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Eine fiktive Wissenschaft ist eine Wissenschaft, die zum Zeitpunkt ihrer Erfindung (meist durch einen Schriftsteller) nicht existiert. Manche fiktiven
Wissenschaften bleiben für immer fiktiv; andere werden im Zuge einer immer rascher fortschreitenden Technologie schließlich realisiert. Fiktive Wissenschaften sind literarische Erfindungen und dürfen nicht mit
Pseudowissenschaften verwechselt werden. Berühmte Beispiele fiktiver Wissenschaften finden sich vor allem in den Werken von
Science-Fiction-Autoren. Isaac Asimov zeichnet sich hier gleich doppelt aus, zum einen mit der Psychohistorik (nicht mit der freudschen
Psychohistorie zu verwechseln), zum anderen durch die Robotik, ein Wort, das er 1939 erfand;
mittlerweile ist es die Bezeichung für einen anerkannten Zweig der Technik. Alfred Elton van Vogt beschrieb den Nexialismus, eine Wissenschaft, innerhalb derer andere, herkömmliche Wissenschaften integriert und
kombiniert werden können, was den Nexialisten große Macht verleiht. Häufig ist in der SF-Literatur von Xenobiologie, Xenolinguistik
etc. die Rede; diese Begriffe beziehen sich auf die Erforschung von Außerirdischen. Der Verfasser freut sich immer über weitere Vorschläge, die in diese Liste aufgenommen werden können . |