Dokumentation: Der Fall Forum des Gesundheitsministeriums


17.3.2002

Die URL dieses Files: http://www.ariplex.com/ama/ama_dial/adi440-2.htm

Dieses File ist ein MIRROR. Es ist ein Teil einer Dokumentation. Das Original dieses Files befand sich in der Web-Site des http://www.dialog-gesundheit.de * Gesundheitsministeriums.

Zum Verständnis dieses Files ist es ZWINGEND erforderlich, die Einleitung dieser Dokumentation zu lesen!

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Die Deutsche Amalgam-Page ist mit dem Gesundheitsministerium weder assoziiert noch sonstwie verbunden.

Die in diesem File gemachten Ausagen dürfen auf keinen Fall bedenkenlos als wahr hingenommen werden! Fragen Sie bitte UNBEDINGT immer einen oder mehrere GUTE Ärzte. Denken Sie daran: Es geht um Ihre Gesundheit! Aus genau diesem Grund wurde diese Dokumentation erstellt!

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Autor Thema:   Freitod einer Ärztin
Dr. Matthia Solga
unregistriert
erstellt am: 28. Dezember 2000 00:57           
Also, bevor wir uns hier immer noch jemanden vorstellen können, der noch weniger verdient: das durchschnittliche Gehalt eines Arbeitnehmers in Deutschland beträgt DM 3600. (Stat. Bundesamt, Zahl von 1998).
Und wenn eine psychologisch ausgerichtete Praxis im tiefen Westen der Republik mit Selbstausbeutung mit sich zufrieden den Haushalt einer Familie bestreiten kann, muß ich doch mal folgendes feststellen:
daß ein Urologe, der das Risiko auf sich nimmt, im eigenen OP-Trakt operativ tätig zu sein, der seit Jahren am Sonnabend eine brechend volle Sprechstunde hat, Mittwochs um 17.00 ganz selbstverstänlich Röntgen in einer anderen Praxis betreibt, Freitags vormittags und Mittwochs Früh vor der Sprechstunde in die Klinik geht zum Operieren für größere Eingriffe, am Ende so wenig Geld bekommt, daß eine Miete für eine Wohnung nicht mehr bezahlbar wäre (wir wohnen im Haus der Eltern, pro Person weniger Platz als ein Hund in einem Zwingen nach Gesetz zusteht), das halte ich für eine schreiende Ungerechtigkeit! Es ist ein Unding, daß die Krone der Medizin, die Chirurgie, das zweitschlechteste Einkommen aller Arztgruppen in Berlin hat! Bei aller Achtung vor der Psyche: hier stehen die Zustände wirklich auf dem Kopf, wenn eine psychologisch ausgerichtete Gynäkologin zufrieden sein kann, und der aktiv tätige Operateur schon längst hätte Konkurs einreichen müssen, wenn er nicht vom bescheidenen Vermögen und der Rente der Eltern leben könnte!!! Aber bitte, Frau Ühlein, aus Ihrer überbewerteten Nische geben Sie nicht auch noch weise Ratschläge! Die Verhöhnung der verzweifelten Berliner Kollegin am Anfang des Forums ("Aus dem Leben stehlen") reicht doch wohl!

Wolfgang Meuresch
Mitglied
erstellt am: 28. Dezember 2000 01:05     Sehen Sie sich das Profil von Wolfgang Meuresch an!   Senden Sie Wolfgang Meuresch eine eMail!     
Lieber Herr Mehner,

wenn wir schon bei Glaubensfragen sind, ich glaube schon, daß bei einer Mehrzahl
der angehenden Ärzte neben dem sinnvollen Engagement und dem sozialen Status die seither mutmaßlich real erzielbaren Einkommensziele eine wichtige Rolle spielen.

zu:"Ethik und ihre Bezahlbarkeit wird ja gerade in diesem Forum permanent als nicht machbar angeprangert." >>Ethik ist nicht bezahlbar, sie ist eins der
wenigen positiven Ergebnisse der menschlichen
Zivilisation. Gesellschaften in denen sie zerfällt, zerfallen anschließend selbst.

=> Volle Zustimmung.

zu: "Nein, von Ärzten wurde an anderer Stelle ihr Einkommen mit denen von Fleischverkäuferinnen und Klofrauen
verglichen." >> vielleicht um aufzuzeigen, daß dieses Niveau bereits erreicht ist??

=> Wenn der Weihrauch schon aufsteigen muß: Haben Sie jemals in Erwägung gezogen, dass auch nahezu alle anderen Berufsgruppen bestenfalls ein Nullsummenspiel ihrer Nettoeinkommen hinnehmen müssen?

zu: "Ein bischen mehr Respekt vor der Leistung dieser Berufsgruppen und anderer mehr stünde den Ärzten gut zu Gesicht. >> ist keine Frage des Respekts,
lassen Sie nicht doch den Sozialromantiker
etwas zu weit raushängen, wer soll Ihnen das abnehmen?

=> Sozialromantik? Sie wird in diesem Forum doch wohl eher von den Ärzten heraufbeschworen: Bezahlte Therapie und medizinischer Fortschritt für alle Patienten erlebbar. Weg mit den Budgets und hin zur optimalen Patientenbetreuung. Der Arzt als letzte Instanz zwischen Patient und ausschließlich verwaltungsaorientierter Krankenversicherung. Sorry für diesen Zynismus. Aber erwarten Sie von mir wirklich das allein weiche Herz für die Einnahmensituation der Ärzte und die Ignoranz vor ihren beitragszahlenden Kunden/Patienten, zu denen ich selber gehöre?

Sozialromantik? Na, ich stehe mit beiden Beinen im Leben, werde vielleicht schon übermorgen trotz der behaupteten "Ärzteschwemme" bei einem Arzt meines Vertrauens einen Termin in zwei Wochen oder später zu ergattern versuchen, werde vielleicht 2 Stunden warten müssen und ein Kassenrezept erhalten, um es anschließend bei der Apotheke inklusive Eigenanteil vollwertig selber faktich privat einzulösen...

Schön, dass Sie ein Tierfreund sind. Jetzt gehen ich mit unseren beiden 3 Monate alten spanischen Mischlingswelpen vor die Tür. Die beiden Mädels aus einem Wurf sind mit ihrer Verspieltheit einfach eine Wucht.

Gute Nacht!

WM

Klaus Vetter
unregistriert
erstellt am: 28. Dezember 2000 02:48           
Herr Meuresch, daß ich gerade diese Berufsgruppe genannt habe, hängt einerseit mit den Ihnen viellieicht bekanntem Herrn I. Mittermayer und mit persönlichen, auch nicht gerade glücklichen Erfahrungen zusammen. Ich ging aber davon aus, daß sie in der Lage sein könnten, diese symbolhafte Begriffwahl (Entschuldigung bei allen Fleisch- und Fleischfachverkäufern und -innen; die Klofrauen nicht zu vergessen)zu verstehen oder zumindest zu erahnen, was damit wohl gemeint sein könnte. Da sie sich aber nach dem Motto: Da stellen wir und erst mal janz dumm! (Feuerzangenbowle), Politikern ähnlich, verhielten, habe ich doch einige Zweifel, ob sie bereit und Willens sind die Probleme des Gesundheitswesens und der "Leistungserbringer" in diesem System ernsthaft zu verstehen und konstruktiv an der Erhaltung selbigens als Solidarsystems mitwirken dürfen, können oder wollen.
Im Umgang mit Zahlen scheinen sie ja einigermaßen versiert zu sein. Es wird Ihnen sicher nicht schwer fallen, zu ermitteln, weiviel Prozent meine Gattin über dem Fachgruppendurchschnitt liegt. Sollten Sie noch weitere Zahlen benötigen, so lassen Sie es mich wissen. Wenn ich Ihnen nun noch verrate, daß der Bruttofallwert (ich setze voraus , daß Ihnen dieser Begriff nicht gänzlich unbekannt ist) bei mehr als 60% der Thüringer Dermatologen unter 28,00 DM
pro Quartal liegt, empfehle ich Ihnen, nehmen Sie Ihren Kanari, Ihr Meerschweinchen, Ihren Goldhamster oder was immer Sie an Haustieren haben oder besorgen können, und besuchen Sie mit selbigem einen Tierarzt. Ich hoffe, dann erahnen Sie vielleicht, weshalb hier in diesem Forum so oft die Rede vom Honorar, von Geld ist.
Es geht aber um mehr, Herr Meuresch !
Es geht unter anderem um die Frage, soll dieses Gesundheitssystem ein solidarisch organisiertes bleiben oder nicht, soll das Morbiditätsrisiko wieder zu den Krankenkassen, wo es m.E. hingehört, oder soll es bei den "Leistungserbringern" verbleiben, soll es Aufgabe der Krankenversicherungen sein, Ihren Mitglieder zu sagen, welche Kosten übernommen, welche Medikamente bezahlt werden und welche nicht oder sollen die Ärzte Ihren Mitgliedern (bzw. den Mitgliedern der Krankenkassen) sagen, dies oder jenes wäre sinnvoll und richtig und notwendig für sie, Ihre Krankenkasse honoriert es mir aber nicht.
Es geht auch um die Frage, können Ärzte Ihrer gesundheitspolitischen Verantwortung gerecht werden, im Sinne einer Kostenminimierung, im Sinne der (Verzeihung für diesen Begriff, mir fällt leider kein besserer ein) Volksgesundheit. Sollen sich Ärzte einbringen, einbringen dürfen, oder dies Politikern, Verwaltungsbeamten und Kassenvertretern überlassen. Soll Gesundheit und Wohlbefinden eine Frage des jeweiligen Vermögens sein oder nicht.
Im Augenblick habe ich den Eindruck, die neuen Bundesländer sind das Experimentierfeld für die Beantwortung der Frage, wieviel ist mit wie wenig möglich.
Meinee-Mail Herr Meuresch ist Vetter.Lehesten@t-online.de
Ich hoffe wir bleiben weiter gemeinsansam an einer lösungsorientierten, konstruktiven Diskussion in diesem Forum beteiligt.
Soviel für heute.
MfG Klaus Vetter

Klaus Vetter
unregistriert
erstellt am: 28. Dezember 2000 02:51           
Herr Meuresch, daß ich gerade diese Berufsgruppe genannt habe, hängt einerseit mit den Ihnen viellieicht bekanntem Herrn I. Mittermayer und mit persönlichen, auch nicht gerade glücklichen Erfahrungen zusammen. Ich ging aber davon aus, daß sie in der Lage sein könnten, diese symbolhafte Begriffwahl (Entschuldigung bei allen Fleisch- und Fleischfachverkäufern und -innen; die Klofrauen nicht zu vergessen)zu verstehen oder zumindest zu erahnen, was damit wohl gemeint sein könnte. Da sie sich aber nach dem Motto: Da stellen wir und erst mal janz dumm! (Feuerzangenbowle), Politikern ähnlich, verhielten, habe ich doch einige Zweifel, ob sie bereit und Willens sind die Probleme des Gesundheitswesens und der "Leistungserbringer" in diesem System ernsthaft zu verstehen und konstruktiv an der Erhaltung selbigens als Solidarsystems mitwirken dürfen, können oder wollen.
Im Umgang mit Zahlen scheinen sie ja einigermaßen versiert zu sein. Es wird Ihnen sicher nicht schwer fallen, zu ermitteln, weiviel Prozent meine Gattin über dem Fachgruppendurchschnitt liegt. Sollten Sie noch weitere Zahlen benötigen, so lassen Sie es mich wissen. Wenn ich Ihnen nun noch verrate, daß der Bruttofallwert (ich setze voraus , daß Ihnen dieser Begriff nicht gänzlich unbekannt ist) bei mehr als 60% der Thüringer Dermatologen unter 28,00 DM
pro Quartal liegt, empfehle ich Ihnen, nehmen Sie Ihren Kanari, Ihr Meerschweinchen, Ihren Goldhamster oder was immer Sie an Haustieren haben oder besorgen können, und besuchen Sie mit selbigem einen Tierarzt. Ich hoffe, dann erahnen Sie vielleicht, weshalb hier in diesem Forum so oft die Rede vom Honorar, von Geld ist.
Es geht aber um mehr, Herr Meuresch !
Es geht unter anderem um die Frage, soll dieses Gesundheitssystem ein solidarisch organisiertes bleiben oder nicht, soll das Morbiditätsrisiko wieder zu den Krankenkassen, wo es m.E. hingehört, oder soll es bei den "Leistungserbringern" verbleiben, soll es Aufgabe der Krankenversicherungen sein, Ihren Mitglieder zu sagen, welche Kosten übernommen, welche Medikamente bezahlt werden und welche nicht oder sollen die Ärzte Ihren Mitgliedern (bzw. den Mitgliedern der Krankenkassen) sagen, dies oder jenes wäre sinnvoll und richtig und notwendig für sie, Ihre Krankenkasse honoriert es mir aber nicht.
Es geht auch um die Frage, können Ärzte Ihrer gesundheitspolitischen Verantwortung gerecht werden, im Sinne einer Kostenminimierung, im Sinne der (Verzeihung für diesen Begriff, mir fällt leider kein besserer ein) Volksgesundheit. Sollen sich Ärzte einbringen, einbringen dürfen, oder dies Politikern, Verwaltungsbeamten und Kassenvertretern überlassen. Soll Gesundheit und Wohlbefinden eine Frage des jeweiligen Vermögens sein oder nicht.
Im Augenblick habe ich den Eindruck, die neuen Bundesländer sind das Experimentierfeld für die Beantwortung der Frage, wieviel ist mit wie wenig möglich.
Meinee-Mail Herr Meuresch ist Vetter.Lehesten@t-online.de
Ich hoffe wir bleiben weiter gemeinsansam an einer lösungsorientierten, konstruktiven Diskussion in diesem Forum beteiligt.
Soviel für heute.
MfG Klaus Vetter

Klaus Vetter
unregistriert
erstellt am: 28. Dezember 2000 02:56           
Herr Meuresch, daß ich gerade diese Berufsgruppe genannt habe, hängt einerseit mit den Ihnen viellieicht bekanntem Herrn I. Mittermayer und mit persönlichen, auch nicht gerade glücklichen Erfahrungen zusammen. Ich ging aber davon aus, daß sie in der Lage sein könnten, diese symbolhafte Begriffwahl (Entschuldigung bei allen Fleisch- und Fleischfachverkäufern und -innen; die Klofrauen nicht zu vergessen)zu verstehen oder zumindest zu erahnen, was damit wohl gemeint sein könnte. Da sie sich aber nach dem Motto: Da stellen wir und erst mal janz dumm! (Feuerzangenbowle), Politikern ähnlich, verhielten, habe ich doch einige Zweifel, ob sie bereit und Willens sind die Probleme des Gesundheitswesens und der "Leistungserbringer" in diesem System ernsthaft zu verstehen und konstruktiv an der Erhaltung selbigens als Solidarsystems mitwirken dürfen, können oder wollen.
Im Umgang mit Zahlen scheinen sie ja einigermaßen versiert zu sein. Es wird Ihnen sicher nicht schwer fallen, zu ermitteln, weiviel Prozent meine Gattin über dem Fachgruppendurchschnitt liegt. Sollten Sie noch weitere Zahlen benötigen, so lassen Sie es mich wissen. Wenn ich Ihnen nun noch verrate, daß der Bruttofallwert (ich setze voraus , daß Ihnen dieser Begriff nicht gänzlich unbekannt ist) bei mehr als 60% der Thüringer Dermatologen unter 28,00 DM
pro Quartal liegt, empfehle ich Ihnen, nehmen Sie Ihren Kanari, Ihr Meerschweinchen, Ihren Goldhamster oder was immer Sie an Haustieren haben oder besorgen können, und besuchen Sie mit selbigem einen Tierarzt. Ich hoffe, dann erahnen Sie vielleicht, weshalb hier in diesem Forum so oft die Rede vom Honorar, von Geld ist.
Es geht aber um mehr, Herr Meuresch !
Es geht unter anderem um die Frage, soll dieses Gesundheitssystem ein solidarisch organisiertes bleiben oder nicht, soll das Morbiditätsrisiko wieder zu den Krankenkassen, wo es m.E. hingehört, oder soll es bei den "Leistungserbringern" verbleiben, soll es Aufgabe der Krankenversicherungen sein, Ihren Mitglieder zu sagen, welche Kosten übernommen, welche Medikamente bezahlt werden und welche nicht oder sollen die Ärzte Ihren Mitgliedern (bzw. den Mitgliedern der Krankenkassen) sagen, dies oder jenes wäre sinnvoll und richtig und notwendig für sie, Ihre Krankenkasse honoriert es mir aber nicht.
Es geht auch um die Frage, können Ärzte Ihrer gesundheitspolitischen Verantwortung gerecht werden, im Sinne einer Kostenminimierung, im Sinne der (Verzeihung für diesen Begriff, mir fällt leider kein besserer ein) Volksgesundheit. Sollen sich Ärzte einbringen, einbringen dürfen, oder dies Politikern, Verwaltungsbeamten und Kassenvertretern überlassen. Soll Gesundheit und Wohlbefinden eine Frage des jeweiligen Vermögens sein oder nicht.
Im Augenblick habe ich den Eindruck, die neuen Bundesländer sind das Experimentierfeld für die Beantwortung der Frage, wieviel ist mit wie wenig möglich.
Meinee-Mail Herr Meuresch ist Vetter.Lehesten@t-online.de
Ich hoffe wir bleiben weiter gemeinsansam an einer lösungsorientierten, konstruktiven Diskussion in diesem Forum beteiligt.
Soviel für heute.
MfG Klaus Vetter

Klaus Vetter
unregistriert
erstellt am: 28. Dezember 2000 03:17           
Sehr geehrte Frau Dr. Ühlein, errechnen Sie doch bitte mal Ihr Honorar anhand der von mir genannten Punktwerte, ich hoffe Sie verstehen dann, da in Ostdeutschland noch die Belastung durch diverse Kredite im Zusammenhang mit der Praxisgründung hinzukommt, zumindest die Äezte einiger Fachgruppen nicht ganz so glücklich und zufrieden sind wie Sie. Und seien Sie sicher, der Anteil der Ärzte, die ihren Beruf als Berufung verstehen, ist keinesfalls geringer als in den alten Bundesländern, die ökonomischen Rahmenbedingungen sind nur schwer vergleichbar.
Niemand will und wird Sie in diesem Forum steinigen. Mein Ziel ist der Austausch von Zahlen, Fakten, Daten, Argumenten und die Entwicklung zukunftsträchtiger Modelle.
Bitte rechnen Sie mal nach.
MfG Klaus Vetter

Andrea Gräff-Lamonaca
Mitglied
erstellt am: 29. Dezember 2000 00:16     Sehen Sie sich das Profil von Andrea Gräff-Lamonaca an!   Senden Sie Andrea Gräff-Lamonaca eine eMail!     
Ich will hier nur eine klitzekleine Anmerkung machen:
Ich war mit meinem Hund beim Tierarzt zum Zahnsteinentfernen. Das kostete 180,-- DM.
Was bekommt ein Zahnmediziner eigentlich dafür??? UND: es gibt menschliche Gebisse, da hängt der Zahnstein dicker, als bei meinen Hunden! Ganz gewiss!!!

Wolfgang Meuresch
Mitglied
erstellt am: 29. Dezember 2000 08:06     Sehen Sie sich das Profil von Wolfgang Meuresch an!   Senden Sie Wolfgang Meuresch eine eMail!     
Lieber Herr Vetter,

zu: "Herr Meuresch, daß ich gerade diese Berufsgruppe genannt habe, hängt einerseit mit den Ihnen viellieicht bekanntem Herrn I. Mittermayer und mit persönlichen, auch nicht gerade glücklichen Erfahrungen zusammen. Ich ging aber davon aus, daß sie in der Lage sein könnten, diese symbolhafte Begriffwahl (Entschuldigung bei allen Fleisch- und Fleischfachverkäufern und -innen; die Klofrauen nicht zu vergessen)zu verstehen oder zumindest zu erahnen, was damit wohl gemeint sein könnte. Da sie sich aber nach dem Motto: Da stellen wir und erst mal janz dumm! (Feuerzangenbowle), Politikern ähnlich, verhielten, habe ich doch einige Zweifel, ob sie bereit und Willens sind die Probleme des Gesundheitswesens und der "Leistungserbringer" in diesem System ernsthaft zu verstehen und konstruktiv an der Erhaltung selbigens als Solidarsystems mitwirken dürfen, können oder wollen."

=> Da ist er wieder, der subtile Versuch jedem Nichtangehörigen des praktizierenden Standes Nichtahnung, Ignornaz und Unwillen bei der praktischen Lösung der Probleme unseres Solidarsystems vorzuwerfen.

Nein, Ihren Humor mit Ingo Mittermayer teile ich an dieser Stelle überhaupt nicht!

WM

Zeppenfeld
Mitglied
erstellt am: 29. Dezember 2000 09:05     Sehen Sie sich das Profil von Zeppenfeld an!   Senden Sie Zeppenfeld eine eMail!     
Als Zahnarzt bekomme ich für das Entfernen des Zahnsteins von der AOK DM 28,35 (nicht DM 180,-) wie beim Hund.
WZ

Stiens
Mitglied
erstellt am: 29. Dezember 2000 10:47     Sehen Sie sich das Profil von Stiens an!   Senden Sie Stiens eine eMail!     
Dazu sei noch angemerkt, daß der Hund seine Zähne nicht putzen kann, ein nicht behinderter Mensch aber sehr wohl...

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