Dokumentation: Der Fall Forum des Gesundheitsministeriums


17.3.2002

Die URL dieses Files: http://www.ariplex.com/ama/ama_dial/adi775.htm

Dieses File ist ein MIRROR. Es ist ein Teil einer Dokumentation. Das Original dieses Files befand sich in der Web-Site des http://www.dialog-gesundheit.de * Gesundheitsministeriums.

Zum Verständnis dieses Files ist es ZWINGEND erforderlich, die Einleitung dieser Dokumentation zu lesen!

Die originalen Links in diesem File funktionieren nicht!

Unsere File-Nummern entsprechen dem Aufbau zu dem damaligen Zeitpunkt, als diese Mirror-Seiten als Belegstücke gesichert wurden.

Die Deutsche Amalgam-Page ist mit dem Gesundheitsministerium weder assoziiert noch sonstwie verbunden.

Die in diesem File gemachten Ausagen dürfen auf keinen Fall bedenkenlos als wahr hingenommen werden! Fragen Sie bitte UNBEDINGT immer einen oder mehrere GUTE Ärzte. Denken Sie daran: Es geht um Ihre Gesundheit! Aus genau diesem Grund wurde diese Dokumentation erstellt!

Bitte besuchen Sie auch unsere Nachbarn auf dem http://www.ariplex.com * Antares Real-Estate InfoPlex


*





Senden Sie diese Seite per eMail an einen Freund!
  Foren
  Gesundheit im Dialog
  Können so Kosten gespart werden. An VERITAS und SEITZ

Ich will ein neues Thema erstellen  Antwort erstellen
Profil | Registrieren | Voreinstellungen | Hilfe | Suchen

nächster neuer Beitrag | nächster älterer Beitrag
Autor Thema:   Können so Kosten gespart werden. An VERITAS und SEITZ
Hygienebeauftragte BK
Mitglied
erstellt am: 25. April 2001 20:33     Sehen Sie sich das Profil von Hygienebeauftragte BK an!   Senden Sie Hygienebeauftragte BK eine eMail!     
In der Altenpflege arbeiten wir in Bayern seit Jahren mit einem Personalschlüssel von 1:2,8. Seit Einführung der Pflegeversicherung existiert dieser Pflegeschlüssel zwar offiziell nicht mehr, trotzdem wird er in den Pflegesatzverhandlungen mit den Pflegekassen in der Regel zugrunde gelegt.Die Qualität einer Pflegeeinrichtung wird durch den MDK(medizinischen Dienst der Kassen) geprüft. Die Umsetzung der Arbeitssicherheit wird durch die Berufsgenossenschaft geprüft. Die Hygienemaßnahmen werden seit Einführung des Infektionsschutzgesetzes seit Anfang des Jahres durch das Gesundheitsamt geprüft. Wie auch in der Vergangenheit werden wir zusätzlich durch die Heimaufsichtsbehörde geprüft. Jedes Kontrolloragan hat seine speziellen und untereinander mit Sicherheit nicht abgestimmten Anforderungen. Wir sind fleißig bemüht diese zu erfüllen und haben bisher auch noch keine Beanstandungen gehabt. Hat sich eigentlich irgendjemand einmal ausgerechnet was diese Kontrollen kosten? Hat irgendjemand den Eindruck, daß sich dadurch die Qualität in der Pflege verbessert hat? Ich wage dies zu bezweifeln. Schlage vor die Kosten zu berechnen,die Kontrollen vernünftig abzustimmen und nur von einer tatsächlich qualifizierten Stelle durchführen zu lassen und die Hälfte des eingesparten Geldes für zusätzliches Pflegepersonal zu investieren. Mehr Qualität für weniger Geld.

Gruß

Birgit Kannengießer

Peter Rapp
Mitglied
erstellt am: 25. April 2001 23:52     Sehen Sie sich das Profil von Peter Rapp an!   Senden Sie Peter Rapp eine eMail!     
Das ist in der Tat ein ganz phantastischer Vorschlag. Er resultiert aus der fundierten verantwortungsvollen Reflexion der täglichen Arbeit.

Aus genau diesem Grund hat er nicht die allergeringste Chance auf Realisierung.

So funktioniert Politik nämlich nicht.

PR

wbensch
unregistriert
erstellt am: 26. April 2001 01:07           
Kontrolle - das schafft und sichert die Arbeitsplätze der Bürokraten. Man muss ja unbedingt flächendeckend und umfassend prüfen um die Fiktion der Steuerung durch den Verwaltungsoberbau aufrecht zu halten.
Pflege, die nicht dokumentiert, wie oft der Hintern der Gepflegten in 24 h geputz wurde, ist mangelhaft! >> die Verwaltung der Pflege und das Umsetzen in Statistik, das bringt es!

Hygienebeauftragte BK
Mitglied
erstellt am: 26. April 2001 18:56     Sehen Sie sich das Profil von Hygienebeauftragte BK an!   Senden Sie Hygienebeauftragte BK eine eMail!     
An Peter Rapp! War nur ein Scherz. Bin schon zu alt um mich ernsthaft an dergleichen Tagträumereien zu klammern.

Gruß

Birgit Kannengießer

harald Ruf
unregistriert
erstellt am: 26. April 2001 19:32           
Heute wurde in einer Frankfurter Klinik ( am Main ) die 3.500 Operation am offenen Herzen gefeiert.

Es handelte sich hierbei um die Implantation ( Austausch )einer Herzklappe an einer 83 jährigen Patientin. Operation gelungen und den Enkeln wurde die OMA erhalten.

Gratulation an die Frankfurter Mediziner !

p.s.

Wir können von Glück reden, dass wir hier noch keine englischen und/oder holländischen Verhältnisse haben. Wer dort eine solche OP noch möglich ?

Dr. F.Aust
unregistriert
erstellt am: 26. April 2001 20:05           
Wollte die 83-jährige das ?
Oder wurde sie überhaupt nicht gefragt ?

Dr. Matthias Solga
Mitglied
erstellt am: 29. April 2001 16:56     Sehen Sie sich das Profil von Dr. Matthias Solga an!   Senden Sie Dr. Matthias Solga eine eMail!     
Dr.F.Aust: Ab wann muß ein Mensch sterben wollen?

Renate Ratlos
unregistriert
erstellt am: 29. April 2001 17:16           
Dr. Matthias Solga:

"Ab wann muß ein Mensch sterben wollen?"

Eine Regierungserklärung von Schröder.

Und er will.

RR
--
Reality.sys corrupt. (A)bort, (I)gnore, (R)eboot universe?
(Usenet)

Behrmann
unregistriert
erstellt am: 05. Mai 2001 18:21           
Für Frau Kannengießer:

Aus dem Leben eines Staphylok@kkus
Ich sehe auf ein langes, zweckerfülltes Leben zurück und schreibe meine Memoiren nur, damit meine zahlreiche Nachkommenschaft, die leider in der Welt zerstreut ist, von meinen Erfahrungen profitieren kann.
Eigentlich bin ich kein gebürtiger Hospitalist, die Teilung meiner Ahnen fand in einem herrlich reifen Furunkel eines Bauarbeiters statt. Durch widrige Umstände wurde ich schon sehr früh von meinem Stamm getrennt. Die Schuldige war die Frau des Furunkelbesitzers, die mich ahnungslos an ihrem Kleid entführte und schnurstracks im Seniorenzentrum ablieferte. Als ich merkte wohin man mich brachte war ich zunächst sehr verwirrt und verkroch mich im Bett der kranken Bewohnerin, die offensichtlich ihre Mutter war. Meine neue Wohnung - die Unterlage - wurde von den Altenpflegerinnen beim Bettenmachen auf die Erde geworfen, sodass es mir ermöglicht wurde auszusteigen. Dies war mein Glück, denn die Altenpflegerin nahm alsbald die Unterlage wieder auf. Vor jeder Unterlage, die aufzuheben war, machte die Altenpflegerin eine tiefe Verbeugung vor mir und drückte sie an ihre Schürze. Einige Nachkommen, die ich auf der Unterlage hinterließ, schrien vor Schmerz auf und einem meiner Urenkel wurde ein Bein gebrochen. Vor lauter Schreck, vergaß ich mich zu wehren und saß auf dem Fleck bis zum nächsten Morgen. Um 9.00 Uhr scheuchte mich die Bettnachbarin mit dem Kehrbesen auf (sie wollte Krümel wegfegen) und wirbelte mich durch die Luft, sodass ich glücklich auf einem Butterbrot landete, das auf dem Nachtschränkchen bereitgestellt war. Dort saß ich schön weich und vermehrte mich fleißig bis die Bewohnerin mich mit samt meiner Sippe verspeisen wollte.
Ich blieb jedoch flugs an ihrem Finger haften, bis die Nachtschwester in der nächsten Nacht meinen Wirt wusch. Ich plätscherte ein wenig in der Waschschüssel und wartete dann friedlich an deren Rand auf weitere Abenteuer. Diese kamen schneller, als ich erwartete: Die Waschschüssel wurde zu weiteren Waschschüsseln im Bad gestapelt d.h. durften bald in einem großen Becken segeln. Die Pflegerin hielt eine Flasche Zephirot in der Hand und goss einen Schuss davon ins Wasser. Schnell rechnete ich mir aus, dass die Menge mir nichts antun könnte, aber beim Anblick von Desinfektionsmitteln wird uns Bakterien immer unwohl. Zu meiner Freude sah ich, dass die gute Pflegerin mit mir Mitleid hatte und noch Pril nachgoß und somit die Lösung unwirksam machte
Ich begann mich Zuhause zu fühlen und sah mich um. Plötzlich hörte ich hinter mir einen Freudenschrei und sah einige Nachkommen, die am Tage vorher mit der Unterlage fortgetragen wurden. Sie erzählten mir, dass sie seit dem Vortage hier in der Wanne gesessen hätten. Beim Schrubben des Beckens wären wohl einige gestorben, aber glücklicherweise hätten sie selbst das ATA vertragen.
Wir flüchteten zusammen unter den Ehering der Hand, die uns damit spazieren trug. Dort saßen wir geschützt, als die Altenpflegerin die Hände abtrocknete - und vermehrten uns reichlich -, weil das Milieu gar zu herrlich war. Noch schöner war es aber, als ich abermals die Wohnung wechselte und von der ständig feuchten Seife im Dienstzimmer Besitz ergriff. Von der nächsten Hand wechselte ich in den Mund und sprang mit kühnem Sprung in den offenen Spritzenkasten in den der Arm hineinsprach. Durch die Güte des Mannes gelangte ich mit der Zeit zusammen mit anderen Artgenossen in den Blutstrom des Kranken. Dessen Leukozyten setzten uns schon arg zu, wir waren jedoch die Stärkeren und vermehrten uns tüchtig. Der Kranke war unfreundlich genug uns mit septischen Fieberanstiegen den Garaus machen zu wollen, daher verließ ich bei der nächsten Gelegenheit diese ungastliche Stätte und setzte mich fein säuberlich neben den Kranken ins Bett. Der Bewohner war so unruhig, dass ich mehrmals Gefahr lief zerdrückt zu werden und so übersiedelte ich auf das Kopfkissen, als die Pflegerin die Unterlagen beim Bettenmachen darauf legte. Unangenehm war ein Abenteuer mit einer Schülerin. Diese hatte Halsschmerzen und Fieber; wollte jedoch nicht ins Bett und lutschte deswegen ständig Penicillintabletten. Es wäre fast mein Tod gewesen; die ersten Tabletten betäubten mich völlig. Man kann sich aber an vieles gewöhnen und so mobilisierte ich all meine Abwehrkräfte und wurde wieder gesund. Ja ich fühlte mich sogar stärker und kräftiger als je zuvor, nachdem ich meinen Stoffwechsel ein wenig umgestellt hatte. Jetzt war ich zu allen Schandtaten bereit. An der Schülerin wollte ich mich aber rächen, wegen des Schreckens, den ich ausgestanden hatte. Dazu bekam ich bald Gelegenheit. Sie erkrankte ernstlich an einer Nierenentzündung, die Ärzte setzten hohe Dosen Penicillin ein. Da ich aber meinen Nachkommen das Geheimnis des Anti-Penicillin-Todes weitergegeben hatte, konnten wir das Mädchen noch lange belästigen, bis der Arzt ein Mittel gefunden hatte, das uns noch zusetzen konnte. Eines Tages begleitete ich die Altenpflegerin mit nach Hause. Sie trug mich am Schürzenzipfel durch die Stadt. Ich nahm die Gelegenheit wahr, im Milchgeschäft und in der Straßenbahn einige meiner Kinder abzusetzen. Um uns zu schonen und für das Haus zu sparen, werden Desinfektionsmittel nicht richtig abgemessen, sondern kleinstschlückchenweise dosiert. Empfehlenswert ist daher der Waschlappen nach der Benutzung; er liegt schön feucht im Eimer und man kann in aller Ruhe „in Familie“ arbeiten. Kurz noch etwas zu den Altenpflegerinnen: Diese sind ausgesprochen gemein; duschen, baden und waschen sehr oft ihre Haare. Gelangt man nicht in den Rachenraum, wird man mit dem vielen Wasser abgeschwemmt. Einige sind sogar so verschlagen und binden die Arbeitsschürze ab, ehe sie zu Tisch gehen, damit wir um den Genuss der Speisen kommen. Aber gern mag ich den farblosen Nagellack. Der springt und blättert ab und schafft Ritzen, in denen man sich gut verstecken kann. Alles dies und vieles habe ich gelernt. Wenn ich eines Tages unter einer dünnen Schicht Bohnerwachs im Seniorenzentrum begraben werde, möchte ich, dass mir meine Memoiren mitgegeben werden. Meine jüngsten Kinder werden ja sicher um mich sein wollen und sollen dann als Erste in meinem Buch studieren können, damit sie, wenn sie eines Tages von der Wachsschicht befreit werden, meine Erfahrungen weitertragen können, den Bakterien zum Nutzen, den Menschen zum Verderb.

Hygienebeauftragte BK
Mitglied
erstellt am: 07. Mai 2001 19:54     Sehen Sie sich das Profil von Hygienebeauftragte BK an!   Senden Sie Hygienebeauftragte BK eine eMail!     
An Dr. Behrmann! Wau, ich bin schwer beeindruckt. Darf ich das in meinem nächsten betriebsinternen Hygienemitteilungsblatt veröffentlichen?

P.S.: In meinen "Kannen" ist kein Desinfektionsmittel. Maximal der Schaum, der mir jeden Tag vor lauter Wut vorm Mund steht.

Gruß

Birgit Kannengießer

Alle Zeiten sind GMT (DE)

nächster neuerer Beitrag | nächster älterer Beitrag

Administrative Optionen: Beitrag schliessen | Archivieren/Bewegen | Beitrag löschen
Ich will ein neues Thema erstellen  Antwort erstellen
Gehe zu:

Kontakt | http://www.dialog-gesundheit.de

Powered by: Ultimate Bulletin Board, Version 5.44a
© Infopop Corporation (formerly Madrona Park, Inc.), 1998 - 2000.
Deutsche Übersetzung von thinkfactory.



*

[ zur Einleitung der Dokumentation ]


hier geht's weiter !
[ Das Amalgam-Zentrum ]


Copyright Inhalt © der jeweilige Autor
Copyright laut Datenbank-Richtlinie © 2002 Gesundheitsministerium
Copyright Dokumentation © 2002
Aribert Deckers
and
Copyright Dokumentation © 2002
Antares Real-Estate

Jegliche Weiterverwendung der Texte der Amalgam-Page ist verboten.
Verlage dürfen sich wegen der Nachdruckrechte per Email an mich wenden.
Aribert Deckers