Dokumentation: Der Fall Forum des Gesundheitsministeriums


17.3.2002

Die URL dieses Files: http://www.ariplex.com/ama/ama_dial/adi849.htm

Dieses File ist ein MIRROR. Es ist ein Teil einer Dokumentation. Das Original dieses Files befand sich in der Web-Site des http://www.dialog-gesundheit.de * Gesundheitsministeriums.

Zum Verständnis dieses Files ist es ZWINGEND erforderlich, die Einleitung dieser Dokumentation zu lesen!

Die originalen Links in diesem File funktionieren nicht!

Unsere File-Nummern entsprechen dem Aufbau zu dem damaligen Zeitpunkt, als diese Mirror-Seiten als Belegstücke gesichert wurden.

Die Deutsche Amalgam-Page ist mit dem Gesundheitsministerium weder assoziiert noch sonstwie verbunden.

Die in diesem File gemachten Ausagen dürfen auf keinen Fall bedenkenlos als wahr hingenommen werden! Fragen Sie bitte UNBEDINGT immer einen oder mehrere GUTE Ärzte. Denken Sie daran: Es geht um Ihre Gesundheit! Aus genau diesem Grund wurde diese Dokumentation erstellt!

Bitte besuchen Sie auch unsere Nachbarn auf dem http://www.ariplex.com * Antares Real-Estate InfoPlex


*





Senden Sie diese Seite per eMail an einen Freund!
  Foren
  Gesundheit im Dialog
  22 Milliarden (Seite 1)

Ich will ein neues Thema erstellen  Antwort erstellen
Profil | Registrieren | Voreinstellungen | Hilfe | Suchen

Dieses Thema ist 2 Seiten lang:   1  2  nächster neuer Beitrag | nächster älterer Beitrag
Autor Thema:   22 Milliarden
Behrmann,KA
unregistriert
erstellt am: 11. Mai 2001 19:36           
Ich will jetzt wissen,wie das mit den 22 Mrd.
für den Risikostrukturausgleich ist.

Vor allem von den Kassenleuten.

Wenn das eine Zahlung aus Versichertenbeiträgen wäre,dann hätten wir
13 Mrd. Verwalterkosten plus 22.Mrd,macht 35
plus weitere ungeklärte Mrd. für Werbung und anderen Aufwand der Kassen(in den offiziellen
Statistiken als "sonstige Ausgaben).

Ich kann es nicht fassen;aber wenn es so wäre,dann würden die Kassen genausoviel verbrauchen wie alle 120.000 Praxen mit ihren Mitarbeitern und Kosten.

DAS MUSS JETZT MAL AUF DEN TISCH!

Rino et al. : antworten Sie.
Ich werde das auch beim Ministerium anfragen.

Alle anderen Fragen sind gemessen an dieser Frage absolut marginal.

Dr. Matthias Solga
Mitglied
erstellt am: 12. Mai 2001 00:42     Sehen Sie sich das Profil von Dr. Matthias Solga an!   Senden Sie Dr. Matthias Solga eine eMail!     
Behrmann: "Alle anderen Fragen sind gemessen an dieser Frage absolut marginal"

Völlig korrekt! Seit Jahren erhalte ich vom Ministerium nicht mal die Mitteilung, was eigentlich "Netto"verwaltungskosten sind, und wie groß und wie zusammengesetzt der "Tara"verwaltungskostenanteil so ist.

Klaus Vetter
unregistriert
erstellt am: 12. Mai 2001 01:01           
Bei der LKK habe ich gefunden:

"Verwaltungskosten -netto-
davon :
sächliche Verwaltungskosten
persönliche Verwaltungskosten
sonstige Verwaltungskosten
von anderen erstattete Verw.-Kost."
sonst nichts und nirgendwo.

Behrmann,KA
unregistriert
erstellt am: 12. Mai 2001 03:22           
Das muß sich doch klären lassen.
DAS WOLLEN WIR JETZT WISSEN.
Und die Presse auch.

MBG
Mitglied
erstellt am: 17. Mai 2001 18:30     Sehen Sie sich das Profil von MBG an!   Senden Sie MBG eine eMail!     
An Behrmann:

Hallo Herr Behrmann, Sie fragen, ob die RSA-Summen als Verwaltungskosten zu sehen sind. Nein das sind sie nicht.
Zur Begründung muß ich aber den RSA erklären. Das geht leider nicht in zwei Worten.

Das Ziel des RSA ist es die unterschiedlichen Risikostrukturen der Kassen auszugleichen. Für eine Kasse hat die Risikostruktur ihres Versichertenbestandes zwei Komponenten.
Erstens, die eigentliche Morbidität ihrer Versicherten und zweitens, die Einkommenshöhe ihrer Mitglieder.
Deshalb besteht der RSA auch aus zwei Komponenten. Eine Kasse erhält den Beitragsbedarf (BB) zur Deckung ihrer Leistungsausgaben und muß die Finanzkraft (FK) abführen. Der Saldo aus BB-FK ist die RSA-Zahlung oder RSA-Einnahme einer Kasse.

Wie errechnen sich die Komponenten?
Dabei stellt man sich vor, daß es nur eine Krankenkasse gibt, in der alle gesetzlich Versicherten versichert sind. Für diese fiktive Kasse hat man einen Leistungskatalog definiert. Die sogenannten berücksichtigungsfähigen Leistungsausgaben. Nun rechnet man alle Ausgaben aller Kassen für diesen Leistungskatalog zusammen. Dadurch erhält man den Beitragsbedarf für diese fiktive bundesweite Kasse, der den gesamten Leistungsausgaben entspricht.
Zusätzlich errechnet man die Summe der zu berücksichtigenden Einkommen (also bis zur Bemessungsgrenze) aller Mitglieder aller Kassen.
Der Beitragssatz dieser fiktiven Kasse errechnet sich nun als Beitragsbedarf geteilt durch die Summe der Einkommen mal 100 und wird Allgemeiner Bedarfssatz (ABS)genannt. Sie haben sicherlich gemerkt, daß in den ABS keine Verwaltungskosten einfließen.

Um den RSA-Topf zu füllen macht man nun folgendes. Man fordert von jeder Kasse deren Finanzkraft (FK). Die FK ergibt sich aus dem ABS mal berücksichtigungsfähige Einkommen der Mitglieder der jeweiligen Kasse geteilt durch 100.

Gezahlt wird aus dem Topf an jede Kasse ein Anteil des gesamten Beitragsbedarfs, der sich wie folgt berechnet. Zunächst wird auf Bundesebene ein Beitragsbedarf pro Kopf ermittelt und jede Kasse bekommt für jeden Versicherten diesen Durchschnittssatz zur Deckung ihrer Ausgaben.

Benötigt sie zur Deckung der Leistungsausgaben mehr Geld, dann muß sie es aus einem höheren eigenen Beitragssatz begleichen. Benötigt sie weniger Geld, dann kann sie den Beitragssatz senken.
Das ist das Prinzip.
Sie sehen also, daß Verwaltungskosten hier keine Rolle spielen. Die 22 Mrd. DM sind also keine Verwaltungskosten, sondern der Saldo aus Duchschnittlichen Leistungsausgaben (Beitragsbedarf) und den dafür notwendigen Einnahmen (Finanzkraft).

Aus Vereinfachungsgründen habe ich weggelassen, daß nicht nur eine durchschnittliche Leistungsausgabe gibt, sondern jeweils eine für Männer und Frauen und das in 90 Altersklassen. Zusätzlich wird noch unterschieden, ob es sich um BU/EU-Rentner handelt oder nicht.

Durch diese feine Gliederung wollte man erreichen, daß keine Kasse Vorteile allein durch die Alters- und Geschlechtsstruktur hat. Diese Gliederung bewirkt den eigentlichen Risikostrukturausgleich, den es könnte einer Kasse egal sein wie alt ein Versicherter ist oder welches Geschlecht er hat.

In der Realität hat sich dann aber gezeigt, daß die Höhe der Leistungsausgaben einer Kasse nicht nur von dieser Struktur abhängen, sondern z.B. auch von der räumlichen Lage. In Städten sind die Kosten hoch. Das sieht man an der AOK Hamburg und der AOK Berlin genauso wie an der BKK Hamburg und der BKK Berlin. Es gibt hier noch ein paar andere Probleme, aber das würde zu weit führen.

Ihre Frage war ja, ob die 22 Mrd. Verwaltungskosten sind. Nein das sind sie nicht.

MfG MBG

RSA-MAN
unregistriert
erstellt am: 17. Mai 2001 19:19           
an MBG
Geben Sie sich keine Mühe - die werden`s sowieso nie begreifen.
Wenn die Verwaltungskosten hören dann muß Riechsalz gereicht werden.

Kann mir mal einer erklären, was die Presse den RSA interessieren sollte ????

Kein Mensch würde den Scheiß lesen.

RSA-MAN

Behrmann,Kassenarzt
unregistriert
erstellt am: 17. Mai 2001 19:53           
Vielen Dank an MBG.

Das war mir im Prinzip schon klar;und ich wollte eigentlich nur wissen,ob den Versicherten durch den RSA ZUSÄTZLICHE KOSTEN entstehen.

Wenn ich Sie richtig verstanden habe,ist das nicht der Fall.

Für eine Bestätigung Ihrerseits wäre ich dankbar.

Zwecks Realitätseinschätzung sei die Frage erlaubt,was Sie beruflich machen.

Seitz
Mitglied
erstellt am: 17. Mai 2001 19:59     Sehen Sie sich das Profil von Seitz an!   Senden Sie Seitz eine eMail!     
@RSA-MAN

Ich habs begriffen!!!!

So isses
unregistriert
erstellt am: 17. Mai 2001 20:29           
Wann werden die Patienten endlich gegen das Risiko versichert von einem geldgeilen Arzt falsch behandelt zu werden, nur weil diese Behandlung mehr einbringt und möglicherweise auch nicht budgetiert ist ?
Ich höre immer Klagen über den miesen Verdienst. Wo ich wohne hat bisher kein Arzt Pleite gemacht, oder seinen Lebensstandard eingeschränkt.
Abgesehen davon, wenn man diese Klagen für bare Münze nimmt, verdient man bei der Müllabfuhr oder der Straßenreinigung besser. Warum also nicht umsatteln ?

ernst
Mitglied
erstellt am: 17. Mai 2001 21:28     Sehen Sie sich das Profil von ernst an!   Senden Sie ernst eine eMail!     
Hallo
nachdem kein Offizieller auf meine Frage eingegangen ist und der Beitrag mittlerweile im Archiv abgetaucht ist, wende ich mich nochmals an sie. Falls Sie nicht antworten können oder möchten, lade ich auch alle anderen Minister und Fans ein, mir als Bundesdödel eine Erklärung zu liefern.

Vor einiger Zeit beschwerte sich ein gewisser Robert hier im Forum, dass er seinen Arztbesuch nicht mit Reichsmark bezahlen dürfe, obwohl das doch das gültige Zahlungsmittel im Deutschen Reich sei.
Ihre Antwort darauf:


"Falsch, die D-Mark ist von den USA eingeführt worden, nicht von der BRD. Die D-Mark ist auch für uns Amtswährung. Die Reichsmark ist von den USA abgeschafft worden."


Nun gut, hört sich ja ganz schlüssig an. Zumindest wäre das die Erklärung, warum in der BRD niemand mehr mit Reichsmark bezahlen kann. Jedoch muss ich in Ihren Rechtgrundlagen lesen:

"Die Bundesrepublik Deutschland ist de jure erloschen. Jegliche Rechtsgrundlagen der Organe und Behörden der Bundesrepublik Deutschland sind erloschen und haben keine Rechtsgültigkeit mehr."

Aha, jegliche Organe und Behörden der Bundesrepublik Deutschland sind erloschen und haben keine Rechtsgültigkeit mehr. Nun sagt mir ein Blick auf die Münzen und Scheine in meinem Geldbeutel, dass diese allesamt von der Deutschen Bundesbank hergestellt und ausgegeben wurden und das sogar nach 1990. Jedoch hat die DBB doch seit 1990 keiner Rechtgrundlage mehr und druckt trotzdem noch munter weiter.

Und viel schlimmer noch: Die KRR besteht auf die Zahlung der Ausweise durch diese eigentlich ungültige Währung eines ungültiges Staates. Gerichtsurteile der BRD, Strafzettel der BRD, Steuerforderungen der BRD, Haftbefehle der BRD, andere Dokumente der BRD uvm. werden von der KRR als nicht rechtsgültig und damit gegenstandslos betrachtet, da die BRD schliesslich de jure nicht mehr existiert.
Aber warum wird dann die Deutsche Bundesbank und deren Dokumente nicht ignoriert? Warum besteht ausgerechnet die DBB und die DM weiter?

Sie sagen, Herr Bradler, die DM wurde von den Alliierten eingeführt und ist deshalb auch für Sie einzig gültiges Zahlungsmittel.
Jedoch wurde Ihrer Ansicht nach doch die ganze BRD, alle BRD-Behörden und unsere Regierung von den Alliierten eingeführt und ist seit 1990 de jure nicht mehr existent.

Nicht zuletzt: auch das Grundgesetz der BRD wurde von den USA eingeführt (und von der KRR bis 1990 akzeptiert), ist 1990 erloschen und die Reichsverfassung wieder gültig geworden.
Warum also ist 1990 die DM nicht erloschen und die Reichsmark nicht wieder gültig geworden?
(Zitat GG der BRD - Danke an XXX: Art. 88
Der Bund errichtet eine Währungs- und Notenbank als Bundesbank. Ihre Aufgaben können im Rahmen der Europäischen Union der Europäischen Zentralbank übertragen werden, die unabhängig ist und dem vorrangigen Ziel der Sicherung der Preisstabilität verpflichtet)

Und, Herr Bradler, was Sie auch verurteilen müssten (zumnindest beim Grundgesetz und beim Euro tun Sie dies): Die Deutschen wurden nicht einmal gefragt, ob sie die DM möchten.

Finden Sie es ausserdem nicht auch etwas absurd, wenn Sie behaupten: "Die BRD existiert nicht mehr. Bitte zahlen Sie für Ihren Reichausweis 200 DM."

Das sollte doch für alle KRRler eine Zumutung sein, schliesslich steht auf allen unseren Geldmünzen dick drauf "Bundesrepublik Deutschland", auf unseren Geldscheinen "Deutsche Bundesbank".

Das ist ungefähr damit vergleichbar, wie wenn das Finanzamt der BRD mich darum bittet, meine Steuerschuld durch Ostmark zu begleichen.
Spätestens seit 1990 sollte die KRR doch mit US$ arbeiten. Aber wie ich die KRR kenne, wird sie demnächst auf Dollar umstellen, um den Anschein zu wahren, dass sie wirklich den Durchblick hat, hundertprozentig hinter ihrer Idee steht und nicht nebenbei gutgläubige Menschen abzocken will.

Vielen Dank für Ihre Antwort

Behrmann,Kassenarzt
unregistriert
erstellt am: 17. Mai 2001 21:39           
SIE haben Sorgen...........!

Behrmann,Kassenarzt
unregistriert
erstellt am: 18. Mai 2001 00:13           
Was hat der MIST hier zu suchen?

MBG
Mitglied
erstellt am: 18. Mai 2001 11:59     Sehen Sie sich das Profil von MBG an!   Senden Sie MBG eine eMail!     
An Behrmann:

Abgesehen davon, daß die Zahlen für die RSA-Faktoren aus Kassenstatistiken geliefert werden müssen und damit natürlich Verwaltungsaufwand entsteht, kostet der RSA die Versicherten keinen Pfennig Verwaltungskosten. Sie haben also richtig verstanden.

Zu Ihrer Frage nach meinem Beruf:

Ich bin seit gut zwei Jahren Consulter und Projektleiter in einem Softwarehaus. Wir bauen komplette Verwaltungssysteme für Versicherungen und führen Controllingprojekte durch. Vorher war ich fast 6 Jahre Controller einer Krankenkasse und davor im Controlling eines privaten Versicherers. Gelernt habe ich mal Volkswirtschaft an der Uni Kiel.

Ich schreibe Controllingkonzepte für gesetzliche Krankenkassen, die dann durch meine Kollegen und mich mit IT-Werkzeugen umgesetzt werden. Zusätzlich versuche ich unter den gesetzlichen Krankenkassen Kunden für unsere Verwaltungssysteme zu finden.

Ich bin also nicht direkt betroffen, würde mich allerdings als Insider der GKV-Szene bezeichnen. Mein Interesse ist es allerdings auch, meinen Horizont zu erweitern, dazu nutze ich u.a. dieses Forum. Manchmal gibt es ja vernünftige Beiträge und Fragestellungen.

MfG MBG

Behrmann
unregistriert
erstellt am: 18. Mai 2001 13:52           
Interessant.
Vielen Dank.

Ernst...
unregistriert
erstellt am: 18. Mai 2001 15:08           
@ So isses : Kapieren Sie doch endlich

" Wann werden die Patienten endlich gegen das Risiko versichert von einem geldgeilen Arzt falsch behandelt zu werden, nur weil diese Behandlung mehr einbringt und möglicherweise auch nicht budgetiert ist ? "

!! IN DIESER -G K V- NIE MEHR !!
Es gibt KEINE ÄRZTE mehr, sondern nur noch Leistungs-Anbieter (für Pat. außerhalb der Praxis) oder Leistungs-Erbringer (für Pat. innerhalb der Praxis) !! Politiker und KrK`n wollen uns als "Geschäftsleute" sehen !! Wir sollen endlich "mit Gewinn" arbeiten und MEHR Steuern zahlen !!

Und die Moral von der Geschichte ? Krankheiten gibts nicht, sind nur Gerüchte !

So isses
unregistriert
erstellt am: 18. Mai 2001 21:23           
>Ich höre immer Klagen über den miesen >Verdienst. Wo ich wohne hat bisher kein >Arzt Pleite gemacht, oder seinen >Lebensstandard eingeschränkt.
>Abgesehen davon, wenn man diese Klagen für >bare Münze nimmt, verdient man bei der >Müllabfuhr oder der Straßenreinigung >besser. Warum also nicht umsatteln ?
Wo bleibt der Kommentar dazu Ernst ?

Und abgesehen davon : Ärzte sind längst Geschäftsleute oder sollte ich sagen Geschäftemacher ? Nur müssen sie noch nicht 2 Jahre für ihre Arbeit garantieren. Sie können sich bisher immer noch mit der unterschiedlichen Reaktion ihrer Patienten herausreden.

Ernst...
unregistriert
erstellt am: 19. Mai 2001 00:25           
@ so isses :
Es geht nicht um den "Verdienst" der ÄRZTE, sondern um die VERSORGUNG der PATIENTEN; diese ist finanziell gefährdet ! Ist Ihnen aufgefallen, daß Arztpraxen NICHT kostenfrei vom Himmel fallen. Nicht SIE sondern die ÄRZTE haben Praxen aus KREDITEN vorfinanziert. SIE haben lediglich mit IHREN STEUERN die Paläste für Politiker und mit IHREN BEITRÄGEN die Paläste für KrK`n finanziert.
Selbst wenn Ärzte "zur Müllabfuhr gingen", dadurch würde doch IHRE GESUNDHEIT NICHT gefördert !

Patienten sind KEINE Geschäftspartner, sondern KRANK(!), oft hilflos; und ÄRZTE sind KEINE Geschäftsleute, sondern helfen u. lindern z.B. IHR LEIDEN (wenn es SIE trifft).
Natürlich sind Ärzte nur Menschen und brauchen (auf dieser Erde) auch GELD, um helfen zu können. Wenn Ärzten Geld genommen oder geneidet wird, dann müssen SIE MEHR LEIDEN. Wenn Sie "Außenseitern" mehr vertrauen, verlieren SIE noch mehr Geld (glauben Sie an "barmherzige Geschäftsleute" ?)

Sie sind jung und Krankheit interessiert Sie nicht ? Aber auch Sie werden krank und alt; dann finden Sie keinen ARZT mehr, und Gesundheit kann niemand kaufen ! Ihr Wunsch nach "einklagbarer Garantie" zeigt schon jetzt Ihre Hilflosigkeit und diese wird zunehmen !

Behrmann
unregistriert
erstellt am: 19. Mai 2001 01:23           
Was kostet ein Mc Donalds-Hamburger?
Unsere Praxis bekommt für die komplette Versorgung eines kranken Kindes pro Monat
22-23,50 DM U.M.S.A.T.Z.(nicht Arzteinkommen)
minus 60% Praxiskosten,minus 40% Steuern.

Kredite und Versicherungen zahle ich selbst.
Arbeitgeberanteil gibts nicht.

Und es gibt Kollegen,denen es schlechter geht bei wesentlich mehr Arbeit als der Durchschnittsverdiener.

Fangen Sie doch mal irgendwann an,nachzudenken.

genervter!
unregistriert
erstellt am: 19. Mai 2001 01:38           
was haben sie für ein auto herr behrmann????

und wovon zahlen sie ihre ach so teuren versicherungen (mit arbeitgeberanteil sie armer mensch sie), wenn sie soooooo wenig verdienen? wo tauchen sie im armutsbericht auf? seitenzahl erbeten!

sie schwätzer!

Behrmann
unregistriert
erstellt am: 19. Mai 2001 01:55           
Einen Golf.

Was haben Sie für Probleme mit meinen Zahlen?
Sie sind korrekt.

Behrmann
unregistriert
erstellt am: 19. Mai 2001 02:01           
Bei der Gelegenheit kann ich nur jedem Kollegen empfehlen,sich eine Berufsunfähigkeitsversicherung zuzulegen.

Dr. Matthias Solga
Mitglied
erstellt am: 19. Mai 2001 03:22     Sehen Sie sich das Profil von Dr. Matthias Solga an!   Senden Sie Dr. Matthias Solga eine eMail!     
Nix mit Versicherungen, alle bis auf Haftpflicht gekündigt, das Geld ist einfach dafür nicht mehr da. Wir fahren absolut auf Verschleiß und Risiko.

Genervter: Mein Einkommen vor Steuern 1999 betrug 56.000 DM (die Praxisversicherungen sind da natürlich mit drin, Sie sind ja anscheinend wieder mal Einer von den ganz besonders gut informierten"), davon sind dann noch 13.000 DM Tilgungen zu zahlen. Und unsere Praxis liegt von den Scheinzahlen absolut im Schnitt pro Arzt, damit geht es in Berlin zumindest allen anderen Urologen ähnlich. So, und jetzt fangen Sie endlich mal an, nachzudenken, sonst nerven Sie nur, Genervter!

Milch...
unregistriert
erstellt am: 19. Mai 2001 08:41           
@ "genervter!" :
Wenn die gelebte WAHRHEIT anderer (Dr.Behrmann, Dr.Solga) Sie so sehr aufregt, dann sollten Sie zur Beruhigung besser "erfundene Wahrheiten" lesen z.B.:
" Palmström " :
" Eingehüllt in feuchte Tücher sitzt er vor Gesetzes Büchern . . .
" Und, so schließt er Messerscharf, 'es kann nicht sein, was nicht sein darf' "

Ein ärztlicher Trost : SIE sind "NUR" erbost !

So isses
unregistriert
erstellt am: 19. Mai 2001 16:59           
Herr Behrmann,
Umsatz minus 60 % Praxiskosten und 40 % Steuern. Sie müssen aber ein großer Idealist sein und entweder eine große Erbschafrt gemacht haben oder eine reiche Frau geheiratet haben. Ehrlich, für 0 % Gewinn würde ich nicht arbeieten. Oder bekommen Sie schon Sozialhilfe ?
Aber auch noch ein Witz:
Kommt der Elektriker in eine Arztpraxis um eine nicht ganz korrekt installierte Lampe "nachzuarbeiten". Meint der Arzt : "Na Meister, mal wieder Murks gemacht ?" "Ja", meint der Elektriker, "sowas kommt schon mal in jedem Beruf vor. Aber es gibt einen Unterschied. Meinen Murks kann man reparieren, ihrer wird beerdigt".
Tschüß.

Behrmann
unregistriert
erstellt am: 19. Mai 2001 17:34           
Sie verstehen die einfachsten Dinge nicht:
Umsatz minus 60%=Einkommen .DAVON minus 40% Steuern=Reingewinn.

Wo lassen Sie denken?

Dieses Thema ist 2 Seiten lang:   1  2 

Alle Zeiten sind GMT (DE)

nächster neuerer Beitrag | nächster älterer Beitrag

Administrative Optionen: Beitrag schliessen | Archivieren/Bewegen | Beitrag löschen
Ich will ein neues Thema erstellen  Antwort erstellen
Gehe zu:

Kontakt | http://www.dialog-gesundheit.de

Powered by: Ultimate Bulletin Board, Version 5.44a
© Infopop Corporation (formerly Madrona Park, Inc.), 1998 - 2000.
Deutsche Übersetzung von thinkfactory.



*

[ zur Einleitung der Dokumentation ]


hier geht's weiter !
[ Das Amalgam-Zentrum ]


Copyright Inhalt © der jeweilige Autor
Copyright laut Datenbank-Richtlinie © 2002 Gesundheitsministerium
Copyright Dokumentation © 2002
Aribert Deckers
and
Copyright Dokumentation © 2002
Antares Real-Estate

Jegliche Weiterverwendung der Texte der Amalgam-Page ist verboten.
Verlage dürfen sich wegen der Nachdruckrechte per Email an mich wenden.
Aribert Deckers