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Diskussionen zur Galavit
[Diskussion ausschliesslich ueber das Forum]
http://www.galavitforum.de
[Aribert Deckers, 6.3.2007]
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Die aufgeführten Diskussionsbeiträge stammen aus Diskussionsforen und mir
zugesandten Beiträgen.
Wünscht ein Diskussionsteilnehmer, auf dieser Seite nicht zu erscheinen, so bitte ich um Mitteilung
Der Beitrag wird in diesem Falle aus der Seite entfernt.
Rolf Schälike
- Fachklinik Carolinum in Bad Karlshafen
(http://www.galavit.com)
http://www.galavit.com wird zur Zeit benutzt von "Bach Pharma, Inc, USA".
- Stressgen Biotechnologies - Prüfung s.g. Stresshormone
(http://www.stressgen.com) "Stressgen now is nventa"
- Krebsinformationsdienst Deutsches Krebsforschungszentrum Heidelberg
(http://www.krebsinformation.de)
- Beipackzettel - Galavit-Beipackzettel russisch/deutsch
- Studie des Arzneimittels Human-Eigenblutzytokine von Dr. Klehr
(http://www.drklehr-studie.de/sites/index2.html)
- Arbeitskreis "Krebs-Immun-Therapie" zum Immunmodulator GALAVIT Zürich / Schweiz
(http://www.Galavit.de)
- Dr. Klehr Institut für Immunologie und Zellbiologie GmbH
Zweigniederlassung München
(http://www.klehr-dr-med.de)
- Behandlungsmethoden bei Krebs
(http://www.krebsgesellschaft-nrw.de)
- INKA Informationsnetz für Krebspatienten und Angehörige
(http://www.inkanet.de)
- INKA Diskussionsforum
(http://www.inkanet.de/pin/pinmenu.htm)
[Linkliste ueberarbeitet, 6.3.2007
Aribert Deckers]
Sylvia.Kirschstein
schrieb am May 4, 2000: [1]
mehrere leute haben hier (im diskussionsforum INKA)
nach informationen ueber GALAVIT gefragt. ich habe in
irgendeiner frauenzeitschrift auch diesen bericht ueber den schauspieler ivan
desny gelesen, dem das geholfen haben soll. und ich habe mit fireball und
altavista nach galavit gesucht. das ergebnis: es gibt je nach suchmaschine 2
verweise - der eine auf die inkanet-pinwand, der andere auf das gaestebuch im
datadiwan. fuer ein vielversprechendes krebsmittel ist das ungewoehnlich.
eigentlich muessten jede menge verweise auftauchen, und sei es nur, um entweder
zu preisen oder zu bestreiten. ich habe auch noch einmal nach desny, ivan
gesucht. auch hier nichts ueber krebsheilung durch galavit, genauer, nicht mal
was ueber krebs. da eine der anfragen von 23.000 dm sprach, die eine
selbstfinanzierte therapie kosten soll, schrillt bei mir die alarmglocke. (1)
galavit wird in den zeitungsberichten stets als mittel zur staerkung des
immunsystems beschrieben. was daran besser, wirksamer, krebshemmender sein soll
als andere immuntherapien, ist fuer mich nicht herauszufinden. (2) anders als
andere praeparate wird es nicht so breit diskutiert, dass wir via internet
schnell an informationen kommen [egal ob pro oder contra] (3) wenn die
russischen forscher so erfolgreich sind, muessen sie an der vermarktung interessiert
sein und huellen sich doch nicht in schweigen. galavit kann es auch nicht erst
seit gestern geben, wenn es fuer astronauten entwickelt wurde und erst danach
seinen weg in die krebstherapie gefunden hat. (4) wenn ein recht bekannter
mensch wie ivan desny an hodenkrebs erkrankt und durch galavit geheilt wird,
muesste es hierzu von berichten wimmeln. nix. das mag an seiner pressearbeit
liegen, er ist ja durchaus betagt. andererseits denke ich doch, dass andere, z.b.
die regenbogenpresse sich der modernen kommunikationswege bedienen. bevor
ich soviel geld fuer galavit ausgeben wuerde [das an anderer stelle fehlen
kann], wuerde ich (1) versuchen, kontakt mit herrn desny aufzunehmen, und mir
von ihm die galavit-story bestaetigen lassen (2) versuchen, die adresse und die
namen der aerzte der moskauer klinik zu erfahren, die ihn behandelt haben
sollen. und die dann kontaktieren. falls noetig, ich habe eine russische
freundin, die als uebersetzerin arbeitet und eine solche anfrage bestimmt
kostenlos uebersetzt. (3) von den therapeuten, die galavit anbieten, unterlagen
anfordern. (4) andere kliniken kontaktieren, die immuntherapien in der
krebsbehandlung einsetzen und nach galavit ausfragen. alles gute sylvia
kirschstein
Theresa Figueroa
schrieb am May 4, 2000: [1]
Das Mail von Syliva Kirschstein, das ich auf der Suche nach dem ominösen Galavit gelesen
habe, spricht mir aus der Seele. Ich habe auch eine russische Freundin in
London, die jederzeit Nachforschungen durch Ihre Moskauer Freunde anstellen würde
- wenn wir irgendwelche halbwegs seriösen Informationen hätten. Mein Vater hat
Prostatakrebs, wurde vor einem Jahr festgestellt, Metastasen in Lunge und
Leber, die mit der Hormontherapie verschwanden. Allerdings wurde der Tumor
schon nach 3 Monaten hormon-restistent und seitdem verwendete die Schulmedizin
ihn als Versuchskaninchen (sogar Beginn einer Chemotherapie gegen seinen
Willen, als er zur Schmerztherapie im Krankenhaus war). Jetzt ist er zu Hause,
kann bereits wieder gehen (er hat Metastasen an den Wirbeln und muss daher
Schmerzmittel nehmen) und isst auch wieder ein wenig. Wir versuchen jetzt, mit
einem Minimum an Schulmedizin (gegen Schmerzen und gegen den Knochenabbau) und
einem höheren Anteil an ganzheitlicher Naturmedizin einen Weg zu grösserer
Lebensqualität für die verbleibende Zeit zu finden. Natürlich suche ich
verzweifelt nach einem Medikament für ihn, ich habe im Laufe des letzten Jahres
etliche Bücher und hunderte Seiten im Internet durchgestöbert und bin für einen
Laien wahrscheinlich recht bewandert auf diesem Gebiet. Hätte mein Vater seit
Beginn der Diagnose "Krebs" seinem Immunsystem mehr auf die Sprünge
geholfen und hätte ich einige Informationen schon früher gehabt, hätten wir uns
einige Untersuchungen und Behandlungen, die keineswegs zu einer Heilung führen
konnten, sondern nur den Körper belasteten und den Ärzten
"interessante" statistische Daten zur Verfügung stellten, ersparen
können. Solltest es irgendeine fundierte Neuigkeit haben, danke ich für eine
kurze Information.>
Christian Metzdorf
schrieb am May 8, 2000: [1]
Da mein Vater an Rippenfellkrebs erkrankt ist und die Chemotherapie nicht anschlagen
will, suchen auch wir nach alternativen Behandlungsmethoden (operiert werden
kann nicht, Metastasen gibt es angeblich keine). Im Moment nimmt er zusätzlich
zur Chemo Wobemugos und bekommt Mistel gespritzt. Auch wir haben von Galavit
gehört und Infomaterial von der Klinik in Bad Heilbrunn
angefordert und auch
bekommen. Mehr kann ich dazu aber im Moment nicht sagen, weil ich den Inhalt
noch nicht kenne (wohne leider zu weit von meinen Eltern entfernt, sehe sie
erst wieder am Wochenende). Bei Interesse werde ich aber gerne berichten. Was
mir noch über den Weg gelaufen ist, ist das Mittel RECANCOSTAT. Hat damit
jemand Erfahrungen gemacht? Weiterhin gibt es einen sogenannten COD-Tee. Auch
hier meine Frage, ob jemand Erfahrungen damit gemacht hat. Wahrscheinlich geht
es nicht nur meinem Vater so, dass man aus den Herren in Weiß nicht sehr viel
herausbekommt (WOBEMUGOS und Mistel nimmt mein Vater nur, weil meine Eltern
explizit danach gefragt haben. Geraten bekommt man nichts). Genau so geht es
uns in Bezug auf Spezialkliniken zur Krebsbehandlung. Gibt es solche? Wo
bekommen wir mehr Informationen darüber. Ich würde auch gerne etwas mehr geben
und nicht nur Fragen stellen, bin aber leider durch meinen zu geringen
Wissensstand nicht in der Lage dazu. Ich würde mich auf jeden Fall über
Anregungen und Antworten an Christian@Metzdorf.net freuen.
Elke Podpetschnig
schrieb am May 11, 2000: [1]
Informationen zu "Galavit"
Galavit ist ein russischer Immunmodulator. Spärliche
Informationen können bezogen werden bei dem "Informationszentrum Mission
Pharma AG ; Rennfeld 13 , A-6370 Kitzbühel; Tel.: 0043-5356-645 22; Fax:
0043-5356-645 22-99. Wer sich damit behandeln lassen will (intramuskuläre
Injektionen), kann sich unter der Telefonnummer 089-358463636 einen Termin in
einer Spezialklinik geben lassen. Die 3-wöchige Kur kostet angeblich DM 17.000
und wird nicht von der Krankenkasse bezahlt. Ich vermute, daß es sich um die
hier in Europa nicht bekannte Substanz "Polyaxidon" handelt. Aus
erster Hand weiß ich, daß russische Immunologen damit z. Zt. klinische
Untersuchungen auch an Krebs-Patienten durchführen. Die Erfolge scheinen sehr
unterschiedlich und sehr individuell zu sein, je nachdem, wie der einzelne
Patient auf diese Substanz anspricht. Hier eine weitere Internet-Anschrift von
Forschern, die sich u. a. mit dem Einsatz und der klinischen Prüfung sog.
Stresshormone bei Krebs beschäftigen: http://www.stressgen.com
Ulrike schrieb am May 12, 2000: [1]
Ueber Galavit, noch Polyaxidon gibt es
irgendwelche Forschungsberichte, Publikationen (medline). Das sollte jedem zu
denken geben, da jeder Forscher natuerlich publiziert. Selbst ueber Alternative
Methoden wie "Mistel" etc laesst sich in einigen Aerztezeitschriften
pro und contra Diskussionen finden. Ueber Galavit liegt auch kein Patentantrag
vor (Wichtig!!! Patentantrag heisst nicht das die Substanz wirksam ist, sondern
nur die Idee das die Substanz/Methode wirken koennte), noch ein Eintrag in
pharmakologische. Normalerweise werden dort neue Substanzen nach Ihrer
Entdeckung eingestragen und der Stand der Forschungsaktivitaeten. Dort auch
nichts nada....
Sylvia Kirschstein
schrieb am May 12, 2000: [1]
im anschluss an ulrike und andere noch mal zu
galavit: von waldi habe ich 3 wegsites genannt bekommen, die sich mit galavit
befassen [genauer, das produkt verkaufen]:
http://www.Krebs-Immun-Therapie.de,
http://www.Galavit.com,
http://www.klehr-dr-med.de
ich habe an die bei einer der beiden ersten
angegebenen mailadressen folgende anfrage am 01.05.2000 geschickt - bis heute
ohne antwort: sehr geehrte damen und herren, ich habe auf Ihrer homepage ueber
galavit gelesen und bin mir ueber die wirkweise immer noch nicht im klaren. das
besondere an galavit ist, daß es ein "spezifischer immun-modulator"
ist. daraus schliesse ich, dass er das immunsystem anregt, bestimmte zelltypen
zu erkennen und anzugreifen. welche sind das? soweit ich bis jetzt verstanden
habe, unterschieden sich die krebsarten auch in den merkmalen der zugehörigen
krebszellen und ihren tarnmethoden. wenn das zutrifft, kann galavit doch nur
fuer bestimmte krebsarten mit aehnlichen bis gleichen eigenschaften wirkung
erzielen? es waere hilfreich, wenn man darueber genaueres in erfahrung bringen
koennte. Sie koennen sich sicher vorstellen, dass selbsthilfegruppen, kranke und
angehoerige sowohl im richtigen leben als auch im internet alle
erfolgversprechenden therapien mit leidenschaft verfolgen. differenzierte
informationen helfen, in die richtige richtung zu gehen. fuer Ihre antwort
bedanke ich mich im vorwege.
von karl stallknecht habe ich als anlaufadresse,
die dem musterpatienten ivan desny geholfen haben soll, genannt bekommen:
Arbeitskreis"Krebs-Immun-Therapie" Prof.Dr.Rauchfuß Abt-Walther Weg
14-16 Tel:089-358463636
ich gebe die adressen weiter, weil
"man schon pferde vor der apotheke hat kotzen sehen" und weil ich
nicht zum zensor berufen bin. meine EINSCHAETZUNG ist, dass galavit wie das
"tal der schmetterlinge" ist: kaum einer kommt hin, wer da war
schwaermt, in wirklichkeit ist es die absolute oednis. jedoch: wir haetten uns
auch von nichts abhalten lassen und daher ziehe ich es vor, wenigstens die phase
"suchen" abzukuerzen. sollte jemand an meiner einschaetzung ruetteln
koennen durch eigene erfahrung, bitte ich um rueckmeldung. viele herzliche
gruesse, sylvia kirschstein
Carsten B.
schrieb am May 17, 2000: [1]
Ich wuerde gerne einige Anregungen fuer
verschiedene alternative Krebsbehandlungen geben. Vor ca. 1.5 Jahren ist meine
Mutter an einem Tonsillenkarzinom mit Lymphknotenmetastasierung erkrankt.
Mehrere Operationen und Bestrahlungen konnten Rezidive nicht verhindern. Nachdem
ich mich ueber alternative Behandlungen kundig gemacht hatte, war meine Mutter 4
Wochen in der Klinik St. Georg in Bad Aibling (Kasse zahlt Behandlung dort aber
nicht mehr), anschliessend war sie 2 Monate in der Hufelandklinik in Bad
Mergentheim (Dr. Woeppel). Meine Erfahrungen dort waren sehr gut, die Aerzte
sind verstaendnisvoll und auch bereit neue Wege zu gehen. Leider konnte auch
dort der aggressive Krebs meiner Mutter nicht aufgehalten werden und ihr
Allgemeinzustand hat sich stark verschlechtert (Fieber, Motivationsverlust). Sie
begann mit einer Ukrain-Therapie. Desweiteren versorge ich sie seit ca. 2 Wochen
mit ENADA-NADH, SPES und Ganoderma Sporen und ihr Zustand hat sich seitdem sehr
verbessert, Fieber hat sie nur noch selten, vor allem ist sie wieder motivierter
und kraeftiger. Was letztlich die Verbesserung gebracht hat, Ukrain, SPES, NADH,
Ganoderma Sporen weiss ich nicht genau. Leider sind SPES und Ganoderma Sporen
sehr teuer SPES (150-200 DM), Ganoderma (300DM) fuer eine Woche. Uebrigens gibt
es fuer Prostata-Krebs ein spezielles PC-SPES. Zu Galavit: Ich war mit meiner
Mutter in Bad Heilbrunn zu einer
Informationsveranstaltung in der dortigen Privatklinik. Eine Behandlung kostet
22.800 DM, nur fuer Galavit und Eigenblut-Zytokine. (3 Wochen Galavit + 3 Monate
Eigenblut-Zytok.). Bei Medikamenten, die aus Russland kommen ist es oft so, dass
diese ziemlich unbekannt sind, im Endeffekt kann ich nicht sagen, ob es hilft,
meine Mutter wird die Behandlung naechste Woche beginnen und dann kann ich meine
Erfahrungen damit weitergeben.
Anja von INKA
schrieb am May 18, 2000: [1]
Hallo ihr Lieben, Galavit beschäftigt euch sehr.
Eine über 20.000 DM teure Behandlung über deren Wirkung man nichts weiß! Aus
Rußland! Klingelt es nicht bei Euch? Der Krebsinformationsdienst
http://www.krebsinformation.de
klärt hier auf! Leider haben wir den Eindruck, daß sich auf der Pinnwand
inzwischen einige "fingierte" Patienten tummeln, also Pharmafirmen und
Ärzte, die bestimmte Produkte anbieten wollen. Dies läßt sich nicht genau
dingfest machen. Deshalb hinterfragt auch auf unseren INKA-Pinnwandseiten immer
alles! Kraft und Sonne für Euch, Anja Forbriger
Carsten B.
schrieb am May 18, 2000: [1]
Durch den letzten Eintrag fuehle ich mich direkt angesprochen und
muss sagen, dass ich wirklich enttaeuscht bin, dass mir eine "fingierte
Patientengeschichte" unterstellt wird. Wer nahe Angehoerige hat weiss
welche Belastungen man durchleben muss, vor allem, wenn man fuer die erkrankte
Person grosse Verantwortung traegt. Ich gebe zu, dass der Krebsmittelmarkt ein
wahrer Dschungel ist und man kann sich nie sicher sein, dass man nicht betrogen
wird. Als Naturwissenschaftler (Ingenieur) fuehle ich mich jedoch in der Lage
zumindest die ganz schwarzen Schafe auszusortieren, aber wenn ich mal die Frage
stellen darf, was soll man denn tun, wenn unsere so tolle Schulmedizin nur noch
mit den Achseln zuckt? Ich weiss auch nicht, ob Galavit wirklich den Erfolg
bringt, den die dortigen Aerzte versprechen. Ausserdem kann ich nicht
garantieren oder beweisen, dass irgendwelche ungewoehnlichen Medikamente helfen.
Ich weiss nur, dass ich vor 1.5 Jahren froh gewesen waere, wenn mir jemand ein
paar Tips gegeben haette, damals kannte ich nichts ausser der klassischen
Behandlungskette: OP,Bestrahlung,Chemo. Auch diese Behandlungen, vor allem die
OP, haben ihre Notwendigkeit, jedoch denke ich heute, das man einiges darueber
hinaus tun kann und auch sollte.
Christian
schrieb am May 18, 2000: [1]
Ich möchte mich dem Beitrag von Carsten
anschliessen, da ich auch nach Galavit gefragt hatte. Mit Sicherheit ist diese
Frage nicht fingiert gewesen, sondern eher der Griff nach einem Strohhalm. Alles
was aus den Ärzten herauszubekommen ist, ist dass eine Chemeo nach der anderen
probiert wird und es meinem Vater wirklich "zusehens" schlechter geht.
Und zwar meiner Meinung nach genau wegen der Chemos. Ich abe weitere Recherchen
angestellt und einige Aufsätze bei verschiedenen Krebsforschungszentren
gefunden, in denen (soweit ich das beurteilen kann) die Erfolgsaussichten einer
Chemotherapie bei Pleuralkrebs als sehr sehr gering eingestuft werden. Wir haben
den Lungenfacharzt damit konfrontiert. Dieser hat in der behandelnden Klinik
nachgefragt und folgende Aussage getroffen: "Es gibt noch eine leichtere
Chemo, die man probieren sollte, ansonsten hilft nur noch abwarten". Bei
diesen Aussichten ist es doch nicht verwunderlich, dass wir jedem Hinweis
nachgehen... Gerade habe ich mit meiner Mutter telefoniert. Mein Vater hat
beschlossen keine Chemo mehr zu machen (Heute wäre Termin gewesen). Jetzt geht
es "nur noch" darum ihm mitzuteilen wie es steht. Das wird schwer
genug. An dieser Stelle möchte ich mich bei allen Pinnwand-Schreibern und bei
den Betreibern von INKA für alles bedanken, was ich hier erfahren konnte und
uns sehr geholfen hat.
Sylvia Kirschstein
schrieb am May 18, 2000: [1]
galavit beschaeftigt uns sehr, weil's fuer die
einen noch eine hoffnung signalisiert (carsten, christian, jörg), für die
anderen alle anzeichen eines teuren leeren versprechens enthaelt (auch fuer
mich). ich habe IMMER NOCH KEINE ANTWORT auf die frage, was die immunspezifische
wirkung von galavit sein soll. die 3 galavit-sites verweisen auf die klinik
heilbrunn - fuer verkaufsgespraeche reicht die zeit offenbar, fuer ein
kurze, klare (kostenlose) auskunft NICHT. carsten + christian nennen genau die
punkte, weshalb sowas funktioniert: "aus den aerzten ist kaum was
rauszubekommen", "was tun, wenn die schulmedizin nur noch mit den
schultern zuckt" - je weniger hoffnung die offiziell anerkannte medizin
machen kann, desto weniger gehen die aerzte auf uns (kranke + angehoerige) ein;
und von wegen aufklaerung ueber die krankheit: bei uns hat das praktisch nicht
stattgefunden, ebensowenig aufklaerung ueber nebenwirkungen (was ist der krebs,
was die bestrahlung, was die chemo). anteilnahme, sorgfalt und interesse an
ihren patienten, auch wenn vermutlich keine heilung zu erzielen ist, wuerde
schon viel bewirken; die tueren fuer die geheimtips nicht so sperrangelweit
aufreissen. es gibt hier im inkanet eine seite und mehrere links zum thema; ich
habe die bis heute uebersehen und moechte Euch empfehlen, die im hinterkopf zu
behalten, wenn es um die frage zusaetzlicher oder ganz alternativer therapien
geht: #1 im inkanet ist das die seite
http://www.inkanet.de/hinweise/altchk.htm
#2 eine uebersicht weiterer info-seiten findet Ihr unter
http://www.inkanet.de/map.htm
(seitenende: übersicht) #3 eine ausfuehrliche darstellung von
nicht-standard-therapien liefert
http://www.krebsgesellschaft-nrw.de/alternat.htm;
die wirksamkeit wird nicht grundsaetzlich verneint, die vorstellung allerdings,
dass "der patient vorrangig durch den behandelnden arzt informiert"
wird, stoesst sich an der realitaet. unsere jedenfalls haben fast alle
ablehnend, gelegentlich hysterisch reagiert. gruss sylvia kirschstein
Christa Neumann
schrieb am May 18, 2000: [1]
Lange hab ich mich nicht mehr gemeldet, mein Mann
ist leider inzwischen eingeschlafen. Es ist gerade 3 Wochen her. Die letzten
Einträge in der Pinnwand sind wie aus unserem Leben.Seit letzten Sommer hieß
es " Schulmedizinisch austherapiert!" Vorher hatten wir ja noch
irgendwie Hoffnung, Chemo u. Bestrahlung hatten ja gewirkt. Aber sie hatten ihn
auch geschwächt, sein Immunsystem war im Eimer. Und kein Arzt hatte uns gesagt,
dass die Bestrahlung Nerven schädigt und dann unglaubliche Schmerzen entstehen.
Solange die Chemos liefen war kein Onkologe bereit, sich über z. B. Mistel und
Thymus zu äußern. Verwischt es die Bilder der Studien? Natürlich fühlte mein
Mann sich fallen gelassen von der Schulmedizin. Sollte er nun auf den Tod
warten? Erst zu diesem Zeitpunkt ( leider!) begannen wir, uns zu informieren. Ob
das Kind nun Galavit oder Hyperthermie oder Impfung von Krebszellen heißt, ist
doch völlig egal. Leider gab es aber weder von Ärzten noch von Krankenkassen
irgendwelche Unterstützung. Im Gegenteil, wir haben um alles hart kämpfen müssen.
Ist das Leben eines Menschen wirklich eine Kostenfrage? Mein Mann war im
Dezember auf 65kg ( 206 cm Größe) abgemagert und kam nach langem Kampf mit der
Kasse dann in die Biomed-Klinik nach Beelitz. Regionale Hyperthermie, Hochdosis
Vitamin A + E und Selen und vor allem das Gefühl " hier hat man mich nicht
aufgegeben" haben bewirkt, dass er dort 7 kg zugenommen hat. Es ging ihm 3
Monate wieder richtig gut. Ob die Hyperthermie geholfen hat, glaube ich nicht,
aber hätte man früher damit angefangen, wer weiß? Diese Behandlung hat über
12000 DM gekostet und nur 3 Monate was gebracht. Mir stellt sich die Frage, wie
viel ist ein Menschenleben denn pro Monat wert. Und wer stellt diese Rechnung
auf? Krankenkassen? Forscher basteln für teures Geld neue Ohren auf Mäuserücken.
Kann man nicht auch ohne Ohren??? Ich weiß, ich bin zynisch! Bitter war die
Erfahrung, dass kaum ein Onkologe sich über die Standardbehandlungen
hinwegsetzte. Und nur zu verständlich ist es doch, dass sich der Kranke und
seine Angehörigen an alle "Strohhalme" klammern, die zu greifen sind.
Sicherlich gibt es viele Scharlatane auf diesem Gebiet, die aus dieser Situation
noch Geld machen wollen, aber was macht denn die Pharmaindustrie? Ich stehe noch
immer auf dem Standpunkt, dass einem Krebspatienten das Komplettangebot der
Behandlung bekommen sollte und sollte mir so eine Krankheit widerfahren, ich würde
wieder darum kämpfen. PS: an Anja, meine E-Mail-Adresse ist in diesem Fall rein
privat.
Frank Meyer
schrieb am May 29, 2000: [1]
Hallo. Ich habe heute die INKA-Pinnwand entdeckt da ich auf der Suche nach Erfahrungen mit
dem immunmodulator Galavit bin. Die Diskussion darüber hat mich sehr
nachdenklich gemacht ob es das richtige ist was mann tut. Bei meiner, heute 3 jährigen,
Tochter wurde im Februar 99 ein ca.4,5 cm großes Ponsgliom (Gehirntumor)
diagnostiziert. Von da an begann eine zweimonatige Chemotherapie mit Stationärem
Aufendhalt. Danach sagte man uns das wir eigentlich aufhören könnten da keine
Hoffnung auf Heilung besteht. Wir entschieden uns für eine Erhaltungstherapie.
Im Januar 2000 hatte sich unsere Tochter soweit verschlechtert das sie nicht
mehr alleine sitzen konnte geschweige denn allein Essen oder Trinken. Die Hilfe
der Ärzte und das zeigen von möglichen Alternativen war gleich Null. In dieser
Situation saugt man alle Infos über Krebsmedikamente regelrecht auf. Mein Vater
wies uns darauf hin das auf SAT1 ein Beitrag über ein neues Krebsmedikament läuft.
3 Tage später waren wir in Bad Heilbrunn
und haben uns zu Galavit informiert. Der Preis der Therapie hat uns auch ganz
schön schockiert aber es ist uns Scheißegal denn unserer Tochter geht es Heute
wieder besser. Vor einer Woche war wieder Kernspintomographie. Der Tumorkern hat
sich verkleinert und wir werden die Therapie solange weiterführen bis er weg
ist oder eine andere Therapie in Frage kommt, egal ob wir unser letztes Hemd
verkaufen müssen, denn nichts anderes als Zeitschinden ist uns das wichtigste.
Zurzeit bekommt unsere Tochter alle zwei Tage eine Eigenblutspritze. Das ist die
Anschlusstherapie an die 3 wöchige Galavittherapie. Das Leben ist für uns
wieder Lebenswert geworden. Unsere Tochter Krabbelt wieder durch die Wohnung,
sie kann wieder alleine Essen, fährt mit ihrem Spielzeugtraktor durch den
Garten und man kann sie wieder eine weile allein spielen lassen. Die Galavit/Eigenbluttherapie
ist bestimmt kein Allheilmittel aber bestimmt eine Chance und die Schulmedizin
kann uns ja auch nichts versprechen. Ich bin ehrlichgesagt froh das wir diesen
Schritt gegangen sind. Vielen Dank das ich hier mal die Möglichkeit habe euch
unsere Erfahrungen mitzuteilen.
Carsten B.
scheirb am 21.06.2000: [1]
Ich werde hier mal das bei manchen verhasste
Thema Galavit ansprechen. Ich habe jedoch in einem frueheren Beitrag
geschrieben, dass ich ueber die Erfahrungen meiner Mutter berichten werde. Vor 4
Wochen ist meine Mutter mit mehreren inoperablen Tumoren als Rezidive eines
Tonsillenkarzinoms nach Bad Heilbrunn
gefahren um dort die Therapie mit Galavit
(http://www.Krebs-Immun-Therapie.de)
und Eigenblutzytokinen (http://www.klehr-dr-med.de)
zu machen. Ihr Zustand wurde von ihrem HNO-Arzt sehr unsanft und eiskalt als
unheilbar und austherapiert bezeichnet. Sie fuehlte sich sehr schwach und hatte
Fieber. Schon nach einer Woche der Behandlung hat sich ihr Zustand nach ihrer
eigenen Schilderung stark gebessert, neuer Lebenswille kam auf und die Tumoren
begannen sich teilweise aufzuloesen, man konnte dies deutlich sehen, da an einer
Seite ploetzlich statt eines Tumors ein Loch bis in den Mundraum war. Die
anderen Tumore haben sich inzwischen stark verhaertet, angeblich ein gutes
Zeichen. Die Behamdlung mit Galavit wird jetzt auch in der Klinik
Carolinum (http://www.galavit.com/default.htm) in Bad Karlshafen durchgefuehrt. Die Kosten sind um ca. 6000 DM
reduziert worden. Bei meiner Mutter hat die Behandlung sehr geholfen.
Sylvia Kirschstein
schrieb am Jun 21, 2000: [1]
hallo carsten, VERHASST ist hier krebs und der
versuch, aus der not geld zu schinden. Dein bericht ueber Deine mutter und der
bericht von dem vater eines kleinen maedchens sind bislang das EINZIGE konkrete,
was ueber galavit in erfahrung zu bringen ist. nicht ganz, die kosten habe ich
auch schon mitbekommen. das misstrauen waere sicher nicht so ausgepraegt
gewesen, wenn uber die 3 inhaltsgleichen websites hinaus informationen
erhaeltlich waeren. die kliniken, die galavit einsetzen, haben offenbar keine
notwendigkeit, fuer informationen zu sorgen; jedenfalls ist meine anfrage von
anfang mai nach wie vor unbeantwortet. in der medizinischen literatur (soweit im
internet zu erreichen) ist galavit immer noch kein thema. insofern sind wir auf
patientenberichte angewiesen ... da Du kontakt zu heilbrunn hast, kannst du
nicht mal nachfragen, ob es bezueglich galavit kontakte zu krankenkassen gibt
und ob studien laufen bzw. geplant sind?
gruss sylvia kirschstein
hallo carsten, das wichtigste habe ich glatt
ausgelassen: schoen, dass es Deiner mutter besser geht und dass sie eine
perspektive gewonnen hat. weiter alles gute, sylvia kirschstein
Pascale
schrieb am Jun 21, 2000: [1]
Lieber Carsten, Danke für Deinen Bericht! leider
sind meine Kenntnisse in Pharmakologie und Chemie ziemlich mies. In dem Link zu
Galavit steht : Die chemische Bezeichnung von GALAVIT lautet:
Amino-tetrahydrophtalozin-natriumsalz heisst es etwa Kochsalz oder was bedeutet
es? weiss jemand Bescheid? Danke! und Deiner Mutter weiterhin alles Gute,
Pascale
Carsten B.
schrieb am Jun 23, 2000: [1]
Galvit - Eigenblut-Zytokine - Studie Ich weiss
nichts Genaues von einer Studie mit Galavit. Die Eigenblut-Zytokintherapie von
Dr. Klehr soll jetzt in einer Studie untersucht werden:
http://www.drklehr-studie.de/sites/index2.html
Nach Information der Firma Mission Pharma AG aus Zuerich, die das Patent von
Galavit aufgekauft hat sollen nach Bad
Heilbrunn und Bad Karlshafen
bald mehr Kliniken eine Behandlung mit Galavit anbieten. Als positiv habe ich empfunden,
dass man uns mit Galavit nie eine 100% Wirkung versprochen hat, denn Therapien, die
das versprechen sind meiner Meinung
nach immer Betrug. Letztendlich waere ein klinischer Beweis der Wirksamkeit fuer
mich auch beruhigender. Man schwebt immer zwischen Hoffnung und Zweifel.
Rolf Schälike
schrieb am Jun 26, 2000: [1]
Anbei die Übersetzung des Beipackzettels
zu Galavit aus dem Russischen.
Rolf Schälike
schrieb am Jun 26, 2000: [1]
Ich habe Galavit (20 Injektionsflaschen zu je 100 mg Gaalavitpulver) in Rußland
für ca. 500,00 DM in einer zentralen Klinik gekauft. Es ist ein in Rußland
seit ca. 2 Jahren zugelassenes Medikament und ursprünglich zu Behandlung von
Magengeschwüren entwickelt worden. Nichts Geheimnisvolles. Behandlung kann
durch jeden Arzt ambulant erfolgen, wenn das der Krankheitszustand zuläßt und
das Medikament in Deutschland zugelassen ist. Über die Zulassung weiß ich
nichts. Das kann aber in Erfahrung gebracht werden.
Sylvia Kirschstein
schrieb am Jun 24, 2000: [1]
zu Brouwers mail. den religioesen anteil lasse
ich mal weg, nicht zwecks leugnung, sondern weil ich da ungut vorbelastet bin.
der kern von brouwser's mail ist das thema schulmedizin contra alles andere, und
da hat er recht. die fehde ist leider nicht einseitig, naturheilkundler
betreiben sie leider oft mit der gleichen vehemenz wie traditionelle mediziner.
und DAMIT eroeffnen beide scharlatanen + betruegern ein weites und ertragreiches
feld. ich habe von hackethal nur eine diffuse erinnerung, zur hyperthermie gibt
es aber ausser hackethal auch noch andere quellen [biomed-klinik beelitz, buch
von prof. s. winawer (klinik sloan-kettering-memorial), deutsche gesellschaft
fuer hyperthermie]. mir ist ehrlich gesagt, wurscht, wer krebskranken hilft, mir
ist nur nicht wurst, ob ihr zeit verschwendet wird, ihr geld sinnlos
verschwendet wird, ihre hoffnungen in die falsche richtung gelenkt werden. und
mir ist auch wurscht, wieso krebs entsteht. 1. nuetzt das, wenn ueberhaupt, nur
gesunden zur vorbeugung (gut), 2. sind die erklaerungen so vielfaeltig, dass
sich jeder aussuchen kann, was stimmt. was mich wirklich aergert, weil es eine
art doppelte moral ist: schulmedizin + pharmaindustrie gehen hand in hand.
erklaertermassen wollen die einen krebs heilen, die anderen geld verdienen,
eigentlich beide beides. das ist abscheulich (das geldverdienen).
alternativmediziner wollen krebs heilen. dabei verdienen sie auch geld. nicht zu
knapp. ein unternehmen erwirbt das patent fuer galavit. bringt geld. nicht zu
knapp. das ist ok, weil alternativ. ALLE wollen geld verdienen. heilungserfolge
hat mit sicherheit jede seite lieber als sterbestatistiken. 100% erfolg
verspricht auch die schulmedizin nicht. wieso lassen wir uns eigentlich
polarisieren in anhaenger der schulmedizin und freunde der alternativmedizin?
uns kann doch nur eins interessieren, den krebs in schach zu halten oder zu
beseitigen. sonst nichts. und vertreter beider seiten auf UNSERE seite zu
bringen. keiner, ob arzt oder heilpraktiker oder geistheiler oder strahlensucher
sollte uns abzocken duerfen, keiner duerfte uns perspektiven verordnen, keiner
duerfte unser ueberleben von finanziellen ueberlegungen abhaengig machen duerfen.
wieso sind wir, krebskranke und anhang, eigentlich KEINE gesellschaftliche
kraft? jedes jahr erkranken mehr als 300.000 menschen neu an krebs, fuer 1999
sollen es 338.000 sein. das sind in nur 3 jahren 1 million kranke X ein paar
angehoerige + freunde + bekannte. irgendetwas machen wir definitiv falsch -
jeder muss alleine durch den diagnose-schock, jeder sortiert fuer sich die
therapie-angebote, bewertet die chance, jeder faellt [zumindest bei nicht so
guenstigen prognosen] auf irgendeinen abzocker herein, jeder hat aber auch
positives zu berichten. und nur ein bruchteil erreicht die anderen. wir SOLLTEN
eine interessengemeinschaft sein, wir SOLLTEN eine lobby sein, wir SOLLTEN in
der krebstherapie wie krebsforschung vorkommen und mitreden, es BLEIBT aber bei
fallzahlen. schlimmer, wir fuehren fehden um schul-, alternativ-, experimentelle
medizin. wir stellen fragen, z.B. ins INKANET und nur selten fliesst etwas
zurueck. wir koennten hier sowohl helfen, den ersten schock nach der
krebsdiagnose zu ueberstehen als auch praktische hilfen im alltag geben. wir
koennten fuer die, die es betrifft, gute, hilfreiche, patienten-orientierte
aerzte, kliniken, heilpraktiker und wer sonst noch hilft, veroeffentlichen. wir
haben hier, mit internet + INKANET eine menge chancen, etwas zu verbessern; wir
koennten informationen ins nicht-www-gestuetze leben tragen, wir koennten
chancen von betrug unterscheiden, ABER dafuer muessen noch viel mehr menschen
ihr wissen, ihre erlebnisse, ihre empfehlungen und ratschlaege hier
hereinstellen. langer rede kurzer sinn: ich bin nicht krebskrank, ich habe
"nur" meinen mann dadurch verloren und einige freunde, deren leben
durch krebs bedroht ist. ich wuensche mir, dass wir uns gegenseitig mit
informationen helfen (wie das seit kurzem wieder lebhafter geschieht), ich
wuensche mir, dass wir uns nicht in glaubenskriege verzetteln, ich wuensche mir,
dass wir eine lobby zustande bekommen, die sowohl den budget-orientierten
schulmedizinern wie den abzockern aus dem alternativen sektor die stirn bietet.
und ich wuensche mir, dass alle, die "es hinter sich haben" wie anja,
oder ich, weiter dabeibleiben und nicht unter ausblendung der krebs-katastrophe
zum "normalen" alltag uebergehen. ich habe fuer meinen mann mal
verzweifelt nach ueberlebenden, ueberhaupt nur leuten mit der gleichen krankheit
gesucht und NICHTS gefunden. so, nun habe ich unreligioeser mensch eine lange
predigt gehalten und hoffe, sie kommt auch richtig an. wie sagt die bibel:
gebet, um zu nehmen. und ich sage: wir sind viele, lasst uns was draus machen.
herzliche gruesse, sylvia kirschstein
Carsten B.
schrieb am Jul 27, 2000: [1]
Ich berichtete bereits ueber Erfahrungen mit
verschiedenen Behandlungsmethoden, wie z.B. Galavit. Meine Mutter leidet an
rezidivierenden Plattenepithelkarzinomen des Hals, Rachens. Ich berichtete
bereits ueber eine Behandlung mit Galavit und Eigenblutzytokinen. Der
Allgemeinzustand hatte sich waehrend der Behandlung stark verbessert, was mir
auch von einer anderen Quelle berichtet wurde, jedoch konnte laengerfristig
keine direkte Beeinflussung der Tumore beobachtet werden. Vielmehr aber ohne
100% Sicherheit scheint meine Mutter auf eine Ukraintherapie anzusprechen oder
auf ein Therapiemischmasch, wer weiss das schon. Fazit: Es gibt wohl noch keine
Krebstherapie, mit der alle Krebsarten erschlagen werden koennen, aber eine
Suche nach der richtigen Therapie lohnt sich, auch wenn man nicht immer die Zeit
zur langen Suche hat.
David Bender
schrieb am Aug 1, 2000: [1]
Betrifft GALAVIT! An alle Interessierten! Mein Schwiegervater hatte seit zwei
Jahren Prostatakrebs mit Metastasen im gesamten Skelettbereich sowie einem
Weichteiltumor an der neunten Rippe. Die Schulmedizin (Hormon-, Strahlen- und
Chemotherapie hatte er ebenso komplett wie erfolglos durchlaufen. Unsere letzte
Hoffnung setzten wir auf GALAVIT, jedoch kam eine Therapie in Bad
Heilbrunn wegen des rapide sich verschlechterndem Allgemeinzustand und der
damit verbundenen Tranportunfähigkeit des Patienten nicht mehr in Frage. Nach
wochenlanger verzweifelter Recherche - auch einer russischen Freundin - fanden
wir dann eine Möglichkeit, direkt in einer Moskauer Klinik an das Medikament zu
gelangen. Tragischerweise starb mein Schwiegervater genau an dem Tag, an dem ich
in Moskau war, um das GALAVIT zu holen. Wer sich in einer ähnlichen Lage
befinden sollte wie meine Frau und ich damals (Ende Mai dieses Jahres) und
wissen möchte, wie man an das Medikament selbst herankommt(und was man z.B. wg.
Zoll und ähnlichem beachten sollte), kann uns anmailen. Wir werden unsere
Erfahrungen gerne weitergeben. Gruß David!
Peter Ta.
schrieb am Aug 3, 2000: [1]
Hallo, ich habe mich sehr über diese Seite gefreut. Wo bekommt man schon
Kontakt zu so vielen Schicksalsgenossen? Ich finde es toll, wie Ihr Euch
einsetzt und schade, dass ich Euch nicht schon längst gefunden habe. Meine
Freundin (34 J.) hat ein Rezidiv eines Gebährmutterhals-CAs in der Beckenwand.
Es gilt als inoperabel. Alle Behandlungen (lok. Hyperthermie mit Bestrahlung und
Chemo sowie freiwillig Mistel) haben nicht nur nicht geholfen, sondern auch
nicht verhindert, dass der Tumor weiterwächst und Metastasen in Leber und
Lymphknoten bildet. Weitere Erfolge: seit einer "Versuchen-wir´s-mal-OP"
im März hat sie stark abgenommen und wäre ohne parenterale Ernährung, die es
nur auf unsere Nachfrage gab, sicher verhungert. Durch die Chemo und Bestrahlung
wurden die Nieren geschädigt und mussten in unangenehmen Eingriffen mit
Harnleiterschienen versehen werden. Durch die Appetitlosigkeit und die vielen
Pillen (u.a. Morphium) hat sie oft Sodbrennen bis hin zum Erbrechen von Schleim.
Vom vielen Liegen und durch das Desinteresse der Ärzte hat sie Thrombose im
Bein, die für sich genommen schon lebensgefährlich wäre. Nun heisst es, man
könne den Tumoren zwar noch mit einer sehr brutalen Chemo auf den Leib rücken
(wisse aber nicht, ob dies helfe), es sei allerdings auch eine Alternative, die
Behandlung ganz abzubrechen und den Rest des Sommers so gut wie möglich zu
geniessen -. Ich weiss nicht, inwieweit sie ihre Situation überblickt oder
versteht (oder inwieweit ich sie verstehe). Mir gehen Dinge im Kopf herum wie
Galavit, Geistheiler, Sterbehilfe - oder doch die Chemo?. Ich will jetzt keine
Fehler machen. Unter Euch sind doch viele, die in ähnlichen Situationen stecken
oder gesteckt haben. Ich habe noch nie jemanden bis zum Tod begleitet und bin
für alle Hilfen dankbar. Ihr könnt mir natürlich auch gerne schreiben, wenn
Ihr Fragen zu einer der genannten Behandlungen habt. Ich wünsche Euch allen
viel Kraft. Peter
Waltraut Schirmer-Pampus
schrieb am 10. Oktober 2000: [2]
Vielleicht kann ich auch etwas für Ihre Arbeit tun.
Ich meine, daß Sie von meinen "Erfahrungen" wissen sollten.
Meine Tochter hörte erstmals in "Akte 2000" auf SAT 1 etwas von Galavit.
Aufgrund der in diesem Magazin gemachten Aussagen ging sie in die angegebene Web-Site,
fand dort aber nichts wesentliches. In der Reportage wurde als behandelnder, in Deutschland mit
Galavit arbeitender Arzt Dr. Eike Ruachfuß viorgestellt. Außer Name und Telefonnummer und
dem Zusatz "Carolinim, München" wurden weder Straße noch Haus- oder Faxnummer angegeben.
Weder über den PC (Tel.-CD) noch über die Telecom-Auskunft war etwas zu erfahren.
Dies gelang weder uns, noch der Apotheke, die auch bei anderen Internationalen Apotheken
den Versuch unternahm und überall nur die Antwort bekam: nur die Telefonnummer bekannt.
Mein Arzt hat dann per Telefon mit einem Herrn (Assistenzarzt?) gesprochen, der keine Ahnung hatte
oder sich in nichtsagende Aussagen flüchtete.
Der Apothekerin war es gelungen, mit Dr. Eike Rauchfuß selbst zu sprechen. Sie erhielt die Antwiort,
daß das Medikament nicht weitergegeben werde. Der Patient müsse in die Klinik kommen und sich dort
behandeln lassen, etwas anderes käme nicht in Frage.
Nach diese Auskunft war ich so wütend, wie ich mich noch nie erlebt habe. Da erlaubt sich ein Mensch, allen Kranken, denen ein Besuch in der Müchener Klinik, aus welchen Gründen auch immer, nicht m&oum;glich ist, die Chance einer Besserung seines Zustandes oder vielleicht seiner Gesundheit zu entziehen, weil er selber finanzielle Einbußen befürchtet. Oder wissen Sie einen anderen Grund?* Ein Arzt müßte doch froh sein, wenn er jede Menge Hilfe bekommt, um ein Mittel auch beim Ministerium durchsetzen zu können.
In der Sendung von SAT 1 war ein Herr als Dr. Rauchfuß vorgestellt worden, die Apothekerin meint aber, sie habe mit einer Frau Dr. Rauchfuß gesprochen.
Mit freundlichen Grüßen
Waltraut Schirmer-Pampus
* Anmerkung von R. Schälike: Ein Grund könnte die Komplixität einer Behandlung mit Galavit sein, die Dr. Rauchfuß nur
in seiner Klinik gewährleistet sieht.
Ein anderer Grund könnte mit der Zulassung, die an bestimmte Bedingungen gebunden ist, zusammenhängen.
[1] Beitrag aus dem Diskussionsforum INKA
(http://www.inkanet.de/pin/pinmenu.htm)
[2] Brief an Herrn Schälike
Seite 1 Fortsetzung auf Seite =>2
Letzte Bearbeitung dieser Seite am 07.01.2001
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