Dokumentation: Der Fall Forum des Gesundheitsministeriums


17.3.2002

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Die in diesem File gemachten Ausagen dürfen auf keinen Fall bedenkenlos als wahr hingenommen werden! Fragen Sie bitte UNBEDINGT immer einen oder mehrere GUTE Ärzte. Denken Sie daran: Es geht um Ihre Gesundheit! Aus genau diesem Grund wurde diese Dokumentation erstellt!

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  Die Animositäten von Frau Fischer

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Autor Thema:   Die Animositäten von Frau Fischer
Seitz
Mitglied
erstellt am: 05. Dezember 2000 12:13     Sehen Sie sich das Profil von Seitz an!   Senden Sie Seitz eine eMail!     
Artikel der Ärztezeitung vom 5.12.00
"Der Gesundheitsministerin ist eine Verwechslung unterlaufen"
Von Rainer Vollmer
Berlin. Es war ja alles nur ein Irrtum: Bundesgesundheitsministern Andrea Fischer "schiebt" dem ehemaligen Präsidenten der Bundesärztekammer, Dr. Karsten Vilmar, böse Aussagen in den Mund-, ausgerechnet bei einem Interview im "Spiegel". Vilmar verlangt eine öffentliche Entschuldigung. Und die Ministerin rührt sich erst, nachdem Rechtsanwälte eingeschaltet wurden. Ohne Entschuldigung, denn sie habe sich "geirrt"'.
Der Streit begann mit einem Interview der Ministerin im "Spiegel". Dort hatte sie zwar noch gesagt, daß "man seine Worte genau wägen muß, wenn man eine herausragende politische Position hat Dann aber entschlüpfte ihr doch der Satz: "Der frühere Präsident der Bundesärztekammer hat über meinen Vorgänger gesagt: Mit dem Mann reden wir nicht, der hat ja noch nicht einmal Abitur. Das ist doch bodenlos, oder?"
Der so angegriffene Vilmar war wütend. Er reagierte mit einem Brief an Gesundheitsministerin Andrea Fischer am 26.10.2000, wie sehr er sich "verunglimpft fühlt Denn: Auf dem Außerordentlichen Arztetag am 10.9.1992 in Köln hatte nicht Vilmar als Tagungspräsident diese Aussage gemacht. Sondern ein Dr. Dr. Hagedorn aus Nordrhein-Westfalen. Vilmar hatte diese Aussage öffentlich sofort gerügt. Was an Hand des Protokolls zu beweisen ist.
Auf den Brief von Vilmar hat die Gesundheitsministerin nicht reagiert, obwohl ihr eine Frist bis zum 8. November gesetzt worden war. Das danach eingeschaltete Anwaltsbüro forderte die Ministerin noch einmal auf - unter Fristsetzung bis Mitte November -, in einer Erklärung die Aussage zurückzunehmen und sich öffentlich zu entschuldigen. Andernfalls wurden gerichtliche Schritte angedroht.
Frau Fischer faxte in letzter Minute vor Fristablauf einen Brief an den Anwalt von Vilmar. Wir bringen diesen Brief im Wortlaut:
"In den vergangenen Jahren habe ich Ihren Auftraggeber mehrfach als eine Person erlebt, die in ihren öffentlichen Äußerungen und insbesondere in der Wortwahl wenig zurückhaltend ist. Politische Kampfbegriffe, wie den vom sozialverträglichen Frühableben' oder vom politischen ,Humanexperiment' waren nicht nur explizit gegen die von mir vertretene Politik gerichtet, sondern wurden von mir auch als Angriff gegen meine Person gewertet. Angesichts dieser Erfahrungen ist mir wohl auch das Versehen unterlaufen, die unqualifizierte Außerung eines Ärztevertreters über meinen Amtsvorgänger. Ihrem Auftraggeber zuzuordnen. Ich werde diese unrichtige Behauptung öffentlich korrigieren. Nachdem mir nun der Sachverhalt durch das übersandte Wortprotokoll bekannt ist, werde ich die - meiner Meinung nach bodenlose - Äußerung selbstverständlich denen zuordnen, die sie getan haben.
Daß Ihr Auftraggeber einen offensichtlichen Irrtum zum Anlaß nimmt, von bodenloser Unverschämtheit' zu sprechen, empfinde ich allerdings als in höchstem Maße befremdlich. Ich hätte in der Vergangenheit zahlreiche Gelegenheiten gehabt, ähnliches über Äußerungen Ihres Mandanten zu sagen.
Und dann veröffentlichte die Pressestelle des Gesundheitsministeriums: "Bundesgesundheitsministerin Fischer ist beim Zitieren eine Verwechslung unterlaufen."

Seitz
Mitglied
erstellt am: 05. Dezember 2000 12:30     Sehen Sie sich das Profil von Seitz an!   Senden Sie Seitz eine eMail!     
Wo lebt Frau Fischer eigentlich?
Daß in unserem Gesundheitswesen über die Schäden saniert wird (Herr Meuresch) ist allgemein anerkannt. Sozialverträgliches Frühableben ist doch längst Realität unter ihrer Verantwortung!
Rationierung durch Budgetierung - kein Humanexperiment?
Und noch etwas:
Im Frühjahr 1998 hat sie den Ärzten vorgeworfen, diese hätten den Patienten nur deshalb unnötig viele Medikamente verordnet (erfüllt den Straftatbestand der Körperverletzung) um das System vorsätzlich gegen die Wand zu fahren. Dafür hat sie sich nie öffentlich entschuldigt!

m.s.

Peter Rapp
Mitglied
erstellt am: 05. Dezember 2000 12:53     Sehen Sie sich das Profil von Peter Rapp an!   Senden Sie Peter Rapp eine eMail!     
müssen wir jetzt alle unseren Ton anpassen ?
Oder sollen wir uns jetzt einfach auch dickfellig stellen ?

PR

mehner
unregistriert
erstellt am: 05. Dezember 2000 13:18           
das ist keine Dickfelligkeit von Frau Fischer, das ist Hass.
Woher kommt der ? Geld kann´s nicht sein,
denn ein so hassenswerter Arzt verdient nur
einen Bruchteil des Gehaltes einer Ministerin, die für Ihre Arbeit keinerlei
Qualifikation besitzt.
Dann könnte es noch Bildungsneid sein.
Aber was nützt schon Bildung, wenn Sie einem
ein klägliches Leben und den Hass anderer beschert.
Ist es ein Minderwertigkeitskomplex ? Unwahrscheinlich, da in der Öffentlichkeit Geld und Macht, nicht Bildung zählt.
Ist evtl. die Realisierung des eigenen Unvermögens doch so ausgeprägt, daß ein Hass
daraus entsteht? Viele Fragen...., man sollte
mal einen Psychologen fragen, der noch nicht
zu lange in seinem Beruf ist.
MfG Mehner

doc budget
unregistriert
erstellt am: 05. Dezember 2000 13:38           
Es wäre ganz gut wenn Frau Fischer mal Ärztezeitungen lesen würde!!
Dann müßte sie wissen das wir bereits heute teilweise massive Verordnungsdefizite haben
Herr Villmar hat es mit Sicherheit nicht nötig gehabt sich in seinem Alter in den Medien zu profilieren,
wer sich im ´Gesundheitswesen wirklich auskennt, der kann sich denken warum er diese Worte gewählt hat,
es waren nicht die Worte eines Politikers, dafür waren sie nicht diplomatisch genug, nein ich denke Herr Villmar wollte schon damals auf eine Entwicklung in der GKV hinweisen, und über die Problematik einfach nur diskutieren, die Gesellschaft wird sich ernsthafte Gedanken machen müssen wie es in der GKV weitergehen soll, denn die Schere Möglichkeiten der Medizin und Finanzierbarkeit klafft immer mehr auf, wir Ärzte und viele chronisch Kranke merken das wie Herr Villmar schon sehr lange

Erlebniss heute zu diesem Thema:

Ich habe einen Notfallpatienten heute mit dem Rettungswagen in die Klinik begleitet,
pathologischer verschobener Oberschenkelschaftbruch.
Es hat mindestens 15 MINUTEN gedauert bis endlich mal ein Arzt für die Rö Aufnahmen Zeit hatte ! ( und das bei einem PKV Versicherten , die armen GKV Versicherten )
Der Patient war telefonisch vorher mit Diagnose angekündigt!
Wir haben schon unhaltbare Zustände
was muß eigentlich noch alles den Bach runtergehen??
Frau Fischer es wird Zeit das Sie endlich ihr Betriebspraktikum im Gesundheitswesen antreten, damit sie einmal live mitbekommen wie es mittlerweile schon aussieht!

Seitz
Mitglied
erstellt am: 05. Dezember 2000 18:14     Sehen Sie sich das Profil von Seitz an!   Senden Sie Seitz eine eMail!     
Wie soll eine vernüftige Diskussion im Gesundheitswesen zustande kommen, wenn diese Frau die Athmosphäre derart vergiftet??

m.s.

Peter Rapp
Mitglied
erstellt am: 06. Dezember 2000 01:18     Sehen Sie sich das Profil von Peter Rapp an!   Senden Sie Peter Rapp eine eMail!     
wer die Gelegenheit hat, Menschen kennenzulernen, dem vergeht der Haß meistens ziemlich schnell.

Sollen wir jetzt alle ein Betriebspraktikum im BMG machen ?

Au ja ! und zwar mit Zugang zum Briefkasten "Verbesserungsvorschläge".


PR

Seitz
Mitglied
erstellt am: 06. Dezember 2000 12:47     Sehen Sie sich das Profil von Seitz an!   Senden Sie Seitz eine eMail!     
Das wird nichts Herr Rapp
Fachlich sind wir alle überqualifiziert und managertechnisch unterqualifiziert.
Das kann nur böse enden.

m.s.

VERITAS
unregistriert
erstellt am: 06. Dezember 2000 13:57           
Ganz schön naiv, die Diskussion hier...
Sündenbock soll Frau Fischer sein?

Die Lobbyverbände sind es, die sog.
wissenschaftlichen Beiräte, die Sachverständigen, die Interessensverbände usw. ...

Die hier geäußerte Kritik geht an der Sache
vorbei und richtet sich an falsche vermeintlich verantwortliche ...

Alles ist ein Kompromiss ...

BASTA ...

Seitz
Mitglied
erstellt am: 06. Dezember 2000 17:44     Sehen Sie sich das Profil von Seitz an!   Senden Sie Seitz eine eMail!     
Lieber VERITAS, (lieber Bundeskanzler)
bei genauem Lesen des obigen Artikels der Ärztezeitung wäre ihnen aufgefallen worum es eigentlich geht.

m.s.
www.dr-seitz.de

Stiens
Mitglied
erstellt am: 06. Dezember 2000 18:20     Sehen Sie sich das Profil von Stiens an!   Senden Sie Stiens eine eMail!     
Sehr geehrte VERITAS,
würden Sie im Hinblick auf Ihre Gesundheitsversorgung gerne Kompromisse als Maßstab hinnehmen?
Politik und Gesundheitswesen unterscheiden sich prinzipiell. Leider haben die Politiker z.Z. das Sagen!

VERITAS
unregistriert
erstellt am: 08. Dezember 2000 18:36           
Das Leben besteht aus Kompromissen,
auch im Gesundheitswesen ...
Es wird nichts besser, wenn Ärzte das "sagen" hätten ...
Gelegenheit macht Diebe!

Minister
unregistriert
erstellt am: 08. Dezember 2000 18:44           
Wieso geben wir für diesen Quatsch eigentlich die Versicherungsbeiträge aus?

Piotr Kraczkowski
Mitglied
erstellt am: 09. Dezember 2000 13:13     Sehen Sie sich das Profil von Piotr Kraczkowski an!   Senden Sie Piotr Kraczkowski eine eMail!     
Persönliche Angriffe suggerieren, daß die Gegegner der Ministerin keine bessere Argumente haben, als ihr ihre Ungeschicklichkeit vorzuhalten. Es ist der Dimension des Problems nicht würdig. Über das von Frau Fischer Gesagte kann man wirklich hinwegsehen. Insb., daß sie ihr Irrtum angemessen schnell korrigiert hat. Es gibt wirklich wichtigere und dringendere Sachen, z.B. Lebensverlängerung :-) :-) :-) :-)
Ich verspreche mir von Ministerin mehr Geld für die Genforschung :-) :-) :-)

Seitz
Mitglied
erstellt am: 09. Dezember 2000 15:28     Sehen Sie sich das Profil von Seitz an!   Senden Sie Seitz eine eMail!     
<<Persönliche Angriffe suggerieren, daß die Gegegner der Ministerin keine bessere Argumente haben, als ihr ihre Ungeschicklichkeit vorzuhalten.<<

Es fragt sich nur wer hier wen angegriffen hat.
Ist für sie mangelnder Anstand einer Ministerin Ungeschicklichkeit??

m.s.

Dr. Matthias Solga
unregistriert
erstellt am: 09. Dezember 2000 20:12           
an VERITAS:
das sagen Sie nur, solange Sie nicht betroffen sind. Im Krankheitsfalle fordern Sie die beste Behandlung, die beste Klinik, ohne Abstriche, wetten? Das tut JEDER, der mir gegenübersitzt und dem die Angst aus den Augens springt, nicht nur bei der Diagnose Krebs, auch schon beim Harnstein, bei der Frage der chronischen Nierenbeckenentzündung und steigendem Kreatininwert. Dann aber können auch Sie keine große Lippe mehr riskieren, dann sind Sie vor Beschäftigung mit der eigenen Krankheit stumm, weil Sie einfach weder Zeit noch Kraft haben, sich um Anderes zu kümmern. Deswegen müssen wir Ärzte uns um die Leute kümmern, die dann Hilfe brauchen: die brauchen kompromißlos das Beste, was zu bieten ist, jeder von denen, auch Sie eines Tages. Große Töne spucken immer nur die, denen es gut geht. Die anderen sind kleinlaut, die haben keine Lobby. Höchstens uns Ärzte, sonst NIEMANDEN. Nicht mal die Familie, der fehlt der Sachverstand.

VERITAS
unregistriert
erstellt am: 09. Dezember 2000 21:36           
An Dr. Solga:

Ich bin Betroffen, auch meine Familie ...
Haben Sie schon etwas von Selbsthilfe gehört?

Meinen Sie, dass wir den Welthunger damit besiegen, in dem wir Lebensmittel mit dem Flugzeug abwerfen?

Versuchen Sie Ihren Patienten mehr Selbsthilfemöglichkeiten aufzuzeigen!

Besucher
unregistriert
erstellt am: 09. Dezember 2000 22:52           
Beispiel Glaukom:

Zuerst machen die Herren Doktoren einen Aufstand, dass sie keine Glaukom Untersuchungen machen werden, weil das nicht im Leistungskatalog der GKV ist und sie eh unterbezahlt sind. Ergo der Patient hat zu bezahlen. Gerichtsverfahren gegen X Krankenkassen werden bestritten und gewonnen. In wie vielen Faellen das auch so argumentiert wird, selbst wennn der dringende Verdacht auf Glaukom besteht, will ich mal besser nicht vermuten.

Jedenfalls ist das ja auch soweit ok. Steht eindeutig in der IGEL Liste, und ist keine Kassenleistung, soweit kein dringender Verdacht darauf besteht.

Da aber nun die Augenoptiker die Gunst der Stunde nutzen und selbst Checks, zwar nicht so ausgibig aber im Vergleich zum Augenarzt sehr kostenguenstig anbieten, heulen die Herren Doktoren erneut los. Rufen das hohe Gericht an. Ein Glaukom koennte von Augenoptikern vielleicht uebersehen werden. (Dabei sind die Augenoptiker verpflichtet, darauf hinzuweisen, dass durch die Pruefung keine 100%ige Gewaehr dafuer besteht, dass kein Glaukom vorliegt, bzw. im Zweifelsfalle auf den Arzt zu verweisen. Aber die Herren Doktoren meinen: Glaukomuntersuchung nur durch uns.

Da kann man als Patient sich nur fragen, ob man im falschen Film sitzt.


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