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Alphawellen sind oszillierende elektrische Ladungen im Gehirn. Sie schwingen mit etwa 8-13 Zyklen pro Sekunde. Da Alphawellen in entspannten Zuständen wie
etwa Meditation und unter Hypnose auftreten, wurden sie fälschlicherweise als erstrebenswert erachtet. Alphawellen treten auch unter unangenehmen Bedingungen auf und bei Nicht-Entspannung. Sie sind weder ein Maßstab für
Frieden und Glückseligkeit noch Anzeiger für einen veränderten Bewußtseinszustand. Alphawellen zeigen visuelles Verarbeiten an. Wenn man die Augen schließt und jedes intensive Denken oder Konzentrieren vermeidet,
sind sie Alphawellen normalerweise recht stark. Es gibt keine Belege dafür, dass wenn man schläft, das Gehirn in einen Reparatur/Wiederaufbau-Modus mit Alphawellenenergie eintritt. Es gibt ebensowenig
Belege dafür, dass das Gehirn leistungsfähiger oder produktiver ist während der Alphawellenproduktion .. Man kann allerdings lernen, einen Computer durch Alpha- und Mywellen zu steuern (Letztere scheinen mit dem
motorischen Cortex verbunden zu sein, denn sie gehen zurück, sobald man sich bewegt oder die Absicht dazu hat).
Weiterführende Literatur (englisch)
Scientific American: controlling computers with neural signals
Beyerstein, Barry. "Altered States of Consciousness," in The Encyclopedia of the Paranormal, edited by Gordon Stein (Buffalo, N.Y.: Prometheus Books, 1996). $104.95
Beyerstein, Barry. "The Myth of Alpha Consciousness," Skeptical Inquirer, 10, no. 1 [1985]. |