Dokumentation: Der Fall Forum des Gesundheitsministeriums


17.3.2002

Die URL dieses Files: http://www.ariplex.com/ama/ama_dial/adi719.htm

Dieses File ist ein MIRROR. Es ist ein Teil einer Dokumentation. Das Original dieses Files befand sich in der Web-Site des http://www.dialog-gesundheit.de * Gesundheitsministeriums.

Zum Verständnis dieses Files ist es ZWINGEND erforderlich, die Einleitung dieser Dokumentation zu lesen!

Die originalen Links in diesem File funktionieren nicht!

Unsere File-Nummern entsprechen dem Aufbau zu dem damaligen Zeitpunkt, als diese Mirror-Seiten als Belegstücke gesichert wurden.

Die Deutsche Amalgam-Page ist mit dem Gesundheitsministerium weder assoziiert noch sonstwie verbunden.

Die in diesem File gemachten Ausagen dürfen auf keinen Fall bedenkenlos als wahr hingenommen werden! Fragen Sie bitte UNBEDINGT immer einen oder mehrere GUTE Ärzte. Denken Sie daran: Es geht um Ihre Gesundheit! Aus genau diesem Grund wurde diese Dokumentation erstellt!

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Autor Thema:   und wieder mal der SPIEGEL / Bemerkenswert
harald Ruf
unregistriert
erstellt am: 10. April 2001 17:44           
Nr. 14 vom 02.04.01 / Seite 56

" Sichtlich beeindruckt zeigten sich die obersten deutschen Richter im nun zur Entscheidung stehenden Verfahren, als der Bielefelder Bevölkerungswissenschaftler Herwig Birg auf die Gefahren einer familienfeindlichen Politik hinwies.

Um in den nächsten 50 Jahren den Zusammenbruch etwa der Pflegeversicherung durch die Vergreisung der Gesellschaft abzuwenden, so Birg, dürften theoretisch Männer erst mit 74 in Rente gehen, müssten 188 Millionen jüngerer Menschen einwandern oder jede Frau im Schnitt 3,8 Kinder gebären."


Dr.C.R.
unregistriert
erstellt am: 10. April 2001 19:03           
Aprilscherz, oder?188 Millionen?Da hören wir doch lieber mit dem Umlageverfahren auf.

harald Ruf
unregistriert
erstellt am: 10. April 2001 20:09           
Hallo Dr.C.R.,


dachte ich auch erst, ist es aber nicht. Tatsächlich 188 ( Einhundertachtundchzig ) Mio. Wüßte auch nicht wo man die unterbringen sollte. Vielleicht ist es ja doch sinnvoller mit den Frauen mal ein ernstes Wort zu wechseln. Macht ja eigentlich auch mehr Spaß.

wbensch
unregistriert
erstellt am: 11. April 2001 02:00           
Also ein ernstes Wort mit Frauen zu wechseln, das wird nichts bringen ... Spass soll es machen!

Dr.C.R.
unregistriert
erstellt am: 11. April 2001 12:19           
Oder ab 60 nur noch homöopathische Behandlung.Das spart.

Dr. Matthias Solga
Mitglied
erstellt am: 11. April 2001 19:39     Sehen Sie sich das Profil von Dr. Matthias Solga an!   Senden Sie Dr. Matthias Solga eine eMail!     
Klar! Rentner dürfen bei Rot über die Straße, war eine immer wieder gerne gehörte Pointe zu den zahllosen sozialpolitischen Maßnahmen in der DDR.

harald Ruf
unregistriert
erstellt am: 11. April 2001 20:19           

Das Problem der Vergreisung in der Pflegeversicherung betrifft in noch stärkeren Maße die gesetzliche Kranken- und Rentenversicherung.

Und unabhängig davon, dass diese Systeme in 50 Jahren aller Wahrscheinlichkeit nicht mehr existieren werden, wird sich die Frage stellen, wie unsere Gesellschaft mit den Alten und Uralten - zu denen wir dann ja auch gehören werden - in Zukunft umgehen möchte.

Unter Berücksichtigung der Tatsache, dass die Medizin in den nächsten 50 Jahren erhebliche Fortschritte hinsichtlich Gesunderhaltung und damit einer beträchtlichen Lebensverlängerung machen wird, stellt sich dann schon die Frage ob denn alles machbar sein soll, was letztendlich machbar ist.


Insoweit ist es allerhöchste Zeit, dass neben den Foren Gesundheit im Dialog und Humangenetik, ein weiteres, mit dem Titel Ethik geöffnet wird.

Es wäre wirklich schade, wenn diese für uns alle entscheidenden Fragen im Forum "Gesundheit im Dialog" "untergehen" würden. Alleine schon aus dem Grund, da ja für uns auch die Antworten wichtig werden könnten.

Michi99
unregistriert
erstellt am: 12. April 2001 08:02           
Die Diskussion ob Kinder nun zu einer Entlastung bei den Sozialabgaben der Eltern führen sollen, wurde ja durch das Verfassungsgerichtsurteil wieder losgetreten.
Das Urteil ist aus meiner Sicht absolut schwachsinnig, baut es doch auf dem von vielen immer noch erzählten Märchen vom Generationenvertrag auf. Nix ist es mehr mit dem Generationenvertrag. Der würde nur dann greifen, wenn auch alle die in Deutschland geboren werden auch arbeiten und Beiträge einzahlen. Seit die Wirtschaft nicht mehr boomt und keine Vollbeschäftigung mehr da ist es mit dem Generationenvertrag Essig. Hier könnten heute noch 20 Mio. mehr Einwohner leben, die ja auch mal Kinder waren, deswegen hätten wir auch nicht mehr Beitragszahler, sonder 20 Mio. mehr Arbeitslose!!
Ich habe es auf jeden Fall satt, mit meinen Beiträgen zur Krankenversicherung (Kinder und Ehefrauen die nicht arbeiten sind sowieso beitragsfrei mitversichert) Rente und Steuern die Kinder anderer zu finanzieren.
Unser Problem in Deutschland ist kein Bevölkerungspolitisches sondern ein Beschäftigungspolitisches. Nur ist es einfacher der Bevölkerung in die Tasche zu greifen als der Industrie, die wandert dann aus!
:0

Stiens
Mitglied
erstellt am: 13. April 2001 11:10     Sehen Sie sich das Profil von Stiens an!   Senden Sie Stiens eine eMail!     
Nachtrag zu michi99:

ein weiterer Aspekt scheint mir immer wieder unterzugehen: In der BRD leben z.Z. über 80Mio. Menschen bei einer katastrophalen alterstruktur. Wenn mann soviel Nachwuchs fordert, das die Altersstruktur wieder die Form einer Pyramide annimmt, hantiert man mit einem Zuwachs von ca. 100Mio "Neubürgern", diese Zahl wird sich aufgrund der Lebenserwartung zwangsläufig in den kommenden Jahren erhöhen.

Frage: Wo sollen die alle hin? Ist dann nicht davon auszugehen, das der Rest der Republik mit Autobahnen und Einfamilienhäusern zugepflastert wird?

Selbst dann wird man auf eine Grenze stoßen!

Ergo: Der Ruf nach mehr Kindern/jüngeren Einwanderern kann das Problem nicht lösen!!

ama
unregistriert
erstellt am: 13. April 2001 14:13           
>Stiens
>Mitglied
>erstellt am: 13. April 2001 11:10
  
>Der Ruf nach mehr Kindern/jüngeren
>Einwanderern kann das Problem nicht lösen!!

Die Leute haben ja nicht einmal genug zu Essen, Herr Stiens.

Die jetzige Versorgung basiert auf einem Raubbau an den Rohstoffen.

Die Meere sind teilweise leer, die Brutstätten der Fische vernichtet.

Die Äcker sind keine Äcker mehr, sondern Deponien für Gülle und Kot, die über speziell dafür geschaffene "Güllebanken" verwaltet werden. Doch die Flächen sind seit Jahren zu klein!

ama
http://www.guellebank.de
(über unschweizerische Konten)

Alle Zeiten sind GMT (DE)

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