Dokumentation: Der Fall Forum des Gesundheitsministeriums


17.3.2002

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Autor Thema:   Wider den Wettbewerb...
BringR
unregistriert
erstellt am: 07. Mai 2001 12:26           
ich weiss nicht, was Frau Schmidt, bzw. was man im BMG unter Wettbewerb versteht: Erst ist der Wechsel der Versicherten gewollt, damit die "Institutionen" von GKVen den Wettbewerb erlernen und nun stellen sich die grossen und unbeweglichen unter ihnen quer, da die Morbidität ihrer Mitglieder steige. Die Lobby ist offensichtlich zu gross und gleich springt die Gesundheitsministerin um dem "morbiden" Treiben en Ende zu setzen. Gedanklich vielleicht gerade noch nachvollziehbar, aber bitte nicht mit diesen Mitteln! Immer wenn der Staat in ein offenes System eingreift um ein Gleichgewicht zu "korrigieren", das sich normalerweise von selbst einpendelt, kann die Sache nur schiefgehen. Ich denke da an die legendären Schweinebäuche und viele andere Dinge.

Ich jedenfalls werde der Morbidität der GKVen entgegentreten und werde mir jedenfalls in diesem Jahr noch einmal ein Kündigungs-/Wechselrecht einräumen; meine Kündigung ist unterwegs. Guten Tag.

Hanfred
unregistriert
erstellt am: 07. Mai 2001 14:57           
Ja, ja die Schnäppchenjagd. Der momentane Vorteil ist wichtiger als langfristiges Denken. Solidarität und freie Marktwirtschaft passen nicht zusammen. Wer soll denn von den morbiden Versicherten Beiträge von 50 % oder mehr bezahlen, wenn der Staat nicht regulierend eingreift. Der Ausgleich über Steuern ist letztlich nichts anderes als der Risikostrukturausgleich. Viel schlimmer ist, dass sich immer mehr Menschen von der Verantwortung für unser Gemeinwesen verabschieden. Dazu muss dann sogar die freie Marktwirtschaft als Begründung herhalten. Meines Erachtens muss der RSA noch ausgebaut werden. Es kann nicht sein, dass sich gut verdienende Versicherte der Mitfinanzierung der Risikogruppen (z.Bsp. chronisch Kranke) entziehen und die die Privatversicherung wechseln während wenig verdienende per Pflichtversicherung gezwungen werden diese Risikogruppen mitzufinanzieren. Ist das eigentlich verfassungsgemäss ? Wir dürfen uns der gesellschaftlichen Aufgabe nicht entziehen ! Wichtiger ist, im Leistungsbereich zu sparen und die Leistungen auf das medizinisch Notwendige zu beschränken.
Wer aber nur an den eigenen Geldbeutel denkt, wird immer einen Grund finden, sich dem Solidarsystem zu entziehen. Und schließlich kann man sich ja von dem Ersparten was leisten !
Gruss
Hanfred

Stiens
Mitglied
erstellt am: 07. Mai 2001 18:02     Sehen Sie sich das Profil von Stiens an!   Senden Sie Stiens eine eMail!     
An Hanfred:

Hier nochmalmein Vorschlag

Der "Staat" setzt für alle Versicherten die gleiche Kopfpauschale fest und überläßt den Kassen, wieviel Beitrag sie dafür fordern. Dann kann sich keine Kasse mehr beklagen, wenn eine andere niedrigere Beiträge nimmt und die Patienten zu dieser Kasse wechseln.

Kommt eine Kasse nicht weiter, weil sie zu teuer ist, geht sie eben Plaite und ihre Versicherten werden von einer anderen Kasse aufgenommen. Dann brauchen wir keinen RSA mehr.

FranzHeinz
unregistriert
erstellt am: 08. Mai 2001 16:44           
Ich frage mich immer wieder, ob die Gesundheitspolitiker noch wissen, was sie tun. Erst werden die Kassen geöffnet, um "mehr Wetbewerb" zu erzeugen. Dabei müssten diese Leute an den Hebeln der Marktwirtschaft ja ungefähr wissen, wie Wettbewerb funktioniert, ich Ossi habe jedenfalls schnell kapiert, dass es dabei nur ums Geld geht. Jetzt machen wir Mitglieder den gewünschten Wettbewerb mit und gehen dahin, wo es am preiswertesten ist und da schreit die gleiche Politikerkaste auf: "Wettbewerb ja, aber nicht so!" und würgen ihn wieder ab. Wenn die Herrschenden eine wirkliche Solidargemeinschaft wollten, dann müssten sie diese alberne Zersplitterung in hunderte Kassen beseitigen (in denen sowieso 95% der möglichen Leistungen von den Machthabern im Gesundheitsministerium vorgeschrieben werden) und EINE Krankenkasse für ALLE schaffen, in der die Grundversorgung für alle gesichert ist. Wer Einzelzimmer und Chefarzt-Betreuung wünscht regelt das dann über private Zusatzversicherungen.
Aber als Betroffener muss man sich immer wieder wundern, wie dilletantisch und kurzsichtig derart fundamentale Probleme von den wer weiß wen vertretenden Volksvertretern und deren Ausführungsgehilfen in den Ministerien immer zum Nachteil der Bevölkerung gelöst werden, von der der Dichter Günter Kuhnert mal sagte: "Es ist die vornehmste Aufgabe einer Bevölkerung, sich an Zustände zu gewöhnen".

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