Dokumentation: Der Fall Forum des Gesundheitsministeriums


17.3.2002

Die URL dieses Files: http://www.ariplex.com/ama/ama_dial/adi825.htm

Dieses File ist ein MIRROR. Es ist ein Teil einer Dokumentation. Das Original dieses Files befand sich in der Web-Site des http://www.dialog-gesundheit.de * Gesundheitsministeriums.

Zum Verständnis dieses Files ist es ZWINGEND erforderlich, die Einleitung dieser Dokumentation zu lesen!

Die originalen Links in diesem File funktionieren nicht!

Unsere File-Nummern entsprechen dem Aufbau zu dem damaligen Zeitpunkt, als diese Mirror-Seiten als Belegstücke gesichert wurden.

Die Deutsche Amalgam-Page ist mit dem Gesundheitsministerium weder assoziiert noch sonstwie verbunden.

Die in diesem File gemachten Ausagen dürfen auf keinen Fall bedenkenlos als wahr hingenommen werden! Fragen Sie bitte UNBEDINGT immer einen oder mehrere GUTE Ärzte. Denken Sie daran: Es geht um Ihre Gesundheit! Aus genau diesem Grund wurde diese Dokumentation erstellt!

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Autor Thema:   Wettbewerb unter GKV-Kassen
Highman_37
unregistriert
erstellt am: 07. Mai 2001 17:15           
Jetzt ist es also soweit, die Ministerin greift ein. Nachdem viele Versicherte zu den BKK's übergelaufen sind, zieht sie mal wieder die planwirtschaftliche Notbremse. Anstatt dass die etablierten Ersatzkassen endlich mal ihren Laden in Ordnung bringen, sollen die BKK's einen Mindestbeitrag erheben. Wenn man wie ich schon in dieser Zwangsversicherung ist, für die ich kein Verständnis habe, so kann man ja wohl die billigste dieser stattl. verordneten Pseudoversicherungen wählen. Es ist sowieso eine Entmündigung des Bürgers, eine Zwangsversicherung zu führen. Als ob ich nicht selber entscheiden kann, ob ich mich versichere und wenn bei wem. Außerdem sind ja Beamte und Selbstständige sowie Besserverdienende ja mündiger als wir "arme" Bürger...langsam mutiere ich zum FDP-Wähler. Die würden diesem Spuk ein Ende machen.

Ernst
unregistriert
erstellt am: 10. Mai 2001 18:11           
Die G K V ist eine "Solidar-Versicherung", deren Leistungen und Kosten gesetzlich definiert sind ! Wenn überhaupt, dann könnten die Krankenkassen " im Wettbewerb " nur :
1.) Beiträge vermehren (gewinnbringend anlegen) und 2.) Beiträge schützen (vor Diebstahl, z.B. durch die Renten-Vers.)
Alles andere ist "dümmliche Beitrags-Veruntreuung" !!
Daher könnten tausende überflüssiger Kassen verschwinden ! Es sei denn, man würde Namen und Aufgaben ändern :
Die A O K in "GKV-Allgemein" und andere Kassen in "GKV-Augen", "GKV-Chirurgie", GKV-Frauen", "GKV-Haut", "GKV-Innere", "GKV-Nerven" u.s.w. !
Dann würden die Kassen überschaubare Aufgabenbereiche verwalten und endlich das ihnen von Ärzten gelieferte umfangreiche Zahlenmaterial (zur vermehrten Transparenz) ausgewertet (!) zurückliefern.

Würden den Kassen begrenzte Aufgaben (mit überschaubarem Zahlenmaterial) übertragen, dann trügen sie das Morbiditätsrisiko !! Strukturiert wie ärztliche Fachbereiche müßten sie ARBEITEN und SOFORT verbindlich über Kosten entscheiden !
Zur Zeit werben die "billigeren" Kassen um GESUNDE Bürger/innen, die sie aus der Solidargemeinschaft herauslösen; die angeblich "teuren" Kassen sollen für die KRANKEN alle Kosten übernehmen, und "budgetierte Ärzte" müssen für "Inflations-Punkte" schuften !
Die erste RICHTIGE Sofortmaßnahme der Gesundheitsministerin U. Schmidt ist die Einführung eines Mindestbeitrags von 12,5 % !
Dies ist der 1. Schritt zurück zu einer Solidargemeinschaft, in der GESUNDE für KRANKE (mit)zahlen und nicht (dagegen)sparen.

Highman_37
unregistriert
erstellt am: 11. Mai 2001 17:21           
Lieber Ernst,

mag ja sein, dass Sie das System so wie es jetzt ist, mögen. Warum sollen Gesunde für Kranke zahlen ? jeder soll für sich selbst zahlen. Auch sehe ich nicht ein, für Krankheiten , de andere durch ungesunde Lebensweise verursachen, mitzuzahlen. Sämtliche Risikosportarten gehören eh aus der GKV raus , wie bei der PKV. Ein Skifahrer muss dann halt seinen Beinbruch selber zahlen oder privat absichern. Basta!

Solange ich, der keine Drogen nimmt ( auch keinen Alkohol oder Zigaretten), sich zu Fuss fortbewegt und deshalb nie krankgeschrieben ist, die anderen Flachdenker mitzufinanzieren hat, werde ich diesem System nie was abgewinnen können.

Behrmann,KA
unregistriert
erstellt am: 11. Mai 2001 18:50           
1.)"Wettbewerb"
2.)Risikostrukturausgleich
3.)die jetzige Einschränkung bei den BKK(die ich richtig finde)

1.)-3.) passen aber keinesfalls zusammen.

Was spricht gegen eine echte Einheitskasse unter strenger wirtschaftlicher Kontrolle mit
privater Zusatzabsicherung für weniger wichtige Dinge?

Dr.C.R.
unregistriert
erstellt am: 11. Mai 2001 19:09           
Der Wahnsinn, daß jeder Fußballverein seine eigene Krankenkasse gründet ist schon stark.Bei den großen BKKs butterten die großen Firmen dazu, damit alles lief.Und die Mitarbeiter hatten als zusätzliche Sozialleistung eben etwas geringere Beiträge.Durch die Zwangsöffnung der BKKs für alle wurde dieses System total unterlaufen-die neuen BKKs(wie sie schon für Namen haben!)leben nur von den im Schnitt gesündenderen Mitgliedern.Wir haben in Bayern getrennte Abrechnungen für 3/00 (schon!)erhalten und der Scheinschnitt der BKK-Mitglieder liegt deutlich unter den GKV-Schnitt in meiner Praxis.Das ist natürlich keine ordentliche Statistik, aber die Tendenz ist sichtbar.Wenn schon Krankenkasse, dann Einheitskasse, man könnte jede Menge Verwaltungskosten sparen und unsere Softwarefirmen, die wir bezahlen, müßten nicht ständig updates liefern, weil irgend so ein Winzverein eine Zulassungsnummer erhielt.Also zwei gravierende Fehler :
1.BKKs für alle zu öffnen
2.Jedem Hundezüchterverein die Gründung einer BKK zu gestatten.

Klaus Vetter
unregistriert
erstellt am: 11. Mai 2001 22:55           
DR. C.R., Sie schreiben:"Wenn schon Krankenkasse,dann Einheitskasse,..." und wissen genau, das wird nichts weil
1. Ein riesengeschrei wegen Gleichmacherei, Sozialismus ez cetera pp anheben wird,
2. die Politik Wettbewerb für den mündigen für unabdingbar hält (siehe div. Statements U.Schmidt)
3. die Krankenkassen den (Schein-)Wettbewerb für div. (Trans-) Aktionen brauchen.
Da Sie als Arzt bei gleichen medizinischen Indikationen jedem Patienten, unabhängig von Kassenzugehörigkeit, unabhängig von seinem Wohnort die gleiche Sorgfalt, die gleiche Gewissenhaftigkeit zukommen lassen, sind die verschiedenen Leistungen unabhängig vom Namen der Krankenkasse, unabhängig von Sitz der Krankenkasse und unabhängig vom Sitz Ihrer Praxis zu honorieren.
Würde jemand auf die Idee kommen den Bäckern vorzuschreiben allen Kunden ohne Anzug aber mit Bart die Brötchen für 10 Pf, allen Kunden mit weißen Hemd oder lila Kleid für 60 Pf und de restlichen Kunden für 15 Pf zu verkaufen, müßte er mit einer sofortigen Einweisung in eine entsprechende Klinik rechnen.
Die Honorierung der niedergelassenen Ärzte erfolgt so, nur noch viel differenzierter.
Ich wollt zur BKK Racing Club Niederhinterkotzenhofen werden, habe aber leider versäumt meiner Kasse zu kündigen.

Dr.C.R.
unregistriert
erstellt am: 12. Mai 2001 16:19           
Die Gründung einer BKK muß sich im Augenblick wirklich (noch) lohnen.Etwas Gutes hat dieser neue Mindestbeitrag vermutlich:der Wechsel von BKK zu BKK lohnt nicht mehr, allerdings nach wie vor von GKK oder EK zu BKK.Was die neuen BKKs wohl mit dem überschüssigen Geld dank staatlich verordneter Mehreinnahmen anfangen?

Ernst...
unregistriert
erstellt am: 22. Mai 2001 21:17           
@ Highman_37 :
Leider sind auch Sie ein "Zeitgeist-Genosse", der nur vom Hinterkopf bis zur Nasenspitze denkt. So offen seine "egomanen" Ansprüche darzustellen, ist schon "tolldumm"! Kühn sind Ihre Gedanken nur, solange Sie selbst (da Fußgänger ?) "gesund" erscheinen. Das "ungerechte Schicksal" läßt aber Menschen erkranken, ohne daß SIE (oder ich) dafür einen Grund nennen können.
"Was du einem deiner geringsten Brüder Gutes getan hast, das hast du mir getan".
KURZ: "Wie du mir, so ich dir".
O si tacuisses ... (oder: Hochmut kommt vor den Fall !)

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