Dokumentation: Der Fall Forum des Gesundheitsministeriums


17.3.2002

Die URL dieses Files: http://www.ariplex.com/ama/ama_dial/adi883.htm

Dieses File ist ein MIRROR. Es ist ein Teil einer Dokumentation. Das Original dieses Files befand sich in der Web-Site des http://www.dialog-gesundheit.de * Gesundheitsministeriums.

Zum Verständnis dieses Files ist es ZWINGEND erforderlich, die Einleitung dieser Dokumentation zu lesen!

Die originalen Links in diesem File funktionieren nicht!

Unsere File-Nummern entsprechen dem Aufbau zu dem damaligen Zeitpunkt, als diese Mirror-Seiten als Belegstücke gesichert wurden.

Die Deutsche Amalgam-Page ist mit dem Gesundheitsministerium weder assoziiert noch sonstwie verbunden.

Die in diesem File gemachten Ausagen dürfen auf keinen Fall bedenkenlos als wahr hingenommen werden! Fragen Sie bitte UNBEDINGT immer einen oder mehrere GUTE Ärzte. Denken Sie daran: Es geht um Ihre Gesundheit! Aus genau diesem Grund wurde diese Dokumentation erstellt!

Bitte besuchen Sie auch unsere Nachbarn auf dem http://www.ariplex.com * Antares Real-Estate InfoPlex


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Autor Thema:   Zur Kompetenz eines KK-Geschäftsführers
Behrmann,Kinderarzt
unregistriert
erstellt am: 20. Mai 2001 01:45           
Er nannte sich hochtrabend Prof.Rino,hat hier gepostet und konnte außer warmer Luft nichts beitragen.

Bezüglich dringlicher Anfragen zum RSA mußte er das Feld einem freien Mitarbeiter der KK überlassen.

Dabei ist dieses Thema für die KK elementar.
Er wußte es nicht,was meinen Verdacht bestätigt,daß bei den KK jede Menge Gurken gut bezahlt oder sogar hochbezahlt herumsitzen.

Wir haben bei 120.000 Arztpraxen 155.000 GKV und 34.000 PKV-Mitarbeiter.

DAS MUSS sich aber rabiat ändern.

Milch...
unregistriert
erstellt am: 20. Mai 2001 09:00           
War doch nur ein trojanischer Schoko-Riegel ! Wurde weggebissen ! Nennt sich jetzt " Milchschnitte'Mitglied' " ! Versuchte MICH anzubeißen, hätte es beinahe geschafft ? Doch die Endorphine haben manchen wachgerüttelt

Visionär
unregistriert
erstellt am: 20. Mai 2001 09:35           
@ Behrmann

Endlich mal ein guter Vorschlag.

Ich möchte den aber noch etwas vervollständigen.

1. Alle KK zu einer Bundesbehörde zusammenschließen. (Ähnlich des Finanzamtes)
* keine Vorstände
* kein Wettbewerb/Vertieb
* Aufsicht und Weisung direkt vom Ministerium
(wie beim Finanzamt)

2. Damit können die KV`en entfallen.

3. Der gesamte ambulante Bereich wird verstaatlicht.
* Angliederung an Gesundheitsämter o.ä.
* Es gibt nur noch angestellte Ärzte bezahlt von der Bundesbehörde
* Selbständige Ärzte haben keine Bindung an das System - können aber weiterhin frei praktizieren.(so wie die Beziehung Finanzamt <-> Steuerberater <-> Bürger

* Facharztbesuche nur, wenn von staatlicher Stelle zugewiesen.


4. Bezahlung nach festem Monatgehalt für angestellte Ärzte und MA der Bundesbehörde

5. Aufsicht durch das BVA und die Gerichte

Ergebnis:

* keinen RSA
* keine Leistungen wegen Kassenwettbewerb
* keine Budgetkürzungen, da feste Gehälter
* keine Regesse
* kein Leistungsmißbrauch
* keine Leistungsausweitung

* Senkung der Zahl der KK-MA auf 1/3 !!!!!!
* Senkung der Zahl der Ärzte auf 1/2 !!!!!!
* Keine KK-Vorstände
* keine KV-Mitarbeiter mehr

Laufzeit der Neuausrichtung: 10 Jahre

V.

Ernst...
unregistriert
erstellt am: 20. Mai 2001 10:54           
KrK`n könnten " im Wettbewerb " nur :
1.) Beiträge vermehren (durch Gewinnbringende Anlagen) und
2.) Beiträge schützen (vor Diebstahl z.B. für Renten-Vers.)
Alles andere ist Beitrags-Veruntreuung" !!

Die -G K V- ist de facto eine "Einheitsversicherung", deren Leistungen und Kosten gesetzlich definiert sind !!
Man sollte Namen und Aufgaben neu benennen: z.B.:
Die -A O K- "GKV-Allgemein" und andere KrK`n "GKV-Augen", "GKV-Chirurgie", GKV-Frauen", "GKV-Haut", "GKV-HNO", "GKV-Innere", "GKV-Nerven" u.s.w. !!
Dann würden die KrK`n überschaubare Aufgabenbereiche verwalten und endlich das ihnen von Ärzten gelieferte umfangreiche Zahlenmaterial (zur vermehrten Transparenz) ausgewertet (!) zurückliefern.
Dafür müßten die KrK`n aber vom "Omnipotenz-Thron" herabsteigen und konkrete "Quartalsarbeit" leisten, wie die 'Vertragsärzte' in ihren Fachbereichen !! Einmal pro Jahr eine "Kopfpauschale" (für den Hauptversicherten) zahlen ==> das reicht dann NICHT mehr !!
Würden den KrK`n begrenzte Aufgaben (mit überschaubarem Zahlenmaterial) übertragen, dann trügen sie das Morbiditätsrisiko (!). Strukturiert wie ärztliche Fachbereiche müßten sie ARBEITEN und (wie Ärzte) SOFORT verbindlich über Kosten entscheiden !!

Visionär
unregistriert
erstellt am: 20. Mai 2001 12:15           
Ernst... schrieb
Man sollte Namen und Aufgaben neu benennen: z.B.:
Die -A O K- "GKV-Allgemein" und andere KrK`n "GKV-Augen...

Das ist o.k. ! - Finde ich auch.

Meine o.g. Bundesbehörde wird ich Fachbereiche unterteilt.
z.B.:

FB-Augen (FB=Fachbereich)
20 KK-Mitarbeiter betreuen 150 Augenärzte

Da es nur noch angestellte Ärzte gibt, brauchen die auch nicht das Zahlenmaterial auszuwerten ,sondern nur noch die Augenärzte in organisatorischen Dingen zu beraten und die Verwaltung (minimal) koordienieren.

Die Augenärzte sind zahlenmäßig je Regierungsbezirk ausgewiesen und an die pro Kopfbevölkerung angepaßt.
Es gibt einen klar definierten Aufgabenbereich.
Neue Behandlungsmethoden werden durch das Ministerium freigegeben. Dann stellt sich auch nicht mehr die Kostenfrage, da die Augenärzte ein festes Monatseinkommen haben.

Geräte für Praxen zahlt der Staat. Die Geräte
werden nach entsprechenden Schlüsseln verteilt.
Röntgenapparat für 20 Prxen etc.


Ein Neuzugang von Ärzten ist nur möglich
* bei Bevölkerungswachstum
* oder wenn ein anderer Arzt aufhört.
* oder bei Erhöhung der Morbidität der Bevölkerung

Dies hätte m.E. zur Folge:

Kein Wettbewerb der Kassen
Kein Wettwewerb der Ärzte untereinander

Ernst...
unregistriert
erstellt am: 20. Mai 2001 16:35           
@ Visionär : RICHTIG !
"Wettbewerb im Gesundheitswesen" heißt nicht, wer senkt die Kosten am tiefsten,
sondern: wer senkt "Leiden" und fördert "Gesundheit" am wirkungsvollsten !!
Politiker müssen (beraten durch Ärzte) definieren, was zur GKV gehören soll !
Das finanzielle Risiko müssen die Krankenkassen tragen (NICHT die Ärzte !) :
Wenn Kosten zu sehr steigen, müssen KrK`n u. Politik dies den Bürgern kundtun !
Ärzte müssen dann Ihre Behandlungen einschränken (ohne Sündenböcke zu werden).
Patienten vorzugaukeln, ALLES sei möglich, Ärzte müssen es (kostenfrei) leisten,
ist: schamlose VERDUMMUNG der BÜRGER und AUSBEUTUNG der (redlichen) ÄRZTE !!

wbensch
unregistriert
erstellt am: 20. Mai 2001 17:01           
zu den Visionen:
Wie steht es um die Arbeitsmoral bei diesem System, wie sieht es mit Arbeitszeiten aus, wie mit der stillen Mithilfe durch Familie?

Jedes System hat seine Schwächen und Stärken, am besten schneiden doch auch in der Wirtschaft eher "freie" Systeme ab, der Begriff Planwirtschaft für unser Gesundheitswesen fiel in Aussagen beim zurückliegenden Kongress letzte Woche in Berlin jedenfalls schon häufiger aus Poltikermund, wenn auch in der Opposition!

Dr. Matthias Solga
Mitglied
erstellt am: 20. Mai 2001 18:35     Sehen Sie sich das Profil von Dr. Matthias Solga an!   Senden Sie Dr. Matthias Solga eine eMail!     
Visionär: alter SED-Barde, was? Das alles hatten wir schon, u.A. die Misere des DDR-Gesundheitssystems hat bei der Ablösung des DDR-Regimes mitgeholfen.

Auch heute nich, ein Jahrzehnt nach der Wiedervereinigung, läßt sich das Debakel einer von Ihnen wieder ausgebuddelten Medizin darstellen: die Lebenwersartungen in Ost und West unterscheiden sich um Jahre, genau so wie die Lebenserwartungen von Schwarz und Weiß in den USA.

Nur freie Ärzte mit freier Abrechnung im freien Wettbewerb können ein qualitativ hochwertiges Gesundheitswesen gewährleisten.

Post und Eisenbahn privatisiert, und Gesundheitswesen verstaatlicht? Gleiches Recht für Alle.

Milch...
unregistriert
erstellt am: 20. Mai 2001 19:11           
@ Visionär :
_-°-_

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