Dokumentation: Der Fall Forum des Gesundheitsministeriums


17.3.2002

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Autor Thema:   Hausgeburt/Geburtshaus aus meiner Sicht
Behrmann
unregistriert
erstellt am: 07. April 2001 16:09           
Nur das allgegenwärtige Risiko einer Nachblutung durch Uterus-Atonie ALLEINE würde mir schon reichen,keine außerklinische Entbindung zu machen.

Aber die besagten Damen hier haben da einen blinden Fleck.

Saschi
Mitglied
erstellt am: 08. April 2001 08:37     Sehen Sie sich das Profil von Saschi an!   Senden Sie Saschi eine eMail!     
Sie sind ein alter Schwarzmaler, Herr Behrmann, und uns einen blinden Fleck zu unterstellen, finde ich auch mal wieder recht anmaßend, aber das ist ja nichts Neues.

Ihr blinder Fleck liegt dann eben eindeutig beim Gefühl. Sie scheinen ein recht unsicherer Mensch zu sein, wenn Sie sich nur in Gegenwart der Apparatemedizin sicher fühlen. Schlafen Sie zu Hause unterm Sauerstoffzelt, weil Sie Angst haben, daß Sie vielleicht mal vergessen könnten, Luft zu holen?

Nochmal: Wenn ich mich SICHER fühle, dann ist eine komplikationsfreie Geburt eher gewährleistet, als wenn ich mich unwohl fühle.
Wenn also die Krankenhäuser den Bedürfnissen nach Ruhe, einer einzigen und vertrauten Ansprechpartnerin, einer angenehmen Atmosphäre in Gebärzimmer und auf der Station mit selbstverständlichem Rooming In, etc. nachkommen, dann spricht nichts gegen eine KH-Geburt.
Solange das aber nicht der Fall ist, muß es Alternativen geben - und jede Frau muß das Risiko selbst abwägen, welches Ihr größer erscheint.

Vertrauen Sie auf die Frauen, Herr Behrmann.
Aber das fällt Ihnen sichtlich schwer...

Lea
Mitglied
erstellt am: 08. April 2001 09:59     Sehen Sie sich das Profil von Lea an!   Senden Sie Lea eine eMail!     
"Nur das allgegenwärtige Risiko einer Nachblutung durch Uterus-Atonie ALLEINE würde mir schon reichen,keine außerklinische Entbindung zu machen.
Aber die besagten Damen hier haben da einen blinden Fleck."

Aus welchem Grund unterstellen Sie uns das? Beantworten Sie diese Frage bitte!

Ich habe mich sehr wohl mit ALLEN Risiken auseinandergesetzt. ALLE bedeutet in Haus und Klinik auftretende Risiken. Und sie dürfen mir glauben, auch dieses Risiko ist dabei sorgfältig berücksichtigt.

Das ist wieder typisch für Sie. Echte Argumente finden Sie nicht, also muß wieder eine angstmachende eventuelle Situation her um zu überzeugen. Im Gegensatz zu uns, die anderen Klinikgeburten nicht ausreden wollen, SONDERN sinnvoll finden, wenn auch nur ein Grund gegeben ist, versuchen Sie wieder allen Ihre (für Sie einzig gültige) Meinung aufzudrängen!

Hören Sie doch bitte mit Ihren Anmaßungen auf!Es ist lobenswert, wenn Sie Ihre Erfahrungen als Beweggründe einfügen. Aber es ist beleidigend und dreist, wenn Sie anderen Ihre Meinung aufzwängen wollen und über dies Worte in den Mund legen, die niemand gesagt hat. Bleiben Sie endlich mal sachlich und vor allem akzeptieren Sie endlich dass andere Menschen auch andere Meinungen haben (dürfen).

Behrmann
unregistriert
erstellt am: 08. April 2001 15:30           
Was ist an einem echten Argument(Atonie) beleidigend und dreist.
Sie versuchen sich mal wieder hilflos an der Realität vorbeizuwinden.

Wenn Sie schon keine Argumente haben,dann werfen Sie das gefälligst mir nicht vor.
Das ist ja wohl oberplump.

Haben SIE schon mal eine Atonie miterlebt? Oder Saschi?

Saschi
Mitglied
erstellt am: 08. April 2001 16:56     Sehen Sie sich das Profil von Saschi an!   Senden Sie Saschi eine eMail!     
Herr Behrmann, WIE wahrscheinlich ist eine Atonie?

Lea
Mitglied
erstellt am: 08. April 2001 23:21     Sehen Sie sich das Profil von Lea an!   Senden Sie Lea eine eMail!     
Herr Behrmann! Also wirklich, Sie sollten richtig lesen! NICHT an der Atonie oder einem anderen Risiko ist etwas dreist oder beleidigend! Sie sind es! Sie unterstellen uns hier permanent Dinge, die Sie weder nachvollziehen können, noch dass sie gesagt wurden! Das ist ein himmelweiter Unterschied!

Zudem hatte ich in meiner Antwort nicht ein Argument angeführt - niochtmal ansatzweise!!! Ich hatte meinen Standpunkt geäußert. Argumente hatten wir alle, schon genügend versucht zu erörtern und dies scheiterte immer wieder an solchen Falschaussagen, wie Ihrer letzten! Nämlich Worte in einen Text zu dichten, die gar nicht drin sind! Ich denke, jeder, der hier mitliest um sich wirklich wichtige Informationen zu holen oder vor einer eigenen Entscheidung steht, wird Sinn und Unsinn (den wahren geschriebenen Sinn bzw. den von Ihnen dargestellten, aber nicht vorhandenen Sinn) erkennen!

Zu Ihrer Frage: Ich habe selbst keine Atonie gehabt, jedoch wohl eine miterlebt. Aber das schreckt mich noch lange nicht ab, denn diese Komplikation ist seltener, als die Wahrscheinlichkeit morgen von einem Auto überfahren zu werden!

Peter Rapp
Mitglied
erstellt am: 08. April 2001 23:34     Sehen Sie sich das Profil von Peter Rapp an!   Senden Sie Peter Rapp eine eMail!     
Hallo Lea,

was bedeutet eigentlich ganz konkret und praktisch Ihr Satz
"Und sie dürfen mir glauben, auch dieses Risiko (Atonie) ist dabei sorgfältig berücksichtigt." ?

PR

Dr. Matthias Solga
Mitglied
erstellt am: 09. April 2001 00:16     Sehen Sie sich das Profil von Dr. Matthias Solga an!   Senden Sie Dr. Matthias Solga eine eMail!     
Lea:

Schmidt-Matthiesen, Hepp: Gynäkologie und Geburtshilfe, Schattauer, Stuttgart, New York, 9. Auflage, 1998, Seite 260:
" die häufigste postpartale Komplikation ist die Nachblutung. Ursächlich kommen in Frage:
. Placentareste im Uterus (Plazenta war nicht vollständig. Nebenplazenta wurde übersehen)
. Atonie, also Ausbleiben der notwendigen Kontraktion, die ihrerseits Voraussetzung der Hämostase ist
. Rißblutung (Zervix, Vagina); Ruptur
. Störung der Hämostase"

Soweit ein Zitat aus einem Standardwerk für Studenten. Die häufigste postpartale Komplikation: so selten wie ein Autounfall? Vielleicht sollten wir die Risiken doch ETWAS realistischer einschätzen.

Peter Rapp
Mitglied
erstellt am: 09. April 2001 01:24     Sehen Sie sich das Profil von Peter Rapp an!   Senden Sie Peter Rapp eine eMail!     
ist ja eigentlich wurscht, ob's wegen Riß, Plazentarest oder Atonie blutet, durchgehend vorhersagbar ist die massive Blutung eben nicht. Wenn's dann blutet, sind eineinhalb bis zwei Liter schnell weg. Damit bleibt keine/r aufrecht.

Deswegen hätte mich schon interessiert, was die Hausgeburtshilfe außer der Hoffnung: ist selten, wird mich schon nicht treffen, da an Lebensrettendem auf Lager hat.

Solche Blutungen sind wirklich nicht häufig.
Sie sind mir glücklicherweise nur in der Zeit begegnet, als eine liegende Viggo/Braunüle unter der Geburt noch nicht als uncool galt.

Die Frage nach der Häufigkeit der postpartalen Uterusatonie ist in diesem Zusammenhang albern, denn so kleine Wahrscheinlichkeiten verarbeitet das menschliche Gehirn nicht richtig, sonst würde keiner Lotto spielen.

PR

Behrmann,Kinderarzt
unregistriert
erstellt am: 09. April 2001 02:01           
Saschi
Mitglied erstellt am: 08. April 2001 16:56
--------------------------------------------------------------------------------
Herr Behrmann, WIE wahrscheinlich ist eine Atonie?

Das ist mir nicht so wichtig.
Aber wenn ich das in meiner kurzen eigenen gynäkologischen Karriere 1x und dann als pädiatrischer Beobachter noch 4x miterleben "durfte" dan reicht MIR als gebärunfähige Nichtfrau schon mal voll und ganz.
1 Frau ist gestorben,bei den anderen Vieren wars knapp.Kein Uterus konnte erhalten werden,aber 4x das Leben.

Wovon schwafeln Sie eigentlich?

Behrmann,Kinderarzt
unregistriert
erstellt am: 09. April 2001 02:04           
Nett,Herr Solga,daß Sie meinen Ausbilder und mündlichen Staatsexamensprüfer erwähnen.

Schmidt-Matthiesen, Hepp: Gynäkologie und Geburtshilfe, Schattauer, Stuttgart, New York, 9. Auflage, 1998, Seite 260:
" die häufigste postpartale Komplikation ist die Nachblutung. Ursächlich kommen in Frage:
. Placentareste im Uterus (Plazenta war nicht vollständig. Nebenplazenta wurde übersehen)
. Atonie, also Ausbleiben der notwendigen Kontraktion, die ihrerseits Voraussetzung der Hämostase ist
. Rißblutung (Zervix, Vagina); Ruptur
. Störung der Hämostase"

Soweit ein Zitat aus einem Standardwerk für Studenten. Die häufigste postpartale Komplikation: so selten wie ein Autounfall? Vielleicht sollten wir die Risiken doch ETWAS realistischer einschätzen.

Behrmann,Kinderarzt
unregistriert
erstellt am: 09. April 2001 02:10           
Hallo Lea,
was bedeutet eigentlich ganz konkret und praktisch Ihr Satz
"Und sie dürfen mir glauben, auch dieses Risiko (Atonie) ist dabei sorgfältig berücksichtigt." ?

PR

Das ist sie doch,die unglaubliche Nachlässigkeit dem eigenen Leben,dem des Kindes und der ganzen Familie gegenüber.

Diese Dame maßt sich an über hohe Risiken zu befinden und gefällt sich darin,mit mir
über ihre Wortfindungsstörungen zu debattieren.

Wir sind momentan wohlgemerkt NUR bei dem Risiko der Atonie.Da gibts ja nun weiß Gott auch noch anderes.

Langsam könnte es einem wirklich zu blöd werden mit diesen Laienspielerinnen.

Aber gut;wir halten das mal wieder durch.

Saschi
Mitglied
erstellt am: 09. April 2001 08:53     Sehen Sie sich das Profil von Saschi an!   Senden Sie Saschi eine eMail!     
Ich hatte einen ziemlich großen Mutterkuchen und eine entsprechend große Wunde, die nicht aufhören wollte, zu bluten. Meine Blase war voll.
Meine Hebamme hätte mir einen Katheter gesetzt, ich zog es aber vor, selbst auf die Toilette zu gehen. Die Blutung stoppte sofort. Ich habe etwa einen dreiviertel Liter Blut verloren und war nach der Geburt entsprechend anemisch - aber das war es auch schon.
Eine Blutung bedeutet nicht auch immer gleich eine Katastrophe...

Lea
Mitglied
erstellt am: 09. April 2001 10:29     Sehen Sie sich das Profil von Lea an!   Senden Sie Lea eine eMail!     
So Herr Behrmann, noch einmal zum mitschreiben!

Ich maße mir überhaupt nichts an! Ich bin kein Arzt! Wohl aber habe ich mich mit diesen Themen auseinandergesetzt! Und das nicht nur einmal und nicht nur mit der Hebamme. Im Übrigen sind es Arzt und Hebammen, die vernünftig und trotzdem sachlich über solche Risiken aufklären! Und mein von Ihnen zitierter Satz bedeutet nichts anderes, als dass wir während der Vorbereitungen auf die Geburt diese Risiken berücksichtigen. Und zwar so sorgfältig, dass ich - wie schon einmal gesagt - nicht stur auf Hausgeburt schwöre, sondern mich selbst auf beide Geburten vorbereite. Das bedeutet konkret: Ich bin in einer Klinik angemeldet, werde derzeit in der Vorsorge von Arzt und Hebamme betreut und bereite ausßerdem eine mögliche Hausgeburt vor! Die bevorstehende Geburt unseres Kindes ist also SORGFÄLTIGST vorbereitet - ohne einen festen Geburtsort ausgesucht zu haben! So sieht das aus und nicht anders!

"Das ist sie doch,die unglaubliche Nachlässigkeit dem eigenen Leben,dem des Kindes und der ganzen Familie gegenüber.

Diese Dame maßt sich an über hohe Risiken zu befinden und gefällt sich darin,mit mir
über ihre Wortfindungsstörungen zu debattieren."

Das ist Ihre Wortwahlt und Sie sind es auch, der hier über jedes einzelne Wort depattiert, statt über das wirkliche Thema.

Im übrigen habe auch ich bei meiner ersten Geburt so viel Blut verloren, dass ich 24 Stunden lang nichtmal auf die Toilette gehen durfte. Den Grund kenne ich nicht, ich habe nie nachgefragt, weil ich einfach nur froh war, dass es vorbei ist. Bei den folgenden drei Kindern war es komischer Weise nicht so, dass ich auch nur ansatzweise solche Probleme hatte - zwei davon sind Klinikgeburten. Es kommt wohl doch auch darauf an, wie eine Geburt verläuft?! Auch die erste Ss verlief regelrecht und es wurde davon ausgegangen, dass auch die Geburt normal verläuft - tja dem war wohl nicht so. Und je mehr ich darüber nachdenke, desto mehr Fragen stellen sich. Es fing mit einem so "harmlosen" Zäpfchen an. Gefolgt von einer Faustan-Spritze um Ruhe zu haben (Wortlaut der Hebamme). Durch die Nachwirkungen dieser Spritze war ich nicht in der Lage aktiv mitzuarbeiten - es kam der Tropf - wehen im Liegen verarbeiten, das Kind reagierte mit Abfall seiner Herztöne - Wehen wurden gebremst, hörten ganz auf - wieder Wehentropf - wieder Probleme beim Kind....usw. Am Ende hatte ich einen riesigen Dammschnitt, 2 Hebammen am Fußende, die das Kind aus mir heraus zerrten und einen Arzt auf dem Bauch der von oben schob. Viele dieser Eingriffe wären mit Sicherheit gar nicht nötig gewesen, wenn man nicht eingeleitet hätte. Die Aufklärung war von seiten des Personals so schlecht, dass ich diese Geburt sehr lange für völlig normal hielt. Es wurde eine Kettenreaktion ausgelöst und der Blutverlust war auch nur eine Folge davon. Deshalb sollte wohl auch hinterfragt werden, was zu Komplikationen führen kann und nicht nur gesagt werden, dass es welche gibt. Mit keinem Wort erwähnen Sie, weshalb die 5 Damen aus Ihren Erfsahrungen diese Komplikation hatten!!! Mag vielleicht noch sein, dass die Geburt von allein losging und vielleicht haben die Damen einen Teil der Arbeit auch allein gemeistert - jedoch ist nicht sicher, ob nicht doch ein Eingriff von Seiten der Ärzte folgte (sicher mit medizinischen Gründen) und die Geburt deshalb von einem natürlichen Vorgang in einen medizinischen Zustand umkippte.

Und bevor jetzt wieder behauptet wird, ich würde haltlose Dinge von mir geben: Ich mutmaße aufgrund meiner eigenen Erfahrungen - nämlich der Tatsache, dass meine letzten 3 Geburten völlig problemlos ausgingen - nur die erste eben nicht und die war von worn herein medizinisch unbegründet mit Eingriffen behaftet. Das läßt mich nach Gründen für Komplikationen fragen.
Aber dazu hat sich bisher niemand von Ihnen geäußert! Niemand! Es wurden immer nur Risiken mit Horrorausgängen geschildert, nicht aber was dazu führen KANN!

Da muß sich auch niemand wundern, wenn diese Diskusion zu keinem Ergebnis führt!

Petra Heb.
unregistriert
erstellt am: 09. April 2001 11:30           
danke, herr solga, dass sie die gründe für eine atonie so schön aufgelistet haben. dazu möchte ich mich gerne mal äussern.

1. Plazentareste im Uterus
eine relativ seltene sache. dazu kommt, dass grössere plazentareste, die eine kontraktion verhindern oder die eine lebensgefährliche blutung bewirken, so gut wie nie vorkommen. eine tatsache. ich habe so etwas noch NIE erlebt, und ich habe viele geburten begleitet. wenn, dann handelt es sich immer um kleinere plazentareste, eihautreste, die zwar eine curettage erfordern, aber nciht wirklich gefährlich sind.

2. Atonie, also ausbleiben der notwenidigen kontraktion
ja, warum kommt es dazu? ein problem, dass hauptsächlich nach langen anstrengenden geburten auftritt. mit gaben von wehenmitteln. beides kommt bei einer hausgeburt nicht vor! es gibt keine langen hausgeburten, die werden abgebrochen und in der klinik fortgesetzt, fast immer ohne weitere komplikationen. und in der hausgeburtshilfe gibt es auch keine wehenmittel, das risiko, dass dadurch etwas unvorhergesehenes geschieht, wie abfall der herztöne, wehensturm, oder eben die atonie, ist zu hoch! nach gaben von grossen mengen wehenmittel ist der uterus erschöpft, er ist irgendwann nichteinmal fähig sich im leeren zustand zu kontrahieren. das dürfte doch einleuchten.

3. Rissblutungen, Ruptur
kommen auch nur in der kliniksgeburtshilfe vor. z.b. nach kristellern, nach forceps. nach wehenmittelgabe (ruptur). zuhause kommt es nie dazu!

4. hämostase
bei schwangeren höchst ungewöhnlich. kann evtl. vorkommen nach einer fruchtwasserembolie. einer komplikation, die ich nur aus dem buch kenne. keine mir bekannte hebamme, kein gynäkologe, und da sind auch sehr erfahrene oberärzte dabei, den ich gefragt haben, hat diese komplikation miterlebt!
sollte die frau eine gerinnungsstörung haben, wird das schon lange vor der geburt deutlich. so eine frau würde niemals eine hausgeburt in betracht ziehen, keine hebamme würde sie begleiten!


hausgeburtshebammen sind nicht verblendet. sie kennen die ursachen für eine atonie, oder starke blutungen in der postpartalperiode. meistens sind diese blutungen ganz schnell vorbei. nach der leerung der harnblase, nach dem ersten anlegen, eisbeuteln, sandsäcken. für den notfall hat jede hausgeburtshebamme oxitocin dabei, das injiziert wird, aber das ist wirklich sehr selten notwendig.

ich habe schon einige atonische blutungen erlebt, aber nur bei frauen mit starker wehenmittelgabe, bzw. langen geburten.

die atonie ist eher ein problem der kliniksgeburtshilfe als der hausgeburtshilfe. darauf herumzureiten, immer neue risiken für die hausgeburten zu suchen bedeutet für mich, dass das letzte thema abgehandelt und anti-hausgeburtsargumente widerlegt worden sind.

ich möchte herrn solga und herrn rapp danken, dass ei relativ objektiv diskutieren und argumentieren.
herr behrmann tut mir irgendwie leid. seine beleidigende, kurze ausbrüche bewirken nciht gerade, dass man ihn ernst nehmen kann.

herr behrmann, wollen wir ein paar anektoden tauschen? ich hätte da auch einige nette geschichten zum weitererzählen.

Saschi
Mitglied
erstellt am: 09. April 2001 11:37     Sehen Sie sich das Profil von Saschi an!   Senden Sie Saschi eine eMail!     
Liebe Petra,

schön, daß sich jemand zu Wort meldet, der wirklich Erfahrung vorweisen kann. Haben Sie einen Überblick, bei wievielen Geburten Sie dabei waren?

Susan
unregistriert
erstellt am: 09. April 2001 11:57           
Ich habe am Dienstag eine Hausgeburt gemacht.

Die Wehen kamen nach dem Blasensprung nicht sehr stark und es zog sich ziemlich lange hin. Auch ging der Mumu nur recht zögerlich auf.
Im Nachhinein stellte meine Hebamme anhand der Kopfform des Kindes fest, daß sie das Köpfchen (36,5 cm) wohl etwas falsch gehalten hatte.

Im Krankenhaus hätte ich schon längst am Wehentropf gelegen. Mit allen dazugehörigen Komplikationen und Konsequenzen.
Aber meine Hebamme (die Herztöne der Kleinen waren die ganze Zeit über super) hat es mit unendlicher Geduld, Stellungswechsel, Laufen, Badewanne, Massieren des Mumus bei einer Wehe etc. geschafft, daß unsere Tochter doch noch 12 Stunden nach Blasensprung zuhause auf die Welt kommen konnte.
Ihre Werte waren 10/10/10 und sie war und ist topfit.
Die Hebamme hat mir auch vorsorglich Oxitocin gegeben.

Mir geht es nach dieser Geburt wesentlich besser als nach meiner ersten, die im Krankenhaus stattfand und nur 4 Stunden dauerte.

Ich bin dieser wunderbaren Hebamme sehr dankbar, daß sie auf die Fähigkeit meines Körpers und der Natur vertraut und mir den Wehentropf und Schlimmeres erspart hat.

Herr Behrmann wird jetzt sagen: Glück gehabt.
Aber auf Ihre Kommentare lege ich keinerlei Wert. Wir hatten ja schon öfter das Vergnügen.

Ich wollte das nur mal loswerden

Susan

Saschi
Mitglied
erstellt am: 09. April 2001 12:02     Sehen Sie sich das Profil von Saschi an!   Senden Sie Saschi eine eMail!     
Herzlichen Glückwunsch, Susan!!! Das ist wunderbar, eine schöne Zeit mit Deiner kleinen Maus!

Liebe Grüße,

Saschi

Saschi
Mitglied
erstellt am: 09. April 2001 12:04     Sehen Sie sich das Profil von Saschi an!   Senden Sie Saschi eine eMail!     
Hm... ich war gerade dazu geneigt hinzuzufügen: "Schön, daß alles so gut gelaufen ist!" Ein geläufiger Satz nach Geburten... Man fügt ihn fast routinemäßig hinzu. Und warum?
Weil seit einiger Zeit grundsätzlich Probleme ERWARTET werden, und das nur, weil ein Kind geboren wird...
Schon eine verdrehte Welt...

Lea
Mitglied
erstellt am: 09. April 2001 14:29     Sehen Sie sich das Profil von Lea an!   Senden Sie Lea eine eMail!     
Danke Petra! Endlich hat jemand meinen Worten mit eigenen MEDIZINISCHEN" Argumenten Ausdruck verliehen! Wenn ich mich recht erinnere habe ich in einer meiner Antworten schon einmal über die Wirkung von Medikamenten auf den Verlauf einer Geburt bzw. das befinden des Neugeborenen gesprochen - leider nur mit dem Ergebnis, beleidigende Worte des Herrn Behrmann zu ernten. Schade...

Susan: Ich wünsche Euch alles Gute beim Kennenlernen, Glück und Gesundheit im Leben! Vor allem für Deine kleine Maus.

Behrmann
unregistriert
erstellt am: 09. April 2001 16:06           
Das war doch klar,daß die Hebamme schwadroniert,daß die genannten Komplikationen nur in der Klinik auftreten.
Das ist höchstgradig unseriös und genau der verlogene Zweckoptimismus,den ich kritisiere.

Glücklicherweise sind nicht alle Hebammen so.
Die schlecht informierten Hausgeburtsfans werden weiterhin verschaukelt.

Behrmann
unregistriert
erstellt am: 09. April 2001 16:08           
Und Saschi(mal wieder hochwissenschaftlich)schließt von ihrer Blutungsmenge auf den Rest der Welt.
Da kriegt man doch die Krätze!

Saschi
Mitglied
erstellt am: 09. April 2001 16:11     Sehen Sie sich das Profil von Saschi an!   Senden Sie Saschi eine eMail!     
Falsch, Herr Behrmann, SIE schließen von IHREN Anekdoten auf den Rest der Welt. Und wenn es Sie juckt, lassen Sie sich mal homöopathisch behandeln, man kann Ihnen sicher helfen

Lea
Mitglied
erstellt am: 09. April 2001 16:58     Sehen Sie sich das Profil von Lea an!   Senden Sie Lea eine eMail!     
Saschi! Der war gut! *beifall*. Vielleicht hilft hier ja wirklich nur noch Homöopathie.

Mal ehrlich Herr Behrmann, kommen Sie sich nicht langsam blöd vor? Das was sie machen ist unseriös! Oder sollte man anhand Ihrer unproduktiven Beitrage glauben, dass Sie Arzt sind? Sie haben nämlich gar keine Ahnung wie die Beratung und Vorbereitung einer Hausgeburtshebamme aussieht. Tja und Sie haben recht, es gibt andere Hebammen - sie sagen "zum Glück" , ich sage "die armen Mütter" denn so eine Hebamme hat mich bei meiner ersten Geburt entbunden. Eine die mich rücksichtslos kommplett rasierte (nein nicht nur den Dammbereich), eine, die mir einen Einlauf der gemeinsten Art und Weise verpasste obwohl ich seit dem Mittag des Vortages nichts mehr essen durfte und die halbe Nacht auf dem WC verbrachte. Eine, die mich unter der Geburt (die ich ja leiste) anschrie:" Sie haben gar nichts zu wollen! Sie haben zu machen was wir sagen!" Und übrig blieb ein riesiger Dammschnitt, den ich noch heute spüre, Scheidenrisse, die aufgrund des Drucks von oben und des Herauszerren des Kindes entstanden...usw. Und trotzdem bin ich der Meinung, dass auch Geburtsmedizin ihren Platz und ihre Notwendigkeit hat, sofern sie so genutzt wird, wie es ursprünglich vorgesehen war - im Notfall und unter medizinischen Gründen!

Und da Sie es so wunderbar verstehen, von einem Beitrag einer anderen Frage auf den nächsten zu schließen....

Sie sind für mich KEIN Arzt - Sie sind Mediziner! Wenn Ihre Angabe "Kinderarzt" " Neonatologe" überhaupt stimmt.

ama
unregistriert
erstellt am: 09. April 2001 19:21           
>Saschi
>Mitglied
>erstellt am: 09. April 2001 16:11
>
>Falsch, Herr Behrmann, SIE schließen von
>IHREN Anekdoten auf den Rest der Welt.

Sie wagen zu behaupten, daß mehr als 20.000 Impfungen mit insgesamt mehr als 70.000 Impfstoffen Anekdoten sind?


>Und wenn es Sie juckt, lassen Sie sich mal
>homöopathisch behandeln, man kann Ihnen
>sicher helfen

Homöopathie ist kompletter Schwachsinn. Ihr "Rat" ist als Anstiftung zur Körperverletzung zu werten.


ama
http://www.ariplex.com/ama/ama_p0.htm
(über die Seite für Impfgegner)

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