Dokumentation: Der Fall Forum des Gesundheitsministeriums


17.3.2002

Die URL dieses Files: http://www.ariplex.com/ama/ama_dial/adi737.htm

Dieses File ist ein MIRROR. Es ist ein Teil einer Dokumentation. Das Original dieses Files befand sich in der Web-Site des http://www.dialog-gesundheit.de * Gesundheitsministeriums.

Zum Verständnis dieses Files ist es ZWINGEND erforderlich, die Einleitung dieser Dokumentation zu lesen!

Die originalen Links in diesem File funktionieren nicht!

Unsere File-Nummern entsprechen dem Aufbau zu dem damaligen Zeitpunkt, als diese Mirror-Seiten als Belegstücke gesichert wurden.

Die Deutsche Amalgam-Page ist mit dem Gesundheitsministerium weder assoziiert noch sonstwie verbunden.

Die in diesem File gemachten Ausagen dürfen auf keinen Fall bedenkenlos als wahr hingenommen werden! Fragen Sie bitte UNBEDINGT immer einen oder mehrere GUTE Ärzte. Denken Sie daran: Es geht um Ihre Gesundheit! Aus genau diesem Grund wurde diese Dokumentation erstellt!

Bitte besuchen Sie auch unsere Nachbarn auf dem http://www.ariplex.com * Antares Real-Estate InfoPlex


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Autor Thema:   Tschernobyl - gibt es Folgen?
Max Hahn
Mitglied
erstellt am: 15. April 2001 22:55     Sehen Sie sich das Profil von Max Hahn an!   Senden Sie Max Hahn eine eMail!     
In unserer Allgemeinpraxis haben wir das subjektive Gefühl, daß die Krebserkrankungen deutlich zunehmen. Von den Familien und der Umgebung kommt zunehmend die Frage, ob dies nicht Folge von Tschernobyl sein könnte.
Kennt jemand epidemiologische Studien, die Gegenden vergleichen, die unterschiedlich von der radioaktiven Wolke betroffen wurden.
Wenn es solche Studien nicht gibt, wäre es ein erneutes Armutszeugnis der deutschen Epidemiologie.

Udo Enchelmayer
Mitglied
erstellt am: 16. April 2001 17:22     Sehen Sie sich das Profil von Udo Enchelmayer an!   Senden Sie Udo Enchelmayer eine eMail!     
Hallo Herr Hahn,
ich weiß nicht ob sie hier finden was Sie suchen, aber schauen Sie mal nach :
http://marvin.physik.uni-oldenburg.de/Docs/puma/radio/messdaten.html
MfG Udo Enchelmayer

Udo Enchelmayer
Mitglied
erstellt am: 16. April 2001 19:58     Sehen Sie sich das Profil von Udo Enchelmayer an!   Senden Sie Udo Enchelmayer eine eMail!     
Auch unter > www.bfs.de < Bundesamt für Strahlenschutz könnten Sie fündig werden.

Behrmann,KA
unregistriert
erstellt am: 17. April 2001 01:27           
Tschernobyl kann JEDERZEIT wieder gefährlich werden!!!!!!!!!!!!!!!!!!!

Udo Enchelmayer
Mitglied
erstellt am: 17. April 2001 18:26     Sehen Sie sich das Profil von Udo Enchelmayer an!   Senden Sie Udo Enchelmayer eine eMail!     
Herr Behrmann, darin sind wir uns jedenfalls einig. Tschernobyl, oder jedes andere AKW kann jederzeit gefährlich werden. Auch deutsche AKW´s waren schon an der Grenze zum GAU.

Dr.C.R.
unregistriert
erstellt am: 17. April 2001 19:38           
Haben Sie eigentlich alle Jodidtabletten zuhause?Es würde nämlich zu extremen Engpässen kommen, erzählt man sich.Es liegen viel zu wenige auf Halde.Damit wenigstens unsere Schilddrüse überlebt.

ama
unregistriert
erstellt am: 17. April 2001 23:27           
>Dr.C.R.
>unregistriert
>erstellt am: 17. April 2001 19:38

>Haben Sie eigentlich alle Jodidtabletten
>zuhause?Es würde nämlich zu extremen
>Engpässen kommen, erzählt man sich.Es
>liegen viel zu wenige auf Halde.Damit
>wenigstens unsere Schilddrüse überlebt.

WAS sollen die Leute haben?

ama
http://archiv.mopo.de/archiv/1999/19991006/19991006128.html
(über dumme Fragen)

Dr.C.R.
unregistriert
erstellt am: 18. April 2001 15:25           
Jodidtabletten(200 Mikrogramm).Wegen des Jod 131.Eine abgesättigte Schilddrüse nimmt vom eventuell nach dem Gau vorhandenen Jod 131 (radioaktiv)sehr viel weniger auf.Nachdem in fast ganz Deutschland mit der Nahrung zu wenig Jod aufgenommen wird, hat hier jeder Zweite(nagelt mich nicht fest, ich bin zu faul nachzuschauen) Jodmangel.Also soll jeder seine Schilddrüse mit Jod füttern.Insbesondere beim Gau.Es gibt diesbezügliche Notverordnungen zur Ausgabe von Jodidtabletten für die Bevölkerung.Die Schilddrüsenkarzinome haben um Tschernobyl hochsignifikant zugenommen.

ROBINSON CRUSOE
unregistriert
erstellt am: 18. April 2001 15:46           
Viel eher bekommen die Leute Strahlung von Ihrem Handy oder DECT-Schnurlostelefon ab. Das Geschäft läuft wie "verrückt"!
Der GAU ist schon da !!!

Wann wird uns der Wahn umkreisen Behrmann?

harald Ruf
unregistriert
erstellt am: 18. April 2001 16:55           
Hallo Herr Hahn,

habe während meines USA Aufenthaltes 88/89 "läuten" gehört, dass angeblich eine deutliche Zunahme von Frühgeburten in 87 und 88 festgestellt ( Europa ) worden sei. Ob dies nun den Tatsachen entspricht, kann ich von hier aus nicht beurteilen und ob hierüber Erhebungen vorliegen, müßte eher Herr Rapp beantworten können. Ansonsten würde ich einmal behaupten wollen, dass hinsichtlich den Folgen von Tschernobyl nicht alles offenbart wurde.

Ob nun aber das Fehlen der von Ihnen reklamierten Studien als Armutszeugnis der deutschen Epidemiologie bezeichnet werden kann, würde ich doch eher bezweifeln. Es handelt sich hierbei wenn überhaupt um ein Armutszeugnis der deutschen Politik oder Politik insgesamt.

Wie lange noch hat es gedauert, bis die s.g. Marlboro Studie veröffentlicht wurde ? Zwanzig Jahre ?

Dr.C.R.
unregistriert
erstellt am: 19. April 2001 13:05           
Schon 1986 waren Maulkorbbeschlüsse an der Tagesordnung.Es ist immens viel vertuscht worden.Nur auf Privatinitiative (unter anderem meiner eigenen) wurden Messungen angestellt, die deutliche Strahlungserhöhungen vor allem auch an Kinderspielplätzen auf den Holzbänken ergaben.Ideal für werdende Mütter damals.Ich bin seither ausgesprochen skeptisch, ob uns eine gesundheitliche Bedrohung rechtzeitig mitgeteilt würde.

ama
unregistriert
erstellt am: 19. April 2001 13:42           
>Dr.C.R.
>unregistriert
>erstellt am: 19. April 2001 13:05

>Ich bin seither ausgesprochen skeptisch,
>ob uns eine gesundheitliche Bedrohung
>rechtzeitig mitgeteilt würde.

Nun mal nicht so pessimistisch! Frau Andrea Fischer und die Vereinigten Grünen haben einwandfrei BEWIESEN, daß die Information der Bevölkerung EINWANDFREI funktioniert.

Denken Sie doch nur mal an BSE!

Nein, Herr Doktor, die Grünen und die Bundesregierung betreiben eine einwandfreie Informationspolitik. Andrea Merkel und die CDU könnten es auch nicht besser.

Leider.

ama
http://www.khmerrouge.com
(über Käuflichkeit)

Dr.C.R.
unregistriert
erstellt am: 19. April 2001 21:18           
ama:Politiker ist Politiker, insbesondere in den Regierungshöhen.Ich glaube, daß man in diese Ränge gar nicht ohne charakterliche Abstriche und Wischiwaschi-Entscheidungen kommt.Peter`s prinzipal.Du wirst solange befördert, bis du den Job nicht mehr schaffst.Da drehe ich politisch die Hand nicht um.

Max Hahn
Mitglied
erstellt am: 19. April 2001 22:55     Sehen Sie sich das Profil von Max Hahn an!   Senden Sie Max Hahn eine eMail!     
Vielen Dank für manche Infos. Die Seite uni-Oldenburg war interessant. BfS zusammenfassung der epidemiologischen Daten war von 1996. Ich hoffe, daß das GRÜNE Umweltministerium bis Ende der Legislaturperiode neue Daten veröffentlich. Zur Häufung der Schilddrüsen-erkrankungen wird man schwer was beweisen, da die höhere Stahlenbelastung auch in Jodmangelgebieten war. Ich hoffe immer noch, daß Grüne und SPD Politiker ehrlicher als die von der CDU sind und weniger vertuschen.

Peter Rapp
Mitglied
erstellt am: 20. April 2001 00:58     Sehen Sie sich das Profil von Peter Rapp an!   Senden Sie Peter Rapp eine eMail!     
halt halt, Herr Ruf,

zwischen post und propter, Koinzidenz und Korrelation kann die beschreibende Epidemiologie nicht unterscheiden. Ohne eine plausible Theorie zu quantifizierbaren Kausalbeziehungen darf man von post nicht auf propter schließen.

Ich halte radioaktiven fallout nicht für eine plausible Ursache für Frühgeburten. Anders ist das bei der Fehlgeburtenrate. Ich nehme eigentlich an, daß es das ist, wovon Sie gehört haben. Hierfür gibt es
Dosis-Wirkungs-Kurven.

Ob jemand in Deutschland ein Kataster für fallout und Abortraten gemacht und geschaut hat, ob die beiden zur Deckung zu bringen sind, weiß ich nicht. Aborte werden nicht zentral erfaßt.

Medizinisch besonders zukunftweisend wäre so ein Kataster ohnehin nicht. Denn, daß man Schwangere nicht unnötig ionisierenden Strahlen aussetzen soll, das haben wir schon vor Tschernobyl gewußt.

PR

harald Ruf
unregistriert
erstellt am: 20. April 2001 11:37           
Hallo Herr Rapp,


auch mir erscheint ein direkter Zusammenhang zwischen Frühgeburtlichkeit und radioaktiven Fallout eher unwahrscheinlich. Andererseits erscheint es mir als durchaus denkbar, dass es infolge durchaus berechtigter Ängste der damals Schwangeren vor Schädigungen des Feten infolge des radioaktiven Fallout gehäuft zu Frühgeburten kam. Wenn ein traumatisches Erlebnis (Ereignis), sei es nun psychischer und/oder physischer Art dazu in der Lage ist, Fehlgeburten zu begründen, ist die Wahrscheinlichkeit bezüglich Kausalität hinsichtlich Frühgeburtlichkeit zumindest nicht unmöglich.


Peter Rapp
Mitglied
erstellt am: 20. April 2001 14:03     Sehen Sie sich das Profil von Peter Rapp an!   Senden Sie Peter Rapp eine eMail!     
um drei Ecken rum, wär vorstellbar.

Erstmal wären die Fakten zu sichern: die sind in den Perinatalerhebungen länderweit zentral erfaßt. Und dann wären weitere Gedanken zur Kausalität fällig.

Andere vorstellbare Gründe gibts auch haufenweise, zB Neuerungen bei der Behandlung der Infertilität oder der Frühgeburtsneigung
oder, wenn man schon die Psyche ins Spiel bringen will, gesellschasftspolitische Ereignisse...

PR

Dr.C.R.
unregistriert
erstellt am: 26. April 2001 18:43           
Zum Thema:

http://www.aerztezeitung.de/docs/2001/04/25/076a0403.asp?cat=/medizin/krebs

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