Dokumentation: Der Fall Forum des Gesundheitsministeriums


17.3.2002

Die URL dieses Files: http://www.ariplex.com/ama/ama_dial/adi683.htm

Dieses File ist ein MIRROR. Es ist ein Teil einer Dokumentation. Das Original dieses Files befand sich in der Web-Site des http://www.dialog-gesundheit.de * Gesundheitsministeriums.

Zum Verständnis dieses Files ist es ZWINGEND erforderlich, die Einleitung dieser Dokumentation zu lesen!

Die originalen Links in diesem File funktionieren nicht!

Unsere File-Nummern entsprechen dem Aufbau zu dem damaligen Zeitpunkt, als diese Mirror-Seiten als Belegstücke gesichert wurden.

Die Deutsche Amalgam-Page ist mit dem Gesundheitsministerium weder assoziiert noch sonstwie verbunden.

Die in diesem File gemachten Ausagen dürfen auf keinen Fall bedenkenlos als wahr hingenommen werden! Fragen Sie bitte UNBEDINGT immer einen oder mehrere GUTE Ärzte. Denken Sie daran: Es geht um Ihre Gesundheit! Aus genau diesem Grund wurde diese Dokumentation erstellt!

Bitte besuchen Sie auch unsere Nachbarn auf dem http://www.ariplex.com * Antares Real-Estate InfoPlex


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Autor Thema:   Krankenkassenbeiträge
hannelore
unregistriert
erstellt am: 28. März 2001 23:05           
Es geht einfach nicht mehr so weiter. Die den Bürger(auch ich)haben die Nase voll davon was uns unter dem Namen der Soldidarität alles abverlangt wird. Bei DM 906,00 mtl. Krankenkassenbeitrag habe ich mir erlaubt nun die Kasse zu wechseln und höre jetzt, daß dies unsolidarisch war und dann soll auch noch die Einsparung, die ich für den Besuch eines Fitnesstudios verwende, da ich meinen hohen Beitrag "sitzend" vediene und diesen Ausgleich brauche, wieder zunichte gemacht werden. Stärkung der Eigenverantwortung und Vorsorge sowie Mitbeteiligung an den Kosten der Gesundheit ist zukünftig unverzichtbar. Was da gegen die BKKs gesagt wird, ist polemisch. Auch in den BKKs sind nicht nur junge und ganz gesunde Menschen als Mitglieder (z.B.ich bin 53 Jahre).Die jungen Leute gründen Familien da sind auch viele Risiken abzudecken. Es werden von der Bundesministerin wieder tolle neue Töpfe entwickelt wohin das nun einzukassierende Geld abgestellt wird. Der Verdacht, daß der Umgang mit den Beiträgen bei den GKVs nicht der sparsamste ist, belegt sich schon durch deren Werbekampagnen. Ja, warum nicht eine Krankenkasse mit Grundversorgung und das andrere nach Wahl mit Aufschlägen. Sozial ja - aber mit Grenzen.

Dr. Matthias Solga
Mitglied
erstellt am: 28. März 2001 23:13     Sehen Sie sich das Profil von Dr. Matthias Solga an!   Senden Sie Dr. Matthias Solga eine eMail!     
Wenn Sie z.B. 12% weniger zahlen, aber die Kasse bezahlt an die ambulanten Ärzte nur ein Drittel dessen, was die "teure" Kasse bezahlt, drei Fragen:

1. Wo bleibt denn dann das Geld, das Sie der vermeintlich billigen Kassen zahlen? Müßten Sie dann nicht auch erwarten dürfen, nur ein Drittel zu zahlen, statt der erbärmlichen Ersparnis von nur 12%?

2. Ist denn dann die vermeintlich billige Kasse wirklich billig?

3. Wer außer Ihnen und den Sie behandelnden (oder gottseidank nicht behandelnden) Ärzten wird denn da noch betrogen?

hannelore
unregistriert
erstellt am: 28. März 2001 23:34           
Herr Dr. Solga, da habe ich mich schon erkundigt. Der Satz für den Arzt liegt über dem der AOK. Ihre Argumentation scheint mir unsachlich.

Klaus Vetter
unregistriert
erstellt am: 29. März 2001 00:35           
Hannelore, in welcher Krankenkasse sind Sie ?
Da ich von meiner auf diesbezügliche Anfragen nur unbefriedigende Antworten erhielt, würde ich ganz gern in eine Kasse wie die Ihrige wechseln.
Danke
Klaus Vetter

harald Ruf
unregistriert
erstellt am: 29. März 2001 02:01           
Nein verehrte Hannelore,


in den BKKs sind sicherlich nicht nur junge und ganz gesunde Leute.

Aber es sind zu viele junge gutverdienende alleinstehende Leute. Und genau diese Personenkreise fehlen den "alten" Kassen.

Und wenn am Ende bei den "alten" Kassen nur die Alten, Kranken, Behinderte und Familien verbleiben, ist es doch einfach nachvollziehbar, dass diese Kassen ein Problem bekommen. Insoweit ist Ihr Verhalten tatsächlich "unsolidarisch".

Und überlegen Sie doch einmal. Was geschieht denn, wenn diese "schlechten" subjektiven Risiken morgen an der Tür Ihrer tollen neuen BKK anklopfen ?

Und liebe Dame, der Weg von 52 zu 72 ist nicht weit.

Und die alten von heute, sind die Generation, denen - auch Sie - es zu verdanken haben, dass Sie sich Ihr Geld heute im "sitzen" verdienen können. Es soll tatsächlich Menschen geben, die ihr Geld auch mit den Händen und/oder mit der Birne verdienen. Leute die "sitzend" verdienen, waren mir schon immer etwas suspekt. Erinnert mich so an Beamte und Mitarbeiter von Krankenkassen.

Und, warum gehen Sie eigentlich nicht gleich zu einem privaten Versicherer ? Ich kann es Ihnen verraten.

Mit "52" sind Sie für diese schon heute im Jahre 2001 ein denkbar "schlechtes subjektives" Risiko. Und vor allen Dingen, die wollen schon gerne vor Abschluß des Vertrages wissen, wen Sie sich da "einkaufen".


Fazit

Freuen Sie sich am niedrigeren Beitrag und genießen Sie. Ich fürchte, lange werden Sie hieran keine Freude haben.

Dr. Matthias Solga
Mitglied
erstellt am: 29. März 2001 02:56     Sehen Sie sich das Profil von Dr. Matthias Solga an!   Senden Sie Dr. Matthias Solga eine eMail!     
hannelore, da sind Sie einfach schlecht informiert worden. Glauben Sie Ihrer Krankenkasse einfach so alles, was die sagt, müssen Sie auch Ihrer Bank absolut hörig sein, sonst wirds unglaubwütdig. Scherz beiseite, Fakten her:

1. Kopfpauschalen in Berlin:

http://www.kvberlin.de/Navigation/navigatpub.html

2. Schon mal was von Kassenflucht oder Scheinkassensitzen gehört? Wenn nicht, erkläre ich Ihnen gerne, wie hier die Veruntreuung von Versichertenbeiträgen und der Betrug der Ärzte so funktioniert. Sie können aber gerne mal das Forum durchsehen. (wenn ich z.B. in einem Linux-Forum eine Frage stelle, die ähnlich von absolutem fachlichen Unwissen gezeichnet ist, bekomme ich regelmäßig ein **rtfm** zuück. Was heißt das? Read the f...... manual. Ähnliche Netiquette sollten sich auch hier durchsetzen.)

Seitz
Mitglied
erstellt am: 29. März 2001 13:27     Sehen Sie sich das Profil von Seitz an!   Senden Sie Seitz eine eMail!     
<<Herr Dr. Solga, da habe ich mich schon erkundigt. Der Satz für den Arzt liegt über dem der AOK. Ihre Argumentation scheint mir unsachlich.<<

Oh je liebe Hannelore, wer hat ihnen denn diesen Bären aufgebunden??
Ich verstehe ihren Zorn, daß sie für monatlich 906,- nur eine budgetierte Vesorgung erhalten. Dies liegt allerdings hauptsächlich daran, daß von diesen 906,- nur ein sehr geringer Teil für ihre Versorgung verwendet wird.

m.s.

Retuerk
Mitglied
erstellt am: 29. März 2001 21:09     Sehen Sie sich das Profil von Retuerk an!   Senden Sie Retuerk eine eMail!     
Ich gestehe, ich glaubte schon mal mich ein wenig auszukennen .-((
Wenn die preiswerteren Kassen nun ihre Beiträge anheben müssen, steigen dann auch die Kopfpauschalen oder bleibt dort alles beim alten und man saniert damit die Nobelkarossen der Arroganzkassenvorstandsmitglieder und Geschäftsführer??

Dr. Matthias Solga
Mitglied
erstellt am: 30. März 2001 00:37     Sehen Sie sich das Profil von Dr. Matthias Solga an!   Senden Sie Dr. Matthias Solga eine eMail!     
Die Anstiegsraten der Kopfpauschalen sind gesetzlich begrenzt und sind nach oben durch die Steigerungsrate der Grundlohnsumme begrenzt. Im Schnitt liegen die Steigerungsraten der Kopfpauschalen nach "Verhandlung" etwa um ein Drittel niedriger als die Steigerungsrate der Grundlohnsumme. Mit dem Ansteigen der Beitragssätze steht die Kopfpauschale nicht im Zusammenhang.

Klaus Vetter
unregistriert
erstellt am: 30. März 2001 00:37           
hannelore, entschuldigen Sie bitte, ich hatte meine e-Mail-Adresse vergessen:
Vetter.Lehesten@t-online.de.
Danke im voraus.
Klaus Vetter

violetta
unregistriert
erstellt am: 31. März 2001 03:48           
Hallo im Forum,
auch ich war mal in der großen blauen Ersatzkasse, diese hat mir ziemlich übel mitgespielt. Eigenbluttherapie abgelehnt. Ich bin in eine BKK gewechselt und wurde dann von der blauen EK mit Werbepost zugeschüttet, um doch wieder zurückzukomen und bei der "einzigen" KK mich mit Naturheilkunde wie Eigenbluttherapie behandeln zu lassen.
Diese KK hat dann sogar wegen des Notopfers den Gerichtsvollzieher geschickt.
Ich bin jedenfalls sehr verärgert, daß ein politischen Zwang über eine Beitragserhöhung ausgeführt werden soll.

W.Bensch
unregistriert
erstellt am: 31. März 2001 10:16           
re Violetta: Eigenbluttherapie dürfte nach meinem Wissensstand keine Therapie darstellen, die überprüfbaren naturwissenschaftlichen Kriterien genügt. Sollen solche Behandlungsarten auf Kosten aller Beitragszahler finanziert werden? Hier wär meines Erachtens eine Zusatzversicherung richtig, wenn ich diese Therapie auch für mich als sinnvoll ansehe!

tina
Mitglied
erstellt am: 31. März 2001 19:02     Sehen Sie sich das Profil von tina an!   Senden Sie tina eine eMail!     
Liebe Hannelore,
das ist Wasser auf meine Mühlen. Zum gleichen Thema habe ich auch einen Beitrag verfaßt. Natürlich werden wir alle alt und werden die Gesellschaft (vielleicht) auch mal was kosten. Aber der Beitragssatz wird trotzdem niedriger sein als bie den Ersatzkassen, das ist eine ganz einfache mathematische REchnung, denn die verpulvern ihr Geld,wie sie nur können. Von effizientem Arbeiten keine Spur. Warum wird nicht etwas Wettbewerb in den kassen zugelassen???
Wenn die Politik so weitermacht, sehe ich mich gezwungen, in die private KV zu gehen udn gar keine Beiträge mehr ins geseztliche System zu zahlen. Je mehr die Arbeitnehmer geschröpft werden, die im übrigen sowieso schon die höchste Steuerlast (nach der Umsatzsteuer) tragen, sollen sie für alle gesellschaftlichen Probleme geschröpft werden. Es reicht!! Ich zahlen schon 50% (!!!) meine Gehaltes an den Staat. Ich bin es satt. Dies ist keine freier Staat mehr, sondern ein Abzockerstaat. Ich arbeite hart und habe mir alles hart erkämpft. Ich bin bereit, meinen Beitrag zu leisten, aber 50% Abgaben und Sozialbeiträge sind zuviel. Wer hat darunter zu leiden?? die Kirchen, da viele nur aufgrund der Kirchensteuer austreten. das finde ich sehr schade und gesellschaftspolitisch sehr bedenklich. aber die Politiker spielen lieber die drei Affen: wir sagen nichts, hören nichts und sehen nichts und nach der nächsten Legislaturperiode die Sintflut. Das kann IHnen jeder Volkswirtschaftler erklären. Ich finde das sehr schade und leistungsfeindlich. Kein Wunder, daß viele in die Schwarzarbeit abrutschen bei diesen Abgaben. Ich hätte mal gerne hierauf die Antwort der Gesundheitsministerin, aber die wird mir wohl auf meine "unverschämten" Fragen keine Antwort geben.

harald Ruf
unregistriert
erstellt am: 01. April 2001 00:26           
Liebe Tina,


auszugsweise ein Schreiben meines privaten Krankenversicherers ( 20 Jahre Mitglied ):

" Das Ergebnis diesmal: Gestiegene Leistungsausgaben erfordern in einigen Krankenkostentarifen eine Erhöhung der Beiträge; darüber informiert Sie Ihr neuer Versicherungsschein."


Ambulanter Bereich + 20%

Stationärer Bereich + 17,5%


gesamte Steigerung + 10,42 %


Sie sehen, auch hier ist nicht alles Gold was glänzt.

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