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Autor
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Thema: Zur heutigen Gerichtsentscheidung zur Pflegeversicherung
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Behrmann,KA unregistriert
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erstellt am: 03. April 2001 20:53
Ich verstehe den Unmut der Ministerin nicht. Sie skandierte: Die Kinderlosen subventionieren die gratis mitversicherten Familienangehörigen solidarisch.Halt,stopp: bei den Familien mit Kindern ist das ja auch in Ordnung,obwohl das ganze nichts mit Gesundheitswesen zu tun hat,sondern in den Etat des Familienministeriums gehört,um das Gesundheitssystem zu entlasten. Was aber nun überhaupt nicht in einesn der Etats gehört,sind die kinderlosen,nicht arbeitenden und nicht pflegenden Ehepartner,die nur profitieren,weil sie verheiratet sind.Ich nenne das Schmarotzen. Diese hätten der Gesellschaft für ihre Krankenversicherung einen angemessenen Beitrag zu zahlen. Die Paare mit Kindern subventionieren mit hohen Kosten für sich selbst die Renten und letzlich auch die Krankenversicherung für diese Damen(und es sind fast alles solche),die vormittags 3 Stunden frühstücken und dann ihrem Karrieremachenden Macho die Hemden bügeln - wenn sie nicht dafür auch noch Personal haben. So geht es nicht. Und die Frau Ministerin scheint das nicht zu überschauen zu wollen,obwohl sie es doch besser wissen müßte. Die ungerechtfertigte Gratismitversicherung der genannten Profiteure scheint mir aber in allen Parteien eine heilige Kuh zu sein.
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lucky unregistriert
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erstellt am: 03. April 2001 21:16
Lieber Herr Beermann, man kann die Sache mit den Kindern auch so sehen: Es zahlt ein, wer Einkommen hat. Die Kinder haben noch keines. Bis zu ihrem ersten Einkommen sind sie mitversichert - wie jeder andere Einkommenslose auch (solange er krankenversichert ist).Nebenbei kommt ein kapitaler Geburtsfehler ans Licht: Die Umlagefinanzierung. Das wird genau wie bei der Rente noch im Desaster enden. Die armen Kinder sollen ruhig noch ein paar Jahre beitragsfrei versichert sein. Dann müssen sie 40 Jahre lang immer mehr zahlen. Und zum Schluß ist für sie leider nichts mehr da... Dafür sind heute allenthalben Szenen wie diese zu beobachten: Oma hat Opa in 60 Jahren Ehe immer die Hemden gebügelt und das Brot hingestellt, die Wohnung aufgeräumt und ist mit ihm spazieren gegangen. Nun geht alles etwas schlechter. Opa kann nicht mehr so richtig. Oma wäscht ihm den Rücken und zieht ihm die Socken an. Und plötzlich kommt ein Herr namens Blüm gelaufen und nimmt mein Geld, damit Oma das nicht umsonst tun muß. (Dafür hungern jetzt meine drei Kinder).
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Klaus Vetter unregistriert
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erstellt am: 04. April 2001 01:00
Lucky, ich dachte bisher Sie könnten außer schreiben auch lesen. Ich scheine mich geirrt zu haben. |
Sabine unregistriert
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erstellt am: 04. April 2001 01:21
Lucky irrt - es gibt sehr wohl Kinder, die eine Art "Einkommen" haben, nämlich z.B. Halbwaisen. Und die zahlen bereits im Alter von z.B. 4 oder 5 Jahren von ihrer Halbwaisen-Rente einen entsprechenden Beitrag zur Pflegeversícherung!!! Sie sind auch nicht mehr beim überlebenden Elternteil mitversichert, sondern auch Krankenversicherungsbeiträge werden von der Rente abgezogen! Diese Kinder tragen also auch schon in allerjüngsten Jahren zur Solidargemeinschaft der Versicherten bei!!! (Auch wenn die Rente nur DM 140,--/Monat beträgt) Erwachsene sind bei einem solchen "Einkommen" beitragsfrei (Rentner ausgenommen)
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lucky unregistriert
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erstellt am: 04. April 2001 19:12
Liebe Sabine, das scheint mir dann eine Ungleichbehandlung zu sein: also ab vor`s Verfassungsgericht.Herr Vetter, Sie sprechen in Rätseln. Lösen Sie sich auf. Da Oma sowieso schon immer alles für Opa gemacht hatte und gar nicht fassen konnte, daß es nun nach 60 Jahren Ehe dafür Geld geben sollte, und da sie dafür auch gar keine so rechte Verwendung hatte, kriegen das jetzt ihre Enkelkinder auf`s Sparbuch. Und schon fällt ihnen das Hungern etwas leichter.  |
Dr.C.R. unregistriert
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erstellt am: 05. April 2001 13:14
Deutlich gerechter fände ich weitere Steuerentlastungen für Eltern mit Kindern.Jedes Mitglied zahlt ja einen ordentlichen Beitrag in die Pflegeversicherung.Die ohne Kinder meist lebenslang und zu zweit.Nur wegen der Fehlkonstruktion Umlageverfahren kommt die Diskussion auf.Es hat scheinbar keiner der Verantwortlichen aus dem Rentendesaster gelernt. |
Michi99 unregistriert
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erstellt am: 12. April 2001 08:29
Die Diskussion ob Kinder nun zu einer Entlastung bei den Sozialabgaben der Eltern führen sollen, wurde ja durch das Verfassungsgerichtsurteil wieder losgetreten. Das Urteil ist aus meiner Sicht absolut schwachsinnig, baut es doch auf dem von vielen immer noch erzählten Märchen vom Generationenvertrag auf. Nix ist es mehr mit dem Generationenvertrag. Der würde nur dann greifen, wenn auch alle die in Deutschland geboren werden auch arbeiten und Beiträge einzahlen. Seit die Wirtschaft nicht mehr boomt und keine Vollbeschäftigung mehr da ist es mit dem Generationenvertrag Essig. Hier könnten heute noch 20 Mio. mehr Einwohner leben, die ja auch mal Kinder waren, deswegen hätten wir auch nicht mehr Beitragszahler, sonder 20 Mio. mehr Arbeitslose!! Ich habe es auf jeden Fall satt, mit meinen Beiträgen zur Krankenversicherung (Kinder und Ehefrauen die nicht arbeiten sind sowieso beitragsfrei mitversichert) Rente und Steuern die Kinder anderer zu finanzieren. Unser Problem in Deutschland ist kein Bevölkerungspolitisches sondern ein Beschäftigungspolitisches. Nur ist es einfacher der Bevölkerung in die Tasche zu greifen als der Industrie, die wandert dann aus! 
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Stiens Mitglied
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erstellt am: 13. April 2001 11:21
Die "Kosten" der Kinderaufzucht - tolle Zahlen übrigens - werden z.Z. -Spiegel?/Focus? - schon heute zu über 40% von allen gemeinsam getragen:Kostenfreie Mitversicherung in der GKV, Kindergarten, Schule, Schulbusse, verminderte Eintrittspreise, Berufsschule, Universität uvm. Verstehen Sie mich bitte nicht falsch: Ich finde das ganz o.k., kann aber das Getöse über das "Schmarotzertum" der kinderlosen nicht mehr hören!! Kinder werden immer schlechter erzogen, das Alleinerziehen hat einen hohen Stellenwert und führt in vielen Fällen zur Sozialhilfe... Kinder sind daran nicht schuld, aber die Erwachsenen - sprich Eltern - sollen dafür immer mehr Geld erhalten? Wo bleibt da die Qualitätssicherung? |
ama unregistriert
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erstellt am: 13. April 2001 14:19
>Stiens >Mitglied >erstellt am: 13. April 2001 11:21 >Die "Kosten" der Kinderaufzucht - tolle >Zahlen übrigens - werden z.Z. >-Spiegel?/Focus? - schon heute zu über 40% >von allen gemeinsam getragen:Das ist ein Trugschluß, Herr Stiens. Die Kinder von heute sollen die Altenpfleger- und Ernährer von morgen sein. Das kann jedoch nur so lange funktionieren, wie die Sterberate so hoch ist, daß die Population klein bleibt. Wenn dem nicht mehr so ist (und es ist nicht mehr so!), dann gibt es eine Populationslawine, die die gesamte Natur und damit alle Lebensgrundlagen auf diesem Planeten vernichtet. >...aber die Erwachsenen - sprich Eltern - >sollen dafür immer mehr Geld erhalten?
Vor allem: WOFÜR sollen die das Geld erhalten? Dafür, daß sie unseren Planeten, die Grundlage unseres Lebens, noch schneller vernichten!? >Wo bleibt da die Qualitätssicherung?
Was wollen Sie vom Geist der Loveparade anderes erwarten als Geilheit und Spaßkultur? ama http://www.geil.de (über Qualitätssicherung und Sinnsicherung dank Internet)
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Dr.C.R. unregistriert
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erstellt am: 13. April 2001 20:29
Ich sehe mich in der ZEIT 15 bestätigt:Dies ist kein Problem der Pflegeversicherung, sondern der Einkommenssteuer.Da haben die Verfassungsrichter wieder mal so richtig "formal" gedacht.Und nur über die konkrete Fragestellung geurteilt.Die machen sich`s einfach.Wenn ich bei Halsschmerzen nur immer in den Hals schauen würde. |