Dokumentation: Der Fall Forum des Gesundheitsministeriums


17.3.2002

Die URL dieses Files: http://www.ariplex.com/ama/ama_dial/adi713-2.htm

Dieses File ist ein MIRROR. Es ist ein Teil einer Dokumentation. Das Original dieses Files befand sich in der Web-Site des http://www.dialog-gesundheit.de * Gesundheitsministeriums.

Zum Verständnis dieses Files ist es ZWINGEND erforderlich, die Einleitung dieser Dokumentation zu lesen!

Die originalen Links in diesem File funktionieren nicht!

Unsere File-Nummern entsprechen dem Aufbau zu dem damaligen Zeitpunkt, als diese Mirror-Seiten als Belegstücke gesichert wurden.

Die Deutsche Amalgam-Page ist mit dem Gesundheitsministerium weder assoziiert noch sonstwie verbunden.

Die in diesem File gemachten Ausagen dürfen auf keinen Fall bedenkenlos als wahr hingenommen werden! Fragen Sie bitte UNBEDINGT immer einen oder mehrere GUTE Ärzte. Denken Sie daran: Es geht um Ihre Gesundheit! Aus genau diesem Grund wurde diese Dokumentation erstellt!

Bitte besuchen Sie auch unsere Nachbarn auf dem http://www.ariplex.com * Antares Real-Estate InfoPlex


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  Schulmedizin - was ist zu kritisieren? Alternativen - gibt es die? (Seite 2)

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Autor Thema:   Schulmedizin - was ist zu kritisieren? Alternativen - gibt es die?
Behrmann,Kinderarzt
unregistriert
erstellt am: 09. April 2001 16:35           
Saschi sucht nach Alternativen und Gemeinsamkeiten:

Ich hätte da anzubieten: die seriöse und ausführliche Untersuchung,um zu sehen,wer überhaupt eine Behandlung braucht.

In meinem Fach ist das die Hauptarbeit;und bei den meisten Patienten kommt nach der Untersuchung heraus,daß man nichts oder fast nichts machen muß.

Das Verordnen eines Medikamentes ist dahingegen viel einfacher.

Das Problem ist aber nun,daß die Paramediziner diesen seriösen Untersuchungsaufwand im Allgemeinen nicht leisten (können/wollen).Einfach schon mal,weil sie es nicht(ausreichend) gelernt haben.
Und ihre Erklärungsmodelle sind spekulativ,nicht alternativ.
Gerade die Hoö ist ein völlig abstruses Gedankengebäude,daß es mich immer wieder wundert wie ein geistig gesunder Mitteleuropäer auf sowas hereinfallen kann.

Dr.C.R.
unregistriert
erstellt am: 09. April 2001 17:00           
Zum Thema Homöopathie ouble blind ist doch ohne weiteres möglich:Meine Mutter war Apothekerin.Vor Jahren, als Sie noch recht jung und verantwortungslos war, wie sie selbst sagt,ärgerte sie sich nachts herausgeklingelt zu werden um ein dringendes Homöopathikum D30 an einen Patienten auszu- geben.Früher stellte man sich dann als Apotheker hin, machte 10 Häufchen, vom letzten wieder, naja und so weiter halt 30 mal.Das dauerte, und ab und zu wurde dann eben nur das Lösungsmittel mitgegeben. Nachdem sie auf dem Land arbeitete, sah sie die Patienten meist wieder und die bedankten sich herzlich, das Mittel hätte gut gewirkt.Ein double blind Versuch.Jederzeit zu wiederholen.

Juergen
unregistriert
erstellt am: 09. April 2001 17:18           
Ja, Claudia, HIV ist ein so hinterhältiges Retrovirus, daß man es einfach nicht zu Gesicht bekommt. Übrigens, den jüngsten Zwischenbericht vom AIDS Advisory Panel schon gelesen, das Südafrikas Präsident Thabo Mbeki eingesetzt hatte?
Oder wenigstens eine Presseerklärung dazu?

Sollte es vielleicht doch so sein, daß es gerade umgekehrt ist: Daß die Neue Medizin nun einmal eine Tatsache ist, ob sie den AIDS-Wichteln nun gefällt oder nicht?

Juergen

Dr.C.R.
unregistriert
erstellt am: 09. April 2001 17:20           
Woher kommen diese grünen Ungeheuer?Muß man hier jedesmal die Smilies deaktivieren?

Lea
Mitglied
erstellt am: 09. April 2001 17:31     Sehen Sie sich das Profil von Lea an!   Senden Sie Lea eine eMail!     
Und es wird etwas vergessen! Woher kommt der Wissensstand, den die Medizin heute hat? Es muß ja wohl irgendwann einmal angefangen haben - und das ganz bestimmt nicht mit dem Entdecken eines Erregers! Da braucht auch niemand zu widersprechen! Angefangen hat alles auf der Basis von Pflanzen. Sicher noch ohne das geringste erforschte Wissen - sondern aus Erfahrungen heraus. Erfahrungen, dass Prieselbeeren zum Beispiel eine fiebersenkende und Kamille eine entzündungshemmde Wirkung hat.Erst nach diesen Erfahrungen kam jemand auf die Idee, die Inhaltsstoffe und Wirkungsweisen zu untersuchen und zuzuordnen. Tja und je weiter das ganze fort schritt, um so mehr Interesse gab es bei der Erforschung von Krankheiten (simpel ausgedrückt: Was der Inhaltstoffe wirkt worauf) So wurden auch Erreger oder Auslöser gefunden. Und das gleiche Gild für die "Erfindung" chemischer Substanzen. Man hat sich Erfahrungen zu eigen gemacht und daran erforscht war wie und wo wirkt oder nicht.
Man stieß also im laufe der Zeit auf mehr und mehr Erreger, Wirkstoffe, chemische Substanzen und konnte sie zuordnen. Sicher ist das keine Sache von tagen - auch darüber brauchen wir nicht zu streiten. Aber es ging mehr und mehr in die Richtung: Findet man den Erreger - kontert man mit einem Mittel (die irgendwann auch ausschließlich auf chemischer Basis entstanden und die pflnazlichen Wirkstoffe aus der Medizin weitgehend verschwanden).

Und ganz plötzlich erinnert man sich wieder, dass die Natur auch heilen kann - ob nun reine Kräutertherapie oder Homöopathie...Nur ist die Medizin heute soweit fortgeschritten, dass alles wissenschaftlich belegt werden soll und muß und was nicht bewiesen ist, wirkt auch nicht.

Ja es sind sehr viele Menschen an falscher behandlungsweise gestorben. Es gab eine Zeitlang ausser Penicillin kein anderes Antibiotikum und trotzdem war man so sehr davon überzeugt, dass es bei jeder Bakteriellen Infektion gegeben wurde - auch hier sicher oft erfolglos. Genauso wird es gewesen sein, bevor es medizinische Forschung und Entdeckung gab - aus Erfahrung etwas gegeben und trotzdem erfolglos. Schließlich sind Erfolg und Mißerfolg der Ausgangspunkt der Forschung - und das auch heute noch!

Die Schulmedizin ist oftmals notwendig. Das sollte auch so bleiben. Dennoch sollte man sich besinnen, dass die Medizin ganz simpel begann. Damit kann man wohl nicht behaupten, das Homöopathie Humbug und Scharlatanerie ist. Sie basiert genauso, wie Kräuterkunde auf pflanzlicher Basis (dabei ist egal wie verschiedene dieser Behandlungsmethoden herhergestellt werden)- ist genauso hilfreich und wirkungsvoll wie es auch in der Schulmedizin ist. Und es gibt weder in der Schulmedizin, noch in der Alternativmedizin Therapien und/oder Medikamente die völlig Nebenwirkungsfrei sind - auch nicht, wenn in der Packungsbeilage zu lesen ist "nicht bekannt" - sonst könnte man sich den Zusatz sparen, dass man dem Arzt oder Apotheker melden soll, wenn eine Wirkung auftritt, die nicht aufgeführt ist.

Alle genannten Behandlungsmethoden (natürlich ist hier nicht "Handauflegen und Omm sagen" gemeint!) haben ihre Berechtigung akzeptiert und angewendet zu werden.

Hoefer
unregistriert
erstellt am: 09. April 2001 17:45           
Mein letzter Beitrag zu diesem Unsinn:

Juergen, Sie haben doch nun wirklich keinen
blassen Schimmer. Lernen Sie doch lieber von
Fachleuten wie von Claudia37.
Als ein Vertreter der Hamersekte geht es
Ihnen aber wahrscheinlich
garnicht um die Tatsachen?

Zur Isolation des Aids-Virus:

[Zitat aus http://listen.to/hiv]
HIV wurde mit der strengsten Methode isoliert, die die Wissenschaft ermöglicht. Eine
infektiöse DNA von 9.15kb [KiloBasen] wurde von Zellen Antikörper-positiver Personen
geklont, die - über Transfektion - die Synthese eines einzigartigen Retrovirus induziert. Diese
DNA "isoliert" HIV von allen zellulären Molekülen und sogar von viralen Proteinen und RNA.
Klonierte infektiöse DNA zu haben ist die beste Methode der Isolation von HIV, die es gibt.
Der durch diese DNA kodierte Retrovirus reagiert mit den selben Antikörpern, die auch mit
Montagniers globalem HIV-Standard reagieren, der von unsterblichen Zellkulturen in vielen
Labors und Firmen der ganzen Welt für den HIV-Test produziert wird.

Die Einzigartigkeit von HIV wird durch die Entdeckung HIV-spezifischer DNA-Sequenzen in der
DNA der meisten Antikörper-positiven Menschen bestätigt. Diese DNA ist in nichtinfizierten
Menschen nicht nachweisbar, und die Wahrscheinlichkeit eine solche Sequenz in beliebigen
DNA-Proben zu finden, beträgt 1 zu 49150 - was noch viel weniger wahrscheinlich ist, als bei
täglichem Schwimmen im Atlantik in einem ganzen Leben zweimal auf das selbe
Wassermolekül zu treffen.

Die Existenz eines einmaligen Retrovirus "HIV" stellt eine plausible Erklärung für die gute
(nicht perfekte) Korrelation zwischen der Existenz von HIV-DNA und Antikörpern gegen sie bei
Tausenden Menschen, die beiden Tests unterworfen worden, dar. Die Behauptung von
Papadopulos und Lanka versagt bei der Erklärung dieser Korrelation.

Ergo: Die Behauptung von Papadopulos und Lanka ist abzulehnen. HIV existiert und wurde
isoliert.
(Peter Duesberg)
[...]
[Zitat-Ende]

A. Hoefer

Udo Enchelmayer
Mitglied
erstellt am: 09. April 2001 18:31     Sehen Sie sich das Profil von Udo Enchelmayer an!   Senden Sie Udo Enchelmayer eine eMail!     
Ja, Herr Dr.C.R., manchmal ist es einfach so, dass der Patient eine so stabile Gesundheit hat, dass er sogar die Behandlung durch den Arzt (oder die Apothekerin) übersteht. (und dass sogar der Masseur helfen kann )
MfG Udo Enchelmayer

ama
unregistriert
erstellt am: 09. April 2001 19:41           
>Juergen bekannt als Jürgen Faas
>unregistriert
>erstellt am: 09. April 2001 17:18

>Ja, Claudia, HIV ist ein so hinterhältiges
>Retrovirus, daß man es einfach nicht zu
>Gesicht bekommt.

Sie lügen!


>Übrigens, den jüngsten Zwischenbericht vom
>AIDS Advisory Panel schon gelesen, das
>Südafrikas Präsident Thabo Mbeki eingesetzt
>hatte?

Der Herr Mbeki ist ein Idiot. Das kann der von mir auch schriftlich kriegen.

In Südafrika sind 4,7 Millionen Menschen an AIDS erkrankt.

Wieviele Kranke hätten nicht sterben müssen oder wären gar nicht erst krank geworden, wenn dieser Idiot Mbeki nicht gewesen wäre!?


>Oder wenigstens eine Presseerklärung dazu?

Oder 4,7 Millionen Leichen?


>Sollte es vielleicht doch so sein, daß es
>gerade umgekehrt ist: Daß die Neue Medizin
>nun einmal eine Tatsache ist, ob sie den
>AIDS-Wichteln nun gefällt oder nicht?

Es ist eine Tatsache, das die "Neue Medizin" des Ryke Geerd Hamer nichts anderes alsd Wahnsinn ist.

Und es ist ebenso eine Tatsache, daß das Verbreiten seiner Lügen kriminell ist.


>Juergen

Mehr über "Jürgen"? Aber gerne doch:

<quote>
WHOIS Lookup 

Juergen Faas (template COCO-673478)
juerggie@heilbronn.netsurf.de
Vorstadtstr. 27
Ilsfeld, Bayern 74360 Germany

Domain Name: neue-medizin.com
Status: production

Admin Contact:
Juergen Faas (COCO-673478) juerggie@heilbronn.netsurf.de
+49 0712 524862
Technical Contact:
Philipp Koll (COCO-673524) info@philippk.de
0174 6427241
Zone Contact:
Jan Friese (COCO-673519) Info@dwddn.de
04124 890829

CORE Registrar: CORE-81

Record created: 2000-08-13 19:00:53 UTC by CORE-81
Record expires: 2001-08-13 14:07:30 UTC

Domain servers in listed order:

ns0.ns0.de
ns2.ns2.de

Database last updated on 2000-12-08 15:13:36 UTC
The previous information has been obtained either directly from the
registrant or a registrar of the domain name other than Network Solutions.
Network Solutions, therefore, does not guarantee its accuracy or
completeness.

© Copyright 2000 Network Solutions, Inc. All rights reserved.
</quote>

Ich wünsche Ihnen eine Flugkarte nach Südafrika.

Oneway Ticket!

Und dann erklären Sie mal den Südafrikanischen AIDS-Kranken...!

ama
http://www.ariplex.com/ama/amacalif.htm
(mit den besten Grüßen vom Generalstaatsanwalt)

Nina S.
unregistriert
erstellt am: 09. April 2001 20:22           
An Lea:

>Und ganz plötzlich erinnert man sich wieder, dass die Natur auch heilen kann - ob nun reine Kräutertherapie oder Homöopathie...
==>Homöopathie ist KEIN Naturheilverfahren! Die Homöopathie ist ein Konstrukt aus dem 18. Jahrhundert, als man von Chemie, Physik und verwandten Wissenschaften noch herzlich wenig wußte. Zu der Zeit waren auch noch Schröpfen, Blutegelkuren, Aderlaß und Räuchern der Luft die Mittel der Wahl. Das Wissen in der Medizin und in den Naturwissenschaften hat sich aber in den letzten 200 Jahren ständig erweitert, wieso bleibt man dann mit gutem Gewissen bei einer Uraltmethode stehen?

>Nur ist die Medizin heute soweit fortgeschritten, dass alles wissenschaftlich belegt werden soll und muß und was nicht bewiesen ist, wirkt auch nicht.
==>Falsch, was über den Placeboeffekt hinaus wirkt, kann auch nachgewiesen werden.

>Ja es sind sehr viele Menschen an falscher behandlungsweise gestorben. Es gab eine Zeitlang ausser Penicillin kein anderes Antibiotikum und trotzdem war man so sehr davon überzeugt, dass es bei jeder Bakteriellen Infektion gegeben wurde - auch hier sicher oft erfolglos.
==>Als es noch nichts anderes außer Penicillin gab, war das dermaßen selten und teuer, daß es garantiert nicht bei jedem Pups und Feuerstein gegeben wurde. Warum glaubst du, war Scharlach vor 30/40 Jahren noch so ein Problem, daß die Kinder wochenlang nicht zur Schule durften, ganze Familien in Quarantäne kamen, wenn angeblich Penicillin, das Mittel der Wahl bei Scharlach, so freizügig verteilt wurde?

>Damit kann man wohl nicht behaupten, das Homöopathie Humbug und Scharlatanerie ist. Sie basiert genauso, wie Kräuterkunde auf pflanzlicher Basis (dabei ist egal wie verschiedene dieser Behandlungsmethoden herhergestellt werden)- ist genauso hilfreich und wirkungsvoll wie es auch in der Schulmedizin ist.
==>Quecksilber, tote Bienen, Eisenphosphat, sind nur 3 Stoffe, die in der Homöopathie angeblich wirksam sind. Kräuter? Und egal wie die Medikamente hergestellt werden? Es ist doch ein Unterschied, ob ich mir einen Kamillentee koche, einen Aufguß aus Weidenrinde mache oder ob ich ein Kügelchen einer Mischung nehme, in der auch nicht der Hauch eines Wirkstoffes enthalten ist, das angeblich desto potenter wirken soll, je höher verdünnt es ist? Dem einen spreche ich ohne Zögern eine pharmakologische Wirkung zu, dem anderen nur einen Placeboeffekt.

>Alle genannten Behandlungsmethoden (natürlich ist hier nicht "Handauflegen und Omm sagen" gemeint!) haben ihre Berechtigung akzeptiert und angewendet zu werden.
==>Handauflegen und Omm sagen hilft bei dafür empfänglichen Personen so gut wie die Homöopathie, denn für mich gehört die Homöopathie genau in dieselbe Kiste.

Lea
Mitglied
erstellt am: 09. April 2001 23:37     Sehen Sie sich das Profil von Lea an!   Senden Sie Lea eine eMail!     
Nina S.

Hab ich mit nur einem Wort gesagt, dass ich homöopathisch behandelt werde oder werden will???

Und wenn Quecksilber & Co nicht aus der Natur sind....was ist es dann? Der Ursprung der heutigen Medizin liegt nunmal in der Natur! Daran gibt es nichts zu rütteln. Ich hatte auch nicht vor, alles nun mit Jahreszahlen auseinander zu nehmen. Mich interessiert die Homöopathie nicht!

Lea
Mitglied
erstellt am: 09. April 2001 23:43     Sehen Sie sich das Profil von Lea an!   Senden Sie Lea eine eMail!     
und genauso interessiert mich kein Hand auflegen oder sonst was. Deswegen pumpe ich meine Kinder aber noch lange nicht mit allen zur verfügung stehenden Mitteln voll. Es kommt immer auch auf die Diagnose und die Schwere der Krankheit/des Infekts an...So und nun verbitte ich mir weitere Unterstellungen dieser Art!

Dr. Matthias Solga
Mitglied
erstellt am: 10. April 2001 01:15     Sehen Sie sich das Profil von Dr. Matthias Solga an!   Senden Sie Dr. Matthias Solga eine eMail!     
Saschi: Ihr Beitrag von 11.49:

Sie haben völlig Recht. In einem Fachgebiet, in dem psychische Ursachen eine Rolle spielen, muß der Arzt zumindest soweit Bescheid wissen, daß er erkennt, wenn etwas nicht oder nicht nur organisch bedingt ist. Das ist aber Schulmedizin, da fängt die Alternativmedizin noch gar nicht mal an!

Man wird nicht bei jedem Krankheitsbild, zumal wenns akut daherkommt, die gesamte Anamnese benötigen. Das schafft man gar nicht. Die Fragebögen sind auch nur ein erster Anhaltspunkt, so sind sie eigentlich gedacht. Anders bei länger dauernden oder öfter wiederkehrenden Erkrankungen, in denen die "übliche" Behandlung nicht oder nicht mehr hilft. Im Allgemeinen wird auch in solchen Situationen die Hilfe bei alternativen Maßnahmen gesucht, weniger beim akuten Fall.

Daß eine Versicherung der richtige Partner sein kann, wenn es um die Speicherung aller gesundheitlichen Daten eines Menschen geht, bestreite ich ganz vehement. Trotzdem sehe ich es aber auch für zwingend notwendig, daß die medizinischen Daten eines Menschen zusammengeführt werden. Ich halte es für den einfachsten und sofort möglichen Weg, daß jeder Patient seine Unterlagen zusammen hält. In unserer Praxis empfehle ich das immer wieder. Jeder hätte seine Gesundheitsmappe, in dem die Kopien wichtiger Befunde reinkommen. Es gibt doch keine Arztpraxis mehr ohne Kopierer. Und bei Umzügen sowohl des Patienten als auch des Arztes oder bei Versicherungswechsel gäbs keine Probleme. Und jeder könnte sofort damit anfangen. Manche tun das auch. Begleitet könnte das werden durch eine Versichertenkarte, in der gespeichert wird, wer wann bei welchem Arzt war, im Zweifelsfall könnte man dann da Befunde ranbekommen. Ob da Diagnosen raufmüssen auf diese Karte, ist mir letztlich egal.

Dr. Matthias Solga
Mitglied
erstellt am: 10. April 2001 01:24     Sehen Sie sich das Profil von Dr. Matthias Solga an!   Senden Sie Dr. Matthias Solga eine eMail!     
Fällt mir mal eben so ein: 95% aller unserer Mittel (zumindest in der Urologie, wo ich es überschaue) haben eindeutig pflanzlichen Ursprung. Bis vor Kurzem haben wir ja auch noch mit tierischem Material genäht, nach BSE ist das jetzt vorbei. Urologie: die wirkliche Naturheilkunde! ;-)

Ich bins genau so leid, irgendwelche Differenzen zwischen den Zweigen der Medizin ziehen zu wollen, wie ich immer noch niemanden gefunden habe, der mir den Unterschied zwischen U-Musik und E-Musik plausibel erklären konnte. So, nun streitet schön weiter. Gute Nacht!

ama
unregistriert
erstellt am: 10. April 2001 02:24           
>Lea
>Mitglied
>erstellt am: 09. April 2001 23:43
>
>und genauso interessiert mich kein Hand
>auflegen oder sonst was. Deswegen pumpe ich
>meine Kinder aber noch lange nicht mit
>allen zur verfügung stehenden Mitteln voll.

Sie konstruieren ein einfache rhetorische Falle. Ich erlaube mir, Sie dort hinein zu befördern.

Sie konstruieren einen Gegensatz, distanzieren sich aber in einem fort. Das ist nicht nur unredlich, es ist auch dumm.

Es ist dumm, weil es sich leicht durchschauen läßt.

Es ist unredlich Ihren Kindern gegenüber.

Es ist unredlich den Diskussionsteilnehmern gegenüber.

Sie schreiben:

>und genauso interessiert mich kein Hand
>auflegen oder sonst was. Deswegen pumpe ich
>meine Kinder aber noch lange nicht mit
>allen zur verfügung stehenden Mitteln voll.

Das ist KEIN Gegensatz.


>Es kommt immer auch auf die Diagnose und
>die Schwere der Krankheit/des Infekts an...


>So und nun verbitte ich mir weitere
>Unterstellungen dieser Art!

Sie können sich verbitten, was Sie wollen. Ich werde Ihnen trotzdem Ihre verlogene Rhetorik so lange um die Ohren hauen, bis Sie entweder zugeben, daß Ihre Rhetorik ein Eigentor ist, oder Sie eingesehen haben, daß Ihre Denke Ihren Kindern schadet.

Sie schreiben:

>Es kommt immer auch auf die Diagnose und
>die Schwere der Krankheit/des Infekts an...

Das können Sie gar nicht beurteilen. Auch selbsternannte Heiler wie Homöopathen können das nicht. Homöopathie beispielsweise ist ein Probierverfahren, dazu noch mit fast ausschließlich unwirksamen Mitteln.


Sie schrieben am: 09. April 2001 23:37            
>Nina S.
>Hab ich mit nur einem Wort gesagt, dass ich
>homöopathisch behandelt werde oder werden
>will???

Sie weichen aus.


>Und wenn Quecksilber & Co nicht aus der
>Natur sind....was ist es dann?

Sie weichen schon wieder aus. Es geht nicht um die Frage, ob Quecksilber aus der Natur stammt, sondern ob Quecksilber überhaupt als Medikament geeignet ist. Dabei ist es völlig unerheblich, ob das Zeug natürlich ist oder nicht.

Zu Quecksilber liegen übrigens neue Forschungsergebnisse vor:

http://www.ariplex.com/ama/amaucal1.htm


>Der Ursprung der heutigen Medizin liegt
>nunmal in der Natur!

Ja und!? Das ist doch sowas von egal. Wir leben HEUTE. Die Neandertaler haben sich auch die Köppe mit der Keule eingehauen. Sollen wir deshalb deren Sozialverhalten zur Norm erklären?


>Daran gibt es nichts zu rütteln.

Sie lügen an den Tatsachen vorbei mit ganz primitiven Allerweltsfloskeln. Es ist wirklich total egal, ob Quecksilber in der Natur vorkommt oder nicht, Oder ob die Medizin mal damit angefangen hat, den Leuten den Bauch aufzuschlitzen. Wir leben HEUTE und müssen von unserem HEUTIGEN Wissensstand ausgehen. Sich wieder auf den Zustand von vor mehreren Hundert Jahren zurückzusetzen, hieße, das Wissen HEUTIGER Wissenschaft in den Müll zu werfen. Es hieße, sich dumm zu stellen.

Wollen Sie dumm sein?


>Ich hatte auch nicht vor, alles nun mit
>Jahreszahlen auseinander zu nehmen. Mich
>interessiert die Homöopathie nicht!

Das ist eine Schutzbehauptung von Ihnen.

Sie schrieben am: 09. April 2001 17:31

>Und es wird etwas vergessen! Woher kommt
>der Wissensstand, den die Medizin heute
>hat? Es muß ja wohl irgendwann einmal
>angefangen haben - und das ganz bestimmt
>nicht mit dem Entdecken eines Erregers! Da
>braucht auch niemand zu widersprechen!

Es ist völlig unerheblich, wie das alles mal angefangen hat. Wir leben heute, in der Welt von heute, mit dem Wissen von heute.


>Angefangen hat alles auf der Basis von
>Pflanzen. Sicher noch ohne das geringste
>erforschte Wissen - sondern aus Erfahrungen
>heraus. Erfahrungen, dass Prieselbeeren zum
>Beispiel eine fiebersenkende und Kamille
>eine entzündungshemmde Wirkung hat.

Das ist ausgemachter Quatsch, um Ihnen das mal in aller Höflichkeit zu sagen. Wenn man die heute noch praktizierten Heilrituale von Schamenen und anderen "Heilern" der Naturvölker unter die Lupe nimmt, dann sind die von denen verwendeten Mittel zu einem erschreckend großen Teil alles andere als der Heilung förderlich. Vieles stammt aus primitivstem und aus dümmstem Aberglauben, aus Glauben an Dämonen oder anderem Schmonzes.

Ich sage das hier in der gebotenen Schärfe, denn es gibt leider mehr als genug Wohlstandsunzufriedenheitsundinwissenlebenüberdrüssige, die sich im Rausch des Wahnsinns darin versteifen, ihr Seelen- und Körperheil in derartigem Natur"heil" zu suchen.


>Erst nach diesen Erfahrungen kam jemand auf
>die Idee, die Inhaltsstoffe und
>Wirkungsweisen zu untersuchen und
>zuzuordnen.

Ja und!?


>Tja und je weiter das ganze fort schritt,
>um so mehr Interesse gab es bei der
>Erforschung von Krankheiten (simpel
>ausgedrückt: Was der Inhaltstoffe wirkt
>worauf) So wurden auch Erreger oder
>Auslöser gefunden.

Da liegen Sie ziemlich daneben. Bei der Homöopathie beispielsweise ist es den "Forschern" völlig schnuppe, wie der Erreger heißt oder was auch immer. Bei der Homöopathie beruft man sich auf eine 200 Jahre alte Schwarte, in die man auch noch alles hineinlügt, was einem gerade paßt. Vor allem tut man eines: man "repertorisiert". Statt eine gezielte Ausschlußdiagnostik zu betreiben, werden die Mittelchen am Patienten ausprobiert. Wenn der vorher stirbt, hat er halt Pech gehabt. Was ist denn die berüchtigte "Erstverschlimmerung" anderes als das Weiterwuchern der Krankheit!?

Homöopathie ist angewandter Sozialdarwinismus.


>Und das gleiche Gild für die "Erfindung"
>chemischer Substanzen. Man hat sich
>Erfahrungen zu eigen gemacht und daran
>erforscht war wie und wo wirkt oder nicht.

Das stimmt nicht!

Man tut genau das nämlich nicht. Man weigert sich sogar, zu forschen. Man weigert sich, Nachweise für die Wirkung der Mittel zu erbringen. Das kann ich beweisen. Ich habe genug Sträuße mit einem der großen deutschen Heilsbringer ausgefochten. Ein bißchen davon kann man nachlesen:

http://www.ariplex.com/ama/ama_volk.htm

Der betreffende Herr, ein gewisser Peter-Hansen Volkmann, Chemikalienhändler und Arzt in Lübeck, weigert sich bis heute, zu erklären, wie er mit seinen angeblichen "Diagnose"methode "Applied Kinesiology" (die er nach seinen eigenen Worten sehr häufig praktiziert) die Empfindlichkeit der Patienten auf Amalgam testet.


>Man stieß also im laufe der Zeit auf mehr
>und mehr Erreger, Wirkstoffe, chemische
>Substanzen und konnte sie zuordnen.

So, und jetzt sitzen Sie fest. Erklären Sie uns doch bitte, wer für Sie "man" ist!

Sie weisen hier auf die Spitze der medizinischen Forschung, lügen aber an der Tatsache vorbei, daß in der Praxis eben NICHT die Spitze der medizinischen Forschung praktiziert wird.

Die Spitze der medizinischen Forschung ist zum Beispiel an der Universität Calgary zu finden, wo seit x Jahren in ungezählten Studien bewiesen wurde, daß Amalgam schädlich ist. TROTZDEM wird dieses Gift weiterhin den Menschen in die Zähne geschmiert.

Ebenso ist es mit den vielen angeblich so natürlichen "Heil"methoden. Die wurden längst widerlegt oder konnten ihre Heilwirkung niemals beweisen. Dennoch werden sie angewendet. Warum wohl? Weil sie Geld bringen. Weil es genug Menschen gibt, die sich ahnungslos den "Heilern" anvertrauen. Weil es skrupellose Politiker und Juristen gibt, die diesen Mord an der Bevölkerung vertuschen.

Vor einiger Zeit habe ich in einem Forum geschrieben, daß Amalgam Mord ist, und daß eine Frau, die dort um Rat fragte, von ihrem Leben retten solle, was noch übrig sei. Was für ein Fauxpas! Hätte ich nicht tun sollen. Es gab prompt eine Beschwerde, wie um des Himmels willen ich das der guten Frau so unverblümt hätte sagen können. Man müsse doch schonend mit ihr umgehen. Schonend, was für eine Heuchelei! Die Wahrheit ist und bleibt, daß Amalgam Mord ist, aber die Pfuscher fühlen sich bekrittelt. Also schwafeln sie was vom Nervenkostüm des armen Kranken, das man schonen müsse.

DAS ist die Praxis, meilenweit entfernt von der Spitze der medizinischen Forschung.

Wagen Sie es, das bestreiten zu wollen?


>Sicher ist das keine Sache von tagen - auch
>darüber brauchen wir nicht zu streiten.

Rhetorisches Stroh.


>Aber es ging mehr und mehr in die Richtung:
>Findet man den Erreger - kontert man mit
>einem Mittel (die irgendwann auch
>ausschließlich auf chemischer Basis
>entstanden und die pflnazlichen Wirkstoffe
>aus der Medizin weitgehend verschwanden).

Die pflanzlichen Mittel sind keineswegs verschwunden. Sie sind zum größten Teil wirkungslos in den später bearbeiteten Fällen, denn die Krankheiten, die man erst später zu bekämpfen gelernt hat, sind nun einmal nicht mit den pflanzlichen Mitteln zu bekämpfen. DESWGEN hat man doch nach WIRKSAMEN Mitteln gesucht!


>Und ganz plötzlich erinnert man sich
>wieder, dass die Natur auch heilen kann -
>ob nun reine Kräutertherapie oder
>Homöopathie...

Hier zeigen Sie wieder, daß Sie unredlich argumentieren. Hier bringen Sie nämlich die Homöopathie rein, und Sie behaupten auch noch, daß Homöopathie Naturheilkunde wäre.

Sie sind wirklich SEHR leicht zu widerlegen.


>Nur ist die Medizin heute soweit
>fortgeschritten, dass alles
>wissenschaftlich belegt werden soll und muß
>und was nicht bewiesen ist, wirkt auch
>nicht.

Sie verdrehen die Tatsachen. Die wissenschaftliche Vorgehensweise ist die Beobachtung, und daraus FOLGEND die Schlußfolgerungen über Wirksamkeiten und Nebenwirkungen.


>Ja es sind sehr viele Menschen an falscher
>behandlungsweise gestorben.

Ja und!?

Erstens gibt es weißgott mehr als genug Pfuscher.

Zweitens ist es nicht zulässig, die Pfuscher als Maßstab für das eigene Handeln zu machen, und zu sagen, was die täten, das dürfe man auch tun.

Entweder das Tun der Pfuscher ist verwerflich, dann MUSS man sich selbst um besseres Tun bemühen. Oder man ist selbst um keinen Deut besser!

Drittens muß man erst einmal feststellen, WARUM denn falsch behandelt wurde.


>Es gab eine Zeitlang ausser Penicillin kein
>anderes Antibiotikum und trotzdem war man
>so sehr davon überzeugt, dass es bei jeder
>Bakteriellen Infektion gegeben wurde - auch
>hier sicher oft erfolglos.

Wenn man nur ein einziges Mittel hat, dann kann man auch nur dieses eine Mittel geben. Wenn man keine genaue Diagnose des Erregers hat und vielleicht auch die Zeit zur Analyse zu kurz ist, was soll man da auch anderes tun? Man KANN doch nur das geben, was man hat, und hoffen, daß es wirkt.

Und man wußte sehr wohl aus den Beobachtungen, daß Penicillin nur gegen einen Teil der Infektionen hilft!


>Genauso wird es gewesen sein, bevor es
>medizinische Forschung und Entdeckung gab -
>aus Erfahrung etwas gegeben und trotzdem
>erfolglos. Schließlich sind Erfolg und
>Mißerfolg der Ausgangspunkt der Forschung -
>und das auch heute noch!

Total falsch, wie ich schon gezeigt habe.


>Die Schulmedizin ist oftmals notwendig.

1. Hochschulmedizin ist IMMER notwendig.

2. Ihre Rhetorik ist verlogen.


>Das sollte auch so bleiben. Dennoch sollte
>man sich besinnen, dass die Medizin ganz
>simpel begann.

Da vertiefen Sie sich mal wieder in Ihr Lügengespinst. Da wollen Sie nämlich durch Ihr Geschwafel mit der geschichtlichen Entwicklung (die Sie auch noch falsch erzählen) das Rad der Zeit zurückdrehen und den ahnungslosen Lesern einreden, daß...

>Damit kann man wohl nicht behaupten, das
>Homöopathie Humbug und Scharlatanerie ist.

Des Pudels Kern, zu dem Sie nach den rhetorischen Rundflügen unter die Grasnarbe zurückkommen, weil Sie nämlich trotz Ihrer gegenteiligen Beteuerungen die Homöopathie hochjubeln wollen.


>Sie basiert genauso, wie Kräuterkunde auf
>pflanzlicher Basis (dabei ist egal wie
>verschiedene dieser Behandlungsmethoden
>herhergestellt werden)- ist genauso
>hilfreich und wirkungsvoll wie es auch in
>der Schulmedizin ist.

Das ist schon wieder ein Haufen Lügen.

Beim Stichwort Quecksilber haben Sie dessen Natürlichkeit betont, weil es ja in der Natur vorkomme. Jetzt reden Sie nur noch von Pflanzen. In der Homöopathie werden aber in großem Umfang Mineralien verwendet, totes Material. Genauso tot wie Quecksilberverbindungen.

Homöopathie ist weder hilfreich noch wirkungsvoll. Der Vergleich mit den Wirkungen der Hochschulmedizin ist nur noch dreist.

Wenn Sie behaupten

>dabei ist egal wie verschiedene dieser
>Behandlungsmethoden herhergestellt werden

dann lügen Sie, daß sich die Balken biegen.
Die Homoöpathen verbrennen einige der Pflanzen. Sie nennen das ganz distinguiert "veraschen". Alle wirksamen Stoffe in der Pflanze, der ganze Reichtum, der in der Fülle von organischen Verbindungen in dieser Pflanze existiert hat, sie alle werden vernichtet zu einem Häufchen Asche, zu einem Häufchen Metalloxide. Das Zeug ist tot. Schlicht und einfach tot. Und dieser tote Dreck wird dann als Medikament verkauft.


>Und es gibt weder in der Schulmedizin, noch
>in der Alternativmedizin Therapien und/oder
>Medikamente die völlig Nebenwirkungsfrei
>sind - auch nicht, wenn in der
>Packungsbeilage zu lesen ist "nicht
>bekannt" - sonst könnte man sich den Zusatz
>sparen, dass man dem Arzt oder Apotheker
>melden soll, wenn eine Wirkung auftritt,
>die nicht aufgeführt ist.

Auch hier lügen Sie. Der derzeitige Wissensstand muß angegeben werden. Ist der derzeitige Wissensstand "nichts bekannt", dann ist dieser anzugeben. Man MUSS aber das Wissen erweitern und daher aus jeden Fall von Nebenwirkungen lernen. Dazu muß man von diesem Fall wissen. Deshalb muß jeder Fall gemeldet werden. Deshalb die Bitte um die Meldung.


>Alle genannten Behandlungsmethoden
>(natürlich ist hier nicht "Handauflegen und
>Omm sagen" gemeint!) haben ihre
>Berechtigung akzeptiert und angewendet zu
>werden.

Erstens werten Sie hier und wischen die bekannte naturheilkundliche Methode des Handauflegens vom Tisch. Handauflegen ist Erfahrungsheilkunde. Besonders Eltern wissen das.

Da haben Sie sich also schon wieder ein Bein gestellt.

Zweitens haben NICHT alle "oben genannten Behandlungsmethoden" ihre Berechtigung. Das habe ich nun wirklich ausreichend bewiesen.

Wahrscheinlich werden Sie jetzt zetern und sich alles möglich verbitten. Bevor Sie das tun, ein letzter Satz an Sie: Ich verbitte es mir, und zwar ganz entschieden, daß (und nicht nur in einem Fachforum) jemand mit solchen dumpfen rhetorischen Drehs und Lügen hantiert, wie Sie es tun. Dann gibt es nämlich Ärger, und zwar mit mir. Und das nicht zu knapp!

ama
http://www.ariplex.com/ama/nih1.htm
(über neueste medizinische Forschung)

ama
unregistriert
erstellt am: 10. April 2001 02:31           
Der letzte Link hat einen Tippfehler. Es muß heißen:

http://www.ariplex.com/ama/ama_nih1.htm

Saschi
Mitglied
erstellt am: 10. April 2001 08:34     Sehen Sie sich das Profil von Saschi an!   Senden Sie Saschi eine eMail!     
Das Ama wieder - bitte verschonen Sie uns, auch als Renate Ratlos.

Die Schweiz macht es uns vor, hier ein Zitat eines Schweizer Heilpraktikers:

"... Ich habe mehrere Patienten deren Ärzte es unterstützen, dass gleichzeitig eine homöopathische Therapie stattfindet. Bei uns müssen sämtliche Krankenkassen homöopathische Behandlungen bezahlen, wenn sie von einem dafür ausgebildeten Arzt gemacht werden. Ein Arzt, der also generell dagegen wettert, würde sich bei uns in ein schlechtes Licht setzen.
Im Inselspital in Bern kann unterdessen ein Patient verlangen, dass nebst den Schulmedizinern ein Homöopath seinen Fall begutachtet und in der Frauenklinik lässt sich momentan eine homöopathische Ärztin zur Fachärztin für Gynäkologie ausbilden und wendet die Homöopathie offiziell in der Frauenklinik an.
Nur Geduld, das wird auch in Deutschland noch so weit kommen!"

Was zu wünschen wäre!

InfoDiJo
Mitglied
erstellt am: 10. April 2001 08:46     Sehen Sie sich das Profil von InfoDiJo an!   Senden Sie InfoDiJo eine eMail!     
Herr Dr. ign. Solga:

Und wenn Sie sich noch 50 Jahre die Finger wund schreiben: Es gibt keine Metastasen!

Christian Joswig

Nina S.
unregistriert
erstellt am: 10. April 2001 09:06           
An Lea:

>Und wenn Quecksilber & Co nicht aus der Natur sind....was ist es dann? Der Ursprung der heutigen Medizin liegt nunmal in der Natur! Daran gibt es nichts zu rütteln. Ich hatte auch nicht vor, alles nun mit Jahreszahlen auseinander zu nehmen. Mich interessiert die Homöopathie nicht!
==>Dafür war Dein Ursprungsposting, auf das ich mich bezog, eine recht heftige Verteidigungsrede für Homöopathie & Co.!

>und genauso interessiert mich kein Hand auflegen oder sonst was. Deswegen pumpe ich meine Kinder aber noch lange nicht mit allen zur verfügung stehenden Mitteln voll. Es kommt immer auch auf die Diagnose und die Schwere der Krankheit/des Infekts an...So und nun verbitte ich mir weitere Unterstellungen dieser Art!
==>Ich unterstelle nichts, ich habe mich bloß auf Deinen Beitrag bezogen und die entsprechenden Stellen sogar gekennzeichnet, damit keine Mißverständnisse auftreten. Nur getroffenen Hunde beißen, habe ich Dich getroffen? ;-)

ama
unregistriert
erstellt am: 10. April 2001 09:21           
>InfoDiJo alias Christian Joswig
>Mitglied
>erstellt am: 10. April 2001 08:46
>  

>Herr Dr. ign. Solga:

Aber, aber, Herr Christian Joswig, Sie werden doch nicht von sich auf andere schließen wollen, oder!? Was den Punkt Ignoranz betrifft, so sind Sie doch in der absoluten Spitzenklasse: Sie stiften andere zu lebensgefährlichen Handlungen an, Sie behaupten, Sie würden niemanden überzeugen wollen, und neigen zu Handgreiflichkeiten, wie Sie heute morgen in einem anderen Thread demonstriert haben.


>Und wenn Sie sich noch 50 Jahre die Finger
>wund schreiben: Es gibt keine Metastasen!

Sie lügen.


>Christian Joswig

ama
http://www.neuropsychiater.de
(über Therapien)

ama
unregistriert
erstellt am: 10. April 2001 09:36           
>Saschi
>Mitglied
>erstellt am: 10. April 2001 08:34
>
>Das Ama wieder -

"Das Ama"? Was will uns der Autor damit sagen? Und was will er uns nicht sagen. Ich weiß, was er uns nicht sagen will: Daß er auch unter anderen Pseudonymen in den Foren schreibt.


>bitte verschonen Sie uns, auch als Renate
>Ratlos.

Das müssen Sie schon mit Frau Ratlos ausmachen.


>Die Schweiz macht es uns vor, hier ein
>Zitat eines Schweizer Heilpraktikers:

Trottel gibt es überall. Warum nicht auch in der Schweiz?


>"... Ich habe mehrere Patienten deren Ärzte
>es unterstützen, dass gleichzeitig eine
>homöopathische Therapie stattfindet.

Hauptsache, das Geld fließt.


>Bei uns müssen sämtliche Krankenkassen
>homöopathische Behandlungen bezahlen, wenn
>sie von einem dafür ausgebildeten Arzt
>gemacht werden.

Der Grund ist sehr einfach: Die Naturheilpfuscher haben in der Schweiz den Marsch durch die Institutionen gemacht. Im Internet finden sich genug Belege dafür. Über diese Machtergreifung zu jubeln? Nein, pfui Teufel!


>Ein Arzt, der also generell dagegen
>wettert, würde sich bei uns in ein
>schlechtes Licht setzen.

Zu Nazizeiten war es in Deutschlan auch nicht sehr opportun, gegen das System zu sein.


>Im Inselspital in Bern kann unterdessen ein
>Patient verlangen, dass nebst den
>Schulmedizinern ein Homöopath seinen Fall
>begutachtet und in der Frauenklinik lässt
>sich momentan eine homöopathische Ärztin
>zur Fachärztin für Gynäkologie ausbilden
>und wendet die Homöopathie offiziell in der
>Frauenklinik an.

Hauptsache, das Geld fließt.


>Nur Geduld, das wird auch in Deutschland
>noch so weit kommen!"
>Was zu wünschen wäre!

Ich denke, daß die Deutschen aus einer Nazizeit gelernt haben sollten...

Sogar die Katholiken haben aus der Inquisition gelernt: daß es gesünder ist ohne die Inquisition.

ama
http://www.verfassungsschutz.de
(was wir auch in der Medizin brauchen, und zwar dringend!)

Lea
Mitglied
erstellt am: 10. April 2001 14:14     Sehen Sie sich das Profil von Lea an!   Senden Sie Lea eine eMail!     
Nochmal Richtigstellung!

Ich habe nicht vor gehabt die Homöopathie zu verteidigen - sollte das so verstanden worden sein, dann bitte ich es zu entschuldigen! Grund:

1. Ich werde und wurde nicht homöopathisch behandelt, sondern schulmedizinisch. So ist Camillosan beispielsweise eine sehr wirksame Salbe für wunde Brustwarzen beispielsweise und ein anerkanntes stink normales Arzneimittel! Ein Windelsoor dagegen behandeln wir mit Multilind - Nystatin, auch ein stinknormales Arzneimittel! Nur mit dem Unterschied, dass wir vieles verschrieben bekommen, was auf pflanzlicher Basis hergestellt wird - nix Homöopathie!

2. Meine Ausführungen in der ersten Antwort galten lediglich des Streitthemas - ob Alternativmedizin oder Schulmedizin. Ich versuchte klarzustellen, dass die Medizin wie sie heute ist aus dem entstand, auf das viele nun zurückgreifen (wollen). Ich habe jedoch nicht gesagt, dass ich das gut finde!

3. Ich möchte bitte eine konkrete Antwort auf die Frage: WAS IST FAHRLÄSSIG MEINEN KINDERN GEGENÜBER? WAS??? Ich habe hier weder genau beschrieben, was ich wann mit ihnen tue, noch was sie wann bekommen. Meine Kinder werden ganz normal von einer Ärztin behandelt, es werden weder "Experimente" mit sogenannter Alternativmedizin gemacht noch weigere ich mich sie impfen zu lassen usw. Auch habe ich mich niemals gegen einen Arzt gestellt, wenn dieser eine bestimmte Behandlungsmethode für richtig hält (schulmedizinische Methoden!). Beantworten Sie also bitte meine Frage und lassen Sie danach in Zukunft meine Kinder aus dem Spiel! Sie können gar nicht wissen, was ich tu oder auch nicht, wenn ich es hier nicht FREIWILLIG schreibe!

Bevor ich es vergesse und Sie mir wieder fahrlässigkeit vorwerfen! Eines meiner Kinder hat schweres Asthma - es wird NUR schulmedizinisch behandelt, was bedeutet: Inhalation mit herkömmlichen Mitteln, Dosieraerosol mit Cortison, Notfallzäpfchen mit Prednison (m. W. ist das Cortison bzw. ähnlicher Wirkstoff) usw. Ein zweites meiner Kinder hat eine riesige Schuppenflechte - geerbt von der Familie des Vaters. Behandlungsweise: Schulmedizinisch durch normale Haarkuren (in dem Fall Terzolin). Mein "noch" jüngster hat neurodermitis (dafür kein Asthma) bekommt zum Glück keine großen Schübe dieser Krankheit, hat keine Allergie gegen Nahrungsmittel - dafür reagiert er auf sich selbst. Das bedeutet, ein Infekt kündigt sich mit einem "Schub" an. 3 Tage später ist der Spuk vorbei und der Junge muß nur noch wegen des Infekts behandelt werden. Behandlung der Haut: Eine Zink-Tinktur (es ist nochetwas drin, was mir gerade nicht einfällt) aus der Apotheke - verschrieben von einer Schulmedizinerin. Für den Notfall eine Cortisonsalbe.
Und wenn diese Behandlungsmethoden der chronischen leiden fahrlässig ist, was ist dann die schulmedizinische Behandlung bei einem Infekt, die empfohlenen Impfungen etc.?
Meine Kinder bekommen weder besondere Öko-Kost, weil jemand aus der Familie gerade auf dem "Tripp" ist, sie haben auch keine ÖKO-Klamotten oder sonst was dieser Richtung - es sind ganz normale Kinder mit einer ganz normalen Familie und ganz normalen Krankheiten! Also möchte ich von Ihnen jetzt eine ehrliche Antwort auf meine Frage - Ihrer Unterstellung.

So und was die Behauptung angeht, dass Homöopathie = Scharlatanerie ist: Jeder soll sich und seine Familie so behandeln, wie er es für richtig hält! Deswegen lasse ich mir von Ihnen nicht sagen, dass ich die Homöop. verteidige! Es ging einzig darum, ob sich alle möglichen Behandlungsweisen vereinbaren lassen. Und aufgrund der Tatsache, dass die Medizin einmal wie oben erwähnt angefangen hat, sollte es schon möglich sein. Ob nun wer was davon hält oder nicht! Wems hilft bitte schön! Wems nicht hilft - auch gut. Und weiter?

Und AMA nochwas: Sie sind soooo schön anonym! Von Ihnen lasse ich mich nicht als Lügner hinstellen! Ohne Beweise schon gar nicht. Und Ihre chicen Links die sie immerzu einfügen: DIE INTERESSIEREN MICH EINEN DRECK! Warum? Weil sie zu allem und jedem einen "passenden" Link parat haben. Was mich interessiert, suche ich mir selbst zusammen (nein nicht nur im Netz!!!Auch nicht aus bunten Blättchen!!! sondern von Personen die davon etwas verstehen! und ganz bestimmt nicht von Ihnen!)

Herr Dr. Solga.

Entschuldigen Sie bitte, wenn ich Sie jetzt anspreche. Sie sind Urologe und ich selbst jahrelanger Patient der Urologie. Wenn Sie mögen, mailen Sie mich bitte an. Vielleicht können wir als Arzt und patient über mein chronisches Leiden diskutieren. Es gibt da einige Dinge, die für mich heute äußerst rätselhaft sind! Vielen Dank!

Behrmann
unregistriert
erstellt am: 10. April 2001 16:04           
Lea:
. Dennoch sollte man sich besinnen, dass die Medizin ganz simpel begann.

Ja,aber warum wollen Sie wieder zurück zu den unseligen Anfängen und den Fortschritt nicht nutzen.

Sie haben sich in Ihr Auto wahrscxheinlich auch eine Dampfmaschine eingebaut und den schönen leisen Ottomotor rausgeschmissen.

Und: was soll Hoö mit Natur zu tun haben?.Sie widerspricht allen Naturgesetzen.

Behrmann
unregistriert
erstellt am: 10. April 2001 16:24           
Lea;irgendwas an Ihrer Schreibweise muß seltsam sein,denn (auch in dem anderen Forum)
sind sie gezwungen,nach einem Brief immer eine oder mehrere Richtigstellungen zu schreiben;was Sie aber nicht hindert,z.B. mir fortwährend Ungenauigkeit vorzuwerden.
Sehr seltsam!

Saschi
Mitglied
erstellt am: 10. April 2001 17:18     Sehen Sie sich das Profil von Saschi an!   Senden Sie Saschi eine eMail!     
Lea, hör doch auf, Dich provozieren zu lassen. Das Ama braucht man nicht zu lesen. Abgesehen davon, daß es anonym ist, ist es auch noch verbohrt, verbiestert und verbrettert. Und freut sich jedesmal diebisch, wenn Du wieder voll drauf anspringst... Lohnt nicht. Echt nicht.

Saschi
Mitglied
erstellt am: 10. April 2001 17:23     Sehen Sie sich das Profil von Saschi an!   Senden Sie Saschi eine eMail!     
Um mal wieder zum Thema zu kommen:

Herr Dr. Solga, gibt es denn soetwas wie Patientenmappen?
ich denke, daß viele einfach nicht auf die Idee kommen, und deshalb sollte siwas propagiert werden. Schon auch deshalb, weil viele gar nicht wissen, daß Ihnen ihre Krankenberichte ja auch zustehen, sie Einblick haben dürfen (mE sogar sollten!)

Es gibt ja sogar Ärzte, die auf den Datenschutz verweisen, wenn man nach seiner Akte fragt! Das ist kein Scherz, mein Opa mußte sich das anhören- seine daten sollten also vor ihm selbst geschützt werden...

Nun denn, es liegt noch einiges im Argen.

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