Der erste Kommentar zur Skeptischen Ecke überhaupt kommt von Hannes Gebhardt (www.pegaso-seminare.de) und stammt ursprünglich von Anfang März; diese Version erreichte mich am
10.5.2001. Ich arbeite seit 5 Jahren mit dem Werkzeug (!) NLP und habe auch in vielen (nicht allen!) Bereichen gute Erfolge
damit.Leider muss nun auch ich feststellen, wie dieses Werkzeug an allen Ecken und Enden missbraucht wird; die meisten Bücher suggerieren:" Lies es und du kannst es". Das ist nun leider wirklich
nicht so. Die Nähe zur Esoterik (die so nie beabsichtigt war) ist eine weitere Katastrophe, genau wie das Gebahren der (Er)finder [Bandler und Grinder]. So richtig interessant wird es aber, wenn die
schulmedizinische Neurologie mit ins Spiel kommt. Viele der Punkte, die als Gegenargumente gedacht sind, unterstützen nach meinem Verständnis die Grundannahmen des NLP - wenn auch mit anderer Nomenklatur. Es
sei hier besonders auf die Repräsentationssysteme hingewiesen, ein Bereich, in dem es der klassischen Neurologie vielleicht gut täte, ihren Horizont zu erweitern und in neuen Bahnen zu forschen, denn diese
Repräsentationssysteme braucht man nicht weg zu diskutieren, da sie jeder an sich bemerken und sie in ihrer Arbeit beeinflussen kann (klappt besonders bärig bei Legasthenie!). Ich denke, es wird Zeit,
dass sich zwei Bereiche mit innovativem Gedankengut endlich zusammentun und Synergien suchen anstatt sich gegenseitig kaputt diskutieren zu wollen. |