Copyright © 1985-1998
TINA
and
Copyright © 1996
Antares Real-Estate
last update: 16.12.96 / 22.5.98
TINA
Wir kriegen nichts fertig,
TINA
Was also versteht IDT unter einer "Speichereinheit"? Ganz
offensichtlich gibt es gewaltige Qualitätsunterschiede. Bei den mickriger
konstruierten Speichern sollte man deshalb doch auf das Angebot von IDT
zurückgreifen, EDC (Fehler-Korrektur) einzusetzen, der (transparent und
bidirektional) zwischen RAM und Prozessor eingefügt wird - was zwingend
mindestens 1 Parity-Bit voraussetzt !
Mit dem neuen Chip namens IDT 49C466A werden in Echtzeit 64 Bit verarbeitet:
10 nsec fürs Erkennen, 15 nsec fürs Korrigieren. Damit (sagt IDT)
wird die "performance and reliability by a factor of 2000 or more"
verbessert. Macht bei dem hochqualitativen Speicher, über den IDT
erzählt, 3935 Jahre MTBF. Bei meiner Maschine könnte es (mit viel
Glück) vielleicht bis zum nächsten Technologie-Sprung reichen.
Dieser Technologie-Sprung läßt sich schon absehen : So, wie IBM bei
den Festplatten einen Monitor hat, der die Arbeit der Platte verfolgt und bei
Unregelmäßigkeiten dem System "nach oben" meldet, genau
so kann ein EDC-Baustein das in Zukunft auch. Der Baustein von IDT hat bereits
einen "error log". Allerdings behält er das Ergebnis
offensichtlich für sich (sonst hätte IDT stolz davon erzählt).
Die Zukunft wird sein : Der EDC-Chip kann nicht nur die Fehler erkennen und
notfalls auch korrigieren, sondern auch einen Interrupt auslösen und via
Ports aus Registern oder (größerem) internem RAM die Protokolle dem
System übergeben. Wie bei Festplatten auch, wird ein Erkennen defekter
Bits möglich sein, weshalb auf Reserve-Chips bzw
"Reserve-Einheiten" umgeschaltet wird. Im Endeffekt wird man
ähnlich vorgehen wie bei RAIDs. Glanzstück wäre ein
"Hot-Plug", so daß man die RAMs während des Betriebs
austauschen könnte...
TINA
TINA
TINA
Mein Auto (Dank, Herr Diesel ! Dank, Herr Daimler ! Ich habe eins.) kennt nur
Elektrik, keine Elektronik. Dafür funktioniert es - tadellos,
einwandfrei, auch in der schlimmsten Wüste. Wozu sollte ich mir das
kaputtmachen!?
Mein Fernseher ist klein und dumm. Intelligent ist der SAT-Receiver (na, so
leidlich). Beides zusammen kostet unter 700 DM. Der Computer steht einzeln da
und läuft (solange ich mit der Hand am Netzstecker drohend dahinter
stehe...). Der Computer kostet vielleicht 2000 DM. Warum also sollte ich eine
Kombination von Fernseher + Computer in einem gemeinsamen Gehäuse kaufen,
wenn diese Kiste 3600 DM kostet !? Vor allem, wenn diese Kiste weit weniger
kann als mein jetziger Computer !?
O.K., es gibt inzwischen die "singende Kloschüssel" mit
eingebautem Radio, die Personenwaage mit Lachsack - und sonstigen Ringelpietz.
Aber, liebe Industrie : Für wie dämlich haltet Ihr eigentlich die
Verbraucher, daß Ihr glaubt, sie würden jeden Mist kaufen!?
Pardon, jetzt kommt Besuch, sieht sich meinen Text an und fragt, warum die
Leute Windows 95 kaufen... Äh, mußte das sein...???
TINA
Bleibt uns also nur der einzige Ausweg : einen anderen Browser nehmen,
vielleicht den von "ftp" oder von einer anderen Firma, nur nicht von
jemandem, der Mal um Mal keine Mittel unversucht läßt, um Daten
auszuspionieren.
TINA
TINA
Stellvertreter also, Strohpuppen ohne eigenes Kapital oder Handlungsgewalt,
vielleicht sogar Marionetten am Faden von Kapitalgebern, die ihre ersten
Millionen mit Rauschgift oder Waffen verdient haben ? Nachdem die russischen
Mafiosi reihenweise Banken übernehmen und bei uns ehrbare Bürger
sind, wird für vieles auch die Frage der Achtbarkeit und Ehrbarkeit
geklärt...
TINA
Welches Imperium zurückschlägt ? Die Physik natürlich : Die
Vergößerung von 2,5 Zoll auf 3 Zoll bringt 75% mehr beschreibbare
Fläche. Bei der wahnsinnigen Jagd nach kleineren Durchmessern mußte
man höhere Leistung durch mehr Scheiben erkaufen, also dickere Laufwerke.
Dank größerer Scheiben werden die Laufwerke deutlich flacher (10,5
mm), passen unter die Tastaturen. Gäbe es heute in großen Mengen
Rechnergehäuse mit 8-Zoll-Drive-Bays, so könnte es durchaus
8-Zoll-Laufwerke mit "Monsterfoot" geben...
TINA
Erstens kann man die Platte zwar in Zonen aufteilen, hält die
Drehzahl jedoch konstant (!) und benutzt mehrere voneinander unabhängige
Kämme. Das bringt bei Servern deutlich bessere Performance, weil mehrere
Jobs von einander unabhängig ausgeführt werden, wobei die
Controller die Aufgaben optimieren können. Das wird bereits gebaut.
Zweitens werden heute Platten-Laufwerke nicht mehr bit-seriell, sondern
bit-parallel angesteuert. Folglich könnte man, analog zu einem RAID mit
mehreren Laufwerken, die Zonen parallel ansteuern: "RAID" auf
einer einzigen Scheibe, nicht um die Sicherheit zu erhöhen, wohl aber
die Datenrate, weil (analog zum alten Trommelspeicher) die Aufzeichnung
simultan, also "parallel" erfolgt. Schon bei Verwendung von 2
gleichzeitig arbeitenden Kämmen (zB auf Ober- und Unterseite der
Scheiben) erhielte man den Faktor 2. In einer Zeit, wo mit halben
Millisekunden getrumpft wird, wäre der Sprung von 15 Millisekunden
(einer gewiß nicht schnellen Bigfoot) auf 7,5 Millisekunden der Sprung
an die Weltspitze.
Man kann das sogar noch einfacher haben : lediglich bei dem einen, jetzt
schon vorhandenen Kamm mit allen Köpfen gleichzeitig lesen oder
schreiben, was keinerlei Mehraufwand an Mechanik bedeutet, nur pro Kopf
eine eigene Schreib-/Lese-Elektronik plus Filter plus
seriell/parallel-Wandlung.
TINA
#06-2740-42
Bevor Du mir also irgendwelche Vorwürfe machst, solltest Du genau
hinschauen und RICHTIG LESEN !
Mit Brille wär' das nicht passiert...!
TINA
Aus diesem Grund will man von den bisherigen Materialien wechseln auf solche
mit wesentlich höherer Koerzitivität. Normale Kreditkarten arbeiten
zur Zeit mit ca 300 Oe. Die neuen Stoffe erreichen dagegen bis über
5000 Oe. Derzeit werden viele neue Stoffe im Bereich 3600 Oe eingesetzt.
Wegen der stärkeren Restmagnetisierung werden mit neuen Materialien
ausgerüstete Karten nicht mehr so leicht durch Streufelder etc.
gelöscht.
Die Verwendung neuer Materialien hat jedoch eine sehr hinterhältige
Nebenwirkung : Die Schreibköpfe müssen ein im Vergleich zur alten
Norm rund 15 mal so starkes Feld erzeugen, wobei sie durch die hohen
Ströme magnetisiert werden können. Zieht man nun wiederum eine alte
300-Oe-Karte durch solch ein Gerät (und sei es auch nur, um die Tür
eines Bank-Automaten zu öffnen), dann kann die Restmagnetisierung des
Kopfes bereits die Karte löschen !
Dies zu Deinen Kommentaren über Ausfälle von Kredit-Karten.
Nicht abgeschirmte Motore haben durchaus ein so starkes Magnetfeld, daß
sie die Magnetisierung einer Diskette ruinieren können. Dazu muß
die Diskette aber auch lange genug diesem Magnetfeld ausgesetzt werden.
Selbst bei Entmagnetisierungsgeräten für Tonband-Cassetten, die
ganz gezielt löschen sollen, muß man trotz des sehr starken
Magnetfelds dieser Geräte ziemlich lange warten.
Was die Motoren und so weiter in Floppy-Laufwerken oder anderem betrifft, so
darfst Du getrost davon ausgehen, daß diese Motore abgeschirmt sind. Es
ist auch kein Alu (wie Du schreibst) für die Umhüllung benutzt
worden, sondern spezielle Metalle. Sehr bekannt für Abschirmungen
dürfte das "MuMetall" sein, eine besondere Legierung, die in
Form von dünnen Blechen für Abschirmungen (zB für
Oszilloskope) angeboten wird.
Ich habe schon seit der Markteinführung der sogenannten
"formatierten Disketten" vor deren Gebrauch gewarnt. Es geht dabei
nicht um deren pysikalische Qualität, sondern um die Formatierung. Man
muß - und jetzt sage ich es auch Dir nochmals ganz deutlich! - seine
Disketten selbst formatieren !!!
Unter anderem beklagst Du Dich darüber, daß die Disketten alle die
gleiche Datenträgernummer hätten. Die Disketten werden von einer
Maschine formatiert, das heißt mit einem Bitmuster beschrieben.
Selbstverständlich nimmt die Maschine für alle Disketten die
gleiche Nummer, denn die Nummer an sich ist völlig wertlos und
uninteressant.
Außerdem ist ist unerheblich, welches Muster die Maschine zum Testen
benutzt. Der Test dient nur der Qualitätskontrolle. Die Logik der
Hersteller war und ist, daß - wenn das Testmuster uninteressant ist -,
man auch jenes nehmen kann, das eine frisch formatierte Diskette hat.
Wie gut die Tests durchgeführt werden und wie gut das physikalische
Diskettenmaterial überhaupt ist, ist eine ganz weitere Sache. So ist es
zum einen nicht egal, mit welchem Testmuster die Disketten geprüft
werden, da solche Muster mit einem 10101010-Muster ein anderes magnetisches
Verhalten haben als solche mit 11001100 oder 111000111000 und so weiter: Die
Größe der gleich-durchflossenen Bereiche spielt eine ganz
entscheidende Rolle. Außerdem ist wichtig, wo auf der Oberfläche
die Spuren geschrieben werden. Dysan hat früher sehr aufwendig getestet
und nicht nur "auf" den Spuren, sondern die "gesamte
Oberfläche" getestet.
(Allem Anschein nach war Dysan die einzige Firma, die das auf diese Weise
getan hat.)
Es ist klar, daß, wenn man bestimmte Bereiche nicht testet, man dort
auch keine Fehler finden kann... Wenn sich Fehler neben den getesteten Spuren
befinden und ein Laufwerk (weil anders justiert) den ungetesteten Bereich
benutzt, wird es zwangsläufig zu Aussetzern kommen.
Disketten werden aus Kunststoff-Folie hergestellt, die beschichtet wird. Es
werden also keine "Donuts" [oder "Doughnut" geschrieben]
hergestellt, sondern breite, lange Folien. Die "Donuts" werden erst
später ausgestanzt. Fehler können also nur entstehen
Wenn der Fehler in der Folie läge und in deren Längsrichtung
aufträte, wäre vermutlich die Spurzahl unerheblich. Eine
Seitenabhängigkeit wäre nur dann gegeben, wenn die Folie auf der
einen Seite eine mangelhafte Beschichtung hätte. Derartige Fehler sind
aufzuspüren, wenn es sich um lauter Disketten vom gleichen Hersteller
UND aus der genau gleichen Charge handelt.
Sind die Disketten von verschiedenen Herstellern und die Folie stammt von
verschiedenen Vor-Lieferanten, dann kann man meiner Meinung nach eine
Ungleichheit der beiden Folienseiten ausschließen.
Wenn also bei lauter verschiedenen Disketten eine Seite stärker
betroffen ist, dann sieht das SEHR nach einem Fehler durch das
Floppy-Laufwerk aus.
Ich weiß durch Messungen, daß die Floppy-Laufwerke
"schräg" laufen und die Justage-Werte von einem Ende des
Fahrwegs des Kopfs am anderen Ende ganz anders aussehen. Wäre das
Floppy-Laufwerk einwandfrei und die Disketten nicht, dann würde dies
bedeuten, daß die Bitdichte pro cm die Fehler verursacht: Die ist auf
den äußeren Spuren deutlich kleiner als auf den inneren Spuren.
Ich weiß aber auch, daß Du vom Formatieren mit FORMAT.COM nichts
hältst und darauf bestehst, daß die Disketten (weil schon
"formatiert" geliefert) ein brauchbares Format haben müssen.
Das ist falsch.
Erstens kannst Du mit Deinem Testprogramm einzig und allein nur dann in
einem Floppy-Laufwerk testen, wenn die Disketten vor diesem Test auf genau
diesem einen Laufwerk mit FORMAT.COM (oder einem beliebigen anderen Programm,
das die GESAMTEN Bitfolgen einer jeden Spur EXAKT schreibt) formatiert
wurden. Tust Du das nicht, so schreibt Dein sogenanntes Testprogramm in ein
Formatierungsmuster, das mit einem Laufwerk anderer Justage vorgegeben wurde -
mit der Folge, daß es zwangsläufig Fehler geben muß.
Zweitens liefert ein Testprogramm nur dann eine brauchbare Aussage über
eine Diskette, wenn auch die zeitlichen Eigenschaften berücksichtigt
werden. Dazu müßte man unter Umständen mehrere Monate warten
und dann prüfen, ob das seinerzeit geschriebene Test-Muster immer noch
einwandfrei gelesen werden kann. Diesen Test kann sich natürlich niemand
leisten, weil niemand so viel Zeit hat: Kein Mensch kauft Disketten,
schreibt ein Test-Muster drauf, wartet dann wie beim Wein mehrere Monate,
bis die Diskette endlich "reif" ist und läßt dann
noch einmal ein Testprogramm darüberlaufen! Also hat man immer das
Risiko, daß eine Diskette nach mehreren Wochen oder Monaten ausfallen
kann. Da kann auch Deine Testerei nichts ändern. Das Hauptproblem bei
den Disketten ist aber gerade das Nachlassen der Magnetisierung! Das
bedeutet, daß Du mit Deinem Verfahren testen kannst, soviel Du willst
- den wichtigsen Parameter der Disketten testest Du nicht.
Du siehst (jetzt hoffentlich und endlich), daß Dein Test von falschen
Voraussetzungen ausgeht und deshalb auch nicht das mindeste nützt.
TINA
Störungen, die vom Netz her in die Geräte hineinlaufen, werden
üblicherweise auf die allerprimitivste Weise herausgefiltert: mit einem
Keramik-Kondensator, der für die HF einen Kurzschluß darstellt.
Üblicherweise sind die Geräte auch nicht nur mit einem einzigen
derartigen Kondensator ausgestatt, sondern es sind mehrere über die
Platinen verteilt, weil auch die Elektronik auf den Platinen selbst
Störungen verursachen kann - und die sind alles andere als unerheblich!
Störungen, die durch die Luft kommen, können nicht durch derartige
kurzschließende Kondensatoren herausgefiltert werden. Der einfachste
Beweis dieser Art ist zB ein durch einen Amateurfunker gestörtes
Gerät, bei dem man die Lautstärke des Störgeräusches (es
war SEHR laut!) nicht durch Drehen am Lautstärkeregler ändern
konnte - die Störung funkte direkt in die Endstufe des Verstärkers
rein. (In so einem Fall hilft nur das Abklemmen des Lautsprechers mit einem
Schalter.) Geräte mit Batteriebetrieb haben bekanntlich keinen
Netzanschluß - und werden trotzdem gestört...
TINA
TINA
Die Dinge, über die ich schreibe, werden einen großen Einfluß
haben, zum Teil sogar einen furchtbaren - und wenn wir uns nicht gegen diese
Dinge der Industrie wehren, dann werden wir eines Tages nicht einmal mehr den
Mund aufmachen dürfen.
Daß Du mich mit den Test-Fritzen aus den sogenannten
"Redaktionen" in einen Topf wirfst, das ist für mich eine
üble Beleidigung.
Du solltest lesen, was Apricorn und andere über den Größenwahn
der User (und über seine Folgen) geschrieben haben - und lerne
was daraus !
TINA
TINA
TINA
Es geht bei der Spionage nicht um die Abstrahlung an sich, sondern darum,
daß diese Abstrahlung moduliert wird und mittels dieser
Modulation Nutzinformationen aus dem Rechner gesendet werden.
Mir vorzuwerfen, ich würde "unqualifizierten Technik-Unfug" von
mir geben: Das ist doch die Höhe! Jeder kleine Steppke auf der Schule
(na gut, den Scorpe/Kryst (ex Activater) oder seine Spielkameraden sollte ich
wohl davon ausnehmen) weiß heutzutage, daß bei dem Versuch mit den
Magdeburger Halbkugeln Luft aus einem Körper gepumpt wurde und
daß dabei immer weniger Luftmoleküle in der Kugel übrig
blieben.
Bei der Sache mit dem Lüfter hatte ich wörtlich geschrieben:
Bist Du schon mal auf einem Berg gewesen? Hast Du schon mal was von
"dünner Luft" gehört!?
Also wirklich, bei aller Freundschaft, Oscar Oldie: Du bist Funkamateur -
aber das entschuldigt nicht alles!
TINA
Wer eine Zeitschrift macht, hat Macht. Dies spürt er spätestens in
dem Moment, wo die Texte vor ihm auf dem Tisch liegen und er aussucht, welche
er drucken wird, an welcher Stelle er sie drucken wird, welche
Zusammenstellung es mit anderen Texten oder Bildern geben wird.
Wer eine Zeitschrift macht, hat Macht. Auch Macht über andere Menschen,
Macht darüber, welches Bild von ihnen in der Öffentlichkeit
herrscht oder herausbildet.
Üblicherweise tue ich das nicht in der Öffentlichkeit. Wenn ich
aber sehe, daß trotz zahlreicher Erinnerungen immer wieder
Mißstände (und auch noch immer wieder die gleichen) auftreten,
(und ich vielleicht auch noch selbst davon betroffen bin) dann bleibt mir
nichts anderes übrig, als meine Meinung öffentlich kund zu tun.
Der Verlag hatte Texte benötigt für die Startphase des PCH. Die
Texte, die ich dem Verlag für den CF und den PCH geschickt hatte,
wurden deshalb übergeben mit der Übereinkunft, daß sie nach
Belieben in PCH oder CF plaziert werden könnten. Um den PCH
anzukurbeln, hatte der Verlag also die Möglichkeit, sie bevorzugt im PCH
abzudrucken.
Da ich allein schon aus beruflichen Gründen sehr viel schreibe, also
gegenüber den anderen Lesern im Vorteil bin, hätte ich es als
unfair empfunden, mit ihnen in Konkurrenz zu treten. Davon abgesehen,
interessieren mich Wettbewerbe dieser Art prinzipiell nicht.
Einige Leser hatten zunächst vermutet, daß ich wegen des
Wettbewerbs so viele Texte einsende. Daß sie so denken, ist mir erst
aufgefallen, als in manchen Anzeigen seltsame Bemerkungen auftauchten.
Den Mitarbeitern des Verlages habe ich ganz klar gesagt, daß ich mit
dem Wettbewerb nichts am Hut habe. Andererseits ist es mir im Laufe der Zeit
lästig geworden, den CF, vor allem aber den PCH, immer wieder viel zu
spät (manchmal um Wochen zu spät!) an meinem Kiosk kaufen zu
können - (genauer : zu müssen), denn durch meine Texte
unterstütze ich den Verlag. Da ich bisher weder CF noch PCH abonniert
hatte, habe ich (als ein Verlags-Angestellter mich wegen des Wettbewerbs
ansprach) Herrn Eberle erklärt, daß mir der Wettbewerb egal ist,
daß ich mich aber über ein Abo freuen würde.
Wenn ich mich nicht sehr irre, vollzog sich diese Sache, als ich den sehr
langen Text über die Raubkopierer-Broschüre des Herrn
"Wüstenfuchs" geschrieben habe. Das war etwas, das wegen seiner
Größe sowohl den Rahmen der üblichen Anzeigentexte bei weitem
überstieg, zum anderen dem Verlag die Möglichkeit gab, über
einen längeren Zeitraum ein interessantes Thema durchzuziehen, vor allem
aber ein Thema mit "Hand und Fuß". Da PCH und CF im
monatlichen Wechsel erschienen, ist ein Abo dieser Art also für den
Verlag "fast geschenkt." Ich habe mit den Texten niemals
irgendwelche finanzielle Interessen verfolgt.
Ein Punkt, der mich regelmäßig ärgerte und noch heute
ärgert, ist, wenn jemand in meinen Texten rumschreibt. Wenn ich einen
Text schreibe, dann halte ICH dafür meinen Kopf hin, denn es steht mein
Name darunter. Anders rum betrachtet: Ich halte meinen Kopf nur hin
für Dinge, die ich gemacht habe, also nur für Texte, die ICH
geschrieben habe - und dies auch nur dann, wenn sie exakt so sind, wie ich
sie geschrieben habe.
Jede Reklamation wegen dieses Herumpfuschens in meinen Texten wurde
schlichtweg ignoriert. Deshalb habe ich mich inzwischen deutlicher beschwert.
Herr Eberle erwähnt in seiner Antwort in der Rubrik 8200 seine
presserechtliche Verantwortung. Diese ist jedoch nur dann gefordert, wenn es
um Beleidigungen oder ähnliches geht. Rein technische, sachliche
Darstellungen fallen nicht darunter. Ganz übel ist es, wenn Texte
durch die Änderungen sachlich verfälscht werden.
Wenn die Redaktion Texte umschreibt, dann hat sie das zu kennzeichnen. Eine
solche Kennzeichnung hat es nie gegeben.
Entgegen der öffentlichen Vermutung, die Anzeigentexte würden nicht
überarbeitet, kann ich leider beweisen, daß nicht nur beim PCH,
sondern auch beim CF alle Texte Wort für Wort durchgesehen - und
geändert wurden und werden. Das einfachste Beispiel ist die Anrede, die
ich wie bei einem Brief (wie viele andere Leute auch) prinzipiell groß
schreibe (also "Du" und nicht "du"). Meine Texte auf dem
Server sind hinsichtlich der Regeln der Orthographie genau so, wie ich sie dem
Verlag geschickt hatte: Sämtliche Anreden sind groß geschrieben. Vom CF dagegen wurde immer auf klein geändert...
Ich will mich hier nicht unnötig in Details vertiefen. Deshalb belasse
ich es bei diesem einen Beispiel, das jeder hier an Ort und Stelle
nachvollziehen kann..
Ein Autor muß für den Wahrheitsgehalt dessen, was er sagt, auch
"geradestehen". Dafür gibt es den Ausdruck
"Garantenstellung des Autors". Diese gilt auch für die
Redaktionen von Zeitschriften und die Herausgeber von Büchern: Beide
müssen den Inhalt fachlich überprüfen, notfalls durch externe
Fachleute.
Bei einer Zeitschrift, die jedoch ausschließlich von Kleinanzeigen
lebt, dazu noch mit einem sehr großen Themenbereich, ist dies
schwerlich möglich. Wenn dann allerdings Fehler festgestellt werden, hat
die Redaktion darauf zu reagieren, spätestens im Wiederholungsfall,
wenn sie bereits auf die eklatanten Fehler hingewiesen wurde.
In diesem Zusammenhang ist es natürlich ärgerlich, wenn
Richtigstellungen nicht gedruckt werden oder wenn durch die Zusammenstellung
anderer Antworten ein falscher Eindruck erweckt wird, zum Beispiel der,
jemand würde nicht reagieren und damit einer Sache zustimmen (obwohl
diese Person eine ganze klare und allgemein verständliche
Richtigstellung an die Redaktion geschickt hatte). Vor allem aber ist es
ärgerlich, wenn WEITERHIN Texte mit sachlich falschen Inhalten gedruckt
werden.
Auch ist es unangenehm, in einer Kleinanzeige persönlich angesprochen,
vielleicht sogar angegriffen zu werden - per Kleinanzeigentext zu antworten
- um dann feststellen zu müssen, daß diese Antwort nicht gedruckt
wird. Tatsache ist, daß die Redaktion eine Zensur ausübt und
Tatsache ist, daß die Redaktion entscheidet, welche Texte sie druckt
und welche nicht. Der Einsender der Texte hat darauf keinerlei Einfluß,
schon gar nicht auf die Anzahl der gedruckten Texte. Er wird also zum
Spielball der Interessen der Redaktion.
Wenn sich also Personen beschweren, weil ihre Texte nicht gedruckt werden,
dann muß die Redaktion darauf hinweisen, daß sie es ist, die
diese Texte ausgesondert hat - und gegebenenfalls, warum sie die
betreffenden Texte ausgesondert hat. Tut sie das nicht, so unterstreicht das
den Vorwurf einer bewußten Manipulation.
Inzwischen ist - endlich! - ein derartiger Hinweis erschienen. Ob ihn jene,
die da so laut wegen ihrer Texte schreien und anderen Einsendern von Inseraten
die Schuld für ihr eigenes Nicht-gedruckt-werden zuschieben, das
verstehen
werden, ist eine andere Sache...
Wenn sich Personen beschweren, weil ihrer Meinung nach zu viele Texte einer
anderen Person gedruckt werden, dann liegt die Verantwortung für die
Zahl und die Auswahl der betreffenden Texte einzig und allein bei der
Redaktion. Und sie hat die Pflicht, darauf hinzuweisen, daß sie es
ist, die die Auswahl vornimmt. Tut sie das nicht, so unterstreicht das den
Vorwurf einer bewußten Manipulation.
Auch hier hat die Redaktion inzwischen zu einer deutlicheren Aussage gefunden.
Die Äußerung, die Leserschaft würde selbst die falschen
Berichte korrigieren, kann ich in dieser Form nicht akzeptieren. Wäre
wirklich ein Lerneffekt vorhanden, so würden bestimmte falsche
Tatsachenbehauptungen in den Kleinanzeigen im Lauf der Zeit verschwinden.
Das ist jedoch nicht der Fall.
Dafür gibt es eine ganz andere Entwicklung: Unsachliche Angriffe von
Anzeigenschreibern gegen bestimmte Personen. Eine sachliche Diskussion
kann sachlich hart durchgefochten werden - aber sachlich! Jemandem
persönlich nahe zu treten, weil der eine andere, eine sachlich richtige
Meinung vertritt, ist für mich nicht tolerierbar. Da werden dann auch
meine höflichen Formulierungen mit der Zeit härter.
Persönliche Angriffe häufen sich seit gut einem Jahr deutlich.
Wenn die Redakteure die Texte überarbeiten, dann haben sie genau an
dieser Stelle einzugreifen und die Autoren der unsachlichen in ihre
Schranken zu weisen. Das ist jedoch nicht der Fall - wenigstens nicht
deutlich erkennbar.
Geht es um ihre eigenen persönlichen Dinge oder um ihre Arbeit, dann
sagen die Redakteure jedoch oft und gerne, "wo es lang geht"...
Verstehe mich bitte niemand falsch! Es war nie meine Absicht, Herrn Eberle
für etwas zu verurteilen. Und das ist es auch jetzt nicht! Nach meinem
guten Vierteljahrhundert in der Druckbranche finde ich es sehr interessant und
sehr wertvoll, was er mit seinem Verlag macht. Nur sollte niemand - auch er
nicht - übersehen, daß die Macht eines Redakteurs oder eines
Verlegers nur so lange besteht, wie (s)eine Zeitung auch gekauft wird. Dazu
müssen sich die Mitarbeiter an gewisse Spielregeln halten. Eine davon
habe ich angeprochen: die Zuverlässigkeit. Das Beispiel des Wettbewerbs
habe ich deshalb erwähnt, weil ich bis heute keine Bekanntgabe wegen der
Buchpreise gesehen habe, lediglich einmal den Vermerk, man arbeite noch
daran. Ich habe also nicht meinetwegen daran erinnert (denn mich
persönlich betrifft dies gar nicht), sondern weil ich der Meinung bin,
daß das Ausbleiben von Käufern ganz bestimmte Gründe hat.
Genau diese Gründe habe ich aufgeführt. Und ich sehe nicht,
daß bis heute auch nur einer meiner Gründe entkräftet wurde.
Ein Zeitschriftenverleger muß sich überlegen, wer denn eigentlich
seine Leser sind. Er muß sich überlegen, ob er nicht durch das
Begünstigen einer vielleicht recht kleinen Gruppe von uneinsichtigen
Schreihälsen eine vielleicht 100x so große Gruppe wesentlich
loyalerer Leser und Käufer verprellt. In der Zeitschriftenbranche hat
es in den letzten Jahren einige dumpfe Schläge gegeben...:
Ich wünsche dem CF wieder bessere Auflagen und Umsatzzahlen. Nicht nur aus
diesem Grund habe ich Herrn Eberle den Abdruck meiner Texte erlaubt und tue
dies weiterhin.
Daß ich mich ab jetzt auf den Server konzentriere, liegt schlicht und
einfach an den besseren Möglichkeiten, die man als sein eigener
Herausgeber hat. Das Dasein als Herausgeber ist für die meisten
Journalisten ein bisher unerfüllter Wunschtraum gewesen. Dank Internet
wird sich das radikal ändern. Dort ist zum Beispiel inzwischen auch ein
Herr Gates, William aktiv - höchste Zeit, ihm Paroli zu bieten!
*
03-2740-353
Soso, Jerry, du bezeichnest dich selbst als das "Aas". So
schlimme Minderwertigkeitsskomplexe? :-) Es besteht sehr wohl ein qualitativer
Unterschied darin, ob jemand 3 KB Texte schreibt und 2 KB davon sind
"Gelaber", oder ob das Verhältnis 80 KB zu 4 KB ist. Wenn
hier einer schizophrene Äußerungen abgibt und dauernd nicht
mehr weiß was er vor kurzem noch gesagt hat, dann bist du das. Einmal
ertrinkst du im Selbstmitleid, das nächste Mal haust du wieder auf
die Kritiker. Mal stehst du offiziell voll hinter Eberle, dann wieder
willst du alles hinwerfen wie in 01-1940-293. Dieser Ausrutscher ist dir
offenbar peinlich, sonst hättest du seine Erwähnung in
02-2740-452 nicht zensiert. Und jetzt titulierst du es als
"Bockmist", wenn ich deine eigene Äußerung aus diesem
Kommentar mit meinen Worten wiederhole. Tsts. Du hattest mir übrigens
auch die seit 8 Jahren überfällige Leserumfrage zugesagt...
Aber was geht uns denn unser Geschwätz von gestern an, gell!?
Kein Kommentar... ;o)
TINA
A-001.001
written ..........: 8.9.96
last time revised : 28.9.96
Da hat einer aber geklotzt: Samsung kündigt neue statische RAMs an, mit
einer Betriebsspannung von nur 1,8 Volt, in Low-power-Ausführung. Die
Dinger wird es zunächst geben mit 1 Megabit und 2 Megabit Kapazität.
Mit diesen RAMs sollen Funktelefone eine Stand-by-Zeit von einem Monat haben!
A-001.002
written ..........: 2.9.96
last time revised : 28.9.96
Ich habe einen neuen Namen und einen Slogan erfunden für eine
Softwarefirma:
Beta Constructors
aber wird sind immer nahe dran...!
A-001.003
written ..........: 28.9.96
last time revised : 28.9.96
Nachsatz zu Duracell: Diese Firma macht zur Zeit einen Jahresumsatz von 2,3
Milliarden US-Dollar.
A-001.004
written ..........: 28.9.96
last time revised : 28.9.96
Eine Speicher-Einheit von 256 MegaByte hat eine typische MTBF von 1,7 Jahren,
behauptet IDT. Demnach wäre bei den 16 MegaByte RAM meines Rechners der
Ausfall in 27,2 Jahren zu erwarten. Das weiß ich aber leider besser...
A-001.005
written ..........: 28.9.96
last time revised : 28.9.96
Die Etiketten für Strichcode müssen nicht unbedingt aus Papier
sein. Solche aus Kunststoff sind schon lange bekannt, Textilien als Grundlage
kamen wesentlich später. Auch Metall ist lange in Gebrauch.
Wahrscheinlich kaum einer weiß aber, daß Keramik-Chips mit einem
Streifencode darauf hergestellt werden, die nicht nur 1000°C aushalten,
sondern auch noch beständig sind gegen Säuren, Lösungsmittel,
Öle und Treibstoffe. Der "Aufdruck" ist deshalb auch nicht
aus Farbe, sondern wird mit einem Laser eingebrannt.
A-001.006
written ..........: 7.10.96
last time revised : 28.9.96
Die aktuellen Zahlen für Vobis:
Kaufhof Holding AG ......... : 58,5 Prozent
Rainer Fraling + Theo Lieven : 31,5 Prozent
Siemens Nixdorf ............ : 10 Prozent
A-001.007
written ..........: 7.9.96
last time revised : 28.9.96
Netscape hat eine Tochterfirma, "Navio Communications",
gegründet. Die soll sich um den "Einbau der Internetsoftware in
Fernseher, Telefone, Autos und Consumergeräte sorgen". Schön.
Fragt sich bloß: Wozu!? Mein Telefon ist dumm und billig. Jeder Versuch,
hier mehr Elektronik hineinzustopfen, kostet doch nur Geld und senkt die
Lebensdauer erheblich.
A-001.008
written ..........: 3.9.96
last time revised : 28.9.96
Nachdem der Navigator 2.0 Mängel bei der Sicherheit hatte, der Navigator
2.01 Mängel bei der Sicherheit hatte - liefert nun der Navigator 3.0 die
schlimmste aller möglichen Katastrophen : Nach einer (noch
unbestätigten) Meldung mehrerer Zeitungen (unter anderem CZ vom 29.8.96)
soll es von den Webservern aus möglich sein, auf den Maschinen der
eingeloggten Clients BELIEBIGE DOS-Systemaufrufe auszuführen.
A-001.009
written ..........: 28.9.96
last time revised : 28.9.96
Schon wieder Microsoft, sogar im Original, in einem ihrer Werbehefte:
"Das Programm ... läuft nahezu ohne Abstürze...". Wieso,
bitte (!), kann es jemand wagen, ein Programm anzubieten, das noch
abstürzt!?
A-001.010
written ..........: 10.9.96
last time revised : 16.12.96
Eine Gruppe Leute macht eine Firma auf und produziert Boards für Grafik,
Video, und anderes. Wegen des Konkurrenzdrucks aus Asien für eine
deutsche Firma SEHR ungewöhnlich. Wenn man aber erfährt, daß
in Taiwan und China (Rotchina !) produziert wird UND wenn man erfährt,
daß das Ganze durch einen "Venture-Kapitalgeber aus Asien"
ermöglicht wurde, kann man den Sinn erkennen : Taiwan liegt im
Wirtschaftskrieg mit Rotchina, Macao ist auf verlorenem Posten und in Hongkong
kann man schon die Minuten zählen, bis dort die Rotchinesen
einmarschieren werden. Also bleibt nur die Flucht, Investitionen in
ausländische Unternehmen, Nutzen der jetzigen Verbindungen und Maschinen,
so lange es noch geht. So jedenfalls für die freien Chinesen. Rotchinesen
dagegen sehen einen Markt, der strategisch zu erobern ist. Also organisieren
sie den Verkauf der bei ihnen (in Rotchina) produzierten Waren so, daß
sie den größtmöglichen Profit haben, also möglichst
Direktverkauf betreiben oder aber wenigstens noch an den Gewinnen des letzten
Großhändlers auf dem Handelsweg teilhaben können. Ein
Stellvertreterkrieg, mit Schachfiguren. Die Frage, warum gewisse deutsche
"Genies" nicht auf deutschem Parkett, sondern in Asien ihre
Geschäfte betreiben, wird damit auch beantwortet : Für die
asiatischen Hintermänner ist Asien das Heimatrevier. Vietnam zum Beispiel
wurde schon vor Jahrhunderten durch Chinesen "besiedelt", drum sind
sie dort "nicht so gern gesehen" - und brauchen fremde Hilfstruppen.
A-001.011
written ..........: 20.9.96
last time revised : 16.12.96
Das Imperium schlägt zurück ! Nach Quantum macht auch Western
Digital einen Schritt zurück - und produziert plötzlich Platten mit
3 Zoll Durchmesser, entgegen dem bisherigen Trend zu 2,5 Zoll. Quantum
räumt mit seinen 5,25-Zoll-"Bigfoots" den Markt ab. WD hat dies
jetzt im Bereich der Notebook-Platten vor.
A-001.012
written ..........: 28.9.96
last time revised : 28.9.96
Weil durch die nach außen hin größeren Durchmesser mehr Bits
pro cm geschrieben werden können, wird heute standardmäßig mit
Zone-Bit-Recording (oder ähnlichen Namen, weil
"Zone-Bit-Recording" copyrighted ist) die Scheibe in mehrere Zonen
aufgeteilt, die mit nach außen hin immer geringer werdenden Drehzahlen
genutzt werden. Daraus ergeben sich interessante Phänomene :
A-001.013
written ..........: 28.9.96
last time revised : 28.9.96
Ich wollte nicht mehr auf Dinge antworten, die im CF abgedruckt sind.
Dummerweise sind aber im Heft 6/96 des Computer-Flohmarkts einige Passagen,
zu denen ich mich gezwungen sehe, Stellung zu nehmen, denn sie betreffen
entweder mich persönlich oder mein Arbeitsgebiet. Darum an dieser
Stelle zum letzten Mal etwas über Dinge aus dem CF :
Heptamer :
Meine Aussage zu den Radio-Karten lautete exakt:
Was ist pervers ? Wenn eine Radio-Platine, die man auf eine
Sound-Galaxy-Soundkarte stecken kann, (also nur eine Zusatz-Karte ist) 68
DM kostet, eine komplett eigenständige Radio-Karte (auch von Aztech,
ebenfalls unter dem Namen "Sound-Galaxy") aber nur 66,-- DM.
Das gibt's im "Media-Markt".
Das steht also klar und deutlich, daß beide Karten von genau dem
gleichen Hersteller sind.
A-001.014
written ..........: 28.9.96
last time revised : 16.12.96
#06-2740-45
UDO :
Die Kreditkarten und andere auf Magnetstreifen basierende Verfahren haben
wegen ihrer Materialien mit geringer Koerzitivkraft deutliche Ausfälle:
So ist im Bereich des Bankgewerbes in 2/3 der Fälle von Karten-Fehlern
das unbeabsichtigte Löschen der Magnetstreifen die Ursache.
Du behauptest nun, die Fehler würden vorzugsweise auf der Seite 1 (von
0 gezählt) und bei den höheren Spurzahlen auftreten.
A-001.015
written ..........: 28.9.96
last time revised : 28.9.96
#06-2740-52
Oscar Oldie :
Entgegen Deiner Meinung kommen die meisten Störungen bei
Funkgeräten oder anderen HF-Störern nicht über die
Netz-Leitungen, sondern durch die Luft. Netz-seitige Störungen gibt es
in nennenswertem Ausmaß nur durch starke elektrische
Schweißgeräte oder Motore von Baumaschinen.
A-001.016
written ..........: 28.9.96
last time revised : 28.9.96
#06-2740-240
Schaffi :
Du hast recht : Kein Endanwender wird sich 50 Druckerkabel kaufen, wenn er
nur eines benötigt. Aber es hilft ihm, zu wissen, welchen Einkaufspreis
sein Händler hat. Ich bin deshalb auf die Situation bei den
Druckerkabeln aufmerksam geworden, weil ein Händler Drucker für
300 DM verkauft hat, die Kabel dazu für sage und schreibe 30 DM. Damit
macht er beim Kabel genausoviel DM Gewinn wie an dem 10x so teuren Drucker.
Für den Kunden also sehr gut, dies zu wissen, denn dann kauft er nur
den (seinen Preis werten) Drucker bei diesem Händler - und das Kabel
eine Straße weiter für 10 DM.
A-001.017
written ..........: 28.9.96
last time revised : 28.9.96
#06-2740-340
twilight :
Wer über die neuen Dinge berichtet, die in 1 oder 2 Jahren, vielleicht
aber auch schon in 3 Monaten in den Läden liegen werden - und die uns
Anwendern von Industrie und Handel aufgeschwatzt beziehungweise aufgezwungen
werden, weil unsere Hardware und/oder unsere Software ohne diese
"Neuerungen" nicht mehr funktionieren wird, der ist also Deiner
Meinung nach ein bezahlter "Agent der Großkapitals oder der
Bourgeoisie", um es überspitzt zu formulieren ?
A-001.018
written ..........: 28.9.96
last time revised : 28.9.96
#06-2740-419
Mousey-Sex :
ICH verharmlose Bill Gates ??????? Wie kommst Du denn auf diese Schnapsidee?
Ich bin lediglich der Meinung, daß er nichts religiöses oder im
Sinne der Kirche anti-Kirchliches tut bzw als Triebfeder hat. Was er
für Triebfedern hat und welche Meinung ich dazu habe, darf ich hier
leider nicht so sagen und schreiben, wie ich es denke, sonst fliegt dem
Server die Platte mit hochroten Köpfen durch die Fensterscheibe...
A-001.019
written ..........: 28.9.96
last time revised : 28.9.96
#06-2740-433
UDO :
Bevor Du derlei unqualifizerte Äußerungen über meine Anzeige
05-2740-388 machst, solltest Du
Ich hätte meine Meldung über manipulierte COMMAND.COMs nicht
geschrieben, wenn ich nicht diese Biester schon vorgefunden hätte. Da
die Änderung "von außen" nicht ohne Tools erkennbar ist
(die COMMAND.COM-Files haben das gleiche Datum und die gleiche Länge),
hat ein normaler Anwender ohne fremde Hilfe kaum eine Chance.
A-001.019
written ..........: 28.9.96
last time revised : 16.12.96
#06-2740-21 und -22
Oscar Oldie :
Die Tatsache der HF-Abstrahlung durch einen Computer ist ein alter Hut. Jedes
Gerät, das Rechteck-Signale benutzt, kann auch schon bei geringer
Frequenz Störungen im Radiobereich auslösen. Temperaturgesteuerte
Lötkolben zum Beispiel, die mit einem Schaltmagneten (macht Weller so)
arbeiten oder mit einem Relais, können sogar mit dem EINEN Schaltvorgang
Störungen in den HF-Bereich auslösen. (Diese Geräte werden
übrigens "Knack-Störer" genannt. Entstört werden sie
nicht, weil man meint, Knack-Störer würden nicht so stark
stören, daß sie unangenehm auffielen oder Schaden anrichten
könnten.)
"Beim Erzeugen von Unterdruck kommen nicht mehr genug Moleküle
nach, weil man ausdünnt!"
"Ausdünnen" ist ein nicht nur in der Landwirtschaft und in der
Technik gebräuchlicher Ausdruck und besagt (unter anderem) die
Verringerung einer Anzahl. Im vorliegenden Fall ist es die Zahl
der Gas-Moleküle in dem vorgegebenen Volumen. Das ist technisch absolut
korrekt.
A-001.020
written ..........: 28.09.96
last time revised : 16.12.96
addendum .........: 22.05.98
Rubrik 8200 :
Macht!
Sage mir keiner, das gäbe es nicht! Geht in die Redaktionen, geht zu
den Zeitungen, geht zum Fernsehen, geht zum Rundfunk - und fragt die
Redakteure ! Ist es vielleicht gerade diese Macht, die diese Leute bewogen
hat, ihren jetzigen Beruf zu ergreifen ?
Also hat, wer eine Zeitschrift macht, auch eine ganz besondere Verantwortung.
Diese muß man hin und wieder auch einfordern...
20.6.1997: Mit dem heutigen Tag erlischt die Genehmigung des Abdrucks im
Computer-Flohmarkt des Herrn Eberle, Maulbronn!
TINA
addendum .........: 22.05.98
Per Email flatterte uns dieser Text auf die Festplatte, ein Zitat aus
Computer-Flohmarkt 3/98, Seite 81:
"Antwort zu Text 02-2740-149
Vector
Du verbringst scheinbar pro Ausgabe einen Tag, um meine
Lebensweise im CF zu analysieren. Deine Zeit! Nachdem du scheinbar bislang
machen konntest was du wolltest, solltest du alsbald mal im Berufsleben
einen Chef haben, der dir bei jedem Gewinsel um eine angebliche
Verbesserung von a und b eins hintendrauf gibt. So viele analytische
Fehltritte habe ich seit Tina/Petra nicht mehr gesehen. Hör endlich
auf hier herumzunörgeln, sondern konzentriere dich mehr auf die Texte
des CF, denn solche Anzis bringen nun mal gewisse Personen nicht zum
Umdenken. Muß ich da etwa gedanklich nachhelfen? Hä?
Jerry"
Copyright © 1985-1997
TINA
and
Copyright © 1996
Antares Real-Estate