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Autor
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Thema: fakten zur Homöopathie
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Franke, Heilpraktiker unregistriert
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erstellt am: 12. April 2001 14:40
guten tag,in einer wissensch. studie befaßt sich dr. rer. nat. schmolz mit dem einfluß verschiedener homöopathischer arzneien auf die provokation bzw. modulation von transforming growth factor beta 1(TGF-ß1) in vollblut. das durch TH3-lymphozyten produzierte zytokin ist ein entscheidender faktor in der induktion bzw. aufrechterhaltung der toleranz des immunsystems gegenüber körpereigenen bestandteilen. abhängig von der homöopathischen verdünnung (D2,D3,D4,D5,D6) und von den verwendeten substanzen (z.B. luffa, mercurius, ambra, cartilago-suis) waren unterschiedliche konzentrationen des zytokin TGF-ß1 meßbar. der kommentator dr.med.frase faßt das ergebnis wie folgt zusammen: 1.deutliche beeinflussung des TGf-ß1 zur down-regulation von entz. durch homöopath. dilutionen. 2. einige substanzen zeigen bei den untersuchten verdünnungsstufen eine bessere provokation des zytokins in höheren verdünnungsstufen. veröffentlich wurde die studie in der zeitschrift für biomedizinische forschung u. industrie april 2001 issn 0340-8671 vielleicht ergiebt sich aus diesem diskussionsbeitrag ein fruchtbarer dialog über inhalte.
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Saschi Mitglied
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erstellt am: 12. April 2001 14:56
Das ist sicherlich eine Diskussion wert. Leute wie Claudia37, Ralf Behrmann und die diversen anderen medizinisch bewandten hier im Forum, werden sicher auch mit den Ausdrücken was anfangen können.Ich leider nicht - ich habe nur verstanden, daß es sich offensichtlich um den von den Wissenschaftlern verlangten Wirksamkeitsnachweis handeln könnte? Vielleicht gehts aber auch nochmal auf normaldeutsch? Das wäre nett! Herzlich willkommen |
Hoefer unregistriert
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erstellt am: 12. April 2001 15:13
Wurde homoeopathische Verduennung ("Verschuettelung") gegen nichthomoeopathische Verduennung getestet?Es handelt sich bei den betreffenden Loesungen ausnahmslos um sogenannte Niedrigpotenzen, in denen folglich Molekuele in einer Konzentration vorhanden sind, dass es prinzipiell einen Effekt geben kann. Warum wurden nicht auch Hochpotenzen getestet? Was hat das ganze eigentlich mit Homoeopathie zu tun? Eine Loesung mit der Verduennung 1:100, 1:1000 etc. kann ich auch herstellen ohne das Etikett "Homoeopathie" daraufzukleben. Es handelt sich ausserdem um eine in-Vitro-Studie, was ja eigentlich dem homoeopathischen Gedanken der "Individualmedizin" widersprechen sollte. Auch fehlen mir Informationen zur medizischen Relevanz dieser Studie. Ich wuerde das ganze so ausdruecken: man hat Loesungen verschiedener (noch relevanter) Konzentration irgendwo raufgekippt und geguckt was passiert. Das ganze "Homoeopathie" zu nennen, erscheint mir aeusserst willkuerlich. Ob diese Studie reproduziert werden kann, bleibt auch abzuwarten. Wenn es sich tatsaechlich um einen realen Effekt handeln sollte, so wird man auch in der Lage sein, das entsprechende Molekuel zu identifizieren. Das ist dann aber Naturwissenschaft. Hahnemann spielt dabei keine Rolle. MFG, A. Hoefer
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Behrmann unregistriert
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erstellt am: 12. April 2001 15:50
So isses! |
Dr.C.R. unregistriert
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erstellt am: 12. April 2001 16:27
Sag ich doch .Pseudonaturwissenschaftlich.Nach Herrn Schuhmacher müssen die Homöopathen in ihrer Kategorie bleiben.Sind sie mit dieser Methode auch geblieben, aber unwissentlich. |
renate Ratlos unregistriert
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erstellt am: 13. April 2001 19:34
Franke, Heilpraktiker:"in einer wissensch. studie befaßt sich dr. rer. nat. schmolz mit dem einfluß verschiedener homöopathischer arzneien auf die provokation bzw. modulation von transforming growth factor beta 1(TGF-ß1) in vollblut." Werbekampagne für eine Zeitschrift. "abhängig von der homöopathischen verdünnung (D2,D3,D4,D5,D6) und von den verwendeten substanzen (z.B. luffa, mercurius, ambra, cartilago-suis) waren unterschiedliche konzentrationen des zytokin TGF-ß1 meßbar." Mercurius ist Quecksilber. Eine Verdünnung von Quecksilber mit dem Faktor 1:100 ist idiotisch. Quecksilber ist hochgiftig. Quecksilber ist wesentlich giftiger als andere Metalle. Lies http://www.ariplex.com/ama/amaucal1.htm RR -- Ihre Sanduhr hat Obstipation.
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Stiens Mitglied
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erstellt am: 14. April 2001 15:51
An behrmann und C.R.:Habe etwas gefunden, das man lesen sollte, um über den Wirksamkeitsnachweis der Homöopathie reflektieren zu können: www.frank-thissen.de/ivanovas Klingt nicht dumm und vermag vielleicht etwas Schärfe (Lügen usw.") aus der Diskussion zu nehmen. |
Renate Ratlos unregistriert
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erstellt am: 15. April 2001 04:20
Stiens:"Habe etwas gefunden, das man lesen sollte, um über den Wirksamkeitsnachweis der Homöopathie reflektieren zu können: www.frank-thissen.de/ivanovas" Lesen Sie lieber die Quellen dieses religiösen Wahnsinns: http://www.dzvhae.de/Organon/Organon.html http://www.homeoint.org/books4/organon/einleitung.htm "Klingt nicht dumm und vermag vielleicht etwas Schärfe (Lügen usw.") aus der Diskussion zu nehmen." Homöopathie ist Schwindel. Samthandschuhe sind da völlig fehl am Platz! RR -- The homeopaths' intellectual brilliance is in highest homeopathic potencies.
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DR.C.R. unregistriert
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erstellt am: 15. April 2001 14:35
Vielen Dank Herr Stiens, für den Literaturhinweis.Sehr interesssant.Aber bei den Hochpotenzen geht es nicht um Plazebowirkung, die sicher auch da ist, sondern um die Tatsache, daß ein Mittel, das nicht da ist, nicht wirken kann.Intraindividuelle double blind Tests wären ohne weiteres machbar.Der Placeboartikel ist eher im Zusammenhang mit Darmsanierung interessant.Da ist wenigstens nachweisbares Material (Bakterien) vorhanden. |