Dokumentation: Der Fall Forum des Gesundheitsministeriums


17.3.2002

Die URL dieses Files: http://www.ariplex.com/ama/ama_dial/adi640-5.htm

Dieses File ist ein MIRROR. Es ist ein Teil einer Dokumentation. Das Original dieses Files befand sich in der Web-Site des http://www.dialog-gesundheit.de * Gesundheitsministeriums.

Zum Verständnis dieses Files ist es ZWINGEND erforderlich, die Einleitung dieser Dokumentation zu lesen!

Die originalen Links in diesem File funktionieren nicht!

Unsere File-Nummern entsprechen dem Aufbau zu dem damaligen Zeitpunkt, als diese Mirror-Seiten als Belegstücke gesichert wurden.

Die Deutsche Amalgam-Page ist mit dem Gesundheitsministerium weder assoziiert noch sonstwie verbunden.

Die in diesem File gemachten Ausagen dürfen auf keinen Fall bedenkenlos als wahr hingenommen werden! Fragen Sie bitte UNBEDINGT immer einen oder mehrere GUTE Ärzte. Denken Sie daran: Es geht um Ihre Gesundheit! Aus genau diesem Grund wurde diese Dokumentation erstellt!

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Autor Thema:   Hausgeburt/Geburtshaus aus meiner Sicht
Petra Heb
unregistriert
erstellt am: 21. März 2001 10:13           
herr behrmann!

sie haben recht, mit der ausbildung eines arztes, den einzelnen schritten kenne ich mich tatsächlich nicht aus. aber ich habe noch keinen arzt in einer klinik gesehen, der keinen titel hatte und patienten behandeln durfte!
wenn sie also kein dr. sind, dann spreche ich ihnen die erfahrung ab, so über dieses thema zu reden!
das problem ist vielleicht, dass sie zwar (vielleicht) viele geburten gesehen haben (als kinderarzt???), aber leider eben die falschen. wo bei kleinsten ursachen gleich bebeutelt wird, wo man dem kidn einfach keine zeit lässt sich an die neue umgebung zu gewöhnen. wo man ein etwas blaues baby sofort abnabelt und überbehandelt, so dass da kleine vor schreck garnciths mehr macht. klar, wenn man hauptsächlich solche erfahrungen macht, kann man kein vertrauen mehr haben. sieht jede kleinigkeit als notfall.

ich habe hier keine dummschwätzerinnen gesehen! es ist einfach unmöglich wie sie immer wieder verbal entgleisen. es gibt einfach menschen mit verschiedenen meinungen. und da die perinatale und postnatale mortalität und morbidität bei hausgeburten kaum existent IST, finde ich die art, wie sie das übersehen ignorant!
es sit ganz klar, dass in kliniken eine höhere mortalitäts und morbiditätsrate besteht. es gibt ja nun einfach nicht nur bilderbuchgeburten und schwangerschaften, und die risikofälle müssen in die klinik. aber leider werden leute in den kreissälen auch krank gemacht.

ihr beitrag, wie man die situation in den kliniken verbessern könnte, war gut. schade nur, dass das finanziell nicht durchsetzbar ist. es gibt nunmal viele kleine städte, wo nciht andauernd ein kinderarzt in der klinik sein kann, weil da kein bedarf besteht. der braucht dann im notfall auch mind. 5 min bis er da ist. und wie sie schreiben: 5 min können schon zu lang sein.

Paul
unregistriert
erstellt am: 21. März 2001 10:29           
Sehr geehrte Frau Heeb,

das Medizinstudium ist ein Staatsexamensstudiengang. Nach dem mehrteiligen Staatsexamen, das in der ärztlichen Approbationsordnung geregelt ist, erhält der junge Arzt eine Berufszulassung (= Approbation). Diese ist nicht an akademische Grade gebunden (wie Dr. o.ä.).

Entscheidend ist die Approbation, nicht der Dr. med., um Patienten behandeln zu dürfen

Angel
unregistriert
erstellt am: 21. März 2001 12:47           
Witzig: Unter dem Namen "Paul" hat R.Behrmann, KA Neonatologe, auch bei ELTERN gepostet.

Paul
unregistriert
erstellt am: 21. März 2001 12:52           
Angel, der Verfolgungswahn der Eltern-Konsumenten ruht auch hier nicht.

Ich habe bereits dort erklärt, daß ich nicht Herr Behrmann bin. Versuchen Sie es einfach zu glauben.

Nina S.
unregistriert
erstellt am: 21. März 2001 15:58           
an Petra

>sie haben recht, mit der ausbildung eines arztes, den einzelnen schritten kenne ich mich tatsächlich nicht aus. aber ich habe noch keinen arzt in einer klinik gesehen, der keinen titel hatte und patienten behandeln durfte!
==> Weil in Kliniken oft auch die unpromovierten Ärzte den Doktortitel auf das Namensschild geschriben bekommen, damit das ignorante Volk den Arzt auch ernstnimmt. Die meisten Patienten stehen doch erst vor dem Titel stramm, nicht vor dem Fachwissen. Fassen Sie sich doch mal an die eigene Nase!

>wenn sie also kein dr. sind, dann spreche ich ihnen die erfahrung ab, so über dieses thema zu reden!
==> Dann sprechen Sie also ca 35 % der Ärzte jegliche Kompetenz ab? Soviele Ärzte sind nicht promoviert!

Nina, auch ein Dr., aber kein Arzt. Was ist mit MEINER Erfahrung?

ama
unregistriert
erstellt am: 21. März 2001 15:58           
>Angel
>erstellt am: 21. März 2001 12:47
>
>Witzig: Unter dem Namen "Paul" hat
>R.Behrmann, KA Neonatologe, auch bei ELTERN
>gepostet.

Tom P. Jonas postet sowas:

http://foren.medizin-forum.de/articles.public/article_show.html?id=74950&newsgroup=17&parent=74826&lid=16&page=1

Und in den Parsimony-Foren ist auch ein Jonas.

Sowas.

ama
http://www.ariplex.com/ama/ama_volk.htm
(über Internetforen als Werbemedium für Quacksalb)

harald Ruf
unregistriert
erstellt am: 21. März 2001 19:08           
Hallo Petra Heb,


nur noch einmal zur Klarstellung hinsichtlich der Frage " Neonatologe ".

Jeder "Neonatologe" ist von zu Hause aus vor allen Dingen erst einmal ein Kinderarzt. Ein Kinderarzt der sich nach seiner Facharztausbildung auf die Behandlung besonderer Neugeborener wie z.B. Früh- und/oder Frühstgeborene spezialisiert hat. Im Normalfall - nicht immer - wurde jeder Kinderarzt während seiner Ausbildung in den jeweiligen neonatologischen Spezialabteilungen - wie sie in fast jeder Universitätsklinik vorhanden sind - eingesetzt. Insoweit ist die Bezeichnung Kinderarzt / Neonatologe nicht unbedingt zwingend falsch.

..........................

Was nun den "Dr." Titel angeht, so kann ich hier nur feststellen, dass es tatsächlich Kliniken gibt - ich habe solche zumindest in den USA kennengelernt -, die generell auf die Bekanntgabe dieses Titels auf Namensschildern im Klinikbereich - w. Verringerung der Hemmschwelle - verzichten.

Ob es nun aber unbedingt Sinn macht, im Forum den "Dr. oder gar Prof. oder in Kombination oder Dr.Dr." einzubringen, mag jeder für sich alleine entscheiden. Ich habe hierzu meine persönliche Meinung, die aber letztendlich nicht wichtig ist.

Der akademische Grad alleine ist noch lange keine Gewähr für bewiesene Fachkompetenz sondern bestenfalls ein Beleg dafür, dass derjeninge zumindest einmal in seinem Leben wissenschaftlich gearbeitet hat. Ist ja auch schon was.

Unser ehemaliger Bundeskanzler verfügt über immerhin weit über zwanzig ( 20 !! ) Ehrendoktortitel und einen erarbeiteten ( Titel: Der Pfälzer ist ein geselliges Wesen oder so ähnlich ).

Und was hat uns das gebracht ?

Die Antwort kann sich jeder selbst geben.

Sabine
unregistriert
erstellt am: 21. März 2001 19:09           
An Frau Heeb (und einige andere)

Behrmann ,KA
unregistriert
erstellt am: 21. März 2001 19:19           
Vielen Dank,daß mir dieser und jener die Aufklärung der seltsamen Damen abgenommen hat.Sie wollen ja nur ein bißchen pöbeln,weil sie argumentativ so rein gar nichts auf der Pfanne haben.
Ich kenne das schon.Als nächstes kommt dann immer,ich würde meine Praxis wg. Internet vernachlässigen.

Eine hat das dann meiner ÄK gegenüber vorgebracht.Die haben sich schimmelig gelacht
und mein Anwalt hat nun den Namen der feinen Dame.Sie wird spenden müssen.

Für die Bezeichnung Neonatologie gibt es einen umfangreichen Katalog an medizinischen
Eingriffen/Tätigkeiten,die man vollführt haben muß.

Interessant ist auch immer,daß diese Angriffe zur Berufskarriere meist von Leuten kommen,deren einzige Leistung ein mäßiges Referat in einer mäßigen Schule war.

Sabine
unregistriert
erstellt am: 21. März 2001 19:23           
Pech - zu schnell ENTER gedrückt; also nochmal:
An Frau Heb (und auch einige andere):

>wenn sie also kein dr. sind.
Da stellen sich die Damen immer als mündige, aufgeklärte, selbstverantwortliche Patienten hin - und sind dabei soooo titelgläubig!

Eine Doktorarbeit ist doch keine Garantie für medizinische Qualifikation! (Mal ganz abgesehen davon, dass es genügend "Dres" gibt, die ihre Arbeit haben schreiben lassen)

Und Neonatologie ist ein "Teilgebiet der Kinderheilkunde (Neugeborenenmedizin),die sich mit der nachgeburtlichen Anpassung und Entwicklung sowie den speziellen Krankheiten des Neugeborenen beschäftigt"

Auch dafür braucht man keinen Dr.-Titel - nur die entsprechende Facharztausbildung!

Behrmann ,KA
unregistriert
erstellt am: 21. März 2001 22:04           
Aus einem anderen Forum:

Geschrieben von Ex-Öko am 21. März 2001 21:34:48:

Als Antwort auf: Hausgeburt und Ideologie (109 Beiträge) geschrieben von Ralf B. am 21. März 2001 19:51:00:

Die Geburtsberichte aus dem Düsseldorfer Geburtshaus lesen sich doch wirklich sehr gemütlich, oder?
Ob ihr es glaubt oder nicht, die Geburt meines dritten Kindes in einer grossen Uniklinik einer grossen Stadt war genauso gemütlich.
Ist aber wahrscheinlich die Ausnahme... schade, eigentlich...

Petra Heb
unregistriert
erstellt am: 22. März 2001 09:36           
na super! die hebamme hat sich geirrt, gleich mal auf ein paar falsche aussagen stürzen, auch wenn sie nicht smit dem thema hausgeburt zu tun haben!

natürlich ist mir klar, dass auch nichtdoktoren intellegent sind und wissen haben, schliesslich bin ich auch keine :o). aber wenn man wie ich davon ausging, dass man nur mit dem titel fertiger arzt sein kann, und somit in der klinik patienten betreuen kann, dann ist es doch verständlich, dass man einem nichtdr. die erfahrung abspricht, oder? vielleicht hätten sich einige mal meinen text besser durchlesen sollen?!

herr behrmann, wen hier jemand pöbelt, dann wohl eher sie. die unangemessensten kommentare kamen ja wohl von ihnen, also bitte verdrehen sie die sache mal nicht und fassen sich an die eigene nase! ich habe in meinen beiträgen kein einziges mal gepöbelt!

ich habe das auch ncith nötig, da ich genug argumente habe, warum eine hausgeburt in den richtigen fällen absolut sinnvoll, gut und sicher ist. bitte setzen sie sich ersteinmal mit diesen argumenten auseinander. nutzen sie ihre wertvolle zeit sinnvoller!

an sabine, ich bin weder tiefgläubig noch ärztegläubig. ich habe nun schon genug schlechte ärzte kennengelernt um das abzulegen.

tatsächlich denken fast alle menschen wie ich dachte: ärzte müssen den titel haben, sonst dürfen sie ncith praktizieren. und das sind nicht nur ungebildete personen, sondern intellegente menschen. habe seit gestern ein wenig in meinem freundeskreis und bekanntenkreis herumgefragt, und das wusste keiner! ich bin froh jetzt wieder mal was gelernt zu haben.

das war übrigens das erste was ich in dieser *diskussion* mitgenommen habe. vielen dank noch!
vor allem danke ich Paul und harald ruf, die nüchtern und direkt meinen fehler korrigiert haben.

können wir uns nun wieder den wirklich wichtigen dingen zuwenden?
hier ein paar zahlen:
1999 beteiligten sich 425 hausgeburtshebammen, 40 geburtshäuser und 19 entbindungsheime/praxen an einer einer studie hier in deutschland.
8578 geburten wurden erfasst, das sidn 85% aller ausserklinikschen geburten in dem jahr.

bei 13% erfolge eine verlegung in die klinik, unter der geburt. davon 92% in ruhe. nur 1% musste sehr schnell gehen.
99% der kinder zeigten nach 5 minuten einen guten bis sehr guten vitalitätszustand.

unabhängig vom geburtsort kamen 94% der kinder spontan zur welt. 2% mit vakuum oder forceps, 4% per sectio.

es gibt noch einige zahlen, aber das führt nun zu weit. doe studie ist für 15,- beim BfHD zu erhalten.

lassen sie uns konstruktiv diskutieren, ich lese immer nur die gleichen diffamierungen, pöbeleien, wenigen argumente. während wir versuchen ihre argumente zu widerlegen, lassen sie unsere links liegen.

übrigens, weiss ich nciht so genau warum ich hier mit frau heb angesprochen werde. wer die diskussion nur etwas verfolgt hat, müsste doh wissen, dass heb die abkürzung für hebamme ist, und dass ich auch schon unter dem namen petra hebamme gepostet habe!

harald Ruf
unregistriert
erstellt am: 22. März 2001 14:08           
Hallo Petra,


es freut mich zu hören, dass die Frage was denn nun ein Neonatologe eigentlich ist, endlich klar wurde.

Ihre Zahlen im letzten Beitrag bedürfen doch noch folgender Anmerkung:

Nach den von Ihnen dargestellten Zahlen, wurden immerhin 13% aller Geburten letztendlich in einer Klinik beendet. 13% aller der Fälle, in denen die werdende Mutter und/oder der werdende Vater ursprünglich davon ausgingen, dass die anstehende Entbindung "problemlos" vollzogen werden könnte.

Unabhängig davon, dass hier nicht bekannt ist, was letztendlich zu dieser 13% igen Fehleinschätzung geführt hat ( Eltern, Hebamme und/oder Gynäkologe ), ist diese Zahl für sich alleine gesehen doch schon recht bemerkenswert. Insoweit sprechen diese Zahlen eher für den Standpunkt von Behrmann als gegen diesen.

Was nun die Kinder angeht, so bin ich schon der Meinung, dass es diesen völlig egal ist, wo diese denn letztendlich zur Welt kommen. Die Neugeborenen haben schon genügend Streß mit der eigentlichen Geburt ( Geburtskanaltrauma )als das sie sich darum kümmern würden, wo denn dieser Streß stattfindet. Und für die wirklich "einfache und problemlose" Entbindung brauche ich auch keine Hebamme. Im Zweifel bewältigt die werdende Mutter diese, die Geburt, wenn es sein muß im Taxi oder beim Spazierengehen völlig alleine. Nur von denen spricht Behrmann nicht. Behrmann spricht letztendlich von den von Ihnen angesprochenen 13 Prozent. Und die geben ihm völlig Recht.

Stellen Sie sich doch einfach nur einmal vor, die werdende Mutter wäre von Ihnen und von Behrmann ( nicht als Kinderarzt sondern natürlich als Gynäkologe ) gleichzeitig betreut worden. Vor dem ET teilen Sie Behrmann mit, dass geplant sei, die erwartete problemlose Geburt - alle Werte sind völlig in Ordnung - zu Hause unter Ihrer Mithilfe durchzuführen. Behrmann sagt "o.K." mit dem Hinweis " dann kann ich ja in Ruhe einen Kaffee trinken gehen, Sie machen das ja schon". Jetzt erwischen Sie aber eines von den 13 Prozent. Behrmann ist nicht da - Kaffee trinken -, und nun ?

.................................

In Ihrem Beitrag vom 16.3. schreiben Sie,

"ich finde esotherik unsinnig, kann mit dem ? nicht viel anfangen, halte bach blüten für teure schädliche placebos, aber ich mag hausgeburten, ich bin vollkommen von der homöopathie überzeugt, aus eigener erfahrung, und ein fan der akupunktur!"

Diesbezüglich muß ich leider anmerken, dass die "Bach Blütentherapie" nichts anderes ist wie Homöopathie und die Akupunktur mit Esotherik mehr zu tun hat als mit Medizin.

Insoweit bitte ich freundlichst um Aufklärung darüber, wofür und wogegen Sie denn nun wirklich sind.

Gruß

Anke J.
unregistriert
erstellt am: 22. März 2001 15:01           
Hallo,
ohne Petras Antwort vorwegnehmen zu wollen, aber so viel ich gesehen bzw. gelesen habe, werden Hausgeburten i. a. mit einem Arzt / einer Klinik im Hintergrund durchgeführt. Wenn wie in Ihrem Beispiel der ursprünglich betreuende Arzt "einen Kaffee trinken geht", sucht man sich einen anderen, der ihn so lange vertritt. Ich kann mir aber nicht vorstellen, daß ein Arzt, mit dem Rufbereitschaft vereinbart wurde, sich einfach so abmeldet.

Petra Heb
unregistriert
erstellt am: 22. März 2001 16:05           
hallo harald!

ich glaube sie haben da einiges missverstanden, vielleicht habe ich mich auch schlecht ausgedrückt. was eine neonatologe is,t ist mir völlig klar. mir war nur nciht bekannt, dass man auch ohne Dr. arzt sein kann.

nur 6% dieser kinder wurde nicht spontan geboren. fast allen ging es nach der geburt sehr gut. also wurde nach überweisung in die klinik doch noch die hälfte der kinder spontan geboren. sieht man sich die normale spontangeburtrate in einem nicht-risiko krankenhaus an, liegt die mit sicherheit niedriger, viel niedriger.

es ist eher den hebammen anzurechnen, dass sie bei schlechten vorzeichen, wie schlechten herztönen, schlechter eröffnung, und anderen warnzeichen frühzeitig abbrechen. den eltern ist immer klar, dass eine hausgeburt abgebrochen werden kann. da aber die meisten eher in ruhe abgebrochen werden, ist das zwar traurig, aber ncith traumatisch.

der beispiel mit dem kaffe-trinken etwas unsinnig. es gibt einige kleine kliniken in denen ärzte belegbetten haben. da heisst es schon mal: die frau kriegt noch schnell ne tocolyse, damit der arzt seine sprechstunde fertig machen kann. der ist in notfällen natürlich erreichbar, aber braucht auch eine weile. und auch ein kaffeetrinkender arzt wird doch wohl einen pieper oder sein handy dabeihaben.

ich denke sie haben da nciht richtig aufgepasst. bachblüten besteht aus eingelegten pflanzenteilen, kurz gesagt. homöopathie wird immer wieder verdünnt, und geschüttelt. das sit ein ziemlicher unterschied. sogar meine schwager, ein eingefleischter schulmediziner (neurochirurg) ist inzwischen überzeugt von der homöopathie. er hat eine jahrelange rezidivierende schwere angina mit homöopathie geheilt. seit über einem jahr ist er nun beschwerdefrei.

ich hatte in der ersten ss unglaublich grosse rückenschmerzen. durch die auflockerung begannen die schon in der 7.ssw. es war die hölle, ich konnte teilweise nur noch auf händen und knien kriechen.
ich ging von arzt zu arzt, krankengymnastik, nichts half. irgendwann, ich war schon völlig hoffnungslos, liess ich mich doch nadeln. und es war unglaublich. die schmerzen waren nicht weg, aber doch erträglich, und es wurde mit jeder sitzung besser. ich bin also voll überzeugt. ich hatte vorher auch homöopathie probiert, aber nicht das richtige mittel gefunden.
ich könnte noch einige beispiele nennen, aber ich glaube wenn man das ncith selber erlebt hat, kann man es einfach ncith glauben.

Nina S.
unregistriert
erstellt am: 22. März 2001 16:16           
Bachblüten sind der selbe hokuspokus wie Homöopathie, das nimmt sich nichts!

Für die Herstellung der Bachblütenkonzentrate werden ausschließlich die von Edward Bach (1886 - 1936)festgelegten Sorten gesammelt, an den von Bach festgelegten Stellen. Die Herstellung der Essenzen erfolgt nach 2 Methoden, der Sonnenmethode und der Kochmethode. Bei der Sonnenmethode werden an einem sonnigen, wolkenlosen Tag (in England!!!!) Blüten im vollsten Entwicklingsstadium gepflückt und in eine Schüssel mit Quellwasser gelegt, 3 - 4 Stunden in der Sonne stehen lassen, möglichst nahe am Standort der Pflanze. Wenn die Blüten zu welken beginnen, werden sie vorsichtig mit Zweigen der entsprechenden Pflanzen entfernt, die Flüssigkeit sofort mit 40 %igem Alkohol konserviert, später 1 : 20 verdünnt und in Vorratsflaschen abgefüllt. Die Kochmethode funktioniert ähnlich, nur daß keine Sonnenerwärmung stattfindet, sondern geheizt wird. Man stellt daraus seine Einnahmetropfen her, indem man 1 Tropfen dieser Essenz auf 10 ml Wasser gibt, davon 3 mal täglich 3 - 4 Tropfen einnimmt. Und jetzt erzähle mir, daß nach diesem Hokuspokus irgendetwas pharmakologisches passiert. Die putzigste Bach-"Blüte" ist übrigens Rockwater. Frage: wird da ein Steinchen im Sonnenlicht erwärmt?


Petra Heb
unregistriert
erstellt am: 22. März 2001 17:19           
an Nina:

*aufseufz*
rockwater ist eingelegtes quellwasser (!!)

und zwischen homöopathie und bach blüten gibt es einige gravierende unterschiede.
die werde ich jetzt aber ncith weiter erläutern. bringt sowieso nicht, wenn sie interessiert wären könnten sie auf diversen homöopathie seiten im netz infos sammeln.

aber sie sind wahrscheinlich auch der meinung schulmedizin sei seligmachend.
jedem das seine, werden sie glücklich damit. aber verurteilen sie nicht sachen, über die sie sich ncith auskennen.

harald Ruf
unregistriert
erstellt am: 22. März 2001 18:22           
Hallo Petra,


ei nun machen Sie ja weiter.


01)

Wenn das kleine Krankenhaus - so wie Sie es beschreiben - in einem solchen Fall eine medikamentöse Tokolyse ( meist das Präparat Betasympathikomimetikum Fenotorol - Partusisten - ) anordnen würde, hätte dieses kleine Krankenhaus ein Problem. Denn als erstes hätte doch einmal geprüft werden müssen, inwieweit hier eventuell eine Kontraindikation vorliegen könnte. Wobei ganz generell eine Wehenhemmung bei einem "normalen" Schwangerschaftsverlauf; also Entbindung zum berechneten Termin,immer kontraindiziert ist.

Üblicherweise erfolgt eine solche - Wehenhemmung - bei drohenden Frühgeburten ( ET vor der 35 SSW ).

Ganz zu schweigen davon, dass die Patientin hierüber aufgeklärt werden müßte.

02)

Entscheidend ist doch, dass 13% aller ehemals geplanten Hausgeburten letztendlich dann doch im Krankenhaus endeten.Dies bedeutet doch, dass in 13% aller Fälle eine eklatante Fehleinschätzung entweder der Hebamme, den Eltern oder des Gynäkolgen vorlag. Diese "Normalgeburten" mutierten innerhalb von Stunden und/oder Minuten zu "Risikogeburten" mit allen denkbaren Risiken für die Mutter oder das Kind oder schlimmstenfalls für beide. Das diese letztendlich nicht in einer Katastrophe endeten, ist wunderbar und letztendlich den behandelnden Ärzten zu verdanken.

03)

Was nun die "Bachblütentherapie" angeht, so hat Nina S. völlig richtig ausgeführt. Selbstverständlich handelt es sich hierbei um Homöopathie im klassischen Sinn.

04)

Nein, liebe Petra, die Schulmedizin ist sicherlich nicht das einzig seligmachende im medizinischen Bereich. Diesbezüglich rennen Sie bei mir alle Türen ein. Auch ich bemängele, dass in den meisten Fällen eine am Symptom ausgerichtete Medizin stattfindet und die zu wenig Wert darauf legt, die Hintergründe also das auslösende Moment für die Erkrankung zu ermitteln.

Dies ändert aber nichts daran, dass uns diese Schulmedizin wie wir sie hier und heute vorfinden in vielen Fällen oft genug den "Hintern" rettet.

Und wenn ihrem Schwager die Homöopathie und Ihnen die Akupunktur geholfen hat, ist doch völlig i.O..

Nur wenn der Stein in der Harnröhre oder sonstwo sitzt, wird Ihnen die Akupunktur oder Homöopathie wohl schwerlich das akute Problem lösen. Hier ist der Mediziner - wie wir ihn kennen - gefragt. Aber ich denke hierzu kann Dr. Solga Ihnen mehr erklären. Er ist der Fachmann.


Peter Rapp
Mitglied
erstellt am: 22. März 2001 20:26     Sehen Sie sich das Profil von Peter Rapp an!   Senden Sie Peter Rapp eine eMail!     
nanu, Herr Ruf,
was nochmal haben Sie gelernt ?

Nur Teilantwort, der Rest interessiert mich weniger.

Fenoterol und ähnliche Betamimetika kann man exzellent für die Notfalltokolyse verwenden, nennt sich auch "intrauterine Reanimation", macht man i.v. in dem Fall, daß es dem Nasziturus unter Wehen aus welchem Grund auch immer saudreckig geht, und zum Überbrücken der Zeit bis er an der Luft ist.

Nix Kontraindikation. Und Aufklärung im Lebensnotfall ganz ganz kurz.

Rote Liste abschreiben reicht halt einfach nicht.

PR

harald Ruf
unregistriert
erstellt am: 22. März 2001 22:27           
Hallo Herr Rapp,

nix rote Liste abgeschrieben.

Wenn Sie den Beitrag von der netten Hebamme richtig gelesen hätten so würde Sie sehr leicht feststellen, dass hier von einer "normalen" Geburt gesprochen wurde. Wenn es bei Ihnen allerdings gängige Praxis sein sollte, Gebärenden einfach mal so eine Wehenhemmung zu verordnen, so spricht dies doch eher dafür, dass der Bericht des Sachverständigenrates hinsichtliche Weiter- und Fortbildung vielleicht gar nicht so falsch ist.

Ich darf Ihnen aber versichern, dass mir die Gynäkologie und hier insbesondere das Managment von Risikogeburten nicht völlig fremd ist.

Mit Verlaub, eine intrauterine Reanimation setzt doch in aller Regel eine erhebliche Störung voraus. Wir sprechen hier von einer medizinischen Indikation. Denkbar wäre dies allenfalls bei dem Verdacht auf einen Nabelschnurvorfall beim Blasensprung ( pathologische Herzfrequenz ).
Aber wir sprechen hier nicht mehr von einer normalen Geburt, sondern von einer Geburt wo allerhöchste Gefahr besteht und die in aller Regel in einer Sectio endet.

Wo bitte schön, ist hier eine "normale" Geburt ?


Ach so, was ich gelernt habe ? Ich bin keine Hebamme.

Peter Rapp
Mitglied
erstellt am: 22. März 2001 22:58     Sehen Sie sich das Profil von Peter Rapp an!   Senden Sie Peter Rapp eine eMail!     
ebenfalls mit Verlaub:
ich hab Petra tatsächlich nicht gelesen, sondern Ihre Zeilen.

War auch nicht nötig. Wer Geburtshilfe mit Bachblüten macht, der/m spreche ich die Fähigkeit zur Beurteilung eines Geburtsverlaufs ab. Ganz einfach und ein für allemal.

Meine Antwort war eine Antwort auf Ihre Zeilen. Auch ganz einfach.

Und nun dürfen Sie noch verraten, woher ihnen das Management von Risikogeburten so vertraut ist.

PR

Peter Rapp
Mitglied
erstellt am: 22. März 2001 23:22     Sehen Sie sich das Profil von Peter Rapp an!   Senden Sie Peter Rapp eine eMail!     
Hallo Herr ruf,

habe Sie nochmal mit Fleiß gelesen.

Seien Sie doch bitte ganz enorm vorsichtig ! Ihre Erfahrung mit dem Management von Risikogeburten besteht aus Aktenpapier. Rein garnichts qualifiziert Sie dazu, die Schilderungen von irgendwelchen Geburtsverläufen medizinisch sachverständig zu kommentieren. Es ist dies eine Anmaßung.

Ich schreibe das, obwohl manche Ihrer Schlußfolgerungen von meinen nicht weit entfernt sind.

PR

Petra Heb
unregistriert
erstellt am: 23. März 2001 09:16           
tja, leider wird das was erlaubt ist, nicht immer gemacht. manchmal vielleicht auch ganz sinnvoll. so werden z.b. diese notfalltocolysen, der paru-bolus , nicht nur in notfällen sondern auch verabreicht wenn du frau während der legung einer PDA starke wehen hat und nicht ruhig sitzen oder liegen kann. finde ich durchaus gerechtfertigt.

und tu wir mal nciht so, es werden weit viel mehr sachen gemacht, die man eigentlich ncith tun sollte. was oft auch sinn machen.

herr rapp, danke, dass sie das auch nochmal klargestellt haben. auch wenn ich bachblüten auch ncith schätze, finde ich ihre aussage *Wer Geburtshilfe mit Bachblüten macht, der/m spreche ich die Fähigkeit zur Beurteilung eines Geburtsverlaufs ab* schlimm.
es gibt nunmal placebos, nciht?! und es heisst ja ncith, dass jede hebamme, die bachblüten verwendet tief gläubig und esoterisch durchwirkt ist!

das ist höchst intolerant. auch wenn ich impfungen in der 9. lebenswoche bin, lehne ich weder die kinderärzte noch die eltern ab, die das machen. das soll keine impfdiskussion werden!!

zu ihnen herr ruf,
zu 1. wurde ja schon beantwortet
zu 2. nein, es bedeutet, dass hebammen sich ihrer verantwortung bewusst sind, und bei kleinsten ungereimtheiten die hausgeburt abgebrochen haben. die meisten abgebrochenen hausgeburten werden abgebrochen wegen eines geburtsstillstands, meist in der EP. die höchst geringe zahl der kinder und der eltern zeigt doch, dass zum schluss alles gut ging, wie auch immer. ich habe nie die kliniken verurteilt, ich behaupte aber nach wie vor, dass es sehr gute gründe gibt zuhause zu gebären. immerhin kamen ja 87% der kinder zuhause. und auch in einem low-risk klinikumsind die zahlen schlechter, sowohl was vaginal-operative entbindungen, als auch was sectiones anbelangt.

zu3. nein, wir können ruhig so weitermachen, aber wir wissen ja langsam, dass wir da unterschiedlicher meinung sind, nicht. wenn sie sich ncith ausreichend mit der homöopathie auseinandersetzen, können sie auch ncith behaupten, keinen unterschied zu erkennnen.

zu4. gut, warum müssen sie sich dazu dann noch äussern? damit sie einen weiteren punkt hinzufügen müssen? wenn wir doch da einer meinung sind, brauchen wir den punkt ja ncith zu erörtern.
ich habe auch nie behauptet, dass man alles mit homöopathie und akupunktur heilen kann. so verblendet bin ich ncith. ich glaube z.b. nicht daran, dass man placenta praevias mit globuli wegbewegen kann. aberes gibt sehr viele ander sachen, die man machen kann. vor allem in der geburtshilfe, in der viele medikamente schädlcih oder ncith sicher sind.

Petra

harald Ruf
unregistriert
erstellt am: 23. März 2001 10:28           
Hallo Herr Rapp,


ich kann mich nicht daran erinnern, mich an irgendeiner Stelle "sachverständig" geäußert zu haben. Was Sie als "Aktenpapier" bezeichnen ist nichts anderes als anerkanntes Lehrmaterial der Gynäkologie und Geburtsmedizin und für jeden frei zugänglich. Kostet zwar ein paar Mark aber es lohnt sich. Andererseits ist es schon bezeichnend, wenn ein Gynäkologe - und als solcher bezeichnen Sie sich ja, soweit mir erinnerlich ist -, dass eigene Ausbildungsmaterial als "Aktenpapier" ansieht. Dies erklärt vielleicht den ein oder anderen Behandlungsfehler in der Geburtsmedizin. Und hiermit und den Folgen kenne ich mich recht gut aus. Insoweit ist die Gynäkologie und/oder Geburtsmedizin ein "Steckenpferd" von mir.

Weiter sollte Ihnen der Unterschied zwischen einem hypothetisch beschriebenen und real stattfindenen Geburtsverlauf eigentlich geläufig sein.

Dies ändert aber doch nichts daran, dass die Verabreichung bzw. Anordnung einer Tokolyse einer medizinischen Indikation bedarf. Wenn wir uns darauf einigen können, genügt das doch schon.

Gruß

Peter Rapp
Mitglied
erstellt am: 23. März 2001 22:28     Sehen Sie sich das Profil von Peter Rapp an!   Senden Sie Peter Rapp eine eMail!     
Hallo Herr Ruf,

wenn Sie sich nicht sachverständig geäußert haben, isses jetzt einerseits gut. Andererseits, was sollen Argumente, wenn sie nicht sachverständig sind ?

Das Ausbildungsmaterial für meine Tätigkeit, die das Steckenpferdniveau grade eben hinter sich gelassen hat, besteht neben anerkanntem Lehrmaterial für ein paar Mark aus einem zwölfsemestrigen Studium und fünfundzwanzig Berufsjahren in Kliniken aller Größen, in einem westafrikanischen Distriktkrankenhaus und in einer deutschen Praxis, zwei jährlichen Kongreß- oder Seminarbesuchen (nicht die gesponserte Sorte), fünf laufend abgearbeiteten Fachzeitschriften mit sporadischen eigenen Beiträgen und Datenbank-Recherchen nach aktuellem Bedarf.

Was ist da jetzt für wen oder was bezeichnend, wer kennt sich womit recht gut aus, was erklärt welchen Behandlungsfehler und was welche Anmaßung ?

Daß jede einzelne meiner tagtäglichen Handlungen an Patienten einer Indikation und Einwilligung bedarf, ist mir durchaus geläufig.

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