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Auch bekannt als: Schneemensch, Mapinguari und Sasquatch
Der Yeti ist eine affenähnliche Kreatur, die angeblich seit der Mitte des 19. Jahrhunderts schon Hunderte von Malen in den USA (meist im Pazifik-Nordwesten)
und auf der ganzen Welt gesehen wurde. Man beschreibt das Wesen unterschiedlich als etwa zwei bis drei Meter hoch und über 200 kg schwer, mit Fußabdrücken von 43 cm Länge. Dieses Wesen hat viele Namen, aber in
Nordkalifornien ist es bekannt als „Bigfoot". Gute Geschäfte werden mit ihm entlang eines Abschnitts der US-101 im südlichen Humboldt County gemacht, der als Redwood Highway bezeichnet wird. Zahlreiche Geschäfte stehen
am Straßenrand, jedes mit seinem eigenen brüllenden Bigfoot, mit der Kettensäge aus majestätischem Rotholz geschnitten.Die meisten Wissenschaftler lehnen die Existenz einer solchen Kreatur ab, da die Beweise, die den
Glauben an das Überleben eines prähistorischen zweibeinigen affenähnlichen Lebewesens dieser Größe stützen, spärlich sind. Sie bestehen vor allem aus Zeugenaussagen von Bigfoot-Fans, Fußabdrücken zweifelhafter Herkunft
und Photos, die genausogut Affen oder Menschen in Affenkostümen zeigen könnten. Es gibt keine Knochen, keine Ausscheidungen, keine Werkzeuge, keine Kadaver, keine schwangeren Mütter, keine Jungtiere, keine Erklärung
dafür, wie eine vermutlich gesellige Kreatur noch niemals als Familie oder Gruppe beobachtet wurde, keine Belege dafür, dass ein einziges Individuum, geschweige denn eine Gemeinschaft dieser Wesen, irgendwo nahe einer
„Sichtung" lebt, usw. Kurz, die Beweise deuten mehr in Richtung Schwindel oder Wahnvorstellung. Die Bigfoot-Legende scheint vor allem eine Sache enthusiastischer Fans des Paranormalen zu sein, die starke Unterstützung
seitens der Massenmedien erfahren, die solchem Enthusiasmus reichlich Nahrung geben. Und doch weisen einige Gläubige alle Kritik von sich und behaupten, Bigfoot existiere in einer anderen Dimension und reise durch
astrale Projektion. Kein Wunder, dass er so schwierig aufzufinden ist! Außer den Augenzeugenberichten begeisterter Fans stellen Fußabdrücke und Fotos den Hauptanteil der Beweise dar, die von Bigfoot-Anhängern
geliefert werden. Bei den wenigen Fußabdrücken, die als Gipsabdrücke zur näheren Untersuchung vorhanden sind, gibt es derart große Unterschiede in Gestalt und Erscheinungsform, dass die Beweislage „auf viele unabhängige
Scherzbolde hindeutet". (Dennett, 1996). Der bekannteste Beweis für Bigfoot ist vermutlich der Film, der von den Bigfoot-Jägern Roger Patterson und Bob Gimlin am 20.10.67 in der Nähe von Bluff Creek in Nordkalifornien
aufgenommen wurde. Er zeigt eine aufrecht gehende affenähnliche Kreatur mit hängen Brüsten. Ihre Größe wird auf 2 bis 2,40 m geschätzt, ihr Gewicht auf nahezu eine Tonne. Inzwischen sind über dreißig Jahre vergangen,
und noch kein Kryptozoologe ist an den Ort des Geschehens zurückgekehrt und hat weitere Beweise für die Existenz einer solchen Kreatur entdeckt. Eine Gruppe von Bigfoot-Enthusiasten, die sich selbst das North
American Science Institute nennt, behauptet, sie habe über 100.000 Dollar ausgegeben, um zu beweisen, dass der Film von einem echten Bigfoot stammt
. Laut Hollywood-Regisseur John Landis jedoch war „dieses berühmte Filmchen von Bigfoot in den Wäldern, das als der wahre Jakob verkauft wurde, nur ein Kostüm, das von John
Chambers hergestellt worden war", der am Design der Affenkostüme in Planet der Affen Anteil hatte (1968). Howard Berger
von Hollywoods KNB Effects Group
hat ebenfalls angegeben, es sei innerhalb der Filmszene allgemein bekannt gewesen, dass Chambers für einen Streich verantwortlich zeichnete, der Bigfoot in einen weltweiten Kult verwandelte. Bobbie Short
zufolge leugnete Chambers diese Anschuldigungen in einem Interview und behauptete, Landis habe das Gerücht gestartet, er habe das Kostüm entworfen.
Marc Chorvinsky
hingegen sagt, Chambers sei in noch einen weiteren Bigfoot-Schwindel verwickelt gewesen (der sogenannte „Burbank-Bigfoot"), aber Short hat ihn offenbar nicht über diese Sache befragt oder sich bei Landis
nach seiner Version der Geschichte erkundigt. Bigfoot-Gläubige wie Short oder Loren Coleman
lehnen die Schwindel-Theorie ab und halten daran fest, dass der Film keinen Menschen im Affenkostüm, sondern einen echten Bigfoot zeigt.David J. Daegling und Daniel
O. Schmitt meinen, es sei „nicht möglich, die Identität des Gefilmten mit irgendeiner Gewissheit festzustellen." Ihre Argumentation basiert vor allem auf Unsicherheiten bezüglich der Positionen von Objekt und Kamera und
der Einfachheit, mit dem ein Mensch den schleppenden Gang des Objekts nachmachen kann, indem er Geschwindigkeit und Schrittlänge imitiert. Bigfoot ist der Name eines guten Barleywine, gebrauct von Sierra Nevada aus
Chico, Kalifornien. Er wird „Wein" genannt, weil er mit einem Alkoholgehalt von 8% legal in Kalifornien nicht mehr als Bier durchgeht. Literaturtips (englisch)
The Makeup Man and the Monster: John Chambers and the Patterson Bigfoot Suit An Investigation
by Mark Chorvinsky
Film director John Landis goes public concerning makeup master john chambers' involvement
in the famous patterson bigfoot film by Mark Chorvinsky
The Patterson Film
- D. Trull
The Grizzly Truth about Yeti- Stalking the Abominable Snow-Bear by D. Trull
Bigfoot - D. Trull
The Bigfoot-Giganto Theory by Matt Moneymaker
On the Trail of Mapinguari
Bigfoot Links (for true believers)
The Bigfoot Field Research Organization
From the Teeth of the Dragon - Gigantopithecus blacki by Eric Pettifor
Daegling, David J. and Daniel O. Schmitt. "Bigfoot's Screen Test," Skeptical Inquirer, May/June 1999. Dennett, Michael R. "Bigfoot," in The Encyclopedia of the Paranormal edited by
Gordon Stein (Buffalo, N.Y.: Prometheus Books, 1996). Dennett, Michael R. "Bigfoot Jokester Reveals Punchline--Finally,"
Skeptical Inquirer, Fall 1982. Napier, John. Bigfoot: The Yeti and Sasquatch in Myth and Reality. (N.Y.: E. P. Dutton and Co Inc., 1972). Randi, James. An Encyclopedia of Claims, Frauds, and Hoaxes of the Occult and Supernatural
(N.Y.: St. Martin's Press, 1995). Randi, James. Flim-Flam! (Buffalo, New York: Prometheus Books,1982), |