Dokumentation: Der Fall Forum des Gesundheitsministeriums


17.3.2002

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Die in diesem File gemachten Ausagen dürfen auf keinen Fall bedenkenlos als wahr hingenommen werden! Fragen Sie bitte UNBEDINGT immer einen oder mehrere GUTE Ärzte. Denken Sie daran: Es geht um Ihre Gesundheit! Aus genau diesem Grund wurde diese Dokumentation erstellt!

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  Die Konvention eines fünfprozentigen Signifikanzniveaus

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Autor Thema:   Die Konvention eines fünfprozentigen Signifikanzniveaus
harald Ruf
unregistriert
erstellt am: 27. Februar 2001 11:15           
In der wissenschaftlichen Literatur gilt ein Egebnis im allgemeinen als signifikant, wenn die Irrtumswahrscheinlichkeit höchsten 5 Prozent beträgt, was mit dem Ausdruck p_0,05 angegeben ( hier fehlt mir ein Zeichen weshalb die korrekte Darstellung nicht möglich ist ).

Bei diesem Fünfprozentniveau handelt es sich um eine Konvention. Es wurde willkürlich festgelegt und ist nicht immer sinnvoll.

Ein Signifikanzniveau sollte vernünftigerweise davon abhängen, welche Folgen ein etwaiger Irrtum nach sich zieht. Bei der Wirksamkeit eines Hustensaftes mag eine fünfprozentige Irrtumswahrscheinlichkeit durchaus angebracht sein, doch ist sie dann viel zu hoch, wenn es um die Frage geht, welche Therapie bei einer lebensbedrohlichen Erkrankung die bessere ist.

Ein konstantes Signifikanzniveau ist völlig unsinnig!

Es gibt nicht eine einzige vernünftige Begründung dafür.

Und die wenigsten denken jemals darüber nach.

Soviel zur Ergänzung des Beitrages von Behrmann hinsichtlich " Bilanz ".


Gruß

Stiens
Mitglied
erstellt am: 27. Februar 2001 20:16     Sehen Sie sich das Profil von Stiens an!   Senden Sie Stiens eine eMail!     
Statistik ist ein mathematisches Verfahren, das Häufigkeiten miteinander vergleicht. Die Ursachenforschung findet in den Köpfen der Interpreten einer Statistik statt!

Beispiel: Eine Stichprobe wird auf die Häufigkeit eines bestimmten Krankheitsbildes (Kopfschmerzen) untersucht. Miterhoben wird die Häufigkeit eines bestimmten Verhaltens (Handybenutzung). Gehen diese Häufigkeiten parallel (viele Handybenutzer haben gehäuft Kopfschmerzen), wird flugs ein ursächlicher Zusammenhang postuliert (Handybenutzung macht Kopfschmerzen). In Ermanglung eines experimentellen Zusammenhanges werden so z.T. abenteuerliche "Wahrheiten" gefunden. (klassiches Beispiel: Der Storch bringt die Kinder).

Selbst "höhere" statistische Verfahren - wie die sog. Faktorenanalyse - bedürfen der Interpretation und sind somit vom Statistiker abhängig, ohne einen höheren "Wahrheitsgehalt" zu haben.

Da sich viele Experimente aus ethischen Gründen verbieten, wird in letzter Zeit immer mehr mit dem Vergleich von Häufigkeiten argumentiert - leider sind es vor allem Laien, die Statistiken interpretieren.

Dazu was nettes:
Ein Mann kommt zum Statistiker mit der Frage: Wie hoch ist denn die Wahrscheinlichkeit, das bei meinem Flug nach London eine Bombe an Bord ist?

Antwort: eins zu zehn millionen.

Dann werde ich ebn nicht fliegen!

Nimm doch selbst eine Bombe mit, die Wahrscheinlichkeit, daß es an Bord zwei Bomben gibt, beträgt eins zu einer trilliarde!

Soweit zur Statistik...

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