Dokumentation: Der Fall Forum des Gesundheitsministeriums


17.3.2002

Die URL dieses Files: http://www.ariplex.com/ama/ama_dial/adi799.htm

Dieses File ist ein MIRROR. Es ist ein Teil einer Dokumentation. Das Original dieses Files befand sich in der Web-Site des http://www.dialog-gesundheit.de * Gesundheitsministeriums.

Zum Verständnis dieses Files ist es ZWINGEND erforderlich, die Einleitung dieser Dokumentation zu lesen!

Die originalen Links in diesem File funktionieren nicht!

Unsere File-Nummern entsprechen dem Aufbau zu dem damaligen Zeitpunkt, als diese Mirror-Seiten als Belegstücke gesichert wurden.

Die Deutsche Amalgam-Page ist mit dem Gesundheitsministerium weder assoziiert noch sonstwie verbunden.

Die in diesem File gemachten Ausagen dürfen auf keinen Fall bedenkenlos als wahr hingenommen werden! Fragen Sie bitte UNBEDINGT immer einen oder mehrere GUTE Ärzte. Denken Sie daran: Es geht um Ihre Gesundheit! Aus genau diesem Grund wurde diese Dokumentation erstellt!

Bitte besuchen Sie auch unsere Nachbarn auf dem http://www.ariplex.com * Antares Real-Estate InfoPlex


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  Warum darf meine Frau nicht in diwe GKV ?

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Autor Thema:   Warum darf meine Frau nicht in diwe GKV ?
luckson
Mitglied
erstellt am: 02. Mai 2001 16:00     Sehen Sie sich das Profil von luckson an!   Senden Sie luckson eine eMail!     
Toll hatte ich mir das gedacht. Damit meine Frau später, nach der Geburt eines Kindes, in die gesetzliche KV wechseln kann und auch aus einem Solidaritätsprinzip, habe ich als Selbständiger jahrelang brav den höheren Beitragssatz (im Vergleich zu einer privaten KV) gezahlt, während meine Frau sich auf Grund ihres hohen Einkommens als angestellte Ärztin privatversichert hatte. Insgesamt bin ich seit 1979 ununterbrochen Mitglied der GKV !!!! Doch seit 1. Januar 2001 gilt (Gesundheitsreform sei Dank !): Nein, nein ,nein. Ihre Frau kann selbstverständlich nicht mitversichert werden (Änderung Fünftes Buch Sozialgesetzbuch §10 Abs.1). Schauen Sie doch, wo sie bleiben. Mit meinen mickrigen ca. 5000 DM Brutto im Monat soll ich jetzt auch noch den Beitragssatz der privaten meiner Frau zahlen !!

Diese Gesetzesänderung lässt mir leider nur eine Wahl. Ich kündige bei der AOK und werde mich natürlich privat und günstiger versichern. Meine Verluste durch den erhöhten Beitragssatz der vergangenen Jahre hole ich nicht mehr wett. Aber Verbitterung über eine Partei, die ich gewählt habe und deren Parteibuch ich einst besass, in dessen Juso-Ortsvorstand ich sogar einmal war ist riesengross.

Solidarität ist also nicht erwünscht. Dann Gute Nacht Deutschland. Hauptsache der neue Führerbunker in Berlin ist bezugsfertig. Wie lächerlich klein er sich doch neben dem "WhiteHouse" und "Downing Street No. 10" ausnimmt ?!?!?!

Behrmann,KA
unregistriert
erstellt am: 02. Mai 2001 18:31           
465 MILLIONEN für diesen oberhäßlichen Pott.
Politiker- UND Architekten-Wahnsinn!
Die allgegenwärtige Maßlosigkeit.

WIR sollen sparen.

Die Regelung,die sie ansprechen verstehe ich schon mal deswegen nicht,weil ja(im Gegensatz zu Ihrer Frau) ein paar Millionen kinderlose,nicht arbeitende und nicht pflegende Frauen nur durch den Status der Ehe GRATIS mitversichert werden.

Die Gratismitversicherung(auch derer mit Kindern)macht schlappe 60 Milliarden aus.

Man ist sozusagen kleinlich Ihnen gegenüber.

Coma
Mitglied
erstellt am: 02. Mai 2001 21:52     Sehen Sie sich das Profil von Coma an!   Senden Sie Coma eine eMail!     
Ganz einfach:
Ihre Ehefrau kommt deshalb nicht in der GKV unter (Pech???wage ich zu bezweifeln), weil Herr Anatoli Dubrewitsch aus der Nordmongolei vor 15 Jahren mal einen deutschen Schäferhund hatte,-damit Recht auf Sozialhilfe, Wohnraum (130 qm Neubau),Kindergeld, Kleidergeld,und lebenslanger Absicherung vor jeglicher beruflichen Tätigkeit.
You got it,-THATS IT!!!
GERMANY 2001!VIVA LA COHIBA!!!!

Kreuter
Mitglied
erstellt am: 03. Mai 2001 12:07     Sehen Sie sich das Profil von Kreuter an!   Senden Sie Kreuter eine eMail!     
an luckson
Ihre Angaben sind irreführen, oder???
Ich interpretiere mal in ostfriesischer Unschuld:
Ihre Frau nimmt Erziehungsurlaub um später weiter zu arbeiten.
Das würde nach meiner Meinung richtigerweise dazu führen, dass ihre Frau sich weiter versichern muß.
Sollte ihre Frau jedoch die Berufstätigkeit aufgeben, müßte Sie doch bei Ihnen mitversichert werden können??
Das jedenfalls hat mir gerade eine Ersatzkasse so gesagt.
An die anderen:
Etwas weniger Rassismus und Polemik wäre gerade für Ärzte manchm,al hilfreicher.
Aber wie gesagt Nicht`s für ungut.


G. Kreuter
www.foren.patientenschutz.de

Dr. Matthias Solga
Mitglied
erstellt am: 03. Mai 2001 21:53     Sehen Sie sich das Profil von Dr. Matthias Solga an!   Senden Sie Dr. Matthias Solga eine eMail!     
Kreuter: wieso gerade für Ärzte? Was hat die Ungleichbehandlung im Bereich sozialer Zuwendungen mit Rassismus zu tun? Wir erleben doch tagtäglich, daß einerseits Sozialamtsversicherte zwar einerseits nach den Coups der Regierungsbürkratie kaum noch vom Sozialamt die medizinische Betreuung bezahlt bekommen, d.h., die AOK-Versicherten zahlen die Behandlung der Sozialamtsversicherten, andererseits gibt es weder Zuzahlung (das wäre sicherlich Unfug), aber eben auch kein Arzneimittelbudget. Klar werden Sozialamtsversicherte mit Meidkamenten besser, z.T. erheblich besser versorgt als die AOK-Patienten, die da mitbezahlen. Diese Regelung können anders versicherte Patienten nicht verstehen. Mit Rassismuns hat es gar nichts zu tun, wenn gerade Ärzte an den Knackpunkten des Sozialsystems tagtäglich zu arbeiten und oft genug zu kitten haben.

Ich z.B. habe Unterlagen, daß eine Aussiedlerfamilie 2 Eltern, 3 Kinder, einer davon 17 Jahre, alle ohne Arbeit bzw. Ausbildung, pro Person mehr Wohnraum hat als unsere Familie (zwei Kinder) und insgesamt pro Jahr etwa 2500 DM mehr Geld zur Verfügung hat als meine Familie, und das bei in der Praxis mitarbeitender Ehefrau und einem Arbeitstag für uns beide von jeweils 12 Stunden am Tag. Wenn meine Eltern, Mutter ebenfalls als Kollegin und Praxisgründerin in gleichem Zeitkorsett in der Praxis tätig, nicht Rente bekämen, wären wir nicht existenzfähig. Wohngeld wurde mir, obwohl von der Einkommenshöhe her zustehend, mit dem Argument verweigert, Ärzte seien nicht wohngeldberechtigt. Alle anderen Selbständigen schon, Ärzte nicht. Ich habe keine Probleme damit, daß die Aussiedler menschenwürdig leben sollen, das ist absolut o.K., aber daß Leistung bestraft wird, ist eine Ungerechtigkeit. Die Enttäuschung über unser Sozialsystem hat mit Rassismus gar nichts zu tun. Mit verwirktem Glauben an die Gerechtigkeit aber schon.

luckson
Mitglied
erstellt am: 03. Mai 2001 22:09     Sehen Sie sich das Profil von luckson an!   Senden Sie luckson eine eMail!     
An Kreuter: Meine Frau nimmt nicht Erziehungsurlaub, da sie, wie es unter Assistenzärzten üblich ist, nur einen befristeten Arbeitsvertrag bis 08/01 hat. Vorgestern, also am 01.05.2001 ist unser Maximilian auf die Welt gekommen. Meine Frau bleibt so lange zu Hause, wie es eben nötig ist. Also punktum: Hausfrau, Mutter, oder wie immer man es nennen will. Trotzdem habe ich eben Post von der AOK bekommen, dass sie nicht mitversichert werden kann und dass seine erste Meinung, dass es sehr wohl geht, zu korrigieren ist.

Wer hat jetzt Recht ??????

Sabine
Mitglied
erstellt am: 03. Mai 2001 22:26     Sehen Sie sich das Profil von Sabine an!   Senden Sie Sabine eine eMail!     
Herr Luckson,

zunächst einmal herzlichen Glückwunsch zur Geburt Ihres Sohnes.

Wenn die AOK nicht mitspielt - wechseln sie die KK! Gott sei Dank haben wir Versicherten doch wenigstens diese Möglichkeit!

Behrmann,KA
unregistriert
erstellt am: 03. Mai 2001 23:00           
Lieber Herr Solga;
Das würde mich jetzt aber mal sehr genau interessieren.
Was bekommt die genannte Familie und was ist das für eine Wohnung?

Daß Ihnen mit der Begründung Arzt Wohngeld verweigert wird,kann unmöglich angehen.

Max Hahn
Mitglied
erstellt am: 03. Mai 2001 23:24     Sehen Sie sich das Profil von Max Hahn an!   Senden Sie Max Hahn eine eMail!     
das neue Kanzleramt hat die SPD nun wirklich nicht zu verantworten. Eins der vielen Erben aus der Kohlzeit.
An Luckson, herzlich Glückwunsch zu ihrem Kind. Aber wenn ihre Frau bis 8/01 eine Arbeitsvertrag hatte, dann ist sie jetzt im Erziehungsurlaub. Wäre auch sie in der GKV gewesen, dann wäre sie jetzt weiter, soviel ich weis, beitragsfrei selbst in der GKV versichert. Da sie sich aber für die PKV entschieden hat, muß sie weiter Beitrag zahlen, ob sie arbeitet oder nicht. Fragen Sie mal nach, ob sie nicht Ende des Erziehungsurlaubes bei ihnen mitversichert ist. Wenn sie neu heiraten würde, wäre ihre neue Frau ja auch mitversichert, wenn sie nicht arbeitet.

luckson
Mitglied
erstellt am: 03. Mai 2001 23:45     Sehen Sie sich das Profil von luckson an!   Senden Sie luckson eine eMail!     
Um es nochmal deutlich zu sagen !!!
Es geht hier um die Zeit nach dem 01.09.2001. Bis zu diesem Zeitpunkt muss sie selbstverständlich privat versichert bleiben. Der Angestellte der AOK schreibt wörtlich (ich zitiere):
"Eine Familienversicherung Ihrer Ehefrau nach Beendigung ihrer befristeten Beschäftigung ist nicht möglich".
Komischerweise gibt er hier keinen Praragrafen an. Ich nehme aber an, dass er sich auf den geänderten $10 Abs.1 des fünften Sozialgesetzbuches bezieht. Dort ist aber eindeutig die Rede davon, dass eine Versicherung des Ehegatten dann nicht in Frage kommt für die Dauer der Schutzfristen sowie im Erziehungsurlaub.

Sie hat aber nach dem 31.08.2001 kein Beschäftigungsverhältnis mehr, da der befristete Vertrag ausläuft. Solte sie sich also einen neuen Job suchen, was sie sicher nicht will, da wir sehr daran interessiert sind, kein "Schlüsselkind" großzuziehen, müsste sie sich auch neu bewerben oder zum Arbeitsamt gehen.

Also sollte man doch meinen, dass eine Mitversicherung bei ihrem Ehemann, der seit 1979 AOK Mitglied ist, völlig ohne Einschränkung möglich ist, solange sie keinen Zusatzverdienst hat !!!

luckson
Mitglied
erstellt am: 03. Mai 2001 23:48     Sehen Sie sich das Profil von luckson an!   Senden Sie luckson eine eMail!     
OHNE ARBEITSVERTRAG HAT MAN DOCH KEINEN ERZIEHUNGSURLAUB; ODER????????

Sabine
Mitglied
erstellt am: 04. Mai 2001 00:21     Sehen Sie sich das Profil von Sabine an!   Senden Sie Sabine eine eMail!     
Vielleicht hilft das ein bißchen weiter? (Kopiert von der BEK)

"Familienversichert in der gesetzlichen Krankenversicherung - das heißt kompletter Versicherungsschutz ohne Beiträge. Der Weg dahin ist seit dem 1. Januar 2000 für werdende Mütter und Erziehungsurlauber schwieriger geworden.


Wer direkt vor den Schutzfristen des Mutterschutzgesetzes oder vor Antritt des Erziehungsurlaubes nicht gesetzlich krankenversichert war, kann während dieser Zeiten keine Familienversicherung für sich beanspruchen, so die neue gesetzliche Regelung.

Die neue Vorschrift betrifft vor allem privat krankenversicherte Arbeitnehmer und Beamte, die sich bisher auf diese Weise beitragsfrei versichern konnten. Die Reform stärkt an dieser Stelle die Solidarität innerhalb der gesetzlichen Krankenversicherung.

Allerdings bezieht sich die Neuregelung nur auf Ehegatten, nicht auf Kinder. Auch ist sie ausdrücklich auf die Schutzfristen des Mutterschutzgesetzes und den Erziehungsurlaub beschränkt."

luckson
Mitglied
erstellt am: 04. Mai 2001 00:26     Sehen Sie sich das Profil von luckson an!   Senden Sie luckson eine eMail!     
Liebe Sabine
Vielen herzlichen Dank für ihre Antwort.
Auch hieraus geht wohl eindeutig hervor, dass jemand, der ohne Arbeit ist und keinen Arbeitsvertrag hat, wohl auch keinen ErziehungsURLAUB hat und deshalb wohl auch ab diesem Zeitpunkt in die Familienversicherung aufgenommen werden muss !!!
Ich habe der örtlichen Krankenkasse auch gerade einen geharnischten Brief geschrieben und werde dieses Forum auch über die Antwort des Sachbearbeiters nicht im Unklaren lassen.

Mehr denn je bin ich davon überzeugt, dass aus Kostengründen, hier falsch informiert wird !!

Sabine
Mitglied
erstellt am: 04. Mai 2001 00:38     Sehen Sie sich das Profil von Sabine an!   Senden Sie Sabine eine eMail!     
Herr Luckson,

ich denke wirklich, sie sollten sich mit dem Gedanken an einen Kassenwechsel vertraut machen. (Und dabei nicht unbedingt auf die Beitragssätze "schielen")
Ich selbst bin seit ewigen Zeiten Mitglied der BEK - und hatte weder als freiwilliges Mitglied während meiner Selbständigkeit noch als Pflichtmitglied je Schwierigkeiten.

P.S.: Dies ist mit absoluter Sicherheit keine Werbung für eine bestimmte GKV - ich berichte hier lediglich über meine ganz persönlichen Erfahrungen.

wbensch
unregistriert
erstellt am: 04. Mai 2001 01:07           
Glückwunsch zum gesunden Kind!
Eine weitere Frage wg. Krankenversicherung ergibt sich zumindest aus der noch immer unter Medizinern üblichen Praxis der Nichtberechnung von Leistungen - auch Grund für niedrige Spezialtarife bei manchen Versicherern. Manche Kollegen bestehen auf Rechnungsstellung, manche sind sauer, wenn man es nicht zuvor abgeklärt hat und sie überraschender Weise eine normale Rechnungsstellung nach GOÄ bekommen. Gilt natürlich nicht für stationäre Behandlung, da wird man zumindest die Standard-Pflegesatzkosten tragen müssen.

Kreuter
Mitglied
erstellt am: 04. Mai 2001 11:14     Sehen Sie sich das Profil von Kreuter an!   Senden Sie Kreuter eine eMail!     
an Dr. Solga
Ich schätze ihre Beiträge sehr; umso mehr verwundert mich ihre Aussage als Arzt hätten sie bei vorliegen der entsprechenden Berechnungsgrundlagen keinen Anspruch auf Wohngeld????
an luckson:
herzlichen Glückwunsch zum Stammhalter.
Im übrigen schließe ich mich Sabines Argumenten an. Ich hatte die Sachlage der DAK geschildert, die auf demselben Standpunkt steht, wie die BEK.
Was den Erziehungsurlaub angeht bin ich mir nicht so sicher, dass Ihre Frau den nicht nehmen könnte.
Aber wundern wundern tut mich seit heute (siehe neues Thema Psychotherapie -doppelte Kostenbeteiligung)eigentlich nichts mehr. Fazit: Kasse wechseln oder und Widerspruch einlegen.
G. Kreuter
www.foren.patientenschutz.de

GStutz
Mitglied
erstellt am: 04. Mai 2001 17:01     Sehen Sie sich das Profil von GStutz an!   Senden Sie GStutz eine eMail!     
Lieber Luckson, auch von mir herzliche Glückwünsche - auch an Ihre Frau.
Zur Frage: Sabine hat es schon auf den Punkt gebracht. M.a.W.: Wenn "Frau Luckson" in keinem Beschäftigungsverhältnis steht und auch z.B. nicht mehr als 640 DM mtl. eigene Einkünfte z.B. aus Vermögen usw. bezieht, dann ist sie bei Ihnen familienversichert. Vielleicht hat die DAK nicht so ganz mitgekriegt, dass es eben nicht um Erziehungsurlaub geht. Manchmal spielt sich da in den Köpfen so eine Art Automatismus ab (Nachwuchs und kein Erziehungsurlaub, sorry, Elternzeit? Das hatten wir doch noch nie gehabt.)
Kündigung und Kassenwechsel allein deshalb lohnt sich kaum, denn was in dieser Frage die DAK nicht dürfte, dürften die anderen auch nicht. Und wenn hier etwas gefingert würde: Vorsicht, denn hinterher heißt es im Zweifelsfall "falsche Angabe in der Aufnahmerklärung" und der Schwarze Peter liegt dann beim (leider nicht)Versicherten. Deshalb auch: Ihre Frau sollte die private Vollversicherung am besten erst dann kündigen, wenn die Familienversicherung unter objektiven Maßstäben "wasserdicht" ist, jedenfalls dann, wenn sie noch keine 5 Jahre dort versichert ist. Und für den Fall, dass sie später wieder in Ihren Beruf zurückkehren möchte: Lassen Sie sich über die Möglichkeiten einer Anwartschaftsversicherung informieren. Diese sichert die Rückkehr in die PKV ohne neues Eintrittsalter, ohne Wartezeiten und vor allem ohne neue Gesundheitsprüfung. Die Prämien zur Anwartschaftsversicherung hat sie durch die Beitragsersparnis schnell wieder drin, und zwar auch dann, wenn auch das Kind dann privat odergesetzlich gegen Beitrag versichert wird.
Vielleicht noch ein Gedanke zur "Solidarität": Sie schreiben, aus diesem Grunde wären Sie in der gesetzliche geblieben, obwohl Sie privat günstiger weggekommen wären. Andererseits lassen Sie durchblicken, dass auch ein klein wenig Kalkül bei dieser Entscheidung eine Rolle gespielt hat, nicht wahr? Nämlich genau für den Fall, der jetzt - glücklicherweise -eingetreten ist. Außerdem: Niemandem ist es verboten, aus realisierten Beitragsersparnissen durch den Wechsel in eine andere Kasse (gesetlich oder privat) wirkliche Solidarität mit unverschuldet in Not Geratenen zu praktizieren. Adressen? Wenn der Datenschutz nicht davor wäre, könnte Ihnen jedes Sozialamt ... aber die Brüder würden es dann wohl wieder an der Sozialhilfe kürzen. Alternativen: Übernahme einer (seriös vermittelten) Patenschaft für Kinder aus der 3. Welt usw. Es gibt bedürftigere Spezies auf dieser Welt als der "gemeine Kassenpatient", egal ob Zweitwagen in der Familie oder überzeugter Fussgänger, Nicht- oder Kettenraucher.
Nichts für ungut, lieber Luckson, aber wird Solidarität nicht bisweilen nur vorgeschoben, wenn es um handfeste Eigeninteressen geht (damit sind jetzt nicht in erster Linie Sie persönlich gemeint)?

GStutz
Mitglied
erstellt am: 04. Mai 2001 17:06     Sehen Sie sich das Profil von GStutz an!   Senden Sie GStutz eine eMail!     
Sorry,
in meinem Beitrag zuvor muss es statt "DAK" wohl "AOK" heissen.

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