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Autor
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Thema: Arztkonsultationen, Arzneimittelbudget
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Peter Rapp Mitglied
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erstellt am: 07. Mai 2001 19:03
vielleicht kriegen Sie mal die Betreuer dieses Forums rum und die zeigen Ihnen meine alten Beiträge. Keine Sorge, ich bringe hier mehr als Gemosere.Mit einer uralten Sparforderung bin ich sehr einverstanden: keine unnötigen Doppeluntersuchungen. Das geht aber nur, wenn man auf seine Daten peinlich gut aufpaßt. Gelle ? PR
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Dr. Matthias Solga Mitglied
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erstellt am: 07. Mai 2001 23:38
Herr Steinforth: Vielleicht hören Sie mal endlich auf, den Lehrmeister spielen zu wollen und hier Hausaufgaben zu verteilen. Wenn Sie das dänische Honorierungssystem so gut finden, erklären Sie es doch wohl mal eben. Weil ich das dänische "honorierungs" system kenne, bin ich für das amerikanische. Eine Leistung kostet so und soviel, fertig. Keine Abstaffelung, keine Budgets, keine Ausdünstungen kranker Hirne, um Ärzte zu betrügen. Eine Zystoskopie kostet Raummiete, Schwestergehalt, Geräteamortisation, Kreditzinsen, Steuern, Reinigung, Klobenutzung des Patienten, betriebswirtschaftliche Rücklage des Betriebs Arztpraxis, Versicherung, Arzteinkommen. Und wenn der Patient fertig ist, bekommt er seine Beratung, natürlich auch berechnet, nicht wie mit der 3 der GOÄ zwar geleistet, aber nicht bezahlt. Fertig. Ganz einfach, ganz übersichtlich, ganz transparent, keiner kann übervorteilt werden, kein Arzt, kein Patient, keine Versicherung. Alles nachprüfbar. Einwände? Nochmal zu Doppeluntersuchungen: wir haben den mündigen Patienten, nicht nur als Ziel, sondern als Fakt. Glaubt hier wirklich irgend Jemand, man könnte da irgendwem doppelt ein Zystoskop in die Harnröhre schieben, nur weil man zu faul ist, den Befund ranzuholen? Oder läßt wirklich irgend ein Elternteil sein Kind ein zweites Mal röntgen, nur weil das Bild gerade nebenan im Schrank liegt und nicht geholt werden kann? Um die paar Blutabnahmen kann es doch wohl nicht gehen, da geht es doch wirklich nur um Pfennige. Und oft genug werden LAboruntersuchungen wegen der massiven Restriktionen so knapp angesetzt, daß man wegen jeder neuen Differentialdiagnose erneut Blut abnehmen muß. Das haben die Patienten, die nach Einsparungen schreien, aber exakt so bei ihren Urnengängen gewählt. Herr Steinforth: Bitte erläutern Sie doch nun mal endlich, wie in einem gedeckelten System, in dem seit 1971 die Ausgaben für Ärzte um 30% gesenkt wurden, Ärzte verantwortlich sein können, die Ausgabensteigerung (gemeint ist hier natürlich die Einnahmesteigerung der Krankenkassen) zu verhindern. Die Ärzte haben bereits mehr als genug Anteil gehabt an den Einsparungen im Gesundheitswesen, ihr Anteil an den Einnahmen der Kassen ist massiv gekürzt worden. Nun mal ran an die Antwort, es wäre ohnehin die erste Frage, die Sie beantworten, Herr Steinforth. |
wbensch unregistriert
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erstellt am: 07. Mai 2001 23:50
Der liebe Herr S. wird immer gekitzelt, vielleicht fühlt er sich gebauchpinselt? |
Dr. Matthias Solga Mitglied
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erstellt am: 08. Mai 2001 00:49
Herr Bensch, da haben Sie eigentlich nun auch wieder Recht. |
Behrmann,Ki-Jugendarzt unregistriert
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erstellt am: 08. Mai 2001 02:26
Soplga: Perlen vor die Säue.Der rafft doch eh nix. Ein Stammtischler halt.Sie haben ihm jetzt alles so nett erklärt. Er stampft mit den Füßchen und bringt die nächste Ungereimtheit - und alles ohne Begründung. Er hat keinen Umgang mit normal Intelligenten. |
Alfred Steinforth Mitglied
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erstellt am: 08. Mai 2001 13:38
Sehr geehrter Herr Dr. Solga, Sie sind Akademiker. Ich wundere mich deshalb über Ihrr kindischen Fragen. Lesen Sie doch meine Berichte. Denken Sie selbstkritisch darüber nach. dann werden Sie von ganz allein darauf kommen, daß diejenigen, die über die Leistungen, die ein Patient erhält, entscheiden, auch für die Kosten verantwortich sind, die sie dabei produzieren. Ich mache es Ihnen und Ihren nörgelnden Kollegen gern auch noch mudgerechter: Weniger Felversorgun, dann können Sie diese Kosten einsparen, weniger Überversorgung, dann können Sie auch diese Kosten sparen, und dann können sie mit einem kleinen Teil der eingesparten Kosten der Unterversorgung von Patienten abhelfen. Mit dem dritten Band des Sachverständigenrates für die konzertierte Aktion im Gesundheitswesen werden Ihnen die schlechte Qualität, in der viele ärztliche Leistungen erbracht werden, keineswegs von jedem Arzt, weiter dokumentiert. Sie sollten schon jetzt darüber nachdenken, wie die Qualität verbessert werden kann, damit die Kosten und die Beiträge zur GKV sinken. Das bei der Ärzteschaft so unbeliebte Arzneimittelbudget, für deren Überschreitung bisher nie jemand in regreß genommen wurde, da könnte massiv eingespart werden. Ihre Kollegen in unseren Partnerstaaten der EU, die machen Ihnen vor, daß bei gleicher Mortalität viel weniger Verordnungen erforderlich sind. Das wirft doch die Frage auf, ob das, was deutsche Ärzte mehr verordnen, im besten Fall nicht schädlich ist. Und selbstverständlich müssen die Margen der Arzneimittelpreisverordnung gesenkt werden. Wir haben ein massives Überangebot an Großgeräten in ambulanten Praxen. Sie sind Fachmann. Sie wissen das viel besser als ich. Sie waren in Dänemark. Sie wissen, daß die dortigen Krankenhäuser viel besser mit Pflegepersonal ausgestattet sind, die Verweildauer deshalb so viel niedriger ist, man deshalb mit weniger Krankenhausbetten auskommt. Das Niveau, das akedemische Fachleute in dieser Diskussion anzubieten weiß, es sit erschreckend. Ist von den diskussionteilnehmern irgendjemand so kühn, zu bestreiten, daß unsere gesundheitskosten im internationalen Vergleich weit überhöht sind? Ist irgendein Diskussionsteilnehmer in der Lage, die bisher bekanntgewordenen Feststellungen zur Qualität ärztlicher Leistungen zu widerlegen? Wer lehnt sich aus dem Fenster, bestreitet, daß bei der ganz überwieggenden Zahl der Ärzte Fortbildungsdefizite bestehen? Sie sind Angsthasen. Ihre Sorge richtet sich vormutlich nicht primär auf die Gesundheit Ihrer Patienten. Sie bibbern vor Angst, bei der notwendigen Reform der Struktur der Leistungserbringung könnten Sie wirtschaftlich zu kurz kommen. Deshalb haben Sie die intelektuelle Auseinandersetzung mit den von mir beigebrachten Beispielen der Kostenmaximierung überwiegend konsequent verweigert. Da macht es sich Pöbelei, der gerade Sie, Herr Dr. Solga, sich gern bedienen gegenüber den Kollegen doch viel besser. Bravo, Sie sidn ein Held. |
wbensch unregistriert
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erstellt am: 08. Mai 2001 14:40
Lieber Herr S, warum denn überhaupt noch Ärzte, wenn die so viel Mist machen. Beamte kennen sich doch auch gut aus, sind dem Staat den Treueeid schuldig, machen wir es doch mit Beamten!Es gibt zu viele Großgeräte? Gibt es zu wenig PKW oder zu viele davon? Wie regulieren Sie den Markt in einer Weise, die unserem demokratischen Staatsverständnis entspricht? |
Alfred Steinforth Mitglied
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erstellt am: 08. Mai 2001 17:51
Herrn wbensch, ich kann Ihnen nur sagen, wie ich die Preise auf dem Gesundheitsmarkt regeln würde: Nach angebot und Nachfrage. Ich weiß nicht, ob das Ihrem demokratischen Selbstverständnis entspricht. Aber stellen Sie sich mal vor, die Krankenversicherungen würden die von deren Mitgliedern benötigten Leistungen nach Ausschreibungen und anschließenden Verhandlungen einkaufen, etwa so, wie es in Teilen der Schweiz und ansatzweise auch in den Niederlanden geschieht. Oder wir würden ein dänisches Vergütungsmodell praktiziren. Wie sähe dann Ihr Einkommen und das Ihrer Facharztkollegen aus? Die gegenwärtige Preisfindung ist offenkundig ungeeignet. Sie führt darstellungsgemäß zu krassen Einkommensunterschieden bei Ärzten unterschiedlicher Fachrichtungen. Bei der Debatte zur sogenannten "Gesundheitsreform 2000" haben diese Einkommensunterschiede eine maßgebliche Rolle zur Begründung staatlicher Eingriffe gespielt. Bei den Zahlen soll es sich um DATEV-Material gehandelt haben. Über deren Rechenzentrum sollen weit über 90 % aller Einnahme-Überschußrechungen abgewickelt werden. Trotzdem wurde bestritten, daß dieses Datenmaterial repräsentativ sei. War das ein alberner Einwand? Sie werden mir nachsehen, daß mir die seienrzeit genannten Zahlen nicht mehr erinnerlich sind. Ich habe auch keine Lust, das im Bundestagsprotokoll nachzulesen. Sie werden diese Zahlen ja ohnehin kennen oder sich ganz problemlos bei Ihrer Kammer beschaffen können. Werden Sei diese Zahlen der Diskussionsrunde zur Verfügung stellen? |
Seitz Mitglied
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erstellt am: 08. Mai 2001 18:55
Herr Steinforth, << Aber stellen Sie sich mal vor, die Krankenversicherungen würden die von deren Mitgliedern benötigten Leistungen nach Ausschreibungen und anschließenden Verhandlungen einkaufen,<<Können sie mir erklären, warum in Deutschland in den 30er Jahren des letzten Jahrhunderts die KVen eingeführt wurden?? |
Alfred Steinforth Mitglied
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erstellt am: 08. Mai 2001 19:55
Sehr geehrter Herr Seitz, warum sollte ich das erklären? Klar ist doch nur, was der Sachverständigenrat dem Gesundhetissystem attestiert hat: Rationalsierungsreserven. Über-, Unter- und Fehlversorgung. Ärzte, die überwiegend ein Problem mit Fortbildung haben. Klar ist auch, was der Sachverständigenrat zur Begutachtung der gesamtwirtschaftlichen Lage festgestellt hat: 30 bis 35 %. Zu beantworten ist die Frage, wie kommen die, die 30 bis 35 % zu viel an Beiträgen aufbringen müssen, zu diesen 30 bis 35 %. Für die Beantwortung dieser Frage sind die zuständig, die für Über-, Unter- und Fehlversorgung verantwortlich sind. Ich habe Sie mit diversen Beispielen vertraut gemacht. Diese harren überwiegend der Beantwortung durch diejenigen, die sich im Abgesang von Klageliedern wohlfühlen. |
Behrmann,KA unregistriert
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erstellt am: 08. Mai 2001 20:03
Abgesehen von dem Geschafel des Steinforth.......Ich habe ja meine Verdienstzahlen und meinen Budgetrahmen dargelegt. Ist jemand der Meinung,daß man es noch billiger machen kann. Eine hessische Kinderarztpraxis bekommt ziemlich genau soviel im Jahr für die MEDIZINISCHE VERSORGUNG eines jeweils KRANKEN Kindes wie die Kassen für die VERWALTUNG eines VERSICHERTEN(ALSO KRANKEN ODER MEIST GESUNDEN) einstreichen. Das ist der Skandal. Dies Thema vermeidet der begnadete S. geflissentlich. |
Alfred Steinforth Mitglied
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erstellt am: 08. Mai 2001 21:33
Sehr geehrter Herr Behrmann, Sie würden einen vorzüglichen Gewerkschaftsekrtetär abgeben. Die agieren gegen notwendige Rationalisierungsmaßnahmen exakt nach dem gelichen Schema. Wieviel Geld der Beitragszahler verschlingen eigentlich Ihre Selbstverwaltungsorgane? Sie sind auf eine bewunderswert standhafte Weise tapfer. Man könnte auch meinen, Sie seien ein Besserwisser. Wissen Sie es besser als die ehrenwerten Professoren des Sachverständigenrates? Dieser Herren haben dem Gesundheitssystem Über-, Unter- und Fehlversorgung attestieren müssen. Diese Sachverhalte sind maßgeblich für die Feststellung: Rationalisierungsreserven. Ssie können dieses Diktum ruhig weiter ganz tapfer leugnen. Das schafft es nicht aus der Welt. Je länger Ssie die Wirklichkeit leugnen, um so bnitter wird das Erwachen sein. Ich habe keinem einzigen Diskussionsteilnehmer unterstellt, er persönlich sei an der Über-, Unter- und Fehlvesorgung und den dadurch verursachten Mehrkosten beteiligt. Statt dessen habe ich in meinen Beispielen massenhaft Trost für Sie bereitgehalten. Das könnten dann Denkabstöße sein, wenn Sie bereit wären, sich damit auseinanderzusetzen. Es scheint aber leider so zu sein, daß mehrheitlich lieber beherzt in die Tasten gegrifen wird, um Dampf abzulassen. Mit diesem freundlichen Hinweis verabschiede ich mich erst mal bis zum Freitag. Lassen Sie sich Zeit zur Beantwortung. |
Dr. F.Aust unregistriert
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erstellt am: 08. Mai 2001 21:59
Eine ganz einfache Formel: Beitragszahler (Beiträge) geteilt durch (Ärzte x erbrachte [abgerechnete] Leistungen)= Punktwert. Ist doch ganz einfach : Mehr Ärzte, mehr Leistungen = weniger Gelkd pro Arzt. Was soll das Gejammer ? Es ist doch bei anderen Dienstleistern genauso. Mehr Anbieter = weniger Arbeit pro Anbieter. |
wbensch unregistriert
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erstellt am: 08. Mai 2001 22:36
zu Aust: klare Mathematik, der Faktor Leistungen ist zu hoch! |
Peter Rapp Mitglied
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erstellt am: 08. Mai 2001 23:12
apropos Nachfrage, Angebot und Preise, verehrter Herr Steinforth,an meinem Wohnort öffnet in dieser Woche ein medizinisches Zentrum für Wohlfühlmedizin seine Pforten. Der begleitende Pressebericht läßt sich ein wenig kritisch über die begrenzten Segnungen der Kassenmedizin aus. Diesem Frust könne abgeholfen werden durch Besuch der puren Selbstzahler-Praxis, in der sich neben hitech (3D-Sono, Laser zum Vaporisieren der letzten Pofalte Osteodensitometrie, weiteres low-tech-aber high-prize-Gerät für alternative Methoden) auch fernöstliche und sonstige alternative Diagnostik- und Therapieangebote tummeln. Der Reporter kolportiert die Anmerkung der Geschäftsführerin: es sei ja wohl klar, daß nicht jeder, der mit der Kassenmedizin unzufrieden sei, sich ihre Dienste leisten könne. Da, verehrter Herr Steinforth, führt hin, was Sie jeden Tag hierher kopieren. PR |
Klaus Vetter unregistriert
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erstellt am: 08. Mai 2001 23:42
Hochverehrter Herrr Steinforth, erlauben Sie mir, Sie am Freitag mit einer Auflistung der Ihrerseits unbeantworteten Fragen begrüßen zu dürfen ? Hochachtungsvoll Klaus Vetter |
Behrmann,KA unregistriert
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erstellt am: 08. Mai 2001 23:54
Steinforth ist ein armseliger Hobby-Demagoge,der sich hilflos umd plumpest in Arroganz versucht.Das ist das Niveau der KK-Bosse wie Rebscher(DAK) und Stuppard(IKK). Das führt nicht weiter. |
Klaus Vetter unregistriert
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erstellt am: 09. Mai 2001 00:11
Herr Behrmann, worin unterscheiden sich Demagogie Volksverdummung Volksverhetzung ? Wann wird es kriminell ?
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Peter Rapp Mitglied
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erstellt am: 09. Mai 2001 01:17
mal sachte, und macht den Herrn Steinforth nicht ganz kaputt.Ich habe die Ahnung, daß er älter ist als wir alle, und daß er gerade selbst zu hören bekommt, was er uns da um die Ohren haut. PR |
wbensch unregistriert
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erstellt am: 09. Mai 2001 01:22
Kriminell wird es, wenn Gesetze und Vereinbarungen gebrochen werden - nur oft schwer, dies festzustellen > siehe Kohl und sein Umgang mit Parteispenden etc. Außerdem ist die Frage, welche Rolle spielt die Justiz, wie unabhängig ist sie. Das Urteil des Bundesverfassungsgerichts zur Altersgrenze von 55 Jahren ist da bekanntlich ein markanter Schlusspunkt - das Gemeinwohl = Beitragssatzstabilität bleibt der Fetisch, dem auch die Rechtssprechung huldigt! |
Klaus Vetter unregistriert
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erstellt am: 09. Mai 2001 01:29
Herr Rapp, Parteiauftrag ? Kenne ich igendwoher. Wenn das stimmt: fiese Situation für den Betroffenen. Fies, äußert fies. Arm drann, der Steinforth. Bei uns würde man sagen: is 'ne arme Sau. |
Behrmann,Staatsexamen 77 unregistriert
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erstellt am: 09. Mai 2001 01:43
Ich habe die Ahnung, daß er älter ist als wir alle, und daß er gerade selbst zu hören bekommt, was er uns da um die Ohren haut.Dann wurde es aber mal langsam Zeit. Das Alter spielt doch keine Rolle. Sein Sonderschulabschluß würde mich interessieren. Er geht nicht auf Zahlen und Argumente ein.Das konnte auch Norbert Blüm perfekt,dessen weit und breit einziges Verdienst es war klar und deutlich gegen Scientology zu sein.Sonst NICHTS. |
Klaus Vetter unregistriert
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erstellt am: 09. Mai 2001 01:51
Dumme Frage zugegebenermaßen, seit Steinforth gehen mir Namen wie "Sozi" und "Veritas" nicht mehr aus dem Kopf. Der eine wegen seiner Beschränktheit, der andere wegen seiner Ignoranz. Geht es anderen Forumteilnehmern ähnlich ?
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Dr. Matthias Solga Mitglied
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erstellt am: 09. Mai 2001 02:11
Herr Steinforth, ich gehe davon aus, daß ich mir einige Jahre länger Gedanken zu diesem System mache als Sie, denn ich habe täglich damit zu tun. Daß Sie von der Problematik ganz außerordentlich wenig verstehen, haben Sie schon mehrfach unter Beweis gestellt, auch in Ihrem aktuellen Beitrag ist dies erkennbar, aber dazu später. Noch einmal, Herr Steinforth: in einem System, das eine bestimmte Menge Geld ausgibt für ärztliche Betreuung, ist es völlig schnurz, wieviel da geleistet wird, der Betrag wird einfach nicht mehr, daher können die Ärzte tun was sie wollen, sie können die Ausgaben nicht steigern, auch nicht senken. Ob nun mehr oder weniger Fehlversorgung, ob überhaupt Fehlversorgung: mehr als 14% der Einnahmen geben die Kassen nunmal nicht für ärztliche Betreuung aus. Nicht der Arzt bestimmt das Krankheitsgeschehen, das tut der Patient. Das ist nun mal so. Haben Sies jetzt verstanden? Auch wenn Sie Ihren Unfug immer wieder wiederholen, wird er einfach nicht wahrer, 2+2 wird eben einfach niemals 5, außer bei Ihnen. Erzählen Sie nicht, es würde niemand in Regreß genommen für (nach Ansicht der allwissenden, gottgleichen Kassen) zu viele Arzneiverschreibungen. Das ist einfach gelogen. Unsere Praxis z.B. muß sich gegenwärtig dagegen wehren, daß sie 200.000 DM Geld weggenommen bekommen soll dafür, daß wir den wissenschaftlichen Richtlinien entsprechend verordnet haben, in jedem einzelnen Fall. Das nent sich Richtgrößenprüfung.
Jetzt aber zu Ihrem erneuten Fauxpas: in DK sind die Verweildauern nicht etwa wegen besserer Krankenhausqualität so erheblich kurz. Hätten Sie nachgedacht und mal nachgelesen, was ich Ihnen geschrieben habe, wäre Ihnen folgender Zusammenhang klar geworden: je weniger im Gesundheitswesen ambulant getan wird, umso mehr kleine und kleinste Vorgänge werden stat. gelöst. Wenn jeder querliegende F... stationär behandelt wird, werden sehr viele Fälle in sehr kurzer Zeit behandelt. Immer noch 50fach länger, als wenn dies ambulant gegangen wäre. Aber eben 90% werden in 3 Tagen erledigt, weil eben ambulant kaum was geht. Im Umkehrschluß sind in Berlin deswegen die Verweildauern so lang, weil ein sehr leistungsfähiges ambulantes Netz besteht und nur die wirklich notwendigen Fälle, die dann aber eben jeweils lange brauchen, in die Klinik geschickt werden. Daher ist in Berlin die Zahl der Krankenhauseinweisungen pro Bevölkerung sehr niedrig, in DK extrem hoch. Das, was Sie da geliefert haben, war ein klassisches Eigentor, Herr Steinforth. Weiter: Herr Steinforth, ich bin so kühn, zu behaupten, daß unsere Gesundheitsausgaben im internationalen Vergleich nicht zu hoch sind. Bei uns werden alle Ausgaben, so z.B. der Betriebsgesundheitsschutz, die Schwangerschafts- Sterbe- und sonstigen Gelder, die Kuren, die Berufsgenossenschaftszahlungen usw. in die Gesundheitsausgaben einbezogen, in anderen Ländern nicht, da gehört dies z.B. zum Sektor Versicherung wie die Krankentagegeldversicherung usw. Bereinigt auf ärztliche Behandlung, Krankenhauskosten und Meidkamentenkosten liegen wir weltweit unter den entwickelten Ländern im unteren Viertel. Glauben Sie Statistiken erst, wenn Sie wissen, was sie aussagen. Herr Steinforth, es bestehen KEINE Defizite in der ärztlichen Qualifikation. Genau so wenig, wie Sie sie bei Chemikern, Autoreparateuren und anderene Berufen erwarten können. Im Gegenteil: die Teilnahme an Fortbildungsveranstaltungen ist in Stunden pro Person pro Zeiteinheit bei Ärzten etwa doppelt so hoch wie bei den Personen, die in der Rangfolge dahinter liegen: den Piloten. Es gibt KEINEN Berufsstand, der sich so intensiv fortbildet wie die Ärzte. Es gibt keinen Beruf, der sich in seinen Satzungen die lebenslange Forrtbildung zu Verpflichtung gemacht hätte wie den des Arztes. Wir bibbern nicht vor Angst, wir beben vor Wut, weil wir die Einzigen sind, die bisher überhaupt mit unseren persönlichen Leben die Kostensenkungen im Gesundheitswesen finanziert haben. Kein anderer Partner im Gesundheitswesen ist soviel geschröpft worden wie die ambulanten Ärzte. In 30 Jahren wurden von den Einahmen der Kassen die Ausgaben für ärztliche Betreuung um 1/3 gesenkt. Unser Beitrag ist geleistet, die Reserven sind ausgereizt. Jetzt ist Schluß damit. Nur mal zu Ihrem interessanten Einwurf mit der intellektuellen Auseinandersetzung: Welche der Fragen der Teilnehmer des Forums haben Sie denn bisher beantwortet? Wer ist hier der Ignorant? Sie wollen doch nur provozieren, Herr Steinforth. Zuletzt nur mal eine Bemerkung zum Thema "Pöbelei". Wenn Argumente ausgehen, wird zur Gewalt gegriffen, das ist auf der Straße genau so wie mit der verbalen Gewalt in solchen Foren wie diesem. Und dabei darf ich Sie doch mal eben zitieren: "Sehr geehrter Herr Dr. Solga, ich bemühe mich um einen sachliche Tonart. Ich bitte mir von Ihnen den gleichen Tonfall aus." Und nun diese Ausfälle, die ja nun mit "sachlicher Tonart" nichts zu tun haben, ausgerechnet von Ihnen. Da bin ich doch sehr enttäuscht. |
Behrmann,KA unregistriert
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erstellt am: 09. Mai 2001 02:22
Das Niveau des Marodeurs S. ist bestenfalls Stammtisch und schlimmstenfalls Beratungstisch einer Krankenkassenetage.Es gibt nun mal Leute,die jede Woche dienstags sehnsüchtig auf ihr Kreuzworträtselheftchen warten. |