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Autor
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Thema: Und wieder der SPIEGEL !
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harald Ruf unregistriert
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erstellt am: 26. März 2001 17:41
Nr. 13 vom 26.03.2001 ab Seite 54 ff" kaum hatte die Ministerin ein Ende des starren Medikamentenbudgets in Aussicht gestellt, verschrieben die Mediziner wieder munter drauflos. Die Apotheker jubelten über einen Medikamentenumsatz von 3,5 Milliarden Mark allein im Januar - 12,5% mehr als im Januar des vergangenen Jahres." Der Rekordumsatz sei "weder mit einer Grippewelle noch mit außergewöhnlichen medizinischen Innovationen zu erklären" beklagt der Chef des Verband der Betriebskrankenkassen (BKK) in Bayern. Ja, warum denn nun ????????????
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"Nach Angaben der Kassenärztlichen Bundesvereinigung machten niedergelassene Mediziner bereits 1997 nach Abzug aller Kosten einen durchschnittlichen Gewinn von knapp 190.000,00 Mark im Westen und etwa 150.000,00 Mark im Osten. Ostdeutsche Urologen verdienten nach Angaben der Kassenarztvereinigung sogar mehr als ihre westdeutschen Kollegen."
..................................... Viel Geld - wenig Zufriedenheit 41,3% der Bevölkerung in Deutschland sind mit dem Gesundheitssystem zufrieden.
Dagegen 59,7% in Frankreich, 69,7% in den Niederlanden und 70,6% in Österreich. Unzufriedener demzufolge sind lediglich die Spanier mit 30,8% und die Engländer mit 49,3%. ...................................... Mehr als 7000 Weißkittel sollen das Brandenburger Tor versperren, um ihre angeblich katastrophale wirtschaftliche Lage zu beklagen und die Politik um mehr Geld anzugehen. Mein Vorschlag an die Demoleitung:
Aufteilung der Demonstrierenden nach Fachbereichen um Eskalationen während der Demo zu vermeiden. Hier die Orthopäden und Urologen und dort die schlecht bezahlten Augenärzte, Kinderärzte u.s.w.. Trennung Ost/West denkbar. Verteilung von Anfahrtbeschreibungen je nach Domizil ( Hotel Vier Jahreszeiten für unsere Orthopäden und Urologen; Jugendhotel für AiP`ler und Hausärzte ) ..................................... Eigentlich frage ich mich ja ernsthaft, wieviele Mediziner denn noch den Spiegel lesen.
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Stiens Mitglied
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erstellt am: 26. März 2001 19:25
Dieser Spiegelartikel ist leider mal wieder etwas tendenziös, sowohl in der Wortwahl als auch in den Fakten. Vielleicht haben ja die Verfasser früher mal bei BILD gearbeitet. |
Seitz Mitglied
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erstellt am: 26. März 2001 20:08
<<Nr. 13 vom 26.03.2001 ab Seite 54 ff " kaum hatte die Ministerin ein Ende des starren Medikamentenbudgets in Aussicht gestellt, verschrieben die Mediziner wieder munter drauflos. Die Apotheker jubelten über einen Medikamentenumsatz von 3,5 Milliarden Mark allein im Januar - 12,5% mehr als im Januar des vergangenen Jahres." Der Rekordumsatz sei "weder mit einer Grippewelle noch mit außergewöhnlichen medizinischen Innovationen zu erklären" beklagt der Chef des Verband der Betriebskrankenkassen (BKK) in Bayern. Ja, warum denn nun ????????????<< Langsam zweifle ich an ihren "ehrlichen" Absichten Herr Ruf. Gerade auf diese Veröffentlichung bin ich vor einigen Tagen in diesen Forum intensiv eingegangen. Können sie lesen??
<<41,3% der Bevölkerung in Deutschland sind mit dem Gesundheitssystem zufrieden.
Dagegen 59,7% in Frankreich, 69,7% in den Niederlanden und 70,6% in Österreich. Unzufriedener demzufolge sind lediglich die Spanier mit 30,8% und die Engländer mit 49,3%. << das ist eine schlimme Schelte für die Politik!! <<"Nach Angaben der Kassenärztlichen Bundesvereinigung machten niedergelassene Mediziner bereits 1997 nach Abzug aller Kosten einen durchschnittlichen Gewinn von knapp 190.000,00 Mark im Westen und etwa 150.000,00 Mark im Osten. Ostdeutsche Urologen verdienten nach Angaben der Kassenarztvereinigung sogar mehr als ihre westdeutschen Kollegen." << Diese Zahlen stammen nicht von der KV. Mit Lügen Auflage steigern. |
harald Ruf unregistriert
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erstellt am: 26. März 2001 21:31
Hallo Herr Stiens, ich darf Ihnen versichern, dass a) meine Absichten ehrlich sind und b) ich Ihren Beitrag schon gelesen habe.
Aber das ändert doch nichts am Artikel des SPIEGEL. Einen Artikel, welchen ich doch nicht zu verantworten habe. Und die Darstellung des SPIEGEL, Einkommenslage im Kontext mit Demonstration wegen höherer Einkommen, fordert diese meine wenn auch etwas flappsige Formulierung doch förmlich heraus. Und noch eins obendrauf. Mein Schwiegervater geht zur Jagd und von dort kenne ich den Begriff des "Schwarzkittel" und dies nun im Zusammenhang mit der vom SPIEGEL gewählten Formulierung "Weißkittel". Da nun aber die Wahrscheinlichkeit für die Existenz eines Albinos unter den Schwarzkitteln zumindest theoretisch möglich ist, finde ich eine solche Formulierung "Weißkittel" - die ja alle Möglichkeiten offen läßt - schon fast beleidigend. Es liegt aber doch ausschließlich an Ihnen und ihren Kollegen der SPIEGEL Redaktion auf die Füße zu treten. Wieviele Nichtmediziner lesen denn das Ärzte Blatt, wieviele Nichtmediziner sind hier im Forum 100, 500 vielleicht 1000. Und wie ist derzeit demgegenüber die Auflage des SPIEGEL ? 2 Millionen, 3 Millionen ?? Eigentlich sollten Sie doch froh darüber sein, dass hier solche Artikel - wenn auch mit etwas Häme formuliert - bekannt und ggf. wenn berechtigt in Frage gestellt werden. Mir den Vorwurf zu machen, dass die Öffentlichkeitsarbeit der Ärzte miserabel ist, ist doch wohl etwas seltsam.
Also nochmals. Die allermeisten Ärzte die mir bekannt und mit denen ich - teilweise seit meiner Schulzeit - freundschaftlich verbunden bin, sind super Ärzte zu denen ich jederzeit - bei Bedarf - in die Behandlung gehen würde und auch gehe. Ich habe ein Problem mit vielen ( nicht allen )Homöopathen und sonstigen Quacksalbern und insbesondere auch mit s.g. Impfgegnern die bis zum heutigen Tage noch nicht einmal ansatzweise bewiesen haben, dass eine Impfung mehr schadet als nutzt. Ich habe aber auch ein Problem mit Medizinern, die glauben, sie alleine wären der Weisheit letzter Schluß.
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Dr. Matthias Solga Mitglied
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erstellt am: 26. März 2001 22:45
Herr Ruf: Ihre Vorschläge an die Demoleitung können Sie sich irgendwo hin schieben. Mein Einkommen vor Steuern, auch allerdings vor Kredittilgungen, die da noch abgehen, liegt bei DM 56.000 DM. Das Durchschnittsgehalt in D liegt bei DM 4060 pro Jahr. Das Durchschnittsgehalt für 7 Jahre nachschulischer Ausbildung und 6 Jahre postgradualer Ausbildung liegt bei DM 9610 pro Monat. Beide Gehälter Brutto, wie mein Einkommen. Ich bekomme also weniger als die Hälfte dessen, der dieselbe Ausbildung hat. Und glauben Sie etwa, irgend ein Arzt würde seine Praxis eine Woche lang zumachen, wenns denen nicht ähnlich ginge? Fragen Sie doch mal Vetter, ob das Arzteinkommen in Thüringen "besser als das im Westen" ist und versuchen Sie dann, den ruhig zu halten. Aber, Herr Ruf, diese ganzen Zahlen kennen Sie doch schon? Sie wissen doch also, wies in Berlin aussieht? Hat die Darstellung der Zahlen gegen besseres Wissen also irgend eine Tendenz? Wir haben natürlich zum Ende des Jahres 2000 ganz extrem kleine Mengen aufgeschrieben, die gerade mal bis Ende des Jahres reichten, das wurde im Januar natürlich nachgeholt. Wir sind ja verpflichtet, dem Patienten das zukommen zu lassen, was der braucht. Die neuen Zahlen von Februar bestätigen, daß es hernach nachgelassen hat mit der "Verschreibungswut". Herr Ruf, glauben Sie ewta, Ärzte wären als Einzige so blöde, einem einzigen dahingeredeten Wort einer Ministerin zu glauben und daraufhin ihre Existenz aufs Spiel zu setzen? Nun geben Sie sich doch immer als besonders exakt und der Statistik mächtig. Ich hätte daher gerne den Grund gewußt, warum Sie denn hier nicht die aktuellen Zahlen zum Gegenstand Ihrer "Darstellungen" gemacht haben? Verfolgen Sie da etwa eine Tendenz? Herr Ruf, Vorsicht, Ihre Maske fällt!
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Dr. Matthias Solga Mitglied
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erstellt am: 26. März 2001 22:46
Sorry: das Durchschnittsgehalt in D liegt bei 4060 DM pro MONAT, nicht pro JAHR. |
harald Ruf unregistriert
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erstellt am: 27. März 2001 00:56
Hallo Dr. Solga, dass mit dem "schieben" ist ja ein ganz guter Tip. Aber da ich den Beitrag nur in der Maschine habe, ist dies doch etwas kompliziert und ich weiß nicht, welchen Arzt ich danach konsultieren müßte.
Aber kapieren Sie denn noch immer nicht, um was es eigentlich geht ? Nein, meine Maske fällt deswegen nicht, da ich über keine solche verfüge. Was denken Sie denn, was ein solcher Artikel im SPIEGEL zu Folge haben wird ? Was denken Sie, was sich der "normale" Leser unter niedergelassenen Ärzten vorstellt ? Ich kann es Ihnen sagen; " Geldgeile unfähige Weißkittel " Nein, dass ich nicht meine Meinung. Glauben Sie aber noch ernsthaft daran, dass der "normale" Leser Ihnen noch abnimmt, dass Ihr Einkommen noch nicht einmal annähernd an die publizierten Zahlen ( keine Ahnung wieviel; da schon entsorgt )heranreicht ? Und nochmals, Sie dürfen sich einfach nicht zu schade dafür sein, hier - und zwar in der breiten Öffentlichkeit - Stellung zu beziehen und die Verantwortlichen ans Licht der Öffentlichkeit zu ziehen. Abgesehen davon, wurde mir doch von Herrn Rapp untersagt, mich im Forum sachverständig zu äußern. Nun halte ich mich daran und gebe - zugegebenermaßen ungeprüft und auch mit Absicht - Zahlen quasi vom Hören sagen weiter, so ist das auch nicht recht. Gruß p.s. Das mit dem Anfahrtplan paßt doch in die Darstellung vom SPIEGEL. Ist ne logische Schlußfolgerung. Vielleicht muß ja nur die Aufteilung anders erfolgen, die die über 100.000,00 - vor Steuer - links und die unter 100.000,00 - vor Steuer - rechts.
Aber ich weiß ja, schiiiiiiieeeeeeben !! Okay ich versuchs mal. Mit bestem Gruß und zwei Liter besten Olivenöl - man macht es sich ja nicht unnötig schwer -
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Klaus Vetter unregistriert
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erstellt am: 27. März 2001 03:14
" Vielleicht muß ja nur die Aufteilung anders erfolgen, die die über 100.000,00 - vor Steuer - links und die unter 100.000,00 - vor Steuer - rechts." Vorneweg "Herr" Harald Ruf, Zahlen zum Gesundheitswesen verkündend (von wem und woher auch immer). |
beob unregistriert
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erstellt am: 28. März 2001 01:11
Ja, SO geht es zu im "Selbstbedienungsladen der Deutschen Gesundheitsindustrie" - wahrlich ein Trauerspiel. Diese Lobbyisten aus der Pharmaindustrie zocken eine ganze Volkswirtschaft ab.Hoffentlich schnallt die neue Frau Ministerin endlich mal, was da passiert. Frau Fischer war auf dem besten Wege, zu erkennen, die die Gesundheitsidustrie funktioniert ... leider musste Sie gehen! |
Dr. Matthias Solga Mitglied
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erstellt am: 28. März 2001 01:32
beob: und wie ists mit den Krankenkassen? In einem System, in dem etwa 1/3 mehr Verwaltungsangestellte als ambulant tätige Ärzte arbeiten, wer zockt da kräftig mit? Wer ist da noch dran interessiert, daß sich nichts ändert? |
harald Ruf unregistriert
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erstellt am: 28. März 2001 16:19
Hallo Herr Vetter, einverstanden aber dann auf der linken und recht weit nach vorne abgesetzt.Mit Wasserwerfern und Schlagstöcken muß ja wohl nicht gerechnet werden. Da aber, wie Ihnen ja sicherlich bekannt, dass Zahlenwerk recht umfangreich ist, würde es sich ja anbieten, wenn Sie hier - wenigstens einmal im Leben - eine herausragende, nun ja eher tragende Verantwortung übernehmen. Müssen Sie sich einmal vorstellen, fast ganz vorne dabei und auch noch im Fernsehen.
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