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Autor
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Thema: Wenn Apotheker schon die Knochendichte messen...
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Gast unregistriert
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erstellt am: 16. März 2001 08:28
Sie sind ein hoffungsloser Träumer. Der Patient hat noch nie wirklich entschieden, und wird dies auch zukünftig nicht können |
0800DocMorris Mitglied
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erstellt am: 21. März 2001 13:51
Hallo XY: 0800DocMorris bietet rund 1.500 Arzneimitteln – alles in Europa zugelassene Originalarzneimittel - im Internet an. Es sind mehr als die Hälfte Produkte mit einem Abgabepreis (inklusive Mehrwertsteuer) von weniger als 100 Mark. Das billigste ist Paracetamol für 2,58 Mark, das beliebteste ist Aspirin C für 5,55 Mark. Es gibt weder Mindestbestellmengen, noch fallen Zusatzkosten bei der Bestellung an. 0800DocMorris ist eine ordentliche niederländische Apotheke - mit Apothekern und pharmazeutischem Fachpersonal. Wir müssen auf ärztliches Rezept das gesamte niederländische Arzneimittelspektrum abgeben können. Wir unterliegen demselben Kontrahierungszwang in den Niederlanden wie deutsche Apotheken in Deutschland. Um eine ökonomisch sinnvolle Lagerhaltung zu betreiben, hat 0800DocMorris nur häufig nachgefragte Medikamente auf Vorrat. Die niederländische Apotheke verhält sich wie deutsche Apotheken: Die Nachfrage bestimmt die Lagerhaltung. Und: Wir erweitern das Sortiment kontinuierlich. Allerdings wird die lokale Apotheke immer gebraucht, denn unser Metier ist der planbare Bedarf, der sich gut mit Lieferzeiten von zwei Tagen verträgt. |
PKV unregistriert
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erstellt am: 21. März 2001 14:27
An Gast: Lassen Sie mich träumen - aber die Realität ist anders. Zugegeben: die Mehrzahl der Patienten/Versicherten will keine eigene Verantwortung tragen, sondern freut sich, wenn andere für sie denken. Aber die anderen werden mehr - jeden Tag habe ich meine Erfolgserlebnisse (von denen ich früher wirklich nur geträumt habe - wie Sie?)DocMorris: Ja ja, es stimmt und Sie können es sogar, was Sie versprechen. Mein alter Herr Vater ist mit 75 Jahren (PKV)-Kunde und freut sich - auch der gehört zu den mündigen, ohne daß ich ihn darauf brachte. Vielleicht dreht es sich ja bald um und es sind die anderen, die träumen (solange, bis sie aufwachen, und es ist zu spät). Oder etwas philosophisch: Ein Paradies, das man nicht verlassen will, wird zur Hölle... |
Dr. Matthias Solga Mitglied
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erstellt am: 21. März 2001 23:48
Es dürfte klar sein, daß die Apotheken, wenn sie nur noch den Akutbedarf vor Ort vorhalten, entweder den Service dann auch nicht mehr halten können oder die Preise erhöhen müssen. Es ist eben ein Unterschied, ob die Transportkosten nur auf ein Antibiotikum (oder meinetwegen 3 oder 4) zu je DM 9,80 oder auf eeine Fuhre zu DM 1500 aufgeschlagen werden müssen. Der Verbraucher entscheidet ganz einfach, ob er billige und schlechte Medizin möchte oder ob er preiswerte und gute Medizin braucht. Die Frage ist, ob wir das Erreichen eines hohen Lebensalters als Fluch oder Segen auffassen, also Mammon oder Mensch in den Mittelpunkt der Gesellschaft stellen. An diesem Scheideweg stehen wir ja nicht nur bei den Apotheken. Was sagen denn die Kleriker zu diesem Problem? |
Stiens Mitglied
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erstellt am: 22. März 2001 20:42
Mal eine Frage:Ärzte und Apotheker spielen beide eine wichtige Rolle in unserem Gesundheitssystem als "Dienstleister" für die Patienten. Aber: Ärzte werden mit Punkten "bezahlt", deren Wert schwankt und budgetiert ist. Apotheker werden in DM bezahlt deren "Wert" für die Apotheker nicht budgetiert ist. Warum werden Ärzte soviel schlechter gestellt als Apotheker? Warum verteidigen hier Ärzte die Apotheker aber nicht viceversa? |
ama unregistriert
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erstellt am: 22. März 2001 23:53
>Stiens >erstellt am: 22. März 2001 20:42>Warum werden Ärzte soviel schlechter >gestellt als Apotheker? Weil Ärzte nicht handeln. ama http://www.ariplex.com/ama/ama_aamt.htm (über Handlungsbedarf) |
Dr. Matthias Solga Mitglied
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erstellt am: 23. März 2001 01:51
Danke, Stiens! Sie können manche Sachen so schön auf den Punkt bringen! |