Dokumentation: Der Fall Forum des Gesundheitsministeriums


17.3.2002

Die URL dieses Files: http://www.ariplex.com/ama/ama_dial/adi440.htm

Dieses File ist ein MIRROR. Es ist ein Teil einer Dokumentation. Das Original dieses Files befand sich in der Web-Site des http://www.dialog-gesundheit.de * Gesundheitsministeriums.

Zum Verständnis dieses Files ist es ZWINGEND erforderlich, die Einleitung dieser Dokumentation zu lesen!

Die originalen Links in diesem File funktionieren nicht!

Unsere File-Nummern entsprechen dem Aufbau zu dem damaligen Zeitpunkt, als diese Mirror-Seiten als Belegstücke gesichert wurden.

Die Deutsche Amalgam-Page ist mit dem Gesundheitsministerium weder assoziiert noch sonstwie verbunden.

Die in diesem File gemachten Ausagen dürfen auf keinen Fall bedenkenlos als wahr hingenommen werden! Fragen Sie bitte UNBEDINGT immer einen oder mehrere GUTE Ärzte. Denken Sie daran: Es geht um Ihre Gesundheit! Aus genau diesem Grund wurde diese Dokumentation erstellt!

Bitte besuchen Sie auch unsere Nachbarn auf dem http://www.ariplex.com * Antares Real-Estate InfoPlex


*





Senden Sie diese Seite per eMail an einen Freund!
  Foren
  Gesundheit im Dialog
  Freitod einer Ärztin (Seite 1)

Ich will ein neues Thema erstellen  Antwort erstellen
Profil | Registrieren | Voreinstellungen | Hilfe | Suchen

Dieses Thema ist 2 Seiten lang:   1  2  nächster neuer Beitrag | nächster älterer Beitrag
Autor Thema:   Freitod einer Ärztin
Klaus Vetter
unregistriert
erstellt am: 26. Dezember 2000 02:08           
Eine Ärztin wählt den Freitod als letzen ausweg, um sich selbst und Ihrer Berufung, Ihrer Lebensaufgabe, dem Kranken, dem Leidendendem helfen zu wollen oder zu müssen, treu bleiben zu können. Ich müsste dazu noch viel sagen und und schreiben. Einiges davon klang in diesem Forum schon an. Aber auch sehr vieles, daß mir mir ob seiner Unkenntnis und seiner Ignoranz die Zornesröte ins Gesicht trieb. Sie ist sich treu geblieben, ließ sich nicht durch das System korrumpieren. Ich verneige mich vor Ihr.
Und ich muß fragen, wann kommen Patienten und Ärzte (Ärzte wie sie!) an einen Tisch, in ein Boot gegen diese, die Gesellschaft krank machende, dem Begriff hohnsprechende, Gesundheitspolitik. Das ist keine Frage der politischen Orientierung, es ist einzig und allein die Beantwortung der Frage, wer soll sich in Zukunft welchen Grad an Gesundheit und Wohlgefühl noch leisten können und wer hat Anspruch worauf. Mit der letzten Bundestagswahl hatte ich gehofft, wie ich heute sehe, möglicherweise in einenem Anflug geistiger Umnachtung, unsere 2 von ehemals 4 Arzthelferinnen nach Tarif, zumindest nach Tarif-Ost entlohnen zu können.


Klaus Vetter

PS: In früheren Zeiten sprach man auch von der Heilkunst und deshalb auch vom Honorar, und deshalb sricht man auch heute noch vom Patienten und nicht vom Kunden. Schütze uns,wer auch immer, vor Zeiten in denen der Patient nur, ich sage bewußt nur, Kunde ist.
Mit an Sicherheit werden es nur Ärzte sein, die Ihr Arztsein als Berufung und nicht als Broterwerb verstehen. Sollte Jemand nicht wissen wovon Ich rede, dann www.Buschtelefon.de

Dr. Birgitta ´Ühlein
unregistriert
erstellt am: 26. Dezember 2000 09:08           
Da sie aber keinen Brief hinterlassen hat, wird man wohl niemals wirklich erfahren, WAS sie in den Freitod gezwungen hat.
Im Nachhinein wird vieles idealisiert, wenngleich die Fakten vielleicht ganz anders gelagert waren. Zudem ist es feige, sich einfach aus dem Leben zu stehlen. Ich kann und will mich also nicht vor ihr verneigen, sondern lieber vor denjenigen, die sich wirklich bemühen, etwas an der Sache und Gesundheitspolitik zu ändern.

Seitz
Mitglied
erstellt am: 26. Dezember 2000 11:00     Sehen Sie sich das Profil von Seitz an!   Senden Sie Seitz eine eMail!     
Lieber Herr Vetter,
es müssen leider wegen dieser Gesundheitspolitik viele Patienten sterben. Meinen sie da stört der Freitod einer Ärtzin??

m.s.

Dr. Matthias Solga
unregistriert
erstellt am: 26. Dezember 2000 12:14           
Liebe Frau Dr. Ühlein,

gerade bei einem Arzt geht die berufliche Verzweiflung so weit ins Private, daß das schon gar nicht mehr zu trennen ist. Und dieses Ereignis ist erstmalig in die Presse geraten, vielleicht ein ergebnis der Beachtung, die die Aktionsowche in den Medien gefunden hat? Ein Arzt wird doch in den seltensten Fällen, schon aus Gründen des Versicherungsschutzes, so aus dem Leben scheiden, daß das als Freitod zu erkennen ist. In meinem Umfeld kannte ich zwei Niedergelassene, die "verunfallt" sind, und einen, der mit 38 Jahren am "Herzversagen" starb. Vorher habe ich mit dem gemeinsam operiert, der war fit wie ein Turnschuh.
Das in der Presse ist doch nur der sichtbare Teil des Eisberges! Daher macht das betrofffen! Nicht wegen des einzelnen Falles, der an sich schon tragisch genug ist. Recht haben Sie: die Betroffenheit darf nicht Anlaß zur Blockierung durch Trauer sein, sondern muß die Übrigbleibenden dazu anspornen, so etwas nicht mehr zuzulassen. Wenn dies das Ergebnis sein sollte, mag die Kollegin sogar mit ihrem Selbstmord sich nicht nur feige aus dem Leben gestohlen, sondern sogar etwas erreicht haben. Vielleicht hat dann Betroffenheit mehr erreicht als unsere ganzen schlnen coolen akaedmischen Diskussionen.

Klaus Vetter
unregistriert
erstellt am: 27. Dezember 2000 00:42           
Sehr geehrter Dr. Seitz, Sarkasmus scheint mir kontraproduktiv zu sein, in diesem Zusammenhang ist er für mich fast Zynismus.

Sehr gehrte Frau Dr. Ühlein, wie sind Ihre Vorstellungen zu Veränderungen im Gesundheitswesen? Wofür und wie engagieren Sie sich? Kein sinnvoller, konstruktiver Vorschlag, keine Überlegung sollte verloren gehen. Stellen Sie die Ihrigen zur Diskussion. Entweder hier im Forum oder an Vetter.Lehesten@t-online.de
Klaus Vetter

Dr. Birgitta ´Ühlein
unregistriert
erstellt am: 27. Dezember 2000 11:10           
Sehr geehrter Herr Vetter,
es scheint eine Ausrede zu sein, aber da ich neben meiner gynäkologischen und psychotherapeutischen Praxis auch noch eine Familie und 4 Kinder habe, kann ich mich so gut wie garnicht engagieren, auch wenn ich das wollte. Aber bei uns gibt es in der Stadt einen Qualitätszirkel Ärzte in der Praxis und in diesem bin ich schon engagiert. Es klingt alles so fadenscheinig, ich weiss. Aber als ich oben schrieb, Probleme wären anders zu lösen, als durch Freitod, meinte ich, dass diese Ärztin vielleicht ihre eigenen Probleme hätte angehen sollen, oder zumindest darüber hätte sprehen sollen. Ich kann einfach nicht glauben, dass das momentane System einen so dermassen in Verzweiflung stürzen kann. Zumindest lasse ich das nicht durch. Natürlich gibt es auch für mich Grenzen, bei welchen ich schon den Kopf schütteln muss, nur muss ich dann eben nach Wegen suchen, diese Dinge anders anzupacken, ihnen eine andere Sichtweise zu geben. Bisher hatte ich damit Gott sei Dank keine Probleme. Ich hatte bisher auch keine Probleme mein Pensum zu schaffen, Sprechstunden ins Unermessliche zu ziehen, obwohl ich mir immer ausreichend Zeit für jede einzelne Patientin nehme. Ich könnte auch nicht sagen, dass ich am Hungertuch nage, das wäre glatt gelogen, auch wenn die Einkünfte schon weniger sind, als vor noch 6 Jahren z.B.
Aber da habe ich mir eben den freien MI Nachmittag und den freien FR Nachmittag gestrichen und habe da ebenfalls Sprechstunden, sodass sich die Sache in etwa in der Waage hält.
Heutzutage muss doch jeder sehen, wo er bleibt, das geht dem einfachen Arbeiter nicht anders, als uns Ärzten. Es wird doch immer weniger gezahlt für noch mehr Leistung. Auch wenn das unmöglich scheint, es ist eben so wie es ist. Die Gürtel muss man enger schnallen, es geht allen so, den Ärzten eben auch! Die fetten Zeiten sind vorbei - so klar wie Klossbrühe!
Im Übrigen habe ich mich entschlossen, auch Samstag vormittags Sprechstunden einzurichten, allerdings nur alle 2 Wochen, u.zw. für - ich sage das mal absichtlich ganz provokant so - Yuppievolk und Dinkies. Diese ewig gestylten Damen, die jede Schwangere missbilligend betrachten, gehen mir nämlich dermassen auf die Nerven, dass ich ihnen lieber alle zwei Wochen zwei Stunden meiner Freizeit opfere, als sie unter "Normalweiber" zu mischen. Diskriminierung??? Ja, genau und das noch absolut gewollt! Abgesehen davon, geht hier in Heidelberg die Tendenz eindeutig zúr Samstagsprechstunde. Vielleicht eine Überlegung wert???

mehner
unregistriert
erstellt am: 27. Dezember 2000 12:23           
"Abgesehen davon, geht hier in Heidelberg
die Tendenz eindeutig zúr Samstagsprechstunde. Vielleicht eine Überlegung wert???"
Sehr fortschrittlich, sehr neu Frau Kollegin.
Mit Samstagssprechstunden wollen Sie also
dem Niedergang der ambulanten Medizin, der
durch langfristige politische Fehlentscheidungen hervorgerufenen wurde und wird, begegnen. Wenn Sie sich da mal nicht
genausoweit von der Realität entfernt befinden wie unsere Politiker. Dann schnallen Sie mal Ihren Gürtel enger. Seien Sie aber nicht überrascht, wenn das Ihr Personal, Ihr
Vermieter, Ihre Bank nicht mitmachen möchte.
Es ist halt wie es ist.
MfG Mehner

Dr. Birgitta ´Ühlein
unregistriert
erstellt am: 27. Dezember 2000 12:48           
Sehr geehrter Herr Mehner,
ich kann nicht den politischen Fehlentscheidungen entgegensteuern. Mit zusätzlichen Sprechzeiten biete ich lediglich einen zusätzlichen Service an.
Was hat das denn mit meinem Vermieter und meiner Bank zu tun??? Da ich eine sehr kleine Praxis habe, habe ich auch nur eine Empfangsdame, die sich um die Termine kümmert und keine Arzthelferin beschäftigt. Dies aber nicht aus Kostengründen, sondern weil es nicht nötig ist. Meine zusätzlichen Sprechstunden halte ich alleine ab, es läuft hierbei ein AB und die paar Karteikarten ordne ich abends oder samstags schnell selbst ein. Bei uns geht es eben familiärer zu, als in manch anderen Praxen, das stimmt schon. Aber genau deswegen kommen die Patientinnen sehr gerne zu uns. Es ist eine Frage der Organisation und eine Frage der Einstellung, auch zum Leben allgemein.
Wie ich schon geschrieben habe, geht es doch heute vielen Menschen im Berufsleben schlechter, als vor ein paar Jahren.
Ich habe z.B. eine Patientin, deren Mann arbeitet bei einer angesehenen Druckmaschinenbaufirma hier in HD. Sie erwartet ihr 3. Kind, der Mann ist als Meister angestellt. Er verdient nach der Geburt des 3. Kindes genau so viel (!!!!!) wie vor 10 Jahren, als die beiden lediglich verheiratet waren. Die Patientin berichtete mir, dass ledige Mitarbeiter in dieser Firma lediglich 400,-- DM netto weniger verdienen, als ihr Mann mit Familie. Ist das denn sozial gerecht???
Und da sollen wir Ärzte allen Ernstes uns hinstellen und ewig klagen????
Ich gehöre da nicht dazu. Ich bin zufrieden mit dem, was ich habe und damit, dass ich mir auch etwas leisten kann. Was soll ich da mehr wollen??? Und dass man manche Medikamente nicht mehr verschreiben kann, da muss man nach anderen Wegen suchen und bisher hatte ich damit auch keine Schwierigkeiten. Letztendlich ist es auch eine Frage des Willens!
Meinetwegen können Sie mich jetzt hier verbal steinigen, ich bleibe bei meiner Meinung, dass wir Ärzte nicht immer jammern sollten, sondern besser zusehen sollten, den Job richtig zu machen, auch mit den machbaren Dingen.

Wolfgang Meuresch
Mitglied
erstellt am: 27. Dezember 2000 13:28     Sehen Sie sich das Profil von Wolfgang Meuresch an!   Senden Sie Wolfgang Meuresch eine eMail!     
Finde ich klasse, dass Sie die finanziellen Probleme Ihres Klientels in Betracht ziehen. Das ist auch mal eine ärztliche Meinung!

mehner
unregistriert
erstellt am: 27. Dezember 2000 14:14           
Liebe Frau Ühlein,
keine Sorge, keiner wird Sie verbal steinigen. Ich arbeite übrigens ähnlich familiär, wie Sie das beschreiben, sonst wär ich auch schon pleite.
Allergings finde ich, daß man vermeidbare
Fehler und Mißstände aufdecken muß und gegen sie ankämpfen muß.Sich in alles zu schicken und
sich damit tu trösten, daß es auch andere
gibt, die schlechter dran sind ist genau der Weg der in den Abgrund führt. Wir müssen in Deutschland keine so schwachsinnige Gesundheitspolitik haben wie heute, dafür gibt es absolut keine Notwendigkeit. Haben Sie bemerkt, wie Ihnen Herr Meuresch gleich auf die Schulter geklopft hat. Hat er es ernst gemeint ?. Sieht er denn bei seinem Broterwerb in der Versicherungswirtschaft die Probleme des kleinen Mannes im Mittelpunkt seines Interesses ?, wohl kaum ;-)
MfG Mehner
PS: Sie sagten, Sie arbeiten als Gynäkologin und Psychotherapeutin, wo liegt denn Ihr Schwerpunkt ? Resultiert Ihr Familienenkommen
aus Ihrem Praxisgewinn ?

Klaus Vetter
unregistriert
erstellt am: 27. Dezember 2000 15:21           
Vielen Dank Frau Dr. Ühlein für Ihre prompte Antwort. Da ich die Honorarsituation in Ihrem KV-Bereich nicht kenne, möchte ich Ihnen einige Zahlen für das 2.Quartal 2000 aus Thüringen zukommen lassen. Vielleicht verbessert sich damit das gegenseitige Verständnis: Die ärztlichen Leistungen wurden für Primär-(PK) und Ersatzkassen (EK) bei einem Auszahlungsprozentsatz von 100% wie folgt honoriert:
Gruppe Hausärzte:
Internisten 5,72 Pf(PK)/6,87 Pf(EK),durchschn.Bruttohonorar/Arzt 72.345,23 DM,
Kinderärzte 5,43/6,69,63.868,90 DM,
Allgemeinmed. 5,55/6,60, 60.945,12 DM

Gruppe fachärzte:
Anästh. 4,36/5,59,60.904,47 DM,
Augenärzte 4,43/5,77, 59.118,82 DM,
Chirurgen 4,44/5,62, 69.200,51 DM,
Frauenärzte 4,52/6,08, 75226,98 DM,
HNO 4,35/5,61, 56.516,70 DM,
Hautärzte 4,42/5,72,52.772,58 DM,
Intern. 4,24/5,68, 93.786,34 DM,
Laborärzte 4,42/5,75, 273.515,42 DM,
Nervenärzte,Neurologen,Psychotherpeuten 4,20/5,08, 48.339,65 DM,
psychol. Psychoterapeuten 26.496,86 DM,
Orthopäden 4,45/5,85, 89.492,14 DM,
Radiologen 4,43/6,16,215.349,07 DM,
Urologen 4,84/6,11, 84.633,25 DM,

Fallzahlen werden von der KV-Thüringen seit 1/2000 leider nicht mehr veröffentlicht.

Prävention, Schutzimpfung 7,00/7,10,
Psychotherapeutische Leistungen 7,06/7,06,
Kosten 10,00/10,00
Hausärztl. Grundvergütung 10,00/10,00.
Sollten Sie oder andere Forumteilnehmer Interesse an weiteren Zahlen haben, stelle ich sie gern zur Verfügung bin aber auch an Zahlen aus anderen KV-Bereichen interessiert.
Insbesondere Fallzahlen und Fallwerte machen sind für einen sinnvollen Vergleich von Bedeutung.
Der durchschnittliche Auszahlungsprozentsatz der Dermatologen in Thüringen liegt bei ca. 93%. Die von Ihnen, Frau Dr. Ühlein, praktizierte Ausweitung der Sprechstunden und damit der Fallzahlen hätte ein weiteres Absinken der Punktwerte zur Folge.
Im 2.Quartal 2000 erhielt meine Gattin (Hatärztin) für 2017 Behandlungsfälle ein Honorar von 62672,73 DM und liegt damit über dem Durchschnitt. Nach Abzug von durchschnittlich ca. 13.500 DM Betriebskosten ergibt sich ein Gewinn vor Steuer von 7.390 DM. Bei ca 24% Steuern verbleiben 5617 DM, wovon 1400 DM Ärzteversorgung, Kreditbelastung, Krankenversicherung inclusive Krankentagegeldversicherung zur Praxisabsicherung,gesamt ca. 2.845 DM abzuziehen sind. Es verbleiben ca. 2.770 DM Nettoeinkommen. Bei durchschnittlich 60 Arbeitsstunden pro Woche entspricht dies einem Nettostundenlohn von 11,55 DM.
Übrigens, wenn ich mich richtig erinnere liegt der Sozialhilfesatz für eine alleinstehende Mutter mit Kind bei ca. 2400 DM.
Es ist zumindest in Thüringen für einige Fachgruppen sehr schwer bis unmöglich damit auszukommen oder damit zufrieden zu sein.
MfG Klaus Vetter.

Dr. Birgitta Ühlein
unregistriert
erstellt am: 27. Dezember 2000 15:49           
Sehr geehrter Herr Mehner,
ja, mein Familieneinkommen bestreite ich alleine aus dem Gewinn meiner Kleinstpraxis.
Meinen Schwerpunkt festzumachen fällt mir schwer, da gerade bei Frauen Psyche und psychosomatische Erscheinungsbilder eng beieinander liegen. Ich sehe die Frau daher immer im Ganzen.Ich habe mir das mit dem Einkommen natürlich auch ausgerechnet und ich komme - nach Abzug sämtlicher Ausgaben und Steuern - auf ein monatl. Nettogehalt von ca. 3.600 - 4.000 DM. Ich möchte vorausschicken, dass ich allerdings noch eine monatl. Auszahlung von 2800 DM bekomme, da mein Mann vor 2 1/2 Jahren verstorben ist und ich diese Zahlung aus seiner Lebensversicherung bekomme. Mein Mann hatte Bauchspeicheldrüsenkrebs.
Da ich auch alleinstehend bin und lt. Bilanzen ungefähr das Einkommen eines leitenden Angestellten habe, steht mir für die Kinder auch Kindergeld zu.
Also ich merke schon, dass es mir finanziell besser geht als dem bundesdeutschen Ärztedurchschnitt. Dafür habe ich aber auch 24 Stunden Rufbereitschaft am Tag (wegen der Geburten). Wenn meine Schwiegermutter nicht wäre, die sich um meinen Haushalt und die Kinder (im Alter von 3,5,7, und 8 Jahren) kümmert, so wäre ich echt aufgeschmissen. Im Gegenzug lebt meine Schwiegermutter, die selbst auch verwitwet ist und eine schöne Rente bezieht, selbstverständlich kostenfrei in einer schönen eigenen Wohnung in meinem Haus und - das hört sich phantastisch an - mehr will sie auch garnicht. So leben wir in einer wirklich aussergewöhnlichem Symbiose und können uns auch noch dazu gut leiden.
Daher kommt vielleicht auch meine innere Zufriedenheit.

Wolfgang Meuresch
Mitglied
erstellt am: 27. Dezember 2000 16:13     Sehen Sie sich das Profil von Wolfgang Meuresch an!   Senden Sie Wolfgang Meuresch eine eMail!     
Ja, der Herr Meuresch hat es ernst gemeint! Endlich mal jemand aus dem Stand der Heilkundigen, der auch mal etwas positives zu berichten hat UND daran erinnert.

Und er sieht bei seinem Broterwerb in der Versicherungswirtschaft die (finanziellen)Probleme des kleinen Mannes genauso wenig im Mittelpunkt seines Interesses wie es etwa auch - ohne jeden Sarkasmus - bei den ärztlichen Berufen unterstellt werden kann.

mehner
unregistriert
erstellt am: 27. Dezember 2000 18:02           
"Und er sieht bei seinem Broterwerb in der Versicherungswirtschaft die (finanziellen)Probleme des kleinen
Mannes genauso wenig im Mittelpunkt seines Interesses wie es etwa auch - ohne jeden Sarkasmus - bei den ärztlichen Berufen unterstellt werden kann."
>>Wir sind uns einig, Frau Dr.Ühlein ist da
offenbar eine positive Ausnahme.
Der Rest der Ärzte zielt auf Gewinnmaximierung, weil Sie sich des gewinnbringenden Gesundheitssystems bedienen können. Wenn Jemand für entsprechenden Aufwand
einen guten Verdienst erzielen will, sollte er Arzt werden, oder?. Würden Sie Ihrem Sohn
raten Arzt zu werden ?? Doch!.... wenn er zur
Tugend der Aufopferung und Genügsamkeit erzogen werden soll. Würden Sie, Herr Meuresch für 3600 DM Netto arbeiten ?. Zudem
konnten wir feststellen, daß es Frau Ühlein
im Vergleich sogar gut geht. Sie selbst ist
offenbar zufrieden.
Auch in Russland gibt es Ärzte die mit den
ca. 130 DM, die dort im Monat zu verdienen sind zufrieden sind, weil sie daran nichts ändern können. Doch dies trifft dort auf fast alle
Berufe zu, wenn sie nicht gerade Ihre Brötchen mit Waffen, Rauschgift- , Menschenhandel,o.Ä. verdienen.
Ein System, welches die Leistungen Ihrer Träger ( damit sind die Erbringer von Gesundheitsleistungen gemeint, nicht der bürokratische Überbau ) derart unzureichend honoriert, wird von Tag zu Tag
schlechter, bis es kaputt geht. Und daran ändert es nichts, daß sich Einzelne in Ihr
Schicksal fügen und innere Ruhe finden.
MfG Mehner

Wolfgang Meuresch
Mitglied
erstellt am: 27. Dezember 2000 19:02     Sehen Sie sich das Profil von Wolfgang Meuresch an!   Senden Sie Wolfgang Meuresch eine eMail!     
Lieber Herr Mehner,

es gibt viele Menschen in Deutschland, die ihre Familie mit einem Nettoverdienst von 2000,- DM durchbringen müssen. Insoweit ist die Frage mit den 3.600 DM netto für vielleicht manchen Leser dieses Forums sowas wie ein Schlag ins Gesicht.

Nein, meinem heute 9-jährigen Sohn würde ich den Arztberuf nicht unbedingt empfehlen, auch wenn dieser Beruf mit Sicherheit einer der sinnvollsten ist und mit einer tiefen inneren Befriedigung einhergehen kann...

Vor über einem Jahr schon habe ich in der 1. Generation dieses Forums die Niedergelassenen mit selbständigen Unternehmern verglichen. Dies wurde teilweise heftig dementiert und teilweise mit der Ethik begründet, die keinem anderen Berufsstand so immanent ist.

Die ärztliche Ethik und das Erfordernis einer kostendeckenden und gewinnbringenden Tätigkeit können sich aber heute nicht mehr ausschließen. Vor zwanzig Jahren vielleicht ging das deshalb noch, weil die "Kriegskassen" der GKV besser gefüllt waren und die Anzahl der praktizierenden Ärzte mal gerade um die 50 Prozent der heute Niedergelassenen betragen hat.

In diesem Forum wird deutlich - und es ist durchaus legitim - dass die niedergelassenen Ärzte mehr denn je AUCH Unternehmer sind, mit den Banken "zu tun" haben etc. pp.

Meine 67-jährige Mutter zum Beispiel hat inzwischen ein Problem ihren sehr verehrten niedergelassenen praktischen Arzt aufzusuchen. Wir haben schon viel über das "Thema" geredet und sie hat ein beginnendes schlechtes Gewissen, ihren Arzt überhaupt noch aufzusuchen. Zum einen rührt es mich an, zum andern regt es mich auf. Ich denke, BEIDES ist gerechtfertigt...

WM

Klaus Vetter
unregistriert
erstellt am: 27. Dezember 2000 20:27           
Herr Meuresch, wie war das doch mit Halbgöttern in Weiß?
Sie haben zu dienen, wenes sein muß 24 Stunden am Tag und mit dem zufrieden zu sein,was sie bekommen, selbst wenn es unter dem Einkommen einer Fleischverkäuferin liegt. Sie sind ja Freiberufler und haben die Freiheit in dem System zu arbeiten oder nicht, wenn es ihnen nicht gefällt. Leider ist diese Freiheit so ziemlich der letzte Rest Beruffreiheit, der dem ehemals freien Arztberuf geblieben ist.
Klaus Vetter

Wolfgang Meuresch
Mitglied
erstellt am: 27. Dezember 2000 20:33     Sehen Sie sich das Profil von Wolfgang Meuresch an!   Senden Sie Wolfgang Meuresch eine eMail!     
Herr Vetter, machen wir die Probe aufs Exempel: Wissen Sie überhaupt, was eine Fleischverkäuferin verdient?

WM

Stiens
Mitglied
erstellt am: 27. Dezember 2000 21:38     Sehen Sie sich das Profil von Stiens an!   Senden Sie Stiens eine eMail!     
Und vergeßt mir nicht den Müllwerker und die Klofrau!

Klaus Vetter
unregistriert
erstellt am: 27. Dezember 2000 21:41           
Ja Herr Meuresch !
Klaus Vetter

Wolfgang Meuresch
Mitglied
erstellt am: 27. Dezember 2000 21:47     Sehen Sie sich das Profil von Wolfgang Meuresch an!   Senden Sie Wolfgang Meuresch eine eMail!     
Herr Vetter, meine Diagnose: Mit dem Exempel war es wohl nichts. Offen gestanden, ich hätte Ihnen das aktuelle Tarifgehalt einer Fleischverkäuferin auch nicht nennen können. ;-)

Aber:

1. Ich bin bereit zu wetten, dass es bei einer 40-Stunden unter 2.000 DM liegt.

2. Ich hätte mir bei einer vernünftigen Antwort die Mühe gemacht den Tarifvertrag zu wälzen.

WM

mehner
unregistriert
erstellt am: 27. Dezember 2000 21:57           
Lieber Herr Meuresch,
" es gibt viele Menschen in Deutschland, die ihre Familie mit einem Nettoverdienst von 2000,- DM durchbringen müssen. "

>> dem Alter in dem man als Student am Stammtisch ultrasozialistisch/ kommunistischen Utopien anhängt sind Sie doch entwachsen, Herr Meuresch, oder?
Sie wollen mir doch nicht ernsthaft glaubhaft
machen, daß nach 6 jährigem Hochschulstudium, durchschnittlich zweijähriger Praktikumszeit und anschließender 5 jähriger Facharztausbildung und Niederlassung unter
Einstehen mit der Privatperson für die Kreditaufnahme ein Nettoverdienst von 3600,-
der Frau Ühlein,oder die 2770,- DM der Frau
Vetter adäquat sind ?

"Insoweit ist die Frage mit den 3.600 DM netto für vielleicht manchen Leser dieses Forums sowas wie ein Schlag ins Gesicht."

>> wenn das Ihr Ernst ist, enttäuschen Sie mich aber sehr.

" auch wenn dieser Beruf mit Sicherheit einer der sinnvollsten ist und mit einer tiefen inneren Befriedigung einhergehen kann... "

>> soweit sollten wir wieder kommen !

"Die ärztliche Ethik und das Erfordernis einer kostendeckenden und gewinnbringenden Tätigkeit können sich aber heute nicht mehr ausschließen."

>> da irren Sie, sie schließen sich auch weiterhin völlig aus.
Das in der heutigen Gesellschaft eine Verknüpfung beider noch nicht zum vollständigen Verlust ärztlicher Ethik geführt hat, ist kein Beweis für die Verträglichkeit dieser diametral gegensätzlichen Ziele.

"Meine 67-jährige Mutter zum Beispiel hat inzwischen ein Problem ihren sehr verehrten niedergelassenen praktischen Arzt aufzusuchen. Wir haben schon viel über das "Thema" geredet und sie hat ein beginnendes schlechtes Gewissen, ihren Arzt überhaupt noch aufzusuchen."

>> genau das habe ich auch schon bei einigen meinern älteren Patienten beobachtet.
Ich vermeide daher den Eindruck entstehen zu
lassen, ich würde meine Patienten Leistungen
zukommen lassen, die ich nicht bezahlt bekomme und sie nur aufgrund meiner Einstellung zu meinem Beruf anbieten, um dieses Schuldgefühl beim Patienten nicht
aufkommen zu lassen.
Ist das Ethik, nein das ist Perversion.

"Zum einen rührt es mich an, zum andern regt es mich auf. Ich denke, BEIDES ist gerechtfertigt... "

>> mich macht das einfach zornig.
MfG Mehner

Wolfgang Meuresch
Mitglied
erstellt am: 27. Dezember 2000 22:14     Sehen Sie sich das Profil von Wolfgang Meuresch an!   Senden Sie Wolfgang Meuresch eine eMail!     
Lieber Herr Mehner,

bitte nehmen Sie die Wirklichkeit doch zur Kenntnis. Glauben Sie wirklich, dass nicht viele Familien mit diesem Nettoeinkommen durcjkommen müssen? Oder haben Sie etwa nur Privatpatienten, dann aber wären Sie gar nicht betroffen.

Glauben Sie mir, ich bin eher mit einem Kapitalisten vergleichbar. Ich muss mir nicht den Spagat zwischen ärztlicher Berufsethik und klarer Gewinnerwartung aus welchen Gründen auch immer öffentlich antun! Sie dürfen mir aber auch glauben, dass mich andere Menschen etwas "angehen", dass sie mich berühren und dass ich Ihnen konstruktiv begegne!

Sie vergessen vielleicht, dass gerade die Klofrauen, Fleischverkäuferinnen und andere Berufsgruppen Ihr 6 jähriges Hochschulstudium, die durchschnittlich zweijähriger Praktikumszeit und anschließende 5 jähriger Facharztausbildung finanzieren geholfen haben. Der Handswerksmeister in spe bekommt hingegen kein BafÖG!

Was heißt schon adäquat? Diese Frage muss sich der Auszubildende (auch stud. med.) vorher stellen und es gibt auch kein Garantieversprechen für die 30 Jahre danach!

Nur die Ärzte, die ärztliche Ethik und das Erfordernis einer kostendeckenden und gewinnbringenden Tätigkeit vereinbaren können, werden überleben. Es hört sich bitter an und müßte von offizieller Stelle statt von privater Einschätzung her kommen.

WM

mehner
unregistriert
erstellt am: 27. Dezember 2000 23:11           
Lieebr Herr Meuresch,
mir ist nicht klar, was Sie jetzt neues gesagt haben.
" bitte nehmen Sie die Wirklichkeit doch zur Kenntnis. Glauben Sie wirklich, dass nicht viele Familien mit diesem Nettoeinkommen durcjkommen müssen?"

ist mir klar, und ist das jetzt die Begründung
weshalb Ärzte nicht mehr als 2000 DM im Monat
netto verdienen dürfen ?
"Glauben Sie mir, ich bin eher mit einem Kapitalisten vergleichbar."

>> das glaube ich Ihnen gern.

"dürfen mir aber auch glauben, dass mich andere Menschen etwas "angehen", dass sie mich berühren und dass ich Ihnen konstruktiv begegne!

>> stelle ich nicht in Abrede.

"Sie vergessen vielleicht, dass gerade die Klofrauen, Fleischverkäuferinnen und andere Berufsgruppen Ihr 6 jähriges Hochschulstudium, die durchschnittlich zweijähriger Praktikumszeit und anschließende 5 jähriger
Facharztausbildung finanzieren geholfen haben."
>>
Vergesse ich nicht, ich hatte kein BafÖG,
hab alles selbst finanziert.

"Der Handswerksmeister in spe bekommt hingegen kein BafÖG!"
>>lernt auch nicht ca 13
Jahre bis er selbstständig ist oder ?"

" Was heißt schon adäquat? Diese Frage muss sich der Auszubildende (auch stud. med.) vorher stellen "
>> stellt er sie vorher, wird er kein Arzt.

" gibt auch kein Garantieversprechen für die 30 Jahre danach! "

>> hat das einer verlangt ?

"Nur die Ärzte, die ärztliche Ethik und das Erfordernis einer kostendeckenden und gewinnbringenden Tätigkeit
vereinbaren können, werden überleben."

>> darin stimme ich zu, schade drum, aber
Ethik wird ja in jeder Zeit neu definiert.

Sind wir jetzt gedanklich weiter ? oder hab ich etwas nicht mitbekommen ?

Wir wollen also Ärzte im Einkommen mit Klofrauen vergleichen, weil die das Studium
mitfinanziert haben ?

MfG Mehner

Wolfgang Meuresch
Mitglied
erstellt am: 27. Dezember 2000 23:32     Sehen Sie sich das Profil von Wolfgang Meuresch an!   Senden Sie Wolfgang Meuresch eine eMail!     
Lieber Herr Mehner,

die Frage nach dem aktuell adäquaten Einkommen ist unerläßlich. Wer sie nicht stellt, wird zum Beispiel nicht nur nicht Arzt, sondern auch nicht Drucker, Bergarbeiter, Masseur oder Krankengymnast.
(Okay, jetzt bitte nicht die u.a. gelernte Druckerin Andrea Fischer diffamieren...)

Das Garantieversprechen für die nächsten 30 Jahre danach wird im Forum durchweg verlangt. Oder wie erklären Sie sich die die regelmäßig im Forum erhobenen Zahlenvergleiche mit gestern und vorgestern?

zu: "Nur die Ärzte, die ärztliche Ethik und das Erfordernis einer kostendeckenden und gewinnbringenden Tätigkeit
vereinbaren können, werden überleben." >> darin stimme ich zu, schade drum, aber
Ethik wird ja in jeder Zeit neu definiert."

=> Ethik und ihre Bezahlbarkeit wird ja gerade in diesem Forum permanent als nicht machbar angeprangert.

zu: "Wir wollen also Ärzte im Einkommen mit Klofrauen vergleichen, weil die das Studium
mitfinanziert haben?"

=> Nein, von Ärzten wurde an anderer Stelle ihr Einkommen mit denen von Fleischverkäuferinnen und Klofrauen verglichen. Ein bischen mehr Respekt vor der Leistung dieser Berufsgruppen und anderer mehr stünde den Ärzten gut zu Gesicht. Zumal es Patienten/Kunden sind. Nicht mehr, aber auch nicht weniger!

WM

mehner
unregistriert
erstellt am: 28. Dezember 2000 00:00           
Lieber Herr Meuresch,

"die Frage nach dem aktuell adäquaten Einkommen ist unerläßlich. Wer sie nicht stellt, wird zum Beispiel nicht
nur nicht Arzt, sondern auch nicht Drucker, Bergarbeiter, Masseur oder Krankengymnast. "

>> ich glaube schon, daß bei einer Mehrzahl
der Ärzte nicht die Frage über ein ausreichendes Einkommen die Berufswahl entscheidet.
Das kann auch nicht die Entscheidung steuern,
da keiner weiß, ob er überhaupt einen Beruf als Arzt ausüben wird wenn er mit dem Studium beginnt.
"(Okay, jetzt bitte nicht die u.a. gelernte Druckerin Andrea Fischer diffamieren...) "
>> liegt mir fern, als Offset- Druckerin ist
sie bestimmt prima, aber ob Sie als Gesundheitsministerin geeignet ist ?
Zumindest kann Sie schnell den Kopf einziehen, fast wäre sie wegen BSE grundlos
vom Schwert über Ihrem Kopf getroffen worden.
Wo es doch soviel bessere Gründe in ihrem
Ministerialbereich gäbe.

" Das Garantieversprechen für die nächsten 30 Jahre danach wird im Forum durchweg verlangt. Oder wie erklären Sie sich die die regelmäßig im Forum erhobenen Zahlenvergleiche mit gestern und vorgestern?"
>> einfach damit, daß versucht wird aufzuzeigen, daß Arzteinkünfte in den letzten
Jahren extrem gesunken sind ( weit über der
allgemeinen Teuerungsrate), weil ministeriellerseits das Gegenteil behauptet wird.

"=> Ethik und ihre Bezahlbarkeit wird ja gerade in diesem Forum permanent als nicht machbar angeprangert. "
>>Ethik ist nicht bezahlbar, sie ist eins der
wenigen positiven Ergebnisse der menschlichen
Zivilisation.
Gesellschaften in denen sie zerfällt, zerfallen anschleißend selbst.

" => Nein, von Ärzten wurde an anderer Stelle ihr Einkommen mit denen von Fleischverkäuferinnen und Klofrauen
verglichen."
>> vielleicht um aufzuzeigen, daß dieses Niveau bereits erreicht ist ??

"Ein bischen mehr Respekt vor der Leistung dieser Berufsgruppen und anderer mehr stünde den Ärzten gut zu Gesicht.

>> ist keine Frage des Respekts,
lassen Sie nicht doch den Sozialromantiker
etwas zu weit raushängen, wer soll Ihnen das abnehmen ?
MfG Mehner, gehe jetzt mit dem Hund raus und dann schlafen

Dieses Thema ist 2 Seiten lang:   1  2 

Alle Zeiten sind GMT (DE)

nächster neuerer Beitrag | nächster älterer Beitrag

Administrative Optionen: Beitrag schliessen | Archivieren/Bewegen | Beitrag löschen
Ich will ein neues Thema erstellen  Antwort erstellen
Gehe zu:

Kontakt | http://www.dialog-gesundheit.de

Powered by: Ultimate Bulletin Board, Version 5.44a
© Infopop Corporation (formerly Madrona Park, Inc.), 1998 - 2000.
Deutsche Übersetzung von thinkfactory.



*

[ zur Einleitung der Dokumentation ]


hier geht's weiter !
[ Das Amalgam-Zentrum ]


Copyright Inhalt © der jeweilige Autor
Copyright laut Datenbank-Richtlinie © 2002 Gesundheitsministerium
Copyright Dokumentation © 2002
Aribert Deckers
and
Copyright Dokumentation © 2002
Antares Real-Estate

Jegliche Weiterverwendung der Texte der Amalgam-Page ist verboten.
Verlage dürfen sich wegen der Nachdruckrechte per Email an mich wenden.
Aribert Deckers