Dokumentation: Der Fall Forum des Gesundheitsministeriums


17.3.2002

Die URL dieses Files: http://www.ariplex.com/ama/ama_dial/adi797-7.htm

Dieses File ist ein MIRROR. Es ist ein Teil einer Dokumentation. Das Original dieses Files befand sich in der Web-Site des http://www.dialog-gesundheit.de * Gesundheitsministeriums.

Zum Verständnis dieses Files ist es ZWINGEND erforderlich, die Einleitung dieser Dokumentation zu lesen!

Die originalen Links in diesem File funktionieren nicht!

Unsere File-Nummern entsprechen dem Aufbau zu dem damaligen Zeitpunkt, als diese Mirror-Seiten als Belegstücke gesichert wurden.

Die Deutsche Amalgam-Page ist mit dem Gesundheitsministerium weder assoziiert noch sonstwie verbunden.

Die in diesem File gemachten Ausagen dürfen auf keinen Fall bedenkenlos als wahr hingenommen werden! Fragen Sie bitte UNBEDINGT immer einen oder mehrere GUTE Ärzte. Denken Sie daran: Es geht um Ihre Gesundheit! Aus genau diesem Grund wurde diese Dokumentation erstellt!

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Autor Thema:   Arztkonsultationen, Arzneimittelbudget
Seitz
Mitglied
erstellt am: 18. Mai 2001 17:52     Sehen Sie sich das Profil von Seitz an!   Senden Sie Seitz eine eMail!     
Ich glaube nicht, daß da ein Psychater noch was machen kann.

Alfred Steinforth
Mitglied
erstellt am: 18. Mai 2001 19:55     Sehen Sie sich das Profil von Alfred Steinforth an!   Senden Sie Alfred Steinforth eine eMail!     
Sehr geehrter Herr Behrmann,
mir ist bekannt, daß Kinderärzte ähnlich verdienstvollen Allgemeinärzten im Vergleich zu Radiologen oder Orthopäden beklagenswerte Hungerleider sind. Nach der letzten mir auszugsweise bekannten Kostenstrukturanalyse der KBV haben Kinderärzte nur einen Überschuß von TDM 164,1 erzielt. Demgegenüber kamen Radiologen im Durchschnitt auf DDM 258,2 und Orthopäden auf TDM 258,2. HNO-Ärzte waren mit TDM 262,5 dabei. Da sehen Sie mal, welchen wirtschaftlichen Erfolg die aktive Beteiligung in den gremien der KV´n zeitigt. Ganz im stillen blühen aber noch viel schönere Blumen. Informieren Sie sich doch mal über die Überschüsse, die ganz durchschnittliche Apotheker erzielen. Geben Sie sich keine Mühe. Ich werde Ihnen das nicht verraten. Lassen Sie sich von Ihrer KV oder Ihrer Kammer schlau machen. Die müssen ja auch für was gut sein.
Was halten Sie von folgendem Vorschlag? Die Ärzteschaft paßt ihr Verordnungsverhalten an den ihrer Kollgen in der EU an. Was meinen Sie, wieviele Milliarden könntern dann eingespart werden? 75 % der Einsparungen werden zur Senkung der Beiträge zur GKV verwandt, 25 % zur Beseitigung der von den Gremien der KV´n geschaffenen Ungerechtigkeiten bei der Zuordnug von Punktwerten. Wie sähe dann das Einkommen von Kinderärzten aus?
Ich habe diverse Beispiele kostenträchtiger Behandungen mit mangelhafter Qualität zur Diskussion gestellt. Nach meienr Erinnerung gibt es eine einzige "Stellungnahme" dazu, und zwar von Ihnen. Diese lautet etwa: blödsinnige Doppeluntersuchungen. Das hat alles Geld gekostet. Wie soll das abgeschafft werden? Wie kommen die Beitragszahler zu diesem Geld?

Dr. Matthias Solga
Mitglied
erstellt am: 18. Mai 2001 23:05     Sehen Sie sich das Profil von Dr. Matthias Solga an!   Senden Sie Dr. Matthias Solga eine eMail!     
Wenn tatsächlich "zu viel" geleistet worden sin sollte, kommt das zurückzuzahlende Geld nicht den Patienten zu, sondern bei einem gedeckelten Topf dann den Ärzten, die mitr ihrem Geld diese Untersuchungen bezahlt haben.

Mein Einkommen, und unsere Praxis liegt in Berlin genau im Schnitt, damit haben alle Urologen etwa ähnliche Verhältnisse, liegt (Steuererklärung 1999) bei DM 56.000, davon gehen dann noch Kreditilgungen in Höhe von DM 16.000 pro Jahr ab. Also entweder die Statistiken der KBV sind falsch, dafür gibt es allerhand Anhaltspunkte, wenn man sich die Statistisken wirklich ansehen will, oder (zumindest) die Berliner Urologen werden um ihr ihnen zustehendes Einkommen betrogen.

Milch...
unregistriert
erstellt am: 19. Mai 2001 09:15           
http://www.ariplex.com/ama/amadoc01.htm

Der Landarzt kommt aus dem Urlaub zurück und bespricht sich kurz mit seinem Vertreter. Wie von der Tarantel gestochen rennt er aus dem Zimmer zu seiner Frau und erklärt ihr ganz aufgebracht: "Uschi, wir sind ruiniert. Stell dir vor, der Trottel hat in drei Wochen meine sämtlichen Patienten geheilt!"

=> Nun surfen alle mit einem " ama " im Internet, wo sie richtig krank werden !

=> Wir müssen unser ganzes Geld "investieren", sonst kommen alle auf den Friedhof und wir auch !!

=> Hätte ich doch bloß nie Urlaub gemacht !!!

Alfred Steinforth
Mitglied
erstellt am: 19. Mai 2001 20:04     Sehen Sie sich das Profil von Alfred Steinforth an!   Senden Sie Alfred Steinforth eine eMail!     
Herr Solga,
bei der Berechnung des steuerpflichtigen Einkommens wird der Einnahmeüberschuß um Sonderausggaben und Werbugnskosten bereinigt, die nicht der freiberuflichen Praxis zuzurechnen sind. Als Beispiele sind zu nennen: Ihre Aufwendungen für ihre altersvorsorge, vermutlich um DM 2.000 p. M., evtl. Abschreibungen für ein Haus, die berüchtigten Werbugnskosten aus Beteiligungen, soweit vorhanden.
Ansonsten sind zu Ihrem Beitrag folgende Bemerkungen anzubringen:
In Berlin scheint die Situation eingetreten zu sein, die der frühere Präsident der Berliner Ärztekammer vorhergesagt hat. Ich erinnere mich sehr genau an dessen Kritik zur Zulasssung von Großgeräten in niedergelssenen Praxen. Konkret hat sich Dr. Elis Huber zum Bedarf an Computertomografen für Berlin und das Umland geäußert. Nach meiner Erinnerung hat er die Zahl von zwei genannt, sich später hat er diese Zahl auf höchsten drei korrigiert, und zwar einschließlich Krankenhäuser. Das war zu einem Zeitpunkt als an zehn oder zwölf Standorten in Berlin weitere Zulassungen für Radiologen mit Computertomografen erteilt werden sollten. Die Zahl der damals in Berliner Kliniken vorhandenen Computertomografen hat Dr. Huber nicht genannt, auch nicht die in bereits damals niedergelassenen Praxen.
Bei einem gedeckeltem Honorarvolumen geht jede Ausweitung des angebotes und dessen Inanspruchnahme notwendigerweise zu Lasten der etablierten Anbieter, jedenfalls in einem reglementierten Markt. Wenn marktwirtschaftliche Bedingungen herrschen würden, führte die Angebotsausweitung in einem teilmarkt, hier Computertomografie, zu sinkenden Preisen für Computertomografien.
Ich hatte Ihnen von meiner Verwandten berichtet, die mit einem Teil der Beschwerden, wegen derer sie das Krankenhaus aufgesucht hatte, entlassen worden war. Sie begab sich mit einer Taxe zu ihrer Hausärztin. Sie erinnern: Ultraschalluntersuchung, Diagnose: Zwei gut ausgeprägte Zyten, Therapie: Sie müssen sich kurzfristig eienr Operation unterziehen, Überweisung zur Kernspintomografie, Einweisung ins Krankenhaus, dort Ultraschalluntersuchung und trotz Hinweis auf die Kernspintomografie, Compuertomografie.
Der niedergelassenen Arzt mit seinem Kernspintomografen stand Gewehr bei Fuß. Ich habe mich bei meiner Verwandten vorsichtshalber erkundigt. Sie wurde zwischen 9 und 1/2 10 h entlassen. Sie will vor 1/2 1 h zu Hause gewesen sein. In der Zwischenzeit hatte sie zwei Besuche ihrer Hausärztin und die Kernspintomografie absolviert. Dort hatte sie auf den schriftlichen Befund zu warten. Wegen der Beschwerden hat sie die Wege mit ein Taxen absolviert.
Das Geld, das bei dieser Behandlung (möglicherweise) verschwendet wurde, steht nicht für andere Zwecke zur Verfügung, z. B. die dringend notwendige Senkung der Beiträge zur GKV und für Honorare, die Sie und Herr Behrmann sich wünschen.
Ihr früherer Präsident Dr. Huber hat sich vielfach kritisch zur Verordnungspraxis geäußert. Das war wohl nicht abwegig, wenn man bedenkt, daß Ihre Kollegen in der EU bei gleicher Mortalität mit weniger Verordnungen und weniger Geld pro Verordnung auskommen. Auch das Geld, das im Vergleich zu Ländern mit gleicher Mortalität für Verordnungen mehr ausgegeben wird, steht nicht für die dringend gebotenen Beitragssenkungen zur GKV und für Arzthonorare zur Verfügung.
Die Verbandsvorsteher der Ärzte- und Zahnärzteschaft hätten über Reformen u. a. auf diesen Gebieten nachzudenken. Die absurde Behauptung, es gehöre noch mehr Geld in der überteuerete System, schickt man Sie in die Irre. Sie sollten den Ehrenämern in Kammern und KV´n sowie den Verbänden viel mehr auf die Finger sehen, sie zu konstruktivem Denken anregen.

wbensch
unregistriert
erstellt am: 20. Mai 2001 16:51           
ste Regierungserklärung im Bundestag Ulla Schmidt gegen Zwei-Klassen-Medizin -Gesundheitsministerin lehnt Einschränkungen von Kassenleistungen ab
http://www.sueddeutsche.de/aktuell/sz/artikel43852.php
Das lässt sich bei der gültigen Abrechnung mit Punkten und späterer Division für den Punktwert nach Addition der Leistungsmenge natürlich gut ablehnen!
Zitat Steinforth: "Das Geld, das bei dieser Behandlung (möglicherweise) verschwendet wurde, steht nicht für andere Zwecke zur Verfügung, z. B. die dringend notwendige Senkung der Beiträge zur GKV und für Honorare, die Sie und Herr Behrmann sich wünschen."
Lieber Herr St., wem steht es denn zu, darüber zu entscheiden, ob im Einzelfall "Geld" verschwendet wurde? Das können Sie nur auf einer fachlich-medizinischen Ebene klären und mit persönlicher Haftung, also eine immens aufwendige und schwierige Sache, bestimmt nicht für jeden Einzelfall machbar. Der MDK z.B. Kollege Schwoerer verficht Anschauungen, dass die Ärzte, deren Medikamentenschnitt in der 99-100 percentile liegt, also die maximal mit Verordnungskosten die "Spitze" bilden, intensivst geprüft werden sollten und deren schließlich juristisch hieb- und stichfester Regress auf die restlichen Ärzte 99% dann schon abschreckend genug wirke, um Disziplin mit dem Rezeptblock herzustellen. Ob dies so gelingen kann?
Ist es denn zu rechtfertigen, einem Arzt der kostengünstig und medizinisch "up-to-date" arbeitet, (und ich nehme an, dass dies die überwiegende Mehrheit der Ärzte darstellt) mit Punkten und Punktwerten und einem Honorarverteilungsmaßstab abzufinden, mit denen ein Betrieb Arztpraxis wirtschaftlich nicht zu führen ist, da Mieten, Gehälter, Abgaben, Steuern .... also alle Kosten keineswegs auf einer Punkbasis zu begleichen sind?

Dr. Matthias Solga
Mitglied
erstellt am: 20. Mai 2001 18:28     Sehen Sie sich das Profil von Dr. Matthias Solga an!   Senden Sie Dr. Matthias Solga eine eMail!     
Herr Steinforth: nicht mal von Steuern haben Sie einen Schimmer.

Behrmann
unregistriert
erstellt am: 20. Mai 2001 19:09           
Steinforth:

Sehr geehrter Herr Behrmann,
mir ist bekannt, daß Kinderärzte ähnlich verdienstvollen Allgemeinärzten im Vergleich zu Radiologen oder Orthopäden beklagenswerte Hungerleider sind. Nach der letzten mir auszugsweise bekannten Kostenstrukturanalyse der KBV haben Kinderärzte nur einen Überschuß von TDM 164,1 erzielt. Demgegenüber kamen Radiologen im Durchschnitt auf DDM 258,2 und Orthopäden auf TDM 258,2. HNO-Ärzte waren mit TDM 262,5 dabei. Da sehen Sie mal, welchen wirtschaftlichen Erfolg die aktive Beteiligung in den gremien der KV´n zeitigt. Ganz im stillen blühen aber noch viel schönere Blumen. Informieren Sie sich doch mal über die Überschüsse, die ganz durchschnittliche Apotheker erzielen. Geben Sie sich keine Mühe. Ich werde Ihnen das nicht verraten. Lassen Sie sich von Ihrer KV oder Ihrer Kammer schlau machen. Die müssen ja auch für was gut sein.


Der eigentliche Skandal ist,daß HNO überall an der Spitze steht - natürlich nach den Zahnärzten.Die sind ganz oben.

Die eigentlichen Kopf-Mediziner(Neurologen und Psychiater) kommen da nicht im Entferntesten ran.

Und wir sorgfältigen Mediziner für den ganzen Menschen auch nicht.

Die Zahnmedizin kostet die Hälfte der ambulanten Restmedizin.

50.000 Zahnarztpraxen bei 120.000 Restmedizin-Praxen!!!

Peter Rapp
Mitglied
erstellt am: 20. Mai 2001 19:52     Sehen Sie sich das Profil von Peter Rapp an!   Senden Sie Peter Rapp eine eMail!     
Onkel Behrmann, laß die Neidhammelei.
Das ist Wasser auf alle Mühlen gegen die Ärzteschaft und der Motor aller Bestrebungen, uns endgültig auseinanderzudividieren.
Mit solchen Sätzen schaffen wir uns selber ab, und wenn sie tausendmal richtig sind.

PR

Dr. Matthias Solga
Mitglied
erstellt am: 20. Mai 2001 23:44     Sehen Sie sich das Profil von Dr. Matthias Solga an!   Senden Sie Dr. Matthias Solga eine eMail!     
Rapp: völlig richtig. Nicht die verdienen zu viel, das ist schon ganz richtig so, Arbeit soll sich lohnen, wir verdienen zu wenig.

!
unregistriert
erstellt am: 20. Mai 2001 23:47           
_.^._
(°Ô°)
::^::

Alfred Steinforth
Mitglied
erstellt am: 21. Mai 2001 16:27     Sehen Sie sich das Profil von Alfred Steinforth an!   Senden Sie Alfred Steinforth eine eMail!     
Herr Solga, wie üblich, Sie können nur maulen, lassen sich aber nicht dazu aus, was Sie auszusetzen haben. Wenn sie Ihren Steuerberater schon bezahlen, dann lassen Sie sich richtig aufklären. Und wenn Sie dann aufgeklärt sind, dann ingnorienren Sie das nicht, was Ihnen erklärt worden ist. Ansosnten gilbt: Hätten sie geschwiegen, wären Sie ein Philosopf geblieben.
Trotz Ihrer Maulerei, ein vermutlich guter Tip für den Urologen Solga. Sie werden für Blasenspülungen Kochsalzlösung verwenden, hoffentlich. Der letzte mir bekannt gewordene Preis für Urologen betrug satte DM 7,00. In Dialysepraxen wird pro Liter im PVC-Beutel um DM 2,45 gezahlt. Gibt es auch in 1,5 l und 2 l Beuteln.
Umd wenn Sie nicht auf eine so unentlich dumme Weise militant wären, dann würden Sie sich mit meinen Hinweisen auf Verschwenung auseinandersetzen, diesen Tatbestand nicht ignorant übergehen.
Manche lerens nie, andere noch später. Sie betreffend vestärkt sich der Vermutung, daß Sie nicht zu denjenigen gehören, die es nie lernen.

!
unregistriert
erstellt am: 21. Mai 2001 17:56           
_ _
(°û°)
::^::

Dr. Matthias Solga
Mitglied
erstellt am: 21. Mai 2001 23:47     Sehen Sie sich das Profil von Dr. Matthias Solga an!   Senden Sie Dr. Matthias Solga eine eMail!     
Steinforth: Sie haben doch wirklich von nichts irgend eine blasse Ahnung.
Ihr Tip mit ausgerechnet den Dialyse-Ärzten geht sowas von ins Leere, die bekommen nämlich eine Pauschalerstattung für ihre Aufwendungen bei der Dialyse. Was die dann für den liter bezahlen, ist absolut schnurz für irgendwelche Kosten.

Vielleicht sollten SIe bei den 7DM-Kosten für Kochsalzlösung mal Ihren Informanten genau so schleunigst wechseln wie den für die GAstroskopiekosten? Ganz offensichtlich haben Sie aber gar keinen Informanten, sondern die Phantasiezahlen entspringen alleine Ihrem von jeglichem Faktenwissen völlig unbeleckten Hirnkasten. Es gibt in der Roten Liste überhaupt keine physiologische Kochsalzlösung, die mehr als DM 3,10 pro liter kostet. Bloß mal interessehalber: Wollen Sie Ihre Blase mit 1,5 oder 2 liter gespült bekommen? Oder soll Ihre Blase mit dem Rest aus dem 2 l-Beutel, mit dem schon vorher 4 Blasen gespült wurden, gespült werden? Einmalmaterial darf nämlich nicht für mehrere Patienten verwendet werden. Toller Tip. Übrigens gibt es auch 5 und 10 l-Beutel, die wir für Operationen verwenden. Was für eine Lösung müssen wir denn da nehmen, und was kostet die dann? Was sagt Ihr Informant denn da?

Schaun Sie, bei den Steuern werden Sie wohl den Steuerberater bezahlen müssen, ich bin Steuerfachgehilfe, im Abendkurs gelernt, ich brauche weder das zu bezahlen noch Ihre völlig unqualifizierten und falschen Auskünfte nun auch noch zu diesem Thema hinzunehmen. So werden die von Ihnen genanten Abzüge bei Jedem Steuerpflichtigen, so auch bei Ihnen, zur Anwendung gebracht, um Vergleiche zuzulassen. Was Ihnen natürlich ebenfalls, wie so vieles, nicht bekannt sein dürfte, ist die Frage, wie sich die Schuldentilgungen bei der Nennung des steuerpflichtigen Einkommens verhält. Können Sie erklären, ob die Kosten für Schuldentilgung also vom steuerpflichtigen Einkommen abgezogen oder zu diesem hinzuaddiert werden müssen? Wie also verändert die Schuldentilgung die Liquidität? Das wäre ja nun die allererste Frage, die Sie in der Lage wären, zu beantworten, Herr Steinforth.

Wenn Sie irgend welche Fragen haben, können Sie ja mich fragen, das müssen Sie in allen anderen Problemen, die Sie hier so darstellen, ja auch. Daß Sie die Antworten nicht mal lesen, zeigt lediglich Ihre geistige Haltung.

Seitz
Mitglied
erstellt am: 22. Mai 2001 12:37     Sehen Sie sich das Profil von Seitz an!   Senden Sie Seitz eine eMail!     
Und ich dachte der hat sich schon längst verabschiedet.
Wie kann man nur so naiv und von sich eingenommen sein??
Steinforth muß Beamter sein.

Milch...
unregistriert
erstellt am: 22. Mai 2001 15:01           
@ A Steinforth : Kennen Sie noch "Monopolie" ? :
Ereigniskarte :
1.) Sie haben gewonnen ...
2.) "Geh in das Gefängnis, begebe dich direkt dort hin, ... ziehe keine 4.000 DM ein !"
Wählen Sie und ... verduften Sie !

Alfred Steinforth
Mitglied
erstellt am: 22. Mai 2001 15:18     Sehen Sie sich das Profil von Alfred Steinforth an!   Senden Sie Alfred Steinforth eine eMail!     
Herr Dr. Solga, zu Lehrveranstaltungen sollte man immer wenigstens halbwegs ausgeschlafen antreten.
Herr Seitz, die Verwirrung, die einige ärztliche Teilnehmer der Diskussion stiften wollen, hat keinen Erfolg, weil deren Vorgehensweise einfach zu naiv angelegt ist. Behauptungen in die Welt setzen, Mängel der Gesundheitsversorgung leugnen, ausgefallene bzw. unzureichende Wirtschaftskeitsprüfungen, die daraus folgenden Mängel in der Qualität der Versorgung, die sich daraus für niedergelassene Ärzteschaft selbst und die Beitragszahler ergebenden wirtschaftlichen Folgen leugnen, ganz kurzsichtig. Band 3 des Gutachtens "Über-, Unter- und Fehlversorgung", sämtlich Themen, die für die Qualität der medizinischen Versorgung maßgeblich sind, wird im Herbst veröffentlich. Das geht an Ihnen nicht vorbei.
Herr Behrmann, wer soll kontrollieren? Sicherlich nicht die Ausschüsse der KB´n und KZV´n. Diese Institutionen haben sich als langjährig unzuverlässig bewiesen. Man könnte an diejenigen denken, die die Musik bezahlen. Noch besser wäre allerdings, das Übel würde bei der Wurzel gepackt. Die Form der Honorierung nach Einzelleistungen scheint ein Anreiz zur Leistungsausweitung zu sein.
Was halten Sie von den in der Schweiz und den Niederlanden in der Erprobung befindlichen Honorierungsmodellen? Ich habe gehört, daß dieses neue Honorierungssystem 2004 in allen Kantonen verpflichtend eingefüht werden soll. Haben Ssie nähere Informationen über dieses System?

Klaus Vetter
unregistriert
erstellt am: 22. Mai 2001 15:40           
A. Steinforth: Mal unter Kostenerstattung suchen.
Lassen Sie sich doch bitte von einem Mitarbeiter Ihrer Ortskrankenkasse das System, oder zumindest wesentliche Teile davon, erklären.
Wenn dieses Forum Glück hat, begreifen Sie vielleich einiges davon und künftige Beiträge von Ihnen enthalten nicht mehr soviel Unfug.

harald Ruf
unregistriert
erstellt am: 22. Mai 2001 17:56           
Hallo Dr. Solga,


Steinforth spricht in einem seiner Beiträge davon, dass Kinderärzte durchschnittlich einen Überschuß in Höhe von DM 164.100,00 p.a. erzielen.

Überschuß heißt = Umsatz abzüglich sämtlicher Betriebsausgaben aus freiberuflicher Tätigkeit ( Miete, Personal, Versicherungen etc.pp. ) und insbesondere abzüglich etwaiger Schuldzinsen ( aus der Praxisfinanzierung ) und abzüglich AfA.

Die eigentliche Kredittilgung gehört hier nicht zu abzugsfähigen Betriebsausgaben da lediglich ein s.g. Aktivtausch stattfinden würde.

Da hier aber die AfA berücksichtigt wird, spielt dieser Umstand letztendlich keine große Rolle.

Insoweit muß davon ausgegangen werden, dass der angegebene durchschnittliche Überschuß durchaus als Ertragsergebnis der Praxis bezeichnet werden darf. Es ist nunmehr vergleichbar mit einem "Bruttoeinkommen" eines "normalen" Angestellten/Arbeiters wo nun noch die eigenen persönlichen abzugsfähigen Kosten in Anrechnung gebracht werden können. Die ergibt dann irgendwann einmal ein zu versteuerndes Einkommen.

Wenn hier ein Gedankenfehler vorliegen sollte, so bitte ich höflich um einen entsprechenden Hinweis. Man lernt ja nie aus.

....................................

Fraglich für mich ist allerdings die Behauptung, dass die freiberuflich ambulant tätigen Mediziner die hier im Forum dargestellten " Überschüsse" tatsächlich realisieren. Nach den mir vorliegenden Informationen - dort kommt auch die obige Erklärung her - divergieren die einzelnen erzielten Umsätze und Überschüsse erheblich. Wir finden hier die Praxis mit mehreren Millionen Umsatz ebenso wie den "Hungerleider" mir gerade mal "lächerlichen" 300.000,00 - 500.000,00 p.a..

Insoweit ist die Angabe von einem durchschnittlichen Überschuß eventuell volkswirtschaftlich von Interesse, aber für eine realistische Betrachtungsweise eher untauglich. Ähnlich unsinnig wie die Behauptung, dass jeder Bundesbürger "durchschnittlich" über ein "Nettovermögen" von mehreren hunderttausend DM verfügen würde. Die meisten Mitleser werden mit einem Blick auf ihren aktuellen Kontoauszug und/oder Brieftasche feststellen, dass eine solche Behauptung "etwas gewagt" ist. Sie ist falsch und richtig zu gleich.

Insoweit verehrter Herr Steinforth, ist Ihre zur Schaustellung vermeintlich vorhandener Überschüsse etwas unredlich und geschieht eigentlich besseren Wissens.

....................................

Auch bezüglich Ihres offensichtlichen Vorwurfes, die ambulant tätigen freiberuflichen Mediziner, würden Versichertengelder in Milliardenhöhe verschwenden, kann so nicht stehen gelassen werden.

Ganz sebstverständlich sind die Ärzte für die entstehenden Kosten im System verantwortlich. Selbstverständlich "verordnen" die Ärzte Krankengymnastik, neue Brillen, Rollstühle, Medikamente u.v.a.m. und wenn es sein muß auch stationäre Aufenthalte. Nur wo bitte schön, haben die Ärzte Einfluß auf die hier anfallenden Kosten ? Oder halten Sie unsere Ärzte für so hirnrissig, dass diese einfach mal so eine Verordnung - also ohne jegliche medizinische Indikation - also nur aus Spaß, tätigen.

Die Einnahmen der Ärzte sind gedeckelt. Mehr Aufwand bringt eben nicht mehr Ertrag. Also wo ist die Motivation ?

!
unregistriert
erstellt am: 22. Mai 2001 20:26           
.-._.-. @ Steinforth : Ein Pat. nannte Ihre "Phantasie-Registration" => "Querarsch" !
--(o)--
._.-._.

Dr. Matthias Solga
Mitglied
erstellt am: 22. Mai 2001 21:32     Sehen Sie sich das Profil von Dr. Matthias Solga an!   Senden Sie Dr. Matthias Solga eine eMail!     
Herr Ruf: genau. Herr Steinforth hat keinen Schimmer vom Unterschied zwischen Praxisüberschuß, zu versteuerndem Einkommen (hier gehen z.B.die privaten Versicherungen ab, nicht aus dem Überschuß) und Liquidität, die dann den Tilgungsanteil mit berücksichtigt.

Alfred Steinforth
Mitglied
erstellt am: 24. Mai 2001 18:33     Sehen Sie sich das Profil von Alfred Steinforth an!   Senden Sie Alfred Steinforth eine eMail!     
Dr. Solga, in steuerlichen Dingen stellen Sie sich schon wieder als Trottel dar. Ihr erbrärmlicher Unsinn ist unerträglich. Ich erkläre Ihnen die Sache noch mal, damit Sie sich nicht ständig blamieren.
Ärzte haben aus Ihrer ärztlichen Tätigkeit Einnahmen. Das ist die Einkunftsart: freiberufliche Tätigkeit. Die steuerliche Systematik kennt sechs weitere Einkunftsarten. Die kennt jeder, der des Lesens mächtig ist. Das traue ich Ihnen gerade noch zu, weshalb ich Ihnen nicht auch das noch vorbete.
Von der Einkunftsart "Freiberufliche Tätigkeit" werden die Aufwendungen aus der Praxis abgezogen. Dazu zählen z. B. auch die Abschreibungen auf die Praxiseinrichtung und selbstverständlich auch die Zinsen, die mit der Finanzierung der Praxiseinrichtung im Zusammenhang stehen. Kredittilgungen, also der Liquiditätsabfluß, für das finanzierte Praxisinventar sind selbstverständlich nicht abzugsfähig. Liquiditätsabflüsse haben schlicht nichts mit Steuern zu tun. Das, was nach Abzug der erwähnten Positionen von den Praxiseinnahmen übrig bleibt, das nennt man Einnahmeüberschuß. Ist doch eigentlich ganz einfach. Das müßte deshalb selbst ein vertrottelter Urologe kapiern.
Wie kommt ein vertrottelter Urologe zum steuerpflichtigen Einkommen?
Zu dem Einnahmeüberschuß aus freiberuflicher Tätigkeit sind die um evtl. Aufwendungen zur Einkommenserzielung getätigten Aufwendungen bereinigten Einanhemn aus den sechs anderen Einkunftsarten hinzuzuzählen. Das ergibt das Roheinkommen.
Von diesem Roheinkommen werden bestimmte Ausgaben aus dem Privatbereich vollständig oder beschränkt abzugsfähig, z. B. Ihre Aufwendungen für Ihre Alterversorgung, zeitlich und der Höhe nach beschränkt Afa für Ihr Privathaus. Was danach übrig bleibt, daß ist das steuerpflichtige Einkommen.
Sie sind bockig und besserwisserisch, meinen immer nur nörgeln zu dürfen. Ich bin deshalb nicht besonders optimistisch, ob Sie für so einfache Sachen aufgeschlossen sind, sich das aneignenen werden. Aus diesem Grund sehe ich von der Empfehlung ab, einen Antrag auf ERstattung Ihres Lehrgeldes als Steuerfachgehilfe auch nur zu erwägen.

Dr. Matthias Solga
Mitglied
erstellt am: 24. Mai 2001 20:32     Sehen Sie sich das Profil von Dr. Matthias Solga an!   Senden Sie Dr. Matthias Solga eine eMail!     
Steinforth: nun raten Sie mal, wer das geschrieben hat:

"Sehr geehrter Herr Dr. Solga, ich bemühe mich um einen sachliche Tonart. Ich bitte mir von Ihnen den gleichen Tonfall aus."

Auch auf diesem Gebiet erregen Ihre Bemühungen allerbestenfalls Heiterkeit.

Ihnen kann ein Psychiater sicher nicht mehr helfen. Was Sie gebraucht hätten, ist eine anständige Erziehung.

o
Mitglied
erstellt am: 24. Mai 2001 21:43     Sehen Sie sich das Profil von o an!   Senden Sie o eine eMail!     
@ "Alfred" genannt "Steinforth" :
.- -. : Sie erhalten das Qualitätszeichen : besonders "dreister Quer-Arsch" !
--.0.-- : läßt einfach Dünnschiß durch`s Nadelöhr
._.-._. : und landet "UNTEN" - Tragisch-Komisch -

SoSo
unregistriert
erstellt am: 24. Mai 2001 22:07           
Falls Sie es noch nicht begriffen haben, Herr Steinforth, der Freiberufler jedweder Couleur zahlt Kranken- und Rentenversicherung komplett selbst, macht ca. 2500,-- DM pro Monat, steuerlich ansetzbar ist aber nicht eine müde Mark mehr als beim Angestellten, dem der AG zubuttert.

Wir zahlen das Gros aus unserem Netto.

Ihre Milchmädchenrechnungen nerven. Mein Steuerberater lacht schon über sie.

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