Dokumentation: Der Fall Forum des Gesundheitsministeriums


17.3.2002

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Die in diesem File gemachten Ausagen dürfen auf keinen Fall bedenkenlos als wahr hingenommen werden! Fragen Sie bitte UNBEDINGT immer einen oder mehrere GUTE Ärzte. Denken Sie daran: Es geht um Ihre Gesundheit! Aus genau diesem Grund wurde diese Dokumentation erstellt!

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  Prof. Wassermann: Müllverbrennung im Luftkurort Bredstedt?

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Autor Thema:   Prof. Wassermann: Müllverbrennung im Luftkurort Bredstedt?
Luft K. Ort
unregistriert
erstellt am: 19. Mai 2001 20:32           
Univ.-Prof. (em.) Dr. Otmar Wassermann
Institut für Toxikologie, Universität Kiel 18.05.2001


Müllverbrennung im Luftkurort Bredstedt?
Besonders gefördert durch den “Leitenden Arzt der Umweltklinik Bredstedt” Dr. Eberhard S c h w a r z!

Liebe Weiterdenkende,

ich danke Ihnen herzlich für die spontane e-Verbreitung der Nachricht, daß im “Nordsee-Luftkurort Bredstedt” (nördlich von Husum) eine MVA gebaut werden soll.

Aktuelle Nachricht:

Am Sonntag, 20.05.2001, findet dort eine Bürgerbefragung statt. Um das “Vorfeld gut zu bestellen”, verbreitete am 14.05.2001 (also ausreichend knapp vor der Bürgerentscheidung, damit öffentlich wirksame Gegenreaktionen möglichst behindert werden) die Firma TNK, welche die MVA bauen und betreiben möchte, in einer ihrer desinformativen “Hochglanzwerbepostwurfsendungen” u. a. ein Interview mit dem Bredstedter “Leitenden Arzt des Umweltkrankenhauses” Dr. med. Eberhard Schwarz.

Ich füge dieses legendäre Interview in der Anlage bei, zusammen mit meinem Brief an Herrn Dr. Schwarz.

Bitte, verbreiten Sie diese Informationen, vor allem im Interesse der hierfür dankbaren Bürgerinitiative in Bredstedt und derjenigen Menschen, die künftig glauben, in Bredstedt saubere Luft zur Förderung ihrer Gesundheit zu erwarten, weitestmöglich!

Der zu erwartende Protest wird am besten gesammelt bei
Frau Ritva Arhammar, Gerichtstr. 60, 25821 Bredstedt, T/F 04671-5067;
e-mail: Arhammar@t-online.de

Herzlichen Dank für Ihre gewohnt professionelle Unterstützung und alle guten Wünsche!

Ihr Otmar Wassermann


_____________________________________

Müllverbrennung im Nordsee-Luftkurort Bredstedt (nördlich Husum)??

Lesen Sie bitte hierzu im Hochglanzwerbeblatt der für Bau und Betrieb der MVA vorgesehenen Firma Ties Neelsen & Klöckner (TNK) “Der Abfall-KURIER für Nordfriesland” vom 14.05.2001, auf Seite 3:

Interview:

“Gesundheitsbelastungen werden kaum größer sein”

- sagt Dr. med. Eberhard Schwarz, Leitender Arzt und Umweltmedizin-Experte des Fachkrankenhauses Nordfriesland

Seit 1993 werden in der Abteilung Umweltmedizin des Fachkrankenhauses Nordfriesland in Bredstedt jährlich rund 200 Patienten stationär und etwa 700 ambulant behandelt. Ihre Krankheitsbilder reichen von Chemikalien- und Nahrungsmittelintoleranzen über elektromagnetische Sensibilität bis hin zu chronischen neurologischen Erkrankungen. Dr. med. Eberhard Schwarz, Leitender Arzt und Umweltmedizin-Experte des Fachkrankenhauses, stand dem “Abfall-KURIER” Ende April Rede und Antwort.

Abfall-KURIER (A-K): Herr Dr. Schwarz, kennen Sie Menschen, die nachweislich an den Emissionen einer MVA erkrankt sind?
Dr. Schwarz: Nein, obwohl unsere Patienten aus dem gesamten Bundesgebiet kommen, habe ich aller Wahrscheinlichkeit nach noch keinen Patienten behandelt, der an den Emissionen einer MVA erkrankt ist.

A-K: Rechnen Sie mit zusätzlichen gesundheitlichen Belastungen für Ihre Patienten, wenn es zur Inbetriebnahme der MVA kommt?
Dr. Schwarz: Viele unserer Patienten sind in Sorge um ihre Gesundheit und fragen sich, ob Bredstedt auch nach dem Bau einer MVA das Siegel Luftkurort tragen darf. Wenn ich aber den Aussagen der Toxikologen, mit denen ich zusammenarbeite, Glauben schenken darf, sind durch eine MVA keine zusätzlichen gesundheitlichen Belastungen für unsere Patienten zu erwarten. Denn die Technologie der Müllverbrennungsanlagen hat sich in den letzten Jahren so deutlich weiterentwickelt, dass sie eine ökologisch verträgliche Form der Müllentsorgung darstellen.

A-K: Haben Sie denn keine Befürchtungen, dass sich die Luftqualität in Bredstedt durch eine MVA deutlich verschlechtert?
Dr. Schwarz: Nein, die Gesundheitsbelastungen für die Menschen hier werden nach dem Bau einer MVA kaum größer sein, als sie es bereits jetzt durch Autoabgase, Gülle, Pestizide, Zigarettenrauch und Lösemittel sind.

A-K: Sie könnten also durchaus mit einer Müllverbrennungsanlage in der Nachbarschaft leben?
Dr. Schwarz: Ja, das könnte ich. Denn ich produziere selber Müll und will diesen nicht nach dem St. Florians-Prinzip woanders hinschicken. Außerdem halte ich, wie gesagt, die Restmüllverbrennung für eine ökologisch verträgliche Form der Müllentsorgung.

A-K: Vielen Dank für das Interview, Herr Dr. Schwarz.


___________________________________
Univ.-Prof. (em.) Dr. O. Wassermann 18.05.2001
Institut für Toxikologie
Christian-Albrechts-Universität zu Kiel
Brunswiker Str. 10
24105 Kiel

Herrn Dr. med. Eberhard S c h w a r z
Leitender Arzt des Fachkrankenhauses Nordfriesland
Husumer Str.
25281 Bredstedt

Betrifft: Derzeitige öffentliche Diskussion über eine geplante Müllverbrennungsanlage in Bredstedt;
Hier: Ihr Interview im “Abfall-KURIER” des Müllentsorgers und vorgesehenen Betreibers der MVA Ties Neelsen & Klöckner, Meldorf, vom 14.05.2001, S. 3

Sehr geehrter Herr Dr. Schwarz,

schade, daß ich Sie am 10.05.2001 nicht bei meinem Vortrag in Bredstedt über Risiken der Müllverbrennung begrüßen konnte, da Sie anderen Verpflichtungen nachgingen.

Wie ich heute im o. g. Werbeblatt erkennen mußte, haben Sie sich bedauerlicherweise für ein Interview zugunsten der Interessen der Müllwirtschaft hergegeben.

Da ich Sie nunmehr viele Jahre kenne und bisher schätzte, erwartete ich von Ihnen, daß Sie sich intensiv mit der Materie beschäftigt hätten, bevor Sie als erfahrener Umweltmediziner (der während der Weiterbildung bei der Ärztekammer in Bad Segeberg über die Risiken der Müllverbrennung sich hätte informieren können) und von den Interessen der Müllwirtschaft nicht beeinflußbarer integerer Arzt (für den ich Sie bisher hielt) sich werbewirksam vor den Karren der Müllwirtschaft spannen lassen.

Zunächst greife ich aus Ihrem Interview nur folgenden Satz auf:
”Wenn ich aber den Aussagen der Toxikologen, mit denen ich zusammenarbeite, Glauben schenken darf, sind durch eine MVA keine zusätzlichen gesundheitlichen Belastungen für unsere Patienten zu erwarten.”

Ich vermisse bei dieser Aussage die nötige Offenheit: Warum nennen Sie nicht diese Toxikologen, mit denen Sie zusammenarbeiten, mit Namen?
Ich fordere Sie hiermit auf, mir diese Toxikologen zu benennen.

Meine Internet-Recherche ergab allerdings, daß Sie durch gemeinsame Veröffentlichungen erkennbar bisher nur mit den Toxikologen des Instituts für Toxikologie der Kieler Universität zusammengearbeitet haben.

Ich stelle hiermit fest, daß Sie zu keiner Zeit sich bei uns über die gesundheitsschädlichen Auswirkungen der Emissionen von Müllverbrennungsanlagen (MVA) sachkundig gemacht haben.

Herr Privat-Dozent Dr. med. Alsen-Hinrichs, Herr Dr. H. Kruse und ich sind über den Inhalt Ihres Interviews daher zutiefst entsetzt und von Ihnen enttäuscht. Ersterer wird Ihnen seine dezidierte Meinung über die umweltmedizinische Relevanz Ihrer Äußerungen selbst mitteilen.

Der Wortlaut Ihrer Aussagen beweist aber, daß Sie das internationale toxikologisch-epidemio-logische Schrifttum zu diesem Thema nicht kennen, sondern nur die platten Sprüche und Lügen der Müllwirtschaft und ihrer gekauften Hofgutachter nachsprechen. Ich greife hier nur auf, daß Sie “selber Müll produzieren”. Warum vermeiden Sie ihn denn nicht? Warum drängten Sie nicht energisch auf Untersuchung der bekanntlich besseren Alternativen??
Es tut mir leid, aber ich muß Ihnen die fachliche Kompetenz für diese Thematik aberkennen.

Ihre Patienten, “die aus dem gesamten Bundesgebiet” zu Ihnen kommen und von denen ein nicht geringer Teil zu Ihnen nur gekommen ist, weil wir ihnen Ihre Klinik empfahlen, haben ein Anrecht auf ehrliche Information. Ich werde daher den Wortlaut Ihres Interviews und dieses Schreiben u. a. über das Internet international ebenso verbreiten, wie die Müllwirtschaft Sie überall als Kronzeugen der Ungefährlichkeit von MVA vorführen wird.

Mit diesem an Ignoranz nicht zu überbietenden Interview reihen Sie sich leider unter die Gefälligkeitsgutachter der Energie- und Müllwirtschaft ein, die seinerzeit mit besonderer Förderung des (als Bannerträger der Energiewirtschaft hinreichend bekannten) Präsidenten der Bundesärztekammer, Herrn Vilmar, ihr wissenschaftlich äußerst beschämendes und für die betroffene Bevölkerung gefährliches Papier “Potentielle Gesundheitsgefahren durch Emissionen aus Müllverbrennungsanlagen” gegen den massiven Widerstand eines Großteils der Ärzteschaft in einer Nacht-und-Nebel-Aktion in das Deutsche Ärzteblatt lancierten (Dt. Ärztebl. 90, 11.01.1993).

Unter den Umweltmedizinern sind Sie für mich die bisher größte Enttäuschung.

Wer sich ohne Fachkompetenz zum Thema MVA von der Müllwirtschaft vereinnahmen läßt und als “Leitender Arzt einer Umweltklinik” die Unbedenklichkeit der Müllverbrennung ohne Sachkenntnis unterschreibt, scheint da ich dem “Leitenden Arzt” einen gemeingefährlichen totalen Blackout nicht unterstellen möchte anderen Einflüssen erlegen zu sein: Ich fordere Sie daher auf, mir und der Öffentlichkeit gerichtsfest umgehend die Frage zu beantworten,

ob und in welcher Höhe Sie direkt oder indirekt Zuwendungen irgendwelcher Art für Ihre Klinik oder für sich selbst im Zusammenhang mit der geplanten MVA in Bredstedt erwarten?


Mit der Ihnen gebührenden Hochachtung


Univ.-Prof. (em.) Dr. Otmar Wassermann

PS:
Kopie an die Ärztekammer Schleswig-Holstein, Bad Segeberg
u. a.

Doris Schmitt
Mitglied
erstellt am: 20. Mai 2001 10:41     Sehen Sie sich das Profil von Doris Schmitt an!     
Eine Müllverbrennungsanlage kann nicht so einfach gebaut werden.

Es ist eine Anlage der Ziffern 8 der 4. Verordnung zum Bundesimmissionsschutzgesetz.
Da eine MVA in der 1.Spalte steht, muss das Verfahren öffentlich durchgeführt werden. Das heißt, die Pläne müssen ausgelegt werden und man kann Einwendungen dagegen erheben.

Wenn die 4 Wochen für die Einwendungen vorüber sind, ist eine öffentliche Erörterung durchzuführen. Jeder Einwender hat dann das Recht daran teilzunehmen.

Der Genehmigungsbescheid ist jedem Einwender zugänglich zu machen. Dagegen kann man Widerspruch und später Klage einlegen.

Neben den Bürgern sind viele Fachbehörden usw zu befragen. Das Verfahren ist also sehr kompliziert.

Erkundigen Sie sich doch bei der zuständigen Genehmigungsbehörde. Diese sind zur Auskunft verpflichtet.

Doris

Doris Schmitt
Mitglied
erstellt am: 20. Mai 2001 10:51     Sehen Sie sich das Profil von Doris Schmitt an!     
Zur Ergänzung eine Webseite zum Thema:
www.mhkw-mainz-sgdsued.de

Ein MCS-Betroffener
unregistriert
erstellt am: 20. Mai 2001 16:33           
--- offener Brief ---


Herr Dr. Schwarz,

ihr Interwiev bzgl. der MVA ist der blanke Hohn, und eine Verachtung sämtlicher MCS-Kranken !

Ich komme mir vor wie in "Farm der Tiere" !

Ich erlaube mir einmal das Interview zu analysieren.

Interview:

"Abfall-KURIER (A-K): Herr Dr. Schwarz, kennen Sie Menschen, die nachweislich an den Emissionen einer MVA erkrankt sind?
Dr. Schwarz: Nein, obwohl unsere Patienten aus dem gesamten Bundesgebiet kommen, habe ich aller Wahrscheinlichkeit nach noch keinen Patienten behandelt, der an den Emissionen einer MVA erkrankt ist."

Logische Schlußfolgerung aus dieser Aussage:

Sie räumen die Möglichkeit ein, daß - auch wenn mit einer geringen Wahrscheinlichkeit - Sie schon Patienten behandelt haben, die an den Emissionen einer MVA erkrankt sind.
Davon abgesehen ist die Frage manipulativ. Menschen, die nicht NACHWEISLICH daran erkrankt sind, bleiben unberücksichtigt.

Interview:

Dr. Schwarz: ..."Wenn ich aber den Aussagen der Toxikologen, mit denen ich
zusammenarbeite, Glauben schenken darf, sind durch eine MVA keine zusätzlichen gesundheitlichen Belastungen für unsere Patienten zu erwarten."

Logische Schlußfolgerung aus dieser Aussage:

Sie WISSEN nicht, ob Sie diesen Toxikologen Glauben schenken dürfen. Also kann keiner Ihrer MCS-Patienten sicher sein, daß durch eine MVA keine zusätzlichen gesundheitlichen Belastungen entstehen.


Interview:

Dr. Schwarz: ..."Denn die Technologie der Müllverbrennungsanlagen hat sich in den letzten Jahren so deutlich weiterentwickelt, dass sie eine ökologisch verträgliche Form der Müllentsorgung darstellen."

Logische Schlußfolgerung aus dieser Aussage:

Die Hypothese, daß die MVAs ökologisch verträglich sind, sagt nichts darüber aus, ob die Emissionen für MCS-Kranke unbedenklich sind.


Dr. Schwarz: Nein, die Gesundheitsbelastungen für die Menschen hier werden nach dem Bau einer MVA kaum größer sein, als sie es bereits jetzt durch
Autoabgase, Gülle, Pestizide, Zigarettenrauch und Lösemittel sind.

Logische Schlußfolgerung aus dieser Aussage:

Entweder Ihre MCS-Patienten sind in Ihrer Klinik Autoabgasen, Gülle, Pestiziden, Zigarettenrauch und Lösemitteln ausgesetzt, oder Sie reden gar nicht von MCS-Patienten, sondern von den Menschen im Ort.
Im ersten Fall ist Ihre Klinik nicht für MCS-Patienten geeignet, im zweiten Fall räumen Sie geringe Gesundheitsbelastungen für die Menschen im Ort ein. In dem Fall können die Gesundheitsbelastungen für Ihre MCS-Patienten
verheerend sein, nach Ihrer eigenen Auffassung von MCS.


Interview:

A-K: Sie könnten also durchaus mit einer Müllverbrennungsanlage in der Nachbarschaft leben?
Dr. Schwarz: Ja, das könnte ich. Denn ich produziere selber Müll und will diesen nicht nach dem St. Florians-Prinzip woanders hinschicken.
......

Logische Schlußfolgerung aus dieser Aussage:

Sie können damit leben. Und die MCS-Patienten MÜSSEN damit leben, weil Sie
IHREN Müll nicht woanders hinschicken wollen.


Schon die Fragen sind nicht geeignet, um sicherzustellen, daß MCS-Kranke
keine gesundheitlichen Beeinträchtigungen durch die MVA erleiden würden.

Sämtliche Fragen sind manipulativ und relativieren das Ganze: "NACHWEISLICH...erkrankt", "Rechnen Sie mit...", "Luftqualität...DEUTLICH
verschlechtert", "SIE könnten...leben". Von MCS- oder Umwelt-Kranken ist nie die Rede. Auch die Antworten beziehen sich immer auf "unsere Patienten" und "die Menschen".


Ich erlaube mir also, die Fragen ein wenig umzuformulieren:

- Können Menschen an den Emissionen einer MVA erkranken ? (selbst nach Umformulierung irrelevant)

- Können Sie zusätzliche gesundheitlichen Belastungen für Ihre MCS-Patienten ausschließen, wenn es zur Inbetriebnahme der MVA kommt? (auch überflüssig, da die nächste Frage diese schon beinhaltet)

- Können Sie sicher sein, daß sich die Luftqualität in Bredstedt durch eine MVA
nicht verschlechtert, so daß selbst MCS-Kranke keine Beeinträchtigung ihrer
Befindlichkeit zu befürchten haben ?

- Können Ihre MCS-Patienten mit einer Müllverbrennungsanlage in der Nachbarschaft leben ? Ist es nicht für MCS-Kranke auch eine
unzumutbare psychische Belastung, in einer Klinik behandelt zu werden, in dem Wissen, daß sich in der Nähe eine Anlage befindet, die Schadstoffe ausstößt, die von MCS-Kranken als oberstes Gebot gemieden werden müssen ?

Ich fordere Sie hiermit auf, im Namen aller MCS-Kranken, diese letzten beiden übriggebliebenen Fragen äußerst gewissenhaft zu beantworten, nachdem Sie sich ausreichend aus zuverlässigen Quellen informiert haben. Und zwar unter dem Gesichtspunkt eines der ältesten Grundsätze der Medizin: "vor allen Dingen nicht schaden".

mit einem letzten Hoffnungsschimmer,

ein MCS-Betroffener

Ein Betroffener
unregistriert
erstellt am: 20. Mai 2001 16:40           
offener Brief
-------------


Sehr geehrter Dr. Schwarz,

ich habe gerade diese E-Mail bekommen. Ich protestiere aufs schärfste gegen Ihre Befürwortung der Müllverbrennungsanlage !
Eine Belastung der Luft ist doch sicher nicht auszuschließen, gerade für MCS-Kranke, die doch auf minimalste Spuren reagieren. Eine Ihrer Therapiesäulen beruht auf Vermeidung von Umweltschadstoffen, damit würden Sie sich selbst unglaubwürdig machen !

Alleine die Vorstellung einer MVA in der Nähe einer Klinik für MCS-Kranke wäre für die Betroffenen eine derartige psychische Belastung, daß kein MCS-Kranker mehr OHNE ANGST in Ihre Klinik fahren könnte ! Es gibt ein Gerichtsurteil, nachdem eine Mietminderung aufgrund von ANGST vor
Gesundheitsbeeinträchtigungen durch eine Mobilfunkantenne gerechtfertigt ist.
Demnach würde ich die Krankenhausrechnung auch entsprechend mindern (Wenn ich hinfahren würde, was ich aber nicht tun würde).

Oder ist das Teil eine neues Therapiekonzept von Ihnen ? Wollen Sie die Kranken "Angst-Desensibilisieren", indem sie wochenlang neben der MVA leben müssen ? Und wie wollen Sie sich verhalten, wenn die Patienten Beschwerden auf die MVA-Emissionen zurückführen ? Ist es Ihre Absicht, den Patienten dann klarzumachen, daß ihre Beschwerden nicht real sind, und ihre
"irrationalen" Ängste mit Psychotherapie behandeln ?

Oder ist das ganze nur ein Vorwand, um die 6 Betten für MCS-Kranke abzuschaffen, denn ich kann mir nicht vorstellen, daß sie die dann noch belegt kriegen ?

Ich hoffe, daß Sie sich nicht der ignoranten Linie des RKI anschließen.

Ich hoffe, daß Sie noch einmal sehr gründlich über die Sache nachdenken,
und daß Sie keine Entscheidung treffen, die MCS-Kranken schaden könnte. Ich habe gerade gelesen: Ein ältester Grundsatz der Medizin ist "Vor allem nicht schaden".


Mit freundlichen Grüßen,

Ein Betroffener

Ein Betroffener
unregistriert
erstellt am: 20. Mai 2001 17:01           
"Sehr geehrter Dr. Schwarz,

ich habe gerade diese E-Mail bekommen. ..."


Nachtrag - Die E-Mail:


----- Original Message -----
From: "Otmar Wassermann"

Subject: Müllverbrennungsanlage in Bredstedt neben Umweltklinik??


Liebe...,
es ist zwar unendlich traurig, aber wahr: Ich zitiere aus den
"Nordfriesischen Nachrichten" vom 12.05.2001aus dem Artikel "Hält Stadt
Informationen zurück?" wie folgt:
"Selbst der Leiter des Umweltkrankenhauses in Bredstedt habe keine Bedenken
gegen den Bau der MVA. Ausführlich nehme Dr. Eberhard Schwarz im nächsten
Abfallkurier der TNK zum Thema Stellung."
Hierzu mein folgender Kurzkommentar:
Der Bürgermeister von Bredstedt hat in einer eigenmächtigen,
Handstreich-ähnlichen Aktion, deren Rechtmäßigkeit juristisch zur Zeit
überprüft wird, sich für den Bau einer MVA in dieser, überwiegend vom
Tourismus lebenden Kleinstadt an der Westküste Schleswig-Holsteins stark
gemacht. Der Leiter des Umweltkrankenhauses Dr. Eberhard Schwarz
unterstützt
ihn dabei. Das ist verdächtig.
Herr Dr. Schwarz wurde von uns Kieler Toxikologen in jahrelanger - wie wir
glaubten: guten kollegialen - Zusammenarbeit regelmäßig über toxische
Risiken für die Menschen aus der Umwelt informiert, selbstverständlich auch
über die gesundheitsschädlichen Auswirkungen der Abgase einer MVA. Seine
jetzigen Äußerungen, mit denen er den Bau einer MVA in unmittelbarer Nähe
seiner in Deutschland einst gut bekannten Klinik empfiehlt, geben Anlaß zu
größtem Mißtrauen.
Wir Kieler Toxikologen können niemandem mit ruhigem Gewissen empfehlen,
sich
in eine "Umweltklinik" zur erhofften Heilung von Umwelt-bedingten
Erkrankungen zu begeben, deren Leiter in der Nähe der Klinik gerne eine
Müllverbrennungsanlage wünscht.
Ich bitte Sie, diese Information weitestmöglich zu verbreiten und eine
Welle
des Protestes auszulösen, die Herrn Dr. Schwarz hoffentlich noch
rechtzeitig
warnt, sich den Verpflichtungen ärztlicher Ethik zu erinnern und ihm
ausreichend deutlich macht, daß das vorauszusagende Wegbleiben von
Patient/inn/en aus ganz Deutschland und den benachbarten Regionen die
Nordseeklinik existentiell schädigen kann. Herzliche
Grüße! Ihr Otmar Wassermann

Louis Pasteur
unregistriert
erstellt am: 20. Mai 2001 21:16           
Flüchtige Pyrolyse-(Verbrennungs)-produkte werden u.a. in Form von gefährlichen Fein- und Feinst-stäuben aufgenommen. Feinstäube aus der Pyrolyse sind -neben zahllosen Ver-brennungsgasen- primäre Ursache für gefährliche Chemikalien-Intoleranz und chronisch toxische Encephalopathie. Je kleiner die Staubteilchen sind, desto kritischer ist die toxische Potenz. Bei Feinstaub handelt es sich um winzige Körnchen mit einem Durchmesser von einem hundertstel Millimeter und weniger. Experten sprechen von »PM« (Particulate matter). Staub in der Umgebungsluft besteht etwa zu 80% aus solchen kleinen Partikeln.
Insbesondere die beobachteten Herzkreislaufschäden, Hirnstammschädigungen, hormonellen und autonomen Funktionsstörungen aller Art, aber auch Autoimmunkrankheit und TILT-Syndrom sind die irreversiblen Folgen dieser unfreiwilligen Expositionen (Belastungen) durch hoch-toxische Feinstäube der Pyrolyse, die auch modernste Müllverbrennungen nicht vermeiden können.

Unglaubwürdige, verworrene deutsche "Umwelt-Psychiatrie" - allenthalben.

Louis

G.Tschanz
unregistriert
erstellt am: 21. Mai 2001 14:22           
Krankenhäuser

Krankenhäuser sollten endlich reformiert und reorganisiert werden, und zwar in erster Linie wegen des ausgesprochen "Kasernen-typs und -tons", der nach wie vor bei uns gang und gäbe ist.
Der/die Patient/in ist nicht, der Chef ist alles! 1938.
Als langjähriger niedergelassener Facharzt (und natürlich einstiger Klinkkarzt) kenne ich die fürchterlichen Pleiten, Pannen und Verhältnisse zu Genüge.
Mag ja sein, daß es heute eine Menge Patienten mit Alzheimer gibt, aber deswegen muß man doch nicht sämtliche Menschen, die sich ins Krankenhaus verirrt haben oder hinein mußten (und oft noch das Krankenhaus als höchste Instanz betrachten - was mich allerdings am common sense zweifeln läßt), als etwas beschränkte grössere Kinder behandeln. Oft werden dann auch die Erklärungen über Zustand, Diagnose oder Therapie in einem Ton und auf einem Niveau vorgetragen, wie wenn z.B. in der katholischen Kirche der Priester mir einem reuigen Sünder spricht!
Wir sind inzwischen Global Players, das Krankenhaus aber verharrt im Status einer Kadettenpflegeanstalt zwischen 1928 und 1936.

Es ist oft auch der Umgang mit den (oft hilflosen) Menschen, der einem (noch) Außenstehenden unglaublich dünkt und Zorn aufkommen läßt.
Es wird doch heute A.D. 2001 möglich sein, anständig, ehrlich, unverkrampft und wahrheitsgemäß mit Bürgern -auch in der Klink- umzugehen.
Da muß ich die Schweizer Spitäler loben, an denen ich auch arbeitete: dort herrschte stets ein freundlicher Umgangston (unter mündigen Bürgern) wie ich hier bis dahin nie erlebt hatte. Unabhängig davon, daß mir schon damals (wie heute) das Können und Wissen der Kollegen dort etwas sehr rückständig erschien.
Ich selbst werde nie in eine Klinik gehen, das habe ich mir geschworen und in meinen Papieren vermerkt.

G.Tschanz, M.D.

H. Thielicke
unregistriert
erstellt am: 22. Mai 2001 20:39           
WANN und wie wird die deutsche Psychiatrie
ihre Opfer entschädigen ??

In der sächsischen Anstalt Großschweidnitz sind zwischen 1939 und 1945 über 5700 Patienten „gestorben", allein bis Mai 1945 1012 Bewohner.
In Hadamar werden 1941 10 000 Menschen vergast und danach etwa 5000 mit Hunger und Spritzen ermordet. Im Januar 1945, zwei Monate vor dem Einmarsch der Amerikaner, bestellt Dr. Adolf Wahlmann noch 10 000 Veronaltabletten, um weiterhin Patienten vergiften zu können. Von der Befreiung Hadamars gibt es Filmaufnahmen der US-Army. Sie zeigen zum Skelett abgemagerte Menschen wie sie aus den Konzentrationslagern bekannt sind.
In der Anstalt Meseritz-Obrawalde, 150 km östlich von Berlin, werden ab 1942 18 000 Menschen ermordet. Die letzten am 28. Januar 1945, einen Tag bevor die sowjetische Armee eintrifft. Einige tausend noch ungenutzter Urnen dokumentieren, daß weiter gemordet werden sollte.
In der bayerischen Anstalt Kaufbeuren hatte Direktor Valentin Faltlhauser aus eigenem Antrieb eine spezielle „Hungerkost" entwickelt, wonach seine Patienten binnen dreier Monate verhungerten. Noch drei Monate nach der Befreiung und nach der Verhaftung des Direktors geht das Massensterben weiter.
In der brandenburgischen Anstalt Teupitz leben am 28. April 1945, am Tag der Befreiung, noch 600 Bewohner, Ende Oktober sind es nur noch 54 Patienten.
In der sächsischen Anstalt Altscherbitz sterben 1945 mehr Menschen als während der Nazi-Zeit. Die Sterberate beträgt 1945 36,5 Prozent, das sind 838 Menschen. 1947 steigt die Sterberate auf 38 Prozent, das sind 887 Menschen.
In der württembergischen Anstalt Zwiefalten sterben 1945 46,5 Prozent der Insassen, doppelt so viele wie 1944.
In der pommerschen Anstalt Ueckermünde beträgt 1945 die Sterblichkeit 55 Prozent. In der Anstalt Bernburg/Saale verdoppelt sich 1945 die Zahl der Sterbefälle.
Schloß Hoym in Sachsen-Anhalt, während der Nazi-Zeit eine Absterbeanstalt für sog. psychiatrische Pflegefälle. Auch hier beginnt das Massensterben erst nach der Befreiung. Bei 500 Bewohnern beträgt 1945 der „durchschnittliche Sargbedarf" 250 Särge.
Die Anstalt Düsseldorf-Grafenberg hat 1946/47 eine Sterberate von 55 Prozent, 1948/49 sind es noch immer 30 Prozent. Grafenberg hatte schon vor den Nazis Kranke zur Erprobung von Malaria-Präparaten Bayer-Elberfeld zur Verfügung gestellt.
Der Psychiater Heinz Faulstich („Hungersterben in der Psychiatrie 1914-1949", 1998) hat als erster Vertreter seines Faches die Ermordung mittels Hunger dokumentiert. Faulstich gibt für die Nachkriegszeit eine Mindestzahl von 20 000 Toten an, wahrscheinlich seien es jedoch erheblich mehr. Eine Bestandsaufnahme insgesamt scheitert daran, daß zahlreiche Anstalten ihre Unterlagen vernichtet haben.
Bis heute finden die Täter im Regelfall mehr Verständnis als ihre Opfer. Es gibt eine Ausnahme: Mitarbeiter der Wittenauer-Heilstätten in Berlin haben die Vergangenheit ihrer Klinik aufgearbeitet. Von 1939 bis zum Kriegsende am 24. April 1945 waren 4 607 Patienten umgekommen, in der Regel etwa 20 Tage nach ihrer Einlieferung. Nach der Befreiung werden 2500 Menschen neu aufgenommen, davon „sterben" im selben Jahr 1400, etwa 55 Prozent.
Seit 1957 heißt die Einrichtung Karl-Bonhoeffer-Nervenklinik. Bonhoeffer war Gutachter bei der „Unfruchtbarmachung geistig Minderwertiger" (Bonhoeffer), freiwillig, wie alle. Bonhoeffer arbeitete noch nach seiner Pensionierung für die rassistischen Sterilisierungsgerichte. Im Dezember 1941 hat er einen sog. Halbjuden zu begutachten, der vor 14 Jahren ein einziges Mal in der Psychiatrie gewesen war. Selbst das NS-Erbgesundheitsgericht hat Bedenken, da er keinerlei kranke Symptome zeige und normal arbeite. Bonhoeffer empfiehlt dennoch die Sterilisierung.
Menschen, die zwangssterilisiert wurden, fielen dem Rassenwahn der Nazi-Zeit zum Opfer, wurden aber rechtlich nie als Nazi-Verfolgte anerkannt und entschädigt. Es bleiben lediglich Almosen aus einem Härtefallfond. Die Täter setzten ihre Karriere ohne Scham fort, traten sogar als Gutachter in Entschädigungsfällen auf und verhöhnten ihre Opfer, angesichts ihrer Minderwertigkeit könne kein seelischer Schaden vorliegen.
Einer der meistgeehrten Psychiater der Nachkriegszeit war Prof. Helmut E. Ehrhardt, Mitglied der NSDAP ab 1937, Ordinarius für Gerichtliche und Soziale Medizin in Marburg. Ehrhardt tat sich vielfach als Weißwäscher der Nazi-Psychiatrie hervor. 1963 meinte er in einem Gutachten für das Bundesfinanzministerium: „Eine Entschädigungsregelung für die Sterilisierten würde in vielen Fällen zu einer ... Verhöhnung des echten Gedankes der Wiedergutmachung." Ehrhardt wurde mit der Paracelsus-Medaille, der höchsten Auszeichnung der deutschen Ärzteschaft, geehrt. Er war u.a. Mitglied des Beirats für Seelische Gesundheit der Weltgesundheitsorganisation, des ethischen Komitees und der forensischen Sektion des Weltverbandes für Psychiatrie, zuletzt auch Ehrenmitglied.
Die Verhöhnung der Opfer hat Tradition: bereits 1946 erstattete der Wiener Ordinarius der Psychiatrie Otto Pötzl ein Gutachten, wonach die Verabreichung von Giften eine besonders humane Tötung gewesen sei, da die Opfer in den Tod „Dahindämmern". Der Wiener Gerichtsmediziner Leopold Breitenecker gutachtete 1967 in einem Prozeß gegen Vergasungsärzte über den Gaskammertod: „Es ist sicherlich eine der humansten Tötungsarten überhaupt." (Ks 1/66 GStA Frankfurt a. M.). Breitenecker, Gründer der Österreichischen Gesellschaft für gerichtliche Medizin, war Mitglied diverser Ethik-Kommissionen. Sein Sohn Manfred, Universitätsprofessor, Institut für theoretische Physik der Universität Wien, meinte noch in diesem Jahr, die Angehörigen der Ermordeten könnten die Aussage über das Sterben in der Gaskammer „vielleicht als Trost" empfinden.
Der Schutz mörderischer Kollegen stand höher als das Leid der Opfer. So wird verständlich, daß Psychiatrieprofessor Werner Heyde, der medizinische Leiter des Gasmords, bis 1959 mit Wissen zahlreicher Kollegen unter dem Namen Dr. Sawade als Gutachter in Entschädigungsfällen arbeiten konnte (Ernst Klee)

H. Thielicke

Luft K. Ort
unregistriert
erstellt am: 22. Mai 2001 21:05           
quote on:
_________

dbu: Der dbu-Vorstand bedankt sicht für die Informationen, die zum Thema MVA und Bredtstedt in den letzten Tagen eingegangen sind.

Auf einer Vorstandssitzung wurde anhängende Presseerklärung verfaßt...Wir werden Sie auf der Homepage des dbu www.dbu-online.de versuchen auf dem laufenden zu halten.
...

Würzburg, den 21. Mai 2001

Presseerklärung zur Planung einer Müllverbrennungsanlage
in Bredstedt, Schleswig-Holstein

Der Deutsche Berufsverband der Umweltmediziner (dbu) hält eine Müllverbrennungsanlage (MVA) in unmittelbarer Nähe einer Umweltklinik für nicht akzeptabel und lehnt die jüngste Entwicklung in Bredstedt ab. Konzeptalternativen wurden auf zahlreichen Weiterbildungsveranstaltungen des dbu vorgestellt. Der Vorstand beabsichtigt vor einer abschließenden Bewertung der Situation Herrn Dr.med.E. Schwarz, leitender Arzt am Fachkrankenhaus Nordfriesland, in dieser Angelegenheit zu hören, der hierzu öffentlich eine befürwortende Position eingenommen hat. Da dieser sich derzeit zur Fortbildung im Ausland aufhält, kann dies erst in der nächsten Woche erfolgen.

Im Auftrag des Vorstandes des dbu


gez. Dr. med. Kurt E. Müller
Vorsitzender des Vorstandes

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: quote off

Carl Mei
unregistriert
erstellt am: 23. Mai 2001 09:34           
ohne Worte

Albert Schweitzer
unregistriert
erstellt am: 24. Mai 2001 00:33           
Auf Flaschen steht bei flüss'gen Mitteln,
Man müsse vor Gebrauch sie schütteln.
Und dies begreifen wir denn auch -
Denn zwecklos ist es nach Gebrauch.

Auch Menschen gibt es, ganz verstockte,
Wo es uns immer wieder lockte,
Sie herzhaft hin- und herzuschwenken,
In Fluß zu bringen so ihr Denken,
Ja, sie zu schütteln voller Wut -

Doch lohnt sich nicht, daß man das tut.
Man laß sie stehn an ihrem Platz
Samt ihrem trüben Bodensatz.

Albert

Ferdinand Sauerbruch
unregistriert
erstellt am: 24. Mai 2001 01:17           
Nicht nur Müllverbrennung, auch Rauchen darf man in und um "Krankenhäuser":

In einem hat NID, die Nichtraucher-Initiative Deutschland Recht: nichts ist verheerender als Raucher und Brandgase, weil die tausende von Supergiften (von CO über Formaldehyd bis zu Dioxinen und radioaktiven Substanzen) im Rauch -> schwerste und irreparable Blutgefäß-schädigungen (Vaskulitiden)
grundsätzlich auch bei Mitrauchern verursachen.
Und das heißt: nahezu alle unsere Krankheiten - beginnen mit einer spezifischen Vaskulitis.
Ganz schlimm sind die Brandgase aber für bereits vulnerable Gruppen wie Schwangere, Intolerante (MCS usw) und Asthma-Kinder.
Wer raucht, verletzt und tötet auf Schritt und Tritt Leben um sich herum. Rauchende Eltern haben -in der Regel- Kinder mit Allergien, Asthma oder MCS.

Selbstverständlich ist Alzheimer oder Lateralsklerose oder Hirninfarkt auch ein Produkt dieser vielfältigen Belastungen, vom schnurlosen Telefon über die Raucher bis zum Pestizid-spritzenden Landwirt (der längst BSE und MKS vergessen hat) - was denn sonst?!

So etwas wird doch gar nicht mehr ernsthaft bestritten..

F.Sauerbruch

VERITAS
unregistriert
erstellt am: 25. Mai 2001 10:04           
Ist da Dr. Schwarz aufs Kreuz gelegt worden?

Unglücklich, dass Wassermann Schwarz während seiner Abwesenheit angreift, dann noch Selbsthilfegruppen und das Internet dafür mißbraucht.

Er hätte viele Gelegenheiten zur Klarstellung gehabt, von Mann zu Mann ...

Otti, der Wadlbeisser, schadet der Sache mit seinem Rundumschlag ...

Bürger, befragt
unregistriert
erstellt am: 26. Mai 2001 08:31           
Müllverbrennungsanlage Bredstedt


aus Nordfriesland Palette

Wahlbeteiligung: 59,9 %

2483 Bürger haben am Sonntag ihre Stimme abgegeben

2160 votierten mit nein
323 für MVA

die Zahl der Nein-Stimmen entspricht damit 52% der insgesamt 4144 Wahlberechtigten

Alle Zeiten sind GMT (DE)

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