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Ektoplasma ist eine von Geistern ausgeschiedene Substanz, die es ihnen ermöglicht, sich zu materialisieren und telekinetische Handlungen
durchzuführen. Aus irgendeinem seltsamen Grund ist Ektoplasma für das nackte Auge oft nicht sichtbar, taucht aber in Photographien
auf. Möglicherweise liegt das daran, dass die meisten Kameras empfindlicher gegenüber der Geisterwelt sind als Menschen. Oder es könnte an einer Reihe von physikalischen Faktoren liegen, die etwa mit Reflexion, Lichtbrechung, Filmentwicklung und anderen natürlichen Phänomenen zu tun haben und gewöhnlich von den wahrhaft Übersinnlichen ignoriert werden.
Im Goldenen Zeitalter der Séancen – im 19. und frühen 20. Jahrhundert – wurde Ektoplasma häufig von einem Medium verstofflicht. James Randi ist der Auffassung, dass in solchen Fällen gefärbte Gaze und andere ganz
normale Stoffe hervorgezaubert wurden. Anders gesagt: Er denkt, die Übersinnlichen haben geschwindelt. Natürlich kann Randi nicht beweisen, dass jeder Übersinnliche jedes Mal betrügt; daher könnten manche von ihnen
vielleicht nicht betrogen haben. Stimmt. Und einige Hunde könnten in Wirklichkeit auch verwandelte Mücken sein. Die Möglichkeiten sind endlos. Literaturtips (englisch)
Keene, M. Lamar. The Psychic Mafia (Prometheus, 1997). Randi,
James. An Encyclopedia of Claims, Frauds, and Hoaxes of the Occult and Supernatural (N.Y.: St. Martin's Press,1995). www.ghostweb.com - Spaß mit Geisterfotos! (deutsch) Christopher, Milbourne: Geister, Götter, Gabelbieger – Die Wunder der PSI-Begabten. München 1977 (1975). Originalausgabe: Mediums, Mystics, & The Occult.
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