Dokumentation: Der Fall Forum des Gesundheitsministeriums


17.3.2002

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Autor Thema:   BKK Berlin sucht per Zeitungsanzeige pensionierte Kripo Beamte
Erich
unregistriert
erstellt am: 03. März 2001 15:41           
BERLIN - Die Betriebskrankenkasse Berlin legt sich mal wieder mit sämtlichen Ärzten in der Bundeshauptstadt an. Obwohl sie doch nur, wie ihr Chef beschwichtigt, "schnell, konzentriert und sensibel schaltet".
Besondere Sensibilität legt BKK-Boss Jochem Schulz mit einer Stellenanzeige in einer Berliner Zeitung an den Tag. Darin heißt es: "Die Betriebskrankenkasse Berlin benötigt Unterstützung zur Aufdeckung von Abrechnungsmanipulationen im Krankenversicherungsbereich. Wir suchen ab sofort eine/n versierten Fachmann/-frau mit einschlägigen Erfahrungen (z.B. pensionierte/n Kriminalbeamten/-in) ..."
Welche Tätigkeiten den neuen Mitstreiter erwarten, dazu gibt es nach Angaben der BKK bisher "noch keine konkreten Ansatzpunkte". Auf alle Fälle aber soll die neue Fachkraft mit kriminalistischem Spürsinn vorgehen, so der Unternehmenssprecher Horst Engelhardt.
Beispielsweise bei der Abrechnung von Krankentransportleistungen, wo der Patient möglicherweise nicht wie angegeben mit dem Rettungswagen, sondern mit dem Taxi befördert wurde. Ebenso will die BKK Abrechnungsmanipulationen im Arzneimittelbereich aufspüren, etwa wenn sich Arzt, Patient und Apotheker Hand in Hand mit fingierten Rezepten Geld in die eigenen Taschen abzweigen.
Die Vertragsärzte sind sauer auf die ausschließlich für Berliner und Brandenburger geöffnete Krankenkasse. Zuerst tönte Schulz, die Ärzte seien nur allzu gern bereit, auf Patientenwunsch Arbeitsunfähigkeit zu bescheinigen (wir berichteten in der Ausgabe 49/2000 vom 8. Dezember). Allerdings war der Kassenchef bis heute nicht in der Lage, einen konkreten Fall zu nennen.
BKK-Vorwürfe halten nicht stand
Im Dezember hatte die BKK öffentlich posaunt, 850 Ärzte hätten Rezepte über "nicht-verordnungsfähige und unzulässige Präparate im Wert von rund 1,2 Millionen DM" verschrieben. "Hochgerechnet auf alle gesetzlich krankenversicherten Berliner summieren sich die Verschreibungen mit solchen Mitteln auf rund 20 Millionen DM", so der Vorwurf der BKK.
Der gemeinsame Prüfausschuss von KV und gesetzlichen Krankenkassen hat inzwischen einen Teil der von der BKK dazu übergebenen Unterlagen begutachtet. Ein Viertel der Fälle wurde gleich wegen Geringfügigkeit ad acta gelegt: Nach Angaben der KV lag die angebliche Schadenssumme in diesen Fällen bei weniger als 50 DM, einmal betrug sie sogar nur 4,25 DM!
Unzulässige Verordnung war rechtens Die BKK beanstandet "unzulässige Verordnungen", etwa des Präparates Ell-Cranell®. Die KV Berlin steht jedoch auf dem Standpunkt, dass es sich "um ein verschreibungsfähiges Präparat" handelt. Nach Mitteilung der KV fordert die BKK von einem Arzt für den Einsatz des Präparates Polyglobin® 51 000 DM Regress, da dieses Mittel für die Behandlung von Tumorleiden nicht zugelassen sei. Die Patientin hatte jedoch ein Antikörper-Mangelsyndrom. "Exakt für diese Diagnose und Behandlung ist das Präparat verordnungsfähig", klärt die KV die BKK auf. Die ärztlichen Fachverbände in Berlin werfen der BKK vor, ohne sachlichen Anhalt die Ärzte zu kriminalisieren; dies geschieht angeblich mit Unterstützung des BKK-Bundesverbandes.
Mit den Berliner Krankenhäusern ist die BKK ebenfalls über Kreuz. Nach Angaben der Landeskrankenhausgesellschaft sind derzeit von 34 Berliner Krankenhäusern 5000 Klagen anhängig, vor allem weil die BKK die Klinikleistungen nicht in vollem Umfange vergüte.

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