geben scheint: Wenn der Akku nicht mehr so richtig
aufgeladen werden kann, d.h. der Rechner mit einem gerade "voll"
aufgeladenen Akku nach sehr kurzer Zeit in die Knie geht, dann ist daran
möglicherweise der Memory-Effekt schuld. Mit etwas Glück kann man
den Akku aber wieder hochpäppeln. Dazu muß man ihn aufladen und
anschließend mit dem Nennstrom entladen. Der Nennstrom sollte im
Handbuch des Rechners stehen. Zum Endladen kann man sich eine
Glühbirne mit Fassung nehmen und 2 Drähte anlöten. Die
beiden Drähte klemmt man an den Akku. Die maximale Spannung der
Glühbirne beachten! Spätestens dann, wenn die Birne nicht mehr
leuchtet, muß man SOFORT das Entladen beenden, weil Akkus durch das
zu tiefe Entladen zerstört werden können. Dann den Akku ganz
normal wieder laden mit dem Ladegerät (des Rechners), bitte sauber!
Also auf keinen Fall überladen, das ist angeblich noch schlimmer als
Tiefentladung. Diese Prozedur muß man wiederholen,
möglicherweise 10 mal oder öfter. Danach hat man die
Kapazität eines neuen Akkus zwar nicht erreicht, aber mehr als die
Hälfte könnte es wohl schon sein. Weitergehende Zahlen sind
natürlich besser, aber ich will nicht zuviel Hoffnung machen. Den
Trick mit der Glübhirne kenne ich von einem Reparaturbetrieb für
Rasenmäher. Dort hat der Mann aber keine Glühbirne genommen,
sondern einen 12-Volt-Lüfter, was ihm im Sommer natürlich mehr
bringt.
A-002.037
written ..........: 20.10.96
last time revised : 20.01.97
Antwort zu 05-8050-08 *
Die Sache mit dem ZX-81-Emulator ist recht einfach, Kahlbutz: Der
Programmierer hat einen Z80-Emulator geschrieben (oder wesentliche Teil
woanders abgeschrieben, aber das betrachte ich hier nicht). Der Knackpunkt
ist das Betriebssystem des ZX 81. Um den ZX 81 nachzumimen, ackert einfach
der Z80-Emulator das Betriebssystem des ZX 81 ab, das als Binarcode in den
"ZX-81-Emulator" übernommen wurde. Lediglich die Behandlung
von I/O-Vorgängen wird abgefangen und auf dem PC-Bildschirm
dargestellt. Anstelle des Tapes kann man möglicherweise auf die
Diskette schreiben. Soweit die Technik. Weil bei der beschriebenen Methode
das ZX-81-ROM also ein Teil des Emulators ist, wird fremdes Eigentum
verwendet. Darum der durchaus richtige Hinweis auf die Urheberschaft und
die Notwendigkeit, legaler Besitzer eines ZX 81, bzw mindestens eines
originalen ROMs zu sein.
A-002.038
written ..........: 20.10.96
last time revised : 20.01.97
Die SPD ist zwar gegen eine Zensur im Internet, will aber, "daß
der Rechtsstaat auch im Cyberspace Gültigkeit hat"
[sinngemäßes Zitat aus der CZ]. Bleibt die Frage, wessen Recht
in welchem Land dann Gültigkeit hat! Die DDR-Bonzen, die jetzt
verurteilt werden, werden heute (!) nach DDR-Recht verurteilt. Und dieses
"Recht" war schon was besonderes. Wie wäre es mit einer
Rechtsprechung nach den Lehren und Lexen des lieben Herrn Ghaddafi?
A-002.039
written ..........: 20.10.96
last time revised : 20.01.97
Die Möbel-Bauer gehen jetzt auch ins Internet. Na gut, das tun andere
Leute auch. Erstaunlich aber einer der Gründe: Man will damit die
Zahl der Reklamationen senken. Die liegt zur Zeit bei 30 Prozent. Da
drängt sich die Frage auf, ob das nicht die gleichen Leute sind, die
auch die Computer bauen... Die Ähnlichkeit ist zu verdächtig.
A-002.040
written ..........: 20.10.96
last time revised : 20.01.97
Daß Monitore magnetische und elektrostatische Felder abstrahlen, ist
bekannt. Daß man gegen die Abstrahlungen Abschirmungen baut, ist
bekannt. Neu dagegen ist ein Filter... ach, das muß ich wörtlich
zitieren, weil es gar zu komisch ist: "...Monitorabschirmungen
blocken unsichtbare Störfelder ab und garantieren ein ruhiges Bild
ohne Farbschatten, Bildschirmflimmern oder -flackern...."
A-002.041
written ..........: 20.10.96
last time revised : 20.01.97
Mal was nicht elektrisches: Es gibt eine Tinte, die "sich bei
feuchter Wärmeeinwirkung von mindestens 115 Grad C bei einer
Mindestdauer von 20 Minuten verfärbt... Mit ihrer Verwendung wird der
Beweis für eine Mindesttemperatur und eine Mindestprozeßzeit
erbracht (zB Beim Abfüllen von Konserven). Die Tinte ist
hitzebeständig bis 400 Grad C."
A-002.042
written ..........: 18.10.96
last time revised : 20.01.97
In Zukunft soll man nach einer Meldung der "Computer-BILD" mit
einer Satelliten-Anbindung ins Internet kommen, genauer: Die Meldungen zum
Internet gehen per Telefon-Leitung, die Antworten kommen via Satellit, mit
400 kByte/sec. Anbieter soll sein:
Hughes Olivetti Telekom GmbH
Otto-Straße 9
64347 Griesheim
Tel: 06155-8440
"PC Online! hatte schon 3 Monate früher darüber berichtet
und kommt auf 400 kBit/sec. Na gut, ist bloß der Faktor 8
dazwischen... (?, der kommt mir doch so merkwürdig bekannt vor...)
A-002.043
written ..........: 17.11.96
last time revised : 20.01.97
Raubkopien: Gibt es auch bei Hardware! Wie in CP 17/96 gemeldet wird, sind
bei einer Razzia bei
Nitro Link Corp.,
Area Electronics Systems Inc.
Priority Micro Inc.
AHA 2940
AHA-3940
sowie die Kits mit diesen Karten
A-002.044
written ..........: 7.11.96
last time revised : 20.01.97
DVD-Controller in nur einem einzigen IC
A-002.045
written ..........: 05.11.96
last time revised : 20.01.97
Recycling, 100%!
A-002.046
written ..........: 05.11.96
last time revised : 20.01.97
Peinlich,
A-002.047
written ..........: 05.11.96
last time revised : 20.01.97
Auch nicht schlecht: Eine Mailbox, wo man Programme herunterladen kann,
sogar 14.000 Stück. Hat nur einen Haken: Das Zeug ist Shareware.
Warum das so ein großer Haken ist? Weil der Zugang über eine
190-er Nummer 1,20 DM pro Minute kostet!
A-002.048
written ..........: 15.11.96
last time revised : 20.01.97
Nachdem National Semiconductor ein höchst interessantes IC
herausgebracht hat, gibt es inzwischen auch Zahlen zum Umfeld: Das IC ist
der LM 78 und dient dazu, in einem Gerät Lüfter zu
überwachen, ferner Temperaturen, mechanischen Einbruch in das
Gehäuse. Es überwacht ferner die Versorgungsspannungen und ist
ein Watch-Dog. Geraten Parameter außerhalb der festgelegten Werte,
schlägt es Alarm. Zur Zeit wird über den PC-Markt als Zielgruppe
gesprochen und geschrieben: Es heißt, daß die PCs sehr hohe
Wartungskosten hätten, ca 8000 US $ pro Jahr (laut Cheryl Aljuni,
4.11.96), wovon rund die Hälfte auf Verwaltung entfiele.
A-002.049
written ..........: 16.11.96
last time revised : 20.01.97
"PC-Intern" schreibt in Heft 10/96 auf Seite 16 über die
neue Grafikkarte von Microsoft. Angeblich soll das Ding der absolute
Superknüller werden, denn "Nach internen Angaben eines
Grafikkartenherstellers müssen nämlich sämtliche Hersteller,
die die DirectX- bzw Dirext3D-Spezifikation erhalten möchten,
Microsoft ihren Sourcecode der Grafikkarte überlassen - und aus diesem
Pool von Daten die besten Eigenschaften herauszufischen, sollte wohl nicht
schwer fallen..."
A-002.050
written ..........: 16.11.96
last time revised : 20.01.97
Calluna baut 1,8"-Festplatten, die zum Beispiel in den
PCMCIA-Typ-III-Karten eingesetzt werden. Die Kapazität ist bisher
gering: 130 MB und neuerdings 260 MB. Jetzt gibt es Muster mit 510 MB. Da
wird die Sache interessant, besonders aber, wenn die Meldung stimmt, wonach
an 1,8"-Laufwerken gearbeitet wird, die 1,2 GigaByte schaffen sollen.
Wichtig zu wissen: Während andere Hersteller durch Umstellen auf
magneto-resistive Köpfe noch Spielraum haben, auch durch PRML-Technik
- Calluna nicht, denn Calluna benutzt bereits beides! Daher auch die hohen
Werte für die jetzigen Platten. Andere mußten schon vorher die
Segel streichen, so wie HP bei den 1,3"-Platten, die den
Solid-State-Disks zum Opfer fielen.
A-002.051
written ..........: 16.11.96
last time revised : 20.01.97
Texas Instruments macht Feuer: Für die Seagate ST 52520A mit 3,5
Gigabyte hat TI ein Controller-IC gebaut, das alleine (!) die gesamte
Platte steuert, also nur noch ein einziges IC für alle Funktionen! Es
enthält einen cDSP (customizable DSP) Kern. Vorteile des neuen ICs:
weniger ICs, kleinere Platinenfläche, geringerer Stromverbrauch und so
weiter. Der Clou jedoch liegt in einer nur am Rande erwähnten
Eigenschaft: Dieser Controller speichert spezifische Daten einer Platte in
einem Flash-EPROM, kann nicht nur für einen einzigen Plattentyp
verwendet werden, sondern bei der Herstellung werden für einen neuen
Plattentyp lediglich dessen Parameter eingegeben. Damit benötigt
Seagate nur noch eine einzige Platine, reduziert Entwicklungs-,
Produktions- und Lagerkosten.
A-002.052
written ..........: 16.11.96
last time revised : 20.01.97
Ein Infrarot-Laser hat 2 wesentliche Eigenschaften: Erstens strahlt er
Energie ab, zweitens sieht man dies nicht. Wenn man mit einem solchen Laser
in einen vollkommen durchsichtigen Glasblock strahlt, dann werden entlang
des Strahls die Atome des Glases angeregt, einschließlich der von
Unreinheiten. Macht man dies mit 2 Lasern mit nur geringfügig von
einander abweichender Wellenlänge und trifft dabei kurz hintereinander
die gleiche Stelle, so wird dort bei Atomen von bestimmten seltenen Erden
die Aussendung von Photonen bewirkt, also Licht. Mit einer geeigneten
Steuerung kann man damit aus einem ganz gezielt mit seltenen Erden
dotierten Glasblock ein 3-dimensionales, leuchtendes Display herstellen -
bei 10" für ca 80.000 US Dollar. Eine "post graduate"
- also nach erfolgreichem Studium weiter an der Universität - arbeitende
Diplomandin hat die Entwicklung gemacht: Elizabeth Downing.
A-002.053
written ..........: 16.11.96
last time revised : 20.01.97
Welche Welten zwischen einzelnen Prozessoren liegen, zeigen folgende Werte
der neuesten Entwicklungen:
A-002.054
written ..........: 16.11.96
last time revised : 20.01.97
Die Auswirkungen der Versionitis gravis bei Software-Abhängigen:
Lee Goldberg über den Liefertermin seiner Tochter, eines
"Produkts mit eingeschränktem Produktlebenszyklus".
"I'm facing the release of Goldberg 2.0."
A-002.055
written ..........: 16.11.96
last time revised : 20.01.97
ENDLICH mal eine gute Idee, was man mit den teuren Quix-Kästen machen
kann: Laut ADAC Motorwelt 7/96, p24 wird bei einigen Kfz-Werkstätten
dem Kunden ein Quix-Empfänger mitgegeben, wenn er sein Auto in der
Werkstatt läßt. Dann kann die Werkstatt sich jederzeit melden,
wenn der Wagen fertig ist oder falls es Probleme gibt.
A-002.056
written ..........: 16.11.96
last time revised : 20.01.97
Die Übertragungsstrecken mit LEDs hatten immer ein großes
Handicap, ihre niedrige Datenrate. TEMIC (also das, was aus AEG Telefunken
Halbleitergruppe übrig blieb und mit Siliconix, Matra MHS und Dialog
Semiconductor bei Daimler Benz unter dem gemeinsamen Namen TEMIC verwaltet
wird), TEMIC also hat ein Hybrid-Modul von weniger als 13x6x6 mm für
eine IRDA-Übertragungsstrecke mit 4 Megabit/Sec, einsatzbereit zB in
Notebooks zur Kommunikation von Notebooks miteinander oder mit den
Desktop-Systemen: TEMIC TFDS 6000 arbeitet über den normalen Bereich
von 115 kbit/sec bis 4 Mbit/sec, auch bei hellem Sonnenlicht und
Bürobeleuchtung.
A-002.057
written ..........: 16.11.96
last time revised : 20.01.97
Für die Geruchssensoren, mit denen man zum Beispiel Erdbeeren
kontrollieren kann, gibt es neue Anwendungen:
So funktionieren die Sensoren: Die betreffenden Polymere verhalten sich
wie Halbleiter. Sie ändern ihren Widerstand dann, wenn durch das
Auftreffen von Fremdmolekülen auf die Oberfläche elektrostatische
Vorgänge ausgelöst werden. Je nach Material des Polymers (und
vermutlich auch bestimmter Voraussetzungen durch die Geometrie) reagieren
die Sensoren jeweils anders. Mit einem Sensor allein wird man also nicht
weit kommen, sondern man muß vielmehr mit einer Gruppe verschiedener
Sensoren bestimmte Muster ermitteln, die sich reproduzierbar bei bestimmten
Gerüchen ermitteln lassen. Geruchssensoren sind also untrennbar mit
einer guten Auswertelogik verbunden, neuronale Netzen oder anderem.
A-002.058
written ..........: 16.11.96
last time revised : 20.01.97
Altia Design hat ein Plug-in für Netsacpe 2.02 und neuere entwickelt,
mit dem man Benutzeroberflächen im Internet testen kann.
A-002.059
written ..........: 16.11.96
last time revised : 20.01.97
Der Personal-Identity-Clip am Schuh:
A-002.060
written ..........: 10.10.96
last time revised : 20.01.97
Meine Nachbarin hat mir eine Zeitschrift mitgebracht, von Microsoft, die
"Microsoft Advantage" heißt. (Eine der Spätfolgen der
Tennis-Sucht?)
"1995 testete die Stiftung Warentest Standard insgesamt 16
EDV-Hotlines für Software und zeichnete Microsoft mit 'sehr gut' aus.
Die Meinung der Kritiker: 'Die Hotlines von Microsoft... waren gut zu
erreichen (kürzeste kostenpflichtige Wartezeit aller Hotlines),
beantworteten die Fragen richtig und fast immer auf Anhieb."
A-002.061
written ..........: 10.10.96
last time revised : 20.01.97
Microsoft gibt eine Zeitschrift heraus: "Microsoft Advantage".
Diese Zeitschrift, von Microsoft "Magazin" genannt, ist nicht
irgendeine, sondern eine Mitgliederzeitung - eines Clubs - des Microsoft
Advantage Clubs. Dat is enne janz exclusive Sache. Nee, nee - ich
übertreibe nicht, denn (sagt Microsoft wörtlich!) da gibt es:
"Die Microsoft Advantage-Kollektion - streng limitiert
A-002.062
written ..........: 14.10.96
last time revised : 20.01.97
Nun hat mich doch tatsächlich jemand gefragt, was man davon hat, wenn
man in den Microsoft Advantage Club geht. Ich geb's ehrlich zu: Habe ich
auch nicht gewußt. Also haben wir in die Unterlagen geguckt - und da
steht es tatsächlich drin: Wenn man Mitglied ist, dann kann man
Sachen billiger kaufen. Für schlaffe 349 DM kriegt man ein Bundle aus
Hey! Auf der Sampler-CD gibt es sogar eine "Kurzversion von Fury und
weiteren 8 tollen Spielen des Entertainment Packs von Microsoft".
(eine dieser 3 darf man installieren)
A-002.063
written ..........: 15.11.96
last time revised : 20.01.97
Laut Computerzeitung vom 31.10.96 macht Novell einen Vorstoß bei
Druckern: Die sollen jetzt auch im Internet drucken können, wenn man
ihnen Daten schickt. Genauer: Man schickt an irgendjemanden Daten - und
der dortige Drucker führt den Druckbefehl ganz brav aus. Die
Drucker-Industrie arbeitet bereits eifrig mit an der Sache.
A-002.064
written ..........: 15.01.96
last time revised : 20.01.97
Wenn, wie sich aus den Arbeiten von Novell zum Drucken im Internet (siehe
CZ 31.10.96) folgern läßt, es prinzipiell Geräte geben
wird, die prinzipiell für den Anschluß im Internet steuerbar
gemacht werden, dann hat das Konsequenzen - Konsequenzen so unglaublicher
Tragweite, daß man darüber Bücher schreiben
müßte, und dennoch nur einen Bruchteil erfassen könnte.
A-002.065
written ..........: 15.11.96
last time revised : 20.01.97
Die neue Standardisierung der Druckerschnittstelle dergestalt, daß
Drucker im Internet verwendet werden können, beschert dieser Welt als
Folge ein Fülle von bisher ungeahnten Dingen. Auf eine davon bin ich
gestoßen, als ich meine Link-Liste getestet habe:
A-002.066
written ..........: 28.11.96
last time revised : 20.01.97
DuPont hat ein "gutes Händchen" gehabt und ist für
mindestens einen Stoff anscheinend der alleinige Hersteller weltweit. Wenn
so etwas für Materialien wie Teflon oder andere der Fall ist, dann
kann das verdammt böse Konsequenzen haben, falls mal etwas schief geht:
Die Knappheit bei Chips war die Folge des Erdebebens in Japan. Wird
jedenfalls mit Pokerface behauptet.
A-002.067
written ..........: 15.11.96
last time revised : 20.01.97
Der "Verband unabhängiger EDV-Distriburoren i.G." geht gegen
Praktiken und Äußerungen Microsofts vor, die er für nicht
rechtens hält.
Der Verband ist nicht unvermögend, hat er doch (sagt er) 50 bis 60
Prozent des Microsoft-Umsatzes...
A-002.068
written ..........: 15.11.96
last time revised : 20.01.97
Im Kampf der Betriebssysteme ist immer von "Workstations" die
Rede. Aber was verbirgt sich dahinter? Lächerliche 424.600 Stück
(laut Dataquest) im 1. Halbjahr 1996. Dabei entfallen auf:
40,4 % Sun
16,7 % HP
9,4 % IBM
8,5 % Silicon Graphics
7,9 % DEC
17,1 % Sonstige
A-002.069
written ..........: 15.11.96
last time revised : 20.01.97
Verschlüsselte Zeugnisse
Wer seinen Mitarbeitern einen Gefallen tun möchte, führt in einer
Fußnote noch den folgenden Text ein: 'Dieses Zeugnis enthält
keine verschlüsselten Hinweise (GewO õ113, Absatz 3). Jede
interpretation im Sinne sogenannter Unternehmens-Codes würde unsere
Aussage verfälschen.'"
Wenn das bloß kein neuer Code wird...
A-002.070
written ..........: 15.11.96
last time revised : 20.01.97
Es ist den Elektronikern bekannt, daß die Fans der Sinclair-Computer
Ärger mit Transistoren haben: Diejenigen, die im Original verwendet
werden, gibt es kaum zu kaufen - Ersatztypen haben nur eine extrem kurze
Lebensdauer (falls überhaupt).
ZTX650 ZTX651 ZTX450 ZTX550
NPN NPN NPN PNP
80 80 60 -60 V(CBO) [Volt]
60 45 45 -45 V(CEO) [Volt]
2000 2000 1000 -1000 IC [mA]
6000 6000 2000 -2000 ICM [mA]
0,5 0,5 0,25 -0,25 VCE(sat) [V] max bei
2000 2000 150 -150 IC [mA]
200 200 15 -15 IB [mA]
100 100 100 -100 hFE min bei
500 500 150 -150 IC [mA]
2 2 10 -10 VCE [V]
40 40 15 15 hFE min bei
2000 2000 1 -1 IC [mA]
2 2 10 -10 VCE [V]
140 140 150 -150 fT min [MHz] bei
100 100 50 -50 IC [mA]
CBE CBE CBE BCE Pin-out 123
A-002.071
written ..........: 15.11.96
last time revised : 20.01.97
Falls jemand an tieferen Analysen über bestimmte wirtschaftliche
Entwicklungen interessiert ist, kann er bei darauf spezialisierten Firmen
Untersuchungen in Auftrag geben oder auch schon besreits erstellte Reports
kaufen. Billig sind sie aber nicht!
Datapro Research Group
McGraw-Hill House
Shoppenhangers Road
Maidenhead, Berkshire, SL6 2QL
England
Telephone : (0628) 773277
Fax ......: (0628) 773628
A-002.072
written ..........: 15.11.96
last time revised : 20.01.97
Die Telefonnummer der Hotline von Western Digital:
A-002.073
written ..........: 15.11.96
last time revised : 20.01.97
Die Betriebsdaten von SIM-Modulen werden der angeschlossenen Logik
über mehrere Pins mitgeteilt:
Für 72-pin PS/2-SIMMs:
Kapazität
PD1 (pin 67) PD2 (pin 68)
gnd open 1 MByte = 256k x 32
open gnd 2 MByte = 512k x 32
gnd gnd 4 MByte = 1M x 32
open open 8 MByte = 2M x 32
--------------------------------------------
gnd open 16 MByte = 4k x 32
open gnd 32 MByte = 8k x 32
gnd gnd 64 MByte = 16M x 32
Zugriffszeit
PD3 (pin 69) PD4 (pin 70)
open open 60 nsec
gnd open 70 nsec
open gnd 80 nsec
gnd gnd 100 nsec
PD = presence detect
gnd=ground, Masseverbindung
A-002.074
written ..........: 15.11.96
last time revised : 20.01.97
Fragen zu Intel-Prozessoren kann man hier stellen:
A-002.075
written ..........: 15.11.96
last time revised : 20.01.97
Jeder kennt die Hand-Scanner. Scanner, bei denen man das Papier auf eine
gewölbte Scheibe legen muß, sind uralte Kisten, ebenso jene, die
das Papier einziehen. Bei beiden alten Verfahren kann man keine Buchseiten
scannen und auch keine Materialien, die zu dick, zu zerbrechlich oder
schlicht und einfach zu dick sind.
A-002.076
written ..........: 15.11.96
last time revised : 20.01.97
Neues Verpackungstechnik für Chips
Telefon: USA [001]-(619)-5761005
FAX ....: USA [001]-(619)-5760607
A-002.077
written ..........: 15.11.96
last time revised : 20.01.97
Werbung in der "Computer-BILD", Nr. 20 vom 30.9.96, auf Seite 37:
"Microsoft senkt die Preise um 50%
Windows 96 hat Geburtstag - Microsoft hat die Preise von 32-Bit-Programmen
um 50% gesenkt. Der Umstieg auf die 32-bit-Technologie ist somit besonders
attraktiv für Sie!"
Jetzt möchte ich all die Händler sehen, die diese Waren noch zum
alten Einkaufpreis gekauft hatten und die eben NICHT 100 Prozent
aufschlagen, sondern viel weniger, und bei denen diese Waren noch im Lager
stehen. Alle diese Händler sind jetzt ein ganzes Stück
ärmer.
A-002.078
written ..........: 18.12.96
last time revised : 20.01.97
Wie kann man Mädchen unter die Röcke schauen? Indem man eine
Kamera benutzt. In einer deutschen Internet-Zeitschrift wird jetzt
groß und breit darüber berichtet, wie man das anstellen
muß. Natürlich wird das alles furchtbar verurteilt, aber ein
paar nackte Frauenkörper bzw Teile davon auf der Titelseite und auf
den Heftseiten garantieren einen guten Verkauf des Hefts...
"Ey, Timo, die Sparkasse da drüben - was meinst Du, was da heute
nacht abgeht?"
"Weeß ick nich. Aba da drüben, wo die coole Braut is, da
ham wa 'ne Kamera hinjeleecht... Jibt 'n jeiles Programm."
A-002.079
written ..........: 20.12.96
last time revised : 20.01.97
Es gibt nichts, von dem man nicht meint, es sei seltsam, ja sinnlos, das
aber dennoch produziert wird...
"Aufgrund der Tatsache, daß die Servo-Spur mit großer
Sicherheit auch gelöscht werden wird, empfehlen wir, daß nur
Festplatten gelöscht werden, die zur Reparatur oder zum Wegwerfen
bestimmt sind.
A-002.080
written ..........: 20.12.96
last time revised : 20.01.97
In meinem Archiv habe ich eine steinalte Statistik entdeckt, die
ursprünglich von International Data Corporation stammt, vom Juni 1987:
Die Verkaufszahlen IBMs von IBM-PCs und ähnlichen Geräten
angekündigt Stückzahl
August 1981: IBM-PC .............: 3.264.000
März 1983: IBM-XT .............: 2.173.500
Oktober 1983: XT/370 und 3270-PC : 124.600
November 1983: PCjunior ...........: 530.000 April 1985 eingestellt
Februar 1984: PC Portable ........: 138.100 April 1985 eingestellt
August 1984: PC AT ..............: 906.000
Januar 1986: RT PC ..............: 5.000
April 1986: Convertible PC .....: 23.000
September 1986: XT 286 .............: 15.000
Stand Juni 1987
Damit dürften der XT 286 und erst recht der RT PC sich zu begehrten
Sammlerstücken entwickeln.
A-002.081
written ..........: 20.12.96
last time revised : 20.01.97
Endlich etwas Gutes, das die Elektronik leistet: Fyrnetics Ics, Roselle,
Illinois, USA, Tel: 001-(708)-893-4592 bietet Detektoren an für
Kohlenmonoxid. Die reinigen ihre Sensoren alle 2 1/2 Minuten
selbständig. Zur Zeit haben die Geräte nur einen
120-Volt-Anschluß für die Stromversorgung und als Ausgabe eine
Hupe und/oder eine LCD-Anzeige. Jetzt warte ich auf Geräte für
Batteriebetrieb, für beliebige Eingangsspannung - und vor allem mit
Ethernet-, LON- oder Modem-Anschluß.
A-002.082
written ..........: 20.12.96
last time revised : 20.01.97
Nach den neuesten Meldungen sind in den USA die MD-Data-Laufwerke von Sharp
(nicht Sony!) lieferbar. Sie haben 2,5"-Format und eine Bauhöhe
von 17mm, UND sie ist hot-plug-bar in einen "standard floppy-drive
slot", was immer das bedeuten mag. Preis bei 10.000 Stück: 200
US-Dollar. Trotz 140 MegaByte: Bei dem Preis sehe ich keinerlei Konkurrenz
zu Iomega's Zip-Drive.
* 15.6.97
Vielleicht wird nun doch etwas aus den MD-Data-Laufwerken: Sony hat eine
Erhöhung der Kapazitat auf sagenhafte 640 MB angekündigt.
MD-Data MD-Data
"Quad Density" 1. Version
Kapazität ...........: 650 MB 140 MB
Data Rate ...........: 568 kB/s 150 kB/s
Sektor ..............: 2048 Byte 2048 Byte
Cluster .............: 64 kB 32 kB
Cartridge ...........: 68x72x5mm 68x72x5mm
Scheibe:
Dicke .............: 1,2mm 1,2mm
Durchmesser .......: 64mm 64 mm
Spurabstand .........: 0,9 um 1,6 um
Laser ...............: 650 nm 780 nm
Numerische Apertur ..: 0,52 0,45
Aufzeichnung.........: Magnetfeldmodulation
direct overwrite
Lineare
Laufgeschwindigkeit .: 2,05 m/s 1,2 m/s
Signalmodulation ....: RRL (1,7) EFM
Fehlerkorrektur .....: Reed-Solomon- ACIRC
Produktcode
Kompatibilität: Die neuen Geräte können alte
Datenträger (140 MB) lesen und beschreiben!
A-002.083
written ..........: 20.12.96
last time revised : 20.01.97
Nachdem die Handies überhand nehmen, ist es wieder schwer, sich vom
gemeinen Volk zu unterscheiden. Auch das Zweit-Handy ist keine Lösung.
Aber gerade rechtzeitig zu Weihnachten ist das ideale Spielzeug fertig
geworden: ein handgroßes Fax-Gerät zum Mitnehmen. Es hat einen
Speicher für 20 Seiten, die es allerdings nicht ausdrucken kann,
sondern mit einer optischen Anzeige darstellt. Mit 249 US-Dollar bis 349
US-Dollar ist es allerdings so preiswert, daß es schon fast nicht
mehr exklusiv ist. Wer auffallen will, muß also schnell sein:
Reflection Technology, Waltham, Massachusetts. Tel 001-(617)-890-5905
A-002.084
written ..........: 20.12.96
last time revised : 20.01.97
Dallas Semiconductor bietet schon seit einiger Zeit einen
"Button" an, ein IC, das in ein knopfgroßes
Stahl-Gehäuse von 16 mm Durchmesser verpackt ist. Der Witz an dem Ding
ist, daß es über einen Kontakt Daten senden und empfangen kann.
Es gibt keine Datenleitungen, sondern der Knopf wird wie eine Knopfzelle
benutzt. Die hat bekanntlich auch 2 Metallschalen, die man lediglich
berühren muß, um die Verbingung herzustellen. Jetzt ist bei
Dallas der Knopf gefallen: Das IC soll als Ident-Modul im Internet dienen.
Im Innern werden 6 kByte gespeichert, so auch Konto-Nummern, usw.. Wenn man
an den Knöpfe "herummacht", dann machen sie Harakiri und
verlieren ihre Daten.
A-002.085
written ..........: 20.12.96
last time revised : 20.01.97
Noch ein Geschenk für Yuppies: Den Spezial-Scanner "CardScan
Plus 300" für Visitenkarten. Visitenkarte reinschieben, Software
anwerfen und das Bild der Visitenkarte in eine Datenbank speichern. Das
Datenbank-Programm kostet einzeln 99 US-Dollar, das gesamte Kit mit Scanner
und Software kostet 299 US-Dollar.
A-002.086
written ..........: 15.11.96
last time revised : 20.01.97
Ein kleiner Blick zurück: 1990
A-002.087
written ..........: 15.11.96
last time revised : 20.01.97
Kollege Roman ist inzwischen auch im Internet:
A-002.088
written ..........: 15.11.96
last time revised : 20.01.97
Die Bundesregierung ist inzwischen ebenfalls im Internet, auch ihre
Wohllobredner sind dort zu finden:
Presse- und Informationsamt der Bundesregierung
Journal für Deutschland
Welckerstraße 11
53113 Bonn
BPA
A-002.089
written ..........: 15.11.96
last time revised : 20.01.97
Deutschland ist ein Entwicklungsland
Koordinierungs- und Beratungsstelle "Schulen ans Netz"
Oberkasseler Straße 2
53227 Bonn
Logischerweise gibt es auch eine URL:
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TINA
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