Dokumentation: Der Fall Forum des Gesundheitsministeriums


17.3.2002

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Autor Thema:   Internethandel mit Arzneien
Seitz
Mitglied
erstellt am: 24. Februar 2001 14:25     Sehen Sie sich das Profil von Seitz an!   Senden Sie Seitz eine eMail!     
Gesundheitsministerin: Arznei-Handelsverbot im Internet nicht haltbar
Bundesgesundheitsministerin Ulla Schmidt (SPD) sieht das bisher strikte deutsche Verbot des Versandhandels mit Medikamenten im Internet als nicht länger haltbar an. Von den Niederlanden oder anderen Nachbarländern würden heute schon Internet-Apotheken mit Kurieren in die Bundesrepublik liefern und damit das Verbot umgehen. "Wir können nicht eine Mauer um Deutschland machen", sagte Schmidt dem Sender n-tv.

Gemeinsam mit den Apothekern will die Ministerin überlegen, "wie man reagiert". Dabei müsse berücksichtigt werden, dass die Apotheken in Deutschland den gesetzlichen Auftrag haben, jederzeit die notwendigen Medikamente für Patienten bereitzuhalten. Zudem habe bei einer Neureglung der Verbraucherschutz Priorität. Man müsse den Menschen sagen, "seid vorsichtig, was ihr euch bestellt."
NETedition/dpa
19.02.2001

XY
unregistriert
erstellt am: 24. Februar 2001 22:00           
Nun, mit krimineller Energie brechen Arzneimittelversender nationale Gesetze. Die Reaktion der Volksvertreterin ist ein lapidares "Schützt Euch mal schön selbst, denn es ist nicht aufzuhalten". Hier ist also kein Verbraucherschutz zu erwarten. Wenn Gesetze frech gebrochen werden, muß man sie dem Rücksichtsloseren anpassen. Würden die Apotheker damit anfangen alle verschreibungspflichtigen Arzneimittel ohne Verschreibung abzugeben, dann käme es wohl kaum zu so einer Unterwürfigkeit seitens des Ministeriums. Zum Glück nehmen die Apotheker als Heilberufler in der breiten Masse ökonomisch wenig attraktive Erfordernisse ernst.

Wenn die einzige Aufgabe der Apotheker nach einem aufwendigen Pharmaziestudium das jederzeitige Vorrätighalten von Arzneimitteln ist, dann entweder "Gute Nacht", oder man sollte sich mal in der täglichen praktische Arbeit der Apotheker vertiefen. Ganz zu schweigen von den vielen bekannten kostenlosen bis fast kostenlosen Leistungen der Apotheke.

Jeder sollte eigentlich bereits wissen, das die jetzige Mischkalkulation der Apotheke, die günstigste Leistung insgesamt hervorbringt. Will man aber Sicherheits- und Versorgungsstandards abbauen, dann ist das wohl eine Anpassung an andere Länder im europäischen Rahmen. Die Qualität der medizinische Versorgung muß natürlich den schwächeren Mitgliedsstaaten angepaßt werden.

Aber wahrscheinlich ist es eher so, daß der Shareholder Value mal wieder jubeln soll. Dann können die branchenfremden Geldsäcke den Arzneimittelmehrverbrauch ankurbeln, wenn die Apotheken als einzelverantwortliche Zellen zerstört sind. Sozial ausgerichtete Parteien sollten den Mittelstand aber nicht zerstören.

Nirgends können die Menschen so sehr betrogen werden wie in Arzneimittelfragen. Der Zeitgeist ist eben kurzlebig. Der Auftrag an die Apotheken aber sollte nachhaltig sein, so wie der Herzschlag eines gesunden Organismus. Die Privilegien hätten sich nicht über Jahrhunderte halten können, wenn sie nicht eigentlich dem Gemeinwohl gedient hätten.

Wenn man aber durch die Stadt geht und in Buchläden Titel wie "Körpersprache für Manager" oder "Turboschnell heilen" sieht, dann kann man schon an die Tollwütigkeit unserer Gesellschaft glauben.

Die Großfinanz wirds schon richten.

Guten Abend

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