Dokumentation: Der Fall Forum des Gesundheitsministeriums


17.3.2002

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Die in diesem File gemachten Ausagen dürfen auf keinen Fall bedenkenlos als wahr hingenommen werden! Fragen Sie bitte UNBEDINGT immer einen oder mehrere GUTE Ärzte. Denken Sie daran: Es geht um Ihre Gesundheit! Aus genau diesem Grund wurde diese Dokumentation erstellt!

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Autor Thema:   Sterben zuhause
Margot
unregistriert
erstellt am: 23. April 2001 10:17           
Sehr geehrter rainer S.

wie mir scheint verfügen Sie über keinerlei Praxis was Ihre "Forderungen" betrifft?

Als Alleinstehender haben sie überhaupt keine Wahl wenn der letzte Angehörige den Sie haben ein Pflegefall wird, sie müssen nämlich arbeiten gehen!
Unentgeltlich zuhause zu bleiben kann man sich als Alleinstehender nicht leisten.

Ausserden alleine sind Sie nicht in der Lage einen Schwerstpflegebedürftigen der inkontinent ist zu heben, zu windeln in die Badewanne zu hieven.

Ich habe meine Mutter damals schweren Herzens in ein Pflegeheim geben müssen.
Als ihr Vormund musste ich alle Entscheidungen treffen und glauben Sie mir das wünsche ich keinem.
Ich weiss verbindlich dass meine Mutter "so"nicht hat leben( oder sterben) wollen und? was hatte ich für einen Wahl?
Der Hausarzt meiner Mutter sagte mir dass das Gehirn schrumpfe, sie war dement, blind, unfähig zu essen zu trinken, inkontinent und wundgelegen und so hat man sie "zu tode gepflegt".

So möchte ich mal nicht sterben.
Ich gehöre zu den Verfechtern der Sterbehilfe und kann nur all denen die meinen dass nur ein "natürlicher" Tod human
ist wünschen dass sie so elendlich verrecken müssen ( den sterben kann man das nicht nennen)wie das bei meiner Mutter der Fall ist, sie würden nach Erlösung schreien.

Dies sei mal allen "Theoretikern" hier gesagt.


Gruss
Margot

Dr. Matthias Solga
Mitglied
erstellt am: 23. April 2001 12:00     Sehen Sie sich das Profil von Dr. Matthias Solga an!   Senden Sie Dr. Matthias Solga eine eMail!     
als Praktiker hier mal:

jedes Sterben ist elend.
Human ist alleine das Leben.

Margot
unregistriert
erstellt am: 25. April 2001 07:22           
Sehr geehrter Herr Dr. Solga,

das sehe ich anders.
Wenn ich mit 80 oder 90 Jahren bei relativem Wohlbefinden im Schlaf sterbe oder einfach so ohne vorher ernsthaft krenk zu sein, so finde ich das nicht "elend" und auch das gibt es ja.
Das halte ich allerdings für eine Gnade.
Aber mit beten, Gnade, usw. haben Sie es ja nicht so, Sie leben ja in dem Wahn dass Sie über das Leben und sterben eines Menschen bestimmen können.

Margot

Dr. Matthias Solga
Mitglied
erstellt am: 25. April 2001 18:48     Sehen Sie sich das Profil von Dr. Matthias Solga an!   Senden Sie Dr. Matthias Solga eine eMail!     
Margot: einen solchen Fall haben wir ja beide noch nicht erlebt. Ich habe so was bisher nur in einigen Fernsehfilmchen gesehen. Wenn es denn so etwas gibt, mögen Sie Recht haben. Sicherlich sind meine Erfahrungen so gewesen, daß meine Patienten immer in Situationen gestorben sind, wo sie Hilfe gebraucht haben. In der Familie habe ich nur erlebt, wie meine Oma gestorben ist, an Magenkrebs, die ist unter Schmerzen verhungert, ein friedliches Einschlafen habe ich nicht gesehen bisher. Und sicherlich haben Sie Recht, dann von Gnade zu sprechen. Das sehe ich genau so.

rainer S.
unregistriert
erstellt am: 26. April 2001 18:13           
Sehr geehrte Margot,

Für alleinstehende Angehörige ist die Situation sicher schwierig. Meine Forderungen zielen darauf ab, dass Kranke nicht zur Pflege ins Heim müssen, sondern dass Ärzte und Pflegekräfte zu dem Kranken nach Hause kommen (notfalls rund um die Uhr) und dass dies vollständig von der Kasse o.ä. finanziert wird. Ich wüsste keine pflegerische oder medizinische Massnahme bei einem Sterbenden, die nicht prinzipiell zu Hause durchgeführt werden könnte (falls das Geld dazu da ist), unabhängig davon, welche Massnahmen zur Lebensverlängerung oder -verkürzung man für angebracht oder ethisch vertretbar hält.

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