Dokumentation: Der Fall Forum des Gesundheitsministeriums


17.3.2002

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Autor Thema:   Hausärzte ade Frau Schmidt??
Doc budget
unregistriert
erstellt am: 20. April 2001 13:03           
Gerhard Schröder hat etwas gegen ganz bestimmte Tatsachen. Genauer gesagt gegen nackte Tatsachen. In der Dienstwohnung über seinem Büro im neuen Bundeskanzleramt hat die Toilette drei gläserne Wände, die der gesamten Umgebung einen völlig ungestörten Blick ins kleine Kabinett ermöglichen. Auch so manche Tatsache an der gesundheitspolitischen Front macht dem Bundeskanzler keineswegs Freude. Den Ärzten übrigens auch nicht. In Berlin und im Osten der Republik gingen sie auf die Straße, die Praxen waren teils zu, andere arbeiteten sie im Sinne von Dienst nach Vorschrift. Die Aktion zeigte Wirkung und bewirkte Verständnis von Gesundheitsministerin Ulla Schmidt. Sie lud zum Runden Tisch ein. Ihr guter Wille in allen Ehren, nur allein vom Reden ist noch keiner satt geworden. Auch die Ärzte nicht...
Man könnte meinen, daß solche Aktionen die Ärzte endlich geeint hätten. Weit gefehlt! Es ist fast wie in den vergessenen Zeiten im Osten unseres Landes oder im noch weiteren Osten Europas: Dort herrscht Mangel - an fast allem. Wir kennen eine solchen nicht - außer im Gesundheitswesen. Da fehlt das Geld an allen Ekken und Enden und es gibt, wie immer in solchen Fällen, Kämpfe bei der Verteilung des Mangels: Hausärzte gegen Fachärzte oder auch umgekehrt. Mal werden die Kämpfe offen ausgetragen, dann wieder ganz still und leise - aber nicht weniger perfide.
Die Fachärzte sind zu einer eher subtilen Methoden zur Sicherung ihrer Pfründe übergegangen. Man übt diskreten Druck auf die Pharmaindustrie aus, sie möchte ganz bestimmte Präparate und Informationen vor Hausärzten zurückhalten, sonst könnten die Pharmavertreter bei Besuchen in Facharztpraxen weniger gute Karten haben. So werden die Hausärzte zur Zeit mit immer weniger Informationen und Musterpackungen zur Hormontherapie bei Antikonzeption und Klimakterium beliefert. Die HNO- und Hautärzte versuchen es mit den gleichen Methoden bei Antiallergika, und die Neuro-Psychiater bei den neueren Antidepressiva. Auf diese subtile Art wird versucht, Hausärzte langsam aber sicher auszutrocknen, damit sie immer mehr an Kompetenz verlieren. Ob die Industrie und die Fachverbände dabei gut beraten sind, daran sollte Zweifel erlaubt sein. Das kann nur zur Verhärtung der Fronten führen. Man versucht Fakten zu schaffen, die dann unumkehrbar sind. In der Politik nennt man ein solches Vorgehen fait accompli" - vollendete Tatsachen.
Tatsachen aber schafft man dadurch aus der Welt, daß man sie ignoriert, daß wußte schon Aldous Huxley. Und an einer guten Diagnose erkennt man einen guten Arzt - und einen guten Politiker, meinte der Aphoristiker Ernst R. Hauschka. Gegen solch nackte oder vollendete Tatsachen müßte nicht nur Bundeskanzler Gerhard Schröder etwas einzuwenden haben, sondern auch gute Gesundheitspolitiker.

Dr. Matthias Solga
Mitglied
erstellt am: 20. April 2001 23:55     Sehen Sie sich das Profil von Dr. Matthias Solga an!   Senden Sie Dr. Matthias Solga eine eMail!     
Daß Ärzte vom neuesten Wissenstand abgeschnitten sind, wenn ihre Pharmavetreter keine Muster mehr abwerfen, ist aber eine ziemlich kecke Behauptung. Wenn dies stimmen würde, wären ja die Behauptungen des "Sach""verständigen""gut"achtens noch ein Loblied auf die fachliche Kompetenz der Ärzte!!

Doc budget
unregistriert
erstellt am: 21. April 2001 15:33           
Manchmal zählt nur die Absicht.
Ob dahinter Intelligenz steckt ist eine andere Frage.

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