Dokumentation: Der Fall Forum des Gesundheitsministeriums


17.3.2002

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Dieses File ist ein MIRROR. Es ist ein Teil einer Dokumentation. Das Original dieses Files befand sich in der Web-Site des http://www.dialog-gesundheit.de * Gesundheitsministeriums.

Zum Verständnis dieses Files ist es ZWINGEND erforderlich, die Einleitung dieser Dokumentation zu lesen!

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Die Deutsche Amalgam-Page ist mit dem Gesundheitsministerium weder assoziiert noch sonstwie verbunden.

Die in diesem File gemachten Ausagen dürfen auf keinen Fall bedenkenlos als wahr hingenommen werden! Fragen Sie bitte UNBEDINGT immer einen oder mehrere GUTE Ärzte. Denken Sie daran: Es geht um Ihre Gesundheit! Aus genau diesem Grund wurde diese Dokumentation erstellt!

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Autor Thema:   Rechtsbeschneidung bei Kassenwechsel
sucker
unregistriert
erstellt am: 06. Mai 2001 12:54           
Nach dem überfallartigen und verfassungsrechtlich fragwürdigen Gesetzentwurf zur "Neuregelung der Kassenwahlrechte" mit seinen (zum Teil rückwirkenden!) Beschneidungen der Versichertenrechte werde ich in den nächsten Tagen alle gesetzlich Versicherten auffordern per Musterbrief vorsorglich ihre Kassenzugehörigkeit zu kündigen.
Ich fordere alle anderen ärzte auf, ein Gleiches zu tun!

Martin
unregistriert
erstellt am: 06. Mai 2001 16:38           
Abdanken Ulla, das beste was Sie uns antun können. Mit Ihrem Zwangsbeitrag für BKK Mitglieder zugunsten der Gilde (Konglomerat aus Ärtzeschaft, Krankenkassen und Pharma) haben sie den ersten Schritt gemacht. Weitere folgen sicher noch. Beenden Sie Ihre monetäre Schreckensherrschaft zuungunsten der Betriebe und der Angestellten. Machen Sie den Platz frei für Bessere.

Seitz
Mitglied
erstellt am: 06. Mai 2001 17:27     Sehen Sie sich das Profil von Seitz an!   Senden Sie Seitz eine eMail!     
Die Gilde (Konglomerat aus Ärtzeschaft, Krankenkassen und Pharma)"kassiert" nur einen sehr geringen Anteil ihrer Beiträge. Die Politik greift reichlich zu!!

tibie
unregistriert
erstellt am: 07. Mai 2001 09:59           
Der deutsche Bürger wird entmündigt. So und nicht anders muß man verstehen, was das BMG und die Regierung zum Kassenwahlrecht hier veranstaltet. Ich rate allen Versicherten (vor allen Dingen bei teuren Kassen), die Mitgliedschaft umgehend zu kündigen, damit ein Wechsel zum 01.01.02 noch möglich ist und vor allen Dingen um zu zeigen, daß man nicht alles mit sich machen lassen kann.
Widerstand !!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!

lab61
unregistriert
erstellt am: 07. Mai 2001 15:15           
Genau!!

Eine massive (vorsorgliche) Kündigungswelle
von Mitlgieder der Orts- und Ersatzkassen
wäre die angemessene Antwort darauf.

Ich denke auch, daß in etlichen Verbraucher-
verbänden schon die juristischen "MEsser"
gewetzt werden. Ziel: Eilantrag beim Bundes-
verfassungsgericht mit dem Ziel, diesen Kabinetsbeschluß bis zu einer endgültigen
Entscheidung in einem Hauptverfahren, aus
zu setzen.

Noch unverfrohrener ist es, eine solche Maßnahme einfach per Kabinetsbeschluß -
also ohne jegliche parlamentarische Bestätigung - RÜCKWIRKEND durchzupeitschen.
Soclh eine rückwirkende Beschneidung von
Verbraucherrechten kann einfach nicht
hingenommen werden.

Und das alles, um den mit riesigen Wasserköpfen überfrachteten Orts- und Ersatz-
kassen wettbewerbswidrig den Rücken frei
zu halten.

Woher kommen denn die Beitragsunterschiede?
Seitdem wir freies Wahlrecht haben, kann
es ja nun kaum nur daran liegen, daß den
alteingesessenen Kassen die lukrativeren
Kunden weglaufen.

Gerade die Kleinverdiener (mit mehreren
Kinder) müssen doch auf jede Mark schauen
und werden sich deshalb viel intensiver
mit einem Wechsel zu einer beitragsgünstigeren Kasse auseinandersetzen,
als jemand, für den 50 DM mehr oder weniger
im monatlichen Budget eher eine Marginnalie
sind.

Wer jetzt den Wettbewerb und die Wechsel-
freiheiten im Bereich der gesetzlichen
Kassen beschneidet, muß das ganze System
der VErsicherungen auf den Prüfstand stellen.
Denn wer sich wirklich aus dem allgemeinen
Solidarsystem verabschiedet, sind nicht die
Pflichtversicherten, die jetzt wegen einem
oder zwei Prozentpunkten wechseln.

Es sind vielmehr die steigende Zahl der
Privatversicherten, die aus dem System
aussteigen.

Immer mehr Leute fallen aus der Versicherungspflicht heraus, weil sich die
Einkommen nominal stärker erhöht haben, als
die Beitragsbemessungsgrenzen im gleichen Zeitraum angehoben wurden. Und weil eine frühere Regierung den privaten Konzernen ein weiteres Einnahmefeld schaffen wollte.

Da werden junge Leute mit niedrigen Beiträgen gelockt, weil die Rückstellungen der privaten Versicherunsgkonzerne nicht ausreichend sind.
Und im Alter bekommen diese Versicherten ihre Beiträge soweit erhöht, daß sie diese nicht mehr zahlen können und von den Versicherungen gekündigt werden und (im schlimmsten Fall sogar) als Sozialhilfeempfänger sich dann ihre bezogenen Gesundheitsleistungen doch wieder von den Ortskassen oder gar dem Sozialamt bezahlen lassen müssen.

lab61

Highman_37
unregistriert
erstellt am: 07. Mai 2001 17:19           
Genau! Eine Sauerei ist das. Zum Glück bin ich schon in einer BKK..leider wird sie ab 1.1.02 den Beitrag auf 12,5 % erhöhen müssen wegen diesem Schwachsinnsgesetz. Da kann man gleich eine Einheitskasse erschaffen und in DDR-Zeiten zurückfallen. Wenn ich könnte, würde ich morgen aus dieser schwachsinnigen Zwangssolidarität aussteigen, aber das ist ja nur Beamten und Besserverdienenden vorbehalten.

Kreuter
Mitglied
erstellt am: 08. Mai 2001 12:36     Sehen Sie sich das Profil von Kreuter an!   Senden Sie Kreuter eine eMail!     
Auf dem infoboard www.foren.patientenschutz.de findet sich ein link zu einer ausdruckbaren, versendbaren Kündigung.
Solange Patientenschützer aller Coleur nur im Dunkeln munkeln und Arzt und Patient nicht an einem Strang ziehen wird sich Nichts ändern.

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