Dokumentation: Der Fall Forum des Gesundheitsministeriums


17.3.2002

Die URL dieses Files: http://www.ariplex.com/ama/ama_dial/adi730.htm

Dieses File ist ein MIRROR. Es ist ein Teil einer Dokumentation. Das Original dieses Files befand sich in der Web-Site des http://www.dialog-gesundheit.de * Gesundheitsministeriums.

Zum Verständnis dieses Files ist es ZWINGEND erforderlich, die Einleitung dieser Dokumentation zu lesen!

Die originalen Links in diesem File funktionieren nicht!

Unsere File-Nummern entsprechen dem Aufbau zu dem damaligen Zeitpunkt, als diese Mirror-Seiten als Belegstücke gesichert wurden.

Die Deutsche Amalgam-Page ist mit dem Gesundheitsministerium weder assoziiert noch sonstwie verbunden.

Die in diesem File gemachten Ausagen dürfen auf keinen Fall bedenkenlos als wahr hingenommen werden! Fragen Sie bitte UNBEDINGT immer einen oder mehrere GUTE Ärzte. Denken Sie daran: Es geht um Ihre Gesundheit! Aus genau diesem Grund wurde diese Dokumentation erstellt!

Bitte besuchen Sie auch unsere Nachbarn auf dem http://www.ariplex.com * Antares Real-Estate InfoPlex


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Autor Thema:   Plazebo
Regina
unregistriert
erstellt am: 13. April 2001 19:05           
Hallo!
Ich habe weiter oben einige Einträge zum Thema Plazebo-Effekt gesehen. Die Kritiker der alternativen Medizin behaupten ja immer, eine Heilung von DER Seite aus sei reiner Plazebo-Effekt. Man geht anscheinend sogar soweit, zu behaupten, Kinder und TIERE würden vom Plazebo Effekt genesen. SO EIN UNSINN!!! Man muß doch an sich selbst beobachten können, wie der Plazebo-Effekt funktioniert. Wenn man etwas bekommt, was einem helfen soll, fühlt man sich natürlich innerlich erstmal erleichtert und ist gespannt auf die Wirkung. Die gute Stimmung ist zweifelsfrei da. In ganz leichten Fällen (in GAAAAAAAANZ leichten Fällen oder in Hypochonderfällen) mag das allein ja auch schon die Heilung bewirken. Aber wenn das Mittel nicht wirkt und der Schmerz, die Entzündung, das taube Gefühl etc etc nicht weggeht, geht auch ganz schnell die gute Stimmung weg. Ich habe lange Behandlungserfahrung und weiß daß man das sehr gut unterscheiden kann, ob ein Mittel wirkt oder nicht. Homöopathische Mittel wirken. Wie kann es sein, daß ein Schnupfen von Arsenicum album und Natrium muriaticum NICHT weg geht, aber von Allium Cepa innerhalb von Stunden und das auch noch dauerhaft???? Hat der Placebo-Effekt bei den beiden ersten versagt?????
Hört doch auf Euren eigenen Verstand und laßt Euch nicht einreden, daß auch Tiere "die Hinwendung" spüren. Klar spüren sie das, aber allein dadurch geht es ihnen im Krankheitsfall nicht besser.
Diese Diskussion hier ist sowieso ungefähr so wie eine zwischen Anhängern der makrobiotischen Ernährern und ANGESTELLTEN von Nestle.
Da ist von Seiten der Kritiker absolut kein Interesse an Homöopathie. Meine Güte, wenn gesagt wird, es gäbe eine nebenwirkungsarme bis freie Methode, die zudem HEILT statt unterdrückt, probier ich das doch mal für mich selbst und meine Kinder aus. Und wenn das mal ausprobiert wurde (Versucht es nur mal bei einem simplen Schnupfen), redet man nicht mehr vom Placeboeffekt!

Renate Ratlos
unregistriert
erstellt am: 13. April 2001 19:47           
Regina:

"Die Kritiker der alternativen Medizin behaupten ja immer, eine Heilung von DER Seite aus sei reiner Plazebo-Effekt. Man geht anscheinend sogar soweit, zu behaupten, Kinder und TIERE würden vom Plazebo Effekt genesen. SO EIN UNSINN!!!"

Wo lassen Sie denken?

"Meine Güte, wenn gesagt wird, es gäbe eine nebenwirkungsarme bis freie Methode, die zudem HEILT statt unterdrückt, probier ich das doch mal für mich selbst und meine Kinder aus."

1. Masche zum Ködern von Opfern.

Der Sinn ist nicht eine langerwährende Verkaufsaktion.

Der Sinn des Köderns ist bereits dann erfüllt, wenn das Opfer das erste Mal gekauft hat.

2. Sie lügen.

Homöopathie ist nicht frei von Nebenwirkungen. Siehe Organon.

RR

--
After 200 years of scientific research the real mechanism of homeopathy discovered!
It is not the water, but the atoms in the water, and it is not the oxygen but the
hydrogenium atom. The prescription of the medicine is engraved in the atomic hull.
See the super-atomic microscopic pictures at http://www.ariplex.com/tina/tindoom1.htm

Hoefer
unregistriert
erstellt am: 13. April 2001 19:56           
Aus dem Abstract eines Reports mit dem Titel

"The placebo effect in animals"

von FD. McMillan, Robertson Boulevard Animal Hospital VCA

siehe hierzu

http://www.inno-vet.com/articles/1999/1199/197.htm

[Zitat (Abstract)]
... the existence of a placebo effect in animals seems counterintuitive;
however, animals have been the main subjects in experimental studies of
the mechanisms of the placebo effect for the past 70 years.
[/Zitat]

Auch in Tierstudien muss immer der Placeboeffekt beruecksichtigt werden.
Sie koennen sich ja mal einen Spass machen
und die entsprechenden Stichworte in Medline
eingeben.

Die meisten Untersuchungen zu den Mechanismen des Placeboeffekts gab es also in den letzten 70 Jahren in Tierstudien.
Glauben Sie doch nicht, dass Sie mehr wissen
als die Wissenschaftler, die in den letzten 70 Jahren sorgfaeltig dieses Gebiet erforscht haben.

MFG,

A. Hoefer

Claudia37
unregistriert
erstellt am: 13. April 2001 21:29           
Haben Sie schon einmal darüber nachgedacht, wie die nonverbale Kommunikation auf Kinder wirkt?

Wenn Sie als Mutter Zuversicht und Ruhe ausstrahlen, wird Ihr Kind das fühlen. Damit sind Sie das beste Placebo, was es überhaupt gibt.

Wenn Sie als Mutter Angst, Unruhe und Mangel an Vertrauen in eine vorgeschlagene Therapie nonverbal übermitteln, sind Sie das schlimmste Nocebo für jeden Therapieversuch.

So funktioniert Placebo beim Kind. Übrigens gibts auch dazu wissenschaftliche Untersuchungen. Medline und Embase sind wahre Fundgruben dazu.

Behrmann,KA
unregistriert
erstellt am: 14. April 2001 01:29           
Regina heißt doch eigentlich Königin.
Von was?

Behrmann,KA
unregistriert
erstellt am: 14. April 2001 01:41           
Mal wieder der blanke Schwachsinn:

. Homöopathische Wirkung ist, wie Hahnemann es schon ausgedrückt hat, geistartig (siehe unten!)
Interview zur Gründung des ersten Europäischen Instituts für Homöopathie
11.04.2001 (MD-Verlag)
mit: Gerhard Bleul
Interview mit Gerhard Bleul, dem Zweiten Vorsitzenden des neu gegründeten Europäischen Instituts für Homöopathie in Köthen (Sachsen-Anhalt) und designierten Vorsitzenden der Stiftung für Homöopathie des Deutschen Zentralvereins homöopathischer Ärzte. Gerhard Bleul arbeitet zugleich als Allgemeinarzt in Bad Camberg bei Limburg.

-- Warum war die Gründung eines Europäischen Instituts für Homöopathie nötig ?

Bleul: In Europa gibt es bisher kein Institut dieser Art. Das Problem homöopathischer Forschung ist, dass zwar an sehr vielen Stellen geforscht wird. Diese Arbeiten jedoch vorrangig an Einzelinitiativen und -projekte geknüpft sind, und es bisher wenig Koordination und Absprachen gibt. Insbesondere bei der Entwicklung von Standards für die Arzneiforschung hat sich in der Vergangenheit immer wieder gezeigt, wie schwer es ist, einheitliche Regelungen mit forschenden Homöopathen zu finden. Wir wollen nicht, dass die verschiedenen Forschungsansätze verringert werden, denn sie sind ja durchaus erwünscht und sollen deshalb auch weitergeführt werden. Es ist nur eine bessere Koordination und Bündelung nötig, um einige allgemeine gültige Kriterien erfüllen zu können.
Die Nachfrage nach einem derartigem Forschungsinstitut kam hauptsächlich von Seiten der Ärzte. Denn Patienten, die in homöopathischer Behandlung sind, sind meist sehr zufrieden. Die Ärzte sind es hingegen nicht immer, weil Arbeitsmaterialien wie grundlegende Werke der Therapie teilweise Fehler und Lücken haben. Diese werden natürlich von den einzelnen Ärzten durch Wissen und Fortbildung kompensiert. Aber man könnte sich in der Praxis manches leichter machen, wenn diese Arbeitsmaterialien verbessert würden. Dies ist eine weitere Aufgabe des Instituts.

- Was unterscheidet klinische Forschung mit Arzneimitteln der Schulmedizin von der Forschung mit Homöopathika ?

Bleul: Schulmedizinische Forschung ist vor allem Forschung an großen Patientenzahlen und ist letztendlich statistische Auswertung. Anders als in der Homöopathie steht nicht das Individuelle von Patienten, sondern die statistische Signifikanz im Vordergrund. Zudem geht sie meist von einfach definierten Krankheitsbildern aus. Forschung in der Homöopathie passt sich der Besonderheit der Homöopathie an, nämlich der Individualität des Patienten und mittelt rechnerisch nicht jede Besonderheit weg. Also können Homöopathen nur forschen, in dem sie die Praxistätigkeit möglichst unbeeinflusst lassen, vorrangig beobachten und die Prinzipen der Homöopathie bewahren. Es werden die Ergebnisse gemessen und geschaut, welche Rolle die Behandlung und die Mittel dabei gespielt haben. Dies kann natürlich auch anhand einer größeren Zahl von Patienten geschehen.

- Soll mit dem Institut auch mehr Akzeptanz gegenüber der klassischen Schulmedizin gewonnen werden ?
Bleul: Wir wollen natürlich mit der klassischen Schulmedizin im Austausch bleiben, aber dies ist nicht das Hauptziel des neuen Instituts. Hauptaufgabe ist es, dass wir unsere Bedürfnisse nach Grundlagenforschung, klinischer Forschung aber auch Dokumentation und Systematisierung befriedigen. Wir müssen dies in die eigenen Hände nehmen, da wir nicht mit öffentlicher Förderung rechnen können.
Die Homöopathie wird an den Universitäten quasi nur als Randgebiet geduldet, wie man fast sagen kann. Sie ist meist der Allgemeinmedizin zugeordnet. Es gibt zwar Vorlesungen, aber keine Lehrstühle. Und es gibt fast keine Gelder für freie Forschungsgelder. Denn wenn es Gelder gibt, sind diese meist an bestimmte Projekte und Ziele gebunden. Deswegen brauchen wir ein freies Forschungsinstitut.

- Geht es auch darum an Erklärungen für die Wirksamkeit, also Wirkmechanismen, der Homöopathie zu forschen ?

Bleul: Dies ist natürlich auch ein Teil der erwünschten Grundlagenforschung. Es ist aber nicht primär unser Anliegen sondern eher ein Wunsch, der von außen an uns herangetragen wird, nach dem Motto, „erklärt doch mal wie eure Mittel wirken“. Wir sehen diesen Erklärungsbedarf nicht unbedingt, weil wir es ja täglich in der Praxis erfahren, dass es wirkt. Wir würden uns natürlich auch gerne auf klarere Beschreibungen stützen können. Aber gleichzeitig denken die meisten Homöopathen, dass es eher eine Sackgasse in der Forschung ist, wenn wir etwa in der Materie nach Prinzipen der Wirkung suchen. Homöopathische Wirkung ist, wie Hahnemann es schon ausgedrückt hat, geistartig und immateriell und wird sich nicht abbilden lassen und nicht durch technische Untersuchung messen lassen.

- Was werden Patienten von der Gründung des Instituts haben ?

Bleul: Zum einen ist es natürlich grundsätzlich wichtig, dass eine Methode, die so weit verbreitet ist und so oft nachgefragt wird, auch ihre eigenen Forschungsabteilungen und – einrichtungen hat, so dass an den Grundlagen und an der Anwendung immer weiter gearbeitet wird. Zum anderen können über ein derartiges Institut Informationen und Erkenntnisse über seltene Krankheiten gebündelt werden. Denn immer wieder gibt es Anfragen nach Erfahrungen über die Behandlung dieser oder jener seltenen Krankheit. Über das Institut könnten beispielsweise Kontakte zu Spezialisten hergestellt werden.
http://www.yavivo.de/News/20010411/20010411_1_Interview.html

Stiens
Mitglied
erstellt am: 14. April 2001 15:57     Sehen Sie sich das Profil von Stiens an!   Senden Sie Stiens eine eMail!     
Auch hier nochmal der Hinweis auf:

www.frank-thissen.de/ivanovas

Sollte man zumindest mal gelesen haben

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