Dokumentation: Der Fall Forum des Gesundheitsministeriums


17.3.2002

Die URL dieses Files: http://www.ariplex.com/ama/ama_dial/adi797-5.htm

Dieses File ist ein MIRROR. Es ist ein Teil einer Dokumentation. Das Original dieses Files befand sich in der Web-Site des http://www.dialog-gesundheit.de * Gesundheitsministeriums.

Zum Verständnis dieses Files ist es ZWINGEND erforderlich, die Einleitung dieser Dokumentation zu lesen!

Die originalen Links in diesem File funktionieren nicht!

Unsere File-Nummern entsprechen dem Aufbau zu dem damaligen Zeitpunkt, als diese Mirror-Seiten als Belegstücke gesichert wurden.

Die Deutsche Amalgam-Page ist mit dem Gesundheitsministerium weder assoziiert noch sonstwie verbunden.

Die in diesem File gemachten Ausagen dürfen auf keinen Fall bedenkenlos als wahr hingenommen werden! Fragen Sie bitte UNBEDINGT immer einen oder mehrere GUTE Ärzte. Denken Sie daran: Es geht um Ihre Gesundheit! Aus genau diesem Grund wurde diese Dokumentation erstellt!

Bitte besuchen Sie auch unsere Nachbarn auf dem http://www.ariplex.com * Antares Real-Estate InfoPlex


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Autor Thema:   Arztkonsultationen, Arzneimittelbudget
Klaus Vetter
unregistriert
erstellt am: 09. Mai 2001 02:52           
Behrmann, nichts gegen die Leser von Kreuzwoträtselheftchen - solange diese nicht in Positionen mit Entscheidungsbefugnissen sitzen und selbige nicht zur Pflichtlektüre erklärt werden.
Die eine oder andere Entscheidung läßt sich wahrscheinlich nur so erklären.

wbensch
unregistriert
erstellt am: 09. Mai 2001 12:49           
Also man kann Herrn S. zumindest zusprechen, daß er hier wunderschöne und detaillierte Antworten erhalten hat, die ohne ihn und seinen Stil vielleicht nicht da stünden. Es ist ja schon toll wie viel Mühe sich z.B. der Kollege Solga gibt! Positiv auch, daß andere dieses offene Forum konsultieren können, möglicherweise auch Argumentationen aufgeschlossener gegenüberstehen und ihre eigenen Schlüsse ziehen.

Dr.C.R.
unregistriert
erstellt am: 09. Mai 2001 16:36           
Die Beiträge von Herrn S. haben alle die Qualität, die sein Atemtest gegen Gastroskopie Beitrag hatte:Unqualifiziert,hybrid und dann auf Ärzte schimpfen.Macht keinen Spaß.Ich bewundere Ihre Geduld, liebe Forumteilnehmer.

Behrmann,KA
unregistriert
erstellt am: 09. Mai 2001 17:23           
Steinforth ist doch hier nur noch letztlich bedeutungsloses Mittel zum Zwecke einer ganz guten Diskussion.

Dr. Matthias Solga
Mitglied
erstellt am: 09. Mai 2001 22:47     Sehen Sie sich das Profil von Dr. Matthias Solga an!   Senden Sie Dr. Matthias Solga eine eMail!     
Liebe Forumsmitstreiter: Bitte ganz vorsichtig sein mit der Bezeichnung Herr "S."! Da könnten jeweils mehrere sich angesprochen fühlen! Und Ihr werdet verstehen, daß ich erhebliches Interesse habe, mit einem anderen Herrn S. nicht verwechselt zu werden ;-)

Alfred Steinforth
Mitglied
erstellt am: 11. Mai 2001 16:23     Sehen Sie sich das Profil von Alfred Steinforth an!   Senden Sie Alfred Steinforth eine eMail!     
Sehr geehrter Herr Dr. Solga,
in einem System, bei dem die Gesamtausgaben gedeckelt sind, sich die Einkommenshöhe der einzelnen Teilnehmer an der Versorgung nach der Anzahl der Punkte bestimmt, muß der einzelne Arzt notgedrungen möglichst viele Leistungen (= Punkte) erbringen. Das kann nur dann funktionieren, wenn die Wirtschaftlichkeitsprüfungen nach § 106 korrekt durchgeführt werden. Sie werden sich inzwischen davon überzeugt haben, daß dies eben nicht der Fall ist. Ergebnis: Es werden Leistungen erbracht und abgerechnet, die nicht erforderlich sind, siehe meine Beispiele, zu denen Sie sich erstaunlich bedeckt halten. Das ist das, was der Sachverständigenrat als Überversorgung bezeichnet. Die Überversorgung wird von den Beitragszahlern zur GKV honoriert. Dafür müssen diese Beiträge aufbringen, und zwar zu hohe. Und wenn Fehlversorgung stattfindet, dann kostet das mit der gleichen Konsequenz ebenfalls Geld. Ist das Ihnen verständlich? Die Medaille hat eine zweite Seite, nämlich die Kosten (und die Zeit), die von der Ärzteschaft für Unter- und Fehlversorgung aufgewandt wird. Viele Ärzte könnten ihren Beruf ohne Über- und Fehlversorgung viel konzentrierter verrichten. Sie wären gut beraten, wenn Sie Ihr Selbstverwaltungsorgan KV zum korrekten Vollzug von § 106 anhalten würden.
Nun noch ein paar Takte zu Ihrer Behauptung, Patienten würden samt und sonders bestimmte Leistungen bei Ihnen abfordern. Nehmen wir das am Fall meiner Verwandten durch. Meinen Sie etwa tatsächlich, meine Verwandte habe von Ihrer Hausärztin nachdem Diagnose (zwei gut ausgeprägte Zysten) und Therapie (Sie müssen sich kurzfristig einer Operation unerziehen) gefordert, jetzt muß der Kernspin-Tomograf an mir ausprobliert werden? Im Krankenhaus, da soll es so gewesen sein, daß sie auf die mitgebrachten Befunde verwiesen hat, gefragt hat, ob die erneute Ultraschalluntersuchung und die Computertomografie erforderlich sei. Auskunft: Das machen wir immer so. Da wird also immer das Geld der Beitragszahler vermutlich völlig sinnlos verpulvert. Im System ist einfach zu viel Geld?
Wird Ihnen das jetzt deutlich?

Seitz
Mitglied
erstellt am: 11. Mai 2001 17:12     Sehen Sie sich das Profil von Seitz an!   Senden Sie Seitz eine eMail!     
@steinforth
in einem System, bei dem die Gesamtausgaben gedeckelt sind, sich die Einkommenshöhe der
einzelnen Teilnehmer an der Versorgung nach der Anzahl der Punkte bestimmt, muß der
einzelne Arzt notgedrungen möglichst viele Leistungen (= Punkte) erbringen. Das kann nur
dann funktionieren, wenn die Wirtschaftlichkeitsprüfungen nach § 106 korrekt durchgeführt werden. Sie werden sich inzwischen davon überzeugt haben, daß dies eben nicht der Fall ist.

Wovon reden sie eigentlich???

Von der Apfelernte in der Sahara???

Seitz
Mitglied
erstellt am: 11. Mai 2001 17:14     Sehen Sie sich das Profil von Seitz an!   Senden Sie Seitz eine eMail!     
Wir brauchen unbedingt ein psychatrisches Konsil für Steinforth

Alfred Steinforth
Mitglied
erstellt am: 11. Mai 2001 18:05     Sehen Sie sich das Profil von Alfred Steinforth an!   Senden Sie Alfred Steinforth eine eMail!     
Sehr geehrter Herr Seitz,
Sie sind ein toller Hecht. Keine Sachargumente, dann eben Verbalinjurien, gleich zwei in weniger als fünf Minuten. Das muß man Ihnen lassen, wenigstens auf diesem Gebiet sind Sie produktiv, wenn auch nicht gerade orginell.
Herzlichen Glückwunsch.

Behrmann,KA
unregistriert
erstellt am: 11. Mai 2001 18:12           
Steinforth:
in einem System, bei dem die Gesamtausgaben gedeckelt sind, sich die Einkommenshöhe der einzelnen Teilnehmer an der Versorgung nach der Anzahl der Punkte bestimmt, muß der einzelne Arzt notgedrungen möglichst viele Leistungen (= Punkte) erbringen.

Er hat doch wieder keine Ahnung.Punte und Punktwerte sind Schall und Rauch.Ein einziger Bluff,um zu kaschieren,daß wir längst Pauschalen haben,die sich nach mehr oder weniger sinnvollen und sehr zahlreichen
Verteilungsmustern errechnen.

Was er auch nicht weiß,ist,daß die Budgets so knapp bemessen sind,daß sie mit einer einigermaßen genauen Untersuchung und einer halbwegs ausführlichen Beratung voll sind.

All dies wurde dem Schwätzer mitgeteilt.Er nimmt es nicht zur Kenntnis.

Ist auch egal.Aber die anderen Leser sollen nicht für dumm verkauft werden.

Behrmann,KA
unregistriert
erstellt am: 11. Mai 2001 18:20           
Steinforth:

Unsere sympathischen Nachbarn, die Dänen, weisen die gleiche Mortalität auf. Ihre dänischen Kollegen benötigen ganze 4,8 Konsultationen, um deren Gesundheit wieder auf Vordermann zu bringen. Das bewerkstelligen sie mit 7,6 Verordnungen pro Kopf. Die Kosten der einzelnen Verordnung sind niedriger als bei uns.
Deutsche Ärzte benötigen für die gleiche Leistung, Wiederherstellung der Gesundheit, 12,3 Konsultationen und 12,8 Verordnungen. Wer kann mir das erklären?


Das wurde ja noch gar nicht genügend hinterfragt.Was ist das für eine Berechnungsgrundlage?

Es hört sich so an als sei es pro Erkrankung.
Wie rechnet sich das dann bei Leuten mit mehreren oder chronischen Erkrankungen?

Oder ist der Bezug ein Jahr?

Fragen über Fragen.

Alfred Steinforth
Mitglied
erstellt am: 11. Mai 2001 20:04     Sehen Sie sich das Profil von Alfred Steinforth an!   Senden Sie Alfred Steinforth eine eMail!     
Bester Herr Behrmann,
es handelt sich um die durchschnittlichen Konsultationen und Verordnungen pro Kopf und Jahr. Die chronisch Kranken sind in diesen Zahlen einbegriffen.

Klaus Vetter
unregistriert
erstellt am: 11. Mai 2001 22:14           
Die Steinforth'schen Angaben sind mit großer Skepsis zu betrachten.
Beispiel: Die von Ihm zu Dänemark genannten Zahlen beziehen sich auf den Zeitraum von 1990 bis 1995.
Unter http://www.um.dk/findet man folgende Seite:

UDENRIGSMINISTERIET
Königlich Dänisches Ministerium des Äußeren
....
Im gleichen Zeitraum haben die zunehmenden Wartezeiten für chirurgische Behandlungen für Aufsehen gesorgt. Die Erweiterung der Produktivität auf diesem Gebiet hat nicht mit dem wachsenden Behandlungsbedarf Schritt halten können.
....
. Erst in den 90er Jahren wurden mancherorts sogenannte Verträge zwischen dem Gesundheitsausschuß des jeweiligen Kreises und den einzelnen Krankenhäusern geschlossen, die genau spezifizierte Vereinbarungen über den geforderten Leistungsumfang und das dazu erforderliche Haushaltsvolumen der Krankenhäuser enthalten. Dies hat das Interesse gesteigert und den Bedarf verstärkt, zwischen verschiedenen Patientengruppen Prioritäten zu setzen, da zur Behandlung aller nicht genügend Etatmittel zur Verfügung stehen.
...
Ein Däne hat im Jahr durchschnittlich sechs Kontakte zu seinem Hausarzt, der in etwa 90% der Fälle die Behandlung auch abschließen kann.
Ende des Zitates.
Herrrr Steinforth !!!!!!!!!!!

wbensch
unregistriert
erstellt am: 11. Mai 2001 23:01           
@steinforth : gerade die Betrachtung "überflüssiger" Leistungen ist eine Betrachtung, die nie das Problem des davor und des danach aufgreift. Viele Untersuchungen erfolgen, weil Beschwerden da sind - oder möglicherweise auch vorgegeben werden und der Arzt zu einem Urteil kommen muß, was ist denn los? Bekanntlich haben die Götter vor der Therapie die Diagnose gesetzt. Zwangsläufig werden sich auch viele Normalbefunde (o.B.) ergeben. Erkläre ich die für überflüssig und lasse nur pathologische Befunde zählen, dann habe ich die Medizin noch nicht begriffen.

Seitz
Mitglied
erstellt am: 12. Mai 2001 11:46     Sehen Sie sich das Profil von Seitz an!   Senden Sie Seitz eine eMail!     
Ein Däne hat im Jahr durchschnittlich sechs Kontakte zu seinem Hausarzt, der in etwa 90%
der Fälle die Behandlung auch abschließen kann.
Ende des Zitates.
Herrrr Steinforth !!!!!!!!!!!

Der Herr hat in diesem Forum bisher doch keine einzige Ausage gemacht, die nachprüfbar ist. nur hohle Luftnummern!
Ab in die Psychatrie

ONTIED
Mitglied
erstellt am: 12. Mai 2001 18:35     Sehen Sie sich das Profil von ONTIED an!   Senden Sie ONTIED eine eMail!     
Ein Patient von mir, der selbst fliessend Dänisch spricht, hatte in Dänemark eine akute Harnverhaltung. Der Hausarzt lehnte die Katheterisierung wegen Unvermögens sofort ab und schicktte ins nächste Krankenhaus. Dort bemühten sich 3 Ärzte vergebens, die Katheterisierung zuwege zu bringen. Er wurde weiter in ein Spezialkrankenhaus gebracht. Dort klappte es sofort.
Als er einige Montate später hier in unserem
"rückständigen" Deutschland wieder eine Harnsperre hatte, klappte die Katheterisierung in der Praxis (Allgemeinarzt) ohne Probleme. Nebenbei wurde auch noch die Ursache der Blasenstörung abgeklärt.

Alfred Steinforth
Mitglied
erstellt am: 13. Mai 2001 01:21     Sehen Sie sich das Profil von Alfred Steinforth an!   Senden Sie Alfred Steinforth eine eMail!     
Sehr geehrter Dr. Solga,
die durchschnittlichen Aztkontakte, die Sie beim dänischen Außenministerium erkundet haben, scheinen ein Durchschnitt der Jahre 1990 - 1995 zu sein. Nun meinen Sie, frohlocken zu können. Das ist aber nur die halbe Wahrheit. In Deutschland werden Patienten von ihren Ärzten bei deckungsgleicher Morbidität zu durchschnittlich 12,8 Konsultationen einbestellt. Ich bitte Sie um die Freundlichkeit, diese Zahl zu verifizieren, z. B. bei Ihre KV, Ihrer Kammer. Man wird Ihnen sicherlich gern behilflich sein.
Und dann müßten Sie sich eine Begründung dafür ausdenken, weshalb deutsche Ärzte merh Konsultationen benötigen. Machen Sie die Diskussionsrunde doch bitte mit Ihren Erkenntnissen bekannt.
Zu ergänzen ist, daß Sie meinen Wert in "Gesundheitssysteme im intenationalen Vergleich" nachlesen können. Mir ist bisher nie bekannt geworden, daß das dort veröffentliche Datenmaterial je angezweifelt worden ist.
Sie meinen, Sie dürften wegen angeblich nicht beantworteter Fragen nörgeln. Ich hatte Sie darum gebeten, mir diese Fragen aufzugeben, von denen Sie annehmen, daß ich sie Ihnen beantworten kann. Diese Auflistung haben Sie mir nicht zukommen lassne. Da drängt sich der Schluß auf, daß es Ihnen nicht um die Diskussion einzelner Sachkomplexe oder die Beantwortung von Fragen geht. Ihr Anliegen stellt sich als kindische Nörgelei dar.
Sie nörgeln ständig über Ihr dürftiges Arzneimittelbudget. Ich kann nicht beurteilen, ob Ihre Beschwerde zutrefend ist. Es mag ja durchaus sein, daß diese für Ihren individuellen Fall berechtigt ist. Definitiv unberechtigt ist aber, daß die GKV zu wenig Mittel für Arzneimittel bereitstellt. Deutsche Ärzte verordnenen im Vergleich zu ihren Kollgen in unseren Partnerstaaten in der EU mehr Medikament und sie geben je Medikament mehr Geld aus. Auch in diesem Punkt können sie sich bei Ihrer KV oder Ihrer Kammer sachkundig machen. Dort können sie auch erfahren, ob innerhalb der KV-Bezirke Unterschiede bestehen, ob es für evtl. Unterschiede medizinische Begründungen gibt, worin diese bestehen.
Nun ist die Frage zu stellen, warum das so ist und wie Ärzte als Gruppe dieses Verhalten ändern können. Das Geld, daß Sie für Arzneimittel ausgeben, das steht für andere Zwecke nicht zur Verfügung, z. B. Honorare und Beitragssenkungen.
Zunächst muß die hohe Zahl der Verordnungen auf das erforderliche Maß reduziert werden. Was erforderlich Maß ist, daß können Sie an der Zahl der Verordnungen, mit der Ihre europäischen Kollegen Erkrankungen erfolgreich behandeln, ablesen.
Die durchschnittlichen Kosten je Medikament liegen in Deutschland auch nach Abzug der Mehrwertsteuer höher als bei unseren Partnern. Nähere Auskunft wird Ihre KV oder Ihre Kammer Ihnen erteilen können, ggf. für Sie erkunden.
Dann ist die Frage zu stellen, warum sind Medikamente in Deutschland teurer als bei usneren Partnern? Da gibt es diverse Erklärungen. Darstellungsgemäß soll der deutsche Markt für die pharmazeutische Industrie wegen der erzielbaren Margen der zweitprofitabelste sein. Vielleicht weiß auch dazu Ihre Kammer oder Ihre KV etwas zu sagen. Wenn das so ist, dann dürfte in diesem Punkt nicht die GKV Ihr Lieblingsfeind sein. Dann müßten Sie und die Präsidenten Ihrer Selbstverwealtungsorgane sich über diesen Punkt mit der pharmazeutischen Industrie auseinandersetzen.
Arzneimittel werden durh die Großhandelsmarge verteuert, obwohl ein Großhandel angesichts der vorzüglichen Distributionsverhältnisse gänzlich überflüssig ist. Wenn die Industrie diesen Job nicht tun möchte, ja dann muß sie den Großhandel aus ihrer eigenen Marge tragen.
Dann gibt es das Problem mit den Margen hochpreisiger Medikamente. Sie erinnern sich, ich hatte in der Diskussion hierzu zwei Hiinweise gegeben. Zunächst noch mal die Vorfälle in Mecklenburg. die hatten das Landeskartellamt auf den Plan gerufen. Pharmareferenten haten Ärzten, die sich bereitfanden, hochpreisige Medikamente mit behauptet ganz geringem zusätzlichem therapeutischem Nutzen zu veordnen, Rückvergütungen versprochen. Darauf setzte ausgerechnet in Mecklenburg ärztliches Getöse über das angeblich zu kleine Budget ein. Das verstummte, als das Landeskartellamt tätig wurde.
Und dan gibt es den Fall, der durch die Presse ging, der begründete Verdacht, daß Apothekern Ärzten von Aidspatienten aus den hohen Margen der teuren Medikamente Beteiligungen gewähren, wenn sie ihre Patienten dazu bestimmen, ihre Medikamente in ihrer Apotheke entgegenzunehmen. Das rechtfertigt die Vermutung, daß die Marge bei hochpreisigen Medikamenten überhöht ist. Ansonsten wären Apotheker könnten die betroffenen Apotheker die Beteiligung nicht gewähren. Müßten die Prädidenten Kammern und KV´n nicht dem Gesetzgeber mit der Forderung die Bude einrennen, die Margen für hochpreisige Medikamente realistisch festzusetzen?
Sie maulen darüber, daß ich angeblich Fragen unbeantwortet lasse. Nun will ich mal einen Teil der Fragen auflisten, bei denen ich mir von den medizinischen Fachmann Dr. Solga Aufklärung erbeten habe.
1. Der Fall der Frau, die 2 Tage nach einer Herzklappenoperation erneut in den OP geschoben wurde, weil die Herzklappe falsch eingesetzt worden war.
2. Der Fall, der Frau, die nach einer Hüftoperation wenige Tage nach der Operation im gleichen Krankenhaus erneut operiert werden mußte, weil die Hüfte ständig auskugelte. Diese Frau mußte nach nur 2 1/2 Monaten in einem anderen Krankenhaus in eienr vielstündigen Operation erneut operiert werden. Diese Operation ergab, daß die Pfanne nach dieser kurzen Zeit total abgeschliffen war. Sie erhielt eine weitere neue Hüfte.
3. Der Fall meiner Verwandten, der der Notarzt am Sonntag den hausbesuch verweigert hatte, die deshalb ins krtankenhaus mußte. Dort wurden gleich zwei gut ausgebildete Zysten übersehen, die noch nicht beschwerdefrei Patientin am Tag darauf mit der Bemerkung entlassen, sie solle ihre Hausärztin aufsuchen. Nachstellung von Diagnose und Therapie wurde die Patientin zum Nuklearmedizineer geschickt, Kernspintomografie, mit identischer Diagnose. Die Patientin erhielt die Einweisung ins Krankenhaus samt zweier Befunde und dazugehöriger Aufnahmen. Im Krankenhaus findet die gleiche Diagnose statt, obwohl die Patientin auf vorliegende Befunde verweist. "Machen wir immer so."
4. Ich hatte darum gebeten, daß Sie uns mit Ihren intimen Kenntnissen über die Honorierung niedergelassener Ärzte in Dänemark bekannt machen.
5. Außerdem steht die Beantwortung der Frage aus, mit welchen Medikamenten Ihre ausländischen Kollegen helico bakter pylori bekämpfen. Sind zwei Antibiotika zuzüglich eines H2-Blocker erforderlich oder wäre ein preiswertes Wismutpräparat, von dem bekannt ist, daß es diese Bakterium ebenfalls erfolgreich bekämpft, ebenfalls geeignet? Wirken hier die Umtriebe jener Ärzte nach, die sich von den Herstellern der H2-Blocker in der Befürchtung haben aushalten lassen, die Diagnose von helico bakter pylori werde die Wartezimmer der Ärztesschaft leerfegen, die Honorareinanhmen reduzieren?
6. Wie wieviel Geld der Beitragszahler geht für die Selbstverwaltungsorgane der Ärzte- und Zahnärzteschaft drauf?
Die beantwortung aller anderen offenen Fragen erlasse ich Ihnen.
Ich nehme an, daß Sie nicht alle Fragen aus dem Stand beantworten können. Bitte lassen sie mich deshalb zunächst wissen, bis wann Sie voraussichtlich der Beantwortung nähertreten können. Bis danhin werde ich mich in Geduld fassen.

ama
unregistriert
erstellt am: 13. Mai 2001 01:33           
>Alfred Steinforth
>Mitglied
>erstellt am: 13. Mai 2001 01:21

>5. Außerdem steht die Beantwortung der
>Frage aus, mit welchen Medikamenten Ihre
>ausländischen Kollegen helico bakter
>pylori bekämpfen.

Bitte die Schreibweise beachten. Es ist KEIN Tippfehler!:

Bitte Wismut beachten.

Wer macht solche Fehler???

ama
http://www.ariplex.com/ama/amacal02.htm
(über Fehler)

Dr. Matthias Solga
Mitglied
erstellt am: 13. Mai 2001 01:36     Sehen Sie sich das Profil von Dr. Matthias Solga an!   Senden Sie Dr. Matthias Solga eine eMail!     
Herr Steinforth, Sie haben wirklich eine Unwucht. Sie glauben doch nicht, daß ich mir von Ihnen irgendwelche Hausafgaben aufgeben lasse, solange Sie nicht gewillt sind, meine Beiträge auch nur zu lesen, wie z.B. die Erklärung für die Ursache der unterschiedlichen Konsultationsfrequenz D- DK.

Behrmann,KA
unregistriert
erstellt am: 13. Mai 2001 01:54           
Der hat keine Unwucht,sondern ein Rad ab - und zwar sein letztes.
Man sollte diesen schrägen Vogel ignorieren.

Klaus Vetter
unregistriert
erstellt am: 13. Mai 2001 02:24           
Alfred Steinforth, Sie behaupten: "Die durchschnittlichen Kosten je Medikament liegen in Deutschland auch nach Abzug der Mehrwertsteuer höher als bei unseren Partnern. Nähere Auskunft wird Ihre KV oder Ihre Kammer Ihnen erteilen können, ggf. für Sie erkunden."

Möglicherweise stammen Ihre Informationen aus den 70er oder 80er Jahren, oder aus den frühen 60er Jahren.
Auf jeden Fall scheinen sie aktualisierungsbedürftig.

In einer Untersuchung der Ihnen ja bekannten Beratungsgesellschaft für angewandte Systemforschung (Basys/Augsburg) aus dem Jahre 1999 wurden die 47 Wirkstoffe verglichen, die in Deutschland am häufigsten verordnet werden und die den meisten Umsatz bringen. Zu dieser Hitliste der Apotheken gehören 4200 Produkte, die etwa 30 Prozent des deutschen Arzneimittelmarkts ausmachen.

Das Ergebnis:
In den meisten Ländern der EU sind die Präparate teurer als in Deutschland, etwa in Großbritannien um zehn Prozent oder in Österreich um 22 Prozent. Die Schweiz liegt sogar um 60 Prozent darüber. Billiger sind sie nur in Griechenland (31 Prozent), Spanien (23 Prozent), Portugal (15 Prozent) und Frankreich (zwei Prozent).

Als Grund nannte bei der Vorstellung der Untersuchung Apotheker-Präsident Hans-Günter Friese den hohen Anteil an Generika, also von Präparaten, die nach Ablauf der Patente von anderen Firmen produziert werden. Bei Medikamenten, die patentfrei sind, machen die Generika 70 Prozent des Marktes aus, so Friese.

Alfred Steinforth: Fakten, Fakten, Fakten und immer an die Aktualisierung Denken; oder an VERITAS

Behrmann,KA
unregistriert
erstellt am: 13. Mai 2001 02:55           
Der Herr S. belügt hier offensichtlich die Leute nach Strich und Faden.

Alfred Steinforth
Mitglied
erstellt am: 13. Mai 2001 11:51     Sehen Sie sich das Profil von Alfred Steinforth an!   Senden Sie Alfred Steinforth eine eMail!     
Herr Dr. Salga,
n toll. Sie rühmen sich Ihrer Kenntnisse der dänischen Verhältnisse und ich soll für Sie das Rätsel aufklären, weshalb Ihre dänischen (oder niederländischen) Kollegen bei gleicher Morbidität weniger Konsultationen benötigen? Wollen Sie mich anschließend mit Ihren intimen Kenntnissen vorführen?
Der Benatwortung offener Fragen wollen Sie sich weiter entziehen.
Herr Dr. Solga, Sie gewinnen immer mehr Profil als Held, als Maulheld.

Dr. Matthias Solga
Mitglied
erstellt am: 13. Mai 2001 12:08     Sehen Sie sich das Profil von Dr. Matthias Solga an!   Senden Sie Dr. Matthias Solga eine eMail!     
Ach, Herr Steinforth, das habe ich Ihnen doch nun schon mehrfach erklärt. Lesen Sie doch wenigstens gelegentlich mal ein wenig nach. Oder müssen wir für Sie Bildergeschichten malen, mit den Buschstaben scheint es ja wohl ein wenig zu hapern?

Im Übrigen raten Sie doch mal, wen ich hier zitiere:

"Sehr geehrter Herr Dr. Solga, ich bemühe mich um einen sachliche Tonart. Ich bitte mir von Ihnen den gleichen Tonfall aus."

Ihre Bemühungen um einen sachlichen Tonfall sind wohl von ähnlicher Gründlichkeit geprägt wie Ihre "Recherchen".

Stiens
Mitglied
erstellt am: 13. Mai 2001 14:22     Sehen Sie sich das Profil von Stiens an!   Senden Sie Stiens eine eMail!     
Hier ist eine Antwort an Solga:

Betrifft Ihre Frage 6 von heute morgen:"Wieviel Geld der Beitragszahler geht für die ärztliche Selbstverwaltung drauf?"

Antwort: KEIN Geld der Beitragszahler!

Die Ärztekammern werden durch einen Mitgliedsbeitrag finanziert - jeder Arzt ist Zwangsmitglied in der Ärztekammer!

Die Kassenärztlichen Vereinigungen werden von den niedergelassenen Ärzten finanziert, denen - in meiner KV - 2.3% vom Honorar abgezogen wird.

Enttäuscht??

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