Dokumentation: Der Fall Forum des Gesundheitsministeriums


17.3.2002

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Dieses File ist ein MIRROR. Es ist ein Teil einer Dokumentation. Das Original dieses Files befand sich in der Web-Site des http://www.dialog-gesundheit.de * Gesundheitsministeriums.

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Die in diesem File gemachten Ausagen dürfen auf keinen Fall bedenkenlos als wahr hingenommen werden! Fragen Sie bitte UNBEDINGT immer einen oder mehrere GUTE Ärzte. Denken Sie daran: Es geht um Ihre Gesundheit! Aus genau diesem Grund wurde diese Dokumentation erstellt!

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Autor Thema:   Protest gegen neue HMR
Claudia Loose
unregistriert
erstellt am: 21. Dezember 2000 14:16           
Sehr geehrte Frau Bundesgesundheitsministerin Andrea Fischer,
heute wende ich mich an Sie, da unser Verband keine Möglichkeit mehr hat, die Ihrem Ministerium vorliegenden neuen Richtlinien zur Verordnung von Heilmitteln in der vertragsärztlichen Versorgung in folgendem Punkt zu ändern. Im Abschnitt “Sprachtherapie“ sehen diese spezifische ärztliche Diagnoseverfahren vor, welche zur Folge haben, daß alle logopädischen Verordnungen nur noch durch Phoniater / Pädaudiologen vorgenommen werden können. Von diesen gibt es aber in ganz Deutschland nur ca. 160 Ärzte. Das hat ab 1.4.2001 zur Folge, daß z.B. alle sprachauffälligen Vorschulkinder aus der Landeshauptstadt Potsdam mit ihren Eltern nach Beelitz ( ca. 30 km von Potsdam entfernt ) zur einzigsten Phoniaterin von Potsdam Stadt und Land müßten. Dieses ist gerade auch für alle berufstätigen Eltern auf Grund der schlechten Erreichbarkeit von Beelitz und der dann nicht absehbaren Wartezeiten nicht realisierbar. Jetzt schon beklagen meine Patienten, daß eine Verordnung eines Rezeptes sehr schwer geworden ist. Wütend macht es mich auch, daß die Krankenkassen wieder einmal offensichtlich auf Kosteneinsparung zu Lasten ihrer beitragszahlenden Mitglieder spekulieren, da diese in Zukunft ihre Ärzte aufgrund des umständlichen Verordnungsverhaltens meiden, bzw. keine Termine bekommen werden. Kommen sie hier bitte als Ministerium Ihrer Aufsichtspflicht nach und gewährleisten Sie durch die ersatzlose Streichung des ärztlichen Diagnoseverfahrens die logopädische Versorgung und lassen Sie hier nicht zu, das wir eine 2-Klassengesellschaft werden, nur weil ein kleiner Berufsstand hier seine berufspolitischen Interessen nachweislich zu Lasten der Gemeinschaft festigen will. Des weiteren sehe ich in diesen neuen Richtlinien, daß das grundlegende Recht der Versicherten auf die freie Arztwahl hier in erheblichem Maße eingeschränkt wird. Sollen nur noch Wohlhabende oder Privatversicherte das Recht auf komplikationslose logopädische Betreuung haben ??? Auch ist die zwingende Vorschrift spezifischer ärztlicher Diagnoseverfahren eine Einzigartigkeit im Bereich der Heilmittel- Richtlinien. Bei keinem anderen Heilmittelerbringer wird dieses Verfahren angewandt. Diese neuen Richtlinien haben aber nicht nur Folgen für die logopädische Grundversorgung der Versicherten. Auch ich werde dann, wie höchstwahrscheinlich auch die anderen Praxen in Potsdam, schließen oder mindestens die Arbeitslosenquote negativ beeinflussen und Mitarbeiter entlassen müssen. Die Verordnungen durch den Phoniater machen nur 5 % in meiner Praxis aus. Der überwiegende Teil wird durch Fachärzte ( Kinder-, HNO- und andere Ärzte) vor Ort in Potsdam verordnet. Sollte ich nicht sofort meine Praxis schließen müssen, stellt sich mir außerdem eine sehr wichtige Frage, bin ich dann nach §2 Abs.2.2 des 6. Sozialversicherungsgesetzbuches überhaupt noch freiberuflich tätig?! Denn in diesem Paragraphen steht, daß ich eine selbständige Diagnostik erstellen muß um den freiberuflichen Status zu erhalten. Da diese aber im Vorfeld zwingend durch den Phoniater erstellt werden soll, bin ich dann ab 1.4.2001 nicht mehr freiberuflich tätig. Bin ich dann etwa nur noch arbeitnehmerähnlich oder sogar scheinselbständig ??? Oder soll ich noch mal eine Diagnostik gegen über der GKV abrechnen ?? Das erinnert mich leicht an die Schildbürger !! Aber im Ernst, von dieser Änderung sind etwa 2.500 Praxen betroffen !! Wer will das verantworten ?? Wer soll z.B. die Praktikantenplätze für die Logopädinnen und Logopäden stellen, welche sich zur Zeit noch in der Ausbildung befinden?? Sind diese dann nach Beendigung ihrer Ausbildung sofort arbeitslos?? Das wäre ja eine tolle Perspektive. Sehr geehrte Frau Fischer! Die o.b. Fakten können, so glauben ich und auch Personen in meinem privaten und dienstlichen Umfeld, welche ich angesprochen habe, nicht im sozialpolitischem Interesse Ihrer Partei liegen. Auf Kosten der Gemeinschaft einen Berufsstand mit ca.160 Personen zu stützen und auch schon wissentlich im Vorfeld zu überlasten.
Soll Deutschland das Land der Stotterer und Sprachgestörten werden ??

Auf der anderen Seite muß ich in meinem persönlichen Umfeld fassungslos mit ansehen, wie skrupellos Krankenhäuser mit (krebskranken) Patienten die Gelder der Krankenkassen verschleudern, indem sie auf die verzweifelte Frage – warum man für die 4 Tage, an denen keine Untersuchungen stattfinden, nicht nach Hause in sein psychisch stabilisierendes Umfeld entlassen wird – unter der Hand antworten, daß damit die Bettenzahl nicht ausgelastet wird. Dieses möchte ich nicht kommentieren.
Sehr geehrte Frau Fischer, ich fordere hiermit die ersatzlose Streichung der ärztlichen Diagnoseverfahren aus den Heilmittel- Richtlinien. In der Hoffnung auf eine Korrektur der Richtlinien verbleibe ich

Hochachtungvoll

Claudia Loose

lucky
unregistriert
erstellt am: 23. Dezember 2000 21:09           
In Amerika trifft man in der Ambulanz der Krankenhäuser erst auf einen Juristen, dann auf den Arzt.
Bringt man in Deutschland sein Kind in den Kindergarten, streunen draußen die Logopäden, um jeden Dreijährigen, der noch kein Weihnachtsgedicht fehlerfrei aufsagen kann, in ihre Praxis zu zerren.
Wenn jetzt der Entwicklung kein Einhalt geboten wird, wird morgen jeder Säugling von drei Logopäden betreut.
Die vorgesehene Eingrenzung der Verordner ist Konsequenz aus einem Markt, in dem die Anbieter sich selbst die Nachfrage schaffen.
Tausend Logopäden weniger - die Volksgesundheit nähme keinen Schaden.
Wenn hier aber der Markt nicht reguliert würde, die lieben Therapeuten würden jeden Tag ein großeres Stück des Kuchens begehren.

Dr. Matthias Solga
unregistriert
erstellt am: 23. Dezember 2000 21:53           
Lucky:
1. Haben Sie schon mal mehr als einen Film über Amerika gesehen? Ich war einigermaßen oft da und dann immer in Krankenhäusern und Arztpraxen. Ihr Eindruck (wohl geprägt von Emergency room und anderen TV-Serien) ist einfach nur falsch. In Amerika habe ich einen genau so respektvollen, fast schon familiären Umgang von Patient und Arzt miteinadner kennengelernt wie hier. Daß dort der Arzt (und auch der Physiotherapeut, vermutlich auch der Logopäde, da weiß ich es aber nicht aus eigener Anschauung) eine angesehene Person ist im Gegensatz zu hier, wo jeder glaubt, seinen Frust auf den Leistungsanbietern abzuladen, äußert sich eben auch darin, daß ein Patient von Hilfspersonal (das übrigens viel selbstständiger arbeiten darf als hier)soweit vorbereitet wird, daß dann ärztliche Tätigkeit begonnen werden kann. Daß ein Arzt mit Formalien und Lappalien belästigt werden kann, noch bevor ein wirklicher Arztkontakt zutage treten kann, ist nur hier, in Amerika nicht möglich. So irrsinnig aufreibende Kontakte zu irgendwelchen angelernten Sachbearbeitern von irgendwelchen Versicherungen werden in Amerika weder an den Arzt noch an den Patienten herangetragen. Das läuft dort viel automatischer ab als bei uns. Ich habe von 6 Krankenhäusern, die ich bei Assistenzen besucht habe, nur in einer Uniklinik eine juristische Abeilung gesehen: von 800 Ärzten 2 Juristen (Houston, Texas). Das hat mit dem Wert der ärztlichen Arbeitskraft zu tun: bei uns nahezu Null. Ähnlich ist das bei anderen Leistungserbringern, bei Physiotherapeuten weiß ich das etwas, ansonsten kann ich das eben nur von der Arztseite betrachten.

2. die Bedeutung der Sprache kann nicht hoch genug eingeschätzt werden: in der Schule, in die unsere Kinder gehen, wird in den ersten drei Jahren der höchste Stellenwert auf die Entwicklung der Sprache, des Schreibens gelegt. Denn wer nicht richtig sprechen kann (einschl. des Verstehens), kann sämtliche anderen intellektuellen Fähigkeiten nicht entwickeln, die bauen nämlich sämtlich auf der Sprache auf: beim Menschen hat sich die Arbeit parallel mit der Sprache entwickelt.

3. Zuwachsbegrenzung und Abbau sind zwei verschiedene Paar Schuhe. Was hier geschieht, ist keine Zuwachsbegrenzung, das ist massiver Abbau von Versorgung und von Arbeitsplätzen. Ich kann wieder nur im physiotherapeutuschen Bereich berichten, bin halt Urologe: wir haben ein Budget für (in unserem Bereich praktisch ausschließlich) physikalische Leistungen. Also Massagen, Wärmeanwendungen usw. Das ist extrem eng. Früher hat man gerne mal eine Kolik, ein Steinleiden, eine Verspannung physiotherapeutisch behandeln lassen, das hat Medikamente gespart und wer weiß wieviele Allergien verhindert. Jetzt kann ich im Monat noch zwei Behandlungsserien aufschreiben. Das hat dazu geführt, daß in unserem Ärztehaus (30 Ärzte) von bisher 12 Angestellten in 2 phyiotherapeutischen Praxen noch 4 tätig sind und die Patienten kiloweise mehr Medikamente futtern. Nun hat die Sprachbehandlung leider nicht die Alternative, auf Medikamente auszuweichen, die Patienten werden dann also nicht nur schlechter, sondern einfach nicht versorgt.
Hier findet also nicht Zuwachsbegrenzung, sondern massiver Abbau statt.

4. Welche Eltern schleppen ihre Kinder 2-3x/Woche zu irgendeiner Behandlung, wenn sie nicht nötig ist? Glauben Sie da echt dran, daß die mal eben zum Sprachtherapeuten gehen, nur weil der um die Ecke ist? Ach, da ist ein Sprachtherapeut, war ich noch nicht, geh ich mal hin...! So ein Dummfug! Das Gegenteil ist der Fall: die Armen sollen auch dumm bleiben, das ist der Hintergrund! Denn wer schlecht spricht, lernt schlecht(s.o.)! Reiche, privatversicherte, haben das Problem nicht, aber die, die gerade in Arbeit stehen, und 9 Stunden malochen, dann abends nach 1 Stunde Weg nach Hause kommen, die schaffen es dann eben nicht, noch eine halbe Stunde mit dem Auto oder eine Stunde mit dem Bus irgendwo hinzukommen, damit dann nach Rückkehr das Kind noch vor 21.00 ins Bett kommt.

SO funktioniert soziale Differenzierung, genau so wirkt die Ausweitung der Zwei-Klassen-Medizin. Wer unten ist, soll auch gefälligst unten bleiben und nicht auch noch wenigstens seinen Kindern versuchen, Chancen zu sichern. Hat sich was mit Artikel 1 Grundgesetz Art. 3: "Niemand darf wegen seiner Behinderung benachteiligt werden". Und genau so wirkt der Abbau von Arbeitsplätzen, denn jede Praxis, die zumacht, reißt (ich weiß nicht, wieviele im logopädischen Bereich) im Arztbereich 2-3 Angestellte pro Arzt, etwa 1-2 Angestellte bei den Zulieferfirmen und damit etwa DM 28.800,- DM pro Jahr Lohnsteuerausfall sowie Ausfall an weiteren Steuern (Umsatzsteuer der umgesetzten Bedarfsartikel und Dienstleistungen) sowie Ausfall an Sozialleistungen mit sich. Sehr clever gespart, lucky!

lucky
unregistriert
erstellt am: 24. Dezember 2000 17:47           
Oh, Matthias,
ich krieg noch an Heiligabend das Heulen, wenn ich all dies Elend seh`.
Amerika ist mir hier völlig egal, um deren Juristen ging`s mir gar nicht.
Hier in Deutschland hatten die Logopäden bisher unbegrenzte Möglichkeiten der Ausbreitung, unbegrenzte Möglichkeiten, allen Leuten einzureden, deren Kinder wären sprachbehindert und bräuchten jetzt und unbedingt IHRE Hilfe. Die Damen und Herren haben einfach die Freiheit mißbraucht. Und nun ist Schluß. Das hat nichts mit 2-, 3-, oder 4-Klassenmedizin, mir Arm oder Reich zu tun. Das war überbordende Nachfrageinduzierung von Anbietern, die die Grenze einfach nicht gesehen haben.
Und für solch sinnloses und überflüssiges Therapieren von Leuten, denen es genauso gut auch ohne Therapie ginge - dafür ist einfach kein Geld da.
Geld, daß übrigens erst erwirtschaftet werden muß. Geld, daß auf die Produkte unserer Industrie als sog. Lohnnebenkosten draufgeschlagen wird. Wenn wir hier die Grauzone der Therapiebedürftigkeit immer weiter ins Weiße verschieben, dann wird Geld im Konsum verschwendet. Hier entstehen keine Arbeitsplätze, hier wird nichts geschaffen, es wird Geld für völlig überflüssigen Quatsch verschwendet.
Und damit ist nun Schluß.
Hervorragend. Das ist die richtige Richtung.


Dr. Matthias Solga
unregistriert
erstellt am: 25. Dezember 2000 00:13           
Von wegen keine Arbeitsplätze! Die medizinischen Bereiche gehören zu den wenigen, die Arbeistplätze im Lande schaffen müssen und nicht ausweichen können, anders als die Industrie und die Banken (sicherlich haben Sie Ihre Kontoauszüge Ihrer angeblich deutschen Bank auch schon aus dem Ausland bekommen).
Haben Sie denn außer Vorurteilen irgend etwas zu den Argumenten zu sagen? Lassen wir Amerika mal außen vor, was ist denn mit 2., 3. und 4.?

lucky
unregistriert
erstellt am: 26. Dezember 2000 18:47           
Hallo Matthias,
2. ist ein Selbstgänger, wird nicht angezweifelt.
3. Das Problem ist die Definition der Behandlungsnotwendigkeit. Sprachbehandlung mag in Einzelfällen notwendig sein (wenn Entwicklungspotential besteht, daß durch die natürlichen Bezugspersonen nicht ausgeschöpft werden kann). Aber wo ist die Grenze? Für die Anbieter hat es in den letzten Jahren keine Grenze gegeben. Die haben jeden, der noch in die Praxis paßte, für therapiebedürftig erklärt - und dann Geld verdient. Bzw. Geld ausgegeben, daß andere Leute verdient haben.
4. Kein Dummfug. Ängstliche Diskussionen in der Krabbelgruppe, KG und Logopädie für völlig gesunde 1-Jährige sind Alltag.

In der Medizin werden Arbeitsplätze geschaffen? Quatsch. Hier werden Arbeitsplätze vernichtet. Hier wird einfach nur Geld ausgegeben. Hier wird nichts Neues hergestellt, das sich auf den Märkten der Welt verkaufen ließe. Den Industrieprodukten werden die Preise für diesen Konsum aufgeschlagen, die darum weniger wettbewerbsfähig sind. Das kostet Arbeitsplätze. Und die ausufernde Logopädie ist in den letzten Jahren ein Paradebeispiel für diese Art von Konsum, Verschwendung und Vernichtung von Arbeitsplätzen in der Industrie gewesen.

mehner
unregistriert
erstellt am: 26. Dezember 2000 19:38           
Lieber Kollege Solga,
so völlig falsch hat das unser lustiger
lucky nicht beobachtet. Tatsache ist, daß ein
nicht unerheblicher Teil der logopädischen Behandlungen nicht einer medizinisch fachlichen Notwendigkeit folgt. Keiner, der
fachlich involviert ist, wird das ernsthaft bestreiten.
Aber so einfach wie lucky können wir es uns nicht machen, einfach die Hälfte aller Logopäden zum Arbeitsamt, geht nicht.
Die o.g. Heilmittelrichtlinie kann so nicht
Bestand haben, denn sie geht in vom BGM bereits bekannter völliger Ahnungslosigkeit,
völlig an der Realität in Deutschland vorbei.
Wir haben hier wieder das alte Problem.
Medizinkonsum muß sich durch die Art und Weise der Erziehung in
unseren Schulen, durch Scheininformation in der Medienflut die uns umgibt, durch den Hang
zur "egoistischen Selbstverwiklichung" der Bürger,(Eine Solidargemeinschaft ist eine leere Worthülse, sie existiert nicht)ständig
zunehmen. Zudem steigt hier das Angebot des
Machbaren.
Die Politik müßte dies verbieten.Sie kann es aber nicht, da ihr eigenes Ziel nur die Selbsterhaltung sein kann, tiefgreifende Veränderungen sind da sehr schädlich.
Also nützt auch keine Definition des Notwendigen ( was ist in der Lage Not abzuwenden ?, wo setzen wir den Maßstab?,
vergleichen wir uns mit Brasilien oder der
Schweiz ? ). Es gibt nur einen Weg ! Medizinleistungen müssen nicht für den Staat
sondern für den Bürger teurer werden.
Es darf in keinem Bereich mehr Dumping geben.
Keiner sollte die Schlauheit der Bürger unterschätzen. Wenn mich die logopädische Behandlung persönlich richtig Geld kostet überlege ich mir ob ich dafür investiere und
befrage auch vorher vielleicht einen Fachmann ( und das ist dann eben nicht die Erzieherin im Kindergarten, die gerade in ihrer Dienstzeit eine Weiterbildung zu Sprachstörungen besucht hat). Billigpreise führen zum Qualitätsverfall und zur Konsumausweitung an diesen Gütern. Das kann jeder leicht beim
Einkauf bei Billigimporteuren nachempfinden, wenn ihm die Fähigkeit zur Selbstbeobachtung
noch geblieben ist und er nicht nur den Konsum seines Nachbarn beobachtet.
MfG Mehner


Dr. Matthias Solga
unregistriert
erstellt am: 26. Dezember 2000 22:20           
War (oder ist?) das wirklich so, daß ein Logopäde von der Straße her aufgesucht werden konnte?? Also bei anderen sog. Heilmitteln, so kenne ich das, darf doch nur auf ärztliches Rezept behandelt werden. Ist das bei Logopäden anders als bei Physiotherapeuten? Wenn ja, ist dies ungerecht.
Bislang fehlt mir aber auch noch etwas der Beweis der Behauptung der Leistungsausweitung. Gibt es Zahlen? Werde versuchen, im stat. Bundesamt etwas herauszubekommen, braucht aber einige Tage.
Wo wir keinen Konsens finden werden, ist in der Frage der Arbeitsplätze. Gesundheitliche Betreuung schafft direkt Arbeitsplätze und Steuerzahler, und zwar zwingend in Deutschland, nicht in Polen oder Fernost. Man sieht das bisher nur am Verlust der Arbeitsplätze, etwa 100.000 (wohl eher mehr) sind in deutschen Arztpraxen freigesetzt worden, etwa dieselbe Zahl bei den Zulieferern (Statistiken der Röntgengerätehersteller, US-Hersteller: Siemens produziert nur noch in Fernost, da der Markt dort liegt, nicht hier)

Wir hören uns, werde versuchen, Zahlen zu bekommen für Frage Leistungsausweitung bei Logopäden.

mehner
unregistriert
erstellt am: 27. Dezember 2000 10:42           
War (oder ist?) das wirklich so, daß ein Logopäde von der Straße her aufgesucht werden konnte?? >> Nein.
Aber Logopäden gehen in Kindereinrichtungen und Schulen. Beraten dort die Eltern.
Erstaunlich häufig werden "schlimme Defizite"
entdeckt. Die so sensibilierten Eltern, durch
Studium empfohlener Literatur scheininformiert kommen in die
Praxen von HNO-, aber auch von Kinderärzten, Neurologen und Hausärzten ( Paedaudiologen gibt es nur sehr wenige).
Nun machen Sie mal einer solchen Mutter klar,
daß sich das z.B. reguliert, wenn etwas gegen
eine Schwerhörigkeit des Kindes wegen eines Tympanalseroms getan wird. Sie kämpfen gegen
Windmühlen, sind der Unmensch und wofür legen Sie sich ins Zeug, fragen Sie sich.
Sie haben nicht die Zeit und die Kraft 45 Minuten mit einer "sensibilisierten Mutter" zu verhandeln. Sie können auch ohne sehr zeitaufwendige Untersuchungen ( Extra-Personal erforderlich) nicht sicher beweisen, daß Sie im Einzelfall recht haben.
Haben Sie das Auftreten eines seriösen Schulmediziners und nicht das eines Heilers Kraft eigener Berufung, geht die sensibilisierte Mutter zum nächsten Kollegen. Und das solange, bis einer nachgibt.
Sicher haben Sie auch schon die Erfahrung gemacht, daß bei vielen Menschen der Rat eines Kassenarztes weniger zählt, als die
Meinung der Nachbarin, der Krabbelgruppenleiterin etc., oft genug
gefestigt durch die Fachpresse ( Bild, Goldenes Blatt etc.).
Sie können das nur über Markt und Preis regulieren. Dann hätte auch keiner Probleme
mit der Forderung der Logopäden selbst zu indizieren.( Deren Überlebenswillen kann man doch auch verstehen ). Bedarf und Nachfrage
regeln die Zahl der Praxen von selbst.
MfG Mehner
PS seröse Zahlen über die Entwicklung der Zahl logopädischer Leistungen werden Sie kaum bekommen.

lucky
unregistriert
erstellt am: 27. Dezember 2000 20:52           
Nein, nein, Herr Mehner,
die Sache mit der Regulierung über den Preis ist sehr kritisch zu sehen. Das geht nur dann, wenn von Seiten des "Konsumenten" genug Elastizität vorhanden ist. Brauchten Sie einen PKW, könnten Sie Preise und Leistung vergleichen. Und sich dafür oder dagegen entscheiden. Brauchten Sie einen Notarzt, sieht das sehr anders aus. Und auch hier ist die Grenzziehung sehr schwierig zwischen dem, was unabweisbar sinnvoll und notwendig ist, und dem, was nicht ganz so notwendig und deshalb ggf. von Zuzahlung zu begleiten ist.
Und auch bei der Zuzahlung wäre der Patient wegen der Informationsasymetrie zu seinen Ungunsten der Schwächere. Schon heute zeigt ja das IGEL-System Anzeichen von Unzucht mit Abhängigen.


mehner
unregistriert
erstellt am: 27. Dezember 2000 22:15           
Lieber lucky,
hab ich Sie zu sehr gelobt, haben Sie doch nicht richtig beobachtet.
1.Logopädie ist keine Notfallmedizin !
2.Markt ist nie gerecht,aber er funktioniert.
3.um eine Unterstützung für Bedürftige kann sich der Staat (BGM) kümmern, siehe Entfernungspauschale ( ist natürlich nicht das beste Beispiel, war aber das erste das mir einfiel ).
Das IGEL System ist nur insofern ungerecht, als es momentan teilweise zur Flucht aus dem
maroden Punkteerstattungssystem mißbraucht wird. Wird die ärztliche Honorierung auf Basis einer neuen echten Gebürenordnung ( überarbeitete Gebürenordnung für Ärzte gestellt, entfällt IGEL automatisch) .
Übrigens die finanzielle Elastizität der Bürger können Sie ahnen, wenn Sie die jährlichen Ausgaben für Schönheit, Wohlbefinden, Leistungssteigerung und Aberglauben sehen.
MfG Mehner

Bettermann
unregistriert
erstellt am: 27. Dezember 2000 23:13           
Logopädie ist ein ärztlich verordnetes Heilmittel, also eine Verordnung vom Arzt muß vorliegen. Wenn Logopädie also nicht notwendig ist, gilt dieses auch für Physiotherapie und Ergotherapie. Hier würden sich sicherlich auch nicht belegbare oder
verbogene Argumente finden, um diese Heilmittelerbringer und ihre Tätigkeit zu diskreditieren. Wenn Logopäden in den Kindergarten gehen, kann das auch etwas mit Prävention zu tun haben.

Das gesunde einjährige Kinder zum Logopäden geschleppt werden halte ich schlicht für ein Märchen.

MfG
Bettermann

mehner
unregistriert
erstellt am: 27. Dezember 2000 23:24           
"Das gesunde einjährige Kinder zum Logopäden geschleppt werden halte ich schlicht für ein Märchen. ".
>> hat einer das Märchen erzählt ?
mit 3-4 Jahren sieht das schon etwas anders aus.
Übrigens diskreditiert keiner die Arbeit
von Logopäden.
Man muß aber auch zur Kenntnis nehmen, daß
auch unsere Eltern und Großeltern meist
völlig normal sprechen konnten.
Sie können auch mit einem kleinen Sprachfehler Spitzenkandidat der CDU im Landtag in NRW werden.

Bettermann
unregistriert
erstellt am: 28. Dezember 2000 00:20           
In Ordnung!
Ich bezog mich auf "Ängstliche Diskussionen in der Krabbelgruppe, KG und Logopädie für völlig gesunde 1-Jährige sind Alltag" (lucky 26.12.)

Kommunikationsstörungen im Kindesalter nehmen zu! Die Gründe sind vielschichtig. Es gibt Untersuchungen von Prof. Heinemann, Mainz zu diesem Thema.

Dr. Matthia Solga
unregistriert
erstellt am: 28. Dezember 2000 01:13           
Solange Zahlen nicht zu bekommen sind, ist doch die Behautpung der Leistungsausweitung einfach nur verantwortungsloses Gerüchtestreuen. Und wenn Ärzte genau so wie zur Physiotherapie Rezepte haben schreeiben müssen, dann hat das Verschreiben auf Druck der Mutter doch seine Grenze im stringenten Budget! Also: solange hier keine nachprüfbaren Zahlen vor Allem von lucky vorgelegt werden können, ist davon auszugehen, daß das Argument der Leistungsausweitung nur eine neue Form des allgemeinen "Haut-den-Lukas" im GEsundheitswesen darstellt. Denn im Budget KANN einfach keine Ausweitung der Rezepte stattgefunden haben! Oder beweist mir das Gegenteil. Wie gesagt, ich habe von Logopädie an sich keine Ahnung, wenn das Feld aber genau so als Heilmittel behandlet wird wie die Physiotherapie, dann hat es keine Ausweitung, sondern bereits in den letzten Jahren eine massive Leistungsbeschränkung mit Arbeitsplatzverlusten in Größenordnungen gegeben.

Wem auch immer seis geklagt, daß unsere ministeriellen "Fach"leute Beratern mit demselben Fachwissen wie Lucky glauben schenken müssen.

mehner
unregistriert
erstellt am: 28. Dezember 2000 10:40           
Kommunikationsstörungen im Kindesalter nehmen zu! Die Gründe sind vielschichtig.
>> richtig, Hauptgründe sind Veränderungen unserer sozialer Lebensstruktur. Dem wird mit
Spracherziehung in keiner Weise entgegengewirkt.


"Behauptung der Leistungsausweitung einfach nur verantwortungsloses Gerüchtestreuen. Und wenn Ärzte genau so wie zur Physiotherapie Rezepte haben schreeiben müssen, dann hat das Verschreiben auf Druck der Mutter doch seine Grenze im stringenten Budget!"

>>Für Sie, Herr Solga kurz die Situation in
Niedersachsen.
1. Butgeteinführung für Heilmittel
wobei angemerkt sei daß ein Budget ministeriellerseits je nach politischer Wetterlage in seiner Existenz mal dementiert, dann wieder bestätigt wird.
2. mit einiger Verzögerung durch die KV Niedersachsen mit Rücklauf von ca 3/4 Jahr.
schriftliche Informationen über den "potentiellen Regress" an jeden einzelnen Kassenarzt. ( Zahlen über etliche tausend Mark potentieller Regress für jeden einzelen
Arzt.
3. Reaktion der Haus und Kinderärzte: wir dürfen keine Logopädie mehr aufschreiben, gehen sie zum HNO- Arzt.
4. Kopflosigkeit bei den HNO- Ärzten, da nun die Zahlen des potentiellen Individualregresses ins uferlose steigen.
5. Jetzt nur noch Verordnung des medizinisch
zwingenden Bedarfs.
6. Aufschrei der Logopäden: wir haben nur noch ein Drittel Verordnungen, unsere Praxen
sterben. Die Bevölkerung muß dramatisch unterversorgt sein.
Protestnoten an die NS Gesundheitsministerin,
schlechte Presse, Patientenproteste.
7. Krisensitzung im NS Gesundheitsministerium: Ergebnis
die KVN wird angewiesen keine Schreiben mit
den Potentiellen Regressen mehr an Kassenärzte zu verschicken. Am Budget wird
nichts verändert.
8. Situation unverändert, aber den Kassenärzten Tacho ausgebaut.
9. Kassenärzte lassen sich alles klaglos gefallen.
10. Logopädieverordnungen steigen wieder an,
da Kassenärzte meinen einen Regress mit dem
Hinweis auf die fehlenden Informationen zur
Steuerung anwehren zu können, ist leider ein Irrglaube.

Soviel zur Steuerung durch das Budget, Herr Solga. Ob Sie das nun glauben oder nicht, hängt davon ab, ob Sie mich für seriös halten. Mit Zahlen wird Ihnen das hier keiner
belegen können, die Zahlen sind aus gutem Grunde streng unter Verschluß.
MfG Mehner

Dr. Matthias Solga
unregistriert
erstellt am: 28. Dezember 2000 11:06           
Glaube ich! Bin ja selber betroffen!
Ob das Ministerium das nun abstreitet oder nicht: Es gibt definitiv Budgets für Heilmittel, genau so wie für Medikamnte, nur während die Medikamentenpreise in diversen Listen feststehen, sind Preise für Heilmittel von keiner Quelle zu erhalten, der Arzt verordnet also völlig ins Blaue auf seinen eigenen Konkurs hin. Wir haben z.Zt. eine Forderung der Krankenkassen (sog. Regreß) nur für Heilmittel in Höhe von DM 23.000 (für Medikamente in Höhe von 189.000 DM). Also wer behauptet, es gäbe so etwas nicht, ob Ministerium oder sonstwer, irrt.
Wenn also die Ausgaben budgetiert sind und Veordnungen nur über den budgetberohten Arzt auch bei Logopäden gehen, dann ist die Behauptung der selbstbedienten massiven Leistungsausweitung, die es ja nun endlich mal zu stoppen gilt (lucky) barer Dummfug.
Zur Frage der Informationsverweigerung: schon zu Zeiten der Inquisition, in denen nur die Kiche die Bibel lesen und interpretieren durfte, war die Zurückhaltung von Information ein Mittel der brutalen Machterhaltung, das darf ein in der DDR Aufgewachsener aus eigener Erfahrung sagen. Es ist erschreckend, daß mit denselben Methoden der Diktaturen jetzt in der Demokratie versucht wird, Politik zu machen.

lucky
unregistriert
erstellt am: 28. Dezember 2000 20:29           
"Nach Honorareinbußen Flucht in die Paramedizin: Mit dem Igel Patienten fangen".
"Sogar über Sozialhilfeemfänger können Sie sich freuen - Labordiagnostik kann ohne Kürzungsrisiko betrieben werden". - Aufmacher der Mediziner-Presse, aus den letzten Wochen, die schlaglichtartig die aktuelle Misere beleuchten.
Bei der ökonomischen Betrachtung verschiedener Gesundheitssysteme ist man zu der Erkenntnis gekommen, daß vergleichbare Bevölkerungsgruppen medizinisch sehr unterschiedlich versorgt werden, ohne daß meßbare Unterschiede im Gesundheitszustand nachweisbar wären. Große Ermessensspielräume und das Vorhandensein verschiedener Behandlungsoptionen ist typisch für die moderne Medizin, wobei häufig große Unsicherheit darüber herrscht, welche Option denn die beste ist. Und der Medizinmann fühlt sich wirtschaftlich immer öfter gedrängt, den Pfad der Tugend zu verlassen und nicht die beste, sondern die lohnenste Option zu wählen.

Bisher wird in Deutschland ein Arzt pro Behandlung bezahlt (Einzelleistungsvergütung, fee for service). Es besteht also ein ökonomischer Anreiz dafür, möglichst viele Behandlungen durchzuführen. Deshalb ist Frau Doktor immer auf der Suche nach neuen Kranken, die sie behandeln kann. Das ging solange gut, wie es wenige Ärzte und viele Kranke gab. Inzwischen haben wir aber längst ein Überangebot an Ärzten. Und da sich die Kranken nicht in gleichem Umfange vermehrt haben, verfolgen die Ärzte im wesentlichen zwei Strategien, ihr Einkommen zu optimieren:
a) Sie definieren als krank, was früher als gesund durchgegangen wäre. b) Sie behandeln ausgiebiger als notwendig. (Mengenausweitung bei sinkenden Einkommen, anbieterinduzierte Nachfrage). Die Grenze des Sinnvollen und Notwendigen ist zu einer Grauzone verkommen, die manche Kollegen in Richtung Scharlatanerie überdehnen. Das Ergebnis ist bekannt: In Deutschland werden 3 mal so viele Röntgenuntersuchungen angefertigt wie in Holland, bei Herzkatheteruntersuchungen oder Sonographien sind wir mengenmäßig Weltspitze, Tonsillektomien oder Uterusextirpationen kommen in der Durchschnittsbevölkerung wesentlich häufiger vor als in den Familien von Ärzten oder Rechtsanwälten. AU-Zeiten für Rückenerkrankungen explodieren. Und manchen Frauen wird eingeredet, man könnte diesem soziologischen Phänomen mit Mammareduktionsplastiken beikommen, ohne daß je ein Wirkungsnachweis geführt wurde...Und ganz nebenbei wurde der Igel der Niedergelassenen liebstes Haustier.
Heute dauert in Deutschland ein Schnupfen ohne Arzt 7 Tage, mit Arzt 2 Wochen, weil der ökonomische Anreiz entsprechend gesetzt ist. Der Doktor lebt von der Krankheit - Gesundheit wäre sein Ruin! Der Leistungsanreiz, der früher dafür sorgte, die Versorgung der Bevölkerung zu optimieren, führt heute auf gerader Linie über das Ziel hinaus in die Überversorgung und Verschwendung. Die Politik hat das lange erkannt und versucht, durch das Einziehen immer neuer (Budget-)Grenzen der Leistungsausweitung Einhalt zu gebieten. Was für die Ärztin absolut frustrierend ist, wenn sie auf der einen Seite durch Einzelleistungsvergütung für Leistungsausweitung belohnt wird, auf der anderen Seite aber durch Budgetüberschreitung für die gleiche Handlung bestraft wird. Ein täglicher, unauflöslicher Konflikt, der den Pavlowschen Hund in den Wahnsinn treibt. Diagnose: Systemversagen bei Steuerungsdefiziten.

Aber, liebe Mitleser, die Hilfe ist bereits erfunden...

mehner
unregistriert
erstellt am: 28. Dezember 2000 20:50           
Lucky, ich nehme hiermit meine anfängliche
Sympathie für Ihre Beobachtung betreffs Logopädie vollständig zurück.
Ihr letzter Beitrag outet Sie als Dummschwätzer. Sie haben nicht die leiseste
Ahnung wovon Sie reden. Dererlei Blödsinn
wurde im Forum an vielen Stellen ausführlich
beleuchtet und widerlegt.
Sie sollten sich mal die Mühe machen und lesen.
MfG Mehner

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Aribert Deckers