UMKEHRBARE WIRKUNG
GALAVIT inhibiert kurzzeitig
(für 6-8 Stunden) die hyperaktiven langlebenden Gewebe-Makrophagen, in denen die Information über die Synthese
von reaktionsfähigen Sauerstoff-Anionradikalen gespeichert ist. Das Präparat bewirkt durch heftige Verringerung
des Sauerstoffverbrauchs und Verschwachung von Biosynthese-Prozessen eine Verringerung der Eiweißstoff-Synthese.
Somit bewirkt GALAVIT die "Ausschaltung" der auf Reaktion eingestellten Gewebe-Makrophagen für 6-8 Stunden
aus dem pathologischen Prozeß.
Zugleich erfolgt auch eine Steigerung der Mikrobozidie-Aktivität von den "auf Wiederherstellung eingestellten"
neutrophilen Granulozyten und Monozyten, die einen Satz von Stoffen enthalten, welche die Sanierung bzw. schnelle
Heilung des Verletzungsherdes unterstützen.
GALAVIT - EIN NEUES MITTEL ZUR PATHOGENETISCHEN BEHANDLUNG VON MAGENGESCHWÜREN UND
GESCHWÜREN DES ZWÖLFFINGERDARMS
Galavit beschleunigt wesentlich die Heilung des Geschwürdefekts der Magen- bzw. Zwölffingerdarm-Schleimhaut, wobei der
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Heilungsprozeß ohne Bildung groberNarben verläuft. Die klinischen GALAVIT-Erprobungen
und die Untersuchungen dessen biologischen Aktivität haben im Ergebnis von Laborprüfungen keine Nebenwirkungen
und keine klinisch bedeutsamen Änderungen, sondern die Umkehrbarkeit der Einwirkung auf Makrophagen und neutrale
Granulozyten nachgewiesen. GALAVIT ist nicht toxisch, sehr effektiv beim Kupieren des pathologischen Prozesses und kann
somit als eine der wichtigsten Komponenten der antiulzerösen Therapie betrachtet werden.
ANWENDUNGSCHEMA
- Antiulzeröse Basistherapie (Omeprasol, H2-Blockierungsmittel)
- Antimikroben-Therapie (Eradikation der Helicobacter-pylori-Stämmen)
- Lokale Einführung (paraulzeröse Injektion) - 100-200 mg GALAVIT-Lösung während der Endoskopie
- Intramuskulöse Injektionen je 100 oder 200 mg des in der physiologischen Kochsalzlösung oder im destillierten Injektionswasser gelösten Präparates
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